Tag Archives: organisationale Resilienz

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Krisenprävention: So beugen Unternehmen Krisen vor

Wie MitarbeiterInnen zu den besten ExpertInnen für mögliche Krisen werden

Krisenprävention: So beugen Unternehmen Krisen vor

Krisenradar: Am besten arbeiten alle mit (Bildquelle: © fotomek / fotolia)

Autorinnen: Prof. Jutta Heller / Nina Gallenmüller

Das Buch „30 Minuten – Resilienz für Unternehmen“ von Jutta Heller befasst sich mit Krisenprävention in der VUKA-Welt, Resilienzansätzen für Unternehmen, Schlüsselfaktoren für mehr Resilienz in Organisationen und der Entwicklung von Organisationaler Resilienz. ( Heller, J. (2018): 30 Minuten – Resilienz für Unternehmen. Offenburg: Gabal)

Der Fähigkeit von Unternehmen, Krisen frühzeitig zu erkennen, gibt das Buch viel Raum. Denn diese Fähigkeit ermöglicht es Unternehmen, rechtzeitig zu reagieren und Krisen abzuwenden. In der heutigen Zeit ist es relativ einfach, Informationen zu erhalten – wir werden sogar auf allen Kanälen damit überflutet. Jedes Unternehmen muss sich jedoch darauf konzentrieren, die jeweils spezifisch relevante Informationen herauszufiltern.

Krisenindikatoren von außen

Die klassische Form der Krisenprävention sind Früherkennungssysteme, die bestimmte vordefinierte Indikatoren kontrollieren. Der Trick besteht darin, die richtigen Indikatoren zu finden. Für den Brandschutz beispielsweise ist dies relativ klar: Wärme und Rauch sind gute Indikatoren für eine Situation, in der Alarm ausgelöst werden sollte. Aber was ist mit komplexeren Systemen? Unternehmen sind hochkomplexe Systeme, die sehr komplexen Einflüssen ausgesetzt sind. Sie müssen sich einer Vielzahl von Risiken bewusst sein und gleichzeitig auf neue, immer weniger vorhersehbare Entwicklungen achten. Auch wenn sie nicht mehr eindeutig vorhersehbar sind, gibt es immer Anzeichen für drohende Risiken oder gefährliche Entwicklungen. Keine Krise kommt völlig aus dem Nichts, sondern sie macht sich immer vorher bemerkbar – aber die Vorboten der Krise werden oft nicht wahrgenommen. Die Theorie schwacher Signale (nach H. Ansoff) geht davon aus, dass nichts, wirklich nichts, unangekündigt geschieht. Vieles meldet sich jedoch nur sehr schwach, fast unbewusst. Dies kann ein leiser Alarm sein, der sich beim Lesen eines Berichts über bestimmte Trends meldet, oder ein relativ unbestimmtes Bauchgefühl, oder oder oder… Wir sollten die Intuition bei der Bewertung zukünftiger Entwicklungen nicht ignorieren, da sie uns wertvolle Signale für drohende Krisen geben kann.

Sensibilisierung der MitarbeiterInnen

Wenn also die Konzentration auf wenige, klar definierte Indikatoren nicht ausreicht, muss dieses Früherkennungssystem durch eine Sensibilisierung der MitarbeiterInnen ergänzt werden. Besonders diejenigen MitarbeiterInnen, die Kontakt zu den KundInnen haben, können störende Signale frühzeitig erkennen – wenn sie darauf achten. Dies gelingt besonders gut MitarbeiterInnen, die zum einen den größtmöglichen Einblick in den Unternehmenszweck haben und somit einschätzen können, was das Unternehmen schädigen könnte. Wieder spielt Intuition eine Rolle: Am Ende ist Intuition nämlich nichts anderes als ein Verständnis von Zusammenhängen, verbunden mit Erfahrung. So erkennt die „Intuition“ schnell, was in bestimmten Situationen nicht stimmt und sich in ungewollte Richtungen entwickeln könnte. Andererseits sollten die MitarbeiterInnen auch einen großen Handlungsspielraum haben, um auf solche schwachen Signale schnell und flexibel reagieren zu können. Bei Bedarf können die MitarbeiterInnen in der Peripherie dann schnell entscheiden und handeln. Wenn stattdessen jede Information einen bürokratischen Weg bis zur Entscheidungsfindung durchlaufen muss, gehen Informationen verloren oder werden nicht ernst genommen, weil der Kontext fehlt.

Krisenradar

Und damit sind wir beim Krisenradar. Denn ein Netzwerk von MitarbeiterInnen, die ständig mitdenken und prüfen, ob alles gut läuft, scannen die Umgebung besser als jedes andere System auf Störsignale. Danach geht es natürlich in einem zweiten Schritt immer noch darum, die gesammelten Informationen auszuwerten und Ursachen und mögliche Auswirkungen zu identifizieren. Die Sensibilisierung der MitarbeiterInnen fördert jedoch so viele potenzielle Störsignale wie möglich zutage, und das gesamte Unternehmen profitiert von einem engmaschigen Früherkennungssystem.

Resilienzberatung für Unternehmen

Resilienz entsteht in Unternehmen durch die Sensibilisierung für schwache Signale und durch eine Kultur der Aufmerksamkeit und Eigenverantwortung der Mitarbeiter. Darüber hinaus kann ein Unternehmen seine Resilienz mit einer Vielzahl anderer Faktoren beeinflussen.

Sind Sie BeraterIn, TrainerIn, Coach oder Personal- / OrganisationsentwicklerIn und möchten dazu beitragen, Organisationen widerstandsfähiger zu machen? Die Ausbildung Resilienzberatung beschäftigt sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen individueller und organisationaler Resilienz und der vielfältigen Möglichkeiten zuer Entwicklung Organisationaler Resilienz. Für den Ausbildungsbeginn im Januar 2019 gibt es noch Plätze. Informationen erhalten Sie hier: https://juttaheller.de/akademie/resilienzberatung/

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Januar 2019.

