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Invest in Future: Vereinbarkeit 2.0 – ein bekanntes Thema erhält neue Dimensionen

Invest in Future: Vereinbarkeit 2.0 - ein bekanntes Thema erhält neue Dimensionen
Andy Keel spricht auf dem Kongress Invest in Future über einen Trend: Teilzeitarbeit für Männer. (Bildquelle: Andy Keel)

Der jährliche Zukunftskongress für Bildung und Betreuung “Invest in Future” ist Plattform für den Austausch unter Fachleute aus Personalabteilungen, aus Kommunen, von Bildungsträgern sowie aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis. Eines der Themenfelder 2015: Vereinbarkeit 2.0. Unter anderem referiert Andy Keel, Unternehmer, Teilzeit-Vater und Initiator der Bewegung “Teilzeitkarriere” aus der Schweiz.

Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsste neu gedacht werden, erklären unlängst Fachleute der Unternehmensberatung Roland Berger Strategy Consultants, denn neue gesellschaftliche Trends verlangten nach neuen betrieblichen Antworten. Zwei solcher Trend-Themen greift der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung “Invest in Future” auf, der am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart stattfindet: den Wandel in den Lebensentwürfen von Vätern sowie die zunehmende Zahl von Beschäftigten, die neben dem Job für die Betreuung hilfe- bzw. pflegebedürftiger Angehöriger zuständig sind.

“In meinem Betrieb arbeiten alle in Teilzeit”
“Invest in Future”-Referent Andy Keel, Unternehmer aus der Schweiz, sagt: “Teilzeitarbeit muss zur Selbstverständlichkeit werden – auch für Männer”. Wie das geht, zeigt er in seinem Produktionsbetrieb für moderne Betonküchen. Dort beschäftigt er 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alle arbeiten in Teilzeit – Andy Keel, der zehn Tage im Monat zu Hause für die Kinder zuständig ist, inklusive. “Das funktioniert problemlos”, berichtet er. “Die Vorteile dieses Modells sind größer als seine Nachteile.” Wissenschaftliche Studien geben ihm Recht: Teilzeitkräfte sind sehr viel effektiver tätig und deutlich seltener krank. Die Rendite unterm Strich: acht Prozent. Dafür nehme er organisatorischen Mehraufwand und Herausforderungen bei den Übergaben in Kauf, berichtet Andy Keel.

Väter reduzieren ihre Arbeitszeit – ein Megatrend
Eine Großbank für deren weltweites Cost Controlling Andy Keel früher verantwortlich war, hat das Nachsehen. Dort konnte er zwar eine Reduzierung seiner Arbeitszeit durchdrücken, akzeptiert war diese Arbeitsform jedoch nicht. Nach der Geburt seines Sohnes stieg er daher beruflich aus und war ein Jahr lang Hausmann. Seit 2008 wirbt Andy Keel bei anderen Männern sowie bei Unternehmen für mehr Mut zur Teilzeit – auch in Führungspositionen. “Das ist mein Herzensthema”, sagt der Unternehmer. Er rief die Teilzeitkarriere-Bewegung ins Leben, die eine Werbe-Kampagne startete, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber berät und Teilzeitjob-Portale in der Schweiz, in Deutschland und Österreich betreibt. Die Aktivitäten zeigen bereits Wirkung: Seit 2012 stieg die Zahl der Teilzeitmänner in der Schweiz um gut vier Prozent. “Männer – besonders Väter – in Teilzeit: Das ist ein Megatrend. Unternehmen, die gute Leute gewinnen und halten möchten, sollten ihn berücksichtigen”, rät Andy Keel.

Beruf und Pflege: Ein Thema aus der “Grauzone” holen
Teilzeitangebote kommen nicht nur engagierten Vätern entgegen, sondern auch der steigenden Zahl der Beschäftigten, die Verantwortung für hilfebedürftige Angehörige übernehmen. Über häusliche Pflegeaufgaben werde im beruflichen Umfeld jedoch nicht oder kaum gesprochen. Das sei ein Thema in der “Grauzone”, sagt “Invest in Future”-Referentin Christiane Flüter-Hoffmann vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und empfiehlt Wege für einen offenen Umgang damit. Weitere Vortragende beschäftigen sich mit betrieblichen Konzepten und Maßnahmen für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. HR-Verantwortliche aus Unternehmen berichten über ihre Praxiserfahrungen.

Themenforen
Der bekannte Philosoph und Buchautor Prof. Dr. Richard David Precht eröffnet den Kongress mit dem Vortrag “Beteiligung vs. Egoismus – Werte, Moral und bürgerliches Engagement”. Außerdem stehen Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zu folgenden Themenfeldern auf dem Programm: “Wertevielfalt und Wertekonsens”, “Gründergeist”, “MINT”, “Medienpädagogik” und “Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung”. Auf einer Begleitmesse stellen sich Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung vor. Die element-i-Bildungsstiftung verleiht während einer festlichen Abendveranstaltung am ersten Kongresstag den Kita-Innovationspreis KitaStar, den sie 2015 zum Thema “Kita forscht!” auslobte.

Neue Tarife für 2015
Veranstalter des Kongresses sind die Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, die element-i-Bildungsstiftung, der Kind e.V. Dachverband sowie die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS). Die Ausrichter weisen darauf hin, dass die Preise für die Teilnahme am Kongress 2015 reduziert wurden. Studierende, Personen aus gemeinnützigen Organisationen, aus eingetragenen Vereinen, Stiftungen, Kommunen und Städten erhalten zusätzliche Vergünstigungen.

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Invest in Future – Zukunftskongress für Bildung und Betreuung

Thema 2015: „Jetzt vernetzen: Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Weil die Zukunft alle angeht!“

Invest in Future - Zukunftskongress für Bildung und Betreuung
(Bildquelle: Konzept-e)

Im Stuttgarter Haus der Wirtschaft findet am 19. und 20. Oktober 2015 der Kongress Invest in Future statt. In diesem Jahr referieren unter anderem der Philosoph und Bestsellerautor Prof. Dr. Richard David Precht, der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Stefan Sell sowie ARD-“Kopfball”-Moderatorin Dr. Ulrike Brandt-Bohne.

Eine Gesellschaft kann noch so reich an Ressourcen sein – wenn diese Ressourcen nicht sinnvoll miteinander vernetzt sind, können sie ihre volle Wirkung nicht entfalten. Jeder ist gefragt, denn Beteiligung ist wichtiger denn je. Sich austauschen, voneinander lernen und sich gemeinsam weiterentwickeln – das macht ein gutes Netzwerk aus. Mit dem Zukunftskongress “Invest in Future” bekommt Stuttgart zum 12. Mal ein wichtiges Forum für Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Pädagogik zur Diskussion zentraler Fragestellungen aus den Bereichen Bildung und Betreuung sowie weiterer gesellschaftlicher Zukunftsthemen.

Foren, Workshops und Podiumsdiskussionen für jede Zielgruppe
Die beiden Kongresstage sind gefüllt mit impulsgebenden Vorträgen und Workshops zu Themen wie “Beteiligung vs. Egoismus”, “Gründergeist”, “MINT”, “Medienpädagogik”, “Ein Leben mit Familie und Beruf” und “Fachkräftemangel in der Kinderbetreuung”. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit die für ihre Zielgruppe passenden Foren auszuwählen. VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft, von Trägern und Kommunen sowie PädagogInnen sind eingeladen, die Themen, die uns alle angehen, über die eigene Disziplin hinweg zu diskutieren.

Hochkarätige ReferentInnen mit spannenden Themen
Prof. Dr. Richard David Precht eröffnet den Kongress mit dem Vortrag “Beteiligung vs. Egoismus – Werte, Moral und bürgerliches Engagement”. In seinen Veröffentlichungen plädiert er für mehr bürgerschaftliches Engagement und für eine Transformation der Demokratie durch neue Formen der Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung. Doch wie bereiten wir unsere Kinder auf diese Aufgaben vor? In seinem Plenumsvortrag “Zukunft der Trägerlandschaft – Wettbewerb, Fachkräfte, Innovationen” wird Prof. Stefan Sell über aktuelle Entwicklungen im Umgang mit den fehlenden Fachkräften im Bereich der frühkindlichen Bildung sprechen. Dr. Ulrike Brandt-Bohne gibt nicht nur Tipps und Anregungen wie Kinder für Naturwissenschaft und Technik begeistert werden können, sie lädt auch ein, beim Podium “Je früher, desto besser …! Muss MINT schon in der Kita sein?” das Thema kontrovers zu diskutieren.

