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BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

BITMi begrüßt EU-Strafe im Google Android Fall

– EU verhängt Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro gegen Google
– Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und European DIGITAL SME Alliance begrüßen das Urteil
– Verbände hoffen auf offenes und wettbewerbsfähiges Android-Ökosystem

Aachen/Brüssel 18. Juli 2018 – Heute hat die Europäische Kommission das lang erwartete Urteil im Google Android Kartellverfahren verkündet, das zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro geführt hat. Laut dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) wird die Google Entscheidung den Wettbewerb für Apps und Onlinedienste fördern.

„Wir erhoffen uns von der Entscheidung der Europäischen Kommission im Google Android Fall einen Aufbruch der Monopolstellung Googles zugunsten unabhängiger App-Entwickler“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbands IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und der European DIGTAL SME Alliance (DIGITAL SME).

„Google kann ohne konkurrierende App Stores von den Entwicklern einen immer höheren Anteil des Verkaufspreises verlangen. Ein weiterer Vorteil für Google – und ein Nachteil für alle anderen – ist, dass Google exklusiven Zugang zu Daten hat, die bei Nutzung der Apps anfallen, darunter auch Daten und Standort des Nutzers. Das schafft alleine für Google enorme Möglichkeiten, Daten zu sammeln und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln. Schließlich kann Google neu entwickelte Apps einfach in das zur Installation erzwungene App-Bundle aufnehmen und somit eine kostenfreie Distribution auf Milliarden Smartphones erreichen“, so Grün weiter.

Die European DIGITAL SME Alliance ist von der Europäischen Kommission anerkannte interessierte dritte Partei im EU-Verfahren gegen Google. DIGITAL SME ist eine unabhängige Organisation, die ausschließlich die Interessen der KMU vertritt und nicht an kommerzielle Parteien gebunden ist, die gegen Google agieren. Die Intervention zielt darauf ab, sicherzustellen, dass kleine und mittelständische App-Entwickler von einem offenen und wettbewerbsfähigen Android-Ökosystem profitieren können.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance:

https://www.digitalsme.eu/eu-antitrust-fine-on-google-android-a-historic-decision-towards-defending-eus-digital-economy/

Über die European DIGITAL SME Alliance:
Die European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l. (www.digitalsme.eu) vertritt über 20.000 kleine und mittlere IT-Unternehmen (KMU) europaweit und ist damit das größte Netzwerk von KMU in Europa. Der BITMi ist Mitglied der European DIGITAL SME Alliance.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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BITMi zum Weltfrauentag: Bessere Bedingungen für Frauen in der IT-Branche

BITMi zum Weltfrauentag: Bessere Bedingungen für Frauen in der IT-Branche

Aachen/Brüssel 08. März 2018 – Zum Weltfrauentag zeigt sich in einigen Statistiken, dass immer weniger Stellen in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) durch Frauen besetzt sind. Mit einem voraussichtlichen Mangel an 756.000 IKT-Arbeitskräften bis 2020 setzt Europa große Hoffnungen in Frauen mit einer IKT-Ausbildung. Dennoch drängt das Ungleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben viele weibliche Führungskräfte der Branche aus dem Arbeitsmarkt.

In 2018 waren nur 11,8% der Beschäftigten in digitalen Berufen mit einem IKT-bezogenen Studium weiblich, während es 2011 noch 14% waren (iClaves – „Frauen im digitalen Zeitalter“, 2018). Heute geben fast 9% der Frauen mit einem IKT-Berufsabschluss ihre Stelle auf, um sich um ihre Kinder zu kümmern oder um ihre „Work-Life-Balance“ zu verbessern. Dies verursacht in Europa jedes Jahr einen Produktivitätsverlust von 16,2 Milliarden Euro.

Dennoch erkennen viele Branchen Technologie zunehmend als Chance für Veränderung. Die digitale Revolution durchbricht die alten Muster auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Neue Arbeitszeitmodelle wie das Homeoffice, Teilzeitarbeit, flexible Arbeitszeiten und externer Zugriff auf Informationen ermöglichen es Frauen, eine bessere Balance zwischen beruflichen und privaten Verpflichtungen zu finden. Basierend auf den neuen Möglichkeiten digitaler Technologien hat die Europäische Kommission kürzlich einen Vorschlag für eine Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben vorgelegt.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und die European DIGITAL SME Alliance teilen die Auffassung, dass die Verbesserung der Bedingungen für erwerbstätige Frauen dazu beitragen kann, den IT-Fachkräftemangel zu bewältigen. „Der europäische digitale Sektor, der von einer Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen geführt wird, möchte Frauen für IT-Berufe gewinnen und anschließend halten. Wir fühlen uns verpflichtet, mit der Europäischen Kommission und den anderen EU-Institutionen zusammenzuarbeiten, um die Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und so die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für Frauen und Männer zu schaffen“, kommentierte Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und zugleich der European DIGITAL SME Alliance.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance: https://www.digitalsme.eu/us-repeal-net-neutrality-opportunity-europe-attract-talent-innovation/

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Appell des Mittelstandes zur Bundestagswahl 2017 – Bündnis: Deutschland braucht einen starken Mittelstand – der Mittelstand braucht fairen Wettbewerb

Aachen/Berlin 12. September 2017 – Das „Bündnis fairer Wettbewerb“ warnt vor der zunehmenden Verdrängung mittelständischer Unternehmen durch staatliche Betriebe. In einem Schreiben an die Generalsekretäre der im Bundestag vertretenen Parteien zur bevorstehenden Bundestagswahl fordern die im Bündnis zusammengeschlossenen Verbände verschiedener Wirtschaftszweige deshalb einen Stopp der Bevorzugung kommunaler Unternehmen und ein ehrliches Bekenntnis der Politik zum Mittelstand in Deutschland.

