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Fristlose Kündigung bei Stalking einer Kollegin durch Arbeitnehmer?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, zum Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 19. April 2012 – 2 AZR 258/11.

Fristlose Kündigung bei Stalking einer Kollegin durch Arbeitnehmer?

Fachanwalt Bredereck

Stalking als Kündigungsgrund: Straftaten eines Arbeitnehmers zulasten bzw. gegenüber dem Arbeitgeber oder Kollegen können stets Grund für eine außerordentliche Kündigung sein. Das Stalken anderer Personen ist unter gewissen Voraussetzungen als Nachstellung gemäß § 238 StGB strafbar. Stalkt demnach ein Arbeitnehmer z.B. eine Arbeitskollegin, kommt für den Arbeitgeber eine fristlose verhaltensbedingte Kündigung in Betracht.

Bundesarbeitsgericht zur Kündigung wegen Stalkings: Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat sich mit einem entsprechenden Fall vor einigen Jahren zu beschäftigen gehabt (Az.: 2 AZR 258/11). Es ging dabei um einen schwerbehinderten Arbeitnehmer, der bei seinem Arbeitgeber als Verwaltungsangestellter beschäftigt und ordentlich unkündbar war. Nachdem ihm vom Arbeitgeber in Folge der Beschwerden einer Leiharbeitnehmerin über Nachstellung die Kontaktaufnahme zu dieser verboten worden war, kam es zu einer weiteren Beschwerde einer anderen Leiharbeitnehmerin über unerträgliche Belästigungen und Bedrängungen durch den Arbeitnehmer. Dieser wurde schließlich nach Anhörung des Personalrats und Zustimmung des Integrationsamtes außerordentlich und fristlos gekündigt.

Vorherige Abmahnung: Entscheidender Streitpunkt war die Frage, ob eine vorherige Abmahnung des Arbeitgebers erforderlich und die fristlose Kündigung deshalb unzulässig war. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen hatte in der Vorinstanz die Kündigung aufgrund fehlender Abmahnung für unwirksam gehalten. Insbesondere habe es beim ersten Zwischenfall zwar eine Warnung, aber keine Abmahnung des Arbeitgebers gegeben. Das Bundesarbeitsgericht bestätigte die Einschätzung, dass keine Abmahnung des Arbeitgebers erfolgt war, gab jedoch zu bedenken, dass eine solche auch entbehrlich gewesen sein konnte. Es verwies die Sache deshalb zur weiteren Prüfung des Umstände an das LAG zurück.

Das BAG in der Pressemitteilung: Es steht noch nicht fest, ob ein wichtiger Grund für die Kündigung iSv. § 626 Abs. 1 BGB vorliegt. Das Landesarbeitsgericht hat zwar im Ergebnis zutreffend angenommen, dass der Kläger durch die Mitteilung aus dem Jahr 2007 nicht im Rechtssinne abgemahnt worden ist. Es hat aber nicht ausreichend geprüft, ob angesichts der Warnung durch das zuvor durchgeführte Beschwerdeverfahren und der übrigen Umstände eine Abmahnung entbehrlich war (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19. April 2012 – 2 AZR 258/11).

Fazit: Daraus, dass Stalking grundsätzlich als Grund für eine fristlose Kündigung in Betracht kommt, folgt nicht automatisch, dass eine solche Kündigung auch im Einzelfall zulässig ist. Entscheidend ist meist die Frage, ob der Arbeitgeber zunächst abmahnen musste. Eine Abmahnung kann aber ggf. entbehrlich sein, wenn sich aus anderen Umständen (z.B. einer ausdrücklichen Verwarnung) die für den Arbeitnehmer im Wiederholungsfall drohenden arbeitsrechtlichen Konsequenzen (Kündigung) ergeben.

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27.02.2018

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Stelle teilen und weiter Karriere machen

Jobsharing

Stelle teilen und weiter Karriere machen

txn-a. (Bildquelle: @contrastwerkstatt/Fotolia/randstad)

