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Neurochirurgie für Köln: So wird ein Hirntumor entfernt

Wandert ein Hirntumor in gesundes Hirngewebe ein, sollte er schnellstmöglich operativ entfernt werden

Neurochirurgie für Köln: So wird ein Hirntumor entfernt

Modernste Technik wird bei einer Hirntumor Operation benötigt. (Bildquelle: © psdesign1 – Fotolia)

SIEGEN / KÖLN. Oft vermehren sich Zellen in einem Tumor unkontrolliert. Aggressive Tumoren können sich innerhalb weniger Wochen verdoppeln, andere, weniger aggressive, wachsen nur sehr langsam. Besteht die Gefahr, dass ein Tumor in gesundes Hirngewebe einwächst, sollte alsbald eine Operation in Angriff genommen werden. Die möglichst komplette Entfernung des Tumors – Ziel der Therapie. Hochmoderne neurochirurgische Operationen werden auch dank des neuen Hybrid-OP am Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen durchgeführt. „Kopfschmerz, Übelkeit, Schwindel, epileptische Anfälle, Sprachstörungen – ganz unterschiedliche Symptome können mit einem Hirntumor einhergehen. Rund 8.000 Menschen im Jahr erhalten in Deutschland die Diagnose Gehirntumor. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen machen Tumoren nur einen sehr kleinen Teil aus – rund zwei Prozent“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum in Siegen.

Hirntumor Operation in der Metropolregion Köln erfordert modernste Technologien

Der neue Hybrid-OP am Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen ist etwa doppelt so groß wie ein normaler Operationssaal. Grund dafür ist die Unterbringung modernster optischer und digitaler Technologien – so zum Beispiel die intraoperative 3D Diagnostik und augmentierte Visualisierungstechnik. „Die Vorteile des Hybrid-OP liegen auf der Hand – hochpräzise Bildgebungsverfahren erlauben auch komplexe Eingriffe wie Hirntumor Operationen oder komplexe Wirbelsäuleneingriffe. Patienten aus der Metropolregion Köln profitieren von einem der modernsten Operationssäle Europas“, so der Neurochirurg Prof. Veit Braun. Wir nutzen regelmäßig Satelliten Navigationssysteme. Ganz ähnlich funktioniert die Neuronavigation „OP mit Bildgebung“. Grundlage der Navigation sind Bilddaten des Patienten – MRT, CT, Angiographie. „Bei präzisen Eingriffen wie einer Hirntumor Operation kann der Operateur mit Hilfe der Bildgebung die Operation unter augmentierter Realität kontrollieren und falls nötig auch korrigieren. Der Eingriff im Hybrid-OP ist schonend und hochpräzise. Die Behandlungserfolge sind sehr zufriedenstellend“, so Prof. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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CEBIT 2018 – Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

CEBIT 2018 - Fraunhofer IGD: Künstliche Intelligenz in der Gesundheit

Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing, Fraunhofer IGD (Bildquelle: violetkaipa–Fotolia, Trivisio, Fraunhofer IGD)

Die Medizin ist im Wandel: Weg vom allgemeinen Behandlungsweg, hin zur individuellen Therapie. Künstliche Intelligenz in Verbindung mit den Technologien des Visual Computing bieten hier gänzlich neue Möglichkeiten. Forscher des Fraunhofer IGD stellen auf der CEBIT vom 11. bis 15. Juni 2018 in Hannover verschiedene Einsatzmöglichkeiten rund um die Künstliche Intelligenz in der Medizin vor – und zwar entlang der gesamten Behandlungskette (Halle 27, Stand E78).

Menschen sind verschieden. Diesem Punkt will auch die Medizin der Zukunft Rechnung tragen und jeden Patienten nach der für ihn individuell optimalen Strategie behandeln. Grundlage hierzu sind große Datenmengen aus unterschiedlichen Datenquellen. Um die Datenberge zu analysieren und auszuwerten, setzt man zunehmend auf intelligente Systeme. Doch wie kann der Mensch die Daten, die durch die künstliche Intelligenz erzeugt und aufbereitet werden, richtig nutzen? Visual-Computing-Technologien sind dazu ein wesentlicher Ansatz. Im Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD setzen Forscherinnen und Forscher seit Jahren Methoden und Verfahren des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz ein, um Vital- und Gesundheitsdaten sowie krankheitsbezogene Patientendaten zu analysieren und zu bewerten und entwickeln Technologien entlang der gesamten Behandlungskette.