Unternehmen in öffentlicher Hand sind in Deutschland in den letzten Jahren auf dem Vormarsch und belegen so einen steigenden Trend zur Verstaatlichung. So haben die Umsätze aller kommunalen Unternehmen in Deutschland im Jahr 2014 mit insgesamt 314 Milliarden Euro ungefähr das Niveau des Bundeshaushalts erreicht. Die Summe entspricht mehr als 11 % des Bruttoinlandsprodukts.

Die Branchenvertreter sehen insbesondere die Begünstigung kommunaler Unternehmen bei der Besteuerung kritisch. So verschafft die Befreiung von der Umsatzsteuer staatlichen Unternehmen einen Preisvorteil, der wiederum privaten mittelständischen Firmen keine Chance am Markt lässt. Kritisiert wird auch, dass durch dieses Umsatzsteuerprivileg dem Fiskus Jahr für Jahr Milliarden Euro Steuereinnahmen verlorengehen.

Das Bündnis stellt zudem fest, dass die zunehmende Auftragsverlagerung von mittelständischen Unternehmen zu öffentlichen Betrieben nicht das Ergebnis von Wettbewerb, transparenten Ausschreibungsverfahren oder besseren Angeboten ist. Vielmehr wird der Wettbewerb über In-house-Vergaben oder interkommunale Zusammenarbeit sogar ganz ausgeschaltet. Eine Überprüfung solcher Vergaben oder der kommunalen Gebührensetzung durch Kartellbehörden wird ausgerechnet durch bestehende Gesetze verhindert. Ein fairer Wettbewerb ist so unmöglich.

Zur Verbändeallianz „Bündnis fairer Wettbewerb“ gehören bisher: der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks, der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS), der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e.V., der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., der Verband Deutscher Metallhändler e.V. und der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), der Verband der mittelständischen IT-Dienstleister und Softwarehersteller für den öffentlichen Sektor e.V.( DATABUND), der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. und der bvse Bundesverband Sekundärrohstoff und Entsorgung e. V.

Insgesamt erzielen die zu diesen Verbänden zählenden Unternehmen einen jährlichen Umsatz von mehr als 215 Milliarden Euro und haben zusammen mehr als 2,5 Millionen Beschäftigte.

Hier die Pressemitteilung des BITMi: https://www.bitmi.de/appell-des-mittelstandes-zur-bundestagswahl

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Wahlprogramm-Analyse 2017: Offenes Gestaltungspotenzial bei der Digitalisierung des Mittelstands

-SPD und FDP zeigen größte Übereinstimmung mit BITMi Positionen
-Wahlprogramme machen wenig Mut für Digitalministerium
-Notwendige Investitionen in Glasfaserausbau und digitale Bildung nicht erkannt

Aachen/Berlin 11. September 2017 – Die Digitalisierung ist nun auch in den Wahlprogrammen der Parteien angekommen. Das zeigt die Analyse der Wahlprogramme von CDU/CSU, SPD, Bündnis ’90/Die Grünen, Die Linke, FDP und der AfD durch den Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi). Untersucht wurden die Programme der Parteien, die nach aktuellen Prognosen in den Bundestag einziehen könnten. Dabei lag der Fokus des BITMi auf den Plänen der Parteien, die vor allem dem Mittelstand eine erfolgreiche Digitalisierung ermöglichen sollen. Dazu glich er die Positionen der Parteien mit den BITMi Forderungen für eine erfolgreiche Gestaltung des digitalen Standort Deutschlands und für einen starken digitalen Mittelstand ab.

Dabei zeigt sich: Alle Parteien außer der AfD berücksichtigen den Mittelstand als einen entscheidenden Faktor der erfolgreichen Digitalisierung für Deutschland und wollen ihn mit unterschiedlichen Maßnahmen darin unterstützen. Besonders die Wahlprogramme der SPD und FDP setzen sich intensiv mit der Förderung des digitalen Mittelstands auseinander. Knapp dahinter folgt Bündnis 90/Die Grünen. Die Wahlprogramme von CDU/CSU sowie der Linken enthalten im Vergleich dazu insgesamt weniger konkrete Vorschläge, um den Mittelstand in der Digitalisierung gezielt voranzubringen.