Rahmenprogramm

Begleitmesse
Firmen und Institutionen aus den Bereichen Bildung und Betreuung nutzen diese Plattform, um sich einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren und um neue KundInnen und PartnerInnen zu gewinnen. Mit einem Stand vertreten sind u.a. der Herder Verlag, die Alzheimer Gesellschaft BW sowie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

Verleihung des KitaStar “Kita forscht”
Auch in diesem Jahr verleiht die element-i-Bildungsstiftung im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung wieder den Pädagogik-Preis KitaStar. Das Ausschreibungsthema 2015 lautete “Kita forscht!” und die Auszeichnung geht an Einrichtungen, die einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf eine frühe naturwissenschaftliche Förderung legen. Mit der Vergabe des Preises möchte die Stiftung innovative Konzepte und Lösungsansätze für die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern zwischen null und zehn Jahren auszeichnen, ihre Umsetzung vorantreiben und zur Nachahmung der Best-Practice-Beispiele anregen.

Neue Tarife für 2015
In diesem Jahr ist die Teilnahme am Kongress deutlich günstiger als bislang. Studierende, Personen aus gemeinnützigen Organisationen, aus eingetragenen Vereinen, Stiftungen, Kommunen und Städten erhalten zusätzliche Vergünstigungen.

Weitere Infos und Online-Anmeldung auf www.invest-in-future.de.

Veranstalter
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
element-i-Bildungsstiftung
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Computer IT Software

Hamburg ist eCity 2015

E-Government-Strategie überzeugt unabhängige Expertenjury bei E-Government-Wettbewerb. Hamburg auf dem Weg zur digitalen Stadt.

Hamburg ist eCity 2015
Die Stadt Hamburg wurde mit cit intelliForm zur eCity 2015.

Dettingen/Teck, 24.07.2015 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokument-basierte Software, freut sich mit der Freien und Hansestadt Hamburg über die Auszeichnung als “eCity 2015″. Die Hamburger konnten mit ihrem Konzept “Strategie Digitale Stadt” beim 14. E-Government-Wettbewerb in der Kategorie für das “Beste digitale Gesamtangebot einer Kommune” überzeugen.

Bewertet wurden nach Angaben der Ausrichter, der Unternehmensberatung BearingPoint sowie dem Technologieanbieter Cisco, das “nutzbare digitale Gesamtangebot einer Kommune und dessen Akzeptanz bei Unternehmen und Bürgern”. Beworben hatten sich Kommunen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich und der Schweiz. Die eingereichten Unterlagen wurden zunächst von den Ausrichtern vorbereitet und anschließend von einer unabhängigen Jury geprüft, die sich aus Verwaltungs-, IT-, eGovernment-, eHealth- und eEducation-Experten zusammensetzt.

Die Jury zeigte sich besonders begeistert von der hervorragend durchdachten und umgesetzten Vorgehensweise zur Digitalisierung Hamburgs. Sie sah darin ein beeindruckendes Beispiel, wie die Chancen der Digitalisierung für ein zukunftsorientiertes urbanes Leben und Wirtschaften genutzt werden können.

Einen wichtigen Anteil an der erfolgreichen E-Government-Arbeit der Hansestadt haben die Online-Services der Stadt. Die Spezialisten für moderne Formularserver, die Softwareschmiede cit aus Dettingen, stellen mit ihrem Produkt cit intelliForm die Grundlage für viele E-Government-Angebote der Hamburger bereit. Vor Kurzem wurde das Antrags- und Fallmanagement der cit auf dem Internetportal hamburg.de in Betrieb genommen und nun Schritt für Schritt ausgebaut. Der Vorteil an der Lösung: steht das Grundgerüst der Anwendung einmal, können ohne großen Aufwand immer neue, weitere Verfahren integriert und produktiv geschaltet und das Online-Angebot somit rasch ausgebaut werden. Befreit von den technischen Herausforderungen, kann sich die Stadt ganz auf die fachliche und organisatorische Umsetzung ihrer E-Government-Strategie konzentrieren. Nutznießer sind am Ende die Bürger, die die Anwendungen intuitiv, medienbruchfrei und Endgeräte-unabhängig bedienen können, aber auch die Mitarbeiter in der Verwaltung, die von kürzeren Bearbeitungszeiten und einer geringeren Fehlerquote profitieren.

Der Direktor für politische Grundsatzfragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Jury-Mitglied Franz-Reinhard Habbel kommentiert den Hamburger Erfolg so: “Hamburg ist auf dem Weg zur digitalen Stadt. Eine umfassende Strategie führt alle Aktivitäten in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Das ist einmalig in Deutschland. Alle Maßnahmen in Politik und Verwaltung werden künftig am Grad der Digitalisierung gemessen.”

“Diese Auszeichnung zeigt erneut, dass die Hansestadt Hamburg für ihre E-Government-Strategie mit unserem Produkt cit intelliForm auf dem richtigen Weg ist”, sagt Klaus Wanner, Geschäftsführer bei cit. “Nur mit einer vollständigen und medienbruchfreien Antragstellung und Fallbearbeitung wird ein Angebot von den Nutzern auch angenommen und kann E-Government funktionieren. Wir freuen uns schon auf weitere spannende Projekte mit Hamburg.”

Der E-Government-Wettbewerb wurde in diesem Jahr bereits zum 14. Mal durchgeführt. BearingPoint und Cisco zeichnen damit die besten Digitalisierungsvorhaben in Verwaltung, im Bildungs- und Gesundheitswesen aus.

Die Lösungen im Bereich Formularmanagement, Fallmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen finden Sie hier:
http://www.cit.de/loesungen

Weitere News im Kontext von Formularmanagement, mobilen Anwendungen, E-Government oder Fall-Management finden Sie hier:
http://www.cit.de/presse

Über cit GmbH
Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von Online-Formularen mobilen Anwendungen, WebApps, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobile Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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cit überzeugt mit E-Government-Konzept

Berlin und Hamburg bei neuer McKinsey-Studie zum E-Government in Deutschland in der Spitzengruppe

cit überzeugt mit E-Government-Konzept
Berlin und Hamburg nutzen cit intelliForm und belegen Spitzenplätze beim McKinsey-Ranking.

Dettingen/Teck, 26.05.2015 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokument-basierte Software, freut sich über den Erfolg der Städte Berlin und Hamburg, die in einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung McKinsey mit ihrem E-Government-Angebot Spitzenplätze belegen.

Von den zehn für die Untersuchung “E-Government in Deutschland – Eine Bürgerperspektive” ausgewählten Städten landeten damit zwei Städte unter den Top drei, die cit intelliForm für die Umsetzung ihrer E-Government-Strategie nutzen.

Für die Studie hatte McKinsey im Herbst 2014 die Onlineservices von acht ausgewählten Groß- und zwei Mittelstädten anhand sechs typischer Ereignisse im Leben eines Bürgers untersucht, die eine Kontaktaufnahme mit unterschiedlichen Behörden erfordern (wie z.B. Geburt eines Kindes, Eheschließung oder Gründung eines Unternehmens). Die Abwicklung der verschiedenen Vorgänge wurde in administrative Teilschritte zerlegt, die sich nach Angaben von McKinsey grundsätzlich alle dazu eignen, sie online zu erledigen. Für jeden der einzelnen administrativen Teilschritte wurde geprüft, welche E-Service-Tiefe die Ämter erreichen. Dabei wurde unterschieden zwischen E-Information, also der Möglichkeit, sich online über die von der Institution angebotenen Dienstleistungen und die im Rahmen des Teilschritts benötigten Unterlagen zu informieren, E-Interaktion, der Möglichkeit, die Verwaltung beispielsweise über E-Mail oder Foren online zu erreichen und auf amtliche Formulare online zuzugreifen sowie E-Abwicklung, der Möglichkeit, einen Prozess zumindest teilweise online abzuwickeln, also die Formulare etwa über E-Mail oder Portale einzureichen und auch einen elektronischen Bescheid zu erhalten.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass das E-Government-Angebot in Deutschland noch immer lückenhaft und die Nutzerfreundlichkeit oftmals leider auch unzureichend ist.

Berlin und Hamburg, die beide Lösungen der cit nutzen, schließen im Vergleich zu den anderen Städten in der Untersuchung sehr gut ab. Besonders stark sind sie beim Thema E-Information, aber auch in den Bereichen E-Interaktion und E-Abwicklung bescheinigt ihnen die Studie im Vergleich zu den anderen Kommunen ein gutes Angebot.

