Tag Archives: Osteoporose

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Patienteninfo aus Mainz zu Schwangerschaft und Osteoporose

Mainzer Endokrinologe erklärt, warum es in der Schwangerschaft zu Osteoporose kommen kann

Patienteninfo aus Mainz zu Schwangerschaft und Osteoporose

Risikopatientinnen sollten im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit einer Osteoporose Entwicklung abklären.

MAINZ. Schwangerschaft und Osteoporose, das ist auch für den Endokrinologen Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster aus Mainz ein wichtiges Thema. Medizinstatistiken in Deutschland gehen davon aus, das durchschnittlich etwa eine von 250.000 Frauen im Rahmen einer Schwangerschaft eine Osteoporose entwickelt. Die Folge können starke Schmerzen sein, die im letzten Schwangerschaftsdrittel, nach der Geburt oder während der Stillzeit auftreten. Es kann zu Wirbeleinbrüchen oder Oberschenkel- bzw. Radiusfrakturen kommen. Tritt die Osteoporose typischerweise in fortgeschrittenem Alter auf, gilt die sogenannte Schwangerschaftsosteoporose als eine seltene frühe Form der Osteoporose. Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christian Wüster erklärt die Zusammenhänge.

Wie entsteht Osteoporose in der Schwangerschaft – Informationen vom Facharzt aus Mainz

Während der Schwangerschaft, besonders gegen Ende, werden dem Skelett der Mutter etwa 30 Gramm Kalzium entzogen. Sie dienen der Knochenbildung des Fetus. Ein erhöhtes Risiko haben Frauen Prof. Wüster zufolge zudem in der Stillphase. Dann kann es beim Heben des Kindes oder beim Herausheben aus dem Kinderwagen zu Frakturen kommen. „Zwar übernimmt das in der Schwangerschaft vermehrt ausgeschüttete Östrogen eine Schutzfunktion für das Skelett der Mutter, auch während der Stillphase. Allerdings ist Stillen nur möglich, weil der Östrogenwert wieder sinkt. Die Schutzfunktion des Hormons für die Knochen nimmt folglich ab. Etwa 150 Milligramm Kalzium werden während des Stillens abgebaut. Das Kind nimmt sie über die Muttermilch auf. Die Substitution von Kalzium und Vitamin D ist also im gebärfähigen Alter wichtig“, bewertet der Facharzt.

Prof. Wüster aus Mainz: Welche Risikogruppen für Osteoporose in der Schwangerschaft gibt es?

Zu den Risikopatientinnen für die Entwicklung einer Osteoporose während der Schwangerschaft gehören zum Beispiel:

– Frauen mit Stress und starker körperlicher Belastung,
– Frauen mit Östrogenmangel in Folge einer Anorexie (Magersucht),
– Frauen, die aufgrund einer Lungen- oder Autoimmunerkrankung eine Glukokortikoid-Behandlung erhalten haben,
– Frauen mit Venenentzündungen oder Thrombosen vor oder während der Schwangerschaft,
– Frauen mit bekanntem Vitamin-D- oder Kalziummangel,
– ältere Frauen.

Risikopatientinnen sollten bereits vor der Schwangerschaft eine Knochendichtemessung durchführen lassen und ggf. auf das Stillen verzichten. Zudem stehen verschiedene medikamentöse Therapien zur Verfügung, wenn eine Osteoporose mit Frakturen auftritt.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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medi auf der Jahrestagung der VSOU vom 2. bis 4. Mai 2019

medi Knie- und Rückenorthesen im Fokus

medi auf der Jahrestagung der VSOU vom 2. bis 4. Mai 2019

Von Donnerstag, 2. bis Samstag, 4. Mai 2019 findet im Kongresshaus Baden-Baden, Augustaplatz 10, die 67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. statt. medi präsentiert dort am Stand E.05 / E.05a neue Orthesen für die Therapie der Gonarthrose sowie die Rückenorthesen Lumbamed facet und Spinomed.

