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XIII. Olympische Winterspiele und Paralympics 2018 in Südkorea: Controlware und Net Insight optimieren für ARD und ZDF die HD-Audio-/Daten-Übertragung

Dietzenbach, 20. März 2018 – Controlware, renommierter deutscher Systemintegrator und Managed Service Provider, unterstützte ARD und ZDF bei der Live-Übertragung der XIII. Olympischen Winterspiele (9. bis 25. Februar 2018) und der Paralympics (9. bis 18. März 2018) aus Pyeongchang (Südkorea). Um reibungslose Sendeabläufe sicherzustellen, stand den Übertragungsteams überdies rund um die Uhr eine Hotline für Störungsfälle zur Verfügung.

Controlware steht den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten bereits seit vielen Jahren als Partner bei der Live-Übertragung internationaler Großveranstaltungen zur Seite und ist mit den Infrastrukturen und den Anforderungen der Sender bestens vertraut. Die Broadcasting-Experten lieferten unter anderem die Hardware für die HD-Übertragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin (2009), Peking (2015) und London (2017), der olympischen Spiele in Vancouver (2010), London (2012), Sotschi (2014) und Rio de Janeiro (2016) sowie der FIFA Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika (2010). Darüber hinaus begleitete Controlware die Übertragung zahlreicher weiterer Events – darunter der Iron Man Hawaii (2017), der ECHO Klassik (2017), die Ski-Weltmeisterschaften (2015 und 2017), die Biathlon-WM (2016) und die Handball EM (2016).

Rundfunk-Medientransportlösungen von Net Insight für optimale Übertragungsqualität
In Pyeongchang setzten ARD und ZDF abermals auf die leistungsfähigen MSR Media Switch Router vom Typ Nimbra 688 und 680 des schwedischen Herstellers Net Insight, die sich bereits bei den Winterspielen in Sotschi bewährt hatten. Die Plattformen wurden als Endpunkte der Carrier-Strecken in den Sendezentralen Mainz und Leipzig, im internationalen Sendezentrum in Pyeongchang sowie in den drei Austragungsstätten für Biathlon, Cross-Country und Eisschnelllauf installiert. Über die Trassen wurden drei Leitungsarten – 1- und 10-GBit/s-Ethernet sowie 2,5-GBit/s-SDH-STM – realisiert und mehr als vierzig JPEG2000-kodierte HD-TV-Signale, zwanzig Netzwerk-Services und drei MADI-Signale übertragen. Die Auflösung der HD-TV-Bilder betrug 1080i bei einer Bildrate von 25 Frames pro Sekunde, an den Austragungsstätten sogar 1080i bei einer Bildrate von 29,97 Frames. Um eine einwandfreie Übertragungsqualität sicherzustellen und die JPEG2000-Videoservices durch Hitless zu schützen, wurden die internationalen Leitungswege dabei jeweils über zwei redundante Trassen geführt. Auf diese Weise sind selbst beim vollständigen Ausfall einer Strecke keine Fehler im Sendesignal sichtbar.

„Die MSR Router unterstützen standardmäßig umfangreiche Monitoring- und Analysefunktionen, mit denen sich selbst einzelne Bitfehler in Echtzeit identifizieren und korrigieren lassen“, erläutert Dirk Hamann, Manager Competence Center Network Solutions bei Controlware. „So waren wir in der Lage, die Trassen aus Korea im Vorfeld der Spiele über einen längeren Zeitraum zu testen und die Performance schrittweise proaktiv zu optimieren.“

24/7-Support für die Technik-Teams
Um bei Übertragungsstörungen eine rasche Behebung sicherzustellen, richtete Controlware für die Technik-Teams von ARD und ZDF für die Dauer der Spiele eine rund um die Uhr verfügbare Hotline mit festen Ansprechpartnern ein. „Durch die sorgfältige Planung und die Testläufe liefen die Systeme über die gesamte Veranstaltungsdauer hinweg absolut stabil und lieferten eine ausgezeichnete Bildqualität“, berichtet Bernd Stock, Key Account Manager bei Controlware. „Hinzu kommt, dass unsere Zusammenarbeit mit den Experten von ARD, ZDF und Net Insight mittlerweile hervorragend eingespielt ist. Jeder kennt seine Aufgaben und weiß genau, dass er sich hundertprozentig auf sein Gegenüber verlassen kann. So können wir unsere gemeinsamen Projekte ganz gelassen angehen.“

