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Neue Federgabeln fürs Mountainbike: Nur steif kann seidenweich

Neue Federgabeln fürs Mountainbike: Nur steif kann seidenweich

(Bildquelle: www.cannondale.com | pd-f)

(pd-f/guf) Damit die Federgabel Komfort und Sicherheit bietet, muss sie sowohl steif als auch ein Sensibelchen sein. Die Entwicklung findet meist im Detail statt, die Effekte sind jedoch sehr umfassend. Der pressedienst-fahrrad beleuchtet die Trends in Technik und Design; Weltpremieren inklusive!

Ohne Federgabel fährt kaum ein Mountainbiker im Gelände. Das hat gute Gründe: Eine Federgabel bringt Komfort, weil sie die Schläge der Unebenheiten im Geläuf abdämpft. Und genau damit sorgt sie auch für Sicherheit, denn sie verbessert die Traktion zwischen Reifen und Untergrund: „Wo das ungefederte Laufrad springt, sorgt die Federgabel für kontinuierlichen Bodenkontakt“, erklärt Maximilian Topp vom Gabelhersteller Rockshox.

Lyrisch über Stock und Stein

So unterschiedlich Fahrstil und Terrain sind, so unterschiedlich sind die Anforderungen an die Federgabel. In einem aber sind sich alle Fahrer einig: Gabeln sollen möglichst sensibel federn und präzise steuern. Ein gutes Beispiel dafür ist die neue „Lyrik RC2“ (ab 1.109 Euro, bereits im Fachhandel) von Rockshox. Die Gabel ist für Enduro-Bikes gedacht, also trotz einfacher Gabelkrone für schweres Gelände konzipiert. Sie bietet wahlweise 150, 160, 170 oder 180 Millimeter Federweg. Die Gabel ist mit der neuen Luftfedereinheit „DebonAir“ ausgestattet, in der laut Hersteller jedes einzelne Bauteil auf Reibungsarmut hin optimiert wurde, um das Ansprechverhalten noch sensibler zu machen. Denn das wünschen sich die Fahrer: Je weniger Losbrechmoment eine Gabel hat, desto feiner spricht sie an und sorgt so für mehr Komfort und Kontrolle. Mit dem neuen Dämpfer „Charger 2 RC2“ bietet die Lyrik nun eine unabhängige Einstellung der High- und Low-Speed-Druckstufe. Hier muss zum besseren Verständnis etwas ausgeholt werden – beim Begriff Dämpfung unterscheiden sich Fach- und Alltagssprache nämlich erheblich. Umgangssprachlich steht Dämpfung für weicher, komfortabler, bequemer. Fachleute dagegen beschreiben mit dem Begriff Dämpfung den Energieunterschied zwischen Ein- und Ausfedern. Dieser ist wichtig, damit die Federgabel nach dem Einfedern – etwa beim Überfahren eines Hindernisses – anschließend nicht lange weiter federt, sondern zügig wieder in ihrer Ausgangsposition zur Ruhe kommt. Ist dies nicht der Fall, kann sich die Federbewegung bei einem nächsten Hindernis schnell aufschaukeln und alle Traktion und Sicherheit sind dahin, vom Komfort ganz zu schweigen. Hier bietet der Dämpfer Charger 2 RC2 neue Einstellmöglichkeiten.

Keine halbe Sache: Eine Gabel mit nur einem Holm

Fallen die Belastungen für Mensch und Material nicht so hart aus wie beim Enduro, bleibt das Gelände also moderat, wie dies beim sogenannten Cross-Country-Rennen der Fall ist, ergeben sich für die Entwickler andere Konstruktionsmöglichkeiten. Der US-amerikanische Hersteller Cannondale präsentiert anlässlich des Cross-Country-Worldcups in Albstadt am 17. Mai 2018 eine Weltpremiere: die neueste und mittlerweile achte Generation der legendären „Lefty“. Augenfälligstes Merkmal dieser Gabel, die im Jahr 2000 erstmals gezeigt wurde, ist die einbeinige Konstruktion. Eine weitere Besonderheit der Lefty findet sich im Inneren: „Das Tauchrohr wird mittels dreier Nadellager geführt. Die sprechen nach unseren Tests viel feiner an als die Buchsenführungen klassischer Federgabeln“, erklärt Philipp Martin aus dem Marketing von Cannondale.
Bisher wurde die Lefty mittels einer Doppelbrückenkonstruktion in einem Cannondale-eigenen Steuerkopfrohr geführt, das Federbein wurde also oberhalb und unterhalb des Rahmens fixiert. Die neue „Lefty Ocho“ hat 100 Millimeter Federweg und besitzt nur noch eine einzige Gabelbrücke. Sie lässt sich in jedem branchenüblichen Rahmen montieren, weil sie mit dem verbreiteten konischen Steuerrohr ausgestattet ist (Tapered, 1,5 Zoll auf 1 1/8 Zoll). Dabei ist sie in der Topversion über 250 Gramm leichter als das Vorgängermodell. Ab Juni 2018 ist sie vorerst ausschließlich in Cannondales neuem Carbon-Hardtail „F-Si“ erhältlich, das in sieben unterschiedlichen Ausstattungen zwischen 1.999 und 8.999 Euro kostet. Einzeln wird die Gabel etwa ab Herbst 2019 erhältlich sein.

Schnittstellen: Darf es auch ein bisschen steifer sein?

Jahrzehntelang galt der Schnellspanner als das Nonplusultra, um das Laufrad in Gabel oder Hinterbau zu fixieren und zu sichern. Am Mountainbike wurde er in den vergangenen Jahren von der sogenannten Steckachse abgelöst: Sie weist einen größeren Achsdurchmesser auf und wird durch Rahmen bzw. Gabel gesteckt und fest verschraubt. So kann sich die Nabe nicht in der Aufnahme verkanten/bewegen. Zweitens wird die Achse so zum konstruktiven und stabilisierenden Bauteil der Gabel. Bis zu 20 Millimeter Durchmesser haben die stärksten Vorderradachsen. Namhafte Nabenhersteller wie Chris King bieten ihre Modelle für alle gängigen Achsbreiten und -durchmesser an (z. B. „ISO LD“-Nabe für 319,99 Euro). Die Steifigkeit der Front wird auch entscheidend von der Kontaktfläche zwischen Nabe und Gabel bestimmt: Je großflächiger die Verbindung, desto steifer wird die Einheit und umso präziser wird das Lenken auch unter schwersten Bedingungen“, erklärt Carsten Wollenhaupt von Rockshox. Um diesen Effekt noch besser zu nutzen, hat Rockshox die sogenannten Torque Caps (28 Euro) entwickelt. Diese Nabenkappen haben einen größeren Durchmesser und finden auf den entsprechend abgestimmten Gabeln des Herstellers eine gleichfalls größere Auflagefläche.

