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Eigentlich möchte ich etwas ganz anderes machen …

In ihren Coachings begegnet Sabine Zehnder immer wieder Kunden, bei denen das, was sie wollen und das, was sie tun, voneinander abweichen

Eigentlich möchte ich etwas ganz anderes machen ...

Sabine Zehnder über das Bauchgefühl

Machst du, was du wirklich willst? Sabine Zehnder hilft mit ihrem Life Reanimation bei Krisen, persönlichen Herausforderungen wie auch Sinn- und Lebensfragen – so auch bei der Eingangsfrage. „In meinen Coachings kommt es immer wieder dazu, dass Menschen an den Punkt gelangen, wo sie erkennen, was sie wirklich machen wollen“, sagt Sabine Zehnder. Dieser Moment sei wichtig, denn er zeige, dass das jetzige Handeln davon abweicht.

Für Zehnder liegt eine mögliche Ursache in dem Verlust der Fähigkeit, auf das Gefühl zu hören: „Ich habe den Eindruck, Erwachsene machen zu selten etwas, nur weil sie es mögen. Leitend für Entscheidungen ist vielmehr Vernunft und Strategie, aber nicht mehr das Bauchgefühl.“ Verstärkt wird das mit dem Lauf des Lebens. Je mehr Menschen hören, lesen und lernen, desto mehr füllt sich die Sammlung von Gründen, etwas zu tun oder nicht zu tun. „Für die rationale Seite von Entscheidungen ist das gut, für einen weiteren wesentlichen Aspekt unseres Daseins nicht unbedingt“, erzählt Zehnder.

Dabei lässt sich Rationalität der Theorie zuordnen und Gefühl der Erfahrung, also der Praxis. „Genau deswegen ist das mit Theorie und Praxis so eine Sache … und so machen wir oftmals nicht das, was wir tatsächlich wollen“, betont die Unternehmerin mit Doppel-Diplom in Informatik und Coaching. Auch wenn es Dinge gibt, die gemacht werden müssen, komme es auf den richtigen Ausgleich an. „Du kannst einen Job haben, der dich nervt – wenn du aber Dinge in deinem Leben hast, die dich erfüllen oder glücklich machen, können diese das ausgleichen.“

Wichtig sei, sich zuzugestehen, wenn etwas nicht mehr tragbar ist oder ausgeglichen werden kann. Deshalb gelte es, sich bei den Entscheidungen Zeit zu nehmen. Das zeige, wonach ein Mensch eigentlich Sehnsucht hat – „und ermöglicht, das Leben mit Sinn, Verstand und einem guten Bauchgefühl zu gestalten“, schließt die Frau mit ihrer eigenen Methode, der Zehnder-Methode.

Mehr zu Sabine Zehnder – Life Reanimation – erfahren Sie auf ihrer Website unter:
https://www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

Kontakt
Sabine Zehnder – Life Reanimation
Sabine Zehnder
Angerfeld 10
86944 Unterdießen
+49 (0) 174 – 99 88 33 2
post@life-reanimation.de
http://www.life-reanimation.de

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Veränderung gleich Risiko

Probleme eigenständig lösen, diese Fähigkeit hat sich Sabine Zehnder zum Beruf gemacht und unterstützt mit Life Reanimation ihre Kunden genau dabei

Veränderung gleich Risiko

Sabine Zehnder und die Was-wäre-wenn-Frage

Unterdießen. Sehr schnell gehen wir selbst bei kleinsten Veränderungen direkt in die Abwehrhaltung. „Damit wollen wir Neues fernhalten und das schützen, was wir bislang erreichten und in unserem Leben wertschätzen“, erklärt Sabine Zehnder. Mit der Zehnder-Methode verhilft die Unternehmerin Menschen dabei, wirklich gute Entscheidungen zu treffen, auf das eigene Bauchgefühl zu hören und genau einschätzen zu können, was sie bereit sind, für die Veränderung loszulassen.

Sie weiß aus eigener Erfahrung, wie schnell man an seine selbstgemachten Grenzen im Kopf stößt. „Jede Veränderung kann das beschleunigen. An der Grenze angekommen, hören wir uns dann leise sagen „Lieber nicht“ oder „Das geht nicht““, so Zehnder. Ein erster Schritt, um nicht weiter in die Abwehrfalle zu tappen, sei, sich selbst auf die Spur zu kommen. Oftmals sei uns gar nicht bewusst, wie häufig wir die Worte „nie“, „kein“, oder „nicht“ denken oder sagen. Damit verneinten wir schnell eine Idee oder einen Gedanken, der vor uns auf dem Tisch liegt.

Was hat das für Auswirkungen? „Zunächst einmal geben wir so Veränderungen nicht wirklich eine Chance. Und in Situationen, in denen wir eine Lösung suchen, stehen wir uns selbst im Weg“, sagt die Diplom-Informatikerin. Um jetzt Vorbehalte und übliche Ansätze von dem, was geht und was nicht zu überwinden, braucht es etwas Fantasie.

Zehnder sagt, dass der Mensch sich dabei selbst in den Mittelpunkt seiner Überlegungen stellen sollte, gute Argumente für seine Position kennen muss und sich unabhängig machen sollte, um handfeste Entscheidungen zu treffen. „Um das zu schaffen, braucht es neben den eigenen Gedanken oftmals auch einen passenden Gesprächspartner“, schließt Zehnder.

Mehr zu Sabine Zehnder – Life Reanimation- erfahren Sie auf ihrer Website unter: www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Schuld: ein Makel?

