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Politik Recht Gesellschaft

GE, General Electric: Stellenabbau in Berlin? Hinweise für Arbeitnehmer

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

GE, General Electric: Stellenabbau in Berlin? Hinweise für Arbeitnehmer

Fachanwalt Bredereck

Der amerikanische Mischkonzern General Electric plant Medien-Berichten zufolge einen Stellenabbau in der Bundesrepublik – auch in Berlin. Das schreibt online die Berliner Zeitung am 06.12.2017. General Electric äußert sich zu diesem Thema wohl am Donnerstag, den 07.12.2017. Man darf gespannt sein: Fallen auch bei GE Industrie-Arbeitsplätze weg in Berlin? Arbeitsrechtler Bredereck sagt, worauf GE-Mitarbeiter in Berlin und anderswo jetzt achten sollten.

Es gibt goldene Regeln, die jeder Arbeitnehmer bei einem Stellenabbau beachten muss. Dazu gehört: Überprüfen Sie jedes Angebot Ihres Arbeitgebers mit einem erfahrenen Arbeitsrechts-Experten – sei es ein Abfindungs-Angebot, ein Aufhebungsvertrag oder eine Vertragsänderung. Setzen Sie Ihre Unterschrift nur unter Dokumente, von denen Sie überzeugt sind.

Beachten Sie die Fristen des Arbeitsrechts, falls beispielsweise General Electric seinen Mitarbeitern in Berlin betriebsbedingt kündigt oder Änderungskündigungen ausspricht. Am besten Sie suchen sich möglichst früh einen erfahrenen Experten im Kündigungsschutzrecht. Liegt die Kündigung oder Änderungskündigung auf dem Tisch, sollten Sie Ihren Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht anrufen, und zwar möglichst noch am selben Tag oder spätestens am nächsten Tag. Im Arbeitsrecht geht alles sehr schnell: Manchmal muss man innerhalb von wenigen Tagen auf die Kündigung antworten, und für eine Kündigungsschutzklage gilt eine 3-Wochen-Frist nach Zugang des Kündigungsschreibens.

Haben Sie als GE-Mitarbeiter eine Kündigung oder Änderungskündigung erhalten? Schlägt GE Ihnen einen Aufhebungsvertrag vor, oder eine Abwicklungsvereinbarung? Ich biete Ihnen folgendes an: In einem kostenlosen und unverbindlichen Telefonat bespreche ich mit Ihnen, welche Schritte jetzt sinnvoll sind, ob sich eine Kündigungsschutzklage gegebenenfalls lohnt und welche Abfindungshöhe realistisch ist. Rufen Sie mich gern an in meinen Kanzleien in Berlin und Essen, meine Mitarbeiter vermitteln das Gespräch mit mir sehr zeitnah. Auf Ihren Anruf und das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Kunst Kultur Gastronomie

Gelebte Nachhaltigkeit beim Salami- und Rohwurstmeister

Nachhaltigkeit ist für die Sorger GmbH mehr als nur ein Wort. Nachhaltigkeit ist Regionalität, Ressourcenschonung und Verantwortung für Mitarbeiter und Gesellschaft.

Gelebte Nachhaltigkeit beim Salami- und Rohwurstmeister

Die Nachhaltigkeit bei Sorger zeigt sich unter anderem auch durch die positive Mitarbeiter-Politik. (Bildquelle: Sorger GmbH)

Im steirischen Frauental im Bezirk Deutschlandsberg wurde 1907 von Georg Sorger ein kleines Unternehmen gegründet – eine einfache Fleischerei mit angeschlossenem Gasthaus: Die Sorger GmbH. Seitdem hat sich der erst kleine Familienbetrieb immer weiter entwickelt und ist heute – mehr als 100 Jahre später – der Salami- und Rohwurstmeister.

Erfolg trägt Verantwortung
Als mittlerweile großes Familienunternehmen, geführt in der vierten Generation, produziert die Sorger GmbH täglich eine Vielzahl an Produkten. Dabei legt man Wert auf frische und ehrliche Zutaten: „Frauental ist nicht nur einfach unser Produktionsstandort. Das hier ist unsere Heimat, unser Zuhause, unsere Region“, erklärt der heutige Geschäftsführer, Ferdinand Sorger. Nur bestes Fleisch kommt in die echt steirischen Sorger-Würstel hinein, kombiniert mit frischen Gewürzen.

Dabei deckt Sorger eine große Produktpalette ab, von Salamis und Rohwürsten über Selch- und Pökelware bis hin zu Brüh- und Fleischwürsten.

