Tag Archives: Nahrungsmittel

Wissenschaft Technik Umwelt

Die falsche Palmöl-Diskussion:

Biosprit oder Schokolade?

sup.- Ökologische Verantwortung ist richtig und gut. Sowohl in der Praxis als auch in der Diskussion läuft sie jedoch oft in eine falsche Richtung. Ein prominentes Beispiel: Palmöl in der Schokolade, das dem Produkt eine besondere Konsistenz gibt, steht in der Kritik. Zahlreiche Verbraucher glauben, aus ökologischer Verantwortung, konkret zum Schutz der Regenwälder, auf solche Produkte verzichten zu sollen. In den Supermarkt sind sie allerdings mit dem Auto gefahren, in dem Palmöl als Biokraftstoff verbrannt wird. Ein eindrucksvoller Widerspruch.

Derzeit werden rund 46 Prozent des von der EU eingeführten Palmöls zur Herstellung von Biodiesel genutzt. Im Tank des Autos glauben viele Menschen mit Biosprit etwas Gutes zu tun. Hier ist es „Bio“. So werden dann auch hydrierter Sprit aus Raps, Soja und Sonnenblumen sowie Ethanol aus Mais, Weizen oder Zuckerrüben in den Zylindern verbrannt. In den Nahrungsmitteln, für die solche Pflanzen eigentlich vorgesehen sind, gelten die Öle daraus dann allerdings nicht mehr als „Bio“, sondern als Problem.

Tatsache ist dagegen, dass die Nahrungsmittelwirtschaft bei der Umsetzung ökologischer Verantwortung beispielhaft ist. Im Jahr 2004 ist auf Initiative des WWF der „Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) gegründet worden. Hier wurden Standards und Prinzipien festgelegt, um eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion zu fördern. Rund ein Fünftel des weltweit hergestellten Palmöls ist mittlerweile über den RSPO zertifiziert. Deutschland ist mit einem Anteil von über 70 Prozent bei der Verwendung von zertifiziertem Palmöl im Vergleich zu anderen europäischen Ländern vorbildlich. Seit 2009 untersucht der WWF im zweijährigen Rhythmus die Nutzung des zertifizierten Rohstoffes. 44 Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland setzen vollständig oder teilweise zertifiziertes Palmöl ein. 88 Unternehmen von ihnen verwenden sogar zu hundert Prozent zertifizierte Ware. Verbraucher können den deutschen Palmöl-Check unter www.wwf.de einsehen. Hier sind die rein deutschen Unternehmen erfasst. Bei den internationalen Herstellern, die nachhaltiges Palmöl verwenden, sind Unternehmen wie Danone, Ferrero oder Kellogg“s in der beispielhaften Spitzengruppe. Auch hier lassen sich die Daten unter wwf.panda.org einsehen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Kunst Kultur Gastronomie

Schluss mit der Ernährungs-Hysterie

Fakten statt Bevormundung

Schluss mit der Ernährungs-Hysterie

Foto: Plassen-Verlag / Shutterstock (No. 5983)

sup.- Sich gesund und dabei sogar noch genussvoll zu ernähren, scheint in unserer Wohlstandsgesellschaft nahezu unmöglich geworden zu sein. Das gilt vor allem für die überwiegende Mehrheit der Menschen, die dazu bevorzugt auf verarbeitete Lebensmittel der Ernährungsindustrie zurückgreift. Diese Annahme vertreten mittlerweile nicht nur einige wenige pessimistische Außenseiter, sie wird vielmehr von der breiten Bevölkerung geteilt. Jahrzehntelange Negativ-Meldungen über Nahrungsmittel, deren Bestandteile und deren Potenzial, den Körper und vielleicht auch den Geist erkranken zu lassen, haben zu diesem katastrophalen Meinungsklima geführt.

Der Mensch steckt in einem täglichen Existenzdilemma: Um zu überleben, muss er essen und trinken. Sein Problem ist nicht das mangelnde Angebot, sondern die enorme Vielfalt an Lebensmitteln, mit denen er konfrontiert wird und vor denen kontinuierlich mit neuen Hiobsbotschaften gewarnt wird. Grundlage für diese permanenten Verunsicherungen, denen der Verbraucher ausgesetzt ist, sind keineswegs neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Dahinter steckt ein gigantischer Fake, den die Pharmaindustrie zur Schaffung milliardenschwerer neuer Märkte für Schlankheits- und Entwöhnungspillen strategisch genial über viele Jahre aufgebaut hat. Was sich wie eine abstruse Verschwörungstheorie anhört, wird von dem bekannten Gesellschaftskritiker Detlef Brendel in seinem neuen Buch „Schluss mit Essverboten / Warum Sie sich Ihre Ernährung nicht länger von Pharmalobby und Co diktieren lassen sollten“ (Plassen-Verlag) mit investigativ recherchierten Fakten äußerst nachvollziehbar belegt. Es stimmt nachdenklich, wenn man beispielsweise erfährt, dass die WHO beim Thema Ernährung von einer Organisation gesteuert wird, die mit vielen Millionen der Pharmaindustrie gegründet wurde.

Stellvertretend an dem derzeit prominentesten Sündenbock, dem beliebten wohlschmeckenden Zucker, zeigt Brendel auf, welche gewaltigen wirtschaftlichen Interessen hinter der gesteuerten Ernährungs-Hysterie stehen. Das große Geschäft mit der Angst der Menschen vor ernährungsbedingten Krankheiten betreibt laut Brendel jedoch nicht nur die Pharmaindustrie. Auch Organisationen wie Food Watch und profilneurotische oder profitorientierte Wissenschaftler bzw. selbst ernannte Experten sowie Vertreter der Lebensmittelindustrie und des Handels machen sich den genussfeindlichen Zeitgeist zunutze. Nicht das Wohl des Verbrauchers, sondern ihre eigenen Interessen stehen bei diesen unterschiedlichen Lobbygruppen im Fokus, wenn sie von den Politikern fordern, sich regulierend in die Ernährung der Menschen einzumischen.