Dass diese Städte im Ranking – gemeinsam mit Düsseldorf – die Spitzengruppe der besten Drei bilden, liegt unter anderem daran, dass bei den E-Government-Lösungen der cit schon immer besonderer Wert auf Tiefe und Durchgängigkeit der Verfahren gelegt wurde. Das Ziel ist stets eine fallabschließende Bearbeitung ohne Medienbrüche.

Konkret bedeutet das zum Beispiel den innovativen Einsatz moderner assistenten-gestützer Formulare, die den Benutzer auch durch komplexe Sachverhalte führen. Darüber hinaus wird den Bürgern die Möglichkeit gegeben, Unterlagen online einzureichen und sich durch digitale Authentifikationsverfahren wie eID online auszuweisen. Durch ein übergreifendes Antrags- und Fallmanagement können Abläufe verfahren-, aber auch ämterübergreifend abgebildet werden, ohne dass der Nutzer eine Plattform verlassen muss. Auch die Anbindung an verschiedenste Standards, wie beispielsweise E-Payment, gehört zum Lösungsportfolio der cit intelliForm-Familie, damit ein Vorgang tatsächlich medienbruchfrei abgeschlossen werden kann.

Positive Beispiele wie Hamburg oder Berlin zeigen, dass bei der Nutzung moderner E-Government-Plattformen die Hürden für tiefe und durchgängige E-Government-Lösungen einfach genommen werden können. Mit cit intelliForm können sich Kommunen, befreit von den technischen Herausforderungen, auf die fachliche und organisatorische Umsetzung einer breiten E-Government-Strategie konzentrieren. Existiert einmal das Grundgerüst in Form einer leistungsstarken E-Government-Plattform, lassen sich komfortabel immer weitere Fachverfahren integrieren und das Online-Angebot auf diese Weise rasch ausbauen. Davon profitieren die Bürger, die die Dienste jederzeit und von jedem Ort – selbstverständlich auch auf mobilen Endgeräten – nutzen können und sich über schnellere Bearbeitungszeiten freuen. Aber auch die Verwaltung kann durch eine verringerte Fehlerquote, eine Vermeidung der Postbearbeitung, reduzierten Publikumsverkehr, teilweise automatische Erteilung von Auskünften usw., ihre Effizienz steigern.

“Natürlich freuen wir uns darüber, dass es zwei der Städte, die wir mit unserem Produkt cit intelliForm im Bereich E-Government unterstützen, bei der McKinsey-Studie unter die Top 3 geschafft haben”, sagt Klaus Wanner, Geschäftsführer bei cit. “Überrascht hat uns dieses Ergebnis jedoch nicht. Schließlich sind unsere Lösungen auf vollständige und medienbruchfreie Antragsannahme und Fallbearbeitung optimiert. Bei der Entwicklung haben wir immer auch den Bürger im Blick. Nur wenn wir ihn mit einfachen und vollständigen Lösungen begeistern, kann E-Government funktionieren.”

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Über cit GmbH
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Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobile Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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Invest in Future: Zukunftsszenarien für Bildung und Betreuung in Deutschland

Invest in Future: Zukunftsszenarien für Bildung und Betreuung in Deutschland

Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen sei in vielen Bereichen eine Neuausrichtung der Bildungspolitik angezeigt, sagten Referentinnen und Referenten auf dem elften Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart. Gefordert ist ein System, dass individuelles, selbstbestimmtes Lernen fördert und es Kindern ermöglicht, Zutrauen in ihr Können und ihre Gestaltungsfähigkeit zu entwickeln.

Stuttgart – Während des elften Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future in Stuttgart skizierten Fachleute Trends und Perspektiven, die Orientierung für die Weiterentwicklung der Kita- und Schullandschaft in Deutschland bieten können. Zu der zweitägigen Kongress- und Messe-Veranstaltung der Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH, des KiND e.V. Dachverbands sowie der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS) waren rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik und Wirtschaft, von Kommunen und Trägern sowie aus der pädagogischen Praxis angereist.

“Es geht nicht um Moden, sondern um langfristige Entwicklungen”
“Megatrends entwickeln sich langsam über 30 bis 50 Jahre. Wir sitzen derweil wie die Frösche im Wasserglas und merken nicht, wie sich die Temperatur stetig erhöht”, sagte Volkswirtin Kirsten Brühl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx in ihrem Referat. Es sei wichtig, gesellschaftliche Trends wahrzunehmen und Stellung zu beziehen, betonte auch Trendbeobachter Matthias Haas. Nicht noch eine Stunde operativer Arbeit draufzupacken, sondern innezuhalten und wahrzunehmen, was sich “da draußen” tut, lautete daher sein Rat.

Arbeitswelt: Strukturen lösen sich auf
Denn unsere Gesellschaft hat sich bereits deutlich gewandelt und tut es weiter: Kirsten Brühl beschrieb Arbeitswelten, die sich in einem permanent unfertigen Zustand befinden. Ziele, Prozesse und Verantwortlichkeiten verändern sich fortlaufend, Strukturen lösen sich auf. Es entwickelt sich eine Ökonomie der Zusammenarbeit, in der Unternehmensgrenzen zunehmend verwischen. Halt und Orientierung gehen dadurch vielfach verloren. “Sicher zu werden im Umgang mit Unsicherheit heißt daher ein Lernziel für die Zukunft”, erklärte die Referentin. Sogenannte Meta-Fähigkeiten sind dafür wichtiger als Wissen. Gefragt sind zum Beispiel: Autonomie, Selbstverantwortung, emotionale Selbststeuerung, Beziehungskompetenz und Kooperationsfähigkeit.

“Möglichkeitssinn” und “Orientierungswissen” ausbilden
Gerhard de Haan, Professor für Zukunfts- und Bildungsforschung an der Freien Universität Berlin und Leiter des Institut Futur, plädierte dafür, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, Möglichkeitssinn und Orientierungswissen auszubilden. Dabei geht es um Fantasie, Imagination und Zukunftsideen. “Wissen heißt, etwas in Gang setzen können”, unterstrich der Experte. “Dazu müssen Menschen eine Selbstwirksamkeitserwartung entwickeln, die sie auch dann noch aufrecht erhalten, wenn sie scheitern. Statt “Ich kann das nicht, ich bin unbegabt” wäre ihre Haltung: “Wenn ich das Thema anders angehe, werde ich es schaffen”.”

Vision: Bildungslandschaften für selbstbestimmtes Lernen
Das Bildungssystem trage derzeit jedoch nachweislich nicht dazu bei, dass Kinder dieses Selbstwirksamkeitsdenken entwickelten. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Tatsache, dass bereits heute geschätzte 70 Prozent des Wissens und der Kompetenzen in informellen Zusammenhängen außerhalb der klassischen Bildungsinstitutionen erworben werden, machte sich Professor Gerhard de Haan für sogenannte Bildungslandschaften stark. Darunter versteht der Wissenschaftler ein System, in dem Lehrerinnen und Lehrer zu Lernberaterinnen und -beratern werden, die die Lernenden je nach individuellem Erkenntnisinteresse an die Orte und zu den Menschen schicken, von denen sie das lernen können, was sie wissen möchten. Bildung wird dadurch individueller, selbstbestimmter und bezieht die unterschiedlichsten Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft mit ein.

Durch Partizipation wird Selbstwirksamkeit erfahrbar
Wie innovative Kindertageseinrichtungen heute dazu beitragen, Kindern Selbstwirksamkeitserfahrungen zu ermöglichen, machten die drei Preisträger des KitaStar 2014 deutlich. Der von der element-i-Bildungsstiftung ausgelobte Preis ging an Kitas, die eine beispielgebende Praxis der Kinderbeteiligung etabliert und dafür entsprechende Strukturen wie zum Beispiel Kinderparlamente und Beschwerdeverfahren entwickelt haben. “Ob Kinderpartizipation gelingt, hängt von der Haltung der Erwachsenen ab. Sie müssen bereit sein, Macht zu teilen und Entscheidungen der Kita-Gremien auch dann zu akzeptieren, wenn sie eigenen Vorstellungen zuwider laufen”, betonten die Leiterinnen der während des Kongresses ausgezeichneten Kitas.

