Tag Archives: Pflegeversicherung

Sonstiges

Urlaubsreisen für Menschen mit Demenz und Angehörige Deutsche Alzheimer Gesellschaft veröffentlicht aktuelle Infos

Urlaubsreisen für Menschen mit  Demenz und Angehörige  Deutsche Alzheimer Gesellschaft  veröffentlicht aktuelle Infos

(Mynewsdesk) Berlin, 7. August 2018. Urlaub ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Auch Menschen mit einer Demenz und ihre Angehörigen sehnen sich oft nach einer Auszeit vom Alltag und Entspannung mit netten Leuten. Doch eine Demenzerkrankung kann das Reisen schwierig und anstrengend machen. All jenen, die sich das Reisen alleine bzw. als Paar nicht mehr vorstellen können, gibt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft in einem kostenlosen Informationsblatt einen Überblick über das Thema Betreute Urlaube für Menschen mit Demenz und Angehörige.

In den letzten Jahren sind zahlreiche Urlaubsangebote entstanden, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Gruppe zugeschnitten sind. Sie sollen Erkrankten und Angehörigen eine positive gemeinsame Zeit bescheren und die Angehörigen möglichst entlasten. Urlaubsreisen sind in der Biografie der meisten Menschen mit angenehmen Erinnerungen verknüpft. Ein Teil der Pflege- und Betreuungskosten kann, auf Antrag, von der jeweiligen Pflegekasse erstattet werden. Alles Wichtige über verschiedene Formate, über Organisation und Finanzierung findet sich jetzt in der aktuellen Auflage des Infoblatts.

Zum kostenlosen Download

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/7lhkrw

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/urlaubsreisen-fuer-menschen-mit-demenz-und-angehoerige-deutsche-alzheimer-gesellschaft-veroeffentlicht-aktuelle-infos-20392

Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Service-Nummer 01803 17 10 17 (9 Cent pro Minute aus dem deutschen Festnetz) oder 030 – 259 37 95 14 (Festnetztarif).

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Friedrichstr. 236

10969 Berlin

Tel.: 030 – 259 37 95 0

Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de

www.deutsche-alzheimer.de

Firmenkontakt
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Susanna Saxl
Friedrichstr. 236
10969 Berlin
030 – 259 37 95 12
susanna.saxl@deutsche-alzheimer.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/urlaubsreisen-fuer-menschen-mit-demenz-und-angehoerige-deutsche-alzheimer-gesellschaft-veroeffentlicht-aktuelle

Pressekontakt
Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Susanna Saxl
Friedrichstr. 236
10969 Berlin
030 – 259 37 95 12
susanna.saxl@deutsche-alzheimer.de
http://shortpr.com/7lhkrw

Politik Recht Gesellschaft

KWA Symposium 2018: Pflege außer Kontrolle?

Für konträre Standpunkte stehen: Dr. Bernhard Opolony, Ingeborg Germann, Reiner Kasperbauer, Prof. Dr. Thomas Klie und Bianca Jendrzej.

KWA Symposium 2018: Pflege außer Kontrolle?

V. l. Dr. Bernhard Opolony, Dr. Thomas Klie, Ingeborg Germann, Reiner Kasperbauer, Dr. Stefan Arend

Gerade dann, wenn kein Pflegeskandal Schlagzeilen macht, muss über Pflege geredet werden. Der Koalitionsvertrag verspricht Entlastung und ein Sofortprogramm. Noch ist er nicht in trockenen Tüchern. Beim diesjährigen KWA Symposium im KWA Georg-Brauchle-Haus wagte man unter der Überschrift „Pflege außer Kontrolle?“ eine Bestandsaufnahme und versuchte, zu skizzieren, wie Kontrollen in der Pflege künftig aussehen könnten.

„Auf Pflege Angewiesene müssen auf Pflegequalität vertrauen können!“ Mit dieser klaren Ansage positionierte sich KWA Vorstand Dr. Stefan Arend. Beleuchtet wurde das Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Vertrauen. Dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) und Heimaufsicht (FQA) nach völlig unterschiedlichen Kriterien prüfen, führt bei Mitarbeitern zu Verunsicherung und Unverständnis. Der KWA Vorstand sieht die Pflege unter zunehmendem Zwang, permanent Rechenschaft ablegen zu müssen. Das bindet Zeit, die an anderer Stelle für Zuwendung fehlt.

Der stellvertretende Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege Peter Steiert sieht die staatliche Verantwortung für Pflegebedürftige in Artikel 2 des Grundgesetzes begründet: Jeder hat das Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit. Und: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Der aktuelle MDS-Pflege-Qualitätsbericht des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV) zeigt laut Steiert einerseits Verbesserungen, so zum Beispiel seien seltener freiheitsentziehende Maßnahmen festgestellt worden. Andererseits gebe es noch einen Nachholbedarf in den Bereichen Wundversorgung und Schmerzmanagement.

Keinerlei Kontrollen der häuslichen Pflege versus penible Kontrollen in der stationären Pflege

Die Pflegeversicherung ist eine Teilleistungsversicherung. Das zwingt laut Prof. Dr. Thomas Klie, Institutsleiter von agp Sozialforschung in Freiburg, so manche Angehörige, die Erwerbstätigkeit aufzugeben oder Hilfskräfte aus Osteuropa zu beschäftigen – die zum Teil ohne jegliche Qualifikation nicht nur den Haushalt führen, sondern auch pflegen. Was in keinem GKV-Bericht steht: „20 Prozent der Menschen, die in der eigenen Häuslichkeit gepflegt werden, sind zeitweise fixiert“, so Klie. „Da schauen wir weg.“ Der regulären Pflege gelte hingegen die volle Aufmerksamkeit.

Dass wir weiterhin die 50-%-Fachkraftquote prüfen und bei Nichterreichen Abteilungen schließen, sei nicht sonderlich intelligent. Klie ist überzeugt: „Wenn viele Ehrenamtliche und Angehörige in Institutionen ein- und ausgehen, brauchen wir nicht viel Kontrolle.“ Durch Anreizsysteme könne man das fördern. Die Kunst von Pflegenden und Angehörigen sei: durch Würde und Zuwendung dafür zu sorgen, dass es keine Demütigung gibt. Pflege und Vertrauen gehören für Klie in hohem Maß zusammen.

Anlassprüfung statt Regelprüfung in Rheinland-Pfalz

Ingeborg Germann, Leiterin des Referats 646 am Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie in Rheinland-Pfalz, beschrieb den neuen Weg ihres Landes. Ein Mal pro Jahr wird mit Einrichtungen ein Beratungstermin vereinbart. Unangemeldete „anlassbezogene Prüfungen“ gibt es bei Hinweisen oder Beschwerden nach wie vor, und auch dann, wenn „die Ampel auf Rot“ steht, bei nicht qualitätsfähigen Einrichtungen. Kriterien für den Grad der Qualitätsfähigkeit sind: Vertrauenswürdigkeit, funktionierendes Qualitätsmanagement, soziale „Kontrolle“, externe Qualitätssicherung, Kontinuität der Zusammenarbeit und Offenheit der Einrichtung.