Wer sich schuldig fühlt, trägt diesen Makel mit sich wie ein Zeichen, mitten auf der Stirn – ob das wirklich so sein muss und wie man nicht weiter in der Schuld gefangen ist, weiß Sabine Zehnder

Schuld: ein Makel?

Sabine Zehnder über den Makel der Schuld

Sabine Zehnder hat sich in ihrem Leben schon mit vielen schwierigen Lebensfragen befassen müssen – und sagt von sich selbst, sie ist „mit allen Wassern gewaschen“. In einer nachdenklichen Unterhaltung mit einem Freund ist sie vor einigen Tagen gefragt worden, ob sie sich schon einmal schuldig gefühlt hat. „Nach relativ kurzer Zeit kam mir tatsächlich eine Situation in den Kopf, an der ich mich schuldig fühlte“, erzählt Zehnder.

„Mit dem Gefühl des Schuldigseins kam in mir sofort eine Schwere auf. Mein Blick fiel zu Boden und ich fühlte tiefe Trauer, gepaart mit Schamgefühlen für mein Verhalten in der Vergangenheit“, so Zehnder weiter. Schuld zu haben sei wie ein Makel, ein irreparabler Fehler, der als Brandzeichen sichtbar auf der Stirn getragen wird. Zehnder hat sich daraufhin die Frage gestellt, wie Schuld im übertragenen Sinn abgeleistet werden kann. „Im Strafrecht gibt es einen Katalog – das Gesetz – nach dem Schuld beglichen werden kann. Aber wie ist das im normalen Leben möglich?“

Aufgrund ihres persönlichen Weltbildes, welches sich von dem Denken in Kategorien oder Extremen, wie schwarz und weiß, gut und böse, richtig und falsch, grundlegend unterscheidet, hat sie sich auf die Suche nach einem anderen Begriff begeben, um mit Schuld umgehen zu können. „Dabei fiel mir sofort Verantwortung ein. Aus „Ich bin schuldig“ wird „Ich bin verantwortlich““, führt Zehnder aus. Durch diesen neuen Begriff hat sich für sie eine ganz andere Dynamik und Möglichkeit der Schuldfrage ergeben. Denn wenn ein Mensch Verantwortung für einen Fehler übernehme, sei er nicht hilflos in einem unumstößlichen Urteil gefangen. Und wird handlungsfähig.

„Außerdem überlegte ich daraufhin weiter, für welche Bereiche der erinnerten Situation ich verantwortlich war und für welche Bereiche vielleicht jemand anderes. Vorher war es unmöglich, auf diese Art mit Erlebtem umzugehen. Durch die Änderung meiner Perspektive – von der Schuld hin zur Verantwortung – hat sich das Thema geöffnet“, sagt Zehnder. Abschließend rät sie anderen, sich von dem Schuldsein zu lösen und die Verantwortung für das eigene Handeln, die eigenen Entscheidungen und das eigene Leben zu übernehmen.

Mehr zu der Frau hinter „Life reanimation“, die selbst von sich sagt, Unfassbares erlebt zu haben, erfahren Sie auf Ihrer Website unter: www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Planvoll statt planlos

Ob in unbekannten oder den immer gleichen Situationen – planlos kommt niemand voran. Sabine Zehnder weiß, wie Menschen wieder einen Plan bekommen, um dort anzukommen, wo sie hinwollen.

Planvoll statt planlos

Planvoll statt planlos – mit Sabine Zehnder und Life Reanimation

Eigentlich heißt es, den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Dieses Sprichwort weitergedacht heißt für Sabine Zehnder: „Den Weg vor lauter Bäumen nicht finden.“ Was ist damit gemeint? „In unbekannten örtlichen Umgebungen hatte ich keine Orientierung und neigte dazu, mich von den Eindrücken um mich herum fangen zu lassen und mich in ihnen zu verlieren. Ich habe mich schlichtweg oft verlaufen“, erzählt Sabine Zehnder. Beruflich sei sie ständig und viel in ihr unbekannten Umgebungen unterwegs – um jetzt nicht wieder in Orientierungslosigkeit zu versinken, musste sie sich einiges einfallen lassen. Mit Life Reanimation unterstützt sie Menschen mit Sparring und Coaching dabei, in ihrem Leben wieder den richtigen Weg zum Ziel zu finden und Struktur und Aufschwung zu verleihen.

Das Besondere dabei: Zehnder hat selbst eine bewegte Geschichte und ist wohl genau deswegen die Ansprechpartnerin, wenn nichts mehr vor oder zurückzugehen scheint, alles verschwimmt, der Fokus fehlt – das Schlammassel überhandnimmt. „Um auf dem Weg Struktur zu finden und im Alltag nicht stundenlange Umwege nehmen zu müssen, habe ich einige Tipps, die auch andere Menschen auf ihre Probleme anwenden können.“

Den meisten Menschen ist das Problem längt bekannt, eine Lösung aber meist nicht in Sicht- und Reichweite. Was also kann jemand in dieser Situation sofort tun, um zukünftig nicht mehr aufgeschmissen zu sein? „Ich habe gelernt, mich auf Schilder zu fokussieren. Dazu muss ich aber stehen bleiben, konzentriert mein Umfeld wahrnehmen, klar fixieren, was mein Ziel ist und wo ich hinwill und gegebenenfalls herausfinden, wer mir hilfreiche Auskunft geben kann“, führt Zehnder aus. Ihr Tipp ist es also, stehenzubleiben, Gedanken zu stoppen und mit Konzentration neuen Fokus zu gewinnen. Ganz ähnlich wie sie es auch in ihrer Arbeit mit Menschen und Unternehmen macht.

