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Was muss ein Operateur über den Knochenstoffwechsel wissen?

Spannende Themen aus Medizin und Gesundheitspolitik beim 29. BVASK-Kongress

Was muss ein Operateur über den Knochenstoffwechsel wissen?

(Bildquelle: Pixabay)

Durch verschiedene Grunderkrankungen kann die Knochenhaltbarkeit eines Menschen reduziert sein. Wenn diese Patienten dann Implantate wie künstliche Knie- oder Hüftgelenke oder auch ein neues Kreuzband bekommen, gilt es für den Chirurgen so einiges zu beachten. Was er über den Knochenstoffwechsel wissen und wie er wann handeln muss – darüber referiert Prof. Dr. Uwe Maus, Leitender Arzt an der Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Pius Hospital Oldenburg auf dem 29. BVASK-Kongress am 1. und 2. Februar in Düsseldorf.

„Der Operateur muss ein Gefühl dafür haben, wie stabil der Knochen ist“, sagt Maus. „Schon an einem Teil der Laborwerte ist so einiges abzulesen. Wenn das nicht reicht, müssen Messungen gemacht und /oder ein Fachkollege zu Rate gezogen werden“.

Gerade eine Osteoporose und ihre Differenzialdiagnosen seien wichtig zu erkennen und richtig einzuschätzen. Bei einer Kreuzbandplastik zum Beispiel müsse man wegen des Tunnels genau aufpassen, da sonst das Transplantat nicht vernünftig einheilt. Und auch bei Operationen an Hüfte und Schulter sind Kenntnisse des Knochenstoffwechsels äußerst wichtig.

Eine ausführliche Anamnese ist der erste wichtige Schritt. Hier spielt zum Beispiel die Auskunft des Patienten darüber eine Rolle, ob er über längere Zeit Kortison bekommen hat.

Ist ein Chirurg nach Anamnese und Labor immer noch nicht ganz sicher, sollte eine Knochendichtemessung vorgenommen werden.

Maus: „Der Operateur muss grundlegende Kenntnisse in der Osteologie haben, um das, was man am Endpunkt messen kann, auch richtig auszuwerten.“

Bei den jungen angehenden Medizinern im Studium sollte der Knochenstoffwechsel eine möglichst große Rolle spielen, so der Arzt. Denn operieren könne man nur, wenn man die Voraussetzungen genau kennt.

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Altersleiden Grauer Star – Augenarzt aus Mainz informiert

MAINZ. Der Graue Star ist eine Alterserscheinung der Augen, erklärt Augenarzt Dr. Stefan Breitkopf aus Mainz

Altersleiden Grauer Star - Augenarzt aus Mainz informiert

Eine Folge der körperlichen Alterung, der Graue Star. (Bildquelle: © YakobchukOlena / Fotolia)

MAINZ. Der Graue Star ist weniger eine Krankheit, als vielmehr eine Folge der körperlichen Alterung, die auch vor den Augen nicht Halt macht. Darauf macht Augenarzt Dr. med. Stefan Breitkopf aufmerksam. Der Facharzt behandelt in der Gemeinschaftspraxis mir seinen Kollegen Drs. Kauffmann in Mainz Patienten mit Grauem Star und tauscht in einem minimalinvasivem Eingriff eine eingetrübte natürliche Linse gegen eine Kunstlinse aus. Beim Grauen Star kommt es zur fortschreitenden Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Augenlinse. Häufig sind Personen ab dem 60. Lebensjahr davon betroffen. Eine medikamentöse Behandlung des Grauen Stars gibt es bisher nicht. Die einzige Therapie ist der refraktive Austausch der Augenlinse. Dieser Eingriff ist die am häufigsten durchgeführte Operation weltweit.

Augenarzt aus Mainz zur Funktion der Augenlinse

Die Augenlinse liegt hinter der Regenbogenhaut und der Pupille. Wie die Linse eines Fotoapparates sorgt sie für die Einstellung des Auges auf verschiedene Entfernungen und seine Fokussierung. Sie setzt sich aus der Kapsel, dem Linsenkern und der Linsenrinde zusammen. Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Linse nach. Linsendicke und -dichte steigen an. Bei der Operation der Katarakt wird die eingetrübte Linse mit Hilfe von Ultraschall bzw. einem sogenannten Femtosekundenlaser entfernt. Dabei wird sie zunächst verflüssigt und dann abgesaugt. In den danach leeren Kapselsack wird eine Kunstlinse eingebracht, die sich im Auge entfaltet.

