Tag Archives: Opel

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Vom Biedermann zum coolen Typen

Warum die neue Erfolgsgeschichte von Opel mehr vom Personal als vom Produkt abhängt

Von Ansgar Lange +++ „Es ist lange her, dass man sich als Fahrer eines Opel Kapitän, Admiral oder Diplomat wie der Steuermann eines Flaggschiffs auf hoher See fühlen konnte. Opel behauptete aufgrund seiner technisch ausgereiften Modelle bis in die 1960er Jahre einen Platz in der Oberklasse, bis Mercedes-Benz und BMW an dem Rüsselsheimer Konzern vorbeizogen. Die aktuellen Absatzzahlen von Opel, aber vor allem der unter dem Motto „Umparken im Kopf“ erfolgreich vollzogene Imagewandel zeigen, dass sich das Unternehmen inzwischen wieder auf einem guten Weg befindet“, sagt Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de mit Firmensitzen in Ludwigsburg und Sindelfingen.

Überspitzt könnte man sagen, so der Personalexperte Zondler, dass diese neue Erfolgsgeschichte mehr dem Faktor Personal statt dem Faktor Produkt geschuldet sei. Gute Autos habe der Konzern eigentlich schon immer gebaut. Doch am Image habe es gemangelt. Dies habe vor allem Tina Müller, seit rund einem Jahr Marketingvorstand der Opel Group http://media.gm.com/media/de/de/opel/news.detail.html/content/Pages/news/opelcompany/de/opel/executives/tina-mueller.html , positiv verändert. Opel-Fahrer galten lange Zeit als notorische Biedermänner mit Klorolle auf der Ablage, denen das nötige Kleingeld für ein so genanntes Premiumprodukt fehlte. Diese Zeiten sind nun Vergangenheit.

Die Popgruppe „Die Prinzen“ hat in dem Song „Mein Fahrrad“ denn auch getextet: „Jeder Popel fährt nen Opel“. Allerdings war in dem Lied auch die Rede davon, dass jeder Affe einen Ford und jeder „Arsch“ nen „Audi Sport“ fahre. Automobile kommen in dem humoristischen Loblied auf das Zweirad also generell nicht gut weg.

Dass etwas dran ist an dem alten Image, zeigt die Überschrift „Opel ohne Popel“ in der aktuellen Ausgabe des Magazins Der Spiegel http://www.spiegel.de. Der Artikel beleuchtet das erfolgreiche Wirken der früheren Kosmetikmanagerin Müller, der man wegen dieser Vergangenheit auch den despektierlichen Titel „Shampoo-Prinzessin“ verlieh. Ihr erklärtes Ziel: „Künftig sollen die Deutschen einen Opel kaufen, weil sie ihn haben wollen, und nicht, weil sie sich keinen VW leisten können.“ Müllers Vorgänger, so der Spiegel, seien allesamt Männer gewesen. Sie seien in der Automobilindustrie groß geworden und hätten sich bestens ausgekannt mit der Technik, den Händlern und den Wünschen der Kunden. Aber dennoch seien sie allesamt gescheitert.

Mittlerweile wächst der Absatz von Opel wieder, zum ersten Mal seit langem, im ersten Halbjahr 2014 um vier Prozent. Nach Studien wollen nur 18,2 Prozent der deutschen Autokäufer, die „Umparken im Kopf“ nicht wahrgenommen haben, einen Opel besitzen. Frage man dagegen Autokäufer, die die Werbekampagne wahrgenommen hätten, steige der Anteil potenzieller Kunden auf beachtliche 34,8 Prozent.

„Sicher gibt es mehr als eine Erklärung dafür, dass Opel wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden hat. Der Erfolg von Tina Müller beweist in meinen Augen jedoch, dass es sich gerade auch in der von Männern, Technikern und Ingenieuren geprägten Autowelt lohnt, ausgetretene Pfade zu verlassen, mehr Geld in ein überraschendes Marketing zu stecken, nicht nur den Verstand, sondern auch Emotionen anzusprechen und Seiteneinsteiger in ein Unternehmen zu holen, die vielleicht zunächst noch nicht viel vom Produkt Auto verstehen“, sagt Zondler.

„Es brauchte den Blick von außen“, kommentiert Der Spiegel. Dieser habe in früheren, weniger erfolgreichen Zeiten gefehlt: „Es war der Blick von Vertriebsleitern, die sich auch um das Marketing kümmerten, es war der Blick von Insidern, die stolz waren auf die Autos, die sie fertigten, und sie wollten nicht sehen, dass sehr viele Deutsche ganz anders fühlten und urteilten.“ Der derzeitige Erfolg von Opel scheint also eine Mischung aus guten Produkten und Personalentscheidungen zu sein.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Heisterstraße 44
57537 Wissen
01714941647
schultheisoffice@aol.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Fachkräftemangel ist oft hausgemacht

„Umparken im Kopf“ hat bei vielen Personalern noch nicht stattgefunden

Von Ansgar Lange +++ Sindelfingen, Oktober 2014. Die Werbekampagne des Autoherstellers Opel trägt Früchte. Der Slogan „Umparken im Kopf“ hat dazu beigetragen, das Bild von Opel in der Öffentlichkeit zu ändern. Weg vom Biedermann- und Opa-Image, hinzu mehr Frische und Modernität mit sympathischen Werbeträgern.

