Tag Archives: Knochendichtemessung

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Mit Knochendichtemessung Frakturrisiko einschätzen

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) hilft bei der Bestimmung des individuellen Frakturrisikos

Mit Knochendichtemessung Frakturrisiko einschätzen

Einteilung der Osteoporose anhand der Ergebnisse einer Knochendichtemessung. (Bildquelle: © hamara – Fotolia)

Eine Knochenfraktur im fortgeschrittenen Lebensalter ist in vielen Fällen der Einstieg in langwierige und komplizierte Pflegebedürftigkeit. Mithilfe der Knochendichtemessung lässt sich das individuelle Frakturrisiko quantifizieren. Das haben mittlerweile zahlreiche wissenschaftliche Studien und Übersichtsarbeiten nachweisen können. Sowohl mit der Dual Röntgen Absorbtiometrie (DXA), mit der quantitativen Computertomographie als auch mit der quantitativen Knochenultrasonometrie und -graphie lässt sich das Frakturrisiko an Wirbelkörpern oder Schenkelhalsknochen quantifizieren. Das bedeutet, je nach Ergebnis der Knochendichtemessung lässt sich das Risiko errechnen, einen Knochenbruch zu erleiden. Es ist dabei unerheblich wo gemessen wird – am Schenkelhalsknochen, an der Wirbelsäule, an Unterarmen, Fingern, Fersenbein oder Tibia.

Wie bildet die Knochendichtemessung das Frakturrisiko ab?

Eine zentrale Rolle bei der Quantifizierung des Frakturrisikos spielt die sogenannte Standardabweichung, also die Abweichung der individuellen Knochendichte von den Werten gesunder Personen mit einer maximalen Knochendichte und gesunder Personen im gleichen Alter. Mit der Abnahme der Knochendichte um eine Standardabweichung steigt das Risiko für zukünftige Frakturen um 50 bis 200 Prozent. Eine Rolle für die Aussagekraft spielt dabei der körperliche Bereich, an dem eine Knochendichtemessung vorgenommen wird. Das bedeutet, Frakturen an den Wirbelkörpern lassen sich am besten durch eine Bestimmung der Knochendichte an der Wirbelsäule vorhersagen – entsprechend einer Messung am Oberschenkelhalsknochen für Frakturen in diesem körperlichen Bereich. In den wissenschaftlichen Studien zeigt sich zudem, dass Patienten, die bereits eine Fraktur erlitten haben, ein signifikant höheres Risiko für weitere Frakturen aufweisen.

Stadieneinteilung der Osteoporose mithilfe der Knochendichtemessung

Der krankhafte Verlust an Knochendichte und Knochenstabilität, der mit der Osteoporose einhergeht, lässt sich in unterschiedliche Stadien einteilen. Nach Prof. Dr. med. Christian Wüster (1) gehen Knochendichtewerte mit einem T-Wert größer als -2,5 SD mit einem erhöhten Osteoporose-Risiko einher. Ein T-Wert kleiner oder gleich -2,5 SD bezeichnet Osteoporose, ohne dass es zu Knochenbrüchen gekommen ist. Eine manifeste Osteoporose liegt vor, wenn bereits typische Osteoporose bedingte Knochenbrüche an Wirbelsäule, Schenkelhals oder Unterarm aufgetreten sind.

(1) Deutsches Ärzteblatt 1998; 95: A-2547-2551 [Heft 4]

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Welche Ergebnisse liefert die Knochendichtemessung?

Medizintechnikunternehmen Medi-ManAge informiert zur Knochendichtemessung und ihren Aussagen

Welche Ergebnisse liefert die Knochendichtemessung?

Knochendichtemessung ist ein sinnvolles und sicheres Verfahren. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

T-Wert, Z-Wert, DXA-Methode, BMC, BMD – das sind häufig verwendete Begriffe, wenn es um die Knochendichtemessung geht. Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge aus Mainz, das sich auf den Vertrieb und die Wartung von Knochendichtemess-Systemen spezialisiert hat, erklärt, was sich hinter den Begriffen verbirgt und welche Aussagen sich damit über den Zustand der Knochen treffen lassen. „Mit Hilfe der Osteodensitometrie lassen sich frühzeitig Veränderungen der Knochendichte durch Osteoporose quantifizieren. Den behandelnden Ärzten eröffnet sich so die Chance, durch eine gezielte Therapie die Folgen der Erkrankung abzumildern und einen schweren Verlauf zu beeinflussen“, fasst Monika Wüster zusammen. Die Knochendichtemessung kann folglich frühzeitig Hinweise auf Osteoporose bzw. Osteopenie (Minderung der Knochendichte) geben, also noch bevor es zu Frakturen gekommen ist.