Bewährtes Produkt modern produziert
Eine ganz besondere Produktlinie stellen die Anno-dazumal®-Produkte dar: Sie werden nach alten Traditionsrezepten des Firmengründers Georg Sorger zubereitet und sind somit der Inbegriff von Tradition. Gleichzeitig schließen sie aber den Kreis zur modernen und damit nachhaltigen Produktion, schließlich werden die traditionellen Rezepte (und natürlich auch all jene der anderen Sorger-Qualitätsprodukte) heutzutage mittels moderner High-Tech-Geräte umgesetzt.

Von der Kühlung bis zur CO2-Ersparnis
Bei Sorger steht die moderne Produktion im perfekten Einklang mit den Wurzeln des Erfolgsunternehmens. Der Kreislauf ebendieser Produktion ist ein sehr nachhaltiger, was eine einfache Rechnung beweist: Jährlich werden bei der Sorger GmbH durchschnittlich 1.250 kW für die Kühlung der Hallen und Produktionsstätten aufgewendet, wodurch ganze 1.775 kW Abwärme entstehen. Durch diese können wiederum 1.350 kW Heizleistung erzeugt und in das Unternehmen rückgeführt werden.

„Durch die Abwärme-Produktion und die Rückführung der Heizleistung in das Unternehmen können wir durchschnittlich 962.000 Liter Heizöl und damit 3,2 Tonnen CO2 sparen“, freut sich der Firmenchef über die nachhaltige Arbeitsweise.

Nachhaltigkeit ist einfach mehr
Nachhaltigkeit zeichnet sich aber nicht nur durch regionale Wertschöpfung, Ressourcenschonung und CO2-Ersparnis aus – Nachhaltigkeit ist viel mehr. Zum Beispiel der verantwortungsvolle Umgang mit Mitarbeitern: „Einige unserer Mitarbeiter sind bereits seit über 40 Jahren im Unternehmen beschäftigt. Fluktuation gibt es bei uns fast gar nicht“, so der stolze Firmenchef.

Alles in allem blickt der Salami- und Rohwurstmeister auf über 100 Jahre Geschichte, Entwicklung und Verantwortung zurück. Und in eine ebenso erfolgreiche wie nachhaltige Zukunft.

Die Sorger GmbH ist seit über 100 Jahren der Salami- und Rohwurstmeister aus dem steirischen Frauental. Die Produktpalette des mittlerweile in der vierten Generation geführten Familienunternehmens reicht von exquisiten Salamis über zahlreiche Rohwurstsorten bis hin zum Verkaufsschlager Salanettis®.

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Politik Recht Gesellschaft

Kündigungen vor Weihnachten – Warum so oft?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Kündigungen vor Weihnachten - Warum so oft?

Fachanwalt Bredereck

Kündigungen, Werkschließungen, Stellenabbau – besonders oft findet das vor Weihnachten statt, siehe Air Berlin-Insolvenz und Siemens-Stellenabbau. Generell gibt es bei Arbeitgebern eine Tendenz, Kündigungen zum Jahresende auszusprechen, oder zu der Zeit Aufhebungsverträge anzubieten. Warum ist das so? Und worauf sollten gekündigte Arbeitnehmer achten aus Sicht eines Arbeitsrechtlers?

Nur manchmal liegt es an den Kündigungsfristen: Einige Arbeitsverhältnisse sehen eine Kündigungsfrist zum Quartalsende vor, Kündigungen dieses Quartals führen dann quasi mitten in der Weihnachtszeit zur Arbeitslosigkeit – keine schöne Bescherung. Häufiger sind unternehmens-psychologische Gründe: Firmenchefs machen gern zum Jahresende reinen Tisch, man möchte einen guten Start ins neue Jahr, möglichst ohne Belastungen, mit weniger Personalkosten oder weniger Konflikten im Team. Die scheinbar einfache Lösung: Kündigungen zum Jahresende.

Was kann man Arbeitnehmern raten bei einer Kündigung in der Weihnachtszeit? Arbeitnehmer haut das regelmäßig um. Man ist durch die Vorweihnachtszeit schon gestresst genug, hat vielleicht private Sorgen, die vor Weihnachten ebenfalls gern hochkommen, nicht selten mit voller Wucht. Zum Jahresende ist dann auch noch das Bankkonto geplündert. Da ist es verständlich, wenn man davor zurückschreckt, sich nach einer Kündigung Rat zu holen bei einem Anwalt. Doch genau das sollte man tun.

Jede Kündigung sollte man besprechen mit einem erfahrenen Experten für Kündigungsschutz. Wehren Sie sich gegen die Kündigung! Erfahren Sie von einem Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht, ob es sich lohnt, gegen die Kündigung vorzugehen, mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Häufig lohnt es sich!

