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OP am Grauen Star beim Augenarzt (Neuss)

Was moderne Kunstlinsen heute leisten, erklärt Augenarzt Janßen (Rhein-Kreis Neuss)

OP am Grauen Star beim Augenarzt (Neuss)

Augenoperation im Raum Neuss: Augenarzt Janßen. (Bildquelle: © Africa Studio – Fotolia.com)

RHEIN-KREIS NEUSS. Augenarzt Benno Janßen führt in seiner Praxis Operationen am Grauen Star durch. Der Facharzt für Augenheilkunde weiß: „Entscheidend bei der OP am Grauen Star ist die passende Kunstlinse.“ Warum ist die Auswahl der Kunstlinse so wichtig für die Patienten? Wird der Graue Star operiert, wird eine künstliche Linse anstelle der durch den Grauen Star eingetrübten natürlichen Augenlinse eingesetzt. „Im Idealfall ist die künstliche Linse so ausgestattet, dass sie mehrere Sehfehler beheben kann. Wir legen in unserer Praxis deshalb viel Wert nicht nur auf die exakte Diagnostik und das genaue Vermessen der Augen, sondern auch auf die Beratung unserer Patienten, welche Linsen für Sie individuell in Frage kommen“, schildert Augenarzt Janßen.

Operation am Grauen Star – wie läuft die OP bei Augenarzt Janßen (Rhein-Kreis Neuss) ab?

Um Patienten aus der Region Neuss am Grauen Star zu operieren, verwendet Augenarzt Janßen ein sogenanntes Phakogerät, mit dem die Linse zunächst über Ultraschall zerkleinert und danach abgesaugt wird. Dazu wir nur ein winziger Schnitt von 2,2 Millimetern Länge am Rand der klaren Hornhaut vorgenommen. Dabei kommen kleinste, mikroskopische Instrumente zum Einsatz. Für Patienten ist der Eingriff wenig belastend und weitestgehend schmerzfrei. Zudem kommt nur sehr wenig Ultraschallenergie punktgenau zum Einsatz. Als Ersatz für die natürliche Augenlinse verwendet Augenarzt Benno Janßen ausschließlich moderne Kunstlinsen aus Acryl, die im Auge platziert werden und sich im Kapselsack an der ursprünglichen Position der natürlichen Linse entfalten. Die winzige Wunde am Auge muss übrigens nicht vernäht werden. Sie heilt nach dem Eingriff von selbst. Nach der Operation erhält der Patient einen schützenden Verband mit einer Augensalbe und kann wieder nach Hause.

Augenarzt für die Region Neuss: Moderne Kunstlinsen leisten heute viel für gutes Sehvermögen

Eine Operation am Grauen Star ist heute Routine, auch in der Augenarzt-Praxis von Benno Janßen, in der Patienten aus der Region Neuss behandelt werden. Wichtig ist für ihn, dass die richtige Kunstlinse dabei zum Einsatz kommt. Die Medizintechnik im Bereich der Augen ist heute weit fortgeschritten. So bieten Premiumlinsen Zusatzfunktionen für ein verbessertes Sehvermögen. Sie können mit Blaulichtfiltern versehen sein, als asphärische Linsen den Lichteinfall punktuell bündeln, als torische Linsen Hornhautverkrümmungen ausgleichen und als Multifokallinsen mit mehreren Brennpunkten eine gute Sicht sowohl in die Nähe als auch in die Ferne ermöglichen.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
Benno Janssen
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41539 Dormagen
02133 24 780
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Grauer Star lässt die Welt blass aussehen

Durch die Trübung der Augenlinse sehen Betroffene verschwommen – wie durch ein Milchglas

Grauer Star lässt die Welt blass aussehen

Nach einer Grauen Star OP können Farben wieder besser erkannt werden. (Bildquelle: © Axel Kock – Fotolia.com)

Prächtige Farben wahrnehmen, Gegenstände auf große Entfernungen sehen, Kontraste in der Dämmerung erkennen – für junge Menschen mit gesunden Augen ist all das eine Selbstverständlichkeit. Trübt sich die Augenlinse aufgrund einer Katarakt (Grauer Star) ein, dann verblassen die Farben, die Sehschärfe lässt immer mehr nach, Kontraste verschwimmen. Unser Körper unterliegt einem Alterungsprozess. Gelenke nutzen sich ab, die Sinnesorgane verschlechtern sich im Alter, der Stoffwechsel insgesamt verändert sich – und auch die Augen altern. Der Graue Star beschreibt in erster Linie eine Alterserscheinung, die dazu führt, dass die Augenlinse nach und nach immer weiter eintrübt.