KI für die Diagnose
Künstliche Intelligenz kann bereits zu Beginn der Diagnose vieles leisten. Sprich: Wenn der Patient den Arzt aufsucht. Nun gilt es zunächst einmal, die Ursache der Beschwerden zu ermitteln und zu diagnostizieren – es geht darum Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen in medizinischen Bilddaten zu erkennen und zu markieren. Handelt es sich um dreidimensionale Bilddaten wie MRT oder CT, ist das ein aufwändiges Unterfangen, welches manuell kaum noch zu meistern ist. Die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD haben daher entsprechende Machine-Learning-Verfahren entwickelt: Diese können anatomische Strukturen in Bilddaten simultan, vollständig und automatisch segmentieren und die Ergebnisse anschaulich darstellen, um bei der Diagnose zu unterstützen.

KI in der Analyse: Effektiv aus Patienten- und Behandlungsdaten lernen
Ist dieser Schritt getan, vergleicht der Arzt die Befunde des Patienten mit denen anderen Menschen. Möchte er große Mengen an Patientendaten analysieren und damit die Aussage belastbarer machen, bildet er dafür Kohorten – also Patientengruppen, die relevante Gemeinsamkeiten aufweisen. Doch hält die gebildete Kohorte, was sie verspricht? Oder könnte sie noch verfeinert werden? Diese Fragen lassen sich über individuell angepasste visuelle Analysewerkzeuge aus dem Fraunhofer IGD beantworten: Diese visualisieren die Attribute, analysieren sie detailliert und liefern dem behandelnden Arzt wichtige Erkenntnisse für die Behandlung des Patienten.

Augmented Reality während der Operation
Das Wissen aus der vorangegangenen Bild- und Datenanalyse vereinfacht die Festsetzung einer geeigneten Behandlung, bei der ebenfalls Visual Computing Technologien des Fraunhofer IGD zum Einsatz kommen. Im OP müssen Ärzte viel Geschick beweisen, da sie die genaue Lage von Organen, Blutgefäßen und erkranktem Gewebe während eines Eingriffs oft nur abschätzen können. Die Integration eines Augmented-Reality-Systems schafft hier Abhilfe und unterstützt den Arzt mithilfe von visuellen Markierungen während der Operation. Dabei wird die Position des Organs über eine AR-Brille virtuell eingeblendet.

KI in der Nachsorge: Anomalien in Vitaldaten erkennen
Nach der Operation wird der Patient weiter betreut – und zwar anhand seiner Vitaldaten. Wie steht es beispielsweise um die Schlafqualität und das Stressniveau des Patienten? Treten Anomalien wie Schlaf-Apnoen oder Bewusstlosigkeit auf? Dies lässt sich durch eine Analyse der Vitalparameter feststellen, beispielsweise Herzfrequenz, Herzratenvariabilität oder Atemfrequenz. Eine Lösung aus dem Fraunhofer IGD erfasst die Daten umfangreich, bewertet sie kontinuierlich und erkennt Anomalien zügig. Multiple Sensorik und situationsabhängige Algorithmik erhöhen die Robustheit der Erkennung. Die Daten unterstützen die Betreuung zu Hause, können aber auch in einen ebenfalls vom Fraunhofer IGD entwickelten visuellen Leitstand für das Krankenhauspersonal eingepflegt werden und somit die zentrale Beobachtung des Patienten gewährleisten.

Fraunhofer IGD und die personalisierte Medizin
Individuelle Gesundheit ist seit 2016 ein zentrales Strategiethema des Fraunhofer IGD. Kernpunkt der Forschung ist der Übergang von klassischer zu personalisierter Medizin. Dabei verbinden die Forscher bildgebende Verfahren mit datengetriebenen Ansätzen in der Medizin.
Auf der Messe CEBIT werden die Visual-Computing-Lösungen des Fraunhofer IGD ausgestellt, umfassen dabei die gesamte Behandlungskette: Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge.

Weiterführende Informationen: www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/cebit-2018

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

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Augenarzt in Mainz: Grauer Star als Alterserscheinung

Meist ist der Graue Star eine Begleiterscheinung des Älterwerdens, betont Augenarzt Kauffmann (Mainz)

Augenarzt in Mainz: Grauer Star als Alterserscheinung

Die Behandlung des Grauen Stars gehört zum Alltag. (Bildquelle: © WavebreakMediaMicro- Fotolia)

MAINZ. Schlechtere Augen gehören zum Altwerden wie abnehmende Beweglichkeit – jedenfalls für die meisten. Man nennt dieses weit verbreitete Augen-Volksleiden auch Katarakt, bei der die Augenlinse langsam eintrübt. Die Patienten sehen wie durch einen Schleier oder Nebel, das Bild wird zunehmend unscharf. Ohne Behandlung trübt sich die Augenlinse immer stärker ein, bis der Patient nur noch Schemen wahrnehmen kann; er sieht wie durch eine Milchglasscheibe.

