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Over-the-Top-Video wird Fernsehen in den nächsten fünf Jahren den Rang ablaufen

Ergebnisse der Studie von Level 3, Streaming Media und Unisphere

Over-the-Top-Video wird Fernsehen in den nächsten fünf Jahren den Rang ablaufen

(Bildquelle: Level 3 Communications)

Frankfurt am Main / Broomfield, Colorado, 21. April 2017 – Lineares Live Streaming von Over-the-Top (OTT)-Videos wird bei den Zuschauern in den nächsten fünf Jahren nach Stunden gemessen das traditionelle Fernsehen überholen. Diese Ansicht vertreten rund 70 Prozent der Befragten in der “ 2017 OTT Video Services Studie“ von Level 3 Communications, Inc. (NYSE: LVLT), Streaming Media und Unisphere Research. Die dritte, jährlich durchgeführte Umfrage zu OTT-Trends bewertet die Angaben von nahezu 500 Fachleuten aus der Medienbranche.

Die interaktive Multimedia-Pressemitteilung können Sie hier abrufen: https://www.multivu.com/players/English/8085051-level-3-ott-video-services-study/

Erfahren Sie mehr zu den bestimmenden Trends der OTT-Branche. Die vollständige Studie finden Sie unter: http://lvlt.co/2017OTTStudy

Die wichtigsten Erkenntnisse:

– Die OTT-Branche boomt. Mehr als ein Viertel der Studienteilnehmer rechnen für OTT mit einer Umsatzsteigerung im Jahresvergleich von 2016 zu 2017 von 25 Prozent und etwa die Hälfte der Befragten erwarten ein Wachstum von 30 bis 50 Prozent.
– Laut etwa zwei Drittel der Befragten werden OTT und damit verwandte Dienste in den kommenden drei Jahren mehr als ein Viertel ihres Gesamtgeschäfts ausmachen.
– Anders als in den vergangenen Jahren, in denen noch Bandbreitenbeschränkungen als größte Herausforderung angegeben wurden, liegen die Bedenken gemäß der Studie von 2017 inzwischen mehr auf Qualitätsparameter, wie Quality of Service und Quality of Experience.
– Rund 70 Prozent der Befragten bieten OTT-Dienste weltweit oder über mehr als eine geografische Region hinweg an. Dementsprechend setzen etwa die Hälfte der Befragten auf multiple Content Delivery Networks (CDNs), im Jahre 2016 waren dies nur 40 Prozent.
– Die Befragten der OTT-Studie von 2016 legten besonderes Augenmerk auf Virtual Reality (VR)-Videos; in diesem Jahr fokussierten sie sich jedoch auf höhere Bildraten (High Frame Rates, HFR) und auf hohen Dynamikumfang (High Dynamic Range, HDR). Nahezu die Hälfte der Befragten bieten beide Optionen bereits an oder planen, diese anzubieten. Weitere 20 Prozent konzentrieren sich nur auf die HFR-Bereitstellung, beispielsweise mit einer Auflösung von 1080p60, die oft verwendet wird, um Sportinhalte einwandfrei zu übermitteln.
– Der Reifegrad der OTT-Provider beeinflusst die Art der angebotenen und geplanten Videoinhalte. Anbieter in der Anfangsphase interessieren sich am meisten für Live-Events und Video-on-Demand (VoD)-Inhalte, während weiter entwickelte Provider in ihrem aktuellen OTT-Portfolio eine stärkere Affinität für lineares Live OTT aufweisen und dies entweder bereits umsetzen oder innerhalb der nächsten zwei Jahre einführen wollen.

Zitate:
Tim Siglin, Redakteur beim Streaming Media Magazine und Hauptverfasser des Reports
„Die diesjährige OTT-Video-Services-Studie zeigt ein klares Wachstum im OTT-Markt auf. Die Ergebnisse weisen mit überwältigender Deutlichkeit darauf hin, dass OTT in puncto Zuschauerzahlen bis 2020 dem traditionellen Fernsehen den Rang ablaufen wird. Der Reifegrad beim OTT-Videoerlebnis spiegelt die wichtigsten Veränderungen in der Industrie wider. Dazu zählen geringere Bandbreitenbeschränkungen und die wichtige Rolle der Verbreitung von Live-Events und linearem Live OTT. Denn wir bewegen uns weg von reinen VoD-Diensten hin zu Services, die immer mehr herkömmlichen Fernsehübertragungen gleichen.“