Der Graue Star beschreibt in erster Linie eine Alterserscheinung

Das einfallende Licht streut im Auge und kann nicht mehr präzise auf der Netzhaut abgebildet werden. Es kommt zu Lichtempfindlichkeit, man fühlt sich schnell geblendet. Erste Veränderungen der Augen stellen die meisten Menschen ab etwa dem 40. Lebensjahr wahr. Vor allem beim Lesen fällt ihnen auf, dass sie sich große Mühe geben müssen, um die Buchstaben scharf zu sehen. Je geringer die Entfernung zum Buch, umso deutlicher wird die einsetzende Altersweitsichtigkeit, die in der Medizin unter dem Fachbegriff Presbyopie bekannt ist. Ursache der nachlassenden Sehschärfe ist die Augenlinse, die mit der Zeit an Elastizität verliert.

Altersweitsichtigkeit: Ab dem 40. Lebensjahr verändern sich die Augen

Ist die Linse elastisch, lässt sie sich von den Augenmuskeln so verändern, dass scharfes Sehen in Nah und Fern möglich ist (Fähigkeit zur Akkommodation). Verhärtet sich die Linse, reicht die Brechkraft vor allem im Nahbereich nicht mehr aus, um das einfallende Licht auf der Netzhaut zu bündeln. Mit abnehmender Elastizität wird das Bild unscharf abgebildet. Ab dem 65. Lebensjahr greift dann häufig der Graue Star. Sowohl die Altersweitsichtigkeit als auch der Graue Star lassen sich heute behandeln. Augenärzte informieren über die Möglichkeiten der Therapie. Im Rahmen eines operativen Eingriffs wird die natürliche Augenlinse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Sogenannte Kunstlinsen mit Zusatznutzen ermöglichen scharfes Sehen in alle Entfernungen. Sie können eine Sehhilfe völlig überflüssig machen. Auch können weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen mit speziellen Kunstlinsen, die individuell angepasst werden, ausgeglichen werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Kunstlinsen mit Zusatznutzen werden individuellen Bedürfnissen angepasst

Grauer Star: Kunstlinsen mit Zusatznutzen werden individuellen Bedürfnissen angepasst

Kunstlinsen, Premiumlinsen, welche Linse genau soll welches Bedürfnis abdecken? (Bildquelle: © Azat Valeev – Fotolia.com)

Mit monofokalen Standardlinsen können Patienten nach der Operation am Grauen Star entweder in der Ferne oder in der Nähe scharf sehen. Eine Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) wird oft weiterhin vonnöten sein. Premiumlinsen (Multifokallinsen) hingegen bieten ein Sehen in verschiedenen Distanzen und ermöglichen ein weitgehend Brillen-unabhängiges Sehen. Diese modernen multifokalen Linsen werden für den jeweiligen Patienten individuell gefertigt und können nach dem Linsenaustausch ein Leben lang im Auge verbleiben.

Multifokallinsen für individuelle Bedürfnisse und Wünsche

Für immer mehr Menschen sind Kunstlinsen, die ein Leben ohne Brille ermöglichen können und weitere Sehfehler effizient und nachhaltig ausgleichen können, eine lohnenswerte Investition in gutes Sehen. Gutes Sehen bedeutet vor allem im fortgeschrittenen Lebensalter Selbstständigkeit -und natürlich auch Lebensqualität. Immerhin nehmen wir Menschen rund 70 Prozent unserer Informationen über die Augen auf. Multifokallinsen ermöglichen ähnlich wie eine Gleitsichtbrille scharfes Sehen in mehrere Entfernungsbereiche. Die Sonderlinsen gibt es für verschiedene Bedürfnisse:

