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enowa AG und TIA Technology starten Partnerschaft

Digitale Ökosysteme als Innovationstreiber und Geschäftskatalysator für Versicherungen

Düsseldorf/Hamburg/München/Würzburg, 17. Mai 2018
Die Unternehmensberatung enowa AG und der dänische Standardsoftware-Anbieter TIA Technology schließen eine strategische Partnerschaft für den deutschen Markt. Innerhalb dieser Kooperation nutzen sie die internationale TIA-Softwareplattform und die über 20-jährige Branchenerfahrung von enowa, um Versicherer ab sofort technologisch dabei zu unterstützen, Ökosysteme mithilfe offener und skalierbarer Standardsoftware aufzubauen und sich damit zukunftsfähig aufzustellen.

Die digitale Transformation von Versicherungsunternehmen wird auch in den kommenden Jahren vor allem auf die zwei Zielpole Automatisierung und Geschäftsmodellanpassung ausgerichtet werden. Die erfolgreiche Umsetzung kann nur mit moderner IT-Infrastruktur erfolgen. Mit der TIA-Softwareplattform und der gemeinsamen Partnerschaft mit enowa können deutsche Versicherer ihre Prozesse und Geschäftsmodelle ab sofort konsequent und gewinnbringend weiterentwickeln.

Invisible Insurance: Trend zu Ökosystemen
Beide Unternehmen sind sich einig, dass Versicherungen nur dann langfristig erfolgreich bleiben werden, wenn sie in Zukunft verstärkt in Ökosysteme investieren und auf starke Partner setzen. enowa und TIA fassen diese Strategie unter dem Namen „Invisible Insurance“ zusammen. „Invisible Insurance bedeutet, dass sich Versicherungen zukünftig stärker an den Konsumgewohnheiten der Kunden orientieren müssen. Egal, welche Produkte oder Dienstleistungen der Kunde in Anspruch nehmen wird, er wird versichert sein. Beim Fahrradverleih, beim Parken, beim Skifahren, beim (autonomen) Autofahren, beim Einkaufen oder beim Kreditabschluss“, erläutert Hans-Peter Holl, Vorstand Geschäftsbereich Versicherungswirtschaft der enowa AG, und ergänzt: „Über Dritte mit Marktmacht und direkten Kundenzugang, die nicht Makler oder Assekuradeur sind, werden Versicherungen – dank des digitalen Ökosystems – als Kombiprodukt und somit als Service mit angeboten werden.“ Dies gelingt nur mit standardisierter, skalierbarer Software, die eine kurze time-to-market fördert und offen in ihren Schnittstellen ist. Auch BITKOM stellt in seinem 2016 veröffentlichten Bericht „From SOA2WOA“ eine klare Weiterentwicklung von IT-nutzenden Unternehmen zum Software-Ökosystem fest.

TIA-Softwareplattform hat sowohl für Insurtechs als auch Konzerne großes Potenzial
Zur Zusammenarbeit mit TIA Technology äußert sich Hans-Peter Holl weiter: „Wir kennen die meisten am Markt befindlichen Standard-Bestandsführungssysteme und können daher die Leistungsfähigkeit von TIA sehr gut beurteilen. TIA bietet eine sehr ausgereifte und überaus flexible Softwareplattform mit bereits über 60 Implementierungen weltweit – davon zwei in Deutschland. Insurtechs können damit ebenso wie Versicherungskonzerne ihre Unternehmensstrategie ganzheitlich umsetzen. Die flexible Produktgestaltung und die schnelle time-to-market-Fähigkeit sind bemerkenswert. Durch das globale TIA-Partnernetzwerk werden Versicherungsunternehmen in Deutschland zukünftig von Technologien wie beispielsweise künstlicher Intelligenz (Pressemitteilung TIA-Partnerschaft mit 2021.AI) profitieren können, deren Einsatz sehr viel Potenzial insbesondere auch in der Schadenbearbeitung birgt.“

TIA-Softwareplattform wird in Deutschland um landesspezifische Softwaremodule erweitert
Christian Kromann, CEO TIA Technology, ergänzt: „Wir freuen uns, enowa in unserem weltweiten Partnernetzwerk begrüßen zu dürfen, welches wir kontinuierlich ausbauen. Damit haben wir einen überaus kompetenten Partner mit mehr als zwanzig Jahren Brancheneinblick und -erfahrung, vor allem im deutschen Kompositbereich, mit dem wir die gleiche Vision zur Zukunft von Versicherungsunternehmen teilen. Mit enowa werden wir unsere Softwareplattform im deutschsprachigen Raum nicht nur gemeinsam implementieren, sondern diese auch um landesspezifische Module erweitern können.“

Die enowa AG ist auf Dienstleistungen rund um die digitale Transformation spezialisiert. Mit mehr als 200 Mitarbeiter/-innen in Deutschland und mehr als 300 Mitarbeiter/-innen weltweit ist die enowa AG ein mittelständischer, international agierender Partner für mittelständische und große Unternehmen aus Industrie (Prozess-/Fertigungsindustrie und Automotive) und aus der Versicherungswirtschaft.

Der Hauptsitz der enowa AG ist in Rottendorf bei Würzburg. Niederlassungen befinden sich in München, Hamburg, Düsseldorf sowie international in Basel (Schweiz), Wien (Österreich), Shanghai (China) und Baltimore, Philadelphia, Los Angeles (USA).
Weitere Informationen sowie passendes Bildmaterial für Ihre Berichterstattung finden Sie unter:
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enowa AG
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Öffentliche Wasserversorgung ist schutzbedürftig

Verunreinigung der natürlichen Reserven vermeiden!

