Tag Archives: Lärmschutz am Arbeitsplatz

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Jabra PRO 920 und PRO 930 DUO: Doppelt telefoniert besser

Jabra PRO 920 und PRO 930 DUO:   Doppelt telefoniert besser

(Bildquelle: @Jabra)

Rosenheim, 8. September 2015. Auf Wunsch ihrer Kunden hat Jabra die erfolgreichen DECT-Headsets Jabra PRO 920 und PRO 930 nun als Duo-Varianten weiterentwickelt: Damit bietet der Audioexperte Kunden ein noch umfassenderes Portfolio preis-leistungsstarker und langlebiger schnurloser Einstiegs-Headsets. Die Modelle haben eine hohe Reichweite von bis zu 120 Meter, sind klangoptimiert und integrieren passive Geräuschunterdrückung. Durch die Sprachübertragung auf beide Ohren können Mitarbeiter ruhiger und entspannter telefonieren. Sie sprechen leiser und tragen dazu bei, den Gesamtlärmpegel im Raum zu senken. Die Modelle Jabra PRO 920 Duo für Festnetztelefone und PRO 930 Duo für Softphones und Unified Communications-Anwendungen kosten ab 269.- Euro zzgl. MwSt. und sind ab sofort erhältlich.

Mit der Entwicklung der Jabra PRO 920 und PRO 930 Duo-Varianten entspricht Jabra den Wünschen seiner Kunden und trägt den Anforderungen des Marktes nach intuitiv bedienbaren schnurlosen Einstiegslösungen Rechnung: „Professionelle Audioendpunkte sind für Unternehmen wichtiger denn je: Klingen Mitarbeiter authentisch, vermitteln sie einen professionellen Unternehmensauftritt und tragen entscheidend zum Geschäftserfolg bei. Nutzen Mitarbeiter zudem beidohrige Headsets, können sie sich besser konzentrieren, telefonieren in geringerer Lautstärke im Ohr, sprechen leiser und senken so den Geräuschpegel im Raum: Das schafft zufriedene Mitarbeiter!“, erläutert Diana Nour-El-Din, Managing Director DACH bei Jabra Business Solutions. „Mit unseren neuen Duo-Varianten des Jabra PRO 920 und PRO 930 geben wir Kunden nun ein attraktives und bewährtes Headset mit sehr geringer Rücklaufquote für den erfolgreichen Einstieg in die schnurlose Kommunikation an die Hand.“

Modernste Technik – funktional designt

Jabra hat die Headset-Modelle Jabra PRO 920 und PRO 930 funktional designt und intuitiv bedienbar gemacht: Anrufe lassen sich über spezielle Call Control-Tasten am Headset bequem steuern. Lautstärkeregelung und Stummschaltung sind rückseitig am Headset angebracht. Das LED-Display an der Basis informiert Nutzer über Akku- und Verbindungsstatus, ob das Mikrofon stumm geschalten ist oder ob sich das Headset im Sleep-Modus befindet.
Die schnurlosen Headsets haben eine Reichweite von bis zu 120 Metern und lassen Mitarbeiter auch dann produktiv arbeiten, wenn sie gerade nicht am Schreibtisch sind. Für präzisen Klang hat Jabra modernste Akustik-Technologien verbaut: Ein Noise-Cancelling-Mikrofon filtert Hintergrundgeräusche, digitale Signalprozessoren verbessern den Klang. Die Jabra SafeTone-Technologie schützt das Gehör vor plötzlichen Schallspitzen und hält die tägliche Durchschnittslautstärke auf einem gleichbleibenden Niveau unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 85 dB (EU-Richtlinie zum Lärmschutz am Arbeitsplatz).

Jabra PRO 920 Duo – Leistungsmerkmale

Das Jabra PRO 920 ist mit allen herkömmlichen Festnetztelefonen kompatibel. Sprachansagen auf Englisch unterstützen Nutzer ihr Headset einzurichten und führen durch alle Installations-Schritte. Im Konferenz-Modus lassen sich bis zu vier Headsets mit derselben Basisstation pairen und zu einer Konferenz zusammenschalten. Die Gesprächszeit des Jabra PRO 920 liegt bei bis zu acht Stunden.

Jabra PRO 930 Duo – Leistungsmerkmale

Das Jabra PRO 930 verbindet sich über USB mit PCs und benötigt weder Treiber noch zusätzliche Software. Das Headset ist für führende Unified Communications-Anwendungen optimiert und mit allen herkömmlichen Softphones kompatibel. Gespräche überträgt das Jabra PRO 930 mit HD-Voice im erweiterten Frequenzband mit bis zu 6.800 Hertz. Sind Computer in Unternehmen stumm geschaltet und Nutzer tragen ihr Headset gerade nicht, signalisiert ein Klingelton an der Headset-Basis Anrufe für das PC-Softphone. Das Jabra PRO 930 hat eine Gesprächszeit von bis zu acht Stunden.

Jabra PRO 920 Duo und Jabra PRO 930 Duo sind ab sofort für 269.- Euro zzgl. MwSt. verfügbar.

