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Warum bin ich krank – Betroffene suchen Antworten

Erkenntnisgewinnung bei Krankheit kann zugleich Schlüssel zur Heilung sein.

Warum bin ich krank - Betroffene suchen Antworten

Gesundheit-Nachrichten zum Thema Krankheit

Lindenberg, 20. Juni 2018. Wer krank ist, will wissen, warum. Dabei geht es nicht nur um die Erkenntnis. Das Verstehen kann ein wichtiger Schritt zur Genesung sein. Der Autor des Buches „Vom Schmerz zur Heilung“ zeigt ursachenorientierte Lösungsansätze auf.

Die Frage des Warum bei Krankheit

Wer mit einer schwerwiegenden Diagnose konfrontiert wird, ist zunächst schockiert. Vor allem chronischen Erkrankungen, wie Krebs, Bluthochdruck, Diabetes, Allergie und vieles mehr scheinen etwas Endgültiges zu haben. Nach dem ersten Schock kommt aber in der Regel die Frage: warum bin ich krank? Für viele Mediziner ist die Beantwortung dieser Frage, neben der reinen medizinischen Behandlung, ein maßgeblicher Schritt, um die Chance zu erhöhen, eine Krankheit zu überwinden. Zum einen, um Handlungsmöglichkeiten für sich selbst zu erkennen, zum anderen aber auch, um sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen und diese zu bewältigen.

Ursachen von Krankheit kann Schlüssel zur Heilung sein

Ganzheitlich orientierte Mediziner sehen in der Beantwortung der Frage, warum bin ich krank, aber noch weitaus mehr Möglichkeiten. Für sie liegt in den Ursachen der eigentliche Grund für die Krankheit, möglicherweise sogar der Schlüssel zur Heilung. In der Natur geschieht nichts ohne Grund, so die Erfahrung des Gesundheitsexperten Michael Petersen. Ob Krebs, Bluthochdruck, Diabetes, Allergie und vieles andere mehr, wer die Ursachen findet, erhöht die Chance beträchtlich, eine Krankheit zu überwinden. In jahrelanger Praxis konnte er es immer wieder beobachten, wie sich die gesundheitliche Situation bei vielen Menschen veränderte, wenn sie den wahren Ursachen der Krankheit nachgegangen sind. Aus dieser Praxis schöpfte er auch den Inhalt seines Buches “ Vom Schmerz zur Heilung„. Darin erläuterte er detailliert, wie es zu solchen Erkrankungen kommt und wie man diesen begegnet. Durch den Praxisbezug liest sich das Buch spannend wie ein Krimi.

Das Buch:

„Vom Schmerz zur Heilung“ von Michael Petersen ist entweder direkt beim tredition Verlag oder alternativ im Buchhandel zu beziehen.

Der Autor:
Michael Petersen, Heilpraktiker, Online-Redakteur und Autor. Nach langjähriger Tätigkeit in einer großen Praxis, gibt er heute seine Erfahrungen auf publizistischem Wege weiter. Erfahrungen aus über fünfzehn Jahren mit dem ganzheitlich ursachenorientierten Ansatz – beobachtet und analysiert an zahlreichen Patienten.

Weitere Informationen zum Autor: https://tredition.de/autoren/michael-petersen-17919/
und zum Buch: https://tredition.de/autoren/michael-petersen-17919/vom-schmerz-zur-heilung-paperback-83464/

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Kündigung wegen langer Krankheitsdauer: Tipps vom Anwalt für Arbeitsrecht

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Kündigung wegen langer Krankheitsdauer: Tipps vom Anwalt für Arbeitsrecht

Fachanwalt Bredereck

Wer besonders lange ununterbrochen arbeitsunfähig krankgeschrieben ist, kann deswegen gekündigt werden. Diese Meinung hört man oft. Warum sie so nicht stimmt und worauf es bei einer Kündigung wegen langer Krankheitsdauer ankommt, erklärt Arbeitsrechtler und Kündigungsschutz-Experte Alexander Bredereck.

Es gibt kein Schema, das vorgibt, eine Kündigung sei erlaubt, wenn der Arbeitnehmer eine bestimmte Zeit lang wegen Arbeitsunfähigkeit bei der Arbeit fehlt. Auch wenn der erkrankte Mitarbeiter über ein Jahr krankheitsbedingt fehlt, bedeutet das nicht automatisch, dass der Arbeitgeber ihm personenbedingt wegen der Krankheit kündigen darf. Die Wirksamkeit der Kündigung hängt immer von der sogenannten Gesundheitsprognose ab.