Öffentliche Wasserversorgung ist schutzbedürftig

Grafik: Gütegemeinschaft Tankschutz und Tanktechnik (No. 5763)

sup.- Ressourcen-effizientes Wirtschaften verlangt nicht nur eine verantwortungsvolle Nutzung von Energie. Auch Wasser ist ein wertvoller Rohstoff, von dessen Verfügbarkeit die Lebensqualität der Menschen, die Landwirtschaft sowie ein Großteil der wirtschaftlichen Produktion und der Energieerzeugung abhängig sind. Vor allem aber dienen unsere Seen, Flüsse und insbesondere das Grundwasser einer wichtigen Nutzung: der Gewinnung von Trinkwasser für die öffentliche Versorgung von Privathaushalten, Gewerbebetrieben, Kindergärten, Krankenhäusern und zahlreichen weiteren Einrichtungen. Rund 4,5 Mrd. Kubikmeter Rohwasser werden dafür nach Angaben des Umweltbundesamtes jährlich den natürlichen Ressourcen entnommen und an die Verbraucher weitergeleitet. Fast 70 Prozent dieser Abgabemenge stammen aus dem Grund- und Quellwasser. Haushalte und Kleingewerbe haben mit einem Verbrauch von rund 3,5 Mrd. Kubikmetern den mit Abstand größten Anteil an der öffentlichen Wasserversorgung.

Bei diesen Dimensionen des Wasserbedarfs liegt die Schutzbedürftigkeit der ober- und unterirdischen Reserven auf der Hand. Verunreinigungen durch wassergefährdende Stoffe können schnell enorme umweltbelastende Auswirkungen haben, weil die Grundwasservorkommen ein weitverzweigtes, miteinander verbundenes Ökosystem bilden. An allen Firmenstandorten, an denen solche Stoffe wie z. B. Öle, Laugen, Säuren oder Reinigungsmittel in Tankanlagen gelagert werden, ist die Vermeidung von Undichtigkeiten also eine zentrale betriebliche Aufgabe. Nach Angaben des Bundesverbandes Behälterschutz e. V. (Freiburg) ist der Tankbetreiber dafür verantwortlich, dass weder der technische Zustand der Behälter noch Verschleiß oder Bedienungsfehler zu einem Austritt der gelagerten Stoffe führen können. Dieser so genannte anlagenbezogene Gewässerschutz unterliegt in Deutschland und der EU einer Vielzahl gesetzlicher Regularien. Die Verantwortlichen eines Gewerbebetriebs mit Tanksystemen müssen diese Verordnungen und Richtlinien nicht alle im Detail kennen, aber sie sollten Arbeiten an den Tanks unbedingt spezialisierten Fachbetrieben mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik anvertrauen (www.bbs-gt.de). Dann ist gewährleistet, dass z. B. die Errichtung, Wartung, Instandsetzung oder Stilllegung nach den anerkannten Regeln der Technik sowie auf Grundlage aller nationalen und EU-rechtlichen Vorgaben vorgenommen werden. Das Qualitätsprädikat ist nämlich nicht nur ein zuverlässiges Indiz für das umfassende Know-how eines Betriebs, es belegt auch dessen erforderliche Zulassung nach Wasserrecht.

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Grundwasser ist eine lebenswichtige Ressource

Unterirdisches Ökosystem vor Belastungen schützen!

Grundwasser ist eine lebenswichtige Ressource

Foto: Fotolia / suzannmeer (No. 5598)

sup.- Die Oberfläche unserer Erde, des „blauen Planeten“, besteht überwiegend aus Wasser. Aber weniger als ein halbes Prozent dieser gewaltigen Wasserreserven sind nutzbare Süßwassermengen. Und von dieser lebenswichtigen Rarität befindet sich der größte Teil als Grundwasser unter der Erde. Dort bilden die Vorkommen ein eigenständiges Ökosystem, das sich durch eine erstaunliche Selbstreinigungskraft auszeichnet. Grundwasser ist auch in Deutschland eine ebenso wertvolle wie schützenswerte Ressource – nicht nur für unser Trinkwasser, sondern ebenso für die oberirdischen Landökosysteme sowie als wichtiger Bestandteil des allgemeinen Wasserkreislaufs der Erde. Leider ist die seit Urzeiten gewährleistete Reinheit der Wasserreserven durch den Menschen gefährdet, oftmals durch „unangepasstes und kurzsichtiges Wirtschaften“, wie der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) betont: „Mehr als 50 Prozent der so genannten Grundwasserkörper sind allein in Deutschland so belastet, dass Handlungsbedarf besteht.“

Vorsicht ist also überall dort geboten, wo Schadstoffe ins Erdreich und von dort ins Grundwasser gelangen könnten. Das betrifft die Landwirtschaft mit ihren Düngemitteln, ebenso natürlich den Einsatz von wassergefährdenden Stoffen in der Industrie. Solche Stoffe gibt es aber auch in Privathaushalten, wenn beispielsweise Heizöl als Wärmebrennstoff gelagert wird. Hier trägt laut Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) grundsätzlich der Eigentümer die Verantwortung dafür, dass es am Heizöltank nicht zu Funktionsstörungen oder Undichtigkeiten und damit zu einem Austritt von Öl kommen kann. Eine reine Augenschein-Prüfung von Tankaußenwand und Leckanzeigegeräten kann dieser Aufgabe allerdings nur bedingt gerecht werden: Ob mögliche Korrosionsschäden von innen drohen oder ob technische Bauteile kurz vor dem Verschleißstadium stehen, bleibt dabei unentdeckt. Deshalb ist es sinnvoll, die Verantwortung für den Gewässerschutz an einen spezialisierten Fachbetrieb zu delegieren, der die Kompetenz, die geeigneten Geräte und die Zulassung für Reinigungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Tanksystemen besitzt.

