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Mittelstandsranking im August: Die Gewinner und Verlierer

Hipp ist das neue wichtigste Mittelstandsunternehmen Deutschlands – das zeigt die heute veröffentlichte August-Version des Rankings „Mittelstand 10.000“ von DDW.

Mittelstandsranking im August: Die Gewinner und Verlierer

Das DDW-Ranking ermittelt die wichtigsten Mittelständler Deutschlands

Die August-Version von „Mittelstand 10.000“ zeigt eine neue Nr.1 als wichtigstes Mittelstandsunternehmen Deutschlands. Zudem gab es gegenüber der zuletzt veröffentlichten Version 135 Neueinstiege, 1.827 Aufsteiger und 8.020 Platzverlierer. Der Grund: Tausende Unternehmen haben nunmehr die letztjährigen Ergebniszahlen gemeldet. Aber auch die DDW-Rankingredaktion hat viele hundert Unternehmen neu bewertet.

Firmendatenbank auf neutraler, dynamischer Datenbasis

Ziel von „Mittelstand 10.000“ ist es, nicht nur die größten und bedeutendsten mittelständischen Marktakteure zu ermitteln, sondern auch jene, die auf dem Weg dahin sind. Daher rankt die Firmendatenbank des deutschen Mittelstands in einem permanenten redaktionellen Prozess auf neutraler Datenbasis nach dem DDW-Scoringindex. Dieser Wert speist sich aus insgesamt 16 Kriterien, die die Bedeutung und Dynamik der Unternehmen sichtbar machen helfen.

Diese Dynamik der Unternehmensentwicklungen zeigt sich auch in der vorliegenden jüngsten Entwicklung des Mittelstandsrankings: Alleine 5 Unternehmen in den Top-10 und 24 in den Top-100 sind neu auf den Spitzenplätzen.

135 Neueinsteiger

Zu den Unternehmen, die es im August neu in das Mittelstandsranking geschafft haben, zählt die Getreide AG aus Hamburg, die den höchsten Neueinstieg schaffte. Nach dem milliardenschweren Verkauf seines Landhandelsgeschäfts kam das Unternehmen quasi „von oben“ neu in das DDW-Ranking, da nur Unternehmen bis einer Milliarde Jahresumsatz erfasst werden. Den zweithöchsten Neueinstieg auf Rang 248 schaffte die EOS Holding aus dem bayerischen Krailling, die mit der Zukunftstechnologie des industriellen 3D-Drucks von Metallen und Kunststoffen auf dem Erfolgsweg ist. Die dritthöchste Neuplatzierung kam der CAFEA-Gruppe aus Hamburg zu, die zu einem der größten Spezialisten für löslichen Kaffee weltweit zählt. CAFEA schafft mit einem Gruppenumsatz von rund 600 Millionen Euro auf Anhieb Platz 369 im Ranking.

1.827 Rang-Gewinner

COSTA Meeresspezialitäten mit Sitz in Emden bietet naturbelassenen Fisch und Meeresfrüchte sowie tafelfertige Convenience-Produkte und ist damit auf anhaltendem Wachstumsweg: Innerhalb des Apetito-Konzerns konnte COSTA in 2017 erneut ein zweistelliges Umsatzplus verzeichnen und macht damit in der August-Version der Firmendatenbank den höchsten Sprung auf Platz 578. Eine echte „Garagenstory“ ist die im Jahr 1978 gegründete LANG AG, heute eine der führenden europäischen Firmen für die Vermietung und den Verkauf von visueller Präsentationstechnik. Das Unternehmen ist auf nachhaltigem Wachstumskurs und machte 2017 einen Umsatz von 68 Millionen Euro. In der Firmendatenbank „Mittelstand 10.000“ macht das den zweitgrößten Platzgewinn um 8.647 Plätze auf Rang 950. Die BODAN Großhandel für Naturkost GmbH aus Überlingen, dritthöchster Ranggewinner um 8.397 Plätze auf Rang 1.112, bietet nicht nur als Vollsortimenter naturbelassene Lebensmittel. Das Unternehmen berät Händler auch hinsichtlich von Ladenkonzepten. 2017 macht BODAN 72 Millionen Euro Umsatz – und zeigt, dass „grün“ auch geschäftlich gut funktionieren kann.

Großes „Stühlerücken“ auch in den Top-100

24 Unternehmen sind neu in den Top-100 zu finden, und auch die Top-10 sind kräftig durchgemischt: Fünf neue Unternehmen finden sich unter den zehn Höchstplatzierten des deutschen Mittelstands. Die neue Nr. 1 ist der Babynahrungshersteller Hipp, der sich über Generationen zu einer international agierenden Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von fast einer Milliarde Euro entwickelt hat. Zur neuen Spitzenreiter-Platzierung im DDW-Mittelstandsranking führten neben den Umsatzzahlen von Hipp auch die Ergebnisse des Unternehmens in den anderen Rankingkriterien wie die Beteiligung an Forschungs- und Hochschulkooperationen, Zertifizierungen oder der hohe Sistrix-Wert, der die Onlinewahrnehmbarkeit misst.

Auch die Borgers Gruppe konnte in 2017 mit 902 Millionen Euro ein fulminantes Umsatzplus verzeichnen und ist der neue zweite Rang im Ranking. Zur Verbesserung um sechs Plätze führten zudem die hohe Mitarbeiterzahl (7.610), der hohe Forschungs- und Entwicklungsanteil von fünf Prozent oder auch das Angebot dualer Studiengänge, die allesamt zu entsprechenden Punkten im DDW-Scoringindex führten. Die Hagener C.D. Wälzholz GmbH & Co. KG zeigt, was Stahl kann und landet damit neu auf dem dritten Rang. Mit mehr als 2.400 Mitarbeitern werden pro Jahr 780.000 Tonnen hochwertige Stahlwerkstoffe gefertigt. 2017 konnten erneut blendende Geschäftszahlen vorgelegt werden (950 Millionen Euro Umsatz).

Städte-Ranking: Hannover neu in den Top-10

In 4.293 Städten finden sich die 10.000 Top-Mittelständler. Bei den Städten mit den meisten Unternehmen aus „Mittelstand 10.000“ konnte sich Stuttgart vom 8. auf den 5. Rang verbessern und tauschte mit Bremen den Platz. Frankfurt stieg um einen Rang von 10 auf 9, und neu auf Platz 10 hat es im August Hannover geschafft. Es führen nach wie vor Hamburg (801 Top-Mittelständler) vor Berlin (655) und München (438).

Alle aktuellen Veränderungen und Top-Rankings finden sich ab heute auf dem Unternehmerportal DDW.

Die Deutsche Wirtschaft ist das Unternehmermedium für Mittelstand und Familienunternehmen.

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Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen lassen

Workshop-Rundreise startet in Trier: Das Erfolgsprinzip „auf Augenhöhe“

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen lassen

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops in der Werkstatt des Pianohauses Marcus Hübner e.K. (Bildquelle: IBE)

Bei hochsommerlichen Temperaturen von fast 40 Grad kamen auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops – Das Erfolgsprinzip „Auf Augenhöhe“ – ein wenig ins Schwitzen, um sich dem vielfältigen und hoch aktuellen Thema Arbeitgeberattraktivität und Führung anzunähern. In den Werkstatträumen des Gastgebers Pianohaus Marcus Hübner e.K. in Trier tauschten sie sich über eigene Erfahrungen aus und erhielten spannende Impulse von Unternehmensexperte Jürgen Fuchs. Die Veranstaltung, erste Station einer Workshop-Rundreise mit drei weiteren Terminen, ist Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

Zum Start der Veranstaltung gab es für die Gäste eine kleine Betriebsführung durch das Pianohaus – musikalische Kostprobe inklusive. Gründer und Inhaber Marcus Hübner hat für sein Unternehmen einen sehr klaren Anspruch: „Ich möchte bester Arbeitgeber in meiner Branche werden.“ Und der Betrieb tut so einiges, um eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen und die Mitarbeitenden kontinuierlich in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Wenn es um Gehälter und Arbeitszeiten geht, legt der Chef großen Wert auf Fairness und versucht, gemeinsam mit seinen Angestellten eine für beide Seiten passende Lösung zu finden. Im Bereich Gesundheitsmanagement wurde eine eigene betriebliche Krankenversicherung etabliert, deren Schwerpunkt auf Prävention liegt. Bei einem Visionstag hat das gesamte Team diskutiert und ein Konzept entwickelt, wohin die Reise des Unternehmens zukünftig gehen soll. Der Spaß kommt bei all dem nicht zu kurz – zum Beispiel beim alljährlichen Versuch, die Betriebsweihnachtsfeier aus dem Vorjahr an Kreativität noch zu überbieten. Alle Azubis müssen übrigens auch selbst Klavierspielen können – nur so ist es möglich, sich ideal in die Wünsche der Kundschaft hineinzuversetzen.

