Tag Archives: Logistik 4.0

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Digitale Transformation der Logistik vorantreiben

Ingenics setzt auf Partnerschaft mit „Digital Hub“, um neue Perspektiven in der Logistik und im Supply Chain Management zu entwickeln

Digitale Transformation der Logistik vorantreiben

Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner, Director Industry Ingenics AG (Bildquelle: Ingenics AG)

Die Ingenics AG ist seit Juni Mitglied im Innovationsnetzwerk „Digital Hub Logistics Hamburg“. Die Experten des Beratungsunternehmens, das sich als Partner für Unternehmen vom Konzern bis zum KMU profiliert hat, bringen ihre langjährige Logistikexpertise und ihr umfassendes Branchen-Know-how in das Hamburger Netzwerk ein. Für Ingenics ist die Mitgliedschaft ein klares Bekenntnis, dem Wandel zur Industrie 4.0 im Bereich der Wertschöpfungsnetzwerke mit neuen Ideen und Technologien zu begegnen.

Ingenics will die Arbeitswelt der Zukunft aktiv mitgestalten. Die Erfahrung aus den Industrieprojekten zeigt, dass der Bedarf an innovativen Lösungen und das Interesse an digitalen Technologien enorm ist. „Wir möchten mit unserem Engagement ein aktiver Teil der Digitalisierungs- und Logistiklandschaft Hamburg sein“, so Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner,
Director Industry der Ingenics AG. „Ziel ist es, gemeinsam mit Partnern aus verschiedensten Branchen und unterschiedlicher Fachbereiche neue Ideen zu entwickeln und auf ihre Praxistauglichkeit zu testen.“

Digital Hub Logistics Hamburg
Der Digital Hub Logistics Hamburg ist eine Initiative der Freien und Hansestadt Hamburg unter Führung der Senatsbehörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und der Logistik Initiative Hamburg Service GmbH. Er ist einer von aktuell zwölf Hubs der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Technologie und Energie und des Digitalverbandes Bitkom.
Kontakt: Digital Hub Logistics GmbH, Presse: Karl-Heinz Piotrowski
c/o Mindspace, Rödingsmarkt 9, 20459 Hamburg, Tel: +49 172 82 05 992
khp@digitalhublogistics.hamburg, www.digitalhublogistics.hamburg

Über Ingenics
Ingenics ist eine internationale Beratung für Produktion, Logistik, Organisation und Digitalisierung mit weltweiten Standorten und mehr als 35 Jahren Erfahrung am Markt. Der Fokus liegt auf den Feldern Managementberatung, Fabrikplanung, Logistikplanung und Effizienzsteigerung.
Als eines der ersten Consultingunternehmen hat sich Ingenics eine dezidierte Industrie 4.0-Expertise erarbeitet und in Kooperation mit renommierten Forschungseinrichtungen zukunftsweisende Lösungen für Industrie 4.0-Anwendungen in der Wirtschaft entwickelt.

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Auto Verkehr Logistik

Mobile Roboter bewegen Intralogistik 4.0

Mobile Industrial Robots erstmals auf der CeMAT (23.04. – 27.04.2018) in Hannover

Mobile Roboter bewegen Intralogistik 4.0

Odense, Dänemark, 06. März 2018 – Mobile Industrial Robots (MiR) ist in diesem Jahr erstmals mit einem eigenen Messeauftritt auf der CeMAT in Hannover (Halle 21, Stand J45) vertreten. Mit konkreten Applikationen für den autonomen Transportroboter MiR200 setzt der dänische Hersteller vom 23. bis 27. April 2018 praxisnahe Impulse für die Zukunft der Intralogistik. Im Fokus stehen dabei die Flexibilität sowie hohe Benutzerfreundlichkeit der mobilen Roboterlösungen von MiR. Schon heute sind sie bei zahlreichen Unternehmen weltweit in Produktion und Lager im Einsatz, wo sie Prozesse optimieren, Mitarbeiter entlasten und die Effizienz steigern.

Am Messestand von Mobile Industrial Robots können sich Fachbesucher davon überzeugen, wie Logistikprozesse zukünftig trotz zunehmender Komplexität, Vernetzung und Termindruck beherrschbar bleiben. „Unsere mobilen autonomen Roboter sind der Schlüssel zu einer Intralogistik 4.0“, sagt Thomas Visti, CEO von MiR. „Entscheidend sind dafür zunächst die kollaborierenden Eigenschaften unserer Produkte. Ihre leistungsfähige Sensortechnologie sorgt hierbei für ein sicheres und dynamisches Miteinander von Transportroboter und Anwender. Auf der CeMAT zeigen wir schließlich auch die flexible Anpassungsfähigkeit unserer Lösungen, die schnell einsatzbereit, intuitiv bedienbar sowie kostengünstig sind.“

Daher präsentiert der Pionier mobiler Robotik das Modell MiR200, das über eine Traglast von 200 Kilogramm verfügt und ESD-konform ist, mit verschiedenen Aufsatzmodulen. So etwa mit dem Ziehsystem MiRHook und einem Transportwagen, was zeigt, wie sich Zugaufgaben bis zu 500 Kilogramm zuverlässig und einfach realisieren lassen. Und speziell Interessenten, die innerbetriebliche Materialflüsse von Halbfabrikaten oder Werkteilen automatisieren wollen, präsentiert MiR mit einem Regalaufsatz, passgenau für KLT Boxen, eine geeignete Lösung.

