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DATABUND und BDIP warnen vor Grundgesetzänderung von Art. 74

Gemeinsame Pressemitteilung von DATABUND und BDIP zur beabsichtigten Änderung des Art. 74 GG

DATABUND und BDIP warnen vor Grundgesetzänderung von Art. 74

(NL/9077874817) Berlin, 05.12.2016 [BB051216NM]. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit den 16 Ministerpräsidenten am 14. Oktober eine Vereinbarung getroffen, deren Ziel es sei, „die digitale Zersplitterung der Verwaltung in Deutschland zu überwinden. Die bundesweite Vernetzung aller Online-Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen über ein einheitliches „Bürgerportal“ ist Teil der Vereinbarungen. Die Basis für das Vorhaben soll die Änderung des Art. 74 Grundgesetz werden.
Mit der Änderung soll die Einrichtung eines verbindlichen, bundesweiten Portalverbunds ermöglicht (werden), über den alle Nutzer einfach und sicher auf die Online-Anwendungen der öffentlichen Verwaltung von Bund und Ländern zugreifen können.

Die Bundesverbände DATABUND und BDIP sprechen sich gegen diese Neuregelung aus und fordern vielmehr eine weitere Standardisierung der Datenformate und Schnittstellen. Die Änderung des Art. 74 GG ist so ausgeführt, dass es keine Begrenzung der Regelungs- und Normierungsbefugnisse des Bundes geben soll. Auch wenn es vielleicht aktuell nicht beabsichtigt ist, so bietet der aktuelle Entwurf der Grundgesetzänderung die Möglichkeit, auch IT-Lösungen für die Umsetzung der Portale und der dahinter liegenden Fachverfahren der Kommunen durch den Bund festzulegen.

Einen solchen Durchgriff übergeordneter und kommunalfremder Behörden lehnen DATABUND und BDIP strikt ab. Das Selbstbestimmungsrecht der Kommunen über die Erledigung ihrer Aufgaben und der dafür genutzten Tools darf an dieser Stelle nicht ausgehebelt werden. Für den Bereich der Portale bedeutet die Selbstbestimmung der Kommunen die Möglichkeit, Identität und Individualität auch Online darzustellen und sich im interkommunalen Wettbewerb gegenüber der Wirtschaft und Bürgern zu positionieren.

Kommunen sind sehr unterschiedlich in ihren Ausrichtungen und Schwerpunkten, die jeweils mit bestimmten Portallösungen besonders gut umsetzbar sind und die sich in der Vergangenheit bewährt haben.
Für den Bereich der Tools und Fachverfahren bedeutet das Selbstbestimmungsrecht auch Wettbewerb im Markt, mit der Möglichkeit sich die beste Lösung aus Sicht der einzelnen Kommunalverwaltung auszuwählen und ihre individuellen Anforderungen und Interessen in die Weiterentwicklung der Lösungen durch den Hersteller einzubringen.

In der Vergangenheit haben IT-Vorhaben auf Bundes- und Landesebene gezeigt, dass dort wenig Verständnis für die Situation und Anforderungen in den Kommunalverwaltungen vorhanden ist. Eine Verordnung von IT-Produkten für die kommunale Ebene von oben kann daher keine Lösung sein und wird die Entwicklung des eGovernment langfristig eher behindern als voranbringen.
DATABUND und BDIP fordern daher, die Änderung des Art. 74 GG zu verwerfen. Die Verknüpfung zwischen den Portalen kann basierend auf Art. 91c GG schon heute geschaffen werden, indem die Schnittstellen und Datenformate festgelegt werden.

Die Kommunen und ihre Leistungen fußen auf einer bürgernahen und regional verankerten Identität und Arbeitsweise, die nicht unter dem Einfluss zentraler Vorhaben verloren gehen darf. Aufgabe des Bundes ist es hingegen die Rahmenbedingungen zu setzen, innerhalb derer sich Kommunen in ihrem Handeln bewegen können. Dieser Rahmen muss Wettbewerb, Entscheidungsfreiheit und Individualität für die Kommunen hinsichtlich ihrer eingesetzten CMS- und Portallösungen, sowie Fachverfahren zur Bewältigung ihrer Aufgaben, weiterhin sicherstellen.

Über den DATABUND e.V.:
Der DATABUND wurde im Januar 2006 gegründet, um den Herstellern von kommunalen Fachverfahren und Softwarelösungen ein zentrales Forum zu bieten. Mittlerweile hat sich der DATABUND als kompetente Interessenvertretung für den kommunalen IT-Sektor etabliert und ist Ansprechpartner für Entscheider und Multiplikatoren aus Politik und Verwaltung – sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene.
Der DATABUND bündelt die Fachkompetenz, Erfahrung und das Know-how der führenden mittelständischen Softwareunternehmen und IT-Dienstleister für den kommunalen Sektor.
Ansprechpartner: Sven Lahn, Pressesprecher des DATABUND, E-Mail: presse@databund.de, Tel.: 49 176 7030 8709

Über den BDIP – Bundesverband Deutscher Internet Portale e.V.:
Der Bundesverband Deutscher Internet Portale e.V. (BDIP) ist die Interessenvertretung und Plattform für den Erfahrungsaustausch öffentlicher deutscher Internetportale. Mitglieder sind die Betreiber öffentlicher Internetportale (Behörden und Kommunen), sowie die privatwirtschaftlichen Dienstleister in diesem Sektor.
Pressekontakt: Bundesverband Deutscher Internetportale e.V., George Wyrwoll, 069-73996-6211, presse@bdip.de, www.bdip.de [DB051216NM].

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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BDIP: Stadtportale stärken Bürgerbeteiligung

Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale zeigt, wie kommunale Informationsangebote das Bürgerengagement steigern

BDIP: Stadtportale stärken Bürgerbeteiligung

(NL/3449417651) Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft diskutierten beim traditionellen Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP), wie kommunale Internetportale das bürgerschaftliche Engagement steigern können.

Kommunale Informationsangebote unterstützen wirkungsvoll das gesellschaftliche Engagement der Bürger. Welche Voraussetzungen genau für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung förderlich sind, das thematisierte der Bundesverband Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP) bei seinem traditionellen Kaminabend im Abgeordnetenrestaurant des Deutschen Bundestages (im Reichstagsgebäude) am 28.11.2016 in Berlin.

