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Politikversagen gipfelt in Vorschlag für kostenlosen ÖPNV

2030 dann kostenlose Wärmepumpen für Alle?

Politikversagen gipfelt in Vorschlag für kostenlosen ÖPNV

Holger Thamm, Leiter der Abteilung Public Affairs bei STIEBEL ELTRON:

Ein Standpunkt von Holger Thamm, Leiter der Abteilung Public Affairs bei STIEBEL ELTRON:
Jahrelang hat die Politik den Automobilverkehr mit Milliarden unterstützt: Dienstwagenprivileg, Steuererleichterungen, Abwrackprämie etc. Jetzt kollabiert das System, bei der EU steht Deutschland vor einer Bankrotterklärung. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wurde nach Brüssel zitiert und musste innerhalb einer Woche eine politische Lösung für die zu hohe Luftverschmutzung präsentieren. Natürlich ist jetzt kurzfristig nichts zu retten. Und so fiel dann auch der politische Vorschlag aus: Kostenloser ÖPNV für alle! Das wäre ein Infrastrukturprojekt von mehreren Jahrzenten und finanziell nur machbar, wenn man die Kosten beim Steuerzahler gleich wieder reinholt. Von wegen kostenlos – im Gegenteil! Das Problem der Luftverschmutzung ist eskaliert, jetzt werden die Transaktionskosten zu dessen Bewältigung voraussichtlich besonders hoch. Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am 22. Februar zudem über mögliche Fahrverbote.
Bei der Energiewende im Wärmebereich geht es aktuell in eine ähnliche Richtung. Über Jahre hinweg werden fossile Energieträger subventioniert und noch heute der Einbau von „fossilen“ Heizungen mit Steuergeldern gefördert. Spätestens im Jahr 2030 wird die Bundesregierung wieder in Brüssel stehen und den klimapolitischen Bankrott erklären. In dem Antwortbrief an die Kommission wird dann der Vorschlag stehen: Kostenlose Wärmepumpen für alle!
Aber: Könnte die Geschichte nicht auch anders laufen? Wenn bereits heute begonnen wird, umzusteuern? Wenn die Politik jetzt die direkte und indirekte Subventionierung der „fossilen“ Heizungen einstellt, die Förderung erneuerbarer Wärmetechnologien ausbaut und die Belastung von Strom durch Steuern und Abgaben endlich reduziert – der einzigen Energieform, mit der die Energiewende erfolgreich sein kann? So könnte Deutschland eine weitere Vorladung nach Brüssel erspart bleiben – und den Bürgerinnen und Bürgern viele unnötige Kosten.

STIEBEL ELTRON – ein Unternehmen voller Energie
Stiebel Eltron ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe und gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern in den Bereichen „Haustechnik“ und „Erneuerbare Energien“. Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit über 3.100 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung.

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Sonstiges

Pflege-Qualitätsbericht des MDS Vorhaben im Koalitionsvertrag reichen aus Sicht der DAlzG nicht aus

Pflege-Qualitätsbericht des MDS  Vorhaben im Koalitionsvertrag reichen aus Sicht der DAlzG nicht aus

(Mynewsdesk) Berlin, 16. Februar 2018. Am 1. Februar hat der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) seinen 5. Qualitätsbericht zur Pflege veröffentlicht. Dort heißt es: „Die Qualität der Pflege hat sich in den letzten Jahren, gemessen an den geprüften Qualitätskriterien, verbessert. Nicht zuletzt haben hierzu die externen Qualitätsprüfungen des MDK beigetragen.“ Am Beratungstelefon der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) häufen sich dagegen die Berichte über unzureichende Pflege, insbesondere in stationären Pflegeeinrichtungen. Angehörige und Pflegekräfte berichten am Alzheimer-Telefon über Personalmangel, Vernachlässigung und unwürdige Zustände. Die DAlzG bezweifelt, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben ausreichen werden, diese Situation tatsächlich zu verbessern.

Besonders bedenklich ist das Untersuchungsergebnis, dass der Anteil der Bewohner, die einen starken Gewichtsverlust erleiden, seit dem letzten Pflege-Qualitätsbericht deutlich gestiegen ist. Gleichzeitig ist der Anteil derjenigen, bei denen das Gewicht gar nicht kontrolliert wurde, von etwa 10 Prozent auf fast ein Viertel der Bewohner angestiegen. Menschen mit Demenz machen inzwischen mehr als 70 % der Pflegeheimbewohner aus. Sie haben aufgrund ihrer Erkrankung ein besonders hohes Risiko für Unterernährung. Eine zunehmende Zahl von Angehörigen berichtet, dass sie selbst jeden Tag ins Pflegeheim gehen, um ihren demenzkranken Angehörigen Essen anzureichen. Angesichts des Personalmangels kann dies von den vorhandenen Pflegekräften nicht geleistet werden. Angehörige wagen es deshalb oft gar nicht, Urlaub zu machen oder zu einer benötigten Kur zu fahren. Sie haben Sorge, dass ihr Familienangehöriger im Heim nicht ausreichend versorgt wird.