Über Net Insight AB
Weitere Informationen zu Net Insight AB unter:

-Internet: www.netinsight.net
-Twitter: @NetInsight, www.twitter.com/NetInsight
-LinkedIn: www.linkedin.com/company/net-insight/

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Service Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundeninfrastrukturen durch das firmeneigene ISO 27001-zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Unified Communications, Information Security, Application Delivery, Data Center und IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das rund 700 Mitarbeiter starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 16 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit sechs renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend um die 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Unternehmen der Controlware Gruppe zählen die Controlware GmbH, die ExperTeach GmbH, die Networkers AG und die Productware GmbH.

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Pfälzer Weingut Werner Anselmann bei Olympischen Winterspielen

Weingut Werner Anselmann ist „Offizieller Partner Deutsches Haus PyeongChang 2018“ (Bild: KUNZ/Martin Hartmann)

Pfälzer Weingut Werner Anselmann bei Olympischen Winterspielen

Weingut Werner Anselmann ist „Offizieller Partner Deutsches Haus PyeongChang 2018″ (Bildquelle: Bild: KUNZ/Martin Hartmann)

Im „Deutschen Haus“ der Olympischen Spiele und der Paralympics werden alle deutschen Athletinnen und Athleten für ihre Teilnahme gefeiert, unabhängig von den gewonnenen Medaillen. Die Weine für diesen stets angesagten und belebten Treffpunkt, diesmal in den Bergen von PyeongChang, stammen aus dem Weingut Werner Anselmann in Edesheim in der Pfalz.

Die ersten Vorbereitungen für die Belieferung des Deutschen Hauses in Südkorea begangen im Weingut Werner Anselmann bereits vor rund zwei Jahren. Ralf Anselmann unterzeichnete im Dezember 2016 die Exklusivverträge für das Deutsche Haus in PyeongChang als auch für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Im Sommer 2017 stand die Weinauswahl für Südkorea, welche die geschäftsführenden Geschwister Ruth und Ralf Anselmann in enger Abstimmung mit der Agentur des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) trafen. Riesling und Burgunderrebsorten wurden ausgewählt, um die Pfalz mit besonders regionaltypischen Rebsorten zu repräsentieren. Unter den fünf Weinen findet sich ergänzend die internationale Rebsorte Cabernet Sauvignon. Sie ist eine der Lieblingssorten von Ralf Anselmann. Im Fokus stand, für die Gäste des Deutschen Hauses eine möglichst große Vielfalt zu bieten, damit sich die Weine mit den angebotenen Speisen perfekt kombinieren lassen.
Für das Weingut Werner Anselmann hieß es dann im November: Paletten packen. Ruth Anselmann freut sich, dass alles gut geklappt hat und die Winterspiele am 9. Februar eröffnet werden, gefolgt von den Paralympics am 10. März 2018.
Ob die Familie zu den Winterspielen reist, um vor Ort sich alles anzuschauen? „An Verreisen ist derzeit nicht zu denken, im Weingut steht die Füllung der ersten Weißweine aus dem Jahrgang 2017 an“, sagt die Pfälzerin fröhlich. Aber viele der Sportler trafen sie und ihr Bruder in den letzten Monaten, denn das Weingut beliefert einige Sportevents, wie beispielsweise die Gala zur Wahl des „Sportlers des Jahres“ in Baden-Baden.