„“Was wir denken, bestimmt, was wir sehen. Und Dinge, über die wir ein vorgefasstes Urteil haben, sehen wir oft überhaupt nicht mehr.“ Diese Sätze aus der Werbekampagne von Opel kann man auch mit einem anderen Thema in Verbindung bringen – dem Fachkräftemangel“, sagt der Personalexperte Michael Zondler, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens centomo http://www.centomo.de mit Firmensitzen in London, Ludwigsburg und Sindelfingen. „Alle beschwören wie ein Mantra den Fachkräftemangel. Keiner fragt mehr nach, ob er wirklich so gravierend ist und vor allem, für welche Branchen er gilt und für welche nicht. Auch viele Unternehmer stimmen in das Klagelied ein. Dabei ist der Fachkräftemangel keine gleichsam gottgebene Plage wie die Pest. Das ständige Wehklagen hat oft die Funktion eines Feigenblatts. Es ist eine Ausrede für Firmen, die zu wenig in puncto Arbeitgebermarketing investieren und denken, man komme heute auf dem gleichen Weg zu guten Bewerbern wie vor 20 oder 30 Jahren. Natürlich gibt es auch strukturelle Gründe. Bei manchen Berufen herrschen echte Engpässe. Doch ein Gutteil des vermeintlichen Fachkräftemangels ist auch hausgemacht.“

Nach Ansicht Zondlers setzen sich viele Unternehmen nicht genug in Szene. Große und bekannte Firmen könnten es sich vielleicht noch leisten, auf Employer Branding zu verzichten. „Doch gerade die kleineren mittelständischen Unternehmen, die gegebenenfalls auch noch in der Provinz angesiedelt sind, müssen mehr Geld in unternehmensstrategische Maßnahmen investieren, um sich als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Leider hat auch hier eine fatale „Geiz-ist-geil“-Haltung Platz gegriffen. Marketingmaßnahmen dürfen nichts kosten. Man gibt nur Geld für Dinge aus, deren Nutzen direkt messbar ist.“

Doch nicht immer sei nur „Geiz“ mit im Spiel. „Zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen werden von Technikern oder Ingenieuren geführt. Sie sind es gewohnt, ihren Blick auf das Produkt zu fixieren. Die Marke wird vernachlässigt. Dabei sind die Voraussetzungen in Deutschland eigentlich gut. Unser Arbeitsmarkt ist im internationalen Vergleich gesund. Unsere Hochschulausbildung, aber vor allem auch unsere duale Ausbildung kann sich sehen lassen. Doch man muss diese qualifizierten Fachkräfte auch gezielt und vor allem modern ansprechen. Als Personalexperte rate ich auch kleineren Betrieben dazu: Ihr müsst mehr trommeln! Setzt Euch mehr in Szene! Leider verzichten kleinere und mittlere Unternehmen oft auf eine strategische Personalplanung. Sie sparen an der falschen Ecke, wenn sie kein Geld für externe Beratung investieren. Dabei ist dieses Geld langfristig gut investiertes Geld und eine Art Prävention gegen drohenden Fachkräftemangel“.

Martin Gaedt bringt es in seinem Buch „Mythos Fachkräftemangel“ http://martingaedt.de/mythos-fachkraeftemangel/ auf den Punkt. Selbst manche Weltmarktführer sind „genauso unsichtbar wie eine Bruchbude kurze vor der Pleite“. Dabei sei der Mensch ein Sinneswesen: „Was er nicht wahrnimmt, bleibt versteckt und unsichtbar. Schlimmer noch: Das gibt es für ihn nicht.“ Ein Beispiel, wie man es anders und besser machen kann, ist Trigema auf der Schwäbischen Alb. Kein Mensch kennt das „Kaff“ Burladingen. Doch Trigema-Chef Wolfgang Grupp ist permanent im Fernsehen oder in Werbespots zu sehen: „Trigema ist Grupp, und Grupp kennt jeder, der diese Sendungen einschaltet“. Dass sich der Textilhersteller aus der Provinz um Fachkräfte keine Sorgen machen muss, versteht sich von selbst.

Das Redaktionsbüro Andreas Schultheis bietet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ghostwriting, Manuskripte, Redevorlagen etc. für Unternehmen, Verbände, Politiker.

