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Für die Lösung der Aufgaben von morgen muss im Wirtschaftsleben Innovation in einem neuen Maßstab einbezogen werden

Ben Collar, Direktor von Research & Development bei Siemens „Road and City Mobility“, erläutert, mit welcher erhöhten Innovationskraft sich Unternehmen geschäftlichen und sozialen Aufgaben wie beispielsweise dem Thema Staubekämpfung zu stellen haben.

In der schnelllebigen Welt unserer Gegenwart muss man ziemlich kreativ sein, um Zeit und Mittel für echte Innovation zu finden. Die meisten Unternehmen möchten gerne innovativ sein, doch es fehlt das Know-how oder die Struktur, um dieses Ziel wirklich erreichen zu können. Dies könnte sich als ein schwerwiegendes Manko erweisen. Wie am anhaltenden Erfolg von Firmen wie Apple und Google oder derjenigen, die sich für den Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit völlig neu erfinden mussten, zu sehen ist, hält Innovation Unternehmen an der Spitze ihrer Branchen. So hat beispielsweise der Mineralöl-Gigant Shell seine unternehmerische Tätigkeit Mitte des 19. Jahrhunderts als ein auf Meeresmuscheln spezialisiertes Transport- und Handelsunternehmen begonnen.

In Japan gibt es einer Studie der Ratingagentur Tokyo Shoko Research zufolge trotz jüngster wirtschaftlicher Schwierigkeiten mehr als 20.000 Unternehmen, die älter als 100 Jahre sind. Analysten glauben, dass die Langlebigkeit japanischer Firmen einem kulturellen Schwerpunkt, dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess – bekannt unter dem Begriff Kaizen -, der im Unternehmensumfeld häufig an die Stelle von kommerziellen Interessen tritt, zugeschrieben werden kann.

In einer Welt, in der sich schnell Start-up-Unternehmen bilden, die sofort die etablierten Unternehmen herausfordern, müssen Wirtschaftsführer der Innovation Vorrang einzuräumen. Allerdings müssen sie sich darüber im Klaren sein, dass der Entstehungsprozess neuer Ideen nicht mehr nur der Verantwortung einer kleinen Gruppe von Führungskräften oder selbsternannter „Kreativer“ unterliegt, sondern dem gesamten Unternehmen. Google bietet vielleicht das bekannteste Beispiel, indem es mit Stolz auf die zahlreichen innovativen Vergünstigungen verweist, die es seiner Belegschaft inklusive der „20-Prozent-Zeit“, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermutigen soll, ein Fünftel ihrer Arbeitszeit der Entwicklung neuer Ideen zu widmen, bietet. Während nun die Entwicklung von Ideen nicht mehr in der alleinigen Verantwortung der Führungskräfte liegen kann, haben diese jedoch die Rolle der alleinigen Verantwortungsträger zur Sicherstellung dieses Prozesses zu übernehmen.

Das Potenzial der Crowd

Unternehmen dürfen sich bei der Suche nach Innovation weder auf die eigenen Reihen beschränken, noch auf Lösungen, die auf eines der primären Unternehmensziele gerichtet sind. Vielmehr sollten sie sich die Kunden- und Belegschaftsbasis zu Nutze machen. Siemens hat beispielsweise seinen Mobility IDEA Contest, eine Initiative zur Entdeckung innovativer Ideen, ins Leben gerufen, um die Bewältigung von fünf der schwierigsten Herausforderungen der Verkehrsindustrie voranzutreiben. Dazu gehören Lösungen für die Verringerung des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr, die Verringerung von Staus in Innenstädten sowie neue Möglichkeiten, um Autos in effektiver Weise zu Parkplätzen zu leiten.