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Über Jabra

Jabra ist der Markenname von GN Netcom, einer Tochtergesellschaft von GN Store Nord A/S (GN). Das Unternehmen ist an der NASDAQ OMX gelistet. Weltweit beschäftigt Jabra etwa 950 Mitarbeiter und hat 2014 einen Jahresumsatz von ca. 2,871 Mrd. DKK erwirtschaftet. Als einer der weltweit führenden Hersteller entwickelt, produziert und vermarktet Jabra ein umfangreiches Portfolio an Kommunikations- und Audiolösungen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht Jabra für Innovation, Zuverlässigkeit und hohen Bedienkomfort. Mit seinen beiden Geschäftsbereichen für private und geschäftliche Nutzer produziert Jabra schnurgebundene und schnurlose Headsets und Freisprechlösungen für das Büro und unterwegs, die es privaten Nutzern und Unternehmen ermöglichen, mehr Bewegungsfreiheit, Komfort und Funktionalität zu genießen.

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Jabra LINK 860: Einfach produktiver arbeiten

Audioprozessor mit Dual-Konnektivität integriert Tischtelefon und PC

Jabra LINK 860: Einfach produktiver arbeiten

(Bildquelle: Jabra)

Rosenheim, 29. Juli 2015. Mit dem neuen Jabra LINK 860 bringt Jabra einen vielseitigen Audioprozessor für Büroumgebungen und Contact Center auf den Markt: Das kompakte Modell bindet herkömmliche Tischtelefone und PCs ein und ermöglicht Nutzer zwischen Gesprächen beider Endgeräte zu wechseln sowie zwei separate Audiokanäle unabhängig zu steuern. Durch das Mischen beider Audiokanäle unterstützt der Audioprozessor die Gesprächsaufzeichnung von Tischtelefonaten oder das Abspielen von Begrüßungstexten über den PC an das Telefon. Für Schulungszwecke lässt sich gesprochener Text vom PC an das Headset übertragen. Da der Jabra LINK 860 modernste Akustik- und Gehörschutztechnologien integriert, lässt er Mitarbeiter konzentrierter und produktiver arbeiten. Der Audioprozessor passt sich nahtlos in TK- und UC-Infrastrukturen ein und schützt bestehende Investitionen. Der Jabra LINK 860 ist ab sofort für 125.- Euro zzgl. MwSt. verfügbar.

Den neuen Audioprozessor Jabra LINK 860 hat Jabra gezielt für Dual-Konnektivität konzipiert: Mit herkömmlichen Festnetztelefonen verbindet er sich über die RJ9-Buchse und lässt sich über USB an PCs anschließen. Schnurgebundene Headsets bindet er über seine Quick Disconnect-Schnittstelle ein. Über seinen intuitiv bedienbaren Kippschalter können Nutzer einfach zwischen den verbundenen Endgeräten wechseln. Damit eignet sich das Modell auch für Unternehmen, die auf eine PC-basierte Infrastruktur migrieren und ihre bestehende Headset-Investition schützen wollen. Über spezielle Tasten können Nutzer die Lautstärke anpassen und die Stummschaltung aktivieren. Als zusätzliche Funktionen integriert der Audioprozessor Audio-Streaming, Gesprächsaufzeichnung, unterstützt die Aufzeichnung von Begrüßungen sowie die Übertragung von gesprochenen Texten vom PC an das Headset.

Mit speziellen Akustik-und Lärmschutztechnologien lässt der Jabra LINK 860 Nutzer produktiver und sicherer arbeiten: Digitale Signalprozessoren filtern Echos und Störsignale und übertragen Sprache präziser. Über den integrierten Equalizer können Nutzer Audiosignale individuell anpassen, wodurch Anwender höhere Frequenzen leichter wahrnehmen können und ihr akustisches Gegenüber deutlicher verstehen. Missverständnisse entfallen und die Anrufdauer sinkt.

Für besseren Gehörschutz überwacht der Jabra LINK 860 eingehende Audiosignale: Die PeakStop-Technologie schützt Nutzer vor schädlichem Lärm und blendet Geräuschspitzen jenseits des gesundheitsschädlichen Wertes von 118 dB aus. Indem er zugleich die durchschnittliche Lärmexposition auf einem gleichbleibenden Niveau unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes von 85 dB hält, überwacht der Audioprozessor die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinie zum Lärmschutz am Arbeitsplatz.

Jabra hat das Gerät zusätzlich mit speziellen Technologien zu Rauschunterdrückung ausgestattet: Der Jabra LINK 860 filtert Störgeräusche wie Zischen oder Rauschen aus Telefonnetzen und verringert Hintergrundgeräusche, indem er nur Töne oberhalb eines fest definierten Laustärkepegels verstärkt.

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Theater Heidelberg: Variable Akustik und umfangreiche Medientechnik für ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm

Umfassende Beratung und Planung durch Müller-BBM in der Raum- und Bauakustik, der Elektroakustik und Medientechnik und der Bauphysik

Theater Heidelberg: Variable Akustik und umfangreiche Medientechnik für ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm

Das Theater Heidelberg, der neue Eingangsbereich

Heidelberg, Planegg bei München, 04.12.2012 – Nach einer Planungs- und Bauzeit von etwas mehr als 4 Jahren wurde am 24. November 2012 das umfassend sanierte und erweiterte Theater Heidelberg feierlich neu eröffnet. Der Gebäudeentwurf des Architekturbüros Waechter & Waechter aus Darmstadt umfasst neben der Sanierung des sogenannten Alten Saals und der Altbaubereiche mit Verwaltungsräumen auch neue Gebäudeteile, darunter einen Theatersaal für Schauspiel und Oper mit 550 Plätzen, einen großen Orchester- und Chorprobensaal, Stimmzimmer und drei neue Probebühnen.