Für all diejenigen, die ihr Essverhalten nicht mehr nach den Wünschen der Pharmaindustrie ausrichten, sondern sich wieder mit gutem Gewissen genussvoll ernähren wollen, ist die Lektüre von Brendels enthüllendem Buch der perfekte Appetitanreger.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Sonstiges

Recherchereise Ernährungswirtschaft

(Mynewsdesk) Ist Essen mehr als eine Frage des Geschmacks? Was essen wir heute und morgen?

Reisen Sie mit uns am 19. und 20 Juni 2017 in die spannende Gegenwart der Nahrungsmittel- und Genussmittelproduktion durch den Norden Sachsen-Anhalts und erleben Sie im Rahmen einer Recherchetour Realitäten und neue Ideen, die die Branche radikal verändern könnten. Natürlich sollen sie sein, regional, saisonal, frisch, bezahlbar und lecker – die Lebensmittel, aus denen wir unsere täglichen Mahlzeiten zaubern – am liebsten selbst, wäre das nur nicht so aufwändig. Local-, Seasonal-, Nature Food sind zentrale Trends innerhalb unserer Esskultur. Der Healthy Food Trend hält an. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist in – ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan. Selten war das Bewusstsein für unser Essen so geschärft. Essen, das ist heute nicht mehr nur Nahrungsaufnahme, sondern Ideologie, Weltsicht und politisches Statement. Fakten zur Nahrungsmittelindustrie, Informationen zu Produktionsbedingungen, Netz-werken, Forschung und sonstige Geheimrezepte für das profitable Wachstum der Branche finden Sie unter www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/nahrungsmittel

Melden Sie sich bitte unbedingt an, wenn Sie spannende Unternehmen, Produkte und Köpfe der Ernährungswirtschaft kennenlernen möchten. Gemeinsam mit der Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (AMG) laden wir Sie herzlich zur Recherchetour nach Sachsen-Anhalt, in den Landkreis Stendal und den Altmarkkreis Salzwedel, ein. Die Teilnahme ist kostenfrei. An- und Abreise zum Start- und Zielort Stendal erfolgen in eigener Regie. Wir bitten unbedingt um vorherige Anmeldung bei Frauke Flenker-Manthey, Tel. 0391 – 568 99 71 oder flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de

Bitte zögern Sie nicht, uns bei Fragen zu den Themen, der Organisation oder Anreise zu kontaktieren.

Das Programm finden Sie hier oder im Anhang.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/kpk6re

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/recherchereise-ernaehrungswirtschaft-81062

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/recherchereise-ernaehrungswirtschaft-81062

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/kpk6re

Wissenschaft Technik Umwelt

Wofür wird Palmöl benötigt?

Vergleich der weltweiten und der deutschen Nutzung

Wofür wird Palmöl benötigt?

Grafik: Supress (No. 5762)

sup.- Das Pflanzenfett von Ölpalmen ist ein Allround-Genie. Palmöl ist aufgrund seiner vielseitigen Produkteigenschaften für etliche Anwendungen derzeit kaum ersetzbar. Hinzu kommt: Ölpalmen sind äußerst effiziente fettliefernde Nutzpflanzen, ihre Ertrag-pro-Fläche-Bilanz ist unschlagbar. Laut einer Studie der Umweltschutzorganisation WWF werden von den weltweit rund 60 Mio. Tonnen Palmöl pro Jahr rund 68 Prozent für die Produktion von Nahrungsmitteln (inklusive Futtermittel für Nutztiere) verwendet, 27 Prozent gelangen in den industriellen Einsatz z. B. für Kosmetika sowie Reinigungsmittel und fünf Prozent werden bioenergetisch, vor allem für Bio-Kraftstoffe genutzt.

Für Deutschland zeigt sich hingegen ein ganz anderes Bild: Von den jährlich ca. 1,8 Mio. Tonnen Palmöl werden laut dem WWF 41 Prozent für Bioenergie benötigt, 40 Prozent für Nahrungsmittel und 17 Prozent für Industriebedarf (zwei Prozent sonstige Verwendungen). Der Einsatz von Palmöl unterscheidet sich in Deutschland also deutlich vom globalen Durchschnitt. Zwar darf gemäß der Nachhaltigkeitsverordnung der Bundesregierung für Bioenergie ausschließlich nachhaltig erzeugtes und entsprechend ausgezeichnetes Palmöl genutzt werden. Dennoch ist der energetische Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, die zugleich weltweit wichtige Nahrungsmittel sind, äußerst kritisch zu sehen. Auch die Erwartung, dass sich durch Beimischungsquoten für Biokraftstoffe der Treibhausgasausstoß im Verkehrssektor senken lässt, ist nicht aufgegangen. In der u. a. von der Deutschen Umwelthilfe sowie dem Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene unterstützten so genannten „Legauer Erklärung“ ist deshalb auch die Forderung enthalten: „Kein Einsatz von Palmöl für den Energiesektor.“

Bei der Verwendung von Palmöl für Nahrungsmittel sowie Industriebedarf mahnen Umweltschutzorganisationen eine konsequente Umsetzung der Prinzipien des ökologischen Landbaus sowie des fairen Handels an. Eine Südwind-Studie zeigt, dass der Anteil an entsprechend zertifiziertem Palmöl mit der Nähe des Endproduktes zum Konsumenten steigt. Bei Nahrungsmitteln liegt in Deutschland der Anteil von nachhaltig hergestelltem Palmöl bei 52 Prozent. Einen ähnlich hohen Wert erreichen mit 47 Prozent Wasch-, Reinigungs- und Körperpflegemittel. Hingegen kommt die Chemie/Pharmazie-Branche nur auf einen Anteil von 14 Prozent und der Sektor Futtermittel auf lediglich ein Prozent.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zu Nahrungsmitteln in Deutschland