Henning Sklorz vom Stadtportal bremen.de begrüßte als Vorstandsvorsitzender des BDIP die Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft und betonte die wichtige Mittlerfunktion der öffentlichen Internetportale. In drei hochkarätigen Impulsvorträgen zeigten sich dann praktische Umsetzungen aber auch Herausforderungen bei der Bürgerbeteiligung.

Dr. Michael Efler, Mitglied im Bundesvorstand Mehr Demokratie e.V, definierte zuerst den Unterschied zwischen Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie. Verfahren der Bürgerbeteiligung seien ein Ausdruck partizipativer Demokratie und bieten beispielsweise der Verwaltung in einer Art Rückkoppelung mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Orientierungsmöglichkeiten, was diese erwarten oder sich wünschen. Letztlich entscheide aber weiterhin das jeweilige gewählte Parlament. Dagegen führt die so genannte direkte Demokratie unmittelbar verbindliche Entscheidungen herbei. Die Bürger überstimmen also bei diesen Verfahren gewissermaßen die gewählten Volksvertreter. Als neu gewählter Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus berichtete Dr. Efler auch von den Koalitionsverhandlungen und den Plänen und Zielen der neuen rot-rot-grünen Koalition im Bundesland Berlin. Hier habe man als zweites Bundesland überhaupt das Bremer Modell einer Privatisierungsbremse festgelegt: Eine Veräußerung öffentlicher Unternehmen soll nur noch nach vorheriger Befragung der Bürger möglich sein.
Gleichzeitig wolle man auf einer kommunalen Plattform alle planerischen Vorhaben veröffentlichen, so dass die Bürger einen besseren Informationszugang aber auch eine bessere Möglichkeit bekommen, sich zu beteiligen. Fragen einer verstärkten Bürgerbeteiligung bis hin zu Elementen direkter Demokratie seien dabei zeitlos wichtig. Dr. Efler wertete eine Beteiligungsoffensive zudem auch als Kampf gegen Populismus und warnte gleichzeitig, dass man sich davon verabschieden müsse, Bürgerbeteiligung nur quantitativ zu denken. Die Verfahren brächten den Kommunen nämlich in jedem Fall wichtige qualitative Impulse.

Wie Kommunen die Bürgerbeteiligung ganz praktisch erhöhen können, beleuchteten Dr. Ortwin Böckmann, Leiter des Kommunalen Anwendungszentrum Brandenburg und die Bürgermeisterin der Stadt Perleberg, Annett Jura, in ihrem Vortrag: Das Internet machts möglich – mit dem Maerker direkt ins Rathaus. Der so genannte Maerker ist eine Plattform, über die Bürger Probleme im öffentlichen Raum an die Verwaltung melden können. Das Verfahren startetet bereits 2008 mit der Stadt Rüdersdorf. Vorbild war eine private Initiative in Großbritannien namens fix my street, die allerdings nur eine Art digitale Mängelliste darstellte. Das revolutionäre an der brandenburgischen Maerker-Initiative war im Vergleich dazu, nicht nur die generelle Sichtbarkeit, sondern insbesondere ein Leistungsversprechen der Verwaltung, dass über das kommunale Portal auch ein Bearbeitungsstand der Mängelbehebung an die Bürger zurückgemeldet wurde. Die Maerker-Initiative in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte: Mittlerweile nehmen fast 100 Kommunen und damit die Hälfte aller Kommunen in Brandenburg an dem Verfahren teil. Mehr als 60.000 Bürgeranregungen wurden bereits umgesetzt. Bürgermeisterin Annett Jura ergänzte, dass der so genannte Maerker ein wichtiger Kanal der Bürgerbeteiligung in ihrer Kommune sei. Genauso wichtig sei es aber weitere Formen zu finden und zu fördern, etwa Bürgerbüros oder auch einen Bürgerhaushalt. Perleberg befragt seine Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel aktuell über das Stadtmarketing und wie das Logo der Stadt Verwendung finden soll. Eigentlich sollte jede Kommune so etwas wie einen Maerker haben, so Jura.

Mit Ihrem Beitrag Partizipative Governance. Chancen und Herausforderungen von Online-Bürgerbeteiligung rundete Dr. Angela Jain vom Nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH den Kaminabend thematisch ab. Dr. Jain verwies darauf, dass für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig sei. Vor allem komme es aber auf die Benutzerfreundlichkeit und Bekanntheit der Verfahren an. Hier seien andere Länder oftmals weiter als Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen gebe es 396 unterschiedliche Bürgerbeteiligungsverfahren in den Kommunen. Zwar werde allgemein über mangelnde Bürgerbeteiligung geklagt, allerdings leiden selbst die bestehenden Verfahren an Bekanntheit und Verknüpfung. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass ihre Interessen berücksichtigt werden, so Dr. Jain. Kommunale Portale zur Bürgerbeteiligung könnten hier die empfundene Legitimitätslücke politischer Entscheidungen schließen und seien ein unabdingbarer Beitrag zu einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe der Bürger, die sich auch über die allgemeinen Wahlen hinaus einbringen wollen. 60 Partizipationsbeauftragte und 50 verschiedene Leitfäden zu kommunaler Onlinebeteiligung gebe es bereits bundesweit. Dies sei ein richtiger und wichtiger Schritt zu einem wirkungsvollen eGovernment, das die Bedürfnisse der Bürger stärker einbindet.

Mit dem Nexus Instiut wird der BDIP 2017 auch eine breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeteiligung begleiten. Der Kaminabend in Berlin zeigte jedenfalls eindrucksvoll, dass Beteiligungsverfahren nicht nur vorteilhaft für die kommunale Verwaltung sind, sondern auch ein wichtiges Element, Demokratie zu stärken und zu fördern. Weitere Informationen zum Bundesverband Deutscher Internetportale e.V und seinen Veranstaltungen finden sich unter www.bdip.de [BB051216NM].