Über die Gestaltung der politischen Leitung in Digitalisierungsfragen sind sich die Parteien uneinig. Während die FDP der BITMi Forderung zustimmt, ein eigenständiges Digitalministerium einzurichten, möchten CDU/CSU die Digitalisierung lediglich mithilfe eines Staatsministers für Digitalpolitik, eines koordinierenden Kabinettsausschuss sowie einem nationalen Digitalrat bewältigen. Auch die Grünen sehen die Notwendigkeit einer besseren Koordinierung des Themas Digitalisierung in der Bundesregierung, allerdings ebenfalls ohne ein erkennbar eigenständiges Digitalministerium. „Aktuell sind die Entscheidungskompetenzen in Sachen Netz- und Digitalpolitik auf zu viele Ministerien verteilt“ kritisiert BITMi Präsident Grün. „Die Folgen sind ein hoher Koordinationsaufwand, langsame Entscheidungen und Streit um die Zuständigkeiten. Das muss sich dringend ändern. Da machen mir die Parteiprogramme wenig Mut.“

In jedem Wahlprogramm finden sich Übereinstimmungen mit den Positionen des BITMi. Nur die AfD macht hier eine Ausnahme. Eine der wichtigsten Forderungen der mittelständischen IT-Wirtschaft ist der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland. „Aus BITMi Sicht ist das Ziel, dass bis 2020 über 50% aller Anschlüsse in Deutschland über eine gesicherte Datenübertragungsrate von 1 Gigabit/Sekunde verfügen“, erklärt BITMi Präsident Dr. Oliver Grün. „Dazu ist eine Investition des Bundes in Höhe von 20 Milliarden Euro in den Glasfaserausbau nötig, um den Impuls für die notwendige Gesamtinvestition von 60-80 Milliarden Euro zu setzen. Nur so ist die Infrastruktur bereit für einen Digitalstandort Deutschland.“ In ihren Zeitplänen und Investitionshöhen bleiben die fünf Parteien jedoch unkonkret oder deutlich hinter den Forderungen des BITMi zurück.

Auch im Feld der digitalen Bildung, aus BITMi-Sicht neben der Infrastruktur die zweite wichtige Säule für die erfolgreiche Digitalisierung, bieten alle bisher im Bundestag vertretenen Parteien sowie die FDP, verschiedene Lösungsansätze für den deutschen Nachholbedarf an. Abgesehen von CDU/CSU setzen sich die Parteien konkret für eine frühzeitige Integration digitaler Kernthemen in der Schulbildung ein. CDU/CSU, die Linke und FDP setzen außerdem auf Konzepte des lebenslangen Lernens mit digitalen Bildungsinhalten. „Mit digitaler Bildung können wir nicht früh genug anfangen. Wenn Informatik erst in der siebten Klasse als Wahlpflichtfach erscheint, haben wir bei vielen Schülerinnen und Schülern schon unsere Chance verspielt. Deshalb setzen wir uns entschieden für ein Fach „Digitalkunde“ schon in der Grundschule ein.“, betont Oliver Grün. „Darüber hinaus erfordert der dynamische digitale Wandel, dass sich die Menschen auch über die Schule hinaus digital weiterbilden, um die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft sicherzustellen.“

Lesen Sie hier die Forderungen des BITMi an die Politik für den Digitalen Mittelstand 2020: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi-Positionspapier-2017.pdf

Im Folgenden finden Sie die detaillierte Auswertung der Wahlprogramme der Parteien: https://www.bitmi.de/wp-content/uploads/Grafiken-Wahlprogramme.pdf

BITMi Pressemitteilung: https://www.bitmi.de/wahlprogramm-analyse-2017/

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Rekord: Mehr als 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren

Rekord: Mehr als 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren

(Mynewsdesk) Das Jahr 2017 ist für PLAYMOBIL ein besonderes Jahr, denn es wurde ein neuer Meilenstein erreicht: Mehr als 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren bevölkern seit dem Einführungsjahr 1974 die Kinderzimmer weltweit. Damit gibt es mehr PLAYMOBIL-Figuren, als Menschen in Afrika, Europa, Nordamerika, Südamerika und Ozeanien leben. Legt man diese Figuren aneinander, reichen sie 3,7-mal um die Erde.

Während es vor über 40 Jahren zu Beginn nur einen Indianer, einen Bauarbeiter und einen Ritter gab, ist die Vielfalt der Figuren heute wesentlich größer – mehr als 5700 Figurenvarianten sind im Laufe der Jahre entstanden. Frauen, Männer, Mädchen, Jungen sowie Babys mit den unterschiedlichsten Outfits und zahlreichem Zubehör begeistern Kinder auf der ganzen Welt.

Zwei Details der beliebten Figuren bleiben bis heute unverändert: das typische PLAYMOBIL-Lächeln sowie das zugehörige Spielprinzip, das Fantasie und Kreativität anregt und so die kindliche Entwicklung fördert. PLAYMOBIL gibt Kindern die Möglichkeit, in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen und greift damit ein grundsätzliches Spielbedürfnis auf. Sie verarbeiten ihre Alltagserlebnisse, Wünsche, Freude und Ängste in immer wieder neuen Geschichten, die sie gemeinsam mit ihren Lieblingsfiguren erleben.

Als wahre Multi-Talente bestehen die munteren Figuren erfolgreich alle denkbaren Abenteuer – in historischen Szenarien als Ritter und Piraten, in der Gegenwart als Bauarbeiter, Tierärztin oder Polizist oder sogar in virtuellen Welten als Agentinnen und Agenten. Auch über die einzelnen Spielwelten hinaus: So kann die Prinzessin mit den Piraten Schiffe entern oder der Astronaut auf dem Reiterhof Urlaub machen. Ob Zahnfee, Weihnachtsmann, Gartenzwerg oder Rockstar – die zahlreichen außergewöhnlichen Figurenvarianten und die immense Wandlungsfähigkeit der Spielkameraden sorgen für unbegrenzte Möglichkeiten im kreativen Rollenspiel. Die Fantasie dient als Motor für unzählige spannende Geschichten im Kinderzimmer mit immer wieder neuen Rollen, Handlungen und Emotionen – die Drehbücher dazu schreiben die Kinder selbst.

