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Nellen & Quack ist einer der größten Arbeitgeber in der Region

Neuer Imagefilm der traditionsreichen Spedition zeigt die Vielfalt der Logistik und die Attraktivität eines der beliebtesten Arbeitgeber in der Euregio.

Nellen & Quack ist einer der größten Arbeitgeber in der Region

Azubis und Fachkräfte können im neuen Imagefilm von Nellen & Quack hinter die Kulissen schauen.

Mehr als 72 Mal bis zum Mond: Eine solche Strecke legen die Lkw von Nellen & Quack jedes Jahr zurück. 14 Millionen Transportkilometer quer durch die Region, Deutschland und Europa, sogar weltweit. Welche Logistik dahintersteckt und dass eine der modernsten Speditionen auf dem Kontinent unzählige berufliche Chancen eröffnet, zeigt ein aufwendig und spannend inszenierter Film, der bei Nellen & Quack einen Blick hinter nahezu alle Kulissen ermöglicht – abrufbar unter anderem bei YouTube unter http://springhin.de/nellenundquack. „Wir sind sehr gespannt, wie unser neuer Imagefilm bei den Kunden, aber auch beim auszubildenden Nachwuchs und potenziellen neuen Mitarbeitern ankommt“, erklärt Geschäftsführer Heiner Hoffmann. „Denn wir wollen nicht nur zeigen, welch immense logistische Leistung jeden Tag Millionen von Waren unterschiedlichster Art über die Straßen Europas rollen lässt, sondern auch die große berufliche Vielfalt, die ein mittelständisches Unternehmen mit einer so langjährigen Tradition bietet.“

Die Zahl von über 350 Mitarbeitern bedeute auch eine große Verantwortung, stellt Heiner Hoffmann klar: „Erfolg misst sich bei uns nicht einfach in guten Umsatzzahlen. Damit ein Unternehmen floriert, müssen sich alle Mitarbeiter, von der Teilzeitkraft bis zur Führungsebene, aufeinander verlassen können.“ Mitgeschäftsführerin Anita Breit fügt hinzu: „Das geht nur durch gegenseitiges Vertrauen und gelebte Motivation. Jeder im Team muss sich wohlfühlen und voll und ganz einbringen können und sollen. Im neuen Imagefilm haben wir versucht, diese Leitlinie von Nellen & Quack deutlich zu machen.“

Übrigens: Seit vielen Jahren ist die Spedition einer der Hauptsponsoren des Fußballbundesligisten Borussia Mönchengladbach – weshalb der Ball der „Fohlen-Elf“ auch im Film der Spedition eine wichtige Rolle spielt. „Die Welt ohne Logistik ist wie Fußball ohne Fußball“, lautet die Botschaft, die mit fußballbegeisterten Mitarbeitern von Nellen & Quack unterhaltsam in Szene gesetzt wird. Sie sorgen buchstäblich dafür, dass der Ball weiterrollt. „Keine Sorge – wer sich bei uns für eine Arbeits- oder Lehrstelle bewirbt, muss kein Fan unserer Lieblingsfußballmannschaft sein“, erklärt Heiner Hoffmann mit einem Augenzwinkern. „Das ist selbstverständlich keine Einstellungsvoraussetzung.“

Der Film ist bei YouTube unter http://springhin.de/nellenundquack abrufbar sowie auf der Firmenseite www.nellenundquack.de zu sehen.

Mitten im Herzen des Wirtschaftszentrums Nordrhein-Westfalen hat die Spedition NELLEN & QUACK ihren Standort. NELLEN & QUACK wurde 1884 gegründet und ist heute eine der modernsten mittelständischen Speditionen Europas. Als führendes Mitglied im CargoLine-Verbund bietet NELLEN & QUACK seinen Kunden ein leistungsstarkes nationales und europaweites Netzwerk, außerdem das gebündelte Know-how und die technologische Kompetenz von mehr als 40 Partnern.

Kontakt
Nellen & Quack Logistik GmbH
Anita Breit
Krefelder Straße 845
41066 Mönchengladbach
02161 / 6690
02161 / 662015
info@nellenundquack.de
http://www.nellenundquack.de

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ShakeMaster: Flavura Shaker Markteinführung in Deutschland bei v8 fitness in Fallersleben

Der ShakeMaster für Fitness & Lifestyle Shakes, geeignet für milch- oder wasserbasierte Getränke, wird vom 02.- 06. Oktober 2018 in dem Fitnessstudio Fallersleben von v8 fitness auf Herz und Nieren geprüft, bevor er in den Dauereinsatz kommt.

ShakeMaster: Flavura Shaker Markteinführung in Deutschland bei v8 fitness in Fallersleben

ShakeMaster: Flavura Shaker

ShakeMaster: Flavura Shaker Markteinführung in Deutschland bei v8 fitness in Fallersleben

Der ShakeMaster für Fitness & Lifestyle Shakes, geeignet für milch- oder wasserbasierte Getränke, wird vom 02.- 06. Oktober 2018 in dem Fitnessstudio Fallersleben von v8 fitness auf Herz und Nieren geprüft, bevor er in den Dauereinsatz kommt.

v8 fitness ist eine Fitnessstudio-Kette mit acht Studios in den Bundesländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, vertreten in Heinenkamp, Wolfsburg, Fallersleben, Gifhorn, Vorsfelde, Soest, Senden und Nottuln.

Weitere Informationen:

www.v8fitness.de
www.flavura.de

Über die Flavura GmbH

Flavura: Guter Geschmack für natürlichen Genuss!

Flavura aus Berlin ( www.flavura.de) ist der spezialisierte Automatenhersteller, Automatenvertrieb und Automatenaufsteller von Getränkeautomaten (Heißgetränkeautomaten, Kaltgetränkeautomaten, Kaffeemaschinen, Kaffeeautomaten, Schankanlagen, Shaker & Frappe-Bars), Verpflegungsautomaten, Foodautomaten und Snackautomaten, hochwertigen Verkaufsautomaten, Vending Automaten und Warenautomaten sowie Produzent und Vertrieb von Kaffee, Fitnessprodukten und Nahrungsergänzungsmitteln für Fitnessstudios, EMS Training Studios, Kampfsportschulen, Sportzentren, Gastronomie und Hotellerie, Restaurants, Kantinen und Mensen, Bäckereien, Catering, Tankstellen, Schwimmbäder, Schwimmhallen und Freibäder, Thermen und Thermalbäder, Ferienparks und Freizeitparks, Campingplatz, Golfplatz, Spa & Wellness Einrichtungen, Saunen, Schulen, Kindergärten und Kitas, Krankenhäuser und Kliniken, Pflegeheime und Seniorenheime, Kinos und Theater, Firmen, Wiederverkäufer und den B2C-Handel.