OP am Grauen Star – Routine für den Augenarzt Dr. Kauffmann und Kollegen in Mainz

Deshalb ist auf Dauer eine Behandlung durch eine minimalinvasive Operation am Auge meist unumgänglich. Dabei wird die trübe natürliche Linse durch eine neue Kunstlinse, die sogenannte Intraokularlinse, ausgetauscht. In der augenärztlichen Gemeinschaftspraxis Drs. Kauffmann und Breitkopf in Mainz gehört diese Augenoperationen zum Alltag. Die Mediziner verfügen über die gebotene Routine, um Patienten von ihren Sehbeeinträchtigungen durch den Grauen Star zu befreien. Der Graue Star ist im Verlauf durchaus nicht harmlos. Wenn der Patient ihn nicht behandelt, hat er fortschreitende einschränkende Folgen. Aber egal zu welchem Zeitpunkt – er kann sozusagen immer beseitigt werden. Ganz anders als beim Grünen Star, bei dem der Sehnerv langsam irreversibel zerstört wird. „Vereinfacht ausgedrückt: Für die trübe Linse können wir eine neue ähnlich leistungsstarke Kunstlinse einsetzen, für den Sehnerv gibt es keinen Ersatz“, fasst Augenarzt Dr. Thomas Kauffmann aus Mainz den dramatischen Unterschied zusammen.

Worauf kommt es an bei Operationen am Grauen Star? Mainzer Augenärzte geben Antwort

Die Katarakt Operation gehört zu den am meisten durchgeführten Operationen, Tendenz steigend. Die Operation am Grauen Star einfachste Routine also? „Einerseits ja, die Operation, also der Tausch der getrübten Linse durch eine künstliche, ist in der Regel unkompliziert und wird deshalb bei Erwachsenen meist ambulant durchgeführt. Aber die Frage, welche Kunstlinse passt zu den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Patienten am besten, sollte sich jeder Operateur stellen und gemeinsam mit dem Patienten beantworten“, empfiehlt Dr. Thomas Kauffmann. Es gibt neben den Standardlinsen, den Monofokallinsen, auch Premiumlinsen, die mit mehreren Brennpunkten arbeiten. Das heißt, der Patient braucht nach der OP oft keine Brille mehr. Wenn das gewünscht wird, ist die Multifokallinse das Mittel der Wahl. Bei der Standardlinse muss der Patient in aller Regel eine Brille tragen. „Bevor wir eine Operation am Grauen Star durchführen, sprechen wir mit unseren Patienten über Vor- und Nachteile der verschiedenen Linsen“, fasst Dr. Thomas Kauffmann, Augenarzt in Mainz, zusammen.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Kreuzbandriss – Einbahnstraße in die Arthrose?

Spannendes aus der Knie-Chirurgie auf dem Deutschen Olympischen Sportärztekongress in Hamburg

Kreuzbandriss - Einbahnstraße in die Arthrose?

(Bildquelle: Pixabay)

Viele Sportler kennen das Leid: ein plötzlicher Stopp, kurzer Richtungswechsel – und schon zuckt ein wahnsinniger Schmerz durch´s Knie. Das vordere Kreuzband ist überdehnt, ausgeleiert oder gar gerissen. Nichts geht mehr. Doch wie sollte das Ganze behandelt werden und welchen Einfluss hat das auf die spätere Abnutzung des Kniegelenkes?

Antworten darauf gibt Dr. Christian Egloff, Teamleiter Kniechirurgie der Orthopädischen Universitätsklinik Basel auf dem ersten Deutschen Olympischen Sportärztekongress in Hamburg. „Wenn das vordere Kreuzband reißt und keine adäquate Behandlung erfolgt, kann dies zu einem instabilen Kniegelenk führen“.
„Aus Langzeitbeobachtungen wissen wir, dass ein instabiles Gelenk zum Verschleiss von Knorpel und Meniskus führt und sich frühzeitig eine Arthrose des Kniegelenks entwickeln kann“, erklärt Egloff.

Neuere Studie zeigten nun, dass in den ersten Jahren meist noch nichts zu merken ist, nach 10 Jahren könne man aber Veränderungen bereits auf dem Röntgenbild sehen, nach 15 Jahren würden dann viele Patienten eine Osteoarthrose entwickeln.
Osteoarthrose ist die Abnutzung des glatten elastischen Gelenkknorpels. Das geht so lange, bis kein Knorpel mehr da ist. „Am Schluss läuft man sozusagen auf den Felgen“, so der Mediziner. Das Vollbild der Arthrose geht mit starken Schmerzen und deutlich eingeschränkter Beweglichkeit einher. Die Lebensqualität nehme rapide ab, bis die Patienten gar nicht mehr vor die Haustür gehen. Oft bleibt dann nur noch das künstliche Kniegelenk“.

