Tag Archives: Mindestlohn

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Ein revolutionäres Konzept – auch für Auszubildende

Ein revolutionäres Konzept - auch für Auszubildende

Azubicollage

Bereits im Jahr 2013 fiel der Startschuss für das „Sieben Säulen Mitarbeiterbindungs- und förderungsprogramm“, welches von Marcus Fränkle – Geschäftsleiter Hotel Der Blaue Reiter – ins Leben gerufen wurde.

Die Hotellerie benötigt einen Imagewandel um die Branche zukünftig für Mitarbeiter attraktiv zu machen und wieder eine positive Wahrnehmung zu schaffen. „Dazu gehören eine strukturierte und ordentliche Betriebsführung, ein qualitativ hochwertiges Angebot und ein wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitern“, so Marcus Fränkle. Das „Sieben Säulen Konzept“ fasst all diese Themen zusammen und beinhaltet über 55 Benefits für den Arbeitnehmer.

Von der Bezahlung über Mindestlohn profitieren die Mitarbeiter im Hotel Der Blaue Reiter bereits seit mehreren Jahren. Die Einführung des Mindestlohngesetzes im Januar 2015 war somit nur noch eine schriftliche Fixierung der bereits eingeführten Entlohnung.

Laut Gesetzt haben die Auszubildenden keinen Anspruch auf Mindestlohn da sie eine Ausbildungsvergütung und kein Gehalt beziehen. Die Eigentümerfamilie Fränkle ist der Meinung, dass auch die Auszubildenden für ihre Leistung angemessen belohnt werden sollen. Seit Januar 2018 bekommen neue Auszubildende daher ab sofort einen Lohn von EUR 1.000,00 pro Monat ausbezahlt. Bereits im ersten Lehrjahr genießen die Azubis diesen Mehrwert und erhalten neben dem übertariflichen Gehalt eine Vielzahl an „Extras“ angerechnet. Hierzu gehören Zuschläge, Prämien, Schulkosten die zu 100% übernommen werden sowie bezahlte Praktika in anderen Hotels/Restaurants und hochwertige Azubiausflüge.

Gleichzeitig wird den Lehrlingen mehr Verantwortung übertragen. Das Tagungs- und Eventzentrum „KunstWerk“ liegt in den Händen der jungen Teammitglieder, die für die Gästebetreuung, die Verarbeitung und Darstellung von ausgewählten Speisen, die Warenbestellung sowie die Instandhaltung und Sauberkeit zuständig sind. „Das entgegengebrachte Vertrauen ist ein toller Ansporn und motiviert uns sehr“, so Stefanie Kube, Auszubildende im 2. Lehrjahr. Mit der übertragenen Aufgabe sind sie aktiv an Entscheidungsprozessen beteiligt und erhalten somit die Anerkennung und Wertschätzung die für die berufliche Entwicklung entscheidend ist.

Das mehrfach ausgezeichnete 4-Sterne Superior Tagungs- und Designhotel Der Blaue Reiter in Karlsruhe-Durlach bietet 88 geschmackvoll eingerichtete Designzimmer und -suiten.
Außerdem verfügt das Haus über neun tageslicht durchflutete und multifunktionale Tagungs- und Veranstaltungsräume.

Kontakt
Hotel Der Blaue Reiter GmbH & Co. KG
Svenja Dischler
Amalienbadstraße 16
76227 Karlsruhe
0721 94266570
presse@hotelderblauereiter.de
http://www.hotelderblauereiter.de

Computer IT Software

Unternehmensverbund Röhm-Gruppe entscheidet sich für MultiRoute Go!

Softwaregestützte Gebietsoptimierung und Gehfolgenberechnung

Unternehmensverbund Röhm-Gruppe entscheidet sich für MultiRoute Go!

Röhm-Gruppe: Zustellplanung mit MultiRoute Go!

Oberschleißheim, 13.02.2018 – Die Röhm-Mediengruppe mit Sitz im baden-württembergischen Sindelfingen entscheidet sich für die Lösung MultiRoute Go! von gb consite GmbH.

Die Berechnung von Gehfolgen für Trägerbezirke ist in der Verlagswelt auf Grund der Mindestlohnberechnung kaum noch weg zu denken. Doch nicht nur bei der Sindelfinger Zeitung / Böblinger Zeitung wird von nun an MultiRoute Go! eingesetzt, vor allem bei den zur Röhm-Gruppe gehörigen Briefzustelldiensten hat das Online-Tool ( https://www.zustellplaner.biz) überzeugt.