Moderne Kunstlinsen leisten viel, betont Augenarzt Dr. med. Stefan Breitkopf aus Mainz

Ältere Patienten, bei denen eine Operation am Grauen Star notwendig geworden ist, sollten sich gemeinsam mit ihrem Augenarzt intensiv mit den zur Verfügung stehenden Kunstlinsen auseinandersetzen. „Moderne Intraokularlinsen ersetzen nicht nur die natürliche Augenlinse. Sie können mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet werden, die einen hohen visuellen Komfort aufweisen. Multifokale Linsen verhelfen zu einer scharfen Nah- und Fernsicht. Mit torischen Linsen können Hornhautverkrümmungen ausgeglichen werden. Mit der Wahl der richtigen Augenlinse können Patienten auf das Tragen einer Brille verzichten. „Der Graue Star ist heute kein Grund zur Sorgen mehr. Die Kataraktchirurgie ist gut planbarer und mittels High-Tec gut durchführbarer Eingriff“, betont der Mainzer Augenarzt Dr. med. Stefan Breitkopf.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenarzt für Neuss: Grauer Star und Frakturrisiko

Eine Operation am Grauen Star dient auch der Sturzprophylaxe, betont Augenarzt aus Neuss

Augenarzt für Neuss: Grauer Star und Frakturrisiko

Die Operation am Grauen Star kann zur Sturzprophylaxe dienen. (Bildquelle: © Erica Smit / Fotolia)

NEUSS. Der Graue Star, auch als Katarakt bezeichnet, ist in den meisten Fällen ein altersbedingtes Augenleiden. Benno Janßen, Augenarzt aus Neuss, erklärt, was es damit sich auf sich hat: „Etwa ab dem 60. bis 70. Lebensjahr trübt sich die Augenlinse durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten fortschreitend ein und verliert an Elastizität. Für Betroffene ist damit ein zunehmender Verlust an Sehfähigkeit verbunden, der sich unter anderem in erhöhter Blendungsempfindlichkeit und eingetrübter Sicht bemerkbar macht. Patienten, die einen Grauen Star nicht behandeln lassen, riskieren unter Umständen nicht nur fortschreitenden Sehverlust, sondern setzen sich dadurch einen erhöhten Sturzrisiko aus. Zudem haben Studien gezeigt, dass eine eingeschränkte Sinneswahrnehmung das Risiko für Demenz erhöht.“

Augenarzt aus Neuss: OP am Grauen Star wirkt sich in vielerlei Hinsicht prophylaktisch aus

Augenarzt Benno Janßen weiß, dass sich eine Operation am Grauen Star in vielerlei Hinsicht prophylaktisch auswirken kann. Eine große amerikanische Datenbankstudie konnte nachweisen, dass sich durch eine Katarakt-OP die Rate von Hüftfrakturen reduzieren lässt. Wie erklärt sich dieser Zusammenhang? „Durch eine Trübung der natürlichen Augenlinse nimmt die sogenannte posturale Instabilität zu. Die posturale Instabilität beschreibt die mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung. In deren Folge kann es zu Stürzen kommen, die gerade im Alter der Einstieg in langwierige Pflegebedürftigkeit sein können – Beispiel Oberschenkelhalsfrakturen.“ Die amerikanische Studie fand heraus, dass etwa die Hälfte aller Frakturen am Oberschenkelhals auf eine verminderte Sehfähigkeit zurückzuführen ist.