In seinem Bericht kommt der MDS außerdem zu dem Ergebnis, dass bei Pflegeheim-Bewohnern mit Demenz zu 98,8 % die Angehörigen bzw. Bezugspersonen in die Planung der Pflege und sozialen Betreuung einbezogen würden. Dies widerspricht den Erfahrungen vieler Angehöriger, die häufig berichten, dass das Pflegepersonal noch nicht einmal Zeit für ein Gespräch über den aktuellen Gesundheitszustand hat. Auch beim Einsatz von Medikamenten werden Angehörige offenbar oft nicht einbezogen.

Bärbel Schönhof, 2. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, erklärte dazu: „Aufgrund der Häufung solcher Berichte stellt sich die Frage, ob die Qualität der Pflege in den Heimen tatsächlich besser geworden ist oder ob die Heime möglicherweise in erster Linie ihre Pflegedokumentationen optimiert haben. Angesichts dieser Situation haben wir erhebliche Zweifel, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorhaben im Bereich Pflege ausreichen werden, die Qualität spürbar zu verbessern. Wir fordern deshalb, dass in einer Nationalen Strategie mit allen Akteuren gemeinsam daran gearbeitet wird, die Situation für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen zu verbessern.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Heute leben in Deutschland etwa 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60% davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist der Bundesverband von derzeit 134 regionalen Alzheimer-Gesellschaften, Angehörigengruppen und Landesverbänden. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

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Christian Lindner als Speaker auf der Internet World EXPO 2018

Politik 4.0 – warum Deutschland ein Update braucht

Christian Lindner als Speaker auf der Internet World EXPO 2018

(Bildquelle: Christian Lindner)

München, Januar 2018 – Christian Lindner MdB, Bundesvorsitzender der Freien Demokraten und Vorsitzender der Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag, wird auf der diesjährigen Internet World EXPO als Speaker am ersten Messetag (6.3.2018, 16 Uhr, Trendarena) auftreten. Der studierte Politikwissenschaftler referiert zum Thema „Politik 4.0 – warum Deutschland ein Update braucht“.

Christian Wolfgang Lindner (geboren am 7. Januar 1979 in Wuppertal) ist ein deutscher Politiker der Freien Demokratischen Partei (FDP) und seit dem 7. Dezember 2013 ihr Bundesvorsitzender. Von 1999 bis 2006 studierte er Politikwissenschaft als Hauptfach sowie Staatsrecht und Philosophie als Nebenfächer an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Zwischen 2000 und 2009 sowie erneut von Mai 2012 bis Oktober 2017 war er Mitglied des Landtages in Nordrhein-Westfalen. Von Oktober 2009 bis Juli 2012 war Lindner Mitglied des Deutschen Bundestages, von Dezember 2009 bis Dezember 2011 auch Generalsekretär der Bundes-FDP. Lindner zog als Spitzenkandidat seiner Partei bei der Bundestagswahl 2017 erneut in den Deutschen Bundestag ein und wurde dort Vorsitzender der FDP-Fraktion.

Als weitere Top-Speaker auf Europas führender E-Commerce Messe sind bereits folgende Speaker bestätigt (Änderungen vorbehalten):

– Judith Williams
JUDITH WILLIAMS GMBH
Founder & CEO

– Martin Wild
Chief Digital Officer (CDO)
MediaMarktSaturn Retail Group

– Kai Schmidhuber
Chief Digital Officer
L“OREAL Group Deutschland GmbH

Presseakkreditierung IWE 2018:
https://www.internetworld-expo.de/presse/akkreditierung/

Alle bisherigen Pressemitteilungen finden Sie unter:
https://www.internetworld-expo.de/pressemitteilungen/

Weiter Informationen sowie das Programm finden Sie unter:
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Über die Internet World EXPO
Die Internet World EXPO – die E-Commerce Messe ist die Leitmesse im deutschsprachigen Raum für alle Handelsthemen. 1997 gestartet als erste Fachmesse für den Onlinehandel, hat sich das Themenspektrum kontinuierlich erweitert und deckt alle E-Commerce relevanten Bereiche ab – Omnichannel, Multichannel, Payment, Marketing, Usability, Logistik, Software, und Social Media – um nur einige zu nennen. Durch das Zusammenwachsen von Onlinehandel und stationärem Handel ist die Internet World EXPO mittlerweile auch eine Pflichtveranstaltung für alle stationären Händler und Dienstleister.
Internet World EXPO ist eine Marke des Medien- und Weiterbildungsunternehmens Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, München. Das Unternehmen bedient mit der Messe Internet World EXPO und diversen Fachkongressen, der Website internetworld.de und der vierzehntägigen Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business die Zielgruppe der Internet-Professionals mit profundem Fach-wissen, topaktuellen News und wichtigen Kontakten.