Sicherheit und Komfort ist auch eine Reife(n)frage

Für die sichere Fahrt mit dem Mountainbike spielt der Reifen die wichtigste Rolle. Er stellt den Kontakt zwischen Fahrzeug und Untergrund her. Die Anforderungen an den Reifen könnten gegensätzlicher nicht sein: Er soll leicht rollen, gleichzeitig gute Haftung bieten und möglichst pannenfrei sein. Moderne Reifen werden „tubeless“ (ohne Schlauch) und mit Dichtmilch gefahren. Radsportler ziehen im Gelände wie auf der Straße zunehmend breitere Modelle auf. Diese rollen leichter, bieten mehr Traktion und sind weniger anfällig für Durchschläge. „Wer die Vorteile breiter Reifen im Gelände voll nutzen möchte, der muss auf ihre Seitenstabilität achten“, sagt Markus Hachmeyer, Senior Product Manager beim Reifenhersteller Schwalbe, und verweist auf die Apex-Konstruktion. Dieses Bauprinzip gewinnt nicht zuletzt durchs E-Mountainbike an Bedeutung. Apex ist eine in der Seitenwand umlaufend eingelassene, keilförmige Einlage, die die Seitenstabilität und den Durchschlagschutz erhöht. „So lässt sich ein traktionsförderlicher geringer Luftdruck fahren, und man behält dabei die Lenkpräzision, die moderne Federgabeln erst ermöglicht haben“, weiß Hachmeyer. Mountainbike-Reifen wie der „Nobby Nic“ von Schwalbe mit Apex-Einlage sind in verschiedenen Größen ab 67,90 Euro erhältlich.

Alles auch eine Frage der Einstellung

Bei allen Neuheiten: Erst durch die richtige individuelle Einstellung bietet moderne Mountainbike-Technik maximalen Fahrspaß und optimale Fahrsicherheit. Der Luftdruck der Federgabel und der Luftdruck des Vorderreifens etwa korrespondieren dabei: Beide werden zuerst einmal für sich genommen eingestellt und anschließend aufeinander abgestimmt. Das verlangt ein wenig Routine und Geschick, aber auch das richtige Werkzeug. „Die Luftkammern der Federgabel arbeiten mit deutlichen geringeren Luftmengen, aber viel höherem Luftdruck als die Reifen“, erklärt Stefan Scheitz von Sport Import. Seine Firma vertreibt unter anderem die Pumpen des Herstellers Lezyne. Dessen neue „Digital Over Drive“ (99,95 Euro), die Ende April vorgestellt wurde, bietet ein 3,5 Zoll großes Manometer für ein besonders präzises Aufpumpen des Reifens. Fürs Befüllen der Federgabel braucht man eine Dämpferpumpe. Aktuelle Modelle kommen mit digitalem Manometer, wie die „Digital Shock Drive“ von Lezyne (49,95 Euro).

Mit der Handy-App zur idealen Federungsabstimmung

Das Smartphone macht vorm Mountainbike nicht Halt. Mit „Shockwiz“ stellt die Firma Quarq, ein Tochterunternehmen von Sram, im letzten Sommer die nach eigener Angabe weltweit erste Telemetrie zur MTB-Fahrwerkseinstellung für Endverbraucher vor. Das System besteht aus zwei Teilen. Ein Streichholzschachtel-kleines Gehäuse misst die Funktion des Federelements über 100 Mal pro Sekunde. Die Daten überträgt es via Bluetooth an das Smartphone. In der App errechnen Algorithmen (basierend auf dem Federungs-Knowhow der Schwesterfirma Rockshox) einen Score zwischen 0 und 100. Dazu gibt die Software Empfehlungen, welche der gemessenen Parameter man in welche Richtung ändern soll. „Mit Shockwiz kann man auch ohne langjährige Erfahrung und sensibles Gesäß zur perfekten Einstellung finden,“ erklärt Tobias Erhard vom Quarq-Mutterkonzern Sram. Shockwiz ist zum Preis von 329 Euro im Fachhandel erhältlich. Wer meint, das wäre doch auch für den Reifendruck eine wünschenswerte Innovation, der findet genau diese unter dem Namen „Tyrewiz“ für 199 Euro.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Selbstfahrende Autos: Nutzer wollen rollende Schlafwagen und Büros

Deutsche zeigen im Vergleich der Top-Automärkte geringstes Interesse an fahrerloser Mobilität, würden aber hinter China am meisten dafür ausgeben

Selbstlenkende Autos stehen vor dem Durchbruch: Millionen von Testkilometern wurden bereits absolviert und das öffentliche Interesse steigt zunehmend. In einer Befragung von 2.500 Autofahrenden in fünf wichtigen Märkten gaben 30 Prozent der Befragten an, sie wären bereit, mehr als 1.500 Euro Aufpreis für ein selbststeuerndes Fahrzeug zu zahlen. Knapp 50 Prozent war die Technik immerhin mindestens 500 Euro wert. Dies ist das Ergebnis der Studie „Enabling the Value of Time“ der Managementberatung Horváth & Partners in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO.

Fast die Hälfte der befragten Autofahrenden freut sich auf ein völlig neues Fahrgefühl: Wird der Fahrersitz frei, kann der Innenraum zum Schlafwagen, rollenden Büro oder Multimedia-Center umgestaltet werden. In Deutschland, dem viertgrößten Neuwagen-Absatzmarkt der Welt, ist die Begeisterung mit knapp 38 Prozent zwar geringer als in China, Japan oder Frankreich. Dafür ist die Zahlungsbereitschaft der Interessenten hierzulande besonders hoch. 34 Prozent der deutschen Autofahrenden würden mehr als 1.500 Euro für die automatisierte Fahrfunktion ausgeben. „Deutsche Autonutzer schätzen technische Innovationen und Assistenten traditionell besonders“, sagt Dr. Thomas Becker, Studienleiter bei Horváth & Partners.

Chinesen begeistern sich am meisten für Roboautos

Im Rahmen der Studie wurde das Interesse für spezielle Fahrzeugkonzeptionen und Sonderausstattungen für die Themenfelder Schlafen & Entspannen, Arbeiten & produktiv sein, Essen & Trinken, Unterhaltung sowie Schönheit, Wohlfühlen & Wellness abgefragt. „Auf den ersten Blick überraschen die Ergebnisse des internationalen Vergleichs“, sagt Dr. Florian Herrmann, Studienleiter vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. „Chinesen weisen bei allen Themen die höchsten Interessenwerte und die höchste Zahlungsbereitschaft auf. In Japan ist das Interesse zwar am zweithöchsten, jedoch zeigen die Japaner die geringste Zahlungsbereitschaft.“ Mit der Technikbegeisterung im jeweiligen Land hängen diese Ergebnisse also nicht zusammen, wie die Untersuchung belegt. Die Erklärung liefert die Analyse der Nutzungsintensität: In Japan verbringen die Autofahrenden lediglich 44 Minuten pro Tag hinter dem Steuer, der Durchschnitt liegt bei 70 Minuten.

Auf Privatfahrten entspannen, auf Geschäftsreise und Arbeitswegen produktiv sein

Welche Sonderausstattung das höchste Interesse bei Käufern erregt, hängt vor allem vom Nutzungszweck ab. Bei Freizeitfahrten von mehr als einer Stunde Dauer oder auf Urlaubsreisen werden Schlaf- und Entspannungsmöglichkeiten am meisten geschätzt. Auf beruflich bedingten Fahrten, egal ob Geschäftsreisen oder Pendeln zum Arbeitsort, stehen produktivitätsorientierte Ausstattungen höher im Kurs – von der Arbeitsoberfläche über den Computerarbeitsplatz bis hin zum hochwertigen Sprachassistenten mit Diktierfunktion.

