Tag Archives: Mittelstand

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Softskill-Trainer heute immer wichtiger in Personalfragen bei der Mitarbeiterqualifikation

Dr. Hellmann als Profi etabliert

Softskill-Trainer heute immer wichtiger in Personalfragen bei der Mitarbeiterqualifikation

Dr. Karl-Heinz Hellmann (Bildquelle: Dr. Karl-Heinz Hellmann)

Schriesheim, September 2017. Eine Kienbaum-Studie beweist: Es wird immer mehr Wert auf ausgeprägte Soft Skills nicht nur bei Führungskräften, sondern auch bei Mitarbeitern gelegt. Es nützt heute nichts mehr, „nur“ ein Studium absolviert zu haben. Neben Führungsstärke sind interdisziplinäres Denken, Empathie und vor allen Dingen soziale Kompetenz gefragt. Gerade in diesem Bereich heben sich gute Führungskräfte ab. Ein weiterer Schwerpunkt sind kommunikative Fähigkeiten.

Soft Skill-Seminarkosten sparen

Effektives Projektmanagement steht in den Unternehmen an erster Stelle, um konkurrenzfähig zu bleiben. Die Personalabteilung in großen und mittelständischen Unternehmen ist ebenfalls dazu angehalten, effektiv und schlank zu agieren.
Dr. Karl-Heinz Hellmann hat ein Konzept entwickelt, um Soft Skill-Seminarkosten einzusparen. Dazu empfiehlt er das Selbstlernprogramm der gemeinnützigen Toastmasters International (TMI). Dieses Konzept ist besonders für kostenbewusste Personalentwickler interessant, da im Fortgeschrittenen-Programm nahezu alle Soft Skill-Themen regelmäßig geübt werden, so dass die hohen Kosten für externe Seminare entfallen. Weltweit gibt es über 2.500 geschlossene TMI-Company-Clubs, d.h. nur Mitarbeiter des Unternehmens dürfen teilnehmen. 1/3 aller Fortune 500 Unternehmen unterhalten eigene TMI-Clubs.

Toastmasters International (TMI) gibt es seit über 90 Jahren und ist in Deutschland weitestgehend unbekannt. Vordergründig geht es um das Selbststraining in Redekunst und von Führungseigenschaften. Tatsächlich wird dadurch die mentale Stärke trainiert und damit eine gute Grundlage für Burn-Out-Prävention gebildet.

Die weiteren Nutzen für Personal-Abteilungen sind in der Konzeptbeschreibung und einer tabellarischen Zusammenfassung aufgelistet. Der Wert für Unternehmen liegt klar auf der Hand: Die Mitarbeiter agieren zielstrebiger, kommunikativer und arbeiten im Team besser zusammen.
Weiterführende Informationen sind auf der Website des zweiten deutschsprachigen TM-Clubs (nach dem englischsprachigen BASF-Club) ZAP hoch 4 zu finden, den Dr. Hellmann ehrenamtlich gegründet hat, sowie auf der Personal-Seite von FIRMA kompakt.
Dr. Hellmann berät gerne interessierte Personalentwickler z.B. zur Gründung eines Company-Clubs z.B. wie bei BASF oder John Deere.

Wissen ist nicht Können

Soft Skill Seminare finden häufig am Wochenende mit konstruierten Situationen (Rollen“spiele“) oder reiner Theorie statt. Bei TMI hat man dagegen die Möglichkeit, sich das Wissen in kleinen Schritten selbst beizubringen und alle 14 Tage, bei meist freier Themenwahl, zu üben – jahrelang … bis zur Weltmeisterschaft. Dabei ist der Mitgliedsbeitrag von 8 – 10 EUR/ Monat (je nach Raummiete) vernachlässigbar.

Betriebliches Gesundheitsmanagement einführen
Über das Training der mentalen Stärke hinaus entwickelt Dr. Hellmann mit der Personalabteilung und Geschäftsführung/Vorstand einen Prozess zur Einführung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Eines der Alleinstellungsmerkmale besteht darin, dass sich die Unternehmen für die Einführung qualifizieren müssen, um die bei großen Unternehmen üblichen Alibimaßnahmen zu verhindern. Dazu wird eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, um zu prüfen, ob die Unternehmenskultur Veränderungsfähigkeit aktiv unterstützt.
Für die Entwicklung und Einführung solcher Prozesse wurde das Institut für Mittelstandsstrategien zweimal in Folge ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des INDUSTRIEPREISES stehen Industrie-Unternehmen sowie deren Produkte und Dienstleistungen. Die besten Siegchancen haben Lösungen, die sich durch einen hohen ökonomischen, gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Nutzen auszeichnen.

Profil Dr. Hellmann
Dr. Hellmann hat nach fünf Jahren Selbsttraining seine Rednerausbildung bei Toastmasters International mit der 4. und damit höchsten Ausbildungsstufe ADVANCED COMMUNICATOR GOLD abgeschlossen.
Dafür hat er
– 44 Reden mit Längen zwischen 4 bis 30 min. gehalten,
– ein Neumitglied als Mentor unterstützt und
– ein 3-Stunden-Seminar gehalten.

Dr. Hellmann war klinisch tot. Dieses einschneidende Lebensereignis hat ihn dazu bewogen, mit Hilfe seiner Prozessmethodik einen Selbstheilungsprozess zu entwickeln, womit der Erfolg der Methodik und das angewendete Wissen um Gesundheit nachgewiesen sind. Darüber hat er seinen Mutmacher „Gesund bleiben mit HERZ und Verstand. Erwecke den Helden in dir!“ geschrieben.

