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Pantercon: Mit Kryptowährungen (Bitcoin) zur finanziellen Unabhängigkeit?

Wallet – die Geldbörse der Zukunft?

Pantercon: Mit Kryptowährungen (Bitcoin) zur finanziellen Unabhängigkeit?

(Bildquelle: CC0)

Das Pantercon Krypto Einmal Eins – Teil 3: Was ist eine Wallet?

Der Begriff „Wallet“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Geldbeutel, Geldbörse, Portemonnaie – wie man sie eben nennen mag.

Eine Wallet ist eine Anwendung, mit welcher der Private Key, der Zugangs- oder Sicherungsschlüssel um an die Krypto Coins ranzukommen und Überweisungen etc. zu tätigen, gesichert wird.

Die Coins werden nie auf der Wallet gespeichert, sie befinden sich ausschließlich auf der Blockchain. Über die Wallet erhält man lediglich Zugriff darauf. Bei einem Bankkonto z.B. ist das Geld auch nicht auf der Bankomatkarte gespeichert, sondern bei der Bank.

Welche Arten von Wallets gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Wallets, die je nach Belieben verwendet werden können. Zudem wird in zwei Speicherarten unterteilt – Cold Storage und Hot Storage.

Cold Storage:
Cold Storage – Kalte Speicherung bezeichnet die Offline-Speicherung des Private Keys, der weder in Apps noch sonst irgendwo auf einem PC oder im Internet gespeichert ist. Es ist eine etwas umständliche Lösung, jedoch die sicherste.

Brain Wallet
Die Brain Wallet ist die sicherste Variante, setzt jedoch ein sehr gutes Gedächtnis voraus. Zuvor wird ein Private Key beziehungsweise mit einem mnemonischen Generator ein Seed erstellt. Das ist eine Abfolge von einer bestimmten Anzahl an Wörtern, aus denen der Private Key abgeleitet wird. Diese Wörter kann man auswendig lernen und sich im Kopf merken, er wird nirgendwo aufgeschrieben. Wird die Wortabfolge vergessen oder ist nur ein einziger Buchstabe falsch, ist der Zugriff zu den Krypto Coins verloren.

Paper Wallet
Die Paper Wallet ist keine digitale Geldbörse im eigentlichen Sinn, trotzdem bietet sie die Möglichkeit, Kryptowährungen sicher aufzubewahren.

Hierfür ist es ebenso notwendig, einen Private Key zu erstellen. Das funktioniert mit bestimmten Programmen z.B. mit einem mnemonischen Generator. Es gibt auch Programme, bei denen z.B. nur die Maus einige Male hin und her bewegt werden muss und aus diesen Bewegungen ein zufälliger Schlüssel errechnet wird. Für diesen Vorgang ist es ratsam, den Computer vom Internet zu trennen, so kann vollkommen offline gearbeitet werden.

Der errechnete Schlüssel besteht aus verschiedenen Zeichen, bzw. der Seed aus Wörtern, welche auf einem Stück Papier notiert werden sollen. Hierfür eignet sich am Besten ein Bleistift, dieser bleicht auch nach Jahren nicht aus. Zusätzlich sollte das Papierstück in einem Plastikbeutel aufbewahrt werden, damit keine Luftfeuchtigkeit hinzukommt, am Besten in einem Safe gelagert.

Wer eine große Summe an Coins verwaltet, kann diese Paper Wallet auch in einem Bankschließfach verwahren.

Bei einer Paper Wallet werden meist nur Geldeingänge verbucht. Sobald eine Ausgangsüberweisung getätigt wird, ist eine Internetverbindung notwendig, was eine Sicherheitslücke darstellt. Aus diesem Grund sollte dann auch ein neuer Private Key angelegt und die verbliebenen Coins auf die neue Public Adress verschickt werden.

Die Paper Wallet wird meist verwendet, wenn Coins liegen bleiben und keine Transaktionen stattfinden sollen.

Persönlicher Tipp: Private Key bzw. Seed mit Bleistift, fest angedrückt auf 2 kleine Karteikarten schreiben und laminieren. Die Paper Wallet anschließend an 2 verschiedenen Orten verwahren.

Hot Storage:
Hot Storage – Heiße Speicherung bedeutet, dass der Private Key entweder irgendwo online gespeichert ist, oder in einer Software gesichert ist, die Zugang zum Internet hat. Diese Methode ist bequem, aber auch riskanter als Cold Storage.

Soft Wallet
Die Soft Wallet ist eine Softwareanwendung, die es in verschiedenen Ausführungen für den Computer oder fürs Smartphone gibt. Sie funktionieren alle nach demselben Prinzip, sie merken sich den Private Key. Um sich anzumelden ist ein Passwort nötig, das selber vergeben werden kann. Das ist das Unsichere an der Sache, denn viele verwenden Geburtsdatum oder ähnliche, leicht merkbare Zahlen- oder Buchstabenkombinationen.

Es ist wichtig, dass ein sicheres Passwort gewählt wird, welches niemand erraten kann. Zudem ist es notwendig, dass stets eine neue Software des Betriebssystems und ein aktuelles Anti Viren Programm verwendet wird, das vor ungewollten Zugriffen schützt.

Wird in der Wallet Software der Private Key eingegeben, so können Kryptowährungen, über die man verfügt, transferiert oder auch welche gekauft werden.

