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Flexi-Rente: Bonus für die Pflege von Angehörigen

ARAG Experten informieren über Pflegeleistungen, die sich für Rentner lohnen.

Wer Angehörige nicht erwerbsmäßig pflegt, kann dadurch seine monatliche Rente aufbessern. Das gilt seit dem Inkrafttreten der Flexi-Rente auch für Pflegende, die bereits Rentner sind. Was es dabei zu beachten gibt und für wen sich das besonders lohnt, verraten ARAG Experten.

Für wen lohnt sich das?
Seit dem vergangenen Jahr sind auch Rentner, die eine Person ehrenamtlich in einem bestimmten Mindestumfang zu Hause pflegen, versicherungspflichtig in der Rentenversicherung. Selbst Rentenbeiträge zahlen müssen sie aber nicht. Das übernimmt die Pflegekasse für sie. Lukrativ ist das für zwei Personengruppen: zum einen für Rentner, die vor Erreichen ihrer regulären Altersgrenze in Rente gehen, zum anderen – ab Erreichen der Altersgrenze – für die Teilrentner. Möglich macht dies das Flexi-Renten-Gesetz.

Wie hoch ist die zusätzliche Rente?
Wie viel die Pflegenden an zusätzlicher Rente erhalten, hängt von zweierlei ab: Dem Pflegegrad der gepflegten Person – dieser muss mindestens Pflegegrad 2 betragen – und dem Umfang an Leistungen, die diese Person sonst noch erhält. Dabei ist es unerheblich, ob dies Sachleistungen eines professionellen Pflegedienstes oder sogenannte Kombinationsleistungen, bestehend aus Pflegedienst und Pflegegeld sind. Je weniger Pflegesachleistungen in Anspruch genommen werden und je höher dadurch der ehrenamtlich erbrachte Pflegeanteil ist, desto höher fällt das künftige Rentenplus aus. Die Aufstockung der eigenen monatlichen Rente liegt so zwischen 5,40 und 29,86 Euro je Pflegejahr – und das lebenslang.

Was muss man dafür leisten?
Umsonst ist die Aufstockung der Rente nicht! Bedingung ist, dass die nicht erwerbsmäßige häusliche Pflege wöchentlich mindestens zehn Stunden erfolgt, und zwar regelmäßig an wenigstens zwei Tagen pro Woche. Dass die Pflege nicht erwerbsmäßig ist, nimmt die Deutsche Rentenversicherung (DRV) bei einer Pflege durch Familienangehörige und Verwandte grundsätzlich an. Eine finanzielle Anerkennung, die der Pflegebedürftige der Pflegeperson zukommen lässt, spielt dabei keine Rolle. Auch pflegende Nachbarn oder Bekannte können die Beitragszahlungen beantragen, wenn sie nicht mehr als das Pflegegeld als finanzielle Anerkennung erhalten. Teilen sich zwei oder mehr Personen die Pflege, wird der Rentenanspruch zwischen ihnen aufgeteilt.

Ein kleiner Kniff mit großer Wirkung
Sobald die Pflegeperson ihre reguläre Altersgrenze erreicht und eine volle Altersrente bezieht, wird laut ARAG Experten ein kleiner Kniff nötig. Damit die Pflegeversicherung die zusätzlichen Rentenbeiträge bezahlt, muss der Pflegende von der Vollrente in einen Teilrentenbezug wechseln. Das heißt, er darf nicht mehr 100 Prozent seiner vollen Rente beziehen. Eine Teilrente kann auf 10 bis 99 Prozent festgelegt werden. Schon der Verzicht auf ein Prozent der vollen Rente reicht aus, um in den kompletten Beitragsvorteil durch die Pflege zu kommen. Wer nur 99 Prozent seiner Rente bezieht, wird automatisch wieder versicherungspflichtig in der Rentenversicherung und bekommt als pflegender Angehöriger die zusätzlichen Rentenansprüche aus der Pflegekasse. Die höhere pflegebedingte Rente erhalten die Teilrentner jeweils ab dem 1. Juli des Folgejahres. Unter diesen Bedingungen ist die Renteneinbuße also schnell mehr als ausgeglichen. Obwohl die Zusatzrente lebenslang fließt, ist der Bezieher an seine ursprüngliche Entscheidung für eine Teilrente nicht gebunden. Der Rentner kann somit jederzeit oder spätestens, wenn die Pflege endet, wieder die volle Altersrente beantragen.

Weitere Texte zum Arbeitsrecht unter
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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ANGEHÖRIGEN AKADEMIE BERLIN erweitert Angebot um Webinare

Die ANGEHÖRIGEN AKADEMIE der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE erweitert ab 2019 das kostenfreie Vortragsangebot um Webinare.

ANGEHÖRIGEN AKADEMIE BERLIN erweitert Angebot um Webinare

Erstmalig in 2019 bietet die ANGEHÖRIGEN AKADEMIE der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE in Berlin neben der ersten monatlichen ONLINE Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen auch Vorträge in Webinarform an.

Die Teilnehmer erwarten Themen rund um Demenz, Recht und Gesundheit. Auch dieses Angebot im Rahmen der Angehörigen Akademie ist kostenfrei. Die Webinare bieten die Möglichkeit, unabhängig vom eigenen Standort an den Vorträgen teilzunehmen. Voraussetzung ist ein Zugang zum Internet sowie ein PC oder Laptop.

