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GS YUASA bestückt erstes Dual Chemistry Energiespeichersystem im Container

Sichert bei der Versorgung durch erneuerbare Energien ab

GS YUASA bestückt erstes Dual Chemistry Energiespeichersystem im Container

Die Energiespeicherplattform ADEPT funktioniert mit einer Batterie-Kombination von GS YUASA.

Düsseldorf, Februar 2019 – GS Yuasa Battery Europe Ltd hat die weltweit erste Energiespeicherplattform auf Container-Basis mitentwickelt und -gebaut. Eine Kombination aus Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien speist hier einen Energiewandler und kontrolliert die Einspeisung von lokal erzeugter erneuerbarer Energie ins Netz. Das Dual Chemistry System vereint die Vorteile beider Batterietechnologien: die schnelle Speicherfähigkeit von Lithium-Ionen-Zellen sowie die Entladedauer über eine langen Zeitraum von Blei-Säure-Batterien. Damit bietet es eine äußerst wirtschaftliche und nachhaltige Lösung, denn beide Typen kommen dort zum Einsatz, wo sie ihre Vorteile ausspielen.

Der Einsatz der Plattform ADEPT funktioniert ganz unkompliziert, da das System in einem eigenständigen Seefracht-Container untergebracht ist. Damit lässt es sich schnell in jede Microgrid-Konfiguration für erneuerbare Energien integrieren und benötigt keinen zusätzlichen Innenraum.
Die Plattform verfügt über zwei Batteriesysteme von GS YUASA: ein Lithium-Ionen-Batteriesystem mit 75kWh inklusive 36 LIM50-Modulen sowie ein ventilgeregeltes Blei-Säure-Batteriesystem mit 250kWh inklusive 240 SLR500-Zellen. Beide Systeme sind an eine bidirektionale 100kW-Energieumwandlungs-Unit sowie an vollständige Überwachungs- und Batteriemanagementsysteme angeschlossen.

Das Dual-Chemistry-Batteriesystem von GS YUASA, das ADEPT nutzt, speichert die von Windkraftanlagen erzeugte Energie sowie die Energie der Solarpanels auf dem Dach des Containers. Diese erneuerbaren Energien werden dann, kontrolliert durch den ADEPT Microgrid-Manager, in das GS YUASA Werk eingespeist. Ziel ist es, die instabile schwankende Produktion der erneuerbaren Energien auszugleichen und optimale Sicherheit bei der Energieversorgung zu gewährleisten.

Für die Entwicklung der Plattform ADEPT (Advanced multi-Energy management and oPTtimisation time shifting platform) arbeitete GS YUASA mit der Infinite Group, der University of Sheffield und Innovate UK zusammen. Gebaut wurde das System in der Batterieproduktionsanlage von GS YUASA im Rassau Industrial Estate in Ebbw Vale, Wales, Großbritannien.
Das erste Projekt dieser Art war ein voller Erfolg und erfüllte alle gesetzten Ziele inklusive Leistung und Kosten. In 2019 wird das Energiespeichersystem in weiteren Projekten in Südwales zum Einsatz kommen.

GS YUASA ist einer der größten Hersteller und Lieferanten von wiederaufladbaren Batterien mit Produktionsstätten weltweit und einem weitreichenden Marketing- und Distributionsnetzwerk in Europa. Das breite Angebot an Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien deckt die meisten bekannten Industrie-Applikationen ab, wie Sicherheits- und Alarmsysteme, USV- und Notlichtsysteme sowie OEM-Ausrüstung. Zu den drei Geschäftsbereichen zählen neben Industrial (Industriebatterien für Standby- und zyklische Anwendungen) die Bereiche Automotive und Motorcycle (Automobil- und Motorrad-Starterbatterien).
Die GS YUASA Battery Germany GmbH, gegründet 1983 als YUASA Battery (Europe) GmbH, hat ihren Sitz in Düsseldorf und betreut von dort aus 15 Länder innerhalb Europas.
GS YUASA ist offizieller Club95-Partner von F95 Fortuna Düsseldorf.