Gesellschaftliche Vielfalt in Kitas abbilden
Gesellschaftliche Vielfalt müsse sich stärker als bisher in Kitas abbilden, forderte Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der gastgebenden Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH: “Kinder verbringen heute sehr viel Zeit in Kindertageseinrichtungen. Dort sollen sie die Welt erfahren und begreifen können. Damit das gelingt, brauchen wir neben erfahrenen Pädagoginnen und Pädagogen auch andere Expertinnen und Experten, die ihr Wissen zum Beispiel aus Naturwissenschaft, Technik, Handwerk oder Kunst in die Kita tragen und Kinder mit der Begeisterung für ihre Themen anstecken. Das würde erheblich dazu beitragen, die Arbeit in Kindertagesstätten qualitativ weiterzuentwickeln. Unter welchen Voraussetzungen diese Kräfte als Kitafachkräfte anerkannt und bezuschusst werden können, müsste dringend geregelt werden.”

Kitas im Wettbewerb: Angebotsprofile schärfen
Kindertagesstätten stehen heute vor der Herausforderung, nicht nur für Erzieherinnen und Erzieher attraktiv zu sein, um deren Gunst sie auf einem in vielen Regionen leergefegten Arbeitsmarkt konkurrieren. Angesichts eines breiter werdenden Betreuungsangebots setzt zunehmend ein Wettbewerb um die Kinder und damit um deren Eltern ein. Einige der Referentinnen und Referenten forderten daher eine bessere Ausrichtung der Einrichtungen am Bedarf der Familien vor Ort und eine Spezialisierung auf bestimmte Angebotsschwerpunkte.

Eltern und Kita-Fachkräfte kommen aus unterschiedlichen “Welten”
Ein interessantes Licht auf die Herausforderungen und Risiken, die eine stärkere Zielgruppenorientierung von Kitas mit sich bringt, warf der Vortrag von Carsten Wippermann, Professor an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und Leiter des Delta-Instituts. Seit Jahrzehnten erforscht der Soziologe den Wandel in den Lebensstilen und Werten der Menschen und fasst solche mit ähnlicher Haltung und in vergleichbarer sozialer Lage in einer Gruppe, einem sogenannten Milieu, zusammen. Daraus entstand ein Gesellschaftsmodell für Deutschland mit derzeit neun Milieus, die noch einmal in Sub-Milieus aufgeteilt sind. Während viele Eltern mit jungen Kindern dem wachsenden Milieu der “Performer”, einer professionell orientierten Nachwuchselite, sowie der sich ausgegrenzt fühlenden Gruppe der “Benachteiligten” angehören, kämen Erzieherinnen und Erzieher zumeist aus der “Bürgerlichen Mitte”, gehörten zu den “Jungen Traditionsbewussten” oder dem Milieu der “Sozial-Ökologischen”. “Da prallen unterschiedliche Welten aufeinander”, erklärte der Referent. “Das erschwert gegenseitiges Verständnis und Kommunikation.” Vielfältiger zusammengesetzte Kitateams könnten helfen, diese Herausforderung zu meistern.

Zielgruppenausrichtung birgt Risiken
Der Referent sah außerdem eine stärkere Fokussierung der Kitas auf bestimmte Zielgruppen im regionalen Umfeld als sinnvoll an. Die Einrichtungen könnten sich dann besonders an deren Bedarfen ausrichten. Eine solche Ausrichtung berge jedoch auch ein Risiko: “Der bedenkliche Trend zu Kitas, die jeweils fast ausschließlich von einer bestimmten sozialen Gruppe besucht werden, verstärkt sich. Damit verlieren die Einrichtungen ihre Funktion als eine gegenseitiges Verständnis und sozialen Zusammenhalt fördernde Plattformen der Begegnung für Menschen aus unterschiedlichen Milieus.”

Themenfeld: Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege
Insgesamt bot der Kongress rund 60 Vorträge und Workshops, die sich neben strukturellen und pädagogischen Zukunftsfragen der Kinderbetreuung auch dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege widmeten. Die Situation von Berufstätigten, die nahestehende hilfebedürftige Menschen betreuen oder pflegen, sowie die Frage nach möglichen Unterstützungsleistungen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern tritt dabei immer stärker in den Fokus.

Beruf und Pflege: “Viele Betrieb trauen sich noch nicht ran”
“Gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sind zu einem harten Standortfaktor geworden”, sagte Christa Beermann, Demografiebeauftragte des Ennepe-Ruhr-Kreises, die das dortige Projekt “arbeiten – pflegen – leben” vorstellte. “Betriebe kennen jedoch vielfach die Möglichkeiten noch nicht, die sie in diesem Bereich haben und befürchten, dass die Maßnahmen aufwändig und teuer sind. Daher trauen sie sich vielfach nicht ran.” Dabei lassen sich wirkungsvolle Unterstützungsmaßnahmen auch bereits mit geringem Budget realisieren. Viele Angebote im Bereich der Arbeitszeit- und Arbeitsorganisationsflexibilisierung, die Unternehmen mit Blick auf Eltern geschaffen haben, lassen sich zum Beispiel auf die Zielgruppe der pflegenden Angehörigen übertragen. Auch die Weitergabe von Informationen zum Thema Pflege, die Durchführung von Infoveranstaltungen oder die Organisationen von Pflegenden-Netzwerken sind Maßnahmen mit denen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber betroffene Beschäftigte unterstützen können. “Wichtig ist, dass es eine Ansprechperson zu diesem Thema im Unternehmen gibt und dies bekannt ist”, erklärte Christa Beermann. “Wir erleben außerdem, dass Betriebsvereinbarungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege häufig ein wichtiges Signal setzen.”

Vertrauen aufzubauen braucht Zeit
Sowohl Christa Beermann als auch Medlin Mogar, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, die über ein Projekt zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege im Krankenhaus Witten berichtete, sagten, dass bei der Einführung entsprechender Maßnahmen ein langer Atem gefordert sei. Pflegende Beschäftigte müssen zunächst Vertrauen aufbauen, um sich im beruflichen Kontext zu dem Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu äußern. Vielfach befürchten sie Nachteile für ihre Karriereentwicklung, wenn diese private Belastung bekannt wird. Kongress-Teilnehmerin Sylvia Kern, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg, unterstrich, wie wichtig und entlastend es für betreuende und pflegende Angehörige ist, sich im Beruf mit diesem Thema nicht “verstecken” zu müssen. Unternehmen tun daher bereits viel, wenn sie Betreuungs- und Pflegeverantwortung aus der Tabuzone holen und im Betrieb zum Thema machen.

Invest in Future 2015
Der nächste Zukunftskongress für Bildung und Betreuung, zu dem die Veranstalterinnen und Veranstalter alle Interessierten herzlich einladen, findet am 19. und 20. Oktober 2015 wieder im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt.

Link:
Invest in Future: www.invest-in-future.de

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart statt.

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cit zeigt innovative Lösungen zum Anliegenmanagement auf Fachmesse Moderner Staat 2014

Mobile Anwendungen im E-Government komplettieren den cit-Messeauftritt neben dem großen Schwerpunktthema Anliegenmanagement. Interessierte Besucher erwarten viele Praxisbeispiele.

cit zeigt innovative Lösungen zum Anliegenmanagement auf Fachmesse Moderner Staat 2014

Dettingen/Teck, 30.10.2014 – Die cit GmbH ist auch in diesem Jahr auf der Fachmesse mit angeschlossenem Kongress “Moderner Staat” in Berlin vertreten. Der Spezialist für formular- und dokument-basierte Software wird in erster Linie neue Entwicklungen aus dem Bereich Anliegenmanagement präsentieren. Auf Basis von cit intelliForm Folders, der aktuellsten Erweiterung aus der erfolgreichen Produktfamilie cit intelliForm, ermöglicht die von cit entwickelte Lösung beispielsweise die Integration von Geodaten. Damit können Bürger direkt über ihr mobiles Endgerät an die Stadtverwaltung melden, wenn ihnen zum Beispiel eine Dreckecke an ihrem momentanen Standort auffällt und dazu gleich ein Foto des Ärgernisses mit hochladen.

Auch eine Navigation über die Karte ist möglich – so ist auf einen Blick ersichtlich, in welchen Gegenden es besonders hakt. Für die Nutzer in der Stadtverwaltung bietet die Anwendung Hinweise auf die Zuständigkeit durch die Art des gemeldeten Anliegens und der Adresse, verschiedene Aktionsmöglichkeiten sowie die Option Duplikate miteinander zu verknüpfen, wenn ein Anliegen mehrfach gemeldet wird. Der Einsatz moderner assistenten-gestützter Formulare im Anliegenmanagement gibt den Bürgern die Möglichkeit sich verstärkt in die Belange ihrer Stadt einzubringen und bringt gleichzeitig Effizienzgewinne für die Verwaltung.