Zahl der Hüftfrakturen sank laut Studie nach einer Katarakt OP, schildert Augenarzt aus der Region Neuss

Die amerikanische Studie kam zu dem Ergebnis, dass sich das Risiko von Hüftfrakturen zumindest in einem geringen Umfang vermindern lässt, wenn eine Graue Star-OP mit Austausch der natürlichen gegen eine künstliche Augenlinse erfolgt ist. (Quelle: JAMA 2012; 308(5): 493-501). Die Autoren der Studie quantifizierten die Untersuchungsergebnisse: Im ersten Jahr nach der Operation sank das Risiko um 0,2 Prozent. Die Studie bezog über eine zufällige Stichprobe aus insgesamt 1,1 Millionen Krankenversicherte ab 65 Jahren mit ein, die im Zeitraum zwischen 2002 und 2009 eine Graue Star Diagnose erhalten hatten. Etwa 411.000 Patienten wurden im Zeitraum der Studie operiert. Die Untersuchung konnte nachweisen, dass vor allem Patienten in höherem Alter und mit weiteren Krankheiten von der Operation profitieren konnten.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Hirntumor: OP-Therapie für Patienten aus Köln

Moderne Unterstützung durch den Hybrid OP für Patienten mit Hirntumor im Raum Köln

Hirntumor: OP-Therapie für Patienten aus Köln

Patienten aus dem Kreis Köln profitieren vom Hybrid OP. (Bildquelle: © motortion / Fotolia)

KÖLN. Wie lässt sich das Risiko bei einer Operation für Patienten mit Hirntumor kontrollieren? Das ist eine der zentralen Fragen, wenn eine Therapie des Hirntumors mit einer Operation notwendig wird. Im Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen liegt ein Teil der Antwort auf diese Frage in der modernen Ausstattung, auf die die Operateure rund um Neurochirurg Prof. Dr. med. Veit Braun zurückgreifen kann. Das Klinikum hat jetzt einen zweiten modernen Hybrid-Operationssaal in Betrieb genommen, mit dem neurochirurgische Eingriffe besser geplant und schonender für den Patienten durchgeführt werden können. Gerade Patienten mit Hirntumor aus der Region Köln können auch durch schnelle Reaktion davon profitieren.

Wie profitieren Patienten mit Hirntumor im Raum Köln vom Hybrid-OP?

„Der Hybrid-Operationssaal verbindet moderne Verfahren zur Bildgebung mit der Chirurgie“, beschreibt Prof. Dr. med. Veit Braun. Davon profitieren Eingriffe, bei denen es wie in der Neurochirurgie sehr schwierig ist, an die zu operierende Stelle heranzukommen. Wie genau funktioniert der Hybrid-OP? Über eine robotergesteuerte Röntgenanlage können während der Operation dreidimensionale Bilder der Gefäße im Gehirn mit hoher Auflösung erzeugt werden. Die Anlage auf einem Roboterarm wird über einen Joystick durch den Neurochirurgen gesteuert und lässt sich extrem präzise platzieren. So kann der Operateur seine Operationswerkzeuge in Echtzeit navigieren. Noch ein Vorteil des Hybrid-Operationssaals: Er verbindet Operation und Diagnostik, weil der Patient für die Bildgebung nicht in einen anderen Raum gebracht werden muss. Noch im OP ist die Kontrolle des Operationsergebnisses möglich. Minimalinvasive Operationen können für den Patienten schonender, in kürzerer Zeit und mit mehr Sicherheit durchgeführt werden. „Dadurch können wir Patienten nach der Operation auch schneller wieder nach Hause entlassen“, hebt Prof. Braun hervor.

Patienten mit Hirntumor im Raum Köln schonender und sicherer behandeln

Bei der Operation von Hirntumoren können die Neurochirurgen im Hybrid-Operationssaal den Hirntumor zielgenau ansteuern und noch im Operationssaal eine Röntgenkontrolle durchführen. Die Operateure hoffen so, Patienten belastende Folgeoperationen ersparen zu können. In Deutschland gibt es derzeit nur sechs Krankenhäuser, die einen vergleichbaren Hybrid-OP wie die in Siegen nutzen. Dabei handelt es sich vorwiegend um Universitätskliniken. Die moderne technische Ausstattung hat sich für die Klinik nach Darstellung ihrer Geschäftsführung bereits in steigenden Patientenzahlen bemerkbar gemacht.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Hüft-Arthroskopie: wann und für wen ist sie sinnvoll?