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REC: Solarmodule für „schwimmende“ Solarinstallationen geeignet

München, 18.06.2015 – Die Solarmodule von REC, Europas größte, Marke für Solarmodule, eignen sich jetzt auch für den Einsatz in „schwimmenden“ Solarinstallationen. Umfangreiche Testergebnisse belegen, dass die Module beim Einsatz in derartigen Anlagen dieselben Standards hinsichtlich Leistung, Zuverlässigkeit und Qualität erfüllen, wie bei „klassischen“ Dach- oder Freiflächenanlagen. REC weitet deshalb die Produkt- und Performance-Garantie für seine Module auf den Einsatz in schwimmenden Solaranlagen aus. Aufgrund der hohen Qualität der REC-Module können sich Investoren und Nutzer langfristig auf die Leistungsfähigkeit und den Output entsprechender Anlagen verlassen.

Durch die kontinuierlich sinkenden Preise für Solarenergie – allein in den vergangenen sechs Jahren haben sich die Kosten halbiert – erreicht Solarstrom in immer mehr Ländern weltweit Netzparität. Marktanalysten gehen deshalb davon aus, dass Solarenergie mit prognostizierten Stromgestehungskosten von dann nur noch zwei bis vier Eurocent pro Kilowattstunde bis zum Jahr 2050 zur weltweit wichtigsten Energiequelle wird. Nach Schätzungen wird die weltweit installierte Photovoltaikleistung von derzeit 150 Gigawatt (GW) bis zum Jahr 2050 auf 4.600 GW ansteigen. Das größte Hindernis für den weiteren Anbau könnten in Zukunft die zunehmend knapperen Flächen werden. Insbesondere in Ländern und Regionen wie Japan, die US-Ostküste, England oder Hong Kong, in denen Land schon jetzt ein knappes und teures Gut ist, sind deshalb alternative Lösungen erforderlich.

Solarenergie auf dem Wasser hat enormes Potenzial

In Zukunft sind auf dem Wasser Installationen von wenigen Kilowatt (kW) bis hin zu großen Anlagen mit mehreren Megawatt (MW) möglich, die tausende Haushalte mit Energie versorgen können. Grundsätzlich eignen sich die unterschiedlichsten stehenden Gewässer für die Installation schwimmender Solaranlagen. Beispiele sind Abwasserteiche in Wasseraufbereitungsanlagen oder Chemiefabriken, Vorratsbecken in landwirtschaftlichen Betrieben oder Weinbergen, Staudämme oder Aquakulturen. Entsprechende Wasserflächen sind in großer Anzahl in fast allen Ländern der Erde vorhanden. Durch die Mehrfachnutzung der Gewässer werden diese zudem besser ausgelastet und in ihrem Wert gesteigert.

In Deutschland könnte die Anwendung zudem auf den zahlreichen künstlichen Seen in den (ehemaligen) Braunkohleabbaugebieten in der Lausitz oder im Rheinland attraktiv sein. Bereits auf einer Wasseroberfläche von einem Quadratkilometer (km²) – das entspricht mit 0,036 Prozent einem verschwindend geringen Anteil der Wasserfläche des Lausitzer Seenlands – lässt sich eine Anlage mit einer Leistung von 87 Megawatt installieren. Allein mit einer solchen Anlage können im Jahr 74 Gigawattstunden (GWh) Eleketrizität erzeugt werden. Damit lässt sich der jährliche Strombedarf von mehr als 21.000 deutschen Durchschnittshaushalten decken.