Zu den Themen Gesundheit und Helden (= „unmögliche“ Ziele erreichen) hält er Motivationsreden und weitere Seminare an seiner AKADEMIE kompakt.
Ferner sammelt er Helden- und andere unglaubliche Leistungen von Ü80-Menschen in der STRATEGIE kompakt-Heldenliga, die laufend ergänzt wird.

Weitere Infos und Kontakt per E-Mail: 0417@strategiekompakt.de

In seinen Vorträgen begeistert Dr. Hellmann die Teilnehmer mit seiner knappen, präzisen und lebendigen Art und Weise der Präsentation von gelebtem Erfolgswissen. Er berät seit vielen Jahren Unternehmen zu den Themen Digitalisierung, Unternehmensnachfolge, „Wie bringe ich PS auf die Straße“.

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Dr. Hellmann Unternehmerberater e.K. & Coll.
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Strategisch denken und handeln mit Greensocks

GreenSocks Consulting GmbH – die Spezialisten für Service Management

Strategisch denken und handeln mit Greensocks

Die neue Website der Greensocks Consulting GmbH – die Spezialisten für Service Management

Wie bei einem Eisberg sind Probleme meist umfänglicher, als auf den ersten Blick erkennbar. Das Ausmaß – und noch wichtiger: die Ursachen – liegen meist unterhalb der (Wasser)Oberfläche. „Im Analysieren und Diagnostizieren von Ursachen sind wir absolute Experten“, sagt Michael Thissen, Geschäftsführer der Greensocks Consulting GmbH mit drei Niederlassungen in Viersen, Hannover und Luckenwalde. Greensocks hat jetzt ein neues Gesicht bekommen und präsentiert sich mit der neuen Website noch näher am Kunden.

Gemeinsam mit seinen Partnern Thomas Engelmann, Oliver Krull und Bodo Piening nutzt Michael Thissen seine langjährige Erfahrung im Bereich Service Management, um als Strategen Probleme ihrer Kunden nachhaltig zu lösen. Sie zeigen ihren Kunden, wie sie Abläufe optimieren können und begleiten sie als Sparringspartner in den Prozessphasen.

„Wir verstehen uns als Befähiger“, erklärt Service-Experte Thomas Engelmann, „Wir helfen unseren Kunden, ihre Potenziale auszubauen, Lücken zu schließen und sich für die Zukunft stark zu machen.“ Dafür geben sie ihren Kunden verschiedene Service-Tools an die Hand. Das Greensocks Service Radar zeigt Unternehmen auf, wie sie im Bereich Service aufgestellt sind und zeigt das dortige Optimierungspotenzial auf. Mit dem Business Impact Analyse Tool können Unternehmen zudem ihre IT auf Schwachstellen hin durchleuchten. „Außerdem bieten wir unseren Kunden eine Reifegradmessung ihrer Informationssicherheit an“, ergänzt Bodo Piening zu diesem Punkt.

Die Service-Spezialisten verfolgen zudem einen ganzheitlichen Ansatz, um ihren Klienten dabei zu helfen, ihren eigenen Kunden gegenüber dienstleistungsorientierter zu werden: „Der Kunde muss gemäß dem Co-Creation Ansatz im Mittelpunkt des Denkens und Handelns stehen. Nur wenn ich weiß, was der Kunde will und das auch umsetze, lebt Service Management“, erklärt Michael Thissen. Konkret bedeutet das Kurs und Vorgehensweise regelmäßig zu überprüfen und diese gegebenenfalls nach Demand Management und regelmäßigen Kundenumfragen besser auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen.

Wichtig ist aber auch, den Service-Gedanken in jeder Abteilung eines Unternehmens zu leben: „Wir vergleichen Unternehmen gerne mit Motoren: Denn ein Motor kann auch nur dann Höchstleistung erbringen, wenn alle Einzelteile zusammenspielen“, schließt der Service-Experte Michael Thissen.

Außerdem konnte die Greensocks Consulting GmbH in diesem Jahr in dem wissenschaftlich geführten TOP CONSULTANT-Wettbewerb überzeugen und ist als eines der besten Beratungsunternehmen für den deutschen Mittelstand mit dem TOP CONSULTANT-Qualitätssiegel ausgezeichnet worden.

Die neue Website der Greensocks Consulting sowie weitere Informationen für mehr Service finden Sie unter www.greensocks.de

Nach dem Motto Service Management leben hilft die Greensocks Consulting GmbH Unternehmen dabei, sich ihren Kunden gegenüber dienstleistungs- und serviceorientierter aufzustellen. Geschäftsführer Michael Thissen und seine Partner Thomas Engelmann, Oliver Krull und Bodo Piening sind nicht nur Experten im Bereich der Analyse und Diagnostik von Problemen und deren Ursachen. Sie verstehen sich auch Befähiger. Sie decken Schwachstellen auf, begleiten ihre Kunden als Strategen und Sparringspartner in den Optimierungsprozessen und geben ihnen das richtige Handwerkszeug an die Hand, um vorhandene Potenziale zu nutzen und selbstständig Lücken zu schließen

Kontakt
GreenSocks Consulting
Michael Thissen
Sittarderstraße 19
41749 Viersen
+49-2162-3 69 32 08
service@michaelthissen.de
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BITMi engagiert sich in der BVMW Mittelstandsallianz

BITMi engagiert sich in der BVMW Mittelstandsallianz

Archivbild: Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und Mario Ohoven, Präsident des BVMW (v. r.)