Spannende Themen aus Medizin und Gesundheitspolitik beim 29. BVASK-Kongress in Düsseldorf

Hüft-Arthroskopie: wann und für wen ist sie sinnvoll?

(Bildquelle: BVASK)

Sie kommen häufig mit Leistenschmerz zum Orthopäden: Fußballer, Tennis- und Hockeyspieler, Hürdensprinter oder Tänzerinnen. Eine angeborene Fehlstellung kann zu einem Femoroazetabulären Impingement (FAI) führen. Gemeint ist damit ein abnormer Kontakt zwischen Oberschenkelkopf/-hals und Hüftpfanne der vor allem bei Beugebewegungen auftritt. Folge sind ständige mechanische Irritationen, Schädigungen der Strukturen am Hüftgelenk und Dauerschmerz. Was die Arthroskopie hier leisten kann, wann und wie sie angewendet wird und wie äußerst sorgfältig die OP vorbereitet werden muss, darüber berichtet Dr. Christian Gatzka auf dem 29. BVASK-Kongress.

Dr. Christian Gatzka arbeitet in der Hamburger Hüftmanufaktur. Als einer der wenigen Hüftchirurgen in Deutschland verfügt er über langjährige Erfahrungen bei gelenkerhaltenden und gelenkersetzenden Therapien. Der Orthopäde und Unfallchirurg sagt: „Die meisten Patienten mit einem FAI kommen zwischen dem 16. und 45. Lebensjahr zu uns. Ein Häufigkeitsgipfel liegt zwischen 20 und 30 Jahren. Männer sind häufiger betroffen als Frauen“. Als erste Symptome werden meist belastungsabhängige Leistenschmerzen beschrieben.

Beim FAI sei die Hüftarthroskopie als therapeutische Maßnahme ein sehr sinnvolles und effektives Verfahren, so Gatzka. Allerdings warnt der Mediziner vor einer unkritischen Anwendung. Zuallererst müsse sehr sauber zwischen den verschiedenen Krankheitsbildern differenziert werden. Der Weg zur OP sei eher lang und die OP technisch sehr anspruchsvoll, deshalb müsse sie exakt durchgeplant werden. „Hauptdiagnostik für das FAI ist immer noch das konventionelle Röntgenbild, ergänzt vielfach durch eine Ultraschall- und Arthro-MRT Untersuchung“, so der Arzt. In einigen Fällen käme noch eine CT Untersuchung hinzu.

Nicht wenige Patienten haben im Vorfeld schon eine längere Leidensgeschichte mit hartnäckigen Schmerzen hinter sich und die Vorstellung beim „Hüft- und/oder Leistenspezialisten“ erfolgt oft deutlich zeitverzögert. „Je jünger die Patienten, desto besser jedoch die Ergebnisse“, weiß Gatzka. Ziel ist es, den Schmerz zu eliminieren, einen verfrühten Gelenkverschleiß zu verhindern oder – im späteren Alter – zumindest zu verlangsamen. Der Patient soll die volle Funktion des Gelenkes wiedererlangen und rasch zum normalen Sportniveau zurückkehren können.

Um sehr gute Ergebnisse zu erhalten, ist eine regelhafte Durchführung und hohe Frequenz der Operation wichtig. Dies ist bislang nur in wenigen Zentren in Deutschland gegeben. Wichtig ist es auch Alternativen zur Hüftgelenksarthroskopie, wie die „offene“ Operation (z.B. die Umstellungs-Operation an der Hüftpfanne oder am Oberschenkelknochen) zu kennen und zu prüfen.

Doch dort, wo es möglich ist, ist die arthroskopische OP als gelenkerhaltende Maßnahme absolut sinnvoll. Gatzka: „So verhindern wir, dass bei den Betroffenen bereits in jüngeren Jahren ein Kunstgelenk eingesetzt werden muss. Ein Kunstgelenk funktioniert heutzutage zwar exzellent, ist jedoch nie so gut wie das eigene!“
Wann es zu spät ist für eine arthroskopische Hüft-Operation, welche „offenen“ Alternativen es geben kann und wann die Operation keinen Sinn mehr macht – auch darüber referiert Gatzka.

