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Wissen, warum der Atem aussetzt

Gründe für Atemaussetzer geben Aufschlüsse für mögliche Therapien

Wissen, warum der Atem aussetzt

Bei Verdacht auf Schlafapnoe wird bei Betroffenen in der Regel eine Untersuchung im Schlaflabor vorgenommen. Dort ermitteln die Ärzte die Anzahl der nächtlichen Atemaussetzer und stellen somit den Schweregrad der Erkrankung fest. Doch die Ursache für die Atemaussetzer bestimmen die Mitarbeiter des Schlaflabors nicht. „In den meisten Fällen wird die Krankheit von verengten Atemwegen verursacht. Hauptgrund ist ein nicht ausreichend nach vorne gewachsener Kiefer. Doch es gibt auch Betroffene, die an nächtlichen Atemaussetzern leiden, obwohl ihre Atemwege eigentlich weit genug sind. Das Wissen um die Ursachen gibt Aufschlüsse für individuelle Therapiemöglichkeiten“, weiß Heiko Musiolik, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe. Um die Ursachen der Atemaussetzer eindeutig zu ermitteln, ist eine digitale, dreidimensionale Atemwegsanalyse erforderlich. Schlaflabore bieten diese Untersuchung meist nicht an, da sie nicht über die technische Ausstattung verfügen.

Bildgebende Diagnostik zur Ursachenforschung
Schlaflabore therapieren über 90 Prozent der Schlafapnoiker mit einer Überdruckbeatmungsmaske. Diese lässt sich bei engen sowie weiten Atemwegen verwenden und lindert die Symptome der Schlafapnoe. Doch viele Betroffene haben bei der Nutzung der Atemmaske Probleme. Sie bekommen in der Nacht Panikattacken oder entwickeln Kontaktallergien und brechen die Therapie ab. Langfristig führen unbehandelte Atemaussetzer jedoch zu lebensgefährlichen Herz- und Kreislaufschädigungen. Denn auf jeden Atemaussetzer folgt eine Weckreaktion, die den Körper unter deutlichen Stress setzt. „Betroffene, die an Atemstillständen leiden, obwohl ihre Atemwege weit genug sind, müssen jedoch nicht mit einer Atemmaske therapiert werden. Hier liegen die Ursachen woanders. Zur Therapie reicht in diesen Fällen meist eine sogenannte „Kopf-Kinn-Kappe“. Sie verhindert, dass im Schlaf der Mund zu weit geöffnet wird. Um dies feststellen zu können, muss jedoch eine bildgebende Diagnostik erfolgen“, erklärt Dr. Robert Frey, Ärztlicher Direktor der Heidelberger SeegartenKlinik. Private Krankenversicherungen übernehmen die komplette bildgebende Diagnostik, also beispielsweise die digitale Volumentomographie (DVT), Fernröntgenbilder oder Orthopantomogramme. Gesetzliche Krankenversicherungen bezahlen hingegen nur das Fernröntgenbild. „In manchen Fällen ist das Fernröntgenbild nicht eindeutig genug und weitere Untersuchungen zur Ursachenforschung müssen erfolgen. Für die Patienten der SeegartenKlinik sind sie generell kostenfrei und die Klinik übernimmt auch die möglichen Kosten einer DVT-Untersuchung“, berichtet Dr. Frey.

Ursachenbeseitigung durch operative Therapie
Bei stark verengten Atemwegen lassen sich diese durch eine Operation er-weitern, sodass eine Überdruckmaske nicht mehr nötig ist und die Ursache für die Atemaussetzer dauerhaft bekämpft wird. Bei dem Eingriff lagern Ärzte den Unter- und Oberkiefer nach vorne, wodurch sich mehr Platz für die Atemwege schaffen lässt.
Weitere Informationen unter www.schlafapnoe.tv

Die Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe mbH hat es sich zur Aufgabe gemacht zum Krankheitsbild obstruktive Schlafapnoe aufzuklären. Dies betrifft sowohl die Krankheit selbst, als auch ihre Begleiterscheinungen. Außerdem steht die Weitergabe von Informationen zu aktuellen Entwicklungen aller Behandlungsmöglichkeiten im Vordergrund. Dabei geht es um Formen der Symptomtherapie und operativen Ursachenbehebung. Schlafapnoe ist eine Erkrankung, bei der Menschen Atemaussetzer im Schlaf erleiden. Bei der weitaus häufigsten Form, dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), bekommen Betroffene durch eine Behinderung der oberen Atemwege zu wenig Luft. Langzeitfolgen einer Schlafapnoe können Bluthochdruck, ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte, Diabetes Typ 2, Depressionen und Sekundenschlaf sein.