Für Eltern und Pädagogen steht PLAYMOBIL als Synonym für hohen Spielwert und beste Qualität, an der spielbegeisterte Kinder und Erwachsene lange Freude haben. Mehr als 100 Millionen der lächelnden kleinen Protagonisten werden jedes Jahr produziert – bereit für jede Menge Abenteuer in den Kinderzimmern weltweit.

Übrigens: Übereinander gestapelt werden die PLAYMOBIL-Figuren 225.000 Kilometer hoch. Bis zum Mond reicht es aber noch nicht ganz – dafür bräuchte man über 5 Milliarden Figuren!

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Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im PLAYMOBIL Deutschland

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Die geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG mit Sitz im fränkischen Zirndorf bei Nürnberg ist der Hersteller von PLAYMOBIL und steht für Premium-Spielzeugqualität made in Europe. Die 7,5 cm großen PLAYMOBIL-Figuren stehen im Zentrum dieses kreativen, vielfach ausgezeichneten Systemspielzeugs. Das fantasievolle Rollenspiel mit den historischen und modernen Themenwelten fasziniert Kinder und wird von Eltern und Pädagogen gleichermaßen geschätzt. Seit 1974 wurden bereits 3 Milliarden PLAYMOBIL-Figuren gefertigt. Die über 30 Spielthemen werden in rund 100 Ländern weltweit vertrieben. Die Brandstätter Gruppe mit Produktionsstätten in Deutschland, Malta, Spanien und Tschechien erreichte 2016 einen Gesamtumsatz von 671 Mio. Euro und beschäftigt weltweit mehr als 4.200 Mitarbeiter. Das innovative Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt unter dem Markennamen LECHUZA zudem seit 2000 hochwertige Pflanzgefäße aus Kunststoff sowie seit 2015 Design-Gartenmöbel.

 

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Bündnis fairer Wettbewerb – Wirtschaftsverbände gemeinsam gegen Bevorzugung von Kommunalunternehmen

Aachen/Berlin 12. Juni 2017 – Der Mittelstand macht Front gegen die zunehmende Verstaatlichung in der Wirtschaft und kämpft für mehr fairen Wettbewerb. Dazu haben einige Verbände verschiedener Wirtschaftszweige das „Bündnis fairer Wettbewerb“ ins Leben gerufen. Die Gründungsveranstaltung fand vor kurzem beim BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V. statt. Die Allianz fordert von der Politik ein Bekenntnis zum Mittelstand und drängt auf faire Auftragsvergaben bei Chancengleichheit der Wettbewerber. Zugleich fordert das Bündnis die steuerliche Gleichstellung von kommunalen und privaten Firmen und plädiert für ein Ende der Privilegierung von Kommunalunternehmen. Angebote staatlicher Leistungen sollen künftig ebenfalls einem Markttest unterzogen werden.

Mit großer Sorge beobachten viele Branchen die Expansion kommunaler Unternehmen in Deutschland. So hat ihr Umsatz in 2014 mit 314 Milliarden Euro einen neuen Rekord erreicht. Der Anteil der Kommunalen am Bruttoinlandsprodukt Deutschland beträgt inzwischen mehr als 10 Prozent. Diese Zahlen bestätigen einen zweifelhaften Trend: Seit Jahren nimmt die staatliche Wirtschaftstätigkeit auf kommunaler Ebene kontinuierlich zu und hat sich innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitraumes verdoppelt.

Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, sieht die Entwicklung kritisch: „Zu Recht beklagen Unternehmen verschiedener Branchen die Auftragsverlagerung von mittelständischen Firmen zu Staatsunternehmen. Solche Vergaben sind nämlich nicht das Ergebnis von Wettbewerb, transparenten Ausschreibungsverfahren oder besseren Angeboten. Vielfach wird der Wettbewerb über In-House-Vergaben und interkommunale Zusammenarbeit ganz ausgeschaltet. Eine Überprüfung der Vergabe oder der kommunalen Gebührensetzung durch Kartellbehörden wird ausgerechnet durch das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen verhindert, mit der Folge, dass der gesamte Mittelstand als potentieller Marktteilnehmer benachteiligt wird.“

Besonders deutlich wird die Wettbewerbsverzerrung bei der Besteuerung. Hier werden private Unternehmen im Vergleich zu staatlichen Anbietern massiv diskriminiert. Die Befreiung kommunaler Unternehmen von der Umsatzsteuer verschafft diesen oft einen Preisvorteil, der dem Mittelstand keine Chance lässt. Milliarden an Umsatzsteueraufkommen werden so „vermieden“. Während aber Steuervermeidung durch private Unternehmen etwa durch Sitzverlagerung ins Ausland heftig kritisiert wird, findet die Steuervermeidung von Staats wegen kaum öffentliche Beachtung.

