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Premiere in Murnau: „Kunstwirte“ feiern Abschlussfest

Im Kulturpark Kunst und Kulinarik genießen, selbst kreativ werden und sich auf die nächsten Sommer freuen: Das „Kunstwirte-Projekt“ wird 2018 und 2019 fortgesetzt

Premiere in Murnau: "Kunstwirte" feiern Abschlussfest

Murnau lädt am 9. September zum „Kunstwirte-Fest“ in den Kulturpark. Die Feier bildet den Abschluss des aktuellen Kunst-Kulinarik-Projektes, zu dem sich in diesem Sommer erstmals neun Staffelseewirte und 13 lokale Künstler zusammengeschlossen haben. Ihr Ziel: die heimische Kunst erlebbar machen und die Menschen mit den Künstlern ins Gespräch bringen. Zu betrachten und auch zu kaufen sind Fotografien, Gemälde und Skulpturen, die derzeit noch in den Stuben der teilnehmenden Wirte ausgestellt sind. Erst zum „Kunstwirte-Fest“ ziehen die Werke in den Kulturpark um, wo die Staffelseewirte zwischen 15 und 23 Uhr für kulinarische Highlights sorgen werden. Zum Augen- und Gaumenschmaus gibt“s die passende musikalische Begleitung: Inspiriert von den unterschiedlichen Kunstwerken geben am Nachmittag ein Cellist und die Band „Galoppingbirds“ ihre musikalischen Improvisationen zum Besten. Am Abend, wenn die Blaue Bar mit Cocktails und Snacks eröffnet und eine Installation mit Licht und Schatten spielt, rollt das Musikerkollektiv „Groovergnügen“ den Klangteppich aus und sorgt für entspannte Beats. Der Eintritt zum Fest ist frei. www.murnau.de, www.kunstwirte.de
„Das „Kunstwirte-Projekt“ ist so gut angekommen, dass wir es auf jeden Fall fortsetzen werden“, freut sich Alexandra Sichart, stellvertretende Leiterin der Tourist Info Murnau. Gedacht war das Projekt, in dem Kunst und Kulinarik eine stimmige Symbiose eingehen, ursprünglich als einmaliges Ereignis, um das zehnjährige Bestehen der Staffelseewirte gebührend zu feiern. Diese haben sich seit der Vereinsgründung im Jahr 2007 in besonderer Weise der Qualität, Regionalität und Saisonalität ihrer Produkte verschrieben und setzen bei ihren Kreationen vor allem auf Originalität – ganz so wie die Künstler auch.

Nach dem großen Erfolg in diesem Sommer werden die „Kunstwirte“ nun auch 2018 und 2019 Vernissagen veranstalten, viele Wochen lang die Werke ansässiger Künstler ausstellen und vor allem bei den Kunst-Gourmet-Reisen ihre schmackhaften Kreationen kredenzen. Auf diesen „kulinarischen Kunstausflügen“ besuchen kunstaffine Feinschmecker an einem Abend fünf Restaurants und genießen pro Station einen Gang – von Amuse bouche und Aperitif bis zu Dessert und Digestif. „Das Interesse unter unseren Gästen aus ganz Deutschland, aber auch unter Einheimischen und Zugezogenen auf der Suche nach Gleichgesinnten war so enorm, dass wir die Teilnehmerzahl am Ende auf 20 beschränken mussten“, sagt Alexandra Sichart.

Dass die Kunst-Gourmet-Reisen so beliebt sind, ist für Maler und Schmiedekünstler Marc Völker keine Überraschung. „Die Gäste lernen in den verschiedenen Locations die jeweiligen Künstler persönlich kennen und können sich mit ihnen über ihre Werke direkt austauschen“, erklärt der „Kunstwirte“-Initiator. „Die Kunst, die hier und jetzt entsteht, kommt damit aus der Deko-Ecke heraus und wird lebendig.“ Positiver Nebeneffekt für die Kreativen aus den Bereichen Malerei, Druck, Design, Skulptur, Perfomance und Fotografie: Das ein oder andere Objekt hat bereits den Besitzer gewechselt.
Auch beim Abschlussfest im Kulturpark, bei dem die Vielfalt der unterschiedlichen Werke deutlich wird, darf das Publikum Kunst nicht nur betrachten, sondern auch erwerben. Und für diejenigen, die nach so viel Inspiration selbst einmal kreativ werden wollen, bietet das „Kunstwirte-Fest“ ebenfalls Raum. Genauer gesagt: die „whitebox“, einen begehbaren Würfel, dessen weiße Wände gestaltet werden wollen. Stattfinden wird das Fest auch bei schlechtem Wetter. Dann verlagert sich das Geschehen jedoch in das an den Park angrenzende Kultur- und Tagungszentrum.

Infos zur Region:
Tourist-Information Murnau, Kohlgruber Straße 1, 82418 Murnau a. Staffelsee,
Tel.: 08841/6141-0, Fax: 08841/6141-21, touristinfo@murnau.de, www.murnau.de

Murnau am Staffelsee gilt als Wiege des Expressionismus, denn hier fanden Wassily Kandinsky und Gabriele Münter einst ihre Wahlheimat und hoben mit Gleichgesinnten die Künstlervereinigung „Der blaue Reiter“ aus der Taufe. Das Münter-Haus und das Schloßmuseum bilden reizvolle Ziele für Kunst-Interessierte, während man beim Bummel durchs Städtchen so manches Motiv erkennt, das die Maler einst auf Leinwand bannten.