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zu Nahrungsmitteln in Deutschland

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viele Nahrungsmittel werden jährlich in Deutschland in den Müll geworfen? Welche Lebensmittel werden auf diese Weise entsorgt? Welche weiteren Verlustarten gibt es entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln? Wie viele Nach- und Nebenprodukte handelt und verarbeitet die AGRAVIS Raiffeisen AG?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats Januar.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
http://www.agravis.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Palmöl in Nahrungsmitteln

Kennzeichnungspflicht fördert Nachhaltigkeits-Zertifizierung

Palmöl in Nahrungsmitteln

Grafik: Supress (No. 5705)

sup.- Etwa 33 Prozent des Palmöl-Verbrauchs in Deutschland von jährlich rund 1,8 Mio. Tonnen werden für die Produktion von Nahrungsmitteln verwendet. Weltweit spielt hingegen der Einsatz von Palmöl in Nahrungsmitteln mit knapp 70 Prozent die größte Rolle. Auf dem deutschen Markt finden Verbraucher die Zutat Palmöl vor allem in Margarine, Brot- und Backwaren, Pizzen und anderen Fertigprodukten, Schokolade und kakaohaltigen Aufstrichen, Eiscreme sowie in Knabberwaren. Die Illustration zeigt den jeweiligen Anteil dieser Produktgruppen am gesamten Palmöl-Verbrauch in Nahrungsmitteln.

Palmöl hat zahlreiche funktionale Vorzüge: Es verbessert die Geschmeidigkeit, die Wärmebeständigkeit, die Haltbarkeit sowie den Geschmack von Lebensmitteln. Nicht nur unter technischen Gesichtspunkten ist deshalb Palmöl nur sehr bedingt z. B. durch Soja-, Raps-, Sonnenblumen- oder Kokosnussöl ersetzbar. Auch unter Umweltaspekten scheint es wenig sinnvoll zu sein, Palmöl durch andere Öle zu substituieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Beratungsfirma Agripol im Auftrag der Umweltschutzorganisation WWF (World Wide Fund for Nature). „Der simple Austausch von Palmöl durch andere Pflanzenöle löst die Probleme nicht, sondern kann sie sogar verschlimmern“, warnt die WWF-Studienleiterin Ilka Petersen. Grund hierfür ist vor allem die mit Abstand höchste Ertragskraft von Ölpalmen im Vergleich zu allen anderen fettliefernden Nutzpflanzen.

Oberste Priorität kommt deshalb der Optimierung der Anbau-Bedingungen zu: „Es führt daher kein Weg daran vorbei, den Anbau von Ölpflanzen ausnahmslos umwelt- und sozialverträglicher zu gestalten“, so Ilka Petersen. Ein guter Schritt in diese Richtung ist mit der Ende 2014 eingeführten EU-Verordnung (Lebensmittelinformations-Verordnung) erzielt worden, der zufolge die Verwendung von Palmöl in weiterverarbeiteten Nahrungsmitteln explizit als eigenständige Zutat aufgelistet werden muss. Diese Kennzeichnungspflicht hat dazu beigetragen, dass Unternehmen bei ihrer Einkaufspolitik stärker für nachhaltig gewonnene Rohstoffe sensibilisiert worden sind. Laut Angaben von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) sind mittlerweile über 50 Prozent des im Nahrungsmittelbereich eingesetzten Palmöls nachhaltig zertifiziert. Durch ihr Einkaufsverhalten können Verbraucher dazu beitragen, diesen Trend weiter zu forcieren. In welchem Ausmaß sich große Markenhersteller für transparent rückverfolgbares Palmöl aus nachhaltig bewirtschafteten Plantagen engagieren, zeigt z. B. die aktuelle Greenpeace-Analyse ( www.greenpeace.de/themen/walder/musli-mit-bitterem-beigeschmack).

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Computer IT Software

Paradiesisch gut – gefriergetrocknete Früchte aus Sachsen-Anhalt für alle Welt

Paradiesisch gut - gefriergetrocknete Früchte aus Sachsen-Anhalt für alle Welt

(Mynewsdesk) Vom 22. bis zum 25. November bewirbt die Investitions- und Marketinggesellschaft das deutsche Bundesland Sachsen-Anhalt als attraktiven und innovativen Standort für die Ernährungswirtschaft auf der Konferenzmesse Food Matters Live in London, bei der über 600 Aussteller aus aller Welt Zusammenhänge zwischen Ernährungstrends und Gesundheit präsentieren. Eines der innovativen Unternehmen in London ist die Paradiesfrucht GmbH aus Sachsen-Anhalt

Fast lautlos ist es in dem Raum, in dem aus frischem Obst Trockenfrüchte werden. Ab und zu ein lautes Knacken. Die riesigen Tunnel, in denen das passiert, erinnern an liegende Milchtanks in einer Molkerei. Zehn bis vierzehn Stunden dauert der Prozess der Sublimation, bei dem das Eis in den gefrorenen Früchten verdunstet. Bei minus 18 Grad und im Vakuum. Übrig bleiben gefriergetrocknete Früchte, die zwei bis drei Jahre haltbar sind und ihren vollen Geschmack behalten.