BDE-Präsident Peter Kurth unterstreicht die Notwendigkeit der Allianz: „Ich freue mich, dass sich unsere Verbände im „Bündnis fairer Wettbewerb“ zusammengefunden haben. Bundesweit machen die Unternehmen unterschiedlicher Branchen tagtäglich ihre Erfahrungen in der Konkurrenz mit kommunalen Unternehmen. Dabei stellen die Firmen regelmäßig fest, dass kommunale Unternehmen vielfach privilegiert sind. Wenn aber in der politischen Auseinandersetzung Gerechtigkeit eine zunehmende Rolle spielen soll, dann muss man auch zur Kenntnis nehmen, dass Mittelständler es als ungerecht empfinden müssen, dass sie von Gebietskörperschaften, die sie mit ihren Steuern und Abgaben finanzieren, zunehmend verdrängt werden. Das „Bündnis fairer Wettbewerb“ wird hier künftig die Anliegen des Mittelstandes deutlich und sachgerecht zur Sprache bringen. Es geht uns um das Bewahren der Strukturen sozialer Marktwirtschaft. Ich danke den Vertretern der kooperierenden Verbände für ihre Bereitschaft, sich aktiv für mehr Chancengleichheit in der Wirtschaft einzusetzen.“ Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) ergänzt: „Auch in der IT-Branche spüren mittelständische IT-Anbieter zunehmend diese Problematik eines verschobenen Wettbewerbsumfeldes. Deshalb unterstützen wir gerne dieses wichtige Bündnis.“

Die Verbändeallianz „Bündnis fairer Wettbewerb“ hat sich am 23.05.2017 in Berlin getroffen. Hierzu gehören bisher: der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks, der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e. V., die Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. (BDSV), der Verband der Bayerischen Entsorgungsunternehmen e.V. (VBS), der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e.V., der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V., der Verband Deutscher Metallhändler e.V. und der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi).

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Politik Recht Gesellschaft

IT-Mittelstand begrüßt Entscheidung der EU Kommission zur Steuernachzahlung von Apple

Aachen/Brüssel 30.08.2016 – Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, fordert Irland auf, 13 Milliarden Euro unbezahlter Steuern von Apple einzuholen. Das Hauptquartier von Apple befindet sich in Irland. Dort hatte das Unternehmen Steuervergünstigungen erhalten, die nach EU-Beihilferegeln illegal sind. Vestager erklärte, dass Apple eine effektive Steuerrate von 0,005% erhalten hat, also 50 Euro pro eine Millionen Euro Profit zahlte. Sie betont, dass die Zahlung von 13 Milliarden Euro keine Strafe gegen Apple sei, sondern die unbezahlten Steuern, welche das Unternehmen noch schuldig ist.

Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) erklärt: „Wir begrüßen die Entscheidung der Europäischen Kommission. Europäische IT-Unternehmen möchten sich auf Augenhöhe mit amerikanischen Unternehmen im Wettbewerb messen. Es ist inakzeptabel, dass unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu 40% Steuern zahlen, während multinationale Konzerne Angebote bekommen, praktisch keine Steuern zu zahlen. Wir fordern die Europäische Kommission auf, dieses unfaire Wettbewerbsverhalten zu beenden.“

Neben Apple gibt es weitere EU Untersuchungen gegen Amazon, Starbucks, McDonald“s und Fiat Chrysler Automobile, welche vermeintlich besondere Steuerangebote in einigen Mitgliedsstaaten erhalten haben sollen. Zuletzt hatte die US Regierung in Unterstützung der multinationalen Konzerne interveniert. Am 24. August veröffentlichte das amerikanische Finanzministerium ein Whitepaper ( http://bit.ly/2c6GZfc ), in dem sie den Ansatz der Kommission als unvereinbar mit internationalen Normen bezeichnen und fordern, keine rückwirkenden Forderungen an multinationale Konzerne zu stellen. Trotz des amerikanischen Drucks wird erwartet, dass die heutige Entscheidung der EU Kommission einen grundsätzlichen Präzedenzfall gegen die Steuervermeidung multinationaler Konzerne darstellen wird.

„Wenn nationale Regierungen multinationalen Großkonzernen besonders niedrige Zinsen bieten, ist das ein Schlag gegen die europäische Wirtschaft, besonders gegen KMU. Natürlich generieren sie so Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen in bestimmten Ländern, aber sie opfern die Chancen der kleinen und mittelständischen Unternehmen am Wettbewerb teilzunehmen und zu wachsen. Diese Praxis ist kurzsichtig und wird letztendlich Europa und seinen Unternehmen schaden. Die Entscheidung der Kommission ist ein wichtiger Schritt für Europa, um seine KMU zu unterstützen“ erklärt Grün.

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TIMBERFARM informiert – Kautschukindustrie – LANXESS Partnerschaft mit INEOS?

LANXESS will und muss seine Produktion von synthetischem Kautschuk neu organisieren und aufstellen. Der Spezialchemie-Konzern, der zu den weltweit größten Produzenten von synthetischem Kautschuk zählt und rund einen Drittel seines Umsatzes in diesem Bereich erzielt, tut sich seit einiger Zeit schwer, die hochkomplexe und deshalb auch kostenintensive Sparte den veränderten Wirtschafts- und Marktbedingungen anzupassen.

Möglicherweise zeichnet sich nun eine zukunftsorientierte Lösung mit INEOS ab. INEOS, mit über fünfzig Milliarden US$ Jahresumsatz ein globaler Player der Chemie Branche, und LANXESS kennen sich gut, denn LANXESS bezieht einen Großteil seiner petro-chemischen Rohstoffe vom Chemieriesen.