Hintergrundinformationen
Seit den Spielen 2012 in London ist das Familienweingut Werner Anselmann exklusiver Weinlieferant für das „Deutsche Haus“, die erste Weinlieferung für die Olympischen Spielen schickten die Geschwister im Jahr 2000 nach Sydney in Australien.
Die Weineauswahl für die Olympischen Winterspiele in Südkorea setzt sich zusammen aus 2016er Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder Rose, 2015er St. Laurent sowie einem gereiften Cabernet Sauvignon aus dem Jahr 2013.

Die „Deutschen Häuser“ sind der offizielle Treffpunkt der deutschen Olympiamannschaft und der deutschen Paralympischen Mannschaft, der Wirtschaftspartner sowie der Medien während der Olympischen und Paralympischen Spiele. Ein Großteil der offiziellen Veranstaltungen des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) und der deutschen Olympiamannschaft finden dort statt. Zutritt haben Athleten, Mitglieder der Olympischen/Paralympischen Familien, Wirtschaftspartner des DOSB/DBS sowie Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medienvertreter. Die Deutschen Häuser werden von der Deutschen Sport Marketing (DSM) geplant und organisiert. Die DSM ist die Vermarktungsagentur des DOSB und des DBS.

Die XXIII. Olympischen Winterspiele finden in der südkoreanischen Stadt PyeongChang statt vom 9. bis 25. Februar 2018, die Paralympischen Winterspiele vom 9.-18. März 2018. Die Olympischen Spiele 2020 (offiziell Spiele der XXXII. Olympiade) finden vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio statt, die Paralympischen Spiele vom 25. August bis 06. September 2020.

Über das Weingut Werner Anselmann
Die erste urkundliche Erwähnung der Familie Anselmann datiert auf das Jahr 1126. Seit Jahrhunderten ist die Familie dem Weinbau verbunden und im südpfälzischen Edesheim verwurzelt. Mit dem herausragenden 1959er Jahrgang intensivierte Werner Anselmann, Vater der jetzigen Inhaber, die Flaschenweinvermarktung.
Heute wird das Weingut mit einer Rebfläche von ca. 140 Hektar von den Geschwistern Ralf und Ruth Anselmann geführt.
Die Weinberge werden von gut ausgebildetem Fachpersonal mit viel Handarbeit naturnah und nachhaltig gepflegt. Große Bedeutung hat immer noch die Handlese. Jedes Jahr erntet ein ca. 30-köpfiges Team die Trauben in den meisten der Anselmannschen Weinberge von Hand.
Schonend und mit Hilfe modernster Technik werden die vollreifen Trauben verarbeitet, sodass die sortentypischen Aromen erhalten bleiben. Diplom-Agraringenieur Ralf Anselmann (Winzer des Jahres 2010, DLG) legt größten Wert auf die Authentizität seiner Weine und Sekte. Deshalb erfolgen Abfüllung und Versektung komplett im eigenen Betrieb.
Das Ergebnis sind qualitativ hochwertige Weine von internationalem Niveau. Dies beweisen die hohen Prämierungen und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. 2016 wurde die Familie Anselmann wieder mit dem Bundesehrenpreis der DLG ausgezeichnet. Das Weingut zählt zu den größten familiengeführten Weingütern Deutschlands. Die Anselmann-Weine werden aktuell weltweit in ca. 25 Länder geliefert.

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Ich bin immer wieder fasziniert, wie gut man mit Osteopathie intervenieren kann / Interview mit Birgit Halsband, Osteopathin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft

Ich bin immer wieder fasziniert,  wie gut man mit Osteopathie intervenieren kann / Interview mit Birgit Halsband, Osteopathin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft

(Mynewsdesk) Wiesbaden. Birgit Halsband, Osteopathin und Mitglied des Verbandes der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V., betreut die Spielerinnen der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft osteopathisch, ebenso wie Leichtathleten bei den Paralympics und Handballerinnen des TuS Metzingen. In einem Interview verrät sie Details über ihre Arbeit und ihre Erfahrungen bei Olympia in Rio de Janeiro.

