Tag Archives: Massenspektrometrie

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Protagen Protein Services (PPS) erreicht ein neues Niveau zur Charakterisierung von Proteinverunreinigungen mit verbesserten MS-Kapazitäten

Protagen Protein Services (PPS) erreicht ein neues Niveau zur Charakterisierung von Proteinverunreinigungen mit verbesserten MS-Kapazitäten

Als Antwort auf die aktuellen regulatorischen Richtlinien ist ein massenspektrometrischer (MS) Ansatz zur Erkennung von Wirtszellproteinen (HCPs) mit einer präzisen und umfassenden Erkennung unerlässlich. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, hat Protagen Protein Services (PPS) in verbesserte MS-Kapazitäten investiert: Das neue Hochleistungs-Massenspektrometer ThermoFisher Q Exactive ™ HF-X hat seinen Betrieb aufgenommen und ermöglicht PPS ein neues Niveau für reproduzierbare, präzise und empfindliche Analysen komplexer Proben für verschiedene Aspekte bei Biopharma-Anwendungen und in der translationalen Forschung.

Heilbronn / Dortmund Februar 2019: Die Untersuchung von Biomolekülen für die potenzielle Verwendung als Therapeutika erfordert die Analyse hochkomplexer Proben. Dies umfasst die vollständige Charakterisierung komplexer Biotherapeutika sowie eine umfassende HCP-Profilierung und Quantifizierung. Entwickler von Biosimilars und neuer biologischer Wirkstoffe verlangen eine eingehende Analyse, hochwertige Datenqualität und analytische Präzision, ohne dabei die Robustheit oder Geschwindigkeit zu beeinträchtigen.

Mit dem neuen Hochleistungs-MS-Gerät können jetzt nicht nur eine größere Anzahl von Proteinen und Peptiden nachgewiesen werden, sondern auch mit einer viel höheren Genauigkeit als bei früheren Modellen. Die erweiterten Funktionen bieten ein bis zu achtfach verbessertes Signal-zu-Rausch-Verhältnis für die Bestimmung der Masse intakter monoklonaler Antikörper. Eine höhere Scan-Rate ermöglicht gleichzeitig den Nachweis mehrerer Attribute (MAM) für peptidbasierte Analysen wie die PTM-Charakterisierung oder das Glykanprofiling und erreicht damit ein neues Niveau bei der Charakterisierung von Proteinverunreinigungen wie Wirtszellproteine (HCP).

Wirtszellproteine (HCPs) sind Kontaminationen auf ppm-Ebene in Biotherapeutika, die bei Patienten eine unvorhersehbare Immunreaktion auslösen können und sorgfältig überwacht werden müssen. Das neue leistungsstarke Instrument ermöglicht den Zugang zu einem genaueren Ansatz, der eine größere Anzahl von HCPs erfasst als herkömmliche ELISA-Technologien. „Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung, unserer intuitiven, spezialisierten Bioinformatik und unserer neu erworbenen High-End-MS-Technologien können wir fortschrittliche Massenspektrometrie als Verfahren für die umfassende Analyse von HCPs in den Produkten unserer Kunden anbieten“, sagt Dr. Heiner Falkenberg, MS Team Leader bei PPS. Bei der DSP-Charakterisierung wurden die nachweisbaren HCPs in einem mAb-Produkt um den Faktor 4 (49 gegenüber 12 HCPs) unter Verwendung der neuesten Technologie erhöht. „Die Möglichkeiten von High-End LC-MS-Technologien“, fügt Falkenberg hinzu, „inspiriert Behörden weltweit, MS bereits als orthogonalen Ansatz zu klassischen HCP-ELISA zu empfehlen.“

Im Gegensatz zum HCP-ELISA, bei dem polyklonale Antikörper für einen positiven HCP-Nachweis erforderlich sind, bieten die verstärkten Qualitäten von Hochleistungs-Massenspektrometern wie u.a. dem ThermoFisher Q Exactive™ HF-X den Vorteil, HCPs auf neuartige Weise nachzuweisen, ohne spezialisierte polyklonale Antikörperreagenzien oder produkt- / prozessspezifische Methodenentwicklung. Bei PPS setzen wir unsere fundierte MS-Expertise in einem klar definierten stufenweisen Ansatz ein, einschließlich:

