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Share Economy: Generation 50+ wagt sich heran

Konsumbarometer 2016 – Europa

Share Economy: Generation 50+ wagt sich heran

Die Generation 50+ ist offen für die Möglichkeiten der Share Economy. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Teilen, Mieten, Leihen – warum nicht?
– Generation 50+ nutzt Fahrgemeinschaften
– Zurückhaltend bei privaten Unterkünften im Urlaub
– Deutsche bereit, Dienstleistungen zu teilen

München, 12. Oktober 2016: Geteilte Freude ist doppelte Freude. Diesem Motto folgend erlebt die Share Economy momentan einen Boom. Egal ob Autos, den Abendsmoking, die eigene Wohnung oder Dienstleistungen – die Europäer teilen, leihen und mieten. Allerdings gibt es bei der Begeisterung altersspezifische Unterschiede. Das belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH ( https://studien.commerzfinanz.com). Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Die Generation 50+ steht der Share Economy grundsätzlich offen gegenüber“, sagt Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Das Teilen muss jedoch praktisch sein und weitere Vorteile mit sich bringen. Besonders hoch ist die Bereitschaft, wenn der Besitz keinen emotionalen Wert hat, wie beispielsweise bei Maschinen oder Werkzeugen.“

Offen für Neues
Sieben von zehn Europäern bewerten die Share Economy grundsätzlich positiv (69 %). In Frankreich sind es sogar 80 Prozent. Allerdings ist die Generation 50+ weniger euphorisch als die Jüngeren. Unter den deutschen 50- bis 75-Jährigen sind es 60 Prozent, die der gemeinsamen Nutzung von Produkten und Dienstleistungen gegenüber aufgeschlossen sind. Skeptischer sind die Rumänen und Briten. Bei ihnen ist deutlich weniger als die Hälfte von diesem Konzept überzeugt.

Am Teilen grundsätzlich interessiert, Besitzen bleibt die Regel
Viele Best Ager haben in der Vergangenheit bereits Gebrauchtwaren wie Kindermöbel oder Elektronik gekauft. Über die Hälfte der Deutschen (52 %) sammelte damit Erfahrung, beispielsweise über Kleinanzeigen im Internet oder im Lokalanzeiger. Bei den jüngeren Deutschen sind es sogar 68 Prozent. Beim Mieten (7 %) oder Leihen (9 %) sind die Deutschen noch zögerlich. Sie haben Bedenken, persönliche Gegenstände, wie Auto oder Küchengeräte, aus der Hand zu geben. Im europäischen Vergleich (18 %) belegen sie damit den letzten Platz. Eine deutliche Ausnahme bilden Werkzeuge (40 %). Hier steht nicht der finanzielle Aspekt im Vordergrund, sondern vielmehr der Austausch mit anderen in Sachen Heimwerken.

Generation 50+: Gern gemeinsam unterwegs
Das Konzept, ein Auto gemeinsam zu nutzen, ist nicht neu. Heutzutage finden sich Fahrgemeinschaften online über Mitfahrerplattformen. 69 Prozent der über 50-Jährigen bewerten Fahrgemeinschaften positiv. 38 Prozent können sich vorstellen, selbst per Mitfahrgelegenheit zum Reiseziel zu kommen. Immer mehr Zuspruch finden auch CarSharing-Angebote, wie sie in Großstädten schon länger verfügbar sind. Besonders junge Europäer besitzen kein eigenes Auto mehr, sondern nutzen nach Bedarf ein Auto der CarSharing-Flotte (24 %). Das eigene Auto mit anderen zu teilen, können sich 15 Prozent der Generation 50+ vorstellen. Bei Motorrollern und Fahrrädern liegt die Bereitschaft sogar bei 19 Prozent.

Urlaub bei privaten Gastgebern
Die Möglichkeit, privat vermietete Zimmer zu beziehen, ist auch bei der Generation 50+ angekommen. 37 Prozent bewerten diese Option positiv, und 25 Prozent können sich vorstellen, mithilfe eines solchen Angebots einen individuellen Urlaub zu verbringen. Selbst ausprobiert haben es allerdings erst fünf Prozent. Die Jüngeren sind abenteuerlustiger. Von ihnen haben immerhin zehn Prozent bereits in einer privat vermieteten Wohnung übernachtet.

Geteilter Service
Auch Dienstleistungen werden häufig von mehreren Haushalten gemeinsam bezogen. So teilen sich berufstätige Mütter einen Kita-Platz oder mehrere Haushalte einen Gärtner. Viele Verbraucher nutzen private Serviceangebote. Da hilft der Rentner beim Kinderzimmeraufbau und bringt neben seinen handwerklichen Fähigkeiten gleich das eigene Werkzeug mit. Diese Möglichkeit bewerten europaweit 62 Prozent und in Deutschland 69 Prozent der Generation 50+ positiv.

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Über die Studie:
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

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Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Generation 50+: Frischer Wind im Kleiderschrank

Konsumbarometer 2016 – Europa

Generation 50+: Frischer Wind im Kleiderschrank

Geschäfte in der Innenstadt sind beim Kleiderkauf beliebt. (Bildquelle: @Cormmerz Finanz GmbH)

– Einkauf in der Innenstadt bevorzugt
– Deutsche sind online-affiner als der europäische Durchschnitt
– Generation 50+ beim Teilen ihrer Kleidung eher zögerlich

München, 29. September 2016: Den klassischen Einkauf für ein neues Paar Schuhe oder einen Mantel erledigt die Generation 50+ immer noch gern im stationären Handel. Auch beim Teilen ihrer Kleidung ist sie zögerlich. Das belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH ( https://studien.commerzfinanz.com ). Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Besonders die Deutschen sehen den Erlebniseinkauf als Quelle der Inspiration“, sagt Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail. „Jeder Zweite geht gern in Bekleidungsgeschäfte, probiert dort die neueste Mode an und entscheidet sich vor Ort für oder gegen den Kauf.“

Generation 50+ bevorzugt die Innenstadt
Neue Kleidung kaufen die Best Ager nach wie vor bevorzugt in der Innenstadt (54 %). Ähnlich beliebt sind Einkaufszentren. 36 Prozent der über 50-Jährigen und 41 Prozent der Jüngeren suchen dort nach der perfekten Jeans oder dem gut sitzenden Anzug. Gut jeder Fünfte kauft mittlerweile auch gern im Internet ein. In Deutschland liegt diese Zahl sogar deutlich höher (31 %) – hier knüpft das Online-Shopping an die langjährige Tradition des Versandhandels an. Dennoch legen die älteren Deutschen viel Wert darauf, Kleidung selbst anzuprobieren, bevor sie sich für den Kauf entscheiden. Für 78 Prozent ist das ein Grund, von der Bestellung im Internet abzusehen.