Unter dem Begriff „Eigenverantwortung“ der Einrichtungen in Bezug auf den Personaleinsatz verstehe man, dass der vereinbarte Personalschlüssel übers Jahr eingehalten werde. Nichterreichen muss gemeldet werden, dann könne auf der Basis eines Konzepts zum Personalmix auch eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Man setzt am rheinland-pfälzischen Ministerium auf ein „Grundprinzip des Vertrauens als Handlungs- und Verhandlungsbasis“ und verzichtet auf undifferenzierte Regelprüfungen als Kontrollinstrument.

Kontrolle von Einrichtungen entspricht laut Dr. Bernhard Opolony dem Willen des Volkes

Dr. Bernhard Opolony, Leiter der Abteilung Pflege und Prävention am Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, stellte in Aussicht, dass das 10 Jahre alte Pflege- und Wohnqualitätsgesetz in den nächsten beiden Jahren reformiert wird. Vertrauen und Kontrolle müssen aus der Sicht von Opolony nicht gegeneinandergestellt werden. „Gesetzliche Regulierungen sind nicht vom Himmel gefallen, sondern Wille des Volkes.“ Wer von gesetzlichen Vorgaben abweichen möchte, solle ein Konzept vorlegen. Aufgrund des Rechtsverständnisses und der Gesetzeslage sei es nicht denkbar, auf staatliche Prüfungen komplett zu verzichten.

Die Pflegenoten waren aus Opolonys Sicht schlecht gemacht. Im Hinblick auf Pflegebedürftige müsse das Ziel sein, zu einer personenzentrierten Sicht zu kommen. Man müsse schauen, wo die jeweilige Person geschützt werden muss. „Vertrauen ist nicht der Gegensatz zu Kontrolle. Vertrauen ist der Gegensatz zu Misstrauen. Vertrauen entsteht dann, wenn ein gemeinsames Grundverständnis und eine gemeinsame Sprache gefunden werden“, so Opolony.

Ziel des MDK: Für den Laien verständliche Bewertungen

Der Leiter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) Reiner Kasperbauer möchte, dass der MDK künftig gemeinsam mit der staatlichen Fachstelle (FQA) Qualitätsprobleme identifiziert und dann auch gemeinsam in die jeweilige Einrichtung geht. Bei Prüfberichten stelle sich die Frage: Kann die der Laie lesen? „Wir müssen es schaffen, dem Laien künftig verständliche Bewertungen vorzulegen.“

Das zweite Pflegestärkungsgesetz sieht die Erarbeitung eines neuen Prüfkonzepts unter wissenschaftlicher Begleitung vor. Zunächst sollen Ergebnisindikatoren gefunden werden, danach sind Richtlinien auszuarbeiten. Die Frage der Bewohnerbeteiligung sei jedoch noch nicht gelöst. Die Personalbemessung werde ein ganz großes Thema sein. Reiner Kasperbauer erläuterte, wo man diesbezüglich steht: In Zusammenarbeit mit der Uni Bremen sollen 45 vollstationäre und 15 teilstationäre Einrichtungen untersucht werden. 2.500 Bewohner sollen in die Stichprobe kommen. Auf dieser Basis wird exemplarisch eine bewohnerbezogene Pflegeplanung erfolgen, mit 3 Schichten und Wochenende. „Das muss Ende des Jahres auf den Tisch.“

Ziel von KWA: Gutes Leben auch bei Pflegebedarf

Bianca Jendrzej leitet bei KWA die Abteilung Qualität, Prozesse, Strukturen. „Wir von KWA sehen es so: Der MDK definiert Mindeststandards. Auf Basis der Frage „Was ist gutes Leben?“ versuchen wir, bei unserer internen Qualitätssicherung von der intuitiven Beurteilung zu Qualitätsindikatoren zu kommen.“ Fragebögen zu verschiedenen Bereichen des Lebens werden in Bezug zueinander gestellt.

Erfahrungen der KWA-Pflegeexpertin in Bezug auf Prüfungen durch den MDK und die FQA: Auch wenn Prüfende in der Regel freundlich auftreten: Immer wieder werden Prüfungen von Emotionen begleitet und dann gelinge es nicht mehr, auf die Ebene einer nüchternen Analyse zu kommen. Wenn beispielsweise ein Bewohner weint – vielleicht nur, weil er mit der Situation überfordert ist – werten Prüfende das als Indikator dafür, dass in der Pflege etwas nicht stimmt. Eine grundsätzliche Schwierigkeit bestehe darin, dass bei kurzfristig angekündigten Prüfungen oft nur 1 Person zur Beantwortung der Fragen mehrerer Prüfenden freigestellt werden kann. Auch nächtliche Prüfungen sieht sie kritisch. Das größte Problem sei jedoch die Fachkraftquote. Die Bewertung von Qualifikationen muss aus KWA-Sicht überdacht werden, sodass der Kreis der Personen, die als Fachkräfte gelten, erweitert wird.

KWA Kuratorium Wohnen im Alter ist ein gemeinnütziges Sozialunternehmen im Bereich der Altenhilfe und Altenpflege. Als Träger von 14 Altenwohnstiften, zwei Pflegestiften, einer Klinik für Neurologische und Geriatrische Rehabilitation sowie einem Bildungszentrum mit staatlich anerkannten Berufsfach- und Fachschulen ist KWA in mehreren Bundesländern vertreten. KWA ist Mitglied im Paritätischen. Durch Publikationen, Foren und Symposien zu aktuellen Fachthemen beteiligt sich KWA an der öffentlichen Diskussion. Mit wissenschaftlich fundierten Konzepten entwickelt KWA sich nachhaltig weiter.

Kontakt
KWA Kuratorium Wohnen im Alter
Sieglinde Hankele
Biberger Straße 50
82008 Unterhaching
089 66558-565
hankele-sieglinde@kwa.de
https://www.kwa.de

Politik Recht Gesellschaft

Caritas für eine Pflegeversicherung nach Teilkasko-Prinzip

Caritas entwickelt Zielsetzungen für eine gute und bezahlbare Versorgung im Alter

Stuttgart/Freiburg, 13. Juli – Viele ältere und selbst hochbetagte Menschen können ihr Leben selbständig gestalten und müssen keine Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Brauchen sie jedoch Pflege, stellt sich schnell die Frage, ob ein Wechsel in ein Pflegeheim notwendig ist oder ob es eine andere Lösung gibt. Wie können Menschen mit Pflegebedarf nach ihren Wünschen und Möglichkeiten versorgt werden? Können stationäre und ambulante Versorgungsangebote klug verzahnt werden? Und wer kommt für die Kosten auf, damit pflegebedürftige Menschen nur einen für sie bezahlbaren Teil selbst beisteuern müssen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Caritas Baden-Württemberg. Gemeinsam entwickelten das Netzwerk Alter und Pflege des Diözesancaritasverbandes Rottenburg-Stuttgart und die Arbeitsgemeinschaft der Altenhilfe, Hospizarbeit und Pflege im Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg Zielsetzungen einer guten Versorgung im Alter. Bisherige Ergebnisse werden nun unter dem Titel „Die Zukunft der Pflege“ an sämtliche Bundestagsabgeordnete im Land weitergereicht. Fest steht: Die Zukunft der Pflege braucht viele unterschiedliche Angebote und diese müssen im sozialen Umfeld der älteren Menschen unbürokratisch miteinander vernetzt sein – egal ob in der Stadt oder in der dörflichen Gemeinschaft.