Aachen/Berlin 18. September 2017 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wurde jetzt als neues Mitglied der Mittelstandsallianz des Bundesverbandes Mittelständische Wirtschaft (BVMW) begrüßt. Auf der BVMW Bundestagung 2017 stellte Präsident Dr. Oliver Grün den BITMi als neues Mitglied vor und diskutierte gemeinsam mit Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler e.V. und ebenfalls Neumitglied, über die Mittelstandsallianz und die Herausforderungen der Digitalisierung. Von Beginn an bringt sich der BITMi aktiv mit seinen Kompetenzen in die Allianz ein: Dr. Oliver Grün wurde zum Vorsitzenden der Fokusgruppe Digitales gewählt.

„Der IT-Mittelstand und der Anwender-Mittelstand müssen jetzt im Angesicht der Herausforderungen der Digitalisierung zusammenstehen“, erklärt Grün. „Schlüsselaufgabe als Gegenentwurf zum Silicon Valley ist die Digitalisierung des Rückgrats der deutschen Wirtschaft, des Mittelstandes. Schrittmacher dieser Digitalisierung kann der IT-Mittelstand sein. Es ist daher nur konsequent, als BITMi in der BVMW Mittelstandsallianz mitzumachen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Die BVMW Mittelstandsallianz vereint mittelständisch geprägte Branchenverbände, die sich unter dem Dach des BVMW gemeinsam für eine mittelstandsfreundliche Gesetzgebung einsetzen. Die Teilnehmer der Mittelstandsallianz eint der Wille, die für den Mittelstand dringenden Themen mit einer Stimme in die Politik zu tragen. „Für uns liegt der Fokus natürlich eindeutig auf den Digitalthemen. Gemeinsam müssen wir Deutschland in der Digitalisierung an die Spitze führen, das ist ein langer Weg“ betont der BITMi Präsident.

Die BVMW Mittelstandsallianz: https://www.bvmw.de/der-bvmw/mittelstandsallianz/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Aagon und Avira beschließen umfassende Kooperation

Client Management & Sicherheit aus einer Hand

Aagon und Avira beschließen umfassende Kooperation

Sebastian Weber und Alexander Stühl (beide Aagon) mit Christian Milde von Avira (vlnr)

Soest, 15. September 2017: Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum des Soester Softwareherstellers Aagon kündigt der Client-Management-Experte eine Kooperation mit dem Tettnanger Sicherheitssoftware-Unternehmen Avira an. Beide IT-Firmen erhielten die Auszeichnung „Software Made in Germany“, da sie ihre Lösungen zu 100 Prozent in Deutschland entwickeln und hosten. Diese Prinzipien sind gerade für mittelständische Kunden von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Auch in anderen Punkten ergänzen sich die Unternehmen hervorragend.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen sieht vor, dass das zentrale Management der Avira Antivirus Produkte für Business künftig über die ACMP Suite von Aagon erfolgt. Das bedeutet, dass sich die Avira-Antivirenprodukte auf allen Clients eines Unternehmens einfach und schnell über die „on-premises“ Client-Management-Lösung von Aagon verteilen und warten lassen.

„Mit Avira haben wir den idealen Partner gefunden. Ebenso wie Aagon setzt Avira auf maximale Sicherheit, liefert optimalen Support und kümmert sich intensiv um die Bedürfnisse seiner mittelständischen Kunden“, erläutert Sebastian Weber, Produktmanager bei Aagon. Die Antivirenprodukte von Avira erhalten regelmäßig begehrte Auszeichnungen für Schutz, Leistung und Nutzerfreundlichkeit.

„Wir freuen uns, mit Aagon einen Hersteller als strategischen Partner zu gewinnen, bei dem ebenfalls Qualität und höchste Sicherheit im Vordergrund stehen“, sagt Travis Witteveen, CEO von Avira. „Mit der bewährten ACMP Suite von Aagon lassen sich unsere Antivirus Business-Lösungen einfach und effizient verwalten. Anwender sind somit bestens gegen Schadsoftware und Cyberangriffe geschützt.“

Mit über 700 zufriedenen Kunden gehört Aagon zu den Marktführern im Bereich Client-Management-Software und Client Automation für den Mittelstand. Auf Flexibilität wird bei der Software großer Wert gelegt, denn jedes Unternehmen stellt andere Anforderungen an die von Aagon gebotenen Lösungen. Mit ihrer ACMP Suite und einem breit aufgestellten Repertoire aus leistungsstarken Modulen wird jeder Kunde individuell betreut. Dass Aagon mit seiner Software erfolgreich ist, zeigt sich eindrucksvoll an der hohen Kundenzufriedenheit. In den vergangenen neun Jahren haben jeweils rund 99 Prozent der Kunden ihre Aagon-Lizenzen verlängert.

Über Aagon GmbH
Aagon aus Soest unterstützt IT-Verantwortliche in Unternehmen und Organisationen bei der Senkung ihrer IT-Kosten. Zu diesem Zweck entwickelt und vertreibt die deutsche Firma seit mehr als 20 Jahren Lösungen zur Einführung eines unternehmensweiten Betriebssystemstandards auf Clients und Servern sowie für das effektive Client Management. Zu den Kunden von Aagon gehören namhafte Unternehmen aus der Automobil-, Luftfahrt-, Logistik- und Elektronik-Branche sowie große Behörden, Krankenhäuser und Versicherungen. Neben Migrationsprojekten und Rollouts jeder Größenordnung bieten die Experten von Aagon professionelle Consulting-Services rund um das Client Management. Weitere Informationen gibt es unter www.aagon.de

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EU-Vorschläge für Cyber-Sicherheit und Datenfluss

EU-Vorschläge für Cyber-Sicherheit und Datenfluss

Jean-Claude Juncker bei der Rede zur Lage der Union

Aachen/Brüssel 14. September 2017 – Im Anschluss an die Rede zur Lage der Union von Jean-Claude Juncker hat die Europäische Kommission gestern zwei wichtige Initiativen zu einigen Schlüsselbereichen des digitalen Binnenmarktes vorgelegt: Dies ist zum einem eine zukünftige gemeinsame europäische Cybersicherheitsstrategie und zum anderen der Vorschlag für eine neue Regulierung zum freien Datenverkehr („Free Flow of Data“).