Die Ingenieurgesellschaft Müller-BBM mit Sitz in Planegg bei München wurde mit der raum- und bauakustischen Planung, der Bauphysik sowie der Planung der Elektroakustik und Medientechnik beauftragt. Zusammen mit dem Ingenieurbüro Huber plante Müller-BBM auch die Anlagen der szenischen Beleuchtung.

Die städtebaulich unaufdringliche Integration des neuen Theaterraums in die Heidelberger Altstadt ist durch eine zueinander rechtwinklige Anordnung der Bühnen des neuen und des alten Saals gelungen. Die Zugänge zum neuen Saal wurden in der Folge seitlich angeordnet. Diese architektonische Besonderheit schafft für das Theater vielfältige Bespielungsmöglichkeiten, stellte aber auch die akustische Planung von Müller-BBM vor besondere Herausforderungen. Für die akustische Optimierung des asymmetrischen Zuschauerraums wurden beispielsweise detaillierte raumakustische Computersimulationen und Modellmessungen an einem Real-Modell des Theatersaals durchgeführt. Michael Prüfer, Projektleiter von Müller-BBM: „Wir standen vor einer sehr spannenden Aufgabe. Für die einzigartige Geometrie des Raumes konnten keine Analogien zu bestehenden Theatern gebildet werden. Umso wichtiger waren gute Simulationen und Modellmessungen.“

Der neue Saal ist mit einer modernen und flexiblen Bühnentechnik für die unterschiedlichen Anforderungen von Oper und Schauspiel ausgestattet. Auch die Akustik kann entsprechend variiert werden. Eine von Müller-BBM geplante, klanglich ausgezeichnete und leistungsfähige Beschallungsanlage und die von Müller-BBM konzipierte medientechnische Infrastruktur erfüllen die hohen Ansprüche eines modernen und flexiblen Theaterbetriebs und legen die Grundlagen für eine nachhaltige Zukunft auch in technischer Hinsicht.

Die Ingenieurgesellschaft Müller-BBM und ihre Tochterunternehmen sind mit über 350 Mitarbeitern an 19 Standorten in Deutschland,Österreich und in der Schweiz vertreten. Müller-BBM berät Kunden international seit 1962 und nimmt heute eine führende Position in der Akustik, der Bauphysik und im Umweltschutz ein.

Seit der Gründung im Jahr 1962 ist der Fachbereich Bau von Müller-BBM erfolgreich an der Planung von Bürogebäuden sowie Kultur- und Veranstaltungsbauten wie Konzertsälen und Opernhäusern, Theatern und Freilichtbühnen, Kongresszentren und Plenarsälen, Stadthallen, Musikhochschulen und Kirchen beteiligt. In sämtlichen Projektphasen unterstützen die Experten von Müller-BBM Bauherren, Architekten und Nutzer in allen Fragen der Bau- und Raumakustik, der thermischen Bauphysik, des nachhaltigen Bauens, der Bauklimatik, der Baudynamik, des Brandschutzes, der Fassadentechnik und nicht zuletzt mit der Erfahrung aus zahlreichen interdisziplinären Projekten im In- und Ausland.

Kontakt:
Müller-BBM GmbH
Ferdinand Ranzinger
Robert-Koch-Straße 11
82152 Planegg/München
089-85602-340
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Neuer Konzertsaal für L“Aquila: ein Symbol des Aufbruchs für eine vom Erdbeben erschütterte Stadt

Müller-BBM gestaltet die Akustik des von Renzo Piano entworfenen Hauses

Neuer Konzertsaal für L"Aquila: ein Symbol des Aufbruchs für eine vom Erdbeben erschütterte Stadt

Außenansicht – Die Würfelkante des Konzertsaales wurde im Fundament verankert. Der kleinere Würfel vorne rechts enthält die Künstlergarderoben. © Nicola Vernesoni

L“Aquila/Planegg bei München, 23.10.2012 – Das neue „Auditorium del Parco“ ist ein Zeichen des Aufbruchs für die vor drei Jahren von einem Erdbeben stark zerstörte Stadt L“Aquila in den italienischen Abruzzen. Zum Eröffnungskonzert, das Claudio Abbado dirigiert und der Stadt zum Geschenk gemacht hat, kamen neben dem italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano auch Renzo Piano, der die Architektur des ungewöhnlichen und mit 240 Plätzen kleinen Konzerthauses gestaltet hat. Außergewöhnlich waren auch die Anforderungen, die der Bau an die Akustik stellte.

Normalerweise versuchen Akustiker, einen Konzertsaal so zu gestalten, dass jeder Platz im Auditorium so viel Schallenergie wie möglich erhält, oder anders ausgedrückt, dass auch sehr leise Musik mit ausreichender Lautstärke zu hören ist. Beim neuen Auditorium, das am 7. Oktober in L“Aquila eröffnet wurde, war zunächst genau das Gegenteil der Fall: „Ich musste dafür sorgen, dass es in dem relativ kleinen Saal nicht zu laut wird und dass die Akustik dennoch voll und gleichzeitig transparent bleibt“, sagte Jürgen Reinhold, international renommierter Akustiker bei der Ingenieurgesellschaft Müller-BBM in Planegg bei München.