Kontakt
Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe mbH
Heiko Musiolik
Haagstraße 9
91054 Erlangen
0172 8607296
heiko.musiolik@schlafapnoe-heilen.de
http://www.schlafapnoe.tv

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Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) verfügen über eine bestimmte Brechkraft, werden in das Auge eingesetzt, zentriert und verankert und halten dabei ein Leben lang

Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Einsatz von Kunstlinsen im Auge nach einer Grauen Star Operation. (Bildquelle: © lovemask – Fotolia.com)

Intraokularlinsen werden im Rahmen der Katarakt-Operation an Stelle der entfernten trüben Augenlinse in das Auge eingesetzt, zentriert und dann mit elastischen Bügeln im Kapselsack fest verankert. Die klaren Kunstlinsen bestehen aus einem sehr beständigen, weichen Material. In der Regel werden Acrylate und Silikone für diese High-Tech-Produkte verwendet. Sie halten ein Leben lang, nachdem sie eingerollt oder gefaltet über eine winzig kleine Öffnung in das Auge eingebracht werden.

Operation am Grauen Star mit beständigen Intraokularlinsen

Den Augenärzten stehen Kunstlinsen mit unterschiedlich starker Brechkraft zur Verfügung. Die Wahl der Kunstlinse hängt ganz von der individuellen Ausgangssituation und den Bedürfnissen des Patienten ab:

– Will der Patient nach dem Eingriff in der Nähe scharf sehen oder lieber in der Ferne?
– Welche Kunstlinsen kommen überhaupt in Betracht? Gibt es Begleiterkrankungen, die die Wahl der Kunstlinse einschränken?
– Wünscht sich der Patient ein Leben ohne Sehhilfe?
– Liegt eine Hornhautverkrümmung vor?
– Sollen neben dem Grauen Star weitere Sehfehler behoben werden?

Moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen stehen für ganz unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung. Multifokallinsen verfügen über mehrere Brennpunkte an der Oberfläche und ermöglichen somit scharfes Sehen in der Nähe und Ferne, je nach Optikdesign auch im Zwischenbereich. Auch gibt es Linsen, die eine Hornhautverkrümmung, medizinisch Astigmatismus, ausgleichen können. Kunstlinsen mit einem Farbfilter verfügen über einen Schutz vor bestimmten Netzhauterkrankungen. Mit zunehmendem Lebensalter verringert sich der Schutz durch das Sehpigment (Lutein) der Netzhaut. Mit den sogenannten „Blaufilterlinsen“ können Netzhaut und Makula vor den schädigenden Anteilen des blauen Lichts geschützt werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Elke Vogt
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Die Hoffnung, dass sich das Leben zum Guten wendet

Schwerkranke Najla wird im Krankenhaus Rummelsberg operiert – Großflächige Spendenaktion von Erfolg gekrönt

Die Hoffnung, dass sich das Leben zum Guten wendet

Optimistisch hinsichtlich der anstehenden Operation: Mutter Elma, Prof. Strobl, Najla u. Tina Braun.

Rummelsberg. Was vor knapp einem Jahr begonnen hat, geht nun auf die Zielgerade: Die Spendenaktion für das schwerkranke Mädchen namens Najla. Prof. Dr. Walter Strobl, Chefarzt der Klinik für Kinder-, Jugend- und Neuroorthopädie am Krankenhaus Rummelsberg, wird Najla operieren. Für das Mädchen aus Bosnien-Herzegowina ist es mehr als eine Operation. Mit diesem Tag ist der sehnlichste Wunsch verbunden, überhaupt laufen zu können. Mutter, Tochter und alle Beteiligten lassen in den Tagen vor der Operation die Hoffnung spüren, dass sich das Leben zum Guten wenden kann. „Wenn man so will, wird das ihr neuer Geburtstag“, so Tina Braun, die das Mädchen und ihre Familie bei sich in Weiden aufgenommen und die Spendenaktion überhaupt erst angestoßen hat.