„MultiRoute Go! ist besonders schnell und einfach anwendbar, wenn es um die Gebietsoptimierung geht. Uns hat vor allem die Möglichkeit der Gehfolgenberechnung für unsere Briefzusteller gereizt. Die API-Schnittstelle ermöglicht das taggenaue Berechnen und somit die größtmögliche Zeit-und Streckenersparnis für unsere Zusteller“, so Christoph Deninger, Geschäftsführer der BWPOST Böblingen.

Geschäftsführer Ingo Hille vom Druck- und Zustellservice Sindelfingen GmbH ergänzt: „Eine prozessbegleitende Berechnung der Zustellzeiten ist mittlerweile unerlässlich. Das ist eine gute Grundlage für die Optimierung der Trägerbezirke.“

Die Möglichkeit, MultiRoute Go! ganz flexibel an das jeweilige Verlagssystem oder Adressverwaltungsprogramm anzuschließen, ist der große Vorteil von MultiRoute Go!. Die flexible Verknüpfung mit anderen Programmen sorgt für täglich aktuelle Gehfolgen. Auch wenn die (Brief-) Zusteller jeden Tag angepasste Strecken gehen. Mit den Trägerdokumenten und Navigationsdaten ist das kein Problem und sehr effizient.

Eingeführt wurde MultiRoute Go! bereits bei der BWPOST Zollernalb GmbH, SHP – Süd-Hessen-Post, Böblinger Zeitung und Sindelfinger Zeitung, S..mail / GEA Post GmbH, BWPOST Böblingen. Weitere Mitglieder der Röhm-Gruppe folgen.

Über gb consite gmbH
Das Unternehmen mit Sitz in Oberschleißheim bei München ist führend bei Standortanalysen, Routenoptimierung und innovativem Online-Geomarketing Software. Die Spezialisten in der kombinierten Verarbeitung standortbezogener Informationen schaffen mit ihren Ideen und Geomarketing-Systemen die Grundlage für präzisere und schnellere unternehmerische Entscheidungen.
Kernprodukte der gb consite:
Die preisgekrönte Geomarketing-Software „Online-Standortcheck“ für Standortanalyse mit Umsatzprognose hilft bei Expansion oder Existenzgründung im Einzelhandel sowie bei stationären Dienstleistungen, z.B. in der Gastronomie.
Für die großflächige Expansion: White Spot Analyse für die gezielte Standortsuche neu aufzubauender oder bestehender Filialnetze.
Für Vertrieb und Logistik: Online Tourenplaner „MultiRoute“ für kostengünstige Routen- und Tourenoptimierung und -planung, z.B. für Kurierdienste oder Außendienst.
Für die Zustellung: „MultiRoute Go!“ für die Optimierung der Haushaltsabdeckung von Zustellorganisationen und zur gesetzlichen Dokumentation beim Mindestlohn.
Sowie „Zustellgebiete Online“ für die Optimierung der Haushaltsabdeckung von Zustellorganisationen.
gb consite Produkte und Daten werden u.a. bei der größten deutschen Drogeriemarktkette, beim größten deutschen Discounter, bei dem bekanntesten schwedischen Möbelhaus, bei dem größten deutschen Zeitschriftenverlag oder bei der zweitgrößten amerikanischen Burgerkette in Deutschland eingesetzt.

Kontakt
gb consite GmbH
Alina Erke
Mittenheimer Straße 58
85764 Oberschleißheim
49 89 30905297-5
alina.erke@gbconsite.de
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Computer IT Software

Zeiterfassung für den Mittelstand

Die Zeiterfassungsvorgaben des Mindestlohngesetzes stellen den Mittelstand immer noch vor Herausforderungen. Mit der Software Xnet STAMP existiert eine unkomplizierte und speziell für diese Klientel entwickelte Lösung.

Zeiterfassung für den Mittelstand

XnetSTAMP: Arbeitszeiten unkompliziert und überall zuverlässig erfassen (Bildquelle: Xnet Systems GmbH)