Kontakt
Resilienz für Unternehmen
Prof. Dr. Jutta Heller
Neuwerk 4
90547 Stein
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Diesel-Skandal und keiner hat´s gewusst

Der Diesel-Skandal kommt auch bei Opel an. Wie kann es sein, dass Führungskräfte in den Unternehmen jahrelang die gefährlichen Praktiken übersehen haben?

Diesel-Skandal und keiner hat´s gewusst

Resilienzprinizip: Vereinfachende Interpretationen immer hinterfragen (Bildquelle: © Andrey Popov / fotolia)

VW, Audi, und jetzt Opel – der Diesel-Skandal hat die Autohersteller voll erwischt. Die Krise scheint gar nicht mehr aufzuhören. Und immer wieder stellt sich die Frage, wie die Manipulationen so lange praktiziert werden konnten, ohne dass irgendjemandem der Beteiligten Bedenken kamen. Die spannende Frage dabei ist jetzt: Was können Organisationen anders machen, damit das in Zukunft nicht mehr passiert? Wie können sie Krisenprävention betreiben, wie im Vorhinein schon Resilienz aufbauen und früher hellhörig werden? Wenn Krisen nämlich für eines gut sind, dann dafür: man kann hervorragend aus ihnen lernen.

Krisen antizipieren durch den richtigen Umgang mit Informationen

Die Verantwortlichen in den betroffenen Unternehmen beteuern, nichts von den Manipulationen gewusst zu haben. Sie wurden von der Krise überrascht. Auf den ersten Blick kaum vorstellbar – ist ihnen nie etwas aufgefallen? Andererseits zeigt sich immer wieder: in vielen Organisationen schleifen sich mit der Zeit Mechanismen ein, die zu einem verzerrenden Filtereffekt bei den Führungskräften führen. Bestimmte Informationen kommen dann ganz oben gar nicht mehr oder nur sehr abgemildert an. Die Führungsetage hat ihre eigene „Filterbubble“. Dieser Effekt hat nicht nur damit zu tun, dass schlechte Nachrichten weniger gern weitergegeben werden als gute, sondern auch mit der menschlichen Psyche. Haben wir uns nämlich einmal eine Meinung zu etwas gebildet, tendiert das menschliche Gehirn dazu, diese Meinung zu verifizieren. Widersprüchliche Informationen werden eher weggedrängt oder nicht beachtet, damit die eigene These möglichst bestätigt wird. Und deswegen besteht die Gefahr, dass bei jedem Schritt, den eine Information weiter nach oben gegeben wird, scheinbar unpassende Fakten weggelassen oder (unbewusst) verändert werden.

Nicht aus einem Autohersteller, aber aus einem anderen Technologieunternehmen stammt der folgende Vorfall, der dieses Prinzip gut illustriert. Der Abteilungsleiter, der sie erlebt hat, war für den Jahresbericht der Verkaufszahlen seiner Abteilung zuständig, den er über seinen Vorgesetzten an den Mutterkonzern einreichte. Die Antwort aus dem Mutterkonzern: Der Bericht stimme hinten und vorne nicht mit den prognostizierten Zahlen überein, da müsse wohl was durcheinander gekommen sein. Diese Rückmeldung kam mit der Bitte um eine Überarbeitung des Berichts. Und obwohl die Zahlen die Realität abbildeten, kam noch der Druck des direkten Vorgesetzen hinzu, einen Bericht abzuliefern, der den Prognosezahlen glich. Nach einigem Hin und Her wurden letztendlich in einem mehrwöchigen Arbeitsprozess die Zahlen so „frisiert“ und umgedeutet, dass sie in etwa der Prognose entsprachen. Mit der Realität hatten sie nur noch wenig zu tun – aber die Führungsetage akzeptierte den Bericht jetzt. Und arbeitete die Strategie des kommenden Jahres auf Grundlage dieser Zahlen aus…

Das Prinzip „Abneigung gegen vereinfachende Interpretationen“

Für die Resilienz, also die Krisenfestigkeit einer Organisation, ist es besser, wenn widersprüchliche Informationen alle Warnlampen aufleuchten lassen. Dafür sollten Informationen möglichst früh die möglichst richtigen Personen erreichen. Nur dann können bevorstehende Krisen und Gefahren erkannt werden und frühzeitige Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Und die „richtigen Personen“ sind hier auch: Personen, die bereit sind, die Information zu hinterfragen und mögliche andere Gründe als die bereits vorgefassten dafür gelten zu lassen. In Hochsicherheitsorganisationen (z.B. Feuerwehren, Atomkraftwerken) wird dieses Vorgehen als Prinzip standardmäßig angewandt, indem vereinfachende Interpretationen immer hinterfragt werden. Schließlich können Fehler in solchen Organisationen zu echten Katastrophen führen. Wahrscheinlich hätte es Opel auch gutgetan, dieses Resilienzprinzip anzuwenden. Spätestens wenn bei der Konkurrenz ein Fehler sichtbar wird, sollte der Prozess im eigenen Unternehmen kritisch hinterfragt werden.

Resilienz entwickeln

Auf die Prinzipien der Hochsicherheitsorganisationen, die alle Organisationen anwenden und damit mehr organisationale Resilienz entwickeln können, geht auch die Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn intensiv ein. ResilienzberaterInnen sind darin geschult, genau solche schädlichen Mechanismen zu erkenn und Maßnahmen zu entwickeln, die ihnen vorbeugen. Für den kommenden Ausbildungsstart am 11. Januar 2019 sind aktuell noch Plätze frei ( klicken für mehr Information und Anmeldung).

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Januar 2019.