In verschiedenen biomechanischen Studien konnte Dr. Egloff sehen, dass die Instabilität des Knies einer der größten Risikofaktoren für diese unheilvolle Entwicklung ist. In seiner Praxis hat er vornehmlich mit Freizeit-Sportlern zu tun. Der häufigste Verletzungsmechanismus ist die Kombination aus Verdreh- und Einknicktrauma. Typische Sportarten für solche Verletzungen sind Fußball, Hand- und Volleyball, aber auch das Skifahren.

Egloff: „Die Entscheidung, ob ein Kreuzband operiert werden sollte oder nicht, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig und muss mit dem Patienten ausführlich besprochen werden. Begleitverletzungen wie ein eingeklemmter Meniskus oder zusätzliche Bandverletzungen zwingen gelegentlich zum raschen operativen Vorgehen. Bei sportlich sehr aktiven Patienten (insbesondere Kontaktsportarten) ist eine Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes meist zu empfehlen. Aber auch, wenn man das Kreuzband in einer OP ersetzt, kann man die Arthrose nicht immer verhindern. Durch die Stabilisierung des Kniegelenks können wir sie entscheidend hinauszögern und die Beweglichkeit des Sportlers erhalten.“

Der Deutsche Olympische Sportärztekongress wird von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention veranstaltet.

Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Aneurysma an der Aorta: Endovaskuläre Therapie

Informationen über ein minimalinvasives Verfahren bei Erkrankungen der Aorta

Aneurysma an der Aorta: Endovaskuläre Therapie

Oftmals kommen spezielle Stentprothesen für die Aorta zum Einsatz.

Zur Behandlung eines Aortenaneurysma werden zwei gängige therapeutische Verfahren angewendet. Zum einen handelt es sich dabei um eine offene Operation, zum anderen um eine endovaskuläre Aneurysma-Ausschaltung. Was ist der Unterschied zwischen beiden Verfahren, die sich in den bisherigen Studien bezüglich der Erfolgsaussichten im Langzeitverlauf als relativ gleichwertig erwiesen haben? Bei einer offenen Operation wird das Aneurysma durch eine Prothese komplett ersetzt. Dagegen setzt die endovaskuläre Therapie auf eine Behandlung innerhalb des Gefäßes. Es handelt sich also um ein minimalinvasives Verfahren. Dabei wird über die Leistengefäße eine Stent-Prothese von innen in die Hauptschlagader eingebracht. Die Gefäßchirurgen am Aorten-Zentrum der Diakonie in Siegen verwenden für die endovaskuläre Therapie von Aneurysmen einen hochmodernen Hybrid Operationssaal, der eine exakte Positionierung der Stent-Prothese unter Röntgendurchleuchtung sicherstellt und die direkte Aneurysma-Ausschaltung dokumentiert.

Aorta: Wie funktioniert die Stentprothese?

Die Stentprothese, die auch als Stentgraft beziehungsweise Gefäßstütze bezeichnet wird, besteht aus einem Metallgerüst, das mit einem synthetischen Stoff überzogen ist. Sie dient dazu, die Hauptschlagader von innen heraus zu stabilisieren und abzudichten. Liegt die Stentprothese richtig positioniert in der Hauptschlagader, kann das Blut ungehindert durchfließen, das Aneurysma wird jedoch nicht mehr mit Blut gespeist und steht somit nicht mehr unter Druck. Wie wird die Stentprothese in die Aorta eingebracht? Sie wird zusammengefaltet mit Hilfe eines speziellen Katheters in die Aorta eingeführt und dort freigesetzt. Je nach Aorten-Abschnitt und Krankheitsbild kommen unterschiedliche Stentprothesen zum Einsatz. Generell werden Rohr- von Y-Prothesen und mehrfach gebranchte Prothesen unterschieden. In bestimmten Fällen ist eine Sonderanfertigung einer Stentprothese, individuell angepasst auf den Patienten, notwendig.

Wann muss eine spezielle Stentprothese an der Aorta verwendet werden?

Je nach Lage des Aneurysmas entscheidet der Gefäßchirurg, welche Art von Stentprothese zum Einsatz kommt. Bei einem Aneurysma an der sogenannten viszeralen Aorta mit den Abzweigungen der Gefäße in Richtung Darm, Leber, Milz und Nieren werden gefensterte (fenestrierte) Stentprothesen verwendet. Ebenfalls zum Einsatz können verzweigte Prothesen mit Seitenarmen, sogenannte gebranchte Stentgrafts zum Einsatz kommen. Sie stellen die Versorgung der abzweigenden Gefäße und die Durchblutung der damit verbundenen Organe sicher. Auch im Bereich des Aortenbogens, lassen sich mittlerweile speziell angefertigte Stentprothesen endovaskulär einsetzen. Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt in der Gefäßchirurgie am Klinikum Jung-Stilling der Diakonie in Siegen, ist einer der wenigen Gefäßchirurgen in Europa, der in der Lage ist, ein Aneurysma am Aortenbogen endovaskulär zu behandeln.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Sportmedizin / Nach Kreuzband-OP: Wie wird mein Knie wieder fit für den Sport?

