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Invest in Future: „Vereinbarkeit“ in Zeiten der Digitalisierung

Invest in Future: "Vereinbarkeit" in Zeiten der Digitalisierung

(Bildquelle: Konzept-e/Fabry)

Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ möchte am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Personalverantwortliche begeistern – unter anderem für die Chancen, die digitale Technik für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise Pflege eröffnet. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter: www.invest-in-future.de

„Es ist eine Frage der Offenheit des Denkens“, sagt Ute Blindert. Die Kölner Unternehmensberaterin wird während des Kongresses „Invest in Future“ (26./27. September 2017 in Stuttgart) über die Chancen der Digitalisierung für die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familien- beziehungsweise Privatleben sprechen. Ihre Erfahrung: „Die Digitalisierung erzeugt in Wirtschaft und Gesellschaft im Moment ein Klima, das zwischen begeisterter Aufbruchstimmung und ängstlicher Schockstarre pendelt.“ Doch eine Vogel-Strauß-Politik hilft nicht. Unternehmen sollten bereit sein für Veränderung und sich mit dem Thema auseinandersetzen. Nur so entdecken sie neue Möglichkeiten – auch für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder Pflege.

Vereinbarkeit neu denken
Ute Blindert präsentiert am 26. September ab 14.00 Uhr digitale Vorreiter wie zum Beispiel ein Unternehmen aus der IT-Branche. Es organisierte seine Projekte und Prozesse neu. Jetzt gibt es für jedes Projekt zwei Verantwortliche und alle Abläufe sind in kleine Schritte zerlegt und werden minutiös dokumentiert. „Wird ein Kind krank und ein Vater oder eine Mutter übernimmt spontan Zuhause Pflegeaufgaben, können am Arbeitsplatz andere Teammitglieder problemlos einspringen. Denn es gibt immer eine verantwortliche Person, die greifbar ist, und auch der Projektstatus ist sofort transparent.“ Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die sich so organisiert haben, können Eltern zudem Führungspositionen mit reduzierter Arbeitszeit anbieten – eine großer Vorteil am Arbeitsmarkt.

Dezentrales Arbeiten – Möglichkeiten und Grenzen
Eine Zusammenarbeit übers Inter- oder Intranet eröffnet in vielen Branchen die Möglichkeit, räumlich und zeitlich flexibel zu arbeiten. „Dieser Trend birgt große Chancen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt Ute Blindert. Doch es gebe auch Risiken: Ein Home Office schütze zum Beispiel nicht vor überlangen Arbeitszeiten.

Digitale Assistenzsysteme entlasten pflegende Angehörige
Jennifer Zeilfelder vom FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe klärt am zweiten Kongresstag (27. September) während des Themen-Specials „Pflege & Beruf“ über digitale Unterstützungssysteme für ältere Menschen auf. „Es gibt zum Beispiel ein Gerät, das den Herd automatisch abschaltet, wenn er zu überhitzen droht oder längere Zeit keine Bewegung mehr stattgefunden hat“, sagt sie. Und die digitale Technik leiste bald noch mehr: „Wir arbeiten an Sensoren, die Aktivitäten in der Wohnung beziehungsweise deren Fehlen zuverlässig feststellen und gegebenenfalls den Notruf aktivieren. Außerdem gibt es sensorgesteuerte Lichtsysteme, die Gefahrenstellen besser sichtbar machen und so Unfällen vorbeugen.“

Unterstützung durch Information
Solche neuen Entwicklungen sind nicht nur für Betroffene hilfreich. Sie entlasten auch pflegende Angehörige. Aus diesem Grund sind sie für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber so spannend. Denn die Zahl ihrer mit Hilfe- und Pflegeaufgaben belasteten Beschäftigten steigt unweigerlich. „Wer diese Personen im Arbeitsleben halten möchte, sollte sie dabei unterstützen, die Herausforderungen ihrer Doppelbelastung zu bewältigen“, meint die Referentin. Indem Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über digitale Hilfesysteme informieren oder sogar deren Anschaffung und Einbau fördern, können sie wirkungsvoll dazu beitragen.

Weitere Rednerinnen und Redner
Neben Ute Blindert und Jennifer Zeilfelder referieren im Themenfeld Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise Pflege am 26. und 27. September in Stuttgart:
– Tamara Speer, Unternehmensgruppe Schwäbisch-Hall
– Robert Richter und Renate Echtermeyer, Work-Life-Management GmbH
– Sarah Ickert, GPI Consulting GmbH
– Peter Schmeiduch, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
– Dr. Kathrin Silber, Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
– Markus Traub, Sozialpädagoge und Pflegeberater
– Dr. Sigrun Fuchs, Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH
– Stefan Heimes, Das VerNetzwerk
– Annette Hoppe, Tellur GmbH

Der Themenstrang ist eingebettet in einen Kongress, der sich als Ideenwerkstatt versteht und Chancen für neue frühkindliche Lern- und vereinbarkeitsbewusste Arbeitswelten aufzeigen will. Das Invest-in-Future-Kongress-Motto 2017 lautet: „Gesellschaft 4.0 – Auswirkungen auf die Kita-Welt“.

Weitere Informationen zu „Invest in Future“, das komplette Programm sowie die Möglichkeit für eine Online-Anmeldung finden Interessierte unter: www.invest-in-future.de Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich ausschließlich für das Themen-Special „Pflege & Beruf“ am zweiten Kongresstag interessieren, gibt es einen Sondertarif. Noch Fragen? Projektkoordinatorin Nicole Lessig steht unter Telefon 0711-656960-35 zur Verfügung.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk rund 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

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Immobilien Bauen Garten

GfG informiert: Förderprogramme helfen den Traum vom Haus zu erfüllen

www.gfg24.de

Der Bau eines Eigenheims ist eine kostspielige Angelegenheit. Aber in der heutigen Zeit – mit geringen oder gar Negativzinsen auf Guthaben – ist es auch eine lohnende Investition mit bester Rendite. Darum ist es für Bauherren wichtig, sich neben günstigen Darlehenskonditionen bei der Hausbank auch über mögliche Förderprogramme zu informieren, die ihnen nicht nur helfen Geld zu sparen, sondern auch es sinnvoll anzulegen. Hier gibt es von Bund, Ländern und Kommunen unterschiedliche Förderprogramme.