Gerade für kleine und mittelständische Betriebe gestaltet sich die gesetzeskonforme Dokumentation von Arbeitszeiten schwierig und zeitintensiv. Quasi aus Eigenbedarf haben Xnet Systems, Spezialisten für Datenfunk und Warehouse-Logistik, deshalb mit Xnet STAMP ein System entwickelt, das die Zeiterfassung erheblich erleichtert.
Mitarbeiter können sich jederzeit am Arbeitsplatz, im Homeoffice und unterwegs mit einem Internetbrowser in das Programm einloggen und Beginn und Ende der Arbeitszeiten melden – mit einem Smartphone oder PC ebenso, wie an Zeiterfassungsterminals. Zur An- und Abmeldung können RFID-Chips oder Barcodes oder einfach Tastatureingaben vorgesehen werden. Neben der Arbeitszeiterfassung planen Arbeitnehmer damit ihren Urlaub und behalten geleistete Überstunden im Blick.
Die Anwenderbetriebe entscheiden, ob sie das System auf einem eigenen Server oder in der Xnet Cloud betreiben wollen – dann müssen sie sich nicht mehr um Updates und Wartung kümmern. In jedem Fall stehen umfangreiche Funktionen zur Verfügung. Neben der Erfassung und Pflege von Personalstammdaten und Arbeitszeit-Modellen können Urlaubs- und Krankheitstage verwaltet und Dienstgänge eingetragen werden. Alle erfassten Kommt-Geht-Meldungen lassen sich nachträglich im Personalbüro mit Markierung korrigieren. Über verschiedene Schnittstellen, etwa zur Lohnbuchhaltung DATEV Lodas, lassen sich die Daten zur Abrechnung nutzen. Diverse Auswertungen stehen in Form von Listen zur Verfügung.
Abgerundet wird die Anwendung durch die Funktion Overview. Auf dieser Ansichtsseite wird die aktuelle Anwesenheit aller Mitarbeiter angezeigt – ideal für die Pforte oder den Empfang.

Weitere Informationen zum Mindestlohngesetz und zum Zeiterfassungssystem Xnet STAMP findet man unter www.xnet-zeiterfassung.de

Über die Xnet Systems GmbH
Die Xnet Systems GmbH in Langen ist Spezialist auf dem Gebiet Datenfunklösungen für die Industrie. Zum Portfolio gehören neben der Planung, Integration und Inbetriebnahme von Funknetzen, Softwarelösungen im Bereich Warehouse-Logistik und die Zeiterfassungs-Lösung Xnet STAMP. Von der benötigten Planung des individuellen Netzwerkdesigns bis zur Installation übernimmt Xnet Systems alle nötigen Schritte um die Infrastruktur im Betrieb fachgerecht zu erneuern. Neben der Einrichtung der betrieblichen Infrastruktur bietet Xnet Systems auch Wartung, Support und Reparaturservice der installierten Lösung an, um deren Funktionalität über die gesamte Lebensdauer zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.xnetsystems.de

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„Arbeitsmarkt kompakt“: IAB legt Daten, Fakten und Analysen zu Entwicklungen und Herausforderungen vor

"Arbeitsmarkt kompakt": IAB legt Daten, Fakten und Analysen zu Entwicklungen und Herausforderungen vor

Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen zwölf Jahren bemerkenswert gut entwickelt. Mehr als 43 Millionen Personen sind zurzeit erwerbstätig, weniger als drei Millionen sind arbeitslos. Der Beschäftigungsaufschwung setzte sich auch nach der Einführung des Mindestlohns fort. Aber wo Licht ist, ist auch Schatten: Die Lage von Niedrigqualifizierten ist weiterhin schwierig und die Langzeitarbeitslosigkeit hat sich verfestigt. Dennoch ist eine Rückkehr zur Vollbeschäftigung nicht ausgeschlossen. Das sind Ergebnisse aus dem Band „Arbeitsmarkt kompakt“, in dem das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Daten, Fakten und Analysen zur Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie zu den bestehenden Herausforderungen vorlegt. Der Bericht löst das „Handbuch Arbeitsmarkt“ ab, das 2013 zuletzt erschienen ist.

Zu den Berichtsthemen gehören neben der Standortbestimmung auch Demografie und Erwerbsbeteiligung, Beschäftigungsformen, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Löhne und Lohnstruktur, Bildung und Beruf, Digitalisierung, Migration und Integration sowie arbeitsmarktpolitische Maßnahmen.

Kurze, gut verständliche Texte, ein neues Layout, klar strukturierte Infografiken und ein Themenregister bieten einen lesefreundlichen Zugang zum Informationsangebot von „Arbeitsmarkt kompakt“. Auf der Website www.amk.iab.de stehen weitere Informationen, unter anderem wichtige Arbeitsmarktindikatoren, zum Download zur Verfügung. „Arbeitsmarkt kompakt“ ist digital und kostenfrei bei wbv Open Access verfügbar. Die Druckausgabe des Berichtes ist im Buchhandel oder auf wbv.de/shop erhältlich.

