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Erster Stadtrat Martin Burlon eröffnet den Wahlkampf

Seine Partei sind die Bürger

Erster Stadtrat Martin Burlon eröffnet den Wahlkampf

Martin Burlon mit seinem Wahlkampfteam. (Bildquelle: Achim Ritz)

Dreieich, 6.09.2018. Knapp acht Wochen vor der Bürgermeisterwahl ist Erster Stadtrat Martin Burlon am Mittwochabend im Bürgerhaus Sprendlingen mit Pauken und Trompeten des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehren Dreieich-Götzenhain/Offenthal und einer engagierten Rede in den Wahlkampf gestartet.

Bürgermeister Dieter Zimmer, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr antritt, ergriff im vollbesetzten Foyer zunächst das Wort und sagte, dass er in Martin Burlon einen kompetenten Nachfolger im Rathaus sehe, „Als ich wegen einer Krankheit längere Zeit abwesend war, hat er bewiesen, dass er die Stadtverwaltung erfolgreich leiten kann“, so der Rathaus-Chef. Ich habe mit Martin Burlon gern zusammengearbeitet und erlebt, dass er stets gut vorbereitet in schwierige Gespräche ging, beispielsweise in der Sportplatzkommission, sachlich argumentierte und immer Lösungen gefunden habe, mit denen bis heute alle leben können. Außerdem hat er ein Gedächtnis wie ein Elefant, das hat mir oft geholfen“, so lobte der Bürgermeister Burlon.
Mit seiner über achtjährigen Erfahrung als Erster Stadtrat und den detaillierten Kenntnissen der kommunalpolitischen Themen, Verwaltungsstrukturen und Verfahrensprozesse kann der parteiungebundene Bewerber für das Bürgermeisteramt punkten. In seiner frei gesprochenen rund 40-minütigen Rede präsentierte sich der 43-jährige Verwaltungsjurist bei seinem Wahlkampfauftakt kämpferisch in der Sache und zielstrebig in der Darstellung seiner Kernthemen: Soziales, Wohnen, Mobilität, Klimaschutz, Ehrenamt und Digitalisierung.

Martin Burlon will sich für ein familienfreundliches Dreieich stark machen. „Ich werde die Zahl der Betreuungsplätze für Kinder weiter ausbauen und mit Hilfe des neuen kommunalen Wohnungsbauunternehmens DreieichBau bezahlbaren Wohnraum schaffen“, kündigte er an. Die neue Kita Heckenborn sei erst der Anfang, vier weitere Einrichtungen für die Kinderbetreuung würden folgen, damit Familie und Beruf Hand in Hand gehen können. Zum Problem fehlender Erzieherinnen sagte Burlon, dass die Stadt stärker auf ihre attraktiven Arbeitsbedingungen hinweisen und auch in den sozialen Medien Fachkräfte akquirieren sollte. Ein Pluspunkt von Dreieich sei, dass die Gruppenstärke in den Kitas bei höchstens 22 statt wie in anderen Kommunen bei 25 Kindern liege.

Mit starkem Beifall bekräftigten die Besucher Burlons Plädoyer und seinen Einsatz für die Anbindung von Dreieich-Buchschlag an die geplante Regionaltangente West (RTW). Er kündigte an, er werde die Weichen stellen, damit die RTW an der Schnittstelle Buchschlag mit der Dreieichbahn gekoppelt wird. „Die Dreieichbahn muss aber funktionieren, Pünktlichkeit und Komfort dürfen nicht länger auf der Strecke bleiben.“
Zur Mobilität der Zukunft gehört für den Bürgermeisterkandidaten, der bei seinen beiden Wahlen zum Ersten Stadtrat 2010 und 2015 von fast allen Fraktionen Stimmen erhielt, auch, dass man verschiedene Verkehrsträger nutzt und große Räder drehen muss. Burlon fordert die Verlängerung der Straßenbahnlinie 17 durch Neu-Isenburg bis nach Dreieich. „Das ist eine Idee, die seit Jahren im Regionalen Flächennutzungsplan als nützliches Verkehrsprojekt beschrieben wird.“

Die Chancen der Digitalisierung nutzen, das heißt für Martin Burlon auch, die über das Internet angebotenen Dienstleistungen der Stadtverwaltung auszubauen. „Damit es im Bürgerbüro keine Wartezeiten mehr gibt, habe ich bereits eine Online-Terminvereinbarung eingeführt. Eine von mir installierte Arbeitsgruppe wird demnächst Vorschläge machen, wie der Service für die Bürgerinnen und Bürger online erleichtert werden kann.“
Der in Sprendlingen aufgewachsene Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 28. Oktober sagte, dass er Dreieichverbunden sei. „Meine Familie ist hier seit Generationen zuhause“. Ich war in der Erich-Kästner-Schule und habe 1994 am Ricarda-Huch-Gymnasium mein Abi gemacht.“
Alternative Wohnformen für Senioren, mehr Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche, für die er eine eigne Sprechstunde einrichten möchte und ein Stadtmarketing, das sich stärker um den Einzelhandel kümmert – diese Themen stehen auf Burlons Agenda ganz oben. Die Unterstützung der Vereine und der ehrenamtlichen Kräfte beispielsweise bei der Feuerwehr und beim DRK sowie die Stärkung der Wirtschaftsförderung, „das ist für mich Chefsache“, sagte er.

