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Effiziente Nutzung nicht öffentlich gewidmeter Flächen

Park & Control GmbH optimiert Parkräume

Stuttgart, 26.04.2017 – Innerstädtischer Parkraum ist ein knappes Gut. Gleichzeitig wird in vielen Kommunen das Potenzial nicht öffentlich gewidmeter Flächen bisher noch nicht voll ausgeschöpft: Etwa bei brachliegenden oder nur sporadisch genutzten Flächen. Zudem dürfen Parkverstöße auf nicht öffentlich gewidmeten Flächen nicht vom Ordnungsamt geahndet werden.

Einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des innerstätischen Parkraummangels leistet eine Nutzung dieser Flächen im Rahmen einer Public-Private-Partnership zwischen Kommunen und der Park & Control GmbH. Im Rahmen einer solchen Zusammenarbeit bietet Park&Control Kommunen die Möglichkeit, das Parkraum-Management noch effizienter zu gestalten. Ziel einer solchen Partnerschaft ist, die angespannte Situation in den Innenstädten aufgrund fehlenden Parkraumes deutlich zu verbessern und die Auslastung bereits bestehenden Parkraums zu optimieren.

Optimierungspotenzial erkennen und nutzen

Die Park & Control GmbH installiert und betreibt etwa Parkscheinautomaten, vertreibt und verwaltet Dauerparkkarten und kontrolliert den Parkraum durch eigenes Personal. Dabei fallen für die öffentliche Hand keine Zusatzkosten an. Stattdessen können zusätzliche Erträge generiert werden. Folglich profitieren sowohl Städte und Gemeinden als auch Parkplatznutzer: Die Partnerschaft unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre gemeinwohlorientierten Ziele umzusetzen.

Rechtmäßige Nutzung der Parkflächen

Im Zuge der Überwachung durch Mitarbeiter von Park & Control über die rechtmäßige Nutzung der Parkflächen stellen diese gegebenenfalls Vertragsstrafen aus. Eine gut sichtbare Beschilderung mit einer klaren Darstellung der Parkierungsregeln erleichtert den Parknutzern das Parken. Die rechtliche Grundlage hierfür bilden die sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Das Verfahren ist rechtlich geprüft und hat sich über die Jahre bewährt.

Die Park & Control GmbH überwacht die Einhaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf unbeschrankten Parkplätzen im Auftrag von privaten Immobilieneigentümern. Das Unternehmen ist ein eigenständiges Mitglied der APCOA PARKING Group, dem führenden europäischen Parkraum-Manager. Über 45 Jahre Erfahrung, Know-How aus 12 europäischen Ländern zeichnen den Konzern aus. Die APCOA Group bewirtschaftet über 1,4 Millionen Einzelstellplätze an rund 8.700 Standorten.

Kontakt
Park & Control PAC GmbH
Tilman Kube
Flughafenstr. 34
70624 Stuttgart-Airport
+49 711-94791-913
plewinski@pb3c.com
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Politik Recht Gesellschaft

Aktionswoche: Stärke Träger, gute Kitas – gemeinsam für die frühe Bildung

Aktionswoche: Stärke Träger, gute Kitas - gemeinsam für die frühe Bildung

Was macht eine gute Kita aus? Während der dritten „Woche der freien Träger“ vom 8. bis 15. Mai 2017 geben zwölf Einzelveranstaltungen an unterschiedlichen Orten in Stuttgart Antworten auf diese Frage. Die Aktionswoche des VFUKS – Verband freier unabhängiger Kindertagesstätten Stuttgart startet am 8. Mai um 17.00 Uhr im „Rudolfs“ im vhs Treffpunkt Rotebühlplatz mit einem Vortrag zum Thema „Der aktuelle Bundes-Qualitätsentwicklungsprozess und die Rolle der Träger“. Das komplette Programm der Veranstaltungswoche ist im Internet unter www.vfuks.de abrufbar. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Kita-Qualität hat viele Dimensionen. „Sie erfordert ein ‚kompetentes System‘, in dem pädagogische Fachkräfte, Träger, Eltern, Jugendämter, Kommunen, die Länder und der Bund zusammenarbeiten“, sagt Dr. Nicole Klinkhammer vom Deutschen Jugendinstitut DJI. Sie eröffnet die dritte „Woche der freien Träger“ des VFUKS – Verband freier unabhängiger Kindertagesstätten Stuttgart am Montag, 8. Mai, mit ihrem Vortrag zum aktuellen Bundes-Qualitätsentwicklungsprozess in der Kindertagesbetreuung. In einem Zwischenbericht beschreibt die Bund-Länder-Arbeitsgruppe die wichtigsten Bereiche der Qualitätsentwicklung. Dr. Nicole Klinkhammer, die an der Ausarbeitung des Berichts beteiligt war, gibt einen Überblick darüber. Damit spannt sie gleichzeitig den thematischen Rahmen für die Aktionswoche auf.

Qualitätsaspekte: Pädagogisches Handeln, Konzeption, Strukturen
Zwölf von einander unabhängige Einzelveranstaltungen an verschiedenen Orten in Stuttgart beschäftigen sich im Verlauf der Woche mit unterschiedlichen Aspekten von Kita-Qualität. Es geht um pädagogische Fragen: zum Beispiel darum, wie Lernen geschieht und wie Kitas und Eltern Kinder dabei gut unterstützen können. Es geht um konzeptionelle Themen: etwa darum, wie sich Vorgaben des Orientierungsplans für Kindertagesstätten des Landes Baden-Württemberg in die alltägliche pädagogische Praxis umsetzen lassen. Und es geht um strukturelle Aspekte: beispielsweise darum, welche (zusätzlichen) Betreuungsangebote Eltern benötigen, damit sie Beruf und Familie gut vereinbaren können. Strukturelle Themen stehen auch im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion mit Politikerinnen und Politikern, die die Woche der freien Träger am Montag, 15. Mai, abschließt.

„Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Fachkräfte, Eltern, Vertreterinnen und Vertreter von Trägern sowie aus Kommunen und Politik herzlich zur Woche der freien Träger ein“, sagen die VFUKS-Vorsitzenden Waltraud Weegmann und Bettina Stähler. „Wir freuen uns, dass Landtagspräsidentin Muhterem Aras die Schirmherrschaft über unsere Veranstaltungsreihe übernommen hat.“

Weitere Informationen zum Programm
Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist jedoch vielfach erforderlich. Weitere Informationen sowie den Programmflyer zum Download gibt es auf www.vfuks.de

Der VFUKS – Verband freier unabhängiger Kindertagesstätten Stuttgart vertritt die Interessen von 14 Trägern mit rund 50 Kindertagesstätten und etwa 3.000 Betreuungsplätzen für Kinder zwischen sechs Monaten und zehn Jahren in der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Alle Mitglieder des Verbandes zählen zu den „Sonstigen Freien Trägern“. Das bedeutet, dass sie weder der Stadt, einem klassischen Wohlfahrtsverband noch den beiden großen christlichen Kirchen direkt angehören. Insgesamt betreuen „Sonstige Träger“ gut ein Drittel aller Kinder in Stuttgart.

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Unipush Regio: Das digitale Schaufenster einer Region

Unipush Regio: Das digitale Schaufenster einer Region

(Mynewsdesk) Wackersdorf. Das vielfältige Angebot einer Stadt oder ländlichen Region in einer Smartphone-App und im Web digital abzubilden ist das Ziel von  Unipush Regio, der regionalen Marketingplattform des Wackersdorfer Unternehmens  Unipush Media. Durch dieses integrierte Standortmarketing werden Einheimischen und Feriengästen die Einkaufs-, Kultur- und Freizeitmöglichkeiten einer Region gebündelt präsentiert, damit diese die Vielfalt und Lebendigkeit ihrer Heimat oder Urlaubsregion entdecken und gleichzeitig mit ihrem Einkaufsverhalten die Wirtschaft vor Ort stärken. Unipush Regio fungiert damit als das digitale Schaufenster einer Region.

Josef Roßmann, Geschäftsführer der Unipush Media, unterstreicht diesen neuen Ansatz von Unipush Regio: “Wir rücken den Nutzer in den Mittelpunkt: Unsere App und das neue Webportal sind so dynamisch wie das Leben in einer Stadt oder Region: jeden Tag gibt es Neues zu entdecken, ob kulturelle Veranstaltungen oder Angebote und Events beim Laden um die Ecke. Wir setzen dabei ganz auf die lokale Ebene, denn nichts ist spannender als das Geschehen vor der eigenen Haustür.“

Spitzenpositionen bei Apple und Google

Dieses Konzept kommt bei den Nutzern und auch bei den teilnehmenden Unternehmen hervorragend an: Nach den ersten Apps  „Landkreis Schwandorf Regional“ und  „Regensburg Regional“ kamen innerhalb weniger Monate weitere hinzu, mittlerweile zählt die Unipush Regio-Familie 15 Mitglieder. Diese Apps nehmen in ihrer jeweiligen Region Spitzenpositionen im Apple AppStore und bei Google Play ein, ein Beleg für die große Beliebtheit bei den Nutzern vor Ort.

Neu: das Unipush Regio-Webportal

Komplett neu erstellt haben die Macher jetzt das Unipush Regio-Webportal, das als erstes für  www.landkreis-schwandorf-regional.de umgesetzt wurde. Mark Deskowski, ebenfalls Geschäftsführer der Unipush Media und zuständig für die Technik, erläutert: „Unsere Apps in den verschiedenen Regionen beinhalten sehr viel einzigartigen relevanten Content, der zum Beispiel von Einzelhändlern, Wirten, Vereinen, Event-Veranstaltern oder den Städten und Gemeinden über unsere Plattform selbst erstellt wird. Mit unserem neuen Unipush Regio-Portal heben wir diesen einzigartigen Schatz und machen ihn auch außerhalb unserer Apps für jeden zugänglich.“

Auch das macht die Unipush Regio-Plattform einzigartig: „Während andere virtuelle Mauern um ihre City-Portale hochziehen, um möglichst wenig nach außen dringen zu lassen, sind wir fest davon überzeugt, dass alle Beteiligten profitieren, wenn Informationen zu einer Region auf möglichst vielen Kanälen alle Interessierten erreichen“, unterstreicht Deskowski. Das Unipush Regio-Webportal bespiele daher alle digitalen Kanäle und nutze alle Möglichkeiten, die Google, Facebook & Co. bieten, um Inhalte zu teilen, zu verbreiten und zugänglich zu machen.

Überdies sei das neue Webportal auch für die mobile Nutzung optimiert und natürlich responsiv, so dass es sich an alle Endgeräte dynamisch anpasse. Der Nutzer hat damit die Wahl, ob er die nativen Apps auf seinem Smartphone installiert oder seinen Browser verwendet.

Unipush Media setzt Expansion fort

Das unabhängige und inhabergeführte Unternehmen setzt damit seine Expansion fort: weitere Apps und Portale auf Basis von Unipush Regio stehen kurz vor dem Launch. Die Nachfrage von Landkreisen, Kommunen, Werbe- und Marketingorganisationen nach einer eigenen lokalen Marketingplattform, wie sie in dieser Form nur die Unipush Media bietet, steigt weiter stark an. 

