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RTI auf der embedded world 2019 in Halle 4, 471

Konnektivitäts-Software für das Gesundheitswesen und Autonome Fahrzeuge und Systeme

RTI auf der embedded world 2019 in Halle 4, 471

Connext 6 von RTI für die klinische Medizintechnik sowie Autonome Fahrzeuge und Systeme.

Sunnyvale (USA)/München, Dezember 2018 – In den Fokus der embedded world 2019 (26.-28. Februar in Nürnberg) stellt Real-Time Innovations (RTI) die neueste Version seiner Konnektivitäts-Software, Connext 6. Sie wurde speziell für komplexe autonome Systeme mit großen Datenmengen entwickelt, u. a. autonome Fahrzeuge und klinische Medizintechnik.

Connext 6 bietet Systemarchitekten die Möglichkeit, technische Herausforderungen in komplexen autonomen Systemen zu meistern, u. a. Sensordaten mit hoher Bandbreite effektiv zu verwalten, standardisierte Schnittstellen einfach zu integrieren und die Sicherheit auch für sicherheitskritische Systeme zu optimieren.
Die neuen Funktionen sind kompatibel und interoperabel mit der RTI Connext-Produktfamilie – Connext DDS Secure, Professional, Micro und Cert. Außerdem bietet die Konnektivitätssoftware von RTI, basierend auf dem Data Distribution Service Standard (DDS), die Möglichkeit, OPC-UA in DDS-Systeme zu integrieren und DDS mit kommenden IEEE-TSN-Standards zu kombinieren.

Für den Einsatz in autonomen Fahrzeugen:
Connext 6 liefert ein datenzentrisches interoperables Framework, das alle gängigen Betriebssysteme und Prozessorfamilien unterstützt. Die RTI-Software unterstützt die Nutzung des DDS-Standards sowohl in der AUTOSAR Adaptive Platform als auch im Robotic Operating System (ROS2). Die sicherheits-zertifizierbare Version, Connext DDS Cert, erfüllt die Anforderungen von ISO 26262 ASIL-D, dem Automotive-Standard für funktionale Sicherheit. Mit DDS Secure enthält Connext 6 zudem die erste sichere Konnektivitätssoftware für Echtzeitsteuerung und autonome Anwendungen.

Für den Einsatz im Gesundheitswesen:
Connext 6 erlaubt es Unternehmen im Gesundheitswesen, Datenkonnektivität mit hoher Bandbreite in komplexen Systemen zu erreichen und damit neue Funktionen für Sensorfusion-Anwendungen bereitzustellen. IoT-Systeme im Gesundheitswesen umfassen den Transport und die Analyse beispielloser Datenmengen in Echtzeit, wobei die Zuverlässigkeit und Sicherheit des medizinischen Netzwerks erhalten bleibt. Connext DDS unterstützt zudem die Vertraulichkeit, Integrität und Zugangskontrolle zu den Daten sowie die Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Mit Connext 6 können Unternehmen im Gesundheitswesen moderne medizinische Systeme effizient entwickeln.

Die Connext 6-Produktreihe ist im ersten Quartal 2019 verfügbar.

Real-Time Innovations (RTI) bietet die Konnektivitätsplattform für das Industrielle Internet der Dinge (IIoT). Der RTI Connext® Datenbus ist ein Software-Framework, das Informationen in Echtzeit teilt und Applikationen als ein integriertes System zusammenarbeiten lässt. Es verbindet sich über Feld, Fog und Cloud. Seine Zuverlässigkeit, Security, Leistung und Skalierbarkeit haben sich bereits in den anspruchsvollsten industriellen Systemen bewiesen. Diese umfassen u. a. Medizintechnik, Automotive, Energie, Luft- und Raumfahrt, Industrieautomatisierung, Transport, SCADA, Marinesysteme sowie Wissenschaft und Forschung.
RTI zählt zu den innovativsten Anbietern von Produkten, die auf dem Data Distribution Service™ (DDS) der Object Management Group (OMG) basieren. Das privat geführte Unternehmen hat seinen Sitz in Sunnyvale, Kalifornien.

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TAITRA präsentiert Top-Produkte bei der MEDICA 2018

TAITRA präsentiert Top-Produkte bei der MEDICA 2018

Das Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) fördert den Absatz taiwanesischer Produkte im In- und Ausland. Bei der heutigen Pressekonferenz im Rahmen der MEDICA stellte TAITRA besonders innovative Produkte aus den Bereichen Medizintechnik und E-Health in den Fokus.

Düsseldorf, 13. November 2018
Fünf taiwanesische Aussteller nutzten die Gelegenheit, um ihre aktuellen Produktinnovationen vor internationalen Fachjournalisten vorzustellen. Auf Einladung von TAITRA nahmen Vertreter von HTC, Taiwan Main Orthopedics, AmCad BioMed, BAUI Biotech und Rehabotics Medical Technology auf dem Podium Platz und gaben interessante Einblicke in die ambitionierte Forschungs- und Entwicklungsarbeit in Taiwan sowie ihre neuesten Produktinnovationen.

So setzt der Konzern HTC stark auf Virtual Reality und überzeugt mit der VR-Brille VIVE gleich in zweifacher Hinsicht. Zum einen ermöglicht VIVE den Zugang zum ersten anatomischen 3D-Atlas. Auf der anderen Seite konnten mit der Brille bereits erste Erfolge in der Therapie von Höhenangst erzielt werden. Absolut innovativ ist dabei, dass die Therapie von einem virtuellen Trainer anstelle eines menschlichen Therapeuten begleitet wird.

Hochtechnisch kommen auch der Virtual Dissection Table und die chirurgischen Brillen von Taiwan Main Orthopedics daher. Der Behandlungstisch, der vollanatomische Strukturen abbildet und gleichzeitig als Röntgengerät fungiert, eignet sich sowohl für Lehrzwecke als auch für die Planung chirurgischer Eingriffe. Die intelligente chirurgische Brille ergänzt das Angebot und ermöglicht es den Ärzten, während eines minimal-invasiven Eingriffs partiell in den Körper des Patienten hineinzusehen und ein 3D-Modell von Nerven und Gefäßen darzustellen.

Dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom begegnet die AmCad BioMed Corporation mit einem neuen vielversprechenden Diagnose-Gerät. Das AmCAD-UO besteht aus einem Positionierungssystem und einer computergestützten Erkennungssoftware. Bereits nach zehn Minuten bietet das AmCAD-UO genaue Ergebnisse und sorgt so für Effizienz und Flexibilität in der Behandlung.