Produktionsleiter Thomas Grothe durchquert mit langen Schritten den Tunnelraum. In der nächsten Halle schieben Mitarbeiter in Wattejacken Rollwagen, voll mit Blechen getrockneter Früchte. Es duftet nach Him- und Heidelbeeren. Früchte wie Apfel oder Physalis werden hier verarbeitet, Erdbeeren oder Ananas. 2.000 Tonnen verlassen jedes Jahr den Betrieb; das sind 14.000 Tonnen nasse Früchte. Aber auch Fisch, Fleisch und Kräuter – alles, was man gefriertrocknen kann. Mehrere Preise hat Paradiesfrucht schon bekommen, zuletzt den Unternehmerpreis des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

Paradiesfrucht ist auf Wachstumskurs. Seit Jahren sind die Produktionsanlagen in dem Betrieb inSalzwedel im Norden von Sachsen-Anhalt voll ausgelastet. Das Geschäft brummt. „Es gibt nicht viele Betriebe, die diesen Markt bedienen“, sagt Geschäftsführer Bernd Wiesner. „Man braucht Kapital und Know How.“ Der Prozess ist technisch anspruchsvoll. Vorstellen müsse man sich das so, als hänge man im Winter Wäsche auf. Die gefriere zunächst steif und sei dann trotzdem irgendwann trocken, vergleicht Bernd Wiesner.

Das Unternehmen bietet ein Gesamtpaket an. Das Konzept umfasst nicht nur Verarbeitung und Verkauf, sondern auch Dienstleistungen für die Kunden, die ausschließlich Geschäftskunden sind. Zu ihnen gehören alle großen bekannten Hersteller von Cerealien, Tee und Schokoladenerzeugnissen.Die Disponenten in Salzwedel wissen, wann ihre Kunden wieder Nachschub brauchen. Dann offerieren sie ihnen neue Lieferungen.

Die gefriergetrockneten Früchte aus Sachsen-Anhalt findet man in Müslimischungen oder im Tee genauso wie in Schokolade. „Schokoladenhersteller kommen nicht mehr an uns vorbei“, verrät Bernd Wiesner. In den Erzeugnissen aller großen Hersteller finden sich Fruchtstückchenvon Paradiesfrucht. „Wir entwickeln aber auch eigene Knusperprodukte. Etwa Würfelchen oder Fruchtplättchen für den Markt in den USA.“

Ursprünglich kommt Paradiesfrucht aus dem Geschäft mit Fruchtkonzentraten…

Erfahren Sie HIER mehr: http://lsaurl.de/pf2016de

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/zaseyr

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/multimedia/paradiesisch-gut-gefriergetrocknete-fruechte-aus-sachsen-anhalt-fuer-alle-welt-13483

Hintergrund zur IMG Sachsen-Anhalt mbH

Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt. 

Die Mitarbeiter der IMG bieten alle Leistungen rund um die Ansiedlung im Land von der Akquisition bis zum Produktionsstart. Außerdem vermarktet die IMG den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort nach außen und zeichnet verantwortlich für das Tourismusmarketing im In- und Ausland. 

Bereits zum zweiten Mal in Folge wurde die IMG als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Europa mit dem internationalen Top Investment Promotion Agency Award 2016 ausgezeichnet.

Das Land Sachsen-Anhalt ist einziger Gesellschafter der IMG. Weiterführende Informationen zu unseren Leistungen finden Sie hier.: http://www.investieren-in-sachsen-anhalt.de/wir-ueber-uns

Firmenkontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://www.themenportal.de/multimedia/paradiesisch-gut-gefriergetrocknete-fruechte-aus-sachsen-anhalt-fuer-alle-welt-13483

Pressekontakt
Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH
Frauke Flenker-Manthey
Am Alten Theater 6
39104 Magdeburg
+49 391 568 9971
flenker-manthey@img-sachsen-anhalt.de
http://shortpr.com/zaseyr

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Blech-Software steuert Produktion hochwertiger Maschinen für die Nahrungsmittelindustrie

Maßgeschneiderte Lösungen von Lantek für Effizienz und Qualitätssicherung

Blech-Software steuert Produktion hochwertiger Maschinen für die Nahrungsmittelindustrie

Darmstadt, 17. November 2016 – Damit Verbraucher sichere Lebensmittel und Getränke bekommen, muss die Nahrungsmittelindustrie höchste Qualitätskriterien erfüllen – vom Rohstoff bis zum fertig verpackten Produkt im Regal. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Nahrungsmittelindustrie hinsichtlich Sicherheit, Qualität, Zuverlässigkeit, Präzision und Hygiene. Mit Blech-Software von Lantek haben sie alle Prozesse der Metallverarbeitung jederzeit im Griff. Und noch viel mehr: Sie können damit sämtliche Prozesse optimieren – von der Angebotserstellung über computergestützte Konstruktion, intelligente Materialausnutzung und Synchronisierung aller Herstellungsschritte bis zur termingerechten Fertigstellung und Lagerverwaltung.

Wer Maschinen für die Nahrungsmittelindustrie herstellt, verfügt meist über ein breit gefächertes Angebot: Das Standardprogramm an Einzellösungen etwa zur Lebensmittelmischung, -zentrifugierung oder -sprühtrocknung ist oft Teil eines modularen Systems, das je nach Bedarf des Kunden ausgebaut werden kann – bis zur kompletten Straße, die aus Rohstoffen Produkte herstellt, verpackt und auf Paletten zum Versand bereitstellt. Die auftragsbezogene Produktion solcher Maschinen oder Produktionsstraßen lässt in Metallbetrieben kostbare Personal- und Maschinenkapazitäten ungenutzt – und erzeugt eine Unmenge an Restplatten, die wiederum einen enormen Verwaltungsaufwand generieren.