Ausgezeichnetes Konzept 

Für das Konzept von Unipush Regio und der praktischen Umsetzung in Form der Apps „Landkreis Schwandorf Regional“ und „Regensburg Regional“ wurde die Unipush Media beim Innovationswettbewerb „Handel im Wandel“ der Münchner Rid-Stiftung und UnternehmerTUM, dem Gründer-Inkubator der TU München, 2015 als Finalist ausgezeichnet. Und erst vor kurzem kam eine weitere wichtige Auszeichnung hinzu: Der Landkreis Schwandorf zeichnete die Unipush Media mit dem Zukunftspreis 2016 in der Kategorie Wirtschaft aus.

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Die Spezialisten für digitale Strategien und mobile Apps. Von der Planung über die Umsetzung bis zur Vermarktung deckt die Unipush Media die gesamte Bandbreite an Apps für Unternehmen und Organisationen ab. Die Unipush Regio-App ist eine Neuentwicklung für standortbasierte Anwendungen und wird erfolgreich als Standortmarketing-Plattform, als Filialfinder sowie als branchenübergreifende Städte-App für Tourismus, Handel und Gastronomie eingesetzt. Das bayerische Unternehmen mit Sitz in Wackersdorf ist unabhängig und inhabergeführt.

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Kommunales Fuhrparkmanagement: Fachkreis lädt zu speziellen Themen ein

Mitglieder und Nicht-Mitglieder des Fuhrparkverbands können teilnehmen / Themen: Verkehrsleiter, Güterverkehr, Kostenstruktur- und Verantwortung

Kommunales Fuhrparkmanagement: Fachkreis lädt zu speziellen Themen ein

Der stellvertretende Vorstandsvositzende des BVF, Dieter Grün, freut sich auf den Austausch.

Im Rahmen des Verbandsmeetings in Bonn treffen sich wieder die Mitglieder des Fachkreises „Kommunales Fuhrparkmanagement“ des Bundesverbands Fuhrparkmanagement e. V. (BVF).

Im Fachkreis unter Leitung von Stefan Jacob, DREWAG Netz GmbH, besprechen Kolleginnen und Kollegen aus Kommunen und kommunalen Betrieben besondere Aspekte des Fuhrparkmanagements in diesem Segment und tauschen Erfahrungen aus. Diesmal stehen die Themen „Notwendigkeit und Bestellung eines Verkehrsleiters“ (Moderation und Impuls Dieter Grün, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze) und „Kostenstruktur und -Verantwortung

im kommunalen Fuhrpark“ (Moderation und Impuls Dipl.-Ing. Stefan Jacob, Leiter Fuhrparkmanagement DREWAG NETZ GmbH) auf der Agenda.
Die Teilnahme zum Fachkreis-Meeting ist für alle Fuhrparkverantwortlichen kommunaler Fuhrparks (i.w.S) kostenfrei möglich. Eine Mitgliedschaft im Verband wird nicht vorausgesetzt. „Wir heißen auch Nicht-Mitglieder willkommen, die die Arbeit des Fachkreises kennenlernen wollen. Wer anschließend am gesamten Programm des Verbandsmeetings teilnehmen möchte, kann dies zum Mitgliederpreis tun“, sagt BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer.

Das Fachkreis-Meeting findet am 9. Mai, von 9 bis 12 Uhr im Hilton Hotel, Bonn, statt. Anmeldungen können formlos an info@fuhrparkverband.de gesendet werden. Details werden dann zugeschickt. Nach dem Mittagsimbiss beginnt das 18. offene Verbandsmeeting des Fuhrparkverbands. Programm, Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie hier: Zur Veranstaltung.

Der Bundesverband Fuhrparkmanagement wurde im Oktober 2010 als Initiative von Fuhrparkverantwortlichen gegründet. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die Fuhrparks zwischen 5 und über 20.000 Fahrzeugen betreiben. Mitglieder sind unter anderem Unternehmen wie Axel Springer Services & Immobilien GmbH, Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, KPMG AG, CANCOM IT, KAEFER Isoliertechnik, FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e. V., Sparkassen-Einkaufsgesellschaft mbH oder Stadtwerke Heidelberg Netze GmbH.

Vorstandsmitglieder des Verbandes sind Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender), Dieter Grün (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Stadtwerke Heidelberg Netze), Bernd Kullmann (stv. Vorsitzender, Fuhrparkleiter Ideal Versicherung). Geschäftsführer ist Axel Schäfer. Sitz des Verbandes und der Geschäftsstelle ist Mannheim.

Kontakt
Bundesverband Fuhrparkmanagement
Axel Schäfer
Augustaanlage 57
68165 Mannheim
0621-76 21 63 53
presse@fuhrparkverband.de
http://www.fuhrparkverband.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Energiesparen für Kommunen: Energieeffizienz-Netzwerke der ECG

Energiesparen für Kommunen: Energieeffizienz-Netzwerke der ECG

ECG Logo

___Energiekosten senken durch Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen
___Professionelle Begleitung durch erfahrenen Energieberater ECG

Kehl, 08. März 2017 – Die ECG Energie Consulting GmbH, Kehl, bietet jetzt auch Kommunen und deren Betrieben institutionalisierte Energieeffizienz-Netzwerke an: Gemeinden und Landkreise erhalten drei Jahre lang durch ECG und im Erfahrungsaustausch mit den anderen Teilnehmern Anregungen, wie sie ihr eigenes Energie-Knowhow ausbauen können, um dauerhaft die Energiekosten zu senken. Angesprochen werden alle Möglichkeiten, die Effizienz zu erhöhen, und wie man Transparenz über die Energieflüsse herstellt. Umfangreiche staatliche Fördermittel minimieren die Teilnahmegebühren für die Kommunen, die erzielten Einsparungen gleichen die Netzwerk-Kosten letztlich aus.