Das Unternehmen BAUI Biotech bringt nach zweijähriger Forschung und Entwicklung das NOVA Minimal Invasive System auf den Markt, mit dessen Hilfe sich operative Eingriffe an der Wirbelsäule optimieren lassen. Von der vielseitigen kleinen Schraube profitiert sowohl der Patient als auch der Operateur. So stabilisiert das NOVA System die Wirbelsäule effektiv und macht sich dabei die Polyaxialschrauben mit langen, zerbrechlichen Klingen zunutze.

Eine Produktinnovation aus dem Bereich Robotik präsentiert die Rehabotics Medical Technology Corporation. Um die Rehabilitation der Hände, beispielsweise nach Schlaganfällen, zu unterstützen und zu beschleunigen sowie den Patienten darüber hinaus eine praktische Hilfe in der Bewältigung ihres Alltags zu geben, wurde die sogenannte Mirror Hand entwickelt. Mit nur 750 Gramm Gewicht zählt sie mit Abstand zu den leichtesten robotorgestützten Rehabilitationsgeräten für die Hand.

Taiwan setzt auf den technologischen Fortschritt
Schon seit vielen Jahren genießt Taiwan einen hervorragenden Ruf als Standort für die Herstellung hochwertiger Geräte im Bereich Unterhaltungselektronik und Medizintechnik, den das kleine Land mittlerweile zu einem deutlichen Wettbewerbsvorteil ausbauen konnte. TAITRA setzt sich für die Unternehmen ein, die mit besonders innovativen Ideen auf den Markt drängen und fungiert dabei als Partner, Vermittler und Berater, wenn es um die Anbahnung und den Abschluss von Geschäften zwischen taiwanesischen Unternehmen und Kunden aus dem In- und Ausland geht. Auf dem TAITRA-Gemeinschaftsmessestand bei der laufenden MEDICA präsentieren gleich 15 Unternehmen ihre mit dem „Taiwan Excellence-Award“ ausgezeichneten Neuheiten.

Über TAITRA:
Bereits im Jahr 1970 wurde TAITRA als eine Non-Profit-Handelsförderungsorganisation gegründet. Von der taiwanesischen Regierung unterstützt, erschließt TAITRA neue nationale und internationale Absatzmärkte für Mitgliedsunternehmen aus verschiedenen Branchen. TAITRA hat das „Taiwan Excellence“-Label ins Leben gerufen, mit dem alljährlich besonders innovative Produkte oder Unternehmen ausgezeichnet werden. Seinen Hauptsitz hat TAITRA in Taiwans Hauptstadt Taipeh. Insgesamt verfügt die Organisation über 61 Niederlassungen weltweit. In Deutschland unterhält TAITRA zwei Büros in Düsseldorf und München.

Founded in 1970 to help promote foreign trade, the Taiwan External Trade Development Council (TAITRA) is the foremost non-profit trade promotion organization in Taiwan. Jointly sponsored by the government, industry associations, and several commercial organizations, TAITRA assists Taiwan businesses and manufacturers with reinforcing their international competitiveness and in coping with the challenges they face in foreign markets.

TAITRA boasts a well-coordinated trade promotion and information network of over 1,300 trained specialists stationed throughout its Taipei headquarters, four local branch offices in Hsinchu, Taichung, Tainan and Kaohsiung, and 60 overseas branch offices worldwide. Together with its sister organizations, Taiwan Trade Center (TTC) and Taipei World Trade Center (TWTC), TAITRA has created a wealth of trade opportunities through effective promotion strategies.

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Fachpublikum von innovativer Medizintechnik aus Taiwan begeistert

16 taiwanische Hersteller präsentierten gemeinsam auf der MEDICA/COMPAMED 2018

Fachpublikum von innovativer Medizintechnik aus Taiwan begeistert

Taiwan Biomedical Solution Spotlight der MEDICA 2018

Taiwan ist nicht nur für seine Mikroelektronik weltweit bekannt, sondern auch für eine erfolgreiche Biotechnologie- und Medizintechnikbranche. Diese genießt mittlerweile auf fast allen Erdteilen einen ausgezeichneten Ruf. Vor allem taiwanische Medizingeräte aus den Bereichen Health Care, Diagnostik und Chirurgie überzeugen durch Innovationen und hohe Zuverlässigkeit. Auf der weltgrößten Medizinmesse MEDICA/COMPAMED 2018 haben Hersteller wie ACRO Biomedical, BenQ, EPED, GBC, IVD RED, JelloX, Maisense, Plexbio, Rooti Labs, Safetran, SanNon, SYNC, TRWR, WeMED, Yi Chun Hua und YK ihre neuesten Produkte erstmals in Europa vorgestellt. Die Firmen zeigten sich sowohl vom Auftritt in Düsseldorf als auch von den erzielten Ergebnissen ebenso zufrieden wie die taiwanischen Organisationen BPIPO (Biotechnology & Pharmaceutical Industries Promotion Office) und MIRDC (Metal Industries Research & Development Centre). Beide hatten den gemeinsamen Auftritt der 16 Hersteller organisiert.

Vor allem die Veranstaltung „Taiwan Biomedical Solution Spotlights“, bei der die sechs Unternehmen BenQ, Maisense, Plexbio, Rooti Labs, TRWR sowie WeMED stellvertretend ihre Leistungsfähigkeit einem Fachpublikum präsentierten, wurde als Erfolg gewertet. Medizintechnikspezialisten aus Kliniken, Einkäufer und Journalisten konnten hier, mitunter zum ersten Mal in Deutschland, einen fachlichen Blick auf taiwanische Produktneuheiten werfen und die Anbieter im direkten Gespräch befragen. Der in Europa bereits bekannte Elektronikhersteller BenQ konnte mit seinem neuen portablen Ultraschalldiagnosegerät im 8″ Tabletformat auch als Spezialist für Medizintechnik überzeugen. Mit dem handlichen H1300 sind Ultraschalluntersuchungen zukünftig auch außerhalb von Kliniken und Arztpraxen, z. B. am Unfallort, problemlos möglich. Maisense ist ein Startup, das unter anderem Geräte zur nicht-invasiven Herz-Kreislauf-Diagnose herstellt. Ihr Freescan erstaunte das Publikum als wahres Multitalent. Das kleine Medizingerät kann – nur am Handgelenk aufgelegt – innerhalb von zehn Sekunden Herzrhythmus, Blutdruck, Arterienalter, EKG und Puls erfassen. Ebenfalls im Feld der mobilen Diagnostika unterwegs ist die Firma Rooti Labs. Ihr mobiles EKG-Messgerät überzeugt gleich dreifach leicht: leichtes Gewicht, leicht zu bedienen und leicht zu tragen – es wird einfach auf die Haut aufgeklebt. Der Clou ist allerdings ein integrierter Chip, der die gesammelten Daten per Wi-Fi an Computer oder Server übertragen kann. TRWR ist ein Hersteller aus dem Bereich bioelektronischer Medizintechnik. Ihre Entwicklung nimmt die Volkskrankheit Diabetes ins Visier. Mit der in Düsseldorf vorgestellten Technologie zur elektrischen Nervenstimulation durch Mikrostrom (MENS) lassen sich verschiedene Symptome nicht-invasiv behandeln, die im Zusammenhang mit Diabetes mellitus stehen. Aus der Welt der Chirurgie stammt die neueste Entwicklung von WeMED Bio-Tech. Das Unternehmen aus Taipeh hat mit iMET (Intra-Medullary Endo-Transilluminating) eine visuelle Hilfe für das Fixieren von Schrauben bei Knochenbrüchen entwickelt. Die helle LED markiert die Position von Schraubenlöchern auf der Knochenoberfläche. Alle Hersteller zeigten sich erfreut über die Resonanz beim Treffen mit Medienvertretern und Fachpublikum, aber auch während der gesamten Messe. Ein Besuch bei der MEDICA/COMPAMED 2019 ist für die meisten Firmen deshalb fest eingeplant.