„Wo sich ältere Menschen zuhause fühlen, sollen sie eine optimale Unterstützung, Begleitung und Pflege erhalten. Sie sollen etwa frei wählen können, wo sie wohnen möchten: in den eigenen vier Wänden, in einer Senioren-WG oder im Pflegeheim. Es gibt viele Varianten“, erklären die Caritasvorstände Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Rottenburg-Stuttgart) und Mathea Schneider (Freiburg). Nach Ansicht der Caritas Baden-Württemberg ist es auch möglich, die Pflege in Zukunft so zu gestalten, dass ältere Menschen die Leistung der Betreuung frei wählen können. Flexibel und individuell zugeschnitten sollen professionelle Pflege, die Versorgung in der Familie und auch ehrenamtliche Begleitung zusammenspielen. „Diese Flexibilität ist eine grundlegende Voraussetzung, damit beispielsweise der Übergang von der Häuslichkeit in eine betreute Pflege gelingen kann.“ Aus Sicht des katholischen Wohlfahrtsverbandes muss hierfür die starre Einteilung der Pflege in „ambulant“, „teilstationär“ und „stationär“ fallen. „Diese Unterteilung verhindert, dass die älteren Menschen einen individuellen Zuschnitt an Pflege erhalten können“, so die Caritasvorstände. Vielmehr müssten Prävention, Kurzzeitpflege sowie weitere Betreuungs- und Beratungsangebote ausgebaut werden.

Generell machten sich die meisten Menschen nicht klar, welche Kosten einmal auf sie zukommen, sollten sie in ein Pflegeheim umziehen müssen. „Pflegeheime sind teuer. Die gesetzlichen und fachlichen Anforderungen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen und mit ihnen die Kosten für ein Pflegeheim“, so die Caritasvorstände. Daher übersteige der Anteil, den die Versicherten für das Pflegeheim selber bezahlen müssen, oftmals die Rente oder Pension. Die Pflegebedürftigen sind dann auf Sozialhilfe angewiesen. „Pflegebedürftigkeit darf aber nicht in die Armut führen. Pflegekosten müssen bezahlbar bleiben“, fordern Schneider und Holuscha-Uhlenbrock. Damit die Kosten für die Pflegebedürftigen vertretbar und leistbar sind, schlägt die Caritas Baden-Württemberg vor, die Pflegeversicherung als Teilkaskoversicherung auszugestalten. Vergleichbar mit dem zu bezahlenden Anteil bei einem Krankenhausaufenthalt müsse dann der Versicherte unabhängig vom tatsächlichen Pflegeaufwand einen festen Tagesbeitrag als Eigenanteil übernehmen.

An den Zielsetzungen für die Weiterentwicklung der Pflege im Land waren sämtliche katholischen Akteure der Altenhilfe in Baden-Württemberg beteiligt. Stets im Blick sind der demografische Wandel und der Wunsch vieler älterer Menschen, auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf möglichst lange im gewohnten Umfeld leben zu können. Das Ziel ist, eine optimale Versorgung im Alter zu gestalten.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Zusatzbeitrag 2017: Jede fünfte Krankenkasse wird ab Januar teurer

Zusatzbeitrag 2017: Jede fünfte Krankenkasse wird ab Januar teurer

Insgesamt 18 gesetzliche Krankenkassen erhöhen zum Jahreswechsel 2016 /
2017 ihren Zusatzbeitrag. Betroffen sind davon mehr als 3,35 Millionen
zahlende Mitglieder und deren mitversicherte Familienangehörige.

Die Verwaltungsräte der einzelnen Krankenkassen haben auf ihren
Sitzungen im November und Dezember die neuen kassenindividuellen
Zusatzbeiträge für das Jahr 2017 festgelegt. Auch wenn der offizielle
Durchschnittssatz stabil bei 1,1 Prozent bleibt, steigt der
Zusatzbeitrag mitunter empfindlich um bis zu einem halben Prozent.
Immerhin 18 Kassen mussten ihren Beitrag auf Grund von Haushaltslücken
erhöhen, was einem Verhältnis von 20 Prozent entspricht.

Weitere vier Krankenkassen vermeiden eventuell nötige Beitragserhöhungen
durch Fusion mit einer anderen Krankenkasse. Dies führt unter anderem
auch zu sinkenden Beiträgen wie im Falle der BKK Braun-Gillette, deren
Mitglieder in der neuen Kasse pronova BKK wesentlich günstiger
versichert sein werden.

GKV-Maximalbeitrag erstmals über 700 Euro

Durch den neuerlichen Teuerungsschub liegt der maximal gezahlte
GKV-Beitrag erstmals über 700 Euro. Freiwillig versicherte Mitglieder
der BKK Vital mit einem Einkommen über 4.350 Euro müssen nun jeden Monat
713,40 plus maximal 121,80 Euro Pflegeversicherung an die Krankenkasse
abführen.

Die Spanne zwischen der günstigsten und der teuersten Kasse beträgt im
ersten Quartal 2017 nun 1,5 Prozent. Das entspricht einem maximalen
Beitragsunterschied von 783 Euro jährlich.

Auch die Pflegebeiträge klettern

Die Sozialabgaben für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steigen
weiterhin auch durch eine Anhebung der Pflegeversicherungsbeiträge. Der
Pflegesatz klettert auf bis zu 2,8 Prozent. Besserverdienende müssen nun
mitunter dreistellige Beträge an die Pflegeversicherung abführen.

Alle versicherten Mitglieder, die in diesen Tagen Nachricht über eine
Erhöhung des Zusatzbeitrages ihrer Krankenkasse erhalten, können bis
Ende Januar von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und in eine
günstigere Kasse wechseln.

Liste aller Zusatzbeiträge 2017

krankenkasseninfo.de informiert online seit 1999 über die Entwicklung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Beitrags- und Leistungsvergleiche der Krankenkassen bieten Verbrauchern auf krankenkasseninfo.de die Möglichkeit sich vor der Wahl einer neuen Krankenkasse kostenfrei und unverbindlich umfassend zu informieren. 2015 wurde krankenkasseninfo.de vom gemeinnützigen Verbraucherdienst Finanztip.de als bestes Vergleichsportal für Krankenkassen empfohlen.

Firmenkontakt
Krankenkassennetz.de GmbH
Jürgen Kunze
Waisenhausring 6
06108 Halle
0345 6826615
info@krankenkassennetz.de
http://www.krankenkasseninfo.de

Pressekontakt
Krankenkassennetz.de GmbH
Jörg Wunderlich
Kanzleigasse 1
06108 Halle
0157 75707656
presse@krankenkassennetz.de
http://www.krankenkasseninfo.de

Sonstiges

Mangelnde Informationen zur Pflegeversicherung der Soldaten

Es gibt ca. 200.000 Soldaten in Deutschland. Alle Soldaten sind über die Bundeswehr krankenversichert, aber nicht pflegeversichert. Dies ist vielen Soldaten zu Beginn der Amtszeit nicht bewusst.

