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Im Fokus: Expertenvorträge von medi für den Fachhandel

medi auf der EXPOLIFE INTERNATIONAL 2019

Im Fokus: Expertenvorträge von medi für den Fachhandel

Wie immer ein Blickfang auf der EXPOLIFE INTERNATIONAL in Kassel: der medi Stand.

Auf der diesjährigen EXPOLIFE INTERNATIONAL in Kassel stand der intensive Austausch mit den Fachbesuchern bei medi im Mittelpunkt. Der Hilfsmittelhersteller präsentierte dort auf über 200 Quadratmetern seine innovativen Produkte aus den Bereichen Phlebologie, Lymphologie, Orthopädie, Footcare und Woundcare. Im Fokus standen zwei Vorträge für den medizinischen Fachhandel.

Laut Veranstalter kamen in diesem Jahr 8.900 Besucher vom 28. bis 30. März zur Messe nach Kassel, 261 Aussteller waren vor Ort. Die EXPOLIFE INTERNATIONAL richtet sich an Beschäftigte aus dem Sanitäts-, Reha-, Orthopädietechnik- und Orthopädieschuhtechnik-Fachhandel.

Vortrag über Umfrage zur Schutzfunktion von Knieorthesen
Dr. Annette Erhardt, Leitung Medical Affairs bei medi, überzeugte die Fachbesucher am 29. März mit ihrem Vortrag zum Thema „Schutzfunktion einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen – Ihre Kunden danken es Ihnen!“. In diesem stellte sie die Ergebnisse einer Patientenumfrage zum Nutzen einer Orthese im Versorgungsalltag vor.(1,2)

Zunächst führte sie kurz die unterschiedlichen Krankheitsbilder ein, die das Kniegelenk betreffen können. Darüber hinaus erinnerte sie daran, dass Knieorthesen vor, nach oder auch unabhängig von einer Operation eingesetzt werden können. Somit bestünde ein hohes Potential bei diesen Produkten aufgrund der Vielfalt der verletzten Strukturen und des variablen zeitlichen Einsatzes. Dr. Erhardt beantwortete die Frage: Was wird aktuell in klinischen Studien zu Knieorthesen untersucht? Der Fokus läge vor allem auf objektiven, funktionellen Parametern wie Bewegungsumfang oder Muskelaktivität. Hingegen wies sie darauf hin, dass der subjektive, patienten-relevante Nutzen der Knieorthesen – wie deren Schutzfunktion oder die psychologische Komponente – in Studien weniger berücksichtigt werde.

Daher initiierte medi eine Umfrage, die im Rahmen des „medi Sorglospaketes“ erfolgte. Dieses beinhaltet die Rückholung der medi Knieorthese nach erfolgreicher Behandlung des Patienten. Der Erhebungsbogen wurde den Hartrahmenorthesen M.4s comfort und M.4 X-lock von März bis September 2018 beigelegt. Er enthielt Fragen zum Krankheitsbild, zur Therapie, zur Häufigkeit kritischer Ereignisse während der Rehabilitation und zum Nutzen sowie zum Tragekomfort der Orthese.

Repräsentative Ergebnisse bei fast 3.000 Umfrageteilnehmern
2.956 Patienten nahmen an der Umfrage teil. Von ihnen bewerteten 94 Prozent die Qualität der Knieorthese mit „sehr gut“ oder „gut“. 77 Prozent der Befragten gaben beim Tragekomfort „sehr gut“ oder „gut“ an. Die Handhabung der Orthese wie das An- und Ablegen des Hilfsmittels fanden 84 Prozent der Patienten „sehr gut“ oder „gut“. „Dies spiegelt die hohe Zufriedenheit der Anwender mit den Produkten wieder. 94 Prozent der Befragten würden ihre Orthese daher auch weiterempfehlen – ein beeindruckender Wert“, so Dr. Erhardt.

Die Referentin wies darauf hin, dass die Umfrage den Versorgungsalltag des Arztes und des Fachhandels sehr gut widerspiegele, da die Patienten das breite Spektrum der Krankheitsbilder abdeckten (unter anderem Kreuzband-, Seitenband-, Meniskus-, Knorpel- und Sehnenverletzungen). Außerdem konnte die Ursache der Verletzung sowohl auf sportliche Aktivitäten, zum Beispiel Skifahren, Snowboarden oder Fußball, als auch auf Alltagsunfälle wie Haushalts-, Arbeits- und Verkehrsunfälle zurückgeführt werden. Folglich bilde diese repräsentative Umfrage die Versorgungsrealität sehr gut ab.

Orthese als „Sicherheitsgurt“ bestätigt
76 Prozent der Patienten wurden operativ behandelt. „Vor allem nach einer Operation ist die Schutzfunktion einer Orthese ausschlaggebend. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass der Knieorthese eine Schutzfunktion zukommt und sie als ,Sicherheitsgurt“ wahrgenommen wird“, betonte Dr. Erhardt. 94 Prozent der Patienten stimmten der Aussage zu oder voll zu, dass die Orthese sie in der Therapie unterstützt und ihnen Sicherheit gegeben hat. 87 Prozent gewannen durch die Orthese die Sicherheit, ihr Knie richtig zu strecken oder anzuwinkeln. Darüber hinaus gaben 92 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass die Orthese sie vor kritischen beziehungsweise gefährlichen Knie-Bewegungen geschützt hat.

„Interessant war für uns die Erkenntnis, dass bei fast zwei Drittel der Anwender, nämlich 63 Prozent, tatsächlich auch ein kritisches Ereignis in der frühen Rehabilitationsphase eintrat. Ein einfacher Vergleich ist der Sicherheitsgurt im Auto! Solange nichts passiert, braucht man ihn nicht. Wenn allerdings etwas passiert, kann der Sicherheitsgurt Leben retten. Die kritischen Alltagssituationen, die die Patienten erlebt haben, können das OP-Ergebnis gefährden. Umso wichtiger ist die Schutzfunktion von Knieorthesen“, hob Dr. Erhardt hervor. Kritische Ereignisse waren vor allem „zu starkes Anwinkeln oder Strecken des Knies“ (49 Prozent), „Knie verdrehen“ (49 Prozent) und „Stolpern oder Stürzen“ (35 Prozent). Die Befragten bestätigten, dass die Orthese sie in dieser Situation schützte.

Am Ende ihres Vortrages zog Dr. Erhardt ein sehr positives Fazit: „Diese Umfrage, an der fast 3.000 Patienten teilnahmen, ist nach unserem Kenntnisstand die erste dieser Art in Deutschland. Mit ihr konnten wir den subjektiven, patienten-relevanten Nutzen einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen nachweisen.“

Patientenrechte bei Leistungsablehnungen
Bereits am 28. März referierte Jürgen Schwabe, Krankenkassenmanager bei medi, zum Thema „Patientenrechte bei Leistungsablehnungen durch die Krankenkasse“. Darin ging er zunächst auf die gesetzlichen Krankenkassen und deren Finanzsystem ein. Er verwies darauf, dass die Leistungen der Krankenkassen nahezu identisch seien. „Der Wettbewerb zwischen ihnen bezieht sich in erster Linie auf die gesunden Versicherten“, hob Schwabe hervor.

Anschließend bezog er sich auf die Verordnungshoheit der Ärzte und wies darauf hin, dass die Kosten für Hilfsmittel, die im Hilfsmittelverzeichnis stehen, vollständig von den Krankenkassen übernommen werden müssten. Dennoch bestehe die Möglichkeit einer Wirtschaftlichkeitsprüfung: Die Krankenkassen können Leistungen zurückfordern, die auf einer unwirtschaftlichen Verordnungsweise beruhen. Jedoch gäbe es für die Wirtschaftlichkeitsprüfung von Hilfsmitteln die Möglichkeit der Einzelfallprüfung, bei der die Krankenkasse begründete Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Verordnung nachweisen müsse.

Schwabe nannte diverse Gründe für Leistungsablehnungen durch die Krankenkassen. Dazu zählen: die fehlerhafte Beantragung durch den Leistungserbringer, eine Überversorgung des Patienten mit dem Hilfsmittel, Verordnung eines Produktes, das kein anerkanntes Hilfsmittel ist, oder auch die Willkür der Krankenkasse. Hierzu präsentierte der Referent eine Übersicht mit Ablehnungsquoten der einzelnen Produktgruppen im Bereich der Hilfsmittel. Diese zeigte den Anwesenden, dass Produkte zur Inhalationstherapie und Krankenfahrzeuge am häufigsten abgelehnt werden. Danach folgen Orthesen, Inkontinenzhilfen und Hilfsmittel zur Kompressionstherapie.

Schwabe gab daher Tipps, was bei einer Ablehnung getan werden könne. „Ein Widerspruch kann nur durch den Versicherten erfolgen“, stellte der Experte klar. Die Krankenkasse dürfe in diesem Fall eine schriftliche Arztanfrage durchführen, die von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung freigegeben wurde, den Medizinischen Dienst der Krankenkassen einschalten und eine ungerechtfertigte Leistung unter Einhaltung des Rechtsweges ablehnen. Nicht gestattet seien hingegen die Verwendung eigener Arztanfragen ohne einem von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung freigegebenem Formular, eine Anforderung der medizinischen Unterlagen oder eine Ablehnung ohne Rechtsgrund. Auch lange Bearbeitungszeiten seien nicht gestattet – die Krankenkassen haben im Rahmen des Patientenrechtegesetzes die Fristen für die Bearbeitung von Leistungsanträgen zu beachten.