Einer unlängst erstellten Studie zufolge, verbringt ein durchschnittlicher Arbeitnehmer jeden Tag 68 Minuten im Verkehrstau. Das ergibt 340 Minuten pro Woche und resultiert in 272 Stunden pro Jahr. Im Laufe des Arbeitslebens summieren sich daraus satte 453,33 Tage bzw. ungefähr eineinviertel Jahre, die man gefangen in einem Fahrzeug verbringt, das so gut wie auf der Stelle steht. Die geschätzte monetäre Auswirkung des Stillstands alleine im Vereinigten Königreich beträgt 4,4 Milliarden Pfund Sterling – dieser Betrag setzt sich aus verschwendetem Kraftstoff, verlorenen Arbeitsstunden und indirekten Folgekosten zusammen. Ähnliche verblüffende Statistiken können überall auf der Welt gefunden werden. Verkehr ist zu einem wirklich weltweiten, sich weiter verschärfenden Problem geworden, vor allem in zahlreichen Entwicklungsländern, da das Wachstum der Bevölkerung zunimmt und Landflucht sich weiter fortsetzt.

Anstatt die Suche nach Lösungen für diese Probleme auf das Unternehmen zu beschränken, unternimmt Siemens Anstrengungen, um Beiträge externer Personengruppen einzuholen. Die auf Grundlage der Innovationsplattform SpigitEngage von Mindjet umgesetzte „IDEA Contest“-Website richtete sich an die Allgemeinheit, einschließlich der Studierenden, die aufgefordert waren, Ideen zur Lösung der fünf spezifischen Probleme, mit denen sich die Verkehrsindustrie konfrontiert sieht, einzureichen. Die SpigitEngage-Plattform ermöglicht die Eingabe von Vorschlägen zur Verbesserung eingereichter Ideen sowie die Möglichkeit, über diese Ideen abzustimmen. Auf Grundlage der Ergebnisse dieses Prozesses werden die besten Ideen automatisch auf einer Rangliste eingestuft; die am höchsten eingestuften Ideen, werden im Anschluss geprüft und von einer Expertengruppe nach und nach auf nur wenige reduziert, bevor sie für eine abschließenden Abstimmung an die Crowd zurückgegeben werden.

Dank der externen Durchführung dieser Aufgabe, kann Siemens von den Ansichten und dem Fachwissen einer umfangreicheren Gemeinschaft profitieren. Obwohl Innovation sein Lebenselixier ist, ist das Unternehmen sich darüber im Klaren, dass die besten Ideen nicht immer aus den eigenen Reihen hervorgehen.

Siemens ist nicht das erste weltweit tätige Unternehmen, das eine Initiative zur Lösung sozialer Probleme ins Leben ruft. Bereits letztes Jahr hat das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) SpigitEngage von Mindjet genutzt, um Mitarbeiter, Partner und nicht zuletzt auch Flüchtlinge nach Ideen zur Integration von Flüchtlingen in den Gastländern zu befragen.

Die Spielregeln

Die Schaffung einer klaren Vision für Innovation ist wesentlich für den Erfolg eines Programms, sei es intern oder extern. Die Crowd muss erstens den Wert des Prozesses auf einer persönlichen und auf einer umfassenderen Ebene erkennen, damit die Teilnahme als lohnend erscheint. Dies kann erreicht werden mittels eines klaren Verständnisses der Aufgabe oder des Ziels (d. h. einer neuen Idee zu einem spezifischen Problem wie beispielsweise Verkehrsstaus) sowie mit Belohnungsangeboten für das Erreichen des Ziels – entweder in finanzieller Weise oder indem sich die Geschäftsleitung in anderer Art und Weise erkenntlich zeigt.

Zweitens muss der Prozess hinter diesem Unterfangen oder dieser Initiative transparent und klar sein. Und schließlich sollte der einzuschlagende Weg für die Teilnehmer nicht beschwerlich sein. Wenn die oben genannten Punkte dauerhaft erfüllt werden, entstehen neue Gewohnheiten, und eine Kultur der Innovation kann so regelrecht hergestellt werden. Moderne Technologie macht dies einfacher als je zuvor, da Innovationsplattformen dafür ausgelegt sind, eine breit angelegte Kommunikation zu erleichtern, Initiativen auszuführen sowie Ideen aus allen Winkeln eines Unternehmens zusammenzutragen.