VOD: Frau Halsband, Sie sind seit September 2015 im medizinischen Team der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft aktiv und waren 2016 dabei, als die Mannschaft in Rio de Janeiro Gold gewann. Welche Rolle hat die Osteopathie an dieser grandiosen sportlichen Leistung gespielt?

Birgit Halsband: Wichtig ist vor allem gewesen, dass wir innerhalb des sportlichen und medizinischen Teams einen guten Austausch hatten und so die Belastung optimal dosieren und Verletzungen vorbeugen konnten. Wir hatten in der gesamten Vorbereitung und den Olympischen Spielen keine gravierenden Verletzungen. Zwar traten vereinzelt, vor allem nach hoher Wettkampfintensität, funktionelle muskuläre Probleme auf, aber durch unsere osteopathische Denkweise konnten wir die Spielerinnen ganzheitlich analysieren und sorgten somit dafür, dass sich keine parietalen Störungen manifestieren. Auch die viszeralen Interventionen beeinflussen deutlich die Regeneration. Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft durch die osteopathischen Kenntnisse der medizinischen Abteilung bei jeder Maßnahme, aber auch bei den Olympischen Spielen in Rio sehr davon profitiert hat und profitieren wird.

VOD: Wie oft kommen Sie und Ihre Kolleginnen bei solch kräftezehrenden Turnieren zum Einsatz? Wie kann man sich Ihren Tag vorstellen?

Birgit Halsband: Wenn wir mit der Mannschaft unterwegs sind, sind wir im Prinzip rund um die Uhr für die Spielerinnen da. Je nach Intensität des Problems oder der Turnierphase kommen die Spielerinnen auch mehrmals pro Tag in unsere Hände. Bei den täglichen Trainingseinheiten betreuen wir die Mannschaft sportphysiotherapeutisch mit den klassischen Maßnahmen, denn das leistet die Osteopathie ja nicht. Sollte bei einer Spielerin ein Problem auftreten, erstellen wir gemeinsam mit unserem Arzt eine Behandlungsstrategie und überlegen, wie wir die Probleme unter Berücksichtigung aller Systeme regulieren können.

VOD: Wo liegen die körperlichen Probleme bei Fußballerinnen? Und wie behandeln Sie und Ihre Kollegen diese dann osteopathisch?

Birgit Halsband: Durch die hohe Schuss- und Passbelastung beim Fußball sind die daran beteiligten Muskeln schnell überlastet, hyperton und neigen zu Zerrungen. Gerade die häufigen Zweikämpfe, vor allem bei den Spielen, haben aber auch schon mal Prellungen und Hämatome zur Folge. Wir versuchen schnellstmöglich myofaszial zu detonisieren, dazugehörende Segmente bei Bedarf zu regulieren und Engpässe (Diaphragmen) faszial zu lösen, damit die Zirkulation optimal ablaufen kann. Nicht so selten sind auch viszerale Störungen, die die sportliche Leistungsfähigkeit nicht nur auf parietaler Ebene einschränken können. Und auch die Craniosakrale Therapie kommt zum Beispiel bei Schädeltraumata zum Einsatz.

VOD: Wirkt Osteopathie Ihrer Meinung nach auch präventiv?

Birgit Halsband: Selbstverständlich! Eines der Grundprinzipien der Osteopathie ist das Prinzip der Autoregulation, und das ist bei uns im Leistungssport enorm wichtig, egal ob wir über Anpassungen in Bezug auf Trainingsreize oder die Regeneration nach Wettkämpfen reden.

VOD: Können Sie ein Beispiel nennen?

Birgit Halsband: Durch stimulierende Techniken beispielsweise an Leber und Milz werden katabole Abfallprodukte besser verstoffwechselt. Und durch die Behandlung der Diaphragmen und des vegetativen Nervensystems können zudem Zirkulation und Regeneration optimiert werden.

VOD: Wie oft werden Sie im Laufe des Jahres bei Länderspielen eingesetzt?