Je Netzwerk treffen sich sechs bis zwölf Gemeinden oder Verwaltungseinheiten eines Landkreises mindestens alle drei Monate zum regelmäßigen Erfahrungsaustausch, moderiert und professionell begleitet von der unabhängigen Energieberatungsgesellschaft ECG. Fachvorträge, Liegenschaftsbesichtigungen und Informationen zu gesetzlichen Änderungen und Förderprogrammen sind ebenso vorgesehen wie die Festlegung und Überprüfung von Einsparzielen.

Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG: „In den vielen Institutionen der Kommunen schlummert ein enormes Effizienzpotenzial. Da sich die Aufgaben und Organisationsstrukturen der Städte ähneln, haben sie auch ähnliche Ansatzpunkte, um Energie einzusparen. Netzwerke führen dazu, dass nicht jeder das Rad neu erfinden muss: Im Austausch mit anderen erzielen die Teilnehmer besonders schnell und wirtschaftlich Fortschritte bei der Energieeffizienz. Das zeigen auch die Erfahrungen aus Wirtschaft und Industrie, wo das Netzwerk-Konzept bereits gut erprobt ist.“

ECG ist einer der ersten Dienstleister, der diesen Service auch für Kommunen anbietet, und verfügt über einschlägige Erfahrung im öffentlichen Sektor: Das Unternehmen berät unter anderem den Südwestrundfunk (SWR), das Europäische Parlament, die Stadt Ehingen (Donau), die Städtische Wohnbaugesellschaft Kehl und das Ortenau Klinikum in Energie-Fragen.

==Informationen zum Hintergrund==

Etwa zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs im öffentlichen Bereich entstehen in den rund 12.000 Gemeinden und Landkreisen. Sie können daher einen wichtigen Beitrag leisten, um Energie einzusparen und die Klimaschutzziele zu erreichen und haben darüber hinaus eine Vorbildfunktion. Entsprechend fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kommunale Netzwerke zum Erfahrungsaustausch, wie sie in der Wirtschaft schon länger etabliert sind: Bundesregierung und führende Wirtschaftsverbände haben im Dezember 2014 vereinbart, 500 solche Netzwerke zu schaffen. Gemeinschaftlich sollen dadurch 75 PJ Primärenergie bzw. 5 Mio. t Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 eingespart werden (www.effizienznetzwerke.org). Rund 100 solcher Zusammenschlüsse gibt es bislang, auch ECG organisiert und betreut derartige Netzwerke (http://www.energie-consulting.com/energieeffizienz-netzwerke/).

Über die Energie Consulting GmbH (ECG):
Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 40 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 4,5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com

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77694 Kehl-Goldscheuer
07854 9875-0
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Stadt Düsseldorf nutzt für Bürger-Kommunikation gleiche Technologie wie New York: Hootsuite

Social Media bietet Bürgern ebenfalls einen neuen, direkten Draht zur Stadtverwaltung. Der Austausch über Facebook bis Twitter sorgt für erlebbare Bürgernähe. Die Stadt Düsseldorf nimmt in Deutschland jetzt hierbei eine Vorreiterrolle ein. Dank neuer Technologie kann die Stadt ihre Mitteilungen an die Bürger inklusive der Interaktionen jetzt auf einer zentralen Plattform für teilnehmende Ämter planen, ausführen und verwalten. Ebenso können Hinweise rund um Events, Messen, Termine, Baumaßnahmen und zu akuten Krisenfällen nun gleichzeitig in allen Sozialen Netzwerken verfügbar gemacht werden. Damit ist eine einfache Koordination der Social Media-Aktivitäten zwischen den Ämtern möglich. Zum Einsatz kommt dafür die Social Media-Management-Plattform von Hootsuite, die bereits von Städten wie New York, Montreal und Barcelona genutzt wird. Dafür erfüllt Hootsuite ebenfalls höchste Standards bei Security, Compliance und Datenschutz.

Der Wandel zur Social Media-Gesellschaft hat sich 2016 spürbar beschleunigt: Facebook, Twitter und Co nehmen inzwischen bei vielen einen festen Bestandteil in der persönlichen Kommunikation ein. Dazu gehört ebenfalls, Mitteilungen der Stadt mitzuverfolgen, aber sich auch mit Kommentaren, Anfragen und Kritik an die Stadtverwaltung zu richten. Daraus resultiert für Städte die Anforderung, ihre Social Media-Strategie effizient zu gestalten – für mehr Präsenz und eine krisenfeste digitale Kommunikation in Notfällen. Gerade hierfür stellen die Social Networks eine einzigartige Reaktionsgeschwindigkeit, Reichweite und Interaktion bereit.

Mit Hootsuite kann die Stadt Düsseldorf die dafür notwendige Social Media-Reichweite jetzt verstärken. Ebenso ermöglicht es die Plattform, die Organisation und Koordination der Stadt-Kommunikation direkt weiter zu optimieren: So nutzen die Mitarbeiter künftig ein Redaktionssystem. Alle Formate, von Text bis Video, können auf einer zentralen Plattform verarbeitet werden. Ebenfalls lässt sich nun für alle Aktionen inklusive Beantwortung von Anfragen ein 4-Augen-Prinzip umsetzen. Zur weiteren Verbesserung der Bürger-Kommunikation werden über Hootsuite Analyse-Tools genutzt, um auf Diskussionen und Themen im Netz noch besser reagieren zu können. Auch sind Verantwortliche via App ab jetzt ebenfalls mobil handlungsfähig und können damit mobil in den Sozialen Netzwerken über die zentrale Plattform kommunizieren. Die Social Media Management-Plattform ermöglicht es der Stadt Düsseldorf des Weiteren, ihre Ämter sukzessive, damit abhängig von Planung und Anforderung, in das neue Social Media-Konzept zu überführen. Zur zuverlässigen Absicherung sind via Hootsuite dafür alle Security, Compliance- und Datenschutz-Vorkehrungen ausführbar.