Zusammengefasst heißt das: „Bleiben Sie stehen, wenn Sie den Weg nicht kennen. Und wenn Sie damit noch immer nicht weiterkommen, besteht in jeder Situation die Möglichkeit, sich an einen anderen Menschen zu wenden.“

Weitere Informationen zu Sabine Zehnder – Life Reanimation finden Sie unter: www.life-reanimation.de

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Problemflut effektiv händeln

Was tun, wenn zu viele Themen das Angehen einzelner Probleme verhindern? Sabine Zehnder – Life Reanimation – kennt das Grundprinzip für das Gelingen

Problemflut effektiv händeln

Problemflut effektiv händeln mit Sabine Zehnder – Life Reanimation

Unterdießen. Wer kennt das nicht: Eine Situation scheint eingefahren und man hat das Gefühl, nicht wieder herauszukommen. Man fühlt sich sprichwörtlich mit dem Gesicht zur Wand. „Es geht hier meist nicht um dieses eine Problem, es sind die vielen anderen Themen, die einen beschäftigen. Sie lassen keinen Platz dafür, ein Problem richtig anzugehen und zu lösen“, weiß Sabine Zehnder, die Menschen dabei unterstützt, Themen ihres Lebens neu zu strukturieren.

Die meisten Menschen gehen Problemen aus dem Weg, statt sie beim Namen zu nennen und anzugehen. „Jeder kennt das Phänomen, wenn man sich mit immer wieder anderen Dingen beschäftigt, nur um dem drängenden Problem aus dem Weg gehen zu können“, erklärt Zehnder weiter. Unbewusst schütte man sich mit Arbeit regelrecht zu, um bloß keine Zeit dafür zu finden. Und das sei auch die Ausrede anderen aber auch sich selbst gegenüber.

Eine weitere Schwierigkeit sei die des falschen Priorisierens. „Immer nach dem zu gehen, was am lautesten schreit, bringt den Betroffen in einen stetig anwachsenden Stress. Von Stunde zu Stunde, Tag zu Tag und Woche zu Woche. Irgendwann genügen selbst 60 Stunden Arbeitszeit nicht mehr, um alle To-dos zu erledigen“, hebt Zehnder hervor.

„Es gibt immer mehr Menschen, die einfach nicht vom Fleck kommen, weil sie aktives Vermeidungsverhalten praktizieren.“ Was also tun, wenn man sich in Unwichtigem verfängt und Wichtiges nicht zu priorisieren vermag? Sabine Zehnder rät, die eigenen Themen im Überblick zu haben und darauf zu achten, was zur absichtlichen Ablenkung verführt. Durch diese Achtsamkeit allein habe man bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Probleme effektiv lösen getan. Man könne bewusst Unwichtiges ausblenden und sich gezielt dem eigentlichen Problem widmen. Klappt das nicht, gibt Sabine Zehnder gerne Hilfestellung.

Weitere Informationen zu Sabine Zehnder – Life Reanimation finden Sie unter: www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Wenn nichts vor und zurück geht …

Sabine Zehnder – Life Reanimation – reicht Menschen in schwierigen Situationen den obligatorischen Strohhalm

Wenn nichts vor und zurück geht ...

Sabine Zehnder – Life Reanimation

Es ist eine Tatsache, die sich nicht von der Hand weisen lässt: Immer mehr Menschen kommen irgendwann im Leben einmal an einen Punkt, wo für sie klar wird, dass etwas passieren muss. Dass sie ihr Leben ändern müssen. Viele schaffen jedoch nicht den ersten Schritt – aus Angst vor einer ungewissen Zukunft oder weil sie befürchten, es nicht zu schaffen. Manchmal gibt es jedoch Umstände, die es nicht zulassen, dass alles so weitergeht wie gewohnt. Sabine Zehnder hat selbst gleich mehrere solcher tiefgreifenden Erfahrungen gemacht und es trotzdem geschafft.

“ „Ändere dein Leben, sonst hast du bald keins mehr“ ist ein Spruch, an dem viel Wahres dran ist. Viele hören ihn von ihrem Arzt“, weiß Zehnder, die mit ,Life Reanimation“ Betroffenen den obligatorischen Strohhalm reicht, nach dem diese nur noch greifen müssen. Sie hilft, die Themen zu strukturieren und einen Masterplan zu entwerfen, der den Gewohnheiten und Vorlieben ihrer Kunden entspricht und so den Erfolg überhaupt erst ermöglicht.

Die Unternehmerin blickt selbst auf einen sehr speziellen Lebenslauf zurück, der es früh von ihr erforderte, Probleme eigenständig zu lösen. „Unternehmerin, Diplom-Informatikerin & Coach, Ex-Abhängige, Ex-Todessüchtige, 2-fache ehemalige Burn-out-Patientin aber auch Sängerin, Künstlerin, Läuferin, Yoga-Instructor … und vielem mehr in einer Person. Mein Lebensweg war holprig und die Umstände ungewöhnlich, aber während ich ganz unten war, ging es dennoch stetig bergauf – und das Ergebnis stimmt“, schneidet Zehnder ihre Vergangenheit an, die es ihr ermöglicht, heute für Menschen in schwierigen Situationen zuallererst Ansprechpartner und ,erste Hilfe“ zu sein, und ihnen darauf folgend auch Ratgeber zu sein, wenn es darum geht, den persönlichen Masterplan herauszufinden. „Es gibt für alles eine Lösung. Ich bin der beste Beweis.“

Sabine Zehnder bietet in diesem Zusammenhang ebenso 1-tägiges Sparring für Interessierte, die ihr persönliches „Life-Projekt“ organisieren wollen oder auch dann, wenn es darum geht, eingefahrene Gewohnheiten umzustellen. Darüber hinaus bietet Zehnder eine Kombination aus Coaching, Beratung und körperlicher Anleitung an, die es ermöglicht, im Ausnahmezustand den psychischen und physischen Ausgleich herzustellen. „Yoga und Laufen sind zwei wunderbare Mittel, um sich wieder auf Spur zu bringen und einen körperlichen Ausgleich zu erfahren. Mental hilft Yoga, auch in schwierigen Situationen innerlich ruhig und ausgeglichen bleiben zu können. Laufen reduziert in kürzester Zeit den Stresspegel“, hebt Zehnder hervor.

