Tag Archives: Palmöl

Wissenschaft Technik Umwelt

Zertifiziertes Palmöl schützt den Regenwald

Wie Eulen den Anbau nachhaltiger machen

Zertifiziertes Palmöl schützt den Regenwald

Foto: Sascha Tischer (No. 6087)

sup.- Die Regenwaldregionen in Malaysia gehören zu den ältesten der Erde. Sie sind der Lebensraum für eine enorme Vielfalt an Pflanzen und gleichzeitig der schützende Rückzugsort zahlreicher vom Aussterben bedrohter Tierarten. Malaysia ist aber auch eines der wichtigsten Exportländer für das weltweit gehandelte Palmöl. Um die dafür erforderlichen Anbauplantagen zu schaffen, wurden früher immer wieder große Regenwaldflächen zerstört. Es ist deshalb verständlich, dass der Palmölanbau in Malaysia und in anderen Teilen der Welt heute besonders kritisch beobachtet wird und dass die Nachhaltigkeit der Anbaumethoden durch streng überwachte Zertifizierungen gesichert werden soll. So haben sich bislang mehr als 3.000 Unternehmen, Organisationen und Institutionen im „Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) zusammengeschlossen, um verpflichtende Kriterien für agrarische und soziale Standards festzulegen. Verbraucher in der ganzen Welt können durch den Kauf von RSPO-zertifizierten Produkten dazu beitragen, dass sich diese Qualitätskriterien in allen Anbauregionen durchsetzen.

„Malaysia gehört zu den Ländern, in denen nachhaltige Anbaupraktiken nicht nur umgesetzt, sondern auch weiterentwickelt werden“, sagt Vincenzo Tapella, der bei dem italienischen Hersteller Ferrero für den Rohstoff Palmöl verantwortlich ist: „Das ist einer der Gründe, weswegen wir einen Großteil des Palmöls aus Malaysia beziehen.“ Mit umfangreichen Aufklärungskampagnen und Schulungen werden auch die vielen Kleinerzeuger des Landes in diese Weiterentwicklung der nachhaltigen Bewirtschaftung mit einbezogen. Meist sind es nämlich gar keine großen Investitionen, die zur Einhaltung der Umweltstandards erforderlich sind. So kann beim Palmölanbau mit etwas biologischem Know-how auf den intensiven Einsatz von Pflanzenschutzmitteln grundsätzlich verzichtet werden. Sinnvoller ist es, wenn durch die gezielte Pflanzung von Sträuchern und Blumen nützliche Insekten angelockt werden, die ihrerseits die Larven von Schädlingen fressen. Und die Ansiedlung von Eulen ist zum Beispiel bei einem Befall mit Ratten wesentlich effizienter und auch kostengünstiger als der Einsatz von Agro-Chemikalien. Bei einer konsequenten Anwendung nachhaltiger Anbaumethoden ist es sogar möglich, die Plantagen-Erträge zu steigern, ohne zusätzliche Flächen in Anspruch nehmen zu müssen.

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Grundnahrungsmittel Pflanzenfett

Ertragsstärke schont die Umwelt

Grundnahrungsmittel Pflanzenfett

Foto: Fotolia / familie-eisenlohr.de (No. 6078)

sup.- Kochen mit Baumwolle? In Usbekistan ist Baumwollöl ein traditioneller Bestandteil der Küche. Die deutschen Haushalte verwenden eher Öle aus Sonnenblumen, Weizenkeimen sowie Raps. Weltweit ist Palmöl eine der wichtigsten fettliefernden Nutzpflanzen. Pflanzliche Fette zählen zu den wesentlichen Bestandteilen der Ernährung und sind in allen Ländern ein zentrales Element der Küche. Sie dienen dabei nicht nur zum Kochen, Braten oder Frittieren. Für die Produktion vieler Lebensmittel von der Margarine über Backwaren bis zu Süßwaren werden sie verwendet.