Information über den BDIP:
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Ein freundliche Ansage gegen ärgerlichen Hundekot

Zusammenarbeit der „ighid“ (Initiative gegen Hundekot in Deutschland) mit der Stadt Tönisvorst zeigt erste Erfolge und sorgt landesweit für Aufsehen

Ein freundliche Ansage gegen ärgerlichen Hundekot
WDR Lokalzeit im Gespräch mit Diana Wynen (3.v.l.) und Burkhard Küppers (2.v.l) von ighid

Vergangenes Wochenende war die Lokalzeit des WDR zu Gast in der Gemeinde Tönisvorst. Ihr Interesse galt einem Pilotprojekt für Deutschland, das die „Ighid“ in einem sechsmonatigen Prozess initiiert hat. Tönisvorst soll das Vorzeigemodell einer hundekotfreien Stadt werden, an deren Beispiel sich andere Gemeinden orientieren und sich des lästigen Hundekot-Problems entledigen können.

Seit Start der Kampagne im September hat sich in Tönisvorst einiges getan. Zunächst wurden die Bürger zur Mithilfe aufgerufen und befragt, wo sie einen Mehrbedarf an Kotbeutelspendern und Mülleimern sehen. Daraufhin wurde die Infrastruktur verbessert. Inzwischen sind an zwölf Stellen neue Spender und Mülleimer aufgestellt. Zudem hat die Stadt einen zusätzlichen Vorrat an kostenfreien Beuteln hinterlegt. Ein Angebot, dessen sich viele Bürger bedienen und das die Aufmerksamkeit für das Thema enorm gesteigert hat.

Die positiven Veränderungen im Stadtbild, die sich bereits nach wenigen Wochen zeigen, haben Gemeinden und Medien hellhörig gestimmt. Nachdem „Stern“ und „RTL“ in der vorletzten Woche über „Ighid“ berichtet hatten, zog die „Lokalzeit“ des WDR am Samstagabend nach: Wie engagiert sind die Bürger der Stadt Tönisvorst? Und: Sieht man schon was?

Das Kamerateam traf auf viele Tönisvorster, die vom freundlichen Ton der Kampagne begeistert sind und das Projekt aktiv mitgestalten. Endlich gebe es wieder eine offene und vorurteilsfreie Kommunikation zwischen Hunde- und Nichthundebesitzern, wo die Fronten ehedem verhärtet waren. Hausbesitzer laden mittlerweile bei einem Malheur vor ihrer Tür lieber ein, mit einem Kotbeutel auszuhelfen statt Hundebesitzern per se eine böse Absicht zu unterstellen. Eine Win-Win-Situation also für alle Beteiligten, die sich über weniger Ärger, über weniger Dreck und manches Mal auch über ein unverhofft nettes Gespräch freuen; mit Menschen, die man vorher gar nicht kannte.

In der zweiten Phase des Projekts stehen zahlreiche Events auf dem Programm. Interessierte Hunde- und Tierliebhaber werden die Möglichkeit haben, der aus dem TV bekannten Tieranwältin Susan Beaucamp Fragen zu stellen. Wer sich also in allen Rechtsfragen rund um das Tier einen kostenfreien Rat einholen möchte, ist herzlich willkommen.

Und es werden zwei weitere prominente Gesichter erwartet. So besuchen Katja Elsässer (Tiertrainerin unter anderem der Kinofilme „Bibi & Tina“ und „Vampirschwestern“) und Markus Grimm (ein echter Nachfahre der „Gebrüder Grimm“) die Apfelstadt am Niederrhein. Infos dazu folgen und können auch auf der „ighid“ Homepage nachgelesen werden.

Den Initiatoren von „ighid“ und der Stadt Tönisvorst ist es noch einmal ein Anliegen zu betonen, wie wichtig jeder einzelne Bürger und jedes Unternehmen für das Projekt „hundekotfreies Tönisvorst“ sind. Nur mit dem Willen aller, gemeinsam etwas zu bewegen und an einem Strang zu ziehen, kann das Vorzeigeprojekt gelingen. Also los! Schaffen wir bis 2017 gemeinsam ein hundekotfreies Tönisvorst!

ighid ist eine Initiative der Krefelder Agentur xsBO die über die Kompetenz verfügt, das Hundekotproblem in Städten und Gemeinden zu lösen.

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ighid – Initiative gegen Hundekot in Deutschland C/O: xsBO GmbH & Co KG
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INTERGEO 2016: Ein Werkzeug für die Demokratie in der intelligenten Stadt

INTERGEO 2016: Ein Werkzeug für die Demokratie in der intelligenten Stadt
smarticipate: Software-Plattform zur Bürgerbeteiligung auf Basis interaktiver 3D-Stadtmodelle. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger. Gerade bei Entscheidungen in der Stadt gilt es die Menschen mitzunehmen. Im vom Fraunhofer IGD koordinierten Projekt smarticipate entsteht eine Software-Plattform, die hilft, Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubeziehen.

Es ist ausgesprochen schwer, Bürger davon zu überzeugen, dass eine Maßnahme in ihrer Stadt notwendig war, wenn man sie erst mit dem Ergebnis konfrontiert. Zudem können Behörden noch so gründlich arbeiten, auch ihnen bleibt bisweilen ein wichtiges Detail bei der Entscheidungsfindung verborgen. Die Offenlegung von kommunalen Planungsvorhaben hat daher eine gute Tradition. „In die umfangreichen Planungsunterlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung eines neuen Stadtteils, können sich jedoch häufig nur Experten sinnvoll einarbeiten“, erklärt Dr. Joachim Rix vom Fraunhofer IGD. „Das ist natürlich sehr unbefriedigend für die vielen Bürger, welche von der Maßnahme betroffen sind.“ Rix und seine Forscherkollegen wollen diesen Umstand im Rahmen des EU-Forschungsprojekts smarticipate ändern.