Auch wenn es bei den Gewerbesteuereinnahmen eine Delle gibt, so hatte Martin Burlon doch eine positive Nachricht: „Wir haben es geschafft, drei Jahre früher als geplant, die Zone des Schutzschirms zu verlassen. Bei meinem Amtsantritt als Erster Stadtrat hatten wir 2010 genau 107 Millionen Euro Schulden und 41 Millionen Kassenkredite. Heute sind die Schulden bei 47 Millionen Euro und die Kassenkredite bei Null“, so Burlon.
Sein Credo lautet: Mehr Beteiligung, mehr Mitbestimmung aller Dreieicher. „Meine Partei sind die Bürger der Stadt“, sagte Martin Burlon und ging von rhythmischem Klatschen des Publikums begleitet von der Bühne auf die Menschen an den Tischen zu, um mit ihnen im persönlichen Gespräch über die Zukunftsthemen Dreieichs zu diskutieren.

Demnächst werde er die Bürgerinnen und Bürger in den Stadtteilen einladen, auf seiner „Burlon-Bank“ Platz zu nehmen, um bei Events wie „Auf ein Bier mit Burlon“ oder „Auf einen Bembel mit Burlon“ mit ihm zu sprechen. Die nächste Möglichkeit, den Bürgermeisterkandidaten kennenzulernen, gibt es am Freitag, 7. September, um 18 Uhr am Dreieichplatz, wenn es heißt „Biken mit Burlon“.

Mehr Infos zum Bürgermeister-Kandidaten finden Sie unter: https://www.burlon-wählen.de/

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Weltweiter Automobilmarkt im Umbruch – Wer macht das Rennen?

Centomo-Chef Michael Zondler zum notwendigen Umbruch der deutschen Automobilindustrie

Weltweiter Automobilmarkt im Umbruch - Wer macht das Rennen?

Michael Zondler, Geschäftsführender Gesellschafter der CENTOMO GmbH & Co. KG Stuttgart

Der weltweite Automobilmarkt ist derzeit im Umbruch. In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres wurden in China 405.000 E-Autos verkauft – fast siebenmal so viele wie im Jahr 2014. Rund die Hälfte der weltweiten Neuzulassungen von E-Autos entfiel im Jahr 2017 auf China. China hat sich in kürzester Zeit vom Jäger zum Gejagten gewandelt. Die deutsche Automobilindustrie ist aus Sicht des Stuttgarter Personal- und Automobilexperten Michael Zondler gefordert, in dieser veränderten Marktsituation den Anschluss nicht zu verlieren. Mit seinem Beratungsunternehmen CENTOMO ist Zondler vor allem im automobilen Sektor tätig und begleitet insbesondere die digitale Transformation der hiesigen Automobilhersteller.

„Die deutschen automobilen Schwergewichte sollten nicht auf Selbstbewusstsein und Zuversicht verzichten. Aber sie sollten sich auch nicht scheuen, den neuen Konkurrenten wie Tesla oder den aufstrebenden chinesischen Unternehmen mit Neugier und Lernbereitschaft zu begegnen. Früher haben die Chinesen uns kopiert. Heute tun wir gut daran, uns bei den neuen Playern im Markt das Innovative und Positive abzuschauen“, so Michael Zondler.

Audi, BMW und Co. sollten von der Konkurrenz lernen

Zondler widerspricht dem Automobilexperten Helmut Becker, der jüngst die „platte und unsachliche Verunglimpfung der Dieseltechnologie“ kritisiert hatte. China werde nur dann zur „Autoweltmacht“, wenn sich der E-Antrieb durchsetze. Deutschland dürfe auf die Dieseltechnik nicht verzichten, meint Becker.

Dieseltechnologie made in Germany könne noch so gut sein. Letztlich gingen die Trends in eine andere Richtung, sagt hingegen Zondler. Es bringe also nichts, verlorene Schlachten für den Verbrennungsmotor weiterzuführen. Japans Autobauer haben sich kollektiv vom Verbrennungsmotor verabschiedet. Toyota und Co. wollen bis spätestens 2050 auf Fahrzeuge mit einem reinen Verbrennungsmotor verzichten. China ist der größte Absatzmarkt der Welt und setzt voll auf den E-Antrieb. London will in einem Pilotprojekt ein Verbot für Autos mit Verbrennungsmotor testen. Paris hat sich bereits vom Diesel ab 2024 verabschiedet und setzt mit dem Aus für Verbrenner ab 2030 ein glasklares Zeichen. Volvo, in chinesischer Hand und seitdem überaus erfolgreich, will gar keine neue Generation von Verbrennungsmotoren mehr. Die Liste ließe sich fortsetzen. „Diese Fakten können wir nicht ignorieren“, so Zondler.

Politik und Industrie müssen gemeinsame Ziele definieren

Der CENTOMO-Chef kritisiert die Ziellosigkeit der deutschen Politik. Deutsche Politiker handelten entweder gar nicht oder zu extrem. Mal biederten sie sich zu stark bei der Autoindustrie an („Autokanzler“), mal schlügen sie auf sie ein, wenn dies öffentliche Aufmerksamkeit und Zustimmung verspreche. Zondler wörtlich: „Statt Vergangenheitsbewältigung zu betreiben und über Diesel-Fahrverbote zu diskutieren, sollten wir endlich auch mal über die automobile Zukunft sprechen – und zwar am besten zusammen. Politik und Industrie müssen gemeinsam die deutsche automobile Zukunft beschreiben und realistische, aber ambitionierte Ziele festlegen. Schließlich handelt es sich um eine Schlüsselindustrie.“

Wettbewerb als Chance sehen

Wer über Jahrzehnte dominant und erfolgreich gewesen sei, neige dazu, satt und überheblich zu werden. Die deutsche Autoindustrie könne aber auch von jungen Marktteilnehmern etwas lernen, sagt der CENTOMO-Chef: „Wir sollten den neuen Wettbewerb als Chance zur Veränderung sehen. Die Führungsstrukturen in den Konzernen werden sich schon allein deshalb ändern, weil zum Beispiel viele neue Mitarbeiter aus dem IT-Bereich in die Autokonzerne strömen. Das bringt die Digitalisierung mit sich. Diese Fach- und Führungskräfte bringen eine ganz andere Sozialisation mit flacheren Hierarchien und größerer Offenheit für Innovationen mit ein.“

Die Konkurrenz durch Tesla & Co. könnte also neuen Schwung in den Premium-Markt bringen. Während Tesla einen Vorsprung bei der E-Technologie hat, beherrschen die deutschen Hersteller die Massenproduktion aus dem Effeff. Das Rennen ist offen, die Karten werden neu gemischt.