Bei Soft Wallets ist es meist so, dass sie auf bestimmte Kryptowährungen begrenzt sind und bei der Verwendung von mehreren Währungen auch mehrere Wallets benutzt werden müssen. Unsere zukünftige Pandora Wallet wird eine universelle Multiwallet, welche die Verwaltung vieler verschiedener Coins und Tokens ermöglicht.

Kryptobörse (Online Wallet)
Weiters besteht die Möglichkeit, den Private Key in sogenannten Online Wallets zu speichern. Besonders Neulinge im Kryptobereich nutzen dieses bequeme Angebot oft, da diese Online Wallets direkt von Handelsbörsen angeboten werden, bei denen Coins gekauft werden. Sie bieten eine besonders freundliche Benutzeroberfläche. Es ist praktisch und einfach, jedoch auch die unsicherste Variante. Der Private Key wird nicht selbst, sondern kryptographisch verschlüsselt von den Börsen verwaltet. Man kennt den eigenen Private Key nicht!

Das Risiko, dass eine solche Börse gehackt wird oder anderweitig deine Coins verliert, ist gegeben.

Man gibt ja auch nicht seine Bankkarte mit Geheimzahl irgendwem, damit er darauf aufpasst und das Geldabheben übernimmt.

Die Mischung machts:

Hard Wallet
Die Hard Wallet ist eine Kombination aus Cold Storage und Hot Storage. Sie wird zwar zur Verwendung mit dem PC und dem Internet verbunden, der Private Key bleibt jedoch immer nur offline auf der Hard Wallet gespeichert.

Es gibt verschiedene Arten von Hard Wallets z.B. Ledger Nano S, den wir aus persönlicher Erfahrung empfehlen können. Weiters existieren noch Trezor, KeepKey und andere.

Es sind kleine Geräte, die an einen PC angeschlossen werden, um den Privat Key oder auch mehrere Private Keys darauf zu speichern. Sie sind nur während der Verwendung mit dem PC verbunden, der eine Internetverbindung hat. Ansonsten sind sie offline, der PC greift auch nie auf den Private Key zu, das macht sie sehr sicher.

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich eine Hard Wallet zuzulegen, man sollte jedoch unbedingt darauf achten, sich eine namhafte Herstellerfirma auszusuchen, damit die Sicherheit gewährleistet ist. Es gibt genug Betrüger, die gefakte Hard Wallets als Echte ausgeben.

Wichtig: Der Private Key darf niemals an Dritte weitergegeben werden und auch nicht verloren gehen! Der Verlust des Private Keys bedeutet den vollständigen Verlust der Coins!

Ein großes Vermögen an Coins sollte sicherheitshalber stets auf mehrere Private Keys aufgeteilt werden.

Fazit: Die einfachste und gängigste Variante ist sicher die Soft Wallet. Wenn eine seriöse Wallet Software verwendet wird, der Virenschutz ständig aktuell ist und man stets ein Auge darauf hat, ist diese bestimmt zu empfehlen. Geht es um höhere Beträge, oder werden selten Transaktionen durchgeführt, ist die Paper Wallet anzuraten. Bei der Hard Wallet sind ständige Ein- und Ausgänge möglich, sie ist prinzipiell für jeden Kryptonutzer empfehlenswert.

Vorherige Artikel:

Pantercon informiert – Gold, Geld, Krypto (Bitcoin) Gold-2.0

Pantercon informiert – Geld, Kryptowährung (Bitcoin) Finanzmarkt der Zukunft?

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Pantercon informs – money, crypto currency (Bitcoin) financial market of the future?

Crypto money – the new gold? Or even the new freedom …

Pantercon informs - money, crypto currency (Bitcoin) financial market of the future?

(Source: CC0)

The Pantercon Crypto One-Time One – Part 2: What is a crypto currency like Bitcoin?

Real currencies, as explained in the last article, are used by everyone, but they are centrally controlled from a location that doesn“t necessarily bring benefits. The crypto currency, on the other hand, is a product of the blockchain and completely decentralized, because nobody has control over it and everyone can use it anywhere and at any time.

The Bitcoin was developed in 2008 by Satoshi Nakamoto. You don“t know who or what it is, so Bitcoin can never disappear or be banned because there is no company. The Internet should be banned. It is believed that it was developed to counter the banking crisis. The people had lost confidence in the banks and the financial sector, with the Bitcoin a decentralized currency was created, which should solve all these doubts and problems.

The price of crypto currencies is not set from one place, but is based solely on supply and demand.

How many coins does a crypto currency have?

For most crypto currencies, the maximum number of coins that can be issued is determined by a cryptographic algorithm at the time the coin is created and cannot be changed. This makes the coins secure and rare – it is a good „store of value“.

In contrast to conventional Fiat money, crypto currencies are not inflationary, but deflationary currencies. This means that there is not more money in circulation than there is, as with Fiat money, but less. This is because people lose their private keys and the coins stored on these accounts can no longer be used.

Crypto currencies are a „simple unit of account“, they are easy to divide. The smallest unit of e.g. Bitcoin is 1 Satoshi, which is 1 millionth Bitcoin.

The transaction of crypto currencies costs practically nothing and is done in seconds. This makes it a perfect „means of transport“.

Double Spending? What is it?

The problem of „Double Spending“, i.e. using the coins twice, is caused by the decentralization. Digital goods can easily be copied like photos, MP3s or even films. These copies are identical and free of charge.

In conventional, centralized financial systems, this is managed and controlled by a third party, this party is missing in decentralized systems.