Deutscher Olympischer Sportärztekongress Hamburg

Sportmedizin / Nach Kreuzband-OP: Wie wird mein Knie wieder fit für den Sport?

Nach einer OP des vorderen Kreuzbandes am Knie kehren viele nicht mehr zu ihrem Sport zurück. Sportmediziner erforschen, woran das liegt. Auf dem Deutschen Olympischen Sportärztekongress stellt Kristin Kalo von der Abteilung Sportmedizin der Goethe-Universität Frankfurt neue interessante Untersuchungen vor.

Um die normale Funktion des Knies nach einem operativ versorgten Riss des vorderen Kreuzbandes zu untersuchen, muss das Aufrechterhalten der Maximalkraft gemessen werden. Dazu wird die sogenannte Kraft-Peak-Variabilität bestimmt. Der Sportler wird in einem Kraftmessgerät mit einem Kniewinkel von 60 Grad fixiert. Dann muss mit dem Unterschenkel gegen ein Polster als festen Widerstand gedrückt werden. „Die Kraftkurve soll 10 Sekunden aufrechterhalten werden. Die kleinen Schwankungen in der Kurve, das ist die Variabilität“, erklärt Kalo.
In verschiedenen Studien überprüfen die Forscher, ob das Knie wieder richtig gesund ist, auch in seiner Funktion. Und obwohl viele Patienten vom Arzt nach einem Jahr wieder als fit für ihren Sport erklärt werden, trauen sie sich selbst das nicht mehr zu. Wer vorher Fußball gespielt hat geht zum Beispiel dann oft nur noch leicht joggen. Ein häufiger Grund dafür ist ein Instabilitätsgefühl.

Die Crux mit dem Kniestrecker

Kristin Kalo: „Diese Instabilität wird oft von der umliegenden Muskulatur, wie z.B. dem Kniestrecker, hervorgerufen. Dieser hat dann noch nicht seine volle Funktion wiedererlangt. Der Einfluss muskulärer Ermüdung ist ein entscheidender Faktor“. Wichtig sei eine angepasste Therapie. Häufig muss dabei die Seitendysbalance wegtrainiert werden. Maximalkraft, Kraftausdauer und neuromuskuläre Funktionen müssen trainiert werden. Die volle Funktion des Knies wiederzuerlangen ist deshalb so wichtig, weil sonst eine hohe Gefahr besteht, dass das Kreuzband erneut reißt.
Kalo und ihre Kollegen führen jetzt Studien mit ganz neuen Kriterien durch. So absolvieren Freizeit- und Leistungssportler, die am vorderen Kreuzband operiert wurden, unter anderem Sprung- und Landungs-Aufgaben, bei denen die Stabilität des Knies gemessen wird. Hieraus können später neue Therapie-Optionen abgeleitet werden.
Der Deutsche Olympische Sportärztekongress wird von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin und der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention vom 24. bis 26. Mai an der Universität Hamburg veranstaltet.

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Die Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) ist der weltweit zweitgrößte Zusammenschluss von Sportorthopäden und Sporttraumatologen. In der trinationalen Gesellschaft sind rund1300 führende Sportärzte im Bereich Orthopädie und Traumatologie aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen geschlossen. Neben der Sicherstellung der kompetenten Versorgung sportverletzter Patienten setzt die GOTS qualitative Standards für deren Behandlung. Ziel ist es, das Verständnis von sportlicher Belastung und Verletzungen zu verbessern, um die muskuloskelettale Funktion und Lebensqualität zu erhalten. Der Wissenstransfer findet auf dem jährlich stattfindenden internationalen GOTS-Kongress statt. Die GOTS hat durch die Mitgliedschaft von Verbands- und Olympia-Ärzten einen intensiven Bezug zur Hochleistungsmedizin.

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Kompetenz in Sachen Zahnimplantat in der Region Karlsruhe

Zahnarzt Dr. Beschnidt erklärt, wie Zahnimplantate im Kieferknochen verankert werden

Kompetenz in Sachen Zahnimplantat in der Region Karlsruhe

Mit einem minimalinvasiven Eingriff und möglichst schonend: Zahnarzt Dr. med. dent. Beschnidt.

