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Premiere auf der WIRE: Linearmotor erhöht die Präzision beim Ziehen

Kombinierte Ziehmaschinen für Stangen und Profile aus Ringmaterial

Premiere auf der WIRE: Linearmotor erhöht die Präzision beim Ziehen

Der Linearmotor beim Antrieb der Ziehbacken (EJP).

Auf der Wire 2018 stellt EJP erstmals die neue Generation seiner kombinierten Ziehmaschinen der Serie CDS-TQ vor. Ein Linearmotor für den Antrieb der Ziehbacken vereinfacht den mechanischen Aufbau und die Bewegungsabläufe in der Anlage. So erzielt EJP höhere Präzision beim Ziehen von Stangen und Rohren und verringert gleichzeitig den Aufwand für Bedienung und Wartung.

Nachdem EJP vor zwei Jahren mit der servoelektrischen Steuerung der Ziehbacken eine Alternative zur Hydraulik vorgestellt hatte, geht das Unternehmen jetzt noch einen Schritt weiter: Ein Linearmotor macht beim Antrieb der Ziehbacken die bisher übliche Umsetzung der drehenden in eine lineare Bewegung überflüssig. Das Resultat: direktere Kraftübertragung, weniger bewegliche Teile und höhere Präzision beim Ziehen von Stangen und Profilen.

Mit dem Linearmotor hat EJP die erfolgreiche servoelektrische Ziehbacken-Steuerung weiterentwickelt, die sich in mehr als zehn Anlagen bewährt hat. In den neuen kombinierten Ziehmaschinen mit dem zum Patent angemeldeten System folgen die Motoren steuerungstechnisch der Kontur der Ziehkurve in Echtzeit und schließen die Backen oder geben ihnen die Möglichkeit aufzugehen.

Jacques Paraskevas, der Geschäftsführer von EJP, will seinen Kunden Lösungen anbieten, die perfekt an ihre Bedürfnisse angepasst sind: „Da die drei Antriebsarten – hydraulisch, servoelektrisch und linearmotorisch – für jeweils unterschiedliche Anwendungen optimal geeignet sind, zeigen wir auf der Messe alle drei Verfahren: Ein Ziehteil mit den neuen Linearmotoren sowie eins, auf dem ein Ziehschlitten mit Servomotor und gleichzeitig ein Ziehschlitten mit Hydraulikzylindern montiert ist. So haben wir auf der Wire ideale Bedingungen, mit den Besuchern die jeweils optimale Variante zu diskutieren.“

Die Linearmotoren eignen sich für das gesamte Portfolio der kombinierten Ziehmaschinen von EJP, die Kräfte von 2 bis 46 t aufbringen und Material mit einem Durchmesser von 2 bis 60 mm verarbeiten.

EJP auf der WIRE 2018:
Düsseldorf, 16. bis 20. April 2018
Dieses Jahr am neuen Standort: Halle 9, Stand A12

Über EJP

Die EJP Maschinen GmbH konzipiert, produziert und vertreibt seit 1981 modularisierte und individuelle Produktionsanlagen für die Fertigung von Stangen, Rohren und Profilen.

Das Spektrum umfasst alle Produktionsschritte von der Anlieferung des Materials über das Ziehen, Schälen, Richten und Prüfen bis zum Lagern der fertigen Produkte.

EJP ist der einzige Anbieter von kombinierten Ziehmaschinen, der in Deutschland produziert. Mit vielfältigen Innovationen hat EJP immer wieder seine Position als Technologieführer unter Beweis gestellt, so zum Beispiel mit den Schälmaschinen, die aufgrund der patentierten Kopfverstellung perfekt runde Stangen herstellen.

Im Stammwerk in Baesweiler bei Aachen stellt die EJP GmbH mit 47 Mitarbeitern vorwiegend Maschinen für die Bearbeitung von Stahl her; das Tochterunternehmen EJP Italia verfügt über hohe Kompetenz in der Buntmetall-Industrie. Mit weiteren Tochtergesellschaften in Südkorea und China verfügt EJP weltweit über insgesamt 160 Mitarbeiter.

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Gelieferte Präzision verbessert den Wettbewerbsvorteil – auch für die Kunden

Exakte Zuschnitte sind für ALBROMET selbstverständlich

Gelieferte Präzision verbessert den Wettbewerbsvorteil - auch für die Kunden

Exakte Zuschnitte bei Halbzeugen bedeuten für die Maschinen- und Werkzeugbauer kürzere Bearbeitungszeiten, weniger Verschnitt, geringeren Verschleiß der eigenen Werkzeugmaschinen, reduzierte Abnutzung der Schneidwerkzeuge und eine geringere Menge der zu entsorgenden Späne. Daher ist die Präzision, die ALBROMET seinen Kunden bietet eine gefragte Serviceleistung, zumal die exakten Zuschnitte auch die Kosten für die Abnehmer reduzieren, was bei dem Wettbewerbsdruck erfolgsentscheidend sein kann.

„Da die Fertigungstiefe in nahezu allen Betrieben abnimmt konzentrieren sich die Unternehmen jeweils auf ihr spezielles Know-how und verlagern Bearbeitungsaufgaben, die nicht in ihrem Fokus liegen, an hoch spezialisierte Dienstleister,“ erklärt Peter Lang, Geschäftsführer von ALBROMET die Hintergründe. Dank der hohen Investitionen im unternehmenseigenen Maschinenpark kann der Spezialist für High-End-Metalle selbst ausgefallene Bearbeitungswünsche erfüllen – bis hin zur Lohnfertigung.

Die Sägetoleranzen liegen im Allgemeinen bei plus einem Millimeter. Die Empfehlung auf das Fertigmaß beträgt plus fünf Millimeter, das Mindestaufmaß drei Millimeter. Bei Teillängen, die größer als 500 Millimeter sind, gewährleistet ALBROMET maximal plus 1,5 Millimeter Schnitttoleranz. Sämtliche Zuschnitte werden entgratet geliefert, bei Abweichungen wird der Kunde proaktiv informiert. Auch bei der Parallelität punktet das Unternehmen, da alle Zuschnitte mit ihrer gelieferten Winkligkeit NC-Schraubstock geeignet sind.