Knieorthesen-Neuheiten für die Therapie der Gonarthrose

medi erweitert sein Sortiment um drei Knieorthesen für die Therapie von Gonarthrose. Mit den drei Neuheiten medi Soft OA light, medi Soft OA (Softorthesen) und der Hartrahmenorthese M.4s OA comfort können Ärzte indikationsgerecht verordnen, das Sortiment bietet Lösungen für alle Gonarthrose-Stadien. Somit ist dank des breiten Angebotes eine patientenindividuellere Versorgung möglich. Die neuen Knieorthesen finden ihren Einsatz in der konservativen sowie der prä- und postoperativen Therapie von Gonarthrose. Sie zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus und sorgen für eine Entlastung des lateralen beziehungsweise medialen Kompartiments. Schmerzen können dadurch spürbar gelindert werden. Dies unterstützt die Mobilität des Patienten im Alltag. Um die ganzheitliche Therapie zu unterstützen, informiert medi online rund um das Thema Gonarthrose (Diagnose, Therapie, Selbstmanagement, Physioübungen, Ernährungstipps).

Modulare Beckenorthese zur Stabilisierung und Entlastung des Beckens und der Iliosakralgelenke

Die Beckenorthese Lumbamed sacro kommt bei diversen Erkrankungen des Iliosakralgelenks (ISG) wie dem ISG-Syndrom, der ISG-Arthrose und -Instabilität sowie bei einer Beckenringinstabilität zum Einsatz. Mit ihren drei Tragevarianten vereint sie die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage. Dank ihrer modularen Konstruktion wird sie individuell an das Schmerzgeschehen und den Aktivitätsgrad des Patienten angepasst. Die Lumbamed sacro ist die einzige modulare Beckenorthese für die punktgenaue ISG-Therapie. Sie kann Schmerzen lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken durch zirkuläre Kompression stabilisiert und entlastet. Zudem entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur durch die flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Online bietet medi viele Diagnose- und Therapieinformationen nebst Übungsbeispielen.

Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active zur Osteoporose-Therapie

Die Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (DVO) empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Orthesen (1) und verweist erstmals auf die beiden klinischen Studien zur Spinomed und Spinomed active (2). Die Leitlinienkommission hebt dabei ausdrücklich das identische Design und damit die identische Wirkungsweise von Spinomed und Spinomed active hervor. Somit erfährt die Bodyvariante Spinomed active eine deutliche Aufwertung durch die Leitlinie und eine offizielle Gleichstellung zur Rucksackvariante Spinomed. Der DVO verweist dabei auf die bis heute einzigartige wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit beider Rückenorthesen. Die DVO-Leitlinie 2017 führt weiter aus, dass es derzeit keine Vergleichsstudien zwischen den Rückenorthesen der unterschiedlichen Hersteller gibt.

Informationsmaterial gibt es am medi Stand E.05 / E.05a und im medi Kundencenter, Telefon 0921 912-977 sowie unter www.medi.de/arzt/weiterbildung/kongresse/vsou

(1) DVO Leitlinie Osteoporose 2017,196-200; www.dv-osteologie.org (Menüpunkt: „Für Patienten“), letzter Zugriff 07.03.2019
(2) Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2004;83(3):177-186 sowie Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2011;90(5):805-815

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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medi GmbH & Co. KG
Anke Kerner
Medicusstraße 1
95448 Bayreuth
09219121138
a.kerner@medi.de
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medi auf der Jahrestagung der VSOU vom 2. bis 4. Mai

medi Knie- und Rückenorthesen im Fokus

medi auf der Jahrestagung der VSOU vom 2. bis 4. Mai

Von Donnerstag, 2. bis Samstag, 4. Mai 2019 findet im Kongresshaus Baden-Baden, Augustaplatz 10, die 67. Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. statt. medi präsentiert dort am Stand E.05 / E.05a neue Orthesen für die Therapie der Gonarthrose sowie die Rückenorthesen Lumbamed facet und Spinomed.

Knieorthesen-Neuheiten für die Therapie der Gonarthrose

medi erweitert sein Sortiment um drei Knieorthesen für die Therapie von Gonarthrose. Mit den drei Neuheiten medi Soft OA light, medi Soft OA (Softorthesen) und der Hartrahmenorthese M.4s OA comfort können Ärzte indikationsgerecht verordnen, denn das Sortiment bietet Lösungen für alle Gonarthrose-Stadien. Somit ist dank des breiten Angebotes eine patientenindividuellere Versorgung möglich. Die neuen Knieorthesen finden ihren Einsatz sowohl in der konservativen als auch in der prä- und postoperativen Therapie von Gonarthrose. Sie zeichnen sich durch einen hohen Tragekomfort aus und sorgen für eine Entlastung des lateralen beziehungsweise medialen Kompartiments. Schmerzen können dadurch spürbar gelindert werden. Dies unterstützt die Mobilität des Patienten im Alltag. Um die ganzheitliche Therapie zu unterstützen, informiert medi online auf www.medi.biz/oa rund um das Thema Gonarthrose (Diagnose, Therapie, Selbstmanagement, Physioübungen, Ernährungstipps).