Viele Kündigungen verstoßen gegen das Kündigungsschutzgesetz oder gegen andere Arbeitnehmer-Schutzrechte. Arbeitgeber machen regelmäßig Fehler bei einer Kündigung: Mal sind es Form-Fehler, mal war die Sozialauswahl fehlerhaft, oder die Kündigung war unverhältnismäßig. Ein Verfahren vor dem Arbeitsgericht deckt solche Fehler auf. Arbeitgeber zahlen dann regelmäßig lieber eine Abfindung, als vor Gericht zu verlieren. Und solche Abfindungen fallen oft überraschend hoch aus; Arbeitgeber vermeiden es regelmäßig (fast) um jeden Preis, einen einmal entlassenen Arbeitnehmer wiedereinzustellen.

Finden Sie heraus, ob Ihre Kündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg hat, und wie Ihre Chancen auf eine hohe Abfindung stehen im Fall einer Kündigung. Gekündigten Arbeitnehmern biete ich hierzu ein kostenloses und unverbindliches Telefonat an. Sie erreichen mich in meinen Fachanwaltskanzleien in Berlin und Essen. Meine Mitarbeiter vermitteln das Gespräch mit mir sehr zeitnah. Achten Sie bitte unbedingt auf die Fristen des Arbeitsrechts: Schon wenige Tage nach einer Kündigung kann man Rechte wegen Fristablaufs verlieren! Rufen Sie mich, oder einen anderen Experten Ihrer Wahl, bitte am Tag Ihrer Kündigung oder spätestens am darauf folgenden Tag an. Auf Ihren Anruf freue ich mich!

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Betriebsbedingte Kündigungen bei Alno – Kündigungsschutzklage einreichen?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Betriebsbedingte Kündigungen bei Alno - Kündigungsschutzklage einreichen?

Fachanwalt Bredereck

Küchenhersteller Alno: Ein Mittelstands-Unternehmen geht in die Insolvenz, und ein Großteil der Belegschaft erhält die betriebsbedingte Kündigung. Das berichten Medien, beispielsweise der Tagesspiegel am 24.11.2017. Was ist den Mitarbeitern von Alno zu raten, lohnt sich eine Kündigungsschutzklage?

Wenn das Unternehmen einigen Mitarbeitern früher kündigt, als anderen, sollte man prüfen lassen, ob der Arbeitgeber dabei alle arbeitsrechtlichen Vorgaben eigehalten hat. Generell gilt: Jede Kündigung ist „fehleranfällig“, bei der betriebsbedingten Kündigung muss der Arbeitgeber besonders viele Regeln beachten, vor allem wenn das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist, was bei den meisten Alno-Mitarbeitern der Fall sein dürfte. Daran gebunden ist grundsätzlich auch der Insolvenzverwalter.

Mit einer Kündigungsschutzklage bleibt man „im Spiel“. Nach einer Kündigung kämpft man um seinen Arbeitsplatz oder um eine Abfindung regelmäßig am besten mit einer Kündigungsschutzklage. Bei Alno kann das auch deshalb sinnvoll sein, weil Medienberichten zufolge die Staatsanwaltschaft Stuttgart eine „mögliche Insolvenzverschleppung“ bei Alno sehen könnte und deshalb wohl prüft, ob sie deshalb ein Ermittlungsverfahren einleitet. Das berichtet der Südkurier in seiner Online-Ausgabe vom 28.11.2017 in einem Artikel mit der Überschrift „Experten aus Stuttgart prüfen Alno-Insolvenz“. Es kann aber auch andere Gründe geben, um seine Chancen auf eine Abfindung oder eine Weiterbeschäftigung zu verbessern, beispielsweise ein Betriebsübergang, der sich erst im Nachhinein ergibt.

Arbeitnehmer, die eine Rechtsschutzversicherung haben, sollten in jedem Fall prüfen, ob sich eine Kündigungsschutzklage lohnt. Die Vorteile, die man mit der Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erreicht, überwiegen regelmäßig die Kosten, die einem durch die Klage entstehen, beispielsweise die Selbstbeteiligung. In den meisten Fällen ist die Abfindung in einem gerichtlich protokollierten Abfindungs-Vergleich höher als die Sozialplan-Abfindung.

Gehören Sie zu den Alno-Mitarbeitern, die bereits jetzt die betriebsbedingte Kündigung erhalten haben? Haben Sie Fragen zu Ihrer Kündigung und zu der Abfindung? Wollen Sie wissen, ob sich eine Kündigungsschutzklage lohnt? Rufen Sie mich an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, gern bespreche ich mit Ihnen die beste Vorgehensweise für Ihren Fall. Die telefonische Ersteinschätzung ist bei mir kostenlos und unverbindlich. Meine Mitarbeiter und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

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Erste Kündigungen an Air Berlin-Mitarbeiter versandt – Kündigungsschutzklage erheben?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Erste Kündigungen an Air Berlin-Mitarbeiter versandt - Kündigungsschutzklage erheben?