Kleidung tauschen? Lieber nicht.
Die Generation 50+ möchte ihren Kleiderschrank nicht für Fremde öffnen. Nur 18 Prozent können sich vorstellen, Kleidung mit anderen zu teilen und den Smoking oder das Abendkleid zu mieten statt zu kaufen. Die Deutschen sind sogar noch zögerlicher – hier wären nur 15 Prozent zum Kleidertausch bereit. Bei den unter 50-Jährigen sind es immerhin 27 Prozent, für die diese Option infrage käme.

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Über die Studie:
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

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Lebensmittel liefern lassen: Generation 50+ ist interessiert

Konsumbarometer 2016 – Europa

Lebensmittel liefern lassen: Generation 50+ ist interessiert

Für die Generation 50+ kommen in Zukunft verschiedene Formen des Einkaufs infrage. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Deutsche kaufen Lebensmittel bevorzugt stationär
– 50- bis 75-Jährige offen für multimodale Lösungen

München, 29. September 2016: Beim Kauf von Lebensmitteln hält die Generation 50+ stark am Konzept des stationären Handels fest. Zugleich werden multimodale Lösungen für sie immer interessanter. Das belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH ( https://studien.commerzfinanz.com ). Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Die über 50-Jährigen wollen Produkte im Geschäft erleben, sie sehen und anfassen, bevor sie sich für den Kauf entscheiden“, erklärt Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail bei der Commerz Finanz GmbH. „Bei Lebensmitteln ist dieser Wunsch besonders ausgeprägt. 80 Prozent möchten sich selbst von der Qualität und Frische ihres Einkaufs überzeugen.“

Generation 50+ kauft stationär
Neun von zehn Best Agern kaufen ihre Lebensmittel im Supermarkt. 18 Prozent besuchen alternativ auch einen lokalen Obsthändler oder einen Feinkostladen in der Innenstadt. In Deutschland ist die Tendenz noch deutlicher – dort kaufen 94 Prozent im Supermarkt ein. Im Internet bestellen europaweit nur drei Prozent den Wocheneinkauf. Das kann sich in Zukunft allerdings ändern, denn der Handel bietet dem Kunden neue Services an. In vielen Ländern gibt es bereits Supermarktketten, die die Waren nach einer Online-Bestellung bis vor die Haustür liefern. Für 20 Prozent der über 50-Jährigen wäre das künftig eine beliebte Alternative (Deutschland: 16 %). Einige Supermärkte bieten an, die vor Ort gekauften Lebensmittel nach Hause zu liefern. Jeder Vierte kann sich vorstellen, diesen Service künftig zu nutzen. Mögliche, aber aus Verbrauchersicht weniger attraktive Alternative ist die Online-Bestellung per Click & Collect. Hier wird die Ware nach dem Onlinekauf selbst beim Händler abgeholt. In Deutschland kommt dies nur für drei Prozent infrage.

Noch immer planen 75 Prozent der Generation 50+, auch in Zukunft vorrangig auf dem klassischen Weg einzukaufen. Die multimodalen Einkaufswege bieten ihnen aber bereits jetzt viele Vorteile. Gerade wenn die Zeit knapp ist, die eigene Mobilität abnimmt oder um sich den Einkauf leichter zu machen, können Lieferdienste einen autonomen Alltag gewährleisten. „Wer die attraktive Zielgruppe der über 50-Jährigen online für sich gewinnen will, braucht eine konsequente Multichannel-Strategie“, betont Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Auch die Generation 50+ möchte an den unterschiedlichen Dialog- und Kontaktpunkten online und offline abgeholt werden. Dies gilt für hochwertigen Content ebenso wie für attraktive Produkttests, Gutscheine und regelmäßige Gewinnspiele.“

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Über die Studie:
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

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Konsumbarometer 2015 – Europa

Generation 50+ kauft ein: Gut informiert, aber nicht impulsiv

Konsumbarometer 2015 - Europa

Die Generation 50+ informiert sich vor dem Kauf gründlich über die verschiedenen Produkte und Angebo (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– 50- bis 75-Jährige legen Wert auf Beratung durch Verkäufer
– Preis, Qualität und Funktionalität zählen
– Markennamen spielen für Deutsche und Dänen kaum eine Rolle
– Witzige und emotionale Werbung kommt an

München, 26. September 2016: Die Generation 50+ kauft gut informiert und überlegt ein. Zu diesem Ergebnis kommt das Konsumbarometer 2016 – Europa, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH ( https://studien.commerzfinanz.com ). Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Besonders deutsche und dänische Konsumenten treffen ihre Kaufentscheidung sehr rational“, sagt Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Für sie zählt vor allem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Von Marken und auffälliger Werbung lassen sie sich nicht ohne Weiteres überzeugen.“

Beratung ist gefragt
Der direkte Vergleich im Geschäft ist für die Generation 50+ immer noch die beliebteste Möglichkeit, sich für ein Produkt zu entscheiden (83 %). Dabei verlassen sich die deutschen Verbraucher gerne auf die Beratung durch einen Verkäufer (61 %). Dieser soll sie kompetent zu ihrem gewünschten Produkt oder über die neuesten Trends informieren. Preisvergleichstools im Internet nutzen vor allem die 50- bis 75-Jährigen aus Osteuropa (Tschechien: 77 %, Rumänien: 75 %). Die unter 50-Jährigen informieren sich vor dem Kauf stärker online oder in der Presse (80 %) als die älteren Verbraucher (74 %). Auch die Meinung von Freunden und Verwandten ist für die ältere Generation interessant. Fast die Hälfte ist an deren Rat interessiert.