Das bedeutet, dass die Kündigung nur dann in Frage kommt, wenn der Arbeitnehmer wahrscheinlich auch in Zukunft weiterhin wegen seiner Erkrankung nicht an seinem Arbeitsplatz erscheinen wird. Ist die Prognose gut, weil zu erwarten ist, dass sich sein Gesundheitszustand bessert und er deshalb in absehbarer Zeit wieder arbeiten wird, scheidet eine Kündigung regelmäßig aus.

Gute Chancen, sich mit einer Kündigungsschutzklage zu wehren, hat deshalb regelmäßig der Arbeitnehmer, der kürzlich an einer Reha-Maßnahme teilgenommen hat. Denn Ziel einer Kur oder einer medizinische Rehabilitationsmaßnahme ist die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit. Eine Reha ist deshalb regelmäßig gleichzusetzen mit einer positiven Gesundheitsprognose. Ein starkes Argument gegen die Kündigung!

Der Arbeitgeber muss viele Hürden überspringen, um eine krankheitsbedingte Kündigung vor dem Arbeitsgericht durchzubekommen. Neben der Gesundheitsprognose muss er das betriebliche Eingliederungsmanagement korrekt durchführen. Nicht selten scheitert das schon an Formalien.

Zusammengefasst kann man sagen: Je besser die Aussichten der Kündigungsschutzklage, desto höher die Abfindung, die man vor Gericht bei Vergleichsverhandlungen erreichen kann. Wenn das Kündigungsschutzgesetz auf den Kündigungs-Fall angewendet wird, hat der Arbeitnehmer regelmäßig gute Chancen, sich vor Gericht gegen eine Kündigung wegen langer Krankheit zu wehren.

Haben Sie eine Kündigung wegen einer Arbeitsunfähigkeit bekommen? Handeln Sie schnell, rufen Sie mich noch heute an unter 030.40004999 oder auf meiner Kündigungs-Hotline 0176.21133283. Gern gebe ich Ihnen kostenlos und unverbindlich Auskunft über die Chancen Ihrer Kündigungsschutzklage und die Aussichten, die Sie möglicherweise auf eine hohe Abfindung haben. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Krankgeschrieben? Bescheinigung sofort bei der Krankenkasse einreichen

R+V-Infocenter: Verlust des Krankengeldes möglich

Krankgeschrieben? Bescheinigung sofort bei der Krankenkasse einreichen

Wiesbaden, 25. Januar 2018. Ob grippaler Infekt oder Skiunfall: Wer gesetzlich versichert ist, sollte seine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung immer sofort auch an die Krankenkasse schicken. Im schlimmsten Fall bekommt er sonst später kein Krankengeld, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Fristen einhalten
Jeder weiß, dass dem Arbeitgeber die Krankmeldung vom Arzt so schnell wie möglich vorliegen muss. Doch dasselbe gilt für die Krankenkasse – und das ist vielen nicht bewusst. Grund hierfür: Der Arbeitgeber zahlt bei Krankheit das Gehalt nur sechs Wochen lang ganz normal weiter. Danach springt die Krankenkasse mit dem Krankengeld ein. Damit das reibungslos klappt, gibt es Fristen. „Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung muss bereits innerhalb einer Woche nach Ausstellung an die Krankenkasse geschickt werden“, sagt Svenja Bartmann, Abteilungsleiterin Versorgungsmanagement bei der R+V BKK. „Der Anspruch auf Krankengeld kann ruhen, wenn sie zu spät eingeht.“

Anspruch auf Krankengeld sichern
Dieser Anspruch beginnt mit dem Tag, an dem der Arzt die Krankheit festgestellt hat. Um ihn zu erhalten, muss der Arzt den Patienten ohne Unterbrechung erneut krankschreiben, also spätestens am nächsten Werktag nach dem Ende der zuletzt bescheinigten Arbeitsunfähigkeit. „Gesetzliche Krankenkassen können das Krankengeld nur dann gewähren, wenn die AU-Bescheinigungen rechtzeitig vorliegen und die Arbeitsunfähigkeit lückenlos festgestellt wird“, so Bartmann. „Insbesondere nach den ersten sechs Wochen oder einer Wiedereingliederung ist es wichtig, dass die Bescheinigung pünktlich eingeht.“

Die Verantwortung liegt beim Versicherten
Erklärungen wie „Der Arzt wollte die Bescheinigung verschicken“, „Die Praxis war geschlossen“ oder „Ich war zu krank“ akzeptieren Krankenkassen bei zu spät oder gar nicht eingereichten AU-Bescheinigung nicht. „Für die fristgemäße Zustellung ist allein der Versicherungsnehmer verantwortlich,“ sagt Svenja Bartmann. Da es um wichtige Zahlungsansprüche geht, empfiehlt es sich daher, die Bescheinigung per Post oder als Fax mit Versandbestätigung zu versenden. Inzwischen ist es bei vielen Krankenkassen auch möglich, die Bescheinigung einzuscannen oder zu fotografieren und per Email zu schicken. Auch Apps werden immer häufiger angeboten.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Privatversicherte erhalten ab dem 43. Tag ein Krankentagegeld von ihrer Versicherung. Voraussetzung ist dabei, dass sie diesen Zusatz abgeschlossen haben. Ob die AU-Bescheinigung zur Auszahlung vorliegen muss, wird je nach Versicherung unterschiedlich gehandhabt.
– Wird der Arbeitnehmer im Ausland krank, muss er die ausländische AU-Bescheinigung so schnell wie möglich an die Krankenkasse schicken.