Fachanwalt Bredereck

Seit Ende der letzten Woche werden nach und nach Kündigungen von Air Berlin an die Mitarbeiter versandt. Speziell das Boden- und Flugpersonal ist davon betroffen. Mit Zugang der Kündigung bei den Arbeitnehmern beginnt die Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage zu laufen. Lohnt sich nach aktuellem Stand der Dinge die Kündigungsschutzklage für betroffene Mitarbeiter?

Nach Erhalt der Kündigung direkt an Fachanwalt wenden: Zahlreiche Mitarbeiter von Air Berlin haben sich schon vor Erhalt der Kündigung in rechtliche Beratung begeben. Spätestens mit Zugang der Kündigung sollte man sich direkt an einen Arbeitsrechtsexperten wenden und die Kündigung überprüfen lassen. Bei formellen Mängeln lassen sich Kündigungen ggf. innerhalb weniger Tage zurückweisen. Jedenfalls aber gilt es, die Frist für die Kündigungsschutzklage von drei Wochen zu wahren.

Kündigungsschutzklage lohnt sich: Wer länger als sechs Monate bei Air Berlin beschäftigt war, genießt Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz. Der Arbeitgeber bzw. Insolvenzverwalter braucht dann einen gesetzlich anerkannten Kündigungsgrund, wie den der betriebsbedingten Kündigung. Klingt im Falle der Insolvenz zunächst nicht schwierig, dennoch ergeben sich für Arbeitnehmer hier Angriffspunkte, durch die eine Kündigungsschutzklage sich lohnt.

Sozialauswahl als Fehlerquelle: Werden nicht alle Mitarbeiter in einer jeweiligen Sparte gekündigt, hat der Insolvenzverwalter eine Sozialauswahl durchzuführen. Das bedeutet, er muss prüfen, welche Mitarbeiter schutzwürdiger sind als andere und dann dementsprechend denen kündigen, die am wenigsten schutzwürdig sind. Das richtet sich u. a. nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit, dem Lebensalter sowie etwaigen Unterhaltspflichten. Hier können viele Fehler passieren, die eine Kündigung im Prozess angreifbar machen.

Möglicher Betriebsübergang: Ebenfalls im Raum steht noch die Frage, ob es sich bei der Übernahme von Air Berlin-Betriebsmitteln durch die Lufthansa um einen Betriebsübergang oder Betriebsteilübergang handelt. Auch dies hätte zur Folge, dass eine Kündigung der Mitarbeiter angreifbar wird. Zugunsten der Arbeitnehmer kann dies aber nur Berücksichtigung finden, wenn sie sich mit einer Kündigungsschutzklage „im Spiel halten“.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

-Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.

-Schreiben an den Arbeitgeber

-Fertigung der Kündigungsschutzklage

-Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

27.11.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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47 Jahre im Dienst der Volksbank Rüsselsheim

47 Jahre im Dienst der Volksbank Rüsselsheim

Rüsselsheim, den 29.11.17 – Elke Rosenberger begeht heute ihren letzten Arbeitstag, um dann den wohlverdienten Ruhestand zu geniesen. 47 Jahre stand Frau Rosenberger in Diensten der Rüsselsheimer Volksbank – in der heutigen Zeit eine Seltenheit. „Darauf sind wir stolz, Mitarbeiter die langjährig bei uns tätig sind“, sagt Markus Walter, Vorstand der Rüsselsheimer Volksbank.
Frau Rosenberger setzte sich über viele Jahre für die Belange der Kunden der Rüsselsheimer Volksbank ein. In den letzten Jahren begegnete sie vielen unserer Kunden telefonisch, betreute sie doch unser Kundentelefon mit großem Engagement. Wir wünschen Frau Rosenberger alles Gute im Ruhestand, vor allem Gesundheit und viel Freude mit der neu gewonnenen Freizeit.

Die Rüsselsheimer Volksbank ist Ihr kompetenter Finanzdienstleister in Rüsselsheim. Sie unterstützt ihre Kunden mit einem individuell auf sie ausgerichteten Finanzplan bei der Erreichung von finanziellen Wünschen und Zielen. Der persönliche Kontakt zum Kunden steht stets im Vordergrund. Zum angebotenen Produktportfolio gehören Produkte für Privat- und Firmenkunden ebenso wie Existenzgründer. Das genossenschaftliche Credo garantiert dabei verlässliche und sichere Kundenbeziehungen.