Mit den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist auch der weltweite Anbau dieser Pflanzen, der über 250 Mio. Hektar Land in Anspruch nimmt, in die Kritik gekommen. Im Zentrum der Kritik steht zumeist das Palmöl, weil Plantagen Tieren ihren Lebensraum nehmen sollen. Es ist unstrittig, dass in Ackerland umgewandelter Urwald das Biotop für dort lebende Tiere beschneidet. Dennoch ist die Ölpalme auch unter dem Tierschutz-Aspekt eine sinnvolle Variante. Nur 5,3 Prozent der Anbauflächen für fettliefernde Nutzpflanzen werden für Ölpalmen beansprucht. Ihr Ertrag für den Weltmarkt macht dagegen 36,4 Prozent aus. Hoher Ertrag bei relativ geringer Fläche ist ein Vorteil für die Umwelt. Die Bilanz beim oft gelobten Soja liefert ein anderes Bild. Sojapflanzen werden auf 41 Prozent der Plantagen angebaut, liefern mit Sojaöl aber nur einen Ertrag von 28 Prozent. Um den steigenden Verbrauch einer kontinuierlich wachsenden Weltbevölkerung zu decken, ist die ertragreiche Ölpalme besser geeignet als weniger effiziente Alternativen von Soja bis Kokos.

Nicht nur die Ertragsstärke entlastet bei der Kritik das Palmöl, sondern auch verantwortungsvolle Projekte zur Nachhaltigkeit. Auf Initiative des WWF wurde bereits im Jahr 2003 der Runde Tisch für Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil, RSPO) gegründet. In der internationalen Zusammenarbeit verpflichten sich Unternehmen, die Anbaumethoden zu verbessern und ihr Palmöl zunehmend aus zertifizierten nachhaltigen Quellen zu beziehen. Über 20 Prozent der weltweiten Palmölproduktion werden inzwischen zertifiziert. Das stärkt in den Anbauländern die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung.

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Süßwaren-Einkauf mit Verantwortung

Verbraucher achten auf nachhaltige Produktion

sup.- „Fair“ einkaufen liegt im Trend: Nahezu ein Viertel der Verbraucher achtet laut einer aktuellen Umfrage regelmäßig auf nachhaltig erzeugte Produkte, Zum Vergleich: Im Jahr 2009 lag dieser Anteil noch bei neun Prozent. Forciert wurde die Entwicklung durch die Tatsache, dass der Kauf fairer Waren heute auch in den deutschen Supermärkten meist kein Problem mehr ist. So waren 2017 bei den Süßwaren bereits 55 Prozent des Kakaos nachhaltig erzeugt. Bis 2020 soll dies bei Herstellern wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle sogar für die gesamte Kakaoproduktion gelten. Vorbildlich ist Deutschland auch, wenn es um die Verwendung von Palmöl geht: Zu 70 Prozent stammen die Erzeugnisse aus zertifizierten nachhaltigen Quellen. Nähere Informationen liefert der deutsche Palmöl-Check unter www.wwf.de bzw. das internationale Portal www.panda.org.

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Palmöl statt Rodung

Initiativen für nachhaltigen Anbau

Palmöl statt Rodung

Foto: Fotolia / Markus Mainka (No. 6073)

sup.- Im Supermarkt enthält jedes zweite Produkt Palmöl. Das sei schlimm für das Klima und für bedrohte Tierarten, wird kritisiert. Die Kritik gipfelt sogar in Aufrufen, Produkte mit Palmöl zu boykottieren. Der sachliche Fakten-Check zeigt allerdings ein differenzierteres Bild. Palmöl durch andere pflanzliche Öle zu ersetzen, wäre für die Umwelt weitaus schlimmer. Ein Austausch durch Kokos- oder Sojaöl würde erheblich mehr Fläche benötigen, die Treibhausgasemissionen sowie die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten verstärken.

Keine andere Pflanze erzielt auf einem Hektar Land so hohe Erträge wie die Ölpalme. Pro Hektar sind es 3,3 Tonnen. Im Vergleich dazu liefern Raps, Kokos und Sonnenblume nur rund 0,7 Tonnen Öl pro Hektar. Bei Soja ist die Ausbeute noch geringer.