Kerstin Jäckel-Engstfeld, Leiterin Amt für Kommunikation der Landeshauptstadt Düsseldorf: „Mit einer einheitlichen Redaktions-Plattform können wir zukünftig noch besser in den sozialen Netzwerken mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren und interagieren. Damit können wir nicht nur noch näher am Bürger sein, sondern im Krisenfall auch noch schneller reagieren.“

„Düsseldorf ist die erste Stadt in Deutschland, die mittels moderner Technologie das volle Social Media-Potenzial für ihre Bürger-Kommunikation nutzt und so mit Metropolen wie z.B. New York gleichzieht“, sagt Rob Coyne, General Manager bei Hootsuite für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. „Wir sind uns sicher, dass die Düsseldorfer dies positiv annehmen werden und sich künftig von ihrer Stadt noch besser informiert und betreut fühlen.“

Hootsuite ist die meist genutzte Social Media-Management-Plattform der Welt. Global vertrauen über 15 Millionen Nutzer, darunter 800 der Fortune 1.000 Unternehmen, auf Hootsuite. Die bewährte Technologie, das umfangreiche Ökosystem und die Social Media-DNA von Hootsuite unterstützen Unternehmen dabei, die Stärke menschlicher Verbindungen zu erschließen und für sich zu nutzen.

Mehr über Hootsuite erfahren Sie auf www.hootsuite.com/de

Kontakt
Hootsuite Media Germany GmbH
Sheila Moghaddam-Ghazvini
Neuer Wall 63
20354 Hamburg
040 67 559 220 ext 6569
sheila.moghaddam@hootsuite.com
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Sonstiges

DATABUND und BDIP warnen vor Grundgesetzänderung von Art. 74

Gemeinsame Pressemitteilung von DATABUND und BDIP zur beabsichtigten Änderung des Art. 74 GG

DATABUND und BDIP warnen vor Grundgesetzänderung von Art. 74

(NL/9077874817) Berlin, 05.12.2016 [BB051216NM]. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit den 16 Ministerpräsidenten am 14. Oktober eine Vereinbarung getroffen, deren Ziel es sei, „die digitale Zersplitterung der Verwaltung in Deutschland zu überwinden. Die bundesweite Vernetzung aller Online-Verwaltungsleistungen von Bund, Ländern und Kommunen über ein einheitliches „Bürgerportal“ ist Teil der Vereinbarungen. Die Basis für das Vorhaben soll die Änderung des Art. 74 Grundgesetz werden.
Mit der Änderung soll die Einrichtung eines verbindlichen, bundesweiten Portalverbunds ermöglicht (werden), über den alle Nutzer einfach und sicher auf die Online-Anwendungen der öffentlichen Verwaltung von Bund und Ländern zugreifen können.

Die Bundesverbände DATABUND und BDIP sprechen sich gegen diese Neuregelung aus und fordern vielmehr eine weitere Standardisierung der Datenformate und Schnittstellen. Die Änderung des Art. 74 GG ist so ausgeführt, dass es keine Begrenzung der Regelungs- und Normierungsbefugnisse des Bundes geben soll. Auch wenn es vielleicht aktuell nicht beabsichtigt ist, so bietet der aktuelle Entwurf der Grundgesetzänderung die Möglichkeit, auch IT-Lösungen für die Umsetzung der Portale und der dahinter liegenden Fachverfahren der Kommunen durch den Bund festzulegen.

Einen solchen Durchgriff übergeordneter und kommunalfremder Behörden lehnen DATABUND und BDIP strikt ab. Das Selbstbestimmungsrecht der Kommunen über die Erledigung ihrer Aufgaben und der dafür genutzten Tools darf an dieser Stelle nicht ausgehebelt werden. Für den Bereich der Portale bedeutet die Selbstbestimmung der Kommunen die Möglichkeit, Identität und Individualität auch Online darzustellen und sich im interkommunalen Wettbewerb gegenüber der Wirtschaft und Bürgern zu positionieren.

Kommunen sind sehr unterschiedlich in ihren Ausrichtungen und Schwerpunkten, die jeweils mit bestimmten Portallösungen besonders gut umsetzbar sind und die sich in der Vergangenheit bewährt haben.
Für den Bereich der Tools und Fachverfahren bedeutet das Selbstbestimmungsrecht auch Wettbewerb im Markt, mit der Möglichkeit sich die beste Lösung aus Sicht der einzelnen Kommunalverwaltung auszuwählen und ihre individuellen Anforderungen und Interessen in die Weiterentwicklung der Lösungen durch den Hersteller einzubringen.

In der Vergangenheit haben IT-Vorhaben auf Bundes- und Landesebene gezeigt, dass dort wenig Verständnis für die Situation und Anforderungen in den Kommunalverwaltungen vorhanden ist. Eine Verordnung von IT-Produkten für die kommunale Ebene von oben kann daher keine Lösung sein und wird die Entwicklung des eGovernment langfristig eher behindern als voranbringen.
DATABUND und BDIP fordern daher, die Änderung des Art. 74 GG zu verwerfen. Die Verknüpfung zwischen den Portalen kann basierend auf Art. 91c GG schon heute geschaffen werden, indem die Schnittstellen und Datenformate festgelegt werden.

Die Kommunen und ihre Leistungen fußen auf einer bürgernahen und regional verankerten Identität und Arbeitsweise, die nicht unter dem Einfluss zentraler Vorhaben verloren gehen darf. Aufgabe des Bundes ist es hingegen die Rahmenbedingungen zu setzen, innerhalb derer sich Kommunen in ihrem Handeln bewegen können. Dieser Rahmen muss Wettbewerb, Entscheidungsfreiheit und Individualität für die Kommunen hinsichtlich ihrer eingesetzten CMS- und Portallösungen, sowie Fachverfahren zur Bewältigung ihrer Aufgaben, weiterhin sicherstellen.