Unser Weg in eine bessere Welt durch Innovation

Die Folgewirkungen von Innovation und neuen Schöpfungen können unabhängig davon, ob Unternehmen in erster Linie aus kommerziellen Gründen innovativ sind oder nicht, allen zum Vorteil gereichen. Während Siemens die Hoffnung hegt, das Zentrum einer künftigen Verkehrsentwicklungstechnologie zu bilden, könnten die Auswirkungen dieser Tätigkeit auf Umwelt, Lebensalltag der Menschen sowie Wirtschaft tiefgreifend sein. GoogleMaps – augenscheinlich entstanden aus einer Idee, die sich während der zuvor erwähnten „20-Prozent-Zeit“ geformt hat – hat mit Sicherheit zum kommerziellen Aufstieg von Google beigetragen, aber auch zu zahlreichen weitreichenden Vorteilen wie beispielsweise der Sensibilisierung für das tatsächliche Ausmaß städtischer Elendsquartiere in Indien geführt.

Unternehmen kommt bei der Beantwortung der weltweit größten sozioökonomischen Fragen eine unglaublich wichtige Rolle zu. Häufig verfügen nur sie über das nötige Fachwissen und die nötigen Ressourcen für die im erforderlichen Maß zu betreibenden Änderungen. Das ist eine Position, die sie nicht nur akzeptieren, sondern der sie auch gerecht werden sollten.

Über Mindjet
Mindjet bietet Software-Lösungen für Innovations- und Projektmanagement, die alle Projektphasen inklusive Informations- und Aufgabenmanagement visuell und dynamisch unterstützen. Von der ersten Idee, über die Bewertung und Skizzierung verschiedener Szenarien, bis hin zum erfolgreichen Projektabschluss dienen die Produktlinien MindManager und SpigitEngage führenden Unternehmen bei ihren Projekten und Innovationsprozessen.
MindManager kombiniert als zentrales Arbeitsinstrument die MindMapping-Methode mit Projekt- und Aufgabenmanagement-Funktionen und erhöht damit die Produktivität von Einzelnutzern und Teams bei der Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit. Die häufigsten Einsatzbereiche sind Informations-, Wissens- und Projektmanagement und zwar branchen- und abteilungsübergreifend.
Auf der SpigitEngage-Plattform werden Ideen und Vorschläge zu verschiedenen Themen generiert, bewertet und kommentiert, so dass sich die vielversprechendsten Ideen leicht identifizieren lassen. Dabei kann eine große Anzahl an Mitarbeitern, Kunden oder Partnern sinnvoll eingebunden und deren Wissen und Erfahrungen für nachhaltige Innovationen genutzt werden.
Mindjet hat seinen Hauptsitz in San Francisco und verfügt über Niederlassungen in den USA, UK, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Schweden, Japan und Australien. Bereits über 83 Prozent der Fortune 100™-Unternehmen setzen Mindjet-Software ein.

Weitere Informationen unter: www.mindjet.de

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Mindmaps und ABC-Listen – Ideales Training nach Schlaganfall

Schneller Erfolg für Patientin mit Sprachstörung

Mindmaps und ABC-Listen können Patienten nach einem Schlaganfall dabei unterstützen, schnell ihre sprachlichen Fähigkeiten zurückzugewinnen. Dies erlebte Mindmap-Papst Jens Voigt vor kurzem am Beispiel seiner Mutter, bei der ein Schlaganfall das Sprachzentrum beeinträchtigt hatte. Lesen, Schreiben und Sprechen fielen schwer. Erste Fortschritte zeigten sich jedoch schnell. Denn die Patientin arbeitete trotz ihrer Erschöpfung bereits am ersten Tag nach ihrem Schlaganfall mit den von ihrem Sohn in die Klinik mitgebrachten ABC-Listen. Darin notierte sie zunächst alle ihr bekannten Vogelnamen, danach als zweite Aufgabe die Vornamen aller Verwandten. Nach ersten Versuchen mit krakeliger Schrift und fast leeren Listen verbesserten sich ihre Fähigkeiten rasch.