Die Knochendichtemessung hilft, das Osteoporose-Risiko einzuschätzen

Die Knochendichtemessung bestimmt den Knochenmineralgehalt – in Anlehnung an den englischen Begriff „bone mineral content“, auch als BMC bezeichnet, aus der die Knochenmineraldichte – „bone mineral densitiy (BMD) in Gramm pro cm2 oder cm3 errechnet wird. Der Zusammenhang zwischen der BMD und einem Risiko, eine Fraktur zu erleiden, ist mittlerweile durch umfassende Forschung gut dokumentiert. Rein statistisch betrachtet gilt dieser Zusammenhang sogar als besser belegt, als die Verbindung zwischen einem hohen Cholesterinspiegel im Blut und einem Herzinfarkt. „Die Knochendichte lässt sich über Ultraschall oder Röntgenabsorptiometrie bestimmen. Die Abkürzung DXA steht dabei für Dual Energy X-Ray Absorptiometrie. Diese Messmethode gilt heute als der Goldstandard in internationalen Therapiestudien. Das Prinzip dabei: Das Skelett wird mit zwei unterschiedlich intensiven Energiestrahlen durchleuchtet. Die Knochendichte ergibt sich dann aus der Menge an Strahlung, die durch den Knochen hindurch gelangt“, schildert Monika Wüster.

Werte in Relation setzen: T-Wert und Z-Wert in der Knochendichtemessung

Rückschlüsse auf die Dichte der Knochen und damit auf ihre Stabilität lassen sich mithilfe der Knochendichtemessung im Vergleich mit gesunden Personen treffen. Folglich sind im Rahmen der Knochendichtemessung zwei Werte klinisch von Bedeutung: der Z-Wert vergleicht die gemessene Knochendichte mit Personen im gleichen Alter und mit gleichem Geschlecht, der T-Wert mit der sogenannten maximalen Knochendichte, also den Werten eines gesunden Erwachsenen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren mit dem gleichen Geschlecht. Von Osteoporose sprechen Mediziner dann, wenn der T-Wert niedriger als 2,5 SD (Standardabweichung) ist.

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Knochendichtemessung: In welchen Zeitabständen?

Die Knochendichtemessung quantifiziert das Frakturrisiko – wie häufig sollte sie durchgeführt werden?

Knochendichtemessung: In welchen Zeitabständen?

Osteoporose kann mit den richtigen Messgeräten frühzeitig erkannt werden. (Bildquelle: © Zerbor – Fotolia)

Der Dachverband Osteologie e.V. empfiehlt in seinen Leitlinien die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) mit der DXA Methode allen Frauen, die das 70. Lebensjahr erreicht haben. Eine Kontrolluntersuchung wird danach nicht vor Ablauf eines zwei bis fünf Jahreszeitraums empfohlen. Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge, das auch High-End-Geräte zur Knochendichtemessung vertreibt, verweist dazu auf eine US-amerikanische Studie. Sie hat sich mit der Frage beschäftigt, in welchen Zeitabständen ältere Frauen untersucht werden sollten.1 Die Studie zeigt, dass sich die zeitlichen Screening-Abstände an den Befunden der Ausgangsuntersuchung der Knochendichtemessung orientieren können.

Sinnvolle Intervalle für die Knochendichtemessung festlegen

Im Zentrum der Studie stand die Frage, in welchem Zeitraum nach der ersten Untersuchung sich bei älteren Frauen eine Osteoporose entwickelt. Die Autoren der Studie beobachteten 4957 Frauen ab 67 Jahren mit normaler Knochendichte oder Osteopenie über einen Untersuchungszeitraum von 15 Jahren. Sie beleuchteten dabei den T-Wert, also die Standardabweichung des jeweiligen Wertes von den durchschnittlichen Werten der Knochendichte bei einem jungen gesunden Erwachsenen gleichen Geschlechts. Ziel der Studie ist es, sinnvolle Screening-Intervalle im Rahmen der Osteoporose-Diagnose festzulegen.