Ihm ist wichtig, dass Gelenk-Erhalt vor Gelenk-Ersatz geht. Dies ist auch der Fokus Hunderter weiterer Orthopäden, Chirurgen und Therapeuten, die sich am 1. und 2. Februar auf dem Kongress „Arthroskopie und Gelenkchirurgie 2019“ über neueste Verfahren austauschen.

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Aneurysma – Informationen für Patienten aus Köln

Neurochirurg aus dem Raum Köln: OP-Risiko bei Aneurysma individuell bewerten

Aneurysma - Informationen für Patienten aus Köln

Neurochirurg in Siegen nutzt die modernen Hybrid Operationssäle für Operation an einem Aneurysma. (Bildquelle: © kirasolly / Fotolia)

KÖLN. Prof. Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen, in dem auch Patienten aus dem Raum Köln mit einem Aneurysma im Kopf behandelt werden. Mit Blick auf die zunehmende Zahl an zufällig in einem Kopf-MRT entdeckte Aneurysmen an der Hirnbasis plädiert der Experte für eine individuelle Risikoabwägung. „Keine Frage: Der operative Verschluss eines Aneurysmas im Kopf kann Leben retten. Das Risiko einer Operation sollte jedoch dagegenstehen und immer im Einzelfall betrachtet werden“, betont der erfahrene Neurochirurg, der in Siegen zur Operation von Aneurysmen am Kopf einen der europaweit modernsten Hybrid-Operationssäle nutzt.

Aneurysma operieren oder nicht? Informationen für Patienten aus dem Raum Köln

Der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG) zufolge weisen etwa 1,5 Millionen Menschen ein Aneurysma an der Hirnbasis auf. Dabei sei davon auszugehen, dass die allermeisten Patienten davon nie erfahren. Wird ein Aneurysma zufällig entdeckt, wird es meist chirurgisch oder invasiv verschlossen. Das Komplikationsrisiko beziffert die DSG in Abhängigkeit von der Art der Behandlung auf mindestens vier Prozent. Es handelt sich dabei vorwiegend um sehr schwere Komplikationen bis hin zum Tod. Das Risiko einer Subarachnoidalblutung in Folge eines ruptierten Aneurysmas im Kopf liege zwischen 0,5 und 18 Prozent. Einfluss darauf haben sowohl die Größe, die Lage, das Alter, Bluthochdruck und Nikotinabusus. Eine geringere Rolle spielt dagegen eine positive Familienanamnese.

Patienten mit Aneurysma im Kölner Raum: Risiko individuell abschätzen

Ob bei einem zufällig entdeckten Aneurysma ein Coiling oder ein Klipping, also eines der beiden Verfahren zum Verschluss des Aneurysmas angewendet werden sollte, ist nach Einschätzung von Prof. Dr. Veit Braun stets eine sehr individuelle Entscheidung. Die Frage nach einer vorbeugenden Operation kann nur mit Blick auf den Einzelfall beantwortet werden, schildert der Neurochirurg. Der erfahrene Neurochirurg steht Patienten mit der Diagnose Aneurysma auch für eine Zweitmeinung zur Verfügung.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Augenarzt für Mainz: Katarakt OP kann Demenzrisiko beeinflussen

Demenz und Katarakt – wie das zusammenhängt, schildert Augenarzt Dr. med. Kauffmann aus Mainz

Augenarzt für Mainz: Katarakt OP kann Demenzrisiko beeinflussen

Positive Auswirkungen einer Katarakt OP. (Bildquelle: © sebra / Fotolia)

MAINZ. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Funktionsfähigkeit der Sinnesorgane und der Entstehung einer Demenz. „Die Katarakt, also der Graue Star, erhöht das Risiko, an Demenz zu erkranken“, stellt Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann aus Mainz heraus. Der Facharzt für Augenheilkunde führt eine Praxis in der Landeshauptstadt Mainz, in der er Patienten mit Grauem Star behandelt. Eine Katarakt OP kann sich seiner Einschätzung nach positiv auf das Sturzrisiko wie auf das Demenzrisiko auswirken.(1) Eine eingeschränkte Sinneswahrnehmung kann Demenz oder auch Depression begünstigen. Beim Grauen Star kommt es zu einer Veränderung der Brechkraft der natürlichen Augenlinse, weil sich insbesondere mit dem Lebensverlauf Stoffwechselprodukte ablagern. Dadurch kommen weniger Lichtstrahlen mit einer größeren Streuung auf der Netzhaut an. In der Folge sehen Patienten wie durch einen Nebel.