Damit sich das Leben der fünfjährigen Najla zum Guten wenden kann, braucht es Menschen mit einem großen Herz. Einer davon ist Tina Braun. Seit Januar geht die Familienpflegerin aus dem Frauenhaus in Weiden Klinken putzen, damit die Operation Wirklichkeit wird. Sie habe Mutter und Tochter „in ihr Herz adoptiert“, sagt Tina Braun. „Beide gehören zu unserer Familie. Ich hoffe, dass die Mutter in Deutschland Arbeit findet und Najla einen Platz in einem heilpädagogischen Zentrum bekommt“.

Einer, der ebenfalls das Herz am richtigen Fleck hat, ist Prof. Dr. Walter Strobl. Der Experte in Sachen Kinder- und Neuroorthopädie hat sich von Anfang an bereit erklärt, dem kleinen Mädchen zu helfen. Dass er bei der Operation auf sein privatärztliches Honorar verzichtet, möchte der gebürtige Wiener nicht an die große Glocke hängen, ist aber aller Ehren wert. Für ihn ist das keine Seltenheit. Geradezu missionarisch ist er mehrmals im Jahr unterwegs und schult Kollegen in deren Heimatländern unentgeltlich. Sein Ziel: „Die Weiterbehandlung der Patienten im Heimatland sicherzustellen, so dass die jährlichen Reisestrapazen Patienten und Angehörigen erspart bleiben.“ Seit 1984 tourt er also jährlich durch diverse Entwicklungsländer, zahlt den Flug auf eigene Kosten, bildet die Kollegen aus und kombiniert den Besuch mit ein paar Tagen Urlaub. Für ihn ist das Passion. „Wissen Sie“, sagt Strobl, „ich habe einen sehr befriedigenden Beruf. Denn auch im Fall Najla ist es so, dass man sehr viel zurück bekommt und auf der anderen Seite viel bewirken kann.“

Fakt ist aber auch, dass es Kinder- und Neuroorthopäden nicht wie Sand am Meer gibt, und schon gar nicht Spezialisten wie Strobl. Nur auch darüber verliert Strobl keine großen Worte. Er stellt lieber die ganze Abteilung in den Fokus: „Es gibt nicht viele neuroorthopädische Zentren für Kinder und Jugendliche, wie am Krankenhaus Rummelsberg. Der Patient wird hier nicht nur operiert, sondern bekommt am selben Ort eine Hilfsmittelversorgung und eine Bewegungsanalyse.“ Auch auf die kleine Najla trifft dies zu. Maßgeblicher Unterschied zu den meisten anderen Patienten: Najla konnte bis vor einem Jahr noch nicht mal stehen. Nur durch regelmäßiges und tägliches Training mit ihrer Mutter Elma an einem Stehbrett, ist die Operation überhaupt möglich, denn zwei Stunden stehen zu können, ist die Voraussetzung für die anstehende Operation.

Welches Schicksal die kleine Najla mit sich herum trägt
Das kleine Mädchen mit den dunklen Augen war ein Zwilling-Frühgeborenes und erlebte in ihrem vierten Lebensmonat ein multiples Schädel-Hirn-Trauma, wobei ihre Zwillingsschwester verstarb. Aufgrund fehlender medizinischer Maßnahmen im Heimatland Bosnien-Herzegowina kann Najla seitdem nicht selbständig sitzen – geschweige denn gehen. Sie leidet an verkürzten Sehnen und Muskeln – an beiden Beinen. Das ist die Vergangenheit.