Ein weiterer relevanter Faktor ist die Anzahl der reisenden Personen. So liegt das größte Interesse von Alleinreisenden mit 62 Prozent bei Schlaf- und Entspannungsmöglichkeiten. Bei zwei und mehr Passagieren an Bord steht hingegen die Unterhaltung mit 65 Prozent der Befragten an erster Stelle.

Familien besonders offen für Sharing-Angebote

Befragte mit Familie zeigen durchweg und in allen Umfrageländern überdurchschnittliches Interesse an Sondernutzungsmöglichkeiten, um die durch den Autopiloten neu gewonnene Freizeit sinnvoll oder angenehm zu verbringen. Familien verfügen gemäß der Befragung über eine größere Finanzkraft und sind daher eher bereit, in attraktive Sonderausstattungen zu investieren. Familien sind auch im Vergleich zu Single- und Paarhaushalten eher bereit, auf das eigene Auto zu verzichten und Sharing-Angebote zu nutzen, als andere Studienteilnehmende.

Die wesentlichen Ergebnisse sind in einer Infografik veranschaulicht, die unter https://hrvth.com/2rahY7t heruntergeladen werden kann.

Über die Studie:
Die Studie „Enabling the Value of Time – Implikationen für die Innenraumgestaltung autonomer Fahrzeuge“ wurde von Horváth & Partners und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO durchgeführt. Die diesjährige Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung von insgesamt 2.500 Autonutzenden in China, USA, Japan, Deutschland und Frankreich. Je Land wurden 500 Personen befragt. Die Ergebnisse können kostenfrei bestellt werden unter: https://hrvth.com/2rahY7t

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Über Fraunhofer IAO
Wie arbeiten und leben Menschen in Zukunft? Zu dieser und ähnlichen Fragen forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und bringen ihre Erkenntnisse ergebnisorientiert in die Anwendung. Die Expertinnen und Experten am Fraunhofer IAO gestalten das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation ganzheitlich und kundenindividuell. Die Bandbreite der Forschungsarbeiten reicht hierbei von der Konzeption, Entwicklung sowie Pilotierung innovativer Ansätze inklusive Geschäftsmodelle für nachhaltige, lebenswerte und wandlungsfähige Städte, Mobilität, Logistik und Sicherheit von morgen.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Auto Verkehr Logistik

Mobilitätsdaten gestalten die Zukunft

Die MDM Konferenz 2018 in Berlin

Mobilitätsdaten gestalten die Zukunft

Bei der Realisierung einer effektiven und intelligenten Mobilität in Deutschland, spielen datenbasierte Ideen und innovative Lösungen eine entscheidende Rolle. Am 18. und 19. Juni 2018 treffen sich Macher und Vordenker in Berlin zur dritten Konferenz des Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM).

Die dritte Konferenz des MDM steht unter dem Motto „Netzwerk Mobilitätsdaten – Gemeinsam bewegte Zukunft gestalten“. Eingeladen sind Praktiker, Experten und alle Interessierten, die neue datenbasierte Ideen und Lösungen für den intelligenten Verkehr von morgen kennenlernen und diskutieren wollen.

Zu dem in dieser Form einzigartigen Expertentreffen in Deutschland werden rund 150 Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung, Politik und öffentlicher Verwaltung erwartet. Auf dem Programm stehen neben Keynote, politischem Statement und Impulsvorträgen eine Podiumsdiskussion mit führenden Experten aus Wissenschaft und Praxis.

Den Mittelpunkt der Konferenz bilden offen gestaltete Workshop-Sessions. Dem Open-Space-Konzept der Konferenz folgend, sind alle Teilnehmer aufgerufen, eigene Fragen und Themen in die Sessions einzubringen. Schon bei der letzten MDM Konferenz hat sich dieses Konzept bewährt und einen besonders inspirierenden Austausch von Meinungen und Erfahrungen ermöglicht.
Veranstaltungsort für die zweitägige Konferenz ist die Alte Börse in Berlin-Marzahn.
Die Teilnahmegebühr beträgt 180 Euro. Die Plätze sind begrenzt.
Die Anmeldung und das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter: konferenz.mdm-portal.de

Ansprechpartner:
Konferenzorganisation:
Daniela Brünig
Telefon: +49 611 180 600
kongress@mdm-portal.de

Für inhaltliche Fragen zur Konferenz und zum MDM:
Timo Hoffmann
Telefon: +49 2204 43 5506
mdm@bast.de

Weitere Informationen
Der Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) hat sich seit seiner Gründung 2010 als Plattform für den Austausch von Verkehrsdaten sowie als Dialogforum für alle relevanten Akteure etabliert. Er ist Teil der Open Data Initiative der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Betreiber des MDM ist die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Im Rahmen des EU-Aktionsplans für intelligente Verkehrssysteme ist der MDM Deutschlands nationaler Zugangspunkt („single point of access“) für Verkehrsdaten.
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Medizin Gesundheit Wellness

TOPRO unterstützt „Menschen bewegen“-Tour 2018

Mitmachaktionen für ein gesundes und aktives Leben

TOPRO unterstützt "Menschen bewegen"-Tour 2018

(Bildquelle: Sanitätshaus Aktuell AG)

Aktives Erleben von Körper und Geist, Wohlbefinden und Leistungsstärke stehen im Mittelpunkt der diesjährigen „Menschen bewegen“-Tour, die bis zum Herbst deutschlandweit in vielen Städten haltmacht. Veranstalter sind lokale Sanitätshäuser und der Dachverbund Sanitätshaus Aktuell AG. Der Rollatorenhersteller TOPRO unterstützt in diesem Jahr die Tour und beteiligt sich mit eigenen Angeboten daran.

Am vergangenen Wochenende fand „Menschen bewegen“ zum Beispiel in Mainaschaff (Landkreis Aschaffenburg) statt; TOPRO präsentierte bei dieser Veranstaltung insbesondere seine hochwertigen Premiumrollatoren. Die Besucher konnten diese vor Ort ausprobieren und persönlich erfahren, welche Unterstützung der Rollator für ihre individuellen Mobilitätsbedürfnisse bietet. „Eine tolle Veranstaltung“, urteilt Rüdiger Feist, TOPRO-Regionalverkaufsleiter Mitte/Süd. „Es waren schätzungsweise 2.000 Besucher gekommen, die sich sehr engagiert und interessiert gezeigt haben.“

Tourmobil ist bis Herbst in Deutschland unterwegs

Bereits seit 2011 findet die Roadshow „Menschen bewegen“ in jeweils unterschiedlicher Ausgestaltung statt. Nach Information von Sanitätshaus Aktuell nahmen bundesweit inzwischen rund 820.000 Menschen daran teil. In diesem Jahr startet die Tour richtig durch. Das Tourmobil steuert bis zum Herbst Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf, Magdeburg, Nürtingen und viele weitere Städte überall in Deutschland an. Im Rahmen von Gesundheitsmessen, Stadtfesten, Sportveranstaltungen oder Firmenjubiläen erwarten die Besucher zahlreiche Aktionen und Gewinnspielchancen. Schirmherr ist der bekannte Gesundheitsexperte Prof. Ingo Froböse.