Häuser, die beispielsweise die Grenzwerte der Energieeinsparverordnung (EnEV) einhalten oder sogar unterschreiten, können unter bestimmten Voraussetzungen besonders gefördert werden. Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) kann Bauherren für bestimmte Energiemodelle des Hauses Zuschüsse und zinsgünstige Kredite anbieten. Die GfG Hoch-Tief-Bau Gesellschaft weiß als einer der führenden Hersteller von Massivhäusern im Norden Deutschlands genau worauf es bei der Finanzierung des Eigenheims ankommt. In den vergangenen 25 Jahren hat der Hausbau-Spezialist zahlreiche Bauherren durch die Finanzierungs-, Planungs- und Bauprozesse mit Rat und Tat begleitet. Um jedem Bauherrn die optimale Finanzierung zu ermöglichen, stellt die GfG interessierten Bauherren einen Finanzierungs- und Fördermittelexperten zur Seite, der die aktuellen Fördermöglichkeiten kennt und den Bauherrn individuell berät. Auf diese Weise rückt der Traum vom eigenen Haus Stück für Stück näher.

Weitere Informationen zu Fördermöglichkeiten von Bauprojekten erhalten Interessenten bei der GfG Hoch-Tief-Bau GmbH & Co. KG, Lohekamp 4, 24558 Henstedt-Ulzburg, Telefon 040-524781400, per E-Mail an die Adresse info@gfg24.de oder im Internet auf www.gfg24.de

Unsere Firmenbeschreibung:

Von der Grundstücksplanung über die Finanzierung, die Planung und die Bauphase bis zur Schlüsselübergabe werden alle Bereiche des Hausbaus von der GfG abgedeckt.

Unsere Architekten und Ingenieure erarbeiten mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Vorstellungen im Bereich der Grundstücksplanung, der Gebäudearchitektur und des Platz-, Straßen- und Wegebaus Ihres Bauvorhabens. Ob postmodern oder der klassisch gediegene Landhausstil, die GfG erschließt Ihnen alle Wege.

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Invest in Future: Kitas der Zukunft gestalten

Invest in Future: Kitas der Zukunft gestalten

(Bildquelle: Konzept-e)

Am 26. und 27. September 2017 versammeln sich in Stuttgart Fachleute aus Städten und Gemeinden, von Bildungsträgern und Unternehmen sowie aus pädagogischer Forschung und Praxis zum Zukunftskongress für Bildung und Betreuung „Invest in Future“. Sie diskutieren Weichenstellungen für eine zukunftsfähige frühe Bildung und Betreuung in Deutschland. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter: www.invest-in-future.de

„Trends bilden eine geistes- und verhaltensprägende Macht, der sich nur die wenigsten entziehen können“, stellt der Zukunftsforscher Roger Spindler während des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung „Invest in Future“ Ende September 2017 in Stuttgart klar. Trotzdem seien Bildungs- und Betreuungsdebatten vielfach an den Anforderungen der Vergangenheit ausgerichtet, kritisiert er. „Invest in Future“ macht das anders: Unter dem Motto „Gesellschaft 4.0. – Auswirkungen auf die Kita-Welt“ blicken über 30 Referentinnen und Referenten in die Zukunft und leiten Ideen für die Gestaltung künftiger Bildungswelten ab.

Wandel der Geschlechterrollen

Die Politologin und ehemalige Leipziger Stadtkämmerin Dr. Cornelia Heintze benennt Trends, die für die Kindertagesbetreuung besonders bedeutsam sind. „Der Wandel der Geschlechterrollen wird sich fortsetzen“, prophezeit sie zum Beispiel. „Frauen sind zunehmend besser ausgebildet als Männer. In der Arbeitswelt möchten sie die Früchte ihrer Bildung ernten und nicht als Mütter über Jahre beruflich ganz oder teilweise aussteigen müssen.“ Der daraus resultierende Wunsch junger Mütter nach einer egalitären Aufgabenverteilung in der Familie und nach einem schnellen beruflichen Wiedereinstieg macht sich bereits deutlich bemerkbar.

Steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen

„Wir verzeichnen einen steten Anstieg der Nachfrage nach früher Kinderbetreuung“, sagt Mirja Kinnunen vom Jugendamt der Stadt Karlsruhe. Nur vier Jahre nach dem Start des Rechtsanspruchs auf Betreuung für Kinder ab ihrem ersten Geburtstag, habe sich die Haltung von Müttern und Vätern deutlich verändert. „Inzwischen sind viele Eltern überzeugt von der guten Förderung ein- oder zweijähriger Kinder in einer Krippe oder Kita. Früher dagegen sahen die meisten eine außerfamiliäre Betreuung in diesem Alter kritisch.“

Entwicklung der pädagogischen Qualität

Kinder kommen daher in immer jüngeren Jahren in die Kita und verbringen dort oft den Großteil ihrer täglichen wachen Zeit. „Das bedeutet: Träger übernehmen eine wachsende Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern. Wir müssen daher einen besonderen Fokus auf die Qualitätsentwicklung in den Einrichtungen legen“, sagt Kinnunen. Um Länder und Kommunen dabei zu unterstützen, plant der Bund ein Qualitätsentwicklungsgesetz. Detlef Diskowski, ehemaliger Referatsleiter im Jugendministerium in Brandenburg, sowie Matthias Ritter-Engel vom AWO Bundesverband diskutieren beim Kongress „Invest in Future“ mögliche positive Effekte, weisen aber auch auf Risiken hin. Denn je nach Bundesland und je nach Kommune wichen die Bedingungen stark voneinander ab. Ein Gesetz könne dem nur schwer gerecht werden.

