Tag Archives: Palmöl

Medizin Gesundheit Wellness

Süßwaren-Einkauf mit Verantwortung

Verbraucher achten auf nachhaltige Produktion

sup.- „Fair“ einkaufen liegt im Trend: Nahezu ein Viertel der Verbraucher achtet laut einer aktuellen Umfrage regelmäßig auf nachhaltig erzeugte Produkte, Zum Vergleich: Im Jahr 2009 lag dieser Anteil noch bei neun Prozent. Forciert wurde die Entwicklung durch die Tatsache, dass der Kauf fairer Waren heute auch in den deutschen Supermärkten meist kein Problem mehr ist. So waren 2017 bei den Süßwaren bereits 55 Prozent des Kakaos nachhaltig erzeugt. Bis 2020 soll dies bei Herstellern wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle sogar für die gesamte Kakaoproduktion gelten. Vorbildlich ist Deutschland auch, wenn es um die Verwendung von Palmöl geht: Zu 70 Prozent stammen die Erzeugnisse aus zertifizierten nachhaltigen Quellen. Nähere Informationen liefert der deutsche Palmöl-Check unter www.wwf.de bzw. das internationale Portal www.panda.org.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Palmöl statt Rodung

Initiativen für nachhaltigen Anbau

Palmöl statt Rodung

Foto: Fotolia / Markus Mainka (No. 6073)

sup.- Im Supermarkt enthält jedes zweite Produkt Palmöl. Das sei schlimm für das Klima und für bedrohte Tierarten, wird kritisiert. Die Kritik gipfelt sogar in Aufrufen, Produkte mit Palmöl zu boykottieren. Der sachliche Fakten-Check zeigt allerdings ein differenzierteres Bild. Palmöl durch andere pflanzliche Öle zu ersetzen, wäre für die Umwelt weitaus schlimmer. Ein Austausch durch Kokos- oder Sojaöl würde erheblich mehr Fläche benötigen, die Treibhausgasemissionen sowie die Gefährdung von Tier- und Pflanzenarten verstärken.

Keine andere Pflanze erzielt auf einem Hektar Land so hohe Erträge wie die Ölpalme. Pro Hektar sind es 3,3 Tonnen. Im Vergleich dazu liefern Raps, Kokos und Sonnenblume nur rund 0,7 Tonnen Öl pro Hektar. Bei Soja ist die Ausbeute noch geringer.

Würde man nur das in Deutschland verwendete Palmöl durch Alternativen austauschen wollen, wären rund 1,4 Mio. Hektar Anbaufläche mehr notwendig. Dabei ist Deutschland lediglich mit einem relativ kleinen Verbrauch am Weltmarkt beteiligt. An dem internationalen Markt von rund 60 Mio. Tonnen Palmöl hat Deutschland nur einen Anteil von 1,8 Mio. Tonnen. Trotz dieses geringen Verbrauchs hat Deutschland einen großen Anteil daran, den Anbau von Palmöl nachhaltiger zu gestalten. Deutsche und europäische Unternehmen sind wichtige Partner bei der zunehmenden Zertifizierung von Palmöl und der Entwicklung von Initiativen, die zum Schutz der Umwelt und zur Entwicklung des Lebensstandards in den Anbauländern maßgeblich beitragen. Dieses Ziel verfolgt die Initiative „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO), der weltweit rund 3.300 Mitglieder angehören. Die RSPO-Aktivitäten zeigen Wirkung. Über 20 Prozent der weltweiten Palmölproduktion werden inzwischen zertifiziert. Die Verwender von Palmöl in Deutschland, allen voran die Lebensmittelindustrie, setzen im großen Umfang zertifiziertes Palmöl ein. Wer beim Einkauf also Ware bevorzugt, die zertifiziertes Palmöl enthält, unterstützt damit diese Initiativen und fördert in den Anbauländern die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung. Vorurteile und ein Boykott sind in diesem Fall der falsche Weg, um positiven Einfluss zu nehmen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Bewusst einkaufen:

Nachhaltigkeit bestimmt Produktauswahl

Bewusst einkaufen:

Foto: Fotolia / benjaminnolte (No. 6066)

sup.- Der „faire“ Einkauf liegt im Trend. Zwei Drittel der Deutschen entscheiden sich mehr oder weniger regelmäßig für Produkte, die sich durch fairen Handel und Nachhaltigkeit auszeichnen. Die Verbraucher zeigen damit ihre soziale Verantwortung. Der wichtigste Grund, der bei einer aktuellen Studie des Forums Fairer Handel genannt wurde, ist mit 72 Prozent der Verzicht auf Kinderarbeit in der Produktionskette. Faire Preise für die Produzenten, speziell in ärmeren Anbauländern, und Qualität liegen mit jeweils 60 Prozent auf Platz zwei der Kriterien.