Das Fazit des Krankenkassenmanagers: „Es bestehen gesetzliche Vorgaben im Leistungsrecht für die Krankenkasse. Leistungserbringer, die daher auf ein professionelles Ablehnungsmanagement setzen, können ihre Ablehnungsquote senken und mehr Ertrag erwirtschaften.“

Kontakt für Verbraucher: medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de, www.medi.de (mit Händlerfinder).

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Quellen:
1) Erhardt A. Subjektive Schutzfunktion einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage mit 3.000 Patienten. Orthopädie Technik 2019; Ausgabe 2/2019:32-37.
2) Umfrage bestätigt Schutzfunktion einer Knieorthese in kritischen Alltagssituationen. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin; Ausgabe 12/2018:D9.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.600 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

Kontakt
medi GmbH & Co. KG
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Volkskrankheit Osteoporose – aktiver Alltag mit porösen Knochen

Therapiebausteine Bewegung und Rückenorthesen

Volkskrankheit Osteoporose - aktiver Alltag mit porösen Knochen

Der Begriff Osteoporose aus dem Griechischen bedeutet „poröser Knochen“. Er bezeichnet eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Krankheit auf die Liste der zehn wichtigsten Erkrankungen gesetzt. In Deutschland sind über sieben Millionen Menschen über 50 Jahre betroffen (Versorgungsstudie BoneEVA). Der jährliche Welt-Osteoporose-Tag sensibilisiert am 20. Oktober 2018 für das Thema Knochenschwund.

Die leitliniengerechte Osteoporose-Therapie kombiniert verschiedene Bausteine: Medikamente, die den Knochenabbau bremsen oder deren Aufbau unterstützen, eine kalziumreiche Ernährung, Vitamin D, Bewegung und den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Rückenorthesen. Die Spinomed und Spinomed active Orthesen funktionieren nach dem Biofeedback-Prinzip. Zugelastische Materialien erinnern an eine aufrechtere Haltung. Dabei werden Bauch- und Rückenmuskeln gestärkt, die Schwankneigung reduziert und Schmerzen gelindert.

Mehr Lebensqualität durch mehr Bewegung

Bewegung stärkt Muskeln und Knochen, schult den Gleichgewichtssinn und entspannt Körper und Geist. Sitzgymnastik ist eine sichere, komfortable Möglichkeit für Osteoporose-Patienten, um fitter zu werden und beweglich zu bleiben. Die Übungen können auch mit den Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active ausgeführt werden.

1. Schulterkreisen: Abwechselnd die Schultern mit hängenden Armen nach vorne und nach hinten kreisen. Im Anschluss die Übung mit seitlich ausgestreckten Armen wiederholen. 2. Im Sitzen joggen: Die Arme wie beim Joggen anwinkeln und kraftvoll nach vorne und hinten bewegen, ebenso die Beine abwechselnd nach oben und unten bewegen. 3. Schmetterling: Die Arme im 90-Grad-Winkel vor der Brust anheben und diese anschließend öffnen und wieder schließen. Die Übung kräftigt die Schulter- und Brustmuskeln.

Kleine Fitnesshanteln oder Gymnastikbänder intensivieren den sportlichen Effekt. Im Buchhandel gibt es Ratgeber mit vielen einfachen Übungen und Anleitungen. Alle Aktivitäten sollten mit dem Arzt und Physiotherapeuten abgestimmt werden.

Unter www.medi.biz/osteo gibt es viele Informationen rund um das Thema Osteoporose sowie das Whitepaper „Volkskrankheit Osteoporose: Kompaktes Wissen – von den Symptomen bis zur Therapie“ zum Download.

Ein Ratgeber und eine DVD zur Osteoporose-Therapie mit Rückenorthesen können bei medi angefordert werden (Telefon 0921 / 912-750, E-Mail Verbraucherservice@medi.de). www.medi.de (mit Händlerfinder)

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Volkskrankheit Osteoporose – aktiver Alltag mit porösen Knochen

Therapiebausteine Bewegung und Rückenorthesen

Volkskrankheit Osteoporose - aktiver Alltag mit porösen Knochen

Der Begriff Osteoporose aus dem Griechischen bedeutet „poröser Knochen“. Er bezeichnet eine Stoffwechselerkrankung des Skeletts, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Krankheit auf die Liste der zehn wichtigsten Erkrankungen gesetzt. In Deutschland sind über sieben Millionen Menschen über 50 Jahre betroffen (Versorgungsstudie BoneEVA). Der jährliche Welt-Osteoporose-Tag sensibilisiert am 20. Oktober 2018 für das Thema Knochenschwund.

Die leitliniengerechte Osteoporose-Therapie kombiniert verschiedene Bausteine: Medikamente, die den Knochenabbau bremsen oder deren Aufbau unterstützen, eine kalziumreiche Ernährung, Vitamin D, Bewegung und den Einsatz von wirbelsäulenaufrichtenden Rückenorthesen. Die Spinomed und Spinomed active Orthesen funktionieren nach dem Biofeedback-Prinzip. Zugelastische Materialien erinnern an eine aufrechtere Haltung. Dabei werden Bauch- und Rückenmuskeln gestärkt, die Schwankneigung reduziert und Schmerzen gelindert.

Mehr Lebensqualität durch mehr Bewegung

Bewegung stärkt Muskeln und Knochen, schult den Gleichgewichtssinn und entspannt Körper und Geist. Sitzgymnastik ist eine sichere, komfortable Möglichkeit für Osteoporose-Patienten, um fitter zu werden und beweglich zu bleiben. Die Übungen können auch mit den Rückenorthesen Spinomed und Spinomed active ausgeführt werden.

1. Schulterkreisen: Abwechselnd die Schultern mit hängenden Armen nach vorne und nach hinten kreisen. Im Anschluss die Übung mit seitlich ausgestreckten Armen wiederholen. 2. Im Sitzen joggen: Die Arme wie beim Joggen anwinkeln und kraftvoll nach vorne und hinten bewegen, ebenso die Beine abwechselnd nach oben und unten bewegen. 3. Schmetterling: Die Arme im 90-Grad-Winkel vor der Brust anheben und diese anschließend öffnen und wieder schließen. Die Übung kräftigt die Schulter- und Brustmuskeln.

Kleine Fitnesshanteln oder Gymnastikbänder intensivieren den sportlichen Effekt. Im Buchhandel gibt es Ratgeber mit vielen einfachen Übungen und Anleitungen. Alle Aktivitäten sollten mit dem Arzt und Physiotherapeuten abgestimmt werden.

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Barbara Schöneberger begeistert Messebesucher für Kompression!

medi Markenbotschafterin auf der OTWorld 2018 in Leipzig

Barbara Schöneberger begeistert Messebesucher für Kompression!

Barbara Schöneberger ließ am medi Stand ihre Füße und ihren Gang analysieren.

medi sorgte für ein Highlight bei der diesjährigen OTWorld 2018 in Leipzig: Denn der Auftritt des Bayreuther Hilfsmittelherstellers stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der neuen Markenbotschafterin Barbara Schöneberger. Der prominente TV-Star begeisterte die Besucher mit Charme, Authentizität und Schlagfertigkeit. Entsprechend groß war der Ansturm auf den Messestand bei Standführung, Bühneninterviews sowie Autogramm- und Fotostunde.

Auf der OTWorld 2018 in Leipzig, der Weltleitmesse für Kompressionstherapie, Prothetik, Orthetik, Orthopädieschuhtechnik und technische Rehabilitation, präsentierte medi vom 15. bis 18. Mai starke Produktneuheiten, innovative Therapiekonzepte und digitale Services für den Fachhandel. Besonders gespannt warteten die Besucher dennoch auf den zweiten Messetag, denn medi hatte den Besuch seiner Markenbotschafterin Barbara Schöneberger angekündigt.

Barbara auf Tuchfühlung mit der Produktvielfalt von medi
Deutschlands schönste Moderatorin(1) bahnte sich den Weg durch die wartende Menge zur medi Bühne und gesellte sich zu Moderator Christian Höreth, um dann bei einer Standführung die Neuheiten und Details aus den verschiedenen Produktbereichen genauer unter die Lupe zu nehmen. Besonderes Interesse galt der großen Farb- und Mustervielfalt im Bereich der flachgestrickten Kompressionsstrümpfe für Lip- und Lymphödempatientinnen, den neuen Bandagen der E+motion Performance Collection sowie dem breiten Orthesenangebot für Patienten mit Kniearthrose. Bei den Druckmessplatten zog Barbara Schöneberger gleich ihre High Heels aus und probierte selbst die Ganganalyse aus.

Barbara liebt Kompression – und jeder darf es wissen!
Im Interview mit Christian Höreth erklärte Barbara Schöneberger schließlich, wie sie Markenbotschafterin von medi wurde und verriet: „Die Menschen da draußen kennen mich inzwischen natürlich. Gerade deshalb ist es sehr wichtig, dass die Kooperationen, die ich eingehe, authentisch sind. Ich kann mir hier keinen ,Quatsch“ erlauben, sondern arbeite nur mit Partnern, die auch wirklich zu mir passen. Mit dem Thema Kompression habe ich bereits seit Jahren zu tun und der Zusammenarbeit deshalb auch sofort zugestimmt. Und es ist großartig für mich, heute diesen Tag auf der OTWorld mitzuerleben, denn es gibt so unfassbar viele Technologien, die das Wohlbefinden erhöhen können!“ Sie stehe vor allem dafür, dem Thema Kompression noch mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen.