Das Unternehmen als lebendiger Organismus

Die Hauptaufgabe von Führung in einem Unternehmen besteht darin, die eigenen Mitarbeitenden wachsen zu lassen und dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Wie dieses „Führen auf Augenhöhe“ aussehen kann, erarbeiteten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops gemeinsam mit dem renommierten Unternehmensexperten Jürgen Fuchs. Sein Credo lautet: alte Modelle des Unternehmens als hierarchische Pyramide haben ausgedient, auch „Stellen“, „Abteilungen“ oder „Zuständige“ seien Konzepte von gestern. Stattdessen rückt der Mensch in den Mittelpunkt einer kundenorientierten, lebendigen Unternehmenskultur. Führen bedeutet hier nicht länger kontrollieren und sanktionieren, sondern den Mitarbeitenden Orientierung geben, den Rücken stärken und ein positives Unternehmensklima schaffen.

Auf dem Weg zu einem solchen Führungsverständnis kann professionelle Unterstützung, wie sie zum Beispiel die Handwerkskammern anbieten, Gold wert sein. Rudolf Müller, Präsident der HWK Trier, betonte in seinem Kurzvortrag, dass Förderprogramme wichtige Hilfestellung für Betriebe leisten können – dass diese aber selbst die Initiative ergreifen müssen. Das Thema Arbeitgeberattraktivität sei von vielen lange unterschätzt worden, mache sich in Form von massivem Facharbeiter- und Azubi-Mangel nun aber deutlich bemerkbar. Aktuell entwickelt die HWK Trier deshalb unter anderem eine Initiative im Bereich Praktika, um Betriebe und junge Menschen frühzeitig zusammenzubringen und sie für eine handwerkliche Ausbildung zu begeistern.

Die nächsten Veranstaltungen der Workshop-Rundreise

– am 19.09.2018, 13 bis 18 Uhr, bei CompuGroup Medical SE, Koblenz
– am 09.10.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Wasems Kloster Engelthal, Ingelheim
– am 06.11.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen

Nähere Informationen, alle Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Projekthomepage www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de zu finden.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik lagen Schwerpunkte auf der Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen, dem Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen sowie der „Werteorientierten Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“.

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Mittelstand braucht Genossenschaften

Nur 0,2 Prozent des Mittelstands sind Genossenschaften das sollte sich ändern.

Mittelstand braucht Genossenschaften

(NL/7830326099) Wer heute in Deutschland nach einem mittelständischen Unternehmen sucht, das vielleicht sogar noch intensiv Forschung und Entwicklung im Unternehmenskonzept vorsieht, wird schnell feststellen, dass so etwas in der Rechtsform einer Genossenschaft nicht vorkommt. Eine wirklich ernüchternde Bilanz, die der MMW/CoopGo Bundesverband der Cooperationswirtschaft in einem Fach-Hearing Mittelstand sucht Genossenschaften zur Kenntnis nehmen musste. Wir haben das Problem erahnt, jedoch in dieser Klarheit und Schlüssigkeit nicht erwartet so das Resümee des MMW Vorstandes Gerd K. Schaumann.

Das Raiffeisenjahr 2018 war bisher eher ein Jahr des Feierns und des Selbstlobs. Das hat durchaus seine Berechtigung, hält aber einem kritischen Blick – vor allem in Richtung Potenzialentfaltung – nicht Stand. Nichts gegen Feiern, so der Ausblick zahlreicher Referenten zum Hearing, aber wir würden uns wünschen, wenn man sich jetzt mehr auf die Zukunftsfähigkeit des Genossenschafts-Sektors orientiert. Und dort zeigten die teilnehmenden Mittelstandsforscher erhebliche Defizite auf.

Insbesondere zu den Themenbereichen: Gründung Konsolidierung Finanzierung – Forschung und Entwicklung Innovationen Politikpräsenz Attraktivität Unternehmensführung und Vorbildeigenschaften stellten alle Referenten übereinstimmend fest, dass bisher weder die Stärken noch die Schwächen einer kooperativen Rechtsform in Gesellschaft und Politik wirklich erforscht bzw. bekannt sind. Sie kritisierten vor allem, dass man vor allem seitens der Verbände sich fast ausschließlich auf das (rechtliche) Zustandekommen von Genossenschaft konzentriere. Was die Menschen jedoch benötigen, seien schlüssige und belastbar Aussagen, worin die Vorteile einer Genossenschaft liegen, welches ihre besonderen Erfolgs-Potenziale sind und mit welchen speziellen Konzeptionen und Methoden die latent bestehenden WirKraft-Vorteile in Wirkung zu bringen sind.
Eine Auswertung von Veröffentlichungen der unterschiedlichen Verbände im Genossenschafts-Sektor zeige, dass man sich zwar sehr intensiv mit der Unternehmens-Struktur befasse, jedoch wenig dazu beiträgt, darzulegen, worin die Vorteile eines kooperativ wirkenden Unternehmens liegen – im Gegensatz zu einem Unternehmen mit eher konkurrierend ausgerichteter Sichtweise nach innen und nach außen.
Kurzum, die latenten unternehmerischen Erfolgsfaktoren, wie z.B. die Förderung von Selbstverantwortung, Selbstbewusstsein oder Selbstorganisation werden kaum thematisiert. Es wurden Zweifel geäußert, ob eine Dominanz der Struktur-Verliebtheit wirklich dazu beitragen kann, dass sowohl der Startup-Bereich, wie auch bestehende Unternehmen anzusprechen sind, sich ernsthaft mit einer Alternativ-Lösung Genossenschaft versus GmbH oder AG auseinanderzusetzen.
Die Zahlen im Genossenschaftsbereich sind eigentlich ernüchternd genug:
2017 kamen gerade einmal (netto) 3 (!) Genossenschaften hinzu.
Der Anteil an Genossenschaften am gesamten Mittelstandsbereich beträgt bescheidene 0,2% (!). Geht man davon aus, dass von den ca. 8.000 bestehenden Genossenschaften etwa 50 % den Bereichen Banken, Wohnungsbau, Landwirtschaft, etc. zuzurechnen sind, repräsentieren etwa 4.000 Genossenschaften diesen Anteil von 0,2 % Genossenschaften.
Es wurde eingehend diskutiert, welches das angemessene Potenzial sei, mit dem Genossenschaften im Mittelstand vertreten sein sollten.
Ausgehend davon, dass Genossenschaften wohl die einzige Rechtsform mit kooperativer Ausrichtung sind, einigte man sich auf 3 Zielgrößen:

A. Kurzfristig sollte ein %-Satz von 1% angestrebt werden. Das entspricht einem Faktor 5 und würde bedeuten, dass es ca. 20.000 Genossenschaften geben müsste (4.000 x 5)
B. Mittelfristig sollte ein %-Satz von 5% angestrebt werden. Das entspräche ca. 100.000 Genossenschaften.
C. Längerfristig das entspräche etwa einem Zeitraum bis 2025 sollte der Anteil an Genossenschaften bei 10% liegen. Damit würde sich die Anzahl der Genossenschaften auf tendenziell 200.000 Unternehmen zubewegen.