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Neuerscheinung: 30 Minuten – Resilienz für Unternehmen

Prof. Dr. Jutta Heller zeigt in ihrem neuen Buch praxisnah, wie Organisationen präventiv Resilienz aufbauen können.

Neuerscheinung: 30 Minuten - Resilienz für Unternehmen

Gerade dann, wenn es Unternehmen gut geht, können sie aktiv an den Schlüsseln organisationaler Resilienz ansetzen. Denn in guten Zeiten sind mehr Ressourcen frei, um sich mit grundlegenden Fragen der Unternehmensprozesse und der Unternehmenskultur zu beschäftigen. So stellen Organisationen die Weichen, damit sie auch bei Krisen und Dauerbelastung erfolgreich bleiben.

Stellschlüssel für organisationale Resilienz

„Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit einer Organisation, etwas abzufedern und sich in einer verändernden Umgebung anzupassen, um so zu ermöglichen, ihre Ziele zu erreichen, zu überleben und zu gedeihen.“ (ISO-Norm 22316:2017)

Mit ihrer reichen Praxiserfahrung übersetzt die Beraterin Prof. Dr. Jutta Heller die Handlungsfelder der ISO-Norm für Organisationale Resilienz in konkrete Anwendungsbeispiele für Organisationen. In nur 30 Minuten verschafft das Buch Überblick über:

– Die wichtigsten Stellschlüssel Organisationaler Resilienz
– Praxisnahe Maßnahmen zur Entwicklung dieser Stellschlüssel
– Wie Krisenprävention mit Organisationaler Resilienz gelingt

Themeneinstieg für Führungskräfte

Die Führungskraft spielt eine entscheidende Rolle bei der Veränderung im Unternehmen hin zu einer resilienten Organisation. Sie sorgt als Vorbild und Multiplikator dafür, dass das Unternehmen flexibel und gleichzeitig stabil agiert. In diesem neuen Buch stellt Jutta Heller zahlreiche Interventionen zusammen, mit denen Führungskräfte und EntscheiderInnen an der eigenen Resilienz, der Resilienz ihrer Teams und des Unternehmens arbeiten können. In knapper Form wird hier ein erster Themeneinstieg gegeben. Das Buch ist ein Impulsgeber, um sich an das Thema „Unternehmensresilienz“ heranzulesen und Ideen für Maßnahmen zu erhalten. Sinnvoll ist eine weitergehende Vertiefung der eigenen Handlungskompetenz bei den einzelnen Resilienzschlüsseln in Trainings und Coachings zu Resilienz.

Fokus auf Resilienz

Die Autorin Jutta Heller gehört zu den führenden Beraterinnen für Resilienz in Deutschland. Sie hat unter anderem den Bestseller „Resilienz. 7 Schlüssel für mehr innere Stärke“ verfasst, ist Vortragsrednerin und Trainerin zu individueller und organisationaler Resilienz und leitet seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung Resilienzberatung.

Informationen zum Buch:

30 MINUTEN – Resilienz für Unternehmen
Jutta Heller
GABAL Verlag
2018 – 96 Seiten – 8,90EUR
ISBN 9783869368849

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Januar 2019.

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Bester Vorsatz 2018: Mehr Resilienz in der Organisation

Prof. Heller stellt Ideen und Maßnahmen vor, mit denen Organisationen ihre Resilienzkultur entwickeln und situationselastisch Herausforderungen abfedern können.

Bester Vorsatz 2018: Mehr Resilienz in der Organisation

Durchstarten mit mehr Resilienz für 2018 (Bildquelle: © Thaut Images / fotolia)

Der Jahreswechsel 2017/2018 steht an – ein klassischer Moment für einen Jahresrückblick und Jahresausblick im Organisationsalltag. Die meisten Unternehmen haben sicherlich viel getan, um mit den aktuellen Entwicklungen Schritt zu halten. Aber in vielen Bereichen hinken die Maßnahmen trotzdem hinterher. Digitalisierung, Globalisierung, Strukturwandel – alles auf einmal, und alles passiert immer schneller. Das Tempo der künftigen Veränderungen wird sich nicht verlangsamen. Deswegen empfehle ich eine neue Haltung, um optimistischer mit Ungewissheit und Veränderungen umzugehen.

Resilienz: Neue Haltung statt neuer Maßnahmen

Im Fokus der Beratungsarbeit von Prof. Dr. Jutta Heller stand im Jahr 2017 neben der individuellen Resilienz zunehmend die organisationale Resilienz. Denn ein Umdenken von akribischer Planung hin zu einer Offenheit für Neues und einer Flexibilität in der Reaktion ist eine herausfordernde Aufgabe für alle Organisationsmitglieder, Führungskraft genauso wie MitarbeiterInnen. In Fachbeiträgen, die ich 2017 publiziert habe, gab es daher beispielsweise Ideen zu resilienter Führung zu lesen („Stabil im instabilen Umelfd“ in managerSeminare), aber auch Tipps zum Umgang mit Belastungen im Unternehmen („Ruhig Blut“ in der szOnline).
Organisationen wollen ihre MitarbeiterInnen stärken und gemeinsam resiliente Strukturen schaffen. Als gutes Beispiel für einen Einstieg in das Thema habe ich zusammen mit meiner Kollegin Ingrid Preisegger von der Trigon Entwicklungsberatung einen Großgruppenworkshop für die Stiftung Lebenshilfe durchgeführt. Das Resultat des Tages waren eine Reihe von Ideen, um den Arbeitsalltag insgesamt resilienter zu gestalten. Das optimistische Fazit: Es gibt viele Ressourcen, mit denen jedes Team zukünftigen Belastungssituationen begegnen kann. Ein Bewusstsein für diese Ressourcen in jedem Unternehmen zu schaffen ist das Ziel eines solchen Resilienz-Workshops!