Mangelnde Informationen zur Pflegeversicherung der Soldaten

(NL/3493246857) Auch bezüglich der Krankenversicherung des Soldaten auf Zeit nach Ende der Dienstzeit gibt es ein gravierendes Informationsdefizit. Dies führt nicht selten zu unnötig hohen aber vermeidbaren Beitragsbelastungen auf Seiten der Soldaten.

Wieso braucht der Soldat eine Pflegepflichtversicherung?
In Deutschland besteht die gesetzliche Pflicht für jeden Bürger eine Kranken und Pflegeversicherung zu führen. Dies gilt auch für Soldaten.
Typischerweise ist die Pflegepflichtversicherung mit der normalen Krankenversicherung in einem Paket zu erwerben. Dementsprechend muss sich der Versicherte nicht um die Pflegepflichtversicherung kümmern. Bei den Soldaten, die über die Bundeswehr automatisch und verpflichtend über den Bund krankenversichert sind, sieht dies ganz anders aus. Die Bundeswehr übernimmt zwar die Krankenversicherung, nicht aber die Pflegeversicherung des Soldaten. Darüber werden die meisten Soldaten von Ihrem Dienstherrn aber oft nur unpräzise informiert.
Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Zum einen variiert die Qualität des Informationsflusses von Standort zu Standort, was lokale Gründe hat. Zum anderen sieht sich der Soldat auf Zeit gerade zu Beginn seiner Laufbahn mit einer Vielzahl von Informationen zu verschiedensten Themen konfrontiert. Die hohe auch physische Belastung im Rahmen der Grundausbildung eines SaZ tut dann ein Übriges: Dem Thema Kranken- und Pflegeversicherung wird häufig nur eine geringe Bedeutung zugemessen, was dann oft zu Fehlentscheidungen führt.

Die Pflegepflichtversicherung
Schon der Begriff Pflegeversicherung führt hier oft zu Missverständnissen. Der Soldat auf Zeit benötigt eine Pflegepflichtversicherung. Unkundige Berater verwechseln dies nicht selten mit der Pflegezusatzversicherung und empfehlen damit ein Produkt, was bestenfalls als Ergänzung, nicht aber zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben geeignet ist. Derartige Fehlberatungen sind nicht zwingend Ursprung einer Vorteilsabschöpfung durch den Versicherungsberater, sondern schlicht die Unkenntnis über die Erfordernisse vom Versicherungsprofil eines Soldaten.
Eine weitere Fehlerquelle liegt darin, dass dem Soldaten auf Zeit zwei unterschiedliche Wege der Erfüllung seiner Versicherungspflichten zur Verfügung stehen:
* Die private Pflegepflichtversicherung
* Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung
Beide Wege haben auf der Leistungsseite denselben Inhalt. Der Beitrag bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung ist jedoch deutlich höher, nicht selten doppelt oder dreimal so hoch. Für die identische Versicherungsleistung !

Die Anwartschaft
Der Begriff Anwartschaft meint das Anrecht auf Eintritt in einen erst später benötigten Versicherungsschutz. Eine Anwartschaft wird sowohl von gesetzlichen wie auch privaten Krankenversicherern angeboten.
Soldaten auf Zeit, die Ihre Pflegepflichtversicherung bei einer gesetzlichen Krankenversicherung führen benötigen keine Anwartschaft. Das Wiedereintrittsrecht in die GKV ist schon alleine durch das Bestehen der Pflegepflichtversicherung gegeben.
SaZ, die von der günstigen privaten Pflegeversicherung profitieren möchten, müssen die so genannte kleine Anwartschaft immer im Paket mit der Pflegepflichtversicherung abschließen. Eine kleine Anwartschaft bei der Continentale ist mit einem Beitrag von 0,95 im Monat aber sehr preiswert.
Der Sinn der Anwartschaft zeigt sich in den meisten Fällen erst, wenn die Dienstzeit des Soldaten endet und er in die Phase des Bezugs so genannter Übergangsgebührnisse eintritt. Zu diesem Zeitpunkt endet die 100%ige Krankenversicherung über den Bund und wird von einer 70%igen Krankenversicherung, genannt Beihilfe, abgelöst. Benötigt wird für die Übergangsphase dann also eine 30%ige Krankenversicherung, genannt Restkostenversicherung. Auch hier ist der Versicherungsschutz bei der privaten Krankenversicherung wieder deutlich günstiger als der bei der GKV.
Die Anwartschaft berechtigt den Soldaten zum Eintritt in diesen, nur übergangsweise benötigten, Krankenversicherungsschutz, ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Interview mit Ralf Czwikla
Wir haben mit Ralf Czwikla, dem Inhaber der Continentale Landesdirektion Czwikla und Team GmbH, über das Problem gesprochen.
Onma: Was zeichnet Sie aus?
Herr Czwikla: Wir sind ein Team, in dem alle Mitarbeiter speziell für die Beratung von Bundeswehrsoldaten ausgebildet sind. Die ca. 5000 Kundenkontakte pro Jahr sprechen für eine sehr hohe Routine. Zudem werden wir von dem Bundeswehrverband empfohlen. Die Continentale pflegt einen sehr engen, langjährigen Kontakt zum Deutschen Bundeswehrverband, in dem immerhin zwei Drittel aller Soldaten vertreten werden. Wir sprechen mehrmals im Monat mit dem Vorsitzenden des Verbandes über aktuelle Trends und Änderungen. Die Produkte werden aufeinander abgestimmt. Der Verband gibt die Erfordernisse vor, wir kalkulieren die Produkte und designen die gewünschten Produkte. Das ist sicherlich auch ein Punkt, der für eine Mitgliedschaft bei der Continentale spricht.
Onma: Ist bei einem Soldaten die Gefahr, dass er Pflegepatient wird, höher als bei anderen?
Herr Czwikla: Ja, das Risiko ist berufsbedingt etwas größer, wobei sich das zum Glück in einem fast zu vernachlässigenden Rahmen abspielt.
Onma: Sind die Beiträge eines Soldaten zu vergleichen mit den Beitragsgebühren der normalen Bürger?
Herr Czwikla: Die Beiträge sind in der Regel sogar niedriger. Es muss unterschieden werden zwischen der Beitragskalkulation bei der gesetzlichen Pflegepflichtversicherung und einer privaten Pflegepflichtversicherung.
Die private Pflegepflichtversicherung kalkuliert den Beitrag nach dem Eintrittsalter.
Die gesetzliche Krankenversicherung kalkuliert den Beitrag nach dem Monatseinkommen, vollkommen altersunabhängig. Wenn ich viel verdiene, zahle ich viel- wenn ich wenig Einkommen habe, zahle ich wenig. Man nennt es auch die soziale Pflegepflichtversicherung.
Da das Eintrittsalter der Soldaten durchschnittlich sehr niedrig ist, ist auch der Beitrag für eine private Pflegepflichtversicherung deutlich günstiger, als eine gesetzliche. Der Abschluss der privaten Pflegepflichtversicherung ist die Empfehlung von uns und auch von dem Bundeswehrverband.
Onma: Wieso ist Ihr Produkt auf Soldaten spezialisiert?
Herr Czwikla: Unser Produkt ist nicht nur ein spezielles Soldatenprodukt, aber zu einer Pflegepflichtversicherung des Soldaten gehört unserer Meinung nach auch immer eine sogenannte Anwartschaft. Diese Anwartschaft bieten wir in Kombination mit der Pflegepflichtversicherung an. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse des Soldaten angepasst. Daher ist unser Produkt auch besonders gut für die Soldaten geeignet.