Gemeinsamer Erfolg für BPIPO und MIRDC
Vom Erfolg der vier Tage in Düsseldorf für ihre Branche waren auch BPIPO und MIRDC überzeugt. Das Biotechnology & Pharmaceutical Industries Promotion Office (BPIPO) ist eine taiwanische Regierungsorganisation. Sie dient als Kontakt für die biomedizinische Industrie Taiwans, zu der Biotechnologie, Pharmazie und Medizingeräte gehören. BPIPO hat zwei vorrangige Ziele: zum einen die Entwicklung der biomedizinischen Industrie Taiwans zu fördern und zum anderen deren weltweit erfolgreichster Partner zu sein. Die Organisation bietet sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand für alle, die Informationen oder Unterstützung für Taiwans biomedizinische Industrie benötigen. Das Metal Industries Research & Development Centre Taiwan (MIRDC) wurde 1963 zur Erforschung und Entwicklung von Metalltechnologien und den dazugehörigen Industrien gegründet. Die gemeinnützige Organisation fokussiert sich auf sechs Forschungsfelder – Medizinische Geräte & Gesundheitspflege, Automobil, Mikrobearbeitung, Metallfertigung, Hochwertiges Equipment sowie branchenübergreifende Integration zur Steigerung der Wertschöpfung in der Metalltechnik. Der Umsatz im Jahr 2016 betrug 2,8 Milliarden US-Dollar. Die Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizinische Geräte & Gesundheitspflege (Medical Device & Healthcare) sind zahnmedizinische und orthopädische Implantate, digitale orthopädische Geräte, minimal-invasive Chirurgiesysteme, Innovationen im Bereich Gesundheitsversorgung, intelligente Medizingeräte und Smart Health Care sowie hochwertige chirurgische Instrumente.

Über BPIPO und MIRDC
Das Biotechnology & Pharmaceutical Industries Promotion Office (BPIPO) ist eine taiwanische Regierungsorganisation. Sie dient als Kontakt für die biomedizinische Industrie Taiwans, zu der Biotechnologie, Pharmazie und Medizingeräte gehören. BPIPO hat zwei vorrangige Ziele: zum einen die Entwicklung der biomedizinischen Industrie Taiwans zu fördern und zum anderen deren weltweit erfolgreichster Partner zu sein. Die Organisation bietet sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand für alle, die Informationen oder Unterstützung für Taiwans biomedizinische Industrie benötigen. Das Metal Industries Research & Development Centre Taiwan (MIRDC) fokussiert sich auf sechs Forschungsfelder – Medizinische Geräte & Gesundheitspflege, Automobil, Mikrobearbeitung, Metallfertigung, Hochwertiges Equipment sowie branchenübergreifende Integration zur Steigerung der Wertschöpfung in der Metalltechnik. Die Forschungsschwerpunkte im Bereich Medizinische Geräte & Gesundheitspflege (Medical Device & Healthcare) sind zahnmedizinische und orthopädische Implantate, digitale orthopädische Geräte, minimal-invasive Chirurgiesysteme, Innovationen im Bereich Gesundheitsversorgung, intelligente Medizingeräte und Smart Health Care sowie hochwertige chirurgische Instrumente.

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ulrich medical erweitert Geschäftsleitung

ulrich medical erweitert Geschäftsleitung

(Mynewsdesk) Ulm, Oktober 2018. Sven Erdmann und Steffen Kölsch sind als Prokuristen neue Mitglieder in der Geschäftsleitung des Ulmer Medizintechnikherstellers ulrich medical. Sven Erdmann zeichnet für den Bereich „Entwicklung und Produktmanagement“ gesamtverantwortlich, Steffen Kölsch für den Bereich „Herstellung und Lieferung“. Mit der Ernennung trägt das Unternehmen dem außerordentlichen Wachstum der vergangenen Jahre Rechnung und stellt gleichzeitig die Weichen für die weitere nachhaltige Entwicklung als stabil wachsender Arbeitgeber in der Region.

„Die Qualität unserer Produkte steht bei ulrich medical im Mittelpunkt. Durch die jeweilige Gesamtverantwortung von Sven Erdmann und Steffen Kölsch und deren gleichzeitige Aufnahme in die Geschäftsleitung stärken wir unser Qualitätsversprechen. Die von außen immer stärker auf unsere Branche einwirkende Regulation erfordert mehr qualitative Spitzenleistung, wenn wir zukunfts- und wettbewerbsfähig bleiben wollen“, erklärt Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter von ulrich medical die Ernennung der beiden neuen Mitglieder in der Geschäftsleitung.

Unter der Führung von Herrn Erdmann sollen Synergien im Umfeld der Produktentwicklung geschaffen werden. Eine besondere Herausforderung hinsichtlich der wachsenden Anforderungen im Medizintechnikmarkt und durch die Anfang 2020 verpflichtend anzuwendende neue EU-Medizinprodukteverordnung MDR (Medical Device Regulation). „Wir haben den Anspruch unsere Produkte auch in Zukunft prozess- und produktionsorientiert sicher und qualitativ hochwertig herzustellen“, so Christoph Ulrich weiter.