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Zum 140. Geburtstag zeigt das Schloßmuseum Murnau „Gabriele Münter und die Volkskunst“

Künstlerstädtchen am Staffelsee widmet Wahl-Murnauerin Sonderausstellung: Hinterglasbilder und Stillleben von Gabriele Münter und Freunden

Zum 140. Geburtstag zeigt das Schloßmuseum Murnau "Gabriele Münter und die Volkskunst"

Hier im „Münter-Haus“ ist immer noch Gabriele Münters umfangreiche Volkskunst-Sammlung zu sehen. (Bildquelle: Wolfgang Ehn)

Gabriele Münter wäre in diesem Jahr 140 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass widmet das Schloßmuseum Murnau der berühmten Expressionistin, die der malerischen Stadt am Staffelsee bis zu ihrem Tod 1962 treu blieb, eine Sonderausstellung. „Gabriele Münter und die Volkskunst“ zeigt vom 7. Juli bis 12. November mehr als 60 Exponate der Malerin und ihrer Weggefährten. Unter den Hinterglasbildern und Stillleben aus Öl, Aquarell und Gouache sind Leihgaben aus Bern, dem Vatikan und ganz Deutschland. Die Ausstellung macht erstmals den enormen Einfluss deutlich, den die oberbayerische Volkskunst auf Gabriele Münter und andere Mitglieder der Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ hatte. Der Eintritt kostet 6 Euro, geöffnet ist das Schloßmuseum in der historischen Altstadt auch an Feiertagen. Zeitgleich präsentiert das Oberammergau Museum eine große Auswahl an traditionellen Hinterglasbildern sowie der Oberammergauer Schnitzfiguren, die Gabriele Münter als Motiv für ihre Hinterglasbilder gedient haben. www.schlossmuseum-murnau.de, www.murnau.de

Die Schönheit des Murnauer Voralpenlands mit dem Himmelblau der Seen, dem Schwarzblau der Berge zur Dämmerstunde und dem satten Braun des Mooses hat Künstler wie Wassily Kandinsky und Franz Marc fasziniert. Unter dem Eindruck der oberbayerischen Landschaft schufen sie Anfang des 20. Jahrhunderts Werke von ganz neuer Ausdruckskraft, die stilbildend waren für den Expressionismus. „Der Schritt hin zu dieser neuen Kunstform hier in Murnau wäre aber ohne die hiesige Volkskunst nicht denkbar gewesen“, betont Sandra Uhrig, Leiterin des Schloßmuseums. „Die Glasmalerei etwa, auf die Gabriele Münter und ihre Weggefährten in der Staffelsee-Region gestoßen sind, hat sie sofort in den Bann gezogen. Sie liebten die Einfachheit, die klare Struktur, die Konzentration auf das Wesentliche und vor allem die leuchtenden, ungemischten Farben.“

Münter selbst, die 1908 zum ersten Mal nach Murnau reiste, erinnerte sich einst: „Aber Glasbilder, scheint mir, lernten wir erst hier kennen.“ Eben dieses Zitat wählten die Kuratoren als Untertitel der Ausstellung. In die Kunst der Hinterglasmalerei unterwiesen hat die Berlinerin übrigens Heinrich Rambold, eine Murnauer Instanz auf dem Gebiet der Glasmalerei. Wie sehr Münter diese Form der traditionellen Malerei schließlich perfektionierte, beweist das Exponat „Haus im Park“, entstanden 1909.

Neben den Hinterglasbildern der Expressionistin konnte das Schloßmuseum zahlreiche Stillleben vereinen, auf denen die für die oberbayerische Volkskunst so typischen Madonnenfiguren, Heiligenbilder und auch die Kleinskulpturen abgebildet sind, die die Oberammergauer Schnitzer damals in Massenproduktion anfertigten. „Auf das „Stillleben mit Herrgottswinkel“, eine Leihgabe aus dem Vatikan, sind wir besonders stolz“, sagt Uhrig über das zwischen 1912 und 1914 entstandene Ölgemälde in leuchtendem Grün und strahlendem Rosa. Doch auch Münters „Dunkles Stillleben mit Figürchen“ ist ein Herzstück der Ausstellung. Hierfür hat die Künstlerin 17 Madonnenfiguren um einen Blumenstrauß drapiert.

Das Arrangieren ihrer volkskundlichen Sammlung zu immer wieder neuen Kompositionen zieht sich durch Münters Gesamtwerk. Gerade in den 1940er Jahren, nachdem die Nationalsozialisten ihre Kunst als entartet diffamiert hatten und sie ihr Haus nur noch selten verließ, integrierte sie sie in ihre Gemälde. Noch heute sind die Objekte im „Münter-Haus“ in der Kottmüllerallee zu bewundern. Im Schloßmuseum dagegen können Besucher nicht nur Gabriele Münters Werke betrachten, sondern auch die ihrer Freunde und Weggefährten. Darunter Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Franz und Maria Marc, Paula Modersohn-Becker, Otto Nebel und Hermann Stenner. Im Oberammergau Museum sind wiederum die Hinterglasbilder ausgestellt, die Kandinsky und Marc für den Almanach „Der Blaue Reiter“ aus der umfangreichen Sammlung des Murnauer Braumeisters Johann Krötz auswählten, sowie die für die Expressionisten so wichtigen Oberammergauer Schnitzfiguren.

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Murnau am Staffelsee gilt als Wiege des Expressionismus, denn hier fanden Wassily Kandinsky und Gabriele Münter einst ihre Wahlheimat und hoben mit Gleichgesinnten die Künstlervereinigung „Der blaue Reiter“ aus der Taufe. Das Münter-Haus und das Schloßmuseum bilden reizvolle Ziele für Kunst-Interessierte, während man beim Bummel durchs Städtchen so manches Motiv erkennt, das die Maler einst auf Leinwand bannten.