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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Politik Recht Gesellschaft

In der Zwickmühle: Was kranke Arbeitnehmer beachten müssen

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

In der Zwickmühle: Was kranke Arbeitnehmer beachten müssen

Fachanwalt Bredereck

Wann riskiere ich eher eine Kündigung? Wenn ich mich arbeitsunfähig krankschreiben lasse? Oder wenn ich krank zur Arbeit gehe und dann etwas falsch mache? Was Arbeitnehmer eher zu befürchten haben: eine Kündigung wegen Krankheit oder die verhaltensbedingte oder fristlose Kündigung wegen Fehler bei der Arbeit, erklärt Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck.

Wer arbeitsunfähig krankgeschrieben ist, darf der Arbeit fernbleiben. Und er muss es sogar! Wer sich mit einer Erkrankung zur Arbeit schleppt und dort deshalb Fehler macht, riskiert eine Kündigung! Aber riskiert man die Kündigung nicht auch, wenn man sich häufig Krank meldet? Schließlich ist die Kündigung wegen häufiger Kurzzeiterkrankung unter bestimmten Umständen erlaubt. Wo gehen Arbeitnehmer, die ohnehin auf einer „Abschussliste“ stehen, das höhere Risiko ein: Wenn sie sich krankschreiben lassen? Oder wenn sie nicht fit zur Arbeit gehen?

Wer sich wiederholt krankschreiben lässt, zieht nicht selten den Zorn des Chefs und der Mitarbeiter auf sich, das ist richtig. Und manch ein Arbeitgeber wird sich sagen: „Jetzt reicht“s mir, den werfe ich jetzt raus!“ Doch so einfach ist das nicht. Eine Kündigung wegen Krankheit geht nur unter sehr engen Voraussetzungen, der Kündigungsschutz vor krankheitsbedingten Kündigungen ist sehr stark. Wenn der Arbeitnehmer bei den Formalitäten rund um die Krankmeldung alles richtigmacht und sich zuhause von seiner Krankheit erholt, dann hat der Arbeitgeber regelmäßig nur dann eine Chance, den Arbeitnehmer wegen einer Kurzzeiterkrankung zu kündigen, wenn man mehrere Jahre hintereinander mehr als 6 Wochen im Jahr gefehlt hat.

Andersherum stehen die Karten deutlich schlechter für den Arbeitnehmer: Erscheint er nicht fit zur Arbeit und macht er dort Fehler, weil er unkonzentriert ist oder müde, ist das Risiko einer Kündigung deutlich höher. Wer arbeitsunfähig ist und bei der Arbeit einen Fehler macht, begeht regelmäßig eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung, für die er zumindest eine Abmahnung erhalten kann. Bei schwerwiegenden Verstößen droht sogar eine verhaltensbedingte oder fristlose Kündigung. Wer auf der „Abschussliste“ steht und bereits eine oder mehrere Abmahnungen hat, der sollte daher besonders aufpassen und sich nicht scheuen, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung einreichen, wenn man tatsächlich arbeitsunfähig krank ist. Jeder Arbeitnehmer, der zur Arbeit geht, obwohl er arbeitsunfähig ist, geht ein hohes Risiko ein!

Arbeitnehmer, die eine Kündigung wegen Krankheit erhalten, haben oft gute Karten. Man sollte sofort zum Anwalt gehen und sich eine Strategie überlegen. In vielen Fällen ist die Kündigung angreifbar. Mit einer Kündigungsschutzklage kann der Arbeitnehmer Druck aufbauen und sich auf seinen alten Arbeitsplatz zurückklagen, oder eine hohe Abfindung verhandeln! Auch bei einer verhaltensbedingten oder fristlosen Kündigung hat man nicht selten gute Chancen. Denn der Arbeitgeber kann auch da viel falsch machen: Besonders, wenn das Kündigungsschutzgesetz anwendbar ist!

