Tag Archives: Operation Hirntumor

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Symptome erkennen: Hirntumor Therapie in der Großregion Bonn

Ein Hirntumor kann ganz unterschiedliche Symptome erzeugen – Diagnose und Therapie für Patienten aus Köln / Bonn in der Neurochirurgie Siegen

Symptome erkennen: Hirntumor Therapie in der Großregion Bonn

Symptome für einen Hirntumor können unterschiedlich sein. (Bildquelle: © monsitj – Fotolia.com)

BONN. Die Symptome, die ein Hirntumor verursachen kann, können unterschiedlicher nicht sein. Sie hängen vor allem ab von der Art, der Lage und der Größe des Tumors im Kopf. Die typischen Anzeichen für einen Hirntumor werden in vier Hauptgruppen unterteilt:

Symptome, die durch den Hirndruck verursacht werden
– Neurologische Ausfälle
– Epileptische Anfälle
– Psychische Veränderungen.

Ein Tumor im Gehirn kann sich nicht beliebig ausdehnen. Der Schädelknochen setzt dem Tumor Grenzen. Handelt es sich um einen Tumor, der schnell wächst, können Symptome, die durch den steigenden Druck im Gehirn verursacht werden, frühzeitig auftreten. Neu auftretende Kopfschmerzen vor allem nachts und in den Morgenstunden sind typische Anzeichen. Übelkeit und Erbrechen, ein verlangsamter Puls, Bewusstseinsstörungen können sogenannte Hirndruckzeichen sein.

Hirntumor Diagnose und Therapie auch für Patienten aus der Region Bonn

Neurologische Ausfälle sind vor allem Taubheitsgefühle, Schwindel und Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Sensibilitätsstörungen. Psychische Veränderungen – das sind Depressionen, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Angstzustände oder Desorientierung. Persönlichkeitsveränderungen werden vor allem von Familienmitgliedern oder Freunden bemerkt. Die Symptome sind ein Hinweis darauf, dass bestimmte Regionen des Gehirns beeinträchtigt oder ganz ausgefallen sind. Am häufigsten verweisen Kopfschmerzen auf einen Hirntumor.

Am häufigsten verweisen Kopfschmerzen auf einen Hirntumor

Die Kopfschmerzen nehmen in kurzer Zeit an Intensität zu. Medikamente, die normalerweise für Abhilfe sorgen, helfen nicht mehr. Die Besonderheit dieser Kopfschmerzen: Das Gewebe um den Hirntumor schwillt an, der Druck auf das Gehirn nimmt zu. „Die Schwellung nimmt bei einer liegenden Position des Patienten zu – in der Nacht ist das Blutvolumen im Kopf dadurch größer als am Tag. Nicht selten kommen zu den Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie im Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen. Der erfahrene Neurochirurg Prof. Braun behandelt vorwiegend Patienten aus der Region Köln / Bonn, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
mail@webseite.de
http://www.neurochirurgie-diakonie.de

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Hirntumor mit Neuro-Navi operieren (Köln/Bonn)

Im Diakonie Klinikum Siegen, Raum Köln-Bonn, profitieren Patienten mit Hirntumor von neuester Technik

Hirntumor mit Neuro-Navi operieren (Köln/Bonn)

Operation am Kopf kann am Klinikum Siegen noch besser vorbereitet werden. (Bildquelle: © Minerva Studio – Fotolia.com)

RAUM KÖLN/BONN. Die Diagnose Hirntumor ist für Patienten und Angehörige eine Situation größter Belastung. Umso wichtiger ist es für Betroffene zu wissen, dass sie die für sie bestmögliche Behandlung erhalten können. Die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in Siegen hat jetzt mit einer Großinvestition ihr medizin-technisches Portfolio im Bereich der Operationen von Hirntumoren ausgeweitet, um Patienten mit Hirntumor noch besser behandeln zu können. Mit einem neuen Neuro-Navigationsgerät können Operationen am Kopf jetzt noch exakter und schonender für die betroffenen Patienten durchgeführt werden.

Patienten im Raum Köln/ Bonn: Exakter und schonender operieren bei Hirntumor

Für den Chefarzt der Neurochirurgie im Diakonie Klinikum Siegen, Prof. Dr. med. Veit Braun, handelt es sich bei dem neuen Neuro-Navigationsgerät um eine echte Errungenschaft, die für den Ablauf einer Operation am Kopf entscheidende Vorteile für den Patienten, aber auch für den Hirnchirurgen und sein Team bringt. „Ein großer Nutzen dabei: Wir können vor Beginn der Trennung von Haut und Weichgeweben die Operation im Detail planen. Die vorliegenden digitalen Daten des Patienten werden in die Navigationssoftware hochgeladen und kombinieren in Echtzeit die Position der Instrumente in Relation zu den Daten. Für den Chirurgen bedeutet das, er wird über ein dreidimensionales detailgetreues Bild exakt geführt. Für den Patienten können wir so die Schädelöffnung so klein wie möglich halten und gesundes Gewebe schonen“, beschreibt der Neurochirurg und Intensivmediziner.