Mit ,Life Reanimation“ ist Sabine Zehnder auch als Vortragsrednerin unterwegs und bringt ihre Zuhörer zum Lachen und zum Nachdenken. Interessierte können sich auf unterhaltsame, leidenschaftliche und kuriose Geschichten freuen.

Mehr Informationen zu Sabine Zehnder – Life Reanimation unter www.life-reanimation.de

Sabine Zehnder ist eine Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche und im Leben. Ihr sehr spezieller Lebenslauf erforderte sehr früh die Eigenschaft, Probleme eigenständig zu lösen. Diese Fähigkeit hat sie schließlich zu ihrem Beruf gemacht. Als Managerin für IT-Projekte und als Coach bringt sie fachliches Know-how mit menschlichem Fingerspitzengefühl zusammen, sorgt für eine ganz individuelle Lösungsstrategie und ermöglicht so den Weg aus jeder Krise. Als Vortragsrednerin kombiniert sie Fachwissen mit Tiefgang, Erfahrung und Humor.

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Kommunale Unternehmen in Krisensituationen

Warum eine gute Vorbereitung so wichtig ist

Jeder Bürger geht fest davon aus, dass immer Trinkwasser aus der Leitung fliesst, der Müll zu bestimmten Zeiten abgeholt wird und der öffentliche Personen-Nahverkehr funktioniert. Obwohl es beim ÖPNV die meisten Ärgernisse gibt, sind wir immer noch weit entfernt von einer Krise. Das Selbstverständliche wird uns erst bewusst, wenn es fehlt, aber dann ist die persönliche Betroffenheit immens. In einer Krisensituation werden die Betroffenen sofortige Erklärungen und Hilfe erwarten und gerade die kommunalen Unternehmen müssen vorbereitet sein, um das Vertrauen in ihre Leistungen zu erhalten.

Wann sprechen wir überhaupt von einer Krise? In der Hierarchie der schlimmen Vorfälle steht sie auf Platz 2: vor der Katastrophe, hinter dem Notfall. Sie bedeutet den Bruch einer bis dahin kontinuierlichen Entwicklung. Und sie kommt meist überraschend. Plötzlich. Ungeplant. Unvorbereitet. Das ist nicht gut, denn bei den kommunalen Unternehmen sind so viele Menschen involviert, dass die Krisenkommunikation zwingend vorbereitet sein muss.

Kein Mensch denkt gern an eine Krise. Leider geht das auch den Geschäftsführern und Vorständen so, die Presse- und Öffentlichkeitsabteilungen sind da meist offener, denn sie können das Ausmaß dessen erkennen, was auf sie zukäme, wenn … ja, wenn was passierte?
Stellen Sie sich das worst-case-Szenario für Ihr Unternehmen vor. Was, wenn das Trinkwasser mit Bakterien verunreinigt ist oder gar vergiftet? Was, wenn ein Orkan die Stadt trifft und der ÖPNV eingestellt werden muss? Was, wenn in großen Teilen der Stadt der Strom ausfällt? Wie wäre Ihr Unternehmen darauf vorbereitet?

Was sind überhaupt die Krisenszenarien, die möglich sind? Jedes Unternehmen sollte sich über die Risiken im Klaren sein, die am wahrscheinlichsten zu Krisen führen könnten. Jeder Mitarbeiter sollte sie kennen und mit offenen Augen durch den Arbeitsalltag gehen, um im Gefahrenfall sofort die interne Kommunikationskette zu beginnen. Dafür muss es eine solche geben, alle Kontaktdaten müssen aktuell sein, alle müssen 100%ig erreichbar sein. Sonst weiß die social-media-Gemeinde schneller von der Krise als der eigene Vorstand. Und das wäre höchst peinlich, mit nicht absehbaren Folgen für das gesamte Unternehmen.

Krisenkommunikation ist eine umfängliche Arbeit. Unter Zeitdruck und dem Druck der Medien sowie der Öffentlichkeit ist der Handlungsdruck enorm. Es muss nicht nur klar sein, wer für das Unternehmen spricht und was er (nicht) sagt. Und wem. Auch die Strategie sollte vorher geplant sein, der Krisenstab sollte feststehen und sich schon kennen, genauso die übrigen Stakeholder, die im Gefahrenfall benachrichtigt werden müssen. Wer sich schon im Vorfeld Gedanken gemacht hat, welcher Raum sich am besten für den Krisenstab eignet, wie er ausgestattet sein muss, welche Software und Hardware in welchem Krisenfall benötigt wird (Darksite, Telefone für Bürger-Hotlines, Verbraucher-Hinweise, manpower für die sozialen Medien, Materialien, Pläne, Experten für tiefergehende Erklärungen, Ansprechpartner in den Medien etc), der hat schon viel gewonnen. Vor allem Zeit. Und die ist so wertvoll wie Platin in Zeiten der akuten Krise. Ein Krisen-Kommunikationsplan mit Checklisten und vorbereiteten Handlungsanweisungen, wordings und Rollenverteilung ist extrem hilfreich.