Einkaufskriterien: Rational und wohl bedacht
Die Generation 50+ ist vor allem pragmatisch. Zu den Hauptkriterien bei größeren Anschaffungen zählen der Preis (82 %), die Qualität (71 %) und die Funktionalität des Produkts (51 %). Jeder zweite Deutsche (48 %) legt auf ein ansprechendes Design Wert. Auch Produkte, die umweltfreundlich sind und einen geringen Energieverbrauch haben, sind den Deutschen wichtig (36 %). Der europäische Durchschnitt liegt bei 31 Prozent. Noch umweltbewusster sind die Portugiesen (53 %), Spanier (42 %) oder Ungarn (42 %).

Für Deutsche ist die Marke nicht ausschlaggebend
In Deutschland und Dänemark achten die Verbraucher kaum auf Marken. Bei der Kaufentscheidung spielt sie nur für 15 Prozent der deutschen 50- bis 75-Jährigen eine Rolle. In Dänemark sind es nur drei Prozent. Der Aussage „Die Marke ist ein Garant für Qualität“ stimmen zwar 48 Prozent der Dänen und 60 Prozent der deutschen über 50-Jährigen zu. Dennoch stellen mit zunehmendem Alter immer weniger den für den Kauf notwendigen direkten Zusammenhang zwischen Qualität und Marke her. Der europaweite Durchschnitt liegt mit 76 Prozent deutlich höher. Besonders die jüngeren Generationen in Ländern wie Italien und Rumänien sind von der Qualität von Markenprodukten überzeugt.

Werbung mit Emotion kommt an
Die Generation 50+ konsumiert bewusst, ist erfahrener im Umgang mit Marken und pflegt einen gewissen Abstand dazu. Daher ist sie für Werbung auch weniger empfänglich als die jüngere Generation. Im Vergleich zu den unter 50-Jährigen (56 %) achten nur 43 Prozent auf Werbung. Bei den im Ruhestand befindlichen Mitgliedern der Generation ist es sogar nur noch knapp jeder Dritte. Wie erregen Unternehmen für ihre Produkte am besten die Aufmerksamkeit der Generation 50+? Mit Werbespots, die den Verbraucher auf der emotionalen Ebene ansprechen (61 %), witzig sind (47 %) und die Werte der Marke vermitteln (46 %). Für die Deutschen ist Humor sogar das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche Werbung (57 %). Auffällige Hintergrundmusik und Überraschungseffekte sind dagegen hauptsächlich bei den jüngeren Verbrauchern erfolgreich. „Werbung für Best Ager erfordert Kommunikation auf Augenhöhe“, erklärt Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Das bedeutet, authentisch und informativ zu kommunizieren, statt schrill und laut.“

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Über die Studie:
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten, und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Studien-Newsletter: Erfahren, was Verbraucher erwarten
Fokusthemen, Statements von Handelspartnern, Videos und weitere Fakten beinhaltet der Newsletter zu den Studien und Umfragen der Commerz Finanz GmbH. Die wichtigsten Neuigkeiten erscheinen 6-mal im Jahr: https://studien.commerzfinanz.com.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Freie Straßen

Mit Carsharing und intelligenten Autos kein Problem

Freie Straßen

Zeit und Benzin sparen: Deutsche Verbraucher setzen auf vernetzte Autos und Carsharing. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

München, 8. September 2016: Smart Mobility. Strong Economy. Das ist das Thema der Europäischen Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2016. Passend dazu hat die Commerz Finanz GmbH im Rahmen einer Studienreihe die deutschen Verbraucher gefragt: Was erhoffen Sie sich vom intelligenten Auto?

Wichtig ist den Deutschen vor allem eines: Die vernetzten Autos sollen den Stadtverkehr in der Innenstadt entlasten. Neben umweltfreundlichen Fahrzeugen und Tipps, um Zeit zu sparen, finden die Verbraucher vor allem Carsharing Optionen interessant. Sie erwarten, dass sie in der Zukunft sogar fahrerlos unterwegs sein können. Vollautonome Autos werden die Mobilität in den Städten komplett verändern.

Das Automobilbarometer 2016 – International und das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ) basieren auf repräsentativen Verbraucherfragungen im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Die Infografik zeigt die Studienergebnisse zu den Themen vernetztes Fahren, Carsharing und autonomes Auto.

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Über die Studien:
Das Automobilbarometer 2016 – International untersucht die Perspektive der Verbraucher auf das vernetzte und autonome Auto. Neben den Erwartungen und Wünschen werden auch die mit dem intelligenten Fahrzeug verbundenen Bedenken genauer beleuchtet. Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Sie basiert auf einer repräsentativen Online-Befragung, die TNS-Sofres im Juli 2015 durchgeführt hat. Zu Wort kamen dabei mehr als 8.500 Verbraucher aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Spanien, der Türkei sowie Japan, den USA, Brasilien, China und Südafrika.
Schon heute sind viele Konsumenten im besten Alter: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Kaufen sie anders ein als die Jüngeren? Von wem lassen sie sich beraten, und wie beeinflusst Werbung die Kaufentscheidung? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus. Herausgegeben wird das Konsumbarometer jährlich von der Commerz Finanz GmbH, die es in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

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Auto Verkehr Logistik

Im Alter mobil? Aber sicher!

(Studie) Konsumbarometer 2016 – Europa

Im Alter mobil? Aber sicher!