This raises the question whether coins are not also easy to copy, like these goods? The answer is simple: no!

In the crypto currency systems the double-spending problem is solved by Formation of a decentralized and counterfeit-proof blockchain and its consensus solved (more on this in another article). The blockchain is an unchangeable transaction history of a decentralized community.

Where are crypto currencies stored?

Crypto currencies are stored directly on the blockchain. There is a difference between tokens and coins.

A token is a crypto currency that does not have its own blockchain, but is based on a foreign blockchain. For example, you can generate ERC-20 tokens via the blockchain Ethereum and give them any name you like, e.g. PANX.

Coins, on the other hand, are generated via the own blockchain. Bitcoin – bitcoin, Ethereum – Ether, just to name the best known.

Account formation plays an important role in the development of a financial system.

An account on a blockchain is usually created via a so-called „wallet“, a repository for digital currencies. Such accounts are not linked to the name and data of the account holder, but consist only of a „private key“ and a „public address“.

The Private Key is the personal, private key with which you can log into your account. It is a random number between 1 and 2² which is a 78-digit number. There are just as many variations of keys.

So you can imagine it better: It is estimated that the earth has a 51-digit number of atoms. An unimaginable number.

So there are almost infinitely many private keys that can be used.

If such a wallet is stored on the mobile phone and the phone is lost, the wallet is still there. As long as the private key is present, it can be restored anytime and anywhere.

The Private Key must not be passed on and must be kept in a safe place. If it is lost, the account cannot be restored and all crypto currencies on it are lost forever. If it is passed on to third parties, they can freely dispose of that account, it is as if the signatory number and the password of the online banking, including TAN numbers, were passed on.

Steal or hack coins?

In the media you often read that someone has had their coins stolen, this is only possible if the private key was either given away or not kept well enough and could be stolen. Hacking such an account or blockchain is not possible.

It is important to understand what the press means by blockchain hack, because they convey it wrongly, either out of ignorance or intention.

To transfer tokens/coins to customers, the stock exchange requires the private key, which they store in encrypted form. Since the control of the private key now lies with the exchange and not with the customer, it is always risky to leave large sums on Exchangers. Because if a brute force attack should take place, it can be that exactly your private key is among the stolen ones.

If one speaks of hacked, a hacker has succeeded in decrypting the private keys of customers by brute force attacks on a stock exchange and thus gaining control over their tokens/coins.

The public address is an alphanumeric code and is derived from the private key and generated automatically. It usually consists of 34 digits and numbers and is equivalent to the IBAN of your account. You can tell this key to people who should transfer coins to you. The other person only has to scan the code to your address or enter the code and you can transfer coins in any number. It is impossible to guess the private key by the public address.

Conclusion: Crypto currencies are absolutely forgery-proof and decentralized currencies, provided the account holder pays attention to his private key!

More articles:

The Pantercon Crypto One-Time One – Part 1: What is Money?

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Pantercon informiert – Geld, Kryptowährung (Bitcoin) Finanzmarkt der Zukunft?

Kryptogeld – das neue Gold? Oder sogar die neue Freiheit …

Pantercon informiert - Geld, Kryptowährung (Bitcoin) Finanzmarkt der Zukunft?

(Bildquelle: CC0)

Das Pantercon Krypto Einmal Eins – Teil 2: Was ist eine Kryptowährung wie z.B. Bitcoin?

Reale Währungen, wie im letzten Artikel erklärt, benutzt zwar jeder, doch werden sie zentral von einer Stelle aus kontrolliert, das nicht unbedingt Vorteile bringt. Die Kryptowährung hingegen ist ein Produkt der Blockchain und vollkommen dezentral, denn niemand hat die Kontrolle darüber und jeder kann sie überall und zu jeder Zeit verwenden.

Der Bitcoin wurde 2008 von Satoshi Nakamoto entwickelt. Man weiß nicht, wer oder was er ist, aus dem Grund kann Bitcoin nie verschwinden oder verboten werden, da es keine Firma dazu gibt. Man müsste das Internet verbieten. Es wird angenommen, dass er entwickelt wurde, um der Bankenkrise entgegenzuwirken. Die Menschen hatten das Vertrauen in die Banken und den Finanzsektor verloren, mit dem Bitcoin wurde eine dezentrale Währung geschaffen, die all diese Bedenken und Probleme lösen sollte.

Der Preis für Kryptowährungen wird nicht von einer Stelle aus vorgegeben, sondern richtet sich ausschließlich nach Angebot und Nachfrage.

Wie viele Münzen hat eine Kryptowährung?

Bei den meisten Kryptowährungen ist es so, dass die Anzahl an Münzen, die maximal ausgegeben werden kann, im Moment der Münzerstellung durch einen kryptographischen Algorithmus festgelegt wird und nicht mehr verändert werden kann. Dadurch werden die Münzen sicher und rar – es ist ein gutes „Wertaufbewahrungsmittel“.

Im Gegensatz zum herkömmlichen Fiat Geld sind Kryptowährungen keine inflationären, sondern deflationäre Währungen. Das heißt, es ist nicht mehr Geld im Umlauf, als es gibt, wie beim Fiatgeld, sondern weniger. Das darum, weil Personen ihre Private Keys verlieren und die auf diesen Konten gespeicherten Coins nicht mehr verwendet werden können.