Kontakt
Andreas Schultheis, Text & Redaktion
Andreas Schultheis
Heisterstraße 44
57537 Wissen
01714941647
schultheisoffice@aol.com
http://www.xing.com/profile/Andreas_Schultheis2

Auto Verkehr Logistik

Opel-Chronik: Verkaufshit rund um Rüsselsheim und Bochum

Der erst im Juli veröffentlichte Buchtitel „Opel – Chronik eines Kampfes“ verkauft sich vor allem im Rhein-Main-Gebiet und rund um Bochum besonders gut

Opel-Chronik: Verkaufshit rund um Rüsselsheim und Bochum

Opel: Geschichte als Verkaufshit

Biebergemünd, den 1. Oktober 2014: Als erste Publikation der neu gegründeten EDITION TECHNIKGESCHICHTE erschien im Sommer 2014 die umfassende Darstellung der Historie des wieder erstarkenden Rüsselsheimer Automobilherstellers Opel. Unter dem Titel „Opel – Chronik eines Kampfes“ wird darin auf rund 300 Seiten der schwierige Weg der GM-Tochter von 1970 bis heute neutral und faktenorientiert nachgezeichnet. Im Fokus des Buches steht die Tatsache, dass Opel seit dem Jahr 2013 wieder auf bestem Weg ist, zur alten Stärke zurückzufinden.

Bereits wenige Wochen nach Erscheinen wird dieser neue Buchtitel außerordentlich gut angenommen, dies besonders im Umfeld der Opel-Werke in Rüsselsheim sowie rund um Bochum. Hierzu konkretisiert die Verlagsleitung: „Das Interesse an der neueren Geschichte von Opel freut uns sehr. Dieses Interesse wird in der Vorweihnachtszeit sicher noch weiter steigen, ist das Buch doch sowohl von der Thematik als auch vom Preis her ein ideales Geschenk für jeden „Opelaner“.“

Die EDITION TECHNIKGESCHICHTE wurde im Jahr 2014 gegründet. Das Ziel der Herausgeber ist es, Technik- und Industriegeschichte der Moderne unabhängig, neutral und ohne Lobbyismus aufzubereiten und literarisch darzustellen.

Kontakt
Verlag Edition Technikgeschichte
Frau Birgit Hrachowy
Friedhofstraße 11
63599 Biebergemünd
(06050) 906922
etg@etg.scriptec.de
http://www.scriptec.de/editiontechnikgeschichte/index.html

Auto Verkehr Logistik

carIT Kongress 2014: Burkhard Milke spricht über die Fahrzeugvernetzung bei Opel

carIT Kongress 2014: Burkhard Milke spricht über die Fahrzeugvernetzung bei Opel

Burkhard Milke ist einer der Top-Referenten des carIT Kongresses 2014

Im Frühjahr stellte Opel mit OnStar sein System für die Fahrzeugvernetzung vor. Ab nächstem Jahr werden alle Modelle des Herstellers serienmäßig mit 4G/LTE-Onlinezugang, Wifi-Hotspot und automatischem Notrufsystem ausgestattet sein. Burkhard Milke, Chef der Elektronik-Entwicklung bei Opel, erläutert in seinem Vortrag auf dem carIT Kongress am 30. September die wesentlichen Innovationen des Rüsselsheimer Autobauers in Sachen vernetzter Sicherheit und Mobilitätsdienste.

Weitere Top-Referenten auf dem Branchentreff zum Thema „Connected Car“ im Rahmen der IAA 2014 sind:

-Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Mitglied des Vorstands der Audi AG, Technische Entwicklung

-Elmar Frickenstein, Leiter des Bereichs Entwicklung E/E der BMW AG

-Andreas Mai, Director Smart Connected Vehicles bei Cisco Systems

-Dr. Michael Gorriz, CIO der Daimler AG

-Oliver Bahns, Global Director Automotive and Aerospace Hewlett Packard

– Dr. Harald Ludanek, Executive President, Research and Development Scania CV AB

-Matthias Wissmann, VDA-Präsident

-Frank Gaßner, Vice President Automotive SI Sales bei T-Systems International

-Fernando Burgos Herce, Vice President New Business Development & Innovation bei Telefonica Germany

-Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie

– Prof. Dieter Kempf, Präsident Bitkom

– Sven Gábor Jánzsky, Trendforscher und Direktor des 2b AHEAD ThinkTanks

Der carIT-Kongress auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover ist mit 350 Teilnehmern die größte Veranstaltung zum Top-Thema der Branche. Kooperationspartner sind der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Interessierte können sich hier für den Kongress registrieren.

Die Automobilindustrie ist die anspruchsvollste Branche der Welt. Die Informationstechnologie ist der Nervenstrang der Branche. automotiveIT berichtet aus der Branche für die Branche und wurde als Fachmedium des Jahres ausgezeichnet.