Die derzeit noch diskutierte Partnerschaft nennt sich “Rückwärts-Integration”. Gemeint ist damit, dass die zukünftige partnerschaftliche Produktion von synthetischem Kautschuk auf “eigenen” Vormaterialien aufbauen könnte. Ob die angestrebte Partnerschaft Realität wird, ist derzeit noch offen, denn auch andere potentielle Partner, allen voran der Saudische Ölkonzern Aramco und der russische Chemiehersteller NKNK, buhlen um eine Partnerschaft mit LANXESS.

Laufend neu Informationen aus der Welt des Kautschuks finden Sie auch bei der TImberfarm unter https://www.facebook.com/Timberfarm

TIMBERFARM GmbH ist eine in Düsseldorf ansässige international tätige Rohstoffgruppe, welche Erfahrungen speziell in der Produktion und dem Handel von und mit Naturkautschuk und Kautschukholz hat.

Kontakt
Timberfarm GmbH
Johannes Koch
Friedrich-Ebert-Str. 31
40210 Düsseldorf

info@timberfarm.de
www.timberfarm.de

Sonstiges

Kolumbien erneuerte in den vergangenen fünfeinhalb Jahren über 3 Milliarden Kaffeesträucher

Kaffee-Ernte und Produktivität stiegen in den letzten 12 Monaten um über 27%; durchschnittliches Alter der kolumbianischen Kaffeeplantagen sinkt von 12,4 auf 7,3 Jahre; Kredite mit einem Volumen von 550 Mio. Dollar wurden für 208.734 kleine Kaffeebauern zur Erneuerung von über 178.000 Hektar bearbeitet

Kolumbien erneuerte in den vergangenen fünfeinhalb Jahren über 3 Milliarden Kaffeesträucher

(Mynewsdesk) BOGOTA, COLOMBIA — (Marketwired) — 07/17/14 — Zwischen Januar 2009 und Juni 2014 erneuerte Kolumbien, der weltweit größte Produzent von mildem Arabica-Kaffee, insgesamt 3,05 Milliarden Kaffeesträucher, was einer beispiellosen Transformation der Produktion bei perennierenden Pflanzen entspricht, von der Kaffeebauern und Kaffee erzeugende Betriebe unterschiedlichster Größe profitieren werden.

Diese Anstrengung ist Teil einer Strategie, die Produktivität der kolumbianischen Plantagen zu steigern, gegen Rostpilz vorzugehen und die Kaffeebauern besser auf Klimaänderungen vorzubereiten, die derzeit die Landwirtschaft in Kolumbien und weltweit beeinträchtigen. Insgesamt wurden 575.000 Hektar — 60% der Plantagenfläche in Kolumbien — mit neuen Sträuchern und geringerem Baumabstand bepflanzt, was eine zusätzliche Modernisierung der Kaffeeplantagen ermöglicht.

Von den insgesamt neu angepflanzten Kaffeesträuchern gehören 74% bzw. 2,26 Milliarden Sträucher zu Sorten, die gegen Rostpilz resistent sind. Im gleichen Zeitraum sank das durchschnittliche Alter der Kaffeesträucher von 12,4 auf 7,3 Jahre, was jüngere und produktivere Kaffeeplantagen zur Folge hat.

Diese bedeutende Umstrukturierungspolitik im Kaffeesektor wurde aufgrund der durch heftigen Regen („ola invernal“) verursachten Schäden im Gefolge des Wetterphänomens La Niña umgesetzt und intensiviert. Die vor allem zwischen 2009 und 2012 auftretenden Wetteränderungen führten zu einem Anstieg von über 30% bei Rostinfektionen und einen deutlichen Rückgang der Sonnenstunden, was in diesen Jahren seinerseits zu einem bedeutenden Rückgang der Produktivität der Plantagen und des Produktionsvolumens führte. In diesem Zeitraum wurde das Programm zur Erneuerung der Kaffeeplantagen beschlossen und umgesetzt, um die vorhandenen Hektar auf neue resistente Arabica-Kaffeesorten umzustellen, die von Cenicafé, dem Forschungszentrum des kolumbianischen Kaffeebauernverbands (FNC), entwickelt wurden.

Diese langfristigen Anstrengungen zeigten nun erste bedeutende Resultate über die letzten beiden Jahre – einer Frist, nach der viele junge, erneuerte Plantagen in den Produktionszyklus übergehen.

Kaffeeproduktion steigt weiterhin dank Erneuerungen

Im Juni 2014 erreichte die Kaffeeproduktion in den letzten 12 Monaten 11,5 Millionen Säcke, was 27% über dem Vorjahreszeitraum liegt. Die durchschnittliche Produktivität der Plantagen stieg von 11,1 Säcken grüner Kaffeebohnen pro Hektar auf 14,5 Säcken, was einem Anstieg von 31% entspricht. Dies wird als Indikator gedeutet, dass die Ernterträge mit Beginn der Produktion in erneuerten Plantagen weiter steigen werden.

Zudem stieg die Produktivität im Kaffeeanbau aufgrund der Arbeit von über 1500 Beratern vor Ort, des Kaffeebauernausschusses des FNC, der wissenschaftlichen Arbeit von Cenicafé und staatlicher und privatwirtschaftlicher Partnerschaften, die vom Dachverband mithilfe der Provinz- und Lokalregierungen sowie der Kunden, Privatunternehmen und internationalen Hilfsorganisationen umgesetzt wurden, die zusätzliche Ressourcen beisteuerten und Anstrengungen leisteten.