Gesund und aktiv leben

„Menschen bewegen“ zeigt auf anschauliche Weise, wie einfach man ein gesundes und aktives Leben umsetzen kann. Denn: „Bewegung ist eine kinderleicht umsetzbare Methode, der eigenen Gesundheit etwas Gutes zu tun. Hauptsache man bewegt sich“, erklärt Froböse. Dabei sei es nahezu egal, ob strampelnd auf dem Ergometer, gleichgewichtsübend auf dem Balance-Board oder kraftvoll auf den unterschiedlichen Bewegungstrainern – bei den „Menschen bewegen“-Aktivwettbewerben messen sich Jung und Alt, Frauen und Männer, Sportler sowie Untrainierte miteinander und erhalten so einen Überblick über den eigenen körperlichen Ist-Zustand.

Auch im Alter oder bei Krankheit mobil und selbständig bleiben

„Wer aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht mehr ganz so fit ist, kann sich in vielen Fällen ebenfalls durch Bewegung und Mobilität Gutes tun“, erklärt Rüdiger Feist. „Deshalb unterstützen wir die Aktion in diesem Jahr und zeigen den Besuchern, welche Möglichkeiten bestehen, wenn das Ergometer zum Fitnesstraining nicht mehr genutzt werden kann.“ Mit einem Rollator könnten sich Personen, die mit Gangunsicherheiten, Schwindel oder Schwäche zu kämpfen haben, sicher und selbständig bewegen und ihre Unabhängigkeit und Mobilität lange erhalten.

Weitere Informationen zur Tour sowie Termine und Veranstaltungsorte gibt es im Internet unter www.menschen-bewegen.info .

Die TOPRO GmbH in Fürstenfeldbruck wurde Anfang 2010 als erstes ausländisches Tochterunternehmen der norwegischen Firma TOPRO AS gegründet, um seine hochwertigen Produkte – Rollatoren, Gehwagen und diverse Alltagshilfen – im deutschsprachigen Markt (D-A-CH) zu platzieren. TOPRO Rollatoren werden inzwischen in 22 Länder exportiert. In Deutschland ist TOPRO bereits seit 2002 mit dem Rollator TOPRO Troja bekannt, der 2005 von der Stiftung Warentest in ihrem Rollatorentest („test“-Ausgabe 9/2005) als Testsieger ausgezeichnet wurde. Der TOPRO Troja ist Trendsetter für High-End-Rollatoren in Europa. Die Rollatoren TOPRO Troja (4/2011), TOPRO Olympos (4/2011) und TOPRO Troja 2G (01/2012) wurden von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik mit dem GGT-Siegel ausgezeichnet. Der TOPRO Troja 2G (3/2012), der TOPRO Troja UA mit Unterarmstützen (4/2012) und der TOPRO Troja Neuro (9/2017) erhielten zudem das Gütesiegel der AGR – Aktion Gesunder Rücken e.V. Im Februar 2014 wurden der TOPRO Olympos und TOPRO Troja 2G von der Stiftung Warentest mit der Note „gut“ bewertet und erreichten damit den zweiten und dritten Platz im Test. Weitere Informationen zu TOPRO und seinen Produkten finden Sie im Internet unter www.topro.de

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Auto Verkehr Logistik

„Erdgasfahrzeuge müssen ebenso gefördert werden wie Elektroautos“

RLP gibt Gas fordert technologieoffene Verkehrswende

Der Verkehr ist in Verruf geraten. Zuviel Stickoxide und Feinstaub belasten die Luft in deutschen Städten. Nun rückt auch Kohlendioxid wieder in den Fokus, denn laut Umweltbundesamt sind die CO2-Emissionen im Verkehrssektor entgegen des Gesamttrends gestiegen. Die Initiative „Rheinland-Pfalz gibt Gas e.V.“ fordert eine umweltpolitische Wende im Straßenverkehr und eine stärkere Berücksichtigung von alternativen Antrieben. „Erdgasfahrzeuge können hier einen ähnlich großen Beitrag leisten wie Elektroautos und müssen daher genauso stark gefördert werden“, ist Dr. Markus Spitz, Vorsitzender der Landesinitiative, überzeugt.

Die Verkehrswende muss in Gang kommen, denn die schlechten Nachrichten häufen sich. So hat Deutschland laut einer Studie im Auftrag von Zukunft Erdgas bereits Ende März sein CO2-Budget für das komplette Jahr verbraucht. Zugleich meldet das Umweltbundesamt (UBA), dass die CO2-Emissionen in der Bundesrepublik 2017 zwar um 4,1 Prozent gesunken sind, im Verkehrssektor sind sie jedoch um mehr als 2 Prozent gestiegen. Das UBA nennt als Grund mehr Pkws und gestiegene Fahrleistungen. „Hier muss angesetzt werden“, so Spitz von der Initiative Rheinland-Pfalz gibt Gas. „Wir müssen mehr schadstoffarme Pkw auf die Straßen bringen. Das Augenmerk darf aber nicht nur auf dem Elektroauto, sondern muss auch den CNG-Antrieb liegen.“

Der Grund: Aktuell ist die Technik bei Elektroautos noch nicht so weit ausgereift, dass sie allen Anforderungen gerecht wird. So sind Kleinwagen eine gute Alternative für die Stadt. Doch wenn es um längere Reichweiten und schnelles Tanken geht, hat der Erdgasantrieb Vorteile. Es sind viele Modelle verfügbar, die sich bereits im Alltag beweisen. Zudem emittieren CNG-Fahrzeuge 90 Prozent weniger Stickoxide als Diesel und nahezu keinen Feinstaub. Der CO2-Ausstoß liegt rund 25 Prozent unter dem eines Benziners. „Es wird zudem immer mehr regenerativ erzeugtes Bioerdgas eingesetzt, welches die CO2-Emissionen gegenüber Benzin um bis zu 97 Prozent senken kann“, so Spitz. Damit können Erdgasautos einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz im Verkehrssektor leisten.
Die Nachfrage nach Pkw mit CNG-Antrieb hat in den vergangenen Monaten signifikant zugenommen. So steigen die Zulassungszahlen seit Sommer 2017 kontinuierlich und liegen laut KBA im ersten Quartal 2018 mehr als 430 Prozent über denen des ersten Quartals 2017. „Der große Zuwachs zeigt das steigende Interesse“, ist Dr. Markus Spitz überzeugt. Auch in den Fuhrparks der 19 Mitgliedsunternehmen der Initiative Rheinland-Pfalz gibt Gas finden sich neben Elektroautos eine große Zahl Erdgasfahrzeuge. Spitz: „Automobilhersteller und Energieversorger tun hier sehr viel – angefangen bei der Entwicklung der Technologie bis hin zu Investitionen in die Infrastruktur.“ Dennoch brauche es auch die Unterstützung der Politik, damit umweltschonende und sparsame Autos mit CNG-Antrieb kein Nischenprodukt bleiben. Spitz kann sich eine ähnliche Kaufprämie für Erdgasfahrzeuge vorstellen, wie es sie für Elektroautos bereits gibt. „Nur so ist ein technologieoffener Ansatz für eine Verkehrswende tatsächlich gegeben.“

Über Rheinland-Pfalz gibt Gas e.V.