Modulare Beckenorthese zur Stabilisierung und Entlastung des Beckens und der Iliosakralgelenke

Die Beckenorthese Lumbamed sacro kommt bei diversen Erkrankungen des Iliosakralgelenks (ISG) wie dem ISG-Syndrom, der ISG-Arthrose und -Instabilität sowie bei einer Beckenringinstabilität zum Einsatz. Mit ihren drei Tragevarianten vereint sie die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage. Dank ihrer modularen Konstruktion wird sie individuell an das Schmerzgeschehen und den Aktivitätsgrad des Patienten angepasst. Die Lumbamed sacro ist die einzige modulare Beckenorthese für die punktgenaue ISG-Therapie. Sie kann Schmerzen lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken durch zirkuläre Kompression stabilisiert und entlastet. Zudem entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur durch die flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Unter www.medi.biz/sacro gelangt der Patient zu Diagnose- und Therapieinformationen nebst Übungsbeispielen.

Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active zur Osteoporose-Therapie

Die Leitlinie des Dachverbands der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (DVO) empfiehlt ausdrücklich den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Orthesen (1) und verweist erstmals auf die beiden klinischen Studien zur Spinomed und Spinomed active (2). Die Leitlinienkommission hebt dabei ausdrücklich das identische Design und damit die identische Wirkungsweise von Spinomed und Spinomed active hervor. Somit erfährt die Bodyvariante Spinomed active eine deutliche Aufwertung durch die Leitlinie und eine offizielle Gleichstellung zur Rucksackvariante Spinomed. Der DVO verweist dabei auf die bis heute einzigartige wissenschaftlich bewiesene Wirksamkeit beider Rückenorthesen. Die DVO-Leitlinie 2017 führt weiter aus, dass es derzeit keine Vergleichsstudien zwischen den Rückenorthesen der unterschiedlichen Hersteller gibt.

Informationsmaterial gibt es am medi Stand E.05 / E.05a und im medi Kundencenter, Telefon 0921 912-977, E-Mail arzt@medi.de

Surftipps: www.medi.de/arzt und www.medi.de/arzt/weiterbildung/kongresse/vsou

(1) DVO Leitlinie Osteoporose 2017,196-200; www.dv-osteologie.org (Menüpunkt: „Für Patienten“), letzter Zugriff 07.03.2019
(2) Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2004;83(3):177-186 sowie Pfeifer M et al. Am J Phys Med Rehabil 2011;90(5):805-815

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und orthopädische Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt. www.medi.de, www.item-m6.com, www.cepsports.com

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Was ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Informationen zur Knochendichtemessung, ihrem Ablauf und ihrem Nutzen für Patienten

Was ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Schnell und kostengünstig durchführbar: die Knochendichtemessung. (Bildquelle: © fotoliaxrender / Fotolia)

Eine beginnende Osteoporose, also ein krankhafter Knochenschwund, kann mit einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) diagnostiziert werden. Eine frühzeitige Diagnose von Osteoporose ist wichtig, um rechtzeitig mit geeigneten Therapien gegenzusteuern. Frühzeitig heißt in diesem Zusammenhang: Vor dem Auftreten einer Fraktur, also eines Knochenbruchs. Die Werte, die bei der Knochendichtemessung gemessen werden, geben Ärzten Aufschluss über das individuelle Frakturrisiko. Mit einem fortschreitenden Knochenabbau steigt das Risiko an, einen Knochenbruch zu erleiden. Die Knochendichtemessung kann Osteopenie bzw. Osteoporose schon feststellen, bevor es zu einem Bruch gekommen ist. „Das ist für Patienten ein Vorteil“, urteilt Monika Wüster, Geschäftsführerin von Medi-Manage, einem Medizintechnikunternehmen mit Schwerpunkt auf Geräten für die Osteodensitometrie.

Vorteile eine Knochendichtemessung im Überblick

Die Osteodensitometrie kann heute

– Strahlungsarm
– Schnell
– kostengünstig und
– zur Therapiekontrolle

eingesetzt werden.