Renzo Piano hatte das Konzerthaus als auf der Kante stehenden Würfel konzipiert, der wenige Meter in den Boden eingelassen wurde. Materialwahl, Geometrie und Orientierung des Auditoriums stellten Jürgen Reinhold und sein Team von Müller-BBM vor eine zunächst nicht erwartete, komplexe Aufgabe:

Das gesamte Auditorium – ein Geschenk der Provinz Trento – ist aus Tannenholz aus dem Val di Fiemme gefertigt. Die Außenhülle bewirkte eine nur ungenügende Schallabschirmung, so dass die Gefahr bestand, dass während eines Konzerts Verkehrslärm und Stimmen nach innen dringen. Die Geometrie und „Schieflage“ des Auditoriums hatten zur Folge, dass die zueinander rechtwinklig stehenden Holzoberflächen den Schall so zurückwerfen, dass er immer wieder zur Schallquelle, also zu den Musikern zurückkehrt. Außerdem führen die zunächst glatten Holzoberflächen des Kubus zu keiner ausgewogenen Schallverteilung. Für ein schönes Klangerlebnis mussten daher noch verschiedene, mit der Architektur harmonierende Elemente aus Tannenholz integriert werden.

Mit vier Grundelementen gelang es Jürgen Reinhold, die Schwierigkeiten des Baus zu lösen: Zunächst sorgte er dafür, dass die Vorsatzschale aus farbigem Lärchenholz, die den Bau umkleidet, elastisch gelagert wurde und somit als Schallschutz dient. Zur Schallstreuung und Schaffung eines gleichmäßigen, weichen Klangbildes wurden Ausfräsungen unterschiedlicher Tiefe und Breite in den Holzbeplankungen an Wänden und Decke ausgebildet. Sie erfüllen in moderner Architektursprache die gleiche Aufgabe wie Stuck, Dekor und Figuren in vielen alten Opernhäusern. Der Schall wird so vielfach gebrochen, die Musik erhält einen weicheren Klang. Die dritte Maßnahme: „Damit ein Teil der Schallenergie geschluckt wird und um die Winkelspiegelreflexionen zu mindern, haben wir Absorptionsflächen in der Decke integriert. Sie bestehen aus gefrästen Holzplatten, die mit Mineralwolle hinterlegt sind. Ihre Gestaltung entspricht den Beplankungen zur Schallstreuung.“

Gleichzeitig hat der Ingenieur, der auch für die Akustik des wiedererbauten „La Fenice“, des renovierten Bolschoi oder des neuen Opernhauses in Florenz verantwortlich zeichnet, mehrere Schallsegel anbringen lassen, die den Schall dorthin lenken, wo er gebraucht wird: eines über dem Orchester, damit sich die Musiker gegenseitig hören können und der Schall auch im Publikum ankommt, zwei weitere an den Seiten des Konzertsaals und eines hinter dem Publikum. Sie sorgen dafür, dass die Konzertbesucher sich „wie vom Klang eingehüllt fühlen“.

Die Maßnahmen zeigten den gewünschten Erfolg. Maestro Claudio Abbado war begeistert und freute sich über die „exzellente Akustik“. Auch die Musiker des hochkarätig besetzten Mozart Orchesters lobten einhellig den Klang, der gleichzeitig „warm, weich und doch transparent“ sei. Am Eröffnungsabend traten dort nach dem Eröffnungskonzert, das ganz im Namen von Johann Sebastian Bach stand, noch viele weitere Gruppen – von Klassik bis Rock – auf.

Die Ingenieurgesellschaft Müller-BBM und ihre Tochterunternehmen sind mit über 350 Mitarbeitern an 19 Standorten in Deutschland,Österreich und in der Schweiz vertreten. Müller-BBM berät Kunden international seit 1962 und nimmt heute eine führende Position in der Akustik, der Bauphysik und im Umweltschutz ein.

Seit der Gründung im Jahr 1962 ist der Fachbereich Bau von Müller-BBM erfolgreich an der Planung von Bürogebäuden sowie Kultur- und Veranstaltungsbauten wie Konzertsälen und Opernhäusern, Theatern und Freilichtbühnen, Kongresszentren und Plenarsälen, Stadthallen, Musikhochschulen und Kirchen beteiligt. In sämtlichen Projektphasen unterstützen die Experten von Müller-BBM Bauherren, Architekten und Nutzer in allen Fragen der Bau- und Raumakustik, der thermischen Bauphysik, des nachhaltigen Bauens, der Bauklimatik, der Baudynamik, des Brandschutzes, der Fassadentechnik und nicht zuletzt mit der Erfahrung aus zahlreichen interdisziplinären Projekten im In- und Ausland.

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Energiekosten senken und Steuervorteile nutzen

Müller-BBM und Inplus bieten Software und Beratung für das Energiemanagement aus einer Hand

Kostenlose Infoveranstaltung am 23.10.2012

Planegg bei München/Germering, 8. August 2012 – Die Ingenieurgesellschaft
Müller-BBM, einer der führenden Umweltdienstleister für Industrie, Gewerbe und öffentlichen Dienst, und ihr Tochterunternehmen Inplus bieten Unternehmen des produzierenden Gewerbes ein umfassendes und maßgeschneidertes Paket aus Software und Beratung für das Energiemanagement. Für Unternehmen mit einem hohen Strom- bzw. Energieverbrauch wird ein Energiemangementsystem immer wichtiger, da Steuervorteile bereits an die Einführung von diesen Systemen gekoppelt sind, z. B. die EEG-Umlage bei einem Stromverbrauch von mehr als 10 Gigawattstunden pro Jahr. Der Gesetzgeber beabsichtigt entsprechende Änderungen auch im Strom- und Energiesteuergesetz.

Müller-BBM bietet fachkundige Beratungsleistungen bei der Einführung von Energiemanagementsystemen an.