Über den DATABUND e.V.:
Der DATABUND wurde im Januar 2006 gegründet, um den Herstellern von kommunalen Fachverfahren und Softwarelösungen ein zentrales Forum zu bieten. Mittlerweile hat sich der DATABUND als kompetente Interessenvertretung für den kommunalen IT-Sektor etabliert und ist Ansprechpartner für Entscheider und Multiplikatoren aus Politik und Verwaltung – sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene.
Der DATABUND bündelt die Fachkompetenz, Erfahrung und das Know-how der führenden mittelständischen Softwareunternehmen und IT-Dienstleister für den kommunalen Sektor.
Ansprechpartner: Sven Lahn, Pressesprecher des DATABUND, E-Mail: presse@databund.de, Tel.: 49 176 7030 8709

Über den BDIP – Bundesverband Deutscher Internet Portale e.V.:
Der Bundesverband Deutscher Internet Portale e.V. (BDIP) ist die Interessenvertretung und Plattform für den Erfahrungsaustausch öffentlicher deutscher Internetportale. Mitglieder sind die Betreiber öffentlicher Internetportale (Behörden und Kommunen), sowie die privatwirtschaftlichen Dienstleister in diesem Sektor.
Pressekontakt: Bundesverband Deutscher Internetportale e.V., George Wyrwoll, 069-73996-6211, presse@bdip.de, www.bdip.de [DB051216NM].

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Brehmstrasse 40
30173 Hannover
0511-16843-039
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BDIP: Stadtportale stärken Bürgerbeteiligung

Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internet-Portale zeigt, wie kommunale Informationsangebote das Bürgerengagement steigern

BDIP: Stadtportale stärken Bürgerbeteiligung

(NL/3449417651) Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft diskutierten beim traditionellen Kaminabend des Bundesverbands Deutscher Internetportale (BDIP), wie kommunale Internetportale das bürgerschaftliche Engagement steigern können.

Kommunale Informationsangebote unterstützen wirkungsvoll das gesellschaftliche Engagement der Bürger. Welche Voraussetzungen genau für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung förderlich sind, das thematisierte der Bundesverband Deutscher Internet-Portale e.V. (BDIP) bei seinem traditionellen Kaminabend im Abgeordnetenrestaurant des Deutschen Bundestages (im Reichstagsgebäude) am 28.11.2016 in Berlin.

Henning Sklorz vom Stadtportal bremen.de begrüßte als Vorstandsvorsitzender des BDIP die Teilnehmer aus Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft und betonte die wichtige Mittlerfunktion der öffentlichen Internetportale. In drei hochkarätigen Impulsvorträgen zeigten sich dann praktische Umsetzungen aber auch Herausforderungen bei der Bürgerbeteiligung.

Dr. Michael Efler, Mitglied im Bundesvorstand Mehr Demokratie e.V, definierte zuerst den Unterschied zwischen Bürgerbeteiligung und direkter Demokratie. Verfahren der Bürgerbeteiligung seien ein Ausdruck partizipativer Demokratie und bieten beispielsweise der Verwaltung in einer Art Rückkoppelung mit den Bürgerinnen und Bürgern wichtige Orientierungsmöglichkeiten, was diese erwarten oder sich wünschen. Letztlich entscheide aber weiterhin das jeweilige gewählte Parlament. Dagegen führt die so genannte direkte Demokratie unmittelbar verbindliche Entscheidungen herbei. Die Bürger überstimmen also bei diesen Verfahren gewissermaßen die gewählten Volksvertreter. Als neu gewählter Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus berichtete Dr. Efler auch von den Koalitionsverhandlungen und den Plänen und Zielen der neuen rot-rot-grünen Koalition im Bundesland Berlin. Hier habe man als zweites Bundesland überhaupt das Bremer Modell einer Privatisierungsbremse festgelegt: Eine Veräußerung öffentlicher Unternehmen soll nur noch nach vorheriger Befragung der Bürger möglich sein.
Gleichzeitig wolle man auf einer kommunalen Plattform alle planerischen Vorhaben veröffentlichen, so dass die Bürger einen besseren Informationszugang aber auch eine bessere Möglichkeit bekommen, sich zu beteiligen. Fragen einer verstärkten Bürgerbeteiligung bis hin zu Elementen direkter Demokratie seien dabei zeitlos wichtig. Dr. Efler wertete eine Beteiligungsoffensive zudem auch als Kampf gegen Populismus und warnte gleichzeitig, dass man sich davon verabschieden müsse, Bürgerbeteiligung nur quantitativ zu denken. Die Verfahren brächten den Kommunen nämlich in jedem Fall wichtige qualitative Impulse.

Wie Kommunen die Bürgerbeteiligung ganz praktisch erhöhen können, beleuchteten Dr. Ortwin Böckmann, Leiter des Kommunalen Anwendungszentrum Brandenburg und die Bürgermeisterin der Stadt Perleberg, Annett Jura, in ihrem Vortrag: Das Internet machts möglich – mit dem Maerker direkt ins Rathaus. Der so genannte Maerker ist eine Plattform, über die Bürger Probleme im öffentlichen Raum an die Verwaltung melden können. Das Verfahren startetet bereits 2008 mit der Stadt Rüdersdorf. Vorbild war eine private Initiative in Großbritannien namens fix my street, die allerdings nur eine Art digitale Mängelliste darstellte. Das revolutionäre an der brandenburgischen Maerker-Initiative war im Vergleich dazu, nicht nur die generelle Sichtbarkeit, sondern insbesondere ein Leistungsversprechen der Verwaltung, dass über das kommunale Portal auch ein Bearbeitungsstand der Mängelbehebung an die Bürger zurückgemeldet wurde. Die Maerker-Initiative in Brandenburg ist eine Erfolgsgeschichte: Mittlerweile nehmen fast 100 Kommunen und damit die Hälfte aller Kommunen in Brandenburg an dem Verfahren teil. Mehr als 60.000 Bürgeranregungen wurden bereits umgesetzt. Bürgermeisterin Annett Jura ergänzte, dass der so genannte Maerker ein wichtiger Kanal der Bürgerbeteiligung in ihrer Kommune sei. Genauso wichtig sei es aber weitere Formen zu finden und zu fördern, etwa Bürgerbüros oder auch einen Bürgerhaushalt. Perleberg befragt seine Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel aktuell über das Stadtmarketing und wie das Logo der Stadt Verwendung finden soll. Eigentlich sollte jede Kommune so etwas wie einen Maerker haben, so Jura.