Dank dieser fortgesetzten Investitionen in die Produktivität überstieg der Produktionstrend der ersten Jahreshälfte 2014 die entsprechenden Werte in den Vorjahren.

Über den kolumbianischen Kaffeebauernverband (FNC)

Die FNC ist eine gemeinnützige Organisation. Sie wurde 1927 gegründet und vertritt mehr als 500.000 Kaffee erzeugende Familien. Der Verband gilt als eine der größten ländlichen Organisation der Welt. Seine Aufgabe ist die Verbesserung des Wohlstands und der Lebensqualität der kolumbianischen Kaffeeproduzenten. Im Rahmen des Programms ?Sustainability that Matters?(R) hat die FNC integrale Nachhaltigkeitsrichtlinien im Hinblick auf die Kaffeebauern entwickelt, die Initiativen bezüglich der Produktion, Gesellschaft und Umwelt umfasst. Außerdem betreibt der Verband wissenschaftliche Forschung, Technologietransfer sowie soziale und industrielle Prozesse, die der Unterstützung der Erzeugung und Vermarktung kolumbianischen Kaffees dienen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

www.federaciondecafeteros.orgwww.cafedecolombia.com

Pressekontakt:
Diana Pardo
diana.pardo@newlink-group.com

=== Kolumbien erneuerte in den vergangenen fünfeinhalb Jahren über 3 Milliarden Kaffeesträucher (Bild) ===

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Gewaltige Marktanteilsverschiebungen im deutschen Handel bis 2025/30

Der Stationäre Ladenhandel am Ende?

Die Digitalisierung des Handels – und das heißt im Moment vor allen Dingen Internet & E-Commerce – war und ist der entscheidende Schritt zum Wandel des Handels in der heutigen Zeit. So dürfte im Jahre 2013 der Anteil des Onlinehandels am Einzelhandel im engeren Sinne mit ca. 40 Milliarden Euro Umsatz bei etwa 9 Prozent liegen. Da jedoch im Bereich Lebensmittel die Anteile bisher noch äußerst gering ausfallen, wird der Anteil des Onlinehandels im Non-Food-Handel im Jahre 2013 circa 16 Prozent erreichen. In Ergänzung dazu sei erwähnt, dass im Non-Food- Segment bei stagnierenden bzw. sogar sinkenden Umsätzen der Onlinehandel den stationären Handel in einzelnen Branchen regelrecht verdrängt, dazu später mehr.

Bemerkenswert ist, dass bei näherer Untersuchung der stationäre Ladenhandel mit seinem eigenen Onlinehandel nach früheren starken Gewinnen mittlerweile auf dem Rückzug ist und die Internet-Pure-Player mit momentan über 35 Prozent diese wie auch die Katalogversender inklusive Teleshopping zurückdrängen. Lediglich die Hersteller weisen in ihren Onlineverkäufen noch wachsende Anteile auf, so das IfH/ECC in aktuellen Untersuchungen.

Wie geht es weiter? Wie sehen die Marktprognosen aus? Dazu hat die Ulrich Eggert Consulting in Köln gerade sowohl eine kostenlose Kurz-Studie unter www.ulricheggert.de/kostenlosestudien wie auch die umfassende Kaufstudie MEGATRENDS HANDEL ll – TRENDUPDATE 2025/30 herausgegeben.

Die IfH Retail Consultants haben in ihren aktuellen Prognosen bis 2017 drei verschiedene Szenarien zugrunde gelegt. In einer pessimistischen Variante dürfte der Onlinehandel im Jahr 2017 immerhin 45 Milliarden Euro Umsatz „machen“, in einer optimistischen Variante jedoch sogar 75 Milliarden Euro. Eine Prognose des bvh, die noch etwas optimistischer an die Prognosen herangeht, sieht für 2017 etwa 77 Milliarden Euro Umsatz voraus und für 2019 sogar 100 Milliarden Euro, jedoch jeweils inklusive eines kleineren Anteils klassischen Katalogversandes.

Eine Vertiefung der Diskussion hinsichtlich der einzelnen Betriebsformen des Handels würde zu der Erkenntnis führen, dass vor allen die Formen in Zukunft leiden, die rein waren-orientiert ihre Geschäfte gestalten, dass aber diejenigen, die vertriebs- und damit konzept-orientiert vorgehen i.d.R. ihre Zukunft noch vor sich haben.
Der klassische Handel wird immer mehr zur Hülle seiner Funktionen wird, die dann immer häufiger auch noch andere für ihn erledigen. Der institutionelle Handel wird durch den funktionellen Handel ersetzt, also das Ladengeschäft wird durch eine Vertriebsfunktion für Produkte/Leistungen von XYZ abgelöst. Der Handel schränkt etwa im Rahmen von Vertikalisierung durch Aufgabe von Verantwortungsbereichen seine Eigenständigkeit ein, gewinnt aber Freiheiten und vor allem auch Erträge und bewahrt so seine Selbstständigkeit, z. B. in einem System. Diese Entwicklungen zeichnen sich im Markt ab als Trends, genauso sind das aber auch zweifelsohne die Strategien, die die klassischen Handelsunternehmen für sich entwickeln und vorantreiben müssen, um im Wettbewerb in Zukunft überhaupt noch bestehen zu können. Dabei begegnen sich jedoch immer mehr Unternehmen, die nicht aus der eigenen Wirtschaftsstufe kommen bzw. die althergebrachten Wirtschaftsstufen lösen sich auf. Dabei können klassische Ladengeschäfte aber auch generell kleiner werden, sie werden zu Präsentationspunkten, zu Schaufenstern, in denen z. B. weit mehr als dort ausgestellt per Internet gekauft werden kann mit umgehender Anlieferung nach Hause.