Weitere Informationen: https://www.flavura.de

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ÖDP ruft zu Protest gegen die Rodungspläne von RWE für den Hambacher Wald auf

Die ÖDP NRW unterstützt die Demonstration der Umweltverbände am 6. Oktober 2018

ÖDP ruft zu Protest gegen die Rodungspläne von RWE für den Hambacher Wald auf

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), Landesverband NRW

(Münster/Kerpen) – Die Rodung des Hambacher Forstes stellt die Zerstörung eines unwiederbringlichen, europaweit einmaligen Mischwaldes dar. Dies geschieht aus dem einzigen Grund, die Nutzung eines extrem klima- und gesundheitsschädlichen Rohstoffes aufrecht zu erhalten. Weder die weitere Braunkohleverstromung noch die mit der Rodung einhergehende Naturzerstörung sind verantwortbar.

Daher fordert die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen:

– Sofortiger Stopp der Rodungen im Hambacher Forst

– Unverzüglicher Ausstieg aus der Braunkohleverstromung

Die ÖDP NRW unterstützt daher die Demonstration von Umweltverbänden am 6. Oktober 2018 am Hambacher Wald. Sie wird mit einer Delegation an dieser Demonstration teilnehmen.

Die Demonstration am 6. Oktober stehen für friedlichen und gewaltfreien Protest. Gewaltanwendung im Hambacher Wald – egal von welcher Seite – verurteilt die ÖDP NRW scharf.

Der Rodung im Hambacher Forst fallen weit mehr als 8.000 über 150 Jahre alte Bäume zum Opfer. Dieses Waldgebiet, das unter die Kriterien der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie fällt, würde endgültig vernichtet. Deutschland ist das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß durch die Braunkohleverstromung weltweit. Die Braunkohleverstromung stellt gleichzeitig einen erheblichen Feinstaubemittenten dar. Dieser Feinstaub bleibt nicht in den Kohlerevieren, sondern wird durch den Wind verfrachtet, fängt sich im bebauten Gebiet und verschärft damit die Feinstaubbelastung in unseren Städten.
Damit stellt die Braunkohleverstromung neben der massiven Klimaschädigung ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die Menschen im näheren und weiteren Umfeld der Braunkohlekraftwerke dar.

Die Braunkohle ist für der Klimakiller Nummer 1 in Deutschland. Braunkohlekraftwerken ist etwa die Hälfte des durch die Stromerzeugung in Deutschland bedingten Kohlendioxid-Ausstoßes zuzurechnen, während der Anteil von Braunkohle an der Stromerzeugung nur etwa ein Viertel beträgt (Werte gelten für 2011). Damit ergibt sich für Braunkohle ein ca. 3-mal so hoher CO2-Ausstoß je erzeugte kWh wie für den Durchschnitt der übrigen zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger.

Die Demonstration startet am Samstag, den 6. Oktober 2018 um 12 Uhr am S-Bahnhof Buir in Kerpen bei Köln!

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6400 Mitglieder und über 470 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten. Damit zählt die ÖDP zu den zwölf größten Parteien Deutschlands.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der obers-te Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Men-schen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Metropolregion Rheinland – Das Rheinland stellt die richtigen Weichen für die Zukunft

Rund 200 Gäste beim ersten Parlamentarischen Abend der Metropolregion Rheinland in Berlin

Metropolregion Rheinland - Das Rheinland stellt die richtigen Weichen für die Zukunft

v.l.: Dr. Ernst Grigat, Sebastian Lange, Thomas Hendele, Thomas Geisel, Ronald Pofalla, Hendrik Wüst

Das Rheinland, als Wirtschaftsmotor Nummer 1 in Deutschland, positionierte sich jüngst mit einer starken Stimme im politischen Berlin. Am 26. September lud der Verein Metropolregion Rheinland zu seinem ersten Parlamentarischen Abend in die NRW-Landesvertretung in Berlin ein. Unter dem Titel „Das Rheinland im Herzen Europas – Mobilität zukunftssicher ausbauen“ diskutierten Vertreter aus Politik, Verkehr, Logistik, Industrie, Handwerk und Mittelstand über die Notwendigkeit einer leistungsfähigen und den Ansprüchen gerecht werdenden Mobilitätsstrategie und Infrastruktur. Leistungsfähige Verkehrssysteme sind das Rückgrat einer wirtschaftlichen Entwicklung. Nur wenn rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt werden, können auf Dauer Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Arbeitsplätze der Metropolregion Rheinland erhalten bleiben.

Ehrengäste und Redner waren der NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst sowie der Deutsche Bahn-Infrastruktur-Vorstand, Ronald Pofalla.

Das Rheinland steht vor einer Reihe an wichtigen Investitionen in die bestehende Verkehrsinfrastruktur. „Der Ausbau des Bahnknotens Köln ist sowohl für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr im Rheinland als auch für den Fern- und Güterverkehr eines der wichtigsten Projekte. Durch weitere Elektrifizierung, zusätzliche Gleise und eine Verdichtung der Taktung wird der Verkehrsfluss deutlich besser“, sagte Minister Wüst. Neben weiterer wichtiger Ausbauprojekte in der Region wie z.B. dem RRX, der A1-Brücke bei Leverkusen oder der Brücke Neuenkamp bei Duisburg sei es auch das Ziel, die einzelnen Verkehrsträger besser miteinander zu vernetzen.

Mit einer Rekordsumme von 9,3 Milliarden Euro investiert die Bahn 2018 so viel wie noch nie zuvor in die deutsche Eisenbahninfrastruktur. Und dennoch: „Es ist wichtig, langfristig das Schienennetz auch in der Metropolregion Rheinland leistungsfähiger und zukunftssicherer zu machen,“ bekräftigte Ronald Pofalla, DB-Infrastrukturvorstand. Für ihn sind Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur ohne Alternative, wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit der Region geht. „Wir müssen gemeinsam die Schiene stärken. Damit wir die Klimaschutzziele in Deutschland im Verkehrssektor überhaupt erreichen können, bedarf es einer stärkeren Fokussierung auf die Schiene. Dafür müssen wir aber weite investieren und das Bahnfahren noch attraktiver machen – auch hier im Rheinland.“

Eine spannende Podiumsdiskussion über die Anforderungen an die Mobilität im Rheinland führten der Vorsitzende der Metropolregion Rheinland, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, der Präsident des Landkreistages Nordrhein-Westfalen, Mettmanns Landrat Thomas Hendele und der Leiter des Public Affairs Büros der REWE Group in Berlin, Sebastian Lange. Dabei waren alle sich einig, dass es intensiver Anstrengungen bedarf um die Infrastruktur an die wachsenden Verkehrsströme anzupassen.