Projektübergreifende Arbeitsweise

Eine projektübergreifende und teilebezogene Arbeitsweise hingegen führt die Daten von Werkstücken gleicher Materialstärke und -güte aus verschiedenen Aufträgen zusammen, verschachtelt sie effizient auf der Platte, nutzt mögliche Blechreste zur Fertigung von Standardteilen auf Vorrat – und führt am Ende alle Teile eines Auftrags wieder zusammen. Softwaretools von Lantek ermöglichen Unternehmen diese Arbeitsweise, mit deren Hilfe sie zeitgleich verschiedene Modelle, Versionen und Varianten fertigen können, um ihre Anlage jederzeit optimal auszulasten.

Das umfassende Software-Portfolio an CAD/CAM-Lösungen mit fortschrittlichsten Verschachtelungsalgorithmen sowie Bearbeitungsstrategien und Produkten zum Fertigungsmanagement (Blech-MES-Software) und Ressourcenplanung (ERP) ist so aufgebaut, dass Unternehmen genau die Bausteine finden, die zu ihrer individuellen Situation und ihrem Entwicklungsstand passen. Ausgehend von der Gesamtbetrachtung der Fabrik und im engen Austausch mit dem Kunden, gehen die IT-Experten von Lantek mit ihm gemeinsam den Weg zu einem individuellen Gesamtkonzept. Integrationsmechanismen ermöglichen die effiziente Einbindung vorhandener Software-Systeme, wie beispielsweise für Design oder Verwaltung.

Schnittstellen zu mehr als 1.000 Maschinentypen

Mit der Schachtel-Software Lantek Expert und Lantek Flex3d können Unternehmen mühelos CAD-Daten und Materialrechnungen importieren – und auch aus PDF-Dateien ihrer Kunden aus der Lebensmittelbranche Geometrien erzeugen und nachbearbeiten. Danach verschachtelt das System die Formen und erzeugt den CNC-Code zur Programmierung von Blechschneidmaschinen (mit Autogen-, Plasma-, Laser- oder Wasserstrahltechnologie), Schlagscher- oder Stanzmaschinen. Schnittstellen zu mehr als 1.000 Maschinentypen erlauben es dem Kunden, mit Software von Lantek einen heterogenen Maschinenpark aus einer einzigen Oberfläche zu steuern und lassen ihm auch bei Ersatz oder Zukauf größtmögliche Freiheit.

Lantek Expert verwaltet die gesamte Maschinentechnik und berechnet Zeit und Kosten pro Werkstück und Blech. Damit können Unternehmen ihre Rentabilität besser im Griff behalten. Aus einer Bibliothek parametrischer Teile sowie einer offenen Datenbank können Benutzer Teile, Fertigungsaufträge, Platten und viel mehr abrufen. Dafür müssen sie lediglich Kriterien wie den verwendeten Werkstoff, die Stärke, den Kunden oder das Datum eingeben. Ein Pluspunkt für die Qualitätssicherung und Nachverfolgbarkeit der Produkte, die an Kunden in der Nahrungsmittelbranche geliefert werden.

Projektstatus- und Qualitätskontrolle per Mausklick und in Echtzeit

Dank des permanenten Monitorings aller Produktionsprozesse bis zur Fertigstellung können Produktionsmanager jederzeit per Mausklick und in Echtzeit den Projektstatus und die Auslastung der Maschinen nachverfolgen und sich davon überzeugen, dass die Qualität stimmt, die Produktion effizient und kostenoptimiert läuft und Lieferfristen eingehalten werden.

Metallbestände im Lager können mit Lantek Integra effizient erfasst werden. Ist dann bei einer Bestellung das Maß der zu schneidenden Geometrie bekannt, liefert eine Probeschachtelung exakte Aussagen, ob noch ausreichend Material vorhanden ist oder nachbestellt werden muss. Die Anlieferung der Bleche an die Schneidmaschinen erfolgt automatisch.

Hersteller von Maschinen für die Nahrungsmittel verarbeitende Industrie müssen keine teuren Produktionsausfälle befürchten, wenn sie die Vorteile der Lantek-Blech-Software genießen möchten: Die Umstellung erfolgt im laufenden Betrieb. Zusätzlich bietet Lantek seinen Kunden einen umfassenden Support mit Telefon- und Fernwartung sowie Vor-Ort-Service.

Über Lantek
Lantek bietet Softwarelösungen CAD/CAM/MES/ERP für Unternehmen, die unter Einsatz beliebiger Schneid- (Laser, Plasma, Autogen, Wasserstrahl, Scheren) und Stanzverfahren Stahlbleche, Stahlrohre und Stahlträger fertigen. Lantek verbindet die fortschrittlichste Verschachtelung der Branche mit den höchsten Standards im Fertigungsmanagement. Das Unternehmen steht für Innovation und betreibt seit seiner Gründung 1986 in der nordspanischen Provinz Alava eine konsequente Internationalisierung. So hat Lantek sich zu einem führenden Anbieter für CAD- / CAM- / MES- und ERP-Lösungen entwickelt. Weltweit ist Lantek heute der Marktführer mit seinem Angebot an nicht-proprietärer Software in der Blech- und Stahlverarbeitung, also Lösungen, die nicht von einem Maschinenhersteller stammen, sondern unterschiedliche Systeme aus einer Oberfläche steuern können. Heute hat das Unternehmen mehr als 18.000 Kunden in über 100 Ländern. Es ist mit eigenen Büros in 15 Ländern vertreten. Daneben verfügt es über ein großes Netzwerk von Distributoren.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website: www.lanteksms.com oder fordern Sie weitere Einzelheiten an unter: marketing@lanteksms.com

Firmenkontakt
Lantek Systemtechnik GmbH
Christoph Lenhard
Schöfferstraße 12
64295 Darmstadt
06151 397890
info@lantek.de
http://www.lanteksms.com

Pressekontakt
rfw. kommunikation
Ina Biehl-v.Richthofen
Poststraße 9
64295 Darmstadt
06151 39900
info@lantek.de
http://www.rfw-kom.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Alfa Laval unterstützt mit „Food Logic“ die Lebensmittelindustrie der Zukunft

Mit dem neuartigen „Food Logic“-Konzept fokussiert sich Alfa Laval auf die Bedürfnisse einer nachhaltigen und profitablen Lebensmittelverarbeitung.

