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FRIMO Is Growing – New Location in North America

Customer Service in Mexico

FRIMO Is Growing - New Location in North America

FRIMO Mexico Location

Lotte/Puebla, Feb. 2016 – With 125 million inhabitants, Mexico has built an attractive market with a high potential for growth. The North American country constitutes a major production market within NAFTA and is the second largest supplier of products to the USA. With production sites of ten OEMs and numerous tier-1 suppliers, the automotive industry also holds a strong position in Mexico. In order to more optimally meet the needs of its customers, FRIMO is opening a new production site in Puebla, which lies at the heart of Mexico.

Customer service and reliability have always been crucial to FRIMO. Focus has always been placed on adapting to the changing needs of customers in order to offer optimal solutions. In addition to strong project collaboration, the company also concentrates on project support after initial start-up on customer premises. Global service with short response times is necessary for just-in-time delivery.

To meet growing demands, FRIMO has now opened a production site in Mexico to add to its European locations, and locations in the Detroit area (USA) and in Shanghai (China). Until now, FRIMO Inc. in Wixom, Michigan, USA, has covered all service activities for the Mexican market. After the foundation was laid in September 2015, a new building featuring a 2,000 m² production hall and 700 m² of office space was completed in record time. The location has already begun operating and will grow to a total of 35 employees over the course of this year, who will produce, refurbish, and maintain tools and systems for the automotive industry. Furthermore, experienced technicians provide emergency services with even quicker response times. FRIMO places a great emphasis on hiring qualified experts and providing first-class in-house training right from the beginning.

The new FRIMO site is located in Puebla, in the heart of Mexico, where a VW plant established in 1964 represents one of the centers for automotive production. This is also one of the reasons for the excellent level of education of the citizens in this region. Puebla is the capital of the Central Mexican State of Puebla with a population of about 1.5 million. Furthermore, Puebla is within close range of a majority of the automobile production centers, making it an optimal location for FRIMO.

The new production site will be established under the direction of FRIMO Inc. (Wixom, MI, USA), and is primarily intended to concentrate on local service and expanding the production capacities of the Wixom location. The entire range of FRIMO technologies will be available: tools, systems, and complete production solutions for PU processing, flexible trimming, punching, pressing, forming, thermoforming, lamination, edge folding, and joining. Local management will include general manager Sascha Gehrmann and production manager Wolfgang Kleingünther.

Additional production and sales locations belong to the FRIMO Group, with over 1,300 employees in Europe, Asia, and the Americas as well as numerous international representatives. The FRIMO Group was again distinguished for excellent service. FRIMO has received the SPE Awards, known as the \\\\\\\“Oscars of the Plastic Industry\\\\\\\“, 22 times already. In 2014, FRIMO was distinguished with the JEC Innovation Award in Atlanta for the cooperation project \\\\\\\“Street Shark\\\\\\\“ (www.street-shark.com). The work of the FRIMO Group for the plastics processing industries includes a broad range of technologies from polyurethane processing, flexible trimming, punching, pressing and forming, thermoforming, laminating, and edgefolding, as well as joining and gluing. System solutions for large-series capable processing of fiber-reinforced plastics (composite technology) are also part of the business. For this purpose, FRIMO offers its customers tailored tools, machines, and production systems as individual or complete solutions from a single source.

Kontakt
FRIMO Group GmbH
Martina Schierholt
Hansaring 1
49504 Lotte
+49 (05404) 886-157
+49 (05404) 886- 5157
schierholt.m@frimo.com
www.frimo.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

FRIMO sorgt für den optimalen Mix – 250 Teilnehmer beim 6. FRIMO TechDay in Lotte

FRIMO sorgt für den optimalen Mix - 250 Teilnehmer beim 6. FRIMO TechDay in Lotte

FRIMO Podiumsdiskussion

Lotte / September 2015 – Unter dem Motto „Just the Right Mix“ kamen am 10. September 2015 Kunden und Partnerunternehmen zum 6. TechDay PURe und FlexTrim Technology in Lotte zusammen. Den gut 250 Fachbesuchern von 80 Unternehmen aus 20 Ländern bot das abwechslungsreiche Programm hervorragend Gelegenheit, sich kompakt und umfassend aus erster Hand zu informieren. Ein Mix von Präsentationen interner und externer Spezialisten, eine Fachausstellung mit ausgewählten Partnern und Lieferanten und eine Reihe von Live-Vorführungen an seriennahen Maschinen im FRIMO TechCenter trugen dazu bei. Im Fokus standen Trends und Innovationen aus den Technologiebereichen der PUR Verarbeitung und des Beschneidens von Kunststoffkomponenten, aber auch Oberflächen und Leichtbau standen auf der Agenda.