Als sicheres Indiz, dass ein Betrieb nach Wasserrecht zertifiziert ist, dient das RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik . Mit diesem Qualitätsprädikat werden Fachbetriebe ausgezeichnet, die bei regelmäßigen Überprüfungen durch unabhängige Sachverständige ihre Zuverlässigkeit und Seriosität unter Beweis stellen. Tankbesitzer, die sich auf dem Internet-Portal für einen der überwachten Tankschutz-Fachbetriebe entscheiden (bundesweites Verzeichnis unter www.bbs-gt.de), schützen die Gewässer vor Verunreinigungen und sich selbst möglichweise vor kostspieligen Schadensregulierungen. „Unser Grundwasser muss vor Verschmutzung geschützt werden“, benennt der BUND das Ziel: „Dies ist um ein Vielfaches billiger und gesünder als es hinterher zu reinigen.“

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SAUBER ENERGIE verstärkt Klimaschutz und fördert Waldaufforstung in Deutschland

(Mynewsdesk) Köln, 20.05.2016 – Der grüne Stadtwerke-Verbund SAUBER ENERGIE hat sein Klimaschutz-Engagement deutlich verstärkt. Seit Mai 2016 fördert der Kölner Ökoenergie-Spezialist regionale Waldaufforstungsprojekte in ganz Deutschland. Damit unterstützt SAUBER ENERGIE nicht nur weltweite Klimaschutzprojekte zum CO2-Ausgleich, sondern engagiert sich auch für den Naturschutz hier bei uns vor Ort.

Über den Projektpartner First Climate unterstützt SAUBER ENERGIE die Arbeit des gemeinnützigen Vereins Bergwaldprojekt e.V. mit einer jährlichen Grundförderung. Hunderte freiwillige Helfer engagieren sich im Bergwaldprojekt konkret für den Naturschutz: Sie forsten Wälder auf, renaturieren Moore und schützen den Lebensraum seltener Tiere. Ein wertvoller Einsatz für den Klimaschutz, denn Wälder sind Basis für eine natürliche CO2-Kompensation, Grundlage für sauberes Trinkwasser (u.a. durch ihre Filterfunktion) und Rückzugsraum für viele, zum Teil bedrohte, Tierarten.

„Ökoenergie ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Doch wirksamer Klimaschutz gelingt nur auf Basis einer intakten Natur. Daher wollen wir uns zusätzlich für den Schutz unserer heimischen Wälder einsetzen“, erklärt SE-Geschäftsführer Stefan Dott das neue Konzept. Mit dazu gehört ein besonderes Angebot für Neukunden der SAUBER ENERGIE. Mit den Aktionstarifen SAUBER STROM Wasser&Wald sowie SAUBER GAS Wasser&Wald wird die Förderung von vier konkreten Naturschutzprojekten unterstützt: auf Amrum, in der Eifel, der Sächsischen Schweiz sowie im Allgäu. Die Projektförderung wird von First Climate per Zertifikat bestätigt. Mehr Informationen unter: www.sauberenergie.de .

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/0a2czz

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Die SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG ist ein Stadtwerke-Verbund in Köln, der 2010 von sechs Regionalversorgern aus Nordrhein-Westfalen und Hessen gegründet wurde, um umweltbewussten Menschen eine saubere Energiealternative zu bieten. Angeboten werden die Ökogasprodukte SAUBER GAS und SAUBER GAS Bio sowie das Ökostromprodukt SAUBER STROM. Mit über 20.000 Kunden bundesweit hat sich die SAUBER ENERGIE als zuverlässiger Ökoenergiespezialist am Markt etabliert.

Der Anspruch „Immer eine saubere Sache“ bedeutet nachhaltige Energie ohne Wenn und Aber. So entspricht das Produkt SAUBER STROM dem hochwertigen First Climate Ökostrom-Standard. Das heißt: 100 % Wasserkraft verbunden mit der Investition in neue Ökokraftwerke. Mit jeder verbrauchten Kilowattstunde wird also in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Außerdem werden Emissionen, die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke entstehen durch Klimaschutzprojekte vollständig kompensiert. Geprüft und bestätigt vom TÜV Nord. Das Prinzip von SAUBER GAS: CO2-Emissionen die hier entstehen, werden andernorts zu 100 % ausgeglichen – über internationale Klimaschutzrpojekte. Ein besonderes Plus bieten die Gasprodukte SAUBER GAS Bio. Mit 10, 30 oder 100 Prozent Biogasanteil aus biogenen Reststoffen wird die Umwelt entlastet und ein Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung geleistet. SAUBER GAS Bio ist ebenfalls TÜV-zertifiziert.

Seit Mai 2016 fördert SAUBER ENERGIE zusätzlich regionale Waldaufforstungsprojekte in Deutschland über den gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt e.V. Ziel ist der langfristige Erhalt unserer heimischen Wälder, die als artenreiche Ökosysteme Basis für einen effektiven Klimaschutz sind.