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Abschluss der Sondierungsgespräche: Führungskräfte gegen Erhöhung des Spitzensteuersatzes

Als positives Zeichen bewerten die Führungskräfte in Deutschland das Ergebnis der Sondierungsgespräche, warnen aber gleichzeitig vor einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

(Mynewsdesk) Nun gelte es, rasch zu einer Regierungsbildung zu kommen. „Der Vorteil einer Neuauflage der GroKo liegt darin, dass die Partner aufeinander eingespielt sind und jetzt rasch und pragmatisch die anstehenden Herausforderungen angegangen werden können“, erklärt der Präsident der Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände ULA Dr. Roland Leroux. In vielen Bereichen herrsche kein Erkenntnisproblem, sondern es hapere an der Umsetzung. „Hier kann die Große Koalition ihre Stärken ausspielen, und zwar schnell.“

Mit den Eckpunkten der Sondierungen könnten die Führungskräfte im Prinzip sehr gut leben, betont Leroux. „Maßnahmen, die Deutschland als Standort für Unternehmen international noch wettbewerbsfähiger machen, sind zu begrüßen, etwa ein gutes steuerliches Umfeld für Innovationen und Investitionen und die Modernisierung der digitalen Infrastruktur.“ Auch das klare Bekenntnis zu Europa sei aus Sicht der Führungskräfte von enormer Bedeutung.

Kritisch sieht Roland Leroux die geplante Erhöhung des Spitzensteuersatzes. „So lehnen wir angesichts enormer Steuereinnahmen eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab. Schließlich wird der Spitzensteuersatz inzwischen bereits bei mittleren Einkommen erreicht.“

Insgesamt erwartet der ULA-Präsident, dass eine Große Koalition gute Chancen hat, für die Zukunft Europas und die Lösung der wichtigsten sozialen Herausforderungen Erfolge zu erzielen. „Hierfür kann ich die volle Unterstützung der Führungskräfte zusichern.“

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Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

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Politik Recht Gesellschaft

Führungskräfte Chemie warnen vor Innovationsstau durch schwierige Regierungsfindung

Im Vorfeld schwieriger Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD ruft der Führungskräfteverband Chemie VAA die Parteien zu zügigen und verantwortungsvollen Verhandlungen auf.

(Mynewsdesk) Dabei müsse das Innovationsklima in Deutschland stärker berücksichtigt werden als bisher. „In den Sondierungsgesprächen stehen viele Themen im medialen Rampenlicht“, so der 1. VAA-Vorsitzende Rainer Nachtrab. „Leider kommt dabei die Diskussion über die Basis unseres Wohlstandes, nämlich die Stärkung der Rahmenbedingungen für einen starken Industriestandort, viel zu kurz.“ Schon bald könne es in Deutschland zu einem echten Innovationsstau kommen, warnt Nachtrab. Zwar seien deutsche Unternehmen bei Forschung und Entwicklung immer noch konkurrenzfähig, ohne zusätzliche Investitionen könne das Innovationsumfeld der deutschen Wirtschaft jedoch schnell stagnieren. Der VAA-Vorsitzende erläutert: „Stagnation heißt Rückschritt, der wiederum zu schmerzlichen Verlusten im globalen Standortwettbewerb führt – auch für die Beschäftigungssituation von Fach- und Führungskräften.“

Nach Ansicht der Führungskräfte der chemisch-pharmazeutischen Industrie müssen die Zulassungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigt und Finanzierungsmöglichkeiten verbessert werden. „Vor allem aber brauchen wir in Deutschland Chancengleichheit durch die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung, wie es sie in anderen EU-Mitgliedstaaten längst gibt“, betont Rainer Nachtrab.

In der Energiepolitik spricht sich der VAA für politische Rahmenbedingungen aus, die eine Versorgungssicherheit zu wettbewerbsfähigen Preisen sowohl für die Verbraucher als auch die Industrie sicherstellen. „Hier sollten alternative Finanzierungsmodelle der EEG-Umlage beispielsweise aus dem Bundeshaushalt offen diskutiert werden“, findet Nachtrab. Schließlich können Unternehmen aus energieintensiven Industrien durch mehr energiepolitische Planungssicherheit auch mehr Mittel in dringend benötigte technologische Forschung und in die Verbesserung der Innovationsinfrastruktur investieren.

Auch in der Bildung sieht Deutschlands größter Führungskräfteverband Nachholbedarf: „Der Umgang mit digitaler Technik muss zum Grundbaustein der Schul- und Hochschulbildung werden“, so der VAA-Vorsitzende Nachtrab. „Die praxisnahe Vermittlung von IT-Kompetenzen sollte fest in den Ausbildungs- und Studienplänen verankert werden.“

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Kunst Kultur Gastronomie

Medi&Ator und der Engelsbote

Eine Weihnachtsgeschichte ganz besonderer Art!

Medi&Ator und der Engelsbote

(NL/2656578974) Jedes Jahr zu Weihnachten erscheint im Verband Integrierte Mediation e.V. eine neue Geschichte von Medi&Ator. Die mediativen Weihnachtsgeschichten regen zum Schmunzeln und zum Nachdenken an. Der aufmerksame Leser erkennt sofort, dass Medi&Ator, zusammengeschrieben, ein Mediator ist. Mediatoren haben einen unbefangenen, kritischen Blick auf alles was so in der Welt geschieht, auch auf sich selbst. Zumindest sollten sie diesen Blick haben. In diesem Jahr begegnen die leidenschaftlichen Mediatoren dem Engelsboten. Er gibt Anlass, sich mit Fragen rund um Weihnachten, die Politik und unsere Gesellschaft auseinandersetzen.