Für den an Nachhaltigkeit orientierten Einkauf stehen den interessierten Verbrauchern zahlreiche Informationen zur Verfügung. Das beginnt im Geschäft bei den verschiedenen Kennzeichnungen auf den Verpackungen. Sie können auf die Siegel der Nachhaltigkeitsstandards Fairtrade, Rainforest Alliance Certified und UTZ Certified achten. Auch der Blick in das Internet lohnt. In Deutschland liegt beispielsweise bei Süßwaren der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao bereits bei 55 Prozent. Einige Firmen mit Vorreiter-Funktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis 2020 sogar zu einhundert Prozent nachhaltig produzierten Kakao verwenden. Informativ sind die Website www.kakaoforum.de oder auch Websites namhafter Unternehmen. Beim Einsatz von zertifiziertem Palmöl, das in vielen Produkten des täglichen Bedarfs steckt, ist Deutschland ebenfalls mit über 70 Prozent vorbildlich. Interessant ist hier für Verbraucher der deutsche Palmölcheck unter www.wwf.de sowie die Website wwf.panda.org.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Medizin Gesundheit Wellness

Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl

Zertifizierung fördert Standards der Plantagen

sup.- Ob Hautcreme, Brotaufstrich oder Biodiesel: Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in vielen Produkten enthalten, die wir täglich nutzen. Der Flächenbedarf für den landwirtschaftlichen Anbau ist bei einem jährlichen Verbrauch von weltweit 65 Mio. Tonnen entsprechend groß. Trotzdem sind es Vorurteile, wenn ausgerechnet dem Palmölanbau die Schuld für Entwaldung und Flächenrodungen angelastet wird. Denn Fakt ist: Gegenüber vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften Ölpalmen auf einer identischen Anbaufläche den achtfachen Ertrag. Diese Ertrag-pro-Fläche-Bilanz ist besonders wichtig, weil Palmöl in zahlreichen bevölkerungsreichen Ländern im asiatischen Raum zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Jede Rohstoff-Alternative würde dort ein Vielfaches der Anbaufläche benötigen. Darüber hinaus fördern mittlerweile mehrere europäische Länder die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit der Palmöl-Plantagen. So verwendet in Deutschland bereits rund die Hälfte der Unternehmen Palmöl, das nach strengen Qualitätsstandards zertifiziert ist.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Die beste Alternative: Palmöl

Fakten gegen Vorurteile

Die beste Alternative: Palmöl

Foto: Fotolia / dmitrimaruta (No. 6012)

sup.- Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in fast allen Produkten, die wir täglich konsumieren, enthalten. Für Hautcreme, Brotaufstrich und sogar für Biodiesel werden die vielfältigen und besonderen Eigenschaften des Pflanzenöls genutzt. Aber das Palmöl ist umstritten. Für den Anbau werden wie auch bei allen anderen landwirtschaftlichen Produkten Flächen benötigt. Bei einem weltweiten Verbrauch von über 65 Mio. t jährlich ist der Flächenbedarf groß. Deshalb gibt man dieser wichtigen Nutzpflanze in der Diskussion von Umweltproblemen und Artenschutz oft eine Schuld an der Entwaldung.

Die Fakten liefern ein anderes Bild. Ölpalmen sind die wichtigsten fettliefernden Nutzpflanzen. Sie decken rund 36 Prozent des weltweiten Marktes für pflanzliche Öle. Und dafür benötigen sie sogar vergleichsweise wenig Fläche. Auf einer identischen Anbaufläche lässt sich aus Ölpalmen acht Mal mehr Ertrag als aus vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften. Es mag gefallen oder nicht: Die Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl und macht diese Pflanze damit sogar zu einem Schutz vor Flächenrodungen.

Nach Berechnungen des französischen Instituts für demografische Studien (INED) wird die Weltbevölkerung von gegenwärtig 7,5 Mrd. Menschen bis 2050 auf zehn Mrd. Menschen steigen. Deshalb sind landwirtschaftliche Rohstoffe mit einem hohen Flächenertrag für die Ernährungsversorgung wichtig. Palmöl hat hier eine besondere Bedeutung, weil es in bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Indonesien, China und Malaysia zu den wesentlichen Grundnahrungsmitteln zählt. Andere Pflanzenöle könnten es nur ersetzen, wenn die Anbauflächen um ein Vielfaches erweitert würden. Das wäre dann für die Umwelt schädlich.