Fahrgemeinschaften im Rahmen der Share Economy genießen bei der Generation 50+ eine hohe Akzeptanz. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Deutsche wollen 2016 mehr Autos kaufen
– Gestiegene Akzeptanz für Mitfahrgelegenheiten in jedem Alter
– Generation 50+ konsumiert rational und familienbewusst

München, 30. August 2016: Autos gehören zu den beliebtesten Kaufwünschen der Generation 50+. Sie lieben es, flexibel, schnell und vor allem bequem von A nach B zu kommen. Zu der Erkenntnis kommt das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus stehen die Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Europaweit sind die Kaufabsichten für Neuwagen wieder gestiegen“, so Bernd Brauer, Bereichsleiter Auto, Motorrad, Caravan der Commerz Finanz GmbH. „Gleichzeitig teilen bereits einige über 50-Jährige ihr Auto mit anderen. Bei den Jüngeren ist diese Bereitschaft noch deutlich höher.“

Auf die nächste Komfortklasse aufrüsten
Jeder vierte über 50-Jährige möchte im laufenden Jahr ein Auto kaufen. Die Hälfte von ihnen ist an einem Gebrauchtwagen interessiert (13 %), während die anderen ein neues Modell bevorzugen (14 %). In Italien sind es sogar 43 Prozent, die ihr momentanes Fahrzeug ausrangieren und gegen ein aktuelleres Modell eintauschen möchten. Hierzulande besteht ebenfalls großes Interesse. Die Kaufabsichten der Deutschen sind im Vergleich zum Vorjahr über alle Altersklassen hinweg sogar um drei Prozentpunkte gestiegen (25 %). Weiterhin möchten europaweit 41 Prozent der Jüngeren unter 50 Jahren in den kommenden Monaten ein Auto kaufen.

Generation 50+: Gern gemeinsam unterwegs
Das Konzept, ein Auto gemeinsam zu nutzen, ist nicht neu. Fahrgemeinschaften gab es schon früher: Sei es, um mit dem Kollegen gemeinsam zur Arbeit zu fahren oder die Nachbarschaftskinder zum Fußball zu bringen. Heutzutage finden sich Fahrgemeinschaften online über Mitfahrerplattformen. Gleichzeitig können die Autoinsassen so neue Bekanntschaften schließen und ins Gespräch kommen – eine Chance, die die Best Ager sehr schätzen. 69 Prozent bewerten diese Möglichkeit positiv, und 38 Prozent können sich vorstellen, selbst per Mitfahrgelegenheit zum Reiseziel zu kommen. Immer mehr Zuspruch finden auch CarSharing-Angebote, wie sie in Großstädten schon länger verfügbar sind. Besonders junge Europäer besitzen kein eigenes Auto mehr, sondern nutzen nach Bedarf ein Auto der CarSharing-Flotte (24 %). Auch 15 Prozent der Generation 50+ würden ihr Auto künftig mit anderen teilen. Bei Motorrollern und Fahrrädern liegt die Bereitschaft sogar bei 19 Prozent.

Fokus auf die Silver Economy

Rational und gut informiert
Die 50- bis 75-Jährigen neigen nicht zu Spontankäufen. Sie konsumieren sehr bewusst und recherchieren vor größeren Anschaffungen häufig im Internet: Drei von vier (74 %) informieren sich vor dem geplanten Einkauf online. 61 Prozent nutzen Preisvergleichs-Tools, und 55 Prozent vertrauen auf die Produktbewertungen anderer Verbraucher. Vor allem Tschechen, Polen und Briten gehen gut informiert ins Geschäft. Die Deutschen vertrauen noch mehr der persönlichen Beratung eines Verkäufers oder der Meinung von Familienmitgliedern und Freunden. Vor Ort entscheiden die Älteren pragmatisch und rational. 83 Prozent vergleichen im Geschäft alternative Produkte. Dabei sind ihnen vor allem Preis, Qualität und Funktionen wichtig. „Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert“, weiß auch Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an.“

Fürsorgliche Generation 50+
Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt (32 %) lebt mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Mehrgenerationenhaus weitverbreitet. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell – 63 Prozent von ihnen bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Wenn Werbung, dann emotional
Auf die Werbung von Marken achtet die Generation 50+ deutlich weniger als ihre Nachkommen (43 % vs. 56 %). Besonders Franzosen (28 %) und Briten (30 %), aber auch die Deutschen (39 %) interessieren sich selten für Werbespots. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein sollen. Um aufzufallen, muss die Werbung Emotionen (61 %) und Werte der Marke (46 %) vermitteln. Für 57 Prozent der Deutschen über 50 ist Humor ebenfalls ein großes Kriterium. Die Jüngeren legen zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik (30 %).

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Über die Studie:
Das Konsumverhalten der Generation 50+ wird zu einem wichtigen Konsummotor: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Wo kauft sie ein, und welche Konsummuster liegen im Trend? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus.
Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

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Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Tourismus Reisen

Fernweh ade? Generation 50+ liebt das Reisen

(Studie) Konsumbarometer – Europa 2016

Fernweh ade? Generation 50+ liebt das Reisen

Komfort ist der Generation 50+ auch im Urlaub wichtig. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Einkommen wird am liebsten für Reisen und Freizeit ausgegeben
– Deutsche bleiben ihren Reisegewohnheiten treu
– Deutsche Generation 50+ übernachtet gern komfortabel im Hotel

München, 30. August 2016: Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erleben – diesem Motto folgt die Generation 50+ mit Leidenschaft. 60 Prozent der deutschen Best Ager wollen im laufenden Jahr Ausgaben für Reisen und Freizeit tätigen (Durchschnitt Europa: 55 %). Dies belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus der Studie stehen die Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Den Drang, die Welt zu entdecken, verspüren Jung und Alt gleichermaßen“, erläutert Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Viele über 50-Jährige haben endlich die notwendige Zeit und die finanziellen Mittel, ihre Reiseträume zu erfüllen. Reisen ist eines der größten Hobbys der Best Ager. Mit der steigenden Mobilität im Alter wird die Tourismusbranche in Zukunft noch mehr von den Verbrauchern zwischen 50 und 75 Jahren profitieren.“

Deutsche verreisen seltener
Die Dänen und Franzosen sind im vergangenen Jahr am häufigsten in den Urlaub gefahren. Jeder zweite 50- bis 75-Jährige ist mindestens dreimal für eine oder mehrere Nächte verreist (DK: 49 %, FR: 50 %). Überraschend: Die Deutschen haben sich deutlich weniger Urlaubsreisen gegönnt als der europäische Durchschnitt. Knapp jeder Vierte dieser Altersgruppe ist nicht verreist (24 %). Bei den jüngeren Deutschen sieht die Situation ähnlich aus. 27 Prozent der unter 50-Jährigen sind 2015 nicht verreist. Weniger reisefreudig sind nur die Ungarn (40 %).