Phase 1 – Ist-Analyse: Deltaanalyse zur DIN EN ISO 50001, Handlungsanleitung und Maßnahmenplanung für die Umsetzungsphase
Phase 2 – Aufbau, Integration und ggf. Roll-out des Energiemanagementsystems

Inplus bietet mit UMsys eine flexible und sichere Softwarelösung, die alle Aufgaben im Energiemanagement effizient und praxisnah unterstützt. Die Implementierung umfasst folgende Phasen:

Phase 1 – Einfache Erfassung der Anlagen, Verbraucher und Energieverbräuche
Phase 2 – Implementierung des Managementsystems: Zuständigkeiten, Termine, eMail-Erinnerung
Phase 3 – Auswertung und langfristiger Nutzen: Energie-Reports, Integration mit Umwelt und Sicherheit

Müller-BBM und Inplus stellen ihr Angebot rund um das Thema Energiemangement am 23.10.2012 im Rahmen einer kostenlosen Infoveranstaltung (13:00 17:00 Uhr) im Schulungszentrum am Müller-BBM Hauptsitz in Planegg bei München vor. Mit dabei ist auch das Partnerunternehmen Kisters AG, Spezialist für Softwarekomponenten für Energiedaten- und Produktionsdatenerfassung mit Auswertungsfunktionen im Hinblick auf die Erfordernisse der DIN EN 50001.

Die Ingenieurgesellschaft Müller-BBM GmbH und ihre Tochterunternehmen sind mit über 350 Mitarbeitern an 19 Standorten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vertreten. Müller-BBM berät Kunden international seit 1962 und nimmt heute eine führende Position in der Akustik, der Bauphysik und im Umweltschutz ein. In Deutschland ist Müller-BBM eine der Messstellen nach § 26 BImSchG mit umfassenden Bekanntgabeumfang. Die Fachgutachter-Kompetenz aus den Bereichen Luftreinhaltung, Lärmschutz, Brandschutz, Arbeitsplatzüberwachung, EMVU und Lichttechnik wird durch Sachverständigenleistungen gemäß § 29 a BImSchG und VAwS ergänzt. Von der Standortwahl bis zum gesetzeskonformen Betrieb begleitet Müller-BBM Kunden in allen Projektphasen zur Realisierung von Industrie- und Gewerbeanlagen und darüber hinaus.

Interessenten können sich schon jetzt für die kostenlose Infoveranstaltung telefonisch oder per Mail anmelden bei:
Isabella Kopp
Müller-BBM GmbH
089-85602-181
Isabella.Kopp@muellerbbm.de

Kontakt:
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Müller-BBM feiert 50jähriges Firmenjubiläum mit Staatsminister Martin Zeil

Müller-BBM feiert 50jähriges Firmenjubiläum mit Staatsminister Martin Zeil

Wirtschaftsminister M. Zeil und Bürgermeisterin A. Detsch (Planegg) mit Vorstand und Ehrengäste der Müller-BBM Jubiläumsfeier

München, Planegg, den 18. Juni 2012 – Die Müller-BBM Gruppe feierte am Samstag, den 16. Juni 2012 auf dem Münchener Nockherberg mit nahezu allen Mitarbeitern das 50jährige Firmenjubiläum. Rolf Michelsen, Vorstand der Müller-BBM Holding AG, freute sich, unter den zahlreichen Ehrengästen insbesondere den Bayerischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Zeil, die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Planegg, dem Hauptsitz der Müller-BBM Gruppe, und nicht zuletzt drei der fünf Gründungsgesellschafter begrüßen zu dürfen.

In seiner Rede betonte der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil die Stärken der Unternehmensphilosophie von Müller-BBM: „Ich gratuliere Müller-BBM ganz herzlich zum
50-jährigen Jubiläum. Die Müller-BBM Gruppe ist vor allem dank ihrer hochqualifizierten und motivierten Mitarbeiter einer unserer Champions hier in Bayern. Besonders innovativ und nachahmenswert ist ihr Mitarbeiterbeteiligungsmodell. Damit lockt sie als attraktiver Arbeitgeber Fachkräfte und Nachwuchstalente.“

Annemarie Detsch, die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Planegg, hob die Standorttreue und die Erfolgsgeschichte von Müller-BBM hervor: „Unternehmerisches Denken und Handeln der Mitarbeiter, ihr Know-how und die spürbar offene Arbeitsatmosphäre haben diese herausragende unternehmerischen Leistung erst möglich gemacht. Dank der Kompetenz und Verlässlichkeit seiner Mitarbeiter hat Müller-BBM auch bei zahlreichen kommunalen Entscheidungen eine führende Rolle.“

In seiner Begrüßungsrede betonte Rolf Michelsen die Bedeutung des Mitarbeiterbeteiligungsmodells für das beindruckende und nachhaltige Wachstum der Müller-BBM Gruppe. Allein in den letzten zehn Jahren sei die Mitarbeiterzahl um über 400 gestiegen. Die Weitsicht der Gründer habe schon in den 60er Jahren vor allem auch durch die Mitarbeiterbeteiligung eine Unternehmenskultur geschaffen, die neben der Fachkompetenz Motivation, Freiräume für Eigeninitiative und eine faire Entlohnung in den Mittelpunkt stellte – für Rolf Michelsen die wesentlichen Gründe für den Erfolg der Müller-BBM Gruppe. 270 aktive und verrentete Mitarbeiter sind derzeit Gesellschafter der Müller-BBM Holding AG.