Bei diesen Zahlen wird deutlich, wie weit der Genossenschafts-Sektor bereits ins Hintertreffen geraten ist, bzw. vor welchen Herausforderungen Politik und Verbände wirklich stehen.
Eingedenk solcher ernüchternden – Zahlen wird auch verständlich, weshalb man Genossenschaften bisher kaum wirklich als Erfolgs-Story feiern kann, zumindest nicht, um sie als eine feste Größe im Mittelstandsbereich zu etablieren.

Die Mittelstandsforscher begrüßten die Initiative von MMW ausdrücklich, endlich an Hochschulen und Universitäten Studienfächer bzw. Fachbereiche für Kooperationswissenschaften bzw. Kooperationswirtschaft einzurichten, weil nur so gewährleistet werden kann, dass ein Umdenken in Richtung mehr Kooperation statt Konkurrenz erfolgen kann und auch das für Kooperationsunternehmen notwendige Management ausgebildet wird. Die Wissenschaftler prognostizierten staatlichen und privaten Hochschulen eine gute Perspektive, vor allem um sich mittels eines neuen und attraktiven (Kooperations-) Profils aus einem immer stärker werden Verdrängungswettbewerb zu lösen.

Der gesamte Genossenschafts-Sektor so die Experten ist bisher wenig darauf ausgerichtet, den Mittelstandsbereich kooperativ mitzugestalten. Als Beispiel diente die Frage der Finanzierung von innovativen Unternehmensprojekten.

Man war sich einig, dass Genossenschaften besondere Probleme haben bei der Kapitalbeschaffung, sowohl beim Eigen- wie auch beim Fremdkapital.
Es dürfte nicht ausreichen, pauschal einfach alle Bemühungen, einen Eigenkapitalaufbau zu schaffen, recht oberflächlich als Kapitalanlagegenossenschaften zu bezeichnen und diese pauschal zu stigmatisieren. Es gibt sicherlich auch Problemfälle, meist verursacht von einem Management, das eigentlich über keine nachvollziehbare und erfolgsbezogene Konzeptionen und oftmals auch über zu wenig Managementkompetenz verfügt, solche Projekte mittels eines Kooperations-Unternehmens erfolgreich umzusetzen.
Wer jedoch eingedenk solcher Möchtegern-Spielarten meint, sich mit dem Grundproblem Kapitalaufbau und Qualifikation nicht mehr befassen zu müssen, hat entweder keine Fähigkeit oder Bereitschaft zur wirklichen Problemlösung oder es ist ihm einfach gleichgültig, ob und wie es gelingen kann bzw. muss, den Genossenschafts-Sektor im Mittelstand wirklich zu platzieren, zumindest zunächst – mit einem relativ bescheidenen Anteil von 1% bis 10%.

Erstaunt zeigte sich auch einige der Teilnehmer über eine recht problematische Tendenz der Presse, beim pauschalen Ruf nach mehr Reglementierung durch Staat und Verbände. Eher seien jetzt konstruktive Lösungen seitens Regierung und Parteien gefordert, endlich der Besonderheit des Sektors entsprechend Voraussetzungen zu schaffen, um Genossenschafts-Projekte finanzierbar zu machen.
Verbraucherschutz ist gut für Verbraucher, aber Teilhaber an Genossenschaften sind nun einmal keine Verbraucher. Und eine Genossenschaft, die Beteiligungschancen für viele Menschen eröffnet, ist deshalb nicht automatisch ein Unternehmen, das irgendwelche Anlagen für Kapital oder Vermögen anbietet.
Wie wäre es zumindest zusätzlich die Perspektive zu eröffnen, dass mehr Genossenschaften im Mittelstand auch etwas mit einer veränderten Sicht zur Vermögensverteilung zu tun haben könnten und solche Unternehmen Voraussetzungen schaffen können, damit mehr Menschen eine Unternehmens- Teilhabe eröffnet würde, um Einfluss auf die Unternehmenspolitik nehmen. Gerade im Zeitalter der Digitalisierung sind Unternehmen nicht hoch genug einzuschätzen, in denen die betroffenen Menschen Mitgestaltungsrechte haben.

Was aus Sicht der Menschen jedoch offensichtlich fehlt, ist der ganz normale Umgang sich dem Thema Teilhabe an Genossenschaften interessiert und informiert zu nähern. Hier scheint es an Aufklärung zu fehlen, jedoch nicht aus Sicht von Verbrauchern, sondern von Teilhabern. Warum nicht analog – dem bewährten Prinzip der Selbstorganisation im Arbeitssektor folgend im Genossenschaftssektor ebenfalls mehr Selbstorganisation zu ermöglichen?

Wer wie in den letzten Jahren geschehen den Verbraucherschutz massiv mit öffentlichen Mitteln stärkte, sollte kreativ genug sein, ähnlich auch eine Art Teilhaber-Schutz für den Genossenschaftssektor zu schaffen. So wie die Mitwirkungsrechte von Gewerkschaften den Unternehmen im Konkurrenzsektor eher genützt als geschadet haben, wäre auch zu prüfen, ob im Selbstorganisations-Sektor Genossenschaften eine Vereinigung für Teilhaber aufzubauen und deren Arbeit zumindest in der Anfangsphase – staatlich zu befördern.

Statt mehr staatliche Reglementierung und mehr verbandliche Bürokratisierung, die beide eigentlich nichts bzw. wenig Konstruktives zur Entwicklung des Genossenschaftssektors beitragen können und nur Mehrkosten verursachen, wären folgende Wege eher zielführend:

A. Der staatliche Sektor entwickelt auch für Genossenschaften – stimmige Förderprogramme zur Finanzierung von Startups, Forschung und Entwicklung, sowie allgemeine Unternehmensentwicklungen.

B. Die Verbände im Genossenschaftssektor gehen über das Senden von Strukturinformation zu Genossenschaften hinaus und bieten überzeugende und spezielle Werkzeuge und Instrumente an, mit denen die WirKraft-Vorteile erkennbar und erfolgreich umsetzbar sind.

C. Es kommt zu einer Genossenschafts- und Kooperations-Allianz von Regierung, Parteien und Verbänden, deren Aufgabe es sein sollte, den gesamten Genossenschafts-Sektor zu befähigen, mindestens kurzfristig einen Anteil von 1% Genossenschaften im Mittelstand zu erreichen, was einer Zielgröße von etwa 20.000 Genossenschaften entspricht.

D. Die Selbstorganisationsfähigkeit des Genossenschafts-Sektors wird systematisch ausgebaut. Das beinhaltet zugleich Aufklärung und Qualifikationen für Teilhaber und potenzielle Teilhaber in Genossenschaften.

E. Es wird unter paritätischer Beteiligung von Politik Verbänden Vertretern der Teilhaber eine Institution Genossenschafts-Parlament eingerichtet. Deren vordringliche Aufgabe es sein sollte, unser Land endlich aus dem genossenschaftlichen Dornröschen-Schlaf zu befreien und Voraussetzungen zu schaffen, um wieder an die Spitze des europäischen Genossenschaftswesen zu kommen. Dazu wird zunächst empfohlen, an eine möglichst nichtdeutsche Universität einen Forschungsauftrag zu vergeben, das Genossenschaftswesen auf EU-Ebene vergleichbar zu machen und im Rahmen eines Stärke-Schwäche-Vergleichs erste Handlungsempfehlungen für das Genossenschafts-Parlament zu geben.