Verband für organisationale Resilienz gegründet

Ein Großprojekt war 2016/2017 die Gründung von ORES: Verband für organisationale Resilienz – Association for organizational resilience. Der Verband ist eine Anlaufstelle für alle, die seriöse Informationen zu organisationaler Resilienz suchen. Die Gründungsmitglieder leisten durchwegs großartige Arbeit darin, organisationale Resilienz in Unternehmen zu tragen. Wir stehen in konstantem inhaltlichen und fachlichen Austausch. Besonders erfreulich war die Vorstellung des Verbandes bereits auf dem Erdinger Coaching-Kongress im Februar diesen Jahres, der passenderweise unter dem thematischen Schwerpunkt „Resilienz für die VUCA-Welt“ stattfand. Inzwischen haben wir – basierend auf den Kriterien der ISO-Norm zu organisationaler Resilienz – ein Befragungsinstrument entwickelt, das in Kürze im deutsch- und englischsprachigen Raum ausgerollt wird.

Organisationale Resilienz verankern

Ein Beispielprojekt für organisationale Resilienzentwicklung wird ein Projekt mit Siemens im kommenden Jahr werden. Aus einer intensiven bisherigen Zusammenarbeit mit mehreren Trainings und Workshops entwickeln wir ein ganzheitliches Trainingskonzept, das Führungskräften Handwerkszeug zur Resilienzförderung in ihrem Arbeitsfeld vermittelt.
Sehr wichtig ist dabei auch die theoretische Fundierung des Konzepts „Organisationale Resilienz“. Auf dem Buchmarkt fehlt dazu noch ein praxisbezogener Ratgeber für alle, die sich intensiver mit organisationaler Resilienz für ihr Unternehmen auseinandersetzen wollen. Deswegen schreibe ich aktuell das Buch, das diese Lücke schließt: Nächstes Jahr erscheint es bei Gabal. Darin können HR-Verantwortliche, Personal- und OrganisationsentwicklerInnen kompakte und praktische Informationen zur Entwicklung organisationaler Resilienz finden.

Resilienter Start ins neue Jahr

Alle Erfahrungen und Projekten zu organisationaler Resilienz fließen im kommenden Jahr auch in ein neues Seminar ein, das auf die Bedürfnisse von KMUs zugeschnitten ist. Mitte 2018 startet das “ Seminar Unternehmens-Resilienz„, in dem InhaberInnen, GeschäftsführerInnen und HR- und QM-Verantwortliche in mehreren Modulen Resilienzmaßnahmen speziell für ihr Unternehmen entwickeln können.

Aktuell haben noch sechs Frauen die Möglichkeit, beim extra Coaching-Tag für Frauen am 12. Januar dabei zu sein. Sie können sich so zum Jahresbeginnn neu ausrichten und sich eine Auszeit aus dem Alltag gönnen – zum Abfedern, Auftanken und Ausrichten. Denn keine Organisation ist resilient ohne resiliente Menschen.

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn. Nächster Start ist im Oktober 2018.

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Resilienz-Coaching ist Beitrag zur Kulturentwicklung in Organisationen

Konstruktives Verhalten in Krisenzeiten bringt Unternehmen weiter

Resilienz-Coaching ist Beitrag zur Kulturentwicklung in Organisationen

Jutta Heller macht mit Resilienz-Coaching fit für Veränderungen

Eine Krise kann Unternehmen jederzeit treffen. Der aktuelle Abgasskandal um VW und andere Autohersteller, der gerade mit einer Einigung auf eine milliardenschwere Strafzahlung in den USA in die nächste Runde geht, macht dies wieder deutlich. Es ist gut vorstellbar, welch hoher Druck zur Zeit auf den Führungskräften und MitarbeiterInnen der Konzerne lastet… In Situationen, in denen das Arbeitsumfeld als sehr anstrengend empfunden wird, brechen oft schon Kleinigkeiten einen Streit vom Zaun. Der Mensch ist aber so programmiert, dass er auf solche Stresssituationen mit drei uralten Verhaltensmustern reagiert: fight, flight oder freeze. Also: Kampf, Flucht oder „Totstellen“.

Konstruktive Reaktion

Wir sollten uns aber, gerade in brenzligen Situationen, nicht von den automatischen Mechanismen unseres Gehirns leiten lassen. Es kann hilfreich sein, dann innerlich einen Schritt zurückzutreten und die Situation aus der Beobachterrolle neu zu bewerten. Oder Strategien anzuwenden, um das Erregungsniveau des Körpers herunterzuregeln und damit gelassener mit den Stressoren umzugehen. Resilientes Verhalten im Umgang miteinander bedeutet, auf Krisensituationen konstruktiv zu reagieren. Eine Kultur des achtsamen Umgangs miteinander hat außerdem in Organisationen immer Bedeutung, nicht nur in Phasen erhöhten Drucks.

Resilienter verhalten durch Resilienz-Coaching

Resilienz-Coaching, wie Prof. Heller es konzipiert hat, stärkt Menschen in Unternehmen im Umgang mit dem Alltagsstress, aber auch vor, während und nach Krisensituationen. Im akuten Krisenerleben unterstützt Resilienz-Coaching Führungskräfte und MitarbeiterInnen dabei, handlungsfähig zu bleiben. Andererseits ist Resilienz bereits in der Antizipationsphase einer Krise wichtig, denn durch einen achtsamen Umgang mit sich und der Umwelt steigt die Sensibilität, mit der wir Warnsignale für Probleme wahrnehmen. Bei der Bewältigung einer Krise wiederum kann Resilienz-Coaching viel dazu beitragen, dass die Organisation aus den Erfahrungen lernt und diese so umsetzt, dass sich das Leistungsniveau langfristig sogar erhöht.