– Herausgeber –
Joachim Möller ist Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Ulrich Walwei Vizedirektor des IAB.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Es widmet sich der interdisziplinären und international vergleichenden Erforschung des deutschen Arbeitsmarktes.

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Joachim Möller, Ulrich Walwei (Hg.)
– Arbeitsmarkt kompakt –
Analysen, Daten, Fakten
Reihe: IAB-Bibliothek, Band 363
Reihenhg.: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2017

– digitale Ausgabe –
kostenfrei bei wbv Open Access
DOI 10.3278/300936w

– Druckausgabe –
39,90 Euro
Bestell-Nr. 300936
ISBN: 978-3-7639-4113-1

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Computer IT Software

edpep rechnet ab sofort automatisch mit neuem Mindestlohn

Kunden profitieren von Aktualität der cloudbasierten Personaleinsatzplanung

edpep rechnet ab sofort automatisch mit neuem Mindestlohn

Saarbrücken, 10. Januar 2017 – Seit dem 1. Januar 2017 gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 EUR statt bisher 8,50 EUR. Das zwingt Unternehmen, diese Vorschrift nicht nur einzuhalten, sondern auch zu dokumentieren. Organisationen, die ihre Personaleinsatzplanung mit edpep umsetzen und ihre Zeiterfassung mit edtime organisieren, halten diese Vorgabe automatisch und ohne Zusatzaufwand ein.

„Wir haben unsere Lösung so angepasst, dass sie bei der Erfassung von geringfügig Beschäftigten seit Anfang Januar automatisch mit dem neuen Mindestlohn rechnet. Dadurch garantieren wir unseren Kunden eine lückenlose Compliance ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand“, sagt Dieter Leinen, Vorstand der eurodata AG.
edpep ist ein Einsatzplanungs-System mit dem sich nicht nur Schichtpläne erstellen und Personalarbeitszeiten erfassen lassen. Vielmehr ist es ein komplettes Instrument zur effizienten Planung und Auswertung von Personal-Ressourcen und Arbeitszeit. edpep beinhaltet das Zeiterfassungs-System edtime, für das ebenfalls die MiLoG-Konformität gilt.

Mit edpep lassen sich ganz einfach Einsatzpläne per Drag and Drop erstellen, Aufgaben digital vergeben sowie Arbeitsdokumente teilen. Zentral für den Mindestlohn ist dabei die lückenlose Erfassung von Arbeitszeiten mit Anfang-, Ende-, Mehr- und Minderzeiten sowie die Pausendokumentation. Außerdem überprüft edpep automatisch im Hintergrund, ob die in Deutschland vorgeschriebenen Regelungen eingehalten werden und warnt bei Verstößen. Bezüglich der Einhaltung des MiLoGs bedeutet das, dass bereits beim Anlegen eines Mitarbeiters in edpep ein entsprechender Hinweis erfolgt, falls es einen Verstoß gegen eine Richtlinie gibt. Beispielsweise, wenn der Monatslohn nicht zur Anzahl der angedachten Arbeitsstunden passt und damit der Mindestlohn droht unterschritten zu werden, erscheint beim Verantwortlichen bei der Eintragung der Beschäftigungsdaten eine unübersehbare Warnung. Es schleichen sich somit deutlich weniger Fehler ein und die Angst, Verstöße zu begehen, wird genommen. Zusätzlich gilt: Für den Gesetzgeber stehen jederzeit MiLoG-konforme Zeiterfassungs-Dokumente zum Download zur Verfügung, für den Fall, dass der Zoll diese einsehen möchte.

Weitere Informationen zu edpep und edtime unter: https://www.ed-portal.de

Die eurodata AG entwickelt und vermarktet cloudbasierte Softwarelösungen für Handelsnetze, Steuerberater und KMUs sowie Softwareprodukte zur Implementierung von Industrie 4.0 Lösungen. Mehr als 50.000 Kunden vertrauen den eurodata-Hochleistungsrechenzentren, einer sicheren Cloud „Made in Germany“, mit professionellen Web- und Cloud-Dienstleistungen. Damit übernehmen wir auch die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Lösungen. Die eurodata AG wurde 1965 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Saarbrücken. Heute fokussieren sich mehr als 500 Mitarbeiter nachhaltig um den Erfolg unserer Kunden in ganz Europa. www.eurodata.de

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eurodata AG
Markus Metz
Großblittersdorfer Str. 257
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Politik Recht Gesellschaft

Die Gesichter der Armut in Deutschland sind vielfältig

Obdachlosen Bettlern begegnen wir täglich auf der Straße, doch sie sind nur der sichtbare Teil der Armut. Viele Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, schämen sich dafür und kaschieren ihre Lebensumstände nach außen. In ihrer neuen Forschungsarbeit „Gesichter der Armut“, erschienen im GRIN Verlag, untersucht Dr. Eleonora Kohler-Gehrig eingehend die Ursachen und Hintergründe, sowie das systemische Auftreten von Armut.