Das Fach-Hearing wurde übereinstimmend als eine wichtige Positionsbeschreibung des deutschen Genossenschaftssektors gesehen. MMW greift so abschließend der Vorstand die vielen Anregungen des Hearings gern auf und sichert zu, daraus entsprechende politische Initiativen zu entwickeln. Im Rahmen von MMW wird geprüft, einen Fachausschuss Genossenschaften und Mittelstand einzurichten, zu dessen Mitwirkung neben Vertretern aus Wissenschaft und Praxis auch Vertreter von Parteien und Verbänden nicht nur aus dem Genossenschafts-Sektor – eingeladen werden.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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MMW Bundesverband Cooperationswirtschaft e.V.
Gerd K. Schaumann
Wasserstadt 16-18
06844 Dessau-Roßlau
493402202424
info@menschen-machen-wirtschaft.de
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Computer IT Software

BITMi fördert digitale Bildung als Mitglied „MINT Zukunft schaffen“

BITMi fördert digitale Bildung als Mitglied "MINT Zukunft schaffen"

MdB Thomas Sattelberger und Dr. Oliver Grün (v.l.) in der DIGITAL CHURCH

– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. Mitglied der Initiative „MINT Zukunft schaffen“
– Dr. Oliver Grün und Thomas Sattelberger besuchen DIGITAL CHURCH
– BITMi stärkt Einsatz zur Förderung digitaler Bildung

Aachen 25. Juli 2018 – Gestern fiel in Aachen der Startschuss zur Zusammenarbeit des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) mit der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün und der Vorstandsvorsitzende des MINT Zukunft e.V., MdB Thomas Sattelberger, trafen sich in der Aachener Bundesgeschäftsstelle des BITMi, um zukünftig gemeinsam digitale Bildung in Schule, Hochschule und Ausbildung zu fördern.

„Digitale Bildung ist ein entscheidender Faktor für Deutschland als Standort der Zukunft. Deshalb müssen wir konsequent daran arbeiten, digitale Bildung auf allen Ebenen zu fördern und den Unterricht sowie die Lehre in den MINT-Fächern zu verbessern. Die Initiative ‚MINT Zukunft schaffen‘ ist eine hervorragende Möglichkeit, an Schulen und Universitäten und in der breiten Öffentlichkeit ein positiveres Bild der MINT-Fächer zu schaffen und dadurch den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken“, so Oliver Grün.

Anschließend besuchten die beiden Vorstandsvorsitzenden die DIGITAL CHURCH des digitalHUB Aachen e.V., welcher aus einer BITMi-Initiative entstanden ist und Deutschlands ersten CoWorking-Space in einem Kirchenschiff realisiert hat. Als Leuchtturmprojekt der Digitalisierung strahlt der HUB über die Aachener Region hinaus und stärkt die Wirtschaft auf vielfältige Weise. Zur Kernaufgabe gehört die Vernetzung von Startups und IT-Mittelstand mit dem traditionellem Mittelstand und Industrie, um Innovation und Digitalisierung zu fördern. „Als logische Konsequenz ist auch die MINT Förderung hier ein zentraler Aspekt, um Fachkräfte von morgen zu schaffen und die Chancen der Digitalisierung schon früh in den Köpfen zu verankern“, betont der BITMi-Präsident.

„Wir freuen uns, dass der BITMi unser Multiplikatorennetzwerk als starkes Mitglied bereichert“, kommentiert Sattelberger das Bündnis. „Mit dem Bundesverband machen wir einen weiteren Schritt, durch gemeinsames Auftreten eine kritische Masse zu erreichen und unserer Forderung nach mehr MINT-Bildung, MINT-freundlichen Schulen und digitalen Schulen Nachdruck zu verleihen.“

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. ( www.bitmi.de) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen:

Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55

Hauptstadtbüro:

Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030/226 05 007

Über „MINT Zukunft schaffen“

Die Initiativen der deutschen Wirtschaft „MINT Zukunft schaffen“ ( www.mintzukunftschaffen.de) ist eine Multiplikationsplattform mit dem Ziel, die Kräfte aller MINT-Initiativen und MINT-Aktivitäten zu bündeln, Überblick und Orientierung zu geben, Synergien zu schaffen und ein lebendiges Netzwerk zu bilden: „MINT Zukunft schaffen“ heißt, die Zukunft des Technologiestandortes Deutschland sichern.

Über digitalHUB Aachen e.V.

Der Verein digitalHUB Aachen ( www.aachen.digital) strebt als Vereinszweck die nachhaltige Stärkung der Zukunftsfähigkeit der Region Aachen durch Förderung der Digitalisierung der öffentlichen Hand wie der Wirtschaft an. Eine wesentliche Kernaufgabe des Vereins besteht darin, die Vernetzung und das Matching von Innovationsunternehmen (Startups und IT-Mittelstand) mit traditionellem Mittelstand und Industrie mit dem Ziel der Digitalisierung zu fördern. Hierzu ist der digitalHUB Aachen vom Land NRW als eines von sechs Digitalisierungszentren des Landes ausgewählt worden. Der BITMi ist Initiator des digitalHUB Aachen.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

– EU verhängt Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google
– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und European DIGITAL SME Alliance begrüßen das Urteil
– Verbände hoffen auf offenes und wettbewerbsfähiges Android-Ökosystem

Aachen/Brüssel 18. Juli 2018 – Heute hat die Europäische Kommission das lang erwartete Urteil im Google Android Kartellverfahren verkündet, das zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro geführt hat. Laut dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wird die Google Entscheidung den Wettbewerb für Apps und Onlinedienste fördern.

„Wir erhoffen uns von der Entscheidung der Europäischen Kommission im Google Android Fall einen Aufbruch der Monopolstellung Googles zugunsten unabhängiger App-Entwickler“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und der European DIGTAL SME Alliance (DIGITAL SME).

„Google kann ohne konkurrierende App Stores von den Entwicklern einen immer höheren Anteil des Verkaufspreises verlangen. Ein weiterer Vorteil für Google – und ein Nachteil für alle anderen – ist, dass Google exklusiven Zugang zu Daten hat, die bei Nutzung der Apps anfallen, darunter auch Daten und Standort des Nutzers. Das schafft alleine für Google enorme Möglichkeiten, Daten zu sammeln und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Schließlich kann Google neu entwickelte Apps einfach in das zur Installation erzwungene App-Bundle aufnehmen und somit eine kostenfreie Distribution auf Milliarden Smartphones erreichen“, so Grün weiter.

Die European DIGITAL SME Alliance ist von der Europäischen Kommission anerkannte interessierte dritte Partei im EU-Verfahren gegen Google. DIGITAL SME ist eine unabhängige Organisation, die ausschließlich die Interessen der KMU vertritt und nicht an kommerzielle Parteien gebunden ist, die gegen Google agieren. Die Intervention zielt darauf ab, sicherzustellen, dass kleine und mittelständische App-Entwickler von einem offenen und wettbewerbsfähigen Android-Ökosystem profitieren können.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:

https://www.digitalsme.eu/eu-antitrust-fine-on-google-android-a-historic-decision-towards-defending-eus-digital-economy/

Über die European DIGITAL SME Alliance:
Die European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l. (www.digitalsme.eu) vertritt über 20.000 kleine und mittlere IT-Unternehmen (KMU) europaweit und ist damit das größte Netzwerk von KMU in Europa. Der BITMi ist Mitglied der European DIGITAL SME Alliance.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Frische Impulse für den Mittelstand

Workshop-Rundreise zum Thema Fachkräftesicherung startet in Trier

Frische Impulse für den Mittelstand

Gastgeber der ersten Station der Workshop-Rundreise: Das Pianohaus Marcus Hübner e.K. (Bildquelle: Pianohaus Marcus Hübner e.K.)

Sommerzeit ist Reisezeit. Einen Ausflug der besonderen Art bietet der Auftakt der Rheinland-Pfalz-Workshop-Rundreise des Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber. Am 26. Juli von 13 bis 18 Uhr dreht sich im Pianohaus Marcus Hübner e.K. in Konz bei Trier alles um die Themen Fachkräftesicherung und Arbeitgeberattraktivität. Die Teilnehmer lernen erprobte Erfolgsrezepte der Personalarbeit attraktiver Arbeitgeber kennen, tauschen sich in moderierten Diskussionsrunden aus und erarbeiten praktische Ansätze für ihren eigenen Arbeitsalltag. Die Workshops sind Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

Die Rheinland-Pfalz-Workshop-Rundreise mit Veranstaltungen bei vier unterschiedlichen Gastgeberunternehmen fußt auf einem einzigartigen, neu entwickelten Konzept und wird erstmalig durchgeführt. Professionell begleitet werden die Netzwerktreffen von dem renommierten Wirtschafts- und Personalexperten Jürgen Fuchs sowie von Prof. Dr. Jutta Rump, IBE Ludwigshafen. Die kostenfreien Workshops bauen inhaltlich aufeinander auf, aber auch der Besuch einzelner Veranstaltungen lohnt sich. Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, Personen aus Kammern, Verbänden und Vereinen, aus der Wirtschaftsförderung, aus Bildungsinstitutionen und der Politik. Kurz gesagt: all diejenigen, die die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten wollen.