Hoch spezialisierter Partner

Zusammen mit seiner CNC-Fertigung für mechanische Bauteile und Komponenten wie Gleitelemente und Ersatzteile für Rohrhersteller, gilt das Unternehmen als hoch spezialisierter Partner für Industrie und mittelständische Fertigungsbetriebe.Zwei leistungsstarke Horizontalbandsägeautomaten der neuesten Bauart aus dem Hause KASTO garantieren eine schnelle Reaktionszeit. „Wir können mit unserem Maschinenpark maßgeschneiderte Werkstücke mit einer hohen Oberflächengüte herstellen, sodass die Teile sofort einbaufähig sind, was besonders bei kleinen Stückzahlen interessant ist“, betont Peter Lang. Mit den Spannbereichen 330 mm und 460 mm, den frequenzgeregelten Antrieben und dem breiten Spektrum an Schnittgeschwindigkeiten von 12 bis 150 Millimeter pro Minute spielen die Maschinen ihre Stärken besonders bei harten Aluminiumbronzen und Kupferlegierungen bis 40 HRC (Härte in Rockwell) aus.

Hart und ressourcenschonend

Zum ALBROMET-Sortiment gehören Halbzeuge aus Aluminiumbronzen mit Härten von 200-380 HB (Härte nach Brinell) und Halbzeuge aus Leitkupferlegierungen mit Härten von 170-360 HB. Mit ALBROMET W164 und W200 stehen berylliumfreie Kupferlegierungen zur Verfügung, welche die Forderung nach ressourcenschonenden Materialien erfüllen. Die Zahl hinter dem W steht bei den ALBROMET-Leitkupferlegierungen für die Wärmeleitfähigkeit bei 20 Grad Celsius.

ALBROMET W164 vereint eine ausgezeichnete thermische Leitfähigkeit mit hoher Zugfestigkeit von 860 N/mm2 und Berylliumfreiheit. Der Werkstoff mit den Legierungsbestandteilen Kupfer, Nickel, Silizium und Chrom wird beispielsweise für Spritzgießwerkzeuge, Blasformen, Heißkanalsysteme und Formeinsätze verwendet. Zur mechanischen Bearbeitung eignen sich mit Hartmetall bestückte Werkzeuge.
Die ebenfalls berylliumfreie Leitkupferlegierung ALBROMET W200 entspricht den Normen EN CW 112 C und DIN 20857 und überzeugt mit einer höheren Wärmleitfähigkeit. Mit rund 600 N/mm2 fällt jedoch die Zugfestigkeit wesentlich geringer als bei W164 aus. Verwendet wird das Material beispielsweise für Kokillen, Druckgusskolben, Elektroden für die Widerstandsschweißung und im Kunststoff-Formenbau für Formeinsätze. Zur mechanischen Bearbeitung eignen sich Werkzeuge aus Hartmetall. Das Material kann materialgleich geschweißt werden und ist erodierbar. Mehr Infos gibt es unter www.albromet.de

Die Firma ALBROMET (kurz für Aluminiumbronze und Metalle) wurde am 1.Juli 1994 von Rudolf Fürmetz, Friedrich Hübner und Peter Lang gegründet, Geschäftsführer ist Herr Peter Lang. Am Unternehmenssitz in Geretsried sind derzeit rund 25 Mitarbeiter beschäftigt. Heute ist ALBROMET in Deutschland und Europa führender Anbieter für high-end Aluminiumbronzen und Kupferlegierungen. Auch die CNC-Bearbeitung und Rohrbiegewerkzeuge aus diesen Werkstoffen zählen zum Angebot des Geretsrieder Unternehmens. Seit 1998 ist das Qualitätsmanagement der Firma ALBROMET nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Der Einsatz von Handelsvertretern in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, Frankreich und der Schweiz garantiert den Kunden optimalen Service durch fachkundige Ansprechpartner vor Ort.

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Uzuner Consulting nutzt ZEP für präzise Zeiterfassung und detailliertes Projekt-Controlling

Uzuner Consulting nutzt ZEP für präzise Zeiterfassung und detailliertes Projekt-Controlling

Mit Standorten in Bremen, Bonn und Istanbul bezeichnet sich die Uzuner Gruppe selbst als „Kompetenzmanufaktur“ für Prozesse, Projektmanagement und Technologie für die IT-, Management- und Businessherausforderungen ihrer Kunden. Als zentraler Bestandteil der Unternehmensgruppe bietet die Firma Uzuner Consulting seit ihrer Gründung im Jahr 2013 ihren Kunden ein ganzheitliches Beratungsangebot, das im Manufakturverfahren auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst wird. Zu den Kunden des Unternehmens gehören namhafte Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen wie Gesundheitswesen, Industrie, Logistik, Finanzdienstleistung, Handel und öffentlicher Bereich. Zur präzisen Erfassung der Projektzeiten und für ein detailliertes Projekt-Controlling der vielfältigen Projekte setzt Uzuner Consulting auf die webbasierte Lösung ZEP der Firma provantis IT Solutions.

Zeiterfassung und Projekt-Controlling: Manuelle Prozesse werden immer ungenauer und ineffizienter

„Wie bei jedem neu gegründeten Unternehmen erfolgten Zeiterfassung und Fakturierung der erfassten Projektzeiten auch bei Uzuner Consulting in der Anfangsphase manuell mit Hilfe der gängigen Office-Anwendungen Excel und Word“, erinnert sich Andrea Renk, Senior Consultant bei Uzuner Consulting, an die Anfänge des Unternehmens im Jahre 2013. Das rasche Wachstum und der damit verbundene stetige Ausbau des Mitarbeiterstamms sorgte allerdings schon bald dafür, dass dieser manuelle Aufwand auf ein Maß anstieg, das man bei Uzuner Consulting nicht mehr länger zu tragen gewillt war. Auch die Genauigkeit beim Erfassen und Abrechnen der Projektzeiten wurde immer mehr zu einer kleinen Herausforderung.

Bereits im Jahre 2014 wurde deshalb die Entscheidung getroffen, sich nach einem speziellen Tool für Zeiterfassung und Projekt-Controlling umzusehen. „Die Zielsetzung bei der Suche nach der neuen Softwarelösung lautete ganz klar: höhere Effizienz und höhere Genauigkeit“, erläutert Andrea Renk die Ausgangssituation.