Hinweis für Medienvertreter:
Henrik Vesterlund Sørensen, Sales Manager DACH & Benelux, wird auf der CeMAT 2018 für Pressegespräche zur Verfügung stehen. Bei Interesse an einem Interview wenden Sie sich bitte an mir@maisberger.com.

Hochauflösendes Bildmaterial finden Sie hier.

Mobile Industrial Robots (MiR) hat seinen Hauptsitz in Odense, Dänemark, wo das Unternehmen 2013 von erfahrenen Köpfen aus der dänischen Roboterindustrie gegründet wurde. MiR entwickelt und vertreibt autonome, kollaborierende mobile Roboter für den interbetrieblichen Transport in der Industrie und im Gesundheitssektor. Der Pionier im Bereich mobiler Robotik hat innerhalb kurzer Zeit ein globales Vertriebsnetz mit Händlern in mehr als 40 Ländern und regionalen Niederlassungen in San Diego, Singapur, Dortmund, Barcelona, Shanghai und New York aufgebaut. Seit der Gründung verzeichnet MiR ein steiles Wachstum, allein von 2015 auf 2016 um 500 Prozent und von 2016 auf 2017 um 300 Prozent. Heute ist das Unternehmen Marktführer im Bereich autonomer mobiler Roboter.

MiR beliefert sowohl mittelgroße Unternehmen als auch große, multinationale Industriekonzerne mit seinen kollaborierenden, mobilen und sicheren Robotern. Die Roboter von MiR werden zum innerbetrieblichen Transport eingesetzt, der dadurch schnell, einfach und kosteneffektive abgewickelt wird. Mitarbeiter können so wieder für höherwertigere Tätigkeiten freigestellt werden. Hunderte von Fertigungsunternehmen in aller Welt verlassen sich bereits auf die innovativen Roboter von MiR. Aber auch zahlreiche Krankenhäuser und Pflegeheime gehören zu den Nutzern der dänischen Logistik-Cobots.

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Computer IT Software

Neue Generation von Handhelds

Smarte Logistik erfordert smarte Eingabegeräte. SOREDI präsentiert auf der LogiMAT 2018 die neue Generation an industrietauglichen Tablets der Reihen SH7 und SH10.

Neue Generation von Handhelds

Handlich und leistungsstark: das TaskBook SH7 von SOREDI (Bildquelle: SOREDI touch systems GmbH)

Handhelds waren bisher auf die Datenerfassung und Weitergabe ausgerichtet – kleine Displays und geringe Rechenleistungen begrenzten sie auf wenige Handeingaben bei der Ausführung manueller Prozesse. Für die smarte Logistik der Zukunft mit automatisierten Prozessen reichen diese Funktionen nicht mehr aus. Dafür hat SOREDI touch systems die Tablets SH7 und SH10 entwickelt. Ein 7- oder 10-Zoll Touchpanel hinter Panzerglas stellt selbst unter schwierigen Umgebungsbedingungen flexible Anzeige- und Eingabeoptionen bereit. Die TaskBooks eröffnen die Kommunikation auf allen Kanälen: Die Optionen reichen von Bluetooth über WiFi bis zu LTE-Mobilfunk – unerlässlich in einer immer dichter werdenden Vernetzung.
Im Zentrum der robusten, lüfterlosen Architektur stehen moderne Dual- und Quadcore-Prozessorsysteme mit großzügig bemessenem Arbeitsspeicher. Die Bandbreite möglicher Betriebssysteme reicht damit von Windows 7 Professional und Embedded über Windows 10 IoT bis zu Android 7. Die Benutzung von Standardsoftware, von SAP ERP über Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssoftware wird dadurch unterstützt.
Völlig mobil und unabhängig werden die Benutzer der TaskBooks SH7 und SH10 durch das neuartige Akku-Konzept: Ein integrierter Stromspeicher lässt sich über eine USB-C-Schnittstelle oder Fahrzeuganschlüsse (12 bis 48 Volt) nachladen. Er wird durch einen Standardakku im abnehmbaren Griffmodul ergänzt, der im laufenden Betrieb ausgetauscht werden kann. So stehen die TaskBooks für einen unterbrechungsfreien Dauerbetrieb rund um die Uhr zur Verfügung.
Die Griffmodule enthalten Shortrange und Autorange Imager oder RFID-Leser für unterschiedliche Erfassungsaufgaben, die mit eigenen Folientasten auf dem Frontpanel bedient werden können. Bis zur LogiMAT sind die Handhelds der neuen Generation mit einer Kamera ausgestattet, die sich zur Ladungsdokumentation verwenden lässt. Lautsprecher, Temperaturüberwachung und Bewegungssensoren stehen standardmäßig zur Verfügung.
Eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Staub, Schmutz, Spritzwasser und Feuchtigkeit dokumentiert sich in der Schutzklasse IP65. Der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +50 Grad Celsius ermöglicht einen Einsatz der SH TaskBooks in Tiefkühlbereichen ebenso wie unter starker Sonneneinstrahlung. Modernste Komponenten die in hohe Qualität aller Komponenten und die Manufaktur in Deutschland machen die SH TaskBooks zu einer zukunftssicheren Investition mit hohem Nutzenpotenzial in allen Bereichen der Logistik.
Messehinweis: Die SOREDI touch systems GmbH präsentiert zur LogiMAT 2018 drei neue Terminalreihen an Stand D25 in Halle 8.