CENTOMO ist aktuell der einzige Personaldienstleister in Deutschland mit dem klaren Fokus auf die Mobilität der Zukunft. Die Veränderung unserer Mobilität durch Technologie öffnet neue Geschäftsfelder und entwickelt bestehende weiter. Für den Nachwuchs und Profis entstehen dadurch bahnbrechende Optionen. Die Consultants von CENTOMO arbeiten bereits seit 2009 gemeinsam mit der Automobilindustrie am Fahrzeug der Zukunft und besetzen zukunftsweisende Positionen mit Top-Talenten aus aller Welt. So verschafft CENTOMO seinen Mandanten entscheidende Wettbewerbsvorteile.

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Politik Recht Gesellschaft

Lösungsansatz freie Mitarbeit in Pflege und Betreuung

Notmütterdienst weist auf erhebliches Potential gegen den drohenden Pflegenotstand hin

Lösungsansatz freie Mitarbeit in Pflege und Betreuung

Der seit fast 50 Jahren bundesweit tätige gemeinnützige Notmütterdienst Familien- und Seniorenhilfe e.V. (NMD) nimmt die aktuelle Diskussion um die Verbesserung der Pflege in Deutschland zum Anlass, und appelliert an die Bundesregierung, die Attraktivität für freiberufliche Pflege- und Betreuungstätigkeiten deutlich zu erhöhen.
Der NMD verweist in diesem Zusammenhang auf das erhebliche Potential, welches der freiberufliche Sektor in diesem Bereich bieten kann, um dem sich anbahnenden Pflege- und Betreuungsnotstand wirksam und angemessen zu begegnen.
„Seit 1969 hat der NMD mit dem Konzept, freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bundesweit in der Betreuung und Pflege von Familien und Einzelpersonen einzusetzen, bereits viele Tausend Male erfolgreich Not lindern können. Dabei war es uns stets ein Anliegen, Menschen die Möglichkeit geben können, so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu führen, getreu dem Leitsatz „Das beste Heim ist das eigene Heim““, sagt Mona Damian, Geschäftsführerin im NMD Frankfurt.
„Es gibt ein ungenutztes Potential von zehntausenden von Menschen, die freiberuflich in der Pflege arbeiten würden, wenn die Rahmenbedingen stimmten“ so Damian.
Doch die Umsatzsteuerbefreiung gemeinnütziger Organisationen, zu welchen der NMD gehört, und gleichzeitig die hohe Steuer- und Sozialversicherungspflicht vieler freier Mitarbeiter sind wenig kompatibel miteinander und verhindern somit die Nutzung eines großen Potentials für die Pflege.
Die aktuell von Kostenträgern an Leistungserbringer wie den NMD gezahlten Stundensätze betragen zwischen 17,- und 20,- EUR pro Stunde. Nach Abzug von Steuern und Versicherungen von bis zu 40% wird deutlich, dass dieses System keinerlei finanziellen Anreiz für freiberufliche BetreuerInnen schaffen kann. Gemeinnützige Organisationen wie der NMD können davon ebenfalls nicht auf Dauer ihre Existenz sichern.
Es stelle sich also die Frage, wieso diese Steuerbefreiung im gemeinnützigen Sektor nicht auch auf die Betreuungspersonen als freie Mitarbeiter übertragen werden kann.

Soziale Absicherung von freien Mitarbeitern im sozialen Bereich kann Lösungsansatz sein

Der in Deutschland bestehende Mangel an Pflege- und Betreuungskräften könnte durch eine Besserstellung der freien Mitarbeiter nach Einschätzung von Damian erheblich entschärft werden. In der öffentlichen Diskussion werde dieses Potential überhaupt nicht berücksichtigt. Die dafür infrage kommenden Personen sind beispielsweise StudentInnen, RentnerInnen, Hausfrauen/Hausmänner, Geflüchtete mit Deutschkenntnissen, ALG II-Empfänger („Hartz4“) sowie Personen, die sich selbstbestimmt zum Familieneinkommen etwas hinzuverdienen möchten.
„Für diesen Personenkreis spielt die Flexibilität und Selbstbestimmung der Arbeitszeit eine entscheidende Rolle. Die freie Mitarbeit ist für die Betroffenen oftmals die einzige Möglichkeit, überhaupt am Arbeitsleben teilnehmen zu können. Freie Mitarbeit ergänzt die Pflege in der Festanstellung, insbesondere dort, wo flexible Betreuung notwendig ist.
„Hier fehlt aus unserer Sicht ein ergänzendes Sozialversicherungssystem für Selbstständige, ähnlich dem bereits jetzt bestehenden für Künstler (KSK)“, betont Damian.

Bürokratische Hürden erschweren Einstieg in Selbständigkeit

Bei dem Schritt zur selbständigen Tätigkeit gibt es erfahrungsgemäß zudem große Unsicherheiten bezüglich bürokratischer Hürden. Die zum Teil sehr hohe Verrechnung bzw. Kürzung beim gleichzeitigen Bezug staatlicher Unterstützung macht es diesen Menschen leider äußerst unattraktiv, selbstständig tätig zu sein.
„Wir hoffen sehr, dass diese Problematiken von den demokratischen Parteien im Deutschen Bundestag thematisiert werden und es zu einer Lösung kommen kann, mit denen gemeinnützige soziale Organisationen wie der NMD ihr Erfolgsmodell erhalten und zukünftig noch stärker dem Pflege- und Betreuungsnotstand entgegenwirken können“, so Mona Damian.