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Ist Ihr Arbeitsplatz in Gefahr? Legt man Ihnen nahe, selbst zu kündigen? Oder bietet man Ihnen einen Aufhebungsvertrag an? In diesen Fällen sollten Sie schnell handeln und einen Experten im Kündigungsschutzrecht aufsuchen! Rufen Sie mich gern an unter 030.40004999. Gern bespreche ich mit Ihnen, welche Strategie für Sie am besten ist, ob eine Kündigungsschutzklage Aussicht auf Erfolg hat und welche Abfindung realistisch ist. Auf Ihren Anruf freue ich mich!

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Krank zur Arbeit: warum ist das gefährlich für Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Krank zur Arbeit: warum ist das gefährlich für Arbeitnehmer?

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Immer wieder liest man davon, dass eine erstaunliche hohe Zahl an Arbeitnehmern krank zur Arbeit geht. Das mag bei leichteren Erkältungen und dergleichen eher unproblematisch sein, kann für Arbeitnehmer aber durchaus gefährlich werden. Welche Risiken bestehen?

Arbeitsrechtlich ist Arbeitsunfähigkeit entscheidend: Zunächst sollte begrifflich zwischen Krankheit und Arbeitsunfähigkeit unterschieden werden. Landläufig wird meist gesprochen von Krankmeldung, tatsächlich entscheidend ist jedoch im arbeitsrechtlichen Sinne der Begriff der Arbeitsunfähigkeit. Der Arbeitnehmer ist arbeitsunfähig, wenn er die vertragliche geschuldete Arbeitsleistung nicht erbringen kann. Das geht nicht zwingend mit einer Krankheit einher, sondern hängt ab von der Art der Erkrankung sowie der Tätigkeit des Arbeitnehmers ab.

Erhöhtes Fehlerpotential bei Arbeitsunfähigkeit: Wenn der Arbeitnehmer nicht richtig fit oder sogar schwerwiegend erkrankt ist, sodass er eigentlich arbeitsunfähig wäre, besteht immer ein erhöhtes Risiko, dass er Fehler bei der Arbeit macht. Das Problem: Fehler, besonders wenn sie schwerwiegender Natur sind, können den Arbeitgeber grundsätzlich zu einer Abmahnung, im Extremfall sogar zu einer Kündigung berechtigen.

Kündigungsrisiko besonders bei verantwortungsvollen Tätigkeiten: Das Risiko von Fehlern und damit von entsprechenden Sanktionen (Abmahnung, Kündigung) ist größer, je mehr Verantwortung mit der entsprechenden Tätigkeit des Arbeitnehmers verbunden ist. Bei Berufskraftfahrern, Piloten und vergleichbaren Berufen können schon kleinste Fehler verheerende Folgen verursachen. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an die Sorgfalt, die Arbeitnehmer hier walten lassen müssen.

Krankheitsbedingte Kündigung für Arbeitgeber schwer: Bei vielen Arbeitnehmern, die sich in einer wackeligen Position im Arbeitsverhältnis sehen, dürfte auch der Gedanke eine Rolle spielen, dass ihnen vielleicht eine Kündigung droht, wenn sie (zu oft) krankheitsbedingt der Arbeit fernbleiben. Eine Kündigung wegen der Erkrankung eines Arbeitnehmers ist aber für Arbeitgeber sehr schwierig. Die Anforderungen an eine wirksame Kündigung sind hier sehr hoch. Macht der Arbeitnehmer dagegen schwerwiegende Fehler, weil er sich trotz Arbeitsunfähigkeit zur Arbeit schleppt, hat es der Arbeitgeber deutlich leichter. Er sollte sich also im Einzelfall sehr genau überlegen, ob es das Risiko wirklich wert ist.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

11.01.2018

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Die Kündigung eines Kranken: Wie sich Arbeitnehmer am besten wehren gegen Ungerechtigkeiten

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Die Kündigung eines Kranken: Wie sich Arbeitnehmer am besten wehren gegen Ungerechtigkeiten

Fachanwalt Arbeitsrecht

Es heißt „Schwarzbuch sozial“ und führt Fälle sozialer Ungerechtigkeit auf (Wilhelmshavener Zeitung, 04.01.2018). Schwarzbuch-Autor Hans-Peter de Vries beschreibt dort ein Schicksal, das in der anwaltlichen Praxis häufig vorkommt und immer wieder für Empörung sorgt: Die Kündigung einer Angestellten wegen ihrer Krankheit. Wann darf der Arbeitgeber so etwas tun? Und wie sollte sich ein betroffener Arbeitnehmer verhalten? Antworten hat Anwalt Bredereck.