Neue Kultur des Umgangs miteinander

Resilienz-Coaching leistet im Unternehmen einen wertvollen Beitrag zu einer neuen Kultur des Umgangs miteinander. Wenn die Organisationskultur es wiederum ermöglicht, dass jede/r Einzelne die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Coaching im Unternehmensalltag umsetzen kann, ist ein großer Schritt hin zu mehr organisationaler Resilienz getan.

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn.

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Als Team gemeinsam Resilienz stärken

Teamresilienz ist anders gelagert als individuelle Resilienz. Das erfuhren die TeilnehmerInnen des Teamresilienz-Workshops bei Prof. Heller: Mit Impulsen und Übungen führte sie das Team vom resilienten Ich zum resilienten Wir.

Als Team gemeinsam Resilienz stärken

Jutta Heller: Strategien zur Förderung von Teamresilienz

Widerstandskraft, Flexibilität und Agilität als Team: Das ist der Fokus des Teamworkshops, den Prof. Heller heute durchführt. Das Team, Teil eines Automobilzulieferer-Unternehmens, arbeitet in einer anspruchsvollen Branche. Sehr stressig, hohe Kundenanforderungen, Dauerbelastung durch unvorhersehbare Krisen – das schnelle und anspruchsvolle Arbeitsumfeld ist eine Herausforderung für jeden einzelnen der MitarbeiterInnen. Doch heute geht es nicht nur darum, alleine dem Druck standhalten zu lernen. Die TeilnehmerInnen des Workshops gehen einen Schritt darüber hinaus: Heute liegt den Fokus auf der Teamresilienz.

Vom „Ich“ zum Team

Prof. Dr. Jutta Heller ( www.juttaheller.de) beschäftigti sich schon lange mit den Zusammenhängen von individueller und organisationaler Resilienz. Im Workshop heute sollen die TeilnehmerInnen sich intensiv damit auseinandersetzen, wie ihre Resilienz, die Resilienz ihres Teams und ihrer ganzen Organisation zusammenhängen. Wie reagiere und verhalte ich mich eigentlich bei Belastungen und Druck? Wie kann ich mit Stress und Krisen flexibler und gelassener umgehen? Und wie passt das mit meiner Interaktion mit den anderen, mit dem Team zusammen? Solchen Fragen gehen sie heute einen Tag lang mit Übungen, Reflexionen und Hintergrundinformationen nach.

Ansatzpunkte für Teamresilienz

„Individuelle Resilienz und Teamresilienz haben viele Überschneidungspunkte“, sagt Prof. Heller dazu. Und betont: „Aber viele resiliente Individuen ergeben nicht zwangsläufig ein resilientes Team! Da passieren noch ganz andere Prozesse, die wir uns heute genauer anschauen.“
Ansatzpunkt für Teamresilienz: das kann beispielsweise der richtige Umgang mit Spannungen sein. Teamarbeit bedeutet, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Das bringt Reibung mit sich, Abstimmungen im Team über unterschiedliche Standpunkte und Vorgehensweisen sind an der Tagesordnung. Ein resilientes Team kennt aber die typischen Spannungsfelder, die auftreten. Prof. Heller braucht nicht lange, um von der Gruppe eine „typische“ Problemsituation zu erfahren. Die Teammitglieder üben im Workshop, nicht nur schwarz oder weiß zu sehen, sondern Zwischenpositionen einzunehmen. Am Ende der Übung entstehen für das Problem ganz neue Lösungsansätze – konsequent „sowohl-als auch“ gedacht.

Impuls für Veränderungen

Achtsames Handeln mit Blick auf die eigenen Ressourcen und Förderung der Dialogkultur, eine positive Fehlerkultur aufbauen und Veränderungsbereitschaft stärken: Teamresilienz hat viele Facetten, an denen Prof. Heller in ihrem Workshop ansetzt. Die Stellschrauben für Resilienz unterscheiden sich von Organisation zu Organisation, deswegen konzipiert sie ihre Workshops individuell. Das sieht Prof. Heller als großen Vorteil: Der Impuls aus dem Workshop kann dann in weitere Maßnahmen für die organisationale Resilienzentwicklung weitergetragen werden, die genau zum Unternehmen passen. Denn ideal für die Entwicklung organisationaler Resilienz ist es, so Prof. Heller, an allen drei Ebenen anzusetzen: Individuum, Team und Organisation.

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn.

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Im Resilienztraining für Führungskräfte Belastungen abbauen und Ressourcen aufbauen

Belastungen balancieren, mit Rückschlägen umgehen lernen, eigene Ressourcen und die des Teams stärken. Das lernten die TeilnehmerInnen des Resilienztrainings für Führungskräfte der Akademie Prof. Heller

Im Resilienztraining für Führungskräfte Belastungen abbauen und Ressourcen aufbauen

Mit viel Praxisbezug vermittelt Jutta Heller die 7 Resilienzschlüssel

Was ist mir wichtiger: Fairness oder Engagement? Und wie sieht es aus beim Vergleich von Engagement oder Erfolg? Die TeilnehmerInnen des Resilienztrainings für Führungskräfte sind konzentriert dabei, eine Vielzahl solcher Wertepaare miteinander zu vergleichen. „Spannend“, sagt eine von ihnen. „Ich glaube mich gut zu kennen – und trotzdem haben mich die Ergebnisse überrascht!“

7 Resilienzschlüssel

Prof. Heller macht mit den Führungskräften Wertearbeit: Denn wer die eigenen Werte kennt, der richtet seine Entscheidungen lösungsorientiert an ihnen aus. Und Lösungsorientierung ist einer der sieben Resilienzschlüssel, mit denen Prof. Heller die innere Widerstandskraft der TrainingsteilnehmerInnen aufbaut. Resilienz hilft Führungskräften in ihrem Alltag. Resiliente Menschen gehen mit Rückschlägen souveräner um. Sie finden nach Krisen schneller wieder in das richtige Fahrwasser. Aber auch bei alltäglichen, anspruchsvollen Aufgaben sind resiliente Führungskräfte im Vorteil, denn sie wissen noch besser, wie sie auf ihre Ressourcen zugreifen können.