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SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG
Achim Heinze
Bayenthalgürtel 9
50968 Köln
0221-93731-363
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London vs. Berlin – der Kampf um die europäische Startup-Krone

London vs. Berlin - der Kampf um die europäische Startup-Krone

Infografik zu London vs. Berlin (Bildquelle: @99designs)

BERLIN – 05. April 2016 – Zwischen Berlin und London ist ein Kampf um die „Startup-Krone“ entbrannt. Beide beanspruchen für sich, Europas Nummer-1-Hub für digitale Star-tups zu sein. Während die Daten des Nestas European Digital City Index 2015 London vorne sehen, erwarten Studien von Ernst & Young, dass Berlin der britischen Hauptstadt in diesem Jahr den Rang ablaufen wird. 99designs , der weltweit größte Online-Marktplatz für Grafikdesign, hat dies zum Anlass genommen, wichtige Kennzahlen der beiden Städte gegenüberzustellen, um herauszufinden, in welchen Disziplinen London die Nase vorn hat und in welchen Bereichen Berlin bereits attraktiver als die Metropole an der Themse ist.

Money, Money, Money
Mit Blick auf das in die Städte geflossene Venture Capital, waren die Investoren im ersten Halbjahr 2015 in Berlin großzügiger als in London: Während die Ideen der Gründer in der deutschen Hauptstadt insgesamt mit 1,4 Milliarden Euro bezuschusst wurden, mussten die Briten sich mit 1,1 Milliarden begnügen. Dies überrascht insofern, als dass die Anzahl der Startups mit 275.000 in London im Vergleich zu Berlin mit 171.000 wesentlich größer ist. Letztendlich ist diese Zahl aber auch ausschlaggebend dafür, dass der Gesamtwert des britischen Ökosystems um 18,1 Milliarden Euro höher ist. Deutlich geringer ist der Vorsprung der Londoner Gründer allerdings mit 1,5 Millionen bei den Series A Finanzie-rungsrunden.

Die Mitarbeiterstrukturen
Insgesamt liegen in den einzelnen Disziplinen nur wenige Prozentpunkte zwischen den europäischen Startup-Hubs. Zwar kann London sich damit rühmen, mit einem Anteil von 53 Prozent an Talenten aus dem Ausland etwas vielfältiger als Berlin (49 Prozent) zu sein, im Gegenzug trumpft die Stadt an der Spree jedoch damit auf, dass der Anteil der weiblichen Mitarbeiter um drei Prozent höher als in London liegt. Wenn es um das durch-schnittliche Gründungsalter geht, wagt man in Berlin mit 31,8 Jahren etwas früher den Schritt in die Selbstständigkeit als in London (32,6 Jahre).

Arbeiten und Leben
Hinsichtlich der Lebenshaltungskosten ist London gegenüber Berlin chancenlos. In allen analysierten Kategorien konnte die deutsche Gründerstadt punkten: So lassen sich be-reits bei der Monatsmiete rund 1.500 Euro sparen und auch bei den öffentlichen Ver-kehrsmitteln sowie den Kosten für das Internet ist man hier deutlich günstiger dran. Da der Mensch ja nicht allein von Luft und Arbeit leben kann, muss es hier und da auch mal ein Kaffee, Bier oder Mittagessen sein. In London muss man über 5 Euro für ein Bier be-rappen. Dafür kann man sich in Berlin schon fast zwei kühle Blonde gönnen. Beim Kaffee ist der Unterschied mit knapp einem Euro da nicht ganz so deutlich, allerdings bleibt einem beim Mittagessen in London der Bissen im Halse stecken bleiben, wenn die Rech-nung kommt: Der Lunch ist mit 19 Euro mehr als doppelt so teuer wie in Berlin (8 Euro).

Berlin ist es im letzten Jahr gelungen, Londons Vorsprung deutlich zu verringern, sodass auch die 99designs-Experten die Prognose von Ernst & Young bestätigen und ebenfalls davon überzeugt sind, dass Berlin Ende dieses Jahres zu dem europäischen Startup-Hub gekrönt wird.

Marcos Gutierrez, Managing Director bei 99designs, sagt: „Während beide Städte ihre Vorzüge haben, ist Berlin schon jetzt unser eindeutiger Gewinner der Herzen! Berlin ist das deutsche Epizentrum der New Economy und bringt kreative Ideen mit neuen, span-nenden Unternehmen zusammen. Und das genau im Kern des Tech-Booms. Für unser Geschäftsmodell bietet die Stadt somit perfekte Voraussetzungen.“

Über 99designs
99designs ist der weltweit größte Online-Marktplatz für Grafikdesign basierend auf dem Crowd-sourcing-Prinzip. Designer können Entwürfe für Logos, Webseiten & Co. nach den Briefing-Anforderungen eines Kunden gestalten und im Wettbewerb vorschlagen – der Gewinner be-kommt das Preisgeld für sein Design und einen neuen Kunden. Bislang wurden in über 500.000 Design-Wettbewerben über 125 Millionen Euro an die Community ausgezahlt. Unternehmen be-kommen so schnell und kostengünstig ein passendes Design.

Mehr Informationen zu 99designs finden Sie unter www.99designs.de.

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Nachhaltiger Kakaoanbau hilft Farmern und Umwelt

Ganzheitliche Lösungen im Fokus

Nachhaltiger Kakaoanbau hilft Farmern und Umwelt

Grafik: Supress

sup.- „Ein Leben ohne Schokolade ist möglich, aber sinnlos“ – dieses etwas veränderte Loriot-Zitat werden viele Genussmenschen sicher schmunzelnd bestätigen. Neben den zahlreichen Vorzügen der sprichwörtlichen Schokoladenseite gibt es im Hinblick auf die wichtigste Zutat, den Kakao, aber auch Schattenseiten. Kakaobäume werden im tropischen Regenwald bevorzugt in Westafrika und Südamerika zu rund 90 Prozent von Kleinbauern gepflanzt. Die Mehrheit der Farmer und ihrer Familien lebt unterhalb der Armutsgrenze von zwei US-Dollar pro Tag und Person. Diese Situation führt oft zu schlimmen Formen der Kinderarbeit. Gleichzeitig stellt der Kakaoanbau aufgrund massiver Rodungen in den Regionen eine große Gefahr für den Regenwald dar.