Über ein Partnerunternehmen und entsprechende Internet-Recherche stießen die Verantwortlichen von Uzuner Consulting dann auf die Lösung ZEP – Zeiterfassung für Projekte – der Firma provantis IT-Solutions. Zur Entscheidungsfindung hatte das Unternehmen eine Reihe unterschiedlicher Lösungsangebote getestet, sich dann aber rasch für ZEP entschieden. Andrea Renk erklärt: „Die Lösung passte einfach perfekt in unser Anforderungsprofil und so fiel uns die Entscheidung leicht – selbst wenn es sich bei ZEP nicht um die preisgünstigste Option der von uns getesteten Lösungen handelte.“

ZEP steht für ZeitErfassung für Projekte. Die webbasierte Lösung ist bereits seit dem Jahr 2000 auf dem Markt und bietet projektorientierten Unternehmen eine Komplettlösung für die Bereiche Zeiterfassung und -nachweis, Reisekosten, Projektmanagement und -Controlling sowie Faktura.
Seit August 2014 ist ZEP nun auch bei Uzuner Consulting im Einsatz. Neben der reinen Zeiterfassung nutzt das Unternehmen das Modul Urlaubs- und Fehlzeitenverwaltung sowie das Modul Rechnungsstellung.

Geschlossener Workflow von der Zeiterfassung bis zur Rechnungsstellung

Der Einsatz des Faktura-Moduls von ZEP ist ebenfalls Ergebnis der eingangs beschriebenen Ziel-setzung von Uzuner Consulting, ursprünglich manuelle Prozesse zu automatisieren und damit effizienter und genauer zu gestalten.

Andrea Renk bestätigt: „Dank ZEP verfügen wir nun über einen geschlossenen Workflow von der Zeiterfassung bis zur Rechnungsstellung, ohne dass ein manueller Eingriff erfolgen muss. Die Daten werden einfach automatisch aus der Zeiterfassung in das Faktura-Modul übernommen.“ Darüber hinaus steigt damit die Präzision bei der Rechnungsstellung. „In der „Vor“-ZEP Zeit ist es immer wieder einmal vorgekommen, dass Projektzeiten nicht oder nur verspätet abgerechnet wurden“, gesteht Andrea Renk ein. „Mit ZEP gehört dies der Vergangenheit an“.

Mittlerweile nutzen mehr als 50 Mitarbeiter von Uzuner Consulting ZEP in der täglichen Praxis. Der Einsatz im Cloud Computing-Modell ermöglicht einen orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf die Lösung. Für den mobilen Einsatz stehen Apps für Android- und iOS-basierte Endgeräte zur Verfügung. „Für ein projektorientiertes Consulting-Unternehmen wie uns gilt der lapidare Wahlspruch: „Am besten ist es, wenn das Büro leer ist““, erläutert Andrea Renk mit einem Schmunzeln. „Denn dann sind unsere Berater vor Ort beim Kunden. Die Möglichkeit, die entsprechenden Zeiten dann auch von unterwegs oder am Abend zu Hause erfassen zu können, ist ein praktischer Vorteil der Lösung.“

Darüber hinaus war Cloud Computing als Betriebsmodell – die Option eines Inhouse-Betriebs von ZEP besteht ebenfalls – zu Beginn eine Notwendigkeit. Andrea Renk blickt zurück: „Ursprünglich lag der Grund für den Bezug von ZEP aus der Cloud schlicht und einfach darin, dass wir über überhaupt keine eigene IT-Infrastruktur verfügten. Selbst unsere Microsoft Office Lösung bezogen wir aus der Cloud.“ Mittlerweile hat sich dies zumindest in Bezug auf die Office-Lösung geändert. „Mit dem Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur haben wir auch Office wieder ins Unternehmen „zurückgeholt““. Bei ZEP sieht sie diesen Wechsel des Betriebsmodells in nächster Zeit dagegen nicht: „ZEP als webbasierte Lösung hat einen großen Charme und es besteht kein Grund, daran etwas zu ändern.“

Geschäftsleitung nutzt umfassende Auswertungsfunktionen

Neben der reinen Zeiterfassung und -abrechnung spielen die von ZEP angebotenen Auswertungsfunktionen zum Projekt-Controlling für Uzuner Consulting eine zentrale Bedeutung. Die Geschäftsleitung schaut regelmäßig in das System, um sich einen Überblick über den Verlauf der einzelnen Projekte zu verschaffen. Dabei spielt beispielsweise die Frage eine Rolle, wie sich der Anteil faktu-rierbarer und nicht fakturierbarer Stunden beim jeweiligen Projekt verhält.

Die Mitarbeiter bei Uzuner Consulting wiederum schätzen die intuitive Benutzeroberfläche, neue Mitarbeiter finden sich schnell in der Lösung zurecht. „Wir haben für unsere neuen Mitarbeiter eine kurze Einführung verfasst, wie die Zeiterfassung in ZEP bei Uzuner Consulting erfolgen soll. Diese Einführung genügt in der Regel als Einweisung“, erklärt Andrea Renk.

Fazit von Frau Renk zum Einsatz von ZEP: „ZEP liefert eine umfassende Funktionsvielfalt und zahlreiche Module, die sehr gut ineinander integriert sind. Die Lösung ermöglicht eine einfache und bequeme, aber präzise Erfassung und Abrechnung von Projektzeiten und vielfältige Möglichkeiten zum Projekt-Controlling.“ Gute Noten stellt Andrea Renk auch dem ZEP-Support aus: „Der Support für ZEP ist kompetent, bei Fragen wird schnell und umfassend geholfen. Verbesserungsvorschläge und Änderungsvorschläge werden aufgegriffen und in neue Updates/Versionen integriert.“ So hat es beispielsweise der Wunsch von der Uzuner Consulting nach einer bestimmten Auswertungsmöglichkeit in ZEP in die neue ZEP Version 5.5 geschafft, die im März 2017 vorgestellt wurde – und kommt damit nicht nur Uzuner Consulting, sondern allen ZEP-Kunden zu Gute.

Die provantis IT Solutions GmbH wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, eine webbasierte, branchenunabhängige Standardlösung für Zeiterfassung und Projekt-Controlling speziell in projektorientierten Dienstleistungsunternehmen zu entwickeln und zu vermarkten. Mit ZEP – Zeiterfassung für Projekte – wurde dieses Ziel erreicht.

Heute ist ZEP bereits bei mehr als 600 Unternehmen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz tagtäglich erfolgreich im Einsatz. Hierzu gehören Betriebe, die Beratung oder Software-Entwicklung anbieten ebenso wie Ingenieure. Die Unternehmensgröße reicht dabei von Freiberuflern bis hin zu Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern.

Weitere Informationen zu ZEP: http://www.zep.de

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Wissenschaft Technik Umwelt

Heizöl verliert durch Abkühlung an Volumen

Keine Rechnung ohne Temperaturkompensation!