„Eine Untersuchung mit einem Knochendichte-Messgerät ist für den Patienten nicht belastend. Sie kann sehr schnell, sogar innerhalb von Sekunden Auskunft über die Knochengesundheit geben. Die Strahlenbelastung ist sehr gering, gerade bei den Geräten der neueren Generation mit der sogenannten Flashbeam-Technologie. Zudem ist die Messung sehr genau und damit ein wichtiges Instrument zur Therapiekontrolle“, hebt Monika Wüster hervor. Die Knochendichtemessung ist laut WHO und dem „Dachverband Osteologie“ eine anerkannte und empfohlene Standardmethode, um Osteoporose zu diagnostizieren. Bei der Messung wird vereinfacht dargestellt die Abweichung der individuellen Knochendichte von den Werten gesunder junger Erwachsener und den Werten von gesunden Patienten im gleichen Alter und mit dem gleichen Geschlecht verglichen.

Knochendichtemessung: Der Nutzen für den Patienten

Wie profitieren Patienten von einer Knochendichtemessung? „Osteoporose kann mit Hilfe einer Knochendichtemessung frühzeitig erkannt werden, also bereits bevor es durch den krankhaften Knochenabbau zu Frakturen gekommen ist. Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft ist das relevant. Denn in höherem Alter kann zum Beispiel ein Oberschenkelhalsbruch der Einstieg in langwierige und schwierige Pflegebedürftigkeit sein“, erklärt Monika Wüster.

Das Unternehmen Medi-Manage Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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Ermüdungsfrakturen – Endokrinologe aus Mainz informiert

Endokrinologe aus Mainz erklärt: Was sind Ermüdungsfrakturen und wie werden sie behandelt?

Ermüdungsfrakturen - Endokrinologe aus Mainz informiert

Ermüdungsfrakturen bei Leistungssportlern. (Bildquelle: © Comugnero Silvana / Fotolia)

MAINZ. Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster wird in seinem Praxisalltag immer wieder mit sogenannten Ermüdungsfrakturen konfrontiert. Die Behandlung erfordert nach Erfahrung des Facharztes für Endokrinologie ein besonderes interdisziplinäres Management und die Kooperation von Orthopäden, Unfallchirurgen, Osteologen, Radiologen und Physiotherapeuten. Funktioniert diese Zusammenarbeit und arbeitet der Patient gut mit, kann die Rekonvaleszenz nach einer Ermüdungsfraktur deutlich verkürzt werden. Doch was genau ist eine Ermüdungsfraktur und welche Personen sind davon betroffen? „Ermüdungsfrakturen treten gehäuft bei sportlichen Athleten, bei Soldaten oder Ballett-Tänzern auf. Weil häufig Soldaten betroffen sind, werden sie auch als Marschfrakturen bezeichnet“, erklärt Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster. Zudem werden sie Stressfraktur oder Bone bruise genannt. Etwa zehn Prozent der Rekruten erleiden nach drei Monate der Grundausbildung Ermüdungsfrakturen. Athleten zeigen eine Häufigkeit von 20 Prozent.

Wo können Ermüdungsfrakturen auftreten? Endokrinologe aus Mainz informiert

Die Stressfraktur tritt oft an den Schienbeinknochen (Tibia), den Wadenbeinknochen (Fibula), an den Mittelfußknochen (Metatarsalia), den Fußwurzelknochen (Tarsalia), am Schenkelhals oder am Sitzbein auf. Um die Ermüdungsfraktur zu diagnostizieren, sind neben bildgebenden Verfahren wie Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT), Röntgenbilder und Knochenszintigraphie auch Labordiagnostik und eine differentialdiagnostische osteologische Untersuchung notwendig. Dies dient u.a. dem Ausschluss von bösartigen Erkrankungen. Als Hauptursache für Stressfrakturen gelten

– länger anhaltende Belastungen,
– Sportarten, die vom Gewicht abhängig sind,
– Formen von Osteoporose oder Osteomalazieformen,
– Störungen im Calciumstoffwechsel,
– Vitamin D-Mangel,
– Vitamin D-Rezeptor-Defekte,
– unzureichende Energiezufuhr,
– Essstörungen (Anorexia nervosa) oder
– das relative Energiedefizienz-Syndrom bei Sportlern.