Die Anmeldung erfolgt direkt auf der Plattform der ANGEHÖRIGEN AKADEMIE:
https://angehoerigen-akademie.edudip.com

Alle geplanten Termine in 2019 im Überblick:

20.02., 18:00-19:30 Uhr
Demenz erkennen und verstehen
Marina Scholz, Ergotherapeutin und Heilpraktikerin

20.03., 18:00-19:30 Uhr Patientenverfugung Vorsorgevollmacht und Co.
Peter Pietsch, Rechtsanwalt und Notar

10.04., 18:00-19:30 Uhr
Wenn das Essen in Vergessenheit gerät! Ernahrung bei Demenz
Sabine Bahn, Diplom-Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin

22.05., 18:00-19:30 Uhr
Alterserscheinungen und ihre Behandlung mit Homöopathie
Astrid Hale, Heilpraktikerin und Sozialpädagogin

05.06., 18:00-19:30 Uhr
Das ist mir peinlich! Auffalliges Verhalten bei Demenz
Sabine Bahn, Diplom-Sozialarbeiterin/-Sozialpädagogin

21.08., 18:00-19:30 Uhr
In ihrer eigenen Welt – Die Gefuhle dementer Menschen erkennen und verstehen.
Bärbel Theis, Diplompädagogin und Krankenschwester

25.09., 18:00-19:30 Uhr
Kommunikation mit dementen Menschen
Marina Scholz, Ergotherapeutin und Heilpraktikerin

24.10., 18:00-19:30 Uhr
Wer haftet bei Demenz?
Peter Pietsch, Rechtsanwalt und Notar

27.11., 18:00-19:30 Uhr
Augen auf und beobachten, statt Augen zu und durch – Achtsamkeit und Selbstfürsorge
Thorsten Friese, zertifizierter MBSR-Lehrer

AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gemeinnützige GmbH

Die AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE ist ein gemeinnütziges Unternehmen in christlicher Trägerschaft. Es engagiert sich seit mehr als 125 Jahren in Berlin für die Unterstützung von kranken und sozial schwachen Menschen. Die Gründung erfolgte durch die ersten Diakonissen der Schwesternschaft Bethanien. In Berlin ist das gemeinnützige Unternehmen zur Zeit an 9 Standorten mit unterschiedlichen Leistungsangeboten im Bereich Wohnen & Pflege vertreten – mit Seniorenresidenzen für betreutes Wohnen, Tagespflegestätten, ambulanter Pflege, vollstationären Pflegeeinrichtungen für Senioren in allen Pflegestufen und Pflegeheimen für Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen.

Seit 2005 gehört das gemeinnützige Unternehmen zu AGAPLESION, seit 2010 firmiert es unter dem Namen AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE.

AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 2002 gegründet, um christliche und soziale Einrichtungen vor Ort zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten. Zu dem modernen Gesundheitskonzern gehören aktuell 80 Einrichtungen, darunter 22 Krankenhäuser und 32 Senioren- und Pflegeeinrichtungen. 12.000 Mitarbeiter sorgen für eine patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Die AGAPLESION gAG versorgt in ihren Krankenhäusern mit rund 5.100 Betten über 214.000 Patienten. Die Seniorenzentren verfügen über ca. 2.750 Betten in der Pflege und zusätzlich 810 betreute Wohnungen. Der Jahresumsatz liegt bei 620 Millionen Euro.

Kontakt
AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gGmbH
Andreas Wolff
Paulsenstraße 5-6
12163 Berlin
+4930897912724
wolff@bethanien-diakonie.de
https://www.bethanien-diakonie.de

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Erste ONLINE Selbsthilfegruppe startet am 5.2.2019 im Rahmen der Angehörigen Akademie

Angehörige von Menschen mit chronisch, psychischen Erkrankungen können sich Unterstützung unabhängig von ihrem Aufenthaltsort holen.

Erste ONLINE Selbsthilfegruppe startet am 5.2.2019 im Rahmen der Angehörigen Akademie

Janine Berg-Peer moderiert die Gruppe (Bildquelle: @Janine Berg-Peer)

Am Dienstag den 5. Februar 2019 startet um 18:00 Uhr im Rahmen der Angehörigen Akademie in Berlin die erste ONLINE Selbsthilfegruppe für Angehörige von Menschen mit chronisch, psychischen Erkrankungen. Die Leitung der Gruppe hat Janine Berg-Peer.

Mit der ersten ONLINE Gesprächsgruppe wollen wir Angehörigen von psychisch erkrankten Menschen einen gegenseitigen Erfahrungsaustausch unabhängig von ihrem Aufenthaltsort ermöglichen. „Die Idee, online workshops und Vorträge anzubieten, existiert schon seit mehr als 2 Jahren. In Gesprächen mit Janine Berg-Peer kamen wir dann auf die Idee, das Online Angebot um eine Gesprächsgruppe zu erweitern,“ erzählt Andreas Wolff, Koordinator der Angehörigen Akademie.

Mit Janine Berg-Peer begleitet und moderiert eine sehr erfahrene Moderatorin die Gruppe. Sie geht konkret auf die vielen Herausforderungen ein, mit denen Angehörige konfrontiert sind.

Eltern von psychisch erkrankten Kindern und Erwachsenen sind extrem gefordert – und das meist über Jahre. Im alltäglichen Kampf mit Ärzten, Institutionen und der eigenen Unsicherheit. Angehörige stellen sich immer wieder folgende Fragen: Was soll ich tun? Tue ich zu viel oder zu wenig für meinen erkrankten Angehörigen? Was ist überhaupt zu viel (oder zu wenig)? Bin ich oder mein Verhalten gar schuld an der Erkrankung? Was habe ich falsch gemacht und wie kann ich es besser machen? Darf ich gegen den Willen meines erkrankten Angehörigen handeln oder muss ich es sogar? Gibt es vielleicht jemanden, der mir dabei hilft?

Begleitung und Moderation:
Janine Berg-Peer ist Mutter einer psychisch erkrankten Tochter. Sie ist aktiv im Verband der Angehörigen psychisch Kranker e. V., Mitglied von Bipolaris – Manie und Depression e. V. und deutsche Repräsentantin bei EUFAMI, dem europäischen Dachverband der Familien mit psychisch kranken Angehörigen. Sie hält zahlreiche Vorträge im In- und Ausland, moderiert Workshops zum Thema und berät Angehörige.