Die SOREDI touch systems GmbH in Olching bei München ist seit Jahren mit der SH und SH Blackline Serie ein weltweiter Technologieführer bei Industrie-Computern und Stapler-Terminals und hat seit kurzem mit dem SH TaskBook eine neue Generation von Handhelds und Tablets im Produkt Portfolio. Die Spezialisten für Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Wartung verfügen über 25 Jahre Erfahrung. Das modular aufgebaute Produktprogramm eignet sich für den stationären und mobilen Einsatz in rauer Umgebung und wird für Aufgaben in Logistik, Fertigung, Lebensmittel- und Prozessindustrie kundenspezifisch konfiguriert. Schlanke Strukturen in Produktentwicklung und Herstellung sichern den Einsatz neuester Technologien, die extrem hohe Anforderungen erfüllen. In den Bildschirm-Diagonalen 7-,10-, 12-, 15-, oder 21-Zoll gibt es die Terminals mit Multi-Touch-Bedienung. Entspiegeltes Panzer- bzw. Gorillaglas schützt die Touch-Einheit und das Display sowohl bei der SH Blackline als auch beim SH TaskBook. SOREDI touch systems ist ein Unternehmen der Datalogic Gruppe.

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Computer IT Software

Neue Terminalserien zur LogiMAT 2018

digital – vernetzt – innovativ

Neue Terminalserien zur LogiMAT 2018

Die seit Juli 2017 zur Datalogic-Gruppe gehörende SOREDI touch systems GmbH
zeigt auf der LogiMAT 2018 in Halle 8, Stand D25, wie man mit intelligenter
und „unkaputtbarer“ Hardware die Anforderungen der Logistik 4.0 erfüllt.
Alle drei Terminalserien des Technologieführers bei IPC mit Multitouch-
Bedienung werden mit aktuellen Prozessoren und neuesten Betriebssystemen
ausgestattet. Touchbedienung mit Handschuhen, Pick-by-Voice, optische
Ortung und Video-Aufzeichnung, zahlreiche Ein- und Ausgabegeräte und (Bord-
)netz-unabhängiger Mobilbetrieb verleihen höchste Flexibilität in Zeiten
fortschreitender Digitalisierung.

Wer ein robustes, dem Stand der Technik entsprechendes Staplerterminal
sucht, ist mit der ökonomischen SH-Baureihe bestens bedient. Die Geräte
sind in drei Größen, wahlweise mit 10, 12 oder 15 Zoll Bildschirmdiagonale,
erhältlich. Das komplett geschlossene Gehäuse widersteht Staub und
Feuchtigkeit, Schock und Vibration. Das lüfterlose Design eignet sich für
Temperaturbereiche von -35 bis +55 Grad Celsius und lässt sich in
Tiefkühlzonen einsetzen. Prozessoren wie Intel QuadCore 4 x 1,91 GHz oder
Intel Core i5 sorgen für höchste Performance mit den aktuellen Windows-
Betriebssystemen oder Linux. Dadurch können Warenumschläge und
Kommissionierungen direkt mit großen Warenwirtschaftssystemen oder SAP
abgewickelt werden. Durch zahlreiche Optionen bezüglich Schnittstellen,
Netzwerken, Fahrzeughalterungen oder Ein- und Ausgabegeräten, wie
numerische Keyboards und Scanner, werden kundenspezifische Fahrzeugterminals
für jeden Einsatzbereich konfiguriert.

Die anspruchsvollere SH Blackline eröffnet die Gestensteuerung für
Handschuhträger. Das in Sandwich-Bauweise gelaserte Gorilla-Panel ist
allerdings nur in diesem Punkt empfindlich: Mechanischen Einwirkungen
widersteht es bravourös. Die Verletzungsgefahr durch Zersplittern wurde
nahezu ausgeschlossen. In den Bildschirmgrößen 12, 15 und 21 Zoll können
die Industrie-Computer im Carbon-Design mit Intels Core i5 und bis zu 16 GB
Cache betrieben werden. Hervorragende Grafikbeschleuniger ermöglichen
optische Ortung und Videoaufnahmen, High Definition Audio on Board
erleichtert Spracheingaben und Pick-by-Voice Anwendungen.