Traditionelles Handwerk trifft zukunftsweisende Personalpolitik

Das Pianohaus Marcus Hübner e.K., Gastgeber der ersten Station der Workshop-Rundreise, beweist, dass sich die „Kleinen“ beim Thema Personalpolitik keineswegs vor großen Unternehmen verstecken müssen. 1990 gegründet, beschäftigt der Betrieb in Konz bei Trier heute 21 Mitarbeitende, für die sich alles rund um die Welt der Tasteninstrumente dreht. Zu den besonderen strategischen Tools der Personalpolitik gehören zum Beispiel die begleiteten Visionstage, bei denen Mitarbeitende ihre Ideen zur Weiterentwicklung des Unternehmens einbringen können. Dem Fachkräftemangel im Handwerk begegnen Marcus Hübner und sein Team mit einer kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung. Für seine hoch innovative und mitarbeiternahe Personalarbeit wurde das Pianohaus Marcus Hübner e.K. 2017 als „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet.

Die nächsten Veranstaltungen

Workshop-Rundreise des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“

– am 19.09.2018, 13 bis 18 Uhr, bei CompuGroup Medical SE, Koblenz
– am 09.10.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Wasems Kloster Engelthal, Ingelheim
– am 06.11.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen

Nähere Informationen, alle Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Projekthomepage
www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de zu finden.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik lagen Schwerpunkte auf der Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen, dem Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen sowie der „Werteorientierten Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Mittelständler ticken auch im Vertrieb anders als Konzerne

Mittelständler ticken auch im Vertrieb anders als Konzerne

Vertriebsberater Peter Schreiber: Top Consultant Mittelstand

Mittelständische Unternehmen haben eine andere Kultur und Struktur als Konzerne. Deshalb brauchen sie oft auch andere Problemlösungen – auch im Vertrieb. Davon ist Peter Schreiber, Inhaber der Management- & Vertriebsberatung Peter Schreiber & Partner, Ilsfeld, überzeugt. Sie wurde beim diesjährigen „Top Consultant“-Wettbewerb als Top-Beratung für den Mittelstand ausgezeichnet.

? Herr Schreiber, Ihrer Management- und Vertriebsberatung wurde gerade das Gütesiegel „Top Consultant“ verliehen. Freut Sie das – schließlich ist der Mentor dieses Wettbewerbs ja der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff?
Schreiber: Das freut uns selbstverständlich – jedoch nicht nur, weil Herr Wulff der Mentor des Benchmarking-Projekts ist, auf dem die Auszeichnung basiert.
? Sondern?
Schreiber: Bedeutsamer ist, dass der Auszeichnung eine umfassende wissenschaftliche Bewertung der teilnehmenden Unternehmensberatungen unter anderem durch Prof. Dr. Dietmar Fink vorausging – einem anerkannten Consulting-Experten. Und was noch entscheidender ist: Unsere Kunden bescheinigten uns eine Top-Beratung.
? Inwiefern?
Schreiber: Jede Unternehmensberatung musste im Rahmen des Contests Referenzkunden nennen. Diese wurden von den Gutachtern mit einem Fragebogen befragt. Ermittelt wurde unter anderem: Als wie kundenorientiert stufen die Kunden die Unternehmensberatung ein? Wie zufrieden sind sie mit ihrer Leistung und den Ergebnissen? Und: Sind die Kunden davon überzeugt, dass sie von der Unternehmensberatung „mittelstandsgerecht“ beraten, betreut und unterstützt werden? Das alles war bei unseren Kunden der Fall.

Mittelständler brauchen andere Problemlösungen

? Wie erklären Sie sich, dass Ihnen die Mittelständler eine „mittelstandsgerechte Beratung“ bescheinigen, obwohl Ihr Beratungsunternehmen auch für multinationale Konzerne arbeitet?
Schreiber: Eine Ursache hierfür ist, dass wir selbst ein mittelständisches Unternehmen und kein Beratungskonzern sind. Das spüren die Entscheider im Kontakt mit uns. Hinzu kommt: Unsere Berater und Trainer wissen, dass mittelständische Unternehmen zum Teil eine andere Kultur und Struktur als Konzerne haben. Deshalb brauchen sie oft auch andere Problemlösungen – insbesondere im Vertrieb, unserem Kerngeschäft.

Erwünscht: Unterstützung bei der Umsetzung

? Gibt es weitere Gründe?
Schreiber: Ja. Zwei Klagen, die man von Mittelständlern bezüglich der Beratungskonzerne oft hört, sind: Ihre Mitarbeiter sprechen nicht die Sprache unserer Mitarbeiter, und sie entwickeln zwar tolle Konzepte, lassen uns aber bei deren Umsetzung allein. Letzteres ist gerade bei Mittelständlern fatal, weil sie häufig firmenintern nicht die nötigen Ressourcen und Experten zum Beispiel in Sachen Personal- und Organisationsentwicklung sowie im Vertriebsmanagement haben. Also wollen und benötigen sie auch in diesen Bereichen Unterstützung. Diesem Kundenanliegen kommt entgegen, dass wir uns nicht nur als Strategieberater, sondern vor allem als Umsetzungsbegleiter verstehen. Nach entsprechenden Kriterien suchen wir auch unsere Mitarbeiter aus – alles gestandene Persönlichkeiten mit Berufs- und Führungspraxis im B2B-Vertrieb.
? Heißt das, Sie unterstützen und begleiten Ihre Kunden auch beim Umsetzen der Konzepte im Betriebs- und Vertriebsalltag?
Schreiber: Ja, das unterscheidet uns von vielen anderen Beratungen. Deshalb zählen zu unserem Team außer Beratern und Trainern auch Management- und Vertriebsexperten, die zum Beispiel die Projektsteuerung übernehmen oder bei den Kunden als Interimsmanager beziehungsweise „Firmeninterne auf Zeit“ tätig sind.

Qualität geht vor Quantität – auch beim Personal

? Welche Ziele strebt Ihr Unternehmen in den kommenden Jahren an?
Schreiber: In unserem bewährten Rahmen „klein aber fein“ wollen wir moderat weiter wachsen. Deshalb suchen wir noch Berater – insbesondere solche, die ein solides Know-how in Sachen Vertriebsmanagement mit Führungserfahrung im B2B-Vertrieb verbinden.
? Also zum Beispiel Vertriebsleiter bei Herstellern von Investitionsgütern waren?
Schreiber: Ja, wobei die Position, die sie zuletzt innehatten, nicht das Entscheidende ist. Wir suchen Menschen, die selbst unternehmerisch denken und handeln, mit Management-, Vertriebs- und Lebenserfahrung; Mitarbeiter, die die Dinge nicht unreflektiert übernehmen, sondern mit den Kunden auch neue Lösungen entwickeln und neue Wege gehen.
? Heißt das, Qualität geht Ihnen vor Quantität?
Schreiber: Ja.