Deutschland und auch andere europäische Länder sind zudem wichtige Schrittmacher, um bei der Bewirtschaftung von Palmöl-Plantagen ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zu fördern. Rund die Hälfte der Unternehmen in Deutschland setzen vollständig oder teilweise nach strengen Standards zertifiziertes Palmöl ein. Kritik an dieser Nutzpflanze, dies belegen die Fakten, ist erstens nicht gerechtfertigt und zweitens im Interesse wachsender Nachhaltigkeit nur kontraproduktiv.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Ein fataler Irrtum

Produkte ohne Palmöl

Ein fataler Irrtum

Foto: Fotolia / Ben Diaz (No. 5987)

sup.- Auf Lebensmitteln finden sich in zunehmender Zahl Aufschriften von „Laktose-frei“ über Testate zu fairem Handel bis hin zu Informationen über verschiedene Umweltstandards. Auf einer Vielzahl von Produkten steht inzwischen auch der Hinweis „Ohne Palmöl“. Was sich wie eine Qualitätsaussage liest, verleitet den Verbraucher zu falschen Überlegungen, ist also im wörtlichen Sinne irreführend.

Was soll schlimm an Palmöl sein, wenn mit „frei von …“ geworben wird? Manche Verbraucher könnten schlussfolgern, Palmöl sei schlecht für ihre Gesundheit. So ist gelegentlich das Gerücht zu lesen, Palmöl könne wegen einer das Cholesterin steigernden Wirkung zu Herzproblemen führen. Wissenschaftliche Studien enttarnen das als ideologische Behauptung. Eine Studie der School of Medical Science and Technology des Indian Institute of Technology kommt zu dem Schluss: „Ein beträchtlicher und wachsender Umfang an wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt, dass die Wirkung von Palmöl auf Blutcholesterin im Vergleich zu anderen Fetten und Ölen relativ neutral ist“. Und eine Studie des World Journal of Cardiology stellt fest, dass Palmöl im Rahmen einer gesunden Ernährung nicht zu einer Erhöhung kardiovaskulärer Risiken führt. Unter gesundheitlichen Aspekten ist dieser Nahrungsbestandteil also problemfrei.

Das zweite Vorurteil gegen Palmöl betrifft die Umwelt. Die Plantagen sollen in den Anbauländern wie Indonesien zur Entwaldung maßgeblich beitragen. Auch diese Behauptung ist irreführend. Der Ertrag pro Anbaufläche ist ein zuverlässiges Maß für die Effizienz einer Pflanze. Und dabei ist Palmöl allen Alternativen wie Kokosnuss, Raps, Erdnüssen, Sonnenblumen und Soja weit überlegen. Palmöl liefert auf einer identischen Fläche bis zu achtmal mehr Ertrag als vergleichbare Ölpflanzen. Und nicht nur bei der geringen Anbaufläche ist Palmöl vorbildlich. Sojaöl braucht im Vergleich zu Palmöl pro Tonne sechsmal mehr Energie, siebenmal mehr Stickstoff und 14-mal mehr Pestizide. Das unterstreichen auch Organisationen wie Greenpeace oder WWF. „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das Fünffache an Fläche benötigen“, heißt es in der Analyse „Berechnungen zur einer palmölfreieren Welt“ des WWF Deutschland. Die Fakten zeigen, dass es sinnvoller wäre, auf eine Packung zu schreiben: Mit gesundheitlich unbedenklichem und ökologisch effizient produziertem Palmöl.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Alternative Pflanzenfette verändern Produktqualität

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Grafik: Supress (No. 5979)

sup.- Viele Verbraucher glauben mittlerweile, sie sollten der Umwelt zuliebe bevorzugt Lebensmittel kaufen, bei denen die Zutat Palmöl durch alternative Pflanzenfette ersetzt wurde. Diese Entscheidung ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten nach Ansicht von anerkannten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide Fund For Nature) keineswegs zwangsläufig empfehlenswert: Der Grund: Wegen der hohen Ertragskraft von Ölpalmen benötigen alternative fettliefernde Nutzpflanzen bedeutend mehr Anbaufläche. Aber auch Aspekte der Produktqualität, und dies ist kaum bekannt, sprechen bei vielen Lebensmitteln für die Zutat Palmöl, weil dieses Pflanzenfett physikalische Eigenschaften bietet, die z. B. Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- oder Sojaöl nicht annähernd in der gleichen Perfektion besitzen.