Birgit Halsband: Wir sind ein Team von sechs Physiotherapeuten, von denen jeweils vier einen Lehrgang oder eine Länderspielmaßnahme betreuen. Da wir alle voll im Berufsleben stehen, kommt es darauf an, wie oft wir von der eigenen Praxis abkömmlich sind und natürlich, wie oft wir von der Teamleitung angefordert werden. Teilweise kommen schon einige Wochen im Jahr zusammen.

VOD: Im Anschluss an die Olympischen Spiele sind Sie gleich in Rio geblieben und haben als Osteopathin die Leichtathletik-Nationalmannschaft bei den Paralympics betreut. Bei der Vielzahl der Leichtathletik-Disziplinen war das sicher eine Herausforderung: Welche körperlichen Probleme haben Sie in dieser Zeit behandelt?

Birgit Halsband: Ja, das ist ein spannendes Betätigungsfeld für eine Osteopathin. Grundsätzlich arbeiten wir in diesem Rahmen nicht an der Grunderkrankung, sondern an den Folgen der Handicaps. Ich bin immer wieder fasziniert, wie gut man mit der Osteopathie intervenieren kann. Bei Franziska Liebhardt hat der Tonus der bestehende Halbseiten-Spastik sich signifikant durch regelmäßige craniosakrale und fasziale Behandlungen verbessert. Da sie zudem auch noch lungen- und nierentransplantiert ist, konnten wir die viszeralen Spannungen durch fasziale Techniken gut regulieren. Durch all dies zusammen konnte sie als Kugelstoßerin deutlich besser in ihre Wurfauslage kommen. Aber auch die funktionellen Störungen der amputierten Athleten lassen sich sehr gut osteopathisch behandeln.

VOD: Und last but not least haben Sie die Bundesligisten der Handballerinnen vom TuS Metzingen im Europa-Pokalfinale osteopathisch betreut. Wo lagen hier Ihre Schwerpunkte?

Birgit Halsband: Beim Handball entstehen viele Probleme durch die harten körperlichen Zweikämpfe, viel Springen und Fallen. Da bin ich immer auf der Suche nach Fehlern im System gewesen. Osteopathisch behandelt man außerdem viel nach Frakturen im Gesicht (Nasen-, Jochbein). Aber auch Leberprellungen und Stürze auf das Kreuzbein sind nicht selten.

VOD: Osteopathie ist demnach in vielen Spitzensport-Bereichen angekommen. Worauf führen Sie das zurück?

Birgit Halsband: Durch die Professionalisierung im Spitzensport steigen auch die Anforderungen in allen anderen Bereichen. Man versucht die Leistungen der Athleten durch Analyse verschiedenster Datenmengen und neuer Trainingsmethoden zu optimieren. Man sucht ständig nach neuen innovativen Ideen neue Trainingsreize zu setzen und die Leistungen weiter zu verbessern. Und da denke ich, dass die Osteopathie durch ihre Möglichkeiten perfekt dazu beitragen kann, dass die Leistungsfähigkeit erhalten und erreicht wird.

VOD: Vielen Dank für das Gespräch!

Bildunterschriften:

1. Die ehemalige Bundestrainerin der deutschen Fußballnationalmannschaft der Damen Silvia Neid (vorne) mit Mannschaftsarzt Ingo Tusk und den Osteopathinnen Angelika Steeger-Adams, Birgit Halsband und Maiken Birnbaum, und (v.l.) Foto: privat

2. Osteopathin Birgit Halsband (li.) mit der Paralympics-Siegerin im Kugelstoßen 2016, Franziska Liebhardt. Foto: privat

3. Birgit Halsband (li.) behandelt Anna Loerper, deutsche Handball-Nationalspielerin, Foto: Gunar Fritzsche

Hintergrund:

Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die osteopathische Diagnose und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Der Patient wird in seiner Gesamtheit betrachtet. Osteopathie ist bei vielen Krankheiten sinnvoll und behandelt vorbeugend. 