Der Kampf um das Geld der Verbraucher wird immer schärfer, da die Nettorealeinkommen nicht oder kaum steigen, das Flächenangebot aber nicht zurückgenommen, sondern eher weiter ausgeweitet wird und das Internet als völlig neue Vertriebsform hinzugekommen ist und weitere Anteile gewinnen wird – und das ohne Investitionen in neue Verkaufsflächen.

Die Fachvertriebe – das sind der nicht-filialisierte Fachhandel, Filialisten des Fachhandels, Fachmärkte sowie Kauf- und Warenhäuser – wiesen in 1990 noch 55 Prozent Marktanteil und damit die klare Mehrheit im Vertrieb von Konsumgütern in Deutschland auf. Dieser Anteil ist bis 2010 auf etwa 46 Prozent abgesunken und dürfte im Jahre 2030 nur noch zusammen 37 Prozent aufweisen. Allein bezogen auf den Fachhandel inklusive seiner Filialisten ist ein Abstieg von 42 Prozent im Jahr 1990 über 29 Prozent im Jahr 2010 auf prognostizierte 22 Prozent im Jahr 2030 abzusehen. Die bisherige Stabilität des Fachvertriebes wurde so gesehen durch die starke Expansion der Fachmärkte aufgefangen bzw. übertüncht.

Versender im funktionellen Sinne heißen Distanz-Handel und das bedeutet, dass sie nicht unbedingt aus dem klassischen Versandhandel heraus kommen, sondern als Unternehmen – ob ehedem stationärer Handel, Industrieunternehmen, Internet-Pure-Player oder eben auch „Alt“-Versender – ihre Ware auf Distanz zum Verbraucher unter Einschaltung von i.d.R. Logistikunternehmen bringen.

In Vorausschau für das Jahr 2030 sind Warenhäuser mit 1% Anteil zur Restgröße geworden, SB-Warenhäuser folgen auf dem Fuße, Discounter verlieren ebenfalls leicht, aber der funktionelle Versandhandel dürfte bei einem Gesamt-Anteil von etwa 27% liegen und dabei einen Anteil von etwa 5 (bis 10?) beinhalten, der nicht auf klassischem Warenversand basiert, sondern auf elektronischem Versand. Das sind einerseits elektronische Dateien wie Bücher, Musik und Software, aber andererseits spezielle Software für 3D-Drucker verbunden mit Lizenzen. Gemeint ist damit, dass in Zukunft der Handel oder gar der Verbraucher auf der Basis von Softwarebezug selber verkaufsfertige Artikel im dreidimensionalen Verfahren „ausdruckt“, diese an den Endverbraucher weiterreicht bzw. verkauft oder aber, dass dieser Verbraucher die Produkte eben selbst im eigenen Haushalt herstellt. Dieser Weg wird langfristig eine immer größere Bedeutung haben; er ist heute auf der Stufe wie das Thema Internet im Jahre 1997 / 1998: Viele kannten es, einige fanden es zumindest interessant, aber die Marktbedeutung war praktisch noch gleich null. Die weitere Entwicklung kennt man.

Diese Technologie wird zeigen, dass weitere Verkaufsflächen im Handel völlig überflüssig sind und es wird zu einer entscheidenden Verdrängung von „schlechten Flächen“ durch „gute Flächen“ kommen, wobei das von Ort zu Ort durchaus sehr unterschiedlich sein kann, da auch die Betriebstypen bzw. -formate der einzelnen Unternehmen, Branchen und sogar Wirtschaftsstufen hierbei eine große Rolle spielen können. Der Flächenüberhang, der heute mindestens ein Drittel aller Handelsflächen umfasst, dürfte auf über 50 Prozent steigen und damit nicht dazu beitragen, dass die Ertragslage dann existierender stationärer Händler unbedingt „durch die Decke stößt“! Ein breiter „Einstieg“ als Investor in Handelsimmobilien sollte unter diesen Umständen gut überlegt werden.

Die komplette Kurz-Studie mit ca. 20 Seiten Umfang einschließlich detaillierter Marktanteilsprognosen und vier Grafiken steht unter dem Stichwort „Gewaltige Marktanteilsverschiebungen …“ zum kostenlosen Download bereit auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien.

Die Kurz-Studie bietet aber nur einige wenige wesentliche Ergebnisse der gerade im Herbst 2013 erschienenen Studie MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30 der Ulrich Eggert Consulting, Köln. Ein Detailangebot zur Studie, die insgesamt etwa 400 Seiten mit etwa 140 Übersichten und Abbildungen umfasst und auf der Studie „Megatrends 2020: Handelstrends“ aus 2011 aufbaut, gibt es auf www.ulricheggert.de.

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch einige aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

Kontakt:
Ulrich Eggert Consulting
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234 943937
mail@ulricheggert.de
www.ulricheggert.de