– qualitative Analyse, die auf die Identifizierung von niedrig abundanten HCPs im Wirkstoff abzielt,
– Quantifizierung von schwach abundanten HCPs in Relation zum Wirkstoff
– Absolut Quantifizierung von HCPs mittels isotopenmarkierten Peptiden

„Wir bleiben bestrebt, uns an vorderster Front zu positionieren und ständig nach Innovationen zu suchen, um so unseren Kunden den besten technischen und analytischen Service zu bieten“, betont Dr. Heiner Falkenberg. „Wir verbessern die Bewertungen kritischer HCPs durch die maßgeblichere Analysetechnik von MS erheblich und freuen uns darauf, unseren Kunden mit unseren erweiterten Optionen bei der HCP-Erkennung zur Seite zu stehen.“

Neben der neuen auf massenspektrometrie-basierten HCP-Detektionsmethode ist es äußerst wichtig, die Proteincharakterisierung auch mit anderen Indikationsmethoden zu analysieren.

Erfahren Sie mehr über unser breites analytisches Spektrum unter www.protagenproteinservices.com

Die Protagen Protein Services GmbH (PPS) ist ein weltweit führender Dienstleister im Bereich der Proteinanalytik. Spezialisiert auf die Anwendung modernster proteinanalytischer Verfahren bei der Charakterisierung von Proteintherapeutika, hilft PPS internationalen Pharmaunternehmen bei der Entwicklung biopharmazeutischer Produkte von der frühen Entwicklung bis zur Zulassung. Von den beiden Firmenstandorten in Heilbronn und Dortmund aus unterstützen über 100 Spezialisten die Entwicklung von neuen biologischen Wirkstoffen und Biosimilars mit den neusten Analysetechnologien nach aktuellen regulatorischen Vorgaben.

Kontakt
Protagen Protein Services GmbH
Tobias Timtner
Inselwiesenstraße 10
74076 Heilbrinn
07131/745040
07131/74504299
marketing@protagenproteinservices.com
http://www.protagenproteinservices.com

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Masterkurs für den fortgeschrittenen Anwender der Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung

HDT-Lehrgang erläutert GC-MS-Kopplung, Ionendetektion, GC-MS/MS mit Quadrupolen sowie die Chemische Ionisation

Masterkurs für den fortgeschrittenen Anwender der Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung

(NL/7343239319) HDT-Lehrgang „Masterkurs für den fortgeschrittenen GC-MS Anwender“ erläutert GC-MS-Kopplung, Ionendetektion, GC-MS/MS mit Quadrupolen sowie die Chemische Ionisation

Der fortgeschrittene GC-MS-Anwender entdeckt immer wieder, dass bisher nicht bekannte Probleme auftauchen oder dass Routineverfahren in ihren Möglichkeiten beschränkt sind. Zudem gibt es widersprüchliche Informationen zur Parameteroptimierung. Der „Masterkurs für den fortgeschrittenen GC-MS Anwender“ am 6.-7. Mai 2014 in Essen will erweiterte Möglichkeiten der GC-MS-Analytik aufzeigen und zu einzelnen Aspekten wie Parameterwahl, Geräteüberprüfung und Unterhalt Empfehlungen und Testmethoden vermitteln. Probleme bei der Spektrenidentifizierung und mögliche Lösungen werden ebenfalls diskutiert sowie Unterschiede zwischen verschiedenen Konstruktionen.
Der HDT-Lehrgang Masterkurs für den fortgeschrittenen GC-MS Anwender erläutert ausführlich die GC-MS-Kopplung, Ionendetektion und die GC-MS/MS mit Quadrupolen. Weiterhin wird erklärt, warum die Chemische Ionisation hilft, Selektivität und Empfindlichkeit zu verbessern. Quantifizierung, Reinigung und Unterhalt werden ebenfalls behandelt.

Als Seminarleiter konnte Herr Prof. Dr. Michael Oehme vom Institute for Applied Analytical Chemistry in Appenzell (Schweiz) gewonnen werden.