Sonderlinsen mit höherer Abbildungsqualität

In der Praxis werden heute weitere Intraokularlinsen mit Zusatznutzen verwendet, die mit verschiedenen Vorteilen für die Patienten, die am Grauen Star leiden, verbunden sind:

– Torische Intraokularlinsen (IOL) sind ein Wunderwerk der modernen Medizintechnik. Sie sind in der Lage, eine Hornhautverkrümmung auszugleichen und ermöglichen ein scharfes Sehen in der Ferne oder in der Nähe.
– Asphärische Intraokularlinsen (IOL) bieten eindeutig mehr Sehkomfort und sorgen durch die besondere Oberfläche der Linse für ein verbessertes Kontrastsehen, was sich insbesondere in der Dämmerung bemerkbar macht.
– Intraokularlinsen (IOL) mit Blaulichtfilter enthalten einen speziellen Filter, der die empfindliche Netzhaut vor allzu viel schädlicher Lichtenergie schützt.

Steht die Diagnose Grauer Star zweifelsfrei fest, informiert der Augenarzt nach einer eingehenden Untersuchung über die Katarakt Operation, über Chancen und Nebenwirkungen und die Möglichkeiten der unterschiedlichen Kunstlinsen. Die Wahl der richtigen Kunstlinse fällt vor dem Hintergrund der individuellen Ausgangssituation sowie der Bedürfnisse und Wünsche des Patienten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Welche Komplikationen gibt es bei Operation des Grauen Stars?

Obwohl die Katarakt-OP zu den sichersten Eingriffen überhaupt zählt, kann es in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen kommen

Welche Komplikationen gibt es bei Operation des Grauen Stars?

Wenig Komplikationen gibt es bei der Katarakt Operation. (Bildquelle: © lpictures – Fotolia.com)

Die Kateraktchirurgie gilt als besonders sicher, ausgereift und weitgehend komplikationslos. Aktuellen Zahlen zufolge werden in Deutschland rund 900.000 Operationen am Grauen Star pro Jahr durchgeführt. Kein Eingriff wird häufiger durchgeführt als der operative Linsenaustausch. In unserer älter werdenden Gesellschaft wird diese Zahl in den kommenden Jahren erwartungsgemäß weiter anwachsen. Dennoch kann es in Ausnahmefällen zu Komplikationen kommen. Im Folgenden soll unterschieden werden zwischen Komplikationen während und nach der Operation am Grauen Star.

Komplikationen während der Operation am Grauen Star (Katarakt)

Trotz umfassender Diagnose und einer gründlichen Gesamtuntersuchung mit modernen Diagnoseinstrumenten kann sich die Situation im Auge nach Öffnung des Augapfels durch einen sehr kleinen Schnitt ganz anders darstellen. So kann es sich als sehr kompliziert erweisen, die Kunstlinse überhaupt einzusetzen, weil beispielsweise der Kapselsack defekt ist oder während des Eingriffs beschädigt wurde. Aber auch hier gibt es sehr effektive Lösungen, indem die künstliche Linse auf andere Weise im Augeninnern eingesetzt wird. Extrem selten ist die Ausbildung einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) aufgrund des sehr kleinen Schnitts zum Einsetzen der Kunstlinse. Auch ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es zu einer vorübergehenden Trübung der Hornhaut nach dem Eingriff oder einem erhöhten Augeninnendruck kommt.

Komplikationen, die nach der Katarakt-Operation auftreten können

Der Heilungsprozess ist nach etwa sechs bis acht Wochen endgültig abgeschlossen. Nach der Operation sollte dem Rat und den Anweisungen des Augenarztes unbedingt Folge geleistet werden. So sollte der Verband in der Regel bis zum nächsten Tag getragen werden. Ein direktes Berühren, Reiben oder Drücken des Auges sollte unterbleiben. Wichtig sind das regelmäßige Eintropfen der verschriebenen Augentropfen und die augenärztlichen Nachsorgeuntersuchungen. Auch über das Schminken, den Besuch von Sauna und Schwimmbad oder das Haarewaschen informiert der behandelnde Arzt. Werden die Hinweise befolgt, sind Infektionen nach einer Operation des Grauen Stars sehr selten. Kommt es doch zu einer Infektion, wird diese in der Regel unkompliziert mit Medikamenten behandelt. Letztlich kann es im Nachgang zur Katarakt-OP zum sogenannten Nachstar kommen, einer Netzhautablösung, die jedoch sehr effektiv behandelt werden kann.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) verfügen über eine bestimmte Brechkraft, werden in das Auge eingesetzt, zentriert und verankert und halten dabei ein Leben lang

Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Einsatz von Kunstlinsen im Auge nach einer Grauen Star Operation. (Bildquelle: © lovemask – Fotolia.com)

Intraokularlinsen werden im Rahmen der Katarakt-Operation an Stelle der entfernten trüben Augenlinse in das Auge eingesetzt, zentriert und dann mit elastischen Bügeln im Kapselsack fest verankert. Die klaren Kunstlinsen bestehen aus einem sehr beständigen, weichen Material. In der Regel werden Acrylate und Silikone für diese High-Tech-Produkte verwendet. Sie halten ein Leben lang, nachdem sie eingerollt oder gefaltet über eine winzig kleine Öffnung in das Auge eingebracht werden.

Operation am Grauen Star mit beständigen Intraokularlinsen

Den Augenärzten stehen Kunstlinsen mit unterschiedlich starker Brechkraft zur Verfügung. Die Wahl der Kunstlinse hängt ganz von der individuellen Ausgangssituation und den Bedürfnissen des Patienten ab:

– Will der Patient nach dem Eingriff in der Nähe scharf sehen oder lieber in der Ferne?
– Welche Kunstlinsen kommen überhaupt in Betracht? Gibt es Begleiterkrankungen, die die Wahl der Kunstlinse einschränken?
– Wünscht sich der Patient ein Leben ohne Sehhilfe?
– Liegt eine Hornhautverkrümmung vor?
– Sollen neben dem Grauen Star weitere Sehfehler behoben werden?

Moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen stehen für ganz unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung. Multifokallinsen verfügen über mehrere Brennpunkte an der Oberfläche und ermöglichen somit scharfes Sehen in der Nähe und Ferne, je nach Optikdesign auch im Zwischenbereich. Auch gibt es Linsen, die eine Hornhautverkrümmung, medizinisch Astigmatismus, ausgleichen können. Kunstlinsen mit einem Farbfilter verfügen über einen Schutz vor bestimmten Netzhauterkrankungen. Mit zunehmendem Lebensalter verringert sich der Schutz durch das Sehpigment (Lutein) der Netzhaut. Mit den sogenannten „Blaufilterlinsen“ können Netzhaut und Makula vor den schädigenden Anteilen des blauen Lichts geschützt werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Informationen rund um die Nachsorge beim Grauen Star

Die Nachsorge ist wichtig, für ein dauerhaft gutes Sehvermögen nach der Katarakt-OP

Informationen rund um die Nachsorge beim Grauen Star

Augentropfen nach einer Katarakt Operation sollten exakt nach Vorgabe angewendet werden. (Bildquelle: © goodluz – Fotolia.com)

Die Herstellung eines möglichst guten und dauerhaften Sehvermögens ist das zentrale Ziel der Operation am Grauen Star. Schon am Tag nach der Operation, in der die durch den Grauen Star eingetrübte Augenlinse durch eine klare Kunstlinse (IOL) ersetzt wurde, stellt der Patient eine deutliche Verbesserung des Sehvermögens fest. Unmittelbar nach dem Eingriff wird dem Patienten zum Schutz ein Augenverband über das operierte Auge angelegt. Dieser Verband kann in der Regel am nächsten Tag vom Augenarzt entfernt werden. Im Rahmen dieser ersten Nachsorgeuntersuchung begutachtet der Arzt das Operationsergebnis und informiert den Patienten über die individuelle Nachsorge. Dazu gehören beispielsweise Augentropfen, die exakt nach Vorgabe angewendet werden sollten.