Mit freien Trägern Kita-Ausbau beschleunigen

Die Qualität steigern und gleichzeitig die Zahl der Plätze ausbauen – vor dieser doppelten Herausforderung stehen viele Kommunen: „Unser Amt für Stadtentwicklung prognostiziert ein erhebliches Bevölkerungswachstum bis 2035“, berichtet Kinnunen. „Wir müssen unser Betreuungsangebot daher fortlaufend weiter ausbauen. Dafür setzen wir auf die Zusammenarbeit mit zahlreichen freien Trägern. Sie erhöhen die Angebotsvielfalt und verleihen dem Ausbau Schwung.“

Neue Ideen für veränderte Zeiten

Waltraud Weegmann vom VPK – Verband privater Träger der freien Kinder-, Jugend- und Sozialhilfe thematisiert Hürden beim Ausbau. „Unter anderem ist der Fachkräftemangel ein großes Problem. Erzieherinnen und Erzieher sind auf dem Arbeitsmarkt kaum zu bekommen“, sagt sie. Zur Lösung könne die Qualifizierung von Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern beitragen. Außerdem sei die Integration von Sport-, Musik- und Freizeitangeboten von Vereinen in den Kita-Alltag eine spannende Option. „Immer mehr Kinderverbringen immer mehr Zeit in Kitas.Einrichtungen, die eine qualitativ hochwertige Arbeit leisten wollen, sollten diesen verändertenBedingungenRechnung tragen und den Kindern nebenBildung und Betreuung auch Privatheit undUnbeobachtetsein bieten. Kurz: Kinder sollten Raum zum Streunen und Träumen finden. Dazu müssen wir vorhandene Strukturen und Vorgehensweisen in Frage stellen und neuen Ideen eine Chance geben“, meint Weegmann. Solche Ansätze vorzustellen und zu diskutieren, sei Zweck des Kongresses.

Weitere Informationen zu „Invest in Future“, das komplette Programm sowie die Möglichkeit für eine Online-Anmeldung finden Interessierte unter: www.invest-in-future.de Für Fragen steht Projektkoordinatorin Nicole Lessig unter Telefon 0711-656960-35 zur Verfügung.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk rund 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

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Soziale und ökonomische Entwicklung verändert die Kommunen

Seit einigen Jahren befindet sich Deutschland in einer spannenden, aber zugleich nicht einfachen Entwicklungsphase. Einerseits blüht die Wirtschaft, andererseits sind Teile der Bevölkerung von der positiven Entwicklung ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund richtet das im GRIN Verlag erschienene Buch „Deutschland verändert sich. Die soziale und ökonomische Entwicklung auf kommunaler Ebene“ den Blick auf die Situation in 21 deutschen Städten und Gemeinden.

Deutschland ist wirtschaftlich erfolgreich: Die Metropolen boomen, die Exporte profitieren vom günstigen Euro-Wechselkurs und auch der Ost-West-Angleichungsprozess kommt insgesamt voran. Gleichzeitig stehen die deutschen Kommunen infolge der sozialen und ökonomischen Entwicklung der letzten Jahre unter Druck. Demografischer Wandel, Fachkräftemangel und zuletzt auch die Flüchtlingskrise treffen die Städte und Gemeinden. Dabei sind es gerade sie, denen traditionell eine maßgebliche Rolle für die wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung zukommt.

Kommunen sind ein Antrieb der gesellschaftlichen Entwicklung

Vor diesem Hintergrund unternimmt die Studie „Deutschland verändert sich. Die soziale und ökonomische Entwicklung auf kommunaler Ebene“ den Versuch, durch eine vergleichende Betrachtung einige allgemeine Entwicklungstrends und -wege für Deutschland abzuleiten. Mithilfe einer Stichprobe aus den rund 3000 größten deutschen Kommunen werden dabei neue Erkenntnisse in den Bereichen Demografie, Ökonomie, Soziales und Finanzen gewonnen. 21 Städte und Gemeinden, davon 13 in Ost- und 8 in Westdeutschland, sind Teil der untersuchten Stichprobe.

Neben zufällig selektierten Kommunen wurden bewusst Städte und Gemeinden im südöstlichen Umfeld von Berlin für die Untersuchung ausgewählt, um den Aspekt der Ost-West-Angleichung genauer zu betrachten. Dabei gelingt es der Studie, die Situation und Entwicklung dieser Kommunen einem überregionalen und stichprobenartig sogar einem deutschlandweiten Vergleich zu unterziehen.

Über den Autor

Uwe Malich ist seit 2002 Bürgermeister einer kleinen, aber ökonomisch wichtigen Stadt im Umfeld von Berlin. Zuvor war er als Wirtschaftshistoriker an einer Berliner Hochschule tätig. In seinem Buch „Deutschland verändert sich. Die soziale und ökonomische Entwicklung auf kommunaler Ebene“ hat er mit einer statistisch orientieren Stichprobenuntersuchung die demographische, ökonomische, soziale und teilweise auch die finanzielle Entwicklung der deutschen Kommunen nachgezeichnet.

Das Buch ist im Juli 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-668-47819-0 ).

Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/369700/
Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

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BDIP fordert Gründung einer Bundesanstalt für IT und Digitalisierung

Erfolgreicher Austausch zum Portalverbund und Onlinezugangsgesetz beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP)

BDIP fordert Gründung einer Bundesanstalt für IT und Digitalisierung

(NL/6865569099) Fazit des Expertenforums des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) im Roten Rathaus in Berlin: Es braucht eine Art kommunale „Bundesanstalt für IT und Digitalisierung als nationale Koordinierungsstelle für die eGovernment-Aktivitäten.

Berlin 14.07.2017 [NM140717BP]. Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) diskutierten Experten aus Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden und Wirtschaft im Roten Rathaus in Berlin, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG), dem Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen, hatte der Bund Anfang Juni per Grundgesetzänderung die Weichen gestellt, um einen einheitlichen Zugang zu digitalen Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung aufzubauen.
Innerhalb der kommenden 5 Jahre sollen alle relevanten Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen online über den so genannten Portalverbund, ein einheitliches Bürgerportal, erreichbar sein. Die Betreiber von Stadtportalen und kommunalen Onlinediensten sehen mit dieser Vereinheitlichung regionale, an spezifische Bedürfnisse angepasste Angebote gefährdet.
Zentrales Thema beim 23. Expertenforum des BDIP war deshalb die Frage, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale stellen müssen.

Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden des BDIP, Henning Sklorz, vom Stadtportal bremen.de referierte die Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Senatsverwaltung, Sabine Smentek zum Stand des eGovernment in Berlin und verwies vor allem auf die in letzter Zeit errungenen Erfolge, wie die Service-App, den einheitlichen Ansprechpartner oder die Online-Terminvereinbarung. Der IT Planungsrat (IT-PLR), in dem Frau Smentek Mitglied ist, habe sich als ein gutes Gremium zur Erörterung der IT in Deutschland erwiesen und sei vor allem derzeit beim Onlinezugangserleichterungsgesetz besonders wichtig. Denn hier müssen sich Bund, Länder und Kommunen bezüglich der Operationalisierung ernsthaft ins Benehmen setzen. Die über sechs Millionen Zugriffe auf das Berliner Stadtportal sah die Staatssekretärin nicht in Gefahr. Berlin.de werde nach wie vor für die Bürgerinnen und Bürger der wichtigste Einstieg zu Berliner Verwaltungsdienstleistungen bleiben. Den Portalverbund schätzte Frau Smentek daher pragmatisch ein und sieht in dem Single-Sign-on einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu mehr Services für Bürger und Unternehmen aber auch eine Erleichterung der Administrationsarbeit für die Beschäftigten in der Verwaltung selbst.

Für die kommunalen Spitzenverbände sprachen Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie Frau Dr. Ariane Berger vom deutschen Landkreistag (DLT). Franz-Reinhard Habbel stellte den einheitlichen Portalverbund als wichtiges Instrument für das Überwinden föderaler Grenzen dar und als wichtigen Schritt für die Digitalisierung in Deutschland. Deutschland sei beim E-Government noch immer ein Entwicklungsland, zitierte er Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Festhalten an der eigenen Homepage sei mittelfristig überflüssig, so Habbels These. Chatbots besäßen das Potential, den Portalverbund überflüssig zu machen. Er kritisierte, dass die Verwaltung nicht genügend darauf abstelle, die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer in den Fokus zu nehmen. Hier sei ein Kulturwandel zwingend erforderlich. Dass die Bundesregierung die Umstellungskosten auf den Portalverbund in Milliardenhöhe tragen werde, sei dagegen eine große Chance.

Zurückhaltend erfolgte die Einschätzung von Frau Dr. Ariane Berger, die die Position des Deutschen Landkreistag darstellte. Der im Onlinezugangsverbesserungsgesetz enthaltene Begriff der IT Komponenten berge viel Raum für Gestaltungsfreiheit. Daher sei es sehr wichtig, diesen Raum im Benehmen mit allen Instanzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu gestalten. Die Kommunen dürften dabei im Rahmen des einheitlichen Portalverbunds nicht zum Backoffice der Bundesverwaltung werden, sondern seien als Partner auf Augenhöhe zu betrachten. Gerade, da die Kommunen die Hoheit über die Fachverfahren haben, müssten diese frühzeitig eingebunden werden, um Innovationen voranzutreiben. Die Nutzer werden nach Einschätzung von Frau Dr. Berger auch in Zukunft nach ihren Anliegen googeln, daher sei es für sie eher zweitrangig, welche Verwaltungsinstanz letztlich Anbieter des Bürgerservices sei. Trotzdem hätten der Portalverbund bzw. die damit verbundenen Prozesse in der Tat das Potential, wirkliche Erneuerer der Verwaltung zu sein.

Die zwischengeschalteten Diskussionsforen wurden von den BDIP-Vorstandsmitgliedern George Wyrwoll und Rainer Appelt moderiert. Im Austausch der Teilnehmer des Expertenforums mit den Referenten wurde vielfach angemerkt, dass einheitliche Bundesstandards nicht mit der Verwaltungskultur und den organisatorischen Prozessen in den Kommunen kollidieren dürften. Zudem wurden Monopolstrukturen befürchtet, die sich als Hemmnis für bürgernahe Innovation erweisen könnten. Begrüßt wurde dagegen ein fairer Wettbewerb um die besten Fachverfahren und Lösungen.

Ernst Bürger, stellvertretender Abteilungsleiter für Verwaltungsmodernisierung im Bundesministerium des Inneren, erwartet, dass der so genannte Portalverbund die größte Digitalisierungswelle im Bereich der Verwaltungskooperation auslösen werde. In seiner Präsentation mit dem Titel Der Portalverbund macht Deutschland zukunftssicher unterstrich Bürger, dass der Portalverbund technisch nicht etwas total Neues sei, und auch nicht als Zentralisierungsbemühen des Bundes gesehen werden dürfe. Der Portalverbund sei vielmehr ein Partnerschaftsverbund. Mit nur drei Klicks sollen die Bürgerinnen und Bürger einen Einstieg in Verwaltungsleistungen erhalten. Dazu werde der Bund im Spätsommer 2017 bereits Dienstleistungen des Bundes in einem Serviceportal anbieten. Es gelte, Deutschland in fünf Jahren im europäischen Vergleich digital auch im Bereich der Verwaltung nach vorne zu bringen. Dass die kommunalen Spitzenverbände im IT-Planungsrat bislang ohne direkte Stimme vertreten seien, sollte geändert werden. Der Portalverbund sei nicht als Zentralisierungsvorhaben oder Marktverdrängungssystem der Fachverfahren konzipiert, so Bürger. Der IT-Planungsrat werde einen Kriterienkatalog der Interoperabilität für Fachverfahren erstellen, so dass etablierte und gute Fachverfahren auch in Zukunft weiter genutzt werden können.

Der BDIP fordert in diesem Zusammenhang eine kommunale Bundesanstalt für IT und Digitalisierung als nationale Koordinierungsstelle für die eGovernment-Aktivitäten. Die einzelnen Agenden von Bund, Ländern und Kommunen müssten besser verzahnt werden, so das Fazit des BDIP. So sei beispielsweise das Elterngeld-Projekt nicht in den Portalverbund eingebunden und unterstütze auch keine Servicekonten. Damit würden aus einem einheitlichen Portalverbund wieder Insellösungen, warnt der BDIP.

Einen Blick in die kommunale Anwendungspraxis ermöglichten Dietmar Weichler von der Stadt Halle (Saale) und Frau Elke Brendgen vom IT-Dienstleister IT Consult, einer 100%igen Tochter der Stadtwerke Halle, die die Strategie hinter dem Serviceportal der Stadt Halle vorstellten. Nach einem Vergleich verschiedener Modelle und Ansätze entscheid man sich in Halle für eine so genannte Datendrehscheibe als favorisierte Lösung. Problemlos ließen sich beispielsweise verschiedene Komponenten für ePayment und Authentifizierung einbinden. Dagegen verlaufe die Realisierung des Servicekontos aufwändiger. Hierzu sind globale Zertifikate erforderlich, um Daten auslesen und bearbeiten zu können. Bemängelt wurde in diesem Zusammengang, dass die eID Funktion des neuen Personalausweises weiterhin von viel zu wenigen Bürgern freigeschaltet sei, was die Identifikation bei Servicekonten und Verwaltungsdienstleistungen erschwere.