Würde man nur das in Deutschland verwendete Palmöl durch Alternativen austauschen wollen, wären rund 1,4 Mio. Hektar Anbaufläche mehr notwendig. Dabei ist Deutschland lediglich mit einem relativ kleinen Verbrauch am Weltmarkt beteiligt. An dem internationalen Markt von rund 60 Mio. Tonnen Palmöl hat Deutschland nur einen Anteil von 1,8 Mio. Tonnen. Trotz dieses geringen Verbrauchs hat Deutschland einen großen Anteil daran, den Anbau von Palmöl nachhaltiger zu gestalten. Deutsche und europäische Unternehmen sind wichtige Partner bei der zunehmenden Zertifizierung von Palmöl und der Entwicklung von Initiativen, die zum Schutz der Umwelt und zur Entwicklung des Lebensstandards in den Anbauländern maßgeblich beitragen. Dieses Ziel verfolgt die Initiative „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO), der weltweit rund 3.300 Mitglieder angehören. Die RSPO-Aktivitäten zeigen Wirkung. Über 20 Prozent der weltweiten Palmölproduktion werden inzwischen zertifiziert. Die Verwender von Palmöl in Deutschland, allen voran die Lebensmittelindustrie, setzen im großen Umfang zertifiziertes Palmöl ein. Wer beim Einkauf also Ware bevorzugt, die zertifiziertes Palmöl enthält, unterstützt damit diese Initiativen und fördert in den Anbauländern die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung. Vorurteile und ein Boykott sind in diesem Fall der falsche Weg, um positiven Einfluss zu nehmen.

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Bewusst einkaufen:

Nachhaltigkeit bestimmt Produktauswahl

Bewusst einkaufen:

Foto: Fotolia / benjaminnolte (No. 6066)

sup.- Der „faire“ Einkauf liegt im Trend. Zwei Drittel der Deutschen entscheiden sich mehr oder weniger regelmäßig für Produkte, die sich durch fairen Handel und Nachhaltigkeit auszeichnen. Die Verbraucher zeigen damit ihre soziale Verantwortung. Der wichtigste Grund, der bei einer aktuellen Studie des Forums Fairer Handel genannt wurde, ist mit 72 Prozent der Verzicht auf Kinderarbeit in der Produktionskette. Faire Preise für die Produzenten, speziell in ärmeren Anbauländern, und Qualität liegen mit jeweils 60 Prozent auf Platz zwei der Kriterien.

Für den an Nachhaltigkeit orientierten Einkauf stehen den interessierten Verbrauchern zahlreiche Informationen zur Verfügung. Das beginnt im Geschäft bei den verschiedenen Kennzeichnungen auf den Verpackungen. Sie können auf die Siegel der Nachhaltigkeitsstandards Fairtrade, Rainforest Alliance Certified und UTZ Certified achten. Auch der Blick in das Internet lohnt. In Deutschland liegt beispielsweise bei Süßwaren der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao bereits bei 55 Prozent. Einige Firmen mit Vorreiter-Funktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis 2020 sogar zu einhundert Prozent nachhaltig produzierten Kakao verwenden. Informativ sind die Website www.kakaoforum.de oder auch Websites namhafter Unternehmen. Beim Einsatz von zertifiziertem Palmöl, das in vielen Produkten des täglichen Bedarfs steckt, ist Deutschland ebenfalls mit über 70 Prozent vorbildlich. Interessant ist hier für Verbraucher der deutsche Palmölcheck unter www.wwf.de sowie die Website wwf.panda.org.

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Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl

Zertifizierung fördert Standards der Plantagen

sup.- Ob Hautcreme, Brotaufstrich oder Biodiesel: Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in vielen Produkten enthalten, die wir täglich nutzen. Der Flächenbedarf für den landwirtschaftlichen Anbau ist bei einem jährlichen Verbrauch von weltweit 65 Mio. Tonnen entsprechend groß. Trotzdem sind es Vorurteile, wenn ausgerechnet dem Palmölanbau die Schuld für Entwaldung und Flächenrodungen angelastet wird. Denn Fakt ist: Gegenüber vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften Ölpalmen auf einer identischen Anbaufläche den achtfachen Ertrag. Diese Ertrag-pro-Fläche-Bilanz ist besonders wichtig, weil Palmöl in zahlreichen bevölkerungsreichen Ländern im asiatischen Raum zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Jede Rohstoff-Alternative würde dort ein Vielfaches der Anbaufläche benötigen. Darüber hinaus fördern mittlerweile mehrere europäische Länder die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit der Palmöl-Plantagen. So verwendet in Deutschland bereits rund die Hälfte der Unternehmen Palmöl, das nach strengen Qualitätsstandards zertifiziert ist.