Der Advent ist die Zeit des Gebens: Wir fühlen uns großzügig und spenden an gemeinnützige Organisationen. Das ist jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Auch in einer wirtschaftsstarken Nation wie Deutschland gelten mehr als 15% der Bevölkerung als armutsgefährdet. Trotz der Einführung des Mindestlohns können Menschen oft nicht mehr von ihrer Arbeit leben und die Kinderarmut ist alarmierend. Es entsteht ein Teufelskreis der Armut, aus dem sich Betroffene nur schwer befreien können und die Schere zwischen Arm und Reich weitet sich kontinuierlich. Dr. Kohler-Gehrig bietet mit „Gesichter der Armut“ einen umfangreichen Überblick über die verschiedenen Facetten der Armut.

Facetten der Armut

Dr. Kohler-Gehrig stellt in ihrem Beitrag „Gesichter der Armut“ das Phänomen Armut und seine Folgen vor: Armutsentwicklung und Sozialbudget, das Zusammenspiel von Arbeit und Arbeitslosigkeit, Alter, Bildung und Gesundheit. Gerade die Altersarmut ist hinsichtlich des Bundestagswahlkampfs 2017 ein aktuelles Thema, denn die Armutsbekämpfung ist eine zentrale Aufgabe des Staats. Durch Regulierungen und staatliche Leistungen sollen Armut und soziale Ausgrenzung verhindert werden. Hartz IV und Mindestlöhne sichern zwar ein Existenzminimum am Rande der Gesellschaft. Doch die systemischen Ursachen, die der weit verbreiteten Armut zugrunde liegen, bestehen weiter. Die Autorin nutzt ihren beruflichen Hintergrund als Juristin und bietet so eine neue Perspektive auf die Armut und deren Bekämpfung.

Über die Autorin

Dr. Eleonora Kohler-Gehrig ist promovierte Juristin und Professorin an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Die Gesichter der Armut gehen nicht an ihr vorbei. Als Juristin hat sie erkannt, dass die wachsende Armut auch eine Folge von Gesetzesänderungen der letzten Jahre ist.

Das Buch ist im August 2016 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-656-98959-2).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/337274/
Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.comzu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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Computer IT Software

Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2017, Pflicht zur Zeiterfassung bei Minijobs bleibt

Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2017, Pflicht zur Zeiterfassung bei Minijobs bleibt

Bereits Ende Juni 2016 entschied die Mindestlohnkommission von Arbeitgebern und Arbeitnehmern per einstimmigen Beschluss, den Mindestlohn ab 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro zu erhöhen. Unverändert bleibt dagegen die seit 1.1.2015 nach § 17 Mindestlohn-Gesetz (MiLoG) geltende Regel, nach der der Arbeitgeber verpflichtet ist, die Arbeitszeiten geringfügig beschäftigter Mitarbeiter (Minijobs) zu erfassen und zu dokumentieren. Mit ZEP Clock ( http://www.zepclock.de) bietet die Firma provantis IT Solutions GmbH, eine kostengünstige, flexible und sofort einsatzbereite Lösung zur Arbeitszeiterfassung und hilft damit Unternehmen dabei, ihre Dokumentationspflicht nach § 17 MiLoG vollumfänglich zu erfüllen.

„Für viele Arbeitnehmer ist die Erhöhung des Mindestlohns sicher eine gute Nachricht zum Jahreswechsel“, erklärt provantis-Geschäftsführer Oliver Lieven „Für die Arbeitgeber bedeuten die Vorschriften von § 17 MiLoG allerdings auch zukünftig zusätzlichen Aufwand, der mit ZEP Clock auf ein Minimum reduziert werden kann – und dies bei Kosten von gerade einmal ab 1 Euro/Mitarbeiter im Monat.“