Während Ärzte und Therapeuten erstaunt die Fortschritte registrierten, ermutigte dies Mindmap-Papst Jens Voigt zu weiteren Schritten. Mit einer Mindmap zum Thema „Professionelles Sprechen“ half er seiner Mutter, ihr Sprechen zu trainieren. Ausgewählte Zungenbrecher für Vokale und Konsonanten sorgten hier schnell für eine verbesserte Aussprache und Staunen bei den Logopäden.

Ermutigt durch diese Erfolge kombinierte die Patientin im weiteren Verlauf die Arbeit mit ABC-Listen und Mindmaps. Dazu notierte sie nicht nur Wörter zu bestimmten Themen in die Liste, sondern sprach diese auch so deutlich wie möglich aus. Der Lohn für ihre Mühen: Nur drei Wochen nach ihrem Schlaganfall kann sie sich mit ihrer Familie unterhalten wie vor diesem Ereignis. Für Jens Voigt ist dies einmal mehr der Beweis, wie positiv regelmäßiges Training mit Mindmaps und ABC-Listen die Fähigkeiten des Gehirns beeinflusst.

„Nachdem Dr. Dieter Böhm von BrainConsult bereits ähnlich gute Erfahrungen mit ABC-Listen bei seiner Mutter nach ihrem Schlaganfall gemacht hatte, habe ich mir von Anfang an große Hoffnungen gemacht. Dass sich das Training bei meiner Mutter so toll ausgewirkt hat, macht mich natürlich sehr glücklich. Für mich heißt das aber auch: Alle Schlaganfall-Patienten sollten die Möglichkeit haben, mit ABC-Listen und Mindmaps zu trainieren, damit sie ihr Sprachzentrum so schnell wie möglich wiederherstellen können.“, so Mindmap-Papst Jens Voigt.

Die Lernwerkstatt Voigt will Menschen in Schule, Studium und Beruf weiter voranbringen. Ihr Gründer Jens Voigt unterstützt sie als Coach, in Seminaren und mit verschiedenen Lernwerkzeugen dabei, Inhalte schneller zu erfassen und leichter zu präsentieren. Einer seiner Schwerpunkte sind Mindmaps und Allgebrains.

Lernwerkstatt Voigt
Jens Voigt
Mühlenstr. 25 d
15518 Rauen
03361/57188
info@mindstation.de
http://www.lernwerkstatt-voigt.de

FINIS Kommunikation
Martina Schäfer
Unter den Linden 21
10117 Berlin
030/31951208
m.schaefer@finis-kommunikation.de
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Bildung Karriere Schulungen

Besser lernen und mehr Erfolg im Geschäftsleben

Seminarreihe mit Mindmap-Papst Jens Voigt in Berlin und Storkow

In einer Reihe aus sechs Seminaren – verteilt über das gesamte Jahr 2014 – vermittelt Mindmap-Papst und Gedächtnisexperte Jens Voigt von der Lernwerkstatt Voigt grundlegende Fähigkeiten für mehr Lernerfolg und bessere Ergebnisse im Geschäftsleben. Die Seminare finden statt im Älghus, Am Markt 13 in Storkow und im Jugendgästehaus Hauptbahnhof, Lehrter Str. 68 in Berlin. Sie dauern jeweils drei Stunden und richten sich an Schüler, Studenten, Berufstätige und alle, die ihr Gehirn trainieren und ihre Merkfähigkeiten steigern wollen. Bei einer Einzelbuchung der Seminartermine beträgt die Teilnahmegebühr 75 Euro pro Person. Die Seminarreihe kann auch komplett als VIP-Gesamtpaket gebucht werden.