„Zunehmender Pendlerverkehr entlang der Rheinschiene, immer mehr Warenverkehr, der von den ZARA-Häfen (Zeebrügge in Belgien, Amsterdam und Rotterdam in den Niederlanden und Antwerpen in Belgien) kommend durch das Rheinland transportiert wird, sowie deutlich steigender Quellverkehr überlasteten die vorhandene Infrastruktur zunehmend“, erklärt der Vorsitzende des Metropolregion Rheinland e.V., Oberbürgermeister Thomas Geisel. „Die Landes- und Bundespolitik muss jetzt die richtigen Entscheidungen treffen und Weichen stellen, um unsere Infrastruktur zukunftsfest zu machen. Das Rheinland ist Wirtschaftsmotor Nr.1 in Deutschland. Damit das so bleibt, haben wir einen Forderungskatalog erarbeitet und diesen den politischen Entscheidern des Rheinlandes zur Verfügung gestellt.“ Es sei die gemeinsame Verantwortung, die Metropolregion Rheinland auch in Zukunft auf der Erfolgsspur zu halten. Dazu brauche man Entschlossenheit in der Umsetzung.

Im Anschluss an die Diskussionsrunde nutzten die rund 200 geladenen Gäste die Gelegenheit, sich direkt mit Fachleuten an den Informationsständen der Metropolregion Rheinland, des NVR (Zweckverband Nahverkehr Rheinland), der IIR (IHK Initiative Rheinland) und der Regionalmanagements Düsseldorf/Mettmann, Niederrhein und des Bergischen Städtedreiecks auszutauschen.

.Die Metropolregion Rheinland zählt mit rund 8,5 Millionen Einwohnern mehr als zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland. Sie umfasst räumlich 23 Kreise und kreisfreie Städte sowie die Städteregion Aachen und den LVR in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln in Nordrhein-Westfalen. Mitglieder des Vereins sind darüber hinaus die sieben Industrie- und Handelskammern und drei Handwerkskammern des Rheinlands.

Der gleichnamige Verein hat das Ziel, die Zusammenarbeit im Rheinland auf politischer, wirtschaftlicher und der Ebene der Verwaltung zu intensivieren und so das Rheinland als Metropolregion von europäischer Bedeutung im nationalen, europäischen und globalen Wettbewerb zu positionieren, das Rheinland als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver zu gestalten und die Wahrnehmung als Region nach innen und außen zu stärken.

Kontakt
Metropolregion Rheinland e.V.
Cornelia Brandt
Ottoplatz 1
50679 Köln
+49 221 989317-222
cornelia.brandt@metropolregion-rheinland.de
http://www.metropolregion-rheinland.de

Politik Recht Gesellschaft

BITMi überreicht Minister Pinkwart Stellungnahme zur Digitalstrategie NRW

BITMi überreicht Minister Pinkwart Stellungnahme zur Digitalstrategie NRW

BITMi-Präsident Grün überreicht Minister Pinkwart die Stellungnahme

– BITMi begrüßt Digitalstrategie NRW sowie das Verfahren der öffentlichen Beteiligung
– Verband schlägt konkrete Schritte in 6 Bereichen vor
– Augenmerk liegt auf Wirtschaft, Bildung, vernetzter Mobilität, digitaler Verwaltung, Breitbandausbau und Datenrecht

Aachen, 26. September 2018 – Am Montag überreichte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), dem Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW Prof. Dr. Andreas Pinkwart eine Stellungnahme des BITMi zur Digitalstrategie NRW.

Eine erfolgreiche Digitalisierung kann nur funktionieren, wenn sie von der Gesellschaft getragen wird und Rahmenbedingungen für die Wirtschaft bestehen, die ein lebendiges digitales Ökosystem ermöglichen. Die Strategie für das digitale Nordrhein-Westfalen der Landesregierung liefert hierzu wichtige Ansätze, auch begrüßt der BITMi das Verfahren der Entwicklung der Digitalstrategie in einem mehrstufigen Prozess mit Beteiligung und Teilhabe der Öffentlichkeit.

Der Bundesverband IT-Mittelstand wünscht sich mehr konkrete und gezielte Maßnahmen in der finalen Digitalstrategie NRW, nimmt daher Stellung und fordert konkrete Schritte in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, vernetzte Mobilität, digitale Verwaltung, Breitbandausbau und Datenrecht.

BITMi Forderungen Wirtschaft und Breitbandausbau

„Die Förderung des Breitbandausbaus ist nach wie vor grundlegend für digitales Vorankommen. Daher ist es auch zwingend notwendig, dass das Land hier eine strategische Führungsrolle einnimmt und einen wirklich konkreten Umsetzungsplan als Leitfaden und Orientierung für Kommunen erarbeitet“, empfiehlt Grün, der auch im Beirat Digitale Wirtschaft NRW vertreten ist und die Landesregierung bei der Umsetzung ihrer Agenda für die digitale Wirtschaft berät.

„Wichtig ist jedoch, sich nicht nur auf die Infrastruktur zu konzentrieren, sondern auf die Innovation durch Startups und Mittelstand auf der Infrastruktur. Neben der Förderung von Startups muß auch die Förderung der Digitalisierung des Mittelstandes mehr in den Fokus genommen werden“, so Grün. Nach Auffassung des Verbandes müssen transdisziplinäre Ansätze unterstützt werden, um die digitale Transformation in der NRW Wirtschaft insgesamt durch systematische Entwicklung und Einführung neuer digitaler Geschäftsmodelle anzutreiben. Nur wenn Bildung, Gründung und Wachstum zusammengedacht werden, kann die digitale Transformation gelingen.

Zur Verbesserung der Kapitalausstattung von Startups könnte beispielsweise die Aufmerksamkeit von Wagniskapitalgebern durch eine Sonderwirtschaftszone für ICOs über Blockchain-Technologie auf NRW gelenkt werden.