ZEP Clock: Projektunabhängige Erfassung von Arbeitszeiten

ZEP Clock basiert auf der seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich am Markt etablierten Lösung ZEP – Zeiterfassung für Projekte, wurde aber speziell für das projektunabhängige Erfassen von Arbeitszeiten konzipiert. Die Kernfunktionen der Lösung, die webbasiert als Cloud-Lösung angeboten wird, orientieren sich direkt an den Vorgaben des Mindestlohngesetzes. Dort steht in § 11, Absatz 1: Ein Arbeitgeber, der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach § 8 Absatz 1 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch oder in den in § 2a des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes genannten Wirtschaftsbereichen oder Wirtschaftszweigen beschäftigt, ist verpflichtet, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit dieser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages aufzuzeichnen und diese Aufzeichnungen mindestens zwei Jahre beginnend ab dem für die Aufzeichnung maßgeblichen Zeitpunkt aufzubewahren.

Diese Vorgaben wurden in ZEP Clock direkt umgesetzt:

* Mitarbeiter-bezogene, lückenlose Erfassung von Arbeitszeiten mit Anfangs- und Ende-Zeit
* Erfassung von Arbeitszeiten spätestens sieben Tage nach der Arbeitsleistung
* Vorhalten erfasster Arbeitszeiten für zwei Jahre und länger
* Jederzeitige Auswertung von Arbeitszeiten
* Erfassung von Arbeitszeiten mit Apps (iPhone, Android) oder Web-Browser

Weitere Informationen zu ZEP Clock stehen unter http://www.zepclock.de zur Verfügung.

Die provantis IT Solutions GmbH wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, eine webbasierte, branchenunabhängige Standardlösung für Zeiterfassung und Projekt-Controlling speziell in projektorientierten Dienstleistungsunternehmen zu entwickeln und zu vermarkten. Mit ZEP – Zeiterfassung für Projekte – wurde dieses Ziel erreicht.

Heute ist ZEP bereits bei mehr als 500 Unternehmen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz tagtäglich erfolgreich im Einsatz. Hierzu gehören Betriebe, die Beratung oder Software-Entwicklung anbieten ebenso wie Ingenieure. Die Unternehmensgröße reicht dabei von Freiberuflern bis hin zu Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern.

Weitere Informationen zu ZEP: http://www.zep.de

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71254 Ditzingen
+49 7156 / 43623-0
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Bildung Karriere Schulungen

Weniger Praktikaplätze bedeuten auch weniger Praxiserfahrung

Randstad-ifo-flexindex: Mindestlohn verschlechtert Chancen auf Praktikum

Weniger Praktikaplätze bedeuten auch weniger Praxiserfahrung

Einführung des Mindestlohns verschlechtert Chancen auf Praktikumsplatz.

Ein Jahr nach der Einführung des Mindestlohns ist die Anzahl der Praktikaplätze in den Unternehmen rapide zurückgegangen. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Randstad-ifo-flexindex. Damit steigen die Hürden für Bewerber und es verschlechtern sich die Chancen für Kandidaten, die über ein Praktikum Berufserfahrung sammeln wollen. Personaler dagegen müssen sich womöglich langfristig auf Bewerber mit weniger Praxiserfahrung einstellen.

Seit dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland der gesetzliche Mindestlohn, der auch bei Praktikaplätzen relevant ist. Ausgenommen sind lediglich Pflichtpraktika sowie freiwillige Praktika von bis zu drei Monaten. Diese neue Regelung hat gravierende Auswirkungen und zwar auf alle Arten von Praktika. Auch wenn laut Randstad-ifo-flexindex knapp zwei Drittel (65%) der Unternehmen Praktika generell als nützliches Rekrutierungsinstrument sehen, geben nur noch 43% der Unternehmen an, seit Anfang 2015 freiwillige und/oder Pflichtpraktika anzubieten. Vor 2015 und der Mindestlohnregelung waren es noch 77%, die ein Praktikum ermöglichten, so die Personalleiterbefragung. 47% der Unternehmen, die zuvor Praktika angeboten haben, bieten seit 2015 nicht nur weniger, sondern gar keine Praktika mehr an.