Wer nicht vorbereitet ist, den überwältigt die Fülle an Aufgaben. Eine schlechte Krisenkommunikation wird schnell als Ignoranz ausgelegt – und ein Shitstorm in den sozialen Medien kann von der regionalen Presse aufgenommen und weitergetragen werden.
Sind Sie und Ihr Unternehmen vorbereitet? Haben Sie das ganze Szenario durchdacht,
Vorsorge betrieben? Können Sie auf ein funktionierendes Netzwerk aus Multiplikatoren zurück greifen (Geschäftskontakte, Kunden, Mitarbeiter, Journalisten, Blogger, Anwohner …)? Trauen Sie sich zu, in einer Krisensituation Interviews zu geben?

Wenn zu der eigentlichen Krise noch die Kommunikationskrise dazu kommt, wird die Öffentlichkeit das weit weniger tolerieren als eine aktuelle, nicht selbst verschuldete Krise, an deren Lösung emsig und transparent gearbeitet wird.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

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Katharina Gerlach
katharina Gerlach
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13593 Berlin
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Politik Recht Gesellschaft

Kaufhof: Gehaltskürzungen durch Beschäftigungssicherungsvertrag?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Kaufhof will bei Gehältern sparen: Verschiedenen Pressemeldungen zufolge (u.a. Süddeutsche Zeitung vom 10.10.2017) hat der Warenhauskonzern Kaufhof mit Verdi Gespräche aufgenommen zum Abschluss eines Beschäftigungssicherungsvertrages. Was zunächst für die Mitarbeiter gut klingt, ist tatsächlich ein neuer Tarifvertrag, der mit erheblichen Einschnitten für die Arbeitnehmer im Hinblick auf Gehalt und Arbeitszeiten verbunden wäre.

Drohende Kündigungen: Der Schritt wird den Medienberichten zufolge damit begründet, dass die wirtschaftliche Lage des Unternehmens schlecht sei. Aus Sicht von Kaufhof seien laut den Berichten demnach tausende Jobs gefährdet, vielen Mitarbeitern drohte die Kündigung für den Fall, dass keine Einschnitte gemacht werden. Geplant sei deshalb eine Kürzung der Gehälter um drei bis fünf Prozent, die Streichung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld für drei Jahre und eine Erhöhung der Arbeitszeit durch eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche.

Gefahr für Arbeitnehmer: Die angepeilten Veränderungen bergen für Arbeitnehmer erhebliche Risiken. Zunächst einmal spricht zwar einiges dafür, gewisse Gegenleistungen auf Arbeitnehmerseite zu erbringen, um sein Arbeitsverhältnis zu erhalten. Es steht jedoch keinesfalls fest, dass durch einen Beschäftigungssicherungsvertrag die Situation des Unternehmens tatsächlich nachhaltig verbessert wird und der Arbeitgeber deshalb nicht mehr zur Beendigung von Arbeitsverhältnissen greifen muss. Es bleibt dem Arbeitgeber in solchen Situationen regelmäßig unbenommen, dennoch darauf hinzuwirken, dass Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag abschließen. Letztlich besteht auch die Gefahr, dass alle Einbußen vergebens sind und der Arbeitgeber dennoch zu Kündigungen greift.

Gehaltsverzicht besonders kritisch: Deshalb sind speziell Einbußen beim Gehalt für Arbeitnehmer besonders kritisch. Nicht selten erholt sich ein kriselndes Unternehmen auch durch vorübergehende Lohnkürzungen nicht nachhaltig. Kommt es dann letztlich doch zu Kündigungen, ist es für die Mitarbeiter besonders bitter, wenn sie zuvor Einbußen beim Gehalt hingenommen haben. Zudem hat dies auch bei einer Kündigung anschließend immer ein verringertes Arbeitslosengeld zur Folge.

Keine individuellen Vereinbarungen unterzeichnen: Arbeitnehmer sind deshalb gut beraten, jedenfalls keine individualvertraglichen Vereinbarungen mit dem Arbeitgeber zu unterzeichnen, die mit Gehaltseinbußen verbunden sind. Sofern es zum Abschluss eines neuen Tarifvertrages käme, ist zum gegebenen Zeitpunkt zu prüfen, ob bzw. was Arbeitnehmer dagegen unternehmen können.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

19.10.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

Rechtsanwaltskanzlei
Bredereck & Willkomm
Rechtsanwälte in Berlin und Potsdam

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Prenzlauer Allee 189
10405 Berlin
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Wenn sich die Geschichte wiederholt

Wenn sich die Geschichte wiederholt

(Bildquelle: Fotolia, Urheber: blende11.photo, ID: #53741865)

In Zinsbasierten Geldsystemen steckt ein Systemfehler. Dieser Systemfehler sorgt dafür, dass irgendwann die Zinslasten so hoch werden, dass sie nicht mehr bezahlbar sind. Es kommt unweigerlich zum Kollaps. Wichtig ist hierbei, die Menschen abzulenken, damit sie die drohende Gefahr nicht wahrnehmen. Denn Menschen, die ihr Vermögen schützen möchten, waren schon immer eine unaufhaltsame Triebkraft, eine Krise voranzutreiben. Die Älteren wissen vielleicht noch, was damals passierte, am berühmten schwarzen Freitag in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Die Wirtschaft in den Vereinigten Staaten von Amerika boomte zu dieser Zeit und immens steigende Aktienkurse fachte die Gier der Anleger an. Wenn die Kurse steigen, versuchen viele, ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Das war schon immer so und wird sich wahrscheinlich niemals ändern. Jeder erwartete, mit Aktien reich werden zu können und die deshalb andauernden Aktienkäufe beförderten die Kurse in astronomische Höhen. Viele Menschen nahmen Kredite auf, um am Aktienmarkt dabei sein zu können. Die permanent steigenden Aktienkäufe blähten eine Spekulationsblase auf. Der Dow Jones war im Jahr 1923 von 100 Punkten auf 331 Punkte gestiegen.