„Starke Wirkung für starke Frauen“: Zwei Powerfrauen im Gespräch
Mit Modebloggerin und Lipödempatientin Caroline Sprott war ein weiterer besonderer Gast am medi Stand. Auch sie ist medi Markenbotschafterin. Seit 2016 ist die überzeugte mediven Flachstrick-Trägerin das Gesicht verschiedener Lymphkampagnen bei medi. Im Bühnen-Talk mit Barbara Schöneberger und Christian Höreth gestand sie: „Barbara ist schon seit dem Teenager-Alter ein großes Vorbild für mich. Vor unserem Treffen habe ich vor Aufregung weder geschlafen noch gegessen!“

Die Gemeinsamkeit beider Frauen: Sie tragen Kompression – wenn auch für völlig unterschiedliche Zwecke. Denn während Barbara Schöneberger keine medizinische Indikation hat, wurde bei Caroline Sprott 2010 ein Lipödem diagnostiziert. So berichtete die 29-jährige Frau von ihrem Weg, den sie von der Diagnose bis heute ging und wie sie es geschafft hat, ihr Selbstbewusstsein zurückzuerlangen. „Statt in die Flitterwochen zu fahren, investierten mein Mann und ich damals in meine Fettabsaugung, der sogenannten Liposuktion“, sagte sie. Caroline Sprott erzählte auch, dass sie inzwischen viel Sport treibt, ihr Gewicht reduziert hat und täglich flachgestrickte Kompressionsstrümpfe trägt: „Ich schätze die enorme Vielfalt, die medi im Flachstrick-Bereich bietet. Denn die Ödemversorgung ist das eine. Aber die Therapie für mein Selbstbewusstsein ist ganz klar Mode! Beides kann ich vereinbaren. Es ist ja inzwischen purer Luxus, in wie vielen Farben und Ausführungen es die Strümpfe gibt. Vor einigen Jahren war das noch ganz anders.“ Barbara Schöneberger ergänzte: „Und es gibt heute auch ganz andere Wege, Menschen darüber aufzuklären und sie zu informieren. Gerade habe ich beispielsweise die medi companion App bei der Standführung gesehen – das geht ja weit über die Produkte hinaus.“

Auch den Umgang mit Kritik thematisierten beide. Ihr Credo: Man solle seinen Körper so respektieren, wie er ist. Als Markenbotschafterinnen von medi machen Barbara Schöneberger und Caroline Sprott auf unterschiedliche Weise und für ganz unterschiedliche Zielgruppen auf das Thema Kompression aufmerksam. Doch ihre gemeinsame Botschaft: Kompression kann das Körpergefühl, das Wohlbefinden und die Gesundheit positiv beeinflussen – ganz gleich, ob mit medizinischer Indikation oder ohne.

Surftipp: www.medi.biz/barbara, www.lipoedem-mode.de und www.medi.de (mit Händlerfinder).

Quelle
(1) Bauer Media Group. Aktuelle Umfrage: Barbara Schöneberger ist Deutschlands schönste TV-Moderatorin. https://www.bauermedia.com/presse/newsroom/artikel/aktuelle-umfrage-barbara-schoeneberger-ist-deutschlands-schoenste-tv-moderatorin/controller/2017/11/1/ (Letzter Zugriff: 09.05.2018)

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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medi auf der OTWorld 2018: Die Zukunft ist medigital

Markenbotschafterin Barbara Schöneberger verzaubert Leipzig

medi auf der OTWorld 2018: Die Zukunft ist medigital

medi stellt auf der OTWorld 2018 eine App für Lip- und Lymphödempatientinnen vor.

Eine prominente Markenbotschafterin, patientenindividuelle Therapiekonzepte sowie digitale Lösungen für Heute und Morgen: medi präsentiert auf der diesjährigen OTWorld 2018 in Leipzig Produkt-Neuheiten, jede Menge Entertainment und starke interaktive Highlights! Das diesjährige Motto des Hilfsmittelherstellers lautet: Die Zukunft ist medigital.

Auf 526 Quadratmetern zeigt medi die Highlights aus den Bereichen Lymphologie, Phlebologie, Orthopädie, Footcare und Wound Care. Im Mittelpunkt stehen 2018 vor allem digitale Services für den Fachhandel – und den Endverbraucher. So stellt der Hilfsmittelhersteller aus Bayreuth eine App für Lip- und Lymphödempatientinnen vor, die für sie ein nützlicher Begleiter im Alltag ist. Sie liefert unter anderem Videoanleitungen zu Bewegungsübungen, Tipps und Tricks zum Umgang mit Produkten und zur Ernährung sowie modische Inspirationen. Häufig gestellte Fragen werden in einem Hilfebereich beantwortet. Dies unterstützt den Fachhandel nach der Basisaufklärung. Die App fördert die Therapietreue der Patientinnen, indem sie beispielsweise an die Wechsel- und Wiederversorgung erinnert.

Weitere digitale Tools wie die medi insider App, die unter anderem Informationen zu Krankheitsursachen, Indikationen, Produkten und Zubehör liefert, bieten dem Fachhandel in Beratungsgesprächen mit Kunden großen Mehrwert. Über das online verfügbare medi Marketing-Center bestellen Sanitätshäuser zudem bequem individualisierte Kunden-Mailings, Deko-Pakete und Deko-Elemente.

Vorhang auf für Markenbotschafterin Barbara Schöneberger!
Das ist ein echtes Highlight zur OTWorld 2018: TV-Star und medi Markenbotschafterin Barbara Schöneberger besucht den medi Messestand und verrät gerne, wie sie zum Gesicht der neuen Kampagne „Starke Wirkung für starke Frauen“ wurde. Mit Barbara Schöneberger lenkt medi die Aufmerksamkeit auf das Thema Kompression und ihre zahlreichen positiven Effekte.

In der Kampagne macht Barbara Schöneberger erlebbar, wie das exakt korrekte Maß von Druck an den richtigen Stellen des Körpers Frauen dabei hilft, sich attraktiver, besser und stärker zu fühlen. Echte „Barbara-Fans“ erhalten am medi Stand die exklusive Gelegenheit, ein Autogramm und ein Foto mit ihrem Idol zu bekommen.

Lymphologie: Gezielter auf Patientenwünsche eingehen
Mit mediven Flachstrick-Strümpfen wird die Ödemtherapie 2018 floral, pastellig und punktet mit weiteren funktionellen Zusätzen. So stellt medi für die Flachstrick-Qualität mediven 550 Bein die Knie-Funktionszone vor, die beim Sitzen oder bei Bewegungen wie dem Radfahren mehr Tragekomfort bietet. Das spezielle Gestrick zieht sich beim Beugen in der Kniekehle zusammen und dehnt sich gleichzeitig im Bereich der Kniescheibe. Nach demselben Prinzip funktioniert die Ellenbogen-Funktionszone für mediven 550 Arm. Die Schneiderballen-Funktionszone(1) für mediven 550 Bein verringert bei Patienten mit dieser Indikation das Druckempfinden.

Lila und Rosa sind die neuen, frischen Flachstrick-Farben in 2018. Sie werden mit verschiedenen Mustern der mediven Fashion-Elemente kombiniert und in Szene gesetzt – zum Beispiel mit dem neuen Fashion-Element „Flower“. Die Idee zu dem Muster stammt aus der Feder der Patientin Ursula Thomé, die den medi Kreativ-Wettbewerb gewonnen hat. Für medi war klar: Das Gewinner-Motiv wird selbstverständlich auch umgesetzt und bei der OTWorld in Leipzig präsentiert.

Patientenindividuelle Versorgung – zentrales Thema der Phlebologie
Mit dem mediven Versorgungskompass(2) bei venösen Erkrankungen stellt die Phlebologie ein besonders hilfreiches Tool für den Fachhandel vor. Es rückt die patientenindividuelle Versorgung in den Mittelpunkt, denn es verweist auf die wesentlichen Kriterien, die bei der Auswahl des Strumpfmaterials berücksichtigt werden sollten. Dazu zählen neben der Indikation des Patienten sein Gewicht, die Phlebödemneigung und die Struktur seines Bindegewebes. Die medi insider App für den Fachhandel unterstützt über das Tool „mediven Strumpffinder“ dabei, in nur wenigen Schritten den richtigen Kompressionsstrumpf für Patienten zu finden.

Fachhandelspartner von medi profitieren darüber hinaus von der 3-Segment-Strategie. Sie unterstützt bei der Argumentation des Eigenanteils gegenüber dem Kunden. Ein Display für den Tresen oder die Kabine stellt die drei Segmente aufzahlungsfreier Basisstrumpf, mediven Kompressionsstrumpf und individueller mediven Kompressionsstrumpf mit Premium-Zusätzen für Endverbraucher anschaulich und leicht verständlich dar. Zudem enthält es eine Übersicht über alle mediven Qualitätsprodukte und verweist auf hilfreiche Anziehhilfen sowie Hautpflegeprodukte.

Orthopädie fokussiert auf „aktive Menschen“ und die Gonarthrose-Therapie
Auf der OTWorld 2018 stellt medi die nächste Generation der E+motion Bandagen vor: Die neue E+motion Performance Collection für Knie, Rücken, Ellenbogen, Sprung- und Handgelenk spricht vor allem aktive, sportliche Menschen und modisch Interessierte an. Aber auch für Menschen, die sich beispielsweise berufsbedingt sehr viel bewegen und sich extremen Belastungen aussetzen, eignet sie sich.