Der Vortragsblock wurde eröffnet von FRIMO CEO Hans-Günter Bayer mit einem strategischen Blick in die Zukunft und dem FRIMO Anspruch: „In allem was wir tun, glauben wir daran, dass technologischer Vorsprung nur mit hochqualifizierten Menschen möglich ist, die alles in Bewegung setzen, um Teams, Werkzeuge und Anlagen sowie deren Endprodukte täglich auf Erfolgskurs zu bringen und zu halten“.

Günter Deinzer, Leiter Technikum/Prüffeld Leichtbautechnologien im Audi Leichtbau Zentrum Neckarsulm, knüpfte mit einem Überblick über Multimaterialkonzepte im Karosseriebau bei Audi an. Dabei werde CFK, bisher dem Hochleistungs- und Rennsportbereich vorbehalten, weiter an Bedeutung gewinnen und perspektivisch auch Anwendung bei Fahrzeugen im Premiumsegment finden. In diesem Zusammenhang stellte Deinzer die Entwicklung des Ultra-RTM-Verfahrens vor, mit dem bereits heute Arbeitsschritte und Zykluszeiten bei der Herstellung von Verbundwerkstoffen deutlich reduziert werden können. Eine besondere Herausforderung bestehe dabei darin, KTL-fähige CFK-Komponenten zu entwickeln. Als ein Beispiel stellte Deinzer auch das Förderprojekt „SMiLE“ vor, an dem sowohl Audi als auch FRIMO mit weiteren OEMs, Zuliefererunternehmen und Vertretern aus Forschung und Entwicklung beteiligt sind, um neue Leichtbaukonzepte zu entwickeln. Das Projekt, welches für den Systemintegrativen Multi-Material-Leichtbau für die Elektromobilität steht, wurde Mitte Juni anlässlich der Nationalen Konferenz Elektromobilität von der Bundesregierung als eines von sieben herausragenden Leuchtturmprojekten ausgewählt. Das Vorhaben wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Jülich (PtJ) fachlich und administrativ umgesetzt.

In einem Kombivortrag berichteten Dr. Ralf Dopheide, Geschäftsführender Gesellschafter bei Dr. Freist Automotive und Jürgen Mauß, Leiter des Produktmanagements PU Anlagen bei FRIMO aus der Praxis über neue Herstellungsmöglichkeiten für Akustik-Komponenten. Die DFA Bielefeld GmbH gehört zu den führenden Anbietern von Bauteilen, die der Luftschallabsorption, Hitzebeständigen Absorption, Körperschalldämpfung sowie der Luftschalldämmung dienen und beispielsweise im Automobilsektor im Stirnwandbereich, Motorraum, Radhäusern oder dem Unterboden zum Einsatz kommen. Mit Sonozorb B bietet DFA Bielefeld ein exklusives Absorbermaterial aus einem speziellen Polypropylen-Vlies an, welches im Vergleich mit hervorragenden akustischen Eigenschaften aufwartet. Seine Neuanlagen für aktuelle Serienprojekte hat DFA mit maßgeblicher Beteiligung von FRIMO realisiert.

Die virtuelle Werkzeug- und Prozessoptimierung mit Hilfe der Schäumsimulation bietet die BASF ihren Polyurethan Kunden als exklusiven Service an, wie Dr. Matthias Wohlmuth aus dem Hause BASF Polyurethanes in seinem Gastvortrag erläuterte. So können z.B. der Materialfluss im Werkzeug und die Auslegung des Dichtsystems entsprechend angepasst und auch Lunkerbildung vermieden werden. Durch die frühzeitige Design- und Prozessoptimierung kann späterer Optimierungs- und Anpassungsaufwand an den Betriebsmitteln reduziert werden.