Heizöl verliert durch Abkühlung an Volumen

Grafik: Gütegemeinschaft Energiehandel (No. 5671)

sup.- Ist es möglich, dass eine gekaufte Ware erst nach Lieferung und Bezahlung deutlich an Menge und damit auch an Wert verliert? Das kann passieren, wenn zum Beispiel Heizöl in einem Tankwagen zum Kunden transportiert wird. Das Öl dehnt sich nämlich bei Hitze aus und zieht sich bei Kälte wieder zusammen. Auch während der Anlieferung passt sich Heizöl der Außentemperatur an, so dass es an sommerlichen Tagen entsprechend erwärmt und in größerer Ausdehnung in den Tank des Verbrauchers gefüllt wird. In der kühleren Umgebung des Tankraums beginnt dann der Schrumpfungsprozess: Bei einer Temperaturdifferenz von zehn Grad Celsius sind es pro 1.000 Liter Tankinhalt genau 8,4 Liter, die durch die Abkühlung verloren gehen. Sofern die Rechnung auf der bei der Tankbefüllung erfassten Menge beruht, gibt es für diesen Anteil der Summe also keine Gegenleistung. Heizölhändler müssen deshalb die gemessene Liter-Anzahl grundsätzlich auf den Wert umrechnen, der sich bei exakt 15 Grad ergeben hätte.

Natürlich verlangt diese Pflicht zur Temperaturkompensation, so der Fachbegriff für die Umrechnung, höchste Präzision von der Messtechnik des Tankwagens. Schon kleinste Ungenauigkeiten bei der Erfassung der Abgabemenge, der Ermittlung der Durchschnittstemperatur des Öls während des Befüllvorgangs oder bei der anschließenden Umrechnung auf die Basis-Temperatur können deutlichen Einfluss auf die Rechnungssumme haben. Vor der Entscheidung für einen Heizöl-Lieferanten sollten Verbraucher deshalb stets auf das RAL-Gütezeichen Energiehandel achten. Bei Anbietern mit dieser Auszeichnung ist gewährleistet, dass die Zähleranlagen samt Umrechnungseinheit nicht nur turnusmäßig wie bei allen Heizöllieferanten von den Eichbehörden überprüft werden, sondern auch einer zusätzlichen Überwachung durch unangemeldete Kontrollbesuche neutraler Sachverständiger unterliegen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Der Verbraucherschutz wird auf diese Weise erweitert.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Präzision ist unser Geschäft – exakt und verlässlich

Bei Erich Lacher Präzisionsteile kennt man sich mit einer großen Bandbreite an Werkstoffen und deren spezifischen Verarbeitungseigenschaften aus.

Präzision ist unser Geschäft - exakt und verlässlich

Lacher Präzisionsdrehteile fertigt schräg verzahnte Ritzel

Jährlich werden über 350 Millionen Präzisionsteile für einen weltweiten Kundenstamm gefertigt. Eingesetzt werden die Präzisionsteile vor allem in der Automobil- und Elektroindustrie, Gebäudetechnik und Spielwarenindustrie.

Zahnräder und Schnecken für den perfekten Antrieb
Die Firma Erich Lacher Präzisionsteile blickt auf eine lange Tradition in der Fertigung von metallischen Zahnrädern zurück. Es werden überwiegend Zahnräder und Ritzel mit Evolventenverzahnungen bei einem Werkstückdurchmesser von 4 bis 40 mm gefertigt. Dabei werden gerad- und schrägverzahnte Ausführungen im Modulbereich 0,3 bis 2 angeboten. Der Maschinenpark hat sich im Laufe der Jahre kontinuierlich vergrößert und besteht heute aus mechanisch gesteuerten Abwälzmaschinen und modernsten CNC-gesteuerten Maschinen.

Mitte der 90er Jahre erfolgte die Erweiterung des Produktionsprogrammes um gestrehlte und gefräste Schnecken; der Präzisionsteile-Spezialist aus Pforzheim produziert heute jährlich 33 Millionen Schnecken von Modul 0,3 bis 2 und einem Werkstückdurchmesser von 4 bis 40 mm Die ein- bis siebengängigen Schnecken aus den verschiedensten Metallen kommen überwiegend in der Automobilindustrie (z.B. Zentralverriegelungen, Antriebe für Navigationsbildschirme) zum Einsatz.

Bei Zahnrädern, Ritzeln und Schnecken erfolgt die Verzahnungsprüfung mittels einer Bezugsprofilmessung und Zweiflanken-Wälzprüfung. Die Teile durchlaufen bei der Endkontrolle eine 100%ige Kameraprüfung, auf Wunsch zusätzlich eine Wirbelstromprüfung.

Medizintechnik – hier zählt Perfektion
Die große Fertigungskompetenz bei Präzisionsdrehteilen macht Erich Lacher auch zu einem gefragten Partner der Medizintechnik. Aufbauten wie Kappen, Pfosten, Schrauben und Konuskronen sind auch als Baugruppen montiert lieferbar.

Auch im Kleingetriebebau ist das Unternehmen seit Jahren etabliert. Vom einzelnen Zahnrad über die Auslegung mehrerer Getriebestufen, von der Fertigung bis zur Endmontage – bei Erich Lacher Präzisionsteile ( www.lacher-praezision.de ) bekommen Sie alles aus einer Hand.

Die Firma Erich Lacher steht seit mehr als 90 Jahren für Präzisionsdrehteile, Zahnräder, Ritzel, Schnecken und Kleingetriebe auf höchstem Qualitätsniveau. Präzision ist unser Geschäft! Mit einem Maschinenpark von über 200 Maschinen werden am Standort Pforzheim Präzisionsteile für einen weltweiten Kundenstamm gefertigt. Das Unternehmen ist zertifiziert und durfte sich bereits mehrfach über die Auszeichnung „Lieferant des Jahres“ freuen. Stetiger Wachstum erforderte mehrere Erweiterungsbauten. Heute stehen insgesamt 6.700 m² Produktions- und Verwaltungsfläche zur Verfügung.