Seit 1969 ist der vielfach ausgezeichnete, gemeinnützige Notmütterdienst e.V. bundesweit tätig und leistet Betreuung und Pflege in Notsituationen. Sowohl Senioren als auch Familien werden im eigenen Zuhause liebevoll von erfahrenen Notmüttern und Notvätern betreut.

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Notmütterdienst e.V.
Mona Damian
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Kunst Kultur Gastronomie

Neumarkter Bernsteinzimmerforscher und Ihre Publikation

Die beiden größten Verstecke von Hitlers Raubkunst. Das Bernsteinzimmer sowie die Position des Goldzuges.

Neumarkter Bernsteinzimmerforscher und Ihre Publikation

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Die Neumarkter Autoren Stenz und Mederer stellen am 02.07.2018 um 10.00 Uhr ihre Sachbuch-Publikation vor.

Die Bild, Mittelbayerische, Bayerische Staatszeitung, Süddeutsche, Münchener Abendzeitung, tz uvm. sowie TV-Sender aus der Bundesrepublik und dem Ausland haben bereits über die zwei Geschichtsinteressierten Autoren berichtet.

Wir möchten Sie nun persönlich zu einem Pressetermin auf den Berggasthof Sammüller (Schafhofstraße 25, 92318 Neumarkt in der Oberpfalz) einladen; die Autoren werden ihr Werk erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.

Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Thema Raubkunst aus der Zeit der Nationalsozialisten und zeigt ebenso auf, dass wir noch heute ungelöste Sachverhalte aus dieser Epoche vor uns haben, denen viel zu wenig nachgegangen wird, wichtiger noch, die Zeugen schwinden. Als Verpflichtung der Politik und Gesellschaft sollte es unbestreitbar sein, solche Dinge konsequent aufzuklären, doch machten die Autoren hier negative Erfahrungen. Sie wurden angehört, jedoch sehr misstrauisch – teils harsch angegangen – oder bekamen von entsprechenden Stellen nicht einmal eine Antwort. Auf ihren Nachforschungen stießen sie auf Hinweise auf das Bernsteinzimmer, Scheinfirmen sowie auf eine gewaltige Bunkeranlage. Teils wurden Untersuchungen gestattet, jedoch nur unter Argusaugen, sowie in genauest definierten Bereichen – als ob man mehr wüsste als man zugibt, weshalb sollte man sich sonst so sperren? Die Autoren begehen keine Unrechtmäßigkeit darin, dass sie aufklären wollen – jedoch kommt es ihnen so vor.

Ab dem 01.07.2018 wird das Buch als ebook und als Hardcover in den Buchhandlung und direkt beim Verlag verfügbar sein. Preis (D) 19,89; 121 Seiten im Format 21×21 cm in Farbe. Das ebook in Version als pdf und epub.

Zusagen oder Bitten um Zusendung der Presseunterlagen zu richten an : manuel.bogner@bogner-verlag.de
Hinweis: Die Rezensionsexemplare werden zur Pressekonferenz gereicht, bzw. nach deren Stattfinden auch an die Medien versandt. Für Verpflegung ist ebenso gesorgt.

Wir danken für Ihr Interesse und bereits vorab für die reichliche Berichterstattung!
Die Autoren Erich Stenz und Georg Mederer sowie Manuel Bogner, Bogner Verlag

Verlag für Bücher und Zeitschriften

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Bogner Verlag
Manuel Bogner
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Politik Recht Gesellschaft

Mitmachen statt nichts machen! am Tag der offenen Gesellschaft 2018

Das geht uns alle an! Deutschlands größtes Demokratie-Dinner

Mitmachen statt nichts machen!   am Tag der offenen Gesellschaft 2018

Tafeln auf dem Tempelhofer Feld.

Deutschland, 16.06.2018 – Ein ganzes Land tischt auf und feiert am 16. Juni den Tag der offenen Gesellschaft. Auch in diesem Jahr folgen wieder Tausende Menschen bundesweit dem Aufruf der Initiative Offene Gesellschaft und zeigen gemeinsam wofür sie stehen: Eine offene und menschenfreundliche Gesellschaft.

„Demokratien gehen nicht an zu vielen Feinden, sondern an zu wenigen Freunden und Verteidigerinnen zugrunde“, so Harald Welzer, Mitbegründer der Initiative Offene Gesellschaft. Hass und Hetze, Angriffe auf die Demokratie und Menschenfreundlichkeit werden immer stärker artikuliert. „Wenn man sich als Demokrat versteht, sollte man deshalb die Sache persönlich nehmen.“ Deshalb wird es am Samstag den 16. Juni bundesweit ein freundliches und einladendes zivilgesellschaftliches Zeichen geben.