Kryptowährungen stellen eine „einfache Rechnungseinheit“ dar, sie lassen sich gut aufteilen. Die kleinste Einheit von z.B. Bitcoin ist 1 Satoshi, dabei handelt es sich um 1 Millionstel Bitcoin.

Die Transaktion von Kryptowährungen kostet praktisch nichts und ist in Sekunden erledigt. Somit ist es ein perfektes Transportmittel.

Double Spending? Was ist das?

Durch die Dezentralität ergibt sich das Problem des „Double Spending“, das heißt die zweimalige Verwendung der Coins. Digitale Güter können leicht kopiert werden wie Fotos, MP3″s oder auch Filme. Diese Kopien sind identisch und kostenlos.

Bei herkömmlichen, zentralen Finanzsystemen wird dies von einer dritten Partei verwaltet und kontrolliert, diese Partei fehlt bei dezentralen Systemen.

Da stellt sich die Frage, ob Coins nicht auch einfach zu kopieren sind, wie diese Güter?! Die Antwort ist einfach: Nein!

In den Kryptowährungssystemen wird das Double-Spending-Problem durch
Bildung einer dezentralen und fälschungssicheren Blockchain und deren Consensus gelöst (dazu mehr in einem anderen Artikel).

Die Blockchain ist eine unveränderliche Transaktionshistorie einer dezentralisierten Gemeinschaft.

Wo werden Kryptowährungen gespeichert?

Kryptowährungen werden direkt auf der Blockchain gespeichert. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen Token und Coin.

Unter Token versteht man eine Kryptowährung, die keine eigene Blockchain hat, sondern auf einer fremden Blockchain basiert. Z.B. kann man ERC-20 Token über die Blockchain Ethereum generieren und ihnen einen beliebigen Namen geben wie z.B. PANX.

Coins hingegen werden über die eigene Blockchain generiert. Bitcoin – bitcoin, Ethereum – Ether, nur um die Bekanntesten zu nennen.

Für die Entwicklung eines Finanzsystems spielt die Kontenbildung eine wichtige Rolle.

Ein Konto auf einer Blockchain wird meist über eine sogenannte „Wallet“, einem Aufbewahrungsort für digitale Währungen erzeugt. Solche Konten sind nicht mit Namen und Daten des Kontoinhabers verknüpft, sondern bestehen nur aus „Private Key“ und „Public Adress“.

Der Private Key ist der persönliche, private Schlüssel, mit dem man sich in sein Konto einloggen kann. Er ist eine zufällige Zahl zwischen 1 und 2² das ist eine 78-stellige Zahl. Genauso viele Variationen an Schlüsseln gibt es.

Damit man es sich besser vorstellen kann: Es wird geschätzt, dass die Erde eine 51-stellige Anzahl an Atomen besitzt. Eine unvorstellbare Anzahl.

Es gibt also beinahe unendlich viele Private Keys, die verwendet werden können.

Wenn eine solche Wallet auf dem Mobiltelefon gespeichert ist und das Telefon verloren geht, ist die Wallet immer noch vorhanden. Solange der Private Key vorhanden ist, lässt sie sich jederzeit und überall wiederherstellen.

Der Private Key darf nicht weitergegeben und muss gut aufbewahrt werden. Geht er verloren, kann das Konto nicht wiederhergestellt werden und alle darauf befindlichen Kryptowährungen sind für immer verloren.

Wird er an Dritte weitergegeben, können diese frei über jenes Konto verfügen, es ist so, als würde die Verfügernummer und das Passwort des Onlinebankings, samt TAN Nummern weitergegeben.

Coins stehlen oder hacken?

In den Medien liest man oft, dass jemandem Coins gestohlen wurden, das ist nur möglich, wenn der Private Schlüssel entweder weitergegeben oder nicht gut genug verwahrt wurde und er entwendet werden konnte. Das Hacken eines solchen Kontos oder der Blockchain ist nicht möglich.

Es ist wichtig zu verstehen, was die Presse mit Blockchain Hack meint, denn sie vermitteln es falsch, entweder aus Unwissenheit oder aus Absicht.

Die Börse benötigt zum Transfer von Tokens/Coins zu den Kunden den Private Key, den sie verschlüsselt hinterlegen. Dadurch, dass die Kontrolle des Private Keys nun bei der Börse liegt und nicht beim Kunden, ist es immer riskant, hohe Summen auf Exchangern liegen zu lassen. Denn sollte ein Brute-Force-Angriff stattfinden, kann es sein, dass genau dein Private Key unter den Gestohlenen dabei ist.

Wenn man von gehackt spricht, ist es einem Hacker gelungen, durch Brute-Force-Angriffe bei einer Börse, die Private Keys der Kunden zu entschlüsseln und somit Kontrolle über deren Tokens/Coins zu bekommen.

Die Public Adress ist ein Alphanummerischer Code und wird vom Private Key abgeleitet und automatisch erzeugt. Er besteht meist aus 34 Ziffern und Zahlen und ist dem IBAN deines Kontos gleichzusetzen. Diesen Schlüssel kannst du Personen mitteilen, die dir z.B. Coins überweisen sollen. Dazu muss von der anderen Person nur der Code zu deiner Adresse gescannt oder der Code eingegeben werden und schon können Coins in beliebiger Anzahl übertragen werden. Es ist unmöglich anhand der Public Adress den Private Key zu erraten.