Die Bandagen zeichnen sich durch ihre besonders hohe Flexibilität und Stabilität aus. Hochelastische Garne ermöglichen, dass sich jede E+motion Bandage bei extremen Bewegungen stark dehnt, sich aber genauso wieder in ihre Ursprungsform zurückzieht. Durch ihr kompaktes, feines Maschenbild bieten die Bandagen sicheren Halt und stabilisieren ideal die Gelenke. Ihr Aktiv-Gestrick ist besonders atmungsaktiv und transportiert die Feuchtigkeit schnell von der Haut weg. Die Bandage bleibt angenehm trocken. Zusätzlich wirkt die integrierte Merinofaser thermoregulierend: Sie wärmt im Winter und kühlt im Sommer. Neu sind die extra großen Comfort Zonen in den sensiblen Beugebereichen, die eine noch bessere Beweglichkeit und mehr Komfort bieten, beispielsweise in der Kniekehle beim Tragen der Genumedi E+motion.

In der Gonarthrose-Therapie ist es wichtig, Produkte und Therapiekonzepte exakt auf die unterschiedlichen Patientenbedürfnisse abzustimmen. Deshalb stellt medi ein ganzheitliches Produktsortiment für diese Indikation vor. Die neuen Knieorthesen medi Soft OA light und medi Soft OA sowie die bereits in der Gonarthrose-Therapie bewährte M.4s OA comfort unterstützen eine individuelle und leitliniengerechte Versorgung. Bei der Auswahl des richtigen Hilfsmittels stehen vor allem patientenspezifische Faktoren wie Schmerzgrad, Aktivität, Fehlstellung, Instabilität und Arthrosegrad im Vordergrund. Die Orthesen arbeiten nach dem bewährten 3-Punkt-Entlastungsprinzip und sorgen für eine effektive Entlastung der betroffenen Seite des Kniegelenks – bei gleichzeitig hohem Tragekomfort.

Footcare: Ganzheitliche Lösungen von der Analyse bis zur individuellen Einlagenversorgung
Der Bereich Footcare präsentiert zwei Neuheiten bei den Analyse-Tools: das Innensohlendruck-Messsystem Insolemedic und den Fußscanner Gomedic 3D. Diese werden im Rahmen einer Kooperation mit der Firma Yellow & Blue durch medi vertrieben. Das Produkt Insolemedic ermöglicht eine biomechanische und posturale Analyse(3). Es erfasst die Druckverteilung unter dem Fuß und liefert Ergebnisse zum Kraftverhältnis, Fußstatus sowie zum Abrollvorgang. Die aufgenommenen Daten werden über Bluetooth in Echtzeit übermittelt. Pluspunkt: Das System lässt sich in Ganganalysen integrieren und speichert Daten zu den Alltagsbewegungen. Zudem ist dieses Analyse-Tool um eine Videofunktion erweiterbar. Als hochauflösendes optoelektronisches Tool erstellt der 3D-Fußscanner Gomedic 3D dreidimensionale Bilder zur Physiologie des Fußes – und zwar in Sekundenschnelle.

Darüber hinaus stellt medi sein CAD-Sortiment vor, das sich in zwei Produktlinien teilt. Die Fräseinlagen bieten für nahezu jeden Fuß eine Lösung. Bei den medi CAD Classic Einlagenrohlingen handelt es sich um fünf Grundmodelle mit individuellen Topographien. Sie eignen sich für besondere Anforderungen im Sport, zur Unterstützung von Kinderfüßen oder für beanspruchte Füße im Alltag. Auf Wunsch sind sie mit zusätzlicher Versteifungsschicht erhältlich, die den Mittelfußbereich stabilisiert. Bei der Produktlinie medi CAD Dynamic werden die Rohlinge aus der CAD Classic-Reihe auf Basis computergestützter Analyse-Ergebnisse des Patientenfußes individualisiert. Auf Wunsch werden sie mit zusätzlichen Produktergänzungen wie zum Beispiel Kaschierungen oder Deckenmaterialien ergänzt.

Zusätzlich erweitert medi das Einlagensortiment mit der medi Rigidus f-tec um eine Hallux-rigidus-Einlage(4). Deren Rigidusfeder besteht aus Glasfaser und ist besonders formstabil und fest. Sie sorgt dafür, dass der Fuß in seiner Abrollbewegung die eingesetzte Energie aufnimmt und beim Abrollen durch die Glasfaser-Feder wieder abgibt. Der Fuß wird beim Auftreten natürlich gefedert, der Abrollvorgang unterstützt und das schmerzhafte Großzehengelenk spürbar entlastet. Die medi Rigidus f-tec gibt es in verschiedenen Varianten, zum Beispiel in einer schmalen Form für Business-Schuhe.

Neben diesen Highlights stellt medi auf der OTWorld 2018 auch das Wund- und Lymph-Therapiekonzept sowie die Rückenorthese Spinomed zur Behandlung von Osteoporose vor.

medi Unternehmenssprecherin Miriam Schmitt: „Wir laden alle Messebesucher der OTWorld 2018 herzlich zu unserem Stand ein. Gemeinsam möchten wir uns mit ihnen nicht nur über die medi Produktneuheiten und ganzheitliche Therapiekonzepte austauschen, sondern auch über die vielseitigen Themen, die den Fachhandel aktuell bewegen. Unser diesjähriges Motto ,Die Zukunft ist medigital“ macht deutlich, dass wir uns gemeinsam mit dem Fachhandel für die Zukunft aufstellen wollen – zum Beispiel mit unserer App für Lip- und Lymphödempatientinnen, die den Fachhandel bei der Basisaufklärung unterstützt. Gleichzeitig pushen wir mit unserer Kampagne ,Starke Wirkung für starke Frauen“ das Thema ,Kompression“ ganzheitlich. Mit unserer neuen Markenbotschafterin Barbara Schöneberger haben wir hierfür die absolute Traumbesetzung gefunden. Wer, wenn nicht sie, kann das Thema bei Endverbrauchern und auch im Fachhandel noch präsenter machen? Freuen Sie sich daher auf innovative Produkte und Lösungen, spannende Gespräche und eine Markenbotschafterin, die gerne live die Vorzüge der ,Zauberstrümpfe“ aus dem Hause medi erklärt!“

Informationsmaterial für das Fachpublikum gibt es im medi Service-Center: Phlebologie Telefon 0921 912-111, Orthopädie
-333, Footcare -500. E-Mail auftragsservice@medi.de. Internet: www.medi.de, www.medi-corporate.com

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(1) Der Schneider- oder Kleinzehenballen ist eine häufige Deformation an der Fußaußenseite. Ursache ist eine Fehlstellung des äußeren Mittelfußknochens. Der Kleinzehenballen tritt seitlich hervor und es entstehen Druckschmerzen.

(2) Der mediven Versorgungskompass entstand in Anlehnung an die Empfehlung der Expertengruppe „Kompressionstherapie“ vom Medical Data Institute (MDI). Weitere Informationen unter: www.md-institute.com/de/kompressionstherapie.html

(3) Biomechanische Analysen sind Analysen zu den Gangphasen. Posturale Analysen liefern Ergebnisse zur Körperhaltung.

(4) Der Hallux rigidus ist eine abnutzungsbedingte, arthrotische Erkrankung. Der Zeh ist steif und schmerzt beim Gehen. Die Abrollbewegung fällt schwer. Eine komplette Gelenksteife oder schmerzhaft wuchernde Knochenpartien können die Folgen sein.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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medi auf der OTWorld 2018: Die Zukunft ist medigital

Markenbotschafterin Barbara Schöneberger verzaubert Leipzig

medi auf der OTWorld 2018: Die Zukunft ist medigital

medi stellt auf der OTWorld 2018 eine App für Lip- und Lymphödempatientinnen vor.

Eine prominente Markenbotschafterin, patientenindividuelle Therapiekonzepte sowie digitale Lösungen für Heute und Morgen: medi präsentiert auf der diesjährigen OTWorld 2018 in Leipzig Produkt-Neuheiten, jede Menge Entertainment und starke interaktive Highlights! Das diesjährige Motto des Hilfsmittelherstellers lautet: Die Zukunft ist medigital.

Auf 526 Quadratmetern zeigt medi die Highlights aus den Bereichen Lymphologie, Phlebologie, Orthopädie, Footcare und Wound Care. Im Mittelpunkt stehen 2018 vor allem digitale Services für den Fachhandel – und den Endverbraucher. So stellt der Hilfsmittelhersteller aus Bayreuth eine App für Lip- und Lymphödempatientinnen vor, die für sie ein nützlicher Begleiter im Alltag ist. Sie liefert unter anderem Videoanleitungen zu Bewegungsübungen, Tipps und Tricks zum Umgang mit Produkten und zur Ernährung sowie modische Inspirationen. Häufig gestellte Fragen werden in einem Hilfebereich beantwortet. Dies unterstützt den Fachhandel nach der Basisaufklärung. Die App fördert die Therapietreue der Patientinnen, indem sie beispielsweise an die Wechsel- und Wiederversorgung erinnert.

Weitere digitale Tools wie die medi insider App, die unter anderem Informationen zu Krankheitsursachen, Indikationen, Produkten und Zubehör liefert, bieten dem Fachhandel in Beratungsgesprächen mit Kunden großen Mehrwert. Über das online verfügbare medi Marketing-Center bestellen Sanitätshäuser zudem bequem individualisierte Kunden-Mailings, Deko-Pakete und Deko-Elemente.