Geringere Energiekosten für Wasseraufbereitungsanlagen

Wasseraufbereitungsanlagen haben einen hohen Energiebedarf und gleichzeitig große Wasserflächen zur Verfügung. Mithilfe einer „schwimmenden“ Solarinstallation können sie deshalb ihre Energiekosten deutlich reduzieren. Dazu kommt, dass die Pacht- oder Mietkosten für ungenutzte Wasserflächen in der Regel niedriger als bei Landflächen ausfallen dürften. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Energiequellen noch weiter. Die Eigentümer entsprechender Wasserflächen können durch die Vermietung ihrer Gewässer so eine zusätzliche Einkommensquelle erschließen.

Weitere positive Nebeneffekte bei Wasseraufbereitungsanlagen: Die Module auf der Oberfläche dunkeln das Wasser ab. Dadurch findet im Wasser weniger Fotosynthese und damit Algenbildung statt. Darüber hinaus reduzieren schwimmende Solarinstallationen die Verdunstung. Das ist insbesondere in Gegenden mit Wassermangel wie Kalifornien ein zusätzlicher positiver Aspekt.

„Auch weil es weltweit erst wenige Referenzprojekte gibt, sind Solarinstallationen auf Wasseroberflächen für viele Investoren noch Neuland. Wir freuen uns deswegen sehr, die Produkt- und Performancegarantie für unsere Module auf den Einsatz in „schwimmenden“ Solarinstallationen auszudehnen. Damit erhöhen wir die Sicherheit für die Investoren und Nutzer entsprechender Anlagen“, kommentiert Luc Grare, Senior Vice President Sales and Marketing EMEA bei REC.

Bewährte REC-Qualität für „schwimmende“ Solaranlagen

„Schwimmende“ Solaranlagen lassen sich vergleichsweise einfach implementieren. Für die Montage ist in der Regel keine Schwerlastausrüstung notwendig. Als eine erste Anwendung sind die Module von REC nachweislich bei einem Salzgehalt des Wassers bis 25mS/cm bei 25° Celsius (15 PSU) für den Einsatz auf den patentierten „schwimmenden“ Pontons Hydrelio des französischen Anbieters Ciel et Terre geeignet. „Schwimmende“ Solarinstallationen sind anderen dynamischen Belastungen ausgesetzt als Anlagen an Land. REC hat seine Module und Bauteile deshalb umfassenden Tests – unter anderem Salznebelkorrosionstests, umfangreiche Vibrationen, längeres Eintauchen oder UV-Belastungen – in echten und simulierten Umgebungen unterzogen. Das Eintauchen wurde nach dem spezifizierten IP67 Standard durchgeführt.

Weitere Informationen über REC gibt es unter www.recgroup.com/de.

REC ist die größte europäische Marke für Solarmodule und hat bis Ende 2014 bereits mehr als 15 Millionen Solarmodule produziert. Mit der integrierter Fertigung von Polysilizium zu Wafern, Zellen, Modulen sowie mit schlüsselfertigen Lösungen trägt REC dazu bei, den weltweit wachsenden Strombedarf zu decken. Mithilfe eines Vertriebs- und Partnernetzwerks aus Distributoren, Installateuren und EPCs werden Module von REC weltweit vertrieben und installiert. REC wurde 1996 gegründet und ist ein Bluestar Elkem-Unternehmen mit Hauptsitz in Norwegen sowie operativen Geschäftssitz in Singapur. Im Geschäftsjahr 2014 haben die 1.800 Mitarbeiter von REC einen Umsatz von 680 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Mehr über REC auf www.recgroup.com/de.

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REC baut Zusammenarbeit mit IKEA aus

Solar-Dachanlage übernimmt im Ernstfall auch Notversorgung in der Umgebung

München, 31. März 2015: Die Solarmodule von REC, Europas größtem Solarmodulhersteller, erzeugen nun auch sauberen Strom auf einem IKEA-Dach im japanischen Sendai / Präfektur Miyagi. Der weltweit tätige Einrichtungskonzern setzt den dort erzeugten Strom vor allem für die Beleuchtung, die Lüftungsanlage, das Sicherheitssystem des Gebäudes sowie für mit Strom betriebene Fahrzeuge wie Gabelstapler ein. Das Besondere an der Anlage ist jedoch, dass sie gleichzeitig als „Microgrid“ angelegt ist. Bei einem zum Beispiel durch eine Naturkatastrophe verursachten Stromausfall kann die erzeugte Solarenergie deshalb für die Notversorgung in der Umgebung verwendet werden. Damit nimmt die Anlage eine wichtige Rolle im Notfallversorgungsplan der stark erdbebengefährdeten Region ein.

