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Wahre wertvolle Schätze: Recycling von Rohstoffen

Wie an die wertvollen Rohstoffe gelangen? Im Schrott finden sich wahre Schätze – Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Wahre wertvolle Schätze: Recycling von Rohstoffen

Wie an die wertvollen Rohstoffe gelangen? – Seminarbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Bekannt ist, dass die deutsche Industrie zu den größten Rohstoffverbrauchern der Welt zählt. An der globalen Rohstoffförderung nimmt Deutschland kaum teil. Die EM Global Service AG mit Sitz im Herzen Europas im Fürstentum Liechtenstein hat sich auf die Verwaltung der Edelmetalle spezialisiert. Verwaltungsrat Andreas Federkeil führt in regelmäßigen Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen zu den Themen Rohstoffmarkt, Wirtschaftlichkeit und Investition durch. Das Unternehmen EM Global Service AG hat sich spezialisiert auf die Verwaltung lagerfähiger Rohstoffe und Edelmetalle wie Platin, Palladium, Silber und Gold. Verwaltungsrat Federkeil gibt zu bedenken, dass der Rohstoffabbau in Deutschland sich grundlegend in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Der bedeutende Steinkohleabbau befindet sich in der Phase der Abwicklung. Unweit der deutsch-niederländischen Grenze, neben dem kleinen Ort Emlichheim, wird seit Anfang der 1950er-Jahre Öl gefördert. Zahlreiche Ölfelder sind relativ weit ausgebeutet, dass mit unterschiedlichsten Methoden nachgeholfen wird. Sogar auf der Ostsee-Ferieninsel Usedom wird nach Öl gebohrt, da der hohe Ölpreis den Aufwand immer noch lukrativ macht.

Aus Schrott wird Silber und Gold – Recycling

Welche Denkanstöße werden benötigt, um im starkumkämpften Rohstoffmarkt bestehen zu können? Leistungsfähige Recyclingtechniken kommen angesichts zunehmender Rohstoffknappheit immer mehr in Mode. Alte Deponien, auf denen in der Vergangenheit Materialien ohne Trennung entsorgt wurden, werden neu erschlossen. Die Rückgewinnung ist aber ein kompliziertes Verfahren; hochwertige Bestandteile aus der Kommunikationstechnik, die in feinsten Schichten aufgetragen wurden, werden isoliert. Für Deutschland und Europa gestaltet sich dies als eine wichtigste Rohstoffquelle.

Millionen Tonnen Abfall, die jedes Jahr in den privaten Haushalten anfallen, werden recycelt. Erzeugt werden rund 20 kg Elektroschrott – und das jährlich. 64% werden aus dem gesamten Abfall wiederverwertet, und diese können in neue Rohstoffe verwandelt werden. Recycling und Kreislaufwirtschaft sind unabdingbar, ressourcenschonender Umgang mit den Rohstoffen auch. Die Steigerung der Ressourceneffizienz steht im Vordergrund, und der Verbraucher muss einbezogen werden. Durch neue Technologien mit reduzierten Metallanteilen und verbessertem Recycling könnte die deutsche Industrie erheblich einsparen.

Ressourceneffizienz ist eng verbunden mit Klimaschutz, darauf weisen die Verbände der deutschen Ingenieure in Studien hin. Der wesentliche Anreiz liegt in den hohen Preisen, die erzielt werden können, weshalb sich bei Stahl, Kupfer und Aluminium schon eine Kreislaufwirtschaft etabliert hat. Verwaltungsrat Andreas Federkeil erläutert als Beispiel, dass von 520 kg Stahl, die für ein Auto verwendet werden, können inzwischen 250 kg recycelt werden.

Lebensdauer und Nutzungsverhalten – Konsumzwang?