Wachstum auch im Vertrieb muss gesteuert werden

? Warum?
Schreiber: Weil unsere Kunden dies erwarten: Sie wollen oder müssen unter anderem im Zuge der Globalisierung und digitalen Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft oft neue Wege auch im Vertrieb gehen. Hinzu kommt: Ein zu schnelles Wachstum birgt stets die Gefahr, dass irgendwann die Organisation der Entwicklung hinterher hinkt. Die Folge ist: Das Gesamtsystem wird fragil und der eigene Qualitätsanspruch kann nur noch bedingt eingelöst werden.
? Eine Erfahrung, die in den letzten Jahren manch Mittelständler sammelte, der schnell wuchs und expandierte.
Schreiber: Ja. Hinzu kommt: Wächst eine Organisation unkontrolliert, besteht die Gefahr, dass die Stärken auf der Strecke bleiben, die die Organisation in der Vergangenheit ausgezeichnet haben. Deshalb ist es wichtig, Wachstumsprozesse nicht nur beim Personal, sondern auch im Vertrieb gezielt zu steuern.
? Herr Schreiber, danke für das Gespräch.
Andrej Winter

Zum Gesprächspartner: Peter Schreiber ist Inhaber der auf den B2B-Vertrieb spezialisierten Management- und Vertriebsberatung Peter Schreiber & Partner (PS&P), Ilsfeld bei Heilbronn. Der Diplom-Betriebswirt (BA) ist Referent an der ZFU International Business School (Thalwil, Schweiz) und der Akademie Westerham der IHK München und Oberbayern; außerdem ist er Lehrbeauftragter am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Mannheim. Er ist Autor mehrerer Fachbücher und Fachartikel zum Themenkomplex B2B-Vertrieb. Darüber hinaus führte er mit der Hochschule Mannheim diverse Studien zum Themenkomplex Vertriebsmanagement durch. Mehr Infos: www.schreiber-managementpartner.de

PETER SCHREIBER & PARTNER ist ein Trainings- und Beratungsunternehmen. Es unterstützt Hersteller von Investitionsgütern und Anbieter von industrienahen Dienstleistungen beim Formulieren sowie Umsetzen ihrer Vertriebs- und Marktbearbeitungsstrategie. Außerdem vermittelt es deren Mitarbeitern, die für einen erfolgreichen Vertrieb erforderlichen Fähigkeiten.

Inhaber des 1997 gegründeten Unternehmens ist Peter Schreiber. Der Diplom-Betriebswirt (BA) ist Autor des Buchs „Das Beuteraster – 7 Strategien für erfolgreiches Verkaufen“ (Orell Füssli Verlag). Er wurde vom Zentrum für Unternehmungsführung (ZfU), Zürich, für das er regelmäßig Seminare u.a. zum Thema Preisgespräche durchführt, für seine Referententätigkeit mit dem „Teaching Award in Gold“ ausgezeichnet.

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Peter Schreiber
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Computer IT Software

SonicWall adressiert mit neuen Lösungen und Services verstärkt den Mittelstand

Sicherheitsspezialist erweitert die innovative, cloudbasierte Plattform

SonicWall adressiert mit neuen Lösungen und Services verstärkt den Mittelstand

SonicWall Next Generation Firewalls: die Modelle NSa 9250, 9450 und 9650

SonicWall bringt ein neues, innovatives Lösungsportfolio auf den Markt, das zwölf neue Produkte sowie zahlreiche Erweiterungen der SonicWall Capture Cloud-Plattform umfasst. Die cloudbasierte Plattform für Unternehmen ermöglicht ein integriertes Sicherheitsmanagement inklusive Reporting und Analysen für Endpunkte, Firewalls und Cloud-Anwendungen. Ziel ist es, mit diesem neuen Portfolio an Sicherheitslösungen mittelständische Unternehmen vor bekannten wie unbekannten Cyberbedrohungen optimal zu schützen.

SonicWall, ein etablierter Anbieter von Sicherheitslösungen, der bereits heute mehr als eine Million Netzwerke absichert, legt den Fokus mit einem neuem Lösungsportfolio verstärkt auf den Schutz mittelständischer Unternehmen. Die SonicWall Capture Cloud-Plattform umfasst jetzt zwölf neue Produkte sowie Updates für die verschiedenen Sicherheitslösungen. Sie bietet damit ein integriertes, skalierbares und flexibles Cloud-Management und echte End-to-End-Security für Netzwerke, E-Mails, Endpunkte sowie mobile und remote Nutzer.

„In den vergangenen 18 Monaten haben wir uns darauf konzentriert, unser Portfolio an Sicherheitslösungen zu erweitern“, erklärt Bill Conner, President und CEO von SonicWall. „Heute können wir eine cloudbasierte Plattform anbieten, die das Sicherheitsmanagement, das Reporting sowie die Analysen für Endpunkte, Firewalls und Cloud-Anwendungen vereint und damit maximale Transparenz schafft. Unsere Capture Cloud-Plattform bietet die erforderliche Sicherheit, die im Kampf gegen Cyberkriminalität und Cyberbedrohungen notwendig ist – vor allem, wenn man die Ausnutzung von Sicherheitslücken wie Meltdown, Spectre oder auch Angriffsformen, die Microsoft Office-Dateien oder PDFs nutzen, betrachtet.“

Cloudbasiertes Governance-, Compliance- und Risiko-Management

Das SonicWall Capture Security Center ermöglicht es, alle Sicherheitsmaßnahmen und Sicherheitsservices mit größtmöglicher Übersichtlichkeit, Genauigkeit und Geschwindigkeit übergreifend zu steuern („Single Pane of Glass“) und schafft damit eine durchgängige Basis für das Governance-, Compliance- und Risiko-Management. Das Capture Security Center vereinfacht und automatisiert zahlreiche Aufgaben und ermöglicht eine genauere Koordination aller Sicherheitsmaßnahmen. Dies umfasst Firewalls, virtuelle Firewalls in Private Cloud- und Public Cloud-Umgebungen (inklusive Microsoft Azure), Endpunkte innerhalb und außerhalb des Netzwerks, remote angebundene Anwender sowie E-Mail-Clients.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:
– Integrierte Threat Intelligence vom SonicWall Capture ATP Sandbox-Service über den Capture Client bis hin zu den SentinelOne-Datenbanken mit Bedrohungsinformationen
– Workflow-Automatisierung für die Umsetzung von Firewall-Richtlinien und Audit-Anforderungen
– Bereitstellung ohne jeglichen Aufwand für die Installation, die Konfiguration und die Nutzung
– flexibles Reporting mit mehr als 140 vordefinierten Berichten
– intelligente Analysen für eine schnelle Entscheidungsfindung und die Priorisierung von Sicherheitsmaßnahmen
– skalierbare Cloud-Architektur

Capture Client mit Endpunkt-Schutz bietet jetzt auch Sandbox-Analysen für die Cloud

SonicWall Capture Client mit Endpunkt-Schutz von SentinelOne ist jetzt in den SonicWall Capture ATP-Sandbox-Service integriert, um verdächtige Dateien automatisch für eine weitere Analyse in die Cloud hochladen zu können. Dies kann erforderlich sein, wenn Capture Client eine Bedrohung erkennt, jedoch das Ausmaß als moderat bewertet, sodass noch keine Benachrichtigung erfolgt.

Dank der Integration der Capture ATP-Datenbank für Risikobewertungen können Administratoren die Einschätzungen zu verdächtigen Dateien auf Endpunkten und Servern abfragen, die mit Capture Client Advanced abgesichert sind. Darüber hinaus können Administratoren Whitelists für ihre eigenen Anwendungen erstellen, um False-Positives (Fehlalarme) zu vermeiden.

Neue Next-Generation Firewalls NSa für mittelständische Unternehmen

Ein Eckpfeiler der Fokussierung auf den Mittelstand ist SonicWalls Einführung von fünf neuen, leistungsstarken Next Generation Firewalls: die Modelle NSa 6650, 9250, 9450 und 9650. Die neuen NSa-Modelle bieten Hochverfügbarkeit für einen zuverlässigen, kontinuierlichen Geschäftsbetrieb bei der niedrigsten TCO im Branchenvergleich. Zudem verfügen sie über 10-GbE- und 2,5-GbE-Schnittstellen, um mehr Geräte direkt an die Sicherheitslösung anzubinden, ohne dass ein Switch erforderlich ist. Alle fünf Modelle ermöglichen mehr Verbindungen als ihre Vorgänger, einschließlich der nahezu fünffachen Anzahl an SPI-Verbindungen (SPI: Stateful Packet Inspection) und der 25-fachen Anzahl an SSL/TLS-DPI-Verbindungen (DPI: Deep-Packet-Inspection).