Mehr Zeit zum Verreisen
Die Europäer wollen ihre Gewohnheiten in Zukunft kaum ändern. Auffällig sind die Rumänen: Knapp über die Hälfte der älteren Verbraucher (51 %) plant, in den kommenden drei Jahren häufiger zu verreisen. Die Deutschen bleiben ihrem Muster treu – jeder Zweite (52 %) möchte genauso häufig in den Urlaub fahren wie bisher. Für viele kommt der Renteneinstieg gerade recht. 15 Prozent sehen dadurch die Chance, häufiger privat zu verreisen. Das größte Argument gegen den entspannten Sommerurlaub ist der wenig gefüllte Geldbeutel. Drei von vier Europäern (76 %) führen dies als Grund an, seltener zu verreisen.

Unterwegs gerne bequem und sorgenfrei
Die Europäer unterscheiden sich nicht nur darin, wie häufig sie in den Urlaub fahren. Auch die Reise selbst gestalten sie je nach Land unterschiedlich. Insgesamt bevorzugt die Generation 50+ komfortable Aufenthalte im Hotel (61 %). Auf Platz zwei und drei folgen der familiäre Urlaub bei Freunden (48 %) und der in der gemieteten Ferienwohnung (22 %). Frankreichs 50- bis 75-Jährige stechen durch ihr Faible für das Campen hervor: 17 Prozent geben an, in den vergangenen beiden Jahren einen Campingplatz besucht zu haben. Das sind doppelt so viele wie im europäischen Durchschnitt. Italiener bevorzugen privat vermietete Ferienhäuser und Gästezimmer auf dem Land, während es Portugiesen eher in die eigene Ferienimmobilie zieht. 67 Prozent der Deutschen bevorzugen eine Hotelübernachtung. Damit liegen sie über dem europäischen Durchschnitt von 61 Prozent.

Share Economy? Für die Urlaubsunterkunft nur zögerlich genutzt
Die Möglichkeit, privat vermietete Zimmer zu beziehen, ist auch bei der Generation 50+ angekommen. 37 Prozent bewerten diese Option positiv, und 25 Prozent können sich vorstellen, mithilfe eines solchen Angebots einen individuellen Urlaub zu verbringen. Selbst ausprobiert haben es allerdings erst drei Prozent. Die Jüngeren sind abenteuerlustiger. Von ihnen haben immerhin neun Prozent bereits in einer privat vermieteten Wohnung übernachtet.

Fokus auf die Silver Economy

Rational und gut informiert
Die 50- bis 75-Jährigen neigen nicht zu Spontankäufen. Sie konsumieren sehr bewusst und recherchieren vor größeren Anschaffungen häufig im Internet: Drei von vier (74 %) informieren sich vor dem geplanten Einkauf online. 61 Prozent nutzen Preisvergleichs-Tools, und 55 Prozent vertrauen auf die Produktbewertungen anderer Verbraucher. Vor allem Tschechen, Polen und Briten gehen gut informiert ins Geschäft. Die Deutschen vertrauen noch mehr der persönlichen Beratung eines Verkäufers oder der Meinung von Familienmitgliedern und Freunden. Vor Ort entscheiden die Älteren pragmatisch und rational. 83 Prozent vergleichen im Geschäft alternative Produkte. Dabei sind ihnen vor allem Preis, Qualität und Funktionen wichtig. „Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert“, weiß auch Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an.“

Fürsorgliche Generation 50+
Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt (32 %) lebt mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Mehrgenerationenhaus weitverbreitet. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell – 63 Prozent von ihnen bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Wenn Werbung, dann emotional
Auf die Werbung von Marken achtet die Generation 50+ deutlich weniger als ihre Nachkommen (43 % vs. 56 %). Besonders Franzosen (28 %) und Briten (30 %), aber auch die Deutschen (39 %) interessieren sich selten für Werbespots. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein sollen. Um aufzufallen, muss die Werbung Emotionen (61 %) und Werte der Marke (46 %) vermitteln. Für 57 Prozent der Deutschen über 50 ist Humor ebenfalls ein großes Kriterium. Die Jüngeren legen zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik (30 %).

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Über die Studie:
Das Konsumverhalten der Generation 50+ wird zu einem wichtigen Konsummotor: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Wo kauft sie ein, und welche Konsummuster liegen im Trend? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus.
Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Computer IT Software

Generation 50+: Technologisch interessiert

(Studie) Konsumbarometer 2016 – Europa

Generation 50+: Technologisch interessiert

Deutsche Generation 50+ liegt mit ihrem Internet- und Fernsehkonsum im europäischen Spitzenfeld. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Digitale Geräte in allen Altersgruppen beliebt
– Best Ager sind begeisterte Internetnutzer
– Pragmatische Nutzung der Share Economy
– Generation 50+ konsumiert rational und familienbewusst

München, 30. August 2016: Digitale Unterhaltung steht weiterhin oben auf der Wunschliste der Europäer. Jeder Zweite (52 %) plant in den kommenden Monaten, ein Tablet, einen PC oder ein anderes technisches Gerät zu kaufen. Dies belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus der Studie stehen die Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Die Best Ager haben in den letzten Jahren bei der Digitalisierung aufgeholt. Sie interessieren sich wie die Jüngeren für neue Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics“, so Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Bei der Kaufentscheidung legen sie großen Wert auf Beratung.“

Freude an elektronischen Geräten
Die über 50-Jährigen sind seit Langem keine Technikneulinge mehr. Sie sind im Umgang mit Computer und Internet im geschäftlichen Alltag geübt und erwarten die neuesten technischen Geräte auch im privaten Gebrauch. Jeder Vierte möchte sich im laufenden Jahr ein neues Smartphone anschaffen. Knapp jeder Fünfte (18 %) plant, einen PC für zu Hause, einen modernen Flachbildschirm oder andere Unterhaltungselektronik zu kaufen. Auch die Verwendung von Tablets (16 %) ist sehr attraktiv und wird hauptsächlich genutzt, um im Internet zu surfen, Fotos anzusehen oder Bücher zu lesen. Die Deutschen sind im Vergleich etwas weniger technikbegeistert (36 %). Sie liegen leicht unter europäischem Durchschnitt (40 %).