Die erste Geschichte von Medi&Ator wurde von Arthur Trossen, dem Mitbegründer der integrierten Mediation im Jahre 2012 erfunden. Sein Anliegen war es, den Mitgliedern des Verbandes und den Anhängern der integrierten Mediation ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu hinterlassen. Nicht diese vielkopierten Karten mit weihnachtlichen Motiven und besinnlichen Zitaten, die man überall herunterladen kann. Es sollte etwas Eigenes sein mit einer mediativen Botschaft. Was eignet sich besser, als eine Geschichte, dachte sich der Autor, und begann, seine Sicht auf die Welt der Mediation und den Umgang mit der Streitvermittlung niederzuschreiben.

Trossen meint, dass die Welt der Mediatoren einen Mikrokosmos abbildet, in dem sich die Probleme unserer Gesellschaft wiederfinden lassen. Wer außer Mediatoren, die in einer unbefangenen Wahrnehmung ausgebildet sind und das aus dem Argumentieren herausführende, mediative Denken verinnerlicht haben, kann einen besseren Spiegel auf das Streitverhalten in unserer Gesellschaft und auf darauf abliefern, was so in unserer Welt passiert.

Medi&Ator sind zwei Kunstfiguren, Medi ist das weibliche, empathische Element und Ator ist der rational, strategisch denkende, männliche Teil. Zusammen vervollständigen Sie die Resonanz. Die Beiden setzen sich in Dialogen und Beobachtungen intensiv mit sich und den Ereignissen auseinander, die ihnen jedes Jahr an Weihnachten widerfahren. Als Erfinder der Weihnachtsmediation haben sie natürlich nicht nur ein Thema, sondern auch eine ganz spezifische Klientel, die auf die Besinnlichkeit des Festes Bezug nimmt. So erleben sie jedes Jahr phantastische Abenteuer, die wohl nicht nur an Weihnachten vorkommen.

In diesem Jahr bittet der Engelsbote Gabriel um eine Streitvermittlung. Er hat einen Konflikt mit der Engelschar. Er fühlt sich bei wichtigen Entscheidungsprozessen übergangen und in einer gewissen Weise sogar ausgesperrt. Er meint, die Engel wollten eher ihre Dienste verkaufen, als die Engelslehre zu verkünden. Gabriel sieht darin einen Verrat am Frieden. Er muss lernen, dass der Kampf um die friedlichen Werte selbst einen Verrat darstellen kann. Er findet den Ausweg in sich selbst.

Die Metapher ist ein Spiegel, der einen kritischen Einblick in die mediative Streitvermittlung erlaubt und Assoziationen nicht nur zur Mediationspolitik eröffnet. Der Leser muss selbst entscheiden, was er darin wiederfindet. Medi&Ator machen nicht alles richtig. Deshalb sind die Geschichten von Medi&Ator auch ein wertvolles Studienmaterial für die Ausbildung zum Mediator und geben Einblick in die mediative Praxis. Ungeachtet dessen haben die beiden engagierten Mediatoren bisher jeden Fall auf wundersame Art und Weise gelöst. Vielleicht inspiriert Sie die 6. Episode von Medi&Ator „Der Engelsbote“. Sie finden die Geschichte zum kostenlosen Download und Weiterleitung auf https://www.in-mediation.eu/der-engelsbote.

Medi&Ator wünschen Ihnen auf jeden Fall eine frohe, friedliche und besinnliche Weihnacht.

Der Verband Integrierte Mediation wurde im Jahre 2001 gegründet. Er setzt sich für ein korrektes Verständnis der Mediation ein und die Verbesserung der Streitkultur. Mehr dazu auf www.in-mediation.eu

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Wissenschaft Technik Umwelt

Risikogesellschaft – Folgen der globalisierten Welt?

Fortschritt (gleich) Risiko? – Konzept der Risikogesellschaft – Logik, Wissen, Institution, Illusion – Kann mit dem Risiko planbar gelebt werden?

Risikogesellschaft - Folgen der globalisierten Welt?

Leuchtturm – Zeigt den Ausweg aus dem Risiko

„Jetzt bin ich der Tod, der Zerstörer der Welt“, beschrieb Robert Oppenheimer seine Gefühle, nachdem 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima abgeworfen war. Oppenheimer, der „Vater der Atombombe“, erkannte seinen Fehler. Sein Team von Wissenschaftlern hatte eine Waffe hergestellt, dessen tödliche Wirkung weit über ihre Vorstellungskraft hinausging. Die Entwicklung der Atombombe ließ keinen Raum für kontrolliertes Experimentieren. Experimente mussten notwendigerweise in der realen Welt mit allen verbundenen Risiken durchgeführt werden. Dies ist typisch für die heutige Risikogesellschaft, so der Soziologe Ulrich Beck: „Unsere Technologien sind mächtig geworden, dass wir ihre Folgen weder voraussagen noch reagieren können. Wir sind Opfer unseres technologischen Erfolges.“ Heute sind die atomaren Bedrohungen des Overkills und die Umweltzerstörung in den Hintergrund gerückt. Risiken der Technisierung und Globalisierung der Welt sowie politische Mächte beherrschen die Diskussionen.