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Erich Lacher Präzisionsteile GmbH & Co. KG
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Neues Laser-Schweißgerät: Allrounder von joke

Mobiler Arbeitsplatz, ideal für feine Nähte ohne Gefügeveränderung – Präsentation auf der Messe AMB in Stuttgart (13.-17. September)

Neues Laser-Schweißgerät: Allrounder von joke

Eneskalaser

Bergisch Gladbach, 17. August 2016 – joke Technology, Spezialist für Oberflächenbearbeitung, erweitert sein Portfolio um ein neues Laser-Schweißgerät: der ENESKAlaser. Die „state of the art“-Ausstattung umfasst neben Touchdisplay und Joystick auch Wi-Fi, Schnittstellen wie HDMI und weitere Fähigkeiten. Der besondere Vorteil des mobilen Modells: Es ist darauf ausgelegt, Arbeiten bei engen Bohrungen, in schmalen Zwischenräumen und tiefen Nuten so leicht wie möglich und so leicht wiederholbar wie möglich zu machen. Schweißprofile und Parameter können gespeichert werden. Konzipiert ist der ENESKAlaser für alle feineren Arbeiten im Werkzeug- und Formenbau, von der Schmuckindustrie bis zur Zahntechnik.

Hohe Leistungsfähigkeit und Schweißzusatz bis zu 0,8 Millimeter
Der ENESKAlaser wird in zwei Varianten mit 75 und 100 Watt Leistung angeboten. Letztere schafft einen Schweißzusatz von 0,2 bis zu 0,8 Millimetern – diese Bandbreite ist außergewöhnlich. Das Gerät ist konsequent aus der Benutzerperspektive gedacht und entwickelt. Die Steuerung erfolgt über Touchdisplay oder Joystick. Die Parameter wie Laserleistung, Pulslänge, Wiederholrate und Durchmesser können mit beiden eingestellt und gespeichert werden. 100 Profile kann das Gerät selbst anlegen – weitere können via der optionalen USB-Schnittstelle exportiert werden. Darüber können Schweißprofile auf andere Schweißgeräte kopiert, im Firmennetzwerk gespeichert oder auf einem USB-Stick in der Bauakte von Werkzeugen hinterlegt werden. Auf diese Weise lässt sich ein Qualitätsstandard unabhängig von Anwender und Zeitpunkt sichern. So können alle Mitarbeiter, selbst die, die nicht so regelmäßig mit dem Laserschweißgerät arbeiten, auf das Firmen-Know-how zurückgreifen. Per Wi-Fi kann eine Auslastungskontrolle mit Anzahl der Laserschüsse und Berechnung der Standzeiten erfolgen. Die eingebaute Kamera dokumentiert die Schweißergebnisse und Befunde ebenfalls. Der Schweißvorgang selbst lässt sich über den Touchscreen, ein Stereomikroskop mit 10-facher Vergrößerung oder externe Monitore verfolgen. Die dafür integrierte HDMI-Schnittstelle eignet sich für Präsentation der Schweißergebnisse oder Schulungen – einfach einen Bildschirm oder Beamer anschließen und schon können mehrere Personen die Arbeiten live anschauen.

Ergonomisches Arbeiten
Die Laserschüsse können manuell per Abzug oder über ein Fußpedal ausgelöst werden. Die Arbeitsplatte lässt sich in der Höhe und seitwärts verfahren, um ergonomisch ideales Arbeiten zu ermöglichen. Es passen Werkstücke bis zu einer Größe von 520 x 330 Millimeter (B x T) und einem Gewicht von 70 Kilogramm unter den Laser. Für Rundnähte gibt es die Möglichkeit, eine Dreheinrichtung mit Schnellspannfutter zusätzlich zu bestellen, die sich fein regulieren und in der Richtung wechseln lässt. Sie kann auch bis zu 90 Grad stufenlos gekippt werden. Eine dreistufige LED-Kaltlichtbeleuchtung sorgt für die richtige Sicht und verhindert irritierende Reflexionen zum Beispiel bei hochglanzpolierten Werkstücken.
Integriert sind eine stufenlos regulierbare Schutzgaszuführung und eine Druckluftdüse, mit der Werkstücke abgekühlt werden können. So entstehen für weitere Arbeitsschritte keine Verzögerungen, Stillstände an den Maschinen werden auf das Nötigste reduziert.

Hohe Sicherheitsmaßstäbe
Das Schweißgerät ist gleich dreifach geschützt, um ein unbeabsichtigtes Auslösen des Lasers zu verhindern. Erst nach Betätigen der „Zündung“ und Anschalten am Display kann ein Schuss ausgelöst werden. Nach jedem Impuls schließt ein Shutter-System den Laser. Die Stand-by-Zeit, wann aus dem Ruhemodus eine automatische Ausschaltung erfolgt, kann variiert werden.
Ein weiterer Vorteil ist der niedrige Wartungsaufwand. Das Gerät verfügt über eine integrierte Wasserkühlung. Die Motorsteuerung ist passwortgeschützt und kann individuell angepasst werden. Das gesamte Gerät ist dank einer Micro-SD-Schnittstelle auch updatefähig. Es verfügt über Selbstdiagnose und Selbsttest.
Sehr benutzerfreundlich ist die Bedienungsanleitung. Sie besteht aus vielen einzelnen Videosequenzen, die sich am Display anschauen lassen. Damit fallen Arbeiten, die nicht zur Routine gehören wie zum Beispiel das Auffüllen des Kühlwassers, sehr leicht. Ebenfalls im Sinne der Anwender ist das 70 Kilogramm schwere Laser-Gerät inklusive Tisch, welcher mit Rollen im Fuß ausgestattet ist. Leicht gekippt kann der Laser so direkt an den Arbeitsplatz oder die Maschinen gefahren werden.

Anschauen auf der AMB
Der ENESKAlaser macht das Laserschweißen mobil, sicher, flexibel und einfach. Das Gerät wird ab 16.900,- Euro angeboten. Einen ersten Eindruck können sich Interessenten auf der AMB in Stuttgart machen. joke Technology ist in Halle 8, Stand 8 A 36 zu finden. Produktmanager Fabian R. Bickenbach steht für Fragen – natürlich nicht nur während der Messe – zur Verfügung.

joke Technology GmbH/joke Folienschweißtechnik GmbH
Die Firma joke Technology GmbH (ehemals Joisten & Kettenbaum GmbH & Co. KG) ist in Europa führender Händler von Materialien und Präzisionswerkzeugen für die Oberflächen-Endbearbeitung. Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Bergisch Gladbach (bei Köln) hat, existiert bereits seit über 70 Jahren. Für die Kunststoffindustrie und den Werkzeug- und Formenbau bietet joke Produkte und Dienstleistungen rund um die Oberflächen-Endbearbeitung: Polieren, Schleifen, Feilen, Fräsen, Schweißen, Beschichten, Reinigen und Strahlen. In dem zweiten Geschäftsbereich „Folienschweißtechnik“ entwickelt und baut joke spezielle Schweißmaschinen und das entsprechende Zubehör.
joke beschäftigt in den beiden Bereichen 80 Mitarbeiter. Im Bereich Oberflächentechnik erzielte joke 2012 einen Umsatz von rund 11 Mio. Euro, im Bereich Folienschweißtechnik circa 2,5 Mio. Euro.