Steffen Kölsch wird in seinem neuen Verantwortungsbereich sicherstellen, dass sich die Lieferfähigkeit und die Qualität des Herstellungs- und Versorgungsprozesses bei ulrich medical weiter stabilisieren. Dazu Klaus Kiesel, Geschäftsführer von ulrich medical: „Wir liefern in über 50 Länder der Welt mit unterschiedlichsten Anforderungen an Produktausprägungen und Lieferbedingungen. Die Verantwortung für die gesamte Lieferkette in Herrn Kölschs Hände zu legen, unterstützt auch in diesem Bereich unsere Zukunftsfähigkeit als einer der führenden Medizintechnikhersteller, die ausschließlich in Deutschland produzieren.“

Vertrauen auf eigene Führungskräfte

Seit seiner Gründung 1912 bildet ulrich medical kontinuierlich junge Menschen in technischen und kaufmännischen Berufen für den Eigenbedarf aus und besetzt auch Positionen in der Führungsebene mit eigenen Mitarbeitern. Sven Erdmann, gelernter Diplom-Ingenieur (FH), ist seit sieben Jahren im Unternehmen und verantwortete zuletzt den Bereich Entwicklung und Produktmanagement Geräte. Steffen Kölsch, ebenfalls Diplom-Ingenieur, leitete in den vergangenen drei Jahren den Einkauf.

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Über ulrich medical

ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt seit seiner Gründung als Familienunternehmen 1912 innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf die über 100-jährige Expertise. Als einer der wenigen in der Branche setzt das Unternehmen aus Ulm auf Made in Germany und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. ulrich medical ist Spezialist in den Produktbereichen Wirbelsäulensysteme und Kontrastmittelinjektoren. Der Bereich Wirbelsäulensysteme entwickelt, produziert und vertreibt weltweit erfolgreich Implantate, die vorwiegend aus Titan gefertigt sind. Sie kommen bei Verletzungen und Erkrankungen der gesamten Wirbelsäule zum Einsatz. Auf dem Gebiet der Kontrastmittelinjektoren für CT, MRT und Angiographie bietet ulrich medical speziell entwickelte Anwenderlösungen, die Radiologen bei der modernen bildgebenden Diagnostik zuverlässig unterstützen. Ihre bedienerfreundliche Handhabung, die hervorragende Qualität und nachgewiesene hygienische Sicherheit machen sie im Praxisalltag unverzichtbar.

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Medica 2018 – Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Medica 2018 - Mit künstlicher Intelligenz zur optimalen Patientenversorgung

Der digitale Leitstand bereitet alle digitalen Informationen über Station und Patient visuell auf.

Künstliche Intelligenz bestimmt die Medizin der Zukunft und eröffnet allen Beteiligten neue Möglichkeiten auf dem Weg zur individuellen Gesundheit. Auf der Messe MEDICA vom 12. bis 15. November 2018 in Düsseldorf präsentieren die Forscher des Fraunhofer IGD neue Technologien für die virtuelle Biopsie und Kohortenanalyse unter Einbindung von künstlicher Intelligenz.

Wird ein Mensch ins Krankenhaus eingeliefert – etwa mit einem Tumor im Kopf-Hals-Bereich – ist zunächst eine umfassende Diagnose gefragt: Gestalt und Lage von Körperstrukturen wie Organen, Gewebe und Tumoren müssen in medizinischen Bilddaten erkannt und markiert werden. Bei dreidimensionalen Bilddaten wie MRT oder CT ist dies jedoch manuell extrem aufwändig und zeitintensiv. Eine spezielle Software aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung unterstützt Mediziner künftig nicht nur bei einer solchen Analyse der Bilddaten, sondern erstellt darüber hinaus automatisiert eine virtuelle Biopsie. Dafür lokalisiert und markiert das Softwaretool den Tumor, stellt ihn dreidimensional dar und analysiert die Daten. So lassen sich anschließend über hundert Parameter per Software aus den CT-Bildern eines Kopf-Hals-Tumors ziehen. Erste Ergebnisse zeigen: Die CT-Bilder können auf diese Weise nicht nur schneller analysiert werden, sondern auch Informationen liefern, die man sonst nur über einen operativen Eingriff und eine anschließende Laboruntersuchung des entnommenen Tumorgewebes gewinnen könnte. Damit ist über die Aufnahme von Organen und Körperregionen hinaus dank künstlicher Intelligenz auch die automatische Segmentierung und Analyse aufwändig zu interpretierender Bilddaten möglich.

Diagnose und Therapie im Smart Hospital

Eine weitere interessante Fragestellung, die den Arzt beschäftigt: Gibt es auffällige Zusammenhänge zwischen dem zu behandelnden Menschen und anderen Personen? Um dies zu beantworten, fassen Mediziner die Daten von Menschen mit ähnlichen Krankheitsbildern, Krankheitsverläufen oder sonstigen Ähnlichkeiten wie gleichem Alter oder Geschlecht zu Kohorten zusammen. Die Forscher am Fraunhofer IGD haben ein Softwaretool entwickelt, das den Arzt bei der Bildung geeigneter Kohorten unterstützt, diese auf signifikante Zusammenhänge durchsucht, die Attribute visualisiert und das Identifizieren klinisch interessanter Hypothesen erleichtert und beschleunigt. Statt manuell mehrerer Stunden benötigt dieser automatische Prozess nur wenige Sekunden – kostbare Zeit, die für die Behandlung des Patienten gewonnen wird. Die Einbindung künstlicher Intelligenz bei der Hypothesensuche stellt zudem sicher, dass ein möglicherweise entscheidender Faktor nicht übersehen wird.

Mit visuellem Leitstand mehr Zeit für die Patienten

Der durch das Zusammentragen aller relevanten Parameter entstehende digitale Zwilling des Patienten trägt zu einer optimierten Versorgung bei. Die visuelle Lösung Health@Hand des Fraunhofer IGD vereint alle digital zur Verfügung stehenden Daten einschließlich der Live-Vitaldaten eines Patienten in einer anschaulichen Übersicht. Als digitaler Leitstand liefert das System dem Krankenhauspersonal auf einen Klick alle relevanten Informationen und bereitet sie visuell auf. Notwendige Informationen werden so deutlich schneller erfasst. Der Leitstand begnügt sich jedoch nicht mit der Darstellung eines einzelnen Patienten, sondern zeigt ein Live-3D-Modell der gesamten Krankenhaus-Station inklusive ihres Inventars. Auf dem PC oder Tablet sehen die Ärzte und Krankenpfleger den virtuellen Zwilling der Station und wissen sofort, wo sich beispielsweise ein mobiles Röntgengerät im Augenblick befindet. Kennzahlen für die gesamte Station können entweder vollständig angezeigt oder detailliert betrachtet werden – beispielsweise für einzelne Zimmer oder über einen ausgewählten Zeitraum. Ziel ist es, das Monitoring einer Station zu vereinfachen, Störungen sofort zu erkennen und dadurch frühzeitig intervenieren zu können.

