Tag Archives: Lithium-Ionen-Batterien

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electronica 2018: GS YUASA in den Hallen A5.152 und A5.101

Auf der electronica 2018 präsentiert GS YUASA seine Batterien und Batterielösungen am Stand des Distributors JEWO Batterietechnik, sowie am Stand des Spezialisten für mobile Energie Ansmann Industrielösungen.

electronica 2018: GS YUASA in den Hallen A5.152 und A5.101

JEWO Batterietechnik, Halle A5, Stand 152: Die Batterietypen der NP-Serie von GS YUASA mit VDS-Zertifizierung zeichnen sich durch ihr robustes Zyklenverhalten, sowie die problemlose Handhabung von kurzen und sehr hohen Entladeströmen aus. Dabei verfügen die 3-5 Jahresbatterien nach Eurobat über einen weiten Temperaturbereich, der große Flexibilität am Einsatzort ermöglicht. Dank ventilgesteuerter Konstruktion ist eine nahezu 100-prozentige Sauerstoffrekombination bei jedem Ladevorgang möglich. Entscheiden sich Anwender für GS YUASA-Batterien, erhalten sie ein qualitativ hochwertiges Produkt, das eine hohe Prozesssicherheit garantiert.
Insbesondere für den Einsatzbereich der sicherheitstechnischen Anwendungen wie Zutrittskontrollen, Einbruch- und Brandmeldeanlagen müssen die Batterien bei einem Netzausfall uneingeschränkt einsatzfähig bleiben. Deshalb kommen hier ausschließlich qualitativ hochwertige und zuverlässige Produkte mit VDS-Siegel zum Einsatz, um eine größtmögliche Sicherheit für Mensch und Gebäude gewährleisten zu können. GS YUASA ist in diesem Bereich Vorreiter, ein Großteil der NP-Serie trägt seit 1982 das VDS-Siegel. Inzwischen hat sich die Zertifizierung als Qualitätsindikator für die Sicherheitstechnik-Branche etabliert.

Ansmann Industrielösungen, Halle A5, Stand 101: Die Unit Industrielösung der Experten für individuelle Akkupacks und intelligente Ladelösungen unterstützt das deutsche OEM-Geschäft von GS YUASA mit Schwerpunkt Lithium-Batterielösungen für Industrieanwendungen. Diese richten sich an Hersteller von Power Tools, Sicherheits- und Alarmsystemen sowie Speicherlösungen. Das breite Angebot an Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien von GS YUASA deckt vom Notlicht bis zum Großspeicher nahezu alle denkbaren Akku-Applikationen ab. Seit Jahren finden die Lithium-Zellen Einsatz in E-Mobility-Lösungen, Speichertechnik und USV-Anwendungen. Vor kurzem hat GS YUASA ein Lithium-Ionen-System für anspruchsvolle industrielle Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen an Lebensdauer, Lade- und Entlade-Performance, Batteriemanagement und Zellmonitoring, wie z. B. Energiespeicherung und Smart Grid, vorgestellt. Auch in sensiblen Bereichen wie Luft-, Raum- und Seefahrt haben sich die Li-Zellen seit Langem etabliert.
Ansmann Industrielösungen treibt die Entwicklung mobiler kundenspezifischer Lithium-Ionen Stromversorgungslösungen für Industrieanwendungen in Europa voran. Ein besonderer Fokus liegt derzeit auf der Entwicklung intelligenter Akkusysteme mit besonders umfangreichen, standardmäßig integrierten Kommunikationsoptionen.

GS YUASA ist einer der größten Hersteller und Lieferanten von wiederaufladbaren Batterien mit Produktionsstätten weltweit und einem weitreichenden Marketing- und Distributionsnetzwerk in Europa. Das breite Angebot an Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien deckt die meisten bekannten Industrie-Applikationen ab, wie Sicherheits- und Alarmsysteme, USV- und Notlichtsysteme sowie OEM-Ausrüstung. Zu den drei Geschäftsbereichen zählen neben Industrial (Industriebatterien für Standby- und zyklische Anwendungen) die Bereiche Automotive und Motorcycle (Automobil- und Motorrad-Starterbatterien).
Die GS YUASA Battery Germany GmbH, gegründet 1983 als YUASA Battery (Europe) GmbH, hat ihren Sitz in Düsseldorf und betreut von dort aus 15 Länder innerhalb Europas.
GS YUASA ist offizieller Teampartner von F95 Fortuna Düsseldorf.

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Asahi Kasei erhöht die Produktionskapazität für Celgard™- und Hipore™-Separatoren für Lithium-Ionen-Batterien

Asahi Kasei erhöht die Produktionskapazität für Celgard™- und Hipore™-Separatoren für Lithium-Ionen-Batterien

Celgard™ Trockenprozess Separatoren für Lithium-Ionen-Batterien (Bildquelle: @Asahi Kasei)

Asahi Kasei erhöht die Produktionskapazität für Celgard™- und Hipore™-Separatoren für Lithium-Ionen-Batterien in den Werken in North Carolina, Vereinigte Staaten und Shiga, Japan

Düsseldorf, 22. Januar 2018 – Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen wird gleichzeitig der Bedarf an Lithium-Ionen-Batterien (LIB) in der Automobilbranche voraussichtlich deutlich wachsen. Asahi Kasei ist weltweiter Marktführer als Hersteller von LIB-Separatoren und liefert mit den Celgard™- und Hipore™-Produkten sowohl Trockenprozess- als auch Nassprozessseparatoren aus. Die Gesamtinvestitionen betragen etwa 55 Millionen Euro (7,5 Milliarden Yen).

Separatoren sind dünne, mikroporöse Polyolefinfilme zwischen Kathode und Anode von Lithium-Ionen-Akkus. Sie verhindern den Kontakt zwischen den Elektroden, der einen Kurzschluss verursachen würde, wobei Lithiumionen sich frei zwischen den Elektroden bewegen können.

Trockenprozess-Produktionsanlagen befinden sich in den Vereinigten Staaten (North Carolina), während Nassprozess-Produktionsstätten in Japan (Moriyama, Shiga und Hyuga, Miyazaki) und Korea (Chungbuk) angesiedelt sind. Die Produktionserhöhungen sind Teil der Wachstumsstrategie, die Gesamtkapazität bis 2020 auf 1,1 Milliarde m2 / Jahr zu erhöhen.