Katarakt-OP ist ein minimalinvasiver Eingriff, der schnell ausheilt

Die Katarakt-OP ist ein minimalinvasiver Eingriff, der einen sehr kleinen Schnitt in die Hornhaut notwendig macht. Obwohl der Heilungsprozess in der Regel sehr schnell verläuft, müssen Patienten nach der Operation mit Einschränkungen rechnen. So sollte in den Tagen nach dem Eingriff alles unterbleiben, was zu einer Reizung des Auges führen könnte:

– Augenreiben,
– das Heben schwerer Gegenstände,
– ein Schwimmbadbesuch.

Auch nachdem der Verband entfernt wurde, sollte das Auge mit großer Vorsicht behandelt werden. Möglicherweise juckt das Auge in den ersten Tagen nach dem Eingriff – man sollte sich nicht zu einem Reiben oder Drücken verleiten lassen. Die ambulante Nachsorge sollte unbedingt befolgt werden. Das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben, stellt sich schon bald ein und zählt zu den ganz normalen Begleiterscheinungen der Grauer Star-Operation. Sollte auch das andere Auge vom Grauen Star betroffen sein, wird der Augenarzt zusammen mit dem Patienten festlegen, wann das andere Auge operiert werden kann.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Standardversorgung oder Multifokallinse?

Standardmäßig werden bei der Operation des Grauen Stars Monofokallinsen eingesetzt

Grauer Star: Standardversorgung oder Multifokallinse?

Welche Kunstlinse sollen bei der Grauen Star Operation eingesetzt werden? Wer entscheidet? (Bildquelle: © frog – Fotolia.com)

Die Staroperation ist heutzutage ein Routineeingriff mit einer sehr geringen Komplikationsrate. Rund 900.000 Mal nehmen Augenärzte diesen ambulanten Eingriff pro Jahr in Deutschland vor – keine Operation am Menschen wird häufiger durchgeführt. Mit speziellen Tropfen werden die Augen örtlich betäubt. Über eine winzig kleine Öffnung wird dann die trübe Augenlinse mit Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und abgesaugt. Die glasklare Kunstlinse wird im Anschluss daran eingerollt oder gefaltet in das Auge eingebracht, ausgerollt bzw. entfaltet und dann ausgerichtet. Die Kunstlinse ist dadurch fest im Auge verankert. Standardmäßig kommt dabei eine Monofokallinse zum Einsatz, die so konzipiert ist, dass sie scharfes Sehen in nur einen Entfernungsbereich ermöglicht. So ist nach der Operation des Grauen Stars (Katarakt) eine Brille für den Nah- oder Fernbereich notwendig.

Multifokallinsen können besseres Sehen in Nah und Fern möglich machen

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) mit Zusatznutzen, sogenannte Multifokallinsen, können besseres Sehen in alle Entfernungen möglich machen und zudem weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen korrigieren. Diese Linsen werden für den Patienten individuell gefertigt. Eine Brille kann dann überflüssig werden. In der Regel haben es Augenärzte mit dem Altersstar zu tun, mit dem jeder Mensch ab dem 60. Lebensjahr rechnen muss. Wie die Gelenke, die Organe und das Gehör unterliegen auch die Augen einem Alterungsprozess – Veränderungen des Stoffwechsels führen zu der schleichenden Trübung der Linse im Auge. In sehr seltenen Fällen tritt der Graue Star auch bei jüngeren Menschen auf.

Nicht immer nur der Altersstar – welche Ursachen für den Grauen Star gibt es noch

In diesen Fällen raten Augenärzte oft dazu, auch einen Internisten aufzusuchen, um die genauen Ursachen des Grauen Stars zu ergründen. So können Schilddrüsenfehlfunktionen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus den Grauen Star verursachen. Auch kann die Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison eine Trübung der Augenlinse verursachen. Den passenden Augenarzt ganz in der Nähe, der sich auf die Kataraktchirurgie spezialisiert hat, findet man hier: www.initiativegrauerstar.de.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star – was ist bei der OP-Nachsorge wichtig?

Die operative Beseitigung des Grauen Stars bringt nur wenige Einschränkungen mit sich

Grauer Star - was ist bei der OP-Nachsorge wichtig?