Vor- und Nachsorge in Zeiten digitaler Gesundheit

Zur Analyse der individuellen Gesundheitsdaten koppelt das System Health@Hand entscheidungsrelevante Daten aus unterschiedlichen klinischen Datensystemen miteinander und ermöglicht auf diese Weise ganz neue Aussagen. Trends in der Patientengesundheit können eher erkannt und Prognosen für den Therapieverlauf schneller getroffen werden. Damit die Gesundheit des Menschen auch daheim erhalten bleibt, können die kontinuierlich aufgenommenen Vitaldaten direkt in das System eingespeist werden. Sinnvoll ist dies etwa bei Diabetes: Der Arzt sieht sofort, wenn die Werte den Normbereich verlassen und kann entsprechende Maßnahmen ergreifen. Selbst Vital- und Aktivitätsdaten aus Wearables – also Fitnessarmbändern oder Smartwatches – können mit in das System einfließen. So kann es als persönlicher Gesundheitsassistent auch einen wertvollen Beitrag zur Prävention leisten.

Fraunhofer IGD auf der MEDICA:
Düsseldorf, 12.-15. November 2018
Halle 10, Stand G05

Am Mittwoch, 14. November 2018 hält Matthias Noll vom Fraunhofer IGD um 12 Uhr im Medica Connected Healthcare Forum in Halle 15, Stand C24, einen Vortrag zum Thema Augmented Reality im OP.

Weiterführende Informationen:
www.igd.fraunhofer.de/veranstaltungen/medica-2018
www.igd.fraunhofer.de/institut/mission-vision/vision/individuelle-gesundheit

Das vor 30 Jahren gegründete Fraunhofer IGD ist heute die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Saubere Verbindung von Logistik, Chemie und Medizintechnik

biohymed: Neues Projekt „ÖkoMoBiL“ entwickelt Alternative zu Industriereinigern

Saubere Verbindung von Logistik, Chemie und Medizintechnik

Das erste Treffen der Kooperationspartner im Forschungsprojekt „ÖkoMoBil“. (Bildquelle: Christoph Pfefferle)

(Stuttgart) – Das Forschungsprojekt „ÖkoMoBiL“ erhielt im Rahmen des Kooperationsnetzwerkes biohymed die neueste Förderzusage. Das Naturwissenschaftliche und Medizinische Institut (NMI), die Scheerer Logistik GmbH & Co. KG und die Remsgold Chemie GmbH & Co. KG entwickeln gemeinsam ein ökologisches Reinigungssystem für den industriellen Einsatz auf der Basis von Molke. „biohymed“ wird vom Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert, um biohybride Produkte und Verfahren zu entwickeln.

In der Industrie haben sich wiederverwendbare Behälter aus Kunststoff als Hilfsmittel für effiziente Logistikprozesse bewährt. Die Wiederverwendbarkeit dieser Kleinladungsträger, kurz KLT, ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, erfordert aber eine wirtschaftlich effektive und qualitativ hochwertige Reinigung. Für die Anwendung in der Medizintechnik gilt dies in besonderem Maße.

Das Projekt „ÖkoMoBil“ wird vom in Reutlingen ansässigen Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut (NMI) an der Universität Tübingen, der Scheerer Logistik GmbH & Co. KG aus Villingen-Schwenningen und der Remsgold Chemie GmbH & Co. KG aus Winterbach in der Region Stuttgart umgesetzt. Das Projektteam entwickelt ein flüssiges Reinigungssystem auf der Basis von Molke und anderen nachwachsenden Rohstoffen mit waschaktiven Substanzen, das als ökologischer Industriereiniger eingesetzt werden kann. Durch die Optimierung von automatisierten Waschanlagen in Verbindung mit den ökologischen Reinigern auf Molke-Basis soll ein ganz neues Reinigungsverfahren entwickelt werden, das die industrielle Anwendung für die Medizintechnik ermöglicht. Im Projekt soll mit einem neuen automatisierten Analyseverfahren der Verschmutzungsgrad und damit die Effektivität dieser Reinigungsmethode in einem validierten Reinigungsprozess objektiv bewertet werden.

Die Remsgold Chemie GmbH ist ein Hygienespezialist und verantwortet die Entwicklung der Rezeptur des Reinigungssystems. Die Scheerer Logistik übernimmt die Anwendung des Reinigungssystems in den automatisierten Waschanlagen und das NMI prüft und überwacht von Beginn an den kompletten Reinigungsprozess mittels eines analytischen Verfahrens.

Die BioRegio STERN Management GmbH, Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences, leitet das ZIM-Kooperationsnetzwerk, um die Biologisierung der Medizintechnik zu forcieren. „biohymed bietet den beteiligten Partnern ideale Rahmenbedingungen, um Förderung für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu erhalten. ÖkoMoBiL ist unser neuestes Projekt, in dem sicherlich spannende Synergieeffekte aus der Verbindung von Logistik, Chemie und Medizintechnik gewonnen werden“, erklärt Projektleiterin Dr. Verena Grimm.

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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ulrich medical feiert 40 Jahre Wirbelsäulensysteme

ulrich medical feiert 40 Jahre Wirbelsäulensysteme

(Mynewsdesk) Ulm, September 2018. Als eines der ersten Medizintechnikunternehmen führte ulrich medical 1978 mit dem Stab-Schrauben-System USIS selbst entwickelte und produzierte Wirbelsäulenimplantate in Deutschland ein und legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte „Made in Germany“, die 2018 ihr 40. Jubiläum feiert. Insgesamt 25 Systeme, die weltweit in allen Bereichen der Wirbelsäulenchirurgie zum Einsatz kommen, brachte der Medizintechnikhersteller seither erfolgreich zur Marktreife und bedankt sich im Rahmen des Jubiläums bei Mitarbeitern, Kunden und Partnern für ihren maßgeblichen Anteil am Unternehmenserfolg.

„Dass wir seit 40 Jahren erfolgreich und immer wieder aufs Neue innovative Produkte für die Wirbelsäulenchirurgie auf den Markt bringen, ist etwas, worauf ich sehr stolz bin“, freut sich Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter von ulrich medical. Das sei nicht nur eine schöne Bestätigung für den Mut und Pioniergeist von ulrich medical, sondern stehe sinnbildlich auch für die Leidenschaft und Dynamik, mit der das Unternehmen zusammen mit Fachexperten, Ärzten, Kunden und Partnern seit jeher den stetig wachsenden Herausforderungen im Wettbewerb begegnet. „Deshalb ist dieses Jubiläum für mich auch der richtige Anlass, um einmal ‚Danke‘ zu sagen. Danke für die Treue, das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung. Danke für das offene Feedback, das eingebrachte Fachwissen und den unermüdlichen Einsatz für den gemeinsamen Erfolg“, so Ulrich weiter.