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Wiese), Fax 0201/1803-346 oder direkt unter
http://www.hdt-essen.de/W-H050-05-520-4

Das Haus der Technik ist ein modernes Weiterbildungsinstitut. Es wurde 1927 als Verein gegründet und ist seit 1946 Außeninstitut der RWTH Aachen und Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es ist wirtschaftlich unabhängig und gilt heute als das älteste technisch orientierte Weiterbildungsinstitut Deutschlands.

1.500 Veranstaltungen pro Jahr befassen sich mit Themen aus den Bereichen: Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau, Automobiltechnik, Chemie, Bauwesen, Umweltschutz, Management, Recht und Medizin.
Rund 16.000 Fach- und Führungskräfte bilden sich jährlich im Haus der Technik weiter. Die meisten in Essen, einige aber auch in den Zweigstellen des HDT in Berlin oder München oder überall dort auf der Welt, wo das HDT Seminare und Tagungen durchführt.

Aus rund 10.000 bewährten Referenten können die Fachbereichsleiter die jeweils Besten für ihre Veranstaltungen aussuchen. Die Themen werden aktuell, wissenschaftlich fundiert und praxisnah dargebracht. Diesem hohen Qualitätsstandard müssen sich alle verschreiben, die für das HDT arbeiten wollen. Von Anfang an war Qualität oberstes Gebot. Deshalb ist das HDT auch Gründungsmitglied des Wuppertaler Kreises, der für Qualität in der Weiterbildung steht.

In Inhouse-Seminaren schneiden wir die Themen unseres Angebotes optimal auf die Bedürfnisse der Unternehmen zu und stimmen Termin, Dauer und Seminarort mit unseren Auftraggebern ab. Die Unternehmen können seit neuestem auch Seminare nach Maß buchen. Das bedeutet, dass in diesem Fall auch die Inhalte selbst genau auf die Ziele des Unternehmens und der Mitarbeiter ausgerichtet werden.

Dem Verein gehören ca. 1.000 Firmen- und Personenmitglieder an. 

Haus der Technik e.V.
Kai Brommann
Hollestr. 1
45127 Essen
0201 18 03 251
k.brommann@hdt-essen.de
www.hdt-essen.de

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Hochwertiges ICPH-Flux nun auch in Deutschland verfügbar

Heraeus präsentiert exklusive Flussmittel auf der LAB-SUPPLY Main 2014. Kooperation von Heraeus und ICPH bietet Verbrauchern ein „Rundum-sorglos-Paket“.

Hochwertiges ICPH-Flux nun auch in Deutschland verfügbar

Heraeus Platin-Laborgeräte und dazu passende ICPH-Flussmittel (Flux)

Heraeus vertreibt ab 2014 als exklusiver Distributor weltweit hochwertiges Flux (Flussmittel) des französischen Herstellers ICPH. Auf der Fachmesse für Labortechnik “ LAB-SUPPLY Main “ in Frankfurt wird Heraeus am 19. Februar 2014 seine Platin-Laborgeräte und nun auch das dazugehörige Flux präsentieren.

Flux in der Laboranalyse
Um Probenmaterial zu Analysezwecken vorzubereiten, ist hochreines und homogenes Flux erforderlich. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren produziert der Pionier ICPH seit 30 Jahren reinste und bewährte Flussmittel. Diese kommen z.B. bei folgenden Untersuchungen zum Einsatz: Röntgen-Fluoreszenz-Analyse (RFA), Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS) sowie Atom-Absorptions-Spektroskopie (AA = Atomic Absorption).

Ein Kooperationsvertrag sichert Verbrauchern nun die originalen Flussmittel zusätzlich zu platinbasierten Laborgeräten von Heraeus. Auf der „LAB-SUPPLY Main“ wird das Edelmetall- und Technologieunternehmen als exklusiver Vertriebspartner die neue Kooperation und hauseigene Produkte aus dem Laborumfeld vorstellen. Durch die neu entstandene Kombination aus dem Laborequipment und dazu passendem Flux bietet Heraeus nun eine sichere Lösung für die Probenanalyse.
Bildquelle:kein externes Copyright

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges
Familienunternehmen mit einer mehr als 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Quarzglas sowie Speziallichtquellen. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 4,2 Mrd. EUR und einen Edelmetallhandelsumsatz von 16 Mrd. EUR. Mit weltweit rund 12.200 Mitarbeitern in mehr als 100 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Kontakt:
Heraeus Materials Technology GmbH
Guido Matthes
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau
06181-354583
guido.matthes@heraeus.com
http://heraeus-materials-technology.de

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Wie interpretiere ich Massenspektren richtig?