Von den fünf Gründungsgesellschaftern waren anwesend der Initiator und Namensgeber des Unternehmens, Prof. Helmut A. Müller (83), der emeritierte Harvard-Professor Leo Beranek (97), der mit seiner in den USA beheimateten Firma BBN (Bolt Beranek Newman Inc.) die Gründung und die ersten Aufbaujahre finanziert hatte, und Prof. Ludwig Schreiber (84), der ebenso wie Prof. Müller vorher Assistent bei Prof. Lothar Cremer in Berlin war und die fachlich hervorragend aufgestellte junge Firma organisatorisch zum Laufen brachte. Leo Beranek, einer der weltweit renommiertesten Akustiker, reiste bereits einige Tage vorher an und hielt am Donnerstagnachmittag eine viel beachtete Vorlesung in den neuen Hörsälen von Müller-BBM in Planegg, in der er auf der Grundlage einer statistischen Auswertung der weltweit besten Konzertsäle eine Methode darlegte, mit Hilfe weniger akustischer und räumlicher Parameter bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt die Baukosten von Konzertsälen zu prognostizieren. Nach der Laudatio, die jeweils von Geschäftsführern aus der Müller-BBM Gruppe gehalten wurde, würdigte das Publikum der Jubiläumsveranstaltung die Lebensleistung der drei sichtlich bewegten Gründer mit begeistertem Applaus.

Im Anschluss an die Ehrung wurde der beiden verstorbenen Gründungsgesellschafter, Prof. Dr. Lothar Cremer und seines Assistenten und Nachfolgers Prof. Dr. Manfred Heckl, gedacht, die das wissenschaftliche Fachgebiet Akustik zunächst in München und dann in Berlin auf international höchstem Niveau etabliert hatten.

Müller-BBM wurde im Jahr 1962 als „Schalltechnisches Beratungsbüro“ gegründet. Die Müller-BBM Holding AG ist heute die Muttergesellschaft der Müller-BBM Gruppe mit aktuell 30 inländischen und ausländischen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften und weltweit über 650 Mitarbeitern. Der Gesamtumsatz der Müller-BBM Gruppe lag im Geschäftsjahr 2011 bei 95,8 Mio. Euro und damit um 15,4 Prozent über dem Vorjahreswert von 83,0 Mio. Euro.

Die Gesellschaften der Müller-BBM Gruppe sind international tätige Technologieunternehmen, die heute insbesondere in folgenden Geschäftsfeldern tätig sind:

– Ingenieur- und weitere Dienstleistungen in den Bereichen Bau, Umwelt und Technik, insbesondere in folgenden Fachgebieten:
– Raumakustik, Elektroakustik und Medientechnik, Bauakustik und Schallschutz, Bauphysik, Bauklimatik, Nachhaltiges Bauen, Brandschutz und Gebäudeschadstoffe
– Emissionen und Immissionen, Anlagengenehmigung und Bauleitplanung, Umweltverträglichkeit, Gerüche, Verkehr und Umwelt, Gefährdungsbeurteilungen, Anlagensicherheit, Klimaschutz, Rechtssichere Unternehmensorganisation und Chemische Analytik
– Technische Akustik und Schwingungstechnik, Industrieakustik, Fahrzeugakustik, Schiffsakustik, Bahnakustik, Psychoakustik und Sounddesign, Vergleichende Produkttests und Mobilkommunikation

– Entwicklung und weltweiter Vertrieb von akustischen Messsystemen mit Schwerpunkt für die Automobilindustrie und die Luft- und Raumfahrttechnik. Die Müller-BBM VibroAkustik Systeme GmbH entwickelt und vertreibt vielkanalige akustische und schwingungstechnische Messsysteme, die unter dem Markennamen „Müller-BBM PAK“ vorwiegend in der Automobilindustrie und in der Luft- und Raumfahrttechnik sehr erfolgreich eingesetzt werden.

– Engineering und Vertrieb von Schallschutzsystemen insbesondere für den industriellen Anlagenbau. In diesem Geschäftsfeld ist die BBM Akustik Technologie GmbH einer der führenden Anbieter von Schalldämpfern, Schallschutzhauben und schalldämmenden Fassaden für Kraftwerke und industrielle Anlagen mit zwei Standorten in Deutschland (Planegg und Mülheim) sowie einem Vertriebsbüro in Mailand. Die Fertigung der Produkte erfolgt in eigenen Tochterunternehmen mit Produktionsstätten am Standort Coswig bei Dresden und für den asiatischen Markt im District Pune in Indien.

– Active Sound Technology – Aktive Systeme zur Geräuschminderung und Klanggestaltung für die Automobilindustrie. In diesem Geschäftsfeld werden aktive akustische und schwingungstechnische Systeme zur Geräuschminderung und Klanggestaltung an Fahrzeugen entworfen und zusammen mit Komponentenherstellern zur Serienreife entwickelt. In weniger als 3 Jahre nach Firmengründung sind bereits die ersten Serienfahrzeuge mit den von der Müller-BBM Active Sound Technology GmbH entwickelten Systemen auf den Markt gekommen.

Die Ingenieurgesellschaft Müller-BBM und ihre Tochterunternehmen
sind mit über 350 Mitarbeitern an 19 Standorten in Deutschland,
Österreich und in der Schweiz vertreten. Müller-BBM berät Kunden
international seit 1962 und nimmt heute eine führende Position in
der Akustik, der Bauphysik und im Umweltschutz ein.