“Mit unserer Lösung im Bereich Anliegenmanagement haben wir ein neues, spannendes Produkt auf dem Markt, das wir gern auf der Messe präsentieren”, erklärt Klaus Wanner, Geschäftsführer bei cit.

Ein weiteres wichtiges Thema bleibt für die cit der Bereich mobile Anwendungen im E-Government. Zahlreiche Praxisbeispiele demonstrieren den erfolgreichen Einsatz moderner Technologien, die Verwaltungsleistungen quasi in die Jackentaschen der Bürger bringen. Mit der Plattform cit intelliForm steht den Kunden ein leistungsstarker Baukasten für E-Government zur Verfügung, der zahlreiche Basisfunktionen aus dem öffentlichen Bereich bereits funktionsfertig mitbringt, Zu diesen Bausteinen gehören beispielsweise die Nutzung des elektronischen Personalausweises (eID) oder E-Payment, Unterstützung für Standards wie OSCI und Integrationen zu gängigen Komponenten und Verfahren wie Governikus, Zuständigkeitsfinder usw. Auch diese Funktionen werden auf der Fachmesse anhand konkreter Beispiele präsentiert.

Sie finden die cit GmbH auf der Fachmesse Moderner Staat vom 2. bis 3. Dezember 2014 im Estrel Convention Center in Berlin am Stand CH/D04. Für Terminvereinbarungen wenden Sie sich bitte an Frau Katrin Schubert, katrin.schubert@cit.de, Tel: 07021 950858-0.

Mehr Informationen zu den Lösungen im Bereich Anliegenmanagement, Formularmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen finden Sie hier:
http://www.cit.de/loesungen

Weitere News im Kontext von Formularmanagement, mobilen Anwendungen, E-Government oder Fall-Management finden Sie hier:
http://www.cit.de/presse

Über cit GmbH
Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von Online-Formularen mobilen Anwendungen, WebApps, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobile Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio finden Sie unter www.cit.de .

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cit erläutert Voraussetzungen für hohe Fallzahlen in E-Government-Anwendungen

Die Nutzung von E-Government-Angeboten in Deutschland ist noch immer ausbaufähig. In einem neuen Whitepaper erläutert cit die Hemmnisse bei der Nutzung, wie diese Hürden beseitigt werden können und wie eine erfolgreiche E-Government-Strategie aussieh

cit erläutert Voraussetzungen für hohe Fallzahlen in E-Government-Anwendungen
cit veröffentlicht Whitepaper zu hohen Fallzahlen im E-Government

Dettingen/Teck, 28.10.2014 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokument-basierte Software, veröffentlicht heute ein neues Whitepaper zum Thema hohe Fallzahlen in E-Government-Anwendungen.

Laut der Studie “eGovernment MONITOR 2014″, die im September vorgestellt wurde, ist die Nutzung von E-Government-Angeboten in Deutschland durchaus noch ausbaufähig. Während in Österreich 72 Prozent der Befragten Verwaltungsangelegenheiten online abwickeln und 61 Prozent in der Schweiz, sind es in Deutschland gerade einmal 45 Prozent. Dabei loben Befürworter von E-Government die Zeitersparnis, Bequemlichkeit und Verfügbarkeit der Lösungen.

Die Studie benennt auch die Gründe, die am häufigsten als Hindernis für eine intensivere Nutzung von E-Government-Anwendungen durch die Bürger genannt wurden.

Demnach scheitert die Nutzung von Online-Verwaltungsangeboten häufig bereits an der mangelnden Bekanntheit. 76 Prozent der Befragten geben an, die E-Government-Anwendungen nicht zu kennen.

Der vermeintliche mangelnde Datenschutz ist ebenfalls ein großes Hemmnis für viele Bürger, Anträge ihrer Kommune online auszufüllen und einzureichen.

Darüber hinaus stört die Befragten die mangelnde Durchgängkeit. Wenn Sie ein E-Government-Angebot nutzen, wollen sie den Vorgang auch vollständig online abwickeln, und nicht beispielsweise Anlagen zusätzlich per Post schicken oder eine Gebühr per Rechnung begleichen müssen.

Immerhin mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich durch die Komplexität der Angebote überfordert und erwartet sich besser durchschaubare Strukturen der Angebote und Hilfestellung durch die Behörden.

In dem Whitepaper geben die E-Government-Experten von cit Tipps, wie die genannten Hürden für die Nutzung von Online-Verwaltungsangeboten abgebaut und stattdessen hohe Fallzahlen in den Anwendungen erzielt werden können.

So wird beispielsweise erläutert, dass die verfügbaren Online-Verfahren an prominenter Stelle platziert und beworben werden müssen, um von den Bürgern gefunden und genutzt werden zu können. Es wird aufgezeigt, dass die von den Nutzern geforderte Sicherheit und niedrige Einstiegshürden, zum Beispiel mittels eines zentralen Bürgerkontos, vereinbart werden können.

Auch die Wichtigkeit der Durchgängigkeit des Verfahrens wird beleuchtet und die Vorteile von E-Payment aufgezeigt. Nur, wenn ein E-Government-Angebot von A bis Z online abgewickelt werden kann, ist es für die Nutzer wirklich attraktiv.

Die Experten von cit machen deutlich, wie optisch ansprechende und technisch moderne assistenten-gestützte Formulare wie cit intelliForm auch Verwaltungsvorgänge einfach und benutzerfreundlich umsetzen können. Die Eingabemasken können komplexe Prüfungen durchführen und den Benutzer durch direktes Feedback stringent durch den Eingabeprozess und zur richtigen Bedienung leiten.

Werden alle diese Hinweise berücksichtigt und wird eine leistungsstarke E-Government-Plattform eingesetzt, mit der eine Vielzahl an elektronischen Formularen und Anliegenmanagement angeboten werden kann, ergeben sich schnell enorme Synergiepotentiale für die Verwaltung. Im Whitepaper werden mehrere konkrete Beispiele vorgestellt, wie eine erfolgreiche E-Government-Strategie mit hohen Fallzahlen aussehen kann. Am Ende stehen Einsparungen, Effizienzgewinne und eine Verbesserung der Servicequalität für die Verwaltungen. Der Bürger wiederum freut sich über ein einfaches Ausfüllen auch komplexer Anträge, die Gewissheit, einen vollständigen Antrag abgegeben zu haben und eine zügige Bearbeitung seitens der Verwaltung.

“Moderne Formularassistenten schlagen eine gelungene Brücke zwischen Bürger und Verwaltung”, sagt Klaus Wanner, Geschäftsführer bei cit und Autor des Whitepapers. “Mit der richtigen Strategie lassen sich schnell hohe Fallzahlen erzielen. Und je höher die potentiellen Fallzahlen, desto höher das Einsparungspotential.”

Das Whitepaper zum Thema mit dem Titel “Wie erreicht man hohe Fallzahlen in E-Government-Anwendungen?” kann von Interessenten per Mail an info@cit.de angefordert werden.

Die Lösungen im Bereich Formularmanagement, Fallmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung und Unternehmen finden Sie hier:
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Weitere News im Kontext von Formularmanagement, mobilen Anwendungen,
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Über cit GmbH
Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von Online-Formularen mobilen Anwendungen, WebApps, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobile Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u.a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
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Sustainable Eventmanagement: langfristiger Erfolg mit der DIN ISO 20121

BSI Group Deutschland und Recarbon bilden strategische Partnerschaft

Frankfurt am Main, 28. Oktober 2014: Öffentliche Veranstaltungen erreichen viele Menschen. Neben schönen Erinnerungen hinterlassen sie aber oft auch einen negativen Eindruck. Und zwar insbesondere dann, wenn das Umfeld durch das Event Schaden nimmt. Die Normungsorganisation BSI Group Deutschland und die Recarbon Deutschland GmbH, ein auf Nachhaltigkeitsthemen spezialisiertes Beratungsunternehmen, haben sich daher zusammengetan, um das noch eher unbekannte Thema Sustainable Eventmanagement voranzutreiben und Organisatoren dafür zu sensibilisieren.