Die Initiative wurde 2004 als Verein gegründet. Insgesamt haben sich 19 Energieversorgungsunternehmen in Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen, um Erdgas-Mobilität im Bundesland bekannter zu machen. Im September 2015 wurden die Aktivitäten auf Elektro-Mobilität ausgeweitet. Die Geschäftsstelle des Vereins ist seit 2015 bei der Thüga Energie GmbH in Schifferstadt. Mehr Infos unter www.rlp-gibt-gas.de

Die Mitglieds-Unternehmen:
e-rp GmbH, Pfalzgas, EnergieSüdwest AG, EWR AG, Stadtwerke Zweibrücken GmbH, Enovos Deutschland SE, Gas Union GmbH, Thüga Energie GmbH, Stadtwerke Homburg GmbH, Stadtwerke Neustadt an der Weinstraße GmbH, Stadtwerke Germersheim GmbH, Stadtwerke Landstuhl, Stadtwerke Bad Dürkheim GmbH, Stadtwerke Grünstadt GmbH, SWT Stadtwerke Trier Versorgungs- GmbH, Energieversorgung Mittelrhein GmbH, Stadtwerke Neuwied GmbH, Stadtwerke GmbH Bad Kreuznach, Rheinhessische Energie- und Wasserversorgungs-GmbH

Firmenkontakt
Rheinland-Pfalz gibt Gas e.V.
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Bahnhofstraße 37
67105 Schifferstadt
06235 / 4903-1890
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95444 Bayreuth
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Sonstiges

Fahrgäste mit Demenz: neue Schulung für Verkehrsbetriebe

Fahrgäste mit Demenz: neue Schulung für Verkehrsbetriebe

(Mynewsdesk) Initiative Demenz Partner veröffentlicht Schulungsmaterialien für den Personennahverkehr.

Wie soll ein Busfahrer reagieren, wenn eine Frau im Bus sitzen bleibt und nicht mehr weiß, wo sie aussteigen muss? Wie reagieren, wenn das falsche Ticket vorgezeigt wird? Wie lässt sich überhaupt erkennen, dass eine Demenzerkrankung vorliegt?

Damit Mitarbeitende des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) für solche Situationen besser geschult werden können, stellt die Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. jetzt spezielle Schulungsmaterialien zur Verfügung. Sie wurden in Zusammenarbeit mit Betroffenen, Vertretern der Berufsgruppen und dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e. V. (VDV) entwickelt. Weitere Informationen zur Initiative finden sich unter www.demenz-partner.de.

In Deutschland leben aktuell 1,6 Mio. Menschen mit Demenz. Viele von ihnen sind bereits zu Beginn der Erkrankung auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, da beispielsweise das Autofahren nicht mehr möglich ist. Die Nutzung des ÖPNV kann dazu beitragen, die gewünschte Mobilität und damit auch die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten. Menschen mit Demenz sind dabei auf Unterstützung und Verständnis in ihrem Umfeld angewiesen.

Eine wichtige Voraussetzung, dass dies auch bei der Nutzung von Bus und Bahn gelingt, ist ein verständnisvolles Fahr- und Servicepersonal.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/xonpvt

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/fahrgaeste-mit-demenz-neue-schulung-fuer-verkehrsbetriebe-58091

Hintergrund

Jahr für Jahr treten etwa 300.000 Neuerkrankungen von Menschen mit Demenz auf. Ihre Zahl wird sich bis zum Jahr 2050 auf rund 3 Millionen erhöhen, sofern kein Durchbruch in der Behandlung oder Prävention gelingt. Ungefähr 60 Prozent davon leiden an einer Demenz vom Typ Alzheimer. Die Initiative Demenz Partner fordert alle Menschen auf, sich über das Krankheitsbild zu informieren.

Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach im Alltag, in der Nachbarschaft und auch am Arbeitsplatz.

Die Initiative wurde im September 2016 durch Unterstützung des Bundesgesundheitsministeriums und des Bundesfamilienministeriums ins Leben gerufen. Die Initiative setzt sich unter dem Motto Demenz braucht Dich dafür ein, Hemmschwellen und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Demenz abzubauen. Bundesweit werden in 90-minütigen kostenlosen Basiskursen wichtiges Grundwissen und Erfahrungen für den alltäglichen Umgang mit Menschen mit Demenz vermittelt.

Vorbild ist die Aktion Dementia Friends der englischen Alzheimer Gesellschaft, die die Initiative aus Japan aufgenommen hat. Daran beteiligen sich inzwischen mehrere Millionen Menschen in Großbritannien, den USA, Kanada, Nigeria, China und viele weitere Länder.

Die Initiative Demenz Partner wird vom Bundesgesundheitsministerium gefördert und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt. Darüber hinaus erhält sie Unterstützung durch die gemeinnützige SKala Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten.

Kontakt

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz
Anna Gausmann, Saskia Weiß
Friedrichstraße 236, 10969 Berlin
Tel: 030 – 259 37 95 0
Fax: 030 – 259 37 95 29

E-Mail: info@demenz-partner.de: mailto:info@demenz-partner.de

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Friedrichstr. 236
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Sonstiges

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

(pd-f/tg) Die Fahrradsaison 2018 kündigt sich an. Fachjournalisten und Experten haben im Vorfeld des Saisonstarts wichtige Neuheiten intensiv testen können. Der pressedienst-fahrrad hat sich aktuelle Testurteile angeschaut und ein eigenes Ranking der „Sieger der Saison 2018“ erstellt. Speziell bei Reiserädern und E-Bikes gibt es ein paar interessante neue Erkenntnisse zu beobachten.

Velotraum – Sportlich reisen auf breiten Reifen

Ein Rennrad, das überall durchkommt und gerade abseits des Asphalts eine gute Figur macht, ist laut Fachredaktion der Trekkingbike (0617) das neue „Speedster SP4“ (Preis ab 2.600 Euro) von Velotraum. Das Rad rolle „unglaublich satt“ dank Reifenbreiten bis zu 60 Millimetern, dabei allerdings auch sehr agil. Am Gepäckträger und an der Gabel sei das Gepäck gut aufgehoben, so die Redaktion über den Allwegeflitzer. Dennoch komme der Speedster on- und offroad gleichermaßen souverän zurecht. Die Tester sprachen deshalb auch einen „Tipp“ für das „super“ Rad aus. Ebenfalls das Prädikat „Super“ erhielt die Ausstattungsvariante „Speedster SP1“ in der Kategorie Reiseräder.

Flyer – Flott und ausdauernd

Mit der „Upstreet“-Serie zeigt der schweizerische E-Bike-Pionier Flyer sein neues Konzept für urbane Elektroräder. Die Kollegen der Fachzeitschrift Elektrorad nahmen in der Ausgabe 01/18 deshalb das „Upstreet 5 7.00“ (ab 3.199 Euro) mit Mittelmotor von Panasonic und 630-Wattstunden-Akku unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Ein gut ausgestattetes Stadtrad mit „einem starken Mittelmotor, das sich auch auf längeren Touren wohlfühlt“. Speziell der Komfort komme dank 55 Millimeter breiten Ballonreifen sowie einer Luftfedergabel mit 75 Millimetern Federweg nicht zu kurz. Deshalb mache das Rad auch abseits des Asphalts eine gute Figur. Neben dem Motor überzeuge auch die Ausstattung mit Riemenantrieb, was am Ende eine Kaufempfehlung der Redaktion einbrachte.