„Wir begrüßen die Initiativen der Kommission. Sowohl die Cyber-Sicherheit als auch die Datenwirtschaft bieten innovativen Mittelständlern große Chancen, um das Wachstum der europäischen Wirtschaft zu fördern. Nur eine blühende digitale Industrie, getragen von vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen, kann Europa helfen, seine digitale Souveränität wiederzuerlangen. Wir ermutigen jedoch die Europäische Kommission noch mehr zu tun, um die Rolle des Mittelstands in der digitalen Zukunft Europas zu stärken“, kommentierte der Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) Dr. Oliver Grün, der zugleich Präsident der European DIGITAL SME Alliance ist.

Der Ansatz der Cybersecurity-Strategie mit unter anderem einem neuen EU-Forschungs- und Kompetenzzentrum für Cybersecurity und dem Bestreben, die Beteiligung von mittelständischen Unternehmen an multinationalen Projekten stärker zu fördern, finden Zustimmung beim BITMi. Dennoch bedarf es noch vieler weiterer Maßnahmen, europäische KMU zu unterstützen.

Zudem spricht der BITMi sich positiv zum neuen Vorschlag der Kommission zur Regulierung zum freien Datenverkehr aus, insbesondere da diese zur Verringerung von nationalen Beschränkungen in Bezug auf Datenstandorte und zu einer Erhöhung der Datenportabilität führt.

Gleichzeitig fordert der BITMi weiterhin von der Europäischen Kommission den rechtlichen Rahmen für die Verwendung von nicht personenbezogenen Maschinendaten zu klären und somit die Grundlage für eine europäische Datenökonomie zu schaffen. Seit 2016 fordert der BITMi die Schaffung eines offenen Marktes für die Datenverwendung, bei dem sowohl Hersteller als auch Anwender von Maschinen berechtigt sind, die mit diesen Maschinen produzierten Daten zu nutzen (s. BITMi Positionspapier Datenökonomie).

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Wissens- und Informationsplattform zur Unternehmensnachfolge

BWS NachfolgerForum 2017

Unternehmensnachfolge zum Erfolg führen durch eine ganzheitliche Ausrichtung mit neuen Ansätzen und Perspektiven für Unternehmen, Nachfolger und Investoren – diesem Thema widmet sich das NachfolgerForum, ein neues und einzigartiges Format am 27. und 28. November 2017 im Europapark Rust ( www.nachfolgerforum.de).
Jeder sechste mittelständische Unternehmer in Deutschland plant bis zum Jahr 2018 sein Unternehmen an einen Nachfolger zu übergeben oder zu verkaufen. Das sind etwa 620.000 Unternehmen mit ca. 4 Millionen Beschäftigten, wie eine Studie von KfW Research zeigt. Die Unternehmensübergabe erfolgreich zu gestalten wird folglich mehr und mehr zu einer zentralen Herausforderung für den Mittelstand. Von den Inhabern kleiner und mittlerer Unternehmen, die binnen drei Jahren übergeben wollen, haben lediglich 42 Prozent den Nachfolgeprozess gestartet, weitere 22 Prozent haben konkrete Planungen. Das heißt aber auch: Rund ein Drittel der Unternehmer hat wenig bis nichts unternommen, für sie droht die Zeit knapp zu werden.

Die Zukunftssicherung von Familienunternehmen ist für alle Beteiligte eine Herausforderung. Denn insbesondere die psychologischen Belange werden immer wieder zum Stolperstein. Der entscheidende Erfolgsfaktor ist das Zusammenspiel innerhalb der Familie und des Unternehmens. Das bedeutet, die unterschiedlichen Vorstellungen und Wünsche aller Beteiligten frühzeitig erkennen und richtig kommunizieren.

Im Kontext einer Vertrauenskultur die richtigen Partner finden und die Finanzierung sicher zu stellen, das sind große Herausforderungen in der Unternehmensnachfolge. Deshalb greift das NachfolgerForum diese Themen ganzheitlich auf.

Damit der Engpass Nachfolger(in) überwunden werden kann, identifiziert das NachfolgerForum potentielle Nachfolger und bringt sie gezielt mit Unternehmern zusammen, auch dann, wenn Unternehmen Partner für das strategische Wachstum suchen. Praxisbeispiele im Tagungsablauf zeigen, wie selbst große Herausforderungen gemeistert werden können und Nachfolge gelingen kann. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Familie Mack, die in der neunten Generation den Europapark Rust betreibt. Seit über 235 Jahren existiert das Familienunternehmen bereits. Heute testet die noch junge, neunte Generation mit Begeisterung neue Attraktionen. Werte, wie Treue, Verbindlichkeit und Loyalität zum Elternhaus werden täglich vorgelebt, und bilden das Fundament der jüngst konzipierten Familien-Charta.

Ergänzt wird das Konferenzprogramm am zweiten Tag durch eine lebendige Bibliothek. Teilnehmer leihen sich für die Dauer von jeweils 10 Minuten ein Buch und lesen es – nur das Buch ist in diesem Fall ein echter Mensch/Unternehmer/Experte und das Lesen hier ein Gespräch in der Gruppe. Unternehmer, Experten und potenzielle Nachfolger können so als „lebendiges Buch“ ausgeliehen werden.