Mit Hilfe der Managementnorm DIN ISO 20121, mit der beispielsweise das nachhaltige Veranstaltungsmanagement der Olympischen Spiele in London zertifiziert wurde, werden im Vorfeld einer Veranstaltung gezielt soziale, ökologische und ökonomische Gesichtspunkte identifiziert, die für einen nachhaltigen Erfolg relevant sind. “Der Bedarf in diesem Bereich ist groß”, erklärt Adrian Boos, Senior Consultant bei der Recarbon Deutschland GmbH. “Kunden oder Lieferanten fordern zunehmend unternehmerische Verantwortung vom Veranstalter ein und dieser wiederum kann durch das Managementsystem sogar Kosten sparen”. Das Beratungsunternehmen bietet die Dienstleistung seit kurzem an und unterstützt bei der Implementierung des Managementsystems. Zertifiziert wird die Umsetzung dann von der BSI Group Deutschland, die langjährige Erfahrung in der Normierung von Managementsystemen besitzt. “Ein Zertifikat beruhigt nicht nur den Veranstalter, es minimiert auch das Risiko für Sponsoren und steigert damit letztendlich den Wert der Veranstaltung”, erläutert Dr. Rainer Feld, Geschäftsführer der BSI Group Deutschland. Gemeinsam bieten beide Unternehmen eine Webinar-Reihe an, die Unternehmen den Zugang zum Thema erleichtern soll.

BSI (British Standards Institution)

BSI Group Deutschland ist ein global agierendes Dienstleistungsunternehmen für Standardentwicklung, Auditierung und Zertifizierung. BSI prüft und bewertet weltweit und unabhängig Produkte und Managementsysteme in Unternehmen aller Branchen nach international gültigen Normen. Darüber hinaus gehören innovative Softwarelösungen, die Entwicklung von Standards und Normen sowie Trainings und Schulungen zum Leistungsportfolio.

Recarbon

Die Recarbon Deutschland GmbH ist eine Unternehmensberatung für die Bereiche Energie, Klima und Umwelt sowie Corporate Sustainability & Responsibility mit Sitz in Köln. Interdisziplinäre Beraterteams unterstützen Kun- den bei der Entwicklung und Implementierung von Nachhaltigkeitsstrategien und zielgerichteter Stakeholder-Kommunikation. Die Geschäftsführer des 2009 gegründeten Unternehmens sind Martin Schürmann und Oliver Thurau.

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Studie zeigt: Bürgerkonto ist Katalysator für E-Government

Aktuelle Studie E-Government Monitor 2014 zeigt den Bürgerwunsch nach einem einheitlichen und sicheren Zugang zu Online-Verwaltungsleistungen. Kommunen können diesen Bedarf mit KM-eGovCenter der Datenzentrale einfach und effizient decken.

Studie zeigt: Bürgerkonto ist Katalysator für E-Government
Martin Riedel, Bereichsleiter E-Government bei der DZBW

Stuttgart, 30.9.2014 – Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW), ein führendes Softwarehaus für E-Government-Lösungen und Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung, begrüßt die Diskussion über die Akzeptanz von E-Government in Deutschland, die durch die Veröffentlichung der Studie “E-Government Monitor 2014″ in der vergangenen Woche ausgelöst wurde.

Die Studie wird jährlich von der Initiative D21 e.V. und dem Institut ipima veröffentlicht und befasst sich mit der Nutzung und Akzeptanz von digitalen Verwaltungsangeboten im internationalen Vergleich.

Im Grundtenor sieht die Studie eine wachsende Akzeptanz für E-Government durch die Bürger. Allerdings zeigt die Studie auch Hemmnisse und Hürden für die Nutzung auf und deckt bislang oft unerfüllte Nutzerwünsche auf.

Viele Hürden sind hausgemacht

So zeigen die aktuellen Umfragen des E-Government Monitors 2014 deutlich, dass die Bürger ein zentrales, einheitliches und sicheres Bürgerkonto für die digitale Zusammenarbeit mit der Verwaltung begrüßen würden. Als wichtigste Funktionen nennen die Bürger zum einen die automatische Befüllung der Formulare mit bereits der Verwaltung bekannten Informationen wie Name, Adresse etc.. Zum anderen wird eine aktive Benachrichtigung durch das Systems auf anstehende Fristen oder Termine wie beispielsweise den Ablauf von Reisepass oder Personalausweis erwartet.

Dieser Kundenwunsch ist nicht ungewöhnlich. Der Bürger sieht die Verwaltung als eine Einheit und wünscht sich daher aus gutem Grund einen einheitlichen Zugang zu den Leistungen – ganz so wie er es beispielweise vom Online-Banking kennt. Vor diesem Hintergrund ist dem Bürger nicht vermittelbar, dass er sich immer wieder mit unterschiedlichen Verfahren an Online-Systemen der Verwaltung anmelden und Daten redundant erfassen muss. Ein einheitliches Bürgerkonto schafft hier Abhilfe.

Rund zwei Drittel der Bürger haben Angst vor Datendiebstahl, fürchten eine mangelnde Sicherheit bei der Datenübertragung oder scheuen die Intransparenz darüber, was mit den Daten passiert. Diesem Trend muss die Verwaltung schnell entgegentreten. Ein zentraler Zugang erlaubt auch die zentrale Steuerung und Sicherung der Datenflüsse.

Schnelle Abhilfe durch die richtige Basis

Mit dem Produkt KM-eGovCenter stellt die DZBW eine optimale Plattform für die sichere und effiziente Erfüllung der im E-Government Monitor 2014 deutlich gewordenen Bürgerwünsche bereit. KM-eGovCenter ist eine Infrastrukturkomponente zur Bündelung von fachübergreifenden Verwaltungsdienstleistungen mit sicherer Identifikation. Technische Kapselung und Zentralisierung des Identitätsmanagements ermöglichen die Umsetzung der sicherheitsrelevanten Richtlinien des BMI/BSI.

Mit dem KM-eGovCenter setzen Kommunen das gewünschte Bürgerkonto sicher für die Abwicklung beliebiger Verwaltungsdienstleistungen um. Das KM-eGovCenter kann sowohl als Lösungsangebot für Bürgerservices in Internetauftritten der Kommunen genutzt werden, als auch in einem kommunalen Bürgerbüro durch den Sachbearbeiter. Mit dem KM-eGovCenter lassen sich somit verschiedene Lösungsszenarien der Verwaltungen realisieren. Die Lösung ist mandantenfähig, Einstellungen für jede Kommune sind möglich.

Den E-Government-Experten der DZBW war es besonders wichtig ein sicheres Verfahren zu schaffen, das gleichzeitig niedrige Einstiegshürden für die Bürger biete. Das Bürgerkonto von KM-eGovCenter kann besonders einfach mit der eID-Funktion des neuen Personalausweises angelegt werden. Doch auch Bürger ohne eID-Funktion im Personalausweis werden unterstützt, indem ein Sachbearbeiter der Verwaltung das Konto einmalig bestätigt. Anschließend kann sich der Bürger wahlweise mit der eID des neuen Personalausweises oder alternativ mit Benutzerkennung, Passwort und optional mit einem weiteren Sicherheitsmerkmal z. B. SMS-TAN anmelden. Gelegenheitsnutzer können E-Dienste und E-Formulare auch ohne Registrierung nutzen, d.h. die Daten werden für jeden Verwaltungsvorgang temporär aus dem Ausweis ausgelesen und nicht gespeichert.

Ein zentraler digitaler Briefkasten für die Kommunikation

Das KM-eGovCenter stellt im Bürgerkonto eine Art digitalen Briefkasten für den Bürger bereit. Hier können sowohl von den Sachbearbeitern der Verwaltung als auch maschinell durch beliebige Verfahren Mitteilungen, Bescheide und Unterlagen zentral und sicher für den einzelnen Bürger elektronisch zugestellt werden. Mit Blick auf die von den Bürgern eingeforderte Datensicherheit wurde das System so entwickelt, dass die Daten nur mit Zustimmung des Bürgers eingestellt und nur für die von ihm definierten Vorgänge genutzt werden können. Damit hat der Bürger die Möglichkeit, selbstbestimmt den elektronischen Zugang zu ihn betreffenden Verwaltungsinformationen zu öffnen. Einstellungen zu Kontaktdaten wie z. B. bevorzugte Telefonnummer, E-Mail-Adressen oder Zustellungswunsch werden zentral im Bürgerkonto verwaltet und können von Sachbearbeitern und Fachverfahren genutzt werden. Als Kommunikationsweg wird auch De-Mail unterstützt.

Durch das Bürgerkonto entsteht für den Bürger quasi ein einheitlicher, digitaler Ansprechpartner für den Umgang mit der Verwaltung – ganz analog zur Forderung nach einem einheitlichen Ansprechpartner in der realen Welt. Das Bürgerkonto bietet über das Dashboard einen sicheren Einstieg in die bereitgestellten Verwaltungsprozesse und bündelt diese übergreifend in einem Zugangskanal. Damit wird nicht nur für den Bürger das Nutzungshindernis immer neuer Zugangsverfahren im Online-Bereich vermieden, sondern auch die Vision des One-Stop-Government realisiert. Mit einer Registrierung am Anfang einer Prozesskette kann der Bürger über unterschiedliche Beteiligte und Fachverfahren in der Verwaltung hinweg einheitlich betreut werden.