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Richtmaschine für Tafeln mit „Überbreite“

Richten von großflächigen Tafeln aus Aluminium und Stahl: Laser messen die Planheit von bis zu 3.200 mm breiten Tafeln im Hundertstel-Millimeterbereich.

Richtmaschine für Tafeln mit "Überbreite"

Die neue Tafelrichtmaschine, rechts ist ein Kassettenwechsel.

Im Mai hat GEORG termingerecht ein Richtzentrum für großflächige Aluminiumtafeln an einen russischen Kunden ausgeliefert, der vorwiegend die Flugzeugindustrie beliefert. Die Maschine ist für Tafeln mit einer Breite bis zu 3.200 mm und einer Länge bis zu 12 m ausgelegt. Herzstück der Anlage ist die GEORG-Hochleistungs-Tafelrichtmaschine RM 120 x 3200. Mit unterstützender präziser Messtechnik erzielt GEORG höchste Ebenheit während des Richtens und dokumentiert die Planheit der Tafeln am Ende des Prozesses mit einer Genauigkeit im Hundertstel-Millimeter-Bereich.

Nach der Werkstatt-Vorabnahme in Kreuztal, bei der GEORG auf Anhieb alle Spezifikationen zu 100 Prozent erfüllt hatte, ist die Anlage jetzt auf dem Weg zum Kunden. Mit der neuen Anlage wird der Kunde „laserfähiges“ Material erzeugen, das extrem spannungsarm ist und sich beim Laserschweißen unterschiedlicher Bauteile nicht verzieht.

Das Richtzentrum hat GEORG zunächst für das Richten von großflächigen Aluminiumtafeln ausgelegt, es ist aber auch für Stahltafeln geeignet. Um die sehr hohen Anforderungen der Flugzeughersteller an die Planheit unterschiedlich dicker Bleche im Bereich zwischen 1 und 10 mm zu erfüllen, hat GEORG die Richtmaschine mit zwei Richtwalzenkassetten mit Walzen unterschiedlicher Durchmesser ausgestattet. So kann der Kunde für jede Tafeldicke den geeigneten Walzensatz verwenden. Mit einem automatischen Kassettenwechselwagen werden die Kassetten in weniger als 15 Minuten ausgetauscht.

Die Maschine verfügt über elf Abstützreihen, damit auch Tafeln mit – bei geglühten Aluminiumtafeln häufig auftretenden – Randwellen über ihre gesamte Breite exakt gerichtet werden können. Die Richtwalzen haben im Einlaufbereich einen größeren Abstand, um das Einfädeln welliger Tafeln zu erleichtern. Außerdem sind auf dem Einführrollgang Zentriereinheiten angeordnet, die unterschiedliche Winkelstellungen der Tafeln ermöglichen.

Am Auslauf der Richtmaschine befindet sich ein Laser-Messbalken für die Planheitsmessung mit elf stationären Triangulations-Lasern. Die Ergebnisse vermitteln dem Bediener am Steuerpult schon während des Prozesses einen perfekten Überblick über den Prozess. Er ist somit in der Lage, schnell und sicher zu entscheiden, ob das Richtergebnis bereits innerhalb der engen Planheitsvorgaben liegt oder ein weiterer Durchlauf erforderlich ist. Damit die Tafeln schnell zum Einlaufrollgang zurücktransportiert werden, ist die Maschine mit einem Reversierantrieb und einer Schnelllüftung des oberen Richtwalzensatzes ausgerüstet.

Für die Prüfung und Dokumentation von Parametern wie Planheit, Dicke, Länge, Breite, Diagonale der fertigen Tafeln verfügt die Anlage neben dem Auslaufrollgang über einen mit höchster Präzision gefertigten Steinmesstisch. Mit ihm kann die 100-Prozent Kontrolle der Tafeln durchgeführt werden. Bei der Messung fährt ein mit Triangulationssensoren und Kameras ausgestatteter Messbalken über die Tafel und erfasst die Geometriedaten mit einer Genauigkeit im Hundertstelmillimeter-Bereich.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Investition in Produktion und Umwelt

Modernes Energie-Management bei Bergmann & Hillebrand

Investition in Produktion und Umwelt

Die Deckenstrahlheizung überzieht die gesamte Produktion der Bergmann & Hillebrand GmbH & Co. KG.

33 Tonnen CO2 will Bergmann & Hillebrand, Hersteller von Präzisionslochblechen, pro Jahr einsparen. Dabei geht es dem Zulieferbetrieb nicht nur um Umweltschutz. Mit der Investition in erneuerbare Energien und eine moderne Heiztechnologie setzt das Traditions-Unternehmen klar auf Standortsicherung und Wachstum.

Bereits 2007 investierte Bergmann & Hillebrand in eine erste Photovoltaik-Anlage. Direkt auf dem Betriebsgebäude im Industriegebiet Eggenstein bei Karlsruhe erzeugt die komplette Anlage circa 72.000 kWh Strom pro Jahr. Das entspricht in etwa 30% der Energie, die zur Herstellung der anspruchsvollen Präzisionslochbleche bei Bergmann & Hillebrand verbraucht wird. Für das in Industriekreisen bekannte Unternehmen war das aber nur der erste Schritt. Anfang 2015 wurde die Warmwassererhitzung von Öl-Heizwert auf Gas-Brennwert-Technik umgestellt und die Energieeffizienz weiter gesteigert. Die Modernisierung wurde mit dem Einbau einer großflächigen Deckenstrahlheizung in den Produktionshallen abgeschlossen.

Verbessertes Betriebsklima
Deckenstrahlheizungen arbeiten mit Strahlungswärme. Auf der einen Seite wird diese vom Menschen als besonders angenehm empfunden. Andererseits genügt eine Erwärmung der Raumluft mittels Deckenstrahlplatten auf 17°C, um das Wärmeempfinden zu erzeugen, welches über herkömmliche Radiatoren, also Heizkörper, bei 20° C Lufttemperatur erreicht wird. Das liegt daran, dass die Wärmestrahlung nicht die Luft erwärmt sondern die Oberflächen auf die sie auftrifft. So lässt sich über diese moderne Heiztechnik der Energieeinsatz deutlich reduzieren.