Zusammenhang zwischen Ausgangswert der Knochendichtemessung und Osteoporose

Dabei lag das Risiko, in den 15 Jahren nach der ersten Untersuchung bei Frauen mit einer normalen Knochendichte in der Messung bei lediglich einem Prozent. Wurde in der ersten Messung eine leichte Osteopenie festgestellt, erkrankten fünf Prozent der untersuchten Frauen in den 15 Jahren darauf an Osteoporose. Von den Frauen mit einer mittelstarken bis fortgeschrittenen Osteopenie lag die Quote bei 30 bzw. 62 Prozent an Osteoporose-Erkrankungen. Es zeigte sich, dass sich eine Osteoporose in Abhängigkeit des Ausgangs-T-Scores am Hüftgelenk entwickelt. Zeigte die erste Knochendichtemessung bereits eine mittelstarke Vorstufe von Osteoporose, war die Osteopenie bereits nach fünf Jahren bei zehn Prozent der Frauen in eine Osteoporose übergegangen. Bei fortgeschrittener Osteopenie zeigten zehn Prozent der Studienteilnehmerinnen bereits nach einem Jahr eine Osteoporose. Als weitere Risikofaktoren wurden das Alter, der Körperfettanteil sowie eine Östrogentherapie ausgemacht. Für Frauen über 70 mit mittelstarker Osteopenie errechneten die Autoren ein Knochendichte-Messintervall von fünf Jahren, bei über 85-jährigen ein Rhythmus von drei Jahren. Derzeit empfiehlt die DVO-Leitlinie eine Knochendichtemessung nach der DXA-Methode allen Frauen 70 plus – ohne weitere Risikofaktoren einzuschließen. Die Datenlage darüber, in welchen Abständen eine entsprechende Untersuchung wiederholt werden soll, ist eher dünn.

1 Margaret L. Gourlay, M.D., M.P.H., Jason P. Fine, Sc.D., John S. Preisser, Ph.D., Ryan C. May, Ph.D., Chenxi Li, Ph.D., Li-Yung Lui, M.S., David F. Ransohoff, M.D., Jane A. Cauley, Dr.P.H., and Kristine E. Ensrud, M.D., M.P.H. for the Study of Osteoporotic Fractures Research Group: „Bone-Density Testing Interval and Transition to Osteoporosis in Older Women. „. N Engl J Med 2012: 366:225-233.

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Knochendichtemessung in der Osteoporose Therapie

Verfahren der Knochendichtemessung wird in der Osteoporose Diagnose und Therapie eingesetzt

Knochendichtemessung in der Osteoporose Therapie

Bei der Diagnose Osteoporose wird eine überdurchschnittliche Abnahme der Knochendichte festgestellt. (Bildquelle: © 7activestudio – Fotolia)

Zur Osteoporose Diagnose kann eine Knochendichtemessung einen wichtigen Beitrag liefern. Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit dem Verlust von Knochensubstanz und -stabilität einhergeht. Das heißt, die Knochen bauen sich stärker ab, als sie sich aufbauen. Die Erkrankung des Skelettsystems bleibt meist solange unbemerkt, bis es zu Frakturen kommt. Der Fokus liegt therapeutisch deshalb vor allem auf der Prävention – und in diesem Kontext kann eine Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) wichtige Hinweise auf das Frakturrisiko liefern. Eine Bestimmung der Knochendichte raten Fachärzte vor allem solchen Patienten an, die zu einer Risikogruppe gehören und die ein gewisses Lebensalter erreicht haben. Bei bereits diagnostizierter Osteoporose wird die Knochendichte Messung in der Therapiekontrolle eingesetzt.

Welchen Risikogruppen wird eine Knochendichtemessung bzw. Osteodensitometrie angeraten?