Das Konzept der „Risikogesellschaft“, das Beck in den 1980er Jahren einführte, war ein unmittelbarer Hit in der Soziologie. Erkenntnis: die bisherigen nationalen Institutionen können auf Krisen durch die Verwirklichung von Risiken nicht angemessen reagieren. Dies gilt beispielsweise für den Klimawandel oder die Bankenkrise, bzw. die Macht des Internets: Unsere nationalen Institutionen bieten keine adäquaten Lösungen für Probleme auf globaler Ebene. Es gibt einen organisierten Mangel an Verantwortung.

Globale Risiken folgen der Logik des Marktes

Dass wir globale Risiken mit unserem Wissen und unseren Institutionen überwinden können, ist eine Illusion. Unsere Technologien entwickeln sich nicht auf einer rational geplanten Route, sondern setzen die unregelmäßige Logik des Marktes fort. Vor einem Jahrhundert hatte niemand vermutet, dass es eine Milliarde Kraftfahrzeuge auf unserem Planeten geben würde, geschweige, dass ein Wissenschaftler seine Auswirkungen auf die Atmosphäre testen können. Um einen solchen Test durchzuführen, mussten zunächst die Fahrzeuge hergestellt werden. Unser wissenschaftliches Labor, das ist die Welt. In der Praxis ist die Theorie ein Schritt nach vorn, macht es wenig Sinn, theoretische Zukunftsszenarien zu skizzieren. Die Hauptaufgabe der Theoretiker ist es, die Ergebnisse der Moderne kritisch zu bewerten.
Um die Auswirkungen der erkannten Risikogesellschaft (einigermaßen) beherrschbar zu machen, bedarf es verschiedener Techniken u.a. der globalen Rationalisierung der
Problemstellungen und das Anstreben von Resilienz.

Mit dem Risiko leben lernen

Hat sich das Risiko vermehrt? Auf jeden Fall hat es sich verändert. Bestand bei unseren Vorfahren noch das Risiko vom „Säbelzahntiger“ zerfleischt zu werden ist es heute das zersplitterte Smartphone Display, was uns Angst macht. Fakt ist, dass wir Menschen älter werden. Und das ist mit deutlich mehr Geld und Möglichkeiten und deutlich Krankheiten und Leiden verbunden. Trotzdem ist Angst und Schrecken weit verbreiten. Täglich erreichen uns Nachrichten was in unserer Welt gerade alles Schreckliches passiert und noch schlimmer was alles passieren könnte. Das ist hochinteressant, solche Nachrichten lösen eine ungemeine Faszination auf den Menschen aus. Vor der Globalisierung und den digitalen Medien gab es Gewalt und Tragödien auf der Welt. Früher hat das Wissen darüber den Menschen nicht erreicht. Heute ist es nur noch ein Mausklick entfernt. Dieser ständige Blick auf das Risiko von persönlichen Schicksalen verstellt den Blick für die Risiken der gesamten Gesellschaft.
Das beschreibt Beck als die Herausforderung: für Risiken der Risikogesellschaft hat der Mensch keine Antennen.

Wie überlebt die Risikogesellschaft?

Die Diskussion ist von Beck angestoßen und eingebettet in die Annahme, dass die Risiken eine Folge von wirtschaftlichen, technischen und wissenschaftlichen Maßnahmen sind. Die Menschen denken zu viel in ökonomischer Hinsicht und auf der Grundlage ökonomischer Logik. Das ist nicht zu ändern. Beck meint, dass Öffentlichkeit, Politik und Moral korrigieren Handel, technologisch-wirtschaftliche Entwicklung und Wissenschaft nicht angemessen. Seine Feststellung ist, dass unser bisheriges System nicht in der Lage ist die Risiken zu beherrschen:

-Risiken sind nicht zeitlich begrenzt. (Selbst) Menschen, die noch geboren werden müssen, können unter den Risiken leiden, die heute verursacht werden.
-Risiken sind nicht mehr lokalisiert, sondern weltweit; jeder, unabhängig von Klasse , Rasse , Alter (oder) Geschlecht , erlebt die Risiken;
-Risiken haben die Fähigkeit, eine Gesellschaft nachhaltig zu stören;
-Risiken sind nicht sichtbar. „Um sie sehen zu können, sind wir auf Experten angewiesen.“

Diese Darstellung ist Teil II des Beitrages: Risikogesellschaft: Leben im Alltag

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate Development AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate Development AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.thegroundsag.com

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Politik Recht Gesellschaft

Zukunftsforscher: Politik braucht mehr Digitalisierung

Michael Carl über den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Politik