An ein so tiefgehendes Thema wie Resilienz nähert man sich aber am besten nicht nur mit rationalen Methoden. Neben Übungen mit rationaler Herangehensweise wie die konzentrierte Wertearbeit, machen die TeilnehmerInnen deswegen auch viele körperorientierte Übungen. Zur Erfahrung von Selbstwirksamkeit probieren sie verschiedene Körperhaltungen aus und spüren, wie das das Selbstwertgefühl beeinflusst. Oder sie lernen die Warnsignale ihres Körpers kennen, die Ihnen signalisieren: Stopp! „Auch das ist ein Resilienzschlüssel: Eigen-Verantwortung“, sagt Prof. Heller. „Eigentlich wissen wir oft ganz genau, wie wir auf uns achten könnten – wir müssen es nur auch noch umsetzen.“

2 Tage für mehr Resilienz

Die 12 TeilnehmerInnen in Jutta Hellers Training kommen aus den Führungsetagen von Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zwei Tage lang beschäftigen sie sich mit den Wirkmechanismen von Resilienz. Es sind keine ausgebrannten Menschen, die Hilfe suchen. Im Gegenteil, der Großteil von ihnen ist sich sehr bewusst, wie wichtig es ist, einen gesunden Status Quo aufrecht zu erhalten. Sie haben vor, auch in ihren Teams und in ihren Organisationen resilientere Strukturen und Verhaltensweisen einzuführen. Nicht zuletzt deswegen, weil der Anteil psychischer Erkrankungen und Burn-Out-Fällen in Unternehmen seit Jahren kontinuierlich steigt.

Ungebrochenes Interesse an Prof. Hellers Resilienztraining

Jutta Hellers bewährtes Resilienztraining bekam auch diesmal wieder durchgehend ein „sehr gut“ von den TeilnehmerInnen. Ab Juni 2017 wird sie es als Blended-Learning-Konzept mit zusätzlicher webbasierter Online-Unterstützung durchführen, damit die Übungen und Impulse noch effektiver in den Unternehmensalltag integriert werden. Auf www.juttaheller.de/akademie/resilienztraining/ gibt es mehr Information zu den kommenden Resilienztrainings.

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn.

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Neue Norm zu organisationaler Resilienz: ISO 22316

Ganz aktuell veröffentlicht die ISO eine Norm zu organisationaler Resilienz. Unternehmen haben damit einen ganzheitlichen Ansatz, um alle Unternehmensbereiche auf Stärken und Defizite zu prüfen

Neue Norm zu organisationaler Resilienz: ISO 22316

Jutta Heller: Ganzheitlicher Ansatz für mehr organisationale Resilienz

Ganz aktuell wurde im März 2017 von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) eine Norm zu organisationaler Resilienz veröffentlicht. Die ISO 22316 „Security and resilience – Organizational resilience – Principles and attributes“ gibt Unternehmen aller Branchen Richtlinien zur Entwicklung einer resilienten Organisation an die Hand. Dafür benennt sie Prinzipien, Elemente und Leitfäden für organisationale Resilienz:

– principles – Prinzipien, auf denen ein organisationales Resilienz-Management aufgebaut ist
– attributes – Elemente einer resilienten Organisation
– activities – Leitfäden zur Entwicklung der Elemente

Gemeinsam ergeben sie einen koordinierten Ansatz, um in Unternehmen systematisch mehr Resilienz aufzubauen. Ein Unternehmen besteht aus Menschen, die in definierten Mechanismen, Systemen und Prozessen zusammenarbeiten. Die ISO gibt dementsprechend einen Rahmen vor, damit sich alle diese Bereiche in die gleiche Richtung bewegen. Ob also ein Unternehmen auf einem guten Weg in Richtung Resilienz ist, kann anhand der verschiedenen, in der Norm aufgeführten Prinzipien, Elemente und Leitfäden überprüft werden.

Umsetzung der ISO-Norm

Durch die Veröffentlichung der Norm zu organisationaler Resilienz gibt die ISO Organisationen zwar Richtlinien an die Hand, wenn diese ihre organisationale Resilienz fördern wollen. Die Umsetzung und Koordination der verschiedenen Maßnahmen bleibt dabei jedoch den Organisationen überlassen. Manch einer wird nun sagen: „Eigentlich nichts Neues.“ Der Charme liegt jedoch im ganzheitlichen Ansatz. Die ISO hat die Vielzahl von Handlungsempfehlungen, Modellen und Ansätzen auf die wichtigsten Elemente konzentriert. Anhand der Norm können Unternehmen sehr fokussiert einen Check ihrer Ist-Situation und der weiteren erforderlichen Schritte durchführen.

Im Seminar Unternehmens-Resilienz richtet Prof. Heller ihre Inhalte bereits an der ISO 22316 aus. Das Seminar mit insgesamt sechs Präsenztagen richtet sich an InhaberInnen, GeschäftsführerInnen, HR- und QM-Verantwortliche, die durch ihr Resilienzkonzept eine nachhaltige Unternehmensentwicklung mit gesunden und leistungsfähigen MitarbeiterInnen erzielen wollen. Prof. Heller unterstützt bei der Identifikation der zentralen Stellhebel für Resilienz im Unternehmen, bei der Impulsierung der Resilienzentwicklung im Unternehmen und bei der Konzeption eines individuellen Umsetzungsplans für Resilienzprogramme im Unternehmen. Das komplette Programm sowie der Seminarablauf findet sich auf www.juttaheller.de/akademie/seminar-unternehmens-resilienz/.