Daten und Fakten zu den Erweiterungen:

Trockenprozess

Standort:North Carolina, Vereinigte Staaten
Produkt:LIB-Separator Celgard™
Kapazität:90 Millionen m2 / Jahr
Beginn:Zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2018 (geplant)

Nassprozess

Standort:Moriyama, Shiga, Japan
Produkt:LIB-Separator Hipore™
Kapazität:150 Millionen m2 / Jahr
Beginn:Erste Hälfte des Geschäftsjahres 2020 (geplant)

Nach Abschluss der geplanten Erweiterungen verfügt Asahi Kasei über eine Gesamtproduktionskapazität für LIB-Separatoren von 1,1 Milliarde m2 / Jahr, dabei entfallen auf den Trockenprozess 400 Millionen m2 / Jahr und auf den Nassprozess 700 Mio. m2 / Jahr. Das Unternehmen wird seine Fähigkeit zur stabilen Belieferung weiter ausbauen, um die steigende weltweite Nachfrage nach LIB-Separatoren zu decken und so dem Bedarf seiner Kunden gerecht zu werden.

Über die Asahi Kasei Corporation
Die Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit agierender Technologiekonzern, der in den drei Geschäftsbereichen Material, Bau und Gesundheitsversorgung tätig ist. Der Bereich Material umfasst Fasern und Textilien, Petrochemikalien, Hochleistungspolymere, Hochleistungskunststoffe, Konsumgüter, Akku-Separatoren und Elektronik. Die Bau-Sparte liefert Werk- und Baustoffe für Fertigteilhäuser für den japanischen Markt. Der Bereich Health Care umfasst Arzneimittel, Medizintechnik sowie Geräte und Systeme für die Notfall- und Intensivmedizin. Mit rund 34.000 Mitarbeitern weltweit betreut der Asahi-Kasei-Konzern Kunden in mehr als 100 Ländern.

„Creating for Tomorrow“ – Zukunft schaffen. Mit diesem Slogan beschreibt der Asahi-Kasei-Konzern die gemeinsame Mission aller ihrer Unternehmen, Menschen auf der ganzen Welt zu einem besseren Leben und Leben mit nachhaltigen Produkten und Technologien zu verhelfen. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.asahi-kasei.co.jp/asahi/en/
www.asahi-kasei.eu/

Die Asahi Kasei Gruppe ist ein diversifizierter Konzern mit den Geschäftsbereichen Material, Homes und Healthcare, die unter dem Dach der operativen Holdinggesellschaft Asahi Kasei Corp. agieren. Asahi Kasei vermarktet seine innovativen Technologien und einzigartigen Werkstoffe weltweit. Mit mehr als 30 000 Mitarbeitern auf der ganzen Welt beliefert die Asahi Kasei Gruppe Kunden in mehr als 100 Ländern. „Creating for Tomorrow“, diesem Unternehmensleitbild von Asahi Kasei folgen alle Geschäftsbereiche und arbeiten gemeinsam an einer lebenswerten Umwelt für Menschen weltweit.

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Vertiv rüstet seine USV-Anlagen mit neuer Energiespeicherlösung auf

Die Lithium-Ionen-Batterien müssen seltener ausgetauscht werden, benötigen weniger Platz und senken die Gesamtbetriebskosten

Vertiv rüstet seine USV-Anlagen mit neuer Energiespeicherlösung auf

Lithium-Ionen-Batterien – Die neue Energiesparlösung von Vertiv für USVs (Bildquelle: @Vertiv)

Vertiv, ehemals Emerson Network Power, bietet eine neue Energiespeicherlösung für einige seiner unterbrechungsfreien Stromversorgungssysteme (USV) der Marke Liebert® an: Lithium-Ionen-Batterien. Die speziell für USV-Anwendungen entwickelten Lithium-Ionen-Batterien sind kleiner, leichter und halten länger als herkömmliche ventilgesteuerte Bleisäure-Batterien (VRLAs). Vertiv ist damit eine Alternative für Unternehmen, die sich die Vorteile dieser hochmodernen Batterietechnologie zunutze machen wollen.

Die Lithium-Ionen-Lösungen sind in ganz Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) erhältlich. Sie sind vollständig getestet und aktuell mit den USV-Anlagen Liebert EXL S1 und Liebert Trinergy Cube kompatibel. Die Vertiv-Ingenieure arbeiten gegenwärtig daran, dieses Angebot auch auf das gesamte dreiphasige USV-Portfolio auszudehnen.

„Lithium-Ionen-Batterien gelten in der Rechenzentrumsbranche noch als ein relativ neues Konzept. Vertiv bietet seine USV-Lösungen allerdings schon eine geraume Zeit weltweit mit der Möglichkeit an, Lithium-Ionen-Batterien zu verwenden“, so Giovanni Zanei, AC Power Product Marketing Director für Vertiv in der EMEA-Region. „Unsere Kunden wissen die Vorteile der Lithium-Ionen-Batterie-Technologie zunehmend zu schätzen. Dank unserer Erfahrung in diesem Bereich können wir ihnen eine breite Palette an Optionen bieten, die alle in verschiedenen Betriebsumgebungen und Anwendungen getestet wurden und höchste Qualitätsstandards erfüllen.“

Lithium-Ionen-Batterien sind im Bereich Unterhaltungselektronik schon seit Jahrzehnten üblich. Sie sind eine kompakte, leichte und langlebige Energiespeichermöglichkeit für Mobiltelefone, Notebooks und Tablets. In jüngster Zeit führten diese Vorteile dazu, dass die Technologie auch in anderen Technikbereichen, wie Autos, Flugzeugen und zunehmend auch in Rechenzentren Anwendung findet. Beispielsweise stattete Vertiv im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Projekts in EMEA zwei 800-kVA-USV-Anlagen des Typs Liebert Trinergy Cube mit acht Lithium-Ionen-Batteriesträngen aus. Konzipiert für eines der weltweit führenden Modeunternehmen mit Sitz in Europa, kann diese Anlage problemlos auf 2,4 MW erweitert werden, um dem künftigen Bedarf an Rechenzentrumskapazitäten gerecht zu werden.

Lithium-Ionen-Batterien eignen sich für Neuprojekte, Nachrüstungen oder modulare Konstruktionen und bieten beträchtliche Vorteile: Zum einen sind sie 70 Prozent kleiner und deutlich leichter als die entsprechenden VRLA-Modelle. Zum anderen benötigen sie in Batterieschränken erheblich weniger Platz und ermöglichen in einigen Fällen die Reihenanordnung der Batteriespeicherung. Außerdem vertragen Lithium-Ionen-Batterien höhere Betriebstemperaturen besser als VRLAs, was auch zu einer Senkung der Batteriekühlungskosten beitragen kann.