Grundsätzlich begrüßt der BITMi erste Maßnahmen der Landesregierung wie das Gründerstipendium oder die Innovations- und Digitalisierungsgutscheine.

BITMi Forderungen Bildung und Datenrecht

Um einen digitalen Standort NRW überhaupt erst zu ermöglichen, muss in digitale Bildung investiert werden. Die Lehre muss grundlegend digitalisiert und das Bildungssystem durchlässiger werden. Der BITMi setzt sich für ein eigenständiges Unterrichtsfach Digitalkunde ab der 3. Klasse in der Grundschule ein, das den Grundstein für ein Programmierverständnis legt und ein Bewusstsein für einen sensiblen Umgang mit Daten schafft. Datenschutz ist unumstritten wichtig, doch um die Chancen von Big Data zu nutzen benötigen wir auch ein entsprechendes Datenrecht. Der BITMi fordert daher die Forcierung rechtlicher Regelungen, die einen offenen Markt nicht-personenbezogener Daten ermöglichen.

BITMi Forderungen Digitale Verwaltung und Vernetzte Mobilität

Um eine von der Gesellschaft getragene, erfolgreiche Digitalisierung in Gang zu setzen, müssen auch in öffentlichen Bereichen Veränderungen stattfinden. Die Entwicklung zum E-Government muss konsequent vorangetrieben werden, wofür nicht bloß die Verwaltung intern digitalisiert werden muss, sondern auch die Interaktion mit den Bürgern. Der BITMi hält das geplante Open Data Gesetz, mit dem die Landesregierung kostenlos Daten zur Verfügung stellen möchte, für einen guten Ansatz, empfiehlt aber verpflichtende offene Schnittstellen zur Ermöglichung der Nutzung dieser Daten von jedermann.

Auch im öffentlichen Verkehrsraum sollten Potentiale der Digitalisierung genutzt werden. Mit der Etablierung von Testfeldern im Raum NRW können Chancen genutzt werden, Mobilitäts-Technologien der Zukunft wie das autonome Fahren weiterzuentwickeln und so die deutsche Automobilbranche zu stärken.

Hier finden Sie die vollständige Stellungnahme des BITMi zur Digitalstrategie NRW: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Stellungnahme-Digitalstrategie-NRW.pdf

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
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kontakt@bitmi.de
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Computer IT Software

NetCologne IT Services ist jetzt Microsoft Direct Cloud Solution Provider

NetCologne IT Services ist jetzt Microsoft Direct Cloud Solution Provider

Köln, 13. September 2018.
Das Kölner Systemhaus NetCologne IT Services ist ab sofort Microsoft Direct Cloud Solution Provider (Direct CSP). Damit erweitert das Unternehmen das bestehende Cloud-Angebot in den hauseigenen Rechenzentren um die besonders im Zuge der digitalen Transformation zunehmend gefragten Microsoft Cloud-Lösungen wie Office 365, Dynamics 365 und Azure. Das Besondere: Der Support für die gesamte IT inklusive der Microsoft Cloud-Lösungen erfolgt zentral durch NetCologne IT-Administratoren.

„Der Trend zum digitalen Arbeitsplatz schafft zunehmend Herausforderungen für Unternehmen, die Vielzahl an Software-Produkten und Anwendungen vom Schreibtisch zu loszulösen. Als CSP Partner können wir unsere Kunden zukünftig noch besser mit den Microsoft Cloud-Lösungen unterstützen. Unser Know-how als selbstständiger Cloud-Anbieter und unsere Glasfaserinfrastruktur ermöglichen uns außerdem, unseren Kunden einen erfahrenen und schnellen Support für skalierbare Lösungen zu bieten“, so Dirk Schäfer, Geschäftsführer der NetCologne IT Services GmbH.

Als Direct CSP geht NetCologne IT Services somit einen wichtigen Schritt in Richtung digitale Transformation und stärkt gleichermaßen den Wirtschaftsstandort Nordrhein-Westfalen.

„Um der zunehmenden Nachfrage nach unseren cloudbasierten Lösungen zu entsprechen, erweitern wir im Rahmen des Microsoft Cloud Solution Provider-Programms die Geschäftsperspektiven für unsere Cloud-Partner“, so Phil Sorgen, Corporate Vice President, Worldwide Part-ner Group bei Microsoft Corp. „Durch ihre Teilnahme am Microsoft Cloud Solution Provider-Programm intensivieren unsere Partner die Kundenbeziehungen und steigern ihre durch Cloud-Lösungen generierten Umsätze.“

Die NetCologne IT Services ist eine 100 Prozentige Tochtergesellschaft des regionalen Telekommunikationsanbieters NetCologne und spezialisiert auf IT-Dienstleistungen und IT-Security. Das Systemhaus begleitet Unternehmen jeder Größenordnung bei der digitalen Transformation und bietet neben der Beratung und Analyse bestehender IT- Infrastrukturen die gesamte Palette an ITK-Lösungen aus einer Hand: Von Infrastructure as a Service (IaaS) über das leistungsstarke Glasfasernetz und die lokalen Rechenzentren der NetCologne über Managed Services und Softwarelösungen bis hin zum IT-Support durch ausgebildete Administratoren.

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Politik Recht Gesellschaft

Wir brauchen eine ökologische Agrarwirtschaft

MdEP Buchner (ÖDP): Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung muss gestoppt werden.

Wir brauchen eine ökologische Agrarwirtschaft

Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP/ÖDP)

(Dortmund) – „Jedes Jahr sterben weltweit – in steigendem Maße – Menschen an Infektionen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Wenn gegen diesen Umstand nicht schnellstens etwas unternommen wird, könnten nach einer Studie des Universitätsklinikums Berliner Charite im Jahr 2050 weltweit mehr Menschen an Antibiotika-resistenzen sterben als an Krebs.“ so der Europaabgeordnete der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Prof. Dr. Klaus Buchner, auf der FAIRFRIENDS am Sonntag in Dortmund in den Westfalenhallen. „In Europa ist die Todesrate durch Antibiotikaresistente Keime doppelt so hoch als die Zahl der Verkehrstoten.“

Die breite Anwendung von Antibiotika in der industriellen Landwirtschaft führt zu einer steigenden Zahl von multiresistenten Keimen. (MRSA – Methicillin resistenter Staphylococcus aureus). „Multiresistente Keime aus der Landwirtschaft werden in Besorgnis erregendem Ausmaß auf den Menschen übertragen. Dadurch werden unsere Antibiotika zunehmend wirkungslos“, so Prof. Buchner.