Vor allem mit fortgeschrittenem Lebensalter verlieren die Knochen ihre Festigkeit. Die höchste Festigkeit haben Knochen etwa in einem Alter von 30 Jahren erreicht. Ein erhöhtes Risiko für eine krankhafte Abnahme der Knochendichte haben Patienten, die in der Vergangenheit schon Wirbelkörperbrüche hatten. Frauen zwischen 60 und 70 Jahren oder Männer über 70 Jahre gehören zur Risikogruppe, vor allem wenn sie rauchen, untergewichtig sind, oft stürzen oder Oberschenkelhalsbrüche bereits in der Familie aufgetreten sind. Ebenfalls zur Risikogruppe gehören Frauen über 70 und Männer über 80 Jahre. Die Einnahme von Kortison in hohen Mengen oder über einen längeren Zeitraum hinweg kann die Entstehung von Osteoporose ebenso begünstigen wie andere Medikamente.

Knochendichtemessung stellt ein erhöhtes Frakturrisiko fest – und jetzt?

Wird bei einer Knochendichtemessung ein erhöhtes Frakturrisiko festgestellt, ist es Aufgabe des behandelnden Arztes festzulegen, ob eine Behandlung notwendig ist. Je nachdem, wie stark das Frakturrisiko erhöht ist – darüber gibt vor allem der Z-Wert der Messung Auskunft – wird der Arzt zu einer medikamentösen Therapie raten. Wird Osteoporose, also eine überdurchschnittliche Abnahme der Knochendichte festgestellt, sind vor allem regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung wichtige Präventionsbausteine. Um den Therapieverlauf und -erfolg bewerten zu können, wird der Arzt in regelmäßigen Abständen die Knochendichte erneut bestimmen lassen. Der Abbau lässt sich nicht umkehren, aber er lässt sich verlangsamen.

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Kleiner Ratgeber: Knochendichtemessung und Osteoporose

Was Patienten über die Früherkennung von Osteoporose durch Knochendichtemessung wissen sollten

Kleiner Ratgeber: Knochendichtemessung und Osteoporose

Die Knochendichtemessung gibt Hinweise auf die Stoffwechselkrankheit Osteoporose. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

Warum kann es sinnvoll sein, eine Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie) durchführen zu lassen? Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-Manage erklärt: „Besonders Personen, die einer bestimmten Risikogruppe angehören, können durch die Bestimmung ihrer Knochendichte ihr Fraktur-Risiko einschätzen und beim Vorliegen von Knochenschwund therapeutisch gegensteuern. Denn Osteoporose bleibt meist lange unerkannt. Die Knochendichtemessung gibt erste Hinweise darauf, ob bereits ein überproportionaler Knochenabbau erkennbar ist.“ Die Wahrscheinlichkeit, an Osteoporose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Lebensalter. Frauen im Alter von 60 Jahren haben ein Risiko von zehn Prozent, in den nächsten zehn Jahren einen Knochenbruch zu erleiden. Im Alter von 80 Jahren liegt diese Wahrscheinlichkeit bereits bei 26 Prozent.

Studien zeigen: Eine Knochendichtemessung kann Hüftfrakturen bei älteren Frauen vorbeugen

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die zeigen, dass eine Knochendichtemessung das Frakturrisiko durch Osteoporose beeinflussen kann. So zeigt beispielsweise eine Studie aus England, dass die Rate von Hüftfrakturen durch Osteoporose durch diese präventive Untersuchung gesenkt werden kann. Ihr Ergebnis: Frauen, die nach einer Knochendichtemessung präventiv mit Blick auf Osteoporose behandelt wurden, erlitten seltener eine Hüftfraktur, als Frauen in der Vergleichsgruppe ohne Knochendichtemessung.

Wie lassen sich die Werte der Knochendichtemessung interpretieren?

Bei der Osteodensitometrie werden zwei Werte ermittelt, der T-Wert und der Z-Wert. Sie stellen das Messergebnis in Relation zu gesunden Personen mit dem gleichen Geschlecht im Alter von 30 Jahren bzw. zu den Werten gesunder Personen gleichen Alters und Geschlechts. Der T-Wert dient dem Arzt zur Diagnose-Stellung und zur Bestimmung der sogenannten Frakturschwelle. Er lässt eine Aussage darüber zu, wie fest der Knochen ist und ob der Patient seine Knochen vor hoher mechanischer Belastung schützen sollte. Er kann zudem eine Aussage darüber zulassen, ob eine Fraktur in Verbindung mit Osteoporose steht. Der Z-Wert dient der Beurteilung des Fraktur-Risikos. Sinkt der Z-Wert um 1 SD (Standardabweichung), steigt das Frakturrisiko um 50 bis 200 Prozent. Er verhilft zur Einschätzung der Wahrscheinlichkeit, in den nächsten zehn Jahren einen Knochenbruch zu erleiden und gibt Hinweise auf die Notwendigkeit gezielter Osteoporose Prophylaxe.