HDT-Seminar Interpretation von Massenspektren am 12.-13. März 2013

(NL/8938289504) Intensiv-Seminar „Interpretation von Massenspektren“ für alle, die sich mit Massenspektrometrie beschäftigen und dabei Grundkenntnisse der Spektreninterpretation benötigen

Die Veranstaltung Interpretation von Massenspektren am 12.-13. März 2013 im Essener Haus der Technik richtet sich an Personen, die sich mit Massenspektrometrie beschäftigen und dabei Grundkenntnisse der Spektreninterpretation benötigen, um die Resultate einer Spektrensuche zu evaluieren oder einfachere Spektren unbekannter Substanzen selbst zu interpretieren. Die Vermittlung der Grundlagen zur Strukturidentifizierung mittels EI-(Elektronenionisations)-Massenspektren steht im Mittelpunkt. An Hand von Beispielen werden die Fragmentierungseigenschaften von ausgewählten Stoffgruppen besprochen. Dabei wird speziell auf grundlegende Prinzipien der Interpretation wie Anwendung von Isopenverteilungen, Erkennen von Heteroatomen, Interpretation aller vorhandenen Fragmente und Elimination alternativer Strukturen eingegangen. Zahlreiche Massenspektren werden während des Kurses besprochen. Zusätzlich lösen die Teilnehmer Übungsbeispiele einzeln oder Gruppen. Ein wesentlicher Teil der Grundlagen und Vorgehensweisen sind auch Voraussetzung für die Interpretation von Massenspektren, welche durch Elektrospray¬ionisation erhalten werden.

Zum Inhalt:

Elektronenstoß-Ionisationsprozesse (EI)
Was ist Elektronenstoß-Ionisation – Welche Information enthält ein EI-Massenspektrum – Generelle Fragmentierungsreaktionen.

Interpretation von Isotopenverteilungen
Isotopenverhältnisse der wichtigsten Elemente – Berechnen von Isotopenverteilungen – Informationsgehalt (Heteroatome, Elementarzusammensetzung) – Doppelbindungs/Ringregel – Interpretationen an Hand von Beispielen.

Hilfen zur Erkennung der Stoffklasse/Struktur
Molekülion, ja oder nein? – Wichtige Fragmentierungsreaktionen – Information über Teilstrukturen/Stoffklassen (Serien geradzahliger/ungeradzahliger Ionen, Intensität des Molekülions, Abspaltung neutraler Fragmente, Heteroatome, typische Fragmentierungen).

Praktische Durchführung einer Interpretation
Demonstration einer Interpretation, Schritt für Schritt – „Intuition“ oder Standard, was geht besser?

Interpretation von Massenspektren in Gruppen
Aufgaben zu vorherigen Themen – Übungsbesprechung

Aromaten und Heterozyklen
Typische Fragmentierungsreaktionen von Mono- und polyzyklische Aromaten – Funktionelle Gruppe und Umlagerungsreaktionen – Strukturisomere – Polyzyklische und heterozyklische Aromaten

Interpretation von Massenspektren in Gruppen
Aufgaben zu vorherigen Themen – Übungsbesprechung

Strukturisomere, Möglichkeiten und Grenzen
Beispiele zum Thema: Strukturisomere – Diastereomere – Enantiomere – Problematische Stoffgruppen (Terpene etc)

Umlagerungsreaktionen
H-Umlagerungen – Einfluss von funktionellen Gruppen – Alkyl/Phenylumlagerungen – Kohlenstoffgerüstumlagerungen.