Völlig mobil und unabhängig werden die Benutzer der TaskBooks SH7 und SH10:
Aus der Fahrzeughalterung genommen, werden die IPC in Tablet-Architektur
zur Warenannahme, Kommissionierung oder Abfrage und Umbuchung von
Warenbeständen genutzt. Bis zur LogiMAT sind die Handhelds der 2.
Generation mit einer hochpräzisen Kamera ausgestattet, die sich zum Beispiel
zur Ladungsdokumentation verwenden lässt. Daten und Ladestrom fließen durch
eine neue USB-Schnittstelle, die den Bedienkomfort ebenso wie den
praktischen Nutzen weiter erhöht. Die TaskBooks SH7 und SH10 unter Windows-
Betriebssystemen oder Android 7 ersetzen dank modularer Bauweise sowohl
Handhelds als auch Staplerterminals. Durch Akkus, WLAN und Mobilfunk sowie
Scanfunktionen lassen sie sich flexibel für alle Aufgaben der internen und
externen Smart Logistik konfigurieren!
Messehinweis: Die SOREDI touch systems GmbH präsentiert zur LogiMAT 2018
drei neue Terminalreihen ans Stand D25 in Halle 8.

Bildunterschriften:

PickbyTaskBook: Effektive Arbeitsabläufe erfordern neue Staplerterminals –
wie dieses TaskBook von SOREDI

Die SOREDI touch systems GmbH in Olching bei München ist seit Jahren mit der SH und SH Blackline Serie ein weltweiter Technologieführer bei Industrie-Computern und Stapler-Terminals und hat seit kurzem mit dem SH TaskBook eine neue Generation von Handhelds und Tablets im Produkt Portfolio. Die Spezialisten für Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Wartung verfügen über 25 Jahre Erfahrung. Das modular aufgebaute Produktprogramm eignet sich für den stationären und mobilen Einsatz in rauer Umgebung und wird für Aufgaben in Logistik, Fertigung, Lebensmittel- und Prozessindustrie kundenspezifisch konfiguriert. Schlanke Strukturen in Produktentwicklung und Herstellung sichern den Einsatz neuester Technologien, die extrem hohe Anforderungen erfüllen. In den Bildschirm-Diagonalen 7-,10-, 12-, 15-, oder 21-Zoll gibt es die Terminals mit Multi-Touch-Bedienung. Entspiegeltes Panzer- bzw. Gorillaglas schützt die Touch-Einheit und das Display sowohl bei der SH Blackline als auch beim SH TaskBook. SOREDI touch systems ist ein Unternehmen der Datalogic Gruppe.

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Auto Verkehr Logistik

Smart Warehousing in der Logistik 4.0

Herzig Marketing moderiert 3. Technologie-Tag von Topsystem

Am 25. Januar findet in Aachen der dritte Technologie-Tag von Topsystem statt. Diesmal dreht sich alles um das Thema Smart Warehousing in der Logistik 4.0. Im Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) auf dem Campus der RWTH Aachen diskutieren unter der Moderation des Branchenexperten Werner Geilenkirchen, in der Geschäftsleitung bei Herzig Marketing, hochkarätige Experten. Best-Practice-Beispiele für die Anwendung von Voice-Technologien in der digitalen Logistik stehen ebenfalls im Fokus der Veranstaltung.

Wie lassen sich manuelle Prozesse in der Intralogistik optimieren? Ist der Mensch oder doch die Vollautomatisierung ein Erfolgsfaktor für die Intralogistik? Logistik 4.0 eröffnet viele Chancen, stellt die Branche aber auch vor Herausforderungen. Mit dem 3. Technologie-Tag bietet Topsystem die geeignete Plattform, um dieses Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.

Neben interessanten Vorträgen und Diskussionsrunden haben die Teilnehmer während des gesamten Tages die Möglichkeit, sich auf einem Solution Marktplatz zu informieren. In Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen präsentiert Topsystems unter anderem für das Voice-Wear-Housing geeignete mobile Hardware. Auch die Demonstrationsfabrik Aachen lädt zu einem Rundgang ein. Hier besteht die Möglichkeit, an den neusten Erkenntnissen aus Forschung und Praxis in der Industrie 4.0 teilzuhaben.
Die Moderation der Veranstaltung übernimmt erneut der Kölner Logistikmarketingexperte. „Werner Geilenkirchen hat uns mit seiner souveränen und kompetenten Moderation bereits bei den letzten beiden Veranstaltungen hervorragend unterstützt. Deshalb vertrauen wir auch 2018 auf seine Erfahrung und Fähigkeiten“, sagt Lydia Konnegen, Marketingmanagerin bei Topsystem.