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Genuss für alle Sinne in Murnau: Wo die Liebe zur Kunst durch den Magen geht

Im 10. Jahr ihres Bestehens werden die Staffelseewirte zu „Kunstwirten“, beherbergen Werke lokaler Kreativer und laden ihre Gäste zu „kulinarischen Kunstausflügen“ ein

Genuss für alle Sinne in Murnau:  Wo die Liebe zur Kunst durch den Magen geht

Seit 10 Jahren als Staffelseewirte vereint treten die Murnauer Gastronomen 2017 als Kunstwirte auf. (Bildquelle: Staffelseewirte e.V.)

In Murnau gehen Kunst und Kulinarik eine stimmige Symbiose ein: Zum 10-jährigen Bestehen der Staffelseewirte im Blauen Land stellen zwölf lokale Künstler von Mai bis September ihre Werke bei neun „Kunstwirten“ aus. Zu sehen sind dann in den Restaurants und Gasthöfen in und um Murnau Skulpturen, Gemälde und Fotografien. Der gemeinsame Nenner der Wirte und Künstler ist dabei die Authentizität ihrer Kreationen. Zweimal im Monat laden die Kunstwirte zudem zur Kunst-Gourmet-Reise durchs Blaue Land ein. Dabei genießen kunstaffine Feinschmecker fünf Gänge – pro Restaurant einen. Und sie treffen auf die Künstler, deren Arbeiten es in der jeweiligen Location zu betrachten gilt. Die kulinarischen Kunstausflüge (KUKULIS) zwischen 11. Mai und 11. August werden professionell begleitet und können bei der Tourist Information in Murnau für 120 Euro pro Person gebucht werden. www.murnau.de

„Vor 10 Jahren haben sich die Staffelseewirte im Blauen Land als Verein gegründet“, berichtet die stellvertretende Leiterin der Tourist Information Murnau, Alexandra Sichart, „sie alle verwenden Produkte aus der Region, achten auf Saisonalität, auf Nachhaltigkeit und Authentizität ihrer Speisen.“ Die Idee, das 10-Jährige gemeinsam mit den Künstlern der Region zu begehen und die Verschmelzung von Kunst und Kulinarik im Blauen Land 2017 zum Programm zu machen, sei „eigentlich ganz spontan“ entstanden. Zwischen Wirten und Kunstschaffenden gehe es in Murnau eben recht harmonisch zu.

Marc Völker ist Schmiedekünstler, Maler und Mitinitiator des Kunstwirte-Projekts. Er ist überzeugt, dass vor allem der Gast profitiert, wenn die Liebe zur Kunst durch den Magen geht. Denn: „Im Restaurant lässt sich Kunst ganz bequem und leger betrachten.“ Viel zwangloser also als in der sterilen Atmosphäre vieler Ausstellungen und Museen. „Und wer sich bei den Kunstwirten ein Werk kauft, hängt sich ein Original von einem hier lebenden Künstler an die Wand, den er persönlich kennenlernen kann“, unterstreicht Völker die Nähe zwischen Kunstschaffenden und -liebhabern, die im Staffelseestädtchen groß geschrieben wird.

Dabei stehen die zeitgenössischen Künstler, die Murnau zu ihrer Heimat und Wirkungsstätte erkoren haben, in einer sehr bedeutenden Tradition von Malern, die sich von der idyllischen Landschaft rund um den Staffelsee sowie der bayerischen Volkskunst beflügeln ließen. Maler ersten Ranges wie Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Franz Marc oder August Macke fanden hier zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihr „Blaues Land“ und damit Inspirationsquell für die neue Stilrichtung des Expressionismus sowie die Gründung der Gruppe Blauer Reiter. Als Mitglied von „euroArt“, einer europäischen Vereinigung von Künstlerorten, hält die aktuelle Kunstszene nicht nur das bedeutende Erbe der Murnauer Expressionisten lebendig, sondern macht auch ihr eigenes Schaffen immer wieder erlebbar – wie eben in diesem Sommer mit dem Kunstwirte-Projekt.

So können Murnau-Besucher sowohl auf den Vernissagen zwischen 2. und 10. Mai bei den verschiedenen Kunstwirten mit den Kreativen aus den Bereichen Malerei, Druck, Design, Skulptur, Performance und Fotografie auf Tuchfühlung gehen – als auch bei den sogenannten KUKULIS; den „kulinarischen Kunstausflügen“, die von Mai bis August acht Mal stattfinden werden. Kunstaffine Feinschmecker begeben sich dann auf Kunst-Gourmet-Reise durchs Blaue Land, kehren in fünf Restaurants und Gasthöfen ein, um die Spezialitäten der Staffelseewirte zu goutieren, und lassen sich vom jeweiligen Künstler sowie einem begleitenden Kunstexperten die ausgestellten Werke erläutern.

„Kukulis“ im Überblick:
Am 11. und 12. Mai , am 8. und 9. Juni, am 13. und 14. Juli, am 10. und 11. August ist um 17.30 Uhr Treffpunkt an der Tourist Information Murnau, von wo aus die Teilnehmer in Begleitung eines Kunstvermittlers mit dem Bus zu jeweils fünf Locations gefahren werden. Hier werden die Künstler in der Regel zugegen sein. Kredenzt werden Aperitif und Amuse Bouche, Vorspeise, Zwischengericht, Hauptgang und Dessert mit korrespondierenden Getränken. Die Dauer der kulinarischen Kunstausflüge wird etwa fünf Stunden betragen. Kostenpunkt 120 Euro pro Person. Reservierung bei der Tourist Information Murnau möglich.