Erfolg durch Innovation

Ärzte und Anwender weltweit vertrauen den Produkten des Familienunternehmens aus Ulm und schätzen seine langjährige Erfahrung im Bereich Implantate für die Wirbelsäulenchirurgie. Schon immer hat das unabhängige Familienunternehmen auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Ärzten der verschiedenen Fachrichtungen gesetzt. So konnten medizinische Bedürfnisse zur richtigen Zeit schnell identifiziert und das Potenzial einer Idee unmittelbar und vor allem praxisnah umgesetzt werden.

Das im Jahr 1978 auf diese Weise entstandene, erste eigenproduzierte ulrich medical Wirbelsäulenimplantat USIS sollte nicht das einzige erfolgreiche Produkt seiner Art bleiben. So zählt der stufenlos distrahierbare Wirbelkörperersatz obelisc von ulrich medical seit 14 Jahren zu den bekanntesten und weltweit erfolgreichsten Wirbelkörperersatzimplantaten. Weitere bedeutende Produkte, die ebenfalls am Standort Ulm entwickelt und produziert werden, sind die Stab-Schrauben-Systeme neon3TM und cosmicMIATM sowie das universelle System uCentumTM. Ersteres findet Anwendung zur Stabilisierung der Halswirbelsäule und ist aufgrund weiterer innovativer Produkteigenschaften bereits die dritte Generation dieses erfolgreichen Implantatsystems. cosmicMIA ist ein Stab-Schrauben-System für die thorakale bis sakrale Wirbelsäule, das für die dynamische Stabilisierung der Wirbelsäule eingesetzt wird. Auch hier handelt es sich bereits um den Nachfolger des ursprünglichen Systems cosmic. Die Scharniergelenke in den Schrauben, erhalten einen Teil der Beweglichkeit und Funktion des betroffenen Wirbelsäulensegments. Damit hat es sich ebenso stark im Markt etabliert wie das Stab-Schrauben-System uCentum, das mit nur einem Basisinstrumentarium universell von der thorakalen bis lumbosakralen Wirbelsäule sowie für die offene und perkutane Anwendung einsetzbar ist.

Qualität „Made in Ulm“

„Das alles sind Errungenschaften für Patienten, die wir unseren Ingenieuren und deren Motivation das Beste noch besser zu machen zu verdanken haben. Sie lassen jederzeit ihre gesamte Erfahrung in neue Entwicklungen einfließen und sind mit Herzblut dabei“, erklärt Christoph Ulrich das Erfolgsrezept von ulrich medical. Dank des Einsatzes modernster Technik und intensiver Qualitätssicherung erfolgt die Fertigung der Wirbelsäuleninstrumente und -implantate am Standort Ulm auf höchstem Niveau. So ermöglicht ulrich medical Qualität „Made in Germany“ zu konkurrenzfähigen Weltmarktpreisen einerseits und sichert sich darüber hinaus seit Jahren auch einen Platz unter den Weltmarkführern für Wirbelsäulensysteme.

Weitere Informationen rund um das Jubiläum 40 Jahre Wirbelsäulensysteme finden Sie unter: https://www.ulrichmedical.de/produkte/wirbelsaeulensysteme/vielen-dank/

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Über ulrich medical

ulrich medical entwickelt, produziert und vertreibt seit seiner Gründung als Familienunternehmen 1912 innovative Medizintechnik. Mediziner und Anwender weltweit vertrauen auf die über 100-jährige Expertise. Als einer der wenigen in der Branche setzt das Unternehmen aus Ulm auf Made in Germany und entwickelt und produziert seine Produkte in Deutschland. ulrich medical ist Spezialist in den Produktbereichen Wirbelsäulensysteme und Kontrastmittelinjektoren. Der Bereich Wirbelsäulensysteme entwickelt, produziert und vertreibt weltweit erfolgreich Implantate, die vorwiegend aus Titan gefertigt sind. Sie kommen bei Verletzungen und Erkrankungen der gesamten Wirbelsäule zum Einsatz. Auf dem Gebiet der Kontrastmittelinjektoren für CT, MRT und Angiographie bietet ulrich medical speziell entwickelte Anwenderlösungen, die Radiologen bei der modernen bildgebenden Diagnostik zuverlässig unterstützen. Ihre bedienerfreundliche Handhabung, die hervorragende Qualität und nachgewiesene hygienische Sicherheit machen sie im Praxisalltag unverzichtbar.

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Buchbrunnenweg 12
89081 Ulm
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Computer IT Software

Ob im Druck oder im Web – das Fraunhofer IGD denkt dreidimensional

Ob im Druck oder im Web - das Fraunhofer IGD denkt dreidimensional

Realistische 3D-Modelle durch Transluzenz und Transparenz. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD stellt auf der SIGGRAPH 2018 drei Publikationen vor, die richtungsweisende Entwicklungen im 3D-Druck, in der 3D-Webvisualisierung und der optischen Materialerfassung beschreiben. Die angenommenen Publikationen bestätigen, dass das Institut eine internationale Spitzenstellung in der computergraphik-relevanten Forschung besitzt.

Auf der SIGGRAPH 2018, die in diesem Jahr vom 12. bis 16. August in Vancouver stattfindet, wurden diesmal gleich zwei Papers sowie ein Poster des Fraunhofer IGD zugelassen. Als weltweit größte Konferenz in der Computergraphik ist die SIGGRAPH das bedeutsamste internationale Wissenschaftsforum für Virtual Reality, Mixed Reality, Animation, Spiele und digitale Kunst.

Professor Philipp Urban beschreibt in seinem Paper mit dem Titel 3D Printing Spatially Varying Color and Translucency eine Technologie, mit der völlig neue Möglichkeiten im 3D-Druck entstehen. Im Kern entwickelte er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Alan Brunton, Can Ates Arikan und Tejas Madan Tanksale einen Algorithmus, mit dem Vollfarbe, Transluzenzen und Transparenzen realisierbar und zudem kombinierbar sind. Hieraus ergeben sich vielfältige Einsatzszenarien, etwa in der Filmindustrie und in der Medizintechnik. Urban zeigt in seinem Paper, wie es unter anderem damit möglich ist, transluzente Materialien wie Haut realistisch nachzubilden. Ingenieure und Designer können die entsprechenden 3D-Modelle mit herkömmlichen Modellierungswerkzeugen erzeugen und in Standarddateiformaten abspeichern. Auch das Kopieren von Objekten aus unterschiedlichen Materialien ist vorstellbar. Anwender und Kunden können auf dieser Basis jetzt Millionen Designs drucken, die bereits im Internet verfügbar sind. Die Technologie ist im vom Fraunhofer IGD entwickelten 3D-Druckertreiber Cuttlefish integriert und wird bereits von Kunden genutzt.