Am wichtigsten ist jedoch die Tatsache, dass Lithium-Ionen-Batterien – je nach chemischer Zusammensetzung und Nutzung – bis zu dreimal so lange halten wie VRLA-Batterien. In den meisten Fällen müsste eine VRLA-Batterie mehrfach ausgetauscht werden, bevor der erste Austausch einer Lithium-Ionen-Batterie nötig ist. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil der Austausch von USV-Batterien der größte Kosten- und Aufwandsfaktor ist. Verglichen mit VRLAs ermöglichen Lithium-Ionen-Batterien über eine Lebensdauer von zehn Jahren hinweg bis zu 40 Prozent Einsparungen beim Investitionsaufwand (CAPEX).

„USV-Anlagen mit gründlich getesteten Lithium-Ionen-Batterien von bewährten Partnern anzubieten, ist eine interessante Erweiterung des bereits umfangreichen Portfolios an Rechenzentrumslösungen von Vertiv“, sagte Rhonda Ascierto, die bei 451 Research als Research Director für Datacenter Technologies und Eco-Efficient IT Channel tätig ist. „Mit der neuen Kombination können Unternehmen diese zunehmend kostengünstige Technologie in USV-Anlagen integrieren. Im Vergleich zu herkömmlichen Bleisäure-Batterien erhalten sie damit ein zuverlässiges Leistungs- und Schutzpaket für einen sehr viel längeren Zeitraum. So sichern sie den Betrieb ihrer kritischen Rechenzentren besser ab.“

Diese aktuelle Erweiterung des Vertiv-Portfolios zeigt erneut, wie engagiert Vertiv ist, um den vielfältigsten Anforderungen an die Qualität, Funktionalität und Leistung von Rechenzentren gerecht zu werden. Für dieses Engagement wurde Vertiv kürzlich mit dem Frost & Sullivan Award 2017 geehrt.

Weitere Informationen zu Lithium-Ionen-Batterien und den Liebert USV-Anlagen finden Sie auf unserer Website unter www.VertivCo.com/Lithium-Ionen-Batterien.

Über Vertiv
Vertiv entwirft, baut und wartet kritische Infrastrukturen für zentrale Anwendungen in Rechenzentren, Kommunikationsnetzwerken sowie in gewerblichen und industriellen Anlagen. Vertiv ist aus Emerson Network Power hervorgegangen und versorgt die aktuell wachsenden Märkte für mobile Endgeräte und Cloud Computing mit einem Portfolio von Stromversorgungs-, Thermal- und Infrastruktur-Management-Lösungen. Vertiv umfasst auch die Marken ASCO®, Chloride®, Liebert®, NetSure™ und Trellis™. Im Geschäftsjahr 2016 betrug der Umsatz 4,4 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen finden Sie unter VertivCo.com.

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embedded world 2017: Rutronik zeigt Impedanzspektroskopie für Li-Io Batterien

Die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH tritt auf der diesjährigen embedded world gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz den Beweis an, dass eine Impedanzspektroskopie für Lithium-Ionen Batterien nicht auf das Labor beschränkt ist.

In Kooperation mit der TU Chemnitz und der Professur Mess- und Sensortechnik zeigt Rutronik in Halle 3A, Stand 438, anhand eines embedded Impedanzmesssystems für ein 12V Li-Io Batteriestack die neuesten Forschungsergebnisse im Bereich der Impedanzmessung auf Basis der Impedanzspektroskopie. Die Methode ermöglicht eine deutlich exaktere Analyse und Diagnose von Batteriesystemen als aktuell genutzte Verfahren. Damit lässt sich der Zustand von Batterien feststellen und z.B. ihr RUL (remaining useful life) oder ihr State-of-Health (SoH) verlässlich vorhersagen. Dies macht das Verfahren besonders für mobile Systeme interessant, v.a. für die Elektromobilität, professionelle Werkzeuge, mobile Roboter, aber auch für medizinische Geräte und USV.

Die Impedanzspektroskopie kommt derzeit ausschließlich unter Laborbedingungen zum Einsatz. Die TU Chemnitz und die Professur Mess- und Sensortechnik in Zusammenarbeit mit Rutronik zeigen mit dem Demonstrator die Industrialisierbarkeit des Verfahrens.

Die Wissenschaftler Thomas Günther (TU Chemnitz) und Leonhard Faulhammer (TU Chemnitz) sowie Andreas Mangler (Rutronik) stehen während der embedded world durchgehend für Fachgespräche zur Verfügung (Rutronik Stand: Halle 3A, Stand 438).

Über Rutronik ( www.rutronik.com)
Die Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH ist drittgrößter Distributor in Europa (lt. European Distribution Report 2016) und besetzt weltweit Rang elf (lt. Global Purchasing, Mai 2016). Der Breitband-Distributor führt Halbleiter, passive und elektromechanische Bauelemente sowie Boards, Storage, Displays & Wireless Produkte. Hauptzielmärkte sind Automotive, Medical, Industrial, Home Appliance, Energy und Lighting. Unter den Angeboten RUTRONIK EMBEDDED, RUTRONIK SMART, RUTRONIK POWER und RUTRONIK AUTOMOTIVE finden Kunden die spezifischen Produkte und Services gebündelt für die jeweiligen Anwendungen. Kompetente technische Unterstützung bei Produktentwicklung und Design-In, individuelle Logistik- und Supply Chain Management Lösungen sowie umfangreiche Services runden das Leistungsspektrum ab.
Das 1973 von Helmut Rudel in Ispringen gegründete Unternehmen ist heute mit über 70 Niederlassen in Europa, Asien und Amerika präsent. Rutronik beschäftigt weltweit mehr als 1.400 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Umsatz von rund 872 Mio. Euro in der Gruppe.

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Brennstoffzellen, Batterien, Energiespeicher-Technologien: Viel Rückenwind durch den Ausbau erneuerbarer Energien

Brennstoffzellen, Batterien, Energiespeicher-Technologien: Viel Rückenwind durch den Ausbau erneuerbarer Energien

Messe f-cell 2012

Der nachhaltige Umbau des Energieversorgungssystems ist in vollem Gange: Bei der gemeinsamen Konferenz- und Messeveranstaltung f-cell und Battery+Storage ging es um den Beitrag, den Wasserstoff, Brennstoffzellen und Batterien dabei leisten und wie ein intelligentes Gesamtsystem aussehen kann. Eine zunehmende Anzahl und immer bessere Produkte und Komponenten am Markt sowie steigender Wettbewerb prägen die Branchen. 3.233 Fachleute vermittelten optimistische Aufbruchstimmung beim Veranstaltungsverbund aus f-cell, Battery+Storage und dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG.