Die Zukunft für das tapfere Mädchen beginnt in Rummelsberg. Genauer gesagt im Operationssaal des Krankenhaus Rummelsberg. Prof. Strobl wird eine sogenannte Mehretagenweichteiloperation an Knie-, Waden- und Hüftmuskulatur durchführen. Sechs Wochen später kommt das kleine Mädchen dann erneut nach Rummelsberg – zur Orthesenendanpassung. Läuft alles nach Plan, kann Najla und ihre Familie erneut Geburtstag feiern. Prof. Strobl wird somit zum Geburtshelfer und gibt der Fünfjährigen und ihrem Leben eine entscheidende Wendung. Auf die Frage hin nach seiner Motivation und warum er keine Sekunde überlegen musste, antwortet der Mediziner frei nach Julius Tandler: „Wer Kindern Paläste baut, reißt Kerkermauern nieder.“

Über das Krankenhaus Rummelsberg:

Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 1. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Es verfügt über 380 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

Über die Sana Kliniken AG:

Die Sana Kliniken AG ist die drittgrößte private Klinikgruppe in Deutschland. Mit 26 privaten Krankenversicherungen als Aktionären stellt Sana eine Besonderheit im Klinikmarkt dar. 2016 beschäftigte die Klinikgruppe 32.071 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beträgt 2,4 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 wurden 2,2 Millionen Patienten behandelt. Die Sana Kliniken umfassen 50 Krankenhäuser und 5 Alten- und Pflegeheime.

Firmenkontakt
Klinik für Kinder-, Jugend- und Neuroorthopädie
Prof. Dr. Walter Strobl
Rummelsberg 71
90592 Schwarzenbruck
09128/5042303
kru-zbm-khr@sana.de
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Krankenhaus Rummelsberg
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Rummelsberg 71
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Kann der Lebensstil den Grauen Star beeinflussen?

Der Graue Star ist eine Volkskrankheit, die viele Ursachen haben kann

Kann der Lebensstil den Grauen Star beeinflussen?

Die Ernährung hat auf den Körper und somit auch auf die Augen bzw. die Katarakt Auswirkungen. (Bildquelle: © travelbook – Fotolia.com)

Man geht davon aus, dass in Deutschland jeder Achte am Grauen Star (Katarakt) leidet. In rund 900.000 Operationen werden Jahr für Jahr trübe Augenlinsen entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Der operative Linsenaustausch ist die einzig mögliche Therapie des Grauen Stars. Die Volkskrankheit kann viele Ursachen haben. Neben genetischen Faktoren und dem natürlichen Alterungsprozess der Augen spielt vor allem auch der persönliche Lebensstil eine Rolle. Das bedeutet – wer auf das Rauchen verzichtet, Sport treibt, sich ausgewogen ernährt, der kann seinen Körper insgesamt und damit auch die Augen gesund halten. Physische Einflussfaktoren wie Unfälle, Prellungen oder Fremdkörper im Auge können auch einen Grauen Star verursachen.

Der operative Linsenaustausch ist die einzig mögliche Therapie des Grauen Stars

Wer seine Augen schützt und Gefahrensituationen möglichst meidet, der kann auch diese Ursache minimieren. Stoffwechselerkrankungen, Zigarettenrauch und starkes Übergewicht gelten als zentrale Risikofaktoren für eine frühzeitige Trübung der Augenlinse. Mit dem sogenannten „Altersstar“ müssen Menschen ab dem 60. Lebensjahr rechnen. Mit zunehmendem Alter verändert sich unter anderem der Stoffwechsel im Auge. Im Auge verändern sich Struktureiweiße der Augenlinse. Sie kristallisieren aus, die Augenlinse wird trübe. Das einfallende Licht bildet sich diffus auf der Netzhaut ab – der betroffene Mensch sieht zunehmend verschwommen, die Blendempfindlichkeit steigt.

Wichtig sind Vorsorgeuntersuchungen, um den Grauen Star früh zu erkennen

Der Prozess der Linsentrübung vollzieht sich über einen längeren Zeitraum. Er kann Jahre und Jahrzehnte dauern. Ein schleichender, schmerzfreier Prozess bis eine Operation notwendig wird, weil die Trübung den Betroffenen im Alltag behindert. Wichtig sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, um den Grauen Star frühzeitig zu erkennen. Viele Augenärzte raten zu Untersuchungen ab dem 40. Lebensjahr und klären über Warnzeichen auf, die auf eine Katarakt verweisen können:

– Lichtempfindlichkeit
– Veränderungen der Sehstärke
– unscharfes Sehen
– verminderte Kontrastwahrnehmung
– Verblassen der Farben

können die Folge von einem Grauen Star sein.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Elke Vogt
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Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Hinter Lichtempfindlichkeit und Kurzsichtigkeit kann Grauer Star stecken

Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Lichtempfindlichkeit kann ein Anzeichen für den Grauen Star sein. (Bildquelle: © sebra – Fotolia.com)

Die frühe Diagnose hilft beim Grauen Star, medizinisch „Katarakt“ oder „Cataracta“. Das ist auch der Grund, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr raten. Wichtig ist zudem, körpereigene Signale richtig deuten zu können. Der Graue Star ist in der Regel eine Alterserscheinung („Cataracta senilis“), die jedoch mit dem Austausch der eingetrübten natürlichen Linse durch eine klare Kunstlinse sehr effektiv und nachhaltig behandelt werden kann. Um den optimalen Zeitpunkt für den Eingriff festlegen zu können, ist es wichtig, den Grauen Star so früh wie möglich zu erkennen.

– Eine starke Lichtempfindlichkeit, die sich vor allem beim Autofahren oder bei schlechter Sicht bemerkbar macht,
– Veränderungen der Sehstärke, unscharfes Sehen,
– verblassende Farben und
– eine verminderte Kontrastwahrnehmung

sind Hinweise auf den Grauen Star, der schleichend und dabei völlig schmerzfrei verläuft. Der Graue Star trifft im höheren Alter fast jeden Menschen. Zumeist macht sich das Augenleiden ab dem 60. Lebensjahr bemerkbar. Wird der Graue Star nicht behandelt, kann er zur Erblindung führen.

Frühe Diagnose des Grauen Stars macht die optimale Therapie planbar

Augenärzte berichten, dass das Sehvermögen von Patienten, die sich aufgrund einschlägiger Grauer Star-Symptome in ärztliche Behandlung begeben, nur noch bei rund 50 Prozent liegt. Den sogenannten „reifen“ Grauen Star kann man deutlich an der Graufärbung im Auge erkennen, dann allerdings liegt das Sehvermögen nur noch bei etwa 30 Prozent und weniger. Generell gilt – je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger gestaltet sich der Eingriff. Augenärzte raten dazu, nicht zu lange abzuwarten.

Je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger ist der Eingriff

Die Vermessung der Augen und das Entfernen der eingetrübten natürlichen Linse können sich beim reifen fortgeschrittenen Grauen Star komplizierter gestalten. Vor dem Eingriff, der in der Regel in wenigen Minuten ambulant durchgeführt wird, wird das Auge lokal betäubt. Die trübe Linse wird danach mithilfe von Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und dann entfernt. In die dann leere Linsenkapsel wird die Kunstlinse durch eine winzig kleine Öffnung eingerollt eingebracht, im Auge dann entrollt und fest verankert. Patienten stehen heute neben der bewährten Monofokallinse moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen zur Verfügung, die scharfes Sehen in Nah und Fern ermöglichen und zudem Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ausgleichen können.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Früher oder später sind wir alle vom Grauen Star (Katarakt) betroffen

Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Eine Multifokallinse hat viele Vorteile. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com)

Zugegeben: Die Diagnose Grauer Star ist keine erfreuliche Nachricht. Und sie kommt häufig überraschend. Führt uns die Nachricht doch den unumkehrbaren Alterungsprozess unseres Körpers vor Augen. Und das in einem Alter, in dem die Menschen oft sehr aktiv sind und noch mitten im Berufsleben stehen. Fragen, die sich viele betroffene Menschen stellen:

– Bin ich jetzt alt?
– Werde ich wieder gut sehen können?
– Was kommt als nächstes?
– Braucht es wirklich eine Operation, um den Grauen Star zu behandeln?

Augenärzte begegnen der Alterserscheinung Grauer Star mehrfach täglich. Der eine Patient ist früher betroffen, der andere später. Dass sich die Augenlinsen irgendwann eintrüben ist jedoch gewiss. Risikofaktoren können eine Katarakt beschleunigen. Viele bemerken den Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild ab und zu verschwimmt. Man muss sich dann sehr konzentrieren, um die Augen scharf zu stellen. Diese Situation verschlechtert sich schleichend und schmerzfrei. Hinzu kommt eine immer stärker werdende Blendempfindlichkeit. Diese macht sich vor allem beim Autofahren in der Dämmerung oder in der Nacht bemerkbar. Kommt dann auch noch eine schlechte Sicht hinzu, ist die Fahrtüchtigkeit schnell infrage gestellt.