Kontakt
Media-Manufaktur GmbH
Frau Dominik Ortlepp
Liebigstr. 2
30982 Pattensen
05101-99039-60
ortlepp@automotiveit.eu
http://www.automotiveIT.eu

Auto Verkehr Logistik

Elegant: Die eigene Unterschrift als Aufkleber

Elegant: Die eigene Unterschrift als Aufkleber

Die eigene Unterschrift als Aufkleber

Neunkirchen, August 2014. Kleines Detail- gigantische Wirkung. HDW bietet eine neues Premiumprodukt für Individualisten an, das sicher seine Freunde finden wird: Die eigene Unterschrift als wetterfester, gestanzter Aufkleber. Auftragsgrundlage ist lediglich ein Scan oder Papiervorlage mit der eigenen Unterschrift, am besten fett mit einem Edding geschrieben- das wars auch schon. Die Folienschriften Profis von HDW machen daraus einen gestanzten Aufkleber, der kinderleicht mit einem Übertragungstape aufgeklebt werden kann. Da durch das Stanzen der Folien kein Hintergrund vorhanden ist, klebt nur die Unterschrift und der Lack schein durch- klasse Optik! Breite und Farbe können frei gewählt werden- sogar Metallictöne sind lieferbar. Durch die wetterfeste Ausführung steht dem Einsatz auf dem Fahrzeug, Briefkasten, Scheibe etc. nichts im Wege. Auch als besondere Geschenkidee für Anspruchsvolle ist das Produkt bestens geeignet.

Die freundliche Beratungs-Hotline ist unter Tel. 02735/781546 oder Mail info@hdw.media erreichbar und hilft bei Fragen zum Produkt oder Folienverklebung im Allgemeinen.

Das inhabergeführte Unternehmen (Inh. Martin Daniel) mit Sitz in Neunkirchen bietet seit mehr als 20 Jahren Komplettlösungen in den Bereichen Grafik, Beschriftung, Großbilddruck und Bestickung. Durch die Kombination von Werbeagentur, Werbetechnik und Textildruckzentrum bietet HDW seinen Kunden echten Full-Service zu fairen Preisen und garantiert gleichzeitig hohe Qualität in Design und Produktion. Von der Erarbeitung eines professionellen Layouts über die Bemusterung mit verbindlichem Farbmanagement bis zur termingerechten Lieferung steht „Service“ stets an erster Stelle. Ein Team von Werbe-Profis sowie eine intelligente Online-Kundenplattform garantieren jederzeit optimale Betreuung und Transparenz der laufenden Aufträge. Webpage:hdw-group.com. Shops:aktive-wear.de / chromoletters.de / textil-ok.de /

Firmenkontakt
Haus der Werbung
Herr Martin Daniel
Am Hammergraben 6
57290 Neunkirchen
02735781546
info@hdw-group.com
http://www.hdw-group.com

Pressekontakt
HDW
Carolin Daniel
Am Scheid 3
57290 Neunkirchen
027356199985
info@hdw-group.com
http://www.hdw-group.com

Auto Verkehr Logistik

Elegant: Die eigene Unterschrift als Aufkleber

Elegant: Die eigene Unterschrift als Aufkleber

Die eigene Unterschrift als Aufkleber

Neunkirchen, August 2014. Kleines Detail- gigantische Wirkung. HDW bietet eine neues Premiumprodukt für Individualisten an, das sicher seine Freunde finden wird: Die eigene Unterschrift als wetterfester, gestanzter Aufkleber. Auftragsgrundlage ist lediglich ein Scan oder Papiervorlage mit der eigenen Unterschrift, am besten fett mit einem Edding geschrieben- das wars auch schon. Die Folienschriften Profis von HDW machen daraus einen gestanzten Aufkleber, der kinderleicht mit einem Übertragungstape aufgeklebt werden kann. Da durch das Stanzen der Folien kein Hintergrund vorhanden ist, klebt nur die Unterschrift und der Lack schein durch- klasse Optik! Breite und Farbe können frei gewählt werden- sogar Metallictöne sind lieferbar. Durch die wetterfeste Ausführung steht dem Einsatz auf dem Fahrzeug, Briefkasten, Scheibe etc. nichts im Wege. Auch als besondere Geschenkidee für Anspruchsvolle ist das Produkt bestens geeignet.

Die freundliche Beratungs-Hotline ist unter Tel. 02735/781546 oder Mail info@hdw.media erreichbar und hilft bei Fragen zum Produkt oder Folienverklebung im Allgemeinen.

Das inhabergeführte Unternehmen (Inh. Martin Daniel) mit Sitz in Neunkirchen bietet seit mehr als 20 Jahren Komplettlösungen in den Bereichen Grafik, Beschriftung, Großbilddruck und Bestickung. Durch die Kombination von Werbeagentur, Werbetechnik und Textildruckzentrum bietet HDW seinen Kunden echten Full-Service zu fairen Preisen und garantiert gleichzeitig hohe Qualität in Design und Produktion. Von der Erarbeitung eines professionellen Layouts über die Bemusterung mit verbindlichem Farbmanagement bis zur termingerechten Lieferung steht „Service“ stets an erster Stelle. Ein Team von Werbe-Profis sowie eine intelligente Online-Kundenplattform garantieren jederzeit optimale Betreuung und Transparenz der laufenden Aufträge. Webpage:hdw-group.com. Shops:aktive-wear.de / chromoletters.de / textil-ok.de /

Firmenkontakt
Haus der Werbung
Herr Martin Daniel
Am Hammergraben 6
57290 Neunkirchen
02735781546
info@hdw-group.com
http://www.hdw-group.com

Pressekontakt
HDW
Carolin Daniel
Am Scheid 3
57290 Neunkirchen
027356199985
info@hdw-group.com
http://www.hdw-group.com

Politik Recht Gesellschaft

Opelmitarbeiter und der Sozialtarifvertrag (Teil 4): Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in Werk 3 und Verteilung

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Adam Opel AG und die IG Metall haben den Sozialtarifvertrag über die Schließung der Fahrzeugproduktion am Standort Bochum geschlossen. Im Werk 3 sollen mindestens 265 neue Arbeitsplätze angeboten werden. Wie sieht das Verfahren zur Verteilung aus? Was sollten die betroffenen Opel Mitarbeiter beachten?