Die ONLINE Selbsthilfegruppe ist nur ein Baustein der Angehörigen Akademie. In 2019 finden neben monatlichen webinaren auch rund 100 Veranstaltungen an den Standorten der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE statt. Die Teilnahme ist immer kostenfrei. Das gesamte Programm finden Sie hier: https://www.bethanien-diakonie.de/angehoerigen_akademie_programm.html

NEU AB FEBRUAR 2019,
Dienstag, 5. Februar 2019 18:00 -19:00 Uhr
weitere Termine jeden 1. Dienstag im Monat von 18:00-19:00 Uhr

Teilnahme: Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung unter https://angehoerigen-akademie.edudip.com an.

Die AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gemeinnützige GmbH ist seit über 125 Jahren in Berlin in der Alten- und Krankenpflege tätig. Heute betreibt das christliche Unternehmen in Berlin und Hamburg zwei Seniorentagesstätten, vier Einrichtungen für das vollstationäre Wohnen & Pflegen für Senioren, zwei Häuser für chronisch psychisch kranke Menschen und drei Seniorenresidenzen für Betreutes Wohnen im Premium-Ambiente. Die AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gehört zur AGAPLESION gAG.mit über 100 Einrichtungen und 19.000 Beschäftigten.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 2002 gegründet, um christliche und soziale Einrichtungen vor Ort zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten. Zu dem Gesundheitskonzern gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 29 Krankenhäuser mit über 9.400 Betten, 31 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit rund 3.000 Plätzen in der Pflege und zusätzlich 800 betreuten Wohnungen, vier Hospize, 16 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Akademie. AGAPLESION bildet zudem an 16 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund 500.000 Patienten versorgt. Der Jahresumsatz aller Einrichtungen inklusive Beteiligungen liegt bei über einer Milliarde Euro.

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Mode Trends Lifestyle

Weg mit den Problemzonen im neuen Jahr! Terra Bodywrap hilft gegen Cellulite, schlaffe und undefinierte Haut. Ein natürliches Detox für Ihren Körper.

Terra Bodywrapping strafft, definiert & festigt die Haut. Es lässt die Konturen des Körpers definiert aussehen und verbessert die Spannkraft der Haut.

Weg mit den Problemzonen im neuen Jahr! Terra Bodywrap hilft gegen Cellulite, schlaffe und undefinierte Haut. Ein natürliches Detox für Ihren Körper.

Terra Bodywrap (Bildquelle: Fotolia)

Stundenlanges sitzen im Büro, wenig Bewegung, Stress und nähstoffarmes Essen beeinträchtigen den Rhythmus der aktiven Zellen unseres Körpers.
Das Körperprofil erscheint undefiniert, wenig kompakt und ist vor allem an den typischen Problemzonen: Bauch, Beine, Po von unschönen Dellen gezeichnet.

Das Terrra Bodywrapping sagt Cellulite, schlaffer, undefinierter Haut den Kampf an!
Mit dieser Behandlungsform ist es möglich, die Haut wieder straff und elastisch werden zu lassen, so dass die Cellulite reduziert wird oder sogar komplett verschwindet.
Bei einer Terra Bodywrap-Behandlung bei „beautystyle“ erhalten Sie eine Entschlackungs-Packung aus hochwertigen Wirkstoffen wie beispielsweise:
-Amazonas Tonerde
-Spirulina Alge
-Meeresplankton
-Meerwasser
-Bambus
-Braunalge
-Kollagenalge
-Saphir
-Karité Butter

Die Terra Bodywrap-Behandung dauert 60 Minuten und fördert die Entschlackung, Modellierung und Staffung des Gewebes.

Preise:
Terra Bodywrap für die Problemzonen (Bauch, Beine, Po): 75,-€
Die 6+1 Kur (bei sechs Behandungen erhalten Sei die siebte GRATIS dazu): 450,-€

Das 1996 gegründete Unternehmen beautystyle Andrea Reindl ist das weltweit einzige Beautyunternehmen, das seinen Kundinnen ein erfolgreiches Gesamtkonzept aus: Modeboutique, Make-up, Kosmetik, Nägel, Visagistik, Friseur und exklusiven Wellnessangeboten bietet. Dadurch können Kundinnen ein Styling mit sofortiger Umsetzung erleben. Über 4000 zufriedene Kundinnen und Kunden sowie zahlreiche TV- und Presseauftritte zeichnen beautystyle Andrea Reindl aus.

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beautystyle
Andrea Reindl-Krüger
Wirtstraße 34a
81539 München
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http://www.beauty-style-muenchen.de

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NEU – Programm der Angehörigen Akademie 2019 liegt vor!

Mehr als 100 kostenfreie Veranstaltungen in Berlin und Hamburg

NEU - Programm der Angehörigen Akademie 2019 liegt vor!

Die Angehörigen-Akademie der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gemeinnützige GmbH ist seit 9 Jahren fester Bestandteil unseres Angebotes. Bisher besuchten rund 9000 interessierte Besucher etwa 600 Veranstaltungen, in denen wir wichtige Themen rund um Pflege, Demenz, Recht, Psychiatrie, Psychologie und Gesundheit angesprochen haben.

Unsere Referenten sind Experten auf ihrem Gebiet und verfügen über einschlägige Praxiserfahrungen. Unsere Selbsthilfegruppen finden monatlich statt und wenden sich an Angehörige von Menschen mit Demenz, von Menschen mit chronisch psychischen Erkrankungen und an pflegende Angehörige, die Hilfe suchen zur Bewältigung von Konflikten und Spannungen in der häuslichen Pflege.

Mehr als 100 Angebote warten in 2019 auf pflegende Angehörige und Interessierte an unseren Standorten in Berlin Steglitz, Spandau und Kreuzberg sowie in Hamburg Eppendorf.