Die Nachsorge nach der Grauen Star Operation. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com)

Grauer Star, also die Eintrübung der Linse des Auges, lässt sich durch einen operativen Eingriff unkompliziert beheben. Bei dieser OP wird die eingetrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Entscheidend ist die Auswahl der Kunstlinse, die eingesetzt werden soll und die der Patient aus einem breiten Angebot auswählen kann. Von einfachen Standardlinsen bis hin zu Kunstlinsen mit Zusatznutzen wie der sogenannten Multifokallinse ist vieles möglich. Multifokallinsen verhelfen zu einer optimalen Sehschärfe auf allen Distanzen, was durch mehrere Brennpunkte erreicht wird. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen in Deutschland. Durch eine lokale Betäubung über Augentropfen spürt der Patient während der Operation keinerlei Schmerzen. Doch was ist im Anschluss an den Eingriff zu beachten?

Nach der OP am Grauen Star: Augen schonen und Anstrengungen vermeiden

Im Anschluss an die Operation erhält der Patient einen Verband, der das Auge schützt. Dieser sollte über den vom Arzt empfohlenen Zeitraum getragen und nicht eigenmächtig entfernt werden. Das Entfernen des Verbandes sollte durch den behandelnden Arzt erfolgen. Generell ist zu empfehlen, in den ersten 24 Stunden nach der Augenoperation gewisse Tätigkeiten zu vermeiden. Hierzu zählen vor allem die aktive Teilnahme am Straßenverkehr und das Bedienen von Maschinen. Der behandelnde Arzt bespricht alle Maßnahmen nach der Operation mit seinem Patienten.

Duschen, Baden und Haarwaschen sind problemlos möglich, Shampoo sollte jedoch nicht in das operierte Auge gelangen. Körperliche Anstrengung, insbesondere Sport, ist in der ersten Zeit zu vermeiden. Den genauen Zeitraum legt der Arzt individuell fest. Auch Sauna- und Schwimmbadbesuche sollten in der ersten Zeit nach der OP unterbleiben.

Nicht reiben und kratzen nach der Grauer Star Operation

Es gilt also, das Auge zu schonen. Das bedeutet konkret: Nicht reiben oder kratzen. Verschwommenes Sehen, ein Fremdkörpergefühl und ein schnelles Ermüden beim Lesen, Fernsehen und Sehen allgemein sind normale Nachwirkungen der Operation. Bei Fragen ist der behandelnde Augenarzt immer die richtige Ansprechperson. Auch eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit zählt zu den üblichen Begleiterscheinungen des Eingriffs. Alle diese Beschwerden verschwinden nach einiger Zeit von selbst. Außerdem ist es normal, dass sich nicht direkt nach der Operation die volle Sehstärke einstellt. In der Regel ist das erst einige Zeit nach der Operation der Fall.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star – ganz normal, wenn Augen altern

Die Augen bleiben vom Alterungsprozess nicht verschont – meist entsteht dann Grauer Star (Katarakt)

Grauer Star - ganz normal, wenn Augen altern

Katarakt / Grauer Star: Die Sehschärfe nimmt zunehmend ab. (Bildquelle: © sdecoret – Fotolia.com)

Die Katarakt ist eine Eintrübung der Augenlinse. Im Volksmund wird diese Erscheinung aufgrund der Trübung häufig als Grauer Star bezeichnet. Die Trübung der Linse schreitet immer weiter fort und kann unbehandelt in der Erblindung enden. Der Vorgang ist nicht schmerzhaft. Die Sehschärfe nimmt im Verlauf immer weiter ab, sodass der Betroffene im alltäglichen Leben nach einer gewissen Zeit auf einige Probleme stoßen wird. Es wird für den Betroffenen zunehmend schwierig, Tätigkeiten wie Lesen oder Autofahren zu bewältigen.