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Der VOD wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und hat mehr als 4000 Mitglieder. Der älteste und mitgliederstärkste Berufsverband Deutschlands verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Die Etablierung des eigenständigen Berufs des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau, sachliche und neutrale Aufklärung über Osteopathie und Qualitätssicherung im Interesse der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen.

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XXII. Olympische Winterspiele und Paralympics 2014 in Sotschi: Controlware optimiert HD-Live-Übertragung von ARD und ZDF

Controlware, renommierter deutscher Systemintegrator und Managed Services Provider, unterstützte ARD und ZDF bei der HD-Live-Übertragung der XXII. Olympischen Winterspiele und der Paralympics aus Sotschi. Neben der Hardware zur Optimierung der HD-Übertragung stellte der Broadcasting-Experte eine rund um die Uhr verfügbare Störungshotline bereit und sorgte so für reibungslose Sendeabläufe.

Um eine durchgehend hochwertige und störungsfreie Übertragung sicherzustellen, wurde Controlware bei dem anspruchsvollen Projekt von Beginn an als Systemintegrator eingebunden. Der langjährige Partner unterstützte ARD und ZDF bereits bei der Leichtathletik WM 2009 in Berlin, der Winterolympiade 2010 in Vancouver, der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika sowie den Olympischen Sommerspielen 2012 in London und ist mit der IT-Umgebung und den Anforderungen der Sender sehr gut vertraut.

High-End-Hardware für HD-TV
Wie bereits bei der Winterolympiade 2010 setzten die Verantwortlichen auch in Sotschi auf die bewährten Service-Multiplexer vom Typ Nimbra 688 des schwedischen Herstellers Net Insight. Als Endpunkte der Carrier-Verbindung in Mainz und Sotschi platziert, übermittelten die Systeme die HD-TV-Signale aus Russland nativ über eine 2,5-Gigabit-DTM-Verbindung (Dynamic Synchronous Transfer Mode) nach Deutschland. Die Auflösung der HD-TV-Bilder betrug 1080i bei einer Bildrate von 25 Frames pro Sekunde. Ergänzend zu den Service-Multiplexern setzten ARD und ZDF bei der Berichterstattung aus Sotschi erstmals ein neues optisches Transportsystem vom Typ BroadGate BG64 von ECI Telecom ein. Die leistungsfähige Switching-Plattform überwachte die Übertragungsqualität auf den vom Netzbetreiber Itenos eingesetzten Haupt- und Ersatztrassen und leitete die in den Frankfurter Telehouses InterXion und Equinix auflaufenden Signale an den Service-Multiplexer des ZDF in Mainz weiter. Neben der hohen Flexibilität schätzen die Controlware Experten vor allem die umfangreichen Monitoring-Features: „Mit der realisierten Hardware-Konstellation lassen sich auf den beiden Trassen aus Sotschi selbst einzelne Bitfehler proaktiv in Echtzeit erkennen und lokalisieren“, berichtet Dirk Hamann, Team Leader Competence Center Network Solutions bei Controlware. „Auf diese Weise konnten wir die Leitungen bereits vor Beginn der Wettkämpfe optimieren – und während der Spiele durchgehend HD-Qualität ohne Kompromisse gewährleisten.“

Rund um die Uhr verfügbare Störungshotline
Über die Bereitstellung von Hardware-Komponenten und Ersatzteilen hinaus zeichnete Controlware während der Winterspiele auch für die Remote-Betreuung der Übertragungstechnologie verantwortlich. Um kürzeste Reaktionszeiten zu gewährleisten, stellte Controlware den Technikern von ARD und ZDF eine 24/7-verfügbare Hotline mit festen Ansprechpartnern zur Verfügung. „Angesichts vieler akribischer Testläufe im Vorfeld und des sehr stabil laufenden Equipments blieben die Telefone in der Hotline aber meistens still“, berichtet Bernd Stock, Key Account Manager bei Controlware. „Dieser professionelle und ruhige Verlauf ist auch für das Gesamtprojekt repräsentativ. Die Zusammenarbeit mit dem Team der beiden Sender war nicht nur effektiv, sondern auch sehr freundschaftlich und gut eingespielt. Jeder kannte seine Aufgaben und Zuständigkeiten, und jeder Handgriff saß. Die nächsten Spiele können also kommen.“