Die Lebensdauer der Geräte reicht oft viel weiter als die Nutzungsdauer, die sich kulturell verändert hat und immer kürzer wird. Konsumgier steigert sich bis zum Konsumzwang und stellt eines der größten Probleme bei der Umweltverschmutzung dar. Immer auf dem neuesten Stand sein, die technologischen Erneuerungen müssen sofort Rechnung tragen. Attribute wie „neu“ oder „das ist der Trend“ dienen als Kaufmotivation. Die Nutzungsdauer ist noch nicht erschöpft, da lockt das neue Design, neue Funktionen oder das Sonderangebot! Wegwerfen ist nicht einfach, aber das Gerät zu erneuern gestaltet sich dank Digitalisierung, Onlineshop und strategisch guter Marketingmechanismen sehr leicht. Nachdenken, wie viel Müll dadurch entsteht, findet nicht statt und ist nicht im Fokus, sondern der Konsum. Andreas Federkeil erläutert am Beispiel Mobiltelefon, wie Geräte bei voller Funktionsfähigkeit ersetzt werden. Die Nutzungsdauer beträgt bei Handys bspw. vertragsbedingt oftmals nur zwei Jahre, und dann kommt ein neues Gerät her.

Fazit: Haltbarkeit und Reparaturfähigkeit sind nachrangig geworden; ein Umdenken nötig.

Der Rohstoffverbrauch steigt, wie mit dem Rohstoffmangel umgehen. Es gibt gute Ansätze und Denkanstöße. Der technische Fortschritt sollte nicht aufgehalten werden, aber gegen einen sorgsamen Umgang haben die nachfolgenden Generationen bestimmt nichts einzuwenden, bedankt sich die EM Global Service AG abschließend.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

Kontakt
EM Global Service AG
Ulrich Bock
Landstrasse 144
9495 Triesen
+423 230 31 21
presse@em-global-service.li
http://www.em-global-service.li

Wissenschaft Technik Umwelt

Was passiert in den Köpfen von Menschen, die zu wenig haben?

Sendhil Mullainathan und Eldar Shafir begründen in ihrem Buch „Knappheit“ eine neue Disziplin an der Schnittstelle von Ökonomie und Psychologie: die Wissenschaft von Knappheit. Heute erscheint die Originalausgabe in den USA, der Campus Verlag veröffentlicht die deutsche Ausgabe am 10. September 2013

Was passiert in den Köpfen von Menschen, die zu wenig haben?

Mullainathan/Shafir: Knappheit

Frankfurt, 03. September 2013. Ob Armut, Einsamkeit, private oder berufliche Überlastung – all diese scheinbar unverbundenen Phänomene beruhen auf dem gleichen Prinzip: Knappheit. Knappheit an Geld, an sozialen Kontakten, an Zeit. Wenn Menschen zu wenig haben, egal von welcher Ressource, dann verhalten sie sich ähnlich. Es gibt kulturell übergreifende Muster, wie Menschen unter den Bedingungen von Knappheit denken und handeln. Das ist die These von Sendhil Mullainathan und Eldar Shafir, zwei jungen US-amerikanischen Professoren, die mit ihrem Buch eine neue Disziplin an der Schnittstelle von Psychologie und Ökonomie etablieren: die Wissenschaft der Knappheit.

An vielen verblüffenden Beispielen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Alltagsleben erklären die Autoren die Logik und die Folgen von Knappheit. Knappheit führt psychologisch etwa dazu, dass man buchstäblich den Kopf nicht frei hat. Fokussiert und mit Tunnelblick ist man komplett vereinnahmt von dem, was fehlt. Damit lässt sich beispielsweise erklären, dass Menschen unter extremem Zeitdruck plötzlich hocheffizient arbeiten und die Deadline doch noch einhalten. Langfristig schlägt das fixierte Denken jedoch ins Gegenteil um und sie werden unproduktiv. Wie die Autoren sehr eindrücklich zeigen verliert das Denken unter den Bedingungen von Knappheit an Bandbreite und Flexibilität, die Gedächtnisleistung lässt nach, kognitive Fähigkeiten nehmen ab, und die Selbstkontrolle schwindet.

So ist auch zu verstehen warum es vielen Menschen in Armut oder Arbeitslosigkeit so schwer fällt, ihre Situation aus eigener Kraft zu verändern: Knappheit reduziert ihre Denk- und Handlungsmöglichkeiten. Oder: Armut erzeugt Armut. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist es notwendig, so die Autoren, Programme zur Armutsbekämpfung oder zur Förderung sozial Schwacher an die Psychologie der Knappheit anzupassen. Die Wissenschaft der Knappheit bietet also nicht nur Erklärungen für bestimmte Verhaltensweisen an, sondern auch Lösungsmöglichkeiten für soziale Probleme. Ein spannendes Buch mit gesellschaftspolitischer Relevanz für alle, die ihr eigenes Handeln und das anderer Menschen besser verstehen wollen.