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Warum eine Knochendichtemessung Sinn macht

Medi-ManAge erklärt, was eine Knochendichtemessung über das Frakturrisiko aussagen kann

Warum eine Knochendichtemessung Sinn macht

Die Knochendichtemessung kann frühzeitig Hinweise auf ein individuell erhöhtes Frakturrisiko geben. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia)

MAINZ. Für viele ältere Menschen ist ein Knochenbruch in Folge einer Osteoporose Erkrankung der Einstieg in langfristige Pflegebedürftigkeit. Die Knochendichtemessung kann frühzeitig Hinweise auf ein individuell erhöhtes Frakturrisiko geben. „Wer dieses Risiko kennt, kann vorbeugend handeln und seine Lebensweise und seine Ernährung gezielt darauf einstellen“, erklärt Monika Wüster, Geschäftsführerin von Medi-ManAge, einem Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Mainz. Was genau ist Osteoporose? Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, die im Volksmund auch als Knochenschwund bezeichnet wird. Patienten, die unter Osteoporose leiden, bauen mehr Knochen ab als auf. In der Folge steigt das Risiko, eine Knochenfraktur zu erleiden. Der Knochenabbau beginnt etwa ab dem 30. Lebensjahr. Er schreitet bei Frauen und Männern unterschiedlich stark voran.

Welche Interpretationen lässt die Osteodensitometrie ( Knochendichtemessung) zu?

Derzeit werden zur Bestimmung der Knochendichte mehrere Verfahren angewendet. Dazu gehören die Röntgen-Abstorptiometrie (DXA), die quantitative Computertomographie, die qualitative Ultraschallmessung, die periphere Densitometrie und das konventionelle Röntgenbild. Die Untersuchung mit der DXA-Methode ergibt zwei Messwerte: die sogenannten T- und Z-Werte. Beide setzen die Messwerte in Relation: Der T-Wert beschreibt die Abweichung des Untersuchungsergebnisses vom Durchschnittswert gesunder Testpersonen gleichen Geschlechts in einem Alter von 30 Jahren, der Z-Wert die Abweichung vom Mittelwert gesunder Personen mit dem gleichen Geschlecht und im gleichen Alter. Ein T-Wert von 0 bis -1 beschreibt einen normalen Knochen. Werte zwischen -1 und-2,5 kennzeichnen Knochenarmut, bei unter -2,5 sprechen Ärzte von Osteoporose. Liegt der T-Wert unter -2,5 und sind schon Knochenbrüche aufgetreten, liegt eine schwere Osteoporose vor.

Osteoporose bleibt lange unbemerkt – Knochendichtemessung schafft Klarheit

Häufig wird die Osteoporose erst dann erkannt, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, also eine Fraktur aufgetreten ist. Ist die Osteoporose weit fortgeschritten, kann es bereits beim Heben eines schweren Gegenstandes zu Knochenbrüchen kommen. Eine Abnahme der Knochendichte macht sich zuvor nicht bemerkbar. „Umso bedeutender ist die Prävention. Eine Messung der Knochendichte macht deshalb besonders bei solchen Patienten Sinn, die einer Risikogruppe angehören, wenn sie zum Beispiel ein gewisses Alter erreicht haben oder Osteoporose schon in ihrer Familie aufgetreten ist“, erklärt Monika Wüster.