Zukunftsforscher: Politik braucht mehr Digitalisierung

Zukunftsforscher und Keynote Speaker Michael Carl vom 2b AHEAD Thinktank

Die Jamaika-Sondierungen stocken, in Sachen Flüchtlingspolitik, Finanzen und Kohleausstieg, den Themen, die den Bundestags-Wahlkampf bestimmten, sind noch immer viele Fragen offen. Ein Thema fand dagegen im Wahlkampf und auch in den Sondierungsgesprächen kaum statt: Digitalisierung in Deutschland. Wenn es nach dem Zukunftsforscher, Strategieexperten und Keynote Speaker Michael Carl vom Leipziger Institut 2b AHEAD Think Tank geht, sollte sich dies in den Koalitionsverhandlungen ändern. Er fordert: „Die Politik benötigt einen Digitalisierungssprung!“
Ein Schwerpunkt des Zukunftsforschers ist Predictive Politics, der Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) in der Politik. Michael Carl erläutert, dass die Digitalisierung unsere Lebens- und Arbeitswelten und damit auch die Politik entscheidend verändern wird. Wie der Forscher ausführt, ist Deutschland in diesem Bereich meilenweit von einer Vorreiterrolle entfernt. Denn um die neuen digitalen Möglichkeiten nutzen zu können, braucht es weit mehr als nur eine übergreifende Versorgung mit schnellem Internet. „Flächendeckender Breitbandausbau ist nicht mehr als ein Ausgleich der Versäumnisse der vergangenen Jahre“, sagt Keynote Speaker Carl. Das habe der US-Wahlkampf gezeigt, bei dem erstmals Big Data genutzt wurde, um Wähler in sozialen Netzwerken durch individuell zugeschnittene Beiträge anzusprechen.
Die Nutzung künstlicher Intelligenz zur smarten Erstellung von Wähler-Psychogrammen ist laut Michael Carl erst der Anfang. Als Geschäftsführer von 2b AHEAD, Deutschlands größtem Zukunftsforschungsinstitut weiß er, dass KI in naher Zukunft auch bei politischen Entscheidungen zum Einsatz kommen und ein hilfreiches Instrument in Parlamenten, Ministerien und Ausschüssen werden wird. „Wir erwarten, dass die Leistungsfähigkeit des eigenen Algorithmus künftig zum Qualitätsmerkmal von Politikern wird“, sagt der Zukunftsforscher. Wenn Sich Szenarien simulieren lassen, sie die Folgen politischer Handlungen für die Zukunft vorhersagen können, werden die individuellen Bedürfnisse, die in der Bevölkerung durch heutiges Handeln erst ausgelöst werden, zum Maßstab der Entscheidung werden. Trendforscher Michael Carl ist sich sicher: „Dieser Digitalisierungssprung ist die Anforderung an einen künftigen Digitalminister. Verweigert sich die Politik diesem Sprung, hängt sie sich von der gesellschaftlichen Entwicklung ab.“
Der Zukunftsforscher erhofft sich für die Koalitionsgespräche, dass sich die Beteiligten der entscheidenden Rolle der Digitalisierung bewusst werden und sie zu einer der zentralen Herausforderungen für die bevorstehende Legislaturperiode machen. Mit Blick auf die Folgen für bestimmte Branchen berät Michael Carl zahlreiche Unternehmen und spricht darüber als geschätzter Keynote Speaker.

5 Sterne Redner ist eine Redneragentur für Top Speaker aus den Bereichen Comedy, Motivation, Sport und Gesundheit, Teambuilding und Führung sowie Zukunftstrends und Innovation. Zum Portfolio gehören bekannte Sportler wie der U21 Fußball Nationaltrainer Stefan Kuntz, Olympiasiegerin Natalie Geisenberger und Schiedsrichter Knut Kircher ebenso wie die Motivationstrainer Nicola Fritze, Hermann Scherer und Extremsportler Norman Bücher. Die Referentenagentur 5 Sterne Redner vermittelt gefragte Redner wie Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky und Gedächtnisweltmeister Dr. Boris Nikolai Konrad und prominente Redner wie Top-Manager Thomas M. Stein und Rechtsanwalt Franz Obst. Darüber hinaus betreut und fördert 5 Sterne Redner auch hoffnungsvolle Nachwuchstalente.

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Auto Verkehr Logistik

Autoindustrie: Überhöhte Verbrauchswerte – unbekannte Wahrheit?

Stellungnahme des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement

Der aktuelle Spiegel-Beitrag grenzt nahezu an Realsatire: „Staatssekretäre im Bundesverkehrs- und Finanzministerium klagen über ihre Plug-In-Hybride von BMW. Die Limousinen mit teilweisem Elektrobetrieb entpuppen sich als Spritfresser.“ ( http://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-ministerien-beschweren-sich-ueber-hybrid-dienstwagen-a-1177341.html). Da kann man nur sagen: Willkommen im wahren Leben! Hier „entpuppt““ sich überhaupt nichts! Jeder, der auch nur annähernd darüber Bescheid wissen wollte, wusste um dieses „Phänomen“. Schlimmer noch: Seit Jahren setzt sich jeder, der darauf hingewiesen hat, dass nicht jede Form des Elektroantriebs nachhaltig und wirtschaftlich sinnvoll ist, dem Vorwurf der Ewiggestrigkeit und der Technologiefeindlichkeit aus. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, kommt aus der Politik stetig der Vorwurf, dass Unternehmen mit ihren Fuhrparks sich der Elektrifizierung widersetzen würden. Vielleicht wäre es sinnvoller, genau dieser Nutzergruppe zuzuhören und deren Bedenken ernst zu nehmen.