Damit der Umweltzerstörung und dem Artensterben, ausgelöst durch Landwirtschaft, entgegengewirkt werden kann und Kleinbauer zudem ausreichend sichere Einkommen erzielen können, sind ganzheitliche ökonomische, ökologische sowie soziale Lösungen erforderlich, die an den wesentlichen Ursachen ansetzen: Dazu gehören vor allem die Anbaumethoden der Farmer. Dieses Ziel verfolgt die deutsche Initiative „Forum Nachhaltiger Kakao“, die 2012 gegründet wurde, ein Zusammenschluss mit heute über 80 Teilnehmern aus der Süßwarenindustrie (z. B. Alfred Ritter, Bahlsen, Ferrero, Haribo, Mars, Nestle, Stollwerck), dem Lebensmittelhandel, Nichtregierungsorganisationen und standardsetzenden Vereinigungen (z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified).

Die Akteure dieser beispielhaften Initiative bündeln ihr Engagement unter enger Zusammenarbeit mit den Anbauländern, um zertifizierte, nachhaltigere Anbaumethoden bei Kakaofarmen zu forcieren. Mit der nachhaltigeren Ausrichtung können Bäuerinnen und Bauern dazu beitragen, die Umwelt zu schützen, die Fruchtbarkeit der Böden sowie den Lebensraum für Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und natürliche Ressourcen zu schonen. Gleichzeitig bewirtschaften die Kleinbauern ihre Farm durch nachhaltigere Praktiken produktiver, erzielen eine bessere Qualität und können deshalb für ihre Rohstoffe höhere Preise verlangen. Langfristig werden Kleinbauern dadurch in die Lage versetzt, ihre Lebensgrundlage ohne missbräuchliche Kinderarbeit zu sichern und ohne Zerstörung wertvoller Ökosysteme.

Der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in den in Deutschland verkauften Süßwaren liegt derzeit bei 27 Prozent. Bis 2020 wird eine Steigerung auf 50 Prozent angestrebt. „Um dies zu erreichen, sind alle Akteure der Wertschöpfungskette gefragt: die Regierungen in den Partnerländern, die Schokoladenindustrie und der Lebensmittelhandel, aber auch die Konsumenten, die bereit sein müssen, für nachhaltige Schokolade einen angemessenen Preis zu zahlen“, fordert Wolf Kropp-Büttner, Vorstandsvorsitzender des Forums Nachhaltiger Kakao.

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Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Probebohrungen werden in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati stattfinden

Referendum gegen Offshore Öl- und Gasförderung in der Adria

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

In Kroatien wächst der Widerstand gegen die Pläne der Regierung, in der Adria in großem Stil Erdöl und Erdgas zu fördern. Die Umweltorganisation „Eko Kvarner“ hat ein Referendum angekündigt, falls die Regierung nicht auf die Öl- und Gasförderung in dem sensiblen Meeresgebiet verzichtet, berichtet die kroatische Zeitung 24sata.

Sollte die Regierung das Projekt nicht bis zum 16. April, dem Ende der öffentlichen Anhörung zu den Umweltauswirkungen der Öl- und Gasförderung in der Adria, fallengelassen haben, will Vjeran Pirsic, Vorsitzender von „Eko Kvarner“, es mit Hilfe der Bevölkerung stoppen.

Das Referendum wird bislang von der kroatischen Bauernpartei HSS und der OraH, den kroatischen Grünen, unterstützt.

Probebohrungen in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kornati
Dessen ungeachtet hat die Regierung, also noch vor Abschluss der öffentlichen Anhörung, bereits 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne, darunter die österreichische OMV, vergeben. Drei Bohrfelder, die Blöcke 8, 10 und 11, liegen vor der Insel Kornati und dem Mutersko More in unmittelbarer Nähe zum Kornaten-Meeresnationalpark. Die OMV will hier gemeinsam mit Marathon Oil aus den USA erste Probebohrungen durchführen.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) befürchtet, dass es bereits während der Probebohrungen zu schwerwiegenden Schädigungen des Meeresökosystems kommt. Bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Kampagne „Rettet die Adria!“
Mit der Kampagne “ Rettet die Adria “ will die GRD gemeinsam mit kroatischen Initiativen die Förderung von Erdöl und Erdgas in der kroatischen Adria verhindern.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt der Diplom-Biologe Ulrich Karlowski von der GRD.

Zum Hintergrund:
Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Öl- und Gasbohrinseln die Küsten der kroatischen Adria verschandeln. Die Territorialgewässer des Landes wurden in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Fast die gesamte Küste mit ihren mehr als 1.200 Inseln wird betroffen sein. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

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Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung

Zu den dreckigen 5 zählt auch die OMV aus Österreich

Rettet die Adria! Kampagne gegen kroatische Offshore-Ölförderung

Ein toter Delfin treibt in der Adria. (Bildquelle: @ S.Hartmann)

2015 könnte den Beginn vom Ende des Ökosystems der kroatischen Adria markieren, befürchtet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD). „Mit der Vergabe von 10 Probebohrlizenzen an 5 Energiekonzerne hat die kroatische Regierung grünes Licht für die nachhaltige Zerstörung des gesamten Ökosystems und die Ausrottung der letzten Adria-Delfine und vieler anderer Meerestiere gegeben“, kritisiert der GRD-Biologe Ulrich Karlowski.