Welche Arbeitnehmer haben Ansprüche auf das Angebot eines Ersatzarbeitsplatzes im Werk 3?

Grundsätzlich zunächst einmal alle Mitarbeiter, die in den Anwendungsbereich des Sozialtarifvertrages fallen. Weitere Voraussetzung ist, dass den jeweiligen Arbeitnehmern aufgrund der im Sozialtarifvertrag geregelten Maßnahmen eine betriebsbedingte Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses droht.

Wie sieht das Verfahren zur Verteilung der Ersatzarbeitsplätze aus?

Zunächst erfolgt eine interne Ausschreibung von Stellenprofilen. Diese wird allen Mitarbeitern in Werk 1 so rechtzeitig bekannt gemacht, dass die Arbeitsplätze bis zum 30. neunten 2014 verbindlich besetzt werden können. Die Bewerbungsfrist beträgt zwei Wochen ab Veröffentlichung des Aushangs.

Nach welchen Kriterien werden die Stellen besetzt?

Die Besetzung erfolgt laut Sozialtarifvertrag bei „entsprechender Qualifikation bzw. zumutbarer Qualifizierbarkeit“. Soweit eine danach gegebene Einigung des Arbeitnehmers vorliegt, soll die Besetzung nach folgenden Kriterien erfolgen: Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung.

Wer ist künftiger Vertragspartner auf Arbeitgeberseite?

Die Verträge werden mit der Neovia Logistics Supply Chain Services GmbH Bochum geschlossen. Vertragsbeginn ist der 1.1.2015.

Sonderregelung für den Fall, dass zwischen dem 31.12.2014 und der Schaffung des Ersatzarbeitsplatzes keine anderweitige Beschäftigungsmöglichkeit besteht: bezahlte Freistellung.

Falls in der Zeit zwischen dem 31.12.2014 und dem Antritt des endgültigen Ersatzarbeitsplatzes eine Zwischenbeschäftigung nicht möglich ist, werden die Mitarbeiter auf der Basis einer 80 % Nettoabsicherung auf der Basis des Gehalts per 31.12.2014 freigestellt. Zusammenfasst: die Mitarbeiter müssen in dieser Zeit keine Arbeitsleistung erbringen unterhalten 80 % ihres Nettogehaltes. Das Nettogehalt wird auf der Basis des Gehalts per 31.12.2014 berechnet. Alternativ erhalten die Mitarbeiter auf der Basis ein Angebot zur vorübergehenden Qualifikation in der Transfergesellschaft.

Besetzung freiwerdender Arbeitsplätze in Werk 3

Freiwerdende Arbeitsplätze in Werk 3 werden erneut ausgeschrieben und vorzugsweise mit Mitarbeitern aus den Transfergesellschaften besetzt. Die Auswahl der Besetzung freiwerdender Arbeitsplätze erfolgt nach den oben genannten Kriterien: Betriebszugehörigkeit, Lebensalter, Unterhaltspflichten und Schwerbehinderung.

Tipps vom Fachanwalt: Der oben genannte Komplex wirft erhebliche Fragen auf und schafft Möglichkeiten für die betroffenen Arbeitnehmer der Opel AG für eine erfolgreiche gerichtliche Geltendmachung von Ansprüchen. Zunächst könnte das geplante Verfahren je nach Umsetzung zu einem Teilbetriebsübergang nach § 613a BGB führen. In diesem Zusammenhang ausgesprochene Kündigungen könnten daher unwirksam sein. Zum anderen könnten sich nichtberücksichtigte Arbeitnehmer unter Berufung darauf und unter Berufung auf eine nicht ordnungsgemäße Auswahl der einzustellenden bzw. zu übernehmenden Arbeitnehmer einklagen. Auf diese Möglichkeiten werde ich im weiteren Verlauf der Serie noch detaillierter zurückkommen.

Weitere Teile der Serie (auch auf www.fernsehanwalt.com ):

Teil 5: Arbeitsbedingungen nach Wechsel zu Neovia, bzw. zu anderen Standorten

Teil 6: Errichtung von Transfergesellschaften und Übergang

Teil 7: Leistungen in der Transfergesellschaft

Teil 8: Betriebsbedingte Kündigung bei Verweigerung des Wechsels in die Transfergesellschaft – Kündigungsschutzklage

Teil 9: Sozialplan – Inhalt und Ansprüche

Teil 10: Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Übergang in eine Transfergesellschaft: Was ist zu beachten?

Teil 11: Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages: Das richtige Vorgehen.