Frank Jorga, von der FJD AG, stellte als Formularsoftwareanbieter das FIM Projekt in Niedersachsen vor. FIM war bis zum 31. Dezember 2016 ein Steuerungsprojekt des IT-Planungsrates (IT-PLR), das u.a. durch das Bundesministerium des Innern geleitet wurde und ist seit dem 1. Januar 2017 nun eine eigene Anwendung des IT-Planungsrates. Die FJD unterstützt das Projekt FIM „Föderales Informationsmanagement in Niedersachsen mit dem Ziel, einheitliche Informationen zu Verwaltungsverfahren und -leistungen über alle Verwaltungsebenen hinweg zu schaffen und beispielsweise den Leistungskatalog (LeiKa) der öffentlichen Verwaltung verschiedenen Akteuren gleichberechtigt zugänglich zu machen. Das sei nicht zuvörderst eine Technikdebatte, so Jorga, sondern eine Frage der Gestaltung moderner Arbeitsprozesse.

Hieran knüpfte auch Carsten Brumme, Leiter des Kompetenzteams für das Projekt „i-Kfz“ Brandenburg vom Straßenverkehrsamt des Landkreis Dahme-Spreewald an. Mit i-Kfz soll eine zentrale internetbasierte Fahrzeugzulassung in Brandenburg realisiert werden. Bislang werde mit der Außerbetriebsetzung von KFZ nur eine kleine Gruppe erreicht, da die Bürger statistisch gesehen nur alle 5 Jahre zur Zulassungsstelle kommen. Allerdings sei auch i-Kfz ein konsequenter Schritt, Fachverfahren zu digitalisieren. In Zukunft werde es für die Bürgerinnen und Bürger ganz normal sein, auch diese Verwaltungsvorgänge online erledigen zu können, so Brumme.

Aus Sicht des BDIP zeigte sich auch in den Beiträgen beim Expertenforum wieder sehr eindrucksvoll, dass einige Kommunen bei der Digitalisierung von Bürgerservices in bestimmten Fachbereichen schon sehr erfolgreich sind. Dabei gelte es, die Vielfalt von Angeboten zu bewahren. Erfolgreiche Best-Practices müssten besser als bisher ausgetauscht werden, damit sie auch anderswo realisiert werden können. Die Digitalisierung könne die Divergenzen zwischen Metropolen und dem ländlichen Räumen verringern. Dieses Zukunftspotential müsse aus Sicht des BDIP konsequent genutzt werden.
Mit seinem Kaminabend-Veranstaltungsformat plant der BDIP im November daher noch einmal thematisch an den Portalverbund anzuknüpfen [NM140717BP].

Weitere Informationen zum BDIP und seinen Veranstaltungen sind über die Webseite des Verbands abrufbar: http://www.bdip.de

Information über den BDIP Bundesverband Deutscher Internet-Portale e.V.:
Der Bundesverband Deutscher Internetportale e.V. (BDIP) ist die Interessenvertretung und Plattform für den Erfahrungsaustausch öffentlicher deutscher Internetportale. Mitglieder sind die Betreiber öffentlicher Internetportale (Behörden und Kommunen), sowie die privatwirtschaftlichen Dienstleister in diesem Sektor.

Vorstandsmitglieder: Henning Sklorz (1. Vorsitzender), Rainer Appelt (2. Vorsitzender), Robert Schaddach (Schatzmeister), George Wyrwoll (Öffentlichkeitsarbeit), Dirk Knäpper, Detlef Sander und Dr. Michael Faltis

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Brehmstrasse 40
30173 Hannover
0511-16843-039
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BDIP fordert Gründung einer Bundesanstalt für IT und Digitalisierung

Erfolgreicher Austausch zum Portalverbund und Onlinezugangsgesetz beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP)

BDIP fordert Gründung einer Bundesanstalt für IT und Digitalisierung

BDIP Gruppenbild 23. Expertenforum 2017 Bundesverband Deutscher Internetportale e.V.

Berlin 14.07.2017 [GT140717XIP]. Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) diskutierten Experten aus Bund, Ländern, Kommunen, Verbänden und Wirtschaft im Roten Rathaus in Berlin, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Mit dem Onlinezugangsgesetz (OZG), dem Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen, hatte der Bund Anfang Juni per Grundgesetzänderung die Weichen gestellt, um einen einheitlichen Zugang zu digitalen Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung aufzubauen.
Innerhalb der kommenden 5 Jahre sollen alle relevanten Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen online über den so genannten Portalverbund, ein einheitliches Bürgerportal, erreichbar sein. Die Betreiber von Stadtportalen und kommunalen Onlinediensten sehen mit dieser Vereinheitlichung regionale, an spezifische Bedürfnisse angepasste Angebote gefährdet.
Zentrales Thema beim 23. Expertenforum des BDIP war deshalb die Frage, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale stellen müssen.

Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden des BDIP, Henning Sklorz, vom Stadtportal bremen.de referierte die Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Senatsverwaltung, Sabine Smentek zum Stand des eGovernment in Berlin und verwies vor allem auf die in letzter Zeit errungenen Erfolge, wie die Service-App, den einheitlichen Ansprechpartner oder die Online-Terminvereinbarung. Der IT Planungsrat (IT-PLR), in dem Frau Smentek Mitglied ist, habe sich als ein gutes Gremium zur Erörterung der IT in Deutschland erwiesen und sei vor allem derzeit beim Onlinezugangserleichterungsgesetz besonders wichtig. Denn hier müssen sich Bund, Länder und Kommunen bezüglich der Operationalisierung ernsthaft ins Benehmen setzen. Die über sechs Millionen Zugriffe auf das Berliner Stadtportal sah die Staatssekretärin nicht in Gefahr. Berlin.de werde nach wie vor für die Bürgerinnen und Bürger der wichtigste Einstieg zu Berliner Verwaltungsdienstleistungen bleiben. Den Portalverbund schätzte Frau Smentek daher pragmatisch ein und sieht in dem Single-Sign-on einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu mehr Services für Bürger und Unternehmen aber auch eine Erleichterung der Administrationsarbeit für die Beschäftigten in der Verwaltung selbst.