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Frakturprävention durch Knochendichtemessung

Mit der Osteodensitometrie (Knochendichtemessung) lässt sich das Fraktur-Risiko einschätzen

Frakturprävention durch Knochendichtemessung

Ein Frakturrisiko durch Knochendichtemessung einschätzen. (Bildquelle: © refresh(PIX) – Fotolia)

MAINZ. Die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) gilt mittlerweile als eine international anerkannte Methode, um das Frakturrisiko im Rahmen der Diagnose von Osteoporose einschätzen zu können. Monika Wüster, Geschäftsführerin des Unternehmens Medi-ManAge in Mainz, einem Medizintechnikunternehmen, das unter anderem moderne Geräte zur Osteoporose-Diagnostik vertreibt, hebt hervor, dass die sogenannte duale Röntgenabsorptiometrie (DXA) mit einem minimalen Bruchteil der Strahlendosis auskommt, die bei einer üblichen Röntgenuntersuchung anfällt. Gleichzeitig sei der Nutzen einer Knochendichtemessung, vor allem bei Risikopatienten sehr hoch. Wüster verweist dazu auf eine aktuelle randomisiert kontrollierte Lancet- Studie. Deren Autoren konnten nachweisen, dass sich durch eine Knochendichtemessung in Verbindung mit einem speziellen Fragebogen und einer medikamentösen Behandlung von Hochrisiko-Patientinnen die Häufigkeit von Hüftfrakturen deutlich absenken lässt.

Studie zeigt: Knochendichtemessung trägt zu einer hohen präventiven Wirkung bei

Erstmals wurde im Rahmen der sogenannte SCOOP-Studie (Screening for Osteoporosis in Older Women for the Prevention of facture) eine größere Bevölkerungsgruppe untersucht. [1] Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, ob ein Screening und eine präventive Behandlung die Rate von Frakturen bedingt durch Osteoporose senken kann. Die Osteoporose, die auch als Knochenschwund bezeichnet wird, ist die häufigste Ursache für Knochenbrüche in fortgeschrittenem Alter. Nach dem 50. Lebensjahr zeigt sich, dass eine von drei Frauen und einer von fünf Männern einen Knochenbruch erleidet, der im Zusammenhang mit Knochenmineralmangel steht. Nicht selten ist eine Hüftfraktur in Folge Osteoporose-bedingter Knochenveränderungen der Einstieg in die Pflegebedürftigkeit der Betroffenen.

Präventive Behandlung in Verbindung mit Knochendichtemessung senkt Frakturrisiko um 28 Prozent

Die Studie, an der 100 Arztpraxen in England teilnahmen und die 12.483 Frauen im Alter von 70 bis 85 Jahren einschloss, zeigte deutlich, dass die Inzidenz der Hüftfrakturen nach einer präventiven Behandlung unter anderem auf Grundlage einer Knochendichtemessung deutlich gesenkt werden konnte. Dabei sei von einer Risikominimierung um 28 Prozent auszugehen. Ein Autor der Studie hebt hervor, dass mit der Anwendung des der Studie zugrundeliegenden Fragebogens mit eventuell anschließender Knochendichtemessung jährlich 8.000 Frakturen bei Frauen zwischen 70 und 85 Jahren verhindert werden können.

[1] Prof Lee Shepstone et al.: Screening in the community to reduce fractures in older women (SCOOP): a randomised controlled trial. In: The Lancet, Volume 391, No. 10122, p741-747, 24 February 2018

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Knochendichtemessung – was ist das?

Medi-ManAge informiert zum Verfahren der Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Knochendichtemessung - was ist das?

Knochendichtemessung als Vorsorgemaßnahme. (Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia)

MAINZ. Geräte zur Knochendichtemessung kommen heute nicht nur im medizinischen Bereich, sondern auch in Fitness Studios, in der Rehabilitation und in Apotheken als Präventionsangebote zum Einsatz. Doch warum macht es Sinn, die Knochendichte zu messen? Monika Wüster ist Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge mit Sitz in Mainz. Sie erklärt, wie eine Knochendichte-Messung – medizinisch Osteodensitometrie – funktioniert: „Unsere Geräte arbeiten nach der sogenannten DXA Methode, das bedeutet Dual Röntgen Absorbtiometrie. Damit lassen sich Wirbelsäule, Schenkelhals, Ganzkörper oder spezielle Regionen mit Blick auf die Knochendichte mit minimaler Röntgendurchleuchtung messen.“