Kontakt
Continentale Versicherung
Landesdirektion Czwikla & Team GmbH
Rathenaustr. 9
30159 Hannover
Tel.: 0511 51 51 21 54
Fax: 0511 51 51 21 53
www.pflegepflichtversicherung-bundeswehr.de
info@pflegepflichtversicherung-bundeswehr.de

Von aktuell ca. 82 Mio. Bundesbürgern gehören nicht einmal 0,4% der Bundeswehr an. Da sich die Serviceangebote der Krankenversicherer naturgemäß eher an der Mehrzahl der nachgefragten Dienste orientiert, ist eine qualifizierte Beratung zu o.g. Themen schwerer zu erlangen als weithin angenommen. Experten sind hier schlicht rar.
Jedem Soldaten sei daher empfohlen, sich an einen Dienstleister zu wenden, der regelmäßig mit Bundeswehrangehörigen zusammenarbeitet und über ein fundiertes Fachwissen und weitreichende Erfahrungen in diesem Segment verfügt. Ansonsten das Risiko einer Falschberatung sehr hoch. Und die Folgen daraus können durchaus sehr teuer für den Soldaten werden.

Firmenkontakt
Continentale Versicherung
Ralf Czwikla
Rathenaustr. 9
30159 Hannover
0511 51512154
info@pflegepflichtversicherung-bundeswehr.de

Pressekontakt
Continentale Versicherung
Ralf Czwikla
Rathenaustr. 9
30159 Hannover
0511 51512154
info@pflegepflichtversicherung-bundeswehr.de
www.pflegepflichtversicherung-bundeswehr.de

Politik Recht Gesellschaft

Indische Ordensfrauen bringen Freude und Humor ins Haus

Indische Ordensfrauen bringen Freude und Humor ins Haus

(Mynewsdesk) Seit 1996 betreuen Ordensfrauen aus Indien Menschen, die im Pflegeheim der Caritas in Hausen leben. „Die Schwestern haben einen geschärften Blick für das, was jemand gerade braucht“, präzisierte Gemeindepfarrer Daniel. Er arbeitet mit den Schwestern auch in der Gemeinde des Stadtteils zusammen. Man könne mit ihnen viel Freude erleben, auch weil sieHumor hätten. Der mitmenschliche Einsatz der Schwestern von Nazareth wurde am 8. April 2016 mit einem festlichen Gottesdienst gewürdigt, der von Stadtdekan Dr. Johannes zu Eltz zelebriert wurde. Rund 90 Personen nahmen daran teil:Ordensfrauen, Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und Gemeindemitglieder.

Die Feier mit anschließendem Imbiss fand im Innenraum des Hauses statt, der – zentral gelegen – auch als Speiseraum dient und den Blick bis ins letzte Stockwerk des lichten Gebäudes freigibt.Auch dort hatten sich im Hause lebende Menschen eingefunden, um dieses freudige Ereignis mitzuerleben. Viele von ihnen waren versunken in das Geschehen, andere lauschten konzentriert und einige sangen leise mit. Mitten unter ihnen saßen auch Mitarbeiterinnen, die parat waren, wenn es erforderlich war.Die Ordensfrauen, die am Ehrentag vertreten wurden, sangen während der Messe im Chor und sprachen Fürbitten. Fünf Nazarethschwestern sind im Caritas-Haus in Hausen tätig und weitere im Caritas-Zentrum in Frankfurt/Niederrad. Alle waren an diesem Tag zugegen.

In Indien ist der Arbeitstag länger, dafür gelassener

Nach dem Gottesdienst ergriff Caritasdirektorin Gaby Hakmans das Wort und wandte sich an die Festgemeinde mit einem Rückblick darauf, warum die Schwestern ins Haus berufen wurden.1996 war auch das Jahr, in dem die Pflegeversicherung mit strengen Zeitbudgets für körperbezogene Pflegeleistungen in Heimen eingeführt wurde. Das enge Korsett des Gesetzes, das Pflegeverrichtungen nach Minuten vergütet, hindere Pflegende meist daran, das zu tun, was eigentlich für die Menschen wichtig sei. In Limburg, so die Vortragende,habe man sich damals gefragt, welcher Orden für den Einsatz in Frankfurt geeignet sei, um zu unterstützen und man habe sich für die indischen Ordensfrauen entschieden. Der Anfang sei für die Schwestern nicht leicht gewesen, da sie Deutsch zu lernen und sich das hiesige Pflegesystem anzueignen hatten. Anders als hierzulande sei der indische Arbeitstag länger, weil man sich mehr Zeit lasse, um achtsam, freundlich und zugewandt seine Arbeit zu verrichten, sagte die Rednerin. Die Schwestern, die aus einem armen Land kommen, seien hier her gekommen, um uns mit ihrem Reichtum an Gelassenheit und Freude zu beschenken. Für ihren Einsatz in der Haltung von Bescheidenheit und Mildtätigkeit im Caritaszentrum Santa Teresa danke Hakmans herzlich den Ordensfrauen und übergab ihnen ein Präsent.

Ein Geschenk, das nicht weiterverschenkt werden kann

Gesche Oppermann, langjährige Leiterin des Hauses, arbeitet sehr gerne mit den Schwestern zusammen. Sie hatte Mühe, ein Geschenk seitens des Hauses für die Jubilarinnen zu finden, weil diese Geschenke stets weiterreichten. Doch sie hatte einen klugen Einfall. Zum Fest bestellte sie einen Fotografen, der für jede Schwester Fotos vom festlichen Ereignis aufnahm, um daraus einen individuellen Erinnerungsbildband zu erstellen.

Dank im Namen des Ordens der Schwestern von Nazareth

Nach der Begrüßung hielt Schwester Prasad eine Rede und hob die langjährige Arbeit mit Bernd Kaus hervor. Er ist Abteilungsleiter für Alten- und Krankenhilfe der Caritas Frankfurt und habe den Einsatz des Ordens in Hausen von Beginn an bis heute begleitet.

Dieser Einsatz, erinnerte Prasad, war im Bistum Limburg 1996 entschieden worden. Dafür habe sich u. a. auch der damalige Caritasdirektor Dr. Hejo Manderscheidt stark gemacht, sodass die Schwestern in der Mainmetropole ihr Amt antreten konnten. Im Jahr 1998 habe Hartmut Fritz das Amt des Caritasdirektors in Frankfurt übernommen und gemeinsam mit Bernd Kraus dafür gesorgt, dass die Schwestern bis heute in guter Obhut leben. Beide hätten stets Lösungen gefunden, wenn Probleme auf die Ordensgemeinschaft zugekommen waren, was die Arbeit der Schwestern sichert. Die Rednerin sprach sich für die Fortführung dieser Kooperation auch mit Caritasdirektorin Gaby Hakmans aus.Abschließend dankte Schwester Prasad allen unterstützenden Menschen, die diese Arbeit ermöglichen. Einen besonderen Dank sprach sie Leiterin Gesche Oppermann und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses aus, wo man sich gegenseitig hilft und stützt.