Hirntumor: Informationen zur Häufigkeit vom Klinikum Jung-Stilling (Raum Köln/Bonn)

Hirntumore können im Gehirn oder im Rückenmark auftreten und sowohl gut- als auch bösartig sein. Sie treten seltener auf als andere Krebserkrankungen wie zum Beispiel Lungenkrebs, Darmkrebs oder Brustkrebs. Die Deutsche Krebsgesellschaft beschreibt, dass sich nur etwa zwei Prozent aller Krebserkrankungen sich in einem Hirntumor manifestieren. Schätzungen gehen für die Bundesrepublik Deutschland davon aus, dass pro Jahr etwa 6.800 Menschen neu an einem Hirntumor bzw. einem Tumor des Rückenmarks erkranken. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Bei Kindern gehören Hirntumoren nach der Leukämie zu den häufigsten Krebserkrankungen. Bei Kindern handelt es sich um gutartige Gliome ebenso wie bösartige Medulloblastome. Bei älteren Menschen zeigen sich bösartige Gliome und gutartige Meningeome.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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125 Jahre Hirntumor Operation

Vor 125 Jahren wurde erstmals ein Hirntumor operativ entfernt: Eine Sensation

125 Jahre Hirntumor Operation

Professor Dr. Veit Braun operiert am Diakonie Klinikum Siegen. (Bildquelle: © fotoliaxrender – Fotolia.com)

RAUM KÖLN/BONN. 125 Jahre ist es her, dass in Deutschland erstmals ein Hirntumor operativ entfernt wurde. Der Eingriff wurde am 21. November 1890 in Heidelberg von dem Chirurgen Vincenz Czerny durchgeführt. Für heutige Verhältnisse eine Sensation: Ihm standen keine Röntgenbilder zur Verfügung und die sterilen Bedingungen waren den aktuellen kaum vergleichbar. Der Patient wurde in eine damals übliche Narkose versetzt, der Mediziner öffnete die Schädeldecke mit einem Knochenbohrer und entfernte das betroffene Gewebe erfolgreich. Der Patient überlebte und trug keine Schäden davon. Die Operation wurde aufgrund der Vermutung durchgeführt, dass verschiedene körperliche Beeinträchtigungen, in diesem Fall eine Gehbehinderung, ihre Ursache im Gehirn haben. Alleine anhand der Einschränkung lokalisierte der Mediziner die Lage des Tumors. Er lag richtig: Die Geh- und Arbeitsfähigkeit des Patienten wurde durch den Eingriff wieder hergestellt.

Tumor Operation in Siegen: Einzugsbereich Köln / Bonn

Der Erfolg bestätigte die Vermutung. Dennoch vergingen einige Jahrzehnte, bis sich der erste offizielle neurochirurgische Fachbereich an einer Universitätsklinik etablierte: Der erste Lehrstuhl an der medizinischen Fakultät wurde 1934 in an der Universität Würzburg gegründet, unter der Leitung von Wilhelm Tönnis. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass sich die Medizin verstärkt der Frage widmete, welche ursächlich ungeklärten körperlichen und geistigen Einschränkungen ihren Ursprung im Gehirn haben könnten. Seitdem wurden in der Hirntumorchirurgie beachtliche Fortschritte erzielt, aus welchen schließlich die Erkenntnisse der modernen Diagnostik und Operationsmethoden in der Neurochirurgie hervorgingen, wie sie auch am Diakonie Krankenhaus Jung-Stilling in Siegen (Köln / Bonn) zum Einsatz kommen.

Aktuelle Methoden in der Neurochirurgie Siegen

War eine solche Operation in den Anfangszeiten mit unvorhersehbaren Risiken und ungewissem Ausgang verbunden, kommen heute Diagnoseverfahren zum Einsatz, die eine genaue Lokalisierung des Tumors und eine Abgrenzung der umliegenden wichtigen Steuerungszentren im Gehirn erlauben. Hochmoderne Technologien begleiten auch den Eingriff selbst, was das Risiko erheblich einschränkt, wie Professor Dr. Veit Braun, Chefarzt am Diakonie Klinikum Siegen, weiß: „So tun wir alles dafür, dass unsere Patienten auch nach der OP dieselben sind wie zuvor.“

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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