Über Controlware GmbH
Die Controlware GmbH, Dietzenbach, ist einer der führenden unabhängigen Systemintegratoren und Managed Services Provider in Deutschland. Das 1980 gegründete Unternehmen entwickelt, implementiert und betreibt anspruchsvolle IT-Lösungen für die Data Center-, Enterprise- und Campus-Umgebungen seiner Kunden. Das Portfolio erstreckt sich von der Beratung und Planung über Installation und Wartung bis hin zu Management, Überwachung und Betrieb von Kundennetzen durch das firmeneigene, ISO 27001-zertifizierte Customer Service Center. Zentrale Geschäftsfelder der Controlware sind die Bereiche Network Solutions, Unified Communications, Information Security, Application Delivery, Data Center und IT-Management. Controlware arbeitet eng mit national und international führenden Herstellern zusammen und verfügt bei den meisten dieser Partner über den höchsten Zertifizierungsgrad. Das 540 Mitarbeiter starke Unternehmen unterhält ein flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz mit 15 Standorten in DACH. Im Bereich der Nachwuchsförderung kooperiert Controlware mit sechs renommierten deutschen Hochschulen und betreut durchgehend rund 50 Auszubildende und Studenten. Zu den Tochterunternehmen von Controlware zählen die Networkers AG, die ExperTeach GmbH und die Productware GmbH.

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Deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten trainiert und spielt in Celle

Volleyball-Nationalspieler der Behinderten messen sich mit den „local heroes“ in einem Benefizturnier

Bad Bevensen, 29. Mai 2011: Vom 2. bis 5. Juni 2011 gastiert die erfolgreichste Behindertenmannschaft weltweit in Celle, um sich hier auf den World Cup vorzubereiten, der im Juli in Kambodscha ausgetragen wird. Als erfolgreiche Siegermannschaft des letzten World Cups zählen die Männer um Bundestrainer Athanasios Papageorgiou auch in diesem Jahr zu den Favoriten. Es gilt schließlich den Titel zu verteidigen. Obwohl die Mannschaft vierfacher Paralympicssieger, vierfacher Weltmeister, fünffacher Europameister und zweifacher World Cup Sieger ist, wurden den Standvolleyballern aus sportpolitischen Gründen Gelder gestrichen. Das sportliche Überleben hängt von Spenden und Sponsoren ab. Aus diesem Grund engagieren sich unter anderem die DianaKlinik Bad Bevensen, Celles Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, die dreifache Mrs. Niedersachsen Anke Massmann und die niederländische Handball-Nationalspielerin Jolanda Robben mit einem Benefizspiel für den Erhalt des Volleyballs im Behindertensport. Am Freitag, 3. Juni 2011 messen sich die „local heroes“ in der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr in der Burghalle Celle mit den Nationalspielern.
Mit Torben Schiewe ist ein echter Cellescher Jung mit am Start. Der 26-jährige, der seit seiner Geburt gehbehindert ist, ist einer der Nationalspieler. Sein linkes Bein ist sehr dünn und praktisch ohne Muskeln, der linke Fuß fehlgebildet. Sein rechter Fuß ist nach innen geknickt, sodass er hauptsächlich auf der Außenkante läuft. Unter den behinderten Volleyballspielern zählt sein Handicap zu den mittelschweren (Kategorie B), weil die Beeinträchtigung im linken Bein Sprünge kaum möglich macht. Neben B-Spielern gibt es auch A- (geringfügige Behinderung) und C-Spieler (schweres Handicap). Diese Einteilung ist notwendig, um auf dem Spielfeld Chancengleichheit in Bezug auf die Behinderung herzustellen – es darf nämlich maximal ein A-Spieler und es muss mindestens ein C-Spieler auf dem Feld stehen. Schiewe zieht aus den Erfolgen mit der Nationalmannschaft eine große Motivation. Seit 1994/1995 spielt er Volleyball und das sehr erfolgreich, zum Beispiel beim TuS Brökel, der als Landesligameister nun in die Oberliga aufsteigen wird. „Ich spiele internationale Turniere auf höchstem Niveau trotz meiner Behinderung – das ist für mich sensationell“, sagt Schiewe. Für ihn ist Sport nicht nur Hobby. Neben seiner Karriere als Hochleistungssportler gehört der Sport zu seinem Alltag. Als Sport- und Fitnesskaufmann kann er seine ganze Erfahrung an den Kunden bringen.