Text Beate Glinski-Krause

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im FFA Frankfurter Forum für Altenpflege .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/7d6o9g

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/politik/indische-ordensfrauen-bringen-freude-und-humor-ins-haus-78847

Das FFA veröffentlicht unter anderem Pressedienste, Pressemitteilungen, Pressemappen. Diese werden je nach  aktuellem Anlass produziert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Da das FFA ein Netzwerk von über 40 Pflegeunternehmen ist, die unterschiedlichen Trägern angehören, erstehen aus deren Zusammenarbeit Innovationen und kreative Ideen, die ohne diese Kooperation nicht entstünden nach den Grundsätzen:

1.Aus der Praxis für die Praxis 
2.Kultur der Pflege ist Pflege der Kultur.

Firmenkontakt
FFA Frankfurter Forum für Altenpflege
Beate Glinski-Krause
Wiesenau 57
60323 Frankfurt am Main
069-61994451
info@ffa-frankfurt.de
http://www.themenportal.de/politik/indische-ordensfrauen-bringen-freude-und-humor-ins-haus-78847

Pressekontakt
FFA Frankfurter Forum für Altenpflege
Beate Glinski-Krause
Wiesenau 57
60323 Frankfurt am Main
069-61994451
info@ffa-frankfurt.de
http://shortpr.com/7d6o9g

Medizin Gesundheit Wellness

Alles rund um die Pflege beim 2. Pflegetag „bonCURA“ in Mönchengladbach am 23. Oktober 2016

Pflegeeinrichtungen, Behörden, Dienstleister, Verbände und Vereine informieren über Dienstleistungen, finanzielle Unterstützung und Jobs in der Pflegebranche

Alles rund um die Pflege beim 2. Pflegetag "bonCURA" in Mönchengladbach am 23. Oktober 2016

Alles rund um die Pflege beim 2. Pflegetag „bonCURA“ in Mönchengladbach (Bildquelle: 123rf.com / Attila Barabas)

Das Thema Pflege ist derzeit aktueller denn je. Das sind auf der einen Seite die Menschen, die immer älter werden, das sind immer weiter steigende Kosten für Pflege, da sind aber auch der Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal und an hochwertigen Pflegeplätzen. Viele Herausforderungen für die Politik, für die Arbeitgeber und auch für die Menschen selbst, die pflegebedürftig sind oder andere pflegen. Hier besteht ein enormer Informationsbedarf.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet am 23. Oktober 2016 zum zweiten Mal der Informationstag zum Thema Pflege „bonCURA“ im Mönchengladbacher Haus Erholung statt. Einen Tag lang haben Pflegeeinrichtungen, Behörden, Dienstleister, Verbände und Vereine die Möglichkeit, Interessierten, persönlich Betroffenen und Angehörigen fundierte Informationen und Beratung zu allen Themen der Pflege zu bieten.

Dabei geht es nicht nur um die Pflege selbst, sondern auch um Fragen der Finanzierung, um gesetzliche und private Pflegeversicherung, um Immobilen sowie um gesetzliche Themen von der Vorsorge-Vollmacht bis zur Erbschaft.

Unternehmen, Freiberufler, staatliche oder private Einrichtungen, gemeinnützige Organisationen und Vereine – alle, die etwas zum Thema Pflege und Pflegeberufe beitragen können, sind als Aussteller zum 2. Tag der Pflege „bonCURA“ im Mönchengladbach herzlich willkommen. Es sind noch Ausstellerplätze im Haus Erholung frei.
„Die Tatsache, dass die MGMG GmbH als Partner der Veranstaltung dabei ist, unterstreicht die Wichtigkeit des ganzen Themas“, erklärt Markus Dannhauer vom Mönchengladbacher Veranstalter mdcp Messen & Marketing GmbH & Co. KG.“bonCURA bietet genau die Informationen, die ganz viele Menschen suchen“.

Weitere Informationen unter www.boncura-mg.de.

Die mdcp Messen & Marketing ist ein Spezial-Anbieter von Beratungs- und Umsetzungsleistungen im Bereich Messe, Marketing und Kommunikation.

Wir sind der regionale Messeveranstalter mit Erfahrung und neuen Ideen vom Niederrhein bis zum Selfkant. Mit unseren Messen stärken wir die heimische Wirtschaft und bieten den Menschen in der Region ein qualitativ hochwertiges Messeprogramm mit kurzen Wegen. Für die Qualität unserer Messen bürgen unsere regionalen Kooperationspartner und Partnerunternehmen aus den Bereichen Messe, Marketing und Kommunikation

Firmenkontakt
NiederrheinMessen c/o mdcp Messen & Marketing GmbH & Co KG
Markus Dannhauer
Im Buscher Feld 43
41189 Mönchengladbach
+49 (0) 21 66 – 2 17 19 13
kontakt@md-cp.com
http://www.niederrheinmessen.de

Pressekontakt
conpublica
Frank Bärmann
Suestrastraße 87
52538 Selfkant
02456-508073
kontakt@md-cp.com
http://www.conpublica.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

NFVK berät rund um das Thema Pflege und Pflegeversicherung

Experten haben von Pflege betroffene Menschen befragt: was wichtig ist um optimal vorzusorgen und wie die Berater der NFVK helfen.

NFVK berät rund um das Thema Pflege und Pflegeversicherung

Hauptsitz der NFVK AG in Stralsund

Das Leben bis ins hohe Alter gesund zu genießen, nichts an Lebensqualität einzubüßen und sich keine Sorgen um seine Zukunft machen zu müssen – das wünscht sich wohl jeder. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit dem Thema Pflege zu beschäftigen. Dies hat die NFVK erkannt und zu einer wesentlichen Säule Ihrer persönlichen Altersvorsorge ausgebaut.

Viele Menschen sehen zwar die Notwendigkeit und wünschen sich neue Ideen zur Pflegeabsicherung. Sie sind jedoch unsicher und stellen sich unter anderem folgende Fragen:

Welche Leistungen stehen mir von der gesetzlichen Pflegeversicherung überhaupt zu? Was passiert mit meinem Vermögen, wenn es bei mir oder einem Familienmitglied zur Pflegebedürftigkeit kommt? Wie kann ich mit geringem Aufwand bestmöglich privat vorsorgen, um meine Lebensqualität auch im Alter zu erhalten?
Und wie kann ich einen Pflegefall vielleicht hinauszögern oder gar vermeiden?
Auf all diese Fragen lassen sich mit kompetenter Hilfe praktikable Antworten finden. Die persönlichen Berater der NFVK – Filiale in Ihrer Nähe sind darin geschult, mit Ihnen gemeinsam eine Strategie für Ihre optimale Absicherung zu entwickeln, die genau auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.
Wussten Sie zum Beispiel, dass auch Kinder pflegebedürftiger Eltern für deren Unterhalt beschränkt herangezogen werden können? Bei „verarmten“ Eltern kann das Sozialamt sogar die in den letzten 10 Jahren von den Eltern zugunsten der Kinder ausgesprochenen Schenkungen rückgängig machen.