Das Konferenzprogramm finden Sie hier: http://www.nachfolgerforum.de/programm/
Übersicht der Referenten: http://www.nachfolgerforum.de/referenten/
Presse-Akkkreditierung unter: http://www.nachfolgerforum.de/wp-content/uploads/2017/08/Anmeldung_Akkreditierung-1.pdf

Nachfolge & Wachstum strategisch gestalten.
Das BWS NachfolgerForum ist Plattform für Nachfolge-Suchende, potenzielle Nachfolger und Investoren.
Hier werden neue innovative Ansätze für Nachfolgeregelungen vorgestellt und zukunftsweisende Perspektiven aufgezeigt. Moderiert von Peter Hertweck und zahlreichen Experten kommen Sie mit potenziellen Partnern und Interessenten ins Gespräch und nehmen zahlreiche Anregungen mit.

Kontakt
Agentur für nachhaltige Kommunikation
Ulrike Stöckle
Obere Hauptstraße 28
76863 Herxheim
+49 (0) 170 587 3821
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Appell des Mittelstandes zur Bundestagswahl 2017 – Bündnis: Deutschland braucht einen starken Mittelstand – der Mittelstand braucht fairen Wettbewerb

Aachen/Berlin 12. September 2017 – Das „Bündnis fairer Wettbewerb“ warnt vor der zunehmenden Verdrängung mittelständischer Unternehmen durch staatliche Betriebe. In einem Schreiben an die Generalsekretäre der im Bundestag vertretenen Parteien zur bevorstehenden Bundestagswahl fordern die im Bündnis zusammengeschlossenen Verbände verschiedener Wirtschaftszweige deshalb einen Stopp der Bevorzugung kommunaler Unternehmen und ein ehrliches Bekenntnis der Politik zum Mittelstand in Deutschland.

Unternehmen in öffentlicher Hand sind in Deutschland in den letzten Jahren auf dem Vormarsch und belegen so einen steigenden Trend zur Verstaatlichung. So haben die Umsätze aller kommunalen Unternehmen in Deutschland im Jahr 2014 mit insgesamt 314 Milliarden Euro ungefähr das Niveau des Bundeshaushalts erreicht. Die Summe entspricht mehr als 11 % des Bruttoinlandsprodukts.

Die Branchenvertreter sehen insbesondere die Begünstigung kommunaler Unternehmen bei der Besteuerung kritisch. So verschafft die Befreiung von der Umsatzsteuer staatlichen Unternehmen einen Preisvorteil, der wiederum privaten mittelständischen Firmen keine Chance am Markt lässt. Kritisiert wird auch, dass durch dieses Umsatzsteuerprivileg dem Fiskus Jahr für Jahr Milliarden Euro Steuereinnahmen verlorengehen.

Das Bündnis stellt zudem fest, dass die zunehmende Auftragsverlagerung von mittelständischen Unternehmen zu öffentlichen Betrieben nicht das Ergebnis von Wettbewerb, transparenten Ausschreibungsverfahren oder besseren Angeboten ist. Vielmehr wird der Wettbewerb über In-house-Vergaben oder interkommunale Zusammenarbeit sogar ganz ausgeschaltet. Eine Überprüfung solcher Vergaben oder der kommunalen Gebührensetzung durch Kartellbehörden wird ausgerechnet durch bestehende Gesetze verhindert. Ein fairer Wettbewerb ist so unmöglich.

Zur Verbändeallianz „Bündnis fairer Wettbewerb“ gehören bisher: der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks, der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS), der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e.V., der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., der Verband Deutscher Metallhändler e.V. und der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), der Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e.V.( DATABUND), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. und der bvse Bundesverband Sekundärrohstoff und Entsorgung e. V.

Insgesamt erzielen die zu diesen Verbänden zählenden Unternehmen einen jährlichen Umsatz von mehr als 215 Milliarden Euro und haben zusammen mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte.

Hier die Pressemitteilung des BITMi: https://www.bitmi.de/appell-des-mittelstandes-zur-bundestagswahl

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Alles wird Digital in OWL – Business 4.0 – Live erleben

2. IT&MEDIA FUTUREcongress am 21.09.2017 in Bielefeld öffnet wieder seine Tore

Alles wird Digital in OWL - Business 4.0 - Live erleben

Spannende Vorträge zum Thema Digitalisierung warten auf die Besucher am 21. September in Bielefeld

Unter dem Motto „Alles wird Digital – Business 4.0“ öffnet der 2. IT&MEDIA FUTUREcongress am 21.09.2017 in Bielefeld wieder seine Tore, um branchenübergreifend Top-Entscheider, Geschäftsführer und die zweite Führungsebene über die wichtigsten Digitalisierungsthemen zu informieren. Mehr als 100 Aussteller und über 35 zum Teil namhafte Speaker auf 4 Bühnen und Lösungen für das Business von heute und morgen. Besucher erfahren in den Vorträgen alles zu den Themengebieten, Online-Marketing & Vertriebsoptimierung, Prozessoptimierung & IT-Infrastruktur, Arbeit 4.0 & FUTURE Thinking und Cyber Security & Datensicherheit. Dabei stehen organisatorische und technische Innovationen und zukunftsorientierten Lösungen im Vordergrund.

Moderiert werden die 4 Bühnen durch die Themenpaten, die mit Ihrem Know-How zu den einzelnen Themenbereichen die Aktualität und den Mehrwert für die Besucher und Teilnehmer sicher steigern werden.