Behandlung von Ermüdungsfrakturen beim Endokrinologen in Mainz

Neben der interdisziplinären ärztlichen Therapie von Ermüdungsfrakturen ist eine psychologische Betreuung von Patienten mit Stressfrakturen sinnvoll. Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster berichtet von einem hohen Leidensdruck, der vor allem bei Leistungssportlern auftreten kann. Die Therapie beinhaltet eine optimierte Energieaufnahme mit Eiweiß und kalorienreicher Ernährung. Zudem können Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D, Vitamin K, Kalzium und Magnesium verordnet werden. Ob ein knochenaufbauendes Medikament zum Einsatz kommt, sollte der Osteologe entscheiden. Ein solches Präparat kann den Heilungsprozess verkürzen. Bestimmte Osteoporose-Therapeutika führen jedoch zum genau gegenteiligen Effekt. Bei Frauen vor der Menopause mit Zyklusstörungen können zyklusregulierende Medikamente sinnvoll sein. Bei Männern kann Testosteron verordnet werden.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Vitamin D Mangel – Wann ist die Einnahme von Tabletten sinnvoll?

Den meisten Menschen bringt die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten nichts, zumal echte Mangelerscheinungen in unseren Breiten recht selten sind. Allerdings gibt es Risikogruppen, bei denen eine Einnahme durchaus sinnvoll sein kann.

Für den Knochenstoffwechsel spielt das „Sonnenvitamin“ eine Schlüsselrolle. Es unterstützt den Körper dabei, Kalzium aus Lebensmitteln aufzunehmen und härtet so Knochen und Zähne. Es ist zudem an weiteren Stoffwechselvorgängen beteiligt und beeinflusst die Muskelkraft positiv. Bei einem echten Mangel an Vitamin D kann es zu einer Knochenerweichung kommen, bei Säuglingen und Kleinkindern Rachitis genannt, bei Erwachsenen Osteomalazie. Außerdem gilt ein Vitamin-D-Mangel bei älteren Menschen als Risikofaktor für eine Osteoporose.

Den Hauptanteil an Vitamin D bildet der Körper selbst mithilfe des UV-Lichts aus der Sonne. Deshalb ist es empfehlenswert, von März bis Oktober zwei- bis dreimal pro Woche Gesicht, Hände und Arme kurzzeitig unbedeckt und ohne Sonnenschutz der Sonne auszusetzen. Der Körper speichert das fettlösliche Vitamin. Auch einige wenige Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Vitamin D, Wildlachs sogar besonders viel.

Für folgende Risikogruppen kann es daher sinnvoll sein, Tabletten einzunehmen: Ältere Menschen ab 70 Jahren, da mit dem Alter die Eigenproduktion von Vitamin D nachlässt. Insbesondere bei pflegebedürftigen Senioren, die nur selten das Haus verlassen oder in einer Pflegeeinrichtung leben. Auch jüngere Menschen, die unter einer chronischen Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden oder Medikamente einnehmen, die den Vitamin D-Stoffwechsel beeinträchtigen, können von Tabletten profitieren. Weiterhin Menschen mit einer dunkleren Hautfarbe, da durch den erhöhten Melaningehalt der Haut die UVB-Strahlen der Sonne stärker abgehalten werden. Ebenso alle, die sich kulturell oder religiös bedingt verschleiern. Darüber hinaus Säuglinge, denn der Vitamin-D-Gehalt in der Muttermilch ist gering und die Haut der Babys darf aufgrund noch nicht ausgebildeter Schutzmechanismen nicht der Sonne ausgesetzt werden. Deshalb bekommen sie im Rahmen der allgemeinen Vorsorge spezielle Vitamin-D-Präparate vom Kinderarzt verschrieben.

Die Einnahme von Vitamin D muss immer mit dem Hausarzt abgesprochen werden. Zu große Vitamin-D-Mengen erhöhen den Kalziumspiegel im Blut. Anfänglich kann das zu vermehrter Urinausscheidung, Durst und Übelkeit führen. Da sich Kalzium in den Nieren ablagert, droht langfristig eine Nierenverkalkung mit der Gefahr eines akuten oder chronischen Nierenversagens.

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Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Prof. Dr. Dr. hc. Wüster aus Mainz zum Zusammenhang zwischen Knochenauf- bzw. -abbau

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüsenhormone und Frakturrisiko

Einfluss auf den Knochenauf- und abbaus haben Schilddrüsenhormone. (Bildquelle: © Kateryna_Kon / Fotolia)

MAINZ. Schilddrüsenhormone haben Einfluss auf den Prozess des Knochenauf- und -abbaus. Sie beeinflussen damit das Risiko, eine Fraktur zu entwickeln. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. hc. Christian Wüster hin. Er bezieht sich damit auf Untersuchungen der Forscher um Dr. Elena Tsourdi vom Universitätsklinikum Dresden (1). Wüster ist Endokrinologe und leitet eine langjährig etablierte Praxis in Mainz. Der Zusammenhang zwischen der Konzentration der Schilddrüsenhormone und dem Knochenaufbau und -abbau besteht während des ganzen Lebens, betont der Facharzt.