In smarticipate entwickeln die 10 Partner aus 6 europäischen Ländern unter Federführung des Fraunhofer IGD eine ganzheitliche Software-Plattform zur Bürgerbeteiligung. Die Basis dieser Lösung bilden interaktive 3D-Stadtmodelle. Dort werden die Planungsvorhaben bildhaft und damit leicht verständlich angeboten. Das Ganze funktioniert auch online, so dass alle Interessierten bequem von zu Hause aus Vorschläge in den Planungsprozess einbringen können. „Dabei liefern die Lösungen gleich Informationen, warum einige Planungsvarianten nicht möglich sind“, erklärt Rix. „Wenn zum Beispiel der Untergrund einen Brückenbau an der vorgeschlagenen Stelle ausschließt, kann dies dem Anwender angezeigt werden.“

smarticipate – Hamburg, Rom, London

Hamburg plant in einer Testphase von smarticipate, die Bürger dabei einzubinden, Standorte für neue Bäume im Stadtgebiet zu finden. Dabei können Erlen, Ulmen oder Eichen in einer 3D-Landschaft positioniert werden. Rom will gemeinsam mit seinen Bürgern passende Orte für Urban-Gardening-Projekte finden sowie über die Neunutzung leerstehender Gebäude entscheiden. Die Londoner Bezirke Kensington und Chelsea geben die Plattform in die Hand von Bürgerinitiativen, welche darüber ihre Wünsche und Ideen entwickeln können. Die Stadt liefert dabei die Daten, die Bürgerinitiativen stellen wiederum mit der Plattform ihre benötigten Anwendungen zusammen.

smarticipate nutzt Teile der Visual-Computing-Plattformstrategie des Fraunhofer IGD und wird vom 11. bis 13. Oktober auf der diesjährigen INTERGEO in Hamburg in Halle A4 Stand E4.031 vorgestellt.

Im Rahmen des INTERGEO-Kongresses gibt es am Mittwoch, den 12.10.2016 um 16 Uhr eine Vortragssession zu smarticipate.

Weiterführende Informationen:

INTERGEO Report: http://neu.studio-b60.de/INTERGEOreport_2016/index.html#/46

INTERGEO TV „Opinion Leader Talk“ mit Dr. Joachim Rix: http://www.intergeo-tv.com/2016/09/08/dr-joachim-rix-competence-center-spatial-information-management-fraunhofer-igd

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktionen, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Konrad Baier
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
+49 6151 155-146
+49 6151 155-199
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Kommunen müssen auch bei den Energiekosten sparen

Deutsche Energie: Große kommunale Einrichtungen sollten auf professionellen Einkauf von Strom und Gas setzen

Erlenbach. Die Kommunen müssen in allen Bereichen Kosten reduzieren, damit sie ihren Aufgaben und Pflichten ihren Bürgern gegenüber nachkommen können. Die Haushaltstöpfe sind leer und der Bund kann auch nicht aushelfen. Um Kürzungen für Einrichtungen, die den Bürgern zu Gute kommen, zu verhindern, ist ein genauer Blick auf die jeweiligen Energiekosten der Kommune zu empfehlen. Darauf weisen die Energieexperten des Energieversorgers DEG Deutsche Energie GmbH hin, der unter anderem den Deutschen Bundestag mit Gas beliefert.

In den Energiekosten versteckt sich meist ein enormes Einsparpotenzial. Viele Kommunen haben bei ihren Einrichtungen noch nicht auf den professionellen Einkauf von Strom und Gas umgestellt. „Die richtige Einkaufspolitik ist aber äußerst wichtig, da Energielieferanten wie wir flexibel an den Großhandelsbörsen Strom und Gas einkaufen und so in der Lage sind, die gesunkenen Beschaffungspreise an unsere Kunden weitergeben zu können“, erläutert Tillmann Raith, Geschäftsführer der DEG Deutsche Energie GmbH.

Die Durchführung von Ausschreibungen zur Strom und Gasbeschaffung zur richtigen Zeit kann helfen, die Energiekosten langfristig zu senken und somit die Budgets zu entlasten. Hat ein Kunde beispielsweise im Juni 2014 Strom für die Jahre 2015 und 2016 eingekauft, lag der Börsenpreis damals bei 38,505 Euro je Megawattstunde. „Das bedeutet, der Kunde hat für 4 Cent je Kilowattstunde gekauft. Heute kann er die gleiche Menge für 2017 und 2018 für 3 Cent bekommen. Bei Gas lag der Börsenpreis in dieser Zeit bei 24,785 Euro je Megawattstunde. Damit hat der der Kunde hat für 2,55 Cent je Kilowattstunde gekauft und erhält heute die gleiche Menge für 2017 und 2018 für 1,7 Cent.

DEG hat viel Erfahrung mit großen Liegenschaften

Seit 2016 beliefert die DEG den Deutschen Bundestag mit Gas. Das sind durchschnittlich 16 Millionen Kilowattstunden Gas pro Jahr. Neben dem Bundestag beliefert die DEG auch energieintensive Einrichtungen wie beispielsweise Krankenhäuser und Forschungseinrichtungen, aber eben auch ganze Kommunen und Landkreise.

„Der Energieverbrauch für diese Immobilien ist um einiges höher als die 16 Millionen Kilowattstunden des Bundestages“, weiß Vertriebsleiter Olaf Ruppe. „Durch unsere schlanken Unternehmensprozesse und unsere transparente und vor allem faire Preispolitik können die Kommunen eine Menge Geld sparen. So haben wir auch den Zuschlag bei der Ausschreibung des Deutschen Bundestages bekommen“, erklärt Energieexperte Ruppe.

Öffentliche Auftraggeber, wie Kommunen, sind seit April 2016 verpflichtet, die Vergabe von Strom und Gas mittels eines elektronischen Verfahrens zu ermöglichen. Die zugelassenen Bieter können hier in einer elektronischen Auktion ihre auf die Bedürfnisse des Kunden maßgeschneiderten Angebote abgeben. Unter all diesen Angeboten kann der öffentliche Auftraggeber bzw. die Kommune dann wählen und dem gewünschten Energielieferanten den Zuschlag erteilen.

Die DEG Deutsche Energie GmbH ist ein mittelständiges, in privater Hand geführtes Energieversorgungsunternehmen und beliefert Privat- und Geschäftskunden bundesweit in allen Netzgebieten seit Oktober 2013 mit günstigen Erdgas-, Strom- und Heizstromprodukten. Dabei setzen wir im Bereich Kundenservice, Abrechnungswesen und Wechselservice auf bewährtes, externes Know-How der Stadtwerke Schwäbisch Hall.