Anthony Christie, Chief Marketing Officer bei Level 3
„Die Zuschauer verdeutlichen weiterhin, dass sie flexibel Inhalte auf unterschiedlichen Bildschirmen konsumieren wollen. Um mit diesem Wandel Schritt halten zu können, brauchen Content-Anbieter mehr als reine CDN-Lösungen. Sie benötigen leistungsstarke Netzwerklösungen, die sich entsprechend einer wachsenden und weltweit verteilten Kundenbasis skalieren lassen, um Kunden eine konsistente und zuverlässige Erfahrung bereitzustellen – jederzeit, überall und auf dem Gerät ihrer Wahl.“

Zusätzliche Ressourcen:

– Vollständige 2017 OTT-Studie
Video mit Jon Alexander

Weitere Informationen zu den erweiterten Netzwerk- und Service-Lösungen von Level 3 finden Sie unter www.level3.com.

Level 3 Communications, Inc. (NYSE: LVLT) ist ein Fortune-500-Unternehmen, das regionale, nationale und globale Kommunikationsdienstleistungen an Unternehmens-, Behörden- und Carrierkunden bereitstellt. Das umfassende Portfolio an sicheren Managed Solutions von Level 3 schließt Glasfaser- und Infrastrukturlösungen, Sprach- und Datenübertragung auf IP-Basis, Wide-Area-Ethernet-Dienste, Bereitstellung von Videos und Inhalten sowie Datacenter- und cloudbasierte Lösungen ein. Level 3 bedient Kunden auf über 500 Märkten in 60 Ländern über eine globale Dienstleistungsplattform, die auf eigenen Glasfasernetzen auf drei Kontinenten fußt und durch umfangreiche Verkabelung auf dem Meeresboden verbunden ist. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.level3.com, oder lernen Sie uns auf Twitter, Facebook und LinkedIn kennen.

© Level 3 Communications, LLC. Alle Rechte vorbehalten. Level 3, Vyvx, Level 3 Communications, Level (3) und das Level 3-Logo sind entweder eingetragene Dienstleistungsmarken oder Dienstleistungsmarken von Level 3 Communications, LLC und/oder verbundenen Unternehmen in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern. Alle anderen hierin gebrauchten Dienstleistungsbezeichnungen, Produktbezeichnungen, Firmenamen oder Logos sind Marken oder Dienstleistungsmarken ihrer jeweiligen Eigentümer. Die Dienstleistungen von Level 3 werden von Tochtergesellschaften von Level 3 Communications, Inc. erbracht.

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Virtual Reality: wichtiger Trend für Over-The-Top-Videos

Studie von Level 3, Streaming Media und Unisphere zeigt: 67 Prozent der Over-The-Top-Unternehmen glauben, dass sich Virtual Reality als Technologie durchsetzen wird

Virtual Reality: wichtiger Trend für Over-The-Top-Videos

Level 3 Communications (Bildquelle: Level 3 Communications)

Frankfurt am Main / Broomfield, Colorado, 14. Juni 2016 – Nach der heute veröffentlichten Studie „The OTT-Video Services Market – Today’s Trends and What is Next for 4K, HDR, HFR and VR“ steuert der Over-The-Top (OTT)-Markt Richtung virtuelle Realität (VR).
Bei der globalen Studie, durchgeführt im Auftrag von Level 3 Communications (NYSE: LVLT) unter der Leitung von Unisphere Research in Partnerschaft mit Streaming Media, wurden 628 Fachleute aus Medien- und Entertainment-Unternehmen auf der ganzen Welt interviewt. Die Befragten gaben ihre Einschätzungen zum aktuellen Stand von OTT sowie zu einigen weiteren Themen an, z. B. geschäftliche und technologische Herausforderungen, Wettbewerbsprobleme oder profitable Umsetzbarkeit von OTT-Serviceangeboten. Die Studie basiert auf den in 2015 durchgeführten Recherchen. Die Teilnehmer wurden zu den Inhalten der nächsten Generation, wie VR, 4K und Video mit hohem Dynamikbereich (High Dynamic Range, HDR) und hoher Bildrate (High Frame Rate, HFR) befragt.
„VR-Video wird ein wesentlicher Teil von Video-Streaming sein“ – diese Ansicht der Befragten ist eines der überzeugendsten Ergebnisse. Die Studie definiert zudem die potenziellen Hindernisse für die Einführung von VR. Dazu gehört zum Beispiel der fehlende Zugang zu den Playern auf Verbraucherseite, Verzögerungen in der Verfügbarkeit von VR-Geräten und Bandbreitenbeschränkungen für die Bereitstellung von OTT-VR-Inhalten.