KARLSRUHE / BADEN-BADEN. Ein Leben lang mit den eigenen Zähnen – für viele ist das eine schöne Vorstellung. Die Realität sieht jedoch meist anders aus. Zahnerkrankungen oder Unfälle sind die häufigsten Ursachen dafür, dass ein Zahnersatz notwendig wird. „Ein Zahnimplantat ist eine moderne Methode, verloren gegangene Zähne auf natürliche Weise dauerhaft zu ersetzen“, betont Zahnarzt Dr. med. S. Marcus Beschnidt, der in Baden-Baden bei Karlsruhe eine zahnärztliche Privatpraxis führt. Dabei wird das Implantat im Kieferknochen verankert und verwächst mit diesem. Der künstliche Zahn wird als Krone aufgebracht. Doch was genau passiert beim Setzen von Implantaten?

Ein Zahnimplantat kommt dem natürlichen Zahn sehr nahe, betont Zahnarzt Beschnidt

Ein Zahnimplantat kann unter örtlicher Sedierung oder unter Vollnarkose gesetzt werden. Dr. med. dent. Beschnidt öffnet bei der Zahn-OP mit einem kleinen Schnitt zunächst den Ober-bzw. Unterkiefer an der Stelle, an der ein fehlender Zahn durch das Implantat ersetzt werden soll. Dann wird der Kieferknochen freigelegt und mit einem Loch versehen, in das dann das Implantat in Form einer Schraube aus Titan oder Keramik eingesetzt wird. Die Größe des Implantats hängt von den Ergebnissen der Voruntersuchung ab, in der sich Dr. med. dent. Beschnidt ein genaues Bild vom Zustand des Kieferknochens macht. Davon hängt auch ab, wie tief in den Kiefer gebohrt werden kann.

Moderne Implantologie für die Region Karlsruhe mit 3D – exakte Planung des Zahnimplantats

Damit das Zahnimplantat genau zu seinem Träger passt, setzt Zahnarzt Beschnidt moderne zahnmedizinische Geräte ein. So kann mit einer über eine Schablone geführten Implantation eine hohe Sicherheit gewährleistet werden. Zudem wird eine große Passgenauigkeit erreicht. Der Zahnarzt navigiert dabei geleitet von speziellen Computerprogrammen. Über eine virtuelle 3D-Planung des Implantates kann eine optimale und genaue Positionierung des Zahnimplantats erfolgen. Zahnarzt Dr. med. dent. Beschnidt: „Der Eingriff ist minimalinvasiv und wird für den Patienten möglichst schonend durchgeführt. So legen wir mit einer gut verlaufenen OP den Grundstein dafür, dass das Zahnimplantat zu einem dauerhaften Ersatz für verloren gegangene Zähne werden kann.“ Sitzt das Implantat, wird ein Provisorium eingebracht, bis das Implantat nach einiger Zeit mit dem Kieferknochen verwachsen ist.

Dr. med. dent. S. Marcus Beschnidt zählt zu den Top-Medizinern in Deutschland. Zu seinem Leistungsspektrum gehört unter anderem die Implantologie und die ästhetische Zahnheilkunde. Beim Zähne bleichen und auch beim Setzen von Implantaten setzt der Arzt auf moderne Behandlungsmethoden.

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Dr. med. dent. S. Marcus Beschnidt Privatpraxis für Zahnheilkunde
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Augenarzt in Neuss: Grauer Star-OP ist Sturzprävention

Studie zeigt, mit der Operation am Grauen Star lässt sich das Risiko von Hüftfrakturen reduzieren

Augenarzt in Neuss: Grauer Star-OP ist Sturzprävention

Sturzgefahr durch OP am Grauen Star reduzieren. (Bildquelle: © Syda Productions – Fotolia)

NEUSS. Mit dem Alter leidet das Sehvermögen – dieser landläufig bekannte Zusammenhang kann unter Umständen ernsthafte Folgen haben. Augenarzt Benno Janßen weist vor allem seine Patienten ab einem Alter von 60 Jahren auf die weiterreichenden Folgen hin, die mit dem Grauen Star als Alterserscheinung der Augen verbunden sein können. „Patienten mit Grauem Star klagen über eine abnehmende Sehschärfe, über spürbar erhöhte Blendungsempfindlichkeit und im fortgeschrittenen Stadium über eine eingetrübte Sicht. Gerade bei älteren Patienten ist ein unbehandelter Grauer Star mit einem weiteren Risiko verbunden, denn wer schlechter sieht läuft Gefahr, zu stürzen. Nicht selten jedoch ist ein Sturz für ältere Patienten mit dem Einstieg in die Pflegebedürftigkeit verbunden. Typisch sind dann Hüftfrakturen“, schildert der Augenarzt, der in seiner Praxis in Neuss Patienten mit Grauem Star behandelt.