Grauer Star als Begleiterscheinung des Älterwerdens

Die Katarakt stellt dennoch keine Krankheit im eigentlichen Sinne dar. Die Eintrübung der Linse des Auges kann als Alterungsprozess betrachtet werden. Ab dem 60. Lebensjahr kann bei fast jedem Menschen eine Trübung der Linse festgestellt werden. Ist die Trübung nur leicht ausgeprägt, bemerkt der Betroffene die Minderung der Sehschärfe kaum. Das Auftreten der Katarakt ist nicht krankhaft, sondern im Alter ganz normal. Der Graue Star ist bereits seit tausenden Jahren bekannt. Dass eine solche Alterserscheinung therapiert wird, liegt in der Beeinträchtigung begründet, die der Graue Star mit sich bringt. Die immer weiter abnehmende Sehschärfe beeinflusst die Alltagsgestaltung zunehmend.

Ein operativer Linsentausch ist die einzige Therapieoption bei Grauem Star

Im operativen Austausch der natürlichen Augenlinse durch eine Kunstlinse besteht eine gute Therapiemöglichkeit. Dieser Eingriff wird in Deutschland ca. 800.000 Mal pro Jahr durchgeführt und ist damit der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff. Die Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen wie auch die Anforderungen an die Lebensqualität im Alter. Aus diesem Grund entschließen sich immer mehr Menschen, den Grauen Star operativ behandeln zu lassen. Die Auswahl an Kunstlinsen ist groß. Premiumlinsen wie die Multifokallinse ermöglichen eine scharfe Sicht in allen Sehentfernungen und machen damit Brillen und Kontaktlinsen überflüssig. Die Lebensqualität lässt sich durch eine Operation deutlich verbessern.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Fragen und Antworten

Was Sie über den Grauen Star und seine Behandlung wissen sollten

Grauer Star: Fragen und Antworten

Katarakt: Was der Patient wissen sollte. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia.com)

Was genau ist der Graue Star?

Beim Grauen Star handelt es sich um eine Eintrübung der Linse des Auges. Diese tritt in den meisten Fällen altersbedingt auf. Durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Linse kommt es vordergründig zu einer fortschreitenden Eintrübung der Sicht. Die Bezeichnung „Grauer Star“ bezieht sich auf die im Verlauf sichtbar werdende Verfärbung der Augenlinse. Es handelt sich bei der Katarakt zwar meistens um eine Alterserscheinung, da diese das Leben der Betroffenen jedoch einschränkt, ist Behandlungsbedarf angezeigt.

Welche Symptome treten auf?

Beim Grauen Star (medizinisch Katarakt) kommt es in erster Linie zu einem schleichenden, schmerzlosen Verlust der Sehschärfe. Auch die Farbwahrnehmung kann durch den Grauen Star gestört sein. Zudem berichten viele Patienten über eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Kann man durch den Grauen Star erblinden?

Unbehandelt kann die Katarakt durchaus zur Erblindung führen. Es handelt sich hierbei jedoch um einen schleichenden Prozess. Der Patient erblindet also nicht von heute auf morgen. Die Sehschärfe nimmt über einen längeren Zeitraum hinweg immer mehr ab, was unbehandelt letztendlich zur Erblindung führen kann. In den Ländern der „Dritten Welt“ ist der Graue Star die häufigste Ursache für eine Erblindung.

Kann der Graue Star behandelt werden?

Die Katarakt kann relativ unkompliziert durch eine Operation behoben werden. Dieser operative Eingriff ist die am häufigsten durchgeführte OP in Deutschland. Das Auge wird mit lokalanästhetischen Augentropfen betäubt. Anschließend wird mit einem winzigen Schnitt die vordere Linsenkapsel geöffnet. Die Linse des Auges wird mit Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Welche Linsen sind am besten geeignet?

Zu empfehlen sind sogenannte Multifokallinsen. Diese Premiumlinsen garantieren ein gute Sehstärke und -schärfe auf allen Distanzen, also in Nähe und Ferne. Aus diesem Grund können Patienten nach dem Einsetzen von Multifokallinsen auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichten. Bei der Auswahl der passenden Linse hilft der Augenarzt.

Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

Neben den bei jeder Operation möglichen Komplikationen, z. B. Infektionen, kann es zum Auftreten des Nachstars kommen. Hierbei wachsen nach einigen Monaten oder Jahren Linsenepithelzellen hinter der Kunstlinse. In diesem Fall treten meist die gleichen Symptome wie beim Grauen Star auf. Der Nachstar lässt sich operativ beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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