Für die kommunalen Spitzenverbände sprachen Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie Frau Dr. Ariane Berger vom deutschen Landkreistag (DLT). Franz-Reinhard Habbel stellte den einheitlichen Portalverbund als wichtiges Instrument für das Überwinden föderaler Grenzen dar und als wichtigen Schritt für die Digitalisierung in Deutschland. Deutschland sei beim E-Government noch immer ein Entwicklungsland, zitierte er Bundeskanzlerin Angela Merkel. Das Festhalten an der eigenen Homepage sei mittelfristig überflüssig, so Habbels These. „Chatbots“ besäßen das Potential, den Portalverbund überflüssig zu machen. Er kritisierte, dass die Verwaltung nicht genügend darauf abstelle, die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer in den Fokus zu nehmen. Hier sei ein Kulturwandel zwingend erforderlich. Dass die Bundesregierung die Umstellungskosten auf den Portalverbund in Milliardenhöhe tragen werde, sei dagegen eine große Chance.

Zurückhaltend erfolgte die Einschätzung von Frau Dr. Ariane Berger, die die Position des Deutschen Landkreistag darstellte. Der im Onlinezugangsverbesserungsgesetz enthaltene Begriff der „IT Komponenten“ berge viel Raum für Gestaltungsfreiheit. Daher sei es sehr wichtig, diesen Raum im Benehmen mit allen Instanzen zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu gestalten. Die Kommunen dürften dabei im Rahmen des einheitlichen Portalverbunds nicht zum Backoffice der Bundesverwaltung werden, sondern seien als Partner auf Augenhöhe zu betrachten. Gerade, da die Kommunen die Hoheit über die Fachverfahren haben, müssten diese frühzeitig eingebunden werden, um Innovationen voranzutreiben. Die Nutzer werden nach Einschätzung von Frau Dr. Berger auch in Zukunft nach ihren Anliegen googeln, daher sei es für sie eher zweitrangig, welche Verwaltungsinstanz letztlich Anbieter des Bürgerservices sei. Trotzdem hätten der Portalverbund bzw. die damit verbundenen Prozesse in der Tat das Potential, wirkliche Erneuerer der Verwaltung zu sein.

Die zwischengeschalteten Diskussionsforen wurden von den BDIP-Vorstandsmitgliedern George Wyrwoll und Rainer Appelt moderiert. Im Austausch der Teilnehmer des Expertenforums mit den Referenten wurde vielfach angemerkt, dass einheitliche Bundesstandards nicht mit der Verwaltungskultur und den organisatorischen Prozessen in den Kommunen kollidieren dürften. Zudem wurden Monopolstrukturen befürchtet, die sich als Hemmnis für bürgernahe Innovation erweisen könnten. Begrüßt wurde dagegen ein fairer Wettbewerb um die besten Fachverfahren und Lösungen.

Ernst Bürger, stellvertretender Abteilungsleiter für Verwaltungsmodernisierung im Bundesministerium des Inneren, erwartet, dass der so genannte Portalverbund die größte Digitalisierungswelle im Bereich der Verwaltungskooperation auslösen werde. In seiner Präsentation mit dem Titel „Der Portalverbund macht Deutschland zukunftssicher“ unterstrich Bürger, dass der Portalverbund technisch nicht etwas total Neues sei, und auch nicht als Zentralisierungsbemühen des Bundes gesehen werden dürfe. Der Portalverbund sei vielmehr ein Partnerschaftsverbund. Mit nur drei Klicks sollen die Bürgerinnen und Bürger einen Einstieg in Verwaltungsleistungen erhalten. Dazu werde der Bund im Spätsommer 2017 bereits Dienstleistungen des Bundes in einem Serviceportal anbieten. Es gelte, Deutschland in fünf Jahren im europäischen Vergleich digital auch im Bereich der Verwaltung nach vorne zu bringen. Dass die kommunalen Spitzenverbände im IT-Planungsrat bislang ohne direkte Stimme vertreten seien, sollte geändert werden. Der Portalverbund sei nicht als Zentralisierungsvorhaben oder Marktverdrängungssystem der Fachverfahren konzipiert, so Bürger. Der IT-Planungsrat werde einen Kriterienkatalog der Interoperabilität für Fachverfahren erstellen, so dass etablierte und gute Fachverfahren auch in Zukunft weiter genutzt werden können.

Der BDIP fordert in diesem Zusammenhang eine „kommunale Bundesanstalt für IT und Digitalisierung“ als nationale Koordinierungsstelle für die eGovernment-Aktivitäten. Die einzelnen Agenden von Bund, Ländern und Kommunen müssten besser verzahnt werden, so das Fazit des BDIP. So sei beispielsweise das Elterngeld-Projekt nicht in den Portalverbund eingebunden und unterstütze auch keine Servicekonten. Damit würden aus einem einheitlichen Portalverbund wieder Insellösungen, warnt der BDIP.

Einen Blick in die kommunale Anwendungspraxis ermöglichten Dietmar Weichler von der Stadt Halle (Saale) und Frau Elke Brendgen vom IT-Dienstleister IT Consult, einer 100%igen Tochter der Stadtwerke Halle, die die Strategie hinter dem Serviceportal der Stadt Halle vorstellten. Nach einem Vergleich verschiedener Modelle und Ansätze entscheid man sich in Halle für eine so genannte Datendrehscheibe als favorisierte Lösung. Problemlos ließen sich beispielsweise verschiedene Komponenten für ePayment und Authentifizierung einbinden. Dagegen verlaufe die Realisierung des Servicekontos aufwändiger. Hierzu sind globale Zertifikate erforderlich, um Daten auslesen und bearbeiten zu können. Bemängelt wurde in diesem Zusammengang, dass die eID Funktion des neuen Personalausweises weiterhin von viel zu wenigen Bürgern freigeschaltet sei, was die Identifikation bei Servicekonten und Verwaltungsdienstleistungen erschwere.