Fachkundiger Rat gewünscht
Die Generation 50+ bleibt dem stationären Handel treu. 38 Prozent suchen im Fachmarkt nach Unterhaltungselektronik. Online-Seiten folgen danach auf Platz zwei, noch vor Geschäften in der Innenstadt und großen Einkaufszentren. Dabei führt jeder zweite Deutsche im Alter zwischen 50 und 75 den Wunsch nach fachkundigem Rat im Geschäft als Grund gegen den Kauf im Internet an (52 %). Noch wichtiger ist ihnen allerdings, die Produkte zu sehen und anfassen zu können (Deutschland: 62 %, Durchschnitt – Europa: 58 %).

Mit der Welt vernetzt – Fernsehen bleibt beliebt
Auch wenn die Generation 50+ lieber offline einkauft – insgesamt surft sie häufiger im Internet als die Jüngeren. Im europäischen Durchschnitt kommen die über 50-Jährigen auf 13h15 in der Woche, die unter 50-Jährigen auf eine Stunde weniger. Die über 50-Jährigen fühlen sich im Internet wohl und schätzen sich selbst als souveräne Nutzer ein. 84 Prozent der Deutschen sind regelmäßig online. Europaweit bezeichnet sich jeder Vierte von ihnen (23 %) als „sehr internetaffin“. Unter den Jüngeren stimmen 37 Prozent dieser Aussage zu.
Fernsehen ist noch beliebter. Mit wöchentlich 15h20 verbringt die Generation 50+ insgesamt viereinhalb Stunden mehr Zeit vor dem Fernseher als die Jüngeren. Eine wichtige Zielgruppe also, die nicht unterschätzt werden sollte.

Am Teilen interessiert
Der Share Economy stehen 61 Prozent positiv gegenüber. Knapp jeder Zweite (49 %) hat sich in der Vergangenheit Gegenstände geliehen, statt sie zu kaufen. Die Bereitschaft zu teilen ist am höchsten, wenn der Besitz keinen hohen emotionalen Wert hat. Werkzeuge stehen im Ranking an erster Stelle (Durchschnitt – Europa: 41 %, Deutschland: 40 %). Bei HiFi-Geräten (Durchschnitt – Europa: 13 %, Deutschland: 10 %) ist die Generation 50+ hingegen noch zögerlich.

Fokus auf die Silver Economy

Rational und gut informiert
Die 50- bis 75-Jährigen neigen nicht zu Spontankäufen. Sie konsumieren sehr bewusst und recherchieren vor größeren Anschaffungen häufig im Internet: Drei von vier (74 %) informieren sich vor dem geplanten Einkauf online. 61 Prozent nutzen Preisvergleichs-Tools, und 55 Prozent vertrauen auf die Produktbewertungen anderer Verbraucher. Vor allem Tschechen, Polen und Briten gehen gut informiert ins Geschäft. Die Deutschen vertrauen noch mehr der persönlichen Beratung eines Verkäufers oder der Meinung von Familienmitgliedern und Freunden. Vor Ort entscheiden die Älteren pragmatisch und rational. 83 Prozent vergleichen im Geschäft alternative Produkte. Dabei sind ihnen vor allem Preis, Qualität und Funktionen wichtig. „Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert“, weiß auch Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an.“

Fürsorgliche Generation 50+
Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt (32 %) lebt mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Mehrgenerationenhaus weitverbreitet. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell – 63 Prozent von ihnen bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Wenn Werbung, dann emotional
Auf die Werbung von Marken achtet die Generation 50+ deutlich weniger als ihre Nachkommen (43 % vs. 56 %). Besonders Franzosen (28 %) und Briten (30 %), aber auch die Deutschen (39 %) interessieren sich selten für Werbespots. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein sollen. Um aufzufallen, muss die Werbung Emotionen (61 %) und Werte der Marke (46 %) vermitteln. Für 57 Prozent der Deutschen über 50 ist Humor ebenfalls ein großes Kriterium. Die Jüngeren legen zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik (30 %).

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Über die Studie:
Das Konsumverhalten der Generation 50+ wird zu einem wichtigen Konsummotor: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Wo kauft sie ein, und welche Konsummuster liegen im Trend? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus.
Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Familie Kinder Zuhause

Generation 50+ modernisiert ihre Küche

Konsumbarometer 2016 – Europa

Generation 50+ modernisiert ihre Küche

Generation 50+ kauft Elektrohaushaltsgeräte vorzugsweise in Fachmärkten ein. (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Elektrohaushaltsgeräte in allen Altersgruppen beliebt
– Pragmatische Nutzung der Share Economy
– Generation 50+ konsumiert rational und familienbewusst

München, 30. August 2016: Bequemer, handlicher, schneller – moderne Küchengeräte erleichtern den Alltag erheblich. Deswegen will auch die Generation 50+ nicht auf die neuesten Elektrohaushaltsgeräte verzichten. Dies zeigt das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Haushaltsgeräte kauft die Generation 50+ hauptsächlich im Fachmarkt, denn der Wunsch nach professioneller Beratung ist nach wie vor groß“, so Harald Birr, Bereichsleiter Sales Retail der Commerz Finanz GmbH. „Allerdings beginnen die über 50-Jährigen damit, auch Küchen- und Kochgeräte mit anderen zu teilen. Die wachsende Share Economy nimmt somit zunehmend Einfluss auf die Hausgeräte-Branche.“

Elektronischer Küchenhelfer
Ob italienische Espressomaschine oder Smoothie-Maker – die Generation 50+ stattet ihre Küche gerne mit den neuesten Geräten aus. 35 Prozent der über 50-Jährigen planen, im laufenden Jahr Elektrohaushaltsgeräte zu kaufen. Nach Ausgaben für Reisen & Freizeit und digitalen Geräten sind sie auf Platz drei der Wunschliste. Über alle Altersklassen hinweg ist die Kaufabsicht um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bei den deutschen Best Agern sind es 29 Prozent, die einen neuen Kühlschrank oder ein Küchengerät kaufen möchten.