Teil 12: Betriebsbedingte Kündigung: Das richtige Vorgehen.

Essen, den 15.7.2014

Für Fragen, für eine Rechtsberatung und auch für eine Rechtsvertretung stehen Ihnen die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sowie die Rechtsanwältin Anja Härtel telefonisch jederzeit gern zur Verfügung.

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten in Ihrem Fall bei einer Kündigungsschutzklage bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Politik Recht Gesellschaft

Opel-Mitarbeiter und der Sozialtarifvertrag Teil 3: Regelungen für die Partnerbetriebe

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Adam Opel AG und die IG Metall haben den Sozialtarifvertrag über die Schließung der Fahrzeugproduktion am Standort Bochum geschlossen. Im heutigen Teil geht es die Regelungen für die sogenannten Partnerbetriebe und ihre Bedeutung für die dort beschäftigten Mitarbeiter.

Partnerbetriebe: AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia, Arinso

Gemäß den Vereinbarungen im Sozialtarifvertrag gelten als Partnerbetriebe im Sinne der Sozialtarifvertrages folgende Firmen: AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia und Arinso. Den Mitarbeitern dieser Betriebe wird unter bestimmten Voraussetzungen und Modifikationen, die nachfolgend dargestellt werden, eine Teilnahme an bestimmten, im Sozialtarifvertrag festgeschriebenen Maßnahmen angeboten. Die einzelnen Bedingungen sollen hier wohl für die jeweiligen Mitarbeiter modifiziert geregelt werden. Im Detail sind die Vereinbarungen aber zumindest teilweise missverständlich und können unterschiedlich interpretiert werden.

Mitarbeiter mit Rückkehrrecht und Mitarbeiter der Partnerbetriebe, die für das Werk in Bochum tätig waren

Die Konditionen für Mitarbeiter, die in den Partnerbetrieben beschäftigt sind und ein Rückkehrrecht zu Adam Opel AG haben und 27 weitere Mitarbeiter der Partnerbetriebe, die für das Werk in Bochum tätig waren und auf der Liste, die als Anlage 4 dem Tarifvertrag beigefügt wurde, stehen, sind etwas schwammig. Ich würde den Sozialtarifvertrag aber so verstehen, dass oben genannte Mitarbeiter genauso wie Mitarbeiter der Opel AG behandelt werden. Aus Sicht der Mitarbeiter sollte darauf auch ausnahmslos bestanden werden.

Mitarbeiter der Partnerbetriebe AFG Bochum und Arinso

Wer an dem Austrittsprogramm der Adam Opel AG teilnehmen möchte, erhält von der Adam Opel AG ein Arbeitsplatzangebot zu den bisherigen Konditionen. Beschäftigungszeiten beim Partnerbetrieb bzw. vorherige Beschäftigungszeiten bei der Adam Opel AG werden anerkannt. Bedingung: Die Mitarbeiter müssen damit einverstanden sein, für die Zeit bis zu ihrem Austritt an ihren vorherigen Arbeitgeber überlassen zu werden.

Mitarbeiter des Partnerbetriebes TÜV Nord

Hier gilt das gleiche wie für die Mitarbeiter der AFG Bochum und Arinso, allerdings mit folgender Maßgabe: Die Mitarbeiter, die keinen Gebrauch von der Regelung machen und beim TÜV Nord bleiben, erhalten eine Abfindung, wenn sie bis spätestens zum 30.9.2014 gegenüber der Adam Opel AG schriftlich auf ihr Rückkehrrecht verzichten.

Mitarbeiter des Partnerbetriebes Neovia

Mitarbeiter, die an den Austrittsprogrammen der Adam Opel AG teilnehmen möchten, werden spätestens einen Monat vor ihrem Austritt zur Adam Opel AG transferiert, wenn sie bereit sind, für die Zeit bis zu ihrem Austritt bei der Adam Opel AG an Neovia überlassen zu werden. Eine Teilnahme am Austrittsprogramm wird allerdings nur dann ermöglicht, wenn ein Mitarbeiter der Adam Opel AG im Zuge eines riesigen Tausches bereit ist, den betreffenden Arbeitsplatz bei Neovia zu besetzen.

Tipps vom Fachanwalt: Vorsicht vor übereilten Vereinbarungen. Insbesondere der Verzicht auf das Rückkehrrecht muss gut überlegt werden. Ein einmal erklärter Verzicht gilt in der Regel für alle Zeit und führt zum Wegfall etwaiger Ansprüche gegenüber der Adam Opel AG.

Weitere Teile der Serie (auch auf www.fernsehanwalt.com ):

Teil 4: Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in Werk 3 und Verteilung
Teil 5: Arbeitsbedingungen nach Wechsel zu Neovia, bzw. zu anderen Standorten
Teil 6: Errichtung von Transfergesellschaften und Übergang
Teil 7: Leistungen in der Transfergesellschaft
Teil 8: Betriebsbedingte Kündigung bei Verweigerung des Wechsels in die Transfergesellschaft – Kündigungsschutzklage
Teil 9: Sozialplan – Inhalt und Ansprüche
Teil 10: Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Übergang in eine Transfergesellschaft: Was ist zu beachten?
Teil 11: Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages: Das richtige Vorgehen.
Teil 12: Betriebsbedingte Kündigung: Das richtige Vorgehen.