In den FRIMO Beiträgen ging es um Produktneuheiten in den Bereichen PURe & FlexTrim Technology (Matthias Klahr), die neue Mischkopf-Generation und deren globale Verfügbarkeit im Rahmen der Kooperation FRIMO und CMTT (Armin Daniel), um Modelle und Aufnahmen im 3D Druck, das zukunftsweisende FRIMO Dichtsystem mit aufblasbaren Endstücken für Schäumwerkzeuge und Neues zur PURe Skin Technologie (Rene Ring). Weiterhin wurden Kombinationslösungen wie das Fräsen und Stanzen im flexiblen FRIMO Beschnittzentrum (Christian Driskes und Bernd Risse) und Leichtbaulösungen, u.a. mit PUR Composites (Jürgen Mauß) bis hin zu neuartigen Sandwich-Aufbauten auch mit bionischen Oberflächen (Karl-Heinz Stelzl) vorgestellt.

Materialen der Zukunft – Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Rudolf Stauber

Ein weiteres Highlight bildete die Podiumsdiskussion, in der sich Prof. Dr. Rudolf Stauber, Geschäftsführ am Fraunhofer-Institut für die Projektgruppe IWKS, als Moderator mit Experten über „Materialien der Zukunft“ austauschte. Beim Thema Leichtbau der Zukunft sieht Günter Deinzer (Audi) für Karosseriestrukturen in den Faserverbundwerkstoffen als jüngster Werkstoffklasse das größte Leichtbaupotenzial. Aber auch bei Aluminiumlegierungen seien durch neue Wärmebehandlungen 30-40% Festigkeitssteigerungen möglich. Im Interieur bietet der Spritzguss mit Langglasfasern Möglichkeiten der Gewichtsreduzierung, wie Stefan Hobelsberger (BMW) ausführte. Zur Frage, welcher Matrixwerkstoff im FVK-Bereich das Rennen machen wird, ist Dr. Ingo Kleba (Rühl Puromer) der Ansicht, dass sich mittelfristig sowohl PU als auch Epoxidharze, jeweils mit eigenen Schwerpunktbereichen, durchsetzen werden. Den besonderen Nutzen des PU sieht Nikolaus Revesz (Huntsman Germany) in der großen Variabilität der Werkstofffamilie, auch im Bereich der Composites, wo PU mit niedrigen Forminnendrücken auf kostengünstigen Anlagen verarbeitet werden kann. Mit Blick auf die Risikominimierung habe die Automobilindustrie im Composites-Bereich zunächst auf die aus der Luftfahrtindustrie bewährten Werkstoffe aus Kohlefasern und Epoxidharze geschaut, so Revesz. Auch wenn diese Materialien im Bereich hoher Performance weiterhin ihre Stärken ausspielen werden, ist davon auszugehen, dass Polyurethane in vielen Bereichen aufholen werden. „Die Kunst ist es, den richtigen Werkstoff an die richtige Stelle zu bringen“, fasste Prof. Dr. Rudolf Stauber treffend zusammen. Zu den weiteren Themen in der Podiumsdiskussion gehörten auch die Sandwich-Aufbauten, die nicht nur im PKW-Bereich sondern auch bei Wohnmobilen oder Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommen. „Es muss nicht immer eine Haifischhaut sein“, so Karl-Heinz Stelzl (FRIMO). Mit der Sandwichtechnologie können kostengünstig und effizient Teile für viele Anwendungen erzeugt werden. Bei den Instrumententafeln erlebt die Polyurethan Sprühhaut eine gewisse Renaissance, da sich das Verfahren weiterentwickelt hat, so Stefan Hobelsberger. So konnte das durchschnittliche Gewicht einer Sprühhaut um etwa ein Drittel reduziert werden.

Technologie live und Fachausstellung mit Partnerunternehmen

Bei Fachgesprächen in der Technologieshow konnten die Teilnehmer die Veranstaltung ausklingen lassen. Als Partnerunternehmen waren beim 6. FRIMO TechDay die Firmen 3A Composites, Acmos, BASF, Benecke Kaliko, Beyer 3D, BoParts, ChemTrend, Hufschmied, Huntsman Polyurethanes, Kunststofftechnik Wiesmayer, Sika Automotive und Rühl Puromer vertreten. In der Fahrzeugausstellung waren die beiden SPE prämierten Street Shark 3.0 Fahrzeuge sowie ein Fast Forest Rennwagen der Formula Student zu sehen.