Nach §1601 BGB sind Verwandte „in gerader Linie“ zum Unterhalt ihrer Eltern verpflichtet, wenn die elterliche Rente, deren Zinseinnahmen, Vermögen oder über eigengenutztes Wohneigentum hinausgehende Immobilien die Kosten der Pflegebedürftigkeit nicht mehr decken. Und das kann sehr schnell der Fall sein.
Die Pflege von Angehörigen ist eine Belastung für beide Seiten. Über zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland (über 1,6 Millionen Menschen) werden von ihren Angehörigen versorgt – eine Million sogar ausschließlich, d.h. ohne die zusätzliche Unterstützung durch einen Pflegedienst. Die Pflege eines Angehörigen stellt viele Familien aufgrund der hohen Belastungen im Laufe der Zeit vor Zerreißproben. Einen Menschen zu pflegen bedeutet einen radikalen Einschnitt in die bisherige Lebensführung. Zeitliche Aspekte spielen hierbei genauso eine Rolle wie seelische, körperliche und häufig auch finanzielle Gesichtspunkte. Oft werden die Belastungen, die durch die Pflegetätigkeit entstehen, zu spät erkannt oder gar nicht erst thematisiert.
Die meisten denken, nur ältere Menschen werden pflegebedürftig, dem ist aber nicht so. Zwar liegt der Anteil der Pflegebedürftigen in der Altersgruppe der über 80-Jährigen bei über 50 %, aber auch jüngere Menschen können pflegebedürftig werden, z. B. durch Krankheiten oder Unfälle. Bereits heute liegt die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bei über 2,5 Millionen – Tendenz steigend.

Über 70% der Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt, meist ausschließlich durch Ihre Angehörigen.
Die Berater der NFVK mit Sitz in Stralsund sind mit dieser komplexen Sachlage vertraut und kennen sich mit rechtlichen Fragen bestens aus. Ganz gleich, ob Sie alleinstehend sind oder Familie haben, Berufsanfänger oder bereits in der Ruhestandsplanung sind – wir finden für Sie genau die Vorsorgelösung, die zu Ihrer Lebensplanung und Ihren finanziellen Möglichkeiten passt. Und: Je früher Sie sich für Ihre persönliche Absicherung entscheiden, desto stärker können Sie von günstigeren Beiträgen profitieren.

Egal ob Basisabsicherung oder umfassendes Vorsorgekonzept, die NFVK bietet Ihnen Produkte, mit denen Sie flexibel vorsorgen können und die sich ganz auf Ihre Wünsche einstellen. Eine Pflegeversicherung, die Sie in jedem Alter und für jede Pflegestufe unkompliziert absichert.

Das Nordische Finanz- und Versicherungskontor (NFVK AG) wurde am 01.11.1996 als Mehrfachagenturverbund in der Hansestadt Stralsund gegründet. Die Eheleute Daria und Mario Aleks bilden zusammen mit ihrem Sohn Benjamin Aleks den heutigen Vorstand des Unternehmens, das im Juli 2008 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.

Der Hauptsitz der NFVK AG (Nordisches Finanz- und Versicherungskontor AG) ist in Stralsund. Dort befinden sich neben der allgemeinen Verwaltung die Abteilungen für Marketing und elektronische Datenverarbeitung sowie der Servicebereich. Hier arbeitet der Innendienst zur Unterstützung der Vermittler. Die zwölf weiteren Niederlassungen in den neuen und alten Bundesländern dienen als Anlaufpunkt und Büro für die regional eingesetzten Vermittler.

Kontakt
NFVK AG – Nordisches Finanz und Versicherungskontor AG
Daria Aleks
Jungfernstieg 4a
18437 Stralsund
03831 28 66-0
03831 28 66-19
info@nfvk.de
http://nfvk.de/

Familie Kinder Zuhause

Sozialamt rät zum Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrags

Sozialamt rät zum Abschluss eines Bestattungsvorsorgevertrags

(Mynewsdesk) Nur zweckgebundene Gelder eines Treuhandkontos oder einer Sterbegeldversicherung sind vor dem Zugriff des Sozialamtes bei Pflegebedürftigkeit geschützt

Immer mehr Pflegebedürftige brauchen zusätzliche Sozialleistungen. So stieg die Zahl der Empfänger von Hilfe zur Pflege im Vergleich zum Vorjahr um 9.000 auf 453.000, das teilte das Statistische Bundesamt mit. Nach den jüngsten Daten von 2014 waren 292.000 Frauen und 161.000 Männer betroffen. Auch die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege wuchsen, von 2,6 Milliarden Euro 2005 auf zuletzt 3,5 Milliarden. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, auf zuletzt 2,6 Millionen Menschen. Aus diesen massiv steigenden Zahlen resultiert auch, dass beim Versterben dieser Menschen keine finanziellen Mittel zur Beauftragung einer Bestattung vorhanden sind und damit auch der letzten Weg durch das Sozialamt und die öffentliche Hand finanziert werden muss. Die mit viel Liebe und über ein langes Berufsleben erarbeitete Immobilie wurde bereits vorher längst für die Bezahlung einer notwendigen Heimunterbringung aufgezehrt.

Umso wichtiger ist es nach einhelliger Expertenmeinung, bereits ab der Lebensmitte für die dereinstige Bestattung Vorsorge zu treffen und sich nicht auf die Haltung zurückzuziehen, dass diese Aufgabe den Kindern obliege. In einer Stellungnahme des Amts für Soziales im Rheinisch-Bergischen Kreis betont in diesem Zusammenhang der Landkreis, dass zur Sicherung des Vorsorgebetrages eine treuhänderische Hinterlegung des Geldes erfolgen sollte. Die Deutsche Bestattungsvorsorge Treuhand, die vom Bundesverband Deutscher Bestatter und dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur zur Absicherung der Gelder gegründet worden ist, legt diese mündelsicher und verzinslich an. Sie bewahrt die Einlage somit vor Wertverlust. Da dieses Kapital einem besonderen Zweck gewidmet ist, steht es noch unter einem weiteren Schutz: Dritten ist der Zugang zum Kapital verwehrt.

Bei einer angemessenen Bestattungsvorsorge erkennen die Kommunen und Landkreise in ganz Deutschland relativ unterschiedliche Beträge an, die über den Betrag des sogenannten Schonvermögens von 2600 € für Alleinstehende hinaus für eine verbindlich vereinbarte Bestattungsvorsorge statthaft sind. Anerkannt werden Beträge bis zu 10.000 €, im Rheinisch-Bergischen Kreis werden etwa 6000 € als angemessen anerkannt. Bei höheren Vorsorgen wird eine Einzelfallprüfung durchgeführt, die vor allem die persönlichen Wünsche des Vorsorgenden berücksichtigt und nach dem Umfang der durchzuführenden Bestattung fragt.