Fachkundiger Rat gewünscht
Der Wunsch nach persönlicher Beratung hält viele Ältere davon ab, online einzukaufen. Jeder zweite über 50-Jährige sucht im Fachmarkt nach Elektrohaushaltsgeräten. In Deutschland sind es sogar 65 Prozent. Zwei Drittel der Generation 50+ (65 %) kaufen offline, da sie das Produkt selbst sehen und anfassen möchten. Der fachkundige Rat von einem Verkäufer ist vor allem den deutschen über 50-Jährigen sehr wichtig (54 %). Außerdem geben europaweit 42 Prozent an, einfach gerne in Geschäfte zu gehen. Online-Seiten folgen im Beliebtheits-Ranking auf Platz zwei, noch vor Supermärkten und Einkaufszentren.

Am Teilen interessiert
Der Share Economy stehen 61 Prozent positiv gegenüber. Knapp jeder Zweite (49 %) hat sich in der Vergangenheit Gegenstände geliehen, statt sie zu kaufen. Die Bereitschaft zu teilen ist am höchsten, wenn der Besitz keinen hohen emotionalen Wert hat. Werkzeuge stehen im Ranking an erster Stelle (Durchschnitt – Europa: 41 %, Deutschland: 40 %). Bei der gemeinsamen Nutzung ihrer Küchenausstattung (Durchschnitt – Europa: 20 %, Deutschland: 16 %) steht die Generation 50+ noch am Anfang.

Fokus auf die Silver Economy

Rational und gut informiert
Die 50- bis 75-Jährigen neigen nicht zu Spontankäufen. Sie konsumieren sehr bewusst und recherchieren vor größeren Anschaffungen häufig im Internet: Drei von vier (74 %) informieren sich vor dem geplanten Einkauf online. 61 Prozent nutzen Preisvergleichs-Tools, und 55 Prozent vertrauen auf die Produktbewertungen anderer Verbraucher. Vor allem Tschechen, Polen und Briten gehen gut informiert ins Geschäft. Die Deutschen vertrauen noch mehr der persönlichen Beratung eines Verkäufers oder der Meinung von Familienmitgliedern und Freunden. Vor Ort entscheiden die Älteren pragmatisch und rational. 83 Prozent vergleichen im Geschäft alternative Produkte. Dabei sind ihnen vor allem Preis, Qualität und Funktionen wichtig. „Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert“, weiß auch Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an.“

Fürsorgliche Generation 50+
Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt (32 %) lebt mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Mehrgenerationenhaus weitverbreitet. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell – 63 Prozent von ihnen bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Wenn Werbung, dann emotional
Auf die Werbung von Marken achtet die Generation 50+ deutlich weniger als ihre Nachkommen (43 % vs. 56 %). Besonders Franzosen (28 %) und Briten (30 %), aber auch die Deutschen (39 %) interessieren sich selten für Werbespots. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein sollen. Um aufzufallen, muss die Werbung Emotionen (61 %) und Werte der Marke (46 %) vermitteln. Für 57 Prozent der Deutschen über 50 ist Humor ebenfalls ein großes Kriterium. Die Jüngeren legen zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik (30 %).

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Über die Studie:
Das Konsumverhalten der Generation 50+ wird zu einem wichtigen Konsummotor: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Wo kauft sie ein, und welche Konsummuster liegen im Trend? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus.
Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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Immobilien Bauen Garten

Generation 50+: Begeisterte Heimwerker

(Studie) Konsumbarometer 2016 – Europa

Generation 50+: Begeisterte Heimwerker

Die Verbraucher akzeptieren die Share Economy vor allem bei Werkzeugen, aber auch bei Fahrrädern und (Bildquelle: @Commerz Finanz GmbH)

– Deutsche im DIY-Fieber
– Pragmatische Nutzung der Share Economy
– Generation 50+ reagiert auf emotionale Werbung

München, 30. August 2016: „Wer rastet, der rostet“, lautet das Motto der aktiven Generation 50+. Ihre Freizeit verbringen die älteren Verbraucher gerne zu Hause. Dabei sitzen sie keineswegs auf dem Sofa fest, sondern gärtnern, renovieren, reparieren und dekorieren. Dies belegt das Konsumbarometer 2016 – Europa ( https://studien.commerzfinanz.com ), eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz GmbH. Im Fokus stehen Verbraucher zwischen 50 und 75 Jahren, die durch den demografischen Wandel einen stetig wachsenden Einfluss auf den Konsum in Europa ausüben. „Für die Baumarkt-Branche ist die Generation 50+ gleich doppelt relevant“, erklärt Gerd Hornbergs, Geschäftsführer der Commerz Finanz GmbH. „Zum einen verschönern die Best Ager gerne ihre eigenen vier Wände. Sie nehmen aber auch aktiv am Leben ihrer Kinder teil. So werden diese bei größeren Anschaffungen von mehr als der Hälfte der über 50-Jährigen unterstützt. Bei Ausgaben für die Unterkunft sind es 38 Prozent.“