Vorhang auf für Markenbotschafterin Barbara Schöneberger!
Das ist ein echtes Highlight zur OTWorld 2018: TV-Star und medi Markenbotschafterin Barbara Schöneberger besucht den medi Messestand und verrät gerne, wie sie zum Gesicht der neuen Kampagne „Starke Wirkung für starke Frauen“ wurde. Mit Barbara Schöneberger lenkt medi die Aufmerksamkeit auf das Thema Kompression und ihre zahlreichen positiven Effekte.

In der Kampagne macht Barbara Schöneberger erlebbar, wie das exakt korrekte Maß von Druck an den richtigen Stellen des Körpers Frauen dabei hilft, sich attraktiver, besser und stärker zu fühlen. Echte „Barbara-Fans“ erhalten am medi Stand die exklusive Gelegenheit, ein Autogramm und ein Foto mit ihrem Idol zu bekommen.

Lymphologie: Gezielter auf Patientenwünsche eingehen
Mit mediven Flachstrick-Strümpfen wird die Ödemtherapie 2018 floral, pastellig und punktet mit weiteren funktionellen Zusätzen. So stellt medi für die Flachstrick-Qualität mediven 550 Bein die Knie-Funktionszone vor, die beim Sitzen oder bei Bewegungen wie dem Radfahren mehr Tragekomfort bietet. Das spezielle Gestrick zieht sich beim Beugen in der Kniekehle zusammen und dehnt sich gleichzeitig im Bereich der Kniescheibe. Nach demselben Prinzip funktioniert die Ellenbogen-Funktionszone für mediven 550 Arm. Die Schneiderballen-Funktionszone(1) für mediven 550 Bein verringert bei Patienten mit dieser Indikation das Druckempfinden.

Lila und Rosa sind die neuen, frischen Flachstrick-Farben in 2018. Sie werden mit verschiedenen Mustern der mediven Fashion-Elemente kombiniert und in Szene gesetzt – zum Beispiel mit dem neuen Fashion-Element „Flower“. Die Idee zu dem Muster stammt aus der Feder der Patientin Ursula Thomé, die den medi Kreativ-Wettbewerb gewonnen hat. Für medi war klar: Das Gewinner-Motiv wird selbstverständlich auch umgesetzt und bei der OTWorld in Leipzig präsentiert.

Patientenindividuelle Versorgung – zentrales Thema der Phlebologie
Mit dem mediven Versorgungskompass(2) bei venösen Erkrankungen stellt die Phlebologie ein besonders hilfreiches Tool für den Fachhandel vor. Es rückt die patientenindividuelle Versorgung in den Mittelpunkt, denn es verweist auf die wesentlichen Kriterien, die bei der Auswahl des Strumpfmaterials berücksichtigt werden sollten. Dazu zählen neben der Indikation des Patienten sein Gewicht, die Phlebödemneigung und die Struktur seines Bindegewebes. Die medi insider App für den Fachhandel unterstützt über das Tool „mediven Strumpffinder“ dabei, in nur wenigen Schritten den richtigen Kompressionsstrumpf für Patienten zu finden.

Fachhandelspartner von medi profitieren darüber hinaus von der 3-Segment-Strategie. Sie unterstützt bei der Argumentation des Eigenanteils gegenüber dem Kunden. Ein Display für den Tresen oder die Kabine stellt die drei Segmente aufzahlungsfreier Basisstrumpf, mediven Kompressionsstrumpf und individueller mediven Kompressionsstrumpf mit Premium-Zusätzen für Endverbraucher anschaulich und leicht verständlich dar. Zudem enthält es eine Übersicht über alle mediven Qualitätsprodukte und verweist auf hilfreiche Anziehhilfen sowie Hautpflegeprodukte.

Orthopädie fokussiert auf „aktive Menschen“ und die Gonarthrose-Therapie
Auf der OTWorld 2018 stellt medi die nächste Generation der E+motion Bandagen vor: Die neue E+motion Performance Collection für Knie, Rücken, Ellenbogen, Sprung- und Handgelenk spricht vor allem aktive, sportliche Menschen und modisch Interessierte an. Aber auch für Menschen, die sich beispielsweise berufsbedingt sehr viel bewegen und sich extremen Belastungen aussetzen, eignet sie sich.

Die Bandagen zeichnen sich durch ihre besonders hohe Flexibilität und Stabilität aus. Hochelastische Garne ermöglichen, dass sich jede E+motion Bandage bei extremen Bewegungen stark dehnt, sich aber genauso wieder in ihre Ursprungsform zurückzieht. Durch ihr kompaktes, feines Maschenbild bieten die Bandagen sicheren Halt und stabilisieren ideal die Gelenke. Ihr Aktiv-Gestrick ist besonders atmungsaktiv und transportiert die Feuchtigkeit schnell von der Haut weg. Die Bandage bleibt angenehm trocken. Zusätzlich wirkt die integrierte Merinofaser thermoregulierend: Sie wärmt im Winter und kühlt im Sommer. Neu sind die extra großen Comfort Zonen in den sensiblen Beugebereichen, die eine noch bessere Beweglichkeit und mehr Komfort bieten, beispielsweise in der Kniekehle beim Tragen der Genumedi E+motion.

In der Gonarthrose-Therapie ist es wichtig, Produkte und Therapiekonzepte exakt auf die unterschiedlichen Patientenbedürfnisse abzustimmen. Deshalb stellt medi ein ganzheitliches Produktsortiment für diese Indikation vor. Die neuen Knieorthesen medi Soft OA light und medi Soft OA sowie die bereits in der Gonarthrose-Therapie bewährte M.4s OA comfort unterstützen eine individuelle und leitliniengerechte Versorgung. Bei der Auswahl des richtigen Hilfsmittels stehen vor allem patientenspezifische Faktoren wie Schmerzgrad, Aktivität, Fehlstellung, Instabilität und Arthrosegrad im Vordergrund. Die Orthesen arbeiten nach dem bewährten 3-Punkt-Entlastungsprinzip und sorgen für eine effektive Entlastung der betroffenen Seite des Kniegelenks – bei gleichzeitig hohem Tragekomfort.

Footcare: Ganzheitliche Lösungen von der Analyse bis zur individuellen Einlagenversorgung
Der Bereich Footcare präsentiert zwei Neuheiten bei den Analyse-Tools: das Innensohlendruck-Messsystem Insolemedic und den Fußscanner Gomedic 3D. Diese werden im Rahmen einer Kooperation mit der Firma Yellow & Blue durch medi vertrieben. Das Produkt Insolemedic ermöglicht eine biomechanische und posturale Analyse(3). Es erfasst die Druckverteilung unter dem Fuß und liefert Ergebnisse zum Kraftverhältnis, Fußstatus sowie zum Abrollvorgang. Die aufgenommenen Daten werden über Bluetooth in Echtzeit übermittelt. Pluspunkt: Das System lässt sich in Ganganalysen integrieren und speichert Daten zu den Alltagsbewegungen. Zudem ist dieses Analyse-Tool um eine Videofunktion erweiterbar. Als hochauflösendes optoelektronisches Tool erstellt der 3D-Fußscanner Gomedic 3D dreidimensionale Bilder zur Physiologie des Fußes – und zwar in Sekundenschnelle.

Darüber hinaus stellt medi sein CAD-Sortiment vor, das sich in zwei Produktlinien teilt. Die Fräseinlagen bieten für nahezu jeden Fuß eine Lösung. Bei den medi CAD Classic Einlagenrohlingen handelt es sich um fünf Grundmodelle mit individuellen Topographien. Sie eignen sich für besondere Anforderungen im Sport, zur Unterstützung von Kinderfüßen oder für beanspruchte Füße im Alltag. Auf Wunsch sind sie mit zusätzlicher Versteifungsschicht erhältlich, die den Mittelfußbereich stabilisiert. Bei der Produktlinie medi CAD Dynamic werden die Rohlinge aus der CAD Classic-Reihe auf Basis computergestützter Analyse-Ergebnisse des Patientenfußes individualisiert. Auf Wunsch werden sie mit zusätzlichen Produktergänzungen wie zum Beispiel Kaschierungen oder Deckenmaterialien ergänzt.

Zusätzlich erweitert medi das Einlagensortiment mit der medi Rigidus f-tec um eine Hallux-rigidus-Einlage(4). Deren Rigidusfeder besteht aus Glasfaser und ist besonders formstabil und fest. Sie sorgt dafür, dass der Fuß in seiner Abrollbewegung die eingesetzte Energie aufnimmt und beim Abrollen durch die Glasfaser-Feder wieder abgibt. Der Fuß wird beim Auftreten natürlich gefedert, der Abrollvorgang unterstützt und das schmerzhafte Großzehengelenk spürbar entlastet. Die medi Rigidus f-tec gibt es in verschiedenen Varianten, zum Beispiel in einer schmalen Form für Business-Schuhe.