„In der Massentierhaltung werden große Mengen Antibiotika vorbeugend eingesetzt. Wegen der nicht artgerechten Tierhaltung würden die Tiere ansonsten krank werden. Die dadurch entstehenden multiresistenten Keime gelangen über die Gülle auf die Felder und damit ins Grundwasser“, klärt der ÖDP-Politiker auf. Ein Mensch, der mit einem solchen Keim besiedelt ist, zeigt in der Regel keine Krankheitssymptome. Überträgt er diesen Keim auf einen kranken oder geschwächten Menschen, führen solche Infektionen immer häufiger zu Multiorganversagen mit Todesfolge. Da diese Folgen überwiegend in Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen auftreten, werden diese Erreger oft als „Krankenhauskeime“ bezeichnet.

Die verantwortlichen Politiker verschließen vor dieser Problematik die Augen. Sie unternehmen viel zu wenig; viele aus Ahnungslosigkeit, viele vor allem aus Gründen des wirtschaftlichen Profits in ihrer Region und aus Sorge um die Arbeitsplätze.

„Wir brauchen einen Lösungsweg hin zu einer ökologischen Agrarwirtschaft.
Und diesen Weg müssen Politik, Landwirtschaft und Verbraucher gemeinsam gehen“ so Prof. Dr. Buchner. „Wir müssen weg von gigantischen Monokulturen, Agrochemikalien und Gentechnik. Wir müssen auch weg von der industriellen Massentierhaltung. Mensch, Tier und Umwelt müssen der Maßstab sein und nicht der Profit der Großkonzerne.“

Der Europaabgeordnete kritisierte die EU-Agrarpolitik heftig. Über 55 Milliarden Euro, das entspricht rund 40 Prozent des EU-Budgets, fließen in die Agrarwirtschaft. Am 1. Juni 2018 hatte Phil Hogan, der EU-Agrarkommissar, seine Reform der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ (GAP) vorgestellt. „Darin will er die landwirtschaftliche Produktion in Europa noch mehr auf den Export, d.h. auf industrielle Massentierhaltung und Agrochemie ausrichten.“ So Buchner. Nachhaltige Landwirtschaft und gute Tierhaltung spielten kaum noch eine Rolle.

Dabei erfolge in Deutschland eine Nahrungsmittelüberproduktion. Mensch, Tier und Umwelt werden durch diese Überproduktion noch mehr als ohnehin geschä-digt. Der Exportmarkt in Deutschland wachse jährlich und damit auch die Massen-tierhaltung in Deutschland. 740 Tonnen Antibiotika werden hierfür verfüttert. Alleiniges Ziel dieser Agrarpolitik ist die Maximierung der Gewinne großer Nahrungsmittel-Hersteller.

„Wir haben auch ein massives Problem durch zu hohe Nitratwerte durch Überdün-gung und Gülle.“ so Buchner. Auch hier geht es ausschließlich um den ökonomischen Profit von Großbetrieben.

Die ÖDP setze sich dagegen für den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft ein, von der nicht nur die Landwirte, sondern auch die Verbraucher profitierten.

„Mitteilungen, nach denen der Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft verringert wurde, sind irreführend. Es werden von den Tierärzten zwar geringfügig weniger Tonnen Antibiotika verschrieben, dafür setzen sie nun aber hochwirksame Breitband-Antibiotika ein, welche viel stärker wirken“, so der Europaabgeordnete.

Der ÖDP-Politiker fordert ein Umdenken in Politik und Gesellschaft.

„Es ist ein grundsätzliches Umdenken und gemeinsames Handeln aller erforderlich. Auch öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Kliniken und Kantinen sollten weiter beispielhaft vorangehen und die Produkte aus lokalen bäuerlichen Betrieben unterstützen, um die Nachfrage anzukurbeln. Der Verbraucher muss außerdem durch eine gesetzlich detaillierte und transparente Kennzeichnungspflicht für alle Tierprodukte genau ins Bild gesetzt werden, was er einkauft und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde. Dies muss über ein für alle EU-Staaten verbindliches Siegel geschehen. Nur so kann er bewusster handeln und sollte dies auch zu seinem eigenen Vorteil tun.“ so Buchner. Die Politik dürfe die Verantwortung nicht zum Verbraucher abschieben, sondern sie ist in der Pflicht, neue Rahmenbedingungen für eine gesunde Nahrungsmittelerzeugung festzulegen.

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Zum Referenten:

Prof. Dr. Klaus Buchner war von 2003 bis 2010 Bundesvorsitzender der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP). Bei der Europawahl im Mai 2014 wurde der Münchner ins Europäische Parlament gewählt. Er ist dort Mitglied der Fraktion Grüne/Europäische Freie Allianz.

Prof. Dr. Klaus Buchner hat die Kampagne „Klaus graust“s vor industrieller Massentierhaltung und multiresistenten Keimen“ ins Leben gerufen. Diese Kampagne macht über die deutschen Grenzen hinaus in Europa auf die Gefahr durch multiresistente Keime und deren Ursache in der industriellen Massentierhaltung aufmerksam.

Weiterführende Informationen:

Die Vita des Referenten Prof. Dr. Klaus Buchner (MdEP/ÖDP): http://klaus-buchner.eu/vita/
Pressefotos: http://klaus-buchner.eu/presse-fotos/
Mehr zu Prof. Dr. Klaus Buchner: www.klausbuchner.eu
Mehr zur ÖDP: http://www.oedp.de/
Mehr zur Kampagne: www.klausgrausts.eu
Mehr zur ÖDP in Nordrhein-Westfalen: www.oedp-nrw.de
Mehr zur FAIRFRIENDS: https://www.fair-friends.de/start.html

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6400 Mitglieder und über 470 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der obers-te Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Men-schen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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Wissenschaft Technik Umwelt

ÖDP NRW startet Petition: Rettet die dunkle Biene

ÖDP NRW startet Petition: Rettet die dunkle Biene

Dunkle Bienen

(Dortmund) – „Rettet die dunkle Biene“ – diese Petition an den Landtag von Nordrhein-Westfalen startete die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) am 6. 9. 2018 auf der FAIR FRIENDS in Dortmund. Ziel der Petition ist die Erhaltung der Artenvielfalt bei den Bienen. Die Dunkle Biene ist in NRW akut vom Aussterben bedroht. „Zum Erhalt der dunklen Biene ist dringend die Ausweisung von Schutzgebieten und Belegstellen erforderlich.“ so Bioimker Hans-Joachim Werner bei der Vorstellung der Petition auf der Messe.