Kontakt
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Timo Schmuck
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

47 Jahre bei der Rüsselsheimer Volksbank

47 Jahre bei der Rüsselsheimer Volksbank

Verabschiedung in den Ruhestand für Elke Rosenberger

Rüsselsheim, den 29.11.17 – Elke Rosenberger begeht heute ihren letzten Arbeitstag um dann den wohlverdienten Ruhestand zu genießen. 47 Jahre stand Frau Rosenberger in Diensten der Rüsselsheimer Volksbank – in der heutigen Zeit eine Seltenheit. „Darauf sind wir stolz, Mitarbeiter die langjährig bei uns tätig sind“, sagt Markus Walter, Vorstand der Rüsselsheimer Volksbank.

Frau Rosenberger setzte sich über viele Jahre für die Belange der Kunden der Rüsselsheimer Volksbank ein. In den letzten Jahren begegnete sie vielen unserer Kunden telefonisch, betreute sie doch unser Kundentelefon mit großem Engagement.

Wir wünschen Frau Rosenberger alles Gute im Ruhestand, vor allem Gesundheit und viel Freude mit der neu gewonnenen Freizeit.

Die Volksbank Rüsselsheim ist der Partner für Finanzangelegenheiten in der Region. Im Vordergrund steht der persönliche Kontakt zum Kunden, um die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen optimal zu bedienen. Zum angebotenen Produktportfolio gehören Produkte für Privat- und Firmenkunden ebenso wie Existenzgründer. Das genossenschaftliche Credo garantiert dabei verlässliche und sichere Kundenbeziehungen.

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Moderne Führung? Von wegen!

Die Unzufriedenheit der Mitarbeiter mit ihren Chefs wächst – vor allem in hierarchischen Führungsstrukturen. Dennoch dominieren traditionelle Führungskulturen weiterhin.

Moderne Führung? Von wegen!

Das Haufe Agilitätsbarometer zeigt, wie agil Unternehmen bereits sind. (Bildquelle: @Haufe)

Haufe hat in Kooperation mit Promerit für das Agilitätsbarometer 2017 gefragt: Wie zufrieden sind Mitarbeiter mit dem Führungsstil ihres Vorgesetzten? Die deutliche Antwort: Nur jeder zweite Arbeitnehmer (52 Prozent) ist damit zufrieden oder sogar sehr zufrieden. Gerade Mitarbeiter in hierarchisch ausgerichteten Organisationen sind mit der dort gelebten Führungskultur nicht glücklich. Das Paradoxe: Im Vergleich zum letzten Jahr setzen Unternehmen noch stärker auf das hierarchische Führungsmodell, allen Appellen zu mehr Partizipation und Transparenz zum Trotz. Das sehen 35 Prozent der Führungskräfte (2016: 32 Prozent) und 46 Prozent der Mitarbeiter (2016: 41 Prozent) so.

Was stört Mitarbeiter an der aktuellen Führungskultur in ihrem Unternehmen besonders? Der wichtigste Grund ist die ihnen nicht ausreichend entgegengebrachte Wertschätzung: So wünschen sich 42 Prozent der befragten Mitarbeiter mehr Anerkennung für die geleistete Arbeit. 36 Prozent fehlt eine Perspektive zur persönlichen Weiterentwicklung und 33 Prozent nennen eine intransparente Informationspolitik als ausschlaggebend für die eigene Unzufriedenheit.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang die große Diskrepanz zwischen Selbsteinschätzung der Führungskräfte und Fremdwahrnehmung durch ihre Mitarbeiter: Während die befragten Chefs ihre Management-Fertigkeiten als außerordentlich positiv einschätzen, sehen Mitarbeiter diese kritischer. Ein Beispiel: 85 Prozent der befragten Führungskräfte sind überzeugt, durch ihren Führungsstil ein produktives Arbeitsklima zu schaffen. Das sehen aber gerade einmal 42 Prozent der Mitarbeiter so. Ebenso geben drei Viertel (75 Prozent) der Manager an, aktiv Feedback von ihren Mitarbeitern einzufordern, um sich selbst weiterentwickeln zu können. Dieser Aussage stimmen nur etwas mehr als ein Drittel (34 Prozent) der Angestellten zu.