Anmeldung unter https://www.topsystem.de/de/anmeldung-topsystem-technologie-tag.html

Über Topsystem
Seit 1995 ist topsystem ein verlässlicher Partner für die Entwicklung und den langjährigen Betrieb innovativer IT-Lösungen. Durch die konsequente Spezialisierung auf die Branchen Luftverkehr und Logistik ist eine international geschätzte Fachkompetenz entstanden.

HERZIG ist Fachagentur für Logistikmarketing. Seit 1994 berät die Kölner Agentur Transportfirmen und Logistics Service Provider in NRW, Deutschland und Europa, bis hin zu den asiatischen Wachstumsmärkten.

Geleitet von Heike Herzig und Werner Geilenkirchen unterstützt die Full Service Agentur Inhaber, Geschäftsleitungen, Führungskräfte und Marketingteams bei der strategischen Marktprofilierung, im Vertrieb, bei Kommunikation und PR sowie der digitalen Transformation des B2B Marketings.

Die Beratungsagentur ist Premium Partner des Verbandes Verkehrswirtschaft und Logistik NRW und offizieller Kompetenz- und Kooperationspartner der TH Köln für den interdisziplinären Studienbereich Logistik.

Kontakt
HERZIG Marketing Kommunikation GmbH
Heike Herzig
Hansaring 61
50670 Köln
02234 989905-0
hh@herzigmarketing.de
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Logistik 4.0 – Trends und Chancen der Digitalisierung in Transport und Logistik

Erfolgreich mit neuem Veranstaltungsformat: 1. Ingenics Innovation Circle

Logistik 4.0 - Trends und Chancen der Digitalisierung in Transport und Logistik

Prof. Witten, M.-B. Pohlmann, Prof. Hausladen, C. Schmidt (Mitgl. GL Log. Init.), A. Hoberg (vlnr) (Bildquelle: Ingenics AG/Ulrike Schacht)

(Hamburg/Ulm) – Am 13. Juli hatte in Hamburg ein neues Veranstaltungsformat der Ingenics AG Premiere. In konzentrierter Arbeitsatmosphäre trafen sich geladene Gäste und Branchenexperten aus Konzernen und KMU, um über die Entwicklung von Transport und Logistik in Zeiten der Industrie 4.0 zu diskutieren und sich ein Bild davon zu machen, was die laufenden – oder bevorstehenden – Veränderungen für ihr Unternehmen bedeuten. Die zentralen Erkenntnisse: Vor der weiteren Technologisierung eines Unternehmens sollte immer eine Systembefähigung stehen und im Rahmen von Business Intelligence Lösungen können mit bereits vorhandenen Daten große Nutzenpotenziale realisiert werden. Dabei ist es fundamental wichtig, bei jeder Implementierung „die Menschen mitzunehmen“. Als Partner war die Logistik-Initiative Hamburg, eine Clusterinitiative für die logistik- und logistiknahe Wirtschaft in der Metropolregion Hamburg, mit im Boot.

Mehr Arbeitsatmosphäre, weniger Event – das signalisierten bereits die Veranstaltungsräume in den Design Offices am Hamburger Domplatz. Und das Format kam an: Vom Start weg stellte sich die gewünschte Konzentration auf das Thema „Logistik 4.0 – Trends und Chancen der Digitalisierung in Transport & Logistik“ ein, die sich später in den beiden Workshops noch einmal verdichtete. Selbst die Pausen wurden intensiv für den fachlichen Austausch genutzt.

Ingenics habe sich von jeher mit den Themen Logistik und Transport beschäftigen müssen, sagte Vertriebsvorstand (CSO) Andreas Hoberg in seiner Begrüßung. „Heute ist es unsere Aufgabe, dieses Thema im Zeichen von Industrie 4.0 so mit der IT zusammenzubringen, dass der maximale Nutzen entsteht.“

Logistik-Initiative Hamburg bringt Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und befähigt Unternehmen für die Zukunft

Prof. Dr. Peer Witten, Vorsitzender der als Co-Veranstalter engagierten Logistik-Initiative Hamburg, eine von der Behörde für Wirtschaft und Arbeit und der Hamburger Wirtschaft ins Leben gerufene Clusterinitiative zur Stärkung der Logistik in der Metropolregion Hamburg, betonte die Rolle des Netzwerks bei der Entwicklung einer Zukunftswerkstatt, als die er die Veranstaltung verstanden haben wollte. „Logistik schafft Lösungen, deshalb wollen wir Befähiger, Enabler, sein und als Partner der Digitalisierungsinitiative der Bundesregierung die Initiativen aus Wirtschaft und Wissenschaft, aus Forschung, etablierten Unternehmen und der Start-up-Szene zusammenbringen.“ Selbstverständlich dürfe dabei der „Faktor Mensch“ nicht vergessen werden; vielmehr müsse gezielt und IT-getrieben die Mensch-Maschine-Interaktion gefördert werden.