Die wichtigsten Ergebnisse:
– 45 Prozent der befragten Unternehmen bieten OTT-Dienste an. Dies entspricht einer 10-prozentigen Steigerung gegenüber 2015 und deutet auf eine signifikante Anwendung der Dienste hin.
– Zu den Unternehmen, die OTT Services anbieten:
o 52 Prozent befinden sich entweder in der Erkundungsphase, stehen vor der Markteinführung oder haben bereits VR-Videoinhalte auf den Markt gebracht.
o 67 Prozent sind der Überzeugung, dass VR nicht mehr wegzudenken ist, räumten allerdings geschäftliche und technische Herausforderungen wie Mangel an Verbraucherbewusstsein und Interesse sowie Angst vor der Konkurrenz kostenloser Dienste, nutzergenerierter Inhalte und der Limitierung auf Höchstbandbreiten ein.
o Fast 50 Prozent der Befragten haben Pläne für 4K-Broadcasts, 4K-VOD-Streaming und/oder 4K-Live-Linear- oder Live-Event-Streaming.
o Hinsichtlich HDR und HFR bestätigten fast 70 Prozent der Studienteilnehmer, dass sie sowohl HFR in bestehendem HD-Video als auch HDR-Inhalte für größere Farbtiefe bereits anbieten oder in Planung haben.
o 87 Prozent der Befragten erklärten, dass OTT-Dienste eine tragfähige Einnahmemöglichkeit sind.
o Etwa die Hälfte aller Teilnehmer (48 Prozent) erwartet bei ihren OTT-Einnahmen für 2015 und 2016 ein Wachstum von 11 bis 50 Prozent. Nahezu 20 Prozent rechnen mit einer Steigerung von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
o Einige der zukünftigen OTT-Serviceangebote werden voraussichtlich eine stärkere Betonung auf Live-OTT- als auf On-Demand-Inhalte haben. In diesem Fall werden in der OTT-Branche erstmalig Live-Inhalte anstelle von On-Demand- und Catch-Up-Diensten in den Vordergrund rücken.
o 40 Prozent der Befragten verfolgen einen multiplen Content Delivery Network (CDN)-Ansatz für ihre OTT-Videodienste.

Einen umfassenden Überblick über die Daten und Analysen finden Sie im vollständigen Bericht .

Zitat:
Anthony Christie, Chief Marketing Officer bei Level 3
„Die Studie zeigt, dass in der ständig wachsenden und fortschreitenden OTT-Branche der Fokus verstärkt auf der Bereitstellung von Livestreaming-Events sowie auf Streaming in 4K oder sogar VR liegt. Endnutzer erwarten ein reibungsloses Streaming-Erlebnis, auch bei Inhalten der nächsten Generation. Die Studienergebnisse bestätigen die zunehmende Bedeutung einer robusten CDN-Strategie sowie die Wichtigkeit eines sicheren, geschützten und zuverlässigen Netzwerks für OTT-Provider, um für diesen Trend gerüstet zu sein.“

Tim Siglin, Redakteur beim Streaming Media Magazin und Hauptverfasser des Reports
„Als ich mit der Gestaltung der Fragen für die zweite jährliche OTT-Umfrage von Level 3 begann, war ich skeptisch hinsichtlich des Themas VR-Video. Während der Analysephase wurde mir allerdings klar, dass eine strategische Entscheidung für VR-Video für Unternehmen, die bereits OTT-Dienste anbieten, von immenser Bedeutung ist.“

Zusätzliche Ressourcen:
Die Zukunft von OTT (Studie 2016)
Bereitstellung von Over-The-Top Video: Herausforderungen und Chancen für die globalen OTT-Service-Provider (Studie 2015)
– Level 3 Dienste für die Medien- und Entertainment-Industrie

Level 3 Communications, Inc. (NYSE: LVLT) ist ein Fortune-500-Unternehmen, das regionale, nationale und globale Kommunikationsdienstleistungen an Unternehmens-, Behörden- und Carrierkunden bereitstellt. Das umfassende Portfolio an sicheren Managed Solutions von Level 3 schließt Glasfaser- und Infrastrukturlösungen, Sprach- und Datenübertragung auf IP-Basis, Wide-Area-Ethernet-Dienste, Bereitstellung von Videos und Inhalten sowie Datacenter- und cloudbasierte Lösungen ein. Level 3 bedient Kunden auf über 500 Märkten in 60 Ländern über eine globale Dienstleistungsplattform, die auf eigenen Glasfasernetzen auf drei Kontinenten fußt und durch umfangreiche Verkabelung auf dem Meeresboden verbunden ist. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.level3.com, oder lernen Sie uns auf Twitter, Facebook und LinkedIn kennen.