Zu den technischen Leistungsmerkmalen zählen:
– 10-GbE- und 2,5-GbE-Firewalls
– verfügbar als HA-Bundle
– bis zu 1,5-fach höhere Leistung als die Vorgänger
– bis zu 10-mal mehr verschlüsselte Verbindungen als die Vorgänger
– TLS/SSL-Entschlüsselung und Untersuchung in Echtzeit
– redundante Netzteile und Lüfter
– integrierter, modularer Speicher
– ausgestattet mit der neuen Version SonicOS 6.5.2

Darüber hinaus führt SonicWall die Serie NSsp 12000 ein. Diese Serie mit den beiden Modellen NSsp 12400 und 12800 richtet sich an MSPs, Unternehmen mit verteilten Infrastrukturen und Data Center.

Beide Firewall-Serien NSa und NSsp nutzen innovative Technologien wie Machine Learning für die SonicWall Capture Cloud-Plattform, die bewährten Schutz vor hochentwickelten Cyberbedrohungen wie Ransomware, Zero-Day-Attacken und Netzwerkangriffen bieten – ohne dabei die Leistung zu beeinträchtigen.

Erweiterungen für SMA, Email Security und SonicOS

SonicWalls Sicherheitsstrategie umfasst auch eine Reihe an Updates und Erweiterungen für viele SonicWall-Produktlinien und -Dienste. Hierzu zählen:

– SonicOS 6.5.2
– Secure Mobile Access (SMA) 1000 Series 12.2
– SMA 100 Series 9.0
– Email Security 9.2
– Analytics (Cloud- und On-Premises-Optionen)
– Global Management System (GMS) 8.6

SonicWall – das Unternehmen

Seit mehr als 26 Jahren bekämpft SonicWall Cyberkriminalität und schützt kleine, mittelständische und große Unternehmen weltweit. Gestützt durch die Forschungsarbeit der SonicWall Capture Labs und durch die beeindruckende Expertise der mehr als 26.000 Channel-Partner weltweit, sichert SonicWall mehr als eine Million Unternehmens- und mobile Netzwerke, E-Mails, Anwendungen und Daten mit den preisgekrönten Lösungen für die Erkennung und Abwehr von Bedrohungen in Echtzeit ab. Diese Produkte in Kombination mit den Leistungen der Partner unterstützen heute mehr als 500.000 Unternehmen und Organisationen in mehr als 200 Ländern dabei, Sicherheitsrisiken unmittelbar und automatisch zu erkennen und Sicherheitsvorfälle zu vermeiden. So können sie effektiver arbeiten und müssen sich weniger Gedanken um ihre Sicherheit machen. Weitere Informationen finden Sie auf www.sonicwall.com

Kontakt
griffity GmbH
Susanne Garhammer
Hanns-Schwindt-Straße 8
81829 München
089/43 66 92-0
susanne.garhammer@griffity.de
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Computer IT Software

CTO Balzuweit als TOP CONSULTANT ausgezeichnet

Stuttgarter Software-Beratungshaus nimmt Preis von Christian Wulff entgegen.

CTO Balzuweit als TOP CONSULTANT ausgezeichnet

v.L. Markus Balzuweit, Ilonka Balzuweit, Christian Wulff, Peter Balzuweit, Miriam Arnold-Wurst (Bildquelle: KD Busch / compamedia)

Im Rahmen der offiziellen Preisverleihung auf dem 5. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg wurde die CTO Balzuweit GmbH mit dem TOP CONSULTANT Preis ausgezeichnet. Christian Wulff, Bundespräsident a.D., gratuliert den Geschäftsführern Peter und Markus Balzuweit zu diesem Erfolg.

Digitalisierung, ECM, Cloud und Co. – der Beratermarkt im Bereich Dokumentenmanagement ist hart umkämpft. Oft entscheiden Nuancen darüber, ob die Voraussetzungen stimmen und ein gemeinsames Projekt gestartet wird. Auszeichnungen können hierbei einen Anhaltspunkt für die Qualität der Beratung liefern und bei der Auswahl des Partners unterstützen.

Neben einer qualifizierten Beratung sind vor allem langfristige und stabile Kundenbeziehungen das Ziel der CTO Balzuweit GmbH aus Stuttgart. Das Unternehmen berät seine Kunden seit 1990 zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Neben der eigenen Input-Management-Produktlinie CLARC ENTERPRISE fokussiert sich das Unternehmen auf ganzheitliche Beratung und bietet zudem die Digitalisierung von Dokumenten als Service an.

Der Beratungsansatz von CTO schließt ein, dass es bei der Einführung von ECM-Systemen um mehr geht, als den reinen technischen Aspekt: „Wenn wir nach Analyse und Konzeptionserstellung den Auftrag bekommen, gehen wir zwar standardisiert, aber doch agil und flexibel an die Beratung heran. Wir beraten bei den erforderlichen Prozessen, die mit einer neuen IT-Einführung einhergehen, und in gewissem Maße auch beim Change Management. Denn die Einführung einer IT-Lösung darf nicht nur aus technischer Sicht betrachtet werden. Wir wollen auch die Kundenmitarbeiter mitnehmen“ erklärt Geschäftsführer Markus Balzuweit.

Diese Vorgehensweise wurde jetzt belohnt. Auf dem 5. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg erhielt die CTO Balzuweit GmbH die Auszeichnung TOP CONSULTANT, überreicht von Mentor Christian Wulff, Bundespräsident a.D.

Welche Unternehmen mit dem TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet werden, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung des Wettbewerbs: Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach. Die beiden Geschäftsführer der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn befragen im Auftrag von compamedia Kunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen. Die Ergebnisse dieser Kundenbefragung werden anschließend gemeinsam mit weiteren Unternehmensdaten ausgewertet. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur an Beratungshäuser verliehen, die hierbei ein sehr gutes Ergebnis erzielen.

„Aus diesem Grund freuen wir uns auch so über diesen Preis, weil es unsere Kunden waren, die sich für uns und unsere Leistung ausgesprochen haben. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“ kommentiert Markus Balzuweit die Auszeichnung.

Ein ausführliches Porträt über die CTO Balzuweit GmbH sowie ein Interview mit Geschäftsführer Markus Balzuweit findet sich auf dem Onlineportal www.beste-mittelstandsberater.de.

Die CTO Balzuweit GmbH fokussiert sich seit ihrer Gründung im Jahre 1990 ganzheitlich auf das Thema der Document Related Technologies: Beleglesung, Workflow und Archivierung. Auf Basis dieser langjährigen Erfahrungen im DMS und ECM Bereich entstand die umfassende Document Processing Suite – clarc enterprise – welche seit nun mehr als 10 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert wird.

Die modernen clarc enterprise Technologien orientieren sich an den Anforderungen internationaler Unternehmen und vereinen alle wichtigen Document Management Services und Funktionen zentral an einem Punkt. clarc enterprise zeichnet sich darüber hinaus durch seine Hochverfügbarkeit, gute Skalierbarkeit und eine effiziente Lastverteilung aus.

clarc enterprise ist das Framework für die Implementierung und Entwicklung leistungsstarker ECM- Lösungen, konzipiert für die Verarbeitung großer Dokumentenmengen. Flexible Konfigurations- und Entwicklungsschnittstellen bieten optimale Integrationsmöglichkeiten in bestehende IT-Infrastrukturen.

Durch die enge Verzahnung mit dem stetig wachsenden Partnerkanal verfügt die CTO Balzuweit über kompetente Spezialisten, welche die clarc Software Lösungen in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen wie Industrie, Handel, Pharmazie oder Automotive erfolgreich implementieren.