Freude am Gestalten und Dekorieren
Die Deutschen sind begeisterte Heimwerker. Jeder zweite über 50-Jährige möchte im laufenden Jahr umbauen oder renovieren. Damit haben sie europaweit die größten Ambitionen, ihren Wohnraum selbst zu gestalten. Bei den Jüngeren sind es 45 Prozent. Konkrete Ausgaben im Bau- und Gartenmarkt planen 18 Prozent der Älteren sowie 26 Prozent der Jüngeren. Letztere bauen den eigenen Haushalt oft noch auf und möchten sich eine Grundausrüstung an Heimwerkergeräten zulegen. Generationsübergreifend planen im laufenden Jahr mehr deutsche Verbraucher zu renovieren als im Vorjahr (47 %, plus vier Prozentpunkte). Auch die Kaufabsichten für Heimwerker- oder Gartengeräte nehmen zu (22 %, plus zwei Prozentpunkte).
Die Kaufabsichten spiegeln sich auch in den Hobbys der 50- bis 75-Jährigen wider. Manuelle Tätigkeiten (Heimwerken, Gärtnern, Dekorieren, Nähen usw.) sind beliebt. Europaweit stehen sie bei jedem Dritten (35 %) mindestens einmal die Woche und jedem Fünften (18 %) sogar häufiger auf der Agenda. Bei den jüngeren Generationen betätigt sich nur jeder Vierte (25 %) mindestens einmal die Woche handwerklich.

Digital informieren, vor Ort konsumieren
Die über 50-Jährigen sind keine Spontankäufer. Sie recherchieren gründlich, bevor sie an die Kasse gehen. Europaweit nutzen 61 Prozent der Älteren Preisvergleich-Tools (Deutschland: 56 %). Jeder zweite Deutsche liest die Bewertungen anderer Verbraucher (50 %), um sich eine Meinung über die Produkte zu bilden. Vor Ort entscheiden die Älteren pragmatisch und rational. 83 Prozent vergleichen im Geschäft alternative Produkte. Dabei suchen sie vor allem nach Preis, Qualität und Funktionen aus. „Ältere sind kauferfahren, blicken auf drei, vier Jahrzehnte Konsumerfahrung zurück und entscheiden entsprechend reflektiert“, weiß auch Alexander Wild, Experte für Senioren-Marketing. „Dabei sind Produktbewertungen und Empfehlungen für sie ein wichtiges Kriterium. Unternehmen sprechen die Generation 50+ mit guter Ware zu einem fairen Preis und kompetenten Service an.“

Am Teilen interessiert
Für die Möglichkeiten der Share Economy ist die Generation 50+ grundsätzlich offen. 61 Prozent stehen ihr positiv gegenüber. Knapp jeder Zweite hat sich in der Vergangenheit bereits Gegenstände geliehen, statt sie zu kaufen. Der Blick in die einzelnen Produktkategorien zeigt: Die Bereitschaft zu teilen ist dann am höchsten, wenn der Besitz keinen hohen emotionalen Wert hat. Dementsprechend stehen Werkzeuge im Ranking an erster Stelle (Durchschnitt Europa: 41 %, Deutschland: 40 %). 62 Prozent der älteren Europäer würden Dienstleistungen mit anderen teilen. Schließlich bietet dies häufig auch die Gelegenheit zum Austausch und Fachsimpeln. So hilft beispielsweise der Rentner von nebenan beim Kinderzimmeraufbau und bringt neben seinen handwerklichen Fähigkeiten gleich das eigene Werkzeug mit.

Fokus auf die Silver Economy

Fürsorgliche Generation 50+
Die 50- bis 75-Jährigen stehen mitten im Familienleben. In fast jedem dritten Haushalt (32 %) lebt mindestens noch ein Kind, bei fünf Prozent noch ein Elternteil. Gerade in Süd- und Osteuropa ist das Mehrgenerationenhaus weitverbreitet. Die Generation 50+ kümmert sich auch um die Nachkommen, die bereits ausgezogen sind. 78 Prozent der Europäer unterstützen ihre Kinder finanziell – 63 Prozent von ihnen bei den laufenden Ausgaben und 56 Prozent bei größeren Anschaffungen.

Wenn Werbung, dann emotional
Auf die Werbung von Marken achtet die Generation 50+ deutlich weniger als ihre Nachkommen (43 % vs. 56 %). Besonders Franzosen (28 %) und Briten (30 %), aber auch die Deutschen (39 %) interessieren sich selten für Werbespots. Trotzdem haben sie genaue Vorstellungen, wie diese gestaltet sein sollen. Um aufzufallen, muss die Werbung Emotionen (61 %) und Werte der Marke (46 %) vermitteln. Für 57 Prozent der Deutschen über 50 ist Humor ebenfalls ein großes Kriterium. Die Jüngeren legen zudem viel Wert auf bekannte Hintergrundmusik (30 %).
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Über die Studie:
Das Konsumverhalten der Generation 50+ wird zu einem wichtigen Konsummotor: Rund ein Drittel der europäischen Verbraucher ist bereits zwischen 50 und 75 Jahren alt. Doch wie sieht der Alltag der Generation 50+ aus? Wo kauft sie ein, und welche Konsummuster liegen im Trend? Das Konsumbarometer 2016 – Europa rückt diese Fragen in den Fokus.
Die Studie wird von der Commerz Finanz GmbH herausgegeben und wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BIPE realisiert. Die Datenerhebung führte TNS-Sofres im November 2015 mithilfe einer internetbasierten Verbraucherbefragung durch. Als repräsentative Stichprobe wurden mehr als 10.500 Verbraucher aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn befragt.

Über die Commerz Finanz GmbH:
Die Commerz Finanz GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance S.A. und der Commerzbank AG. Im Unternehmensfokus steht die Vergabe von Konsumentenkrediten, insbesondere die Absatzfinanzierung im stationären Handel sowie im E-Commerce. Das Produktportfolio umfasst Ratenkredite, Kartenprodukte mit Verfügungsrahmen und endfällige Kredite. Vertriebspartner sind Handelsunternehmen jeder Größe, Banken und Versicherungen. Die Commerz Finanz GmbH vereint die langjährige Erfahrung und Tradition ihrer Anteilseigner mit Innovationskraft und Flexibilität.

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