Zwei ebenso spannende wie informative Vorträge aus Wissenschaft und Praxis gaben Impulse für die abschließenden Workshops, in denen die teilnehmenden Branchenexperten in den persönlichen Austausch gingen und zu zwei konkreten Themengebieten gemeinsam ihre Vision der Logistik 4.0-Zukunft entwickelten.

„Lean“ als zwingende Voraussetzung für Digitalisierung

Zunächst übernahm Prof. Dr. Iris Hausladen, Inhaberin des Heinz-Nixdorf-Lehrstuhls für IT-gestützte Logistik an der HHL Leipzig Graduate School of Management, die Aufgabe, das Thema „Logistik im Zeitalter von Industrie 4.0“ zu beschreiben und auf den Punkt zu bringen. An ausgewählten Beispielen aus der Beschaffungs-, Produktions- und Distributionslogistik machte sie deutlich, welche umwälzenden Veränderungen Internet of Things & Everything, Industrie 4.0, Smart Factory und Logistik 4.0 mit der daraus resultierenden symbiotischen Vernetzung intelligenter Industrie-, Produktions- und Logistikkonzepte zur Folge haben werden. Allein die Nutzung und Aufarbeitung bereits verfügbarer Daten zur Generierung von Business Intelligence haben gewaltige Potenziale, die Idee der sich selbst organisierenden und optimierenden Maschinen ist real geworden. „Die Digitalisierung soll dort genutzt werden, wo sie klare Vorteile bringt, je nach Industrie wird der Automatisierungsgrad aber auch in der Zukunft bei höchstens 70 bis 90 Prozent liegen, die Rolle des Menschen wird sich ändern, aber sie wird nicht entfallen“, so Prof. Hausladen. Als bedeutendes Beispiel für die künftige Zusammenarbeit verweist sie auf die derzeitige rasante Entwicklung in der Mensch-Roboter-Kollaboration und betont: „Ohne die Anstrengungen der vergangenen 20 Jahre, schlanke Prozesse zu etablieren, würde die Digitalisierung heute nicht so gut vorankommen, ,Lean“ ist sogar eine zwingende Voraussetzung.“ Das meiste, was zur Realisierung von Logistik 4.0 erforderlich sei – Sensoren, Barcode, RFID etc. -, stehe tatsächlich längst zur Verfügung. So gehe es jetzt hauptsächlich um den intelligent koordinierten, vernetzten Einsatz. „Wichtige Zukunftsthemen sind die Instandhaltungslogistik und die letzte Meile, für die beispielsweise Crowd-Lösungen attraktiv werden.“

Jede Logistik 4.0 Umsetzung sollte mit einer Statusbestimmung des Unternehmens und einer Befähigung der Systeme starten

Maj-Britt Pohlmann, Associate Partner und Manager Industry, betreut die Logistik 4.0-Entwicklungen bei Ingenics. In Ihrem Vortrag „Logistik 4.0 in der Praxis – Transparenzdurch Cockpitlösungen“ ging sie auf den derzeitigen Umsetzungsgradvon Industrie 4.0 ein und skizzierte eine „Zukunftsvision Logistik 4.0“. Weil die Frage „Wie kann ich starten?“ von zentraler Bedeutung ist und der Fokus auf der Umsetzung der Vision in die Praxis liegen soll, wurden Stufen der Implementierung aufgezeigt. Das Praxisbeispiel kam aus dem Bereich der Cockpitlösungen, da schnell klar wurde, welche Potenziale dieser Ansatz hat und dass die Transparenz der Wertschöpfungskette ein Schlüssel zum Erfolg der Digitalisierung ist.

Aktuell schafft der Großteil der Unternehmen die Voraussetzungen für Digitalisierung und Modularisierung: Sie befinden sich in der Phase der Systembefähigung. Auf der intelligenteren Bereitstellung von Daten aufbauend, werden dann in etwa fünf Jahren die Mehrheit der Unternehmen die Transparenzstufe erreichen. Durch horizontale und vertikale Informationsintegration können die Früchte der Befähigungsarbeit geerntet werden, in dem sowohl die Intralogistik als auch die Supply Chain transparent überwacht und gesteuert werden. In zehn Jahren soll eine weitgehende Autonomie von Logistikprozessen realisiert sein, in 15 Jahren schließlich die intelligente integrierte Kooperation dezentralisierter Lösungen – sprich: autonomer Systeme – durch die sich selbst steuernde Produkte und Materialien agil durch die Wertschöpfungskette bewegt werden.