Weitere Informationen zum Projekt:
Alle vertretenen Künstler und Gastronomen der Kunstwirte-Aktion sowie Termine finden Sie auf www.kunstwirte.de Details zu den Staffelseewirten im Blauen Land, ihre Angebote und Geschichte gibt“s auf www.staffelseewirte.de

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Flinke Finger, flotte Farben: Hits für Kids im Schloßmuseum Murnau

Von Juli bis September werden Kinder bei kreativen Kursen zu Hobbymalern und lernen ganz nebenbei Wissenswertes über die Künstler des „Blauen Reiter“

Flinke Finger, flotte Farben: Hits für Kids im Schloßmuseum Murnau

Mit Pinsel und Palette: Kinder bei „Wir malen draußen“ in Murnau. (Bildquelle: Schloßmuseum Murnau)

Möbel mit frischen Farben aufpeppen, den Schloss-Schatz aufspüren oder mit Palette und Staffelei die Berge einfangen? Die Sommer-Workshops im Schloßmuseum Murnau versprechen kurzweilige Ferientage, bei denen Kinder ab fünf Jahren auf abwechslungsreiche Weise ihre kreative Seite testen und auf spannende Entdeckungsreisen gehen. Neu in diesem Jahr sind der abstrakte Malkurs „Farbenflitzer“, die Schreibwerkstatt „Söhne und Töchter“ und „Fotocollagen gestalten“. Zwischendurch locken Familien-Ausflüge in die Bilderbuch-Kulisse rund um Staffelsee, Riegsee und Froschhauser See. Und wer mag, startet gleich zur Tour ins Murnauer Moos, dem größten noch intakten Moorgebiet der Alpen mit seltenen Tierarten und Pflanzen. Besonderer Tipp: Drei Übernachtungen inklusive Frühstück gibt es ab 126 Euro pro Person im Doppelzimmer. www.schloßmuseum-murnau.de und www.murnau.de
Laura hat die Nähkiste ihrer Oma mitgebracht und Luis einen Stuhl vom Speicher, den seine Mutter schon vergessen hatte. Im Workshop „Möbel aufmöbeln“ von Sabine Feldmeier-Langer dreht sich alles darum, wie man „eingestaubten“ Gegenständen mit Acrylfarbe zu frischem Glanz verhilft. Bevor die „Lehrlinge“ die Farben mischen, erfahren sie, dass schon die Murnauer Expressionisten Gabriele Münter und Wassily Kandinsky vor 100 Jahren Möbel bemalt haben. In leuchtend bunten Tönen und mit vereinfachten Formen. „Wir wollen keine bestimmten Sichtweisen vorgeben, die Kinder sollen selbst entdecken und eigene Ideen umsetzen“, sagt Anja Piontek, die im Schloßmuseum die pädagogische Arbeit leitet.

Den Murnauer Expressionisten nähern sich die jungen Kreativen auch bei „Wir malen draußen“. Mit Pinsel, Palette und Staffelei gewappnet schlüpfen sie vier Stunden lang in die Rolle eines Landschaftsmalers. Ganz ohne Pinsel hingegen kommen Kids im neuen Workshop „Farbenflitzer“ aus: Angeregt durch ein Kunstwerk im Museum erschaffen sie ein experimentelles, abstraktes Bild – mit in Farbe getunkten Murmeln, die sie willkürlich über Papierbahnen rollen lassen. Oder wie wäre es zur Abwechslung mal mit einer Geistersuche durchs Museum oder einem Familien-Atelier? Anlässlich der neuen Ausstellung „Väter und Söhne. Konfrontation und Gleichklang“, die ab 21. Juli zu sehen ist, können Eltern oder Großeltern diesen Sommer erstmals mit dem Nachwuchs gemeinsam künstlerisch aktiv sein. Übrigens: Ein Kinderkurs kostet fünf Euro (zuzüglich ein bis acht Euro Materialgeld – je nach Workshop), die Familien-Ateliers zehn Euro (für einen Erwachsenen mit zwei eigenen Kindern oder Enkelkindern, für jedes weitere Kind zuzüglich ein Euro).

Weitere Informationen:
Schloßmuseum Murnau, Schlosshof 2-5, 82418 Murnau a. Staffelsee,
Tel.: 08841/476-207 (Kasse) und -201 (Verw.),
schlossmuseum@murnau.de; www.schlossmuseum-murnau.de

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Tel.: 08841/6141-0, Fax: 08841/6141-21, touristinfo@murnau.de, www.murnau.de

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Internationales Künstlertreffen in Murnau

Von 12. bis 24. Juni lädt das Staffelsee-Städtchen 17 Künstler aus ganz
Europa zum Malen, Entdecken und Austausch – in Ateliers wie im Freien

Internationales Künstlertreffen in Murnau

Beim Internationalen Künstlertreffen malen die Teilnehmer in Ateliers wie im Freien. (Bildquelle: Günter Bitala)

Den Expressionisten Gabriele Münter und Wassily Kandinsky galt Murnau mit seiner Landschaft schon vor 100 Jahren als Inspiration: Das Dunstblau der Berge und das blaue Licht von Staffelsee, Riegsee und Froschhauser See als Kontrast zu den warmen Moortönen. Im oberbayerischen Alpenvorland gelegen, erstreckt sich im Süden der Marktgemeinde das Murnauer Moos als größtes noch intaktes Moorgebiet der Alpen mit seltenen Tierarten und Pflanzen. Unter dem Motto „Kunst überwindet Grenzen“ lassen diesen Sommer elf europäische sowie sechs heimische Künstler die malerische Kulisse auf sich wirken und in ihre Werke einfließen. In der Wahl ihrer Motive sind die Teilnehmer frei, nur ein Bild soll sich mit dem freiheitlichen und demokratischen Europa auseinandersetzen und damit, wie sie es sich erträumen. Besonderer Tipp: Urlauber und Besucher können bei Workshops wie „Malen im Murnauer Moos“ selbst den Pinsel schwingen, im Schloßmuseum Murnau in die Werke der Expressionisten eintauchen und bei Themenführungen oder Kunstspaziergängen Aufschlussreiches über Gabriele Münter und weitere Vertreter des „Blauen Reiter“ lernen. www.murnau.de