Erstmalig bieten wir in 2019 Webinare an. Interessierte können so flexibel von zu Hause oder von unterwegs unsere Vorträge verfolgen. Damit wollen wir Menschen die Möglichkeit bieten, die aus welchen Gründen auch immer ihren zu pflegenden Angehörigen nicht allein lassen wollen oder können, an Vorträgen teilzunehmen.

Neu ist auch unsere erste Online-Gesprächsgruppe für Angehörige von Menschen mit chronisch, psychischen Erkrankungen mit Janine Berg-Peer. Für die Gesundheit und zur Entspannung gibt es am Standort in Berlin Spandau monatlich den „KlangRäume“, in Berlin Kreuzberg die „Fussreflexzonenmassage“ und in Steglitz die geführte „Phantasiereise“.

Angehörigen Akademie Programm 2019 Berlin: Programm der Angehörigen Akademie 2019 Standort Berlin

Angehörigen Akademie Programm 2019 Hamburg: Programm der Angehörigen Akademie 2019 Standort Hamburg

Die AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gemeinnützige GmbH ist seit über 125 Jahren in Berlin in der Alten- und Krankenpflege tätig. Heute betreibt das christliche Unternehmen in Berlin und Hamburg zwei Seniorentagesstätten, vier Einrichtungen für das vollstationäre Wohnen & Pflegen für Senioren, zwei Häuser für chronisch psychisch kranke Menschen und drei Seniorenresidenzen für Betreutes Wohnen im Premium-Ambiente. Die AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE gehört zur AGAPLESION gAG.mit über 100 Einrichtungen und 19.000 Beschäftigten.

Die AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 2002 gegründet, um christliche und soziale Einrichtungen vor Ort zu stärken und zukunftsfähig zu gestalten. Zu dem Gesundheitskonzern gehören bundesweit mehr als 100 Einrichtungen, darunter 29 Krankenhäuser mit über 9.400 Betten, 31 Wohn- und Pflegeeinrichtungen mit rund 3.000 Plätzen in der Pflege und zusätzlich 800 betreuten Wohnungen, vier Hospize, 16 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Akademie. AGAPLESION bildet zudem an 16 Standorten im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege aus. Mehr als 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für patientenorientierte Medizin und Pflege nach anerkannten Qualitätsstandards. Pro Jahr werden rund 500.000 Patienten versorgt. Der Jahresumsatz aller Einrichtungen inklusive Beteiligungen liegt bei über einer Milliarde Euro.

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Seniorenbetreuung SENCURINA jetzt neu in Herford

24 Stunden Pflege und Betreuung im eigenen Zuhause

Seniorenbetreuung SENCURINA  jetzt neu in Herford

Dirk Bechinka, Standortleitung SENCURINA Herford

Herford, den 01.12.2018: SENCURINA „Betreut wohnen Zuhause“ hat mit dem bereits jahrelang in der Kundenberatung und Betreuung tätigen Dirk Bechinka, in Nordrhein-Westfalen einen neuen kompetenten Partner für die Kreise Herford und Minden-Lübbecke gewonnen. SENCURINA hat sich auf die Vermittlung von 24 Stunden Pflegekräften aus Osteuropa spezialisiert, der Regionalpartner bleibt dabei der Kundenbetreuer über die gesamte Vertragslaufzeit.

Ab einem bestimmten Grad an Hilfsbedürftigkeit gibt es bei der Pflege und Betreuung keinen „Feierabend“ mehr. Wenn der Pflegebedarf immer größer wird und die Angehörigen an Grenzen stoßen, scheint für viele das Altenheim leider oft die letzte Möglichkeit zu sein. Die Alternative dazu bietet SENCURINA Herford mit der Unterstützung durch eine Pflegekraft im eigenen Zuhause.

„Mein erklärtes Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren durch eine fürsorgliche 24-Stunden-Betreuung in jeder Lebenslage unterstützend zur Seite zu stehen“ schildert Herr Bechinka. Hierbei berate er gerne zu allen Angelegenheiten rund um die stundenweise Betreuung, die 24 Stunden Betreuung und die Pflege im eigenen Zuhause. Durch die Pflegebedürftigkeit seiner eigenen Eltern und den daraus resultierenden Aufgaben, die er in den vergangenen Jahren selbst übernehmen musste, ist er mit der Thematik des würdevollen Alterns in Berührung gekommen.

Die Beratung durch SENCURINA-Standortleiter Dirk Bechinka sei prinzipiell kostenlos und unverbindlich. „Lassen Sie sich durch mich in Ihrem Leben zu Hause unterstützen“ fordert Herr Bechinka auf und freut sich über Kontaktaufnahmen.

Was macht eine 24 Stunden Pflegekraft?

Bei den Pflegekräften handelt es sich um sogenannte „pflegeunterstützende Haushaltshilfen“. Der Name ist somit Programm. Die einfühlsamen Betreuungskräfte helfen den Klienten z.B. bei der Körperpflege, dem An- und Auskleiden, beim Kochen, dem Haushalt, der Mobilität und bei der Erledigung von Besorgungen sowie bei der Begleitung von Freizeitaktivitäten oder zu Ärzten. Wenn Sie sich eine Betreuungskraft mit Führerschein wünschen, kann die „bereits verloren geglaubte“ Flexibilität und Mobilität schnell zurückkommen – die Lebensqualität steigt spürbar.