Petition „Hands off – Die Adria darf nicht sterben!“ auf change.org
Mit ihrer Kampagne „Rettet die Adria“ wollen die Münchner Delfinschützer gemeinsam mit kroatischen Initiativen den geplanten Bau unzähliger Öl- und Gasförderanlagen in dem sensiblen Meeresgebiet verhindern. Über 3.000 Menschen haben die auf change.org laufende Petition der GRD Petition “ Hands off – Die Adria darf nicht sterben! Keine Ölplattformen in der Adria! “ bereits unterstützt, darunter auch viele kroatische Bürgerinnen und Bürger.

Bereits in wenigen Jahren könnten Hunderte Ölplattformen und Gasförderanlagen die Küsten des Landes verschandeln. Die kroatische Regierung hat die Territorialgewässer des Landes in 29 unterschiedlich große Blöcke mit einer Gesamtgröße von knapp 37.000 km² aufgeteilt. Der Mindestabstand der Bohrinseln zur Küste wurde auf 10 km bzw. auf 6 km von der Außenlinie der Inseln festgelegt. Zum Vergleich: Die im Golf von Mexiko 2010 untergegangene „Deepwater Horizon“ bohrte in etwa 84 Kilometern Entfernung vor der Küste des US-Bundestaates Louisiana.

Die dreckigen 5
Zu den fünf Energiekonzernen, die jetzt Probebohrungen in der Adria durchführen werden, gehören neben der OMV aus Österreich, Marathon Oil aus den USA, die italienischen Konzerne ENI und Medoilgas sowie der kroatische Energiekonzern Ina.

Durch besonderen Zynismus zeichnet sich dabei die österreichische OMV aus. Auf der Konzernhomepage bekennt sich OMV „zu nachhaltigem Ressourcenmanagement, um die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf das Ökosystem möglichst gering zu halten“, auch „von besonderer Sorgfalt in Gebieten mit hoher Biodiversität“ ist die Rede.

„Wenn dem so wäre, dürfte sich OMV nicht um die Ölförderung in den vielfach noch intakten Küstengewässern Kroatiens, in denen vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie die letzten Adria-Tümmler und Mittelmeermönchsrobben leben, reißen“, betont Ulrich Karlowski. Denn bei Probebohrungen gelangen mehr toxische Flüssigkeiten und Bohrschlamm ins Meer als während der Erschließung, da die Löcher meist tiefer sind, langsamer gebohrt werden und größere Durchmesser besitzen.

Experten warnen vor langfristigen Schäden für Tourismus und Fischerei
Die kroatische Adria ist eines der populärsten Urlaubsziele der Welt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen und trägt in großem Maße zum Bruttoinlandsprodukt bei. Eine Katastrophe wie 2010 im Golf von Mexiko, der 12 mal größer ist als die relativ kleine, umschlossene Adria, würde Tourismus und Fischerei ruinieren.

Gravierende wirtschaftliche Folgen gäbe es aber nicht nur in Kroatien, sondern auch in angrenzenden Ländern wie Italien, Slowenien, Montenegro, und je nach Ausmaß, auch in anderen Mittelmeerstaaten.

Gemeinsamer Protest
Die kroatische Umweltallianz CASA (Clean Adriatic Sea Alliance) sowie die Umweltorganisationen SUNCE (Split), Zelena akcija und Zeleni forum protestieren in Kroatien gegen die Gier nach dem „schwarzen Gold“ aus dem Meer.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die kroatische Regierung zum Umdenken zu bewegen. Die Adria muss vor der Öl- und Gasförderung und den katastrophalen Folgen einer Ölpest geschützt werden“, erklärt Ulrich Karlowski.

Weitere Informationen: rettet-die-adria.org

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) ist die einzige Umweltorganisation in Deutschland, die sich schwerpunktmäßig für den Schutz wild lebender Delfine einsetzt.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
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Nachhaltiges Palmöl gewinnt an Bedeutung

Mehr Transparenz für Verbraucher durch EU-Verordnung

Nachhaltiges Palmöl gewinnt an Bedeutung

Foto: Fotolia (No. 5172)

sup.- Pflanzenöle, die zur Produktion von Lebensmitteln eingesetzt werden, müssen laut einer neuen EU-Verordnung ab Ende 2014 einzeln ausgewiesen werden. Sie können dann nicht mehr pauschal als „Pflanzenöl-/fett“ deklariert werden. Das wichtigste Pflanzenöl ist mit einem Anteil von rund einem Drittel am globalen Gesamtverbrauch Palmöl. Bei den weltweiten Anbauflächen für fettliefernde Nutzpflanzen kommt Palmöl aufgrund seines hohen Ertragspotenzials hingegen nur auf einen Anteil von 5,3 Prozent. Wegen seiner Konsistenz und seines butterähnlichen Geschmacks eignet sich Palmöl optimal z. B. zur Herstellung von Margarine, Suppen, Backwaren oder Süßigkeiten. Unter dem Gesichtspunkt der steigenden Weltbevölkerung und des wirtschaftlichen Wachstums der wesentlichen Verbraucherländer (vor allem China und Indien) ist die effiziente Flächenleistung der Ölpalme eine gute Voraussetzung, um die wachsende Nachfrage nach Pflanzenölen bedienen zu können.