„Wir wollten ein Gemeinschaftsprojekt schaffen, bei dem sich heimische und internationale Maler austauschen, gegenseitig inspirieren und direkt vernetzen können“, so Mitorganisatorin Irmtraud Karlitschek. Einige Teilnehmer kommen aus Städten, die wie Murnau Mitglied bei „euroArt“ sind, einer europäischen Vereinigung von Künstlerorten. Das Staffelseestädtchen mit seinen farbigen, denkmalgeschützten Fassaden im Zentrum hält sein künstlerisches Erbe rund um die Expressionisten auch mit Veranstaltungen wie dieser internationalen Begegnung lebendig. Vor Ort trifft man auf eine sehr engagierte Kunstszene, die für Gäste erlebbar wird, zum Beispiel in vielfältigen Ausstellungen im Schloßmuseum oder in den zahlreichen Galerien, die ihre Pforten für Besucher öffnen.

Neben Workshops sowie Malen im Freien und im Atelier, unternimmt die internationale Gruppe bei „Kunst überwindet Grenzen“ Exkursionen in die Berge und zu Stätten der regionalen Kunstgeschichte – etwa ins Franz Marc Museum nach Kochel und ins Lenbachhaus nach München. Stationen, die auch kulturinteressierten Urlaubern spannende Einblicke ins Wirken der Expressionisten gewähren. Übrigens: Die Bilder, die während des Treffens zum Thema Europa entstehen, werden vom 24. bis 29. Juni im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum ausgestellt. Und mit etwas Glück hat man vorher schon Gelegenheit, einem der 17 Kandidaten beim Schaffensprozess in der Murnauer Bilderbuchlandschaft über die Schulter zu blicken.

„Malen im Moos“ im Überblick:
Von 19. März bis 22. Oktober bietet der Künstler Christian Schied regelmäßig Malkurse im Murnauer Moos an. Der Workshop dauert von 9.30 bis 16.30 Uhr und kostet 40 Euro für den ganzen Tag (20 Euro für den halben Tag).

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An drei Abenden um den Globus: Das 16. „weltmusikfestival grenzenlos“ in Murnau

„Fabulieren“ ist das diesjährige Motto des Konzertereignisses im Staffelseestädtchen

An drei Abenden um den Globus:  Das 16. "weltmusikfestival grenzenlos" in Murnau

Der Wiener Roland Neuwirth ist Autor, Sänger, Komponist und Leiter des Ensembles „Extremschrammeln“. (Bildquelle: weltmusikfestival grenzenlos)

Vom selbst komponierten Wiener Lied über improvisierenden Jazz mit italienischer Note bis hin zu virtuosen, arabischen Weisen: Beim 16. „weltmusikfestival grenzenlos“ von 16. bis 18. Oktober treten in diesem Jahr besonders hochkarätige Interpreten aus der ganzen Welt auf. Unter dem übergreifenden Titel „grenzenlos fabulieren“ entführen international vielbeachtete und preisgekrönte Künstler wie „Julia Stemberger & Birds of Vienna“, „Roland Neuwirth & Extremschrammeln“, das „Stefano Bollani Trio“ und das Quartett um den Libanesen Rabih Abou-Khalil in ihre experimentellen Welten. Start ist jeweils um 20 Uhr im Murnauer Kultur- und Tagungszentrum. Der Eintritt kostet ab 26 Euro für Erwachsene (ermäßigt ab 20 Euro), den Festivalpass für alle drei Abende gibt“s für 78 Euro (ermäßigt 56 Euro). Weitere Infos: www.murnau.de und www.weltmusikfestival-grenzenlos.de
„Das Motto „fabulieren“ haben wir gewählt, um unterschiedlichste Formen und die völkerübergreifende Wechselwirkung von Wort und Musik bestmöglich auf die Bühne zu bringen“, sagt Thomas Köhte, künstlerischer Leiter des Kulturvereins Murnau. „Egal ob das nun Literarisches, selbstgeschriebene Songtexte oder das erzählerische Begleiten der Kompositionen ist.“ Seit dem ersten Festival vor 16 Jahren kommt das Publikum aus dem gesamten süddeutschen Raum nach Murnau. „Das Besondere ist, dass wir jedes Jahr ein neues Thema wählen und man in einer so kurzen Zeit so viele internationale Künstler erleben kann.“

Den Anfang macht Julia Stemberger am ersten Konzertabend. Während die berühmte österreichische Schauspielerin literarische Texte zu Franz Schubert liest, wird sie vom Musikertrio „Birds of Vienna“ begleitet. Roland Neuwirth gibt gleich im Anschluss mit seinem Ensemble „Extremschrammeln“ selbst komponiertes Wiener Liedgut zum Besten. Neuwirth erhielt unter anderem 2002 von der Stadt Wien das Silberne Ehrenzeichen. Beim gefeierten, italienischen Jazzpianisten Stefano Bollani geht“s am zweiten Abend um „Joy in Spite of Everything“ – seine improvisierten, freudigen und teils leicht melancholischen Stücke präsentiert er gemeinsam mit den Dänen Jesper Bodilsen am Bass und Morten Lund am Schlagzeug. Lund gilt als einer der besten dänischen Jazz-Schlagzeuger.