Stuttgart (eos) – Ein nachhaltiges Energiesystem aufzubauen, das umweltschonend Energie liefert, wann, wo und in welcher Form sie gebraucht wird – so ließe sich die gemeinsame Mission der 3.233 Fachmessebesucher, darunter 585 f-cell und Battery+Storage Konferenzteilnehmer, beschreiben, die vom 8. bis 10. Oktober 2012 nach Stuttgart kamen. In der Messe Stuttgart informierten sich Messebesucher und Konferenzteilnehmer bei 142 Ausstellern und in insgesamt 127 Vorträgen von Fachleuten aus Belgien, China, Dänemark, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Japan, Korea, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz, Südafrika sowie den USA über den Stand der Technik bei Brennstoffzellen, Lithium-Ionen-Batterien und bei der Wasserstofferzeugung und -speicherung und diskutierten Szenarien für eine intelligente Energieversorgung. Das internationale Brennstoffzellen-Fachforum f-cell fand dieses Jahr erstmals auf dem Stuttgarter Messegelände im Verbund mit der neuen Konferenz- und Messeveranstaltung Battery+Storage und dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG statt. Dafür arbeiteten die Veranstalter, die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS), die Landesmesse Stuttgart GmbH sowie die Landesagentur e-mobil BW GmbH eng zusammen.
Seminare für Lehrer und Energieberater, ein Business-Brunch für an der Branche interessierte Unternehmen, eine feierliche Abendveranstaltung sowie eine Exkursion für Konferenzteilnehmer begleiteten den Veranstaltungsverbund.

Wachsendes Interesse an Brennstoffzellen und Batterien

„Das deutliche Wachstum unserer internationalen Konferenz- und Messe-Veranstaltung spiegelt das steigende öffentliche Interesse am Themenbereich Wasserstoff und Brennstoffzellen“, sagt Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, der die f-cell seit zwölf Jahren gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet. „Der Themenverbund mit Batterien und Speicherlösungen veranschaulichte, dass für ganzheitliche Energiekonzepte der Zukunft Batterien und Brennstoffzellen gleichermaßen nötig und wichtig sind. Da sich viele Unternehmen und Institute mit beiden Themengebieten befassen, kam die Kombination sehr gut an.“ Sehr zufrieden mit der Premiere zeigte sich auch WRS-Geschäftsführer Dr. Walter Rogg: „Das war ein sehr guter Anfang. Auf diesem Weg wollen wir weitergehen und die Region Stuttgart mit diesem Veranstaltungsverbund als Standort für nachhaltige Mobilität und Zukunftstechnologien positionieren.“

Vernetztes System

Die Fachleute, die in Stuttgart zusammenkamen, machten deutlich, dass ein vernetztes Gesamtsystem gefragt ist, das eine Vielzahl von Energiequellen einbindet, verschiedene Energiespeicheroptionen mit unterschiedlichen Energieträgern sowie unterschiedlichen Verteilsystemen berücksichtigt und stationäre, mobile und portable Anwendungen gleichermaßen zuverlässig mit Energie versorgt. „Wir sind mitten im Umbau unseres Energieversorgungssystems. Ihn zu vollenden ist eine Generationenaufgabe“, fasste Dr. Christopher Hebling, Bereichsleiter Energietechnik am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg die Situation in seinem Plenarvortrag zusammen.

Erneuerbare Energien können Grundlast abdecken

„Durch eine deutliche Zunahme der Windkraft- und Photovoltaikanlagen liegt der Anteil der Erneuerbaren Energien im Netz heute bei rund 25 Prozent“, berichtete er. „Mitte des Jahrhunderts sollen es über 80 Prozent sein.“ Da sich Sonne und Wind vom Aufkommen her ideal ergänzten, seien die Erneuerbaren Energien in der Lage, auch die Grundlast zuverlässig abzudecken. Aber bereits heute zeigt sich, dass es Phasen gibt, in denen die „grüne“ Stromproduktion die Nachfrage deutlich übersteigt. Im Moment führt das ungünstigerweise dazu, dass neben Steinkohlekraftwerken auch träge, eigentlich auf die Grundlastversorgung ausgelegte Braunkohlekraftwerke abgeregelt werden müssten. „Diese Situation wird sich noch verschärfen“, erläuterte der Fachmann. „Speicher, die die „überschüssige“ Energie aus regenerativen Quellen aufnehmen, sind gefragt.“

Batterien als Speicher

Stationäre Systeme mit Lithium-Ionen-Batterien sind als Zwischenspeicher bereits auf dem Markt. Zum Beispiel die ads-tec GmbH sowie das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zeigten solche Systeme auf der Messe. „Eine mögliche Anwendung ergibt sich zum Beispiel auf südlichen Inseln, wo Klimaanlagen tagsüber mit Solarstrom laufen. Nachts und zu Zeiten mit erhöhtem Strombedarf übernehmen jedoch laute Dieselgeneratoren die Stromerzeugung. Mit PV-Strom aufgeladene Batterien sind eine umweltfreundliche Alternative, die sich bereits heute rechnet“, sagt Michael Mast vom KIT. Das vom KIT vorgestellte System BESS 50 mit einer Kapazität von 50 Kilowattstunden ist modular erweiterbar und wird von der AccuSol GmbH in Karlsruhe angeboten.

Energiespeicher Wasserstoff und hybride Heizsysteme

Sollen kleinere Strommengen für kurze Zeit zwischengespeichert werden und der „geparkte“ Strom schnell wieder abrufbar sein, eignen sich Batterien sehr gut. Um Überschussstrom aus regenerativen Quellen jedoch in großen Mengen zu speichern, gibt es neben Pump- und Druckluftspeichern bislang nur eine Lösung: die Herstellung von Wasserstoff. Dieser Energieträger lässt sich in Hochdrucktanks oder in unterirdischen Kavernen auch längerfristig „horten“. „Power-to-Gas“ nennen Fachleute das Modell, in dem Wasserstoff oder daraus gewonnenes Methan in das Gasnetz eingespeist wird, das auf diese Weise 220 Terrawattstunden aufnehmen kann. Zum Vergleich: Die Pumpspeicherkapazität in Deutschland beträgt derzeit zirka 40 Gigawattstunden. Ein neues Konzept „hybride Wärmeerzeugung“ setzt darauf, das Strom-Überangebot direkt zur Wärmegewinnung in Haushalten und Industrie einzusetzen. Solche hybride Heizsysteme schalten angebotsabhängig zwischen Gas- und Strombetrieb um. „Industrie und Haushalte könnten rechnerisch das gesamte erneuerbare Strom-Überangebot im Jahr 2020 übernehmen – passende Netze vorausgesetzt“, berichtet Bernhard Heyder von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in seinem Vortrag.