Ein unbehandelter Grauer Star kann eine Ursache für eine Fraktur sein, mahnt Augenarzt aus Neuss

Benno Janßen weist darauf hin, dass einer US-amerikanischen Studie aus dem Jahr 2012 zufolge das Risiko einer Hüftfraktur ansteigt, wenn ein Grauer Star (lat. Katarakt) unbehandelt bleibt. Die Studie fand heraus, dass etwa die Hälfte aller Oberschenkelhalsfrakturen auf eine Sehbeeinträchtigung durch einen unbehandelten Grauen Star zurückzuführen seien. Die Autoren betonen zudem, dass das Risiko, eine entsprechende Fraktur zu erleiden, durch den Austausch der getrübten Linse durch eine Kunstlinse verringert werden kann. „Eine Operation am Grauen Star hat auch etwas mit Sturzprophylaxe zu tun. Wer gut sieht, verringert das Risiko, durch einen Sturz Knochenbrüche zu erleiden“, betont der Augenarzt aus Neuss.

Bei Grauem Star: Zeitpunkt der Operation mit Augenarzt Benno Janßen besprechen

Heißt das im Umkehrschluss, dass der Graue Star immer gleich bei Diagnosestellung operiert werden muss? Benno Janßen: „Wir können heute mit unseren modernen Instrumenten in der Augenheilkunde einen Grauen Star schon feststellen, wenn den Patienten die Trübung ihrer natürlichen Augenlinse noch gar nicht bewusst ist. Wann eine Operation geboten ist, hängt letztlich vom Fortschritt der Erkrankung, vom individuellen Empfinden und von der Gesamtsituation des Patienten ab. All diese Faktoren fließen in die Bewertung mit ein.“

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
Benno Janssen
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Augenarzt (Neuss): Keine Angst bei „Grauer Star“

„Eine Operation am Grauen Star ist heute Routine“, erklärt Benno Janßen, Augenarzt in Neuss

Augenarzt (Neuss): Keine Angst bei "Grauer Star"

Ein Routineeingriff in der Augenarzt Praxis im Raum Neuss. (Bildquelle: © RioPatuca Images – Fotolia)

NEUSS. Der “ Graue Star„, medizinisch als Katarakt bezeichnet, ist eine meist altersbedingte Beeinträchtigung des Sehvermögens. Wenn Augenarzt Benno Janßen in seiner Praxis die Diagnose „Grauer Star“ stellt, hebt er gegenüber seinen Patienten meist deutlich hervor: „In der modernen Augenheilkunde gehört eine Operation des „Grauen Stars“ zur Routine. Viele Augenarztpraxen bieten diesen Eingriff heute an, der in der Regel ambulant durchgeführt werden kann.“ Benno Janßen führt in seiner Praxis in Neuss ebenfalls jährlich zahlreiche Eingriffe durch, bei denen die getrübte natürliche Augenlinse gegen eine Kunstlinse mit bestimmten Eigenschaften ausgetauscht wird. Zugleich wirbt Augenarzt Janßen bei seinen Patienten darum, die altersbedingte Linseneintrübung als Chance für ein besseres Sehvermögen im Alter zu betrachten: „Wer sich für eine Augenlinse mit Zusatzfunktionen entscheidet, kann mit der Operation des Grauen Stars gleich weitere Sehfehler beheben.“

Umfassende Beratung ist vor einer OP am Grauen Star wichtig, betont Augenarzt Janßen aus Neuss

Die Symptome sind typisch: Patienten, die an Grauem Star leiden, schildern gegenüber Augenarzt Janßen Beschwerden wie eine abnehmende Sehschärfe und Blendungsempfindlichkeit. Erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium zeigt die Augenlinse die charakteristische graue Linsentrübung, die ihr ihren Namen verliehen hat. Der Begriff „Katarakt“ steht übrigens für Wasserfall und verdeutlicht, dass Menschen mit Grauem Star ähnlich getrübt ihre Umwelt wahrnehmen, wie wenn sie durch einen Wasserfall sehen. In den westlichen Industrienationen muss heute niemand mehr aufgrund von Grauem Star sein Sehvermögen verlieren, vorausgesetzt natürlich, die Behandlung setzt rechtzeitig ein. Benno Janßen führt dazu Operationen in seiner Praxis durch. Er weiß, dass seine Patienten diese kurzen Wege bei ambulanten Operationen zu schätzen wissen.

Gut vorbereitet in die Operation am Grauen Star bei Eye Doc Janßen in Neuss

Bevor Augenarzt Benno Janßen den Eingriff am Auge durchführen kann, gilt es vorab noch ein paar wesentliche Dinge zu klären. Die Wahl der passenden Augenlinse hängt von den individuell geeigneten und gewünschten Zusatzfunktionen ab. Patienten, die zum Beispiel mit dem Austausch ihrer natürlichen Linse zugleich eine Hornhautverkrümmung korrigieren wollen, können sich für sogenannte torische Linsen entscheiden. Dazu werden Augenlänge und Hornhautkrümmung exakt vermessen. „Der Vorteil in unserer Praxis ist, dass wir sowohl alle relevanten Voruntersuchungen, als auch die Operation in unseren Räumen durchführen können“, schildert der Augenarzt. Für ihn ein Grund mehr, sich wegen der Diagnose „Grauer Star“ keine Sorgen machen zu müssen.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