Trotz dieser positiven Eigenschaften haben viele Verbraucher bei der Erwähnung von Palmöl vor allem negative Assoziationen. Die Zerstörung von wertvollen Ökosystemen wie dem Regenwald und Torfmooren, die Bedrohung faszinierender Tiere wie den Orang-Utans und soziale Konflikte werden zu Recht als Folge des schnell expandierenden Palmölanbaus angeprangert. Der Ruf nach nachhaltig gewonnenem Palmöl hat deshalb in den letzten Jahren vor allem in Deutschland stark an Bedeutung gewonnen.

Durch die Zutaten-Transparenz der neuen EU-Verordnung haben Verbraucher künftig die Möglichkeit, zusätzlichen Handlungsdruck auf Unternehmen auszuüben, sich für nachhaltiges Palmöl zu engagieren. Konsumenten, die sich informieren wollen, ob bei Lebensmitteln mit der Zutat Palmöl die Option zum nachhaltig orientierten Einkauf genutzt wird, können direkt bei den Verbraucher-Hotlines oder -Websites der Unternehmen entsprechende Auskünfte einholen. Der anspruchsvollste Ansatz ist der komplett getrennte Handelsweg (Segregation) von nachhaltig zertifiziertem und konventionellem Palmöl. Diese Lösung wird beispielsweise vom „Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) forciert, kontrolliert und entsprechend ausgezeichnet.

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CODE_n: Starke Partner unterstützen das globale Ökosystem für digitale Pioniere

CODE_n: Starke Partner unterstützen das globale Ökosystem  für digitale Pioniere

(Mynewsdesk) * CeBIT, EY, Salesforce, Accenture mit Smart Service Welt, EnBW und TRUMPF mit an Bord
* Digitalisierung der Wirtschaft treibt den Netzwerkgedanken
Das Netzwerk rund um CODE_n wächst weiter: Neben den bisherigen Partnern CeBIT, EY und Salesforce sind nun auch Accenture mit Smart Service Welt, EnBW und TRUMPF Teil der 2011 von der GFT Group initiierten Innovationsplattform. Alle Partner sind auch als Aussteller bei der CeBIT 2015 in der Halle 16 dabei, in der zukunftsweisende Geschäftsmodelle rund um das Thema „Internet der Dinge“ gezeigt werden.

Stuttgart, 8. Dezember 2014 – „Wir sind sehr stolz, dass sich all diese renommierten Unternehmen nachhaltig in CODE_n einbringen“, sagt Ulrich Dietz, CEO der GFT Group und Initiator von CODE_n. „2011 sind wir mit der Idee gestartet, weltweit nach den innovativsten Startups zu suchen und sie mit etablierten Unternehmen zusammenzubringen. Unter dem neutralen Dach von CODE_n treffen frische Geschäftsmodelle auf traditionelle Industrien und erschließen mit Blick auf die Digitalisierung der Wirtschaft gemeinsam neue Potenziale. Dieses Konzept funktioniert! Und es motiviert: Wir haben mit CODE_n noch viel vor.“

Für Mark Smith, Managing Partner bei EY, steht die Unterstützung der Gründer im Transformationsprozess im Vordergrund: „Junge Unternehmen sind der Katalysator der Digitalisierung. Eine Gründung, aber auch die ersten Jahre oder der Schritt zur Internationalisierung, sind ein wahrer Hindernislauf. Als Beratungsgesellschaft sehen wir es als unsere Pflicht an, die Gründer auf ihrem Wachstumsweg zu begleiten. Zudem ist die Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmen wegen der unterschiedlichen Strukturen und Arbeitsweisen nicht immer einfach, aber unbedingt wichtig.“ Mittelständische und Großunternehmen haben oft die Schwierigkeit, junge Talente mit neuen, unkonventionellen Ideen zu finden und an sich zu binden. Aber gerade sie sind notwendig, um innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und den Marktanschluss nicht zu verlieren. „Wir wollen Erfahrung mit Innovation, Stabilität mit Dynamik zusammenbringen und damit nachhaltige Wachstumsimpulse für den Standort Deutschland geben“, sagt Mark Smith. „Die langjährige Zusammenarbeit mit CODE_n bietet uns hierfür eine ideale Plattform.“

Für Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland und Co-Vorsitzender des Arbeitskreises Smart Service Welt, ist CODE_n die ideale Plattform, um bei der digitalen Transformation der Wirtschaft die Expertise der Smart Service Welt einfließen zu lassen: „Wir kennen die Ideen der Startups und die Stärken der traditionellen Industrien. Wer vernetzte Produkte und „As-a-Service“-Dienste jetzt forciert, hat die Chance, den Kunden an der digitalen Nabelschnur zu halten, und erschließt sich enorme Wachstumspotenziale. Unternehmen können viel gewinnen, wenn sie sich dazu den innovativen Ideen junger Entrepreneure öffnen.“

Salesforce ist im zweiten Jahr Partner von CODE_n. Deutschland-Chef Joachim Schreiner: „Startups liegen Salesforce am Herzen. Der Wunsch des Sich-ständig-neu-Erfindens und Innovationen voranzutreiben ist Teil unserer DNA. Von daher passen Startups und Salesforce gut zusammen. Wir wollen ein größtmögliches Innovations-Ökosystem aufbauen, und unsere Cloud-Lösungen können dabei helfen, jungen und etablierten Unternehmen ihren Weg in die digitale Zukunft zu ebnen. Bei CODE_n treffen wir Startups und etablierte Partner. Hier können wir zusammen neue Geschäftsmodelle diskutieren und konkret unterstützen. Außerdem arbeiten wir mit vielen unserer Kunden an der Transformation zur Industrie 4.0 und sind sehr gespannt auf die entsprechenden Lösungen der Startups im CODE_n Wettbewerb.“