txn-a. Eine qualifizierte Mitarbeiterin, die nach zehn Jahren im Berufsleben ihr erstes Kind erwartet, möchte nach der Geburt vielleicht nur noch Teilzeit arbeiten. Dabei gibt es eine weitaus bessere Lösung: Jobsharing. Hierbei wird sich eine Vollzeitstelle mit einer Kollegin geteilt. „Das Modell bietet zahlreiche Vorteile und ist rechtlich gesehen gar nicht kompliziert“, so Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad.
Jobsharing ist an sich kein neues Konzept, sondern entstand bereits in den Sechzigerjahren in den USA. Dank der Digitalisierung erlebt es heute auch hierzulande einen Aufschwung. Das Prinzip ist simpel: Mehrere Arbeitnehmer – häufig in Form eines Zweier-Tandems – teilen sich Aufgaben, Verantwortung und Gehalt. Sie treten beruflich als Einheit auf und können sich gegenseitig vertreten – beurteilt wird letztlich das gemeinsame Ergebnis.
Im Idealfall rechnet sich Jobsharing für alle Seiten. Der Arbeitgeber profitiert von der gebündelten Kompetenz. Wenn eine krank ist, dann ist immer noch eine zweite da, die voll im Thema drin ist. Gleichzeitig bleibt der Firma die ausgebildete Mitarbeiterin nach der Babypause erhalten. Auch die Beschäftigte zieht daraus Vorteile: Sie übernimmt meist anspruchsvollere Aufgaben als in Teilzeit. Außerdem gehen viele Arbeitsverhältnisse über 100 Prozent hinaus, sodass Jobsharer dann beispielsweise jeweils 60 Prozent ihres ursprünglichen Gehalts ausgezahlt bekommen. Und da sich die Kolleginnen gegenseitig vertreten, lassen sich Kinderbetreuungszeiten besser organisieren.
Damit das Modell auch in der Praxis gut funktioniert, müssen Arbeitnehmer und Ar-beitgeber einiges beachten. „Wie bei Teilzeit erhält jeder Jobsharer einen eigenen Arbeitsvertrag, der die Stunden-, Urlaubs- und Gehaltsbedingungen regelt“, erklärt Arbeitsmarktexpertin Petra Timm. Im Unterschied zum klassischen Teilzeitjob legen aber beide Beschäftigte eigenständig einen Arbeitsplan fest. Darin sollte auch eine gegenseitige Vertretungspflicht vereinbart sein. Gut zu wissen: Verlässt eine Partnerin die geteilte Stelle, darf der Arbeitgeber der anderen nicht kündigen. Vielmehr ist er zunächst dazu verpflichtet, etwa durch Neueinstellung oder Versetzung für einen geeigneten Ersatz zu sorgen.

[Bildunterschrift]
txn-a. Ein absoluter Vorteil beim Jobsharing: Die Kolleginnen können sich beliebig
gegenseitig.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Sonstiges

Der Bikini, der sich auflöst – Nach drei Minuten im Wasser sind nur noch Einzelteile übrig

Wasserlösliche Nähte sorgen für einen unerwarteten Effekt. Bikini eignet sich als Geschenk für ganz unterschiedliche Anlässe. Entwicklung vom Scherzartikel zur tollen Idee für Frauen, die ihren Partner überraschen wollen.

Der Bikini, der sich auflöst - Nach drei Minuten im Wasser sind nur noch Einzelteile übrig

(ddp direct) Dieser Bikini lässt Männerherzen auf jeden Fall höher schlagen. Wenn die Trägerin damit ins Wasser springt, lösen sich die wichtigsten Nähte spätestens nach drei Minuten auf und die Bademode zerlegt sich ganz von selbst in ihre Bestandteile. Ein ganz besonderer Badespaß ? für alle Beteiligten; verfügbar ist diese spezielle Bademode ab sofort im Racheshop.

Zwar ist der Sommer bislang zum größten Teil ins Wasser gefallen, trotzdem ist der wasserlösliche Bikini, der von der KULTFAKTOR GmbH vertrieben wird, ein echter Renner. Er überzeugt mit einem modernen Schnitt und ist ganz in glänzendem Schwarz gehalten, außerdem wird er in einer fantastisch designten Box geliefert. Diese Box sollte jedoch nicht Teil eines Rachegeschenks sein ? was sich eigentlich von selbst versteht.

Allerdings ist der wasserlösliche Bikini nicht nur das perfekte Geschenk für die betrügende Ex-Freundin, die furchtbare Kollegin oder die nervige Schwester. Viele Frauen haben diese etwas andere Bademode mittlerweile ebenfalls für sich entdeckt. Schließlich können sie ihrem Liebsten damit ein kleines und vor allem sehr unerwartetes Geschenk machen.

„Obwohl der wasserlösliche Bikini eigentlich als Scherzartikel entwickelt wurde, zeichnet sich immer mehr der Trend ab, dass ? bedingt durch das natürliche Aussehen des Bikinis ? viele Frauen sich diesen als nette Überraschung für ihren Partner kaufen?, sagt Michael Prinz, Geschäftsführer von Racheshop.de. In diesem Onlineshop können Kunden den wasserlöslichen Bikini ganz einfach über das Internet bestellen.

Medien, die den wasserlöslichen Bikini im Rahmen einer Verlosung anbieten wollen, sollten sich an den Pressekontakt der KULTFAKTOR GmbH wenden.

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=== Der wasserlösliche Bikini – Get naked Bikini (Bild) ===

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Der Racheshop ist ein Unternehmensbereich der KULTFAKTOR GmbH mit Sitz im Outletmekka Metzingen bei Stuttgart.
Der seit 1999 bestehende Shop ist auf Halloween- und Karnevalskostüme sowie Scherzartikel spezialisiert und mit etwa 5.000 Quadratmetern Lagerfläche einer der führenden Online-Versender in Europa. Das Angebot wird ergänzt durch einen Outlet-Direktverkauf auf 500 Quadratmetern Ladenfläche.

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