“Im E-Government Monitor 2014 der Initiative D21 wird der Bürgerwunsch nach einem zentralen und sicheren Zugang zu Online-Verwaltungsdiensten klar deutlich”, sagt Martin Riedel, Bereichsleiter E-Government bei der DZBW. “Mit der Einführung eines zentralen Bürgerkontos können die Kommunen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Servicequalität in der Verwaltung leisten. Unser Produkt KM-eGovCenter stellt dafür die notwendige Infrastruktur einfach bereit und hat sich bereits in vielen Kommunen bundesweit bewährt.”

Mehr zu den Lösungen der DZBW im Bereich Bürgerkonto und E-Government finden Sie hier:
http://www.dzbw.de/ ,Lde/Start/Loesungen/egov.html

Aktuelle News und Nachrichten rund um die DZBW finden Sie unter:
http://www.dzbw.de

Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) ist bundesweit eines der führenden Softwareentwicklungs- und Beratungsunternehmen für die öffentliche Verwaltung. Das Unternehmen wurde 1971 gegründet, um landeseinheitliche Datenverarbeitungs-Verfahren für die baden-württembergischen Kommunen zu entwickeln. Heute ist das Softwarehaus bundesweit einer der Marktführer für kommunale Anwendungssoftware mit mehr als 2000 Kunden und Mitglied im DV-Verbund Baden-Württemberg.

Das Lösungsportfolio umfasst moderne, kommunale Fachverfahren in den Bereichen Finanzen, Personal, Einwohner, KFZ, Fahrerlaubnis, Gewerbe, Ausländer, Umwelt, Stundenplan und e-Government sowie e-Bürgerdienste. Die DZBW ist einer der größten SAP-Partner im öffentlichen Sektor und Vorreiter für hochintegrative, prozessoptimierte Lösungen auf der Basis modernster Softwarearchitekturen für Cloud-Services und Software-as-a-Service (SaaS).

Auch Dienstleistungen im Bereich Projektmanagement und Projektentwicklung gehören zum Portfolio der Datenzentrale sowie ein breites Spektrum an IT-Dienstleistungen für Kommunen, Bund und Land. Mehr Informationen unter: http://www.dzbw.de

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STADT, HANDEL & INTERNET

Entwicklungen, Konsequenzen, Strategien/Handlungsalternativen für Kommunen und ihr Stadtmarketing