Durch schlanke interne Strukturen – aktuell beschäftigen wir zehn Mitarbeiter – können wir jederzeit auf wechselnde Marktgegebenheiten reagieren und unseren Kunden so günstiges Gas und günstigen Strom liefern. Die aus intelligenten Kostenstrukturen und ausgereiften Prozessen resultierenden Kostenvorteile geben wir an unsere Kunden in Form von günstigen Preisen und erstklassigem Service weiter.

DEG Deutsche Energie GmbH ist Mitglied des Schlichtungsstelle Energie e. V.

DEG Deutsche Energie GmbH, Sitz der Gesellschaft: Erlenbach, Handelsregister Stuttgart: HRB 737963, Geschäftsführer: Tillmann Raith.

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DEG Deutsche Energie GmbH
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CLOUD FIRST – für die gute Sache

Das berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm arbeitet dank prosozial mobil in Sozialprojekten

CLOUD FIRST - für die gute Sache

Das berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm, eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, nimmt in seiner Region wichtige sozialpolitische und wirtschaftsfördernde Aufgaben wahr, denn es ist stets im Einsatz für Jugendliche und junge Erwachsene. An gleich zwei Standorten ist es Ausbildungs- und Weiterbildungszentrum für Industrie-, Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen, übernimmt Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit, die überbetriebliche Ausbildung für Unternehmen in der Region und die Berufsorientierung an Schulen des Kreises. Kurz: Es bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance auf einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz in der landwirtschaftlich geprägten Eifel an der Grenze zu Belgien.

Dabei sind die Mitarbeiter immer in Bewegung und der Arbeitsplatz muss mobil sein, um mithalten zu können. Doch die IT-Infrastruktur ließ lange nur eine reine Teilnehmerverwaltung zu und das Berufsbildungszentrum wünschte sich eine leistungsfähige, digitale Organisationslösung: Von der Personen- und Teilnehmerverwaltung über eine gut strukturierte Dokumentenverwaltung bis hin zu Qualitätssicherungsmaßnahmen – eine sicherere, zuverlässige und gebündelte Abbildung aller Geschäftsprozesse wurde für einen effizienten Arbeitsablauf unabdingbar.

Im Zentrum des Interesses standen in erster Linie der Schutz der sensiblen personenbezogenen Daten sowie der Wunsch nach einem Arbeitsplatz, der genauso flexibel sein sollte, wie die Mitarbeiter selbst. Um seine Ressourcen zu schonen, wollte das Berufsbildungszentrum keinen eigenen IT-Spezialisten an Bord holen – die IT-Verwaltung sollte autark und von extern erledigt sein.

Im Jahr 2013 entschied das berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm daher, seine Software grundlegend zu erneuern und in die Cloud umzuziehen. Als starker Partner auf dem Feld wurde prosozial an Bord geholt, ein Software- und Beratungsunternehmen aus Koblenz, das sich als Microsoft Gold Partner auf die besonderen Anforderungen im kommunalen und sozialen Bereich spezialisiert hat:
„Unsere Strategie ist schnell auf den Punkt gebracht: Cloud first! Mit einer auf Microsoft basierenden Cloud und unserer noch zusätzlich auf den sozialen Bereich zugeschnittenen Branchensoftware sollten die Mitarbeiter des bebiz endlich mobil arbeiten können. Wir wollten eine „Alles aus einer Hand“-Lösung anbieten, die keine drastische Server-Hardware-Anschaffung mit sich bringt, keinen IT-Administrationsaufwand und die als zentrale Plattform unkompliziert allen Mitarbeitern Zugriff auf ihre Daten anbot“, erklärt Christoph Spitzley, Geschäftsführer der prosozial GmbH.

Durch das eingeführte sichere Datenhandling wurden deutlich mehr softwarebasierte Geschäftsprozesse ermöglicht. Die mobilen Mitarbeiter des berufsbildungszentrums Bitburg-Prüm sind damit nun in der Lage, standortunabhängig mit vollem Einsatz zu arbeiten. Egal, ob eine Schule besucht und dort mit Schülern ihr möglicher Ausbildungsweg besprochen wird, oder ob ein Unternehmen auf der Suche nach passenden Auszubildenden ist – dank der IT-Lösungen von prosozial können geeignete Ausbildungsbetriebe ebenso schnell gefunden werden, wie der perfekte Bewerber auf die vakante Stelle. Auch die Koordination zwischen den Ausbildern in den Aus- und Weiterbildungszentren vor Ort und den Kollegen in der Region funktioniert nun reibungslos.

„Mit der Cloud ist es unseren Mitarbeitern nun möglich, von jedem Ort und zu jeder Zeit mobil auf ihre Daten zuzugreifen, unterwegs effektiv in ihrem gewohnten System zu arbeiten und so das Bestmögliche für ihre Hilfe suchenden Klienten zu tun.“, fasst Richard Ehl, Geschäftsführer des bebiz: berufsbildungszentrums Bitburg-Prüm, zufrieden zusammen.

Das Wohlergehen ihrer Klienten stets im Blick können die Mitarbeiter dank zuverlässiger Technik nun ihr Bestes geben und sich dabei voll und ganz auf ihre wichtige Aufgabe konzentrieren, Jugendliche und junge Erwachsenen beim Start ins Arbeitsleben durch Aus-und Weiterbildung zu unterstützen.