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Social TV: Per Second Screen wird gern diskutiert und gelästert

+++ Social TV etabliert – Facebook, Twitter und OTT-Dienste als Social TV-Plattformen unterschiedlich genutzt
+++ Aktuelle Quartalsauswertung des Goldmedia Social TV Monitors 2012 erschienen
+++ Ab sofort auf www.social-tv-monitor.de auch Twitter-Daten

Social TV: Per Second Screen wird gern diskutiert und gelästert

© Goldmedia, Social TV Monitor 2012

Berlin, 23. Oktober 2012. Die parallele Nutzung sozialer Netzwerke beim Fernsehen ist längst Realität. Social TV findet in Deutschland vor allem über Facebook, den Kurznachrichtendienst Twitter und über eine Reihe spezieller OTT-Services (Over-the-Top oder Social TV Apps) wie Couchfunk, ZAPITANO oder Tweek statt. In der realen Nutzung unterscheiden sich die verschiedenen Social TV-Plattformen auffällig. Während Facebook und Twitter sowohl für Aktionen zum laufenden TV-Programm als auch für die Kommunikation davor und danach genutzt wird, ist die Nutzung der verschiedenen OTT-Angebote vor allem sendungsbegleitend.

Das zeigt die aktuelle Quartalsauswertung (Q3 2012) des Social TV Monitors von Goldmedia (www.Goldmedia.com). Der Goldmedia Social TV Monitor analysiert seit Juni 2012 wochenaktuell, wie sich die Nutzung von TV und Social Media in der deutschen Fernsehlandschaft entwickelt.

Motivation: Warum nutzen Zuschauer den Second Screen beim Fernsehen

Laut Social TV Monitor 2012 gibt es fünf Hauptmotive, warum man sich auf dem sogenannten Second Screen mit TV-Inhalten beschäftigt. Zum einen ist es der allgemeine Wunsch nach Aufmerksamkeit. Zum zweiten lässt sich mit entsprechenden Kommentaren und Vergleichen das eigene Selbstwertgefühl steigern (Theorie des sozialen Abwärtsvergleichs). Ferner wollen die Nutzer auch ergänzende Informationen finden, Gesehenes analysieren und mit anderen diskutieren. Der vierte Grund ist der Wunsch, TV-Inhalte direkt zu beeinflussen. Und schließlich gibt es die Neugier, etwas Kurioses zu lesen, an „Klatsch und Tratsch“ teilzuhaben.

Facebook ist derzeit wichtigste Social TV-Plattform

Auch wenn Facebook nicht für Social TV entwickelt wurde und ohne spezielle Social TV-Funktionalitäten ist, wird eifrig über TV-Ereignisse kommuniziert. Laut Social TV Monitor gab es im September 2012 insgesamt knapp 19 Mio. Likes für deutsche Fernsehsendungen (ohne TV-Senderseiten). Über 2,2 Mio. Likes konnte allein die Sendung „Berlin – Tag & Nacht“ (RTL2) auf ihrer Facebookseite vereinen, gefolgt von „Galileo“ (ProSieben) mit 1,2 Mio. Fans. Auch kleine Sender erzielen gute Werte: In der aktuellen Quartalsauswertung kam z.B. VIVA mit „Game One“ auf Platz 3.

Bezogen auf die tatsächliche Aktivität der Nutzer (Wert aus neuen Fans, Kommentaren und Likes) erreichte die VIVA-Sendung „Party, Bruder!“ im 3. Quartal 2012 mit knapp 500.000 Aktivitäten den zweiten Platz hinter der mit Abstand führenden Sendung „Berlin – Tag & Nacht“ mit 6,5 Mio. Aktivitäten.

Facebook ist für TV-Sender vor allem aus zwei Gründen attraktiv – zum einen als Marketingkanal: „Germany“s Next Topmodel“ (ProSieben) zeigt besonders gut, wie man Fans auch zwischen den Staffeln zu einer hohen Aktivität motivieren kann. Zum anderen bietet Facebook die Möglichkeit der horizontalen Showverlängerung: Die Charaktere der Sendung schlüpfen in die Rolle von Freunden und posten direkt Nachrichten an ihre Fans. „Berlin – Tag & Nacht“ erreichte dadurch im Schnitt ca. 25.000 neue Fans pro Woche (Q3 2012).