Mit Ihrem Beitrag Partizipative Governance. Chancen und Herausforderungen von Online-Bürgerbeteiligung rundete Dr. Angela Jain vom Nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH den Kaminabend thematisch ab. Dr. Jain verwies darauf, dass für eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung eine Kommunikation auf Augenhöhe wichtig sei. Vor allem komme es aber auf die Benutzerfreundlichkeit und Bekanntheit der Verfahren an. Hier seien andere Länder oftmals weiter als Deutschland. Allein in Nordrhein-Westfalen gebe es 396 unterschiedliche Bürgerbeteiligungsverfahren in den Kommunen. Zwar werde allgemein über mangelnde Bürgerbeteiligung geklagt, allerdings leiden selbst die bestehenden Verfahren an Bekanntheit und Verknüpfung. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, dass ihre Interessen berücksichtigt werden, so Dr. Jain. Kommunale Portale zur Bürgerbeteiligung könnten hier die empfundene Legitimitätslücke politischer Entscheidungen schließen und seien ein unabdingbarer Beitrag zu einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe der Bürger, die sich auch über die allgemeinen Wahlen hinaus einbringen wollen. 60 Partizipationsbeauftragte und 50 verschiedene Leitfäden zu kommunaler Onlinebeteiligung gebe es bereits bundesweit. Dies sei ein richtiger und wichtiger Schritt zu einem wirkungsvollen eGovernment, das die Bedürfnisse der Bürger stärker einbindet.

Mit dem Nexus Instiut wird der BDIP 2017 auch eine breitere Studie zu Prozessen der Bürgerbeteiligung begleiten. Der Kaminabend in Berlin zeigte jedenfalls eindrucksvoll, dass Beteiligungsverfahren nicht nur vorteilhaft für die kommunale Verwaltung sind, sondern auch ein wichtiges Element, Demokratie zu stärken und zu fördern. Weitere Informationen zum Bundesverband Deutscher Internetportale e.V und seinen Veranstaltungen finden sich unter www.bdip.de [BB051216NM].

Information über den BDIP:
Der Bundesverband Deutscher Internetportale e.V. (BDIP) ist die Interessenvertretung und Plattform für den Erfahrungsaustausch öffentlicher deutscher Internetportale. Mitglieder sind die Betreiber öffentlicher Internetportale (Behörden und Kommunen), sowie die privatwirtschaftlichen Dienstleister in diesem Sektor.

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Wissenschaft Technik Umwelt

Ein freundliche Ansage gegen ärgerlichen Hundekot

Zusammenarbeit der „ighid“ (Initiative gegen Hundekot in Deutschland) mit der Stadt Tönisvorst zeigt erste Erfolge und sorgt landesweit für Aufsehen

Ein freundliche Ansage gegen ärgerlichen Hundekot

WDR Lokalzeit im Gespräch mit Diana Wynen (3.v.l.) und Burkhard Küppers (2.v.l) von ighid

Vergangenes Wochenende war die Lokalzeit des WDR zu Gast in der Gemeinde Tönisvorst. Ihr Interesse galt einem Pilotprojekt für Deutschland, das die „Ighid“ in einem sechsmonatigen Prozess initiiert hat. Tönisvorst soll das Vorzeigemodell einer hundekotfreien Stadt werden, an deren Beispiel sich andere Gemeinden orientieren und sich des lästigen Hundekot-Problems entledigen können.

Seit Start der Kampagne im September hat sich in Tönisvorst einiges getan. Zunächst wurden die Bürger zur Mithilfe aufgerufen und befragt, wo sie einen Mehrbedarf an Kotbeutelspendern und Mülleimern sehen. Daraufhin wurde die Infrastruktur verbessert. Inzwischen sind an zwölf Stellen neue Spender und Mülleimer aufgestellt. Zudem hat die Stadt einen zusätzlichen Vorrat an kostenfreien Beuteln hinterlegt. Ein Angebot, dessen sich viele Bürger bedienen und das die Aufmerksamkeit für das Thema enorm gesteigert hat.

Die positiven Veränderungen im Stadtbild, die sich bereits nach wenigen Wochen zeigen, haben Gemeinden und Medien hellhörig gestimmt. Nachdem „Stern“ und „RTL“ in der vorletzten Woche über „Ighid“ berichtet hatten, zog die „Lokalzeit“ des WDR am Samstagabend nach: Wie engagiert sind die Bürger der Stadt Tönisvorst? Und: Sieht man schon was?

Das Kamerateam traf auf viele Tönisvorster, die vom freundlichen Ton der Kampagne begeistert sind und das Projekt aktiv mitgestalten. Endlich gebe es wieder eine offene und vorurteilsfreie Kommunikation zwischen Hunde- und Nichthundebesitzern, wo die Fronten ehedem verhärtet waren. Hausbesitzer laden mittlerweile bei einem Malheur vor ihrer Tür lieber ein, mit einem Kotbeutel auszuhelfen statt Hundebesitzern per se eine böse Absicht zu unterstellen. Eine Win-Win-Situation also für alle Beteiligten, die sich über weniger Ärger, über weniger Dreck und manches Mal auch über ein unverhofft nettes Gespräch freuen; mit Menschen, die man vorher gar nicht kannte.