Die Basis für Erfolg in Schule, Studium und Beruf sind die eigenen Ziele, die die Teilnehmer in einem Seminar erarbeiten und im Mindmap festhalten. Zusätzlich zeigt Jens Voigt, wie die Teilnehmer gehirngerecht lernen und mit effektiven Lerntechniken Zeit sparen. In den folgenden Terminen erfahren die Seminarteilnehmer, wie sie sich Namen besser merken und mit welchen besonderen Merktechniken sie arbeiten können. Außerdem lernen sie verschiedene Visualisierungstechniken kennen und sehen, wie sie durch spielerisches Lernen Spaß daran gewinnen, ihr Wissen stetig zu erweitern.

Mit der Seminarreihe erhalten die Teilnehmer ein umfassendes Rüstzeug für mehr Lernerfolg und bessere Ergebnisse im Geschäftsleben. Denn durch den Einsatz der passenden Merktechnik und der Visualisierung von Lernstoff, Präsentationen, Jahres- und Wochenplänen oder Protokollen bleiben Inhalte besser im Gedächtnis. So können sie das Wissen zum gewünschten Zeitpunkt abrufen und anwenden. Und sie sprechen Personen immer mit dem richtigen Namen an.

„Lebenslanges Lernen ist heute wichtiger denn je. Wenn man dabei erfolgreich sein und das Wissen in die Praxis umsetzen will, braucht man die richtigen Techniken. Und dann macht Lernen auch tatsächlich Spaß“, erklärt Jens Voigt, Inhaber der Lernwerkstatt Voigt.

Überblick über die Seminartermine :
Seminar 1:
Gehirngerecht Ziele setzen
Berlin: 19.03.2014, 18.00 – 21.00 Uhr
Seminar 2:
Namen merken leicht gemacht
Berlin: 16.04.2014, 18.00 – 21.00 Uhr
Storkow: 01.03.2014, 13.30 – 16.30 Uhr
Seminar 3:
Viel und leicht lernen in kurzer Zeit
Berlin: 21.05.2014, 18.00 – 21.00 Uhr
Storkow: 10.05.2014, 13.30 – 16.30 Uhr
Seminar 4:
Visualisieren von Wissen mit Mindmapping
Berlin: 18.06.2014, 18.00 – 21.00 Uhr
Storkow: 05.07.2014, 13.30 – 16.30 Uhr
Seminar 5:
Spielend lernen mit Speedolino
Berlin: 20.08.2014, 18.00 – 21.00 Uhr
Storkow: 07.09.2014, 13.30 – 16.30 Uhr
Seminar 6:
Gedächtnistraining mit ALMUT und NAS
Berlin: Termin steht noch nicht fest
Storkow: 08.11.2014, 13.30 – 16.30 Uhr

Die Lernwerkstatt Voigt will Menschen in Schule, Studium und Beruf weiter voranbringen. Ihr Gründer Jens Voigt unterstützt sie als Coach, in Seminaren und mit verschiedenen Lernwerkzeugen dabei, Inhalte schneller zu erfassen und leichter zu präsentieren. Einer seiner Schwerpunkte sind Mindmaps und Allgebrains.

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Mindmaps zu Herz-Kreislauferkrankungen aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin

Das Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin stellt heute Interessierten eine Mindmap zusammengestellt aus der Literatur vor. Die Mindmap zeigt das Erklärungsmodell von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus Sicht der TCM http://www.tcm24.de/Herz_Kreislauferkrankungen.html . Die Traditionelle Chinesische Medizin hält eine Fülle von interessanten Informationen für Menschen bereit, die an einer Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems leiden und an deren Linderung und an zukünftiger Prävention Interesse haben.

Das Ziel der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist es gesundheitliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und dem betroffenen Menschen Hinweise zu geben, was er selber in die Wege leiten kann, um wieder gesund zu werden.