Warum organisationale Resilienz?

Organisationen, die auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben wollen, brauchen eine gut entwickelte Strategie, wie sie mit Krisen umgehen können. Die VUCA-Welt bringt Phänomene wie Digitalisierung, Globalisierung oder gesellschaftlichen Wandel mit sich und stellt Unternehmen vor große, bisher nicht gekannte Herausforderungen. Die meisten davon können kaum vorausgesehen, geschweige denn geplant werden. Die resiliente Organisation hat den Vorteil, dass sie agil und flexibel auf Krisen reagiert – unabhängig von deren Auslösern. Organisationale Resilienz setzt dabei nicht nur auf Organisationsstrukturen- und prozesse, sondern auch auf die innere Haltung der Führungskräfte und aller MitarbeiterInnen. Denn MitarbeiterInnen, die individuell gut mit Belastungen umgehen können, sind für die Organisation als Ganzes im Krisenfall eine wertvolle Ressource. Deswegen haben Organisationen, die sich für die Resilienz ihrer MitarbeiterInnen einsetzen, auch im „war for talents“ einen klaren Vorteil.

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn.

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Unternehmens-Resilienz: Handlungsempfehlungen für KMUs

Organisationale Resilienz zu entwickeln ist ein wichtiges Ziel für Organisationen. Das neue Seminar Unternehmens-Resilienz der Akademie Prof. Heller richtet sich an KMUs.

Unternehmens-Resilienz: Handlungsempfehlungen für KMUs

Prof. Heller entwickelt Konzepte für Unternehmens-Resilienz

Die moderne Welt wird schnellebiger, unüberschaubarer und mehrdeutiger. Mit diesen Herausforderungen umzugehen ist für Unternehmen in der Wirtschaft überlebenswichtig. Und zum Navigieren im „Sturm“ der VUKA-Welt braucht es organisationale Resilienz – denn nicht wie der Wind weht ist entscheidend, sondern wie man die Segel setzt. Organisationale Resilienz ist eine Haltung, mit der die Organisation flexibel auf Druck von außen, Krisen und Unvorhergesehenes reagieren kann. Sie erlaubt es dem Unternehmen, Krisen zu antizipieren, zu überleben und zu „gedeihen“

Akademie Prof. Heller

Prof. Heller beschäftigt sich seit Jahren mit den Hintergründen und der praktischen Umsetzung von Resilienz, sowohl bei Individuen als auch in Organisationen. Der Fokus organisationaler Resilienz verlagert sich von der Schaffung präventiver Strukturen zum Auffangen von Unternehmenskrisen hin zur Entwicklung einer neuen Unternehmenskultur. Eine resiliente Unternehmenskultur ist unter anderem achtsam und nimmt auch schwache Signale möglicher Krisen wahr. Dadurch erlaubt sie eine rechtzeitige und flexible Anpassung an geänderte Umstände. Eine resiliente Unternehmenskultur, die Entscheidungen unter Unsicherheit möglich macht, ist notwendig in einer Arbeitswelt, in der es 100%ige Sicherheit nicht mehr gibt und immer weniger geben wird.
Die Entwicklung einer resilienten Unternehmenskultur kann auf vielfältige Weise initiiert werden: mit individuellen Maßnahmen für MitarbeiterInnen, für Führungskräfte und mit der Neuorganisation von Prozessen und Strukturen einer Organisation. Prof. Heller hat gezielt Angebote entwickelt, die an unterschiedlichen Ebenen ansetzen, und sie in der neuen Akademie Prof. Heller ( www.juttaheller.de/akademie/) gebündelt.

Seminar Unternehmens-Resilienz

Eines des Angebote der Akademie Prof. Heller ist das Seminar Unternehmens-Resilienz, das sich an GeschäftsführerInnen, HR- und QR-Verantwortliche und InhaberInnen von KMUs richtet. In insgesamt sechs Präsenztagen mit begleitenden Online-Einheiten entwickeln die TeilnehmerInnen ihr Verständnis für die Mechanismen organisationaler Resilienz. Sie identifizieren die Stellschrauben für mehr organisationale Resilienz im eigenen Unternehmen und setzen die Theorie in einem individuellen Umsetzungsprogramm in die Praxis um. Organisationale Resilienz kann nicht als fertiges Konzept „übergestülpt“ werden, sondern jede Organisation muss ihre besonderen Stärken erkennen, die zur Resilienzförderung entwickelt werden können.

Handlungsempfehlungen für KMUs

Aus ihrer Praxiserfahrung hat Prof. Heller fünf Handlungsempfehlungen für mehr Unternehmens-Resilienz entwickelt:

1. Der Resilienz-Check. Der aktuelle Stand der Organisation wird auf Herz und Nieren durchleuchtet: Wie sieht es mit der individuellen Resilienz aller MitarbeiterInnen und Führungskräfte aus? Wie läuft die Zusammenarbeit in den Teams? Wie ist die Organisation aufgestellt, wenn es hart auf hart kommt?
2. Identifikation der Stellhebel für mehr Resilienz. Jede Organisation hat individuelle Stärken, auf die sie in Krisensituationen zurückgreifen kann. Wo sind die Stellhebel für mehr Resilienz, die besondere Beachtung verdienen?
3. Schlüsselpersonen. Die MitarbeiterInnen sind der Kern jeden Unternehmens. Ein Kulturwandel kann nur gelingen, wenn die Schlüsselpersonen beteiligt sind.
4. Planung der Umsetzungsschritte. Sobald das Ziel definiert ist, werden die Schritte zur Umsetzung ausgearbeitet. Die Erstellung eines konkreten Umsetzungsplanes hilft, „in der Spur zu bleiben“, wenn Widerstände auftauchen.
5. Eine neue Haltung. Organisationale Resilienz kommt von innen. Resilienzentwicklung ist ein Prozess, der ein kontinuierliches Hinterfragen und Klärung der eigenen Rolle beinhaltet.