–> Mit kostenlosem Download einer umfassenden Studie<br /><br />A. Strukturelle Veränderungen im Deutschen Handel<br />Der Distanzhandel im Jahre 2020, der im Wesentlichen nur noch Onlinehandel sein dürfte, wird wohl einen Marktanteil von über 20 % zu diesem Zeitpunkt erreichen, der Non-Food-Bereich sogar von etwa 25 %. Im Jahre 2030 ist für den Non-Food-Bereich sogar ein Marktanteil des Onlinehandels von 30 – 35 % zu erwarten. Amazon wird sicherlich marktbeherrschender Faktor bleiben, andere Unternehmen wie Zalando versuchen zumindest in Einzelsegmenten, diesem Unternehmen nachzuahmen. Internet-Pure-Player schlagen „alte“ Katalogversender bei diesen Entwicklungen nach Längen, ebenso den stationären Handel mit seinen E-Shops. Dabei ist kurioserweise zu erwarten, dass die heutigen Internet-Pure-Player immer mehr auch offline gehen, um Showrooms aufzubauen oder Reste ab zu verkaufen.<br /><br />Parallel werden vor allen Dingen die klassischen Großflächen – Warenhäuser und SB-Warenhäuser – global auf der Verliererseite stehen. Hatten die Warenhäuser im Jahre 1975 noch einen Marktanteil von über 13 % in Deutschland, so ist er heute auf etwa 2 % gesunken – der Anteil der SB-Warenhäuser ist nicht ganz so drastisch im Rücklauf begriffen, ist aber auch um ein Drittel gefallen. Die Discounter dürften dabei vorläufig noch auf der Gewinnerseite bleiben, aber ab Mitte der 2020er Jahre werden auch sie stagnieren und sogar Anteile verlieren.<br />Große Probleme werden jedoch auf die kleinen Fachgeschäfte zukommen, soweit sie nicht über ein besonderes USP verfügen. Der Anzahl nach werden bis 2025 sicherlich 60 % dieser Fachgeschäfte wegfallen, aber genauso dürften 30 – 40 % neue auf den Markt kommen. Wir werden mittelfristig einen sehr starken Unternehmenswechsel in den Ladenlokalen zu erwarten haben.<br /><br />Aufgrund des verstärkten Verkaufs über das Internet werden auch Filialunternehmen in Zukunft verstärkt kleinere Formate bevorzugen, die Läden werden insgesamt kleiner werden können, da dort sehr stark Showrooming betrieben wird und der direkte Verkauf im Laden durch Internetverkäufe und Lieferung am gleichen Tag ergänzt werden. Das bringt sicherlich in den nächsten Jahren erhebliche Probleme für Immobilienanbieter mit sich. Dies könnte auch dazu führen, dass immer mehr Ladenlokale leer stehen bzw. von den Vermietern versucht wird, diesen Leerstand für Showrooming einzelner Filialunternehmen bzw. Internetanbieter zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren verdrängen 1a-Lagen die Nebenlagen, was zu einer Verschlechterung vieler Flächen führt, die nicht dem Bereich 1a zugerechnet werden können.<br /><br />Der ständige Wechsel und Wandel der Anbieter in den einzelnen Ladenlokalen wird durch das Thema Pop-up-Stores noch verstärkt: Einzelne Hersteller, Importeure und Dritte versuchen, günstig an frei stehende Lokale zu kommen und hier für einige Tage / Wochen ihre Angebote auszubreiten.<br /><br />Aufgrund der Notwendigkeit der exorbitanten Werbung zur Erzielung von Umsätzen ist immer mehr Systembildung zu erwarten, also die Zusammenführung mehrerer Einheiten unter gleichem Namen, entweder als Filialsysteme oder aber auch Franchisesysteme, Vertikalsysteme etwa in den Händen von Herstellern, Gruppensysteme von Verbundgruppen usw. Franchise wird weiterhin starke Anteile im Markt gewinnen. Aufgrund der stärkeren Zentralmacht dürften jedoch Filialsysteme in Zukunft vor den Franchise- und diese vor den Verbundsystemen Marktanteile gewinnen können <br />Aber auch die Hersteller dringen immer weiter vor mit ihren vertikalen Konzepten, die letztlich Filial- oder zumindest Franchisecharakter aufweisen werden und somit übernehmen die Hersteller immer mehr Teilmacht vom Handel, sie verdrängen Multi-Label-Stores mit ihren Vertikalisierungskonzepten, die sich auf eine Marke bzw. die Angebote eines Lieferanten beschränken.<br /><br />Auch in Zukunft gilt verstärkt das Konzept „Geld gegen Ideen“: Insbesondere der Onlinehandel bleibt investorengetrieben. Die Krux der reinen Onlinehändler ist jedoch, dass sie auf der einen Seite aufgrund der zu erwartenden Massen an Anbietern kaum in der Lage sein werden, entscheidend Geld zu verdienen, und auf der anderen Seite auch nur sehr geringe Differenzierungsmerkmale aufweisen, da das Geschäftsprinzip ja letztlich das gleiche ist. Deswegen werden auch Onliner immer häufiger Filialen aufmachen, wenn auch in der Regel kleinere, um sich durch emotionale Darstellungen vom Rest der Welt absetzen zu können.<br /><br />Es bleibt aber festzuhalten, dass es für den stationären Handel keine Alternativen gibt in Zukunft, als selber allein oder mit anderen zusammen online zu gehen. Sie brauchen den Onlineauftritt zur Stützung des Gesamtgeschäftes. Anderenfalls drohen Läden zu Lägern, Büros oder Wohnungen zu werden. <br /><br />Soweit zu den zu erwartenden strukturellen Veränderungen.<br /><br />B. Kommunale Antworten<br />Wir haben gut 11.000 eigenständige Kommunen in Deutschland und die Wirtschaft ist die treibende Kraft für die künftige Existenzfähigkeit dieser Kommunen. Dabei spielt der Handel eine ganz entscheidende Rolle. Die bereits begonnen und noch bevorstehenden großen Umbrüche im Handel zwingen alle Städte, über ihre künftige Existenzfähigkeit nachzudenken und geeignete Schritte einzuleiten, um trotz dieser Umbrüche in Zukunft für die (potenziellen) Bewohner attraktiv zu bleiben.<br /><br />Nicht nur der Handel, auch andere Teile der Wirtschaft stehen künftig vor dem Problem der „Null-Margen-Ökonomie“ – was nichts anders bedeutet, als dass es in Zukunft immer schwieriger wird, gerade mit Handelsunternehmen in größeren Stil Geld zu verdienen. Bestehende Strukturen brechen wegen Unrentabilität weg, das Internet verspricht zwar Umsätze, aber noch lange nicht die gewohnte alte Rendite früherer Handelskonzerne.<br />Die erneuten Probleme bei Karstadt können viele Städte, in denen die Warenhäuser noch immer den Kern der städtischen Handelslandschaften bilden, zu einem Kern ihrer künftigen Probleme werden.<br /><br />All das bedingt es, dass mit wohlgesetzten Strategien Antworten gefunden werden. Dies macht es nicht unsinnig, an die kommunalen Belange mit klarem unternehmerischem Denken im Sinne von Analyse, Ziele, Strategie und Controlling heranzugehen.<br /><br />C. Voraussetzungen für künftige kommunale Existenzfähigkeit und Erfolge<br />Die Kommunen müssen wissen, wo sie stehen, aber auch wo sie herkommen und – noch viel wichtiger: wo sie hinwollen. Globales Ziel dürfte es sein, lebens- und liebenswerte Städte zu entwickeln – aber das kommt nicht von selber. Ein schrittweises Vorgehen ist angebracht, folgende Abschnitte könnten dabei eine Rolle spielen:<br /><br />1. Aufbau einer Zukunftskonferenz<br />Die Gründung einer Zukunftskonferenz als ständige Einrichtung sollte den Aufbau überlebensfähiger Konzepte permanent begleiten. Mitglieder sind aus allen betroffenen Gruppen zu ziehen, nämlich Politik, Parteien, Verwaltung, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Industrie, … – und natürlich auch der Bürger.<br />2. Ziele definieren<br />Die Zukunftskonferenz sollte ein Zielsystem für ihre Arbeit und für die Kommune als ersten groben Schritt definieren, aufbauend auf einer Vision, die Ableitung des künftigen Stadtbildes mit einzelnen Bereichszielen, Zielen für einzelne Sektoren, Funktionen und Regionen. <br />3. SWAT-Analyse der Kommune<br />Es gilt zu erkennen, wo die Kommune Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen, vor allem benachbarten, hat, welche Chancen und Risiken ihr in der Zukunft gegenüberstehen.<br />4. Städte-/Flächengutachten und Handelskonzepte<br />Aus Basis solcher Vorarbeiten sollte ein geeignetes Institut ausgesucht werden, das die Handels- und Wirtschaftssituation der Kommune im Detail analysiert und hierauf aufbauend ein kommunales Konzept entwickelt, das in die hierarchischen Strukturen der regionalen Städteordnungen hineinpasst (Metropolen, Großstädte, Mittelstädte, Kleinstädte, usw.). Der wesentlich verminderte Flächenbedarf in Zukunft auf Grund des E-Commerce ist zu beachten!<br />5. Entwicklung eines Gesamtkonzeptes zum Stadtmarketing<br />Das Städtegutachten muss in einem Gesamtkonzept zur Entwicklung der Kommune einfließen; dabei spielt das Thema Stadtmarketing eine entscheidende Rolle.<br />6. City- und Regional-Management<br />Aufbauend auf dem Gesamt-Stadtmarketing-Konzept ist es sinnvoll, Einzelkonzepte für die Citys, Vororte und städtische Großregionen zu bilden bis hin zum Konzept für einzelne Straßen.<br />7. Internet-Management<br />Wir sind in den Zeiten des WWW – und das bedeutet, dass für alle künftigen Entwicklungen innerhalb der Kommunen das Internet herangezogen werden muss.<br />8. (IT-)Strukturen schaffen<br />Um die genannten Aufgaben erfolgreich erledigen zu können, müssen die notwendigen kommunalen Strukturen geschaffen werden. Dazu gehört auch eine geeignete IT-Struktur mit schnellem Internet. Aber es geht weiter: die Verwaltung muss internet-orientiert aufgebaut werden.<br />9. Budgets bereitstellen<br />Alle Entwicklungsarbeiten kosten Geld, die sich daraus ergebenden geplanten Vorhaben noch wesentlich mehr. Diese Budgets müssen bereitgestellt werden, und was die Kommunen nicht finanzieren können, muss entweder durch Fördergelder, Investoren oder Sponsoren aufgebracht werden – oder eben in der Planung nach unten korrigiert werden.<br />10. Investoren finden<br />Investoren – auch im Sinne von Public Private Partnership (PPP) – werden in Zukunft für die Kommunen eine immer größere Rolle spielen. Deshalb gilt es, geeignete Investoren für die Kommunen zu finden und an diese Kommunen zu binden.<br /><br />Der Erneuerungsdruck auf die Städte ist enorm, Innovationsdruck kommt von allen Seiten. Umfeld-Entwicklungen aus der Politik, der EU, der rechtlichen Situation und der Demografie spielen eine große Rolle wie aber auch entsprechende Bürgerentwicklungen – vor allen Dingen Entwicklungen in Wirtschaft und Handel. Die Städte stehen im Wettbewerb und auch von dort werden Leistungen geboten, die die einzelnen Kommunen erheblich beeinflussen. Wie ein einem Trichter müssen Innovationen entwickelt und bewertet werden. Es geht um Open Innovation, wobei die Unternehmen, die Verwaltungen, aber auch die Bürger und Dritte eine entscheidende Rolle spielen. Es geht dabei um die ganze Vielfalt kommunaler Innovationen; es ist nicht nur das Markt- / Leistungsangebot aus Handel und Wirtschaft, sondern es geht genauso um das konkrete Stadtmodell, soziale Innovationen wie Bildung und Kultur, aber auch die Außendarstellung über Information und Kommunikation sowie entsprechende Prozessinnovationen in den städtischen Strukturen und damit letztlich auch um das Führungs- und Management-Konzept in den Städten.<br /><br />Aber abschließend müssen noch zwei weitere Schritte erwähnt werden, die von der oben erstgenannten Zukunftskonferenz zu initialisieren sind:<br /> 11. Das Controlling des Konzeptes<br /> 12. Laufende Überarbeitung und Anpassung<br /><br />Was geplant wird, sollte ja auch realisiert werden. Und es muss permanent geprüft werden, ob die Ergebnisse so ausfallen, wie geplant, oder aber ob die Ergebnisse angepasst werden können oder die Pläne angepasst werden müssen.<br /><br />Details zu einem Konzept für moderne Kommunen im Zeitalter des Internet & E-Commerce finden sich in der kostenlosen Download-Studie DIE DIGITALISIERUNG VON STADT & HANDEL der Ulrich Eggert Consulting, Köln auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien.&lt ;br />

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.<br />Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:<br />– Trend und Zukunftsforschung<br />– Markt- und Handelsforschung<br />– Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen<br />– Duedilligence <br />– moderierte Workshop-Beratungen<br />– Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.<br />Seine Arbeitsthemen umfassen die<br />– Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft<br />– Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb<br />– Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing<br />– Innovationen und Innovationsmanagement<br />– Neue Geschäftmodelle und Formate<br />– Neu Vertriebsstrategien<br />– Kooperation, Systembildung und Franchising<br />– Vertikalisierung und Direktvertrieb<br />– Marke und Markenpolitik<br />– Virtualisierung von Unternehmen.<br />Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien: <br />+ LUXUSVERTRIEB, <br />+ FUTURE DISCOUNT, <br />+ MAIL ORDER 2015, <br />+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN, <br />+ KONSUM(ENT) UND HANDEL, <br />+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÃÄRKTE, <br />+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN, <br />+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,<br />+ HANDEL UND MARKE <br />+ KOOPERATION IM VERTRIEB<br />+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB<br />+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS<br />+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM <br />+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE<br />+ FOKUS HANDEL<br />+ B2B-VERTRIEBSTRENDS<br />+ MÃ-EBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB<br />+ LUXUS: MÃÄRKTE & VERTRIEB<br />+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel<br />+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30<br />+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION<br />sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das "KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG", ISBN 978-3-8029-3422-3; "ZUKUNFT HANDEL", ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie "KOSTEN SENKEN!", ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch viele aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

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