In Deutschland kamen historisch vier Ökotypen der dunklen Biene vor: die Alpenlän-dische Dunkle, die Pommernbiene, die braune Biene und die Heidebiene. Die Pommernbiene ist zwischenzeitlich durch Kreuzungen verschwunden. Für Nordrhein-Westfalen sind die Ökotypen der braunen dunkle Biene und der Heidebiene relevant.

Zum Erhalt dieser Ökotypen der dunklen Biene in NRW wären zwei Schutzgebiete mit einem Durchmesser von jeweils ca. 10 km erforderlich, in denen keine andere Bienenart gehalten wird, so Bioimker Werner.

Das Verhalten der dunklen Biene ist unserem Klima und unserer Landschaft seit Jahrtausenden angepasst. Dank ihrer Widerstandskraft fliegt diese Biene auch bei niedrigeren Temperaturen aus. Sie Biene fliegt andere und mehr einheimische Blütenarten als andere Bienenarten.

Erfolgen diese Schutzmaßnahmen nicht, wird bald die heimische Bienenrasse ver-schwunden sein.

Der Text der Petition:

Die ursprünglich in Nordrhein-Westfalen heimische Dunkle Biene steht vor dem Aus-sterben. Durch Importe von Fremdrassen wurde sie immer mehr verdrängt. In NRW besteht derzeit keine einzige funktionierende Belegstelle der Dunklen Biene. Nötig wären, um den Bestand zu erhalten, aber mindestens für jeden in NRW heimischen Ökotyp der Dunklen Biene eine Belegstelle, also mindestens zwei.

Ein Nebeneinander von verschiedenen Bienenrassen ist möglich und wünschenswert. Der Grundbestand einer Unterart muss jedoch gesichert werden. Dringend notwendig wäre hierzu die Ausweisung eines ausreichend großen Schutzgebietes für die Dunkle Biene in Nordrhein-Westfalen.
Die dunkle Biene hat spezifische Vorteile: Zwei wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten: Die Dunkle Biene fliegt andere und mehr einheimische Blütenarten an als Buckfast- und Carnicabienen. (Vergl. hierzu Kirsten Köppler, Ressourcennutzung und Sammelverhalten der verschiedenen Unterarten der Honigbiene apis mellifera L., Dissertation, Weimar 2002; Bernard Delforge und Hubert Guerriat: Pollen spectra of Buckfast and dark bees honeys in an urban environment, in mellifica 4/2012, No 101, S. 10 ff.) Ihr Verhalten ist dem Klima und der Landschaft in NRW seit Jahrtausenden angepasst. Dies bedeutet auch, dass sie kein größeres Brutnest, als es unbedingt nötig ist, anlegt.

Die dunkle Biene war in Nordrhein-Westfalen in zwei Ökotypen heimisch: Die Heidebiene und die braune Dunkle Biene. Beide müssen über ein Schutzprogramm erhalten werden.

Zum Schutz dieser Bienenarten ist ein Schutzgebiet mit einem Durchmesser von et-wa 10 km, in dem keine anderen Bienenarten gehalten werden, erforderlich. Nur so kann gewährleistet werden, dass keine Vermischung mit anderen Bienenarten stattfindet.
In Nordrhein-Westfalen böte sich hierfür das Senne-Gebiet und der Naturpark Eifel an.

Die Unterzeichner dieser Petition bittet daher den Landtag von Nordrhein-Westfalen, im Senne-Gebiet oder im Naturpark Eifel zwei Schutzgebiete für die Dunkle Biene, eines für die Heidebiene und eines für die braune Biene, auszuweisen.

Zum Hintergrund:

Warum Dunkle Bienen?

Die ursprünglich in Deutschland heimische Dunkle Biene steht vor dem Aussterben. Durch Importe von Fremdrassen wurde sie immer mehr verdrängt. In Deutschland gibt es derzeit keine einzige funktionierende Belegstelle der Dunklen Biene. Nötig wären, um den Bestand zu erhalten, aber mindestens für jeden Ökotyp der Dunklen Biene eine Belegstelle, also mindestens vier.

Selbst wenn man selber keine Dunkle Biene hält, sollte der Schutz des Genpools dieser Mellifera-Unterart jedem Imker am Herzen liegen. Ein Nebeneinander von verschiedenen Bienenrassen ist möglich. Der Grundbestand einer Unterart muss jedoch gesichert werden. Dringend notwendig wäre zudem die Ausweisung eines ausreichend großen Schutzgebietes für die Dunk-le Biene in Deutschland. Die alte einheimische Dunkle Biene wird aus ökologischen und Artenschutzgründen gehalten und gepflegt.

Zwei wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten: Die Dunkle Biene fliegt andere und mehr einheimische Blütenarten an als Buckfast- und Carnicabienen. Ihr Verhalten ist dem Klima und der Landschaft seit Jahrtausenden angepasst. Dies bedeutet auch, dass sie kein größeres Brutnest, als es unbedingt nötig ist, anlegt.

Im Vergleich zu anderen Bienenrassen kann die dunkle Biene dank ihrer Widerstandskraft bei niedrigeren Temperaturen und z.T. sogar bei Regen eher ausfliegt. Ihr Schwarmtrieb ist gering. Das Brutnest ist nicht außerordentlich groß. Von den Vorzügen der Dunklen Biene wusste man auch schon in früherer Zeit zu berichten. Der bekannte „Bienenbaron“ August Freiherr von Berlepsch (1815-1877) schätzte z.B. die Vorzüge „seiner“ Dunkle Biene.
So ist die Dunkle Biene in Irland, von der es noch starke Bestände gibt, ein Ableger des breto-nischen Typs, während Dunkle Bestände in Großbritannien teilweise auf bretonischen dunkle Bienen und Heidebienen zurückgeführt werden können.