Interpretation von Massenspektren in Gruppen
Aufgaben zu vorherigen Themen – Übungsbesprechung

Offenkettige Strukturen und Alicyklen
Alkane, verzweigte Alkane und Alkene – Aliphatische Alkohole, Ether, Aldehyde, Ketone, Carbonsäuren, ester und Amide – Amine und Nitroverbindungen

Interpretation von Massenspektren in Gruppen
Aufgaben zu vorherigen Themen – Übungsbesprechung

Information
Nähere Informationen finden Interessierte beim Haus der Technik e.V. unter Tel. 0201/1803-1 (Frau Wiese), Fax 0201/1803-346 oder direkt unter
http://www.hdt-essen.de/W-H050-03-499-3

Pressekontakt

Haus der Technik e.V.
Dipl.-Ing. Kai Brommann
Hollestraße 1, 45127 Essen
Tel. 0201 18 03 251, Fax. 0201 18 03 269
E.Mail: k.brommann@hdt-essen.de
Internet: www.hdt-essen.de

Das Haus der Technik ist ein modernes Weiterbildungsinstitut. Es wurde 1927 als Verein gegründet und ist seit 1946 Außeninstitut der RWTH Aachen und Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es ist wirtschaftlich unabhängig und gilt heute als das älteste technisch orientierte Weiterbildungsinstitut Deutschlands.

1.500 Veranstaltungen pro Jahr befassen sich mit Themen aus den Bereichen: Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau, Automobiltechnik, Chemie, Bauwesen, Umweltschutz, Management, Recht und Medizin.
Rund 16.000 Fach- und Führungskräfte bilden sich jährlich im Haus der Technik weiter. Die meisten in Essen, einige aber auch in den Zweigstellen des HDT in Berlin oder München oder überall dort auf der Welt, wo das HDT Seminare und Tagungen durchführt.

Aus rund 10.000 bewährten Referenten können die Fachbereichsleiter die jeweils Besten für ihre Veranstaltungen aussuchen. Die Themen werden aktuell, wissenschaftlich fundiert und praxisnah dargebracht. Diesem hohen Qualitätsstandard müssen sich alle verschreiben, die für das HDT arbeiten wollen. Von Anfang an war Qualität oberstes Gebot. Deshalb ist das HDT auch Gründungsmitglied des Wuppertaler Kreises, der für Qualität in der Weiterbildung steht.

In Inhouse-Seminaren schneiden wir die Themen unseres Angebotes optimal auf die Bedürfnisse der Unternehmen zu und stimmen Termin, Dauer und Seminarort mit unseren Auftraggebern ab. Die Unternehmen können seit neuestem auch Seminare nach Maß buchen. Das bedeutet, dass in diesem Fall auch die Inhalte selbst genau auf die Ziele des Unternehmens und der Mitarbeiter ausgerichtet werden.

Dem Verein gehören ca. 1.000 Firmen- und Personenmitglieder an. 

Kontakt:
Haus der Technik e.V.
Kai Brommann
Hollestr. 1
45127 Essen
0201 18 03 251
k.brommann@hdt-essen.de
www.hdt-essen.de

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Strategische Entwicklung des Nordens von Ontario

Provinzregierung unterstützt branchenübergreifend fünf Projekte der Laurentian Universität

Sudbury, August 2011 – Die Laurentian Universität in Sudbury startet fünf Forschungsprojekte: Mineralvorkommen und Öko-systeme sollen erforscht und die Bedingungen im Bergbau und im Gesundheitssystem im Norden von Ontario untersucht sowie verbessert werden. Ontario vergibt 1,9 Millionen Euro (2,67 Mio. kan. Dollar) an fünf Teams. Das Geld kommt aus dem Ontario Research Fund-Research Excellence-Programm des Ministeriums für Forschung und Entwicklung in Ontario.

1,62 Millionen Euro (2,24 Millionen kan. Dollar) fließen in den Bergbau und stehen einer Gruppe von 75 Forschern zur Ver-fügung. Damit sollen die technischen Anlagen zur Gewinnung und Aufbereitung von Bodenschätzen modernisiert und die Sicherheit für die Bergleute verbessert werden.
Rund 190.000 Euro (260.538 Mio. kan. Dollar) gehen an 20 Forscher, die den Borealen Schild, die größte Ökozone in Kanada, untersuchen. Die Forschungsgruppe sucht nach Lösungen, den geschädigten Lebensraum wieder aufzubauen.