Alfa Laval unterstützt mit "Food Logic" die Lebensmittelindustrie der Zukunft

Alfa Laval Mid Europe GmbH

Wie schon heute die Weichen für die Lebensmittelproduktion der Zukunft stellen? Mit dem neuartigen „Food Logic“-Konzept fokussiert sich das schwedische Unternehmen Alfa Laval ( http://www.alfalaval.de ) auf die Bedürfnisse einer nachhaltigen und profitablen Lebensmittelverarbeitung, bei der den Anforderungen der Lebensmittel von morgen bereits jetzt durch das hygienische Equipment des Unternehmens durch eine flexible und profitable Produktion Rechnung getragen wird.

Das anhaltende Bevölkerungswachstum und die wandelnden Trends und Anforderungen beim Lebensmittelkonsum sorgen für große Umbrüche beim weltweiten Lebensmittelverbrauch. Die Herausforderungen sind massiv, bis 2070 werden rund 70 Prozent mehr Lebensmittel benötigt, um den Bedarf einer Weltbevölkerung von dann rund 9,6 MilliardenMenschen zu erfüllen. Hinzu kommen globale Entwicklungstrends, wie etwa die steigende Urbanisierung, die alternde Bevölkerung, steigende Lebensstandards und der immer höhere Anteil an erwerbstätigen Frauen.

Diese Entwicklungen haben schon für sich genommen einen großen Einfluss auf die Lebensmittelproduktion, im Zusammenspiel führen sie jedoch zu großen Umbrüchen, zum Beispiel in Form von einer rasant steigenden Nachfrage nach funktionalen und verzehrfertigen Lebensmitteln.

Food Logic von Alfa Laval ist ein Konzept, das Lebensmittelherstellern dabei hilft, diesen sich stark verändernden Anforderungen gerecht zu werden. Food Logic basiert auf einem umfangreichen Portfolio an innovativer und hygienischer Ausrüstung, der Expertise von Alfa Laval bei den entscheidenden Schlüsseltechnologien und auf der globalen Präsenz des Unternehmens.

Das Angebot von Alfa Laval an hygienischem Equipment konzentriert sich auf Lebensmittelanwendungen, die in Zukunft stärker gefragt sein werden. Dazu gehören Suppen und Soßen, Dressings und Gewürze, Produkte auf Tomaten- und Sojabasis und Babynahrung. Mit Food Logic liefert Alfa Laval nicht nur das Equipment für diese Anwendungen, sondern fungiert als Wissenspartner mit langjähriger Erfahrung für die Kunden des Unternehmens.

„Unsere Branche steht vor herausfordernden Zeiten, doch dadurch bieten sich auch großartige Möglichkeiten für diejenigen, die mit Flexibilität und Effizienz auf eben diese Herausforderungen reagieren“, so Susan Schouv, Global Market Unit Manager Food bei Alfa Laval.

Erfahren Sie mehr auf http://www.alfalaval.de/foodlogic

Über Alfa Laval

Alfa Laval (www.alfalaval.com) ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und kundenspezifischen Verfahrenslösungen, die auf den Schlüsseltechnologien des Unternehmens in den Bereichen Wärmeübertragung, mechanische Separation oder Fluid Handling basieren.

Die Geräte, Systeme und Dienstleistungen des Unternehmens sind speziell entwickelt, um den Kunden bei der Optimierung der Prozesse zu unterstützen. Die Lösungen helfen ihnen beim Erhitzen, Kühlen, Separieren und Transportieren von Produkten in Branchen, in denen Lebensmittel und Getränke, Chemie und Petrochemie, Pharmaartikel, Stärke, Zucker und Ethanol produziert werden.

Die Produkte von Alfa Laval werden auch in Kraftwerken, auf Schiffen, in der Maschinenbau-Industrie, im Bergbau, in der Abwasserbehandlung sowie für Klima- und Kälteanwendungen eingesetzt. Alfa Laval arbeitet weltweit in gut 100 Ländern eng mit den Kunden zusammen, um ihnen dabei zu helfen, im globalen Wettbewerb vorne zu bleiben.

Alfa Laval ist an der Nasdaq OMX gelistet und erwirtschaftete im Jahr 2015 einen Jahresumsatz von rund 39,7 Mrd. SEK (ca. 4,25 Milliarden Euro). Das Unternehmen beschäftigt rund 17.500 Mitarbeiter.
www.alfalaval.de

Kontakt
Alfa Laval Mid Europe GmbH
Rolf Lindenberg
Wilhelm-Bergner-Str. 7
21509 Glinde
+49 40 7274 2466
rolf.lindenberg@alfalaval.com
http://www.alfalaval.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

BRAIN, AnalytiCon und Roquette unterzeichnen eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe

(Mynewsdesk) • Die drei Partner des DOLCE-Konsortiums stellen sich der Herausforderung, neue Konzepte im Bereich Zucker und Süßstoffe in verschiedenen Märkten und Anwendungen zu entwickeln
• Viele der größten Fortune 500 Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein starkes Interesse auf diesem Gebiet

Zwingenberg und Potsdam (Deutschland) und Lestrem (Frankreich), 29. August 2016: Das Bioökonomie-Unternehmen BRAIN AG (ISIN DE0005203947 / WKN 520394), der Naturstoffspezialist AnalytiCon Discovery GmbH und Roquette, ein Marktführer für Inhaltsstoffe für Speziallebensmittel aus pflanzlichen Rohmaterialien, haben heute eine strategische Partnerschaft mit dem Namen DOLCE bekannt gegeben. Innerhalb dieses einzigartigen Konsortiums werden die Partner gemeinsam natürliche Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärker mit dem Ziel entwickeln, eine Zucker- und Kalorienreduktion in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln und Getränken zu erreichen. Diese Innovationen werden dem globalen Markt zugutekommen und die dringenden Bedürfnisse hinsichtlich des natürlichen Zuckeraustausches adressieren.