Die CeBIT war von Beginn an Schauplatz für die innovativen Geschäftsmodelle der 50 Finalisten des CODE_n Wettbewerbs. „CODE_n bei der CeBIT ist ein wahrer Publikumsmagnet“, sagt Oliver Frese, CeBIT-Vorstand bei der Deutschen Messe. „Allein 2014 zählte die 5.000 Quadratmeter große Halle 16 mehrere Tausend Besucher.“ Die CeBIT steht 2015 mit dem Top-Thema d!conomy ganz im Zeichen der Digitalisierung und ihrer Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. „Dieses Megathema wird uns auf Jahre hinaus beschäftigen. Die CeBIT und CODE_n sollen Taktgeber der Entwicklung und eine Quelle der Inspiration für alle Branchen sein.“

Mit EnBW und TRUMPF sind zwei Partner neu bei CODE_n, die als etablierte Unternehmen aktuell dabei sind, ihre eigenen Geschäftsmodelle in die digitale Zukunft zu transformieren. Uli Huener, Leiter Innovationsmanagement bei einem der führenden Energiekonzerne in Deutschland, der EnBW, Energie Baden-Württemberg AG, sieht die Partnerschaft mit CODE_n entsprechend als logische Konsequenz: „Die Energiebranche steht vor einem historischen Umbruch. Auch die EnBW wird sich neu orientieren, neue Geschäftsfelder entwickeln. Das setzt unter anderem Innovation voraus. Die Impulse holen wir uns aus dem eigenen Haus, aber auch von außen, insbesondere von jungen Entrepreneuren. Unter dem Dach von CODE_n bringen wir beide Ideenquellen zusammen – zum Vorteil für alle Beteiligten.“

Für TRUMPF liegt die Motivation für die CODE_n Partnerschaft im Fokusthema Industrie 4.0. Die Firma ist ein weltweit führendes Hochtechnologieunternehmen und stellt Werkzeugmaschinen sowie Laser und Elektronik für industrielle Anwendungen her. „Wir wollen den Weg in die digitale Wirtschaft konsequent gehen, Industrie 4.0 und Internet der Dinge sind bei uns täglich Bestandteil unserer Arbeit“, sagt Dr. Peter Leibinger, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co. KG. „Um die internen Innovationsprozesse zu beschleunigen, setzen wir auf Inspiration von außen. Und die bekommen wir zukünftig auch durch das CODE_n Ökosystem.“

Genau dazu hat sich CODE_n mittlerweile entwickelt – zu einem globalen Ökosystem für digitale Pioniere: Ausgehend vom Startup-Wettbewerb CODE_n CONTEST (Bewerbungsschluss ist der 14.12.2014, connect.code-n.org), sind die Elemente CONNECT, SPACES und EVENTS hinzugekommen. CONNECT ist die digitale Plattform für die Vernetzung von jungen und etablierten Unternehmen; SPACES bietet Startups und Innovationsabteilungen von Unternehmen die Möglichkeit, in innovativer Atmosphäre an zukunftsweisenden Projekten zusammenzuarbeiten; EVENTS wird ab 2015 regelmäßig zu inspirierenden Veranstaltungen für Gründer, Innovatoren und Investoren einladen.

Ulrich Dietz: „Als vor rund 15 Jahren die erste Startup-Welle rollte, hieß es, die New Economy würde der Old Economy ganz schnell den Rang ablaufen. Dieser konstruierte Gegensatz war grundfalsch, mit den bekannten Konsequenzen. Jetzt und hier muss es heißen: New und Old zusammen! Wir müssen unsere hiesigen Stärken ausbauen: das ist unser industrieller Kern. Startups bringen frischen Wind, die etablierten Unternehmen müssen nur die Segel hissen, um Fahrt aufzunehmen in die digitale Zukunft. Dabei wollen wir mit CODE_n und unseren starken Partnern helfen.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im CODE_n .

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Über CODE_n:

CODE_n ist eine globale Innovationsplattform für ambitionierte Gründer und führende Unternehmen, die 2011 von der GFT Group initiiert wurde. Mit den Elementen CONTEST, EVENTS, CONNECT und SPACES bietet CODE_n ein Ökosystem, das digitale Pioniere miteinander vernetzt und die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle unterstützt. Dabei steht CODE_n für Code of the New, die DNA der Innovation.

CODE_n wird 2015 zum vierten Mal den CODE_n Award vergeben, diesmal unter dem Motto Into The Internet of Things“. Weitere Informationen im Internet unter http://www.code-n.org.

Über die GFT Group:

Die GFT Group ist ein globaler Technologiepartner für digitale Zukunftsthemen von der Ideenfindung und Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle bis zu deren Umsetzung.
GFT steht innerhalb der GFT Group für kompetente Beratung sowie die zuverlässige Entwicklung, Implementierung und Wartung maßgeschneiderter IT-Lösungen. Im Finanzsektor zählt GFT zu den weltweit führenden IT-Lösungsanbietern.
emagine bietet Unternehmen die Möglichkeit, strategische Technologieprojekte flexibel und on-demand mit geeigneten Experten zu besetzen. Dabei verfügt emagine über ein internationales Netzwerk hochqualifizierter Spezialisten.
Die GFT Group mit Sitz in Deutschland steht seit mehr als 25 Jahren für Technologiekompetenz, Innovationskraft und Qualität. 1987 gegründet, ist die GFT Group mit 3.100 Mitarbeitern in elf Ländern aktiv. Die GFT Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) gelistet.
http://www.gft.com

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