Nach Auskunft des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur gewährleistet. Kein anderes Pflanzenöl verfügt zudem über eine so hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit wie Palmöl, dies sind entscheidende Merkmale für die Haltbarkeit eines Lebensmittels. Hinzu kommt: Palmöl ermöglicht eine cremige Konsistenz der Ware, ohne dass es hierzu, wie bei sonstigen Pflanzenölen notwendig, gehärtet werden muss. Dieser Pluspunkt ist auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant, weil dadurch keine schädlichen Transfettsäuren anfallen. Für den vielseitigen Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln spricht darüber hinaus seine Geschmacks- sowie Geruchsneutralität, denn zumeist wird keine Veränderung des Geschmacks der übrigen Zutaten durch das verwendete Pflanzenöl angestrebt.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Alternative Pflanzenfette verändern Produktqualität

Viele Lebensmittel brauchen die Zutat Palmöl

Grafik: Supress (No. 5979)

sup.- Viele Verbraucher glauben mittlerweile, sie sollten der Umwelt zuliebe bevorzugt Lebensmittel kaufen, bei denen die Zutat Palmöl durch alternative Pflanzenfette ersetzt wurde. Diese Entscheidung ist nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten nach Ansicht von anerkannten Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder WWF (World Wide Fund For Nature) keineswegs zwangsläufig empfehlenswert: Der Grund: Wegen der hohen Ertragskraft von Ölpalmen benötigen alternative fettliefernde Nutzpflanzen bedeutend mehr Anbaufläche. Aber auch Aspekte der Produktqualität, und dies ist kaum bekannt, sprechen bei vielen Lebensmitteln für die Zutat Palmöl, weil dieses Pflanzenfett physikalische Eigenschaften bietet, die z. B. Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- oder Sojaöl nicht annähernd in der gleichen Perfektion besitzen.

Nach Auskunft des Europäischen Informationszentrums für Lebensmittel (eufic) in Brüssel ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur gewährleistet. Kein anderes Pflanzenöl verfügt zudem über eine so hohe Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit wie Palmöl, dies sind entscheidende Merkmale für die Haltbarkeit eines Lebensmittels. Hinzu kommt: Palmöl ermöglicht eine cremige Konsistenz der Ware, ohne dass es hierzu, wie bei sonstigen Pflanzenölen notwendig, gehärtet werden muss. Dieser Pluspunkt ist auch in gesundheitlicher Hinsicht relevant, weil dadurch keine schädlichen Transfettsäuren anfallen. Für den vielseitigen Einsatz von Palmöl in Lebensmitteln spricht darüber hinaus seine Geschmacks- sowie Geruchsneutralität, denn zumeist wird keine Veränderung des Geschmacks der übrigen Zutaten durch das verwendete Pflanzenöl angestrebt.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Lebensmittel mit zertifiziertem Palmöl bevorzugen

Verzicht ist keine verantwortungsvolle Lösung

Lebensmittel mit zertifiziertem Palmöl bevorzugen

Foto: Fotolia / gpointstudio (No. 5963)

sup.- Wenn es denn so einfach wäre: Immer mehr Konsumenten in Deutschland glauben, sie würden umweltbewusst handeln, weil sie bevorzugt zu Lebensmitteln mit dem Hinweis „ohne Palmöl“ greifen. Das ist aber leider nur Augenwischerei. Denn anstelle von Palmöl kommen in diesen Produkten dann andere Pflanzenöle zum Einsatz wie z. B. Soja-, Raps- oder Sonnenblumenöl. Deren Image ist zwar längst nicht so angeschlagen wie das von Palmöl, rein sachlich betrachtet ist der Anbau dieser Alternativöle für die Umwelt jedoch nicht weniger problematisch, sondern sogar eher mehr. Dafür gibt es einen schlichten Grund, der in den populistischen Diskussionen rund um das ungeliebte Palmöl selten Erwähnung findet, namhaften Umweltschutzorganisationen jedoch sehr wohl bekannt ist: „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das 5-fache an Fläche benötigen“, so die ernüchternde Erkenntnis des WWF Deutschland in seiner Analyse „Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt“.