Denn die große Mehrheit in diesem Land ist dafür! Für Offenheit, für Vielfalt und Freiheit – eben für eine offene Gesellschaft. Am Samstag findet daher wieder überall im Land zeitgleich etwas Ungewöhnliches statt: Privatpersonen, Organisationen, Schulen, Vereine, Theater und Unternehmen tafeln für die offene Gesellschaft. Von Kempten bis Kiel, von Düsseldorf bis Dresden. Bürgerinnen und Bürger stellen Tische und Stühle raus und laden Freundinnen, Freunde, Nachbarn und Fremde ein. Gemeinsam wird gegessen, debattiert, sich ausgetauscht und kennengelernt und somit ein überregionales Zeichen gesetzt.
„Am 16. Juni geht es darum, Flagge für die Demokratie zu zeigen“, sagt Sawsan Chebli, Berliner Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement. „Mehr denn je brauchen wir eine starke Zivilgesellschaft, die sich für Menschenrechte und Zusammenhalt starkmacht. Das ist das Anliegen der Offenen Gesellschaft, das ich sehr gerne unterstütze.“

Die Tafeln sind ganz unterschiedlich: Bühnenshows, Redebeiträge, gesellige Runden bis hin zur analogen und lokalen Auseinandersetzung mit den Fragen einer offenen Gesellschaft. Jeder kann mitmachen. Egal ob als Tafel-Ausrichter oder als Gast bei einer öffentlichen Tafel. Denn der Erhalt unserer offenen Gesellschaft geht uns alle an. „Unser Land wird älter, bunter, ungleicher und digitaler. Die mit diesen Entwicklungen verbundenen Herausforderungen und Chancen wollen wir in einer offenen und demokratischen Gesellschaft menschengerecht gestalten“, erklärt Ulrich Lilie, Präsident Diakonie Deutschland.

Das Engagement, die Ideen und die Werte der Mehrheit dieses Landes müssen wieder in den Vordergrund der politischen und medialen Debatte gespielt werden. „Mitmachen statt nichts machen! Jetzt. Damit die Feinde der offenen Gesellschaft nicht nur deswegen gewinnen, weil die „Guten“ in ihren Couchgarnituren sitzengeblieben sind“, so Andre Wilkens, Mitbegründer der Initiative. „Das Agenda-setting einschließlich die Kritik an Problemen darf man nicht den Dauererregten von Rechtsaußen überlassen.“

„Sonst fliegt uns die ganze … um die Ohren!“, verkünden Katja Riemann und Oliver Masucci in einem neuen Video zum Tag der offenen Gesellschaft.

Am 16. Juni zeigt Deutschland welches Land es sein kann und will. Ob mit Kartoffelsalat oder Baklava, ob mit einer kleinen Runde im Park oder einer großen auf dem Rathausplatz – jede Tafel setzt ein Zeichen, setzt Gespräche, Bekanntschaften, Ideen und neue Kräfte frei.

So beispielsweise die Tafel der Bürgergemeinschaft in Kandel, Rheinland-Pfalz, bekannt durch wochenlange Demonstrationen von Rechtsradikalen. Sie wollen das Feld nicht den ewig Gestrigen überlassen. In Rostock lädt Thomas Wiencke ein, der mit seinem Integrationsfußball Rostock e.V. einmal pro Woche unterschiedliche Menschen zusammentrommelt – Heimische und Geflüchtete, Ältere, Jüngere, Menschen mit und ohne Behinderung. Und auch das Schauspiel Stuttgart ist wieder dabei und lädt zum großen Picknick vor dem Theater.

Schon beim ersten Tag der offenen Gesellschaft 2017 waren mehr als 20.000 Menschen dabei. Daraus soll eine neue Tradition werden, ein neuer Feiertag. Nicht nur hierzulande, sondern auch darüber hinaus.

Zusammen mit Diakonie Deutschland, der Allianz Kulturstiftung, Pulse of Europe und vielen weiteren Initiativen lädt Die Offene Gesellschaft zur großen Festtafel, zum Kennenlernen, sowie Reden, Musik und Tanz auf dem Tempelhofer Feld in Berlin ein (nähe Haupteingang Columbiadamm). Treffen Sie ab 16 Uhr Freundinnen und Freunde der offenen Gesellschaft aus Zivilgesellschaft, Politik, Kultur und TV und lernen Sie die Macher der Initiative Offene Gesellschaft kennen.

Weiter Informationen zur Initiative Offene Gesellschaft und dem großen Freundeskreis finden Sie unter www.die-offene-gesellschaft.de und einen Überblick über die bereits angemeldeten Tafeln bekommen Sie unter https://www.die-offene-gesellschaft.de/16juni Zum Video mit Katja Riemann und Oliver Masucci gelangen Sie hier: https://www.die-offene-gesellschaft.de/16juni

Die Initiative Offene Gesellschaft ist eine bürgerschaftliche Initiative ohne Parteibindung, die für das politische Gemeinwesen so eintritt, wie es im Grundgesetz formuliert ist. Förderer und Partner der Initiative sind die Diakonie Deutschland, die Robert Bosch Stiftung, die GLS Treuhand, der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter und die Postcode Lotterie Deutschland.

Die Initiative Offene Gesellschaft ist eine bürgerschaftliche Initiative ohne Parteibindung, die für das politische Gemeinwesen so eintritt, wie es im Grundgesetz formuliert ist.

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Die Initiative Offene Gesellschaft
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Franklinstraße 27
| 10587 Berlin
+49 (30) 8900068-595
freunde@die-offene-gesellschaft.de
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Politik Recht Gesellschaft

VdW Bayern: Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen

Behebung des Wohnungsmangels erfordert ein Miteinander von Politik und Wohnungswirtschaft

München (16.05.2018) – Mehr als 400 Delegierte der bayerischen Wohnungswirtschaft kamen am 16. Mai zum Verbandstag des VdW Bayern nach Augsburg. „Das Thema bezahlbares Wohnen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wenn Menschen, die in Bayern leben und arbeiten wollen, sich mit ihrem Einkommen keine Wohnung mehr leisten können, dann läuft etwas verkehrt“, sagte Verbandsdirektor Hans Maier bei seinem Politischen Rechenschaftsbericht. Die Wohnungswirtschaft werde ihren Beitrag zur Verbesserung des Wohnungsangebots für breite Schichten der Bevölkerung leisten. Dafür brauche die Branche langfristig sichere Rahmenbedingungen.