Haibike – Fetter E-Spaß im Gelände

Die Bike Bild hat in ihrer fünften Ausgabe 2017 die Kategorie elektrifiziertes Fatbike genauer untersucht. Ihr Testsieger: das „Xduro FatSix 6.0“ von Haibike (3.999 Euro). Das E-Bike mit den monströsen Reifen mache „richtig Spaß. Die Fahreigenschaften überzeugen total.“ Nur ein paar Kleinigkeiten fehlten den Testern, um die Höchstnote zu vergeben. Aber dennoch sicherte sich der Haibike-Bolide mit großem Abstand den Testsieg.

Winora – Abenteuerrad für den Alltag

Viele Talente schreiben die Redakteure der Trekkingbike (Ausgabe 01/18) dem Trekkingrad „Nevada“ von Winora zu, das als eine Art „Mountainbike im zahmen Alltagskleid“ daher kommt. Diese Einschätzung ist nicht falsch, da dicke Stollenreifen von Schwalbe gerade auf Schotter, Gras und losem Untergrund ihre Stärken ausspielen und dem Rad eine Allwegetauglichkeit verleihen. Ein weiterer Pluspunkt: Die hochwertige Ausstattung mit Beleuchtung von Busch & Müller sowie Sattel von Selle Royal, die für einen Preis von 1.299 Euro zu haben ist. Das Gesamturteil ist deshalb „super“ und einen Tipp der Tester für Kaufinteressierte gibt es obendrein.

Stevens – Rennmaschine mit Scheibe

Mit dem neuen „Comet Disc“ haben die Entwickler von Stevens Bikes ein Rennrad mit Scheibenbremsen entwickelt – und damit die Fachredaktionen unisono begeistert. „Stern mit Scheibe“ titelte beispielsweise Europas größtes Rennradmagazin Tour in Ausgabe 11/17. Die Kollegen der Roadbike (1117) sprechen von einem „schnörkellosen Rennsportler“. Neben den Scheibenbremsen überzeugt das Rad insbesondere durch sein Baukastenprinzip: Je nach Fahrerwunsch ermöglicht es Ausstattungsvarianten von 3.199 bis über 6.000 Euro. „Im Sattel erweist sich das Comet als Rennrad, von dem 90 Prozent aller Fahrer spontan begeistert sein dürften“, schildern die Tour-Tester ihre ersten Eindrücke. „Ein geradliniger Rennsportler: schnell, direkt, willig“, lautet das Fazit der Roadbike-Tester.

HP Velotechnik – Ein junger, moderner Jubilar

Die Erfolgsgeschichte von HP Velotechnik begann vor 25 Jahren mit der ersten „Streetmachine“. Zum Jubiläum bietet der Hersteller aus Kriftel das Rad von damals in modernem Design und technisch aktuellem Stand wieder an. Die neue „Streetmachine Gte“ kommt mit Elektro-Heckmotor und Getriebeschaltung von Pinion (ab ca. 6.200 Euro). Ein stimmiges Gesamtkonzept, urteilt die Redaktion der Elektrorad (0118) und gratuliert dem hessischen Hersteller zum Jubiläum und zur Testnote „Sehr gut“. Auf abwechslungsreichen Streckenprofilen wechsle man mit dem Kurzlieger quasi ohne spürbare Krafteinbußen von der Ebene in die Steigung und könne dabei einen traumhaften Panoramablick genießen. Dabei kann das Rad auch reisetauglich bepackt werden.

Riese & Müller – Die neue Golf-Klasse

Für Familien und Pendler, die ein Lastenrad suchen und dabei wendig unterwegs sein wollen, hat Riese & Müller zur Fahrradsaison 2018 das „Packster 40“ (ab 3.999 Euro) im Angebot. Für Jochen Donner, erfahrener Tester beim Magazin Mybike, ist das Multifunktionsrad eines der Top-Räder 2018. Mit 2,35 Metern Länge sei es für ein Lastenrad noch gut manövrierbar. Eine Federgabel, eine Parallelogramm-Sattelstütze sowie dicke Reifen bügeln Unebenheiten aus. Auffällig sei zudem die „clevere Ausstattung“. Dazu zählen eine stufenlose Nabenschaltung, ein Riemenantrieb sowie Scheibenbremsen. Besonders spannend fand der Tester die Doppel-Akku-Lösung zur Erhöhung der Reichweite. Das Packster 40 gibt es sowohl als 25- als auch als 45-km/h-Version.

Koga – Verreisen mit Stil

Eine „Empfehlung“ sprachen die Kollegen der Aktiv Radfahren (Ausgabe 03/18) nach ihrer Testfahrt für den „Worldtraveller“ von Koga (2.199 Euro) aus. Man bekomme ein „grundsolides, mit viel Denkarbeit konstruiertes und spezifiziertes Frischluft-Vehikel“. Sowohl im Alltag als auch auf Reisen würden Fahrer damit ihre Freude haben. Die breiten Reifen nehmen kleineren Unwegsamkeiten den Schrecken und sorgen so für Fahrkomfort, obwohl nur eine Starrgabel verbaut ist. Dank hochwertiger Bremsanlagen können selbst steile und lange Abfahrten mit vollbeladenen Rädern absolviert werden.

My Boo – Sozialer, umweltfreundlicher Fahrspaß

Bambusräder sind im Kommen. Deshalb hat das Fahrrad-Lifestyle-Magazin Cycle in seiner zweiten Ausgabe 2018 einen Test von vier Bambusrädern durchgeführt – darunter zwei Räder von My Boo. Das Kieler Unternehmen lässt seine Rahmen in Ghana fertigen und unterstützt durch den Verkauf soziale Projekte in dem afrikanischen Land. Die Stabilität des Rahmens und der Fahrspaß der Räder überzeugte die Cycle-Redaktion. Das soziale Engagement brachte My Boo eine Top-3-Platzierung beim weltweiten Umweltpreis Green Tec Award 2017 in der Kategorie Lifestyle ein.

Brompton – Ein neues Faltrad-Kapitel

Style und Sportlichkeit verbindet laut Tester Caspar Gebel das neue „CHPT 3“ von Brompton (ab 2.300 Euro). Das Faltrad wurde zusammen mit dem ehemaligen Radprofi David Millar entwickelt und soll nicht nur Pendler, sondern auch Rennradfahrer ansprechen. Spezialitäten wie ein roter Brooks-Sattel, Gabel und Hinterbau aus Titan und griffige, aber schnelle Schwalbe-Reifen haben es dem eigentlichen Rennradtester Gebel angetan. „Ein Rad mit dem gewissen Etwas, das man überall mit hinnehmen kann“, lautet deshalb das Urteil auf der Internetseite Velomotion.de. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr, dass David Millar einen Erfolg bei der Brompton-Faltradweltmeisterschaft erzielt?