Viele realisieren Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild verschwimmt

Spätestens dann sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Insbesondere mit Hilfe des Spaltlampenmikroskops (umgangssprachlich einfach nur „Spaltlampe“) untersucht der Arzt die Augen. Steht die Diagnose Grauer Star zweifelsfrei fest, bespricht der Augenarzt in der Regel mit dem Patienten den Ablauf der Therapie, den Zeitpunkt für die Operation, in der die trübe natürliche Linse durch eine Kunstlinse ausgetauscht wird und die Wahl der Kunstlinse. Nicht selten kommt in diesem Zusammenhang die Frage „Haben Sie schon mal über eine Multifokallinse nachgedacht?“. Das bedeutet, die individuellen Voraussetzungen für eine Kunstlinse mit Zusatznutzen sind gegeben. Und spätestens dann sollte man sich über diese modernen, sogenannten Sonderlinsen informieren.

Multifokallinse – Gleitsichtbrille im Auge

Multifokallinsen verfügen über eine Oberfläche mit mehreren Brennpunkten. Die ins Auge treffenden Informationen müssen im Gehirn verarbeitet werden. Dort muss das scharfe Sehen in Nah und Fern mit Multifokallinsen erst erlernt werden. Mit einfachen, monofokalen Linsen gelingt dies nicht. Sie erzeugen nur einen Brennpunkt auf der Netzhaut, sodass man nur in einem bestimmten Entfernungsbereich scharf sehen kann. In der Regel kann dann auf eine Brille nicht verzichtet werden. Wer unbedingt auf eine Sehhilfe verzichten möchte, der sollte sich ernsthaft mit der Multifokallinse auseinandersetzen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Gräuliche Färbung hinter der Pupille beim reifen Grauen Star

Noch immer gilt der Graue Star als häufigste Ursache für Erblindung des Auges

Gräuliche Färbung hinter der Pupille beim reifen Grauen Star

Eine Operation ist unumgänglich beim Grauen Star. (Bildquelle: © Gerhard Seybert – Fotolia.com)

Der Graue Star, medizinisch „die Katarakt“, ist in der Regel eine Alterserscheinung des Auges. Nach und nach trübt sich die Augenlinse ein, erste Symptome machen sich erst spät bemerkbar, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen raten, damit der Graue Star, aber auch andere Augenerkrankungen, frühzeitig erkannt werden können. Der Graue Star verläuft schleichend und völlig schmerzlos. Erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium ist der Graue Star deutlich sichtbar – durch eine gräuliche Färbung hinter der Pupille. Durch die Trübung wird das einfallende Licht diffus gebrochen. Aus diesem Grund nimmt auch die Blendempfindlichkeit bei betroffenen Personen zu. Vor allem beim Autofahren in der Nacht oder bei schlechtem Wetter macht sich dieses erste Anzeichen bemerkbar.

Der Graue Star verläuft schleichend und völlig schmerzlos

In erster Linie handelt es sich beim Grauen Star um eine Alterserscheinung. Er wird deshalb dann auch als „Altersstar“ bezeichnet. Es sind vor allem Menschen ab dem 55. Lebensjahr, die mit der Diagnose Grauer Star rechnen müssen. Noch immer ist der Graue Star weltweit der häufigste Grund für Erblindung. Besonders in Entwicklungsländern erblinden Menschen aufgrund der Erkrankung. Nur in sehr seltenen Fällen tritt der Graue Star auch im Kindes- und Jugendalter auf. Der angeborene Graue Star hat erbliche Ursachen oder ist auf eine Komplikation während der Schwangerschaft zurückzuführen.