Die 464 Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern stehen für das bezahlbare Wohnen im Freistaat. Sie verwalten rund 525.000 Wohnungen, darunter 103.743 Sozialwohnungen. Doch sie verwalten nicht nur, sondern stellen sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung. Im Jahr 2017 wurden 1,8 Mrd. Euro in den Wohnungsbestand und -neubau investiert. Bei den Baufertigstellungen von 3.900 Wohnungen konnte ein Zuwachs von 35 Prozent verzeichnet werden. Der Verbandsdirektor stellte aber auch klar, dass der über Jahre aufgebaute Wohnraummangel in Bayern nicht in den kommenden zwei bis drei Jahren behoben werden könne. „Wir brauchen eine große Kraftanstrengung und einen langen Atem“, so Maier. Das Ziel der bayerischen Staatsregierung von 500.000 Wohnungen bis 2025 findet er ambitioniert, aber machbar. Die Wohnungswirtschaft werde ihren Beitrag dazu leisten. Dafür fordert der Verbandschef aber auch langfristig sichere Rahmenbedingungen.

Das braucht die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Bayern

An erster Stelle steht für den Verband eine gesicherte Mittelausstattung bei der Wohnraumförderung. Am besten durch eine klare gesetzliche Regelung. „Mit einer Förderung von 400 Mio. Euro jährlich ließen sich rund 3.000 bis 3.500 Wohnungen neu errichten“, erläuterte der Verbandsdirektor.

Darüber hinaus müssten die Maßnahmen zur Aktivierung von Bauland dringend verstärkt werden. Die Bereitstellung von kommunalen Grundstücken und der Zugang zu Grundstücken von Bund und Freistaat seien unabdingbar. Die Voraussetzungen zur Baulandaktivierung müssten im Bauplanungsrecht geschaffen werden. „Die Wohnungswirtschaft Bayern unterstützt dabei die Konzeptvergabe von Grundstücken und bekennt sich zum nachhaltigen Wohnungsbau“, betonte Maier.

Neben dem teuren Bauland sind die Baukosten ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Wohngebäuden. Diese sind seit dem Jahr 2005 um 59% gestiegen und damit den Lebenshaltungskosten um 27% vorausgeeilt. „Für den einfachen Wohnungsbau bedeutet dies einen deutlichen Anstieg der real notwendigen Neubaumiete, der nicht durch entsprechende Einkommenszuwächse gedeckt ist“, so Maier. Der Abschlussbericht der Baukostensenkungskommission liege seit November 2015 vor. Geändert habe sich seitdem wenig. Als Beispiele für Bauanforderungen mit Kostensenkungspotenzial nannte er die Barrierefreiheit, den Schallschutz und die Brandschutzanforderungen.

Miteinander von Freistaat, Kommunen und Wohnungsunternehmen gefragt

In Zeiten des Wohnungsmangels gab es in der Geschichte immer ein Miteinander von Freistaat und Kommunen auf der einen sowie den Trägern des preisgünstigen Wohnungsbaus auf der anderen Seite, so der Verbandsdirektor: „Angesichts der Aktualität des Themas brauchen wir wieder dieses lösungsorientierte Miteinander.“

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Diese und weitere Pressemitteilungen sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter http://www.vdwbayern.de/presse/.

Im VdW Bayern sind 464 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 340 Wohnungsgenossenschaften und 92 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 525.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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Unsere Frau für Europa – Karolin Reinhold

Unsere Frau für Europa - Karolin Reinhold

Karolin Reinhold (Bildquelle: @Karolin Reinhold)

Die Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt hat auf ihrer Vorstandssitzung, am Donnerstag, einstimmig die Empfehlung und Unterstützung für Karolin Reinhold als Kandidatin für die Landesliste zum EU Parlament erklärt.

„Liebevolle Mutter, bürgernah, lösungsorientiert und wahlkampferprobt“, so selbst beschreibt sich die 32-jährige Karolin Reinhold aus dem Jerichower Land als sie ihr Bekenntnis zur Kandidatur erklärte.

Reinhold ist bereits seit 2015 durch ihre Tätigkeiten als stellv. Kreisvorsitzende der Jungen Union im Jerichower Land bekannt. Ihr politisches Engagement und ihre aufgeschlossene Art werden von Unternehmern und Bürgern in Sachsen-Anhalt gleichermaßen sehr geschätzt.
Ihre Schwerpunkte für das EU-Parlament stoßen heute schon auf offene Oh-ren und Unterstützung. Die junge Frau aus dem Landesvorstand der Frauen Union hat sich die Sicherung der EU-Außengrenzen, die Digitalisierung im länd-lichen Raum und die Stärkung der regionalen Landwirtschaft auf ihre Agenda gesetzt, um so Sachsen-Anhalt fundiert in Brüssel zu vertreten.

Karolin Reinhold unsere Frau für Europa!

Die Frauen Union ist die Lobby für die Anliegen von Frauen in der CDU und in der Politik.

Eine starke und moderne politische Kraft, die Einfluss nimmt, Entscheidungen trifft und Veränderungen bewirkt. Für ein faires Miteinander. Für eine partnerschaftliche Gesellschaft.