Im stetigen Bestreben nach Innovationen beabsichtigt Roquette innerhalb des DOLCE-Konsortiums von der proprietären Screening-Technologie der BRAIN sowie AnalytiCons Zugang zur einzigartigen Vielfalt von Naturstoffen, isoliert aus essbaren Pflanzenmaterialien, zu profitieren. Roquette wird in der späten Phase der Partnerschaft die Entwicklung, die Produktion und Belieferung der Inhaltstoffe für verschiedene Märkte und Anwendungsgebiete übernehmen.

Das Ziel des DOLCE-Konsortiums ist die Entwicklung von neuartigen natürlichen Süßgeschmacksverstärkern und Süßstoffen. Damit soll es gelingen, die Ernährung durch optimierte Lebensmittelzubereitungen zu verbessern. Parallel dazu wird eine an die globalen Kunden gerichtete Markenstrategie mit den neuen Konzepten aufgestellt. Viele der größten „Fortune 500“ Konsumgüterprodukt-Unternehmen haben ein nachhaltiges Interesse an diesem Themenkomplex und es wird erwartet, dass der Markt für Konsumgüter und Getränke von der Entwicklung dieser neuen Süßungsmittel profitiert.

„Es gibt einen großen Bedarf für natürliche Süßungsmittel auf dem Gebiet der Nahrungsmittel und Getränke, um so den Kaloriengehalt in Lebensmittelzubereitungen zu reduzieren“, stellt Thierry Marcel, Executive Vice President R&D bei Roquette, fest. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass dieses DOLCE-Konsortium einen richtungsweisenden Erfolg in der Entwicklung neuartiger Süßstoffe erzielen und einen bisher nicht ausreichend bedienten Marktbedarf für alternative Lösungen im Bereich natürlicher Süßungsmittel adressieren wird.“

„Das DOLCE-Programm verfolgt das Ziel, mit der neuen Generation von Süßungsmitteln einen attraktiven Wertzuwachs bei den DOLCE-Akteuren zu induzieren. Diese Süßungsmittel-Innovationen werden uns interessante Möglichkeiten für Produkte in verschiedenen Märkten der Konsumgüterindustrie ermöglichen. Wir sind hoch erfreut, dass sich Roquette, einer der weltweit führenden Anbieter von Lebensmittelinhaltsstoffen, für BRAIN und unserem Tochterunternehmen AnalytiCon als wichtige Partner für die Herstellung natürlicher Süßstoffe entschieden hat, um diese Aufgabe gemeinsam zu bewältigen“, führt Dr. Jürgen Eck, CEO der BRAIN, aus.

„Gemeinsam mit Roquette werden wir als Konsortium dieses Programm starten und so die Entwicklung von Süßstoffen in verschiedenen Märkten und Anwendungsgebieten steuern. Dabei werden wir auch aktiv eine marktübergreifende Markenstrategie für die neuen Konzepte vorantreiben sowie die Bedürfnisse der Konsumenten von Lebensmitteln und Getränken nach natürlichen Süßungsmitteln bedienen“, sagt Dr. Martin Langer, Executive Vice President Corporate Development bei der BRAIN.

„Die Kombination der Screening-Technologie der BRAIN, der Erfahrung mit dem Zugang zum Werkzeugkasten der Natur zur Identifizierung und Entwicklung neuer Lösungen, zusammen mit der Verfügbarkeit der Naturstoffbibliothek von AnalytiCon ist einzigartig und wird uns den Zugang zu einer neuen Generation natürlicher Süßstoffe und Süßgeschmacksverstärkern ermöglichen“, erklärt Dr. Lutz Müller-Kuhrt, CEO der AnalytiCon.

Diese DOLCE-Allianz wird einen Brückenschlag zwischen der Identifizierung & Entwicklung (BRAIN und AnalytiCon), Formulierung & Produktion (Roquette) und Marketing & Verkauf (Konsumgüterprodukt-Unternehmen) von innovativen Süßungsmitteln in verschiedenen Segmenten im Bereich Lebensmittel und Getränke ermöglichen, was neue Chancen in verschiedenen Feldern der Konsumgüterindustrie eröffnet.

Laut eines kürzlich auf der Website marketsandmarkets.com publizierten Berichts wird der Markt für Zuckerersatzstoffe im Jahr 2015 auf 13,26 Mrd. US$ taxiert und es wird erwartet, dass bis ins Jahr 2020 etwa 16,53 Mrd. US$ erreicht werden, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 4,5% entspräche. In Bezug auf das Volumen an Zuckerersatzstoffen werden 17,03 Mio. Tonnen bis 2020 vorhergesagt. Es gibt einen stetig wachsenden Bedarf an neuen Konzepten mit natürlichen Süßstoffen, welche auf eine gesunde Art und Weise den Süßgeschmack von Zucker nachahmen. Der globale Markt für hochpotente Süßstoffe wurde gemäß einer Studie der Credit Suisse aus dem Jahr 2013 mit jährlich 1,2 Mrd. US$ berechnet. Gemäß einer Studie von Lux Research machen Zuckerersatzstoffe heutzutage bereits 22% des gesamten Süßstoffmarktes aus, wobei natürliche Süßstoffalternativen nur 1% davon repräsentieren. Im Zuge des Trends zu natürlichen und gesunden Inhaltsstoffen, haben diese natürlichen Alternativen das Potenzial, zwischen 2 und 25% der gesamten Saccharose in produktübergreifenden Kategorien wie Backwaren, Cerealien, Getränke und Konfektwaren zu ersetzen.