Fazit: Kryptowährungen sind absolut fälschungssichere und dezentrale Währungen, vorausgesetzt der Kontoinhaber achtet gut auf seinen privaten Schlüssel! (Ende)

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Pantercon informs – Gold, Money, Crypto, Bitcoin, Gold-2.0

Why money is less safe than you think

Pantercon informs - Gold, Money, Crypto, Bitcoin, Gold-2.0

(Source: CC0)

The Pantercon Crypto times table – Part 1: What is Money?

Money is the primary means of payment today, but its value is not the same as it used to be. In order to understand the background exactly, we start at the very beginning – with gold.

How does gold work as money?

In the Stone Age, money in kind, commodity money and utility money such as animals, rare stones, shells, fruits, spices and much more were used as means of payment. But they were often difficult to handle, because every single thing had a different value. Not even 2 cows necessarily had the same value – one gave more milk than another.

In order to simplify the barter transactions, the people used starting from approx. 1000 before Christ, primarily gold, so-called coin money as means of payment. Around 500 B.C. King Croesus had the first coins minted. It had certain advantages over all other goods and fulfilled the criteria to be officially recognized as currency or means of payment.

-Gold is rare and cannot be reproduced, changed or died. Therefore it is a good store of value.
-It is transportable – compared to animals it is a good means of transport, because it is small.
-Simple unit of account – 1 ounce of gold always has the same value as another ounce of gold, there were no differences

Gold had no intrinsic value such as animals or rice, which one could eat, or fabrics from which clothes could be sewn. Gold was „only“ gold and served „only“ as a means of payment. For example, a gold chain could be made from it, but it was still gold. Trust in gold was the only value and since everyone used and accepted it, the value and trust increased. Trust is the most important factor for a means of payment.

Gold was a decentralized means of payment. That is, there was not one place that spent gold, but anyone could get it out of the ground and use it. Everyone and yet nobody had control over it.

But gold also has its disadvantages:

-It is rare, but counterfeiters added copper to increase the quantity.
-It is small, but heavy and therefore the transport is not always comfortable.
-It is difficult to share, e.g. in shops. You couldn’t just cut off a piece of the ounce

From gold to money

Around 1500 A.D. people found a seemingly perfect solution. Promissory notes. The bank issued a promissory note for the value of the gold deposit. This reflected the exact value of the inlaid gold and was thus covered in gold. This is also called the gold standard, which applied from 1870. Gold standard means that the bank was obliged to redeem the promissory notes.

Thus paper money was born and had some advantages:

-Since it was tied to gold, it was just as rare as gold, so it had the same value. Due to the elaborate design of the promissory notes, they could not be forged. It was therefore a good store of value.
-The paper money is small and light and therefore easy to transport, so it is also a good transport medium.
-It is easy to divide, as there are different size units, so a good unit of account is a good one.

By making it used by all people, everyone had confidence in it. If you had brought it to the bank, you would have easily recovered the gold you had put in before.

What’s Fiat money?

Paper money was the perfect means of payment until the central banks made a big mistake in the 1944s. They considered the gold standard, which had already been suspended during the First World War, unimportant, because nobody intended to exchange the paper money back into gold and slowly abolished it.

From 1944 to 1971, only the dollar was tied to gold. Gold cover in the dollar was replaced by unofficial oil cover after a massive crisis in the 1970s. Thus, King Dollar could keep the trust of the people but the gold standard and thus the real value was no longer available.

They began to print more money than the equivalent in gold was available and they continue to do so. It’s like taking a banknote at home and copying it. That is forbidden for you, but the central banks are allowed to do it, and they alone are allowed to do it! It is only possible for the central banks and allowed to produce the money, so it is central.

Digital with electronic money it is even easier to increase money. It can be multiplied quite simply, that is how it is usually done – it is created out of nothing.

By this money multiplication the value of the money sinks approx. 4-5% per year – this is called inflation. If one calculates the value of a 100EUR bill at the beginning of the Euro issue and now 16 years later, then it is clear that a 100EUR bill is far from worth 100EUR anymore, but not even half. In principle a banknote is not worth more than a piece of paper. Thus, it has lost the criterion for a good store of value.

The fact that it is centrally controlled by one body, namely the central bank, has disadvantages:

-It has full command.
-The bank can determine when money can be withdrawn
-She can also determine how much money you can withdraw.
-It determines who can have an account
-The bank can simply freeze an account, you don’t get a cent more! E.g. Greece or Cyprus and also with us such a scenario would be theoretically possible overnight.

Just like gold, money has no inherent value, the value is based purely on trust. But since everyone around the world accepts today’s money, trust is assured.

If every person would go to the bank at the same time and claim the saved money, there would be a massive problem. It is not available! It exists mostly only digitally and also in gold it could not be paid out, because the value is not covered for a long time any more. Nowadays money has absolutely nothing more to do with gold and is therefore called Fiat money.

It is to be hoped that this scenario does not arrive, because if it did, the financial world would collapse on the spot and chaos would break out.

If the cash were to be abolished, as the plan has already been expressed several times, the central banks would have control over everything and everyone. For some reason, the central bank could restrict the use of each individual, you would be completely destitute, from one moment to the next.

The question then arises: is trust in today’s money or in central banks really justified?

Crypto currencies, the new #Goldstandard2000

In 2008, a new form of currency was developed, the crypto currency. No matter if you use Bitcoin, Ether or any other digital crypto currency, they all run through a blockchain and are decentralized.