Das zweite Paper Box Cutter: Atlas Refinement for Efficient Packing via Void Elimination befasst sich mit einer Methode zur Optimierung von texturierten 3D-Modellen. Dr. Max Limper und seine Kollegen Nicholas Vining und Alla Sheffer von der University of British Columbia UBC zeigen darin, wie die Box-Cutter-Software in der Lage ist, Oberflächen von 3D-Modellen detailreicher darzustellen, ohne dass mehr Speicherkapazität erforderlich ist. Was von Experten bisher mit hohem Aufwand manuell im sogenannten Atlas arrangiert werden musste, übernimmt nun ein Algorithmus. Als denkbare Anwendungsgebiete nennt Limper 3D-Visualisierungen, Computerspiele, VR-Anwendungen und 3D-Darstellungen im Browser. Insgesamt erweitern sich die Einsatzmöglichkeiten von 3D-Modellen aufgrund der reduzierten Ladezeit deutlich.

Neben den beiden Publikationen wurde auch ein Poster des Fraunhofer IGD angenommen. Unter dem Titel Automated Acquisition and Real-time Rendering of Spatially Varying Optical Material Behavior stellen Martin Ritz und Pedro Santos den Konferenzbesuchern eine neue, vollautomatische Methode zur physikalisch realistischen Erfassung und Darstellung von optischem Materialverhalten vor. Je nach Lichteinfallsrichtung variieren Objektoberflächen erheblich – bisher eine große Herausforderung bei der Produktion realistischer 3D-Modelle. Die neue Methode transportiert die lichtabhängigen Oberflächenveränderungen in den Virtuellen Raum und ermöglicht im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen ein Rendern in Echtzeit. Durch die massive Einsparung im Speicherbedarf sind die erfassten Daten damit auf beliebige 3D-Modelle übertragbar. Anwendungsbeispiele finden sich in der Automobilbranche, wo verschiedene Materialien der Innenausstattung bereits vor Produktion eines Prototypen virtuell unter realistischer Beleuchtung geprüft werden können, oder in der Architektur.

Das Fraunhofer IGD lädt am 15. August zu einem Networking-Event in Vancouver ein, bei dem Gäste mit unseren Experten über diese Technologien und deren Anwendungsmöglichkeiten diskutieren können. Auch die Software instant3Dhub, die skalierbar auf allen Endgeräten 3D-Objekte visualisiert, wird dort unter Einsatz von Augmented Reality demonstriert. Dabei werden die 3D-CAD-Daten ohne manuelle Anpassungen direkt zum Tracking genutzt. Zudem wird bei der Veranstaltung eine Software vorgesellt, die die computergestützte Modellierung von gradierten Eigenschaften und multiplen Materialien für 3D-Bauteile und die Herstellung mittels 3D-Druck ermöglicht.

Weiterführende Informationen:

https://www.cuttlefish.de/
https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/instant3dhub
https://www.igd.fraunhofer.de/projekte/cultlab3d

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktion, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Daniela Welling
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
presse@igd.fraunhofer.de
http://www.igd.fraunhofer.de

Wissenschaft Technik Umwelt

In Zukunft kommen Organe und Gewebe aus dem 3D-Drucker

Förderung für FuE-Projekt „Bio-Materialize“ im biohymed-Kooperationsnetzwerk

In Zukunft kommen Organe und Gewebe aus dem 3D-Drucker

(Bildquelle: BioRegio STERN Management GmbH)

(Stuttgart) – Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den Aufbau des Kooperationsnetzwerkes „biohymed“ zur Entwicklung biohybrider Produkte und Verfahren. In diesem Zusammenhang erhielt die Intuity Media Lab GmbH aus Stuttgart eine Förderzuwendung für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Bio-Materialize“. Dabei handelt es sich um eine Cloud-Plattform, die es ermöglichen soll, individuelle biokompatible Modelle aus lebendem Gewebe oder anorganischen Strukturen in additiven Verfahren herzustellen.

Das biohymed-Netzwerk bietet den beteiligten Projektpartnern die Chance, für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte eine Förderung durch das BMWi zu erhalten. Gemeinsam mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Instituten aus der Region sowie kleinen bzw. mittelständischen Unternehmen forciert die BioRegio STERN Management GmbH damit gezielt die Biologisierung der Medizintechnik. Nun hat die Online-Plattform „Bio-Materialize“ eine Förderzuwendung erhalten. Die Plattform für individualisierbare, biokompatible 3D-Drucke ermöglicht Biologen und Forschern, Modelle aus lebendem Gewebe oder anorganischen Strukturen für Labortests zu konfigurieren, parametrisch anzupassen und auf Knopfdruck zu bestellen.

Das Projekt „Bio-Materialize“ ist Teil einer Kooperation zwischen der Cellbricks GmbH aus Berlin und der Intuity Media Lab GmbH aus Stuttgart. Die Zusammenarbeit vereint Kompetenzen aus Biotechnologie, Informationstechnologie, Künstlicher Intelligenz und Verfahrenstechnik. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen das Ökosystem „Organ as a Service“, das die Plattform Bio-Materialize, den Cellbricks Bioprinter und eigens entwickelte Bioinks, also die „Tinte“, zusammenführt. Mittels 3D-Bioprinting können Strukturen zellulärer Materialien hochauflösend gedruckt werden, um neue Produkte und Anwendungen in der Medizin und Pharmazie zu verwirklichen.

Dr. Verena Grimm, Projektleiterin der BioRegio STERN Management GmbH: „Mit Bio-Materialize wird der 3D-Druck von Biogeweben auf Knopfdruck möglich. Diese Technologie erleichtert Forschern den Zugang zu Modellen aus lebendem Gewebe und eröffnet somit neue Perspektiven zur Fertigung funktionsfähiger Gewebeteile und transplantationsfähiger Organe für die regenerative Medizin.“

Über Intuity Media Lab GmbH
Die Intuity Media Lab GmbH entwickelt Losungen fur die Welt von morgen. Knapp 40 Spezialisten aus vielfaltigen Kompetenzbereichen arbeiten in interdisziplinaren Teams zusammen. Sie kombinieren Kreativitat und systemisches Denken mit Software-Hardware-Prototyping und User-Experience-Design. Intuity ist F&E-Partner fur globale Konzerne bei der Entwicklung neuer Geschaftsfelder und liefert Hilfestellung fur Start-ups bei der Entwicklung und Realisation ihrer Ideen.
www.intuity.de

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
Die BioRegio STERN Management GmbH ist Wirtschaftsentwickler für die Life-Sciences-Branche. Sie fördert im öffentlichen Auftrag Innovationen und Start-ups und trägt so zur Stärkung des Standorts bei. In den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb mit den Städten Tübingen und Reutlingen ist sie die zentrale Anlaufstelle für Gründer und Unternehmer.
Die BioRegion STERN zählt zu den großen und erfolgreichen BioRegionen in Deutschland. Alleinstellungsmerkmale sind die bundesweit einzigartige Mischung aus Biotechnologie- und Medizintechnikunternehmen sowie die regionalen Cluster der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus.