Der Mittelstand hat Nachholbedarf

Die Digitalisierung optimiert Prozesse und ermöglicht das Erschließen neuer Kundengruppen, genauso wie die Optimierung von Kooperationen und die Vernetzung von Mensch zu und Maschine. Dabei kommen auch immer mehr neue Geschäftsmodelle in den Blickwinkel. Leider hinkt der deutsche Mittelstand im Bereich Digitalisierung noch hinterher. „Der Mittelstand weiß um die Problematik, findet aber oft keine Zeit oder kein Ansatzpunkt sich intensiver mit dieser Thematik auseinander zusetzen. Hier genau setzt der IT&MEDIA FUTUREcongress an und bietet eine Plattform, auf der sich Entscheider innerhalb von einem Tag über alle Themen der digitalen Agenda umfassend informieren können.“ Das sagt Michael Mattis, Veranstalter des IT&MEDIA FUTUREcongress in Bielefeld und Frankfurt.

Nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im letzten Jahr erwartet der Veranstalter dieses Jahr mehr als 2.000 Teilnehmer. Eröffnet wird die Kongressmesse durch den Präsident der IHK, Herrn Wolf D. Meier-Scheuven. Anschließend können sich die Besucher auf die Keynote von Herrn Dr. Oliver Grün, Vorstand der GRÜN Software AG sowie Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. und Präsident des IT-Mittelstand-Europaverbandes European DIGITAL SME Alliance freuen.

Die einzelnen Bühnen werden von erfahrenen Themenpaten moderiert. Zu jedem oben aufgeführten Themengebiet sind 9 spannende Vorträge geplant.

Top-Aussteller sind gebucht

Auch die Liste der Aussteller ist beeindruckend, denn jetzt bei der 2. Veranstaltung sind bereits auch größere Unternehmen aus dem Bundesgebiet auf der größten IT Management Veranstaltung in OWL vertreten. Bekannt dürften den Unternehmen in der Region insbesondere auch die Firmen sein, die hier in der Region die Digitalisierung vorantreiben.

agentbase AG, aXon, BREKOM GmbH, AGFEO, bpi solutions, Ceyoniq Technology, Creos Lernideen, Diamant Software, HDNET, proALPHA, Wortmann AG, TEUTODATA, SCI Systems, windream, Raynet, uvw. zeigen einen bunten Blumenstrauß an Möglichkeiten, Stück für Stück Digitalisierung im Unternehmen zu implementieren.

Als besonderes Highlight der Veranstaltung ist diesmal in der Messe Bielefeld ein Future Office in Kooperation mit Büromöbel Assmann, dem Verband VOI und dem Verlag Chefbüro aufgebaut. Hier zeigen die Firmen bpi solutions GmbH aus Bielefeld und InoTec GmbH aus Wölfersheim, wie Digitalisierung in Kombination mit einem modern gestaltenden Office realisiert werden kann.

Ab 16:00 Uhr beginnt die After-Work-Booth-Party, um auch Unternehmern die Möglichkeit zu geben am späteren Nachmittag die Veranstaltung zu besuchen. Die Wortmann AG ist hier noch mit einer Keynote zum Thema „Flexibilität, Individualität und Skalierbarkeit für die digitale Transformation“ vertreten. Mit einem leckeren Waffelstand, zusammen mit einer guten Tasse Kaffee, können die Besucher dann noch einmal die attraktiven Angebote der Aussteller besuchen und intensiver in mögliche neue Projekte einsteigen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der IHK Bielefeld und dem BVMW -Bundesverband mittelständische Wirtschaft statt. Zusammen mit mehr als 50 Kooperationspartnern wird Bielefeld am 21. September erneut zur digitalen Metropole der Region.

Der Eintritt zur Veranstaltung kostet 29 EUR. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Besucher und Journalisten unter: www.bielefeld.itandmedia.de

Presse-Kontakt und Akkreditierung:
AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG
Michael Mattis
Robert-Bosch-Str. 7
64293 Darmstadt
Tel: 06151- 95 75 77-0
E-Mail: office@amc-media-network.de

Über AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG, Veranstalter IT&MEDIA FUTUREcongress
AMC MEDIA NETWORK GmbH & Co. KG bietet als Verlag, Veranstalter und Kreisgeschäftsstelle des BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft in Darmstadt-Dieburg regional und überregional mehr als 600 Kunden mediale Plattformen, Großveranstaltungen und Unternehmernetzwerke. Dazu gehört unter anderem die größte IT Management Veranstaltung in Hessen, der 6. IT&MEDIA FUTUREcongress am 01.03.2017 in Frankfurt am Main auf dem Messegelände. Außerdem werden die Plattformen IT-Buch Deutschland und dicoo betrieben. Als Full-Service Grafik- und Werbeagentur und Unternehmensberatung unterstützt das Unternehmen seine Kunden zusätzlich in allen Bereichen der vertrieblichen Kommunikation und des Marketing. Als Verlag organisiert das Unternehmen das online Magazin „Entscheider kompakt“.

Kontakt
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Digitale Transformation: Brauchen Unternehmen noch IT-Leiter?

Von der Zukunft eines Berufsstandes im Zeichen der Digitalisierung

Digitale Transformation: Brauchen Unternehmen noch IT-Leiter?

Thomas Denk: Der IT-Leiter muss sich neu definieren. (Bildquelle: Deliberate GmbH)

Böblingen, 11. September 2017. Die Zeiten ändern sich massiv und schnell – und mit ihnen die Rahmenbedingungen für die IT. Der wirklich innovative IT-Leiter schafft sich zuerst selbst ab, um sich dann neu zu erschaffen. Warum das so ist und wie das geht, erklärt Thomas Denk, Geschäftsführer des auf digitale Transformation spezialisierten Beratungsunternehmens Deliberate.