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Wissenschaft Technik Umwelt

CO2-neutrale Mobilität mit und durch zukunftsfähige Energieversorgung

CO2-neutrale Mobilität mit und durch zukunftsfähige Energieversorgung

ThEEN-Fachforum „CO2-neutrale Mobilität durch cross-sektorale Energieversorgung“

Erfurt, 14. März 2018: Um einen Temperaturanstieg und die Folgen des Klimawandels zu vermeiden, ist langfristig ein treibhausgasneutraler Verkehrssektor erforderlich. Wie dies realisiert werden kann, wird beim ThEEN Fachforum am 16. April in Erfurt diskutiert.

Das Ergebnis des Sondergutachtens „Umsteuern erforderlich: Klimaschutz im Verkehrssektor“ des Sachverständigenrats für Umweltfragen SRU, betont die Notwendigkeit der Dekarbonisierung aller Energiesektoren. Während in der Stromversorgung diese Umstellung bereits begonnen hat, steht dies im Verkehrsbereich noch aus.

„Die notwendige CO2-neutrale Mobilität bringt einerseits eine Reihe von Herausforderungen mit sich, beinhaltet andererseits aber auch Chancen für Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit innovativen Lösungen eine Vorreiterstellung einzunehmen“, so Dr. Steffen Schlegel vom Institut für elektrische Energie- und Steuerungstechnik der TU Ilmenau und wissenschaftlicher Partner des Fachforums.

Das ThEEN-Fachforum am 16. April in Erfurt greift diese aktuellen Fragen rund um den Themenbereich Mobilität auf. „Aus Sicht der Energieversorger, der Hersteller und der Kommunen werden Antriebstechnologien und Technologien der Systemverknüpfungen vermittelt und es wird branchenübergreifend über Hemmnisse und Lösungsansätze diskutiert“, so Jana Liebe, ThEEN-Geschäftsführerin.

Bei der eintägigen Veranstaltung, die vom Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitaler Gesellschaft Wolfgang Tiefensee eröffnet wird, erfahren die Besucher im ersten Teil, welche notwendigen Rahmenbedingungen und Lösungsansätze für eine cross-sektorale Energieversorgung unumgänglich sind. Dr. Urs Maier von der Agora Verkehrswende – Smart Energy for Europe Platform (SEFEP) gGmbH wird als Auftakt die Ergebnisse einer aktuellen Studie präsentieren, welche die Bedeutung der Elektromobilität und strombasierten Kraftstoffe in Zukunft haben werden. Dr. Jens Katzek vom Automotive Cluster Ostdeutschland e.V. berichtet über die Entwicklungen der Deutschen Automobilindustrie im Bereich der Elektromobilität und den Herausforderungen für die Zulieferindustrie. In den darauffolgenden Themenblöcken werden die cross-sektoralen Herausforderungen aus Sicht der Energieversorger (TenneT TSO, TEAG) betrachtet und der Stand der Technik für Antriebs- und Speichertechnik beleuchtet sowie die Mobilitätsentwicklung in den Kommunen vorgestellt.

Die Veranstaltung, richtet sich bundesweit an Experten aus der Industrie, Energieversorgung, Forschung und Entwicklung, Hochschulen sowie an fachlich Interessierte. Unternehmen/Institutionen präsentieren Ihre Produkte und Dienstleistungen auf der begleitenden Fachausstellung.

Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.theen-ev.de/files/content/veranstaltungen/2018/fachforum-mobilitaet/Flyer-Mobilit%C3%A4t-FINAL.pdf
Weitere Informationen: www.theen-ev.de/de/240.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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Auto Verkehr Logistik

Das Fahrrad steigt in Wert und Wertschätzung

Das Fahrrad steigt in Wert und Wertschätzung

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Der Zweirad-Industrie-Verband e. V. (ZIV) stellte am 13. März 2018 in Berlin die neuen Verkaufs- und Produktionszahlen für den deutschen Fahrradmarkt 2017 vor. Auffällig dabei: In den letzten Jahren ist der Verkaufspreis für Fahrräder deutlich gestiegen. Lag der Durchschnittspreis 2010 noch bei 460 Euro, waren es 2017 schon 698 Euro. Verdient sich die Fahrradbranche jetzt eine goldene Nase oder wie ist diese Entwicklung zu erklären? Der pressedienst-fahrrad liefert Antworten.

(pd-f/tg) 3,85 Millionen Fahrräder wurden 2017 in Deutschland verkauft. Damit erfreut sich der Fahrradmarkt über die letzten Jahre einer konstanten Nachfrage. Der durchschnittliche Verkaufspreis von Fahrrädern hat in den letzten Jahren jedoch stark zugelegt. Zwischen 2014 (528 Euro) und 2017 (698 Euro) war die Preissteigerung besonders deutlich. Das hat verschiedene Gründe.

Mehr E-Bikes werden verkauft

Auch im Jahr 2017 waren Elektroräder wieder ein Verkaufsschlager. Rund 720.000 neue E-Bikes rollten aus hiesigen Fahrradläden. Das entspricht einer Steigerung von 19 Prozent gegenüber 2016. Der höhere Verkaufspreis von E-Bikes wirkt sich natürlich auch auf den Durchschnittspreis bezogen auf alle Fahrräder aus. „Gerade bei E-Bikes merkt man das wachsende Qualitätsverständnis der Radfahrer. Billig kann schnell Schrott sein. Preise ab 2.500 Euro aufwärts sind bereits Normalität und werden gerne und bereitwillig von den Kunden bezahlt, da sie sehr gute Qualität wollen“, meint Anja Knaus vom E-Bike-Pionier Flyer. Mittlerweile macht der E-Bike-Markt 19 Prozent des Gesamtfahrradmarktes aus. Dabei ist festzustellen, dass der Begriff „Rentner-Rad“ längst nicht mehr gilt. Auch für junge Zielgruppen wird das Thema Elektromobilität interessanter. „Das hochwertige Alltagsrad kommt immer öfter mit Motor“, weiß Knaus. Die Elektrifizierung macht auch vor sportlichen Rädern nicht halt, wie Christian Malik von Haibike feststellt: „E-Mountainbikes sind ein spannendes Thema und wir sehen einen beginnenden Verdrängungsmarkt: Statt in ein Mountainbike wird heute oft direkt in ein E-Mountainbike investiert.“

Wertige Räder stehen hoch im Kurs

Hochwertige Fahrräder sind dabei generell stärker nachgefragt. Die oft im Frühjahr als Angebot auftauchenden Baumarkt- und Discounter-Räder verlieren an Bedeutung. Würde man diese aus der Statistik streichen und nur Fachhandelsräder berücksichtigen, käme man zu einem deutlich höheren Durchschnittswert, darauf verweisen Verbände wie der VSF e.V. (Verbund Service und Fahrrad) bereits seit einiger Zeit. „Radfahrer sind bereit, mehr Geld in die Hand zu nehmen. Das liegt auch daran, dass das Fahrrad in Städten als alternatives Verkehrsmittel und Autoersatz stärker wahrgenommen wird“, stellt Bernd Lesch von der Winora Group fest. Hinzu kommt, dass in einer Gesellschaft, die sich mit Sharing und Recycling befasst, ein hochwertiges Fahrrad beim Wiederverkauf auch einen höheren Preis erzielt und somit eine Zweit- oder sogar Drittnutzung möglich ist. Hier zeigt sich die allgemeine Steigerung der Fahrradqualität der letzten knapp 20 Jahre: Ein gutes Rad aus den 1990ern wird mitunter repariert und ersetzt so nicht selten den Neukauf eines minderwertigen Rades.