Heute erscheint die Originalausgabe „Scarcity: Why having too little means so much“ in den USA. Der Campus Verlag veröffentlicht die deutsche Ausgabe „Knappheit. Was es mit uns macht, wenn wir zu wenig haben“ am 10. September 2013 zum Preis von 24,99 Euro (303 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag).

Die Autoren:
Sendhil Mullainathan ist Professor für Ökonomie an der Harvard University und wurde mit einem Genius Grant der MacArthur Foundation ausgezeichnet. Verhaltensökonomie ist eines seiner Spezialgebiete. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die psychologische Beeinflussung von menschlichen Verhaltensweisen, um die Armut in Entwicklungsländern zu reduzieren. Eldar Shafir ist Professor für Psychologie an der Princeton University. Er beschäftigt sich vor allem mit der Psychologie von Entscheidungsprozessen und ebenfalls mit Verhaltensökonomie.

Campus Frankfurt / New York ist einer der erfolgreichsten konzernunabhängigen Verlage für Wirtschaft und Gesellschaft. Campus-Bücher leisten Beiträge zu politischen, wirtschaftlichen, historischen und gesellschaftlichen Debatten, stellen neueste Ergebnisse der Forschung dar und liefern kritische Analysen.

Kontakt:
Campus Verlag GmbH
Ute Hübel
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt
069-97651623
huebel@campus.de
http://www.campus.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Rohstoffengpass: Warum laufen Einkäufer immer wieder ins offene Messer?!

Ein Phänomen unter Beschaffungsexperten: einem möglichen Versorgungsrisiko durch Rohstoffschwankungen offen ins Auge geschaut und doch keine präventiven Gegenmaßnahmen ergriffen. Wie das Häschen vor der Schlange erdulden viele Einkäufer immer wieder die Risiken der Rohstoffbeschaffung.
Rohstoffengpass: Warum laufen Einkäufer immer wieder ins offene Messer?!

Kein Beschaffungsbereich steht dauerhaft so im Fokus wie das Thema Rohstoffmanagement.
Es vergeht kaum ein Monat ohne Online- und Print-Publikationen mit den Themenschwerpunkten, Rohstoffmanagement, Rohstoffknappheit, Rohstoffbeschaffung, etc. Auf diese Weise erhalten Einkäufer umfassende Informationen bzgl. Entwicklungen, Trends und bestehender Chancen bzw. Risiken.

Umso ernüchternder stellt sich das Ergebnis einer aktuell durchgeführten Blitz-Umfrage der Deutschen Business Consulting GmbH (DBC) unter 50 ausgewählten Beschaffungsexperten dar: In vielen deutschen Unternehmen fehlt ein systematisches Rohstoffkostenmanagement, ungeachtet weiter steigenden Rohstoffpreisen und mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartenden Versorgungsengpässen. Obwohl sich fast jeder Vierte diesen Gefahren in den kommenden 15 Monaten bewusst ist, verfügen nur wenige über das entsprechende Know-How bzw. die geeigneten Spezialisten für ein Risikomanagement im Rohstoffeinkauf. Der Einsatz professioneller Instrumente zum Umgang mit Preis- und Mengenvolatilitäten ist daher eher die Ausnahme als die Regel.

Doch warum sind sich Einkäufer der bestehenden Versorgungsrisiken im Rohstoffbereich bewusst und ergreifen doch nur in den seltensten Fällen Gegenmaßnahmen?
„Oft steht die Versorgungssicherheit ganz oben auf der Prioritätsskala. Letztlich hat die Vergangenheit gezeigt, dass der Einkauf die benötigten Mengen auf irgendeine Art und Weise beschaffen konnte. Diese unterbewusste Gewissheit sorgt in vielen deutschen Unternehmen für eine trügerische Sicherheit. Das dadurch, je nach Firmengröße, teilweise Mehrkosten im zweistelligen Millionenbereich zu schlucken sind, wird oft zugunsten einer hohen Lieferfähigkeit für Kundenaufträge akzeptiert oder ignoriert“, erläutert Sascha Kleemann, als Principal verantwortlich für das Competence Team Rohstoffe der DBC.

Nach Einschätzung der DBC-Rohstoffexperten wird sich die Situation durch den großen weltweiten Rohstoffbedarf der Wachstumsnationen und die zunