Tag Archives: Kündigungsschutzklage

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Neues Startup Kündigungsretter: schnelle und kostenlose Hilfe für gekündigte Arbeitnehmer

Mit Kündigungsretter können Gekündigte sofort ihre Situation einschätzen und bekommen schnell und einfach Unterstützung.

Neues Startup Kündigungsretter: schnelle und kostenlose Hilfe für gekündigte Arbeitnehmer

(Mynewsdesk) Elmshorn, 16. Oktober 2017 – Bei dem frisch gegründete Startup Kündigungsretter ( https://www.kuendigungsretter.de) finden Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben schnelle, kostenlose und professionelle Hilfe. „Unsere Nutzer können sich bei uns zunächst mit Hilfe unseres ‚Retter-Checks‘ kostenlos eine Einschätzung ihrer arbeitsrechtlichen Situation verschaffen. Danach entscheiden die Gekündigten selbst, ob sie mit einem unserer Partneranwälte gegen ihre Kündigung vorgehen möchten“, sagt Gründer Christian Möller. In Sachen Arbeitsrecht und Kündigungsschutz kennt er sich bestens aus: Als Unternehmensberater musste Möller früher selbst viele Kündigungen aussprechen. „Kosten entstehen den Hilfesuchenden bei uns erst dann, wenn sie sich entscheiden, durch eine Kündigungsschutzklage gegen die von ihrem Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung vorzugehen“, erläutert Möller. „Zum Zeitpunkt der Entscheidung hat man dann jedoch bereits persönlich mit einem der Partneranwälte von Kuendigungsretter.de gesprochen und weiß, wie hoch die zu erwartenden Kosten sein werden. Gleichzeitig bekommen unsere Kunden eine professionelle Einschätzung für ihren individuellen Fall und Antwort auf die Frage: „Wie stehen die Chancen, eine Kündigungsschutzklage zu gewinnen oder einen akzeptablen Vergleich mit dem Arbeitgeber zu schließen?“

Schon bei seiner früheren Tätigkeit als Unternehmensberater wunderte sich Christian Möller, dass viele Gekündigte nicht gegen ihre Kündigung vorgingen, obwohl sie in vielen Fällen gute Chancen für eine erfolgreiche Klage gehabt hätten. „Viele von einer Kündigung betroffene Arbeitnehmer unterschätzen ihre Chancen, eine Klage zu gewinnen. Und sie überschätzen die Kosten, die für Anwalt und Gerichtsverfahren entstehen“, so Möller. Es lohne sich immer, Informationen über die konkreten Kosten einer Kündigungsschutzklage einzuholen. „Meist belaufen sich diese nur auf einen Bruchteil der zu erwartenden Abfindung, die man mit einem Vergleich oder einer Klage erstreiten kann“, erklärt Möller. „Hinzu kommt, dass acht von zehn eingereichten Kündigungsschutzklagen bereits vor dem ersten Gerichtstermin mit einem Vergleich enden und damit dann gar keine Gerichtskosten anfallen.“

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=== Kuendigungsretter.de: Startup-Gründer Christian Möller und Kim Barthel (Bild) ===

Profis in Sachen Kündigungsschutz: Die Gründer von Kuendigungsretter.de, Christian Möller und Kim Barthel.

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Auf der Plattform https://www.kuendigungsretter.de erhalten Arbeitnehmer, die sich von einer Kündigung durch ihren Arbeitgeber bedroht sehen, schnelle, professionelle, kostenlose und unkomplizierte Unterstützung. Die Idee hierfür hatten Gründer Christian Möller und seine Partner, die als Unternehmensberater die Erfahrung machten, dass sehr viele Menschen Bedenken haben, sich gegen einen starken Chef zu wehren, keine Kenntnisse im Arbeitsrecht haben und völlig falsche Vorstellungen von Anwaltskosten und Gerichtskosten. Jährlich werden in Deutschland über 1,5 Millionen Kündigungen ausgesprochen. Aber nur 50 Prozent der gekündigten Arbeitnehmer gehen juristisch dagegen vor. Unser Ziel ist es, mit Kuendigungsretter.de diese Quote deutlich zu steigern, sagt Gründer Möller.

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Politik Recht Gesellschaft

Air Berlin-Kündigungen – Tipps für die betroffenen Mitarbeiter

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Kündigungen bei Air Berlin noch im Oktober

Aktuellen Pressemeldungen zufolge droht 1400 Mitarbeitern aus Verwaltung und Bodenpersonal bei Air Berlin der Zugang einer Kündigung noch im Oktober. Was sollten die betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin beachten?

Fristen laufen mit Zugang der Kündigung von Air Berlin

Bereits mit Zugang der Kündigung bei den Air Berlin-Mitarbeitern beginnen wichtige Fristen zu laufen. Die Frist für eine Zurückweisung der Kündigung wegen fehlender Bevollmächtigung bzw. unzureichenden Nachweises der Bevollmächtigung beträgt nur wenige Tage. Die Frist für die Einreichung der Kündigungsschutzklage beträgt drei Wochen ab Zugang der Kündigung.

Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage

Zumindest die Dreiwochenfrist für die Kündigungsschutzklage muss unbedingt eingehalten werden, sonst ist gegen die Kündigung in der Regel nichts mehr wirksam zu unternehmen. Wer sich hier eine maximal gute Rechtsposition erhalten will, sollte unbedingt sofort nach Erhalt der Kündigung anwaltliche Beratung aufsuchen.

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage?

Bei Kündigungen in der Insolvenz lohnt sich eine Kündigungsschutzklage jedenfalls dann immer, wenn man eine Rechtsschutzversicherung hat. Durch die Kündigungsschutzklage können auch bei Verabschiedung eines Sozialplans regelmäßig deutliche Verbesserungen für die betroffenen Arbeitnehmer erzielt werden. Auch wenn man keine Rechtsschutzversicherung hat, empfehle ich in der Regel die Kündigungsschutzklage. Hier besteht ein gewisses Risiko, dass man am Ende finanziell schlechter steht als ohne Kündigungsschutzklage. Umgekehrt muss man aber immer beachten, dass bei Ablauf der Dreiwochenfrist ohne Kündigungsschutzklage im Nachhinein nichts mehr zu machen ist. Das kann sehr ärgerlich dann sein, wenn im Nachhinein Erkenntnisse erlangt werden, die doch zu einem Erfolg der Kündigungsschutzklage führen bzw. zumindest zu einer verbesserten Beendigungsregelung (Abfindung usw.). Garantien gibt es natürlich nicht.

Nur durch die Kündigungsschutzklage wird eine Überprüfung der Kündigung erreicht

Ansätze für eine Unwirksamkeit der Kündigung gibt es auch bei Kündigungen im Rahmen der Insolvenz, wie jetzt bei Air Berlin, viele. Werden zum Beispiel nicht sämtliche Mitarbeiter gekündigt, muss der Arbeitgeber bzw. der Insolvenzverwalter grundsätzlich auch in der Insolvenz eine soziale Auswahl durchführen. Werden Teile des Unternehmens später veräußert oder von anderen Unternehmen weitergeführt und kommt es in diesem Zusammenhang zu Betriebsübergängen, können sich auch daraus Ansprüche für die betroffenen, bzw. nicht unmittelbar betroffenen Mitarbeiter von Air Berlin ergeben.

Was bieten wir Air Berlin-Mitarbeitern an

Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin-Mitarbeiter:

Umfassendes Beratungsschreiben bezogen auf den jeweiligen Einzelfall.
Schreiben an den Arbeitgeber
Fertigung der Kündigungsschutzklage
Vertretung im Kündigungsschutzverfahren

9.10.2017

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Air Berlin: Betriebsübergang schützt vor betriebsbedingten Kündigungen!

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Air Berlin: Betriebsübergang schützt vor betriebsbedingten Kündigungen!

Arbeitsrecht

Ohne sie wäre der Flugbetrieb bei Air Berlin undenkbar. Das Bodenpersonal einer Fluglinie organisiert und verwaltet das, was Pilot und Kabinenpersonal im Flugzeug tun: Passagiere befördern. Zunächst hieß es, man verkauft große Teile von Air Berlin im Insolvenzverfahren. Nun berichtet Spiegel Online am 06.10.2017: 1400 Mitarbeiter von Air Berlin erhalten wohl die betriebsbedingte Kündigung, unter anderem das gesamte Bodenpersonal. Wie passt das zusammen?

Das passt insofern zusammen, als dass der Erwerber von Air Berlin-Betriebsteilen dann weniger Arbeitnehmer übernimmt. Sein Vorteil: Er spart Lohnkosten. Entweder sein Bodenpersonal erledigt die neuen Aufgaben jetzt mit, oder er lagert sie aus mit Hilfe von Outsourcing. Oder er stellt neues Personal ein: vermutlich schlechter bezahlt, mit schlechteren Arbeitsbedingungen, und mit schwächerem Kündigungsschutz.

Einen Vorteil hätte auch der Insolvenzverwalter beziehungsweise die Gläubiger von Air Berlin. Wird dem Bodenpersonal gekündigt, kann er bestimmte Betriebsteile von Air Berlin teurer verkaufen, beispielsweise ein „schlankes“ Flugstreckennetz oder nur einzelne Flugzeuge, ohne den „Ballast“ Bodenpersonal.

Allerdings: Arbeitnehmer sind bei einem Verkauf von Betriebsteilen nicht schutzlos! Dafür gibt es den § 613a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), er stärkt die Rechte von Arbeitnehmern beim Betriebsübergang. Das Wichtigste: Die Arbeitsplätze gehen bei einem Betriebsübergang über zum neuen Eigentümer! So regelt es das Gesetz. Kauft jemand beispielsweise ein Air Berlin-Flugstreckennetz beziehungsweise ein Betriebsteil von Air Berlin, wird er regelmäßig der neue Arbeitgeber der dort tätigen Arbeitnehmer: Regelmäßig die Besatzung – und das dafür notwendige Bodenpersonal.

Mit anderen Worten: Der Insolvenzverwalter von Air Berlin darf keine Filetstücke verkaufen! Auch wenn die Flugbranche besonders ist und die Zuordnung der Arbeitnehmer zu den Betriebsteilen schwieriger, als beispielsweise in einem KFZ-Betrieb: Das Gesetz, also § 613a BGB, darf auch bei einem Betriebsteil-Übergang in der Flug-Branche nicht leerlaufen!

Fachanwaltstipp für Arbeitnehmer: Air-Berlin-Mitarbeiter, die eine betriebsbedingte Kündigung erhalten, sollten sich umgehend Rat holen vom Fachmann für Arbeitsrecht: Schützt Sie der Betriebsübergang vor einer betriebsbedingten Kündigung? Kann man Ihren Arbeitsplatz dem veräußerten Betriebsteil zuordnen? Wann haben Sie einen Wiedereinstellungsanspruch gegen den Erwerber von Air Berlin-Betriebsteilen? Sollten Sie dem Betriebsübergang wiedersprechen (Eine Option, die Ihnen laut Gesetz zusteht.)? Diese Fragen sollten Sie mit einem erfahrenen Anwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht besprechen.

Wehren können Sie sich gegen eine betriebsbedingte Kündigung durch Air Berlin beziehungsweise den Insolvenzverwalter mit einer Kündigungsschutzklage innerhalb von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens. Kämpfen Sie um Ihren Arbeitsplatz oder um eine hohe Abfindung! Wenn der Insolvenzverwalter schon Filetstücke verkaufen will, muss er dem Bodenpersonal ordentliche Abfindungen anbieten.

Was bieten wir Air Berlin Mitarbeitern an: Kostenlose und unverbindliche Durchführung der telefonischen Erstberatung zur Kündigung.

Bei Beauftragung durch Air Berlin Mitarbeiter:

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Haben Sie die betriebsbedingte Kündigung von Air Berlin erhalten, beziehungsweise vom Insolvenzverwalter? Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, an 2 Standorten in Berlin, am Kurfürstendamm und in Prenzlauer Berg: 030.40004999. Kostenlos und unverbindlich bespreche ich mit Ihnen die Chancen einer Kündigungsschutzklage und die Aussicht auf eine hohe Abfindung!

Über 18 Jahre Erfahrung als Anwalt im Kündigungsschutz, Vertretung bundesweit:
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Fristlose Kündigung wegen falscher Arbeitszeitangaben – ausnahmsweise unwirksam

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Fristlose Kündigung wegen falscher Arbeitszeitangaben - ausnahmsweise unwirksam

Arbeitsrecht

In einem Mannheimer Theater brüten Personalreferentin und ein Personal-Verantwortlicher über einem Problem: Einem Theater-Mitarbeiter wurden Zulagen gestrichen, und wohl um ihm entgegen zu kommen, hat man eine kreative Idee: Er soll doch einfach mehr Arbeitsstunden aufschreiben, das sei kein Problem, der Arbeitgeber, die Stadt Mannheim, würde ihm das Geld dafür auszahlen, was sie auch tat, ohne allerdings etwas von der „Vereinbarung“ zu wissen. Als das durchsickerte, reagierte die Stadt: mit fristlosen Kündigungen – an alle Beteiligten. Das berichtet das Arbeitsgericht Mannheim in seiner Medienmitteilung vom 09.08.2017.

Am 21.09.2017 entschied das Arbeitsgericht Mannheim die Kündigungsschutzklage gegen den Mitarbeiter, Aktenzeichen 12 Ca 63/17: Er hat noch einmal Glück gehabt! Üblicherweise kennen die Arbeitsgerichte kein Pardon beim Abrechnungsbetrug. Und auch hier warfen die Richter dem Mann vor: Da er teilnahm bei dem Gemauschel, verstieß er eigentlich erheblich gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten, regelmäßig folgt darauf die fristlose Kündigung.

Hier aber befanden die Arbeitsrichter: Der Mitarbeiter durfte sich verlassen auf seine direkten Vorgesetzten, dass sie in Absprache mit der Stadt handelten, dass alles seine Richtigkeit hatte mit den Angaben auf dem Arbeitszeitnachweis, auch wenn sie nicht korrekt waren. Die Stadt hätte den Mitarbeiter höchstens abmahnen dürfen, die fristlose Kündigung war unverhältnismäßig hart. Berücksichtigt haben die Richter auch, dass der Mitarbeiter nichts verheimlicht hatte, und dass er lange Jahre ein zuverlässiger Mitarbeiter des Theaters war.

Im Verfahren widersprach die Stadt dieser Ansicht, wohl mit diesen Argumenten: Der Mitarbeiter hätte auf diesen Deal nicht eingehen dürfen, sich stattdessen bei der Stadt rückversichern müssen, keinesfalls darauf vertrauen dürfen, dass der Arbeitgeber einverstanden ist mit diesen kreativen Abrechnungsideen.

Fachanwalts-Tipp für Arbeitnehmer:

Auch wenn der Arbeitnehmer einen schwerwiegenden Pflichtverstoß begeht, die Richter berücksichtigen immer die Besonderheiten des Einzelfalls. Regelmäßig lohnt es sich, gegen die Kündigung vorzugehen, mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht, Frist: 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens.

Warnen kann ich nur vor falschen Arbeitszeitangaben, das ist in fast allen Fällen ein Arbeitszeitbetrug, regelmäßig führt das zu einer fristlosen Kündigung. Wenn Ihr Vorgesetzter eine falsche Abrechnung vorschlägt, sollten Sie darauf regelmäßig nicht eingehen. Bestehen Sie auf einer schriftlichen Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, wo klar geregelt wird, welche Zahlungen Sie warum erhalten. Wenn Sie sich in einer delikaten Situation wähnen, sollten Sie sich vorher Rat bei einem erfahrenen Arbeitsrechtler holen.

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Arbeitsvertrag gekündigt? So wehren Sie sich!

Jetzt gegen eine Kündigung vorgehen und Abfindung bekommen

Arbeitsvertrag gekündigt? So wehren Sie sich!

Wer eine Kündigung von seinem Arbeitgeber bekommt, reagiert zumeist schockiert. Kommt die Kündigung unerwartet, bricht für die Betroffenen in vielen Fällen eine Welt zusammen, denn es steht oftmals die finanzielle Zukunft auf dem Spiel. Dabei gibt es durchaus zahlreiche rechtliche Möglichkeiten, um gegen die Kündigung vorzugehen und den Arbeitsplatz zu behalten bzw. zumindest eine angemessene Abfindung zu erhalten.

Wann ist eine Kündigung rechtmäßig?
Eine Kündigung muss:
1. Gem. § 623 BGB in Schriftform abgefasst sein
2. Eine Kündigungsfrist nach § 622 BGB enthalten (gilt nicht für eine außerordentliche Kündigung)
3. Deutlich darauf hinweisen, dass das Arbeitsverhältnis beendet werden soll
Entgegen weit verbreiteter Annahme muss die Kündigung dagegen weder eine Begründung noch eine Belehrung, was Sie dagegen tun können, enthalten.
Ist ein Betriebsrat vorhanden, muss dieser vor einer Kündigung zwingend angehört werden.

Kündigung von Schwangeren und Schwerbehinderten
Bei schwerbehinderten Arbeitnehmern müssen auch das Integrationsamt und die Schwerbehindertenvertretung beteiligt werden.
Auch während der Schwangerschaft ist eine Kündigung regelmäßig nicht möglich. Das regelt § 9 des Mutterschutzgesetzes. Ab dem Zeitpunkt, an dem die Arbeitnehmerin schwanger ist, besteht für den Arbeitgeber ein Kündigungsverbot, wenn die Arbeitnehmerin dem Arbeitgeber die Schwangerschaft (bis spätestens zwei Wochen nach einer Kündigung oder generell) mitteilt. Auch bis vier Monate nach der Entbindung ist die Mutter vor einer arbeitgeberseitigen Kündigung geschützt. Ausnahmsweise kann eine Kündigung dann zulässig sein, wenn betriebs- oder verhaltensbedingte Gründe vorliegen, die nichts mit der Schwangerschaft zu tun haben. In diesem Fällen kann die zuständige oberste Landesbehörde (in NRW die Bezirksregierung) eine Kündigung ausnahmsweise für zulässig erklären. Diese darf nur schriftlich erfolgen und muss den zulässigen und genehmigten Kündigungsgrund beinhalten.

Schutz vor Kündigung durch das Kündigungsschutzgesetz (KSchG)
Unter bestimmten Voraussetzungen (vgl. § 23 KSchG) schützt die Arbeitnehmer das Kündigungsschutzgesetz vor einer Kündigung. In diesen Fällen kann nur dann gekündigt werden, wenn der Arbeitgeber einen bestimmten Grund zur Kündigung hat und eine umfangreiche Interessenabwägung zu Gunsten des Arbeitgebers ausfällt.

Die Gründe sind:
– Verhaltensbedingte Gründe (z.B. Arbeitsverweigerung oder Straftaten im Betrieb)
– Personenbedingte Gründe (z.B. Sucht oder Krankheit)
– Betriebsbedingte Gründe (z.B. Umstrukturierung des Unternehmens, Personalkürzungen, schlechte Auftragslage).

Wie Sie gegen die Kündigung vorgehen
Die Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Kündigung ist sehr umfangreich und bedarf regelmäßig der Einschaltung eines Rechtsanwalts.
Insbesondere muss dabei schnell gegen die Kündigung vorgegangen werden. Wird gegen eine Kündigung nicht binnen drei Wochen nach Zugang der Kündigung eine Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erhoben (§ 4 KSchG), dann gilt diese in der Regel als wirksam.
Des Weiteren ist es entscheidend in Erfahrung zu bringen, aus welchen Gründen die Kündigung ausgesprochen wurde. Hier kann ein Verhandlungsspielraum bestehen. Denn es kann für den Arbeitgeber günstiger sein, eine Abfindung zu zahlen, als einen langen Kündigungsschutzprozess zu führen.
Statt einer Kündigung kann auch ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden. Dabei wird das Arbeitsverhältnis einvernehmlich, oftmals gegen Zahlung einer Abfindung, aufgehoben. Zwingend beachtet werden sollte, dass der Arbeitnehmer in der Regel eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld II erhält, da dieser seine Arbeitslosigkeit selbst „verschuldet“ hat. Dieser Umstand ist in der Höhe der Abfindung zwingend zu berücksichtigen.

Wann habe ich Anspruch auf Zahlung einer Abfindung?
In folgenden Fällen kann eine Abfindung gefordert werden:
– Die Abfindung ist entweder im Arbeitsvertrag oder im Tarifvertrag vorgesehen.
– Das Recht auf eine Abfindung bei betriebsbedingtem Ausscheiden ist innerhalb eines Unternehmens mit Betriebsrat in einem Sozialplan verankert.
– Der Arbeitgeber führt eine Betriebsänderung durch, ohne sich um einen Interessenausgleich mit dem Betriebsrat zu bemühen oder er weicht ohne zwingenden Grund von einem solchen Ausgleich ab und entlässt Sie deshalb. Hier besteht laut § 113 BetrVG ein gesetzlicher Anspruch auf eine Abfindung.
– Wird der Arbeitnehmer gekündigt, verzichtet aber auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage, kann ihm der Arbeitgeber gemäß § 1a KSchG im Gegenzug eine Abfindung anzubieten.
– Hat sich der Arbeitgeber vertragswidrig verhalten und spricht der Arbeitnehmer berechtigt eine fristlose Kündigung aus, steht ihm nach § 628 BGB eine Abfindung zu.
– Ein Recht auf Abfindung besteht ggfls. auch dann, wenn ein Arbeitsgericht feststellt, dass ein Arbeitsverhältnis durch eine Kündigung des Arbeitgebers nicht aufgelöst ist, eine weitere Zusammenarbeit aber aus bestimmten Gründen nicht sinnvoll beziehungsweise zumutbar ist.

Bevor die Abfindung eingeklagt wird, sollte zur Berechnung der Höhe ein Fachmann zur Rate gezogen werden. Denn einklagt werden kann die Abfindung nur bis zu einer bestimmten Höhe, die vom Einzelfall abhängig ist. Auch muss eine Abfindung in der Regel versteuert werden. Ein Grund mehr, sich nicht zu vorschnell mit einer auf den ersten Blick vermeintlich hohen Abfindung zufrieden zu geben.

Wie geht es nach der Kündigung weiter?
Haben Sie eine Kündigung erhalten und möchten dagegen vorgehen? Wollen Sie die Höhe der Ihnen angebotenen Abfindung prüfen lassen oder die Zahlung einer Abfindung einklagen? Mit der Rechtsanwaltssozietät Ginter Schiering Rechtsanwälte haben Sie einen kompetenten Partner an Ihrer Seite, mit dem Sie Ihrem Arbeitgeber auf Augenhöhe begegnen.

Rechtsanwaltskanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte
Otto-Krafft-Platz 24
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Politik Recht Gesellschaft

Kündigungsschutzklage und parallel ein neuer Job?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kündigungsschutzklage und parallel ein neuer Job?

Arbeitsrecht

Bei Kündigungsschutz lohnt sich Kündigungsschutzklage: Für Arbeitnehmer, die Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz genießen, lohnt sich eine Kündigungsschutzklage fast immer. Das ist der Fall, wenn sie seit mindestens sechs Monaten bei ihrem Arbeitgeber tätig sind und in ihrem Betrieb regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden. Der Arbeitgeber braucht dann einen Kündigungsgrund, für dessen Vorliegen er im Prozess voll beweispflichtig ist.