Vor der Jahrtausendwende galten der IT-Leiter und seine Teams geradezu als Heilsbringer. Wenn es um Optimierung und Zentralisierung ging – die IT war zur Stelle und regelte das. Dieser Ruhm verblasste in den 2000er Jahren zunehmend. Heute sind die Datenspezialisten weitgehend isoliert von der Organisation, für die sie arbeiten. Sie sind eine Art Staat im Staat geworden. Das ging viele Jahre lang einigermaßen gut, wird in Zeiten des digitalen Wandels allerdings zum Problem – vor allem für die IT selbst.

Durch ihre Abkapselung nahm vor allem die interne Kommunikation Schaden. „Die IT war und ist nicht wirklich in jene Prozesse eingebunden, die zum Wesen der digitalen Transformation gehören und den Weg zu neuen Geschäftsmodellen öffnen“, lautet die ernüchternde Analyse von Deliberate-Geschäftsführer Thomas Denk. Und: Die IT wurde zunehmend als Cost- und Profitcenter betrachtet. Mit einer Folge, die sich heute als fatal erweist: Stellenabbau.

Zugleich fragt sich mancher Unternehmenslenker: Wenn die Cloud der nächste Schritt ist, wozu braucht man dann noch eine eigene IT inklusive Leiter? Den CIO as a Service gibt es ja schon.

Die IT ist vom Unternehmen abgekoppelt…

Jetzt soll dieselbe IT, dezimiert, zentralisiert und optimiert, ihr Unternehmen ins Zeitalter der Digitalisierung führen – die Frage ist allerdings: Mit wem und vor allem wie? Denn: „Die IT hat verlernt, die eigentlichen Unternehmensziele und deren Umsetzung zu verstehen. Oder kennen Sie einen IT-Leiter, in dessen Zielvereinbarung ein Umsatzziel steht? Kein pauschales, sondern eines mit Kennzahlen und Reporting, das seinen Betrag explizit misst?“

Hinzu kommt, dass der Investitionsstau, der sich mittlerweile aufgebaut hat, die Unternehmen zwingt, ihre Prozesse im Hauruck-Verfahren zu digitalisieren. Die IT steht unter massivem Druck. Die oftmals sehr dünne Mitarbeiterdecke reicht hinten und vorne nicht. Von einer klaren Digitalisierungs-Strategie keine Spur.

… und unvorbereitet

Die schnelle Verbreitung revolutionärer Technologien hat die IT-Teams unvorbereitet getroffen. Sie haben nicht genügend Zeit, sich wieder mit dem Rest des Unternehmens zu verknüpfen. Dieser Mangel hat zu Verwirrung darüber geführt,
-wer wirklich für die Rentabilität von Technologie-Investitionen verantwortlich ist,
-wie viel Einfluss IT-Führungskräfte auf die Geschäftsstrategie eines Unternehmens haben sollten
-und ob CEOs nicht besser Chief Digital Officers einstellen sollten.

„Will der IT-Leiter nicht Gefahr laufen, zwischen der aktiven Gestaltung der Zukunft und seinen aktuellen Aufgaben aufgerieben zu werden, muss er sich auf seine Stärken besinnen und die Digitalisierung planvoll in die Hand nehmen“, ist Thomas Denk überzeugt.

Digitalisierungs-Landkarte erstellen

Erste Ziele: Die IT zurück ins Unternehmen führen und eine Digitalisierungs-Landkarte erstellen. Dazu sollte der IT-Leiter den Dialog mit den Fachbereichen suchen, um deren Prozesse und Ziele zu verstehen. Und die Rolle zu definieren, die der IT jetzt und in Zukunft dabei zukommt. Parallel dazu gilt es neue Metriken und Leistungskennzahlen (KPIs) zu erstellen, mit denen sich die Leistung der IT messen und zuordnen lässt.

„Dem Engagement mitgestaltender Mitarbeiter kommt in Zukunft eine erfolgskritische Bedeutung zu.“ Deshalb sollten alle Mitarbeiter frühzeitig und praxisnah in die Projekte, Aufgaben und Prozesse eingebunden werden. „Werden diese Rahmenbedingungen vernachlässigt, entsteht Widerstand statt Akzeptanz.“

Cloud-Services einbinden

Zu den zentralen Wesensmerkmalen der Digitalisierung gehört Flexibilität und Agilität. Wer in alter Gewohnheit für jede neue Digitalisierungslösung erst eine technische Infrastruktur und Betriebsverfahren aufbaut, wird scheitern. Cloud-Services stellen eine flexible Alternative oder sinnvolle Ergänzung zu den inhouse implementierten Lösungen dar.

Fazit: Die Entwicklung des Unternehmens in die digitale Transformation ist vor allem Sache des IT-Leiters. Wenn er seine Aufgabe richtig versteht, wird er Architekt, Planer und Lenker der Digitalisierung. „Der wirklich innovative IT-Leiter schafft sich zuerst selbst ab, um sich dann neu zu erschaffen“, so Thomas Denk.

Hinweise für die Redaktion:
Den ausführlichen Blog-Beitrag von Thomas Denk zum Thema finden Sie hier.

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Deliberate zählt zu den führenden Digitalisierungs-Spezialisten für den Mittelstand im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen unterstützt den Mittelstand in den Bereichen IT, digitale Strategie und Unternehmensentwicklung. Nach den Erfahrungen der Böblinger Experten fehlt es in vielen mittelständischen Unternehmen an Ressourcen und Knowhow, um die digitale Transformation zielgerichtet anzugehen.