Die einfache Wahrheit, dass die Hersteller an den überhöhten Verbrauchswerten schuldig sind, lässt sich vielleicht in den Medien der ahnungs- und interesselosen Öffentlichkeit gut verkaufen. Fakt ist aber, dass die völlig realitätsfremden, von der Politik verabschiedeten, Messzyklen (Stichwort „NEFZ“) den wahren Grund für die Abweichung zur Realität darstellen. Der hilflose Versuch dies mit dem etwas weniger realitätsfremden neuen Verfahren (WLTP) zu heilen ruft in diesem Zusammenhang fast schon Mitleid hervor. Da lässt die neueste „Sensationsmeldung“ der Umweltorganisation ICCT, dass Fahrzeuge über 40% mehr verbrauchen, als von Herstellerseite aus angegeben ( https://www.swr.de/marktcheck/icct-studie-zu-spritverbrauch-bei-neuwagen-deutlich-durstiger-als-angegeben/-/id=100834/did=20580930/nid=100834/hnr1vo/index.html) bestenfalls die Frage aufkommen, ob wir nicht langsam aufhören sollten, uns in die eigene Tasche zu lügen.

Das eigentliche Problem sind hier nicht die Hersteller. Es scheint vielmehr so zu sein, dass fehlender Sachverstand und parteipolitische Interessen zu komplett falschen Richtungsangaben in Form von Verboten und Subventionen führen. Wie könnte sich sonst eine Förderpolitik erklären, die Taxiunternehmen mit einem 15.000 Euro-Zuschuss für 2-Tonnen Plug-In-Hybriden belohnt, wenn diese in einer emissionsgeplagten Innenstadt eingesetzt werden ( https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/50-e-taxi-in-stuttgart-gefoerdert/).

Nicht die Abweichung vom Normverbrauch sind ein Skandal, sondern die Unwissenheit der Verantwortlichen in der Politik und die dankbare Aufnahme solcher „Skandalmeldungen“ in den Medien. Beide sollten es besser wissen! Ein Vorschlag an die Politik: Fragen Sie doch mal die Experten, nämlich Unternehmen, die Fuhrparks betreiben, was Sinn macht und wo Unterstützung in Form von zielgerichteten Subventionen zu einem nachhaltigen Wandel in unsere automobilen Mobilität führen würden!

Wir freuen uns auf ihren Anruf!

Mit besten Grüßen

Marc-Oliver Prinzing
Vorstandsvorsitzender Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind u. a. Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, CANCOM IT, DB Fuhrparkservice GmbH, Efaflex, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., KPMG AG, SAP AG, SEG Sparkassen Einkaufs-Gesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
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Politik Recht Gesellschaft

Deutschland: Politik der Konservativ-Liberalen oder Neuwahl?

Deutschland: Politik der Konservativ-Liberalen oder Neuwahl?

Deutschland: Politik der Konservativ-Liberalen oder Neuwahl?

Die Wahl ist gelaufen, dass „Hauen und Stechen“ hat begonnen. Der Eine will nicht, die Anderen müssen und sollen, kurzum – das politische Postengeschacher im politischen Berlin ist in vollem Ganze!
Wenn sich ein Martin Schulz gekränkt durch eine katastrophale Wahlniederlage hinstellt und in Richtung von FDP und Grüne fabuliert: „Frau Merkel wird, um das Kanzleramt zu behalten, jede Konzession machen“, ist es verständlich , wenn ein Christian Lindner verbal kontert: „Ihnen wäre noch mehr Redezeit zu wünschen, um sich um Kopf und Kragen zu reden!“ Das Demokratieverständnis des Herrn Martin Schulz – Fehlanzeige! Für Gespräche bereit zu sein und dann zu entscheiden – so funktioniert Demokratie. Fazit: Armutszeugnis für die SPD! Sie hätten mit der „Demokratie-Einstellung“ unter 5 Prozent verdient, dann hätte Schulz nicht reden müssen… Wie Herr Schulz nach der Wahl reagiert hat, war zum Fremdschämen. Mit Frust lässt sich das nicht erklären oder gar entschuldigen – bräuchte Deutschland so einen „Kanzler“?

Das Schulz überdies die politische Unfähigkeit von SPD-Amtsträgern, wie dem Oberbürgermeister von Potsdam – Jann Jakobs und dessen Sozialdezernent Mike Schubert (beide SPD), in puncto massenhaft fehlender Kinderbetreuungsplätze / Kita – in der Landeshauptstadt von Brandenburg, Potsdam, unter den Partei-Teppich kehrte, ist für die Kleinsten im Lande bitter, zeigt aber das Plakate mit „Mut zur Gerechtigkeit“, hohle SPD-Phrasen sind.