Als dann die Wirtschaft an Schwung verlor, starb auch das Vertrauen der Anleger in die Aktienmärkte. Was dann folgte, war absehbar. Ende 1928 gaben die Kurse erstmals nach, was jedoch niemanden beunruhigte. Die Käufe gingen weiter und auch die Verschuldung der Haushalte ging unablässig weiter. Zwar versuchte die US-Notenbank die Verschuldung zu erschweren und erhöhte die Zinsen für langfristige Kredite, doch die Investoren nahmen einfach, in Erwartung weiter steigender Kurse, kurzfristige Kredite auf, um am Aktienmarkt weiter dabei sein zu können. Etwa 10 % der Aktienkäufe waren zu diesem Zeitpunkt kreditfinanziert. Aber das beunruhigte niemanden, denn der Dow Jones erreichte zwischenzeitlich seinen historischen Höchststand von 381 Punkten. Es schien keine Grenzen für steigende Kurse zu geben.

Anleger, die ihre Käufe kreditfinanziert hatten, waren beunruhigt, wenn sich die Kurse nicht wie erhofft entwickelten. Und genau das ereignete sich dann im Oktober 1929, als der Dow Jones deutlich nachgab. Die Seitwärtsbewegung des Dow Jones konnte man überhaupt nicht gebrauchen, denn um die Schulden zurückzahlen zu können, waren steigende Kurse eine Voraussetzung. Anspannung, Angst und Hektik machten sich breit. Am 23. Oktober, kurz vor Mittag, begannen enorme Verkäufe ihre Wirkung auf die Kurse zu zeigen. Der Dow Jones stand an diesem Morgen nur noch bei 300 Punkten. Die Verkäufe stiegen an. Man verkaufte zu jedem Preis und die Masse der Aufträge brachte sogar den Handel zeitweise zum Erliegen. Nach nur 2 Stunden war der Gesamtwert der börsennotierten Unternehmen um 11 Milliarden US-Dollar gefallen. Am darauffolgenden Freitag setzte sich der Trend fort. In Europa sah man entspannt über den Teich und witterte Geschäftschancen. Man hoffte, dass amerikanische Kreditgeber künftig ihr Geld wieder nach Europa verleihen würden, anstatt es an der Wall Street zu investieren.

Am darauffolgenden Dienstag brachen die Kurse zusammen. Zwischenzeitlich waren die Kurse schon so weit gefallen, dass eine Rückzahlung vieler Kredite unmöglich war. Selbstverständlich forderten die Banken nach wie vor ihr Geld zurück. Den Investoren blieb keine andere Möglichkeit, als ihre Aktien zu jedem Preis zu verkaufen, was für weitere massive Einbrüche sorgte. Der Dow Jones fiel unablässig weiter. Der Wert der Unternehmen sank um weitere 14 Milliarden Dollar.

Erst drei Wochen später stoppte die Talfahrt der Kurse. Der Dow Jones stand bei 180 Punkten und bewegte sich seitwärts. Im Glauben, der Kursverfall sei beendet, kauften einige wieder mit hohem Risiko die vermeintlich günstigen Aktien. Ein fataler Irrtum, denn nur kurze Zeit später setzte der Kursverfall wieder ein und kam erst im Sommer 1932 mit einem Dow Jones von 41 Punkten, seinem Erststand bei seiner Einführung, zum Stillstand.

Dieses Szenario gab es immer wieder in der Geschichte. Die Auswirkungen waren mal mehr oder weniger stark aber das Muster war immer das gleiche. Triebkraft war oft das Verhalten der Kleinanleger, die von Gier und Fehlinformationen seitens ihrer Berater angetrieben zum falschen Zeitpunkt investierten und verkauften.

Andere Zeiten, ähnliche Rahmenbedingungen

Krisen gab es schon viele und auch zukünftig wird es immer wieder Krisen geben. Jede Krise hat eine Vermögensumverteilung zur Folge. Es gibt immer eine Minderheit, die gegenüber der Allgemeinheit über einen Informationsvorsprung verfügt und diesen zu nutzen weiß. Einige Wenige bereichern sich somit wissend durch die Gelder, die viele Unwissende durch falsche Investitionen verlieren. Aber manchmal trifft es doch die Richtigen, wie zur letzten größeren Krise. Bankenpleiten großer namhafter Banken hätten eigentlich Charme. Schließlich waren die Banken die Verursacher. Natürlich wäre es für die Angestellten traurig aber man würde als Verbraucher wenigstens erkennen, mit wem man es tatsächlich zu tun hat. Der Deutsche scheint nämlich noch immer der Meinung zu sein, dass die Banken sein Wohl wollen, nur weil die Angestellten immer so nett sind. Ihre Produkte bringen die Banken selbstverständlich leichter an den Mann oder die Frau, wenn ihre Bediensteten dabei freundlich lächeln. Jeder Mensch möchte freundlich bedient werden, das ist doch eine Selbstverständlichkeit.

Der Mensch kauft in Finanzangelegenheiten nur selten auf Basis von Fakten. Meistens sind es gefühlsmäßige Entscheidungen. Es ist also logisch, wenn die Anbieter von Finanzanlagen in ihrer Vorgehensweise vor allem das Gefühl ihrer Zielgruppe ansprechen. Ein gutes Gefühl macht einen Menschen entscheidungsfreudig. Und ein entscheidungsfreudiger Mensch wird leichtgläubig oder im schlimmsten Fall sogar leichtsinnig.