Auch Medikamente wie Cortison können Grauen Star verursachen

Die Ursachen sind vielfältig. So können bestimmte Medikamente wie Cortison die Entstehung des Grauen Stars verursachen. Strahlen wie UV-Licht, Infrarotlicht oder radioaktive Strahlen sind ebenfalls in der Lage, die Entstehung eines Grauen Star zu begünstigen. Augenärzte raten deshalb, Brillen zum Schutz der Augen zu tragen. Auch können Risikofaktoren wie das Rauchen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus ursächlich sein. In seltenen Fällen können aber auch ein Mangel an Nährstoffen, Unfälle, Prellungen oder Stromschläge Grauen Star auslösen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Köln: Moderne Neurochirurgie bei der Hirntumor Therapie

Hirntumore können heute auf ganz unterschiedliche Art behandelt werden

Köln: Moderne Neurochirurgie bei der Hirntumor Therapie

(Bildquelle: © zinkevych – Fotolia.com)

KÖLN. Hirntumore können heutzutage auf ganz unterschiedliche Weise therapiert werden. Immer mehr in den Mittelpunkt rückt dabei die moderne Neuronavigation. Sie ist Meilenstein in der Hirntumorbehandlung. Hoch spezialisierte Kliniken wie die Neurochirurgie im Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen verfügen über ganz unterschiedliche hochmoderne Möglichkeiten der Therapie, um, je nach Lage, Art und Ausprägung des Hirntumors die jeweils perfekte Therapie anwenden zu können. „Das ist auch der Grund, weshalb Patienten aus Köln und weit darüber hinaus zur Neurochirurgie nach Siegen kommen, um sich hier optimal behandeln zu lassen. Insbesondere dann, wenn es sich um sehr komplizierte Fälle und Rezidive handelt“, meint Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.

Neurochirurgie der Diakonie in Siegen für Patienten aus Köln und weit darüber hinaus

Kaum eine medizinische Fachdisziplin greift so sehr auf Software und Hardware zurück wie die Neurochirurgie. Schon für die Diagnose sind Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) unerlässlich. Zudem sind die bildgebenden Verfahren Teil der Neuronavigation. Das Computerassistierte Operieren versetzt den Neurochirurgen in die Lage, sehr präzise Eingriffe vorzunehmen. „Die besondere Herausforderung bei der Tumor-Operation: Das Tumorgewebe sollte möglichst vollständig entfernt werden – bei einem maximale Funktionserhalt des Gehirns. Deshalb ist die Entwicklung der Neuronavigation ein Meilenstein der Neurochirurgie. Viele Eingriffe, die heute ganz selbstverständlich und mit großer Sicherheit durchgeführt werden können, waren noch vor wenigen Jahren undenkbar oder mit erheblichen Risiken verbunden“, so Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
mail@webseite.de
http://www.neurochirurgie-diakonie.de

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Diagnose Angiom: Moderne Neurochirurgie für die Region Bonn

Arterio- und venöse Missbildungen (AVM) sind oftmals Zufallsbefunde

Diagnose Angiom: Moderne Neurochirurgie für die Region Bonn

Häufig machen sich Angiome durch Blutungen bemerkbar. (Bildquelle: © stockdevil – Fotolia.com)

BONN. Die Diagnose Angiom ist oftmals ein Zufallsbefund – beispielsweise dann, wenn aus ganz unterschiedlichen Gründen eine Kernspintomografie durchgeführt wird (MRT). Arteriovenöse Malformationen im Gehirn sind angeborene Erkrankungen der Gefäße, die etwa 0,01 bis 0,5 Prozent der Bevölkerung betreffen. Die Angaben in der Literatur sind dabei sehr unterschiedlich. Es handelt sich um Schätzwerte, da Gefäßerkrankungen oftmals asymptomatisch bleiben. In erster Linie machen sich Angiome durch Blutungen bemerkbar. Auch können sie

– epileptische Anfälle,
– neurologische Ausfälle oder Störungen und unspezifische Symptome wie
– Migräne oder Kopfschmerzen

auslösen. Patienten aus der Großregion Köln / Bonn mit der Diagnose Angiom profitieren vom erfahrenen ärztlichen Team in der neurochirurgischen Klinik um Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun. Verschiedene hochmoderne Verfahren und Methoden der Neurochirurgie stehen den Therapeuten zur Verfügung – so kann für den Patienten die individuell beste Behandlung geplant werden. „Ziel der Angiom-Therapie ist eine vollständige Ausschaltung vom Blutkreislauf. Ob eine Operation, eine Embolisation oder eine Bestrahlung die Therapie der Wahl ist, hängt maßgeblich von der Lage und der Ausprägung des Angioms ab“, meint Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt Klinik für Neurochirurgie im Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen.