Neben der Akupunktur kommen chinesische Kräutertherapie und Ernährungsoptimierung nach den 5 Elementen als weitere Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin bei den unterschiedlichen Krankheitsbildern zum Einsatz.

In der Mindmap wird auf die Möglichkeit der Behandlung von Herzerkrankungen incl. Bluthochdruck mit TCM eingegangen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin kann mit den unterschiedlichen Methoden wie Akupunktur, Kräutertherapie, Ernährungsberatung etc. die verschiedensten Erkrankungen erfolgreich behandeln.

Bei der Hypertonie (Bluthochdruck) ist die Vorgehensweise wie folgt. Die Symptome Kopfschmerzen und Schwindel als Hauptmanifestation einer Hypertonie werden je nach zu Grunde liegender Ursache und Begleitsymptomatik behandelt. Die wichtigsten Ursachen für die Entstehung einer Hypertonie aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin sind folgende Syndrome:

1. Aufsteigendes Leber-Yang durch inneren Wind oder angestauten Zorn, Ärger oder Aggression
2. Loderndes Leber-Feuer durch Alkohol, Nikotin und /oder Fett
3. Herz-Feuer durch Emotionen und /oder stark gewürzte Speisen
4. Leber-Qi-Stagnation durch angestauten Zorn und Melancholie
5. Leber/Nieren-Yin-Mangel durch lange Krankheit oder exzessive Sexualität
Den drei ersten Syndromen liegt ein Fülle- Muster zu Grunde. Die Energien, die nach kranial (kopfwärts) steigen, überwiegen und führen zu Beschwerden, die sich vorwiegend auf den Kopf beziehen.

Symptomatiken

1. Aufsteigendes Leber-Yang Gefühl, als wenn der Kopf platzt, Scheitelkopfschmerz, Temporalkopfschmerz, Augensymptomatik, plötzlich einsetzender Tinnitus, Schwindel, Reizbarkeit, Wut. Die Zunge ist rot mit wenig trockenem Belag. Der Puls ist drahtig und schnell.

2. Loderndes Leber-Feuer u. a. starker, pochender Kopfschmerz temporal, Augenreizungen, Tinnitus, Schwindel, Hitzegefühl, Unruhe und Wut.
Die Zunge ist rot und trocken mit gelbem Belag. Der Puls ist drahtig, gespannt und schnell.

3. Herz-Feuer u. a. Stomatitis, extreme Ruhelosigkeit und ein rotes Gesicht.
Die Zunge ist rot, brennend, rissig und hat einen dünnen, gelben Belag. Der Puls ist schnell.

4. Leber-Qi-Stagnation Sie ist charakterisiert durch das Fehlen des harmonischen Qi-Flusses durch den Körper und kann zu unterschiedlichen Symptomen führen: u. a. Spannungsgefühl im Thorax, Oberbauch, Rippenbogen, Depression, Menstruationsstörungen, Reizbarkeit.
Die Zunge ist unauffällig. Der Puls saitenförmig bzw. drahtig.

5. Leber/Nieren-Yin-Mangel: diesem Syndrom liegt ein Yin-Mangel zu Grunde. Es kommt zu einem relativen Yang-Überschuss. Leber-Blut/Yin-Mangel: die Symptome sind Menstruationsschwäche (geringe Blutmenge), Schwindel, Muskelschwäche, Blässe.
Die Zunge ist blass, trocken, meist ohne Belag. Der Puls ist drahtig und dünn.
Nieren-Yin-Mangel: die Symptome sind u. a. Vergesslichkeit, Demenz, Schwindel, Tinnitus, Nachtschweiß, Hitzegefühl, Mundtrockenheit, Spermatorrhoe nachts.
Die Zunge ist rot, rissig am Grund und hat keinen Belag. Der Puls ist schnell, dünn und leer.