„Grüner“ Wasserstoff aus Wasser

Um mit Hilfe von Strom aus Wasser Wasserstoff zu erzeugen, ist ein Elektrolyseur nötig. Das Lübecker Unternehmen H-TEC Systems ist seit dem Frühjahr 2012 mit einem entsprechenden Gerät auf dem Markt. H-TEC setzt auf die sogenannte PEM-Elektrolyse, die im Gegensatz zur seit den 1950er Jahren etablierten alkalischen Elektrolyse einen flexiblen Betrieb auch in Teillast gut verkraftet. „Wir bieten komplette Systeme im Bereich zwischen 1,3 und 200 Kilowatt und sprechen damit Systemintegratoren an“, berichtete Ake Johnsen Marketing Director bei H-TEC.

Gesamtsystem mit Elektrolyseur und Brennstoffzelle

Ein solcher Systemanbieter ist zum Beispiel die FutureE Fuel Cell Solutions GmbH aus dem baden-württembergischen Nürtingen, die Brennstoffzellengeräte als Notstromversorgungen zum Beispiel für Betreiber von Telekommunikationsnetzen, für Umspannstationen oder Industrieanwendungen anbietet. Das neue FutureE-System Jupiter Independence vereint Elektrolyseur, Wasserstoffspeicher und Brennstoffzelle. „In vielen Ländern, wie zum Beispiel in China, gehören regionale Stromabschaltungen aufgrund von Stromengpässen zum Alltag. Dann kommt unsere Systemtechnik vorteilhaft zum Einsatz. Sie ist überall dort sehr gefragt, wo Unternehmen eine unterbrechungsfreie und zuverlässige Stromversorgung für die Aufrechterhaltung des Betriebs sicherstellen müssen“, sagte Andreas Stadlinger, Director Sales bei FutureE. Während der f-cell-Abendveranstaltung nahmen die FutureE-Geschäftsführer Bettina Drehmann und Mark-Uwe Oßwald für ihr neues Produkt den zweiten Preis des f-cell Awards in der Kategorie „classic“ entgegen.

Erste Brennstoffzellen-Heizgeräte am Markt

Endverbraucher können bereits von Brennstoffzellen-Anwendungen profitieren und erste Brennstoffzellen-Heizgeräte kaufen. Im Jahr 2020, so prognostizieren die Hersteller, sollen bereits mehrere Tausend dieser Geräte, die als kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (Mikro-KWK-Anlagen) sowohl Wärme als auch Strom produzieren, bei Kunden installiert sein. Mögliche Anwender sind alle Ein- bis Zweifamilienhausbesitzer, die über einen Gasanschuss verfügen. „Gegenüber einem herkömmlichen Gasbrennwertgerät sparen die Anlagen zwischen 21 und 40 Prozent der Treibhausgasemissionen ein“, berichtet Andreas Ballhausen, Sprecher der Initiative Brennstoffzelle (IZB), die eine Studie vorstellte, die der Verband beim ifeu Institut in Heidelberg in Auftrag gegeben hatte. Ein weiterer Vorteil für die Käufer: Die Technologie sei „anschlussfähig“, betonte der Referent. Sie könne nicht nur mit Erdgas, sondern langfristig auch direkt mit Wasserstoff oder mit Biogas betrieben werden.

Auszeichnung für BlueGen

Während der f-cell-Abendveranstaltung stand Andreas Ballhausen, der seit Kurzem als Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Ceramic Fuel Cells B.V. in Aachen arbeitet, gemeinsam mit dem Unternehmensgründer und Chief Technology Officer Dr. Karl Föger auf der Bühne. Dort nahmen die beiden den ersten Preis des f-cell Awards in der Kategorie „classic“ für BlueGen, die erste in Deutschland produzierte und kommerziell erhältliche Mikro-KWK-Anlage, entgegen. Das Gerät mit Hochtemperatur-Festoxid-Brennstoffzelle (SOFC) zeichnet sich besonders durch seinen hohen elektrischen Wirkungsgrad von 60 Prozent und einen Gesamtwirkungsgrad von 85 Prozent aus, hieß es. Auch die Mitbewerber, die sich ebenfalls auf der f-cell präsentierten, vermelden Erfolge. Die Hexis AG aus dem schweizerischen Winterthur plant die Markteinführung des Heizgeräts Galileo 1000 N für Herbst 2013. Dr. Manfred Stefener, Geschäftsführer der Münchener Elcore GmbH, gab bekannt, dass sein Unternehmen die CE-Kennzeichnung für das Brennstoffzellenheizgerät Elcore 2400 erhalten habe. Damit liegt die Bestätigung vor, dass das Gerät allen Anforderungen der Gasgeräterichtlinie hinsichtlich Sicherheit, Emissionen und Wirkungsgrad entspricht und verkauft werden darf.

Mobilität: zügiger Ausbau von Wasserstofftankstellen geplant

Ein Teil des künftig wohl in großen Mengen aus Erneuerbaren Energien produzierten Wasserstoffs sollte, so meinen die Experten, idealerweise in die Tanks von Brennstoffzellen-Fahrzeugen fließen. Noch fehlen dazu die nötige Zahl an Tankstellen und Brennstoffzellenautos, die bislang noch nicht kommerziell erhältlich sind. Da die Automobilhersteller die Fahrzeuge erst dann auf den Markt bringen möchten, wenn die Wasserstoffversorgung sichergestellt ist, steht zuerst der Ausbau des Tankstellennetzes auf der Agenda. Baden-Württemberg will die Wasserstoffinfrastruktur im Land durch weitere Tankstellen und Anlagen zur Herstellung und Speicherung von regenerativ erzeugtem Wasserstoff ausbauen, sagte Helmfried Meinel, Amtschef des baden-württembergischen Umweltministeriums. Derzeit sind von den rund 30 Wasserstofftankstellen im Bundesgebiet etwa 15 öffentlich zugänglich, drei davon in Baden-Württemberg. Bis Ende 2012 werden hier zwei weitere hinzukommen. „Wir werden die Zahl der Tankstellen bundesweit in den kommenden Jahren auf 50 ausbauen“, erklärte Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Messegäste am Steuer von Elektrofahrzeugen

Für alle Gäste standen zahlreiche Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle oder Batterie für Probefahrten zur Verfügung. Ein besonderes Erlebnis war eine Tour mit dem Rex Newton, einem Brennstoffzellen-LKW der Proton Motor Fuel Cell GmbH, Puchheim, und der Smith Electric Vehicles in Hürth. Insgesamt fanden an den drei Messetagen rund 300 Probefahrten statt. Wie es sich in einem Brennstoffzellen-Bus fährt, erlebten die f-cell-Teilnehmer, die am dritten Messetag an der diesjährigen Exkursion teilnahmen. Der Brennstoffzellen-Bus der belgischen Firma VanHool reiste extra 300 Kilometer aus Antwerpen an, um Messebesucher und Konferenzteilnehmer zu chauffieren.