Die Integrationen reichen dabei von Varial, SAP, SAP Business One, XAL, Navision, PSI Penta, P2plus bis zu Arriba, SHC, INTEX und div. Microsoft Office Lösungen.

www.cto.de

Kontakt
CTO Balzuweit GmbH
Miriam Arnold-Wurst
Lautlinger Weg 3
70567 Stuttgart
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Internet E-Commerce Marketing

IT-Mittelstand appelliert für Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform

IT-Mittelstand appelliert für Ablehnung der EU-Urheberrechtsreform

– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) lehnt gegenwärtige Form des Gesetzesentwurfs zum Urheberrecht ab
– Aufruf an EU-Parlament zur Ablehnung am 05. Juli 2018
– Verband fürchtet Wettbewerbsnachteile für KMU sowie Einschränkungen bei KI-Nutzung und Meinungsfreiheit

Aachen/Brüssel 03. Juli 2018 – Am 20. Juni hat der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments (JURI) der europäischen Urheberrechtsreform zugestimmt, die große Auswirkungen auf alle Akteure der digitalen Welt, einschließlich der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), haben kann. Jetzt kann der Entwurf am 05. Juli vom Europäischen Parlament gestoppt werden. Hierfür plädieren der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und die European DIGITAL SME Alliance (DIGITAL SME). Das neue Gesetz zwingt die Plattformen zur kontinuierlichen Überwachung von Nutzeraktivitäten, um urheberrechtlich geschützte Inhalte entfernen zu können. Eine solche Verpflichtung würde für alle Plattformen gelten, unabhängig von ihrer Größe. Die beiden Mittelstandsverbände fürchten, dass die Reform kleinere Plattformen oder Startups in die Knie zwingt, die diese Auflagen nicht erfüllen können. Die Dominanz von Facebook und ähnlichen großen Plattformen würde dadurch erneut verstärkt.

„Das alte Urheberrecht stammt aus dem Jahr 2001 und muss definitiv überarbeitet werden. Daher unterstützen wir die Idee, die Urheberrechtsgesetzgebung zu reformieren und sie an unser digitales Zeitalter anzupassen. Wir halten jedoch den von JURI angenommenen Entwurf nicht für den richtigen Weg. Er wird sich negativ auf das KI-Ökosystem auswirken, indem er die Beteiligung digitaler Mittelstandsunternehmen einschränkt. Er wird zudem neue Belastungen wie obligatorische Upload-Filter mit sich bringen und den Wettbewerb gegen die Technologiekonzerne weiter erschweren. Schließlich schränkt er die Meinungsfreiheit im Internet ein“, kommentierte Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und von DIGITAL SME.

Neben einigen anderen Mängeln des Gesetzentwurfs sind vor allem drei Aspekte besorgniserregend:

1. Plattformen müssen „Upload-Filter“ erstellen, die alle von Nutzern hochgeladenen Inhalte überwachen. Die Urheberrechtsreform wirkt sich auf Plattformen aus, die sich auf nutzergenerierte Inhalte stützen. Ein Beispiel dafür ist eine Online-Plattform, auf der junge Künstler ihre Bilder verkaufen. Die Plattform ist nun dazu verpflichtet, alle hochgeladenen Bilder kontinuierlich zu überwachen, um illegale Reproduktionen herauszufiltern. Dies stellt eine starke Belastung für die kleineren Plattformen dar, die nicht über genügend Ressourcen verfügen, um komplizierte Algorithmen zu entwickeln, die den hochgeladenen Inhalt automatisch analysieren. Auch schreckt es von der Bildung neuer Plattformen ab, die auf von Benutzern hochgeladenen Inhalten beruhen, so dass die Alternativen zu US-basierten Plattformen schwinden.

Hinzu kommt außerdem ein hohes Risiko, dass auch legale Inhalte durch die automatischen Filter entfernt werden, weil die entsprechenden Technologien noch nicht zuverlässig genug sind. So haben die Algorithmen beispielsweise Schwierigkeiten, Karikaturen, Parodien oder Memes auf Grundlage urheberrechtlich geschützter Kunstwerke zu erkennen, weil sie ähnliche Merkmale enthalten. Dies kann zu einer automatisierten Zensur führen und die Meinungsfreiheit im Internet erheblich einschränken.

2. Die europäische Entwicklung der künstlichen Intelligenz steht auf dem Spiel. Die vorgeschlagene Gesetzgebung beschränkt die Verwendung von Text und Data Mining (TDM), einer Methode zur Analyse von Big Data aus Online-Textquellen. TDM wird zum Beispiel eingesetzt, um intelligente Software für die Kundenbetreuung zu trainieren, indem Daten analysiert werden, die durch Umfragen, Tickets für Kundenbetreuung, Aktivitäten in sozialen Medien und sogar Aufzeichnungen von Kundenanrufen gesammelt wurden. Dem Gesetzesentwurf zufolge kann Text und Data Mining nur für nichtkommerzielle Forschungszwecke durchgeführt werden. So werden gewinnorientierte KMU entweder gar nicht zum Data Mining berechtigt sein oder müssen dafür Lizenzen kaufen.

Text und Data Mining ist eine der wichtigsten Techniken, um die Systeme künstlicher Intelligenz zu trainieren. Einschränkungen bei der Verwendung von TDM führen daher zu Barrieren für KMU bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz. Somit wird die Urheberrechtsreform in ihrer jetzigen Form die KI-Innovation verlangsamen und europäische Unternehmen benachteiligen, die mit Entwicklern künstlicher Intelligenz aus Nicht-EU-Ländern konkurrieren.

Ein weiterer Grund zur Besorgnis ist, dass die EU-Mitgliedstaaten berechtigt sind, Ausnahmen nach ihrem nationalen Recht zu schaffen. Ungleiche und konkurrierende Rechtsvorschriften der einzelnen Länder schaffen einen ungleichen Wettbewerb für KMU, da multinationale Konzerne den Vorteil haben, sich das Land mit den günstigsten Rechtsvorschriften für ihre Geschäftstätigkeit aussuchen zu können.

3. „Link-Steuer“. Das vorgeschlagene Gesetz will ein Urheberrecht für Textausschnitte von Nachrichten schaffen und Links zu Nachrichten verbieten, sofern keine Lizenzen dafür bezahlt werden, die sogenannte Link-Steuer. Die positive Absicht einer solchen Bereitstellung besteht darin, Einnahmen für europäische Verlage zu generieren, indem Internetplattformen wie Google gezwungen werden, angezeigte Textausschnitte zu bezahlen. Ähnliche Gesetze sind jedoch bereits als Leistungsschutzrecht in Deutschland und Spanien gescheitert, wo Google und anderen letztlich von den meisten großen Verlagen kostenlose Lizenzen angeboten wurden. Der BITMi hatte sich bereits 2012 deutlich gegen das Leistungsschutzrecht ausgesprochen.

Große Technologiekonzerne mögen wieder ein Schlupfloch finden, um nicht bezahlen zu müssen, aber kleine News-Apps oder Facebook-Konkurrenten werden das sicher nicht können. Sie werden auch nicht genügend Personal einstellen können, um jeden Link, den ihre Benutzer teilen, auf die Bedingungen ihrer Lizenzen zu kontrollieren. Darüber hinaus besteht die Befürchtung, dass Anbieter von Fake News kostenlose Lizenzen anbieten könnten, was ihre Inhalte noch schneller verbreiten würde.

Der vom JURI-Ausschuss verabschiedete Urheberrechts-Gesetzesentwurf soll nun mit dem Europäischen Parlament verhandelt werden. Der diesbezügliche Beschluss wird am 5. Juli in der Plenarsitzung des Parlaments bekannt gegeben. Mitglieder des Europäischen Parlaments haben das Recht, JURIs Entscheidung zu widersprechen und neu zu entscheiden. Einige Europaabgeordnete haben in den sozialen Medien bereits angekündigt, zu widersprechen. Die Abgeordneten, die ablehnen, werden die Möglichkeit haben, eine neue Abstimmung mit dem Ziel der Wiederaufnahme der Diskussionen zu fordern. Aufgrund der geäußerten Kritik ermutigen der Bundesverband IT-Mittelstand und die European DIGITAL SME Alliance das Europäische Parlament, den Entwurf im Plenum abzulehnen, den vorgeschlagenen Text sorgfältig zu überprüfen und neue Mittel zu finden, um die angestrebten Ziele zu erreichen und die Urheberrechte zu schützen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:
https://www.digitalsme.eu/eu-copyright-reform-charging-tech-giants-or-putting-breaks-on-digital-smes/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
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