Die Mannschaft kurz vor dem Aus
Seit das Olympische Komitee 2006 Standvolleyball als paralympische Disziplin gestrichen hat, kämpft die Mannschaft um ihr finanzielles Überleben. Mit ihrer Entscheidung, Volleyball nicht sitzend zu spielen, sondern bei ihrem Sport zu laufen, zu springen und zu hechten, entfiel die finanzielle Unterstützung des deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Um Reisekosten zu den Trainingslagern und internationalen Wettkämpfen und die Startgelder bezahlen zu können, sind die Sportler auf großzügige Sponsoren angewiesen. Seit 2006 hat die DianaKlinik in Bad Bevensen diese Aufgabe übernommen. Darüber hinaus unterstützt die Diana Klinik die Mannschaft aber auch mit „Manpower“. So reist Axel Wrede, Physiotherapeut der DianaKlinik, im Sommer 2011 mit nach Kambodscha, um die Spieler vor Ort betreuen zu können.

Heilung beginnt im Kopf
Wie wichtig dieses Engagement ist, zeigt beispielhaft die Geschichte des Nationalspielers Martin Vogel aus Esslingen. Er wurde 1993 als Zivildienstleistender im Krankenhaus angeschossen. Als Folge konnte er sein rechtes unteres Bein weder fühlen noch bewegen. Der heute 39-jährige Gymnasiallehrer hat durch seine Leidenschaft für den Volleyball wieder in sein altes Leben zurück gefunden: „Der Sport hat mir sehr geholfen. Durch ihn konnte ich an mein „altes“ Leben wieder anknüpfen und habe aufgehört zu grübeln“.
Sport war auch für Mannschaftsspieler Timo Hager der Schlüssel für ein erfülltes Leben mit Behinderung. Im Alter von 15 Jahren wurde bei ihm „Knochenkrebs“ im rechten Oberschenkel diagnostiziert. Nach einer Odyssee durch Chemotherapie, Operationen, künstlichen Knochen, endlosen Therapien und jahrelangen Schmerzen entschloss sich der damals 18-jährige zur Amputation. An Stelle des Oberschenkels trägt Hager heute eine sogenannte Umkehrplastik, d.h. der gesunde Unterschenkel inklusive Fuß wurde um 180 Grad gedreht fixiert. An eine Rückkehr zum Sport glaubte Hager nicht mehr. Mithilfe von Freunden fand er schließlich zur Nationalmannschaft, für die er inzwischen seit 13 Jahre spielt und mit der er 2000 paralympisches Gold in Sydney gewann.
Für Dirk Ludemann, Geschäftsführer der DianaKlinik, Bad Bevensen, liegt das Sponsoring der Nationalmannschaft der Stand-Volleyballer nahe: „Diese Spieler zeigen, wie elementar Sport und Bewegung für den Heilungs- und Genesungsprozess nach einem Unfall oder einer Krankheit sind. Erst wenn ein Patient motiviert an den Rehabilitationsmaßnahmen mitarbeitet, beginnt neben der physischen auch die psychische Heilung. Und das erreichen wir vielfach über Sport.“

Seit der Gründung 1997 sind wir auf den Medizin- und Gesundheitssektor spezialisiert. Zu unseren Kunden zählen Pharma- und Medizintechnikunternehmen, Ärzte, Kliniken, medizinische Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen.

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