Katarakt OP beim Augenarzt in Mainz läuft minimalinvasiv ab

Für Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann ist die Katarakt OP „ein kleiner Eingriff mit großer Wirkung.“ Der Graue Star lässt sich mit einem kleinen operativen Eingriff beseitigen. Gerade bei älteren Patienten sollte eine Katarakt OP nicht auf die lange Bank geschoben werden. Denn eine verbesserte Sehkraft durch eine künstliche Augenlinse kann den kognitiven Fähigkeiten der Patienten zu Gute kommen. „Das Gehirn erhält dann wieder ungetrübte Informationen von den Augen“, hebt Dr. Kauffmann hervor. Deshalb rät er älteren Patienten dazu, die Operation am Grauen Star nicht auf die lange Bank zu schieben. Das Demenzrisiko wie das Risiko an einer Depression zu erkranken, kann nach einer Operation am Grauen Star sinken. Gerade bei älteren Patienten wirken sich Stürze unter Umständen fatal aus. So konnte eine mehrjährige amerikanische Studie mit 74.000 Frauen nachweisen, dass sich durch eine rechtzeitige Katarakt OP das Sterberisiko verringerte. Frauen mit Katarakt- OP lebten deutlich länger als diejenigen ohne OP.(2)

Augenarzt aus Mainz betont, mit der Katarakt OP lassen sich weitere Sehfehler beheben

Eine Operation der Katarakt gehört zur Routine in vielen Augenarztpraxen. Dr. med. Thomas Kauffmann und seine Kollegen planen diesen Eingriff in enger Absprache mit dem Patienten und beraten ihn über die unterschiedlichen Linsentypen, die dabei zum Einsatz kommen können. Liegen neben der Katarakt weiterer Sehbeeinträchtigungen vor, zum Beispiel eine Hornhautverkrümmung, kann diese mit dem Einsatz einer torischen Intraokularlinse mit behoben werden. Mit multifokalen Linsen können Patienten nach der Operation oft auf eine Gleitsichtbrille verzichten. „Patienten gewinnen damit nicht nur an Lebensqualität, sondern können ihr Sturz- und Demenzrisiko verringern.“

1 Review of Optometry, November 15, 2011
2 JAMA Ophthalmol. 2018;136(1):3-10.

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Verschluss der Aorta – wie entsteht er?

Ein Verschluss der Aorta kann verschiedene Ursachen haben

Verschluss der Aorta - wie entsteht er?

Ursachen für Erkrankungen an der Aorta. (Bildquelle: © momius – Fotolia)

SIEGEN. Wie die deutsche Gefäßliga mitteilt, ist die Arteriosklerose bei über 90 Prozent der Patienten mit chronischen Durchblutungsstörungen die Ursache für verengte oder verschlossene Gefäße. Die Arteriosklerose ist damit eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit und eine Systemerkrankung, denn sie betrifft den kompletten Organismus. Dabei kommt es zu fettreichen Ein- und Ablagerungen, sogenannten Plaques, an der Arterienwand. Davon kann auch die Aorta betroffen sein. Kommt es zu einer Einengung der Bauchschlagader an der Aufzweigung in die Beckenarterien (Aortengabel oder Aortenbifurkation), spricht man von einem sogenannten Leriche-Syndrom. Andere typische Stellen für die Entwicklung von Arteriosklerose sind die Aufzweigungen in die Halsarterien (A. carotis), in die Beckenarterien (A. iliaca), die Oberschenkel- und Kniearterien (A. femoralis, A. poplitea) sowie die Unterschenkelarterien (vordere und hintere A. tibialis, A. fibularis). Daneben kommen auch entzündliche, genetische oder traumatische Prozesse in Frage – mit zunehmendem Alter ist jedoch die Arteriosklerose die häufigste Ursache.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK): Minderdurchblutung von Arterie bzw. Aorta

Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit kommt es zu einer eingeschränkten Durchblutung der versorgenden Arterien vor allem der Beine, seltener auch der Arme. Sie kann als Einengung (Stenose) oder komplett, in Form eines Verschlussprozesses (Okklusion) ausgeprägt sein. Es handelt sich dabei um einen komplexen Krankheitsverlauf, bei dem es zu einem Gewebeuntergang (Ischämie) kommen kann, bei dem in Folge eine Amputation droht. PAVK-Patienten haben häufig nicht nur Stenosen der Bein- oder Armarterien (periphere Gefäße), sondern auch an den Herzkranz- oder hirnversorgenden Arterien (zentrale Gefäße). Sie sind demzufolge gefährdeter, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden.

Ursachen für die arterielle Verschlusskrankheit an der Aorta bzw. anderen Arterien

Gefäßchirurgen am Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen erläutern, dass Risikofaktoren wie Rauchen, Übergewicht, erhöhte Blutfettwerte oder auch die sogenannte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Niereninsuffizienz als begünstigende Faktoren für die arterielle Verschlusskrankheit gelten. Einfluss haben gleichzeitig auch nicht beeinflussbare Faktoren wie das Alter, das Geschlecht des Patienten sowie mögliche seltene genetische Erkrankungen.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Welche Rolle spielt die Magnetresonanztherapie (MRT) beim TUSLA Verfahren?

Prostatakrebsbehandlung unter dem MRT?

Teilbereiche der Prostata behandeln. (Bildquelle: © Sonja Birkelbach – Fotolia)

Neuere, minimalinvasive Verfahren zu Behandlung von bestimmten Formen von Prostatakrebs nutzen die Magnetresonanztherapie zur exakten Operationsvorbereitung und -durchführung. Mit Hilfe eines MRTs können Schnittbilder des menschlichen Organismus erzeugt und krankhafte Organveränderungen abgebildet werden. Dabei kommen starke Magnetfelder sowie magnetische Wechselfelder im Radiofrequenzbereich zum Einsatz. In der modernen Medizin werden MRT-Geräte zunehmend im operativen Bereich verwendet. Sogenannte Hybrid-Operationssäle verhelfen dem Operateur dazu, die OP noch zielgenauer durchzuführen und noch während der OP zu prüfen, ob der Eingriff erfolgreich verlaufen ist. Der Patient muss dafür nicht transportiert werden, sondern die MRT-Kontrolle kann vor Ort im Operationssaal erfolgen.

Wie wird die Magnetresonanztherapie im TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata genutzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation zur Prostata wird innerhalb eines MRT-Gerätes durchgeführt. So kann der Operateur den Ultraschall-Applikator zur Erhitzung des Krebsgewebes in der Prostata exakt positionieren, die Behandlung präzise planen und überprüfen, ob das maligne Gewebe vollständig abgetragen wurde. Das Prinzip dabei: Mit Hilfe von fokussiertem Ultraschall wird das Krebsgewebe erhitzt und verkocht. Mit dem MRT wird dabei die Temperatur genau bestimmt und kontrolliert. Damit wird auch sichergestellt, dass die umliegenden empfindlichen Organstrukturen und Nervenbahnen zur Funktion von Blase, Darm und Potenz weitestgehend geschont werden. Das MRT-Gerät, das im Rahmen der TULSA Behandlung bei Prostatakrebs genutzt wird, hat ein Echtzeit-Interface und erlaubt damit die Anpassung an Veränderungen der Prostata noch unter der Behandlung. Bei der Ultraschallbehandlung unter dem MRT kann sowohl die komplette Drüse, als auch nur ein Teilbereich der Prostata therapiert werden. Mithilfe der modernen Technik des TULSA Verfahrens kann die Operation so individuell auf den Patienten hin abgestimmt werden.