Strictly speaking, crypto currencies are like gold, only in new, digital technology. The volatility exists only for the reason, because crypto currencies are traded and are subject to fluctuations in the purchase and sale.

If, for example, Bitcoin were the new currency that everyone uses, then it would no longer be traded and it would become stable. Also the confidence in it grows. It is the simple explanation of supply and demand: if a lot is sold, the supply increases – the value decreases. If a lot is bought, the supply falls – the value rises.

The advantages of crypto currencies are obvious:

-They are completely open to anyone, anyone can use them, there is no place that would or could forbid it.
-24/7 access (24 hours a day, 7 days a week)
-Visible for everyone
-Not hackable, since no central party has access or can change anything at will
-It is not manipulable and cannot fall victim to thieves. because it is stored decentrally on many PCs at the same time.
-Not reproducible with a fixed coin offer – no inflation

Many banks and financial experts still like to talk badly about crypto currencies at the moment. But if you look at fiat money – today’s money and crypto currencies exactly, then the regular currencies have their certain and specific shortcomings that the money economy is aware of.

The only drawback of crypto currencies is their volatility (the extent to which prices, stocks, currencies, interest rates or even entire markets fluctuate within a short period of time), which is itself offset by the annual 4-5% depreciation of regular currencies.

Pantercon – Informationsservice
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#pantercon #goldstandard21 #goldstandard2000 #hydracc #gold2.0 #zaronews

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Science Research Technology

Skilfully networking science and business

Science2Start winners 2018: University Hospital Tübingen, Max Planck Institute for Developmental Biology, Natural and Medical Sciences Institute at Tübingen University and Fraunhofer IGB

Skilfully networking science and business

The Science2Start award ceremony 2018 held at the BioRegio STERN summer party (Source: A. Faden/BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Reutlingen) – During the Science2Start award ceremony held at the BioRegio STERN 2018 summer party, four teams of scientists and entrepreneurs were honoured for their ideas, all of which boast enormous economic potential. First place was awarded to Professor Bernhard Hirt from the University Hospital Tübingen’s Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis for his idea of the formaldehyde substitute „aminolipin“. Second place went to a software solution for genetically analysing bacterial strains to effectively combat multiresistant bacteria. Tying in third place were two lab-on-a-chip test systems for developing medication to treat neurodegenerative and retinal diseases. The Reutlingen-based artist Jenny Winter-Stojanovic wowed a long list of guests from the worlds of science, business and politics with a spectacular live installation created with cling film in the Tübingen observatory.

Last Thursday, the 2018 winners of the tenth „Science2Start“ ideas competition were announced at this year’s joint summer reception held at the Tübingen observatory. The event was organised by BioRegio STERN Management GmbH, the Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. (Society for the Promotion of Biotechnology and Medical Technology) and Tübingen-Reutlingen Technology Park (TTR). In his keynote speech on leadership, Dr. Peter Heinrich – serial entrepreneur, founder of Medigene AG, and co-founder and spokesman for the Executive Board of BIO Deutschland – quoted the poet and author Antoine de Saint-Exupery: „If you want to build a ship, don’t drum up the men to gather wood, divide the work and give orders. Instead, teach them to yearn for the vast and endless sea.“ Giving some advice to the future entrepreneurs, Dr. Heinrich then said: „The trick to leadership lies, among other things, in creating an atmosphere and the necessary conditions to motivate people to work together towards goals.“

Although the four winners of the tenth ideas competition are just starting out in the world of business, the specialist panel of Science2Start judges viewed their projects as boasting great economic potential. Leading the way was Professor Bernhard Hirt from the University Hospital Tübingen’s Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis with his idea of the formaldehyde substitute „aminolipin“. Second place was awarded to Dr. Wei Ding and Benjamin Buchfink from the Max Planck Institute for Developmental Biology in Tübingen for their „PanX+“ software, which is designed to genetically analyse bacterial strains and thus effectively combat multiresistant bacteria. The Natural and Medical Sciences Institute (NMI) at Tübingen University and the Fraunhofer Institute for Interfacial Engineering and Biotechnology (IGB) from Stuttgart tied in third place with their lab-on-a-chip test systems for developing medication. The „3D in vitro platform“ developed by Dr. Paolo Cesare targets neurodegenerative diseases, while the „retina-on-a-chip“ presented by Dr. Christopher Probst focuses on treating retinal diseases. The prize money awarded totalled 4,500 euros and, as in previous years, was donated by Voelker & Partner, a firm of lawyers, tax consultants and auditors.

At the subsequent summer reception organised by BioRegio STERN Management GmbH, numerous researchers, entrepreneurs and politicians discussed various exciting topics until late into the evening. One topic of conversation was Jenny Winter-Stojanovic – the Reutlingen-based artist gave guests a live performance, producing a sculpture with cling film that, in combination with the lighting, created a sensational membrane structure stretching from around the iron pavilion into the Tübingen observatory. Hosting the event, BioRegio STERN’s Managing Director Dr. Klaus Eichenberg was delighted to see the art installation give guests food for thought. „Entrepreneurs need to have inspiring ideas and implement them creatively if they want scientific ideas to result in success. They need good connections, too. We are able to help in this respect – by hosting this event, for example,“ said Dr. Eichenberg.