Umweltschutz unterstützt Wirtschaftlichkeit
Der sinnvolle und verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen steht bei Bergmann & Hillebrand auch bei der Produktentwicklung im Vordergrund. Die Präzisionslochbleche werden in Lautsprecherabdeckungen im Automobil oder in Multimedia- und Soundsystemen, Rauchmeldern, Klimaanlagen oder im Bereich der Beleuchtung verbaut. „Gutes Design, sorgsamer Rohstoffverbrauch und hohe Funktionalität sind Teil unserer Produktstrategie. Ergänzend freuen wir uns natürlich, wenn wir durch eine gute Energiepolitik Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit noch fördern können“ so Rolf Bergmann, Inhaber des Unternehmens.

So ermittelte ein vorab erstelltes Gutachten eine mögliche Energieeinsparung von bis zu 30% gegenüber der herkömmlichen Beheizung. „Wir sind gespannt, inwieweit sich diese Prognose in der Realität vielleicht sogar noch übertreffen lässt“ so Bergmann.

Am Standort Eggenstein/Karlsruhe hat sich das Unternehmen seit mehr als 60 Jahren auf die Entwicklung, Herstellung und Weiterverarbeitung von Präzisionslochblechen spezialisiert. Die besonders hochwertigen und detailgenauen Lochbleche werden in Sonderserien im Automobil-Sektor (Audi, BMW, VW, McLaren), in High-End Multimedia-Anwendungen (Loewe, Harman, Bang & Olufsen) und zahlreichen technischen Applikationen (Filtration, Lüftung/Klima) verbaut. Die optische wie auch funktionale Qualität der Produkte eröffnet Bergmann & Hillebrand einen breiten technikorientierten Markt.

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Lochanstalt Aherhammer: Lasergestütztes Lochen gibt Konstrukteuren neue Freiheit

Lasergestützte Bearbeitung hochfester Bleche erschließt neue Anwendungsfelder

Lochanstalt Aherhammer: Lasergestütztes Lochen gibt Konstrukteuren neue Freiheit

Der Stempel setzt an der Stelle des Bleches an, die unmittelbar vorher vom Laser erwärmt wurde.

Auf der Euroblech zeigt die Lochanstalt Aherhammer gemeinsam mit dem Aachener Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT erstmals hochfeste Bleche, die lasergestützt gelocht wurden. Das Verfahren eröffnet den Konstrukteuren neue Möglichkeiten, Komponenten aus Blechen zu entwickeln, die zum einem kleine, präzise gefertigte Löcher haben, und zum anderen hohen mechanischen Belastungen widerstehen müssen.

Für viele Filter und Siebe sowie für Komponenten, die – zum Beispiel in Gasbrennern – durchströmt werden, werden Bleche benötigt, die Löcher in einer Größenordnung von 0,6 mm haben und gleichzeitig stabil und druckbeständig sind. Das Herstellen dieser Löcher in hochfesten Blechen war mit spanenden Verfahren, Stanzen, Senkerodieren oder Laser-Feinschneiden bisher schwierig und oft langwierig und teuer – wenn es überhaupt prozesssicher möglich war.

Die vom Fraunhofer IPT entwickelte, lasergestützte Blechbearbeitung erschließt jetzt neue Möglichkeiten. Mit umfangreichen Tests haben die Lochanstalt Aherhammer und das Fraunhofer IPT den Nachweis erbracht, dass Bleche aus hochfesten Edelstählen – zum Beispiel aus dem Werkstoff 1.4310 – mit außergewöhnlich kleinen Löchern wirtschaftlich in Serie hergestellt werden können.

Unmittelbar vor dem Stanzen wird das Blech mit einem Laserstrahl lokal erwärmt und lässt sich dann aufgrund der stark verbesserten Umformbarkeit leichter stanzen. Während beim traditionellen Stanzen das Material nur zum geringen Teil geschnitten und zum größten Teil gebrochen wird, ist es beim lasergestützten Lochen umgekehrt: Löcher mit einem durchgängigen Glattschnittanteil lassen sich jetzt im Normalschneidverfahren in traditionellen Folgeverbundwerkzeugen mit integriertem hy-PRESS System Upgrade für eine lasergestützte Blechbearbeitung herstellen. Das bedeutet: präzise gefertigte Rund- und Langlöcher, glatte Kanten und wirtschaftliche Fertigung.

Auf der Messe stellen die beiden Projektpartner das Verfahren vor und zeigen Bleche aus hochfestem Edelstahl mit Rund- und Langlöchern mit Durchmessern von 0,6 mm bzw. 0,6 x 3,0 mm in 0,6 mm Edelstahl mit exzellenter Kantenqualität.

Die Lochanstalt Aherhammer hatte das IPT beauftragt, das im Institut entwickelte hy-PRESS System für die laserunterstützte Blechbearbeitung an das Stanzen von Blechen in Folgeverbundwerkzeugen anzupassen. Das neu entwickelte Verfahren ermöglicht das Arbeiten „vom Coil“ und beinhaltet so im Vergleich zu den traditionellen Methoden ein großes Einsparpotenzial.

Hintergrund: Laserunterstütze Blechbearbeitung mit dem hy-PRESS System

Der Brennpunkt eines fasergekoppelten Hochleistungs-Diodenlasers wird mit einem hochdynamischen Strahlablenkungssystem von der Blechoberseite her an den zu bearbeitenden Stellen positioniert. Dabei erwärmt sich das Blech innerhalb von wenigen Hundertstelsekunden lokal. Aufgrund des so erhöhten Fließvermögens des Stahls reduzieren sich die Schneidkräfte beim Stanzen um bis zu 80 Prozent, der Glattschnittanteil bei Federstahl (1.4310) steigt dabei auf bis zu 100 Prozent, der Kanteneinzug nimmt um mehr als 60 Prozent ab.

Die Bestrahlungsstation wird zwischen den Stanzwerkzeugen eingebaut, ein Umbau der Presse ist nicht erforderlich. So eignet sich das System als Upgrade für bestehende Pressen. Lediglich die Werkzeuge werden so modifiziert, dass der Laserstrahl das Blech an den gewünschten Positionen erreicht.