Beendigung durch Vergleich

In der Praxis enden die allermeisten Kündigungsschutzprozesse mit einem Vergleich der Parteien. Der Arbeitgeber zahlt in diesem Rahmen meist eine hohe Abfindung dafür, dass der Arbeitnehmer sein Begehren nicht weiter verfolgt, kauft ihm also quasi den Kündigungsschutz ab. Die Bereitschaft des Arbeitgebers, eine hohe Abfindung zu zahlen, ergibt sich aus dem Risiko, dass die Kündigung möglicherweise unwirksam ist und er letztlich den Arbeitnehmer wieder zurücknehmen und ihm dazu noch den Lohn für die gesamte Zwischenzeit nachzahlen muss, ohne dass dieser gearbeitet hätte (sog. Annahmeverzugslohn).

Niedrigere Abfindung bei neuem Job?

Das bedeutet allerdings umgekehrt, dass sich die Bereitschaft des Arbeitgebers, eine hohe Abfindung zu zahlen, in Grenzen halten wird, wenn er erfährt, dass der Arbeitnehmer schon einen neuen Job angenommen hat. In diesem Fall müsste sich nämlich der Arbeitnehmer auf seinen Annahmeverzugslohn den Verdienst aus dem neuen Job anrechnen lassen, sodass die drohende finanzielle Belastung für den Arbeitgeber deutlich niedriger ausfallen würde.

Tipp für Arbeitnehmer

Für Arbeitnehmer bedeutet das also Folgendes: Wer einen besonders lukrativen Job in Aussicht hat, der sollte diesen auch annehmen, aber nach Möglichkeit dafür sorgen, dass der alte Arbeitgeber davon nichts mitbekommt. So bewahrt man sich seine gute Verhandlungsposition im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses. Noch besser für Abfindungsverhandlung ist es natürlich, wenn der Arbeitnehmer erst gar keinen neuen Job annimmt, sondern in der Zwischenzeit die Füße stillhält, sich vielleicht auch einfach mal etwas erholt und seine Bewerbungsunterlagen ordnet, sodass er wieder starten kann, wenn das Verfahren beendet ist.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

21.9.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Mitarbeiter wünschen Lohn nach Tarif und erhalten die Kündigung – kann das rechtens sein?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Mitarbeiter wünschen Lohn nach Tarif und erhalten die Kündigung - kann das rechtens sein?

Arbeitsrecht

Das hat sich der Arbeitgeber dann doch nicht getraut, Bäckerei-Mitarbeiterinnen zu kündigen, nur weil sie eine Entlohnung nach Tarif forderten: Stattdessen erhielten sie die betriebsbedingte Kündigung, angeblich wegen „betrieblicher Notwendigkeit“, das berichten Lokalmedien aus dem Kreis Aschaffenburg am 25.08.2017.

Wenn Mitarbeiter eine Bezahlung nach Tarif fordern oder einen Betriebsrat gründen wollen, sprechen Arbeitgeber gern „betriebsbedingte“ Kündigungen aus. Damit kommen die meisten Arbeitgeber jedoch nicht weit, denn das Kündigungsschutzgesetz setzt die Hürden hoch: Erlaubt ist eine betriebsbedingte Kündigung nur als letztmögliches Mittel, der Arbeitgeber muss eine korrekte Sozialauswahl treffen, und ein betriebliches Erfordernis muss vorliegen, um nur einige der Voraussetzungen zu nennen. Der Arbeitgeber muss die Kündigungsgründe vor Gericht darlegen und beweisen, auf die Schnelle gelingt das nur selten.

Viele Kündigungen, betriebsbedingt oder verhaltensbedingt, stehen rechtlich auf wackligen Beinen. Bei betriebsbedingten Kündigungen macht der Arbeitgeber oft Fehler bei der Sozialauswahl, bei verhaltensbedingten Kündigungen fehlt die Abmahnung, oder man kann ein arbeitsvertragliches Fehlverhalten nicht beweisen vor dem Arbeitsgericht. Häufig verstößt der Arbeitnehmer gar nicht gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten, sondern er ist einfach nur unbequem und lässt sich nicht alles gefallen; so ist es vermutlich auch bei den Mitarbeiterinnen der Bäckerei.

Wenn der Arbeitgeber mit der Kündigung gegen arbeitsrechtliche Vorgaben verstößt, kann sich der Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage auf seinen Arbeitsplatz zurückklagen oder eine hohe Abfindung verhandeln.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Rufen Sie mich gern an, in einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung sage ich Ihnen, welche Chancen ich sehe für eine Wiedereinstellung mit einer Kündigungsschutzklage und für eine hohe Abfindung. Bitte denken Sie daran, dass eine Kündigungsschutzklage nur eingereicht werden kann innerhalb von 3 Wochen nach Zugang der Kündigung, Sie sollten deshalb keine Zeit verlieren. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

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Kündigung erhalten? Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht?

Darauf sollten Sie achten.

Kündigung erhalten? Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht?

Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Sie haben die Kündigung erhalten, oder eine Kündigung steht bevor? Sie suchen anwaltlichen Rat, etwa weil Sie Kündigungsschutzklage einreichen wollen, eine hohe Abfindung erreichen, oder Ansprüche aus Ihrem Arbeitsvertrag durchsetzen wollen? Darauf sollten Sie achten.