Am letzten Abend tauchen die Zuhörer schließlich mit dem prämierten libanesischen Weltmusiker Rabih Abou-Khalil in arabische, virtuose Jazz-Universen und in den Klangreichtum des Mittelmeerraumes ein. Rabih Abou-Khalil ist ein gefeierter Meister an der Oud, der orientalischen Kurzhalslaute. Der bekannte Fadosänger Ricardo Ribeiro, der sardische Saxophonist und Sänger Gavino Murkia sowie der amerikanische Perkussionist und Schlagzeuger Jarrod Cagwin vervollständigen auf unverwechselbare Weise die Rhythmen des Libanesen, der bereits mit dem „BBC Symphony Orchestra“ aufgetreten ist. Besonderer Tipp: Der Festivalpass für alle drei Konzerte kostet 78 Euro. Wer nur an einem Abend oder gar nicht dabei sein kann: Das gesamte Festival wird vom Radiosender BR Klassik aufgezeichnet. Die Sendetermine der Konzertmitschnitte sind auf der Homepage des Festivals ( www.weltmusikfestival-grenzenlos.de ) zu finden.

Infos zur Region:
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Tel.: 08841/6141-0, Fax: 08841/6141-21, touristinfo@murnau.de, www.murnau.de

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Von Akkordeon bis Zither: „Aufgspuit im Murnauer Moos“

Beim Volksmusik-Open-Air in der idyllischen Moor-Landschaft treffen sich über ein Dutzend Gruppen und bieten ein hochkarätiges Konzert mit unverfälschten Weisen

Von Akkordeon bis Zither:  "Aufgspuit im Murnauer Moos"

„Aufgspuit im Murnauer Moos“ treten über ein Dutzend Volksmusikgruppen auf. (Bildquelle: Christian Kolb)

Jodler, Klarinette, Geigenklang und vereinzelt hört man immer wieder das Akkordeon: Am 6. September spielen über ein Dutzend erstklassige Volksmusikgruppen aus Bayern und Österreich im Murnauer Moos auf und verwandeln es in eine unbegrenzte Freilichtbühne. Das Besondere an der Veranstaltung „Aufgspuit im Murnauer Moos“, die in diesem Jahr zum 9. Mal stattfindet, ist die Kulisse des Naturschutzgebiets mit Blick auf die Gipfel des Wettersteingebirges mit der Zugspitze und der ungezwungene Austausch der Musikanten. Ein kurzer Rundweg führt zu den Gruppen, die stündlich wechseln und an vier Orten musizieren. Zwischendurch können Gäste hausgemachte bayerische Spezialitäten und süße Speisen an den Essensständen genießen. Beginn ist um 13 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro, Kinder bis 16 Jahre sind frei. www.murnau.de

„Einzigartig ist, dass verschiedene hochkarätige Formationen zusammenkommen, die Besucher selten in dieser Konzentration und zu diesem Preis erleben können“, schwärmt Anita Staltmeier-Gruber von der Camerloher Musikschule, die mit der Tourist-Information Murnau die Veranstaltung ausrichtet. Die Gruppen stammen hauptsächlich aus der näheren Umgebung, aber sogar die „Stubaier Freitagsmusig“ ist dabei, die aus Mieders in Tirol anreist. „Der Trend geht zu unverfälschter Volksmusik, die wir mit „Aufgspuit“ fördern wollen“, betont Staltmeier-Gruber, die sich besonders auf die „Allgäuer Jodler“ aus Bad Hindelang freut.

„Wir rechnen mit rund 3000 bis 4000 Besuchern. Das Live-Ereignis ist für uns jedes Jahr aufs Neue außergewöhnlich“, sagt Alexandra Sichart von der Tourist-Information Murnau. „Aufgspuit im Murnauer Moos“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem feststehenden Termin im Kalender der wachsenden Fangemeinschaft etabliert. „Die festliche Stimmung in Bilderbuchkulisse wird noch durch den Aspekt verstärkt, dass wir uns hier im bedeutendsten und ursprünglichsten Moorgebiet des nördlichen Alpenvorlandes befinden“, so Alexandra Sichart.

Die Musikformationen wechseln stündlich durch und spielen am sogenannten Drachenstich, im Biergarten der Wirtschaft „Ähndl“, an der barocken St. Georg Kapelle und am Weinstand des Murnauer Feinkostladens „Weinraum“. Im „Ähndl“ gibt es bayerische Brotzeiten und Schmankerl, während man bei den Landfrauen des Kreises Garmisch-Partenkirchen zwischen selbstgemachten Schmalznudeln und Kuchen wählt und dazu Kaffee aus der Murnauer Rösterei bestellen kann. Der Stand des Feinkostladens bietet Genießern zudem eine kleine Weinauswahl an. Das Volksmusik-Event findet übrigens bei jedem Wetter statt. Bei Regen spielen die Musiker in der Gaststätte Griesbräu und im Cafe Krönner auf.

Infos zur Region:
Tourist-Information Murnau, Kohlgruber Straße 1, 82418 Murnau a. Staffelsee,
Tel.: 08841/6141-0, Fax: 08841/6141-21, touristinformation@murnau.de,
www.murnau.de

Murnau am Staffelsee gilt als Wiege des Expressionismus, denn hier fanden Wassily Kandinsky und Gabriele Münter einst ihre Wahlheimat und hoben mit Gleichgesinnten die Künstlervereinigung \\\“Der blaue Reiter\\\“ aus der Taufe. Das Münter-Haus und das Schloßmuseum bilden reizvolle Ziele für Kunst-Interessierte, während man beim Bummel durchs Städtchen so manches Motiv erkennt, das die Maler einst auf Leinwand bannten.