Über das bebiz: berufsbildungszentrum Bitburg-Prüm
Seit den 1960er Jahren im Landkreis Bitburg-Prüm ständig weiterentwickelt, umfasst das Aus- und Weiterbildungszentrum heute Angebote in den Bereichen Prüfungsvorbereitung, überbetriebliche Ausbildung und Weiterbildung in den Fachbereichen Farb- und Raumgestaltung, Hauswirtschaft, Holztechnik, Metalltechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung. Zusätzlich werden Angebote der Agentur für Arbeit umgesetzt. Heute arbeiten 30 Angestellte an den beiden Standorten Bitburg und Prüm für das nach DIN ISO 9001:2008 zertifizierte Berufsbildungszentrum.
Mehr unter: http://www.bebiz.de/

prosozial wurde 1995 gegründet und ist heute ein inhabergeführtes, innovationsfreudiges und dynamisch wachsendes Software- und Beratungsunternehmen mit über 120 Mitarbeitern. Als Microsoft Gold Certified-Partner entwickelt, vermarktet und implementiert die prosozial GmbH von Koblenz aus qualitativ hochwertige IT-Lösungen für den Sozial- und Bildungsbereich im gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus, um die Effektivität und Effizienz von Sozialverwaltungen, sozialen Trägern und Dienstleistern zu steigern.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Heute clever für morgen entscheiden – mit dem TRILUX Smart Lighting Ready Konzept.

Mit einem modularen Baukasten-System können Städte und Kommunen die Außenbeleuchtung trotz knapper Haushaltslage sanieren – und sich alle Optionen für zukünftige Smart-City-Anwendungen offen halten.

Heute clever für morgen entscheiden - mit dem TRILUX Smart Lighting Ready Konzept.
Zukunftssichere Außenbeleuchtung trotz knapper Haushaltslage.

Es herrscht Sanierungsstau bei der kommunalen Außenbeleuchtung. Jede dritte der deutschlandweit 9,4 Millionen öffentlichen Straßenleuchten ist älter als 30 Jahre. Einer der Gründe, die einen Umstieg auf die energieeffiziente LED-Technologie erschweren, ist die angespannte Haushaltslage. Darüber hinaus sind Entscheider häufig durch die rasante technologische Entwicklung im Bereich Lichtmanagement- und Smart-City-Anwendungen verunsichert. Lohnt es sich, heute schon in eine intelligente, netzwerkfähige Außenbeleuchtung zu investieren – oder ist es besser, die Investition noch bis zum nächsten Technologiesprung aufzuschieben? Mit dem Smart Lighting Ready Konzept (SLR) gibt die Division Außenleuchten von TRILUX eine überzeugende Antwort: Kommunen können heute schon von den Vorzügen einer energieeffizienten LED-Outdoor-Lösung profitieren und halten sich mit Blick auf die Steuerung und Vernetzung alle Möglichkeiten offen. SLR-Leuchten lassen sich – je nach Bedarf und Budget – mit unterschiedlichen Modulen bestücken, so dass eine Um- oder Aufrüstung auch nachträglich mit minimalem Aufwand möglich ist.

Es ist ein einfaches Baukasten-Konzept: Eine SLR-Leuchte lässt sich einfach per Plug & Play mit verschiedenen Modulen bestücken, die dem Anwender unterschiedliche Möglichkeiten für Steuerung und Vernetzung bieten. Zur Wahl stehen verschiedene Lichtmanagement-Module mit diversen Arten der Sensorik sowie ein Bluetooth-Modul. Bereits ohne Modul überzeugt eine SLR-Leuchte dank LED-Technologie durch ihre hohe Energieeffizienz. Zudem ist sie mit einer „Grundintelligenz“ ausgestattet. Sie bietet beispielsweise die Möglichkeit zur 50-prozentigen Leistungsreduzierung über das Abschalten einer Steuerphase sowie eine autarke Leistungsreduzierung über eine künstlich definierte Mitternacht. Deutlich mehr Flexibilität bietet das optionale Lichtmanagement-Modul, das sich auch nachträglich noch per Plug & Play in eine SLR-Leuchte einsetzen lässt. Mit dem Lichtmanagement-Modul lassen sich Betriebsparameter wie Leuchtenlichtströme, Dimmprofile, Zeitkurven und Lichtfarben über eine praktische Software-Oberfläche einstellen. Dabei können die Leuchten einzeln oder in Gruppen angesteuert werden. Für die maximale Transparenz sorgen umfangreiche Monitoring-Funktionen, mit denen sich wichtige Parameter wie Betriebszustand oder Energieverbrauch darstellen lassen. Doppelter Vorteil für kommunale Betreiber: Sie können zum einen den Energieverbrauch durch maßgeschneiderte Dimmprofile minimieren. Zum anderen sinken auch die Wartungskosten, da die Servicemitarbeiter dank Monitoring genau über den Betriebszustand und Wartungsbedarf der Leuchten informiert sind – und so in Zukunft gezielt bei Bedarf ausrücken können, statt starre Service-Intervalle einzuhalten.

Lichtmanagement-Modul plus Sensorik – mit eingebauter Zukunftssicherheit
Mit dem kombinierten Lichtmanagement- und Sensor-Modul steht dem Betreiber eine Vielzahl aktueller – und auch zukünftiger – Anwendungen offen. Das Modul kann beispielsweise mit Präsenz- und Tageslichtsensoren kombiniert werden, durch die eine Beleuchtungsanlage nur dann Licht in der benötigten Intensität spendet, wenn es wirklich gebraucht wird. Eine typische Anwendung ist das so genannte mitlaufende Licht. Wird eine Bewegung erkannt, erhöhen die betroffene sowie die benachbarten Leuchten ihre Beleuchtungsstärke von einem Grund-Dimmniveau auf ein höheres Niveau. Für Spaziergänger bedeutet das maximale Sicherheit durch optimale Lichtverhältnisse im öffentlichen Raum – während der Betreiber durch die Sensorsteuerung seine Betriebskosten minimiert. Über die offene Sensor-Schnittstelle lassen sich zudem zahlreiche weitere Sensoren in das System einbinden, beispielsweise zur Messung der Luftqualität, zur Erfassung von freiem Parkraum oder zur Zählung des Auto- oder Personenverkehrs in bestimmten Innenstadtbereichen.

Powerline, Funk oder Bluetooth – flexible Steuerung möglich
Die Steuerung der SLR-Module ist ausgesprochen flexibel: wahlweise per Powerline oder über ein drahtloses Netzwerk. In beiden Fällen besitzen die Betreiber einen bequemen Zugriff auf die Beleuchtungsanlage vom Büro aus. Auch der direkte Zugriff vor Ort über ein Bluetooth-fähiges Smart Device ist möglich – dazu müssen die Leuchten lediglich mit dem zusätzlichen Bluetooth-Modul ausgerüstet werden.