Handeln Sie schnell! Im Arbeitsrecht gelten strenge und kurze Fristen, manchmal hat man nur 2-3 Tage Zeit, um seine Rechte zu sichern. Wer sich wochenlang Zeit lässt nach Zugang des Kündigungsschreibens, der geht ein großes Risiko ein und versäumt vielleicht die Frist für eine Kündigungsschutzklage, er vergibt dann die Chance auf eine hohe Abfindung. Auf der sicheren Seite ist, wer am Tag der Kündigung einen Anwalt für Arbeitsrecht anruft und sich einen Beratungstermin geben lässt am selben Tag oder am nächsten Tag.

Suchen Sie sich einen erfahrenen Arbeitsrechtler aus! Einen Anwalt für Arbeitsrecht, der bereits viele Jahre vor Arbeitsgerichten auftritt und der erfahren ist mit Kündigungsschutzklagen und Abfindungs-Verhandlungen, der vor Gericht sowohl Arbeitnehmer, als auch Arbeitgeber vertritt, und der weiß, wie die Gegenseite denkt; jemanden, der vor Gericht überzeugt und in Verhandlungen klug taktiert.

Suchen Sie sich einen Spezialisten für Kündigungsschutz aus! Am besten einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, denn ein Anwalt darf sich nur dann „Fachanwalt für Arbeitsrecht“ nennen, wenn er sich im Arbeitsrecht spezialisiert und regelmäßig weiterbildet. Optimal ist es, wenn sich der Fachanwalt für Arbeitsrecht in der anwaltlichen Praxis weiter spezialisiert hat auf Kündigungsschutz und Abfindungs-Verhandlungen.

Informieren Sie sich gern über meine Qualifizierung und Erfahrung als Fachanwalt für Arbeitsrecht. Auf meinen Websites arbeitsrechtler-in.de und kuendigungen-anwalt.de finden Sie Artikel und Videos zu arbeitsrechtlichen Themen, schwerpunktmäßig zu Kündigung und Abfindung. Auf kuendigungen-anwalt.de erkläre ich unter Anwalt Strategie in einer Reihe von Kurz-Videos, wie ich gegen eine Kündigung vorgehe, und was genau passiert, wenn Sie mich mit einer Kündigungsschutzklage beauftragen.

Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwalts-Kanzlei für Arbeitsrecht unter 030-4000 4999. Haben Sie Fragen zu Ihrer Kündigung? Kostenlos und unverbindlich sage ich Ihnen, welche Chancen ich für Ihre Kündigungsschutzklage sehe und ob es sich aus meiner Sicht lohnt, mit einem Anwalt für eine hohe Abfindung zu kämpfen. Dann entscheiden Sie, ob Sie mich mit Ihrem Fall beauftragen.

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Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Wann lohnt sich eine Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer?

Arbeitsrecht

Arbeitnehmer hat Kündigung erhalten

Ausgangssituation einer Beratung von mir zum Thema Kündigungsschutzklage ist die, dass der Arbeitnehmer eine Kündigung von seinem Arbeitgeber erhalten hat. Sinnvollerweise wendet er sich umgehend an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht. Dann gilt es zunächst zu klären, ob es sich lohnt, gegen die Kündigung im Wege der Kündigungsschutzklage vorzugehen. Wann ist das der Fall?

Kündigungsschutzgesetz findet Anwendung

Eine Kündigungsschutzklage lohnt sich zunächst einmal dann, wenn der Arbeitnehmer Kündigungsschutz nach dem Kündigungsschutzgesetz hat. Das ist der Fall, wenn beim Arbeitgeber regelmäßig mehr als zehn Mitarbeiter beschäftigt werden und das Arbeitsverhältnis mindestens ein halbes Jahr bestand. Das lässt sich in der Regel innerhalb weniger Minuten klären. Liegen diese Voraussetzungen vor, rate ich Arbeitnehmern auch in aller Regel dazu, die Kündigungsschutzklage zu erheben. Das gilt auch dann, wenn sie nicht mehr weiter für den Arbeitgeber tätig sein wollen, was oftmals der Fall ist. 90 – 95 Prozent der Kündigungsschutzverfahren enden damit, dass der Arbeitgeber eine Abfindung zahlt und das Arbeitsverhältnis beendet wird. Arbeitnehmer erhalten sich also auf diese Wege die Chance auf eine Abfindung. Lässt der Arbeitnehmer dagegen die Frist für die Kündigungsschutzklage ungenutzt verstreichen, wird die Kündigung des Arbeitgebers wirksam und es besteht in aller Regel keine Verhandlungsposition mehr für eine Abfindung.