Endokrinologe aus Mainz stellt heraus: Auf eine frühzeitige Diagnose kommt es an

Die Forscher der Uni Dresden beschreiben, dass eine unerkannte Hypothyreose, also eine krankhafte Unterfunktion der Schilddrüse, im Kindesalter die Knochen deutlich langsamer reifen lässt und zu ausgeprägten Wachstumsverzögerungen bzw. zu -stillstand führen kann. „In diesem Zusammenhang kommt es vor allem auf die rechtzeitige Behandlung an, um das Knochenwachstum zu unterstützen“, erklärt Prof. Wüster. Dazu wird in der Therapie das synthetische Hormon Levothyroxin (T4) medikamentös ersetzt. Liegt eine Hypothyreose bei Erwachsenen vor, beeinflusst dies die Knochenbildung und -resorption negativ. Welche Folgen dies hat, ist bisher nicht ausreichend untersucht. So ist unklar, ob dadurch zum Beispiel ein erhöhtes Frakturrisiko vorliegt.

Überproduktion von Schilddrüsenhormonen – Infos vom Endokrinologen aus Mainz

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Problemen mit Schilddrüsenhormonen ist noch in einem anderen Kontext wichtig: Denn Einfluss auf das Wachstum im Kindesalter hat auch eine sogenannte Hyperthyreose. Dabei kommt es zu einer Überproduktion von Schilddrüsenhormonen. In der Folge wachsen die betroffenen Kinder überdurchschnittlich schnell. Doch nach der verfrühten Fusion der Wachstumsplatten kommt es zu einem Wachstumstopp. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann dieser Prozess beeinflusst werden, schildert Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster.
Ein relativ gut erforschter Zusammenhang zwischen der Überproduktion von Schilddrüsenhormonen (Hyperthyreose) und Osteoporose ist wissenschaftlich untersucht. Häufig entwickeln Frauen nach der Menopause mit einer zu hohen Konzentration von Schilddrüsenhormonen im Blut eine Osteoporose. Diese Erkrankung führt zu einem Verlust an Knochenmineralsalzgehalt und erhöht das Frakturrisiko.

(1) Tsourdi E et al., Internist 2018; 59: 661-667.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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MAINZ / WIESBADEN. Endokrinologe zu Sport und Osteoporose

Sport dient der Vorbeugung von Osteoporose, weiß Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster, Endokrinologe aus Mainz

MAINZ / WIESBADEN. Endokrinologe zu Sport und Osteoporose

Sport hilft den Knochen stabil zu bleiben. (Bildquelle: © skumer / Fotolia)

MAINZ / WIESBADEN. Ernährung und Bewegung sind die beiden wesentlichen Eckpfeiler der Prävention von Osteoporose. Auf diesen Zusammenhang weist Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster, Endokrinologe für Mainz und Wiesbaden, hin. Beide Aspekte sollten dabei in gleicher Weise beachtet werden. Körperliche Aktivität trägt zur Knochengesundheit bei. Schon Galileo Galilei erkannte im Jahre 1683 den Zusammenhang zwischen Köpergewicht und Knochengröße. Ohne Stimulation durch mechanische Belastung kommt es am Skelett zu schnellem und ausgeprägtem Knochenmassenverlust. Neben den rein mechanischen Reizen wirken weitere Faktoren auf das Skelettsystem, die den Knochenaufbau und den -abbau fördern. Dazu gehören hormonelle Faktoren.

Die Hormone verändern sich nach körperlicher Belastung. So lässt sich nachweisen, dass die Konzentration der Knochenanabolen, also knochenaufbauenden Hormone

– Testosteron und
– Östradiol, aber auch des abbaufördernden Hormons
– Kortisol,

nach körperlichen Belastungen ansteigen. „Wichtig ist, dass individuell passende Trainingsgleichgewicht zu finden, um mit Bewegung gezielt die Knochenstabilität zu fördern“, hebt Prof. Dr. Dr. h.c. Christian Wüster hervor.