Knochendichtemessung mit minimaler Röntgendurchleuchtung

Bei der Zwei-Spektren-Röntgenabsorptiometrie (DXA) können mit Hilfe von Röntgenstrahlung kleinste Veränderungen der Knochendichte bereits in einer Größenordnung von drei bis vier Prozent festgestellt werden. Die Messwerte geben dabei Auskunft über den Mineralgehalt des Knochens und setzen sie in Relation zu den Durchschnittswerten jüngerer Patienten, beziehungsweise Patienten der gleichen Alterskohorte. Die Strahlen-Belastung bei einer DXA-Untersuchung ist dabei im Vergleich zu einer herkömmlichen Röntgenaufnahme um ein Vielfaches geringer. Das Prinzip dabei: Wenn Röntgenstrahlen auf Knochensubstanz treffen, werden sie abgeschwächt – ein Phänomen, dass sich die Knochendichte-Messung zunutze macht.

Eine Knochendichtemessung hat eine hohe präventive Bedeutung

Bei der Osteoporose, dem sogenannten Knochenschwund, der meist mit fortschreitendem Alter auftritt, lassen sich entstandene Schäden nicht mehr rückgängig machen. Umso größer ist die Bedeutung der Prävention für diese Erkrankung. Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Erkrankung des Skelettsystems, bei dem die Festigkeit der Knochen abnimmt und das Fraktur-Risiko steigt. „Wer durch eine Knochendichtemessung frühzeitig sein Frakturrisiko einschätzen lässt, kann genauso frühzeitig weiteren Schäden durch Osteoporose vorbeugen und seine Ernährung und Lebensweise so umstellen, dass die Osteoporose sich nicht zu einem Gesundheitsproblem mit ernsthaften Folgen entwickelt“, stellt Monika Wüster heraus.

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Bonusprogramme Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Die Krankenkassen unterstützen die Knochendichtemessung als Vorsorgeuntersuchung

Bonusprogramme Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Durch eine Knochendichtemessung können Rückschlüsse auf einen Knochenschwund festgestellt werden. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

MAINZ. Warum ist es sinnvoll, eine Knochendichtemessung durchführen zu lassen? Auch wenn die vorsorgende Osteodensitometrie noch nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehört und nur in Ausnahmefällen finanziert wird, handelt es sich dabei für die Krankenkassen um eine sogenannte „individuelle Gesundheitsleistung“. Viele Kassen honorieren eine freiwillige Knochendichtemessung deshalb mit einem Bonusprogramm. Das heißt konkret: Entscheiden sich Patienten für eine Knochendichtemessung bei Ärzten oder in Apotheken beziehungsweise im Fitnessstudio, können sie mit dieser vorsorgenden Untersuchung ihre Krankenkassenbeiträge beeinflussen. „Das hat einen Hintergrund, denn mit einer Knochendichtemessung lassen sich Rückschlüsse auf einen vorliegenden Knochenschwund, zum Beispiel durch Osteoporose feststellen und damit das Risiko, eine Fraktur zu erleiden, einschätzen“, stellt Monika Wüster, Geschäftsführerin des Medizintechnikunternehmens Medi-ManAge in Mainz heraus.

Mit Osteodensitometrie die Dichte der Knochen in den Blick nehmen

Monika Wüster erklärt die unterschiedlichen Untersuchungsmethoden: „Das wohl am häufigsten verwendete Verfahren ist die Zwei-Spektren-Röntgenabsorptiometrie (DXA). Daneben werden die quantitative Computertomographie oder die quantitative Ultraschalluntersuchung angewendet. Das Ergebnis der DXA-Untersuchung bringt immer zwei Werte miteinander in Beziehung: Das ist zum einen der Durchschnittswert junger gesunder Personen, zum anderen der Durchschnittswert von Menschen im gleichen Alter des Patienten, die als T-Wert beziehungsweise Z-Wert bezeichnet werden.“ Moderne DXA-Messgeräte kommen mittlerweile nicht nur im medizinischen, sondern auch im präventiven Bereich zum Einsatz. Das liegt nach Auskunft von Monika Wüster daran, dass die Geräte sowohl in der Osteoporosediagnostik, als auch bei der Muskel- und Viszeral-Fett-Analyse qualitativ hochwertige Daten liefern. „Zur Trainingskontrolle ein ideales Instrument“, hebt Monika Wüster hervor.