Kontakt
Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
Benno Janssen
Krefelder Str. 15
41539 Dormagen
02133 24 780
02133 24 7820
mail@webseite.de
http://www.eyedoc-janssen.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Barco auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf

Barco auf der MEDICA 2017 in Düsseldorf

Nexxis – Lösung: Für Bild- und Video-Streaming im Operationsraum (Bildquelle: Barco)

Äußerst erfolgreicher Auftritt auf der weltgrößten Medizinmesse MEDICA 2017 in Düsseldorf. Barco zeigt die schlüsselfertigen Nexxis Lösungen für den integrierten digitalen OP: Rund 2.000 Operationssäle weltweit nutzen bereits die Vorzüge des integrierten Video-Management-Systems. Chirurgische und endoskopische Displays mit optimal kalibrierter Bildqualität von FHD bis 4K ermöglichen dem Chirurgen eine perfekte Hand-Augen-Koordination. Bis zu 8 Bilder aus unterschiedlichen Quellen lassen sich synchron auf einem einzigen Display einspielen.

November 29, 2017 – 60 bis 70 Prozent der Umsätze im Krankenhaus beruhen auf chirurgischen Interventionen. Effizienz und Flexibilität im OP sind von zentraler Bedeutung. Die kontinuierliche synchrone Bildwiedergabe ist für den optimalen Verlauf bei bildgesteuerten Eingriffen unabdingbar. Ein Grund, warum Barco Nexxis für eine integrierte Bild- und Videosteuerung während chirurgischer Eingriffe entwickelt hat.

Nexxis ermöglicht Bild- und Video-Streaming in hochauflösender 4K Qualität.
4 K Bildqualität bedeutet einen Datentransfer von 14 GByte/Sek., d.h. 4 x schärfer in der Auflösung als HD. Der Marktlaunch von Nexxis erfolgte vor fünf Jahren ebenfalls auf der MEDICA. Mittlerweile wurde das System den Anforderungen entsprechend ständig weiterentwickelt und Barco ist in Europa Marktführer bei Video-over-IP-Lösungen und Monitoren für den OP-Bereich. Die Bildübertragung funktioniert nahezu latenzfrei in Millisekunden in voller Bildqualität ohne jegliche Komprimierung. Nexxis erlaubt eine flexible Zusammenführung unterschiedlicher Geräte mit Plug & Play-Funktionalität, eine Drehung und Spiegelung von Bildern, wenn das Operationsteam aus mehreren Ärzten besteht sowie Video- und Audio-Konferenzen in Echtzeit auch mit Gesprächspartnern außerhalb des OP-Raums. Durch Verschlüsselung ist vollständige Sicherheit der Daten gewährleistet. Mit der Nexxis API Software lassen sich unterschiedliche Zusatzgeräte problemlos implementieren. Die modulare und skalierbare Nexxis Plattform erlaubt eine bequeme Erweiterung des Netzwerks um weitere Operationsräume bei überschaubaren Investmentkosten. Außerdem sind die Displayoberflächen kratzunempfindlich und leicht zu reinigen.

Johan Stockman, VP Strategic Marketing Surgical Imaging Healthcare Division, Barco: „Die Fachbesucher auf der MEDICA zeigten erneut lebhaftes Interesse an unserem Produktportfolio. Die gestochen scharfe Bildqualität und Detailgenauigkeit der neuen Serie von 4K Displays, die wir auf unserem Stand gezeigt haben, zog immer wieder die Blicke der Fachbesucher an und lockte sie auf unseren Stand. Wir beobachten seitens der Krankenhäuser einen sich abzeichnenden Trend, den 4K Standard zu implementieren. Mit unserem flexiblen, modular ausgerichteten System ist eine Erneuerung und Ergänzung des OP-Instrumentariums zu überschaubaren Kosten problemlos möglich.“

Barco, ein weltweit tätiges Technologieunternehmen, entwickelt vernetzte Visualisierungsprodukte für den Unterhaltungs-, Unternehmens- und Gesundheitsmarkt. Barco unterhält für Verkauf und Marketing, Kundensupport, F&E und Herstellung regionale Niederlassungen in Europa, Nordamerika und APAC. Barco (NYSE Euronext Brüssel: BAR) ist in mehr als 90 Ländern mit 3.500 Mitarbeitern weltweit aktiv. Im Jahr 2016 erzielte Barco einen Umsatz von 1,102 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie unter www.barco.com, folgen Sie Barco auf Twitter (@Barco), LinkedIn (Barco), YouTube (Barco TV) oder auf Facebook (Barco).

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