Über die Bestatter, die Mitglieder im Bundesverband Deutscher Bestatter sind, können Bestattungsvorsorgeverträge abgeschlossen werden, bei denen der voraussichtliche Betrag der Bestattung in einem zweiten Schritt finanziell durch ein Treuhandkonto abgesichert wird. Im Falle des Todes wird nach Vorlage der Sterbeurkunde und der Rechnung der Rechnungsbetrag des Bestatters aus diesem zweckgebundenen Vermögen beglichen. Etwaige verbleibende Gelder werden den Erben ausbezahlt. Justiziarin Antje Bisping, die im Bundesverband Deutscher Bestatter auch die Schlichtungsstelle für strittige Bestattungen zwischen Kunden und Bestattern leitet, weiß aus vielfältiger Erfahrung davon zu berichten, dass entgegen gerichtlicher Entscheidungen und geltende Rechtslage Sozialämter immer wieder Pflegebedürftige zur Auflösung zweckgebundener Gelder drängen. Beim Verlangen nach der Auflösung zweckgebundener Gelder für die dereinstige Bestattung ist daher der Bundesverband Deutscher Bestatter für Vorsorgende zu einer kursorischen Prüfung von Ablehnungsbescheiden für Sozialleistungen bereit und übernimmt für Kunden der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG auch etwaige Prozesskosten. Der Geschäftsführer des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur Oliver Wirthmann ergänzt mit Blick auf Sterbegeldversicherungen, dass für sie der gleiche Schutz vor dem Zugriff des Sozialamtes gilt und diese ebenfalls nicht gekündigt werden müssen, um Forderungen des Sozialamtes zu befriedigen oder Leistungen überhaupt zu erhalten. Gänzlich abzuraten ist von Rücklagen auf Sparkonten oder gar von Barbeträgen, die für die Bestattung gedacht sind. Diese unterliegen nicht dem rechtlichen Schutz vor dem Sozialamt. Weiterhin besteht das Risiko, dass bei fehlender Vereinbarung einer Bestattungsvorsorge nicht der Wille des Verstorbenen zur Geltung kommt, sondern eine sehr dürftige Bestattung durchgeführt wird.

Weitere Informationen:

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

Antje Bisping, Justiziarin
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Tel.: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 40
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 940
Mail: bisping@bestatter.de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/qqgkxh

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/familie/sozialamt-raet-zum-abschluss-eines-bestattungsvorsorgevertrags-73449

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

Firmenkontakt
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Oliver Wirthmann
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
0211 – 1 60 08 10
info@bestatter.de
http://www.themenportal.de/familie/sozialamt-raet-zum-abschluss-eines-bestattungsvorsorgevertrags-73449

Pressekontakt
Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Oliver Wirthmann
Volmerswerther Straße 79
40221 Düsseldorf
0211 – 1 60 08 10
info@bestatter.de
http://shortpr.com/qqgkxh

Medizin Gesundheit Wellness

2. Berliner Pflegekonferenz am 3. und 4. November 2015

Praxisnah, zukunftsorientiert und wegweisend.

2. Berliner Pflegekonferenz am 3. und 4. November 2015

Alle reden von der Pflegereform – doch wie sollte gute Pflege eigentlich aussehen? Wer wird und kann sich in Zukunft um die steigende Zahl älterer, mitunter multimorbider Menschen sorgen? Und wie können sich Unternehmen auf eine älter werdende Belegschaft – und zugleich darauf einstellen, dass immer mehr Mitarbeiter den Spagat zwischen Beruf und der Pflege von Angehörigen meistern?

Solche und andere spannende gesellschaftliche Fragen werden wir auf der 2. Berliner Pflegekonferenz, die am 3. und 4. November 2015 im Westhafen Event und Convention Center stattfindet, diskutieren. Im gemeinsamen Austausch mit Angehörigen, professionell Pflegenden, Mitarbeitern und Unternehmenslenkern geht es uns insbesondere darum, nachhaltige Lösungen für eine bessere Versorgung älterer Menschen vorzustellen – und von Projekten wie dem Mehrgenerationenhaus in Essen, der bundesweiten Initiative Generationenbrücke oder auch der Kooperation der deutschen Malteser mit der Stiftung der schwedischen Königin Silvia „Silviahemmet“ zu lernen. Impulsiv – interaktiv – innovativ.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr wagen spectrumK und die Partner der 2. Berliner Pflegekonferenz diesmal nicht nur den Blick in die Zukunft und stellen innovative Projekte hierzulande vor, sondern sie blicken auch über den Tellerrand: Was kann die soziale Pflegeversicherung im Land von anderen Ländern lernen?: Gastland Schweden, dessen hochrangige Vertreter gleich in mehreren Workshops einen Eindruck über die dortige Versorgungslandschaft geben werden, geht mit gutem Beispiel im Umgang mit Demenzkranken voran – ebenso wie die Niederlande, wo Demenzdörfer schon lange etabliert sind – bis hin zu unseren Nachbarn in Österreich und der Schweiz, die uns Projekte aus dem Bereich der Palliativpflege vorstellen werden.

Besonders stolz ist das Serviceunternehmen spectrumK , das von mehr als 80 gesetzlichen Krankenkassen getragen wird, dass in diesem Jahr nicht nur die wichtigsten Protagonisten der Pflege – wie zum Beispiel der Pflegebeauftragte der Bundesregierung Karl Josef Laumann, der Präsident des Deutschen Pflegerates Andreas Westerfellhaus oder Dr. Gerd Landsberg vom Deutschen Städte- und Gemeindebund – an der Konferenz teilhaben – und mitwirken – werden, sondern dass dem engagierten Mitarbeiter-Team des GKV-Dienstleisters gelungen ist, interessante Referenten für die Veranstaltung zu gewinnen, die im Bereich der Pflege ganz neue und innovative Impulse setzen werden.

Ein besonderer pflegepolitischer Genuss wird auch die Abendveranstaltung der Berliner Pflegekonferenz am 3. November werden, auf der nicht nur der Marie-Simon-Pflegepreis für innovative Projekte in Pflegeeinrichtungen vergeben wird, sondern der erstmals in Zusammenarbeit mit den Betriebskrankenkassen und den Innungskrankenkassen ausgeschriebene Otto-Heinemann-Preis. Mit diesem werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich in ganz besonderem Maße um Mitarbeiter kümmern, damit diese Beruf und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut bringen können. Als Laudatoren werden an diesem Abend hier außer dem ehemaligen Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und seiner Vor-Vorgängerin Ulla Schmidt, auch Prof. Dr. Uta Ranke- Heinemann per Videoübertragung, und Berlins Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja erwartet.

„Bei all der Exzellenz sollte aber eines nicht vergessen werden: In erster Linie geht es uns darum, guten Ideen für eine bessere Versorgung Raum zu geben – und aus der Praxis für die Praxis zu lernen“, sagt Yves Rawiel, Geschäftsführer von SpectrumK. „Denn gute Pflege geht uns alle an!“

spectrumK, der Gesundheitsdienstleister für gesetzliche Krankenkassen, bietet auf Basis eines umfassenden Branchen Know-how seinen Kunden eine breite Produktpalette von maßgeschneiderten Dienstleistungen u. a. in den Bereichen Versorgungs-, Finanz- und Informationsmanagement. Ein Hauptanliegen ist dabei auch die Versorgung der Menschen im Bereich Pflege durch flächendeckende Pflegeberatungen und -schulungen.

Kontakt
spectrumK GmbH
Juliane Maneke
Spittelmarkt 12
10117 Berlin
030 212336-154
030 212339-157
juliane.maneke@spectrumk.de
www.marie-simon-pflegepreis.de