Was sind aber nun die ersten Schritte der Umsetzung für Unternehmen? „Jede Logistik 4.0 Umsetzung sollte mit einer Statusbestimmung des Unternehmens hinsichtlich IT und Technologie sowie einer davon abgeleiteten strategischen Zielrichtung begonnen werden“, macht Maj-Britt Pohlmann deutlich. „Anschließend ist eine Befähigung der Systeme Voraussetzung dafür, die weiteren Entwicklungsstufen zu erreichen.“

„Quick-Wins“ können kurzfristig realisiert werden

Die hohe Bedeutung einer nachhaltigen Befähigung der Systeme bedeutet keinesfalls, dass nicht schon heute „Quick-Wins“ bei der Entwicklung von Logistik 4.0-Lösungen realisiert werden könnten. Um Transparenz bezüglich der Materialflüsse, Durchsätze und Engpässe zu erhalten, bieten sich Business Intelligence Cockpit-Lösungen an. „Alle Unternehmen haben heute schon Datenschätze, die sie aktuell nicht nutzen, da sie nicht als intelligent aufbereitete Informationen vorliegen“, so Maj-Britt Pohlmann. „Bisher werden Daten oft dezentral genutzt, manuell verkettet und nur für einen eingeschränkten Adressatenkreis aufbereitet. Die Cockpit-Lösung ermöglicht die zielgerichtete Anwendung von Business Intelligence, etwa indem allen betroffenen Instanzen, also Management, Führungskraft und Werker, die Tools über ihre Boards oder Smartphones zur Verfügung stehen, natürlich nur mit den jeweils für ihre Funktion relevanten Informationen.“ Auch hier sei einer kurzfristigen Realisierung von Pilotanwendungen der Vorzug vor komplexen Gesamtlösungen zu geben, da schnelle Erfolge für die weitere Motivierung wichtig seien.

Die Zukunft im Blick – aus allen Perspektiven betrachtet

Nach den hochkarätigen Impulsvorträgen teilten sich die Teilnehmer für die angekündigten Workshops in zwei Gruppen auf. Maj-Britt Pohlmann übernahm die Gruppe „Perfekte Informationsbereitstellung“, Ingenics Manager Industry Ulf Jochymski die Gruppe, die den „Faktor Mensch“ im Zeitalter von Logistik 4.0 erfassen wollte. Beiden erfahrenen Workshop-Leitern gelang es aus dem Stand, eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre zu schaffen und – angesichts der kurzen Zeit von 45 Minuten – zu verblüffend umfassenden Ergebnissen einschließlich Visualisierung zu gelangen.

Am Ende des offiziellen Teils der Veranstaltung – die meisten Gäste folgten gerne der abschließenden Einladung zum entspannten Get-together – stand die Erkenntnis, dass es genügend Ansätze für den Start in Logistik 4.0-Projekte gibt, wobei es für alle Beteiligten hilfreich ist, klare Visionen und Zielvorgaben zu formulieren und diese systematisch zu bearbeiten. Dass auf dem Weg hin und wieder Perspektivwechsel sinnvoll sind, damit niemand auf der Strecke bleibt, ist zwar keine neue, aber eine umso wichtigere Erkenntnis, die durch die Methodik der Workshops bekräftigt wurde.

„Wir haben erlebt, dass das neue Format ,Innovation Circle“ gut gestartet ist und sehr positiv aufgenommen wird“, sagt Andreas Hoberg. „Wir planen, bedarfsorientiert weitere Veranstaltungen in verschiedenen Städten durchzuführen.“ In diesem Jahr soll noch mindestens eine weitere folgen.

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in den Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für hocheffiziente Material- und Informationsflüsse entlang der gesamten Supply Chain – von der Planung bis zur Realisierung.
Derzeit beschäftigt Ingenics 515 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.450 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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Auto Verkehr Logistik

Unitechnik über Industrie 4.0 in der Intralogistik

Anbieter von Software- und Automatisierungslösungen sind gefordert

Unitechnik über Industrie 4.0 in der Intralogistik

(Bildquelle: Unitechnik)

Der digitale Wandel in Logistik und Produktion ist in vollem Gange. Wenn es um die konkrete Umsetzung von Industrie 4.0 in den eigenen Anlagen geht, stehen viele Logistiker jedoch vor zahlreichen offenen Fragen. Dabei kommt es gerade jetzt darauf an, die richtigen Weichen für eine zukunftssichere logistische Infrastruktur zu stellen. Mit welchen Investitionen Unternehmen ihre Anlage auf Kurs bringen, erklärt Dr.-Ing. Ralf Lüning, Geschäftsführer der Unitechnik Systems GmbH, im Interview.

Redaktion: Herr Lüning, Industrie 4.0 ist ein Thema, mit dem sich aktuell jedes Unternehmen auseinandersetzt. Vor welche Herausforderungen stellt die vierte industrielle Revolution die Intralogistik?

Ralf Lüning: Industrie 4.0 zielt im Kern auf die Vernetzung und Digitalisierung aller Elemente der Wertschöpfungskette ab. Damit sollen Prozesse beschleunigt und Reaktionszeiten verkürzt werden. Für Anbieter von Intralogistiksystemen bedeutet das: Es müssen flexiblere Automatisierungslösungen bereit gestellt werden, mit denen Unternehmen schneller auf Marktveränderungen reagieren können, etwa auf Nachfrageschwankungen oder saisonale Trends.