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Die beste Alternative: Palmöl

Fakten gegen Vorurteile

Die beste Alternative: Palmöl

Foto: Fotolia / dmitrimaruta (No. 6012)

sup.- Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in fast allen Produkten, die wir täglich konsumieren, enthalten. Für Hautcreme, Brotaufstrich und sogar für Biodiesel werden die vielfältigen und besonderen Eigenschaften des Pflanzenöls genutzt. Aber das Palmöl ist umstritten. Für den Anbau werden wie auch bei allen anderen landwirtschaftlichen Produkten Flächen benötigt. Bei einem weltweiten Verbrauch von über 65 Mio. t jährlich ist der Flächenbedarf groß. Deshalb gibt man dieser wichtigen Nutzpflanze in der Diskussion von Umweltproblemen und Artenschutz oft eine Schuld an der Entwaldung.

Die Fakten liefern ein anderes Bild. Ölpalmen sind die wichtigsten fettliefernden Nutzpflanzen. Sie decken rund 36 Prozent des weltweiten Marktes für pflanzliche Öle. Und dafür benötigen sie sogar vergleichsweise wenig Fläche. Auf einer identischen Anbaufläche lässt sich aus Ölpalmen acht Mal mehr Ertrag als aus vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften. Es mag gefallen oder nicht: Die Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl und macht diese Pflanze damit sogar zu einem Schutz vor Flächenrodungen.

Nach Berechnungen des französischen Instituts für demografische Studien (INED) wird die Weltbevölkerung von gegenwärtig 7,5 Mrd. Menschen bis 2050 auf zehn Mrd. Menschen steigen. Deshalb sind landwirtschaftliche Rohstoffe mit einem hohen Flächenertrag für die Ernährungsversorgung wichtig. Palmöl hat hier eine besondere Bedeutung, weil es in bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Indonesien, China und Malaysia zu den wesentlichen Grundnahrungsmitteln zählt. Andere Pflanzenöle könnten es nur ersetzen, wenn die Anbauflächen um ein Vielfaches erweitert würden. Das wäre dann für die Umwelt schädlich.

Deutschland und auch andere europäische Länder sind zudem wichtige Schrittmacher, um bei der Bewirtschaftung von Palmöl-Plantagen ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zu fördern. Rund die Hälfte der Unternehmen in Deutschland setzen vollständig oder teilweise nach strengen Standards zertifiziertes Palmöl ein. Kritik an dieser Nutzpflanze, dies belegen die Fakten, ist erstens nicht gerechtfertigt und zweitens im Interesse wachsender Nachhaltigkeit nur kontraproduktiv.

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Ein fataler Irrtum

Produkte ohne Palmöl

Ein fataler Irrtum

Foto: Fotolia / Ben Diaz (No. 5987)

sup.- Auf Lebensmitteln finden sich in zunehmender Zahl Aufschriften von „Laktose-frei“ über Testate zu fairem Handel bis hin zu Informationen über verschiedene Umweltstandards. Auf einer Vielzahl von Produkten steht inzwischen auch der Hinweis „Ohne Palmöl“. Was sich wie eine Qualitätsaussage liest, verleitet den Verbraucher zu falschen Überlegungen, ist also im wörtlichen Sinne irreführend.

Was soll schlimm an Palmöl sein, wenn mit „frei von …“ geworben wird? Manche Verbraucher könnten schlussfolgern, Palmöl sei schlecht für ihre Gesundheit. So ist gelegentlich das Gerücht zu lesen, Palmöl könne wegen einer das Cholesterin steigernden Wirkung zu Herzproblemen führen. Wissenschaftliche Studien enttarnen das als ideologische Behauptung. Eine Studie der School of Medical Science and Technology des Indian Institute of Technology kommt zu dem Schluss: „Ein beträchtlicher und wachsender Umfang an wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt, dass die Wirkung von Palmöl auf Blutcholesterin im Vergleich zu anderen Fetten und Ölen relativ neutral ist“. Und eine Studie des World Journal of Cardiology stellt fest, dass Palmöl im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht zu einer Erhöhung kardiovaskulärer Risiken führt. Unter gesundheitlichen Aspekten ist dieser Nahrungsbestandteil also problemfrei.