Tipps für die Vorbeugung von Osteoporose vom Endokrinologen aus Mainz

Damit über Bewegung Knochenmasse aufgebaut werden kann, sollten Prof. Dr. Dr. h.c. Wüster zufolge Trainingsanreize an den Skelettstellen gesetzt werden, an denen sich am häufigsten im Zusammenhang mit Osteoporose Frakturen entwickeln. Das ist vor allem im Bereich der Wirbelsäule und dem Unterarm der Fall. Trainingsanreize sollten im Zeitverlauf gesteigert werden, um die Alltagsbelastungen zu übersteigen. „Wenn Patienten das Bewegungsprogramm unterbrechen, zeigt sich, dass sich die positiven Effekte wieder zurückbilden“, plädiert Prof. Wüster für Kontinuität. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass die Knochenmassen-Zunahme prozentual dann besonders hoch ist, wenn die Ausgangswerte der Knochenmasse sehr niedrig sind. Ein entsprechendes Trainingsprogramm sollte folgendermaßen aussehen:

– Das Training sollte einen dynamischen Charakter aufweisen.
– Es sollte intensiv und mit hoher Frequenz stattfinden.
– Die Übungen sollten vielseitig und regelmäßig sein.

Endokrinologe aus Mainz: Immobilität ist eine Gefahr für die Knochenstabilität

Dabei scheint sich nicht die Dauer, sondern die Häufigkeit der Übungen in Verbindung mit der Intensität auf den Knochenaufbau auszuwirken, zeigen trainingswissenschaftliche Untersuchungen. Das heißt, Wirkung zeigen vor allem kurze, intensive Belastungen, im Vergleich zu andauernden, weniger intensiven. Es zeigt sich zudem, dass ein hohes Aktivitätsniveau in Kindheit und Jugend einen überdauernden Effekt im späteren Lebensalter erzeugt. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen konnten zudem nachweisen, dass sich eine längere Phase der Immobilität negativ nicht nur auf die Muskelmasse, sondern auch auf den Knochenkalksalzgehalt auswirkt. Das gilt sowohl für die Ruhigstellung einzelner Skelettteile, als auch für längere Bettlägerigkeit. So konnte nachgewiesen werden, dass ein Aufenthalt in Schwerelosigkeit einen Knochenschwund nach sich zieht, der dem längerer Bettlägerigkeit ähnelt. Sind Patienten immobil, kann ein Knochenmassenverlust in Höhe von vier bis fünf Prozent pro Monat entstehen.

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Fakten zur Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Wer zahlt für die Knochendichtemessung und wo kann sie durchgeführt werden?

Fakten zur Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)?

Knochendichtemessung zur Unterstützung der Früherkennung von Osteoporose. (Bildquelle: © TANABOON – Fotolia)

Mithilfe einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann die Diagnose „Osteoporose“ untermauert werden. Um eine Osteoporose zweifelsfrei festzustellen sind darüber hinaus weitere Untersuchungen notwendig. „Patienten sollten wissen, dass nicht jeder Arzt eine Genehmigung zur Durchführung einer Knochendichtemessung hat.“ Darauf weist Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge in Mainz hin, das Geräte zur Knochendichtemessung vertreibt und wartet. Damit Ärzte eine Knochendichtemessung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen durchführen können, brauchen sie die Genehmigung der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung. Liegt diese nicht vor, wird die Knochendichtemessung privat abgerechnet. Sie kostet zwischen 20 und 40 Euro.

Knochendichtemessung – heutzutage nicht nur in Arztpraxen möglich

Monika Wüster beschreibt, dass die modernen Geräte zur Knochendichtemessung mit DXA heute in vielfältigen Bereichen, nicht nur in der ärztlichen und klinischen Praxis, Anwendung finden. Auch in der Gesundheitswirtschaft, in Apotheken oder in Fitnessstudios kommen diese Geräte – teilweise kostenlos für die Nutzer – zum Einsatz. „Denn die Bedienung ist einfach, die Röntgenstrahlung minimal, und die Technik hoch ausgereift“, betont Monika Wüster. Patienten haben alle fünf Jahre ein Anrecht auf eine ärztliche Osteoporose-Diagnostik mit Hilfe einer Knochendichtemessung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse. Liegen klinische Gründe vor, kann eine Messung gegebenenfalls auch früher wiederholt werden. Die Messung der Knochendichte im Rahmen der Früherkennung und Prävention jedoch ist eine reine Privatleistung (IGeL). Ist die Knochendichtemessung mit der DXA-Methode jedoch Teil einer ärztlichen Therapie, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten hierfür.