Was aber dazu kommt, ist der Umstand, dass den Menschen kaum genug Hintergrundwissen im Finanzbereich vermittelt wird. In der Schule wird kein Wissen über Wirtschaft und Geldkreisläufe vermittelt und in der Praxis fehlt es an leicht verständlichen Quellen. Vielmehr ist es so, dass seit jeher die Anbieter das „Wissen“ zur Verfügung stellen und es von Generation zu Generation weitergegeben wird. Heutzutage gilt derjenige als Experte, wenn er weiß, zu welchem Bedarf welches Angebot angeboten werden kann oder anders gesagt, wenn er weiß, wie man mit Hilfe der Anbieter jeden Bedarf scheinbar decken kann. Man kennt sich aus, wenn man weiß, welche Spar- und Anlageformen es gibt und wo man die höchsten Zinsen bekommt. Man gehört schon zu den Fachleuten, wenn man weiß, wie man heutzutage die eigenen vier Wände finanzieren kann. Und man zählt als absoluter Experte, wenn man sagen kann, welche Arten von Versicherungen es gibt und wofür sie verwendet werden können.

All dieses sogenannte „Wissen“ ist leider sehr wenig wert, denn es ist nur Manipulation. Hier geht es doch viel eher darum, wie man Produkte platziert. Der Unterschied ist nur, dass sich die Informationen darüber zwischenzeitlich vom Verkäufer zu einigen Verbrauchern verschoben haben. Der Trend ist ähnlich wie bei Medikamenten. Auch hier gibt es Menschen, die ihren Bedarf an frei verkäuflichen Medikamenten selbst abdecken, ohne einen Arzt zu konsultieren. Medikamente werden mit dem wöchentlichen Einkauf besorgt. Das eine für die Mutti, das andere für die Kinder und für Papa ist auch noch was dabei. Hobbymediziner gibt es genauso viele wie „Hobbyfachleute in finance“.

Vertretbare Risiken

Unsere Wahrnehmung spielt ständig mit uns. Wollen wir uns z. B. ein neues Fahrzeug kaufen, beschäftigen wir uns umfassend mit dem neuen Autotyp. Unsere Wahrnehmung wird Auf dieses Auto geprägt und plötzlich sehen wir überall dieses Auto. Vorher war uns noch gar nicht aufgefallen, dass unser Traumauto so weit verbreitet ist.

Der Alltag zeigt uns, wie wir Risiken bewerten und danach vorgehen. Die Erfahrung lehrt uns, dass eine Gefahr dann am präsentesten ist, wenn wir unablässig an sie denken. Unsere Wahrnehmung konzentriert sich auf die befürchtete Gefahr und oft tritt das befürchtete Ereignis dann auch ein. Man zieht das Unglück sozusagen unbewusst an, denn unsere Wahrnehmung macht uns für alle die Dinge sensibler, die mit dieser Gefahr zusammenhängen. Das ist vergleichbar mit einem Autofahrer, der auf der Autobahn ein Hindernis sieht und es mit seinem Blick fixiert, steuert dann automatisch darauf zu, bis das Unglück eintritt.

Genau so geschieht uns oft bei gefährlichen Situationen nichts, wenn wir nicht an die drohende Gefahr denken. Deshalb überleben wir den Alltag auch immer so gut. Wenn wir nicht an Gefahren denken, sondern mit den Situationen ganz selbstverständlich umgehen, haben wir keine Angst und ohne Angst, sind wir total entspannt. Deshalb passiert uns meist nichts. Obwohl wir uns nicht mit ihnen beschäftigen, wissen wir um die Risiken. Wir wissen, dass wir unser Leben oder unsere Gesundheit verlieren können, wenn wir in unser Auto steigen. Und wir wissen auch, dass wir krank werden können, wenn wir rauchen, Alkohol trinken oder uns ungesund ernähren. Wir wägen die Risiken ab und stellen die Vor- und Nachteile in Relation, die entstehen, wenn wir unsere Verhaltensweisen anpassen. Am Ende steht eine Wahl.

Bei der Auswahl unserer Kapitalanlagen sollten wir ähnlich verfahren. Wir sollten die Chancen verstehen und die Risikobelehrung nachvollziehen können. Letztere fällt bei den meisten Kapitalanlagen sehr umfangreich aus. Der Gesetzgeber erwartet, dass über jedes eventuelle Risiko informiert werden muss. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Situationen, die in der Risikobelehrung aufgeführt werden, tatsächlich eintreten müssen. Vielmehr ist es hier wichtig, diese Risiken zu kennen und zu wissen, wann welcher Fall realistisch eintreten kann. Es ist dabei hilfreich, das Konzept der Kapitalanlage richtig zu verstehen, um abwägen zu können, aus welchem Grund und mit welcher Wahrscheinlichkeit diese Risiken real werden können.

Das soll selbstverständlich nicht bedeuten, die rosarote Brille aufzusetzen und lediglich zu hoffen, dass schon alles gut wird. Genau so wenig soll es bedeuten, dass man Risiken dramatisiert. Vielmehr geht es um eine gesunde Unternehmereinstellung. Jeder Unternehmer weiß, dass er mit seiner Firma Erfolg haben kann, wahrscheinlich auch haben wird, sonst würde er es ja nicht tun. Trotzdem kann es Situationen geben, die dafür sorgen, dass ein vorher erwartetes Ergebnis nicht eintritt. Es kann aber auch passieren, dass die Erwartungen übertroffen werden und die Ergebnisse viel besser sind.