Redaktion: Warum ist das nicht schon längst der Fall?

Ralf Lüning: Viele automatisierte Systeme sind heute noch so starr, dass sich veränderte Geschäftsanforderungen nicht schnell genug darin abbilden lassen. Das ist ein Grund, warum selbst große E-Commerce-Konzerne viele Arbeitsschritte noch immer manuell abwickeln. An dieser Stelle sind besonders die Hersteller von IT- und Automatisierungslösungen gefordert, Systeme bereitzustellen, die Automation und Flexibilität vereinen.

Redaktion: Wie können neue Konzepte für eine digitale Intralogistik denn konkret aussehen?

Ralf Lüning: Gefragt sind variable und hochflexible Lösungen, die miteinander vernetzt und online angebunden sind. Ein wichtiges Etappenziel ist eine zentrale Datenhaltung über das gesamte Unternehmen hinweg. Denn die Logistik der Zukunft verbindet alle Abteilungen – nicht nur das Lager. Unternehmen werden ihre Logistikprozesse künftig über die gesamte Wertschöpfungskette organisieren, bis hin zum Endverbraucher. Darüber hinaus wird es in der Intralogistik eine Entwicklung weg von starrer Fördertechnik hin zu autonomen Systemen geben. Diese sind dann auch in der Lage, veränderte Prozessanforderungen schnell und flexibel umzusetzen und sich Marktveränderungen anzupassen.

Redaktion: Was bedeutet das für die eingesetzten Softwarelösungen?

Ralf Lüning: Bei der Software raten wir zu Lösungen mit offenen Standards und einfach zu handhabenden Schnittstellen. Neue Elemente lassen sich so einfach und schnell an das Gesamtsystem anbinden. Außerdem wird die Bedeutung von Cloud- und Software-as-a-Service-Lösungen weiter zunehmen. Alle Daten sind dann ortsunabhängig über mobile Endgeräte zugänglich – und das nicht nur für die Logistikverantwortlichen, sondern auch für das Instandhaltungspersonal. Wichtig ist darüber hinaus ein konstruktiver Umgang mit Daten: Alle Elemente eines Logistiknetzwerkes sammeln Informationen, die es zu analysieren und produktiv zu nutzen gilt. Erst wenn das auf Knopfdruck gelingt, profitieren Unternehmen von den Fortschritten der digitalen Logistik.

Redaktion: Worauf sollten Unternehmen achten, wenn sie ihre Intralogistik vernetzen und digitalisieren?

Ralf Lüning: Es ist wichtig, nicht den Blick für das große Ganze zu verlieren. Wenn ich ein Element an das Internet anbinde, ist noch nicht viel gewonnen. Stattdessen muss das Intralogistiksystem als Ganzes auf Vernetzung und Interaktion ausgelegt sein. Bei der Einführung Industrie-4.0-kompatibler Strukturen raten wir Unternehmen zu einem vierstufigen Plan: Am Anfang steht die komplette Digitalisierung aller Prozessschritte. Ist das geschafft, zielt der zweite Schritt darauf ab, den Abteilungen die digitalen Informationen in Echtzeit bereitzustellen. Dazu müssen die eingesetzten IT-Systeme untereinander Daten austauschen. Bei der anschließenden technischen Umstrukturierung im Lager geht es darum, Steuerungsstrukturen zu dezentralisieren und mehr Intelligenz in die unteren Ebenen der Automatisierungspyramide zu bringen. Der letzte Schritt besteht darin, neue Prozesse zu initiieren, die den verbesserten Datenfluss nutzen und so zu Effizienzsteigerungen führen. Das heißt zum Beispiel, dass Maschinen ihre Materialanforderung künftig direkt ins Lager senden und nicht erst an eine übergeordnete Steuerungsinstanz. Auf diese Weise steigern Unternehmen ihre Reaktionsgeschwindigkeit und gewinnen ganz neue Handlungsspielräume.

Redaktion: Herr Lüning, vielen Dank für das interessante Gespräch.

Die Unitechnik Systems GmbH mit Sitz in Wiehl zählt seit vier Jahrzehnten zu den führenden Anbietern von Industrie-Automatisierung und Informatik. Das Familienunternehmen plant und realisiert in zweiter Generation maßgeschneiderte Systeme für die innerbetriebliche Logistik und Produktion. Dabei tritt Unitechnik weltweit als Systemintegrator und Gesamtlieferant auf. Professionelles Projektmanagement sowie die kompetente Betreuung der realisierten Anlagen sind die Grundlage langfristiger Geschäftsbeziehungen und sichern die Investition der Kunden. Die Unternehmensgruppe hat Standorte in Deutschland, Dubai, China, der Schweiz und Australien. Zu den Referenzen von Unitechnik zählen namhafte Unternehmen wie BMW, Turck, LSG Sky Chefs, Soennecken oder Tchibo.

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