Eine Reliktpopulation von einem speziellen Heidetyp, der sich von der deutschen Heidebiene unterscheidet, ist auch auf der dänischen Insel Lsø zu finden. Von dort wurden Königinnen nach Grönland gebracht und man findet dort jetzt ebenfalls diesen Ökotyp. Die dunkle Biene in Norwegischen Flekkefjord stammt von original Heidebienenvölkern aus Deutschland ab, bilden also keinen eigenen extra Ökotypus. Die Dunklen Bienen in Schweden gehören teilweise zum Sonder-Heidetypus aus Lsø, teilweise sind es auch Importe über Norwegen der deutschen Heidebiene und zudem gibt es einen eigenständigen schwedischen Heidebienentypus. Heidebienen aus Schweden wurden wiederum nach Finnland importiert, die dort eigentlich nicht hin-gehören, denn dort war ursprünglich das Gebiet der Silvarum. In Frankreich gibt es allein im Zentralmassiv fünf dunkle Ökotypen. Daneben kann man dort die provenzalische und die bre-tonische Dunkle Biene finden. Es gibt keine Ökotypen „Südwesteuropa, Nordeuropa, Osteuro-pa, Westeuropa“, vielmehr müssen dort lebende vorhandene Dunkle Bienen den jeweiligen spezifischen Ökotypen wie z.b. Heidebiene, Alpenländische, Bretonische, Braune u.a. zugeordnet werden.

Entnommen mit freundlicher Genehmigung von:
http://www.alternativen.homepage.t-online.de/bioimker/dunklebiene.html

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6400 Mitglieder und über 470 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der obers-te Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Men-schen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

Kontakt
ÖDP NRW
Martin Schauerte
Weseler Straße 19/21
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Politik Recht Gesellschaft

Volksbegehren „Artenvielfalt-Rettet die Bienen“

ÖDP richtet Unterschriftsstellen für Bayern in NRW ein -Volksbegehren als Vorbild für Aktivitäten in NRW

Volksbegehren "Artenvielfalt-Rettet die Bienen"

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), Landesverband NRW

Bayerisches Volksbegehren
„Artenvielfalt – Rettet die Bienen“

ÖDP richtet Unterschriftsstellen für Bayern in NRW ein.

Volksbegehren als Vorbild für Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen

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(Münster/Dortmund/München) – „Wir erleben derzeit das größte Artensterben seit den Dinosauriern und können hier nicht mehr tatenlos zusehen“, so die Wochenzeitung „Die Zeit“. Über 50% der Bienenarten sind bedroht und über 80% der Falter sind bereits verschwunden. Auch Vögel und viele andere Arten sind in ihren Beständen drastisch dezimiert.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hat zum Schutze der Artenvielfalt ein Volksbegehren in Bayern eingeleitet.
Bereits über 50 Organisationen sind im Bündnis dieses Volksbegehrens. Neben einem breiten, offenen Bündnis sieht die ÖDP ihre eigene große Erfahrung mit der direkten Demokratie als großes Pfund, um auch dieses Volksbegehren erfolgreich umzusetzen. Bereits bei der Abschaffung des bayerischen Senats, der Streichung von 5 zusätzlichen Atomkraftwerksstandorten und der Einführung des konsequenten Nichtraucherschutzes hatte die ÖDP die großen Hürden nehmen können, die bei Volksbegehren und Volksentscheiden in Bayern gelten.

Jetzt geht es darum, durch Gesetzesänderungen den Artenschutz zunächst in Bayern zu stärken. Die ÖDP NRW sieht in diesem Volksbegehren eine Signalwirkung für ganz Deutschland, wie dies auch bei der Einführung eines konsequenten Nichtraucherschutzes war.

Die ÖDP in Nordrhein-Westfalen unterstützt dieses Volksbegehren auch als Signal für NRW. Daher richtet die ÖDP NRW für dieses Volksbegehren auch Unterschriftsstellen ein. Unterschreiben können alle mit erstem Wohnsitz in Bayern. Eine Reise in den Freistaat ist für die Unterschriftsleistung nicht erforderlich. Dies kann an einer der Unterschriftsstellen erfolgen.

Die nächsten Gelegenheiten das bayerische Volksbegehren zu unterstützen besteht für Bürgerinnen und Bürger mit Erstwohnsitz in Bayern

am 1. September 2018 in Dortmund in der Katharinenstraße,

und

vom 6. bis 9. September in Dortmund auf der FAIRFRIENDS, Westfalenhallen, Halle A3, Stand A34.

Nähere Informationen zum Volksbegehren:
https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

oder
https://www.oedp-bayern.de

Die Forderungen des Volksbegehrens in Stichworten:

1.) Biotopverbund schaffen

Das Problem: Die einzelnen, lokalen Lebensräume (Biotope) sind nicht mehr verbunden. Menschliche Siedlungen, Straßen und leergeräumte Ackerlandschaften schlagen tödliche Schneisen, die für die meisten Arten unüberbrückbar sind. Inzucht ist die Folge, die Tiere werden anfällig für Krankheiten und sterben. Deshalb fordern wir: Schafft zusammenhängende Lebensräume, sog. Biotopverbünde.

2.) Nachhaltige Ausbildung

Zu Unrecht wird derzeit die Schuld einseitig auf die Bauern geschoben. Die ganze Agrar-Förderungspolitik und auch die Ausbildung junger Landwirte ist seit Jahrzehnten falsch ausgerichtet. Statt das überlieferte bäuerliche Wissen über Zusammenhänge gelehrt zu bekommen, ist die Ausbildung auf Ertrag, Effizienz und „Smart Farming“ ausgerichtet. Die jungen Bauern lernen zwar alles über die chemische und mechanisier-te Landwirtschaft, aber sie lernen wenig über die Folgen und Zusammenhänge und auch die Risiken für Mensch und Natur. Das muss geändert werden, sonst hat die Artenvielfalt keine Chance. Das fordert auch die Bundesregierung (BNE).

3.) Mehr Transparenz

Wir wollen, dass die Bürger*innen Bayerns darüber informiert werden ob die Forderungen auch umgesetzt werden. Dafür ist der Landtag zuständig, nicht die Medien, die in der Regel Transparenz herstellen. Deshalb: Wir fordern, dass der Landtag jährliche Statusberichte über den Zustand der Arten und der Naturschönheit behandelt und veröffentlicht. So erfahren wir jedes Jahr, wie es um das ökologische Gleichgewicht bestellt ist. Nur so wird das neue Gesetz auch umgesetzt und angewendet.