Kündigung wegen Krankheit: Ist das vereinbar mit dem Arbeitsrecht? Hier geht es nicht um Fälle, in denen der Arbeitnehmer eine vertragliche Pflichtverletzung begeht, es geht nicht um eine verhaltensbedingte Kündigung, denn: eine Krankheit kann man niemandem vorwerfen! Möglich ist dagegen eine personenbedingte Kündigung, da liegt der Kündigungsgrund in der „Person“ des Arbeitnehmers. Die Fälle sind vielfältig, da ist der Lastkraftfahrer, dem man die Fahrerlaubnis entzieht, oder die Fachkraft, die ihre Zusatzqualifikation verliert. Häufigster Fall aber ist: die Kündigung wegen Krankheit, die allerdings nur ausnahmsweise erlaubt ist, unter strengen Voraussetzungen.

Ein Arbeitgeber darf grundsätzlich nur in 3 Fällen wegen Krankheit kündigen: Den „dauerkranken“ Arbeitnehmer, der länger als ein Jahr arbeitsunfähig krankgeschrieben ist, den häufig Kurzzeiterkrankten, der über Jahre hinweg mehr als 6 Wochen im Jahr wegen Krankheit fehlt, und der Arbeitnehmer, der wegen einer Erkrankung nicht mehr voll einsatzbereit ist. Das sind die 3 Fallvarianten, um die sich eine umfangreiche arbeitsgerichtliche Rechtsprechung entwickelt hat, mit hohen Hürden für den Arbeitgeber: Oft kann er Voraussetzungen nicht beweisen, weil keine Information über die Krankheit vorliegt. Oder er scheitert an Formalitäten, beispielsweise an der korrekten Anhörung des Betriebsrats.

Kündigungen wegen Krankheit sind für Arbeitgeber riskant, in den allermeisten Fällen enden solche Fälle mit einem Abfindungs-Vergleich vor dem Arbeitsgericht: Der Arbeitnehmer bekommt dann eine hohe Abfindung als Ausgleich für den Verlust des Arbeitsplatzes. Erfahrungsgemäß sind Abfindungen bei Kündigungen wegen Krankheit besonders hoch. Das liegt zum einen an den arbeitsrechtlichen Hürden und den Schwierigkeiten, auf die der Arbeitgeber regelmäßig vor dem Arbeitsgericht stößt, wenn der Arbeitnehmer sich mit einer Kündigungsschutzklage wehrt. Und Arbeitnehmer sind häufig schon lange angestellt, bevor sie krankheitsbedingt gekündigt werden: Ein Grund mehr, dass der Chef tief in die Tasche greifen muss, um den Arbeitnehmer los zu werden.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Womöglich wegen Ihrer Erkrankung? Dann kann es sein, dass Sie gute Aussichten auf eine hohe Abfindung haben! Rufen Sie mich noch heute an in meinen Fachanwaltskanzleien für Arbeitsrecht: Unter 030.40004999 erreichen Sie mich zeitnah. Erfahren Sie von mir, welche Chancen Ihre Kündigungsschutzklage hätte und welche Abfindungshöhe realistisch ist. Meine anwaltliche Ersteinschätzung Ihrer Kündigung ist kostenlos und unverbindlich. Auf Ihren Anruf freue ich mich!

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Health-Domains: Countdown vor Nikolaus

General Availability der Health-Domains startet am 5. Dezember

Health-Domains: Countdown vor Nikolaus

Gesundheit ist das höchste Gut (Bildquelle: smpratt90)

Wofür sind die neuen Health-Domains gedacht? Die Health-Domains sind “ the new domain extension for brands, organizations, and people who provide high-quality health products, services and information.“

Die General Availability der Health-Domains fängt am 5. Dezember 2017 an. Die Registrierungsstelle schreibt dazu:“General availability indicates registrations are open to the public, yet backed by .health“s terms and policies that safeguard the credibility of the domainspace.“

Den Zusammenhang zwischen einem besseren Ranking in Suchmaschinen und den Neuen Top-Level-Domains hat eine Studie von Searchmetrics für die Berlin-Domains bereits erwiesen. Webseiten mit Berlin-Domains sind bei regionalen Suchanfragen in Google häufig besser platziert als Webseiten mit . de-Domains und .com-Domains. Das Ergebnis der Searchmetric-Studie lässt sich wie folgt zusammenfassen:

„Bei 42% der Suchanfragen ranken .berlin-Domains lokal besser.“

Eine weitere Studie von Total Websites in Houston zeigt, dass die Ergebnisse der Searchmetrics-Studie prinzipiell auf alle Neuen Top-Level-Domains übertragbar sind, also auch auf die Health-Domains. Total Websites stellt fest, dass Google die Domainendungen der Neuen Top-Level-Domains als wichtiges Kriterium für die Bewertung einer Domain heranzieht und kommt daher zu folgendem Schluss:

„Es ist klar, dass die Neuen Top-Level-Domains das Ranking in Suchmaschinen verbessern.“

Marc Müller
http://www.domainregistry.de/health-domains.html

Abdruck und Veroeffentlichung honorarfrei! Der Text
kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.

Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.

Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.

Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.

Kontakt: Secura@domainregistry.de
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Krank im Urlaub – was müssen Arbeitnehmer beachten?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Krank im Urlaub - was müssen Arbeitnehmer beachten?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Die Urlaubssaison ist langsam absehbar, viele Arbeitnehmer werden sich schon auf ihren Urlaub freuen. Umso ärgerlicher für den, der dann teilweise oder gar die ganze Urlaubszeit über krank ist. Was kann man denn in diesem Fall als Arbeitnehmer machen?

Fachanwalt Bredereck: Ich erlebe vielfach, dass Arbeitnehmer meinen, sie könnten gar nichts machen und hätten einfach Pech gehabt. Das stimmt nicht! Ich muss zugeben, ich habe mich, als ich noch Arbeitnehmer war, auch nicht darum gekümmert, meinen Urlaub nachzuholen. Man hat als Arbeitnehmer aber einen Urlaubsanspruch, der auch nicht entfällt, wenn man nun letztlich krankheitsbedingt gar nichts von seinem Urlaub hatte. Der bezwecke Erholungseffekt kann dann nämlich gar nicht eintreten. Gerade dann, wenn man nur den gesetzlichen Mindesturlaub hat, sollte man diesen auch tatsächlich zur Regenerierung nutzen können.

Maximilian Renger: Verstehe. Wie läuft denn das dann aber praktisch ab? Kann ich meinen Urlaub im Krankheitsfall dann einfach verlängern?

Fachanwalt Bredereck: Da muss man wiederum vorsichtig sein als Arbeitnehmer. Zunächst einmal sollte man im Fall einer Erkrankung im Urlaub den Arbeitgeber sofort darüber informieren und sich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen lassen. Für die Zeit der darin angegeben Arbeitsunfähigkeit wird der Urlaub dann nicht gewertet und kann nachgeholt werden. Das bedeutet aber wiederum nicht, dass sich der Urlaub dann einfach automatisch verlängert. Man muss vielmehr grundsätzlich einen neuen Urlaubszeitraum beim Arbeitgeber beantragen. Nun kann man natürlich seinen Chef fragen, ob man den Urlaub auch einfach hinten dranhängen kann. Wenn er dem zustimmt, ist alles wunderbar. Vielfach wollen Arbeitgeber aber, dass der Mitarbeiter zunächst einmal wieder zur Arbeit erscheint.

Maximilian Renger: Und dem muss ich dann auch Folge leisten ja?

Fachanwalt Bredereck: Ich würde das empfehlen. Es ist zwar so, dass der Arbeitgeber grundsätzlich dem Urlaubswunsch des Arbeitnehmers stattzugeben hat, sofern nicht besondere betriebliche Gründe dagegen sprechen. Deshalb dürften Arbeitnehmer theoretisch verlangen, ihren Urlaub direkt nachzuholen, wenn ein solches, dringendes betriebliches Erfordernis nicht vorliegt. Ich würde aber davon abraten, darüber mit dem Arbeitgeber in Streit zu geraten. Besser man tritt nach der Genesung zunächst wieder zum Dienst an und beantragt dann die Nachholung des Urlaubs.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank.

3.7.2017

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Company Move:Tageslicht, Bewegung, Optimierung des Tagesrhythmus

Tageslicht macht fröhlich, stärkt das Immunsystem und hält gesund. Wie wichtig ist das Tageslicht? Diskussionsbeitrag Company Move GmbH, Betriebliches Gesundheitsmanagement aus Dresden / Berlin / München

Company Move:Tageslicht, Bewegung, Optimierung des Tagesrhythmus

Betriebliches Gesundheitsmanagement: Tageslicht, Bewegung, Optimierung des Tagesrhythmus (Bildquelle: https://de.fotolia.com/id/79892602)

Der Mensch im 21. Jahrhundert hat es bequem und gut. Aber der Mensch trägt noch dieselben Gene wie die Vorfahren aus der Steinzeit in sich, das hat die Forschung bewiesen. Veränderungen finden täglich statt, die Lebensweise muss angepasst werden. Die Bewegung, die Nahrungsaufnahme, die Tätigkeit und der Alltag haben sich grundlegend in den tausenden Jahren geändert. Thomas Gürtner, Geschäftsführer der Company move erläutert: „Heute werden beispielsweise Schnäppchen in Kaufhäusern gejagt, aber nicht die Mahlzeit erlegt. Kämpfen, stemmen, schleppen oder laufen kommen heutzutage bei Freizeitaktivitäten ins Spiel, aber nicht für das tägliche Überlebenstraining. Die Zeit, die an der frischen Luft, bei Wind, Wetter und Licht verbracht wird ist knapp im Vergleich der Vorfahren bemessen. Die Bevölkerung leidet an Volkskrankheiten wie Rückenschmerzen, Übergewicht, Stoffwechselkrankheiten, Allergien, u.v.m.“

Die Hauptaufgabe vieler Menschen ist eine sitzende Tätigkeit in Gebäuden mit künstlichen Lichtquellen. Ausgefüllte Arbeitstage mit entsprechendem Leistungsdruck brauchen Ausgleich mit ausreichender Bewegung und Tageslicht.