Für die 479,4 Kilowatt-Peak-Solaranlage wurden 1.880 Solarmodule der REC Peak Energy Serie installiert. Damit können im Jahr mehr als 500.000 Kilowattstunden (kWh) sauberer Energie produziert werden. Solarmodule von REC sind bereits bei einer Reihe weiterer Solaranlagen von IKEA auf der ganzen Welt – unter anderem in Deutschland – im Einsatz. Die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der REC Solarmodule überzeugte auch für dieses IKEA-Haus in Japan. Das Projekt ist Teil von IKEAs weltweiter Strategie, möglichst viel Strom mithilfe erneuerbarer Energien zu erzeugen. Die riesigen Dachflächen auf den IKEA-Märkten eignen sich dafür gerade in sonnenreichen Gegenden besonders gut.

Neben finanziellen und ökologischen Aspekten spielt bei der Installation von Erneuerbaren Energien in Japan auch die Notfallversorgung bei Naturkatastrophen eine große Rolle. So ist die Anlage in Sendai Teil eines Smart Energy-Konzepts. Dadurch kann IKEA den mit den REC-Modulen erzeugten Strom im Falle einer Katastrophe für die Notversorgung von wichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Schulen beisteuern.

„Es freut uns sehr, dass IKEA Japan REC-Module für dieses innovative Smart Energy Projekt in Sendai ausgewählt hat“, sagt Go Sekiguchi, Director von REC in Japan. „REC liefert zuverlässige und qualitativ hochwertige Module, mit denen Solaranlagen über eine sehr lange Lebensdauer ausfallsicher betrieben werden können. Die große Zuverlässigkeit der Module ist gerade bei einer Anlage wie der in Sendai wichtig, die für den Fall einer Naturkatastrophe auch für die Notversorgung der Region vorgesehen ist. Für uns ist es eine Ehre, einen Beitrag zu dieser wichtigen Aufgabe zu leisten. Gleichzeitig ist das Projekt ein weiterer Beleg für die Expertise und den Erfolg von REC bei Solaranlagen für den gewerblichen Eigenverbrauch.“

Japan gehört zu den größten Solarmärkten weltweit. Infolge der Nuklearkatastrophe von Fukushima ist die Nachfrage nach Solarenergie deutlich gestiegen. Den größten Marktanteil hatten lange Zeit Anlagen auf Wohnimmobilien (Residential-Segment). Im Zuge der reduzierten Einspeisevergütung in Japan spielen zunehmend auch gewerbliche Anlagen eine größere Rolle. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie mit dem Eigenverbrauch von sauberem Solarstrom ihre Energiekosten reduzieren können. Schätzungen von Marktanalysten zufolge wurden 2014 in Japan im gewerblichen Bereich Anlagen mit einer Gesamtkapazität von sechs Gigawatt (GW) zugebaut.

REC ist ein weltweit führender Anbieter von Solarenergie-Lösungen. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung bieten wir nachhaltige, leistungsstarke Produkte, Dienstleistungen und Investitionsmöglichkeiten für die Solarindustrie. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir Mehrwerte, indem wir passende Lösungen für den weltweit wachsenden Strombedarf anbieten. REC hat seinen Hauptsitz in Norwegen und ist an der Börse in Oslo (Ticker: RECSOL) gelistet. Unsere 1.800 Mitarbeiter weltweit erwirtschafteten im Jahr 2014 einen Umsatz von 680 Millionen US-Dollar. Weitere Informationen über REC finden Sie auf unserer Website www.recgroup.com.

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