München – Berlin – Dresden – Frankfurt – Gelsenkirchen – Hamburg – Karlsruhe – Köln – Nürnberg – Stuttgart – Weimar – Bad Ischl (A) – Basel (CH)

www.MuellerBBM.de
www.mbbm-gruppe.de

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Mit Netz und schwingendem Boden

Müller-BBM meistert akustische Herausforderungen im neuen Opernhaus in Florenz
Mit Netz und schwingendem Boden
Auditorium der neuen Oper in Florenz: Avantgardistisch anmutender Saal

Planegg bei München, 20.12.2011 – Als abschließender Höhepunkt der Feiern zu Italiens 150. Jahrestag sind die morgen beginnenden Einweihungsveranstaltungen im Nuovo Teatro dell“ Opera di Firenze geplant. In dem modernen Veranstaltungskomplex wird mit Musikern von Weltrang ein neues Opernhaus eingeweiht. Für ein gutes Klangerlebnis in dem avantgardistisch anmutenden Saal zogen die Akustiker der Müller-BBM alle Register.

Noch hat der Ort, der etwas außerhalb des historischen Stadtzentrums von Florenz liegt und sich schon bald als neuer Musik- und Kulturpark Italiens etablieren soll, den Charakter einer Baustelle. Fertig ist jedoch der Saal, der mit 1800 Sitzplätzen in erster Linie als Opernsaal dienen wird – und für diese Nutzung nun auch die bestmöglichen akustischen Voraussetzungen mitbringt. Dabei stellte Architekt Paolo Desideri die Münchener Raumakustiker vor eine besondere Herausforderung: „Die Architekten haben eine sehr moderne Interpretation des historischen Rangtheaters in Hufeisenform gewählt“, beschreibt Akustiker Jürgen Reinhold die Raumsituation, die ihn und seine Kollegen von der international tätigen Ingenieurgesellschaft Müller-BBM GmbH aus Planegg bei München in Florenz beschäftigte: „Diese Form des Saales hat unser akustisches Konzept maßgeblich geprägt.“

So elegant die Erscheinung des Opernsaales, der wie eine Ellipse wirkt, so eng der vermeintliche Spielraum, den die geometrische Architektur den Akustikern ließ. Doch Reinhold und Kollegen fanden eine ausgeklügelte Lösung: „Eine Besonderheit des Theatersaales ist, dass seine visuelle Raumform nicht dem akustisch wirksamen Raum entspricht“, verrät Jürgen Reinhold. „Wir haben raumseitig ein akustisch vollständig transparentes feines Netz geplant. Dahinter verbirgt sich die altbewährte Rechteckform, die den Raumabschluss bildet.“ Hinter dem Netz sind die akustisch wirksamen Elemente und Oberflächenstrukturen vor den Blicken der Zuschauer versteckt. Darunter beispielsweise Diffusoren zur Schallstreuung mittlerer und hoher Frequenzen oder horizontale Lamellen, die in Verbindung mit den vertikalen Wänden Reflexionen ins Publikum lenken. Die Rundungen des Saales bleiben damit optisch erhalten, doch der Klang verhält sich wie in der akustisch bewährten Rechteckform eines Konzertsaales.

Jürgen Reinhold, der schon dem Moskauer Bolschoi Theater und Venedigs Teatro „La Fenice“ zur Wiedererlangung einstiger Klangbrillanz verhalf, setzte außerdem auf das schwingfähige Material Holz: „Wir haben eine Konstruktionsweise aus den Opernhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts aufgegriffen, die in den vergangenen Jahrzehnten häufig in Vergessenheit geraten war“, erklärt Jürgen Reinhold. „Sämtliche Zuhörerplätze werden von einer reinen Holzkonstruktion getragen. Die Tragbalken aus Holz sind mit einer 45 Millimeter dicken Holzplatte aus Fichtenholz abgedeckt, die wiederum das Eichenparkett aufnimmt.“

Der neue Parco della Musica e della Cultura, wie der Kulturkomplex offiziell heißt, wird die neue Heimat der Maggio Musicale Fiorentino und soll Platz für 5.000 Gäste in drei parallel nutzbaren Veranstaltungsbereichen bieten: dem Opernsaal – genannt Teatro dell“Opera – mit 1800 Plätzen, einem Konzertsaal mit 1000 Plätzen und der sogenannten „Cavea“, einem Open-Air Auditorium auf dem Dach für 2200 Zuschauer. Ein weiterer Aufgabenbereich der Akustiker: „Für den parallelen Spiel- und Probenbetrieb ist es sehr wichtig, die optimale akustische Trennung zwischen den drei Bereichen herzustellen“, berichtet Jürgen Reinhold. Zwischen Opern- und Konzertsaal konnte die Schalldämmung durch eine möglichst weite räumliche Trennung der beiden Veranstaltungsräume sowie durch eine Akustikfuge zwischen beiden Gebäudekomplexen erreicht werden.

Die Ingenieure haben auch für eine mögliche breitere Nutzung des Opernsaales vorgesorgt. So verbergen sich in Hohlräumen Stoffvorhänge, die bei Bedarf hinter dem Netz heruntergelassen werden können. Das verkürzt die Nachhallzeit und ermöglicht Musikdarbietungen aus dem Rock- und Pop-Bereich. Die morgige Einweihung beginnt dann aber ganz klassisch: Zubin Mehta dirigiert die Leonoren-Overtüre von Beethoven im hochmodernen Ambiente – mit einer der besten Tradition verpflichteten Akustik.