Besonderer Kündigungsschutz

Unabhängig von den genannten Voraussetzungen für die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes lohnt sich eine Kündigungsschutzklage auch für alle Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer, die einen besonderen Kündigungsschutz genießen. Dazu zählen Schwangere ebenso wie Schwerbehinderte, Datenschutzbeauftragte oder Betriebsratsmitglieder.

Arbeitnehmer sollten sofort aktiv werden

In jedem Fall sollten Arbeitnehmer spätestens ein bis zwei Tage nach Erhalt der Kündigung rechtliche Beratung einholen. Für die Kündigungsschutzklage läuft zwar eine Frist von drei Wochen, unter Umständen lässt sich die Kündigung aber bereits wegen formaler Mängel – z. B. bei der Bevollmächtigung – zurückweisen. Das kann allerdings wiederum nur innerhalb weniger Tage erfolgen. Es gilt also für Arbeitnehmer schnell zu reagieren.

Wo finden Sie weitere Informationen zu den Themen Kündigung und Aufhebungsvertrag?

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zu den Themen Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck in unserer Kanzlei oder auf unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrags. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

21.08.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Betriebsbedingte Kündigungen bei der Commerzbank?

Arbeitnehmer-Tipps vom Fachanwalt für Arbeitsrecht

Betriebsbedingte Kündigungen bei der Commerzbank?

Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Commerzbank bietet „großzügige Abfindungen“ an. Der Betriebsrat hat der Commerzbank-Leitung „abgerungen, dass betriebsbedingte Kündigungen nur ultima ratio sein dürfen.“ So berichtet der Versicherungsbote über den geplanten Abbau tausender Stellen bei der Bank bis 2020 (Artikel vom 14.07.2017). Solche Zitate lassen einen Arbeitsrechtler aufhorchen.

Arbeitgeber bieten Abfindungen grundsätzlich nur an, wenn es sich für sie lohnt: Sie wollen verhindern, dass sich die Mitarbeiter wehren gegen betriebsbedingte Kündigungen und dass man sie verklagt vor dem Arbeitsgericht mit einer Welle von Kündigungsschutzklagen. Für den Arbeitgeber sind Kündigungsschutzklagen riskant: Genießt der Arbeitnehmer starken Kündigungsschutz, weil er beispielsweise einen Grad der Behinderung hat, oder mehrere Unterhaltspflichten, oder ein höheres Alter, hat der Arbeitnehmer regelmäßig gute Chancen, vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung vorzugehen und sich zurück zu klagen auf seinen alten Arbeitsplatz. In dem Fall kann man auch deutlich höhere Abfindungen verhandeln.

Ob das „großzügige“ Abfindungs-Angebot für den Arbeitnehmer wirklich attraktiv ist, kann man erst sagen, nachdem man seinen Kündigungsschutz individuell geprüft hat. Erfahrungsgemäß bieten Arbeitgeber regelmäßig erst einmal geringere Abfindungen an. Jeder Arbeitnehmer sollte sich beraten lassen bei einem erfahrenen Arbeitsrechtler, seinen Kündigungsschutz erfahren und herausfinden, welches Abfindungs-Angebot in seinem Fall angemessen wäre. Wer nämlich einen sicheren Arbeitsplatz hat mit einem starken Kündigungsschutz, der kann auch eine hohe Abfindung erwarten für den Verlust des Arbeitsplatzes!

Haben Sie ein Abfindungs-Angebot erhalten? Wollen Sie wissen, ob die Abfindungshöhe angemessen ist, ob Sie einen starken Kündigungsschutz haben? Gern spreche ich mit Ihnen über Ihr Abfindungs-Angebot, gern sage ich Ihnen, ob es sich aus meiner Sicht lohnt, für eine höhere Abfindung zu kämpfen und welche Strategie dafür am besten ist.

Seien Sie kritisch: Arbeitgeber reden gern über die eigene „Großzügigkeit“ beim Arbeitsplatzabbau, man sollte das mit Vorsicht genießen. Bezeichnend ist das vom Versicherungsboten berichtete „Zugeständnis“ der Commerzbank, betriebsbedingte Kündigungen werden nur „ultima ratio“ sein, also die letztmögliche Lösung. Nur: Das Kündigungsschutzgesetz verpflichtet die Bank bereits dazu! Eine betriebsbedingte Kündigung ist per Gesetz sowieso nur als letztes Mittel erlaubt, wenn mildere Mittel ausfallen, wie beispielsweise eine Versetzung oder eine Änderungskündigung.

Rufen Sie mich gern an in meiner Fachanwalts-Kanzlei für Arbeitsrecht: 030-4000 4999. Sprechen wir über Ihre Kündigung und Ihre Abfindungs-Chancen, in einer kostenlosen und unverbindlichen Ersteinschätzung gebe ich Ihnen gern Auskunft. Mein Team und ich freuen uns auf Ihren Anruf!

Mehr als 18 Jahre Erfahrung als Anwalt im Kündigungsschutz, Vertretung bundesweit:
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