Angeboten wird das betreute Wohnen Zuhause ab sofort in:
Bünde, Enger, Herford, Hiddenhausen, Kirchlengern, Löhne Rödinghausen, Spenge, Vlotho, Bad Oeynhausen, Espelkamp, Hille, Hüllhorst, Lübbecke, Minden, Petershagen, Porta Westfalica, Preußisch Oldendorf, Rahden und Stemwede

Sencurina Seniorenassistenz – Bedarfsgerechte Unterstützung und Betreuung für Seniorinnen und Senioren

SENCURINA Seniorenbetreuung und Seniorenassistenz stundenweise, beides auch im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung und Pflege, Demenzbetreuung und Pflege

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Der Einsatz von Licht in der Pflege von Demenzkranken

Der Einsatz von Licht in der Pflege von Demenzkranken

In Deutschland leben rund 1,7 Millionen Menschen mit Demenz. Dabei zählen deren Schlafstörungen zu den häufigsten Gründen für eine Einweisung ins Pflegeheim. In seinem im November beim GRIN Verlag erschienenen Buch Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken. Evaluation und Wirksamkeit zeigt Klaus Schrage, wie eine therapeutische Lichtexposition diesen Schlafstörungen vorbeugen kann.

Die Demenz ist eine progressive Erkrankung mit zunehmend geistigem Verfall und ausgeprägter Verwirrtheit. Die gestörte Hirnfunktion verändert auch das Schlafverhalten. Der Tagesrhythmus gerät völlig aus dem Gleichgewicht, die Patienten sind häufig auch nachts wach. Diese Schlafstörungen verursachen besondere Herausforderungen sowohl für die Betreuung als auch für die medikamentöse Intervention. Die Publikation Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken stellt die konkrete Anwendung und die Vorteile einer therapeutischen Lichtexposition vor.

Die Vorteile der Lichttherapie

Wie können Lichtexpositionen die circadiane Rhythmik von Demenzkranken positiv beeinflussen und wie können diese im Pflegealltag praktisch eingesetzt werden? Klaus Schrage erklärt anhand einer fiktiven Projektplanung, wie Lichttherapie im Klinikalltag technisch und praktisch umzusetzen ist. Dabei geht er auch auf die Frage der Bewertung sowie auf die Kalkulation von finanziellen Aufwendungen und Personalkosten ein. Sein Buch „Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken“ verdeutlicht anschaulich, welche Vorteile die therapeutische Lichtexposition bietet und wie sie in der Praxis aussehen kann. Es richtet sich so in erster Linie an Pflegekräfte, Pflegeheime und Angehörige von an Demenz erkrankten Menschen.

Über den Autor

Klaus Schrage arbeitet seit 15 Jahren als Gerontopsychiatrie-Fachpfleger und ist mit den Problemen des klinischen Alltags und dem Umgang mit demenzkranken Menschen vertraut. Es ist ihm ein persönliches Anliegen, dass seine Konzeptidee in vielen Krankenhäusern Anwendung finden kann. „Therapeutische Lichtexposition zur Unterstützung der circadianen Rhythmik von Demenzkranken“ ist seine vierte Publikation beim GRIN Verlag.

Das Buch ist im November 2018 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-84550-3).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/450069/

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Care 2025: Innovate, Orchestrate, and Elevate

GCCCF will künftige Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung gemeinsam meistern

Hochkarätige Fachbesucher informierten sich auf dem Global Clinical + Care Coordination Forum

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) steht für eine holistische Herangehensweise an die notwendige Transformation der Gesundheitsversorgung. Im November hatte das GCCCF mehr als 100 Gesundheitsexperten aus aller Welt ins Hamburger Hotel Fontenay eingeladen. Dem Kongress vorangegangen waren seit 2017 sechs Roundtables in Moskau, London, Warschau, Bukarest, Belgrad und Hamburg; diese widmeten sich innovativen Themen rund um die künftigen Herausforderungen in allen gesundheitlichen Disziplinen.

Das GCCCF stellte die Vorträge unter das Kongressthema: „Care 2025 – Innovate, Orchestrate and Elevate“. Ljubisav Matejevic, Präsident des GCCCF, erklärte in Hamburg, die Koordination und Integration der Versorgung seien der Schlüsselfaktor für den Fortschritt. Er schließe sämtliche Stakeholder und auch die Industrie mit ihren Geräten, Software und sonstigen Lösungen ein. Bei allen Diskussionen müsse klar sein, dass dem Pflegepersonal – und auch den ehrenamtlich tätigen Familienmitgliedern – großer Respekt gebühre, sie seien die Helden des Alltags, sowohl in Kliniken als auch im häuslichen Umfeld. Deshalb müssen auch sie mit einbezogen werden. Die Digitalisierung funktioniere nur durch Berücksichtigung des Faktors Mensch.

Dr. Cristian Grasu, Staatssekretär im rumänischen Gesundheitsministerium, versicherte, Interoperabilität sei eine wichtige Grundvoraussetzung für alle Aktivitäten, insbesondere hinsichtlich der Semantik. Er hob die hervorragende Organisation des Forums hervor und die vielen Best-Practice Beispiele wie das Thema Schlaganfall unter dem Präventionsaspekt, die Vorträge rund um das Krankenhaus der Zukunft etc. Seiner Meinung nach sind dies effiziente Wege, um die Gesundheit weltweit und mit Hilfe der Digitalisierung zu verbessern.

Unabwendbar: Künstliche Intelligenz bringt Veränderungen

So stellte Dr. Fried-Michael Dahlweid, Inselgruppe Schweiz, klar: Künstliche Intelligenz ist kein Hype. Sie macht Ärzte auch nicht überflüssig, verändert aber ihre Rolle. Viele Studien und Beispiele in Dermatologie, Pathologie oder Radiologie zeigen eine höhere Genauigkeit, wenn man die Ergebnisse der Algorithmen mit den Gedächtnisleistungen des Menschen vergleicht. Deshalb ist nach klinischer Validierung der Einsatz in Routine und Ausbildung hervorragend geeignet. Durch „Deep Learning“ lässt sich Ausbildung schneller und kostengünstiger absolvieren, gerade auch in Bereichen wie der Intensivmedizin und Kardiologie, wo qualifiziertes Personal Mangelware ist.