Sicherheit gibt es niemals. Auch Kapitalanlagen mit Garantien, die nach allgemeiner Meinung sicher sein sollen, bieten nur eine sehr eingeschränkte Sicherheit. Sachwerte sind die einzige Antwort. Edelmetalle sind hier besonders interessant, da es bei ihnen keine unternehmerischen Risiken gibt wie z.B. bei Aktien oder Unternehmensbeteiligungen. Hier zählt nur die Substanz und die bleibt jederzeit erhalten. Gerade Gold bietet sich als eines der gefragtesten Edelmetalle an. Physisches Gold ist in vielen verschiedenen Barren- und Münzgrößen und -formen. Für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. Reales Gold kann beispielsweise auch mit Hilfe von Goldsparplänen mit gleichbleibenden monatlichen Beträgen erworben werden. Hier gibt es am Markt viele Angebote, die sich zum Teil nur in den enthaltenen Kosten unterscheiden. Der Vorteil hier liegt in der Art des Kaufes. Mit gleichbleibenden Beträgen kauft man viel Gold, wenn der Preis günstig ist und weniger Gold, wenn der Goldpreis hoch steht. Das rechnet sich auf lange Sicht.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Die PIM GOLD und Scheideanstalt GmbH ist einer der führenden Edelmetalllieferanten in Deutschland und auch in Europa. Der Markt der Edelmetallraffinerien und -großhändler ist überschaubar. PIM GOLD zeichnet sich im Wettbewerb durch seine Flexibilität, seine Vielfalt und vor allem durch seine guten Preise aus.

Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich innerhalb der jungen Firmenhistorie vieles verändert. Schritt für Schritt und Jahr für Jahr entwickelt sich das Wachstum unseres Unternehmens immer weiter und das mit großem Erfolg.

Kontakt
PIM Gold und Scheideanstalt GmbH
Mesut Pazarci
Industriestraße 31
63150 Heusenstamm
+49 (0) 6104 802 96 0
morderator@pim-presse.de
http://pim-gold.com

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Alles auf Anfang: Warum der Euro scheitert – und wie ein Neustart gelingt

Drei junge Experten für Geldpolitik entwerfen eine Blaupause für eine krisensichere Währungsunion

Alles auf Anfang: Warum der Euro scheitert - und wie ein Neustart gelingt

Der Euro wird scheitern, prognostizieren drei junge Experten für Geldpolitik. Zu groß sind die Spannungen in Wirtschaft, Politik und Finanzsystem. Es wäre jedoch falsch, zu den nationalen Währungen zurückzukehren. Sie sehen die Chance, einen neuen Euro zu schaffen, der die Konstruktionsfehler der Vergangenheit überwindet und die Vorteile einer gemeinsamen Währung erhält. In „Alles auf Anfang“ zeigen sie, wie dieser Neustart gelingen kann.
Der Euro ist eine Währung, die in sonnigen Zeiten geschaffen, aber auf schlechte Zeiten nicht vorbereitet wurde. Im Verlauf der Eurokrise ist es zwar gelungen, die Eurozone mit großem finanziellen Aufwand zu stabilisieren, die Konstruktionsfehler sind aber unverändert vorhanden. Der Euroraum bleibt daher instabil – und die nächste Krise ist programmiert.

Nicolaus Heinen, Jan Mallien und Florian Toncar wagen ein Gedankenexperiment: Was wäre an dem Tag zu tun, an dem der Euro auseinanderbricht? Die Autoren sind überzeugt: Die Lösung liegt nicht in der Rückkehr zu nationalen Währungen, sondern in einem erneuerten Euro, der besser funktioniert. Wie dieser konkret aussehen könnte, zeigen sie in ihrem Buch „Alles auf Anfang“. Dabei orientieren sie sich nicht daran, was derzeit politisch möglich erscheint, sondern was wirtschaftlich sinnvoll und nötig wäre.

Nicolaus Heinen, Jan Mallien und Florian Toncar ist ein spannender Ausblick auf die Zukunft des Euro gelungen. Die nächste Krise sehen sie als Chance für einen Neuanfang. Mit ihrem Buch liefern sie ein Konzept für die „Stunde null“ und eine Montageanleitung für eine bessere europäische Währungsunion.

Die Autoren:
Nicolaus Heinen, geb. 1980, leitet die Global Intelligence Services der Linde AG in München. Zuvor war er als Europavolkswirt für die Deutsche Bank AG tätig. Der Autor mehrerer Wirtschaftsbücher ist Lehrbeauftragter für Wirtschafts- und Wettbewerbspolitik an der Universität Bayreuth.
Jan Mallien, geb. 1982, ist geldpolitischer Korrespondent des Handelsblatts in Frankfurt. Zuvor war er als Politikredakteur in der Onlineredaktion tätig. Der Diplom-Volkswirt ist Absolvent der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalismus.
Florian Toncar, geb. 1979, ist als Rechtsanwalt in Frankfurt tätig und auf den Bereich Bankenaufsicht spezialisiert. Zwischen 2005 und 2013 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Als Vorsitzender des Finanzmarktgremiums sowie Mitglied im Haushaltsausschuss war er maßgeblich mit der politischen Bewältigung der Finanz- und Staatsschuldenkrise befasst.

Nicolaus Heinen, Jan Mallien, Florian Toncar
Alles auf Anfang
Warum der Euro scheitert – und wie ein Neustart gelingt
2017, gebunden mit Schutzumschlag, 235 Seiten
EUR 24,95/EUA 25,70/sFr 31,60
ISBN 978-3-593-50744-6
Erscheinungstermin: 17. August 2017

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