Per Twitter wird gern gelästert

Auch Twitter verfügt nicht über spezielle Social TV-Features, trotzdem wird eifrig über TV-bezogene Inhalte getwittert. Laut Social TV Monitor und entgegen der üblichen Meinung fallen allerdings lediglich 13 Prozent der TV-bezogenen Tweets live zur Sendung an, 87 Prozent der Tweets liegen außerhalb der Sendezeit.

Eine Stichwochenanalyse von zehn ausgewählten Sendungen zeigt, dass es vor allem zwei Typen von TV-Twitterern gibt. Die größte Gruppe (60 Prozent der Tweets) bildet der Informationstyp, für den ein eher passives Verhalten und das re-tweeten von Inhalten aus Nachrichtensendungen charakteristisch ist. Daneben gibt es den Entertainment-Typ, der deutlich aktiver ist, der kommentiert, bewertet und Empfehlungen an Akteure und Sender ausspricht. Negative Bewertungen sind dabei dreimal häufiger als positive.

OTT-Anbieter sind mit spezifischen Social TV-Konzepten die Innovationstreiber

Der Goldmedia Social TV Monitor erfasst auch die Social TV-Apps von Couchfunk, ZAPITANO und Tweek, die für Second Screen-Angebote entwickelt wurden und mit speziellen Features den Social TV-Markt vorantreiben.

Couchfunk bietet seinen Nutzern eine Community mit einer Twitter-Integration, CheckIn-Möglichkeit und z.T. moderierten Kommunikationsstreams zu einzelnen Sendungen. Dabei zeigt sich im Q3 2012 die große Affinität der Nutzer zu eventbasierten Inhalten wie Fußball (Platz 1) und Formel 1 (Platz 6).

Bei ZAPITANO finden die Nutzer neben Kommunikationsmöglichkeiten auch Hintergrundinformationen zu Stars und Bewertungsoptionen. Die Auswertungen der User-Kommentare zeigen, dass „schräge“ Typen in den Serien „The Big Bang Theory“ sowie „Berlin – Tag & Nacht“, die glaubhaft mit den Widrigkeiten des Alltags kämpfen, besonders die Aufmerksamkeit der Zuschauer gewinnen.

Tweek ist kein originäres Second Screen-Angebot, sondern ein Entertainmentguide. Die besten Inhalte aus dem Netz, aus On Demand Services und dem Live TV sollen den Nutzer finden und ihm sein ganz persönliches Programm bieten. Die vorgeschlagenen Inhalte werden dabei aus den Social Spaces (z.B. Facebook) befreundeter Nutzer generiert.
ENDE

Weitere Informationen:
http://www.goldmedia.com/presse/newsroom/social-tv-monitor-2012-plattformen.html

Quelle: Social TV Monitor 2012, Auswertung Q3 2012
Der Social TV Monitor zeigt, wie sich die Nutzung von TV und Social Media in der deutschen Fernsehlandschaft entwickelt. Die Initialstudie zum Social TV Monitor 2012 erfasst den Status bis Juni 2012. Aktualisierte Auswertungen erscheinen wöchentlich und einmal pro Quartal auf www.social-tv-monitor.de.
Im Social TV Monitor werden insgesamt zehn TV-Sender analysiert: ARD, kabel eins, MTV, ProSieben, RTL, RTL2, Sat.1, VIVA, VOX und ZDF mit ihren insgesamt 529 Sendungen aus zwölf verschiedenen Genres. (Stand Juni 2012)
Abgebildet werden jeweils für jeden Sender und alle Sendungen die Anzahl der Facebook-Fans („gefällt mir“) und Redner („sprechen darüber“), die Aktivität der Fans (Wert aus aktueller Fanzahl, Kommentaren und Likes), prozentuale und absolute Veränderungen pro Woche und diverse Rankings nach Sendungen und Sendern. Derzeit erfasst der Social TV Monitor Facebook, Twitter und die OTT-Dienste ZAPITANO, Couchfunk und Tweek.

Goldmedia Custom Research GmbH: Die Goldmedia Custom Research GmbH wurde innerhalb der Goldmedia Gruppe im Januar 2007 gegründet. Die Gesellschaft ist auf den Bereich Nutzer- und Usability-Forschung sowie auf Markt- und Meinungsforschung spezialisiert. Die Goldmedia Custom Research GmbH bietet alle Formen und Instrumente der klassischen Marktforschung, von CATI, CAPI, Auditoriumstest oder Fokusgruppe über Conjoint-Analyse bis zur Pricing-Studie. Zudem ist das Unternehmen auf biometrische Medienforschung spezialisiert und hat eigene Instrumente im Bereich Usability-Forschung (Pupillometrie, Eyetracking) entwickelt und international patentiert. http://www.goldmedia.com/research.html

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