Praxiserfahrung: HR-Anspruch und Wirklichkeit am Markt klaffen stärker auseinander
Gerade für Studenten kann dieser Trend eine gravierende Veränderung bedeuten, denn während des Studiums sind qualifizierende Praktika unerlässlich, in den meisten der Bachelor- und Master-Studiengängen sogar Pflicht und für den Berufseinstieg umso wichtiger. „Mangelnde Praxiserfahrung ist bei der Hochschulrekrutierung oft ein Einstellungshindernis. Unsere Erfahrung zeigt, dass Personalentscheider der Berufspraxis oft eine größere Bedeutung beimessen als den Noten auf dem Abschlusszeugnis“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources beim Personaldienstleister Randstad. „Doch hier klaffen Anspruch an Bewerber und Wirklichkeit in Unternehmen auseinander. Denn, wenn immer weniger Praktika angeboten werden, wird sich längerfristig auch der Bewerbermarkt in diese Richtung verändern. Sprich, Berufseinsteiger werden weniger Praxiserfahrung haben. Es ist davon auszugehen, dass Praktikumsstellen in Zukunft deutlich umkämpfter sein werden als noch vor der Einführung der Mindestlohn-Regelung.“

Der Rückgang ist laut den Ergebnissen der Studie übergreifend in allen Wirtschaftsbereichen zu beobachten und bei Unternehmen der verschiedensten Größen zu verzeichnen. Selbst in großen Firmen gehen die Anteile fast um ein Drittel zurück.

Zum Randstad-ifo-flexindex
Der in Zusammenarbeit von Randstad und dem ifo-Institut entwickelte Randstad-ifo-flexindex zeigt die langfristige Bedeutung und Funktion von Flexibilisierung im Personaleinsatz. Dazu werden vierteljährlich mehr als 1.000 Personalleiter befragt. Im Rahmen der Sonderfrage des flexindex werden zusätzlich aktuelle Personalthemen aufgegriffen. Mehr Informationen und den kompletten Berichtsband der Studie zum Download gibt es unter www.randstad.de/publikationen .

Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 1,97 Milliarden Euro (2015) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland.. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit rund 45 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 19,2 Milliarden Euro (Jahr 2015), über 500.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 4.400 Niederlassungen in rund 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Managed Services und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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Randstad Deutschland Pressestelle
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Politik Recht Gesellschaft

Mindestlohn – Bundesarbeitsgericht zur Berechnung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 25. Mai 2016 – 5 AZR 135/16 –.

Ausgangslage

In einem ersten Urteil hat sich das Bundesarbeitsgericht mit der Berechnung des Mindestlohns beschäftigt.

Fall

Eine Arbeitnehmerin hatte das Weihnachts- und das Urlaubsgeld (Sonderzahlungen) nicht wie üblich am Stück, sondern in monatlichen Raten zusätzlich zum normalen Gehalt ausgezahlt bekommen. Ohne die Sonderzahlungen wäre der Mindestlohn nicht erreicht gewesen. Entsprechend hat die Arbeitnehmerin auf die Differenzen geklagt und argumentiert, die Raten auf die Sonderzahlungen seien bei der Berechnung der für den Mindestlohn relevanten Summe (Stundensatz von 8,50 EUR) nicht einzubeziehen.

Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zulasten der Arbeitnehmerin

Wie schon die Vorinstanz, hat auch das Bundesarbeitsgericht die Auffassung vertreten, dass die Sonderzahlungen bei der Berechnung des Mindestlohnes einzubeziehen sind. Das gelte jedenfalls dann, wenn diese Zahlungen vorbehaltlos und unwiderruflich geleistet werden. Das war vorliegend der Fall. Dementsprechend hat die Klägerin wie auch schon in den Vorinstanzen auch vor dem Bundesarbeitsgericht verloren.

Bedeutung der Entscheidung für die Praxis

Die Bedeutung der Entscheidung sollte zunächst nicht überschätzt werden. Viele Sonderzahlungen, insbesondere auch das Weihnachtsgeld, werden unter dem ausdrücklichen Vorbehalt gezahlt, dass der Arbeitnehmer auch noch zum Jahresende, oder zum Beispiel am 31.3. des folgenden Jahres in einem Arbeitsverhältnis steht. Das wäre dann meiner Ansicht nach nicht vorbehaltlos und unwiderruflich im Sinne des Bundesarbeitsgerichts. Dementsprechend dürften solche Zahlungen nicht angerechnet werden.

Keine Kürzung des Mindestlohns durch das Bundesarbeitsgericht

Einige Medien titelten mit der Schlagzeile „Kürzung des Mindestlohns durch das Bundesarbeitsgericht“. Das ist wohl unzutreffend. Zunächst war es der Gesetzgeber, der ein handwerklich unsauberes Gesetz mit unzureichenden Erläuterungen in die Welt entlassen hat. Im Gesetz steht nichts zur Verrechnung der einzelnen Entgeltbestandteile. Wahrscheinlich hat der Gesetzgeber dies bewusst den Gerichten überlassen, um nicht die Verantwortung für die eine oder andere Regelung übernehmen zu müssen. Das ist nun die Konsequenz.