Das zweite Vorurteil gegen Palmöl betrifft die Umwelt. Die Plantagen sollen in den Anbauländern wie Indonesien zur Entwaldung maßgeblich beitragen. Auch diese Behauptung ist irreführend. Der Ertrag pro Anbaufläche ist ein zuverlässiges Maß für die Effizienz einer Pflanze. Und dabei ist Palmöl allen Alternativen wie Kokosnuss, Raps, Erdnüssen, Sonnenblumen und Soja weit überlegen. Palmöl liefert auf einer identischen Fläche bis zu achtmal mehr Ertrag als vergleichbare Ölpflanzen. Und nicht nur bei der geringen Anbaufläche ist Palmöl vorbildlich. Sojaöl braucht im Vergleich zu Palmöl pro Tonne sechsmal mehr Energie, siebenmal mehr Stickstoff und 14-mal mehr Pestizide. Das unterstreichen auch Organisationen wie Greenpeace oder WWF. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das Fünffache an Fläche benötigen“, heißt es in der Analyse „Berechnungen zur einer palmölfreieren Welt“ des WWF Deutschland. Die Fakten zeigen, dass es sinnvoller wäre, auf eine Packung zu schreiben: Mit gesundheitlich unbedenklichem und ökologisch effizient produziertem Palmöl.

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Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Alternative Pflanzenfette verändern Produktqualität

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Grafik: Supress (No. 5979)

sup.- Viele Verbraucher glauben mittlerweile, sie sollten der Umwelt zuliebe bevorzugt Lebensmittel kaufen, bei denen die Zutat Palmöl durch alternative Pflanzenfette ersetzt wurde. Diese Entscheidung ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten nach Ansicht von anerkannten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide Fund For Nature) keineswegs zwangsläufig empfehlenswert: Der Grund: Wegen der hohen Ertragskraft von Ölpalmen benötigen alternative fettliefernde Nutzpflanzen bedeutend mehr Anbaufläche. Aber auch Aspekte der Produktqualität, und dies ist kaum bekannt, sprechen bei vielen Lebensmitteln für die Zutat Palmöl, weil dieses Pflanzenfett physikalische Eigenschaften bietet, die z. B. Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- oder Sojaöl nicht annähernd in der gleichen Perfektion besitzen.

Nach Auskunft des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur gewährleistet. Kein anderes Pflanzenöl verfügt zudem über eine so hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit wie Palmöl, dies sind entscheidende Merkmale für die Haltbarkeit eines Lebensmittels. Hinzu kommt: Palmöl ermöglicht eine cremige Konsistenz der Ware, ohne dass es hierzu, wie bei sonstigen Pflanzenölen notwendig, gehärtet werden muss. Dieser Pluspunkt ist auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant, weil dadurch keine schädlichen Transfettsäuren anfallen. Für den vielseitigen Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln spricht darüber hinaus seine Geschmacks- sowie Geruchsneutralität, denn zumeist wird keine Veränderung des Geschmacks der übrigen Zutaten durch das verwendete Pflanzenöl angestrebt.

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sup.- Viele Verbraucher glauben mittlerweile, sie sollten der Umwelt zuliebe bevorzugt Lebensmittel kaufen, bei denen die Zutat Palmöl durch alternative Pflanzenfette ersetzt wurde. Diese Entscheidung ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten nach Ansicht von anerkannten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide Fund For Nature) keineswegs zwangsläufig empfehlenswert: Der Grund: Wegen der hohen Ertragskraft von Ölpalmen benötigen alternative fettliefernde Nutzpflanzen bedeutend mehr Anbaufläche. Aber auch Aspekte der Produktqualität, und dies ist kaum bekannt, sprechen bei vielen Lebensmitteln für die Zutat Palmöl, weil dieses Pflanzenfett physikalische Eigenschaften bietet, die z. B. Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- oder Sojaöl nicht annähernd in der gleichen Perfektion besitzen.

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