Diese chinesischen Diagnosen werden sowohl mit Körperakupunktur als auch über das Mikrosystem Ohr behandelt. Die Ohrakupunktur ist eine in den 60er Jahren durch den Franzosen Paul Nogier wieder entdeckte Form der Akupunktur und zeigt in der Behandlung gleichwertige Ergebnisse wie die Körperakupunktur. Im Ohr sind die verschiedenen Körperareale bestimmter Zonen (und Punkten) zugeordnet, die bei gezielter Stimulation zu einer Harmonisierung des Qi-Flusses des betroffenen Organs führen können. Apex (blutiger Aderlass), Shenmen, Niere, Gallenblase, Herz, Hypertoniepunkt, Großhirn, Endokrinum, Okziput, Leber-Yang-Abhängig von Blutfluss und -menge beim blutigen Aderlass am Ear-Apex kann bereits eine Aussage über die Intensität der Hypertonie gemacht werden.

Weiter Informationen auch zu anderen Krankheitsbildern sind unter,, finden.

Das Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin Berlin wurde im September 2001 als privatärztliche Einrichtung am St. Hedwig-Krankenhaus, einem Krankenhaus in der Trägerschaft der Gesellschaften der Alexianerbrüder, eröffnet. Das Zentrum hat die Rechtsform einer privatärztlichen Praxis. Seit Gründung ist es dem Team um Dr. med. A. Kürten gelungen, die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) vielen Menschen als ein wirksames und in vielen Teilen der Welt etabliertes Heilverfahren näher zu bringen. Über 13000 Menschen wurden in den letzten 9 Jahren mit den Methoden der TCM und weiterer Methoden der Integrativen Medizin wie Neuraltherapie, Osteopathie etc. von Mitarbeitern des Zentrums betreut. Dies geschah einerseits in den Räumen des Zentrums in der Großen Hamburger Straße 5-11 in Mitte, andererseits in den Räumen der Obdachlosen- und Sozialsprechstunde in den Räumen der Caritas in der Großen Hamburger Str. 18 in 10115 Berlin. Weitere Patienten werden dezentral im Projekt Gesunde Kinder für ein Gesundes Berlin betreut (siehe Sozialprojekte des Zentrums).

Auf der Internetseite des Zentrums finden Sie neben Rezepten und einem Infoflyer zum ausdrucken auch unsere aktuelle Buchliste.

Gleichzeitig ist das Zentrum ein Ort der Annäherung und des Austausches mit anderen medizinischen Disziplinen. Studenten und Ärzten wird hier die Möglichkeit gegeben, die Chinesische Medizin zu erlernen. Dazu führt das Zentrum Vorlesungen in Zusammenarbeit mit der Charité durch. Über die ambulante Behandlung von Patienten hinaus führt das Zentrum Aus- und Weiterbildungen in Chinesischer Medizin und anderen in Zentrum angewandten Methoden für Therapeuten und Studierende.

Nicht zuletzt ist das Zentrum Teil eines wissenschaftlichen Netzwerkes, in dem neben hochqualifizierten Vertretern der klassischen Schulmedizin kompetente Kollegen aus dem Bereich der Alternativmedizin zu finden sind.

Dabei wird besonderer Wert auf die Integration des Wissens, der Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin und den Methoden der westlichen Medizin gelegt. Neben einer Diagnose im Sinne der Chinesischen Medizin wird im Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin immer Wert auf das Vorliegen einer exakten schulmedizinischen Diagnose gelegt.

Bei allen Patienten, die im Zentrum behandelt werden, besteht daher jederzeit die Möglichkeit, unter Einsatz der in den Hedwigskliniken vorhandenen umfangreichen diagnostischen Möglichkeiten, eine umfassende schulmedizinische Diagnostik durchzuführen.

Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin Berlin
Achim Kürten
Große Hamburger Str. 5-11
10115 Berlin
a.kuerten@alexius.de
03023112527
http://www.tcm24.de