Über die Müller-BBM GmbH

Die international tätige Ingenieurgesellschaft Müller-BBM ist mit über
300 Mitarbeitern an 13 Standorten in Deutschland, Österreich und
in der Schweiz vertreten. Müller-BBM nimmt eine führende Position auf allen Gebieten der Akustik, der Bauphysik und des Umweltschutzes ein.

Die Müller-BBM GmbH ist Teil der Müller-BBM Gruppe, in der internationale Ingenieurgesellschaften und Firmen für technische Spezial- und Softwareprodukte zusammengeschlossen sind. Die Müller-BBM Holding AG ist die Muttergesellschaft der Müller-BBM Gruppe. Die Anteile der Holding werden ausschließlich von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern aus der Müller-BBM Gruppe gehalten.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Veranstaltungshinweis Müller-BBM Seminar: Schallschutz bei Industrieanlagen – Grundlagen für Planung und Ausführung

Termin: 12. bis 14. Oktober 2011
Ort: Planegg/München

Planegg/München, 16. August 2011 – Der Schutz vor Lärm am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft von Industrie und Gewerbe ist eine wesentliche gesetzliche Forderung bei der Planung, der Genehmigung, der Errichtung, der Abnahme und dem Betrieb technischer Anlagen.

Die für diese Aufgaben Verantwortlichen müssen neben den Grundprinzipien der Technischen Akustik auch mit den hierfür relevanten Richtlinien und Vorschriften vertraut sein.

Fachleute mit langjähriger Erfahrung in der industriellen Schallschutzberatung und Genehmigungspraxis vermitteln dem mit Schallschutzfragen beschäftigten Ingenieur, Techniker und Umweltschutzbeauftragten die erforderlichen schalltechnischen Grundlagen und wesentlichen gesetzlichen Vorschriften. Übungsaufgaben sowie praktische Demonstrationen bei der Besichtigung akustischer Prüfeinrichtungen und Messräume runden das Seminarprogramm ab.

Die Referenten:
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
– Dr.-Ing. Wulf Pompetzki

Müller-BBM GmbH
– Dipl.-Ing.Josef Danner
– Dipl.-Phys.Stephan Heim
– Dipl.-Ing.(FH) Dirk Hinkelmann
– Dr. Manfred Schmidt

Die Themen im Überblick:
Grundlagen zur Beschreibung und Beurteilung von Schallimmissionen:
– Wahrnehmung von Schall
– Kurven gleicher Lautstärke
– Zeit- und frequenzbewertete Schallpegel
– Schallanalyse und -synthese
– Ermittlung von Beurteilungspegeln

Vorschriften zum Schutz gegen Lärm am Arbeitsplatz und in der Nachbarschaft von gewerblichen Anlagen:
– Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung
– EG-Richtlinie »Umgebungslärm«
– Bundes-Immissionsschutzgesetz
– TA-Lärm
– VDI- Richtlinien, ISO-, EN- und DIN-Normen, z.B. VDI 2571, DIN ISO 9613-2 – DIN 45680 – DIN 45681 usw.

Schallausbreitung im Freien:
– Schallemission und -immission
– Bestimmung des Schallleistungspegels
– Punkt-, Linien- und Flächenschallquellen
– Schallfeldgeometrie und Schallpegelabnahme
– Berechnung der Schallausbreitung im Freien nach DIN EN ISO 9613-2

Schallausbreitung in und aus Räumen:
– Schallabsorptionen und Nachhallzeiten in Räumen
– Schallausbreitung im kubischen Raum sowie Flach- und Langraum
– Schallübertragung zwischen Räumen
– Schalldämmung von einzelnen und zusammengesetzten Bauteilen
– Ermittlung der durch Bauteile ins Freie abgestrahlten Schallleistungen

Technische Schallschutzmaßnahmen:
– Schallschutzmaßnahmen an der Schallquelle
– Einsatz, Planung und Auslegung von Schallschutzkapseln und Schalldämpfern
– Schallabsorbierende Raumauskleidung
– Trennwände und Teiltrennwände, Schallschirme
– Grundsätze der akustischen Planung im Schallschutz

Planung von Schallschutz bei Industrieanlagen:
– schalltechnischer Nachweis für das Genehmigungsverfahren
– schalltechnische Detailplanung
– schalltechnische Anforderungen für die Ausschreibung von Anlagenkomponenten
– schalltechnische Abnahmemessung
– Nachbesserung und schalltechnische Sanierung

– Praktische Vorführungen – Teil 2 –

Download-Link zum Veranstaltungsflyer:
http://www.mbbm.de/termine/mbbm_schallschutz_2011.pdf

Anmeldung erbeten bei
Isabella Kopp
Telefon + 49(89)85602-181
Telefax + 49(89)85602-111
E-Mail: Isabella.Kopp@MuellerBBM.de

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an
Dr. Manfred Schmidt
Telefon + 49(89)85602-0
Telefax + 49(89)85602-111
E-Mail: Manfred.Schmidt@MuellerBBM.de

Die Müller-BBM GmbH

Die international tätige Ingenieurgesellschaft Müller-BBM ist mit über 300 Mitarbeitern an 13 Standorten in Deutschland, Österreich und in der Schweiz vertreten. Müller-BBM berät Kunden seit 1962 und nimmt heute eine führende Position auf allen Gebieten der Akustik, der Bauphysik und des Umweltschutzes ein.

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