Dr. Eric Liederman, Direktor der Medizininformatik bei Kaiser Permanente, referierte über Regeln und Gesetze im Gesundheitswesen mit Schwerpunkt auf Datenschutz. Er zeigte grundlegende Unterschiede zwischen (1) HIPAA und (2) DSGVO auf. So gibt es beispielsweise in HIPAA kein Recht auf Vergessen – dagegen besteht ein Recht darauf in der DSGVO … Wie soll man sich verhalten, wenn man in der Praxis unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden will?

„Ist Digitalisierung eine Lösung?“ fragte Holger Cordes. Laut dem Geschäftsführer der Ascom bieten nur patientenzentrierte Workflows echten Mehrwert, die die Informationen sämtlicher erhobener Daten (nicht nur aus Gesundheit!) zur Verfügung stellen, wann und wo sie gebraucht werden. Deshalb liegt das nächste Level der Effizienz in einem gut entwickelten und nachhaltigen Workflow-Management.

Schlaganfallvorsorge mit Wearables

Jeder vierte Mensch wird im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden. Die Schlaganfallvorsorge war Thema eines Vortrages sowie eines Workshops.
Prof. Dr. Marcus Dörr, Universitätsmedizin Greifswald, erklärte die bisher übliche Früherkennung und ein mögliches Screening. Schwierigkeiten bestehen beispielsweise dadurch, dass Vorhofflimmern (Atrial Fibrillation, AF) in drei Typen auftritt und nicht immer gut zu erkennen ist.

Ein aussagekräftiges Screening muss über viele Tage stattfinden, weil die Geräte dann mehr Anomalien erkennen. Weil die bisherigen Screeningmassnahmen sehr kostenaufwendig sind, gibt es heute das „Pulse Photoplethysmography“ (PPG)-Verfahren mit Smartphone-Kameras oder Smartwatches. Der Nutzen ist laut Studien der Uni Greifswald und Uni Basel belegt. Dies bestätigte auch Dr. Thomas Hübner, CEO Preventicus Heartbeat GmbH. Neue Technologien auf Wearables seien heute sehr gut und kostengünstig zu erwerben. Fast jeder habe ein Smartphone mit Kamera zu Hause, das ein permanentes oder wöchentliches Screening ermögliche.

Best Practice-Beispiele aus Dänemark und Litauen

Wie Litauen versucht, sinnvolle Wertschöpfungsketten in der Gesundheit durch gesundheitsrelevante Daten zu erzielen, stellte Justina Januseviciene, Universität Litauen, vor. Das Land habe ein nationales eHealth-System über sieben Schritte entwickelt. Dabei spielten die Gesetzgebung, die Festsetzung von relevanten Daten und wichtigen Komponenten verfügbarer Gesundheitsinformationen, eine EPA-basierte Informationsarchitektur, Standards wie HL7, FHIR, DICOM und ISO, sowie Terminologien eine wichtige Rolle. Innerhalb einiger Jahre sei das System entwickelt worden.

Nadja Kronenberger, Healthcare Dänemark, stellte das „Future-Hospital“-Konzept des nordischen Nachbarn vor – in einem dezentralen Gesundheitssystem. Die wenigen „Super Hospitals“ sorgen laut nationalem Programm für schnellere Diagnosen und bieten eine hohe Qualität. Sie sind staatlich finanziert und daher von jedem Bürger nutzbar. Die niedrige Anzahl der Kliniken mit weniger Betten zeigt statistisch die beste Rate in Europa im Verhältnis“ Pflegende pro Bett“. Denn nicht die reine Anzahl der Betten, sondern die Zahl der Ärzte und Pflegenden sei relevant.

Dänemarks Kliniken ermöglichen zudem deutlich mehr Ambulanzleistungen, die an die „Super Hospitals“ angegliedert sind. Dabei werden diese übrigens alle nur noch mit Ein-Bett-Zimmern ausgestattet. Dies dient der schnelleren Genesung und dem persönlichen Komfort – und bewirkt niedrigere Infektionsraten.

Die Überbrückung herkömmlicher Informationslücken ermöglicht die Optimierung klinischer Arbeitsabläufe, indem umsetzbare Erkenntnisse geschaffen und fundierte klinische Entscheidungen ermöglicht werden, erläuterte Francis Schmeer. Die integrierte Ascom Healthcare-Plattform soll dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen – durch mehrere modulare Lösungen, eine unübertroffene Tiefe an Hardware und Software sowie durch die Interoperabilität mit vorhandenen Krankenhausinformationssystemen und -geräten. So werden die Anforderungen in der klinischen Versorgung durch Flexibilität, Skalierbarkeit und Anpassbarkeit erfüllt.

Abschließend versicherte Matthew R. Watson (Neoqua), die wichtigen globalen Investitionstrends der künftigen Gesundheitsversorgung seien Telemedizin, Robotik, KI, Biotechnologie und Versorgungs-Infrastrukturen. Eine Plattform zur Diskussion dieser Technologietrends – auf Basis neu konzipierter Workflows und Kommunikationsstrukturen – bot der gut besuchte Kongress.

Die Teilnehmer waren beeindruckt vom enormen Potenzial zur Verbesserung der Versorgung durch eine bessere Koordination und Zusammenarbeit mit der IT als „Enabler“. Matejevic motivierte die beteiligten Interessengruppen dazu, „dies in den kommenden Roundtables und der Konferenz 2019 des GCCCF auf internationaler Ebene weiter voranzutreiben!“

(1) HIPAA = Health Insurance Portability and Accountability Act
(2) GDPR = General Data Protection Regulation

Weitere Informationen unter www.gcccf.net

Das Global Clinical + Care Coordination Forum (GCCCF) bietet eine ganzheitliche Sicht auf die notwendige Transformation der Versorgung.