Knochendichtemessung nicht erst nach einem Knochenbruch

Erst seit einer gesetzlichen Änderung aus dem Jahr 2014 wird eine Knochendichtemessung nicht erst dann vorgenommen, wenn es bereits zu einer Fraktur gekommen ist. Seit diesem Zeitpunkt haben auch Patienten, die ein höheres Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose aufweisen, einen Finanzierungsanspruch für die Knochendichtemessung durch die gesetzlichen Krankenkassen – auch wenn sie noch keinen Knochenbruch erlitten haben. „Für Verbraucher wichtig zu wissen: Eine Knochendichtemessung kann nur dann Kassenleistung sein, wenn sie von einem qualifizierten Arzt durchgeführt wird. Adressen ausgebildeter Ärzte in diesem Bereich stellt die Patienten-Beratungsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung des Bundeslandes zur Verfügung“, erklärt Monika Wüster.

Das Unternehmen Medi-ManAge Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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Sonstiges

Mit Knochendichtemessung Frakturrisiko einschätzen

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) hilft bei der Bestimmung des individuellen Frakturrisikos

Mit Knochendichtemessung Frakturrisiko einschätzen

Einteilung der Osteoporose anhand der Ergebnisse einer Knochendichtemessung. (Bildquelle: © hamara – Fotolia)

Eine Knochenfraktur im fortgeschrittenen Lebensalter ist in vielen Fällen der Einstieg in langwierige und komplizierte Pflegebedürftigkeit. Mithilfe der Knochendichtemessung lässt sich das individuelle Frakturrisiko quantifizieren. Das haben mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien und Übersichtsarbeiten nachweisen können. Sowohl mit der Dual Röntgen Absorbtiometrie (DXA), mit der quantitativen Computertomographie als auch mit der quantitativen Knochenultrasonometrie und -graphie lässt sich das Frakturrisiko an Wirbelkörpern oder Schenkelhalsknochen quantifizieren. Das bedeutet, je nach Ergebnis der Knochendichtemessung lässt sich das Risiko errechnen, einen Knochenbruch zu erleiden. Es ist dabei unerheblich wo gemessen wird – am Schenkelhalsknochen, an der Wirbelsäule, an Unterarmen, Fingern, Fersenbein oder Tibia.

Wie bildet die Knochendichtemessung das Frakturrisiko ab?

Eine zentrale Rolle bei der Quantifizierung des Frakturrisikos spielt die sogenannte Standardabweichung, also die Abweichung der individuellen Knochendichte von den Werten gesunder Personen mit einer maximalen Knochendichte und gesunder Personen im gleichen Alter. Mit der Abnahme der Knochendichte um eine Standardabweichung steigt das Risiko für zukünftige Frakturen um 50 bis 200 Prozent. Eine Rolle für die Aussagekraft spielt dabei der körperliche Bereich, an dem eine Knochendichtemessung vorgenommen wird. Das bedeutet, Frakturen an den Wirbelkörpern lassen sich am besten durch eine Bestimmung der Knochendichte an der Wirbelsäule vorhersagen – entsprechend einer Messung am Oberschenkelhalsknochen für Frakturen in diesem körperlichen Bereich. In den wissenschaftlichen Studien zeigt sich zudem, dass Patienten, die bereits eine Fraktur erlitten haben, ein signifikant höheres Risiko für weitere Frakturen aufweisen.

Stadieneinteilung der Osteoporose mithilfe der Knochendichtemessung

Der krankhafte Verlust an Knochendichte und Knochenstabilität, der mit der Osteoporose einhergeht, lässt sich in unterschiedliche Stadien einteilen. Nach Prof. Dr. med. Christian Wüster (1) gehen Knochendichtewerte mit einem T-Wert größer als -2,5 SD mit einem erhöhten Osteoporose-Risiko einher. Ein T-Wert kleiner oder gleich -2,5 SD bezeichnet Osteoporose, ohne dass es zu Knochenbrüchen gekommen ist. Eine manifeste Osteoporose liegt vor, wenn bereits typische Osteoporose bedingte Knochenbrüche an Wirbelsäule, Schenkelhals oder Unterarm aufgetreten sind.

(1) Deutsches Ärzteblatt 1998; 95: A-2547-2551 [Heft 4]

Das Unternehmen Medi-ManAge Innovation in Mainz hat sich auf den Vertrieb und Service von medizintechnischer Systeme spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der effizienten Sonden- und MRT-Spulen Reparatur. Im Bereich der Knochendichtemessung stellt das Unternehmen hochwertige Technologien zur Verfügung.

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