Kontakt
Frauen Union der CDU Sachsen-Anhalt
Sabine Wölfer
Fürstenwallstraße 17
39104 Magdeburg
03915666814
fu@cdulsa.de
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Buch zum Welttag der Pressefreiheit: „BLACK_ED OUT“ – wie Zensur die Würde löscht

Autor Alexander Gohlke: „Ein Manifest für Presse- und Meinungsfreiheit.“

Buch zum Welttag der Pressefreiheit: "BLACK_ED OUT" - wie Zensur die Würde löscht

„BLACK_ED OUT – Druck auf Presse- und Meinungsfreiheit“ von Alexander Gohlke

Seit 25 Jahren ist der 03. Mai der Welttag der Pressefreiheit, an dem die Errungenschaften freier Berichterstattung wie auch deren Zensur in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Das zum Jahrestag erscheinende Buch „BLACK_ED OUT – Druck auf Presse- und Meinungsfreiheit“ von Alexander Gohlke mahnt durch belegte wie symbolisch vorgenommene Zensuren zentraler Rechte, Dokumente, Schriften und Gerichtsurteile an, auf welchem fragilen Fundament Freiheit und Gleichheit in einer Gesellschaft stehen. Der Autor nutzt zu diesem Zweck damit auch selbst die Mittel der Zensur, um Zensur und deren Täter zu brandmarken. Die 366 Seiten des Buches schaffen so besonders durch Visualisierung ein Bewusstsein dafür, wie eine Zensur der Presse- und Meinungsfreiheit auf die damit verbundenen Bürger- und Menschenrechte durchgreift.

„BLACK_ED OUT“ wird als Mahnung gegen Zensur von der Deutschen UNESCO-Kommission im Rahmen des Welttags der Pressefreiheit unterstützt – ebenso wie von Reporter ohne Grenzen e.V., dessen Geschäftsführer Christian Mihr im Vorwort kommentiert: „Pressezensur ist ein äußerst relevantes Thema. Dort, wo nicht unabhängig berichtet werden darf und wo Menschen ihre Meinung nicht frei äußern können, werden auch andere Menschenrechte verletzt. Dies macht das Buch erlebbar.“

Der Autor Alexander Gohlke hinterfragt im Vorwort die These: „Was wäre, wenn wesentliche Rechte und Schriften aufgrund von Zensur nie für die Allgemeinheit verfügbar gewesen wären.“ „BLACK_ED OUT“ lässt den Leser dafür die hypothetische Zensur zentraler Gesetze, Dokumente und Schriften emotional erleben und beantwortet so die Frage, was eine Löschung fundamentaler Errungenschaften für den Menschen als Individuum bedeuten würde. Zurück bleibt die Erkenntnis, dass neben der Freiheit ebenso die Identität einer ganzen Gesellschaft zur Disposition steht.

„BLACK_ED OUT“ weist zu bedeutenden Dokumenten dafür nur den Titel, das Land oder den Autor aus. Die nachfolgenden Texte selbst sind durch Zensurbalken unkenntlich gemacht. Eine Form der Auslöschung, wie sie in der Realität punktuell jederzeit stattfinden kann und historisch nachweislich immer wieder vorgenommen wurde.

Die thematische Auflistung beginnt mit Artikel 5 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Der eigentliche Wortlaut: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten (…)“ ist ausgeschwärzt. Weiter angefügt werden das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, die UN-Menschenrechts-Charta und der UN-Zivilpakt zu bürgerlichen und politischen Rechten. Weitere Stationen sind der Spiegel-Artikel „Bundeswehr – bedingt abwehrbereit“ und das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dazu, ebenso wie die weltweit beachtete Rede von Martin Luther King „I have a dream“. Die Intention: „Wenn das Fundament wie auch Sprungbretter der Demokratie und Menschenrechte der Zensur unterliegen würden, über welche Werte könnte sich eine Gesellschaft dann überhaupt definieren?“

Gleichfalls geht Alexander Gohlke an die historischen Wurzeln unseres heutigen Demokratieverständnisses: Mit der Magna Carta von 1215, die bis heute als wichtigste Quelle des englischen Verfassungsrechts gilt, der Unabhängigkeitserklärung der USA aus dem Jahr 1776 oder der französischen Menschen- und Bürgerrechtserklärung von 1789. Im weiteren Verlauf werden Autoren aufgeführt, deren Werke verboten bzw. zensiert wurden – darunter die von der Bücherverbrennung betroffenen Autoren im Dritten Reich, die Flugblätter der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ um Hans und Sophie Scholl, aber auch zeitgenössische Literaten wie Salman Rushdie, Joanne K. Rowling oder Dan Brown bis hin zu einer Schrift des späteren Papstes Joseph Kardinal Ratzinger. Komplettiert wird die Liste unter anderem durch den Autoren-Index der Katholischen Kirche, dem Librorum Prohibitorum.

Die gesamten Einnahmen aus den Buchverkäufen wird der Autor an Reporter ohne Grenzen e.V. spenden.

Details zum Buch „BLACK_ED OUT – Druck auf Presse- und Meinungsfreiheit“:

– Autor: Alexander Gohlke, Dipl. Kommunikationswirt BAW
– Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
– Erstausgabe, 30. März 2018
– Sprache: Deutsch
– ISBN-10: 1986811751
– ISBN-13: 978-1986811750
– Preis: 10,98 EUR, inkl. MwSt.

Das Buch von Alexander Gohlke ist als Taschenbuch und eBook über Amazon erhältlich: https://www.amazon.de/black_ed-out-Druck-Presse-Meinungsfreiheit/dp/1986811751/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1524050180&sr=1-1

Alexander Gohlke, geboren 1969 in Altötting, lebt und arbeitet in München. Er ist studierter Dipl. Kommunikationswirt BAW und war Geschäftsführer mehrerer Unternehmen aus der Kommunikations- und Werbebranche.

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Newsgame fakeodernews ist online

Erfolgreicher Release am 15. April

Newsgame fakeodernews ist online

Newsgame zu Politik und Gesellscahft

Augsburg, 15. April 2018 – Das digitale Newsgame fakeodernews ist am 15. April offiziell gestartet. Die User können jetzt jeden Tag kontroverse Fragen zu Politik und Gesellschaft „spielen“. Mit wenigen Monaten Anlauf und einem erfolgreichen Crowdfunding hat das Social Startup fakeodernews am Sonntag das gleichnamige Newsgame released.