Mit Leasing kommt weiterer Schwung

Seit 2012 gilt das Dienstwagenprivileg auch für Dienstfahrräder. Seitdem können Fahrräder über den Arbeitgeber bezogen werden. Über einen Zeitraum von drei Jahren wird per Gehaltsumwandlung eine monatliche Rate des Bruttogehalts einbehalten. Der Radfahrer nutzt im Gegenzug die steuerlichen Vorteile, da er das Rad lediglich nach der Ein-Prozent-Regel versteuern muss. Nach Ablauf des Leasing-Vertrags kann er das Rad dann für einen Restpreis übernehmen. Je nach Vertrag und Fahrradpreis sind Ersparnisse von bis zu 40 Prozent gegenüber dem Direktkauf möglich. Das System funktioniert aber erst ab einem gewissen Verkaufswert. Beispielsweise liegt beim Anbieter Jobrad der Leasing-Einstiegspreis bei 749 Euro. „Als Bikehersteller finden wir das Thema Leasing sehr spannend. Damit wird auch einer jüngeren Zielgruppe die Möglichkeit gegeben, in hochwertige E-Bikes zu investieren und sich stärker mit dem Thema Elektromobilität auseinander zu setzen“, so Heiko Müller vom Premium E-Bike-Hersteller Riese & Müller.

Man bekommt mehr für sein Geld

Es ist nicht die Frage, ob Fahrräder teurer werden, es geht darum, Innovationen und Neuentwicklungen für Radfahrer interessant zu gestalten. An zwei Rädern und einem Rahmen wird sich außer in Ausnahmefällen nichts ändern, deshalb lohnt es sich, den Blick aufs Detail zu werfen. Fahrräder werden technisch ausgereifter und besser. „Wenn man alleine die Lichtanlagen von vor zehn Jahren mit heutigen vergleicht: Jetzt sieht man auch nachts wirklich gut beim Radfahren“, meint Harald Troost vom Fahrradhersteller Koga. Riemenantriebe als wartungsarme Alternative zur Kette haben sich auf dem Massenmarkt etabliert und auch Getriebeschaltungen sind auf dem Vormarsch. „Die Kunden nehmen solche Technik-Trends gerne an und sind dann bereit, etwas mehr auszugeben. Dafür gibt es mehr Komfort, weniger Wartungsaufwand und gestiegenen Spaß am Radfahren“, kann Volker Dohrmann von Stevens Bikes feststellen.

Individualisierung auf dem Vormarsch

Einen weiteren nicht zu unterschätzenden Faktor erklärt Stefan Stiener: „Radfahrer suchen individuelle und ergonomisch passende Produkte und lassen sich das auch etwas mehr kosten.“ Mit seiner Firma Velotraum bietet Stiener Custom-made-Aufbauten an, bei denen der ergonomische Komfort im Mittelpunkt steht. Neben diesem individuellen Faktor ist auch eine stärkere Spezialisierung im Fahrradmarkt festzustellen. „Man kann sagen: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Jeder findet sein passendes Rad“, meint Henning Voss von Voss Spezial-Rad. Das reiche vom kompakten Faltrad bis hin zum dreispurigen Liegerad, vom Rennrad bis hin zum Downhill-Bike, vom City-Bike bis hin zum Lastenrad.

Wohin geht die Reise?

„Der Trend zum Fahrrad ist ungebrochen“ lautet die generelle Meinung in der Fahrradbranche. Bei der E-Mobilität übernimmt das Fahrrad eine Vorreiterrolle, in chronisch überlasteten Städten werden E-Bikes und Fahrräder als schnelle Fortbewegungsmittel genutzt. Junge Leute und Familien verzichten auch aufgrund der Parkplatzproblematik im urbanen Raum auf ein Auto und investieren lieber in einen breiten, hochwertigen Fahrradfuhrpark samt Kinderanhänger. Die Radbranche hat ihre Hausaufgaben also gemacht. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch die Infrastrukturmaßnahmen angepasst werden.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Chinas Bosse – Das sind unsere unbekannten Konkurrenten

Chinas Bosse - Das sind unsere unbekannten Konkurrenten

Wolfgang Hirn gibt den bisher weitgehend unbekannten Unternehmern aus China ein Gesicht. Seine Analyse der fernöstlichen Wirtschaftsführer und ihrer Zukunftsstrategien ist ein Wegweiser für das Europa von morgen.

Wer kennt Guo Guangchang? Wer hat jemals von Chen Feng oder Li Shufu gehört? Guo Guangchang ist an einigen deutschen Firmen beteiligt, ihm gehören der Club Med und der Cirque du Soleil, und gerade hat er auch noch die bekannte österreichische Strumpfmarke Wolford übernommen. Chen Feng ist mit HNA seit 2017 Großaktionär bei der Deutschen Bank, und Geely-Chef Li Shufu sorgt aktuell mit seinem Einstieg bei Daimler für helle Aufregung in der Autoindustrie. Das ist nur der Anfang, ist Chinakenner Wolfgang Hirn überzeugt.

Inzwischen ist China ist die zweitgrößte Wirtschaft der Welt. Chinas Bosse indes, sind im Westen meist unbekannte Wesen. Was sind das für Leute, die in Frankreich Weinberge und in ganz Europa Immobilien oder Fußballvereine kaufen? Wer sie sind, wie sie ticken und wie sie führen beschreibt Wolfgang Hirn in seinem neuen Buch.

Schon heute haben 115 der 500 größten Unternehmen der Welt ihren Sitz in China. Tendenz steigend. Wer „Made in China“ heute noch mit Billigware assoziiert, hat die Zeit verschlafen. Die Fabrik der Welt ist längst zum Labor der Welt geworden. In vielen Zukunftstechnologien – von Elektroautos bis Robotik – holt China gewaltig auf. Ganz im Interesse des Staatsapparates, der diese Entwicklung an vielen Stellen unterstützt.

Wolfgang Hirn kennt viele chinesische Unternehmer persönlich und gibt Chinas „unbekannten Giganten“ ein Gesicht. Er beschreibt die Macher und ihre Strategien und beleuchtet, was es bedeutet, wenn chinesische Manager in deutsche Banken, Flughäfen oder andere Industrien einsteigen. Seine Erkenntnis: Chinas Manager sind flexibler, pragmatischer, risikofreudiger und deshalb meist schneller als ihre westlichen Konkurrenten. Höchste Zeit, mehr über sie zu erfahren!

Der Autor
Wolfgang Hirn studierte Volkswirtschaftslehre und Politische Wissenschaften in Tübingen. Nach Stationen als Wirtschaftsredakteur arbeitet er seit vielen Jahren als Reporter beim manager magazin. Seit 1986 reist er regelmäßig nach China, ist Autor des Bestsellers „Herausforderung China“ (2005) und veröffentlichte zuletzt „Der nächste kalte Krieg. China gegen den Westen“ (2013).

Wolfgang Hirn
Chinas Bosse
Unsere unbekannten Konkurrenten
2018, 284 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
EUR 26,00/EUA 26,80/sFr 32,70
ISBN 978-3-593-50874-0
Erscheinungstermin: 15. Februar 2018

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