Neben diesen Highlights stellt medi auf der OTWorld 2018 auch das Wund- und Lymph-Therapiekonzept sowie die Rückenorthese Spinomed zur Behandlung von Osteoporose vor.

medi Unternehmenssprecherin Miriam Schmitt: „Wir laden alle Messebesucher der OTWorld 2018 herzlich zu unserem Stand ein. Gemeinsam möchten wir uns mit ihnen nicht nur über die medi Produktneuheiten und ganzheitliche Therapiekonzepte austauschen, sondern auch über die vielseitigen Themen, die den Fachhandel aktuell bewegen. Unser diesjähriges Motto ,Die Zukunft ist medigital“ macht deutlich, dass wir uns gemeinsam mit dem Fachhandel für die Zukunft aufstellen wollen – zum Beispiel mit unserer App für Lip- und Lymphödempatientinnen, die den Fachhandel bei der Basisaufklärung unterstützt. Gleichzeitig pushen wir mit unserer Kampagne ,Starke Wirkung für starke Frauen“ das Thema ,Kompression“ ganzheitlich. Mit unserer neuen Markenbotschafterin Barbara Schöneberger haben wir hierfür die absolute Traumbesetzung gefunden. Wer, wenn nicht sie, kann das Thema bei Endverbrauchern und auch im Fachhandel noch präsenter machen? Freuen Sie sich daher auf innovative Produkte und Lösungen, spannende Gespräche und eine Markenbotschafterin, die gerne live die Vorzüge der ,Zauberstrümpfe“ aus dem Hause medi erklärt!“

Informationsmaterial für das Fachpublikum gibt es im medi Service-Center: Phlebologie Telefon 0921 912-111, Orthopädie
-333, Footcare -500. E-Mail auftragsservice@medi.de. Internet: www.medi.de, www.medi-corporate.com

Informationsmaterial für Verbraucher gibt es bei medi: Telefon 0921 912-750 oder E-Mail verbraucherservice@medi.de Internet: www.medi.de, www.medi-corporate.com

(1) Der Schneider- oder Kleinzehenballen ist eine häufige Deformation an der Fußaußenseite. Ursache ist eine Fehlstellung des äußeren Mittelfußknochens. Der Kleinzehenballen tritt seitlich hervor und es entstehen Druckschmerzen.

(2) Der mediven Versorgungskompass entstand in Anlehnung an die Empfehlung der Expertengruppe „Kompressionstherapie“ vom Medical Data Institute (MDI). Weitere Informationen unter: www.md-institute.com/de/kompressionstherapie.html

(3) Biomechanische Analysen sind Analysen zu den Gangphasen. Posturale Analysen liefern Ergebnisse zur Körperhaltung.

(4) Der Hallux rigidus ist eine abnutzungsbedingte, arthrotische Erkrankung. Der Zeh ist steif und schmerzt beim Gehen. Die Abrollbewegung fällt schwer. Eine komplette Gelenksteife oder schmerzhaft wuchernde Knochenpartien können die Folgen sein.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Hilfe beim Tennisarm, Golferellenbogen, Mausarm

Schmerzen bei jedem Handgriff am Ellenbogen

Hilfe beim Tennisarm, Golferellenbogen, Mausarm

Ein schmerzender Ellenbogen kann viele Ursachen haben: Dazu zählen Überlastung, Fehlhaltungen oder wiederkehrende, monotone Bewegungen bei der Arbeit, in der Freizeit und beim Sport. Oft entstehen die Schmerzen durch gereizte Sehnenansätze am Ellenbogen, die unsere Unterarmmuskulatur steuern. Dann kann eine Epicondylitisspange wie die medi Epibrace helfen.

Die medi Epibrace ist beim Tennis- und Golferellenbogen, Mausarm sowie für den linken und rechten Arm einsetzbar. Sie besitzt jetzt eine flexible Pelotte mit 3D-Profil, die therapiegerecht positioniert werden kann. Zusammen mit dem Gurtband, mit dem der Druck auf die schmerzenden Sehnenansätze individuell dosiert werden kann, sorgt sie für eine effektive Entlastung. Dank der Nummerierung am Gurtband wird die gewünschte Druckintensität individuell eingestellt. Die medi Epibrace fördert die Durchblutung und unterstützt den Heilungsprozess.

Die Orthese kann ganz einfach mit einer Hand selbstständig angelegt werden. Dabei bietet das neue Rückhalteband noch mehr Komfort. Der weiche Abschlussrand ist sanft zur Haut und verhindert Hautirritationen. Die medi Epibrace ist sowohl in Grau als auch den Farbkombinationen Lime / Grau und Magenta / Grau erhältlich. Der Arzt kann die medi Epibrace bei medizinischer Notwendigkeit verordnen, im medizinischen Fachhandel wird sie angepasst.

Weitere Informationen gibt es im medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de. Surftipp: www.medi.de (mit Händlerfinder) und www.medi.biz/epibrace

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Effektive Therapie bei Schmerzen in der Beckenregion

Effektive Therapie bei Schmerzen in der Beckenregion

Die neue Beckenorthese Lumbamed sacro von medi wird für die Iliosakralgelenk-Therapie eingesetzt.

Manchmal gerät der Rücken aus dem Gleichgewicht, zum Beispiel durch ruckartige Bewegungen wie beim Anheben einer schweren Kiste. Dann können Beschwerden an der Stelle auftreten, an der die untere Wirbelsäule mit dem Becken verbunden ist. Dort befinden sich die Iliosakralgelenke (kurz ISG). Der Schmerz kann von den ISG zum Beispiel auch in die Lendenwirbelsäule ausstrahlen. Bis zu 25 Prozent aller lumbalen Beschwerden gehen vom Kreuzbein-Darmbein-Gelenk (Iliosakralgelenk) aus (1). Die neue Beckenorthese Lumbamed sacro von medi setzt genau an diesem Punkt an.

Die Lumbamed sacro vereint die Vorteile von Orthese, Beckenspange und Bandage in einem Hilfsmittel und wird so zum idealen Alltagsbegleiter für all diejenigen, deren untere Wirbelsäule verspannt oder blockiert ist. Sie kann Schmerzen lindern, indem sie die Iliosakralgelenke und das Becken stabilisiert und entlastet. Zudem entspannt sie die Muskel-, Band- und Sehnenstruktur durch die flexibel positionierbaren Massage-Pelotten. Dank ihres modularen Aufbaus kann die Lumbamed sacro individuell angepasst und somit sowohl am Tage als auch nachts getragen werden.

Drei Trage-Varianten für eine erfolgreiche Therapie
Die komplette Orthesen-Variante besteht aus der elastischen Bandage mit Komfort-Gestrick, zwei tropfenförmigen Massage-Pelotten und der unelastischen Beckenspange. Diese Kombination eignet sich vor allem zu Beginn der Therapie, um die größtmögliche Stabilisierung und Entlastung durch die zirkuläre Kompression zu erzielen. Über die Zuggurte der Orthese wird der Druck individuell und stufenlos eingestellt. Dieser fördert die Entlastung der erkrankten Strukturen und trägt zur Schmerzlinderung bei. Die flexibel positionierbaren Pelotten massieren die Schmerzpunkte im Bereich der Iliosakralgelenke und unterstützen die Druckverteilung durch die Zuggurte.

Marc Ohlmeyer, selbstständiger Kameramann und Anwender der Lumbamed sacro: „Der leichte Druck durch die Pelotten hat eine doppelte positive Wirkung: Zum einen wird die Muskulatur so direkt angesprochen und gelockert, zum anderen erinnern mich die Pelotten daran, immer wieder eine aufrechte Haltung einzunehmen, anstatt ins Hohlkreuz zu fallen. Dadurch habe ich weniger Schmerzen und kann fast vollständig auf Schmerzmittel verzichten.“

Wird die Bandage entfernt, erfolgt die Kraftübertragung durch die Beckenspange noch direkter. Die Massage-Pelotten können auf der gesamten Innenfläche individuell platziert werden. Den stufenlosen Druck stellt der Patient weiterhin über das Zuggurt-System ein.

Zur angenehmen Stabilisierung in der Nacht kann die Bandage auch einzeln eingesetzt werden. Dafür ist sie mit einem beigefügten Zusatzverschluss ausgestattet. Bei Bedarf lässt sich die Bandage auch mit den Massage-Pelotten tragen.

Digitale Therapiebegleitung
Videos auf www.vimeo.com/242934582 zeigen, wie die Lumbamed sacro angelegt wird. Zudem präsentiert eine Animation auf www.vimeo.com/242934941 die Wirkungsweise der Beckenorthese. Über einen QR-Code auf dem Produkt oder die Short-URL www.medi.biz/sacro gelangt der Patient zu Diagnose- und Therapie-Informationen. Er erhält Beispiele für Kräftigungs- und Dehnungsübungen, die er nach Rücksprache mit dem Arzt zu Hause durchführen kann.

Der Arzt kann bei Notwendigkeit Orthesen (zum Beispiel Lumbamed sacro) verordnen. Sie sind im medizinischen Fachhandel erhältlich.

Hintergrund zum Iliosakralgelenk
Das Iliosakralgelenk (ISG) ist die Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium). Andere Bezeichnungen sind Kreuzbein-Darmbein-Gelenk oder Sakroiliakalgelenk (SIG). Auch wenn umgangssprachlich oft in der Einzahl vom Iliosakralgelenk gesprochen wird, so gibt es ein linkes und ein rechtes Iliosakralgelenk. Die Iliosakralgelenke sind nur wenig beweglich und werden von einem straffen Bandapparat stabilisiert. Während der Schwangerschaft wirken Hormone auf die Bänder ein, damit sie nachgiebiger werden. Wirbelsäule und Becken stehen über die Iliosakralgelenke in Verbindung.

Schmerzen in den Iliosakralgelenken können als Folge von langem Sitzen oder Stehen, dem bekannten Tritt ins Leere oder durch ein ruckartiges Anheben von Gewichten (zum Beispiel eines Getränkekastens) auftreten. Entzündungen, Verschleiß, Brüche oder Funktionsstörungen sind weitere Ursachen von Beschwerden.