4.) Mehr Öko, mehr Bio

Der Irrweg der exportorientierten Landwirtschaft führt zu einem dramatischen Artenrückgang; gleichzeitig müssen viele landwirtschaftliche Kleinbetriebe schließen. Die Folgen sind Agrarwüsten, gifthaltige Monokulturen und ein Verlust der Naturschönheit in unserer bayrischen Heimat. Der Artenschutz und die Unterstützung der bäuerlichen Landwirtschaft sind eng miteinander gekoppelt. Beide Seiten – Natur und Bauern – müssen gewinnen. Allem voran müssen Landwirte fair bezahlt werden, damit sie sich überhaupt noch um die Natur kümmern können.
Derzeit gibt es ca. 10% ökologisch bewirtschaftete Flächen. Wir fordern mind. 25% bis 2025. Außerdem muss der bayrische Staat als Vorbild vorangehen. Deshalb fordern wir, dass alle staatlichen Agrar- und Forstflächen umgestellt werden, auf eine ökologi-sche Bewirtschaftung und nachhaltige Nutzung.

5.) Mehr Blühwiesen

Mindestens 10% der Naturflächen müssen in Blühwiesen umgewandelt werden!
Aber, es blüht doch alles im Sommer, oder? Ja, aber meistens blüht es nicht durchgehend und oft sind es nicht die benötigten Futterquellen. Bienen und andere Bestäuber sind aber auf Vielfalt und Durchgängigkeit angewiesen. Eine Rapsmonokultur und zu satte Wiesen, auf denen fast nur noch der Löwenzahn blüht, sind kein gedeckter Tisch. Durch zu frühes und häufiges Mähen entstehen für die Insekten immer wieder Hungerperioden. Zuerst verhungern die Insekten, dann die Vögel, weil ihre Hauptnahrung, die Insekten, schon tot sind.

6.) Weniger Pestizide

Weg von Neonicotinoiden und weniger Bayer/Monsanto „Pflanzenschutz“!
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die chemische Landwirtschaft die Artenviel-falt ruiniert und gleichzeitig die Gesundheit der Bauern gefährdet. Das Totschlagar-gument, dass die Ernährungssicherheit mit Methoden von gestern gefährdet wird, ist eine Lüge. Permakultur, Ökolandbau, robuste Saaten und ein gesunder Boden bringen genügend Ertrag für uns. Wir produzieren aber gigantische Exportmengen und hier müssen wir uns entscheiden: Wollen wir deutsche Erzeugnisse in China und Afrika zu Dumping-Preisen verkaufen? Sind wir bereit aus Profitgründen und fehlgesteuerte Agrarpolitik, Artensterben, Bodendegradierung und nitrithaltigem Trinkwasser zu akzeptieren? Das muss sich ändern!

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6400 Mitglieder und über 470 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der obers-te Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Men-schen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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ÖDP fordert: Keine Rodungen im Hambacher Forst

RWE will vollendete Tatsachen schaffen

ÖDP fordert: Keine Rodungen im Hambacher Forst

Ökologisch Demokratische Partei (ÖDP), Landesverband NRW

(Münster/Düsseldorf/Kerpen) – RWE will Ernst machen und mit der Rodung im Hambacher Forst beginnen. „Ein ökologisch wertvolles Waldgebiet soll hier den Kohlebaggern geopfert werden“ so die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen. „Dabei werde derzeit um den Braunkohleausstieg gerungen.“ Die ÖDP NRW hält den Braunkohleausstieg für zwingend geboten, will Deutschland seine Klimaziele erreichen. Die Politik der vollendeten Tatsachen soll hier als Hindernis auf dem Weg zum Kohleausstieg von RWE aufgebaut werden.

Dies wird aus einer Äußerung von Andreas Nörthen von der Bezirksregierung Arnsberg deutlich: „Selbst wenn die Politik beschließen würde, noch heute aus der Braunkohle auszusteigen, müssten die Tagebaue um einige Hundert Meter in alle Richtungen vergrößert werden, um die Böschungen so abzuflachen, dass sie…stabil bleiben“. Die Bäume müssen also weg, damit die Böschung stabil bleibt. Diese Aussage ist insbesondere fragwürdig, da ja Böschungen ohne Baumbestand bekannterweise instabiler sind als solche mit Baumbestand.

Die Haltung der SPD zur Rodung ist für die ÖDP NRW skandalös. Die frühere SPD-Landesregierung hat, assistiert von ihrem Koalitionspartner „Bündnis90/DIE GRÜNEN“ diese Rodungspläne in ihrer Regierungszeit herbeigeführt. Zuletzt hat die rot-grüne Landesregierung mit einer Leitentscheidung die Fortführung des Braunkohletagebaus inclusive der Rodung des Hambacher Forstes beschlossen. Jetzt so zu tun, als sei man schon immer dagegen gewesen, ist zutiefst unglaubwürdig.

„In der Regierung Dinge veranlassen, die man dann anschließend in der Opposition bekämpft, zerstört jede demokratische Glaubwürdigkeit.“ so die ÖDP NRW. Sie fordert SPD und GRÜNE auf, sich nicht aus ihrer Verantwortung zu stehlen. Vielmehr sei jetzt eine glaubhafte Politik raus aus der Braunkohle erforderlich. „Aber außer Sonntagsreden bringen hier weder die SPD noch die GRÜNEN etwas zustande.“ So die ÖDP NRW. Sie fordert SPD und GRÜNE auf, ihren Ankündigungen jetzt endlich Taten folgen zu lassen. Gleichzeitig hofft sie auf die Vernunft der NRW-Landesregierung, diesen Umweltfrevel zu verhindern.

Gemäß einer Entscheidung der Bezirksregierung in Arnsberg darf im rheinischen Braunkohletagebau Hambach ab Oktober 2018 wieder Wald gerodet werden. Die Bezirksregierung hatte im Frühjahr den Hauptbetriebsplan für den Zeitraum 2018 bis 2020 nach „intensiver Prüfung“ genehmigt. Der Bescheid gilt für den Weiterbe-trieb des Tagebaus von Anfang April 2018 bis Ende 2020.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen fordert die sofortige Rücknahme dieser Entscheidung und den Stopp aller Vorbereitungen für eine Rodung. „Nimmt man den Klimaschutz ernst, so ist ein Kohleausstieg zwingend erforderlich. Nimmt man den Kohleausstieg ernst, so ist die Rodung im Hambacher Forst eine unverantwortliche Vernichtung von Natur!““ so die ÖDP NRW.

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 6400 Mitglieder und über 470 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeis-ter und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind …
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der obers-te Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Men-schen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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