Der demografische Wandel und steigende Patientenerwartungen in Verbindung mit begrenzten Budgets für das Gesundheits- und Sozialwesen erfordern innovative Lösungen. Angesichts der enormen Herausforderungen, vor denen wir bezüglich des Care Continuum weltweit stehen, liegt es auf der Hand, dass nachhaltige Lösungen nur in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft entwickelt werden können.

Mit dem GCCCF wurde eine Plattform geschaffen, auf der Entscheidungsträger, Multiplikatoren und vor allem Leistungserbringer Erfahrungen, Ansichten und Visionen austauschen und Ansätze diskutieren, die die Qualität der Behandlung verbessern und die Patientensicherheit und -zufriedenheit dauerhaft gewährleisten.

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20095 Hamburg
+49 40 / 209 321 058
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Sonstiges

Deutsche Alzheimer Gesellschaft begrüßt Stellungnahme des Ethikrats: Zwang in der Pflege muss letztes Mittel sein

(Mynewsdesk) Berlin, 5. November 2018. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) begrüßt die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zum Thema Hilfe durch Zwang im Sozial- und Gesundheitswesen. Menschen mit Demenz sind aufgrund ihrer Erkrankung besonders gefährdet, Opfer von Zwangsmaßnahmen zu werden. Viele demenzkranke Menschen sind unruhig, verkennen gefährliche Situationen oder zeigen Verhaltensweisen, die für andere Menschen schwer nachvollziehbar und anstrengend sind. Zu den häufigsten Zwangsmaßnahmen gehören das Einschließen, das Fixieren mit Bettgittern und Gurten sowie das Ruhigstellen mit Medikamenten.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft stimmt dem Ethikrat zu, dass Zwangsmaßnahmen im Kontext professioneller Altenpflege nur als „Ultima Ratio“ in Betracht kommen, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Das bedeutet, dass die Strukturen von Pflegeeinrichtungen, die internen Prozesse sowie die Arbeitsbedingungen so gestaltet werden müssen, dass Zwang eine Ausnahme bleibt. Dazu sagt Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG: „Wir müssen mehr tun, damit Einrichtungen der Altenpflege ohne Zwang auskommen. Insbesondere der große Einsatz von Medikamenten in diesem Zusammenhang ist erschreckend.“ Erst kürzlich hat ein Bericht der Techniker Krankenkasse (TK) gezeigt, dass mehr als ein Drittel der TK-Versicherten mit Demenz mit Antipsychotika behandelt werden. Die DAlzG weist außerdem darauf hin, dass das Thema Zwang auch bei der Pflege zu Hause eine Rolle spielt. Wenn pflegende Angehörige mit der Situation überfordert sind, können auch sie zu Zwangsmaßnahmen wie Einschließen übergehen. „Wir dürfen Angehörige nicht allein lassen“, sagt Monika Kaus, „sie brauchen Informationen über Demenz und die Folgen sowie mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

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Hintergrund

Heute leben in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Zahl der Demenzkranken wird bis 2050 auf 3 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft engagiert sich für ein besseres Leben mit Demenz.

Sie unterstützt und berät Menschen mit Demenz und ihre Familien. Sie informiert die Öffentlichkeit über die Erkrankung und ist ein unabhängiger Ansprechpartner für Medien, Fachverbände und Forschung. In ihren Veröffentlichungen und in der Beratung bündelt sie das Erfahrungswissen der Angehörigen und das Expertenwissen aus Forschung und Praxis. Als Bundesverband von 134 Alzheimer-Gesellschaften unterstützt sie die Selbsthilfe vor Ort. Gegenüber der Politik vertritt sie die Interessen der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Die DAlzG setzt sich ein für bessere Diagnose und Behandlung, mehr kompetente Beratung vor Ort, eine gute Betreuung und Pflege sowie eine demenzfreundliche Gesellschaft. Sie nimmt zentrale Aufgaben wahr, gibt zahlreiche Broschüren heraus, organisiert Tagungen und Kongresse und unterhält das bundesweite Alzheimer-Telefon mit der Nummer 030 – 259 37 95 14.

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10969 Berlin

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Brücke für die Gesundheitstechnologie

Erfolgreiche Delegationsreise „ILDA-care“ mit dänischen Unternehmern in der BioRegion STERN

Brücke für die Gesundheitstechnologie

Die Delegation aus Dänemark zu Besuch im Gustav-Werner-Stift der BruderhausDiakonie in Reutlingen. (Bildquelle: Jan Zawadil)

(Stuttgart/Tübingen/Reutlingen/Göppingen) – Im Rahmen des EU-Projektes ILDA-care besuchte eine Delegation von dänischen Unternehmern die BioRegion STERN. ILDA-care steht für „Intelligent Logistics, Digitalisation and Automated Workflows for the Homecare and Nursing homes sector“ und ist eine Initiative zur systematischen Verbesserung der Effizienz im Pflegesektor. Die Teilnehmer aus Dänemark erhielten außergewöhnliche Einblicke in innovative Lösungen für den Pflegebereich aus Baden-Württemberg.

Eine große Herausforderung für Gesellschaften in Industrienationen ist die schnell wachsende Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen; laut einer Prognose des Statistischen Bundesamtes könnte die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 auf 3,4 Millionen Menschen ansteigen. Um ihre Betreuung in Heimen oder zu Hause zu verbessern, müssen Lösungen gefunden werden, damit sich die Pflegekräfte auf die persönliche Betreuung der Menschen konzentrieren können, anstatt ihre knappen Ressourcen mit zeitaufwändigen formalisierten Arbeitsabläufen zu verbrauchen. ILDA-care wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit einem Gesamtbudget von knapp 210.000 Euro ausgestattet, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) aus der BioRegion STERN und aus Dänemark sowie mehrere Forschungsinstitute beteiligen sich an dem Förderprojekt.