Treffen im nächsten Jahr in Stuttgart

Die nächste Verbundveranstaltung aus f-cell, Battery+Storage und e-mobil BW TECHNOLOGIETAG findet vom 30. September bis 2. Oktober 2013 statt. Wie die Besucherbefragung ergab, plante ein Großteil der Gäste, Aussteller und Referenten der diesjährigen Veranstaltung diesen Termin für 2013 bereits fest ein.

Die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH (www.messe-sauber.de) ist Mit-Veranstalter und Organisator des jährlich in Stuttgart stattfindenden Brennstoffzellen-Fachforums f-cell für Produzenten und Anwender der Brennstoffzelle. Darüber hinaus führt die Agentur aus Stuttgart zahlreiche weitere Messen und Ausstellungen durch: zum Beispiel die lokalen Endverbraucher-Messen „Haus / Holz / Energie“ sowie den Kinderbetreuungs- und Bildungskongress „Invest in Future“.

Kontakt:
Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Lena Jauernig
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-56
f-cell@messe-sauber.de
http://www.messe-sauber.de

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Eike Ostendorf-Servisoglou
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Neue Roland Berger-Studie: Der Konsolidierungsprozess auf dem Markt der Lithium-Ionen-Batterien wird sich weiter beschleunigen

Der Konsolidierungstrend, den Roland Berger schon 2010 prognostiziert hatte, wird schneller eintreffen Lediglich sechs bis acht internationale Batteriehersteller werden bis 2017 auf dem Markt überleben Überkapazitäten, der starke Preiskampf, langsames Marktwachstum, niedrige Margen und der Bedarf an hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung sind die Hauptgründe für diese Konsolidierung OEMs und Batteriehersteller müssen passende Strategien entwickeln, um sich auf dem Markt zu behaupten

(ddp direct) München, Oktober 2012: Bereits 2010 warnte eine Roland Berger-Studie, dass nur sechs bis acht global tätige Akkuhersteller bis 2017 überleben werden. Doch dieser Konsolidierungsprozess auf dem Markt der Lithium-Ionen-Batteriehersteller setzt sich schneller durch, als vermutet. So mussten in den vergangenen zwei Jahren viele neue Akteure der Branche Konkurs anmelden eine Konsolidierungswelle, dich sich in den nächsten fünf Jahren fortsetzen wird. Denn Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden mit niedrigen Gewinnen und Margen konfrontiert sein. Die Gründe: der massive Preisdruck, langsames Marktwachstum, starkes Wettbewerb sowie die Notwendigkeit, Innovationen weiter zu finanzieren. Die neue Studie „Lithium-Ion batteries The bubble bursts“ von Roland Berger Strategy Consultants zeigt, dass sowohl OEMs als auch Batteriehersteller in Zukunft auf neue Strategien setzen müssen, um auf dem umkämpften Markt bestehen zu bleiben.

„Der riesige Hype um die Lithium-Ionen-Batterien hat sich als Blase erwiesen“, erklärt Wolfgang Bernhart, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „Staatliche Förderungen und zu optimistische Wachstumsannahmen bezüglich der Elektromobilität haben zu großen Überkapazitäten geführt. Hinzu hat das ehrgeizige Ziel, rasch Skaleneffekte zu erzielen, einen heftigen Preiskampf zwischen etablierten Marktakteuren in Asien und Neulingen in den USA ausgelöst.“

Akkulieferanten können ihre Kapitalkosten nicht decken
Auf der Basis einer fundierten Bottom-up-Kalkulation der Akkuzellen- und Materialkosten entlang der gesamten Wertschöpfungskette belegt die Roland Berger-Studie, dass die Hersteller großer Lithium-Ionen-Batterien häufig keine ausreichenden Einnahmen erzielen, um ihre Kapitalkosten zu decken. Denn gegenüber den Automobilherstellern mussten Batterielieferanten erhebliche Preissenkungen hinnehmen bis 2014/2015 werden OEMs zwischen 180 und 200 EUR/kWh für große Akkuzellen zahlen.

„Auf diesem Weg können Batteriehersteller nicht ausreichendes Cash Flow generieren, um wichtige Investitionen in neue und effizientere Produktionsausrüstung und F&E für leistungsfähigere Akkus zu tätigen. Doch das ist wiederum wichtig, um die Materialkosten zu senken“, sagt Wolfgang Bernhart.

Nur große Anbieter werden überleben
Die niedrigen Margen und das fehlende Kapital für Neuinvestitionen führen daher in den nächsten Jahren zu einer verstärkten Marktbereinigung. Nur wenige große Anbieter von Lithium-Ionen-Batterien werden dabei überleben allen voran aus Korea und Japan.

In diesem Kampf ums Überleben werden daher sowohl die Akkuhersteller als auch ihre Kunden, die OEMs, gezwungen sein, ihre Strategien zu überdenken. Denn alternative Technologien wie Start-Stop-Systeme oder die Leichthybridtechnik stellen für Batteriehersteller keinen aussichtsreichen Markt dar. Neue Entwicklungen bei den Blei-Säure-Batterien stellen Anbieter von Lithium-Ionen-Batterien vor große Herausforderungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

„Auf der anderen Seite müssen OEMs ihr Lieferantenportfolio überdenken und mit den innovativsten Unternehmen zusammenarbeiten. Denn nur so können sie sich innovative Lösungen und bedeutende Kostenvorteile sichern“, fasst Roland Berger-Stratege Bernhart zusammen

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Serienproduktion von Brennstoffzellen und Batterien: Kosten reduzieren und die Nachfrage ankurbeln

Serienproduktion von Brennstoffzellen und Batterien: Kosten reduzieren und die Nachfrage ankurbeln

Rückblick: Podiumsdiskussion bei einer der vergangenen Konferenzen Bildrecht: Peter Sauber Agentur

Für die Elektromobilität der Zukunft und eine neue nachhaltige Energiewirtschaft sind sie unverzichtbar: Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Batterien. Fachleute aus diesen Bereichen treffen sich zu den Konferenzen und Messen f-cell und Battery+Storage vom 8. bis 10. Oktober 2012 auf dem Stuttgarter Messegelände. Eines der Konferenzthemen ist die Senkung der Kosten bei der Herstellung der Systeme.