Tageslicht: wertvoll und Lebensnotwendig – Raus an die frische Luft!

Das Licht als Zeitgeber und für den Lebensrhythmus. Forscher bestätigen, dass die Menschheit sich heutzutage hauptsächlich in chronobiologischer Finsternis aufhält. Als chronobiologische Finsternis bezeichnen Forscher die Innenbeleuchtung. Die Menschheit hat die gleichen Gene die Urvorfahren in der Steinzeit, gibt Thomas Gürtner zu bedenken und damit ist der Mensch auf Tageslicht angewiesen. Der überwiegende Aufenthalt heute ist: sitzend arbeiten in Räumen mit künstlichem Licht. Zahlreiche Lichtquellen neben dem Tageslicht ermöglichen zu jeder Zeit aktiv zu sein. Die Dunkelheit ist keine Ausrede mehr, um die Arbeit zu beenden. Herr Thomas Gürtner erklärt, dass die Rolle des Tageslichts nicht zu unterschätzen ist. Beweisen ist, dass der Mensch ohne Licht nicht leben kann. Die Lichtstärke im Freien hat einen großen UV-Anteil, und dieses Licht braucht der Körper. Das Tageslicht im Freien unterstützt und stärkt den inneren Rhythmus. Zudem ist das Licht der wichtigste Zeitgeber und sorgt dafür, dass die innere Uhr genau im 24-Stunden-Rhythmus bleibt. Das bedeutet, dass Hoch-, Tief- sowie Schlaf- und Wachphasen sich zur selben Stunde einstellen und diese auch wahrgenommen werden können.

Licht als Zeitgeber

Wie kann das Licht als Zeitgeber wirken, wenn der Mensch in viel dunkleren Räumen sitzt und nicht im Freien unterwegs ist? Forscher haben herausgefunden, dass das langfristig nicht funktioniert. Dafür braucht es helle Lichtstärken, die dem der freien Natur entsprechen. Thomas Gürtner erläutert: „Bei unseren Analysen bestätigt sich, dass wer sich nicht oft genug im Freien aufhält, was insbesondere im Winter der Fall ist, für Schlafstörungen, Energielosigkeit, Verstimmungen oder Depressionen anfällig ist. Neben dem Tageslicht im Freien wirkt körperliche Bewegung als Zeitgeber. Der Mensch ist wie er war, die Gene sind wie die der Vorfahren, an denen gilt es zu orientieren. Körperliche Aktivität stärkt den inneren Rhythmus. Wichtiger ist es, sich im Freien zu bewegen, anstatt ständig hinter UV-absorbierenden Fensterscheiben oder – noch schlimmer – im künstlich beleuchteten Kraftraum im Keller zu stehen und dort das Workout zu machen. Sport und Bewegung im Freien, die Mittagspause an der frischen Luft, das hat ist erste kleine Lösung zur Gesundheit.“

Fehlendes Tageslicht oder ein falsches Lichtkonzept ohne Sonnenschutz oder ein falsch angeordneter Arbeitsplatz können zu gesundheitlichen Beschwerden führen. Thomas Gürtner erläutert, dass die Leistungsbereitschaft abnimmt, die Fehlerhäufigkeit steigt und eine erhöhte Unfallgefahr entsteht. Die richtige Beleuchtung ist enorm wichtig. Die Beleuchtung von Arbeitsplätzen, also die Herstellung von gesundem Licht, ist in der Technischen Regel für Arbeitsstätten (ASR) A3.4: Beleuchtung und in der DIN EN 12464-1:2003 ist die Beleuchtung von Arbeitsplätzen geregelt – Licht ist Leben für Sicherheit und wirkt als Gesundheitsschutz.

Fazit: Der Mensch ist, wie er lebt – Gesundheit ist harte Arbeit. Was hat das mit betrieblichem Gesundheitsmanagement zu tun?