Ziel der Angiom Therapie ist eine vollständige Ausschaltung vom Blutkreislauf

Kein Angiom gleich dem anderen. Eine sehr präzise Analyse der Größe, der Lage und der angiographischen Versorgung ist für den Behandlungserfolg von zentraler Bedeutung. Auch sind das Alter des Patienten und etwaige Vorerkrankungen wichtig für die Indikationsstellung zur Behandlung. Die Gefäßmissbildung Angiom kann grundsätzlich alle Hirnareale betreffen. Etwa 1,5 Menschen pro 100.000 Einwohner sind von einem Angiom betroffen. Umso wichtiger ist es, dass man für Diagnose und Therapie eine Klinik aufsucht, die sich auf dieses relativ seltene Krankheitsbild spezialisiert hat und eine entsprechende Erfahrung vorweisen kann. Die Neurochirurgie im Diakonie-Klinikum in Siegen zählt eindeutig zu den ersten Adressen in Europa, wenn es um neurochirurgische Spezialfälle geht.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Fehlbildung der Gefäße können mit OP im Klinik Jung-Stilling korrigiert werden

Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Oft ein Zufallsbefund: Diagnose Angiom. (Bildquelle: © mimagephotos – Fotolia.com)

LAHN-DILL-KREIS / WETZLAR. Oft ist es ein Zufallsbefund, wenn Patienten mit der Diagnose „Angiom“ konfrontiert werden. Was genau ist ein Angiom? Bei den sogenannten arterio-venösen Malformationen (AVM) handelt es sich um eine angeborene Gefäßmissbildung aus knäuelartig veränderten Gefäßen, in der Regel ohne Muskelschicht im Gehirn. Durch das Fehlen der Muskelschicht sind Angiome sehr dünn und neigen daher zum Platzen. Sie lassen sich bildlich mit einer Art Kurzschluss zwischen Venen und Arterien beschreiben. Auffällig werden Angiome etwa zur Hälfte der Fälle durch intrazerebrale oder subarachnoidale Blutungen. Häufig treten auch Symptome wie epileptische Anfälle, neurologische Ausfälle und Kopfschmerzen auf. Die Therapie setzt zunächst bei der Einschätzung des individuellen Blutungsrisikos an.

Diagnose Angiom? Hilfe bietet die Neurochirurgie für Patienten aus Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis

Wie äußert sich eine Blutung des Angioms? Durch die Raumforderung der Blutung kommt es meist zu einer Bewusstseinstrübung oder einem akuten Koma. Häufig betroffen sind Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. Ein Zusammenhang mit erhöhtem Blutdruck besteht jedoch in den meisten Fällen nicht. Auch die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in der Diakonie in Siegen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun beschäftigt sich zunehmend häufig mit zufällig entdeckten Angiomen bei einer Kernspintomograpie, die aufgrund ganz anderer Erkrankungen durchgeführt wurde. Operieren ja oder nein ist dann die zentrale Frage, die es zu beantworten gilt. Denn: Das Risiko einer Blutung ist bei einem Angiom höher als bei einem Aneurysma. Gleichzeitig ist die Behandlung aufwändiger, und häufig ist es nicht mit einem Eingriff getan. „Immer eine Einzelfallentscheidung“, betont deshalb Prof. Braun.

Wie werden Angiome therapiert – Embolisation oder Operation?

Patienten, die auch aus der Region Wetzlar bzw. dem Lahn-Dill-Kreis die Neurochirurgische Diakonie-Klinik aufsuchen, erläutert Prof. Braun ausführlich die gegebenen Behandlungsoptionen. Meistens ist eine Kombination verschiedener Therapien angebracht, die oftmals mit der Embolisation, also der Verklebung von innen heraus beginnt. Allerdings: Das ist nur bei etwa der Hälfte der Angiome abschließend erfolgreich. Gelingt der Verschluss dadurch nicht vollständig, wird eine offene Operation oder eine Bestrahlung in Erwägung gezogen. Nach der Operation muss der Patient noch einige Zeit intensivmedizinisch betreut werden, denn durch die plötzlich erfolgende, normalisierte Durchblutung der umliegenden Gefäße kann eine Überlastung und dadurch eine Blutung entstehen.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
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