Deliberate bietet ihnen das erforderliche Wissen und die Contact Center Lösungen, mit denen sie die Daten systematisch erfassen und analysieren können, die ihre Kunden im Verlauf der „Customer Journey“ hinterlassen. Damit erfüllen sie eine zentrale Anforderung der digitalen Transformation. Denn: Die Daten, die der Kunde hinterlässt, sind der Rohstoff künftiger Erfolge. Mit CSI: Deliberate hat Deliberate eine Lösung entwickelt, die exakt auf die Bedürfnisse des Mittelstandes zugeschnitten ist.

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Wahlprogramm-Analyse 2017: Offenes Gestaltungspotenzial bei der Digitalisierung des Mittelstands

-SPD und FDP zeigen größte Übereinstimmung mit BITMi Positionen
-Wahlprogramme machen wenig Mut für Digitalministerium
-Notwendige Investitionen in Glasfaserausbau und digitale Bildung nicht erkannt

Aachen/Berlin 11. September 2017 – Die Digitalisierung ist nun auch in den Wahlprogrammen der Parteien angekommen. Das zeigt die Analyse der Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, Bündnis ’90/Die Grünen, Die Linke, FDP und der AfD durch den Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Untersucht wurden die Programme der Parteien, die nach aktuellen Prognosen in den Bundestag einziehen könnten. Dabei lag der Fokus des BITMi auf den Plänen der Parteien, die vor allem dem Mittelstand eine erfolgreiche Digitalisierung ermöglichen sollen. Dazu glich er die Positionen der Parteien mit den BITMi Forderungen für eine erfolgreiche Gestaltung des digitalen Standort Deutschlands und für einen starken digitalen Mittelstand ab.

Dabei zeigt sich: Alle Parteien außer der AfD berücksichtigen den Mittelstand als einen entscheidenden Faktor der erfolgreichen Digitalisierung für Deutschland und wollen ihn mit unterschiedlichen Maßnahmen darin unterstützen. Besonders die Wahlprogramme der SPD und FDP setzen sich intensiv mit der Förderung des digitalen Mittelstands auseinander. Knapp dahinter folgt Bündnis 90/Die Grünen. Die Wahlprogramme von CDU/CSU sowie der Linken enthalten im Vergleich dazu insgesamt weniger konkrete Vorschläge, um den Mittelstand in der Digitalisierung gezielt voranzubringen.

Über die Gestaltung der politischen Leitung in Digitalisierungsfragen sind sich die Parteien uneinig. Während die FDP der BITMi Forderung zustimmt, ein eigenständiges Digitalministerium einzurichten, möchten CDU/CSU die Digitalisierung lediglich mithilfe eines Staatsministers für Digitalpolitik, eines koordinierenden Kabinettsausschuss sowie einem nationalen Digitalrat bewältigen. Auch die Grünen sehen die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung des Themas Digitalisierung in der Bundesregierung, allerdings ebenfalls ohne ein erkennbar eigenständiges Digitalministerium. „Aktuell sind die Entscheidungskompetenzen in Sachen Netz- und Digitalpolitik auf zu viele Ministerien verteilt“ kritisiert BITMi Präsident Grün. „Die Folgen sind ein hoher Koordinationsaufwand, langsame Entscheidungen und Streit um die Zuständigkeiten. Das muss sich dringend ändern. Da machen mir die Parteiprogramme wenig Mut.“

In jedem Wahlprogramm finden sich Übereinstimmungen mit den Positionen des BITMi. Nur die AfD macht hier eine Ausnahme. Eine der wichtigsten Forderungen der mittelständischen IT-Wirtschaft ist der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland. „Aus BITMi Sicht ist das Ziel, dass bis 2020 über 50% aller Anschlüsse in Deutschland über eine gesicherte Datenübertragungsrate von 1 Gigabit/Sekunde verfügen“, erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Dazu ist eine Investition des Bundes in Höhe von 20 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau nötig, um den Impuls für die notwendige Gesamtinvestition von 60-80 Milliarden Euro zu setzen. Nur so ist die Infrastruktur bereit für einen Digitalstandort Deutschland.“ In ihren Zeitplänen und Investitionshöhen bleiben die fünf Parteien jedoch unkonkret oder deutlich hinter den Forderungen des BITMi zurück.

Auch im Feld der digitalen Bildung, aus BITMi-Sicht neben der Infrastruktur die zweite wichtige Säule für die erfolgreiche Digitalisierung, bieten alle bisher im Bundestag vertretenen Parteien sowie die FDP, verschiedene Lösungsansätze für den deutschen Nachholbedarf an. Abgesehen von CDU/CSU setzen sich die Parteien konkret für eine frühzeitige Integration digitaler Kernthemen in der Schulbildung ein. CDU/CSU, die Linke und FDP setzen außerdem auf Konzepte des lebenslangen Lernens mit digitalen Bildungsinhalten. „Mit digitaler Bildung können wir nicht früh genug anfangen. Wenn Informatik erst in der siebten Klasse als Wahlpflichtfach erscheint, haben wir bei vielen Schülerinnen und Schülern schon unsere Chance verspielt. Deshalb setzen wir uns entschieden für ein Fach „Digitalkunde“ schon in der Grundschule ein.“, betont Oliver Grün. „Darüber hinaus erfordert der dynamische digitale Wandel, dass sich die Menschen auch über die Schule hinaus digital weiterbilden, um die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft sicherzustellen.“

Lesen Sie hier die Forderungen des BITMi an die Politik für den Digitalen Mittelstand 2020: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Positionspapier-2017.pdf

Im Folgenden finden Sie die detaillierte Auswertung der Wahlprogramme der Parteien: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/Grafiken-Wahlprogramme.pdf

BITMi Pressemitteilung: https://www.bitmi.de/wahlprogramm-analyse-2017/

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