Stuttgart (eos) – Batterien und Brennstoffzellen sind Schlüsseltechnologien für die nachhaltige Energiewirtschaft der Zukunft. Ihre Praxistauglichkeit haben sie bereits unter Beweis gestellt. Im Rahmen der Konferenzen f-cell und Battery+Storage werden Brennstoffzellensysteme zur Nutzung in Autos, zur Hausenergieversorgung oder als Kraftwerke betrachtet sowie Lithium-Ionen-Batterien für Fahrzeuge und als stationäre Speicher. Brennstoffzellen und Lithium-Ionen-Batterien sind im Vergleich mit herkömmlichen Technologien in diesen Anwendungsgebieten jedoch noch deutlich teurer. Das bremst die Nachfrage. Wie lassen sich Komponenten und komplette Systeme künftig kostengünstiger produzieren? Unter anderem dieser Frage gehen die Referenten der Konferenzen f-cell und Battery+Storage vom 8. bis 10. Oktober in Stuttgart nach. Parallel zu den internationalen Konferenz-Veranstaltungen mit insgesamt 120 Vorträgen in 19 Themenforen finden gleichnamige Messen im ICS Internationales Congresscenter der Messe Stuttgart statt. Am 10. Oktober rundet der e-mobil BW TECHNOLOGIETAG die Veranstaltung ab. Er beleuchtet Mobilitätslösungen der Zukunft und Schwerpunkte der Politik Baden-Württembergs.

Henne-Ei-Problem durchbrechen
„Brennstoffzellen werden im Moment noch quasi in Handarbeit hergestellt“, beschreibt Professor Dr. Angelika Heinzel vom Zentrum für Brennstoffzellentechnik (ZBT) an der Universität Duisburg-Essen den Status bei der Brennstoffzellenfertigung. Das ZBT übernimmt die Moderation eines f-cell-Forums zu Produktions- und Automatisierungstechnologien. „Automatisierung finden wir im Moment vorwiegend bei der Komponenten herstellung.“ Die Technologie habe jedoch den Reifegrad für die Serienproduktion erreicht, sagt Edgar Lederer von Fix Maschinenbau, der ebenfalls auf der f-cell sprechen wird. Noch sei die Nachfrage nach Brennstoffzellen auch auf Grund der hohen Preise aber so überschaubar, dass sich entsprechende Produktionsanlagen, die zur Kostensenkung beitragen könnten, nicht finanzieren ließen – ein Henne-Ei-Problem, das auch die Batteriehersteller umtreibt. „Durch die Mittel, die hier in Deutschland im Rahmen der Nationalen Plattform Elektromobilität zur Verfügung stehen, soll dieser Kreislauf durchbrochen werden“, sagt Dr. Rudolf Simon vom Fabrikplanungs- und -bauunternehmen M+W Germany, der im Rahmen der Battery+Storage spricht. Er ist sich sicher: „Der Markt wird sich entwickeln. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der Break-even erreicht ist und sich die Linien der steigenden Kraftstoffpreise und der fallenden Preise für E-Mobilität kreuzen werden.“

Zusammenarbeit gefragt
Die Finanzierbarkeit einer Serienproduktion ist jedoch nicht die einzige Hürde. Auch die Entwickler haben noch alle Hände voll zu tun, um die Langlebigkeit der Techniken zu erhöhen, teure Materialien nach Möglichkeit zu ersetzen und das Design von Komponenten für die Massenproduktion zu optimieren. „Wir müssen uns mit Designern und Zulieferern zusammensetzen und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für viele einzelne Problemstellungen finden“, sagt Edgar Lederer. Dr. Sarah Michaelis vom VDMA sieht den Maschinen- und Anlagenbau in einer Schlüsselrolle, um die Kosten bei der Herstellung von Batterien zu senken. „Die Unternehmen sollten sich zusammenschließen, um Gesamtsysteme zur Batterieherstellung am Markt anbieten zu können. Auch zwischen Herstellern sowie Maschinenbauern ist jetzt der Dialog gefragt, um Anlagen passgenau weiter zu entwickeln“, sagt die Battery+Storage-Referentin.

f-cell und Battery+Storage als Plattformen für den Austausch
Für diesen Informationsaustausch bieten die Konferenzen und Messen f-cell und Battery+Storage eine ideale Plattform. „Durch den Zusammenschluss des seit zwölf Jahren international bekannten Fachforums f-cell mit der Battery+Storage nehmen wir verstärkt Gesamtsysteme der Energiewirtschaft in den Blick und tragen der Tatsache Rechnung, dass viele Unternehmen in beiden Technikfeldern aktiv sind“, erläutert Peter Sauber, Geschäftsführer der Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH, die die f-cell gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) veranstaltet und mit der Messe Stuttgart GmbH als Veranstalter der Battery+Storage kooperiert. Zum Verbund gehört außerdem die e-mobil BW GmbH, die den e-mobil BW TECHNOLOGIETAG ausrichtet.

Weitere Informationen
Interessierte finden weitere Informationen sowie die f-cell- und Battery+Storage-Konferenzprogramme im Internet unter www.f-cell.de. Zur Messe Battery+Storage gibt es Hinweise unter

Peter Sauber Agentur
Messen und Kongresse GmbH
Lena Jauernig
Tel.: +49 711-656960-56
E-Mail: f-cell@messe-sauber.de
Internet: www.f-cell.de

Pressekontakt:
Eike Ostendorf-Servissoglou
Tel: +49 711 – 65227930
E-Mail: eos@eoscript.de

Die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH (www.messe-sauber.de) ist Mit-Veranstalter und Organisator des jährlich in Stuttgart stattfindenden Brennstoffzellen-Fachforums f-cell für Produzenten und Anwender der Brennstoffzelle. Darüber hinaus führt die Agentur aus Stuttgart zahlreiche weitere Messen und Ausstellungen durch: zum Beispiel die lokalen Endverbraucher-Messen „Haus / Holz / Energie“ sowie den Kinderbetreuungs- und Bildungskongress „Invest in Future“.

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Roland Berger Strategy Consultants und die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen stellen Quartalsindex zur Elektromobilität vor

Roland Berger Strategy Consultants und die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen stellen Quartalsindex zur Elektromobilität vor

(ddp direct) Neuer Index ermöglicht einen Vergleich der Wettbewerbsposition der führenden sieben Automobilnationen (Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Japan, China, Südkorea) im Bereich der E-Mobility
Vergleich basiert auf drei zentralen Indikatoren: Technologie, Industrie und Markt
Fokus China: Das Land verfügt über die höchsten Förderungen für Forschung und Entwicklung
Fokus Südkorea: Südkoreanische OEMs zeigen hohes technologisches Niveau
Fokus Deutschland: Gute Technologieposition, aber unzureichende Marktvorbereitung

München/Aachen, Juni 2012: In allen wichtigen Automobilmärkten der Welt werden derzeit die Weichen in Richtung Elektromobilität gestellt. Dabei hängt die Spitzenposition einzelner Automobilnationen von drei zentralen Indikatoren ab: in erster Linie von der Technologie, das heißt vom Entwicklungsstand der Fahrzeuge nationaler Automobilhersteller sowie von den lokalen Förderprogrammen. Als zweitwichtigster Faktor gilt die Industrie, das heißt die regionale Entwicklung der Fahrzeug-, System- und Komponentenproduktion. Und schließlich hängt die Positionierung der einzelnen Länder vom Markt für Elektrofahrzeuge ab. Roland Berger Strategy Consultants und die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) führen diese Indikatoren nun in einem neuen Index zusammen. So ermöglicht der Quartalsindex Elektromobilität einen Vergleich der Wettbewerbsposition der führenden sieben Automobilnationen: Deutschland, Frankreich, Italien, USA, Japan, China und Südkorea. Der Fokus der ersten Index-Ausgabe liegt auf China, Südkorea und Deutschland.