Wegen der hohen Ertrag-pro-Fläche-Bilanz von Ölpalmen weisen deshalb auch die Deutsche Umwelthilfe sowie das Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene in der so genannten „Legauer Erklärung“ darauf hin, dass Palmöl durchaus einen sinnvollen Beitrag zur heutigen und zukünftigen Ernährung und Rohstoffversorgung leistet. Entscheidend forciert werden müssten aber die öko-sozialen Kriterien bei Anbau, Verarbeitung und Verwendung. Dieses Ziel verfolgt seit Jahren die Multi-Stakeholder-Initiative „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO), der mittlerweile weltweit ca. 3.300 Mitglieder angehören. Eine vergleichbare Organisation zur Förderung von ökologischen Anbaumethoden und fairen Handelsbedingungen gibt es für alternative fettliefernde Nutzpflanzen bislang nicht. Die Bilanz der RSPO-Aktivitäten: Im Jahr 2016 wurden zwölf Mio. Tonnen nachhaltig zertifiziertes Palmöl produziert, was ungefähr 21 Prozent der weltweiten Palmölproduktion entspricht. Während es in Europa, insbesondere in Deutschland seitens der Hersteller, allen voran denen aus der Lebensmittelindustrie, eine sehr hohe Nachfrage nach zertifiziertem Palmöl gibt, ist das Engagement von Ländern wie China, Indien und Pakistan, den größten Konsumenten von Palmöl, in dieser Hinsicht gleich null. Der Umwelt zuliebe kann Verbrauchern in Deutschland deshalb nur empfohlen werden, statt nach Produkten „ohne Palmöl“ Ausschau zu halten, Ware zu bevorzugen, bei der zertifiziertes Palmöl zum Einsatz kommt.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Verdopplung der Plantagen in nur 50 Jahren

Großes Nord-Südgefälle bei Landnutzungsänderungen

Verdopplung der Plantagen in nur 50 Jahren

Weltweite Entwicklung der Ackerflächen

Die stetig wachsende Bevölkerung und wohlstandsbedingte Änderungen der Ernährungsgewohnheiten sind die Treiber für die Intensivierung und Steigerung der landwirtschaftlichen Erzeugung. Ein Großteil des Mengenzuwachses ist allerdings auf die Ausdehnung und damit auf direkte Landnutzungsänderungen, vor allem auf der Südhalbkugel, zurückzuführen, stellt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) unter Hinweis auf Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinen Nationen (FAO) fest. Die Sojaanbaufläche in Südamerika wird nach wie vor ebenso ausgedehnt wie die Palmölplantagen in Südostasien, insbesondere in Indonesien.

Auf der Nordhalbkugel ist diese Entwicklung, bedingt durch Naturschutzprogramme und den Flächenbedarf für Infrastruktur und Siedlungsflächen, seit Jahren rückläufig. Durch Produktivitätssteigerungen konnte der Flächenrückgang bisher mehr als kompensiert werden. Dies ist nicht zuletzt ein Ergebnis der Forschungs- und Innovationsleistung von Hochschulen und Unternehmen sowie der erfolgreichen Überführung durch die landwirtschaftliche Beratung in die Praxis.

Die Umwandlung von Urwald und anderen für den Umwelt- und Klimaschutz notwendigen Flächen stößt zunehmend auf öffentlichen und politischen Widerstand. Daher müssen für alle Anbauregionen verbindliche Nachhaltigkeitsanforderungen geschaffen werden, wie sie bereits in der Erneuerbare-Energien Richtlinie für Biokraftstoffe und die für ihre Herstellung benötigten Anbaubiomasse auch für Staaten außerhalb der EU festgelegt sind. Forderungen werden lauter, diese Anforderungen im Sinne eines „level-playing-fields“ für einen globalen, fairen Wettbewerb ohne Umwelt- oder Sozialdumping, unabhängig von der Endverwendung weiterzuentwickeln.

Technisch ist es heute möglich, die Biomasseproduktion unabhängig von der Endverwendung zu zertifizieren und zu überwachen, wie dies bei der Rapsproduktion in Deutschland bereits umgesetzt wird, betont die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP). So werde die Herkunft transparent und rückverfolgbar.

Auf der Südhalbkugel ist vor allem die Durchsetzung sozialer Standards sowie die Frage des Landerwerbs und -besitzes die entscheidende Voraussetzung für eine nachhaltige Biomasseproduktion. Illegale Urwaldrodungen bzw. Landnutzungsänderungen für neue Palmölplantagen oder für den Sojaanbau müssen beendet werden, fordert die UFOP.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

Firmenkontakt
Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V.
Stephan Arens
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
030 31904-225
s.arens@ufop.de
http://www.ufop.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Norbert Breuer
Invalidenstraße 34
10115 Berlin
030/440388-0
berlin@wpr-communication.de
http://www.wpr-communication.de