Agiles Führungsmodell vs. gelebte Hierarchie
Agile Netzwerke kommen als Führungsstruktur nicht nur noch nicht genügend, sondern sogar weniger als im Vorjahr zum Tragen: Nur noch 11 Prozent der Mitarbeiter (2016: 19 Prozent) und 29 Prozent der Führungskräfte (2016: 33 Prozent) arbeiten täglich in einem agilen Arbeitsumfeld. Dieser Rückgang steht in deutlichem Widerspruch zu der vorherrschenden Meinung unter den Studienteilnehmern, dass agil oder partizipativ aufgestellte Unternehmen ein zentraler Faktor für den Unternehmenserfolg und die Mitarbeiterzufriedenheit sind. Lediglich partizipative Führungsstrukturen erfreuen sich wachsender Beliebtheit: Mehr als ein Drittel aller befragten Führungskräfte (36 Prozent) und ein knappes Drittel der Mitarbeiter (30 Prozent) arbeitet in Strukturen, in denen Vorgesetzte ihre Mitarbeiter in Entscheidungen miteinbeziehen.

„Zufriedene Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Dafür ist es notwendig, dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter mit an Bord haben und dies gelingt am ehesten, wenn man ihnen Mut zur Verantwortungsübernahme macht“, ist sich Joachim Rotzinger, Geschäftsführer in der Haufe Group, sicher. Kai Anderson, Partner und Vorstand von Promerit, ergänzt: „Eine Antwort auf die sich immer schneller drehende Unternehmens- und Arbeitswelt können nur agile und partizipative Führungsstrukturen sein. Natürlich haben in einigen Bereichen auch klassische Command-and-Control-Methoden nach wie vor ihre Berechtigung. Doch wer seine Führungskultur gerade im Hinblick auf jüngere Mitarbeiter fit für die Zukunft machen will, der wird seinen Mitarbeitern mehr Freiraum zugestehen müssen.“

Agilitätsbarometer 2017 von Haufe und Promerit
Die repräsentative Online-Umfrage wurde von Heiko Weckmüller, Professor an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, unter 1.000 Führungskräften und 1.800 Angestellten deutscher, österreichischer und Schweizer Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern durchgeführt.

Die Studienergebnisse stehen unter diesem Link kostenlos zum Download zur Verfügung: http://www.haufe.de/agilitaetsbarometer-2017. Zur Interpretation und für weitere Informationen und Markteinblicke vermitteln wir gerne ein Hintergrundgespräch mit Herrn Rotzinger.

Über Haufe
Mit der Philosophie „Menschen, die das Richtige tun“ steht Haufe für ein Management, das Mitarbeiter ins Zentrum unternehmerischen Denkens und Handelns stellt – denn es sind die Menschen, die Unternehmen erfolgreich machen. Diese Überzeugung prägt alle Aktivitäten von Haufe und liegt dem einzigartigen integrierten Portfolio aus Software, Inhalten, Weiterbildung und Beratung zugrunde.

Bereits seit mehreren Jahrzehnten ist Haufe ein bewährter Partner für Führungskräfte und Personalabteilungen und bietet innovative und verlässliche Unternehmenslösungen für Management und HR. Darüber hinaus entwickelt Haufe digitale Arbeitsplatzlösungen, die Mitarbeiter bei ihrer täglichen Wissensarbeit und operativen Prozessen optimal unterstützen.

Mit Rhythmix bietet Haufe Unternehmen einen ganzheitlichen Lösungsansatz, um nachhaltige Business-Strategien für aktuelle Herausforderungen erfolgswirksam einzuführen und umzusetzen. Dabei schöpft Haufe aus dem breiten Portfolio an Software, Beratung und Training und setzt auf das integrative Zusammenspiel von Organisationsdesign, Mitarbeiterentwicklung und Technologie.

Über fünf Millionen Nutzer in rund 100.000 Unternehmen und Organisationen aller Branchen und Größen arbeiten erfolgreich mit Lösungen von Haufe. Zu den Kunden zählen unter anderem Airbus, Allianz, BMW Group, Carl Zeiss, Daimler AG, Deutsche Telekom, EDEKA, PricewaterhouseCoopers, Siemens und Zumtobel.

Haufe ist neben der Haufe Akademie und Lexware eine Marke der Haufe Group. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Freiburg wurde bereits 1951 gegründet und beschäftigt heute rund 1.880 Mitarbeiter im In- und Ausland. Die Unternehmensgruppe konnte im Geschäftsjahr 2017 (Juli 2016 bis Juni 2017) einen Umsatz von 343 Millionen Euro erzielen (Vorjahr: 304,5 Mio. Euro).

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Bildung Karriere Schulungen

Heideljobs.de – die Online-Jobbörse rund um SAP – geht in die nächste Runde

Das regionale SAP-Jobportal in der Metropolregion Rhein-Neckar strebt Erweiterung nach Frankfurt und Stuttgart an.