Es geht um die Aktivierung von Mitarbeitern als Gesamtstrategie in allen Lebensbereichen Arbeit, Beruf, Freizeit für eine langfristige Gesundheit. Erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement funktioniert mit Sport und Fitness. Zudem ein verständliches und umsetzbares Ernährungsmanagement als wesentlicher Baustein der betrieblichen Gesundheitsförderung. Company Move bietet als Vorteil kurze Wege und kompetente Ansprechpartner. Geschäftsführer Thomas Gürtner erläutert, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen, die zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes (Primärprävention) beitragen oder der betrieblichen Gesundheitsförderung zugerechnet werden können, Steuerbegünstigungen erfahren. Langfristig zahlt sich der gesunde Arbeitsplatz im gesunden Unternehmen aus.

Company-move ist Partner für das betriebliche Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung von Mitarbeitern durch Firmenfitness, Gesundheitstagen, Teambuilding bis hin zu Fitnessstudios für Unternehmen. Im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung geht es vor allem um die Aktivierung von Mitarbeitern innerhalb der Gesamtstrategie. Die Company move hat ihren Sitz in Dresden. Weitere Informationen unter www.company-move.de

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Als Arbeitnehmer krank wegen Mobbings – was kann man tun?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Als Arbeitnehmer krank wegen Mobbings - was kann man tun?

Arbeitsrecht

Unzureichender Schutz durch hohe Hürden

Es passiert leider immer wieder, dass Arbeitnehmer krank werden infolge des Verhaltens des Arbeitgebers oder Kollegen. Die Betroffenen sind dann oftmals der Meinung, dass es sich bei dem entsprechenden Verhalten um Mobbing handelt und wollen verständlicherweise dagegen vorgehen. Das Problem: die Hürden zur Darlegung von Mobbing vor Gericht sind extrem hoch. Gerichtlichen Schutz wird jemand, der tatsächliche infolge von Mobbing krank geworden ist, auf dieser Grundlage vielfach kaum erlangen können.

Gerichte verlangen detailliertes Mobbingprotokoll

Die Gerichte verlangen zur Darlegung des Mobbings ein detailliertes Mobbingprotokoll. Das ist deshalb so problematisch, weil jemand, der infolge von Mobbings krank geworden ist, oftmals so fertig mit den Nerven sein wird, dass er gar nicht in der Lage ist, ein solches Protokoll anzufertigen, sondern stattdessen zuhause oder gar im Krankenhaus bleiben wird.

Warum wird ein Mobbingprotokoll verlangt?

Das Mobbingprotokoll wird deshalb verlangt, weil nur auf diesem Wege der erforderliche Zusammenhang und die Zielgerichtetheit verschiedener einzelner Handlungen dargelegt werden kann. Wenn der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer als „unfähigen Idioten“ oder „blödes Arschloch“ bezeichnet, stellt das zwar einen Verstoß gegen den Arbeitsvertrag und sogar eine strafbare Beleidigung dar, Mobbing ist das allein aber noch nicht. Gleiches gilt für unflätiges oder unprofessionelles Verhalten des Arbeitgebers. Mobbing dagegen erfordert eine fortgesetzte Handlung mit einem erkennbaren Ziel, häufig dem, dass der Arbeitnehmer zur eigenen Kündigung bewegt und so eine Abfindung erspart werden soll.

Bei ersten Anzeichen für Mobbing Protokoll anfertigen

Arbeitnehmern ist deshalb zu empfehlen, bereits mit Beginn etwaiger Mobbinghandlungen ein entsprechendes Protokoll anzulegen bzw. auszufüllen. Das bedeutet ja noch nicht, dass man dies dann später auch unbedingt verwerten müsste. Für den Fall, dass es zu einer fortlaufenden Belastung kommt, hat man dann aber bereits für eine adäquate Aufzeichnung gesorgt. Wer erst nach ein bis zwei Jahren damit beginnt, wird kaum noch vernünftige Gedächtnisprotokolle erstellen können. Neben dem Versuch, die Situation vielleicht selbst durch geschicktes Verhalten zu entschärfen, sich professionelle Hilfe zu suchen von einem Psychologen oder auch einem Anwalt und dergleichen, was alles durchaus sinnvoll sein kann, ist das Anfertigen eines Mobbingprotokolls also die beste und wichtigste Reaktion auf Mobbing.

Fazit

Der gesetzliche Schutz von Mobbingopfern in Deutschland ist extrem unbefriedigend ausgestaltet, Bestrebungen des Gesetzgebers, daran etwas zu ändern, sind nicht absehbar. Wer sich deshalb eine Chance darauf erhalten will, erfolgreich Ansprüche gegen den Arbeitgeber geltend zu machen, ist zwingend auf ein detailliertes Mobbingprotokoll angewiesen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren im Arbeitsrecht tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal Fernsehanwalt werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

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15.5.2017

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