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Doppelter Einblick: Zwei Ausstellungen zu Paul Klee

Im Schloßmuseum Murnau werden Lehre und Werk des Künstlers präsentiert

Doppelter Einblick: Zwei Ausstellungen zu Paul Klee

Neue Paul-Klee-Ausstellung im Schloßmuseum Murnau. (Bildquelle: Schloßmuseum Murnau, Bildarchiv)

Vier Räume, zwei Ausstellungen, ein Künstler. Im Schloßmuseum Murnau erhalten Besucher von 19. März bis 28. Juni 2015 gleich doppelten Einblick in das Schaffen des berühmten Malers und Grafikers Paul Klee. Während sich die Ausstellung „Phantasiewelten Paul Klee“ mit dem bildnerischen Werk des Künstlers von 1914 bis 1938 befasst, beleuchtet die Ausstellung „Der andere Weg – Unterricht bei Klee“ seine Lehrtätigkeit am Bauhaus. Präsentiert werden unter anderem Auszüge aus seiner „Bildnerischen Form- und Gestaltungslehre“ sowie Mitschriften seiner Schüler. Das Museum ist immer Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt in die Sonderausstellung kostet 4,50 Euro. www.schlossmuseum-murnau.de

Harmonie und Autonomie der Farbe. So intuitiv Klees eigenes Werk war, so klar und rational war seine Lehre. Zwei strikt getrennte Bereiche des Künstlers, die besonders im direkten Vergleich seine enorme Komplexität verdeutlichen. Durch die parallele Präsentation im Schloßmuseum können Besucher nun einen umfassenden Blick in beide Einheiten werfen, wobei die Kabinettausstellungen auch als in sich geschlossene Bereiche verstanden werden können. In den ersten drei Räumen des Erdgeschosses warten rund 30 Auszüge aus Klees „Bildnerischer Form- und Gestaltungslehre“ sowie verschiedene Mitschriften und Übungsaufgaben von acht seiner Schüler.

Der theoretische Lehransatz Klees wird der Präsentation seiner Malerei im letzten Raum gegenüber gestellt. Die Privatsammlung unter dem Titel „Phantasiewelten Paul Klee“ die der berühmte Klee-Sammler Heinz Berggruen als „Les Klee du Paradis“ – „Schlüssel zum Paradies“ bezeichnete, zeigt rund zwei Dutzend Bilder. Darunter unter anderem das zarte Aquarell „Hamammet“ von 1914, die Arbeit „Rhythmie der Fenster und Tannen“ von 1919, in einem von Klee selbst ausgewählten Ovalrahmen sowie das späte Werk „Figur im Garten“ von 1937. Der breite Querschnitt veranschaulicht zudem verschiedene Einflüsse, die auf Klee einwirkten, wie zum Beispiel seine Mitarbeit am „Blauen Reiter“ ab 1911 mit dem Künstlerkollegen Wassily Kandinsky, der seine zeitweise Heimat mit seiner Lebensgefährtin Gabriele Münter im Künstlerstädtchen Murnau fand. Noch heute verfügt Murnau über eine lebendige Künstlerszene mit zahlreichen Galerien und Künstlervereinigungen.

Weitere Informationen:
Schloßmuseum Murnau, Schlosshof 2-5, 82418 Murnau a. Staffelsee,
Tel.: 08841/476-207 (Kasse) und -201 (Verw.),
schlossmuseum@murnau.de; www.schlossmuseum-murnau.de

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Tel.: 08841/6141-0, Fax: 08841/6141-21, touristinformation@murnau.de, www.murnau.de

Murnau am Staffelsee gilt als Wiege des Expressionismus, denn hier fanden Wassily Kandinsky und Gabriele Münter einst ihre Wahlheimat und hoben mit Gleichgesinnten die Künstlervereinigung \“Der blaue Reiter\“ aus der Taufe. Das Münter-Haus und das Schloßmuseum bilden reizvolle Ziele für Kunst-Interessierte, während man beim Bummel durchs Städtchen so manches Motiv erkennt, das die Maler einst auf Leinwand bannten.

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Lichterglanz und Budenzauber: Weihnachtsmärkte im Blauen Land

Rund um Murnau stimmen sich Gäste feierlich auf die staade Zeit ein

Lichterglanz und Budenzauber: Weihnachtsmärkte im Blauen Land

Alphornbläser im Freilichtmuseum Glentleiten.

Rund um Murnau stimmen sich Gäste feierlich auf die staade Zeit ein

Sanfte Alphornklänge erfüllen die Luft, während der Holunderpunsch aus der Tasse dampft. Kurz innehalten und die einzigartige Kulisse genießen, bevor der nächste Stand mit Handwerkskunst zum Staunen lockt. Der Christkindlmarkt im Freilichtmuseum Glentleiten zählt zu den absoluten Highlights im Blauen Land und lässt Nostalgiker in weihnachtlicher Vorfreude schwelgen. Die historischen Höfe und Häuser an der Glentleiten sind mehrere Jahrhunderte alt und bilden die perfekte Kulisse, um auf Zeitreise zu gehen und die Adventszeit einzuläuten. Von 28. bis 30. November können Besucher durch das festlich geschmückte Gelände schlendern, an Buden verweilen und miterleben, wie ihr persönlicher Weihnachtsschmuck Gestalt annimmt. Geöffnet ist der Markt Freitag und Samstag von 10 bis 20 Uhr sowie Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet fünf Euro. www.glentleiten.de

Zuerst aus den handbemalten Christbaumkugeln wählen, dann das frische Holzofenbrot probieren und im Anschluss in der offenen Lederwerkstatt die Kleinen werkeln lassen: Der Christkindlmarkt im Freilichtmuseum Glentleiten bietet für jeden genau das Richtige. „Es ist die ausgewogene Mischung aus unseren historischen Gebäuden, Kunsthandwerks-ständen, offenen Werkstätten und Musik, die den Markt so einzigartig macht“, erklärt Dr. Melanie Bauer vom Freilichtmuseum Glentleiten. Über 60 regionale Aussteller werden dieses Jahr wieder erwartet und entführen in die Welt von handgefertigten Krippenfiguren, Adventsdekoration und traditionellem Liedgut. Auch kleine Gäste kommen nicht zu kurz. In der offenen Bastelwerkstatt können sie ihren eigenen Weihnachtsschmuck gestalten, während Mama und Papa beim Schnapsbrennen mit anschließender Verkostung den Profis über die Schulter schauen. Besonderer Tipp: Für alle, die ihr Auto lieber stehen lassen möchten, fährt ein kostenloser Shuttlebus vom Gestüt Schwaiganger aus.