Fest steht bei all dem Katzenjammer nach der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag, Angela Merkel mit ihrer Union, sowie der SPD als Koalitionspartner, ist es in den vergangenen vier Jahren nicht im Ansatz gelungen, einer verunsicherten bundesdeutschen Bevölkerung die Sorge vor Kriminalität und Islamisierung zu nehmen. Deshalb bräuchte die Bundesrepublik Deutschland ein Integrationsministerium, aber die FDP will eine Digitalisierungs-Ministerium. Und wie geht es aber jetzt weiter? Kanzlerin Merkel schloss eine Minderheitenregierung aus – und geht davon aus, bis Weihnachten eine stabile Regierung gebildet zu haben, weshalb sie nach der Wahl sagte: „..in der Ruhe liegt die Kraft.“ Angela Merkel komme wieder in die Nähe ihres ersten Wahl-Ergebnisses von 2005: 35,2 Prozent, gelingt ihr kein Neuanfang in einer GroKo (Großen Koalition), bleibt ihr nur der Machtrettungsanker in Jamaika-Form – aus Union, FDP und Bündnis 90/Die Grünen.

Im Bundestag wird es in puncto Demokratie ohnehin einiges an Neuem geben, zwar wird der Sitzplan noch kompliziert, weil von den etablierten Parteien niemand neben den AfD-Abgeordneten Platz nehmen möchte – dies lässt erahnen, die deutsche „Demokratie“ bekommt innerhalb der „westlichen Wertegemeinschaft“ ganz neue „Wesenszüge“.

Das „Zinnsoldatin“ von der Leyen im Fernsehen, bei „Mutti“ Merkel den Satrap gibt und katzbuckelt: „Ich erlebe international, welche Hochachtung sie genießt – mit diesem Pfund sollten wir wuchern“, kommentieren Bürger vor dem Berliner Brandenburger Tor mit den Worten: „…je mehr von der Leyen schleimt, desto größer ist die Chance das sie nicht das „volle Vertrauen der Kanzlerin genießt“ und erneut Bundesverteidigungsministerin wird, auch wenn sie dort von Tuten und Blasen, samt militärischer Führungsqualitäten – keinerlei Ahnung hat“ zeigt, dass die Gräben innerhalb des deutschen Landes sind tief.

Wer wird auf der Strecke bleiben? „Unter der Marke von 23 Prozent werde auch ein „Kurzzeit-Gottkanzler“ beten müssen“, schrieben Journalisten noch vor der Wahl, es wird sich zeigen, wie sehr Schulz an der Parteibasis „verbrannt“ ist. Bei der Linkspartei gilt Dietmar Bartsch als Wackelkandidat, der Mann ist zwar eloquent, aber innerhalb der Partei dürfte er für diese empfindliche Niederlage der Linken stehen, welche vor allem zusammen mit der SPD im Bundesland Brandenburg gemeinsam abgewirtschaftet hat und fette Prozent-Pfründe zuletzt beim Volk – nicht nur durch eine unfähige gemeinsame Politik in Potsdamer Rathaus verspielte.

Am Ende allen, dessen steht fest, geht keine GroKo und klappt es nicht mit Jamaika, blieben nur zwei Möglichkeiten: Eine Minderheitsregierung, die Angela Merkel nicht machen wird – und Neuwahlen. Dabei gibt es gleich mehrere thematische Sprengfallen bei einer möglichen Jamaika Koalition. Die CSU hat nächstes Jahr Landtagswahlen in Bayern und wird an der Obergrenze für Flüchtlinge festhalten, aber das ist keine Option für die Grünen.“ Weitere Knackpunkte seien: Die Verhandlungen zum Kohleausstieg und das Verbot des Verbrennungsmotors.

Zu guter Letzt zerlegt sich die Alternative für Deutschland (AfD) nur einen Tag nach der Wahl, denn AfD-Chefin Frauke Petry wird nicht der Fraktion ihrer Partei im Bundestag angehören. Diese politische Bombe ließ sie in der Bundespressekonferenz platzen, eine dreiste Frechheit nach dem Motto: „Zeigt her eure Füßchen, zeigt her eure Schuh und sehet den fleißigen Waschfrauen zu …! Zu diesem unsäglichen „Petry-Heil-Spiel“ von Frau Petry, trifft Andre Poggenburg, Mitglied des AfD Bundesvorstands den richtigen Ton und sagt: „Der Schaden, den Frau Petry angerichtet hat, ist enorm, der entstandene Ansehensverlust groß. Frauke Petry fährt schon länger eine eigene Agenda. Es wäre konsequent, wenn sie einem Parteiausschlussverfahren zuvorkommt und jetzt selbst die AfD verlässt.“
Vor diesem Hintergrund kann der großartige Wahlsieg der AfD bei der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag, mit satten 13 Prozent, die Stimmenmehrheit in Sachsen, der politische Platz zwei in Ostdeutschland, fast schon als Pyrrhussieg gelten, weshalb es denn für Gauland und Weidel heißen dürfte: „kein Welpenschutz in der Politik“ – so bitter das klingt.

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