In der zweiten Phase des Projekts stehen zahlreiche Events auf dem Programm. Interessierte Hunde- und Tierliebhaber werden die Möglichkeit haben, der aus dem TV bekannten Tieranwältin Susan Beaucamp Fragen zu stellen. Wer sich also in allen Rechtsfragen rund um das Tier einen kostenfreien Rat einholen möchte, ist herzlich willkommen.

Und es werden zwei weitere prominente Gesichter erwartet. So besuchen Katja Elsässer (Tiertrainerin unter anderem der Kinofilme „Bibi & Tina“ und „Vampirschwestern“) und Markus Grimm (ein echter Nachfahre der „Gebrüder Grimm“) die Apfelstadt am Niederrhein. Infos dazu folgen und können auch auf der „ighid“ Homepage nachgelesen werden.

Den Initiatoren von „ighid“ und der Stadt Tönisvorst ist es noch einmal ein Anliegen zu betonen, wie wichtig jeder einzelne Bürger und jedes Unternehmen für das Projekt „hundekotfreies Tönisvorst“ sind. Nur mit dem Willen aller, gemeinsam etwas zu bewegen und an einem Strang zu ziehen, kann das Vorzeigeprojekt gelingen. Also los! Schaffen wir bis 2017 gemeinsam ein hundekotfreies Tönisvorst!

ighid ist eine Initiative der Krefelder Agentur xsBO die über die Kompetenz verfügt, das Hundekotproblem in Städten und Gemeinden zu lösen.

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Wissenschaft Technik Umwelt

INTERGEO 2016: Ein Werkzeug für die Demokratie in der intelligenten Stadt

INTERGEO 2016: Ein Werkzeug für die Demokratie in der intelligenten Stadt

smarticipate: Software-Plattform zur Bürgerbeteiligung auf Basis interaktiver 3D-Stadtmodelle. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger. Gerade bei Entscheidungen in der Stadt gilt es die Menschen mitzunehmen. Im vom Fraunhofer IGD koordinierten Projekt smarticipate entsteht eine Software-Plattform, die hilft, Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubeziehen.

Es ist ausgesprochen schwer, Bürger davon zu überzeugen, dass eine Maßnahme in ihrer Stadt notwendig war, wenn man sie erst mit dem Ergebnis konfrontiert. Zudem können Behörden noch so gründlich arbeiten, auch ihnen bleibt bisweilen ein wichtiges Detail bei der Entscheidungsfindung verborgen. Die Offenlegung von kommunalen Planungsvorhaben hat daher eine gute Tradition. „In die umfangreichen Planungsunterlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung eines neuen Stadtteils, können sich jedoch häufig nur Experten sinnvoll einarbeiten“, erklärt Dr. Joachim Rix vom Fraunhofer IGD. „Das ist natürlich sehr unbefriedigend für die vielen Bürger, welche von der Maßnahme betroffen sind.“ Rix und seine Forscherkollegen wollen diesen Umstand im Rahmen des EU-Forschungsprojekts smarticipate ändern.

In smarticipate entwickeln die 10 Partner aus 6 europäischen Ländern unter Federführung des Fraunhofer IGD eine ganzheitliche Software-Plattform zur Bürgerbeteiligung. Die Basis dieser Lösung bilden interaktive 3D-Stadtmodelle. Dort werden die Planungsvorhaben bildhaft und damit leicht verständlich angeboten. Das Ganze funktioniert auch online, so dass alle Interessierten bequem von zu Hause aus Vorschläge in den Planungsprozess einbringen können. „Dabei liefern die Lösungen gleich Informationen, warum einige Planungsvarianten nicht möglich sind“, erklärt Rix. „Wenn zum Beispiel der Untergrund einen Brückenbau an der vorgeschlagenen Stelle ausschließt, kann dies dem Anwender angezeigt werden.“

smarticipate – Hamburg, Rom, London

Hamburg plant in einer Testphase von smarticipate, die Bürger dabei einzubinden, Standorte für neue Bäume im Stadtgebiet zu finden. Dabei können Erlen, Ulmen oder Eichen in einer 3D-Landschaft positioniert werden. Rom will gemeinsam mit seinen Bürgern passende Orte für Urban-Gardening-Projekte finden sowie über die Neunutzung leerstehender Gebäude entscheiden. Die Londoner Bezirke Kensington und Chelsea geben die Plattform in die Hand von Bürgerinitiativen, welche darüber ihre Wünsche und Ideen entwickeln können. Die Stadt liefert dabei die Daten, die Bürgerinitiativen stellen wiederum mit der Plattform ihre benötigten Anwendungen zusammen.

smarticipate nutzt Teile der Visual-Computing-Plattformstrategie des Fraunhofer IGD und wird vom 11. bis 13. Oktober auf der diesjährigen INTERGEO in Hamburg in Halle A4 Stand E4.031 vorgestellt.

Im Rahmen des INTERGEO-Kongresses gibt es am Mittwoch, den 12.10.2016 um 16 Uhr eine Vortragssession zu smarticipate.

Weiterführende Informationen:

INTERGEO Report: http://neu.studio-b60.de/INTERGEOreport_2016/index.html#/46

INTERGEO TV „Opinion Leader Talk“ mit Dr. Joachim Rix: http://www.intergeo-tv.com/2016/09/08/dr-joachim-rix-competence-center-spatial-information-management-fraunhofer-igd

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktionen, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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