15.7.2014

Für Fragen, für eine Rechtsberatung und auch für eine Rechtsvertretung stehen Ihnen die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sowie die Rechtsanwältin Anja Härtel telefonisch jederzeit gern zur Verfügung.

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten in Ihrem Fall bei einer Kündigungsschutzklage bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de.

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Politik Recht Gesellschaft

Opelmitarbeiter und der Sozialtarifvertrag Teil 3: Regelungen für die Partnerbetriebe (AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia, Arinso)

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Adam Opel AG und die IG Metall haben den Sozialtarifvertrag über die Schließung der Fahrzeugproduktion am Standort Bochum geschlossen. Im heutigen Teil geht es die Regelungen für die so genannten Partnerbetriebe und ihre Bedeutung für die dort beschäftigten Mitarbeiter.

Partnerbetriebe: AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia, Arinso

Gemäß den Vereinbarungen im Sozialtarifvertrag gelten als Partnerbetriebe im Sinne der Sozialtarifvertrages folgende Firmen: AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia und Arinso. Den Mitarbeitern dieser Betriebe wird unter bestimmten Voraussetzungen und Modifikationen, die nachfolgend dargestellt werden, eine Teilnahme an bestimmten, im Sozialtarifvertrag festgeschriebenen Maßnahmen angeboten. Die einzelnen Bedingungen sollen hier wohl für die jeweiligen Mitarbeiter modifiziert geregelt werden. Im Detail sind die Vereinbarungen aber zumindest teilweise missverständlich und können unterschiedlich interpretiert werden.

Mitarbeiter mit Rückkehrrecht und Mitarbeiter der Partnerbetriebe, die für das Werk in Bochum tätig waren

Die Konditionen für Mitarbeiter, die in den Partnerbetrieben beschäftigt sind und ein Rückkehrrecht zu Adam Opel AG haben und 27 weitere Mitarbeiter der Partnerbetriebe, die für das Werk in Bochum tätig waren und auf der Liste, die als Anlage 4 dem Tarifvertrag beigefügt wurde, stehen, sind etwas schwammig. Ich würde den Sozialtarifvertrag aber so verstehen, dass oben genannte Mitarbeiter genauso wie Mitarbeiter der Opel AG behandelt werden. Aus Sicht der Mitarbeiter sollte darauf auch ausnahmslos bestanden werden.

Mitarbeiter der Partnerbetriebe AFG Bochum und Arinso

Wer an dem Austrittsprogramm der Adam Opel AG teilnehmen möchte, erhält von der Adam Opel AG ein Arbeitsplatzangebot zu den bisherigen Konditionen. Beschäftigungszeiten beim Partnerbetrieb bzw. vorherige Beschäftigungszeiten bei der Adam Opel AG werden anerkannt. Bedingung: Die Mitarbeiter müssen damit einverstanden sein, für die Zeit bis zu ihrem Austritt an ihren vorherigen Arbeitgeber überlassen zu werden.

Mitarbeiter des Partnerbetriebes TÜV Nord

Hier gilt das gleiche wie für die Mitarbeiter der AFG Bochum und Arinso, allerdings mit folgender Maßgabe. Die Mitarbeiter, die keinen Gebrauch von der Regelung machen und beim TÜV Nord bleiben, erhalten eine Abfindung, wenn sie bis spätestens zum 30.9.2014 gegenüber der Adam Opel AG schriftlich auf ihr Rückkehrrecht verzichten.

Mitarbeiter des Partnerbetriebes Neovia

Mitarbeiter, die an den Austrittsprogrammen der Adam Opel AG teilnehmen möchten, werden spätestens einen Monat vor ihrem Austritt zur Adam Opel AG transferiert, wenn Sie bereit sind für die Zeit bis zu ihrem Austritt bei der Adam Opel AG an Neovia überlassen zu werden. Eine Teilnahme am Austrittsprogramm wird allerdings nur dann ermöglicht, wenn ein Mitarbeiter der Adam Opel AG im Zuge eines riesigen Tausches bereit ist, den betreffenden Arbeitsplatz bei Neovia zu besetzen.

Tipps vom Fachanwalt: Vorsicht vor übereilten Vereinbarungen. Insbesondere der Verzicht auf das Rückkehrrecht muss gut überlegt werden. Ein einmal erklärter Verzicht gilt in der Regel für alle Zeit und führt zum Wegfall etwaiger Ansprüche gegenüber der Adam Opel AG.