Ein weiteres Team erforscht mikrobielle Gemeinschaften mit modernster Chromatographie und Massenspektrometrie. Im Fokus steht, wie die Umweltverschmutzung diese Organismen verändert und sich diese an die neuen Gegebenheiten an-passen. Die Forscher wollen Prozesse entwickeln, mit denen man diese Kulturen wieder in ihren natürlichen Zustand zurück-versetzen kann. Das Projekt kostet rund 110.000 Euro (149.486 Mio. kan. Dollar).

Die vierte Forschungsgruppe befasst sich mit den Eigen-schaften von Stoffen in der Natur. Das Ziel des 15-köpfigen Teams ist es, diese Stoffe per Computer zu reproduzieren. Vor allem die Produktion würde davon profitieren, da künstlich her-gestellte Stoffe schneller zur Hand sind. Gefördert wird das Projekt mit 11.472 Euro (15.862 kan. Dollar).

Mit 9.658 Euro (13.354 kan. Dollar) soll das Gesundheitssystem weiter verbessert werden. Ein zehnköpfiges Team versucht dort lebende Kinder in Projekte zu integrieren und hofft dadurch auf eine bessere Gesundheitspolitik und Versorgung im Norden von Ontario.

Ontario ist der Wirtschaftsmotor Kanadas, des weltweit zweitgrößten Staates. Zirka 37 Prozent des kanadischen Bruttoinlandsprodukts werden in der bevölkerungsreichsten kanadischen Provinz (12,9 Millionen der insgesamt 33,3 Millionen Einwohner Kanadas) erwirtschaftet. Fast die Hälfte aller kanadischen Exporte stammen aus der Provinz, 60 Prozent aller Importe verantwortet Ontario, das zur nordamerikanischen Freihandelszone NAFTA gehört. Deutschland liegt auf Platz sechs der wichtigsten bilateralen Handelspartner Ontarios. Deren Schlüsselindustrien sind Automotive, ITK, Pharma, Medizingeräte, Biotechnologie und Green Tech. Zudem ist die kanadische Kernprovinz einer der weltweit wichtigsten Finanzplätze. Ontario, die zweitgrößte der zehn Provinzen Kanadas, erstreckt sich über mehr als eine Million Quadratkilometer – eine Fläche, die fast drei Mal so groß ist wie die von Deutschland. Hauptstadt der multikulturellen Provinz mit mehr als 90 Bevölkerungsgruppen ist die größte kanadische Stadt Toronto. Ontarios Regierungsform hat ihre Wurzeln in der parlamentarischen Tradition Großbritanniens. Die Regierung von Ontario wird von Premier Dalton McGuinty geleitet, der der Ontario Liberal Party angehört. Das „Ministry of Economic Development and Trade (MEDT)“ mit Ministerin Sandra Pupatello an der Spitze stärkt den Wirtschaftsstandort Ontario für ausländische Investoren durch strategische Investitionsprogramme.
Der im Mai 2009 verabschiedete „Green Energy Act“ wird die Führungsrolle der Provinz im Bereich erneuerbarer Energien weiter festigen.
Ontario ist „Canada´s Best Location“: Mit diesem Titel würdigte das renommierte Magazin „Site Selection“ im September 2010 Ontario als Schrittmacher für den wirtschaftlichen Aufschwung Kanadas. Das MEDT erhielt den „Canadian Competitiveness Award“, als Auszeichnung dafür, wie das Ministerium die wirtschaftliche Entwicklung der Provinz vorantreibt.

Ontario Ministry for Economic Development and Trade
Christine Fröhler
Jurastraße 8
70565 Stuttgart
+49 (711) 97893.37

www.InvestInOntario.com
ontario@postamt.cc

Pressekontakt:
Communication Consultants GmbH Engel & Heinz
Christine Fröhler Markus Engel
Jurastraße 8
70565 Stuttgart
ontario@postamt.cc
+49 (711) 97893.37
http://www.communicationconsultants.cc