Prostatakrebs: Für welche Patienten kommt eine Behandlung mit MRT und Ultraschall in Frage?

Die Prostatakrebs-Therapie mit Hilfe des TULSA Verfahrens kommt für Patienten in Frage, deren Krebs auf die Prostata beschränkt ist und noch nicht gestreut hat, die also einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen. Die Tumoren in der Prostata werden nach bestimmten Kategorien eingeteilt. Für eine TULSA Behandlung kommen T2 Tumoren mit einem Gleason-Score von 6, teilweise auch von 7 in Frage. Der Gleason Score bildet ab, wie aggressiv der Tumor ist.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Profound Medical GmbH
Hartmut Warnken
Kehrwieder 9
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+49 (0) 40 8080 93111
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OP für ein Zahnimplantat bei Ihrem Zahnarzt in Karlsruhe

Brücken und Implantate – Möglichkeiten, um eine Zahnlücke zu schließen

OP für ein Zahnimplantat bei Ihrem Zahnarzt in Karlsruhe

Vor dem Einsatz eines Zahnimplantats geht ein längerer Prozess voraus. (Bildquelle: © Wolfilser – Fotolia)

KARLSRUHE. Die Verankerung eines Zahnimplantats im Kieferknochen dauert nur wenige Minuten. Dem eigentlichen Eingriff jedoch geht ein längerer Prozess voraus. Wie der Ablauf aussieht und welche einzelnen Schritte für den Patienten zu beachten sind – Ihr spezialisierter Zahnarzt in Karlsruhe informiert über Implantate: Möglichkeiten, Eingriffe, Voraussetzungen. Wird das Thema Zahnersatz aktuell, ist ein Zahnimplantat oft eine gewünschte Therapie. Die Gründe liegen auf der Hand – ein Zahnimplantat kommt dem natürlichen Zahn am nächsten, wird das Implantat doch wie die natürliche Zahnwurzel fest verankert im Kiefer des Patienten. Entscheidend dafür, welchen Zahnersatz der Zahnarzt empfiehlt, sind Voruntersuchungen. Zunächst muss abgeklärt werden, ob ein Implantat überhaupt infrage kommt. Nicht immer sind die individuellen Voraussetzungen gegeben. Der Zustand der Zähne, der Kieferknochen, Zahnfleisch und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten – viele Faktoren werden geprüft.

Zweitmeinung bei Zahnimplantat bei Zahnarzt in Karlsruhe einholen

In Großstädten wie Karlsruhe gibt es zahlreiche sehr erfahrene Zahnärzte, die sich auf Zahnimplantate spezialisiert haben. Wer eine Zweitmeinung über die Möglichkeiten von Zahnersatz einholen möchte, der findet ganz sicher einen ausgewiesenen Zahnarzt, um von ihm eine Zweitmeinung einzuholen. Hierfür sind zentrale diagnostische Untersuchungen notwendig wie die bildgebende Verfahren Röntgen bzw. CT. Allgemeingesundheitliche Informationen über den Patienten dienen insbesondere der Risikoabschätzung. Hierzu zählt auch die Abklärung weiterer Erkrankungen wie Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Erkrankungen des Immunsystems. Relevant dabei sind auch Medikamente, die eingenommen werden.

Ist eine Implantation möglich, berät der Zahnarzt über das Implantatsystem

Sofern ein Zahnimplantat möglich ist, berät der Zahnarzt über die unterschiedlichen Möglichkeiten. Erst dann wird ein Heil- und Kostenplan zur Vorlage bei der Krankenkasse erarbeitet. Oftmals sind Behandlungen erforderlich, die der eigentlichen Implantation vorangehen müssen. Kariestherapie, Behandlung von Zahnfleischentzündungen oder Parodontitis. Auch muss abgeklärt werden, ob die Knochensubstanz des Kieferknochens ausreichend ist. Gegebenenfalls ist ein Knochenaufbau notwendig.

Über eine schnelle Suche den richtigen Arzt oder Therapeuten finden. Jederzeit und überall. Egal ob Zahnärzte oder Allgemeinmediziner. Kontaktadresse, Öffnungszeiten und Angaben zum Fachgebiet.

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