Weitere Teile der Serie (auch auf www.fernsehanwalt.com ):

Teil 3: Regelungen für die Partnerbetriebe (AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia, Arinso)
Teil 4: Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in Werk 3 und Verteilung
Teil 5: Arbeitsbedingungen nach Wechsel zu Neovia, bzw. zu anderen Standorten
Teil 6: Errichtung von Transfergesellschaften und Übergang
Teil 7: Leistungen in der Transfergesellschaft
Teil 8: Betriebsbedingte Kündigung bei Verweigerung des Wechsels in die Transfergesellschaft – Kündigungsschutzklage
Teil 9: Sozialplan – Inhalt und Ansprüche
Teil 10: Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Übergang in eine Transfergesellschaft: Was ist zu beachten?
Teil 11: Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages: Das richtige Vorgehen.
Teil 12: Betriebsbedingte Kündigung: Das richtige Vorgehen.

15.7.2014

Für Fragen, für eine Rechtsberatung und auch für eine Rechtsvertretung stehen Ihnen die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sowie die Rechtsanwältin Anja Härtel telefonisch jederzeit gern zur Verfügung.

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten in Ihrem Fall bei einer Kündigungsschutzklage bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt. Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de

Politik Recht Gesellschaft

Opelmitarbeiter und der Sozialtarifvertrag (Teil 2): Geplante Maßnahmen

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Adam Opel AG und die IG Metall haben den Sozialtarifvertrag über die Schließung der Fahrzeugproduktion am Standort Bochum geschlossen. Dieser hat teilweise großen Unmut in der Belegschaft erregt. Welche Maßnahmen sind konkret geplant?

Werk 1: Schließung zum 31.12.2014

Der Sozialtarifvertrag sieht zum Jahresende die Schließung von Werk 1 vor. Die Fahrzeugproduktion erfolgt bis zum Ende der Produktion im Dreischichtbetrieb. Ab dem 1.1.2015 bzw. ab der tatsächlichen Stilllegung sollen die dann noch erforderlichen Arbeiten durch ein Abschlussteam, welches aus mindestens 150 Mitarbeitern besteht, erledigt werden. Die Adam Opel AG legt die Personen vor dem 30.9.2014 fest und berät die Auswahl mit dem Betriebsrat. Die Restabwicklungsarbeiten werden nicht durch Fremdfirmen erbracht.

Werk 2 (ehemals): Arbeitnehmer werden wie Arbeitnehmer des Werkes 1 behandelt

Alle Arbeitnehmer, die ursprünglich im Werk 2 beschäftigt waren und von dem Austrittsprogramm keinen Gebrauch gemacht haben, werden nunmehr wie Mitarbeiter des Werkes 1 behandelt.

Werk 3 (Warehouse): Weiterbetrieb bis mindestens Ende 2020 am Standort Bochum

Werk 3 wird bis mindestens 2020 am Standort Bochum weiterbetrieben. Während der Laufzeit werden die auf den Ersatzarbeitsplätzen beschäftigten Mitarbeiter zu den Arbeitsbedingungen beschäftigt, die für vergleichbare Arbeitnehmer der Adam Opel AG gelten. Das betrifft insbesondere auch die Vergütung.

Auszubildende: Sicherstellung der Beendigung

Die Adam Opel AG stellt die Beendigung der Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem TÜV Nord sicher. Darüber hinaus werden auch für das Jahr 2014 weitere 40 Auszubildende eingestellt. Soweit eine Übernahme nach Ende der Ausbildung im Werk 3 nicht möglich ist, werden die Auszubildenden bei freien oder freiwerdenden Stellen in anderen Werken bevorzugt berücksichtigt.

Tipp vom Fachanwalt: Insbesondere die Tatsache, dass Abschlussarbeiten durch verbleibende Mitarbeiter ausgeführt werden, gibt möglicherweise zusätzliche Angriffspunkte für eine Kündigungsschutzklage. Darauf werde ich im weiteren Verlauf der Serie zurückkommen.

Weitere Teile der Serie:

Teil 3: Regelungen für die Partnerbetriebe (AFG Bochum, TÜV NORD, Neovia, Arinso)

Teil 4: Schaffung von Ersatzarbeitsplätzen in Werk 3 und Verteilung

Teil 5: Arbeitsbedingungen nach Wechsel zu Neovia bzw. zu anderen Standorten

Teil 6: Errichtung von Transfergesellschaften und Übergang

Teil 7: Leistungen in der Transfergesellschaft

Teil 8: Betriebsbedingte Kündigung bei Verweigerung des Wechsels in die Transfergesellschaft – Kündigungsschutzklage

Teil 9: Sozialplan – Inhalt und Ansprüche

Teil 10: Unterzeichnung einer Vereinbarung zum Übergang in eine Transfergesellschaft: Was ist zu beachten?

Teil 11: Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages: Das richtige Vorgehen

Teil 12: Betriebsbedingte Kündigung: Das richtige Vorgehen

Essen, den 15.7.2014

Für Fragen, für eine Rechtsberatung und auch für eine Rechtsvertretung stehen Ihnen die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sowie die Rechtsanwältin Anja Härtel telefonisch jederzeit gern zur Verfügung.

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer: Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten in Ihrem Fall bei einer Kündigungsschutzklage bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 EUR zuzüglich MwSt. Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de.

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
Am Festungsgraben 1
10117 Berlin
030 4000 4999
berlin@recht-bw.de
http://www.recht-bw.de