Moderne Technik für exakte Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

Die Geräte von Medi ManAge aus den Serien Medix von Medilink können die exakte Knochenmineraldichte in besonders kurzer Mess-Zeit anzeigen. Dazu sind sie netzwerkfähig und in der Lage, die gewonnen Daten einfach per Klick zu speichern, zu bearbeiten beziehungsweise wieder aufzurufen. Monika Wüster: „Bei der Osteoporose wie bei vielen anderen Erkrankungen gilt, dass eine Früherkennung der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung sein kann. Auch bei Patienten ohne eine Vorfraktur ist eine Knochendichte-Messung sehr sinnvoll, weil sie dabei hilft, die Therapie zu optimieren.“ Sowohl in der Diagnostik als auch in der Prävention spielen Geräte zur Knochendichtemessung folglich eine entscheidende Rolle. „Das zahlt sich nicht nur für Patienten mit einem Bonusprogramm der Krankenkasse aus“, ist Monika Wüster überzeugt.

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Osteoporose: Therapie für Patienten aus Frankfurt

Jede 3. Frau und jeder 5. Mann über 50 Jahre sind von der Volkskrankheit Osteoporose betroffen

Osteoporose: Therapie für Patienten aus Frankfurt

Grünes und rotes Gemüse sowie eine kalziumreiche Ernährung zur Vorbeugung von Osteoporose. (Bildquelle: © Daniel Vincek – Fotolia)

WIESBADEN / FRANKFURT AM MAIN. Jede 3. Frau und jeder dritte Mann ab 50 Jahren leiden unter Osteoporose. Die Volkskrankheit sollte Betroffene nicht entmutigen. Vielmehr kann jeder die chronische Erkrankung positiv beeinflussen. „Wichtig gerade bei Osteoporose sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Zentrale Säule der Diagnose ist neben der Labor-Untersuchung des Blutes die Knochendichtemessung. Je früher Osteoporose erkannt wird, umso erfolgreicher greifen therapeutische Gegenmaßnahmen“, so der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster, der in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz ein weithin bekanntes Hormon- und Stoffwechselzentrum leitet.

Patienten vorwiegend aus dem Rhein-Main Gebiet – aus Wiesbaden, Frankfurt am Main, Darmstadt, dem Rheingau oder Rüsselsheim – finden den Weg in die hoch spezialisierte Praxis von Prof. Wüster, der bei Osteoporose auf Prophylaxe und Früherkennung setzt.

Je eher Osteoporose festgestellt wird, umso erfolgreicher sind Gegenmaßnahmen

Eine Osteoporose-Therapie ist immer individuell und verläuft gleichzeitig auf parallelen Ebenen. Ziel der Therapie ist das Aufhalten des Knochenabbaus, um Brüche möglichst zu verhindern. Einer besonderen Bedeutung kommen dabei der Ernährung und der Bewegung zu. Eine kalziumreiche Ernährung ist wichtig – Milchprodukte, grünes oder rotes Gemüse sorgen dafür, dass das für die Knochengesundheit wichtige Kalzium für den Körper bereitgestellt wird. Regelmäßige Bewegung stärkt die Muskulatur und fördert zugleich den Knochenstoffwechsel. Bei Bedarf erhalten Patienten von Prof. Dr. Christian Wüster Medikamente, um den Osteoporose-Krankheitsverlauf zu stoppen.

Prophylaxe und Früherkennung – mit gesundem Lebensstil Osteoporose vorbeugen

„Menschen mit der Diagnose Osteoporose können unter Anleitung sehr viel dafür tun, damit ihre Knochen stabil bleiben. Ein gesunder Lebensstil – das ist eine ausgewogene Ernährung, die dem Körper ausreichend Kalzium zuführt, kein oder nur wenig Alkohol, Verzicht auf das Tabakrauchen. Sport ist zudem ein Schlüssel zum Erfolg, da starke Knochen eine starke Muskulatur brauchen. Wer viel an der frischen Luft ist und die Sonnenstrahlen nutzt, der hilft seinem Körper bei der Bildung von Vitamin D. Genetische Voraussetzungen lassen sich nicht beeinflussen. Wer dieses Risiko in sich trägt, der sollte frühzeitig, etwa ab Mitte 40, regelmäßige Osteoporose Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen“, meint der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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