Smarte Schnittstellen – offen für nachgelagerte Systeme und Anwendungen
Die Stadt der Zukunft ist intelligent und vernetzt. Darauf hat sich TRILUX mit dem SLR-Konzept eingestellt. Die Module besitzen eine offene und hochflexible Hardwareschnittstelle, durch die sich das Lichtmanagementsystem problemlos in nachgelagerte Smart-City-Netzwerke einbinden lässt. So wird die Beleuchtungslösung schnell und einfach Teil eines städtischen Gesamtkonzeptes.

Über TRILUX

TRILUX – SIMPLIFY YOUR LIGHT steht für den einfachsten und sichersten Weg zu einer maßgeschneiderten, energieeffizienten und zukunftsfähigen Lichtlösung. Im dynamischen und zunehmend komplexer werdenden Lichtmarkt erhält der Kunde die beste Beratung, eine optimale Orientierung und das perfekte Licht. Um diesen Anspruch sicherzustellen, greift TRILUX auf ein breites Portfolio an Technologien sowie leistungsfähigen Partnern der TRILUX Gruppe zurück und kombiniert Einzelkomponenten zu maßgeschneiderten Komplettlösungen – immer perfekt auf die Kundenbedürfnisse und das Einsatzgebiet abgestimmt. So lassen sich auch komplexe und umfangreiche Projekte schnell und einfach aus einer Hand realisieren. Im Sinne von „SIMPLIFY YOUR LIGHT“ stehen dabei neben der Qualität und Kosteneffizienz immer die Planungs-, Installations- und Anwenderfreundlichkeit der Lösungen für den Kunden im Vordergrund.

Die TRILUX Gruppe betreibt sieben Produktionsstandorte in Europa und Asien und betreut internationale Kunden mittels 25 Tochtergesellschaften und zahlreichen Vertriebspartnern. Zum Geschäftsbereich Licht gehören die Marken TRILUX und Oktalite, zum Geschäftsbereich OEM-Systems BAG und Zalux. Weitere Beteiligungsgesellschaften sind das ITZ (Innovations- und Technologiezentrum), ICT sowie die Online-Plattform watt24. Mit Standorten in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Belgien sowie Großbritannien vermittelt die TRILUX Akademie das nötige Know-how über Themen, Trends und Neuheiten der Lichtbranche. Insgesamt beschäftigt TRILUX mehr als 5.200 Mitarbeiter weltweit, Sitz der Unternehmenszentrale ist Arnsberg.

Weitere Informationen unter www.trilux.com.

Kontakt
TRILUX
Vivian Hollmann
Heidestraße 4
59753 Arnsberg
+49 (0) 29 32.3 01-6 33
Vivian.Hollmann@trilux.com
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Politik Recht Gesellschaft

BDIP: Kommunen brauchen Digitalisierung und Integrationslotsen

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale diskutiert am 20.06. die Bedeutung kommunaler Informationsangebote

BDIP: Kommunen brauchen Digitalisierung und Integrationslotsen
Der Bundesverband Deutscher Internetportale (BDIP) lädt zum Expertenforum am 20.06.2016 nach Berlin

Berlin, 09.06.2016 [IP090616GT]. Am 20.06.2016 veranstaltet der BDIP, der Bundesverbands Deutscher Internetportale, im Roten Rathaus in Berlin das 22. Expertenforum. Als Gäste werden unter anderem Dr. Gregor Gysi und Aydan Özoguz, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, erwartet.

Im Vorfeld des Zukunftskongresses Staat & Verwaltung reflektiert der Bundesverband Deutscher Internetportale in seinem Expertenforum die Wichtigkeit kommunaler Stadtportale als zentrale Informationsanker für Bürgerinnen und Bürger. Im Kontext der Flüchtlingskrise kommen den Stadtportalen von Städten, Landkreisen und Gemeinden eine besondere Bedeutung bei der Informationsversorgung und Verknüpfung von Bürgern und Flüchtlingen zu.
Welche Rolle die Stadtportale bei der Integration von Flüchtlingen genau spielen, thematisiert das diesjährige Expertenforum am 20.06.2016, dem internationalen Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen.

Zu der Veranstaltung haben hochkarätige Referenten zugesagt. So werden Aydan Özoguz, die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Gregor Gysi, ihre jeweiligen Sichtweisen vortragen. Staatsekretär Andreas Statzkowski beleuchtet die Informationslage des Landes Berlin und Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie Dr. Kay Ruge vom deutschen Landkreistag (DLT) zeigen, worauf Digitale Strategien und Portale als Sammelpunkt kommunaler Angebote aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände ausgerichtet sein müssen.

Der ehemalige Linkenfraktionschef Gregor Gysi fordert Flüchtlingslotsen
Mit besonderer Spannung wird beim BDIP der Auftritt von Gregor Gysi erwartet. Rund drei Wochen nach dem kontroversen Bundesparteitag der Linken, bei dem Gysi keine Möglichkeit hatte, zu Wort zu kommen, beschreibt Dr. Gregor Gysi beim BDIP Expertenforum seine Ideen zur Integration und fordert kommunale Integrationslotsen: „Für die Integration brauchen wir einen neuen Beruf: Die Integrationslehrerin und den Integrationslehrer. Integration muss komplex verlaufen, hinsichtlich der deutschen Sprache, der vorhandenen beruflichen Qualifikation und der weiteren Qualifizierung sowie der Unterrichtung über unsere von allen zu respektierenden Grundrechte.“

Auch hierfür können nach Meinung des BDIP eine konsequente Digitalisierung und kommunale Angebote wichtige Impulse liefern. Daher beleuchten die Praxisbeiträge aus der kommunalen Flüchtlingsarbeit, wie mehrsprachige Apps und andere online und offline verfügbare Informationslösungen die Informationsversorgung von Bürgern und Flüchtlingen vorteilhaft unterstützen können.