Die Web App bietet eine einfache Möglichkeit sich interaktiv mit kontroversen Fragen rund um Politik und Gesellschaft auseinanderzusetzen. Jeden Tag werden neue Themen transparent und spielbar aufbereitet. Die User können sich somit interaktiv informieren, dabei mit Freunden vergleichen und Quellen sofort nachprüfen.

Die Intention ist möglichst viele Menschen für die tägliche Auseinandersetzung mit spannenden und anspruchsvollen Themen zu begeistern. Auf diesem Weg soll ein Beitrag zu einem fundierten Diskurs und gesellschaftlichen Bewusstsein geleistet werden. fakeodernews bietet dabei einen transparenten Weg um Informationskompetenzen in einer schnelllebigen Digitalwelt zu stärken.

Jeden Tag erhalten die User kritische Fragen mit kontroversen Aussagen, informativen Antworten, transparenten Quellen und vergleichenden Statistiken. Die User wägen Ihre Antwort ab, können Punkte sammeln, Quellen nachlesen, Freundeslisten erstellen und Antworten vergleichen. Dabei erleichtert der Spielcharakter die Annäherung an gesellschaftlich relevante Nachrichten und schult die Quellenkompetenz.

Das Angebot richtet sich an alle online User, die sich für Politik und Gesellschaft interessieren. Aber auch an spielaffine User, die sich gerne testen, messen und vergleichen. Auf der technischen Seite ist fakeodernews eine Progressive Web App und funktioniert sowohl im Browser als auch als App.

Das Team rund um den hauptverantwortlichen Initiator Simon Sonnenberg konnte das Projekt ohne große Partner und aus geringen Eigenmitteln stemmen. Anfang des Jahres hatten zahlreiche begeisterte Unterstützer mit zusätzlichen 6.800 EUR entscheidend geholfen das Projekt zu realisieren.

Das kleine Team mit Sitz in Augsburg will die anfängliche Unterstützung langfristig aufrechterhalten: „Mit einer aktiven Community werden wir die Anwendung stetig weiterentwickeln und unser Projekt hoffentlich langfristig etablieren können. Vorausgesetzt unser Ansatz begeistert viele Menschen, sind wir überzeugt, dass wir mit einer starken Community unabhängig sein können.“, so Gründer Simon Sonnenberg.

fakeodernews ist ein 2017 gegründetes Social Startup aus Augsburg, das jeden Tag kontroverse Fragen zu Politik in einem interaktiven Newsgame aufbereitet. Der hauptverantwortliche Gründer Simon Sonnenberg hat Wirtschafts- und Politikwissenschaften studiert und nach einer Station als Vertriebsleiter den Entschluss getroffen mit fakeodernews junge Menschen für transparente Informationen zu begeistern.

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Tourismus Reisen

Spannendes, unbekanntes Mexiko – Reise in ein magisches Land

Ein Insiderbericht

Spannendes, unbekanntes Mexiko - Reise in ein magisches Land

(Bildquelle: Jürgen Neubauer)

Geschafft vom Leben im Moloch Mexiko-Stadt, ziehen der Erzähler Jürgen und seine Frau Lulu aufs Land – nach Malinalco, ein Dorf zwischen den Vulkanen des Hochlands. Dort entdecken sie ein unbekanntes und faszinierendes Mexiko.

In der improvisierten Galerie eines Malers begegnet Jürgen der aztekischen Vergangenheit, plant Ausflüge zu versunkenen Pyramiden und kommt einem geheimnisvollen aztekischen Dokument auf die Spur. Außerdem lernt er Schamanen, Scharlatane und Wettermacher kennen, lässt sich von einer Heilerin kurieren und stößt auf Schritt und Tritt auf die Magie Mexikos.

Lulu sieht sich dagegen mit einem ganz anderen Mexiko konfrontiert. Als sie eine Anwaltskanzlei eröffnet, bekommt sie es mit Gaunern, Drogenhändlern und Wahlbetrügern zu tun. Außerdem lernt sie die reichen Städter kennen, die in Dauerfehde mit den Dorfbewohnern leben.

Die Reise gipfelt im großen Dorffest, einem Karneval, bei dem Magie und Moderne, Vergangenheit und Gegenwart, Arm und Reich aufeinanderprallen. Für die Reisenden und ihre neuen Freunde wird es ein Moment der Wahrheit.

Was macht Malinalco so faszinierend?

Das zwei Stunden südwestlich von Mexiko-Stadt gelegene Dorf ist ein historisch einmaliger Ort und zugleich repräsentativ für das Mexiko von einst und heute. Die Azteken schlugen eine Weihestätte für ihre Adlerkrieger in die Felsen über dem Dorf, die Missionare errichteten ein Kloster und ließen sich von den Ureinwohnern einen kunsthistorisch einmaligen Paradiesgarten malen, in dem die Indios ihre Götter versteckten. In der Kolonialzeit entwickelte Malinalco eine eigene synkretistische Kultur mit Bräuchen, die das Leben bis heute bestimmen.

Daneben repräsentiert Malinalco auch die Konflikte zwischen Arm und Reich und zwischen Ureinwohnern und Europäern, die das Land seit fünfhundert Jahren zerreißen. Malinalco befand sich im Herzen der Revolution von Emiliano Zapata, heute wird der Ort von der Migration in die Vereinigten Staaten geprägt. Das alles macht Malinalco zu einem idealen Ort, um die Geschichte und Gegenwart von Mexiko zu verstehen, und ermöglicht es den Lesern, in ein Mexiko einzutauchen, dem sie so vermutlich noch nirgends begegnet sind.

www.in-mexiko.de

Public Relation für Bücher und Autoren. Gegründet 2009 von Brigitte Hort

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