Informationsmaterial wie die Broschüre „Ratgeber Rückentherapie“ gibt es beim medi Verbraucherservice, Telefon 0921 912-750, E-Mail verbraucherservice@medi.de. Surftipp: www.medi.de (mit Händlerfinder).

Quelle:
(1) Cohen SP. Sacroiliac joint pain: a comprehensive review of anatomy, diagnosis, and treatment. Anesth Analg 2005;101(5):1440-1453.

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Werkstattleitung geht in haitianische Hände

medi for help: Interview mit Ralf Jungblut

Werkstattleitung geht in haitianische Hände

Orthopädietechniker Alix Paul führt bei einem Patienten eine Schaftanprobe durch.

Nach dem Erdbeben in Haiti im Januar 2010 rief das Bayreuther Unternehmen medi das Hilfsprojekt medi for help ins Leben. Das Ziel: den Opfern des Bebens unbürokratisch vor Ort zu helfen und Bedürftige mit Beinprothesen zu versorgen. Heute umfasst das Versorgungsspektrum auch traumatologische und orthopädische Fälle. Bisher wurden 6.250 Patienten versorgt. Ralf Jungblut, Orthopädietechnikermeister und Werkstattleiter von medi for help, berichtet im Interview über seine Erfahrungen und den Alltag in Haiti.

Herr Jungblut, Sie sind seit über zwei Jahren in Haiti und unterstützen medi for help. Was ist Ihrer Meinung nach das Besondere an diesem Projekt?

„Das Besondere in meinen Augen ist, dass medi for help die haitianische Bevölkerung seit dem Erdbeben in 2010 durchgehend unterstützt. Dies geschieht sowohl durch finanzielle Mittel als auch durch den kontinuierlichen Einsatz der europäischen Volontäre. Die Spenden stehen zu einhundert Prozent dem Projekt vor Ort zur Verfügung.“

Welche Herausforderungen gab es in dieser Zeit? Und wie wurden sie gelöst?

„Immer wieder kam es zu Verzögerungen bei den Materiallieferungen, sodass unser Arbeitsfluss ins Stocken geriet und wir improvisieren mussten, um Termine einzuhalten. Wenn dieser Fall eintrat, erstellten wir aus mehreren alten Prothesen eine neue. Eine Herausforderung waren auch Patienten mit komplizierten Versorgungen, zum Beispiel mit Amputationen der oberen Extremitäten, da medi hierfür keine Produkte anbietet. Wir haben daher Komponenten von Kinder-Prothesen an die Oberarm-Prothetik angepasst. Das funktionierte sehr gut und unsere Patienten sind überglücklich.“

Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit mit den Volontären?

„Die Zusammenarbeit war sehr gut, da unsere Volontäre bisher immer einen hervorragenden Mix aus fachlicher Kompetenz und sozialem Engagement vorzuweisen hatten. Über die tägliche Patientenarbeit vor Ort hinaus gibt es bis heute regelmäßige, fast freundschaftliche Kontakte mit sämtlichen Mitarbeitern. Viele Volontäre kommen nach Haiti zurück und verbringen ihre Zeit mit den Patienten und der medi for help Stammbesetzung.“

Können Sie uns beschreiben, wie ein typischer Arbeitstag in Haiti für Sie abläuft?

„Unsere Werkstatt ist an das Albert-Schweitzer-Hospital in Deschapelles angegliedert. Der Arbeitstag beginnt dort um sieben Uhr mit dem ,Morning Report“. Die Mitarbeiter wie Ärzte, Krankengymnasten, Techniker und Volontäre besprechen, was am Vortag passiert ist, und gehen den Tagesplan durch. Schwierige Geburten, Messerstechereien und auch Verkehrsunfälle stehen regelmäßig auf der Tagesordnung.

Die ersten Patienten sind um neun Uhr in unserer Werkstatt, nachdem sie zuvor bei einem Arzt waren und sich ihre Papiere und Rezepte geholt haben. Dann werden sie von uns versorgt. Manche Patienten bleiben auch über Nacht oder sogar bis zu einer Woche auf dem Campus des Krankenhauses, zum Beispiel wenn sie eine prothetische Versorgung bekommen. So können wir die Prothese für sie anpassen und mit ihnen das Gehen üben.

Neue Patienten werden von uns evaluiert und wir füllen die Patientenmaßblätter aus. Anschließend erstellen wir einen Körpergipsabdruck. Das dauert bis zu einer Stunde. Andere Patienten kommen zum regelmäßigen Service-Check-up. Bis 17.00 Uhr ist unsere Werkstatt wochentags geöffnet.

Die Techniker, die zukünftige Werkstattleiterin Fabiola und ich fahren abwechselnd zu den ,mobilen Kliniken“ nach Gonaïves, Saint-Marc oder Mirebalais, die keine eigene Werkstatt haben. Dort versorgen wir Patienten im Außendienst. Das muss man sich in etwa so vorstellen, dass wir eine halbe Werkstatt im Auto haben – von Gipsbinden bis zum Werkzeug.“

Wie sieht die allgemeine und auch medizinische Versorgungsrealität in diesem Land aus? Welche Unterschiede gibt es zwischen dem ländlichen Raum und den Städten?

„Die größte Herausforderung in Haiti stellt der Umgang mit dem Müll dar. Da keine geregelte Müllentsorgung existiert, ist er überall. Organischer Müll und Plastikmüll werden auf offener Straße verbrannt. Gestank, schlechte Luft und flüchtige Kohlenwasserstoffe werden eingeatmet. Dadurch leiden die Menschen an Asthma und anderen bronchialen Erkrankungen. Außerdem verstopft der Müll die Wasserabläufe. Beim nächsten Regen laufen die Löcher voll Wasser, Moskitos laichen und kurze Zeit später erleben die Menschen eine neue Moskito-Invasion und Malaria-Epidemie.

Die medizinische Versorgungsrealität ist mit der unseren in Europa überhaupt nicht zu vergleichen. Es gibt dort einige Krankenhäuser, die meist von ausländischen Organisationen aufgebaut und unterstützt werden. Viele Patienten haben einen weiten Weg zum Arzt oder Krankenhaus, weshalb viele Beschwerden zu spät behandelt werden. In den ländlichen Gebieten gibt es keine niedergelassenen Arztpraxen. Sehr oft wohnen die Patienten in den Bergen und sind gezwungen, zu Fuß, mit Mopeds oder auf Tragen Kilometer zurückzulegen, um ins nächste Hospital zu gelangen.

Die einheimischen Ärzte werden in Haiti ausgebildet und haben die Möglichkeit, in den Krankenhäusern Praxiserfahrung zu erlangen. Wichtige Medikamente sind manchmal nicht verfügbar, dennoch können die häufigsten Beschwerden behandelt werden.“

Welcher Moment in Haiti war für Sie der emotionalste und ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

„Es gab viele schöne und auch ergreifende Momente in Haiti. Der Tod der Schwester unseres Technikers Alix Paul hat mich persönlich sehr getroffen. Wir haben sie oft zur Behandlung in die Uniklinik nach Mirebalais mitgenommen. Ich habe die speziellen Medikamente in der Hauptstadt eingekauft, aber leider erlag Alix´ Schwester ihrer Erkrankung.

Ein schönes Erlebnis war hingegen der letzte Besuch meiner Lebensgefährtin Iwona, da das Team der Werkstatt überraschend eine haitianische Party für uns alle ausrichtete. Unsere beiden Damen, Fabiola und Roseline, haben mit Hilfe ihrer Schwestern gekocht. Als dann Roseline auf Kreolisch und Fabiola auf Englisch ein Dankeschön an uns ausgesprochen haben, wurden die Augen doch vor Rührung feucht.“

Durch den Hurrikan „Matthew“ kamen im Oktober 2016 eintausend Menschen in Haiti ums Leben. Zudem richtete er immense Schäden an. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?

„Da dieser tropische Wirbelsturm über den Südwesten der Insel herzog, haben wir sowohl in Port-au-Prince als auch in Deschapelles physisch nichts davon mitbekommen. Unser Team und das Albert-Schweitzer-Hospital wollten helfen und Wasser in die betroffenen Gebiete liefern. Leider war das aufgrund der beschädigten Straßen nicht umsetzbar. Auffällig war, dass bei uns vor Ort für zwei Wochen die Marktpreise für Obst und Gemüse aufgrund des Hurrikans erhöht wurden.“

Hat sich diese Naturkatastrophe dennoch auf das Projekt medi for help ausgewirkt?

„Nein, wir haben keine Auswirkungen zu diesem Ereignis verspürt. Das Albert-Schweitzer-Hospital hatte sich zwar vorbereitet, aber es kamen keine Patienten aus der betroffenen Region zu uns in Behandlung.“

In 2017 geht die Werkstattleitung erstmals in haitianische Hände über. Was bedeutet dieser Meilenstein für das Projekt?

„Das ist eine wirklich tolle Chance für das gesamte Team und das Albert-Schweitzer-Hospital. Wir geben die Werkstattleitung nicht ab, um uns aus dem Projekt zurückzuziehen, sondern wir tun alles dafür, dass sich die Haitianer dauerhaft selbst helfen können. Das geht nur, wenn sie die Verantwortung übernehmen – für das Budget, das Material, die regelmäßige Patientenversorgung. Mit Fabiola wird es eine Werkstattleiterin und ausgebildete Orthopädietechnikerin geben, die unser Projekt zielstrebig vorantreiben wird.“

Wenn Sie auf Ihre Zeit in Haiti zurückblicken, auf welche Ergebnisse sind Sie besonders stolz?