Heideljobs.de - die Online-Jobbörse rund um SAP - geht in die nächste Runde

Markus Schüßler und Volker Eschenbächer (v.l.n.r.) (Bildquelle: heideljobs.de – Fotograf Levent Devrim)

Regionales und spezialisiertes Jobportal

Jobbörsen im Internet gibt es viele, aber keine ist spezialisiert auf eine Berufsgruppe und regional so stark in der Metropolregion Rhein-Neckar verankert wie heideljobs.de. Laut einer Studie schalten über 67 % der Arbeitgeber Stellenanzeigen im Internet.

Mit heideljobs.de (Gründung 2009) ging nicht ein weiteres Standardjobportal online, sondern ein sehr spezielles Portal für SAP-Spezialisten und Unternehmen nicht nur in Heidelberg, sondern mittlerweile in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar, die genau diese Mitarbeiter suchen. heideljobs.de bringt beide Gruppen zusammen. SAP-Unternehmen wird die Möglichkeit geboten, ihre offenen Vakanzen von der Projekt-Assistenz bis zum
Berater oder Programmierer auf der Seite zu veröffentlichen.

Die Vorteile von heideljobs.de für regionale SAP-Unternehmen

Unternehmen werden mit einem fairen, preisgünstigen Angebot für Jobpostings überzeugt. Für Unternehmen ist das Posten von Stellen denkbar einfach.
Zudem bietet die Seite eine optimale Gelegenheit, den Bekanntheitsgrad der Unternehmen zu steigern und die passenden Kandidaten aus der direkten Nachbarschaft zu erreichen. Gerade für mittelständische Unternehmen ein immenser Vorteil zu den üblichen Portalen.

Bewerber profitieren durch fokussierte Jobsuche

Das Prinzip ist simpel. Als Bewerber ist es möglich, sich direkt auf eine offene Stelle zu bewerben. Ist die passende Stelle noch nicht im Repertoire der Seite vorhanden, kann man initiativ die Bewerbungsunterlagen an heideljobs.de versenden. Via Newsletter erfahren User ständig von neuen Angeboten. Lästiges Erstellen von Anschreiben und langes Klicken durch Stellenangebote entfällt komplett. Zudem bietet die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz über heideljobs.de die Möglichkeit, interessante regionale Unternehmen zu finden, die dem Bewerber bisher noch nicht bekannt waren.

Phase 2 – Ausbau und Erweiterung des Jobportals

Nachdem das Unternehmen in den letzten Jahren eine solide Kunden- und Bewerberbasis aufgebaut hat, geht es jetzt in die nächste Runde. Gründer
Markus Schüßler (Bild links) übergibt das Ruder an den neuen Inhaber und Geschäftsführer Volker Eschenbächer (Bild rechts). „Der Prozess von der
überraschenden Anfrage, ob ich mein Portal veräußern möchte, bis zur tatsächlichen Übergabe ist mir nicht leicht gefallen. Mit viel Herzblut und schlaflosen Nächten konnte ich heideljobs.de das vergangene Jahrzehnt in den Köpfen der SAP-Experten erfolgreich etablieren. Aber letztlich ist das die Geburt meines neuen, vielversprechenden Projekts „ERP-hunters“ – eine Personalvermittlung durch SAPFachexperten statt fachfremder Personalberater.“

Für den neuen Inhaber von heideljobs.de hat die Fortführung der Services in der gewohnt hohen Qualität oberste Priorität. „Unsere Kunden, Unternehmen wie Bewerber, dürfen sich auf eine erfolgreiche Fortführung der Zusammenarbeit freuen, die wir hiermit fest zusichern“, so Eschenbächer. Zudem will er den Ausbau und die Erweiterung des Jobportals vorantreiben. „Ich freue mich über die neue Herausforderung und die Möglichkeit, das Potential von heideljobs.de im Hinblick auf die Metropolregion Rhein-Neckar weiter auszuschöpfen. Gespräche mit Unternehmen haben gezeigt, dass der Bedarf in den angrenzenden Metropolregionen Frankfurt und Stuttgart ebenfalls vorhanden ist. Die Bewerber aus Heidelberg, Mannheim und Umgebung sind durchaus gewillt, auch Fahrtzeiten von bis zu einer Stunde für einen attraktiven Arbeitsplatz in Kauf zu nehmen. Dabei sehen Unternehmen wie auch Bewerber den Kern der Marke – die Regionalität – nicht verwässert.“

Die Kunden werden im Newsletter über die positive und strategische Weiterentwicklung auf dem Laufenden gehalten. Volker Eschenbächer steht selbstverständlich auch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Weitere Infos und Kontakt unter info@heideljobs.de.