Ziel des EU-Projekts ist die Bildung einer neuen Wertschöpfungskette, die intelligente Logistik, Digitalisierung und Automatisierung für den Pflegebereich verknüpft. Für ILDA-care kooperieren das dänische Cluster Welfare Tech aus Odense und die BioRegio STERN Management GmbH aus Stuttgart. Im Rahmen dieser strategischen internationalen Partnerschaft hatten hiesige Unternehmer im vergangenen Juni das Cluster in Dänemark besucht und sich über das vorbildliche dänische Gesundheitssystem informiert. Im Oktober kamen die Kollegen aus Skandinavien nach Baden-Württemberg, um in Tübingen, Reutlingen, Göppingen und Stuttgart innovative Lösungen im Pflegebereich kennenzulernen.

Erste Station war das LebensPhasenHaus (LPH) in Tübingen; hier wurden die Teilnehmer von Thorsten Flink, Geschäftsführer WIT-Geschäftsbereich Allgemeine Wirtschaftsförderung der Stadt Tübingen, begrüßt. Das LPH ist ein Verbundforschungsprojekt für Forschung, Demonstration und Wissenstransfer unter anderem der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen, das für Jedermann geöffnet ist. Hier konnten die Unternehmer aus Dänemark nicht nur den Einsatz altersgerechter Assistenzsysteme, digitale Informations- und Kommunikationstechnologien mit einfacher Steuerungsoberflächen sowie die intelligente Vernetzung der Systeme erleben. Sie konnten auch beobachten, wie Technik und Dienstleistungen für Besucher getestet, bewertet und erlebbar gemacht werden.

In Reutlingen stand ein Besuch des Gustav-Werner-Stifts der BruderhausDiakonie auf dem Programm. Nach der Begrüßung durch Alexander Kreher, Finanz- und Wirtschaftsbürgermeister der Stadt Reutlingen, konnte die Delegation innovative Technologien für die Pflege im Seniorenzentrum besichtigen. Die BruderhausDiakonie arbeitet eng mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart zusammen, das Ambient Assisted Living (AAL) und Smart Home Systeme in einigen Häusern der BruderhausDiakonie implementiert hat. Der dänischen Delegation wurde unter anderem das Warnsystem „Safe@Home“ vorgeführt, das bei Stürzen oder Unglücksfällen automatisch Helfer alarmiert. Sensoren, die im Raum angebracht sind, können erkennen, dass sich bei einem Sturz der Körperschwerpunkt eines Menschen ungewöhnlich schnell ändert und lösen über eine sogenannte Carebox einen Alarm aus.

Speziell für Senioren entwickelte Computerspiele, die in der Tagespflege eingesetzt werden, regen die Bewohner zum Kopfrechnen oder zu Geschicklichkeitsspielen an. Da das System mittels eines Sensors die Bewegungen der sitzenden Spieler erkennt, werden gleichzeitig Gedächtnis und Motorik – ganz ohne Maus und Tastatur – trainiert. Die Begeisterung, mit der die Senioren dabei waren, beeindruckte auch Lars M. Jessen. Für den Geschäftsführer eines dänischen IT-Unternehmens, das Software-Lösungen für den stationären und ambulanten Pflegesektor entwickelt, war es ein „echtes Aha-Erlebnis“, zu sehen, wie die Computerspiele in den Pflegealltag eingebunden sind. „Hier arbeiten Unternehmen, Institutionen und Kommunen erfolgreich als Partner zusammen, um Innovationen zu entwickeln und zu implementieren.“

Aufschlussreich war für die Gäste auch der Besuch des Campus Göppingen an der Hochschule Esslingen. Alexander Fromm von der Wirtschaftsförderung Landkreis Göppingen begrüßte die Teilnehmer der Delegation im Pflegelabor Care Lab (CarLa), das im Rahmen des Schwerpunkts Angewandte Medizintechnik eingerichtet wurde. Hier können in realistischer Umgebung technische Lösungen für die Pflege älterer Menschen entwickelt und getestet werden.

Auf dem Programm standen außerdem Besuche im Transferzentrum Mikroelektronik TZM GmbH in Göppingen und beim Fraunhofer-IPA sowie die Präsentationen mehrerer Unternehmen aus der BioRegion STERN, die sich mit technischen Innovationen im Pflegebereich beschäftigen.

Aus diesen praktischen Beispielen und den spannenden Diskussionen, entwickelten die Unternehmer und Forscher im anschließenden Workshop mehrere konkrete Ideen rund um das Thema häusliche Pflege. BioRegio STERN-Projektleiterin Dr. Margot Jehle: „Die beiden Delegationsreisen im Rahmen von ILDA-care haben alle Teilnehmer begeistert, für neue Kontakte gesorgt und konkrete Kooperationen angestoßen. Wir können bereits jetzt von einer neuen Brücke für die Gesundheitstechnologie zwischen Deutschland und Dänemark sprechen.“

Kontakt für Unternehmer: ILDA-care Projektleiterin Dr. Margot Jehle:
jehle@bioregio-stern.de, +49-711-87035429

Video zur Delegationsreise nach Dänemark im Juni 2018:
Mehrere Vertreter von kleinen und mittelständischen Unternehmen, Hochschulen und Instituten aus der BioRegion STERN besuchten im Juni 2018 die Partnerregion Odense in Dänemark. Das Video zur Delegationsreise:
https://www.youtube.com/watch?v=xVrJk9KpoTo&t=6s

Über Welfare Tech
Welfare Tech ist ein dänisches Cluster, das Innovation und Geschäftsentwicklung in den Bereichen Gesundheitswesen, häusliche Pflege und soziale Dienste vernetzt. Die Mitglieder von Welfare Tech kommen aus der Privatwirtschaft, aus öffentlichen Einrichtungen sowie Forschung und Lehre. Durch seine Mitglieder verfügt Welfare Tech über ein fundiertes Wissen über den dänischen Markt und fungiert als nationaler Türöffner für internationale Unternehmen, die auf dem dänischen Markt aktiv werden wollen.
https://en.welfaretech.dk/

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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