Prof. Dr. Stauber gratulierte FRIMO zu einer gelungenen Veranstaltung und lobte den offenen Dialog entlang der Wertschöpfungskette von der Wissenschaft über die Rohstofflieferanten, die Maschinen und Werkzeughersteller bis hin zu den Zulieferern und OEMs. „Das unterstützt maßgeblich die Innovationskraft, die wir in Deutschland haben“, so Stauber. Auch die Teilnehmer zeigten sich begeistert vom 6. FRIMO TechDay. „Die Vorträge waren äußerst interessant,“ wie ein Teilnehmer ausführte, „und, was mich besonders beeindruckt hat, sehr konzentriert.“ Ein skandinavischer Besucher meinte, er habe viele wertvolle, und vor allem viel tiefergehende Informationen mitnehmen können, als er erwartet hatte. Ein dritter Teilnehmer dankte FRIMO dafür, diese TechDays so konsequent zu veranstalten. Er zeigte sich erfreut über das anwesende Fachpublikum sowie insbesondere auch die Vortragenden. „Ich bin froh, dass ich hergekommen bin!“, so sein Fazit.

Neben den Teilnehmern, Ausstellern und Rednern zeigte sich auch das FRIMO Team zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung. „Wir sind stolz, dass viele innovative Fertigungslösungen „made by FRIMO“ sind. Und damit das auch so bleibt, wollen wir unsere Kompetenzen im Netzwerk mit Partnern markt- und kundenorientiert weiterentwickeln. Das hohe Interesse spornt uns an, diesen Weg konsequent weiterzuverfolgen, um rund um den Globus ein zuverlässiger Technologiepartner und Lösungsanbieter für unsere Kunden zu sein“, resümierte Manfred Rudholzer, Leiter Gesamtvertrieb der FRIMO Group.

Zur FRIMO Unternehmensgruppe gehören weltweite Produktions- und Vertriebsstandorte mit über 1.200 Mitarbeitern in Europa, Asien und Amerika sowie zahlreiche internationale Vertretungen. FRIMO Unternehmen wurden wiederholt für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Bereits 18 Mal erhielt FRIMO die als \\\“Kunststoff-Oscars\\\“ bekannten SPE Awards. 2014 wurde FRIMO für das Kooperationsprojekt \\\“Street Shark\\\“ (www.street-shark.com) mit dem JEC Innovation Award in Atlanta ausgezeichnet. Das Angebot der FRIMO Gruppe für die Kunststoff verarbeitenden Industrien reicht von den unterschiedlichsten Verfahren zur PUR Verarbeitung über das Flexible Schneiden, Stanzen, Pressen und Formen sowie Thermoformen, Kaschieren und Umbugen bis hin zum Fügen und Kleben. Zum Portfolio gehören auch Systemlösungen zur großserientauglichen Verarbeitung faserverstärkter Kunststoffe (Composite Technologies). FRIMO bietet seinen Kunden hierfür maßgeschneiderte Werkzeuge, Maschinen und Anlagen als Einzel- oder Komplettlösung aus einer Hand.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Trotz aktuell rückläufiger PKW-Absatzzahlen auf dem europäischen Markt können Automobil-Importeure in den nächsten Jahren weiter wachsen

Roland Berger-Analyse zeigt: Trotz schwieriger Ausgangslage erwartet die Automobilindustrie in Europa bis 2016 ein jährliches Wachstum von ca. 2 Prozent Importeure können von diesem Wachstum stark profitieren, wenn sie auf die richtigen Strategien und Maßnahmen setzen So können sie ihre Absatzeffektivität alleine im Retail-Bereich um 8 bis 10 Prozent jährlich verbessern Auch in den gewachsenen Organisationen und Prozessen der nationalen Tochtergesellschaften schlummern Effizienzpotenziale von bis zu 15 Prozent

(ddp direct) München, Mai 2012: Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2011 rechnen die Roland Berger-Experten für 2012 mit einem Rückgang der PKW-Absatzzahlen in Europa um rund 6 Prozent. Mittelfristig wird sich der Markt aber erholen. So erwarten OEMs wie Importeure, dass die Autoverkaufszahlen in Europa von knapp 13 Millionen PKW im Jahr 2011 auf über 14 Millionen im Jahr 2016 steigen werden ein jährliches Wachstum von ca. 2 Prozent. Um dieses Wachstumspotenzial in einem gesättigten Marktumfeld ausschöpfen zu können, müssen Importeure ihr Geschäft aber weiter entwickeln und professionalisieren. Denn anders als bei den heimischen Spielern, gibt es bei den Importeuren oft noch großes Verbesserungspotenzial sowohl auf Vertriebsebene als auch in in den jeweiligen Tochtergesellschaften. Das Importer Management Radar von Roland Berger Strategy Consultants behandelt neben strategischen Themen weitere wichtige Aspekte der Handelsorganisation, des Retailnetzes sowie der Leistungsfähigkeit der Händler.