Frank Jorga, von der FJD AG, stellte als Formularsoftwareanbieter das FIM Projekt in Niedersachsen vor. FIM war bis zum 31. Dezember 2016 ein Steuerungsprojekt des IT-Planungsrates (IT-PLR), das u.a. durch das Bundesministerium des Innern geleitet wurde und ist seit dem 1. Januar 2017 nun eine eigene Anwendung des IT-Planungsrates. Die FJD unterstützt das Projekt FIM „Föderales Informationsmanagement“ in Niedersachsen mit dem Ziel, einheitliche Informationen zu Verwaltungsverfahren und -leistungen über alle Verwaltungsebenen hinweg zu schaffen und beispielsweise den Leistungskatalog (LeiKa) der öffentlichen Verwaltung verschiedenen Akteuren gleichberechtigt zugänglich zu machen. Das sei nicht zuvörderst eine Technikdebatte, so Jorga, sondern eine Frage der Gestaltung moderner Arbeitsprozesse.

Hieran knüpfte auch Carsten Brumme, Leiter des Kompetenzteams für das Projekt „i-Kfz“ Brandenburg vom Straßenverkehrsamt des Landkreis Dahme-Spreewald an. Mit i-Kfz soll eine zentrale internetbasierte Fahrzeugzulassung in Brandenburg realisiert werden. Bislang werde mit der Außerbetriebsetzung von KFZ nur eine kleine Gruppe erreicht, da die Bürger statistisch gesehen nur alle 5 Jahre zur Zulassungsstelle kommen. Allerdings sei auch i-Kfz ein konsequenter Schritt, Fachverfahren zu digitalisieren. In Zukunft werde es für die Bürgerinnen und Bürger ganz normal sein, auch diese Verwaltungsvorgänge online erledigen zu können, so Brumme.

Aus Sicht des BDIP zeigte sich auch in den Beiträgen beim Expertenforum wieder sehr eindrucksvoll, dass einige Kommunen bei der Digitalisierung von Bürgerservices in bestimmten Fachbereichen schon sehr erfolgreich sind. Dabei gelte es, die Vielfalt von Angeboten zu bewahren. Erfolgreiche Best-Practices müssten besser als bisher ausgetauscht werden, damit sie auch anderswo realisiert werden können. Die Digitalisierung könne die Divergenzen zwischen Metropolen und dem ländlichen Räumen verringern. Dieses Zukunftspotential müsse aus Sicht des BDIP konsequent genutzt werden.
Mit seinem Kaminabend-Veranstaltungsformat plant der BDIP im November daher noch einmal thematisch an den Portalverbund anzuknüpfen [GT140717XIP].

Weitere Informationen zum BDIP und seinen Veranstaltungen sind über die Webseite des Verbands abrufbar: http://www.bdip.de

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Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin

Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin diskutieren Experten aus Bund, Ländern und Kommunen, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von St&a

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin

(NL/8714938883) Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin diskutieren Experten aus Bund, Ländern und Kommunen, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Berlin, 12.06.2017 [IP120617NM]. Am 26.06.2017 von 10:00-17:00 Uhr veranstaltet der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) im Roten Rathaus in Berlin das 23. Expertenforum. Mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen diskutiert der BDIP, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Digitalisierung, Digital Government und Verwaltungsmodernisierung sind in den letzten Jahren zu einem Top-Thema avanciert: Das zeigt aktuell auch der Digital-Gipfel der Bundesregierung oder der Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Doch während die staatlichen Initiativen vollmundig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie bessere Verwaltungsprozesse versprechen, stellt sich für kommunale Angebote oftmals die Frage, wie sich gegenüber staatlichen Angeboten infrastrukturelle Nachteile ausgleichen lassen. Dabei besteht unbestritten nirgendwo eine stärkere Nähe zum Bürger, als in den lokalen Informationsangeboten der Kommunen.

Aus diesem Grund wird der Plan der Bundesregierung, einen einheitlichen, verbindlichen, bundesweiten Portalverbund zu schaffen, in den Kommunen auch besonders skeptisch verfolgt: Was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland verbessern soll, bedroht nämlich vielleicht die kommunale Identität. Verschwimmt dann alles im Einheitsbrei? Haben die regionalen, an spezifische Bedürfnisse angepassten kommunalen Onlineportale von Städten und Gemeinden noch eine Zukunft?

Mit namhaften Gästen diskutiert der Bundesverband Deutscher Internetportale die aktuellen Entwicklungen. Unter anderem mit Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Senatsverwaltung, Ingo Engelhardt, Leiter IT-Strategie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ernst Bürger, stv. Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Bundesministerium des Inneren (BMI), Dr. Kay Ruge vom Deutschen Landkreistag (DLT) und Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte und Gemeindebund (DStGB).

Das 23. Expertenforum des BDIP arbeitet dabei heraus, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale genau stellen müssen. Neben wichtigen Hintergrundinformationen zu politischen Standpunkten zeigen Praxisbeispiele zudem, welche Strategien einzelne Stadtportale verfolgen und welche Lerneffekte sich für eigene Handlungsstrategien ableiten lassen. Damit bietet das Expertenforum des BDIP zudem eine wertvolle Orientierung, wo Städte und Gemeinden jetzt investieren müssen und was vom Bund zu erwarten ist.

Weitere Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung am 26.06.2017 direkt über die Webseite des Verbands: http://www.bdip.de/expertenforum-2017-der-einheitliche-portalverbund-fuer-buergerservices

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Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale thematisiert Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

BDIP-Forum mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen am 26.06.217 im Roten Rathaus in Berlin

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale thematisiert Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

(NL/7572798050) Beim Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 26.06.2017 im Roten Rathaus in Berlin diskutieren Experten aus Bund, Ländern und Kommunen, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Am 26.06.2017 von 10:00-17:00 Uhr veranstaltet der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) im Roten Rathaus in Berlin das 23. Expertenforum. Mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen diskutiert der BDIP, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Digitalisierung, Digital Government und Verwaltungsmodernisierung sind in den letzten Jahren zu einem Top-Thema avanciert: Das zeigt aktuell auch der Digital-Gipfel der Bundesregierung oder der Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Doch während die staatlichen Initiativen vollmundig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie bessere Verwaltungsprozesse versprechen, stellt sich für kommunale Angebote oftmals die Frage, wie sich gegenüber staatlichen Angeboten infrastrukturelle Nachteile ausgleichen lassen. Dabei besteht unbestritten nirgendwo eine stärkere Nähe zum Bürger, als in den lokalen Informationsangeboten der Kommunen.