Und wer von der Vorweihnachtsstimmung nicht genug bekommt, besucht von 6. bis 23. Dezember das traditionelle Hüttendorf im Staffelseestädtchen Murnau. Zwischen Mariensäule und Rathaus locken urige Holzhütten mit Kunsthandwerk und köstlichen Schmankerln zum Schauen und Verkosten. Besonders festlich geht es hier auch am 13. und 14. Dezember zu. Zwischen den denkmalgeschützten Häuserfassaden und glänzenden Lichtern lädt der große Christkindlmarkt zum Rundgang durch die Murnauer Fußgängerzone ein.

Termine:

Christkindlmarkt im Freilichtmuseum Glentleiten: 28. bis 30. November 2014

Traditionelles Hüttendorf vor dem Murnauer Rathaus: 6. bis 23. Dezember 2014

Großer Christkindlmarkt am 13. und 14. Dezember in der Fußgängerzone in Murnau

Über Das Blaue Land im Oberbayerischen Alpenvorland
Das Blaue Land erstreckt sich ca. 70 Kilometer südlich von München zwischen Staffelsee und Riegsee. Zentrum ist das Künstlerstädtchen Murnau, in dem sich Wassily Kandinsky und Gabriele Münter vor gut 100 Jahren niederließen. Gemeinsam mit Weggefährten revolutionierten sie von hier aus die Kunst. Die Expressionisten waren es übrigens auch, die sich so angetan zeigten vom wunderbaren Spiel der Farben und des Lichts, dass sie dem Fleckchen Erde den Titel „Blaues Land“ verliehen.

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Pulsierende Rhythmen im Blauen Land: Das 15. „weltmusikfestival grenzenlos“

Unter dem Titel „neue welt“ swingt heuer der amerikanische Kontinent in Murnau

Pulsierende Rhythmen im Blauen Land: Das 15. "weltmusikfestival grenzenlos"

Das Künstlertrio Sosa, Fresu und Gurtu.

Still sitzen – unmöglich. Wenn kubanische Klänge, brasilianische Melodien und amerikanischer Jazz die Luft zum Kochen bringen. Im Staffelseestädtchen Murnau kommen Liebhaber der exklusiven Musikunterhaltung vom 17. bis 19. Oktober wieder voll auf ihre Kosten. Beim 15. „weltmusikfestival grenzenlos“ laden namenhafte internationale Künstler wie Omar Sosa, Paolo Fresu und Trilok Gurtu, Guinga und Stefania Tallini sowie das John Scofield Trio zur Klangexplosion ins Blaue Land. Von samt schmelzenden bis voluminösen Intonationen, ist für jeden Geschmack das Richtige dabei. Los geht“s jeweils um 20 Uhr im Kultur- und Tagungszentrum Murnau. Die Karten für Omar Sosa am Freitagabend kosten 36 Euro, für Guinga und Stefania Tallini am Samstag 26 Euro und für das John Scofield Trio am Sonntag 38 Euro pro Person. www.weltmusikfestival-grenzenlos.de

„Das ‚weltmusikfestival‘ ist dieses Jahr besonders hochkarätig besetzt“, erklärt Thomas Köthe, künstlerischer Leiter des Kulturvereins Murnau. Mit Omar Sosa und Guinga treten gleich zwei Grammy-Gewinner innerhalb des Festivals auf, das sich mit dem Titel „neue welt“ in diesem Jahr besonders auf den amerikanischen Kontinent konzentriert. „Die thematische Ausrichtung wird jedes Jahr neu festgelegt und hochkarätige Künstler aus den einzelnen Ländern angefragt“, sagt Köthe, der sich über die stetig wachsende Beliebtheit der Veranstaltung freut. „Besonders, weil das Festival jährlich vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet wird.“

Gestartet wird mit Omar Sosa, einem der renommiertesten Jazzpianisten der jüngeren Generation. Mit einer Mischung aus traditionellen und zeitgenössischen kubanischen Elementen, sowie italienischen und indischen Rhythmen begeistert er sein Publikum weit über die Grenzen Kubas hinaus. Mit seinen Kollegen Paolo Fresu, dem gefragten Trompeter und Trilok Gurtu, der bereits fünfmal zum besten Percussionisten der Welt gewählt wurde, ist das Trio ein Garant für höchste musikalische Genüsse. Am zweiten Abend ziehen die harmonischen Kompositionen des brasilianischen Gitarristen und Sängers Guinga und seiner italienischen Partnerin, der Pianistin Stefania Tallini, Besucher in ihren Bann. Die stimmungsvolle Musik des Paares ist unter anderem inspiriert von Samba, brasilianischer Klassik, Blues und Jazz und bekannt für ihre herausragende gefühlvolle Melodieführung. Und wer immer noch nicht genug von den Klängen des amerikanischen Kontinents hat, sollte das John Scofield Trio auf keinen Fall verpassen. Der amerikanische Musiker hat bereits mit Größen wie Miles Davis zusammengearbeitet und entführt mit dem Bassisten Steve Swallow und Schlagzeuger Bill Stewart in die intuitive Welt des amerikanischen Jazz.

Weitere Informationen:
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Tel.: 08841/6141-0, Fax: 08841/6141-21, touristinformation@murnau.de

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