Auswirkungen auf andere Verfahren

Das Verfahren betraf einen relativ seltenen Sonderfall. Inwieweit sich die Entscheidung auf andere Verfahren, insbesondere auch auf andere Entgelttypen wie zum Beispiel Provisionen, Zuschläge usw. auswirkt, kann man zumindest aus der bislang vorliegenden Pressemeldung noch nicht erkennen. Möglicherweise wird das später vorliegende Urteil dazu Anhaltspunkte geben.

Quelle

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25. Mai 2016 – 5 AZR 135/16 –

Fragen zum Mindestlohn

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit zu allen Fragen rund um den Mindestlohn. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Problematik.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Arbeitsrecht tätig. Mit dem Thema Mindestlohn haben sie sich von Anfang an beschäftigt und die Entwicklung in den Medien kommentiert. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst.

26.5.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

Kontakt
Bredereck & Willkomm
Alexander Bredereck
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10117 Berlin
030 4000 4999
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Politik Recht Gesellschaft

Mindestlohn – Bundesarbeitsgericht zur Berechnung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 25. Mai 2016 – 5 AZR 135/16 -.

Ausgangslage

In einem ersten Urteil hat sich das Bundesarbeitsgericht mit der Berechnung des Mindestlohns beschäftigt.

Fall

Eine Arbeitnehmerin hatte das Weihnachts- und das Urlaubsgeld (Sonderzahlungen) nicht wie üblich am Stück, sondern in monatlichen Raten zusätzlich zum normalen Gehalt ausgezahlt bekommen. Ohne die Sonderzahlungen wäre der Mindestlohn nicht erreicht gewesen. Entsprechend hat die Arbeitnehmerin auf die Differenzen geklagt und argumentiert, die Raten auf die Sonderzahlungen seien bei der Berechnung der für den Mindestlohn relevanten Summe (Stundensatz von 8,50 EUR) nicht einzubeziehen.

Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zulasten der Arbeitnehmerin

Wie schon die Vorinstanz, hat auch das Bundesarbeitsgericht die Auffassung vertreten, dass die Sonderzahlungen bei der Berechnung des Mindestlohnes einzubeziehen sind. Das gelte jedenfalls dann, wenn diese Zahlungen vorbehaltlos und unwiderruflich geleistet werden. Das war vorliegend der Fall. Dementsprechend hat die Klägerin wie auch schon in den Vorinstanzen auch vor dem Bundesarbeitsgericht verloren.

Bedeutung der Entscheidung für die Praxis

Die Bedeutung der Entscheidung sollte zunächst nicht überschätzt werden. Viele Sonderzahlungen, insbesondere auch das Weihnachtsgeld, werden unter dem ausdrücklichen Vorbehalt gezahlt, dass der Arbeitnehmer auch noch zum Jahresende, oder zum Beispiel am 31.3. des folgenden Jahres in einem Arbeitsverhältnis steht. Das wäre dann meiner Ansicht nach nicht vorbehaltlos und unwiderruflich im Sinne des Bundesarbeitsgerichts. Dementsprechend dürften solche Zahlungen nicht angerechnet werden.

Keine Kürzung des Mindestlohns durch das Bundesarbeitsgericht

Einige Medien titelten mit der Schlagzeile „Kürzung des Mindestlohns durch das Bundesarbeitsgericht“. Das ist wohl unzutreffend. Zunächst war es der Gesetzgeber, der ein handwerklich unsauberes Gesetz mit unzureichenden Erläuterungen in die Welt entlassen hat. Im Gesetz steht nichts zur Verrechnung der einzelnen Entgeltbestandteile. Wahrscheinlich hat der Gesetzgeber dies bewusst den Gerichten überlassen, um nicht die Verantwortung für die eine oder andere Regelung übernehmen zu müssen. Das ist nun die Konsequenz.

Auswirkungen auf andere Verfahren

Das Verfahren betraf einen relativ seltenen Sonderfall. Inwieweit sich die Entscheidung auf andere Verfahren, insbesondere auch auf andere Entgelttypen wie zum Beispiel Provisionen, Zuschläge usw. auswirkt, kann man zumindest aus der bislang vorliegenden Pressemeldung noch nicht erkennen. Möglicherweise wird das später vorliegende Urteil dazu Anhaltspunkte geben.

Quelle

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 25. Mai 2016 – 5 AZR 135/16 –

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26.5.2016

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