„Der Quartalsindex Elektromobilität gibt uns die Möglichkeit, die Wettbewerbspositionen der wichtigsten Märkte anhand einheitlicher Indikatoren zu vergleichen“, sagt Wolfgang Bernhart, Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „Dabei zeigt sich, dass die Marktrelevanz der Elektromobilität nicht mit der Größe des jeweiligen Autoabsatzmarktes korreliert.“

China: Forschung und Entwicklung werden stark gefördert
China zeigt im Quartalsindex Elektromobilität eine schwache Position bezüglich der regionalen Wertschöpfung. So wird das Land im Jahr 2015 voraussichtlich ca. 150.000 Elektro- und Hybridfahrzeuge herstellen und damit weit hinter Japan (490.000), den USA (330.000) und Deutschland (170.000) rangieren. Ebenfalls limitiert ist die chinesische Batteriezellenproduktion: Bis 2015 wird das Land voraussichtlich Batteriezellen für eine Gesamtkapazität von rund 1.500 MWh produzieren. „Diese begrenzte Produktion von Batteriezellen im Vergleich zu anderen Ländern wie Japan oder Korea zeigt, dass chinesische Hersteller ausschließlich für den eigenen Markt und nicht für den Export produzieren werden“, erklärt Thomas Schlick, Partner von Roland Berger Strategy Consultants.

Richtig stark zeigt sich China allerdings hinsichtlich der Förderbudgets für Forschung und Entwicklung. So stellt die chinesische Regierung bis 2015 über 7 Milliarden Euro für die Weiterentwicklung der Elektromobilität zur Verfügung. „Aufgrund dieser starken Investitionen erwarten wir langfristig technisch verbesserte Fahrzeuge“, so die Einschätzung von Markus Thoennes, Consultant bei der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH in Aachen (fka). „Allerdings ist die Nachfrage nach Elektroautos auf dem chinesischen Markt im Moment noch sehr gering und vor allem durch Fahrzeuge in den Flotten staatlicher Institutionen geprägt.“ Die chinesische Regierung hatte mit ihren staatlichen Entwicklungsplänen in den vergangenen Jahren vor allem auf einen Richtungswechsel hin zur Hybridtechnologie gesetzt hier erwarten die Automobilexperten von Roland Berger und fka mittelfristig keine deutliche Änderung.

Südkorea führt bei der Technologie
Südkorea belegt im aktuellen Quartalsindex Elektromobilität den Spitzenplatz hinsichtlich der Technologie. Denn das Technologieniveau der von koreanischen OEMs vorgestellten, jedoch noch nicht am Markt eingeführten Elektrofahrzeuge ist hoch und das Kosten-Nutzen-Verhältnis günstig. Gleichzeitig wird die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich in Relation zur gesamten Wirtschaftsleistung des Landes gut gefördert: 0,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) investiert Südkorea in die E-Mobilität. Das entspricht 734 Millionen Euro bis 2015.

Ganz anders sieht es bei der nationalen Wertschöpfung aus: Mit lediglich 20.000 E-Autos bis 2015 fällt die Produktion von südkoreanischen Elektrofahrzeugen eher bescheiden aus. Viel stärker zeigt sich die Herstellung von Li-Ionen-Batteriezellen. Bis 2015 erwarten die Experten in Südkorea eine stärkere Produktion (3.041 MWh) als in den USA (2.662 MWh). „Insgesamt zeigt der südkoreanische Markt noch erhebliches Potenzial“, erläutert Wolfgang Bernhart. „Durch die Incentivierung des Fahrzeugkaufs, sowie eine zukünftige Präsenz der koreanischen E-Autos bei den Händlern werden sich die noch schwachen Absatzzahlen deutlich verbessern.“

Deutschland braucht bessere Marktvorbereitung
Deutsche OEMs sind im weltweiten Vergleich technologisch gut aufgestellt, auch wenn das aktuelle Elektrofahrzeugangebot noch gering ist. So wird Deutschland im Jahr 2015 mit rund 170.000 E-Autos am Markt weit hinter den Spitzenreitern Japan und den USA liegen. „Das liegt hauptsächlich daran, dass andere internationale Hersteller, etwa aus Frankreich, Japan und Korea, ebenfalls attraktive Konzepte und ein besseres Preis-Leistungsverhältnis anbieten“, so Markus Thoennes von der fka.

Die hohen öffentlichen Förderungen für die Entwicklung der E-Mobilität in Höhe von knapp 2,5 Milliarden Euro bis 2015 bieten allerdings eine hervorragende Basis für die technologische Weiterentwicklung in Deutschland. „Was hier noch fehlt ist vielmehr eine passende Marktvorbereitung“, sagt Roland Berger-Partner Thomas Schlick. „Deutschland benötigt eine höhere Industrieförderung, die zu einer höheren regionalen Wertschöpfung führt, und eine Steigerung der zugelassenen Elektrofahrzeuge mithilfe von Kaufanreizen.“

Den Quartalsindex Elektromobilität können Sie herunterladen unter: www.rolandberger.com/pressreleases
oder
www.fka.de/consulting

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Roland Berger Strategy Consultants, 1967 gegründet, ist eine der weltweit führenden Strategieberatungen. Mit 2.500 Mitarbeitern und 49 Büros in 35 Ländern ist das Unternehmen erfolgreich auf dem Weltmarkt aktiv. Die Strategieberatung ist eine unabhängige Partnerschaft im ausschließlichen Eigentum von rund 220 Partnern.

Die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) bietet als Partner der Automobilindustrie innovative fahrzeugtechnische Lösungen und strategische Beratung. Ausgehend vom Gesamtfahrzeug entwickelt fka dabei Konzepte und Strategien zu den Leitthemen Energieeffizienz, Sicherheit und Fahrerlebnis.

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