Lochanstalt Aherhammer und das Fraunhofer IPT auf der Euroblech
(21. bis 25. Oktober 2014 in Hannover):
Halle 11, Stand C05

Über Aherhammer

Die Lochanstalt Aherhammer GmbH stellt in Kreuztal-Ferndorf seit 150 Jahren Lochplatten für Anwendungen in unterschiedlichsten Branchen her. Die Produkte von Aherhammer finden sich in Haushaltsgeräten, PCs und Lautsprecherboxen, an Hausfassaden oder den Armaturenbrettern von Automobilen ebenso wie in Recyclinganlagen. Das 1843 gegründete Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Lochblechen.
Aherhammer fertigt Lochplatten aus Stahl, Edelstahl und Nichteisen-Metallen, ferner aus Kunststoffen, Holz, Hartfaser und Pappe. Das Lieferprogramm umfasst Platten mit einer Breite von bis zu 1.500 mm, Materialdicken von 0,4 mm bis 15 mm Dicke und Lochdurchmesser von 0,8 mm bis 150 mm.
Lösungen für individuelle, kundenspezifische Anforderungen von Losgröße „Eins“ bis zur Großserie in hoher Präzision sind die Stärke von Aherhammer: Toleranzen von 1/10 mm realisiert das Unternehmen prozesssicher und reproduzierbar.
Die eigene Werkzeugmacherei mit 14 Mitarbeitern, die auch für Fremdfirmen arbeitet, schafft die Voraussetzungen für schnelle Reaktionszeiten und extrem kurze Lieferfristen.
Über die eigentliche Herstellung hinaus verarbeitet Aherhammer die Lochplatten bis zum einbaufertigen Produkt – zum Beispiel durch Schneiden, Stanzen, Biegen, Kanten und Schweißen, bis hin zur Nachbehandlung der Oberfläche durch Anstriche, Beschichtungen, Feuerverzinken oder Galvanisieren.
Das Unternehmen ist Mitglied im Güteverband „Lochbleche“ und zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 sowie umweltzertifiziert nach DIN EN ISO 14001:2004.

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Grand Seiko feiert 10 Jahre Spring Drive Technologie

Spring Drive, die perfekte Synthese von traditioneller Uhrmacherkunst und elektronischer Präzision

Grand Seiko feiert 10 Jahre Spring Drive Technologie

Das Grand Seiko Jubiläumsmodell SBGA109 würdigt das 10-jährige Jubiläum mit einem Löwensymbol.

Vor zehn Jahren präsentierte die japanische Uhrenmanufaktur Seiko ihr erstes Spring Drive Kaliber in einer Grand Seiko Uhr und damit die erste Grand Seiko, die den wahren und unendlichen Fluss der Zeit widerspiegelt. Die auf 700 Stück weltweit limitierte SBGA109 mit dem Spring Drive Manufakturkaliber 9R15 würdigt dieses Jubiläum auf ihre Weise.
Bei der 10-Minuten-Position der Uhr ist der Löwe, das Symbol für Grand Seiko, vor dem Index angebracht und deutet auf das Jubiläum hin. Ein 18 kt Gelbgold-Löwe schmückt zudem die Schwungmasse, die durch den verschraubten Saphirglasboden sichtbar ist.

Die Entwicklung des Kalibers 9R15 ist die Erfüllung eines Traums. Yoshikatsu Akahane hatte den Traum eine Uhr zu bauen, die niemals stehen bleibt und so den natürlichen kontinuierlichen Fluss der Zeit widerspiegelt. Nach fast 30 Jahren Forschung und Entwicklung präsentierte Seiko dann Spring Drive, die erste Uhr, deren Zeiger sich fließend und ohne Tickgeräusche bewegen.

Die Spring Drive ist eine mechanische Uhr, bei der die klassische Hemmung durch ein neuartiges Regulierungssystem ersetzt wird. Angetrieben wird die Uhr von einer Hauptfeder mit automatischem Aufzug. Die Zugfeder gibt die Energie an das Räderwerk weiter, das anstelle eines Ankerrades ein Gleitrad besitzt. Dieses Gleitrad dreht sich über einem Spulenkörper und erzeugt dort durch Polarisation eine elektrische Spannung. Diese wird an einen IC (Integrierter Schaltkreis) und einen Quarzkristall geleitet, der in gleichmäßige Schwingungen versetzt wird. Der IC berechnet anhand der Schwingungen die Stärke für einen elektromagnetischen Kraftimpuls, der vom Spulenkörper aufgebaut wird und die Drehgeschwindigkeit des Gleitrades reguliert.

Das Gleitrad dreht sich 28.800 Mal pro Stunde im Uhrzeigersinn. Dies entspricht der Zahl der Halbschwingungen moderner Mechanikuhren. Im Gegensatz zum Ankerrad in einer mechanischen Uhr bleibt das Gleitrad niemals stehen und bewegt sich in einer gleichmäßigen Drehbewegung. Dadurch, dass kein mechanischer Eingriff am Gleitrad stattfindet, sondern die Drehgeschwindigkeit einzig über einen elektromagnetischen Kraftimpuls reguliert wird, gibt es auch so gut wie keinen Reibungsverlust, der die Genauigkeit mechanischer Uhren stark beeinflusst.

Spring Drive gewährleistet eine wesentlich höhere Ganggenauigkeit als mechanische Uhren, die mittlere Gangabweichung beträgt lediglich 0,5 Sekunden pro Tag. Die gleichmäßige Fließbewegung der Zeiger drückt die Einzigartigkeit dieser Technologie aus.

Spring Drive ist die Krönung modernster Uhrmacherkunst und nur eine Manufaktur wie Seiko kann diese Technologie fertigen. In Grand Seiko findet Spring Drive eine würdige Heimat und das Jubiläumsmodell drückt den Stolz der Manufaktur auf dieses Kaliber aus.

Seiko Deutschland (Willich) ist Teil der japanischen Uhrenmanufaktur Seiko Watch Corporation, die zur Seiko Holdings Corporation (beide Tokio, Japan) gehört und deren Vorläufer bereits 1881 durch Kintaro Hattori gegründet wurde. Seitdem befindet sich das Traditionsunternehmen Seiko in Familienbesitz. Seiko Deutschland betreut den deutschen Markt seit 1972 und vertreibt die Marken SEIKO, SEIKO CLOCKS, PULSAR, LORUS, LORUS CLOCKS und BREIL.

Kontakt
Seiko Deutschland Branch of Seiko UK LTD
Janine Dammertz-Bachiri
Siemensring 44m
47877 Willich
02154943452
jdammertz@seiko.de
http://www.seiko.de