Zur Person:
Bereits während seines Jurastudiums an der Universität Mannheim war Volker Eschenbächer in unterschiedlichen Vertriebs- und Marketingpositionen tätig. Mit Abschluss seines Masterstudiums in Marketing an der Universität Basel im Jahre 2004 folgten unterschiedliche Führungspositionen im Vertrieb bis hin zum Marketingvorstand eines Beratungshauses. Seit 2005 bewegt sich Volker Eschenbächer mit Begeisterung im spannungsgeladenen SAP- und Beratungsumfeld. Seit November 2017 ist er neuer Inhaber von heideljobs.de – der Jobbörse für SAP Jobs aus Heidelberg und Umgebung
… von Beratung bis Vertrieb.

heideljobs.de ist spezielles Portal für SAP-Spezialisten und Unternehmen nicht nur in Heidelberg, sondern mittlerweile in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar, die genau diese Mitarbeiter suchen. SAP-Unternehmen wird die Möglichkeit geboten, ihre offenen Vakanzen von der Projekt-Assistenz bis zum Berater oder Programmierer auf der Seite zu veröffentlichen. Bewerber profitieren durch fokussierte Jobsuche.

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Politik Recht Gesellschaft

Siemens: schließt Radolfzell II betriebsbedingte Kündigungen aus?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Siemens: schließt Radolfzell II betriebsbedingte Kündigungen aus?

Fachanwalt Bredereck

Massiver Stellenabbau bei Siemens: Viel ist in den vergangenen Tagen berichtet worden über den Stellenabbau bei Siemens. 6.900 Stellen sollen weltweit wegfallen, in Berlin soll es den Meldungen zufolge knapp 900 Mitarbeiter treffen. Für Berlin wurden zuletzt nach Berichten des Tagesspiegel vom 18.11.2017 auch betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr ausgeschlossen. Neben zahlreichen Protesten der Mitarbeiter regt sich dagegen nun auch Widerstand seitens des Betriebsrats und der IG Metall, die sich auf das Abkommen Radolfzell II berufen.

Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen durch Radolfzell II? Das Abkommen Radolfzell II von 2010 sichert Medienberichten zufolge zu, dass keine Standorte verlagert bzw. geschlossen werden und dass betriebsbedingte Kündigungen nur im Einvernehmen mit der IG Metall und dem Betriebsrat erfolgen sollen. Die Arbeitsdirektorin von Siemens, Janina Kugel, sagte nun jedoch im Interview mit dem Tagesspiegel: „Es gibt in diesem Abkommen eine Öffnungsklausel, die besagt, dass beide Seiten miteinander sprechen, wenn sich die strukturellen Rahmenbedingungen auf dem Markt ändern. Das ist der Fall.“ Deshalb, so kann man Kugel verstehen, seien für den Fall, dass sich Arbeitnehmer nicht auf freiwillige Instrumente einlassen (insbesondere Aufhebungsverträge), auch betriebsbedingte Kündigungen nicht auszuschließen.

Angebot von Aufhebungsvereinbarungen: Auf Grundlage dieser Äußerungen ist es wahrscheinlich, dass zahlreiche Mitarbeiter von Siemens nun Änderungsvereinbarungen sowie Aufhebungsverträge angeboten bekommen. Hier gilt auf Arbeitnehmerseite in erster Linie: nicht unter Druck setzen lassen und nicht unterschreiben ohne vorherige rechtliche Beratung.

Nachteile bei Aufhebungsverträgen: Ich rate vom Abschluss von Aufhebungsverträgen in der Regel ab. Meist werden die damit verbundenen versprochenen Vorteile (insbesondere die Abfindung) durch entsprechende Nachteile ausgeglichen, wie eine Sperrzeit bei der Bundesagentur für Arbeit. Außerdem werden oft wichtige Nebenansprüche, wie zum Beispiel der Inhalt eines Arbeitszeugnisses und insbesondere auch die Gesamtnote des Zeugnisses, nicht ausdrücklich geregelt. Vor einer Unterzeichnung sollten sich Mitarbeiter also unbedingt rechtlich beraten lassen. Ein Aufhebungsvertrag ist regelmäßig allenfalls dann sinnvoll, wenn der Arbeitnehmer bereits einen neuen, besseren Job hat.

Betriebsbedingte Kündigungen angreifen mit Kündigungsschutzklage: Etwaige betriebsbedingte Kündigungen können und sollten regelmäßig mit einer Kündigungsschutzklage angegriffen werden. Dem Arbeitgeber können hier an verschiedener Stelle Fehler unterlaufen (z. B. bei einer durchzuführenden Sozialauswahl), die die Kündigung angreifbar machen. Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs lässt sich dann meist eine hohe Abfindung erzielen sowie wichtige Nebenansprüche (Arbeitszeugnis, Überstundenvergütung, Provisionen) regeln.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

23.11.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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