Während heimische Automobilhersteller einen weit fortgeschrittenen Reifegrad erreicht haben, zeigen die meisten Importeure noch ein deutliches Optimierungspotenzial sowohl im Großhandel- als auch im Retail-Bereich“, erläutert Marcus Hoffmann, Automobilexperte bei Roland Berger Strategy Consultants. Denn oft müssen Importeure ihre historisch gewachsenen Strukturen und Geschäftsabläufe anpassen, um ihren hohen Wachstumszielen gerecht zu werden.

Gute Perspektiven auf dem europäischen PKW-Markt
Die leichte Rezession der Eurozone hinterlässt Spuren auch auf dem europäischen PKW-Markt. So geht die Automobilindustrie davon aus, dass die PKW-Absatzzahlen im laufenden Jahr um 6 Prozent zurückgehen werden. „Doch der mittelfristige Trend sieht positiver aus“, sagt Andreas Männel, Co-Autor der Studie. „Bis 2016 erwarten wir einen Anstieg der PKW-Absatzzahlen um rund 2 Prozent pro Jahr. Das ist eine gute Geschäftsperspektive nicht nur für die heimischen Hersteller, sondern auch für die Importeure.“ So gehen Experten davon aus, dass die Autoverkaufszahlen in Europa von knapp 13 Millionen PKW im Jahr 2011 auf über 14 Millionen im Jahr 2016 steigen werden.

Vier Hauptfaktoren für den Erfolg
Um den Marktanforderungen optimal entgegen zu kommen, sollten Importeure auf vier Hauptfaktoren achten: Priorisierung strategischer Schlüsselthemen, nachhaltige Effizienz der Handelsorganisation, Qualität und Größe des Retailnetzes sowie optimale Leistungsfähigkeit der einzelnen Händler.

Strategische Schlüsselthemen
Um auf dem reifen europäischen Markt weiter wachsen zu können, müssen Importeure ihre Strategie dem Reifegrad ihrer Organisation anpassen. Wachstumsziele sowie Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen müssen genau festgelegt werden. Wichtig ist aber auch die Entwicklung einer Strategie für den After-Sales-Bereich, denn hier entscheidet sich die Loyalität eines Kunden zur Marke. Auch im Flottengeschäft besteht noch großer Nachholbedarf, erläutert Marcus Hoffmann von Roland Berger: „In Deutschland decken Importeure nur etwa 23 Prozent des Flottengeschäftes ab. Sie müssen stärker auf die Kundenwünsche eingehen und sich mit den restriktiven Firmenwagenrichtlinien lokaler Unternehmen auseinandersetzen.“

Effiziente Vertriebsgesellschaft
Eine effiziente Vertriebsgesellschaft stellt eine Wachstumsgarantie dar. So müssen Importeure die Aufgaben der nationalen Vertriebsorganisationen klar definieren und transparente Prozesse aufsetzen das so genannte Lean Management. Insbesondere nicht-europäische Importeure besitzen oft noch ineffiziente Doppelstrukturen: Hier überlappen sich die Vertriebskompetenzen der Europa- und der Heimat-Zentrale.

Qualität und Größe des Retailnetzes
Neben einer gut funktionierenden Vertriebsorganisation ist ein gut ausgebautes Händlernetzwerk, das dem Entwicklungsstand des OEM angepasst ist, erfolgskritisch. Entsprechend den Volumenzielen muss daher jeder einzelne Importeur entscheiden, wie groß das Händlernetzwerk sein muss und ob es einstufig oder zweistufig strukturiert sein soll.

Leistungsfähigkeit der einzelnen Händler
Den Wachstumserfolg eines Importeurs beeinflusst am Ende aber auch jeder einzelne Händler. Denn schließlich pflegt er den direkten Kundenkontakt im Autohaus. Importeure müssen daher dafür sorgen, dass alle relevanten Vertriebsprozesse beim Händler vor Ort optimal funktionieren. Vertriebsunterstützende Marketing-Maßnahmen sind ebenso wichtig wie individuelle Schulungs- und Incentivierungsprogramme.

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