Descriptions of winning projects from the 2018 Science2Start ideas competition

1st place: „Aminolipin“ developed by Prof. Bernhard Hirt from the Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis at Tübingen University
The team of the Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis has developed the substance Aminolipin as a fixing and preservation agent for solid specimens, organs and tissue. It inhibits enzymes that are responsible for decomposition, exhibits a wide antimicrobial efficacy spectrum and is highly efficient in halting the process of putrefaction. Until now, medical professionals have used the toxic and carcinogenic substance formaldehyde to preserve biological tissue, and even entire human bodies. Corpses prepared with Aminolipin closely resemble live patients in form, colour and look and therefore help to enhance doctors‘ training.

2nd place: „PanX+“ developed by Dr. Wei Ding and Benjamin Buchfink, Max Planck Institute for Developmental Biology, Tübingen
PanX+ is an interactive software solution for analysing and visualising bacteria genomes to fight off multiresistant bacteria. Dr. Ding developed panX software to quickly evaluate and interactively visualize the pangenome – in other words, the entire gene set of bacteria strains. His team, known as PathoVis, has developed the new PanX+ software, which makes it possible to analyse enormous volumes of data in less than a day. The epidemiological data is visualised, which allows researchers to investigate the causes of bacteria and give hospitals and public health authorities recommendations on how to prevent multiresistant bacteria from spreading further.

3rd place: „3D in vitro platform“ developed by Dr. Paolo Cesare, Natural and Medical Sciences Institute (NMI) at Tübingen University
Dr. Paolo Cesare’s team has produced an innovative brain-on-a-chip platform and managed to substantially develop Cesare’s MEAFLUIT system of microelectrode arrays fitted with microfluid technology, which secured them a Science2Start award back in 2015. The test system can be used to cultivate and interconnect human neurons. In this way, the 3D in vitro platform makes it easier to develop effective medication for Alzheimer’s and Parkinson’s disease, for example, and circumvents the need for animal testing.

3rd place: „Retina-on-a-chip“ developed by Dr. Christopher Probst, Fraunhofer IGB, Stuttgart
„Retina-on-a-chip“ is an innovative 3D in vitro test system. Researchers from the Fraunhofer Institute for Interfacial Engineering and Biotechnology (IGB) and Eberhard Karls University of Tübingen have succeeded in simulating the human retina in vitro to enable scientists to undertake more efficient pharmacological drug research for treating as yet incurable retinal diseases such as age-related macular degeneration and retinitis pigmentosa. Compared to current testing methods, the 3D retina model and the vasculature-like perfusion of nutrients gives researchers a much better insight into their object of study. The use of pluripotent stem cells as the raw material also helps to reduce the number of tests carried out on animals in pre-clinical drug research and testing.

About BioRegio STERN Management GmbH:
BioRegio STERN Management GmbH promotes economic development in the life sciences industry, helping to strengthen the region as a business location by supporting innovations and start-up companies in the public interest. It is the main point of contact for company founders and entrepreneurs in the Stuttgart and Neckar-Alb regions, including the cities of Tübingen and Reutlingen.
The STERN BioRegion is one of the largest and most successful bioregions in Germany. Its unique selling points include a mix of biotech and medtech companies that is outstanding in Germany and regional clusters in the fields of automation technology and mechanical engineering.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Kunstvolle Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

Science2Start-Preisträger 2018: Uniklinik Tübingen, MPI für Entwicklungsbiologie, NMI und Fraunhofer IGB

Kunstvolle Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft

Die Science2Start-Preisverleihung 2018 beim BioRegio STERN Sommerempfang (Bildquelle: A. Faden/BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart/Reutlingen) – Bei der Science2Start-Preisverleihung im Rahmen des BioRegio STERN Sommerempfangs 2018 wurden vier Teams aus Wissenschaftlern und Gründern, die Ideen mit großem wirtschaftlichem Potenzial entwickelt haben, ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut fur Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen mit seiner Idee für den Formaldehyd-Ersatzstoff „Aminolipin“. Auf den zweiten Platz schaffte es eine Software zur Genanalyse von Bakterienstämmen, um multiresistente Keime wirkungsvoll zu bekämpfen. Den dritten Platz teilen sich zwei Lab-on-a-Chip Testsysteme zur Entwicklung von Medikamenten gegen neurodegenerative Erkrankungen sowie Netzhauterkrankungen. In der Tübinger Sternwarte überraschte die Reutlinger Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic die zahlreichen Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik mit einer aufsehenerregenden Live-Installation aus Klarsichtfolie.

Beim diesjährigen gemeinsamen Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH, des Vereins zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. sowie des Technologieparks Tübingen-Reutlingen (TTR) am vergangenen Donnerstag in der Tübinger Sternwarte wurden die Preisträger des zehnten Ideenwettbewerbs „Science2Start“ 2018 präsentiert. Dr. Peter Heinrich, Serial Entrepreneur, u. a. Gründer der Medigene AG sowie Mitbegründer und Sprecher des Vorstands der BIO Deutschland, referierte in seiner Keynote über das Thema „Führen“ und zitierte den Dichter Antoine de Saint-Exupery: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Dr. Heinrichs Rat an die zukünftigen Unternehmer lautete dann auch: „Die Herausforderung des Führens liegt unter anderem darin, eine Atmosphäre und Voraussetzungen zu schaffen, welche Mitarbeiter motiviert, gemeinsam an Zielen zu arbeiten.“