Weitere Informationen und Anmeldung direkt über die Webseite des Verbands: http://www.bdip.de/expertenforum-des-bdip-integration-von-fluechtlingen-welche-rolle-spielen-kommunale-portale

Der Bundesverband Deutscher Internetportale e.V. (BDIP) ist die Interessenvertretung und Plattform für den Erfahrungsaustausch öffentlicher deutscher Internetportale. Mitglieder sind die Betreiber öffentlicher Internetportale (Behörden und Kommunen), sowie die privatwirtschaftlichen Dienstleister in diesem Sektor.

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BDIP Expertenforum: Kommunen brauchen Integrationslotsen und konsequente Digitalisierung

Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale diskutiert am 20.06. die Bedeutung kommunaler Informationsangebote

BDIP Expertenforum: Kommunen brauchen Integrationslotsen und konsequente Digitalisierung

(NL/4286766517) Expertenforum des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP) am 20.06.2016 im Roten Rathaus in Berlin zu kommunalen Angeboten und digitalen Strategien mit Aydan Özoguz, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie dem Bundestagsabgeordneten Dr. Gregor Gysi.

Berlin, 09.06.2016 [IP090616CN]. Am 20.06.2016 veranstaltet der BDIP, der Bundesverbands Deutscher Internetportale, im Roten Rathaus in Berlin das 22. Expertenforum. Als Gäste werden unter anderem Dr. Gregor Gysi und Aydan Özoguz, die Intergationsbeauftragte der Bundesregierung, erwartet.

Im Vorfeld des Zukunftskongresses Staat & Verwaltung reflektiert der Bundesverband Deutscher Internetportale in seinem Expertenforum die Wichtigkeit kommunaler Stadtportale als zentrale Informationsanker für Bürgerinnen und Bürger. Im Kontext der Flüchtlingskrise kommen den Stadtportalen von Städten, Landkreisen und Gemeinden eine besondere Bedeutung bei der Informationsversorgung und Verknüpfung von Bürgern und Flüchtlingen zu.
Welche Rolle die Stadtportale bei der Integration von Flüchtlingen genau spielen, thematisiert das diesjährige Expertenforum am 20.06.2016, dem internationalen Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen.

Zu der Veranstaltung haben hochkarätige Referenten zugesagt. So werden Aydan Özoguz, die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie der Bundestagsabgeordnete Dr. Gregor Gysi, ihre jeweiligen Sichtweisen vortragen. Staatsekretär Andreas Statzkowski beleuchtet die Informationslage des Landes Berlin und Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund (DStGB) sowie Dr. Kay Ruge vom deutschen Landkreistag (DLT) zeigen, worauf Digitale Strategien und Portale als Sammelpunkt kommunaler Angebote aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände ausgerichtet sein müssen.

Der ehemalige Linkenfraktionschef Gregor Gysi fordert Flüchtlingslotsen
Mit besonderer Spannung wird beim BDIP der Auftritt von Gregor Gysi erwartet. Rund drei Wochen nach dem kontroversen Bundesparteitag der Linken, bei dem Gysi keine Möglichkeit hatte, zu Wort zu kommen, beschreibt Dr. Gregor Gysi beim BDIP Expertenforum seine Ideen zur Intergration und fordert kommunale Integrationslotsen: Für die Integration brauchen wir einen neuen Beruf: Die Integrationslehrerin und den Integrationslehrer. Integration muss komplex verlaufen, hinsichtlich der deutschen Sprache, der vorhandenen beruflichen Qualifikation und der weiteren Qualifizierung sowie der Unterrichtung über unsere von allen zu respektierenden Grundrechte.

Auch hierfür können nach Meinung des BDIP eine konsequente Digitalisierung und kommunale Angebote wichtige Impulse liefern. Daher beleuchten die Praxisbeiträge aus der kommunalen Flüchtlingsarbeit, wie mehrsprachige Apps und andere online und offline verfügbare Informationslösungen die Informationsversorgung von Bürgern und Flüchtlingen vorteilhaft unterstützen können.

Weitere Informationen und Anmeldung zu der Veranstaltung am 20.06.2016 direkt über die Webseite des Verbands: http://www.bdip.de/expertenforum-des-bdip-integration-von-fluechtlingen-welche-rolle-spielen-kommunale-portale

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Winterdienst App auch im Sommer nutzbar

Winterdienst App auch im Sommer nutzbar
Auch im Sommer bei der Grünlandpflege einsetzbar: die Winterdienst App

Eigentlich dokumentiert die Winterdienst App „Winter Pro“ sämtliche Tätigkeiten rund ums Schneeräumen und Salzstreuen. Wenn Mitarbeiter von Kommunen auf den Räumfahrzeugen die Winterdienst App aktivieren, herrschen draußen Minusgrade oder es gibt Schneegestöber.

Statt geräumter Straßen und Salzverbrauch kann die Winterdienst App aber auch andere Tätigkeiten dokumentieren: Grünlandpflege, Häckseln oder Straßen kehren. Dazu erweitert der Nutzer in der „Winter Pro-App“ einfach die Liste der Leistungen und trägt eigene definierte Dienstleistungen ein. Die Funktionen für „Straße kehren“ beispielsweise sind dann die gleichen wie bei „Schneeräumen“: per GPS-Erkenung wird die Straße und das hinterlegete Opbjekt oder der Kunde erkannt, die Tätigkeit wird lückenlos dokumentiert. In der Online-Anwendung der Winterdienst App können dann per Mausklick Rechnungen generiert werden oder die aufgezeichneten Strecken nachgeprüft werden.

„Winter Pro“ wurde vom App Verlag (Kempten) entwickelt. Beim Verlag kann eine kostenlose testversion angefordert werden.

Die App-Verlag GmbH wurde 2011 in Kempten gegründet. Applikationen für iPhone und iPad werden bereits seit Anfang 2010 entwickelt. Der App-Verlag konzentriert sich in erster Linie auf Grüne Themen wie Natur, Tiere, Jagd, Landleben und Landwirtschaft. Schwerpunkt sind Jagd Apps und Apps für Jäger. Viele Apps werden selbst entwickelt und verlegt, andere Apps werden in Kooperation oder als Auftragsproduktion umgesetzt. www.appverlag.com

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Der App Verlag
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