Professionelle Unterstützung durch die Akademie Prof. Heller

Um organisationale Resilienz zu entwickeln, gibt es eine Vielzahl interessanter Ansatzmöglichkeiten. Das Seminar Unternehmens-Resilienz ( http://juttaheller.de/akademie/seminar-unternehmens-resilienz/) ist eine der Möglichkeiten zur Resilienzentwicklung, die die Akademie Prof. Heller bietet. Weitere Angebote sind Intensiv-Trainings für Führungskräfte, Impuls-Vorträge und eine Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn: http://juttaheller.de/akademie/

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn.

Kontakt
Resilienz für Unternehmen
Prof. Dr. Jutta Heller
Neuwerk 4
90547 Stein
091127861770
info@juttaheller.de
http://www.juttaheller.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Akademie Prof. Heller entwickelt organisationale Resilienz

Organisationale Resilienzentwicklung ist hoch komplex. Einzelmaßnahmen wie Resilienz-Trainings für Führungskräfte, Teamentwicklungsmaßnahmen und mehrstufige Programme zu Unternehmens-Resilienz sollten passgenau eingesetzt werden.

Akademie Prof. Heller entwickelt organisationale Resilienz

Prof. Dr. Jutta Heller ist die Expertin für organisationale Resilienzentwicklung

Organisationale Resilienz: ein lohnendes Ziel

Resilienz-Fitness für Unternehmen zu entwickeln ist komplex. Doch das Ergebnis – eine resiliente Organisation – ist ein lohnendes Ziel: eine resiliente Organisation reagiert nicht nur flexibler auf Krisen, sondern erholt sich schneller und verbessert sich im Optimalfall sogar im Vergleich zum Ausgangsniveau. Zudem nutzen resiliente Organisationen Risikomanagement und Kulturentwicklung, um Unternehmens-Krisen zu antizipieren.

Ansatzmöglichkeiten organisationaler Resilienzentwicklung

Die Entwicklung organisationaler Resilienz erfordert eine neue Haltung: Nicht nur einzelne Maßnahmen als Reaktion auf Krisen, sondern eine neue Kultur der Wertschätzung, die für Anzeichen von Risiken und Krisen sensibilisiert. Wege und Mittel zur Resilienzentwicklung erhalten Führungskräfte in einem Resilienztraining, so dass sie in kritischen Phasen leistungsstark, handlungsfähig und gesund bleiben und Ihr Team ebenso führen können. Je nach Zielsetzung wird das Resilienztraining unternehmensintern durchgeführt, oder Sie nehmen an einem unternehmens- und branchenübergreifenden offenen Angebot teil ( Akademie Prof. Heller)

Führungskräfte haben eine entscheidende Multiplikatorfunktion im Unternehmen: Wer feststellt, dass er/sie an sich selbst etwas ändern kann, kann auch im Team etwas ändern. Entscheidend ist, dass die Führungskräfte zusammen mit ihren Teams an der Resilienzentwicklung arbeiten – unterstützende Teamentwicklungsmaßnahmen geben wertvolle Impulse dazu.

Einen Schritt weiter gehen Sie mit dem mehrtätigen Seminar Unternehmens-Resilienz ( Akademie Prof. Heller). Sie setzen damit auf nachhaltige Organisationsentwicklung, um in Ihrem Unternehmen Veränderungen zu bewirken. Eine Resilienz-Diagnose identifiziert wichtige Stellschrauben für die Unternehmens-Resilienz. In Transfer-Workshops konkretisieren Sie Schritte zur Veränderung, Sie konzipieren und implementieren Programme zur Umsetzung der gewonnen Ergebnisse. Professor Heller begleitet Sie bei der Umsetzung der einzelnen Schritte und unterstützt Sie durch Transfer-Coachings.

Professionelle Unterstützung: Akademie Prof. Heller

Prof. Dr. Jutta Heller ist Expertin für individuelle und organisationale Resilienz. Ihr Ansatz beruht neben tiefen Kenntnissen des Themas auf eigenen biografischen Erfahrungen. Ihr fundiertes Wissen aus über 25 Jahren als Beraterin, Führungskraft und Coach bündelt sie in der neuen Akademie Prof. Heller. Hier finden Sie Antworten auf alle Bedarfe rund um Resilienz für Führungskräfte und Teams sowie zur Entwicklung von Unternehmens-Resilienz.

Wenn Sie…
…als InhaberIn/GeschäftsführerIn von KMU´s die Resilienz ihres Unternehmens stärken und entwickeln wollen
…als Führungskraft für sich und ihr Team sorgen wollen
…als TrainerIn, Coach, Organisations- oder PersonalentwicklerIn sich als ResilienzberaterIn qualifizieren wollen

…dann finden Sie in der Akademie Prof. Heller Impulse zur organisationalen und individuellen Resilienz-Entwicklung. Alle Informationen erhalten Sie auf http://juttaheller.de/akademie/

Jutta Heller steht für „Resilienz“, dem Fachbegriff für innere Stärke. Die Dinge akzeptieren, wie sie sind, Eigenverantwortung übernehmen, seelische Widerstandskraft entwickeln: Das sind die Kernelemente ihres überzeugenden Konzepts. Die selbständige Beraterin führt seit über 25 Jahren Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten erfolgreich zu den eigenen mentalen Ressourcen. Neben ihrer selbständigen Beratungstätigkeit leitet sie seit 2015 die Zertifikats-Ausbildung zum/zur ResilienzberaterIn.

Kontakt
Resilienz für Unternehmen
Prof. Dr. Jutta Heller
Neuwerk 4
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info@juttaheller.de
http://www.juttaheller.de