Die vier Gewinner des zehnten Ideenwettbewerbs stehen zwar noch ganz am Anfang einer unternehmerischen Laufbahn, aber ihren Projekten konnte die Fachjury von Science2Start bereits große wirtschaftliche Potenziale bescheinigen: Allen voran Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut fur Klinische Anatomie und Zellanalytik des Universitätsklinikums Tübingen mit seiner Idee für den Formaldehyd-Ersatzstoff „Aminolipin“. Den zweiten Platz belegten Dr. Wei Ding und Benjamin Buchfink vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, MPI EB Tübingen, mit der Software „PanX+“ zur Genanalyse von Bakterienstämmen, um multiresistente Keime wirkungsvoll zu bekämpfen. Den dritten Platz teilen sich Teams vom NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen und dem Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik, IGB, aus Stuttgart mit Lab-on-a-Chip Testsystemen zur Medikamentenentwicklung. Die „3D in vitro platform“ von Dr. Paolo Cesare zielt auf neurodegenerative Erkrankungen, die „Retina-on-a-Chip“ von Dr. Christopher Probst befasst sich mit Netzhauterkrankungen. Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro, die wie in den vergangenen Jahren von Voelker & Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer ausgelobt worden waren.

Beim anschließenden Sommerempfang der BioRegio STERN Management GmbH genossen die zahlreichen Gäste aus Forschung, Wirtschaft und Politik die anregenden Gespräche bis in den späten Abend hinein. Diskussionsstoff lieferte dabei auch die Reutlinger Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic. Sie „performte“ live eine Skulptur aus Klarsichtfolie und schuf dadurch in Kombination mit Licht eine aufsehenerregende Netzstruktur um den eisernen Pavillon vor und mit der Sternwarte Tübingen. Als Gastgeber freute sich auch BioRegio STERN-Geschäftsführer Dr. Klaus Eichenberg darüber, dass die Kunstinstallation zur Auseinandersetzung anregte: „Um wissenschaftliche Ideen zum Erfolg zu führen, muss ein Unternehmer inspirierende Ideen haben und sie kreativ umsetzen. Und er benötigt gute Verbindungen. Dazu können wir unseren Teil unter anderem mit dieser Veranstaltung beitragen.“

Projektbeschreibungen der Gewinner des Science2Start Ideenwettbewerbs 2018

1. Platz: „Aminolipin“ von Prof. Dr. Bernhard Hirt vom Institut fur Klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen
Das Team des Instituts fur Klinische Anatomie und Zellanalytik hat die Substanz Aminolipin als Fixierungs- und Konservierungssubstanz für Körperpräparate, Organe und Gewebe entwickelt. Sie hemmt Enzyme, die für den Zerfallsprozess verantwortlich sind, besitzt ein umfassendes antimikrobielles Wirkspektrum und stoppt dadurch effizient den Verwesungsprozess. Bisher verwenden Mediziner das giftige und krebserregende Formaldehyd, um biologisches Gewebe oder auch komplette Körper zu konservieren. Mit Aminolipin präparierte Leichname sind in Form, Farbe und Haptik nahezu „lebensecht“ und helfen dadurch auch, die Ausbildung von Ärzten zu verbessern.

2. Platz: „PanX+“ von Dr. Wei Ding und Benjamin Buchfink, Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, Tübingen
PanX+ ist eine interaktive Softwarelösung zur Analyse und Visualisierung von Bakteriengenomen, um multiresistente Keime zu bekämpfen. Dr. Ding hat eine Software panX entwickelt, um das Pangenom, also die Gesamtheit aller Gene von Bakterienstämmen, schnell auszuwerten und intuitiv darzustellen. Sein Team PathoVis entwickelt die neue Software PanX+, die die Analyse enormer Datenmengen in weniger als einem Tag ermöglicht. Die epidemiologischen Daten werden visualisiert, so dass Ursachen erforscht und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung multiresistenter Keime für Krankenhäuser und Gesundheitsämter erstellt werden können.

3. Platz: „3D in vitro platform“ von Dr. Paolo Cesare, NMI Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen
Dem Team von Dr. Paolo Cesare ist es gelungen, sein MEAFLUIT-System aus Mikroelektroden-Arrays mit Mikrofluid-Technologien, mit dem sie 2015 bereits einer der Science2Start-Preisträger waren, substanziell weiterzuentwickeln und eine innovative Brain-on-a-Chip-Plattform herzustellen. Auf dem Testsystem können menschliche Nervenzellen kultiviert und verschaltet werden. Die 3D-In-vitro-Plattform erleichtert dadurch die Entwicklung wirksamer Medikamente beispielsweise gegen Alzheimer oder Parkinson und vermeidet Tierversuche.

3. Platz: „Retina-on-a-Chip“ von Dr. Christopher Probst, Fraunhofer IGB, Stuttgart
„Retina-on-a-Chip“ ist ein innovatives 3D-In-vitro Testsystem. Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB und der Eberhard Karls Universität Tübingen ist es gelungen, die menschliche Netzhaut in-vitro nachzubilden, um effizientere pharmakologische Wirkstoffforschung zur Behandlung von bisher unheilbaren Netzhauterkrankungen wie altersbedingter Makuladegeneration und Retinitis Pigmentosa zu ermöglichen. Gegenüber bisherigen Testmethoden erreicht der dreidimensionale Aufbau des Netzhautmodels sowie die körperähnliche Durchströmung mit Nährstoffen eine höhere Aussagekraft. Der Einsatz pluripotenter Stammzellen als Ausgangsmaterial hilft außerdem, Tierversuche in der präklinischen Wirkstoffforschung und -erprobung zu reduzieren.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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