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Medizintechnik-Studium Industrial MedTec mit neuem Konzept

Hochschulcampus Tuttlingen geht mit Vertiefungen verstärkt auf die Bedürfnisse von Schülern, Studierenden und der Branche ein

Medizintechnik-Studium Industrial MedTec mit neuem Konzept

Das Medizintechnik-Team des Campus Tuttlingen: Mike Fornefett, Martin Haimerl, Kurt Greinwald.

Seit Anfang Juli ist die neue Studien- und Prüfungsordnung (SPO) des Medizintechnik-Studiengangs „Industrial MedTec“ des Tuttlinger Campus der Hochschule Furtwangen online. Die Medizintechnik-Professoren Kurt Greinwald (Studiendekan), Mike Fornefett und Martin Haimerl orientierten sich bei der Neukonzeption an den Bedarfen von Schülern, Studierenden und der Branche.

Der siebensemestrige Medizintechnik-Studiengang mit Bachelor-Abschluss bietet im Hauptstudium jetzt drei Vertiefungsmöglichkeiten zur Auswahl: Produkt- und Prozessmanagement, Instrumente und Geräte sowie Digitalisierung und Computer-assistierte Systeme. „Diese Wahlmöglichkeiten sind in dieser Form deutschlandweit einzigartig“, erklären die Medizintechnik-Professoren. Das neue Curriculum wurde in enger Abstimmung mit den Unternehmen der Medizintechnik-Branche erarbeitet – eine Besonderheit des Hochschulcampus Tuttlingen. Regelmäßige Evaluierungen von Studierenden und Informationen aus Gesprächen und Arbeitsgruppen flossen in das neue Programm mit ein.

„Eine solch innovative und leistungsfähige Branche wie die Medizintechnik unterliegt steten Veränderungen. Nur so können hochentwickelte Produkte und Verfahren für die Gesundheit der Menschen sorgen. Als Hochschulstandort – gerade mit Sitz im Weltzentrum der Medizintechnik – ist es unsere Aufgabe, den Markt zu beobachten und unsere Studienangebote entsprechend anzupassen“, begründet Studiendekan Kurt Greinwald die Neuausrichtung. „Wir haben nun einen Studiengang Medizintechnik, der dem technologischen Wandel Rechnung trägt und optimal dem aktuellen Bedarf und den Anforderungen der medizintechnischen Industrie im Raume Tuttlingen angepasst ist. Die Studierenden können nach ihrem Grundstudium entwicklungsrelevante Themen wählen oder sich auf Aspekte der Medizinprodukte-Zulassung und des Produktmanagements fokussieren“, meint Dr. Klaus Irion, Bereichsleiter Forschung und Technologie der KARL STORZ SE & Co. KG und Studiengangbeirat Industrial MedTec am Hochschulcampus Tuttlingen.

Produkt- und Prozessmanagement
Bei dieser Vertiefung geht es verstärkt um die Gewährleistung der Sicherheit der Patienten. „Durch die 2017 verabschiedete neue EU-Verordnung zu Medizinprodukten benötigt die Medizintechnik-Branche verstärkt Know-how im Zusammenhang mit Marktzulassungen“, erklären die Medizintechnik-Professoren Greinwald, Fornefett und Haimerl. Studierende lernen regulatorische Themen, die Medizinproduktverordnung und die Gestaltung von Produkten – von der Idee über die Serienreife bis hin zur Überwachung der Produkte – kennen. Bereits jetzt arbeiten viele der Campus-Absolventen im Produkt- und Qualitätsmanagement oder in der Prozesssteuerung.

Instrumente und Geräte
Diese Vertiefung geht auf die Entwicklung medizinischer Instrumente und Geräte sowie Implantate ein, die gerade im Weltzentrum der Medizintechnik Tuttlingen von hoher Bedeutung sind. In Vorlesungen und Praktika wie beispielsweise „Medizintechnische Produktentwicklung“, „Technische Optik und Lichttechnik“ und „Implantate“ erlernen die Studierenden Themen für eine spätere Karriere in der Konstruktion oder Produktentwicklung.

Digitalisierung und Computer-assistierte Systeme
Diese Themen sind elementar für die Therapie der Zukunft. „Die umfassende Vernetzung von Medizingeräten und deren Datenströmen beispielsweise in Form von medizinischen Bilddaten und individuellen Behandlungsinformationen sind noch Vision“, geben die Medizintechnik-Professoren an. Stichworte seien der „Integrierte OP-Saal“, die „Elektronische Patientenakte“ oder „Intelligente Werkzeuge und Instrumente“. Studierende werden mit dieser Vertiefung optimal auf diese Herausforderungen vorbereitet.

Praxisnah, interaktiv und hochmodern
Das Bachelor-Studium Medizintechnik am Hochschulcampus Tuttlingen legt in den ersten drei Semestern den Schwerpunkt auf ingenieurwissenschaftliche Grundlagen. Den medizinischen und praktischen Anteil lernen die Studierenden bei Industrie- und Klinikbesuchen und in Spezialvorlesungen mit Experten der Medizintechnikunternehmen oder mit Ärzten. Im vierten Semester absolvieren sie ihr Praxissemester in der Industrie. Danach erfolgt die Wahl der Vertiefungsrichtung: Produkt- und Prozessmanagement, Instrumente und Geräte oder Digitalisierung und Computer-assistierte Systeme. Studierende lernen in den Laboren der Unternehmen und erarbeiten Projektthemen in Kooperation. Das Medizintechnik-Studium schließt mit dem „Bachelor of Science in Industrial MedTec“ nach sieben Semestern ab.

Jetzt bis 15. Juli bewerben!
Bewerbungsschluss für das Medizintechnik-Studium sowie für die Bachelor-Studiengänge Ingenieurpsychologie, Mechatronik, Produktionstechnik und Werkstofftechnik ist der 15. Juli.

www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge/medizintechnik

Seit Oktober 2009 ist Tuttlingen Hochschulstadt mit Vorbildfunktion. Gemeinsam mit der Industrie, der Stadt und dem Landkreis Tuttlingen, der Hochschule Furtwangen (HFU) und dem Land Baden-Württemberg entstand hier ein neuer, einzigartiger Hochschulstandort mit Modellcharakter. Basierend auf dem Konzept der Public Private Partnership (PPP) stellt der Hochschulcampus Tuttlingen eine Neuerung in der deutschen Hochschullandschaft dar.

Kontakt
Hochschulcampus Tuttlingen der Hochschule Furtwangen
Petra Riesemann
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
+49.7461.1502-6310
petra.riesemann@hs-furtwangen.de
http://www.hfu-campus-tuttlingen.de