Aus diesem Grund wird der Plan der Bundesregierung, einen einheitlichen, verbindlichen, bundesweiten Portalverbund zu schaffen, in den Kommunen auch besonders skeptisch verfolgt: Was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland verbessern soll, bedroht nämlich vielleicht die kommunale Identität. Verschwimmt dann alles im Einheitsbrei? Haben die regionalen, an spezifische Bedürfnisse angepassten kommunalen Onlineportale von Städten und Gemeinden noch eine Zukunft?

Mit namhaften Gästen diskutiert der Bundesverband Deutscher Internetportale die aktuellen Entwicklungen. Unter anderem mit Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik in der Berliner Senatsverwaltung, Ingo Engelhardt, Leiter IT-Strategie bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ernst Bürger, stv. Leiter der Abteilung Verwaltungsmodernisierung im Bundesministerium des Inneren (BMI), Dr. Kay Ruge vom Deutschen Landkreistag (DLT) und Franz-Reinhard Habbel vom Deutschen Städte und Gemeindebund (DStGB).

Das 23. Expertenforum des BDIP arbeitet dabei heraus, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale genau stellen müssen. Neben wichtigen Hintergrundinformationen zu politischen Standpunkten zeigen Praxisbeispiele zudem, welche Strategien einzelne Stadtportale verfolgen und welche Lerneffekte sich für eigene Handlungsstrategien ableiten lassen. Damit bietet das Expertenforum des BDIP zudem eine wertvolle Orientierung, wo Städte und Gemeinden jetzt investieren müssen und was vom Bund zu erwarten ist [IP130617NM].

Weitere Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung am 26.06.2017 direkt über die Webseite des Verbands: http://www.bdip.de/expertenforum-2017-der-einheitliche-portalverbund-fuer-buergerservices

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Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale thematisiert Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

BDIP-Forum mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen am 26.06.217 im Roten Rathaus in Berlin

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale thematisiert Digitalisierung von Verwaltungsleistungen

Expertenforum des BDIP, Bundesverband Deutscher Internetportale, am 26.06.2017 in Berlin

Am 26.06.2017 von 10:00-17:00 Uhr veranstaltet der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) im Roten Rathaus in Berlin das 23. Expertenforum. Mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen diskutiert der BDIP, was die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen für die Onlineportale von Städten und Gemeinden bedeutet.

Digitalisierung, Digital Government und Verwaltungsmodernisierung sind in den letzten Jahren zu einem Top-Thema avanciert: Das zeigt aktuell auch der Digital-Gipfel der Bundesregierung oder der Zukunftskongress Staat & Verwaltung. Doch während die staatlichen Initiativen vollmundig mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung sowie bessere Verwaltungsprozesse versprechen, stellt sich für kommunale Angebote oftmals die Frage, wie sich gegenüber staatlichen Angeboten infrastrukturelle Nachteile ausgleichen lassen. Dabei besteht unbestritten nirgendwo eine stärkere Nähe zum Bürger, als in den lokalen Informationsangeboten der Kommunen.

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Das 23. Expertenforum des BDIP arbeitet dabei heraus, welchen Herausforderungen sich die kommunalen Portale genau stellen müssen. Neben wichtigen Hintergrundinformationen zu politischen Standpunkten zeigen Praxisbeispiele zudem, welche Strategien einzelne Stadtportale verfolgen und welche Lerneffekte sich für eigene Handlungsstrategien ableiten lassen. Damit bietet das Expertenforum des BDIP zudem eine wertvolle Orientierung, wo Städte und Gemeinden jetzt investieren müssen und was vom Bund zu erwarten ist [IP130617GT].

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Auto Verkehr Logistik

Effiziente Nutzung nicht öffentlich gewidmeter Flächen

Park & Control GmbH optimiert Parkräume

Stuttgart, 26.04.2017 – Innerstädtischer Parkraum ist ein knappes Gut. Gleichzeitig wird in vielen Kommunen das Potenzial nicht öffentlich gewidmeter Flächen bisher noch nicht voll ausgeschöpft: Etwa bei brachliegenden oder nur sporadisch genutzten Flächen. Zudem dürfen Parkverstöße auf nicht öffentlich gewidmeten Flächen nicht vom Ordnungsamt geahndet werden.

Einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des innerstätischen Parkraummangels leistet eine Nutzung dieser Flächen im Rahmen einer Public-Private-Partnership zwischen Kommunen und der Park & Control GmbH. Im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit bietet Park&Control Kommunen die Möglichkeit, das Parkraum-Management noch effizienter zu gestalten. Ziel einer solchen Partnerschaft ist, die angespannte Situation in den Innenstädten aufgrund fehlenden Parkraumes deutlich zu verbessern und die Auslastung bereits bestehenden Parkraums zu optimieren.

Optimierungspotenzial erkennen und nutzen

Die Park & Control GmbH installiert und betreibt etwa Parkscheinautomaten, vertreibt und verwaltet Dauerparkkarten und kontrolliert den Parkraum durch eigenes Personal. Dabei fallen für die öffentliche Hand keine Zusatzkosten an. Stattdessen können zusätzliche Erträge generiert werden. Folglich profitieren sowohl Städte und Gemeinden als auch Parkplatznutzer: Die Partnerschaft unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre gemeinwohlorientierten Ziele umzusetzen.

Rechtmäßige Nutzung der Parkflächen

Im Zuge der Überwachung durch Mitarbeiter von Park & Control über die rechtmäßige Nutzung der Parkflächen stellen diese gegebenenfalls Vertragsstrafen aus. Eine gut sichtbare Beschilderung mit einer klaren Darstellung der Parkierungsregeln erleichtert den Parknutzern das Parken. Die rechtliche Grundlage hierfür bilden die sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Das Verfahren ist rechtlich geprüft und hat sich über die Jahre bewährt.

Die Park & Control GmbH überwacht die Einhaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf unbeschrankten Parkplätzen im Auftrag von privaten Immobilieneigentümern. Das Unternehmen ist ein eigenständiges Mitglied der APCOA PARKING Group, dem führenden europäischen Parkraum-Manager. Über 45 Jahre Erfahrung, Know-How aus 12 europäischen Ländern zeichnen den Konzern aus. Die APCOA Group bewirtschaftet über 1,4 Millionen Einzelstellplätze an rund 8.700 Standorten.

Kontakt
Park & Control PAC GmbH
Tilman Kube
Flughafenstr. 34
70624 Stuttgart-Airport
+49 711-94791-913
plewinski@pb3c.com
http://www.park-control.de