„Zum Beispiel bin ich stolz darauf, dass wir eine wöchentliche und somit regelmäßige Patientenversorgung in den drei mobilen Kliniken implementiert haben. Darüber hinaus freue ich mich sehr, dass wir mit Fabiola eine kompetente und engagierte Nachfolgerin für die Werkstattleitung gefunden haben. Und auch das von mir angestoßene Hippotherapie-Programm für behinderte Kinder am Kinderkrankenhaus Saint Vincent in Port-au-Prince gehört zu den besonderen Ereignissen, auf die ich stolz bin. Bei diesem Programm reiten behinderte Kinder auf Pferden. Diese Therapie soll ihre Lebensfreude aktivieren, ihr Selbstbewusstsein stärken und den Gleichgewichtssinn schulen.“

Was gefällt Ihnen besonders an Haiti, den Menschen und dem Leben in diesem Land?

„Die Gastfreundschaft und die Lebensfreude, die trotz vieler Einschränkungen und persönlicher Rückschläge immer vorhanden sind. Die Menschen lassen sich nicht so leicht unterkriegen, haben selten schlechte Laune und lösen viele Probleme mit einem Lächeln. Diese Herzlichkeit ist geradezu ansteckend.“

Was wäre Ihr Wunsch für Haiti?

„Ich wünsche mir, dass unser Projekt nach der Übergabe in haitianische Hände weiterhin erfolgreich bestehen bleibt und sich weiterentwickelt. Für Haiti hoffe ich, dass die komplette Bandbreite der Infrastruktur verbessert, das Müllproblem angegangen und die Korruption bekämpft wird. Außerdem sollten die Haitianer lernen, ihre natürlichen Schätze zu nutzen, anstatt alles zu hohen Preisen zu importieren. Das fängt bei den Milchprodukten an, die nirgendwo frisch erhältlich sind, nicht einmal auf dem Markt.“

Herr Jungblut, wir bedanken uns für das Gespräch.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Effektive Therapie nach Schulterverletzung

Interview mit Skilangläufer Andreas Katz

Effektive Therapie nach Schulterverletzung

Sein Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen: Skilangläufer Andreas Katz. (Bildquelle: © ernst-wukits.de)

Bereits im Alter von fünf Jahren trat Andreas Katz dem Skiverein SV Baiersbronn bei. Erste Erfolge feierte er in der Nordischen Kombination, später wechselte er zum Skilanglauf. Sein großer Traum ist eine Teilnahme bei Olympia. Doch seit einer Schulterverletzung im Juli 2016 pausiert der Profiathlet und Sportler des Deutschen Skiverbands. Im Interview berichtet der 29-Jährige über seine erste größere Verletzung, die medizinische Versorgung sowie den Heilungsprozess.

Herr Katz, Sie haben sich Ende Juli durch einen Sturz beim Mountainbikefahren zwei Sehnenrisse an der linken Schulter zugezogen. Wie verlief die Erstversorgung?
„Zunächst kam mir der Sturz nicht sehr schlimm vor, da ich nur leichte Schmerzen hatte. Ich bin daher am Tag danach zum Arzt gegangen. Dort wurden meine offenen Wunden behandelt und es schien, als hätte ich vom Sturz nur Blutergüsse und Prellungen davongetragen. Doch im September fanden die Deutschen Meisterschaften und die zentrale Leistungskontrolle durch den Deutschen Skiverband statt. Zu dieser Zeit habe ich mich noch einmal von einem Schulterspezialisten in der Orthopädischen Klinik Marienstift Arnstadt untersuchen lassen, da die Schulter etwas höher stand und auch die Maximalkraft abgenommen hatte. Nach dem MRT war klar, dass die Supraspinatussehne* gerissen und die lange Bizepssehne angerissen war.“

Ihre Verletzung wurde erst am 20. September operativ behandelt. Gab es Komplikationen?
„Nein, es verlief alles perfekt. Über den Deutschen Skiverband habe ich gleich einen Termin für die Operation bekommen. Während dieser wurde die Bizepssehne arthroskopisch durchtrennt und außerhalb des Schultergelenks mit zwei Titanankern fixiert. Die Supraspinatussehne wurde mit sich selbst auflösenden Fadenankern wieder am Oberarmkopf befestigt. Die Schwellung nach der Operation war nur minimal.“

Sie trugen nach der Operation die Schultergelenkorthese medi Arm fix mini. Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Produkt gemacht?
„Das war erst einmal eine große Umstellung für mich, da die Schulter und der Arm für drei Wochen komplett ruhiggestellt wurden. Somit war ich auf Hilfe angewiesen, zum Beispiel beim Waschen und Anziehen, denn ich konnte nur noch die rechte Hand bewegen, den linken Arm aber nicht heben oder drehen. Die Orthese hat mir Sicherheit gegeben, da ich mit ihr keine falschen Bewegungen machen konnte. Der Tragekomfort war sehr angenehm und das Anlegen sehr einfach, sodass dies meine Eltern, Geschwister oder Freunde gleich übernehmen konnten.

Nach wie vielen Wochen sind Sie auf die Schulterbandage Omomed umgestiegen?
„Nach drei Wochen ging ich in die Eden Reha nach Donaustauf. Dort stieg ich langsam auf die Omomed um und trage seitdem die Orthese und die Bandage im Wechsel. Das hat die Behandlung erleichtert und laut der Therapeuten meine Heilung beschleunigt, da ich das Schultergelenk wieder schneller bewegen konnte. Wichtig war aber auch, dass ich gleich zu Therapiebeginn mit dem Ergometer die Beinmuskulatur, meine Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System trainieren konnte, um den Muskelabbauprozess zu verlangsamen. Die Schulterbandage habe ich währenddessen immer getragen.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Produkt?
Die Bandage war für mich die richtige Wahl, da sie den Arm fixiert und mir Stabilität sowie Sicherheit gegeben hat. Trotzdem ist mit ihr bis zu einem gewissen Grad auch Sport möglich. Ich lege mir die Bandage selbst an – das geht sehr schnell und einfach. Mittlerweile ist der Heilungsprozess so vorangeschritten, dass ich sie nur noch beim Ausführen von schnelleren Geschwindigkeiten beim Training benötige.“

Sie nutzen auch das Schultertherapie-Set von medi. Können Sie es weiterempfehlen?
Ja, denn es war mir bisher eine große Hilfe. Den Seilzug habe ich während der Reha im Zimmer aufgehängt und immer abends daran gezogen, um die Schulter zu mobilisieren. Jetzt nutze ich das Fitnessband, damit die Schulter gekräftigt wird. Es ist das perfekte Trainingsmittel, da ich es überall verwenden kann. Ich hatte es auch während der diesjährigen Tour de Ski dabei, als ich für das Fernsehen unterwegs war. Es ist praktisch und sehr effektiv.

medi ist seit vielen Jahren Sponsor der Deutschen Ski-Nationalmannschaften. Wie wichtig ist diese Kooperation gerade auch in Zeiten, wenn Profisportler wie Sie sich einmal verletzen?
„Eine solche Kooperation ist sehr wichtig. Ich finde es großartig, dass wir mit medi einen so kompetenten Ansprechpartner in diesem Bereich haben, der uns außerdem sehr schnell zur Verfügung steht und die notwendigen Produkte liefert.“

Wie verläuft die Zusammenarbeit mit medi?
„Sehr gut und vor allem unkompliziert. Ich habe zum Beispiel nach der Operation direkt bei medi angerufen und mich nach möglichen Bandagen für meine Schulter erkundigt. Für meine Verletzung ist die Omomed-Bandage das richtige Produkt. Damit wurde ich auch versorgt.“

Welche anderen Produkte von medi tragen Sie und warum?
„Ich trage die Reisestrümpfe medi travel, wenn ich im Flieger bin oder generell eine lange Reise vor mir habe. So beuge ich einer Thrombose vor und habe leichte Beine, wenn ich ankomme. Außerdem trage ich Sportkompressionsstrümpfe von CEP, zum Beispiel beim Joggen, da sie mir ein gutes Gefühl geben. Demnächst werde ich die Skistrümpfe aus klimaregulierender Merinowolle testen.“

Welche weiteren Rehamaßnahmen haben Sie nun noch vor sich?
„Das hängt vom Ergebnis des nächsten MRT ab, aber ich bin optimistisch, dass ich bald ins Training einsteigen kann, da bisher alles sehr gut verlaufen ist.“

Wie motivieren Sie sich, wieder zur alten Leistung zu kommen?
„Ich bin immer hoch motiviert, denn Langlauf ist meine Leidenschaft, mein Sport. Ich setze daher alles daran, dass ich ihn wieder betreiben kann und gebe jeden Tag Vollgas. In der Reha waren auch einige Fußballer, Handball- und Eishockeyspieler. Wir haben einander unsere täglichen Fortschritte gezeigt und uns dadurch gegenseitig zu neuen Erfolgen gepusht.“

Zu welchem Ski-Wettbewerb möchten Sie wieder antreten können?
„Es ist schwer zu sagen, wie lange ich noch brauchen werde, bis ich wieder Skilaufen kann. Mit der Weltmeisterschaft in Finnland wird es sehr eng, aber ich gebe einfach alles. Vielleicht schaffe ich auch das Unmögliche. Das große Ziel ist aber die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018. Da möchte ich unbedingt dabei sein und darauf arbeite ich hin.“

Herr Katz, wir bedanken uns für das Gespräch.

* Die Supraspinatussehne ist Teil der Rotatorenmanschette. Sie ist wichtig für die Armhebung zur Seite und nach vorn.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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