Über BRAIN:
Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen Biotechnologie, der Kerndisziplin der Bioökonomie. So identifiziert BRAIN bislang unerschlossene, leistungsfähige Enzyme, mikrobielle Produzenten-Organismen oder Naturstoffe aus komplexen biologischen Systemen, um diese industriell nutzbar zu machen. Aus diesem „Werkzeugkasten der Natur“ entwickelte innovative Lösungen und Produkte werden bereits erfolgreich in der Chemie sowie in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Geschäftsmodell der BRAIN steht heute auf zwei Säulen: „BioScience“ und „BioIndustrial“. Die Säule „BioScience“ umfasst das – zumeist auf exklusiver Basis abgeschlossene – Kollaborationsgeschäft der BRAIN AG mit Industriepartnern wie z.B. BASF, Ciba, Clariant, Evonik, DSM, Genencor, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Schering, Südzucker und Symrise, um nur einige zu nennen. Die zweite Säule „BioIndustrial“ umfasst die Entwicklung und Vermarktung von eigenen Produkten und aktiven Produktkomponenten der BRAIN. Die Gruppe erreichte eine gesamte operative Leistung etwas 25,7 Mio. EUR im Finanzjahr 2014/2015 und beschäftigte circa 220 Mitarbeiter.
www.brain-biotech.de

Über AnalytiCon Discovery
Die international agierende AnalytiCon Discovery GmbH ist der globale Marktführer auf dem Gebiet der Naturstoff (NP)-Bibliotheken mit vollständig aufgeklärten Strukturen. Mit 60 Mitarbeitern am Potsdamer Biotech-Campus, bietet AnalytiCon Dienstleistungen für jede Phase der Versorgungskette für NP-basierte Wirkstoffentdeckung und Entwicklung an. Das Unternehmen bietet die gesamte Spanne von Serviceleistungen für die schnelle Entwicklung von NP-basierten Leitstrukturen, von der Lieferung der Rohmaterialien bis zur Fermentation, der Isolierung und Strukturaufklärung im Hochdurchsatz bis hin zur NP-basierten medizinischen Chemie. Das von AnalytiCon angewendete innovative Technologiekonzept führte zu hochkarätigen Verträgen mit Unternehmen aus der pharmazeutischen, Lebensmittel und Kosmetikindustrie in Europa, USA und Japan. Mit der Zeit erlangte das Unternehmen Zugang zu 15% aller weltweit bekannten Naturprodukte, sowie zu tausenden bisher nicht veröffentlichten Strukturen. AnalytiCon hat außerdem das BIOS-Konzept (Biology Oriented Synthesis) etabliert, eine Technologie zur Entwicklung und Produktion fokussierter kombinatorischer Stoffbibliotheken basierend auf seltenen Kernstrukturen, welche bioaktive strukturelle Elemente enthalten (Nat-DiverseTM).
www.ac-discovery.com

Über Roquette
ROQUETTE „Wohlbefinden steigern durch das Beste der Natur“
Als familiengeführte Gruppe dient Roquette Kunden weltweit und ist führend bei Lebensmittel -Spezialinhaltstoffen und pharmazeutischen Hilfsstoffen. Die Produkte und Konzeptlösungen der Gruppe schaffen einen nachgewiesenen technologischen Nutzen für Ernährung und Gesundheit, maßgeschneidert für die Pharma-, Ernährungs-, Lebensmittelindustrie und für ausgewählte Märkte. Das Angebot von Roquette wird aus pflanzenbasierten Rohmaterialien wie Mais, Weizen, Kartoffeln und Erbsen produziert. Seit seiner Gründung vor über 80 Jahren beruhte das Wachstum der Gruppe auf Innovation, Leidenschaft für die Aufgaben und der Verpflichtung Ziele zu erfüllen.
Roquette ist in über 100 Ländern tätig, erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit mehr als 8000 Mitarbeiter weltweit.
www.roquette.com

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/5v1oc7

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/unternehmen/brain-analyticon-und-roquette-unterzeichnen-eine-strategische-partnerschaft-zur-entwicklung-einer-neuen-generation-natuerlicher-suessstoffe-34081

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Vielfalt. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 100 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Emscher Genossenschaft, Evonik, Fuchs, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 120 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Die 2010 initiierte Industrialisierungsstrategie (BioIndustrial), welche als zweite Säule des Geschäftes neben dem Kooperationsgeschäft (BioScience) aufgebaut wurde, konnte erfolgreich ausgebaut werden. Sie erlaubt der BRAIN AG in der BRAIN Gruppe den Zugriff auf die gesamte Wertschöpfungskette verschiedener lukrativer Märkte von der Identifizierung biologischer Lösungen, deren Entwicklung sowie der Implementierung dieser in den Zielindustrien. Zurzeit sind in der BRAIN Gruppe sechs erfolgreich am Markt agierende Unternehmen konsolidiert.

Firmenkontakt
BRAIN AG
Dr. Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
http://www.themenportal.de/unternehmen/brain-analyticon-und-roquette-unterzeichnen-eine-strategische-partnerschaft-zur-entwicklung-einer-neuen-generat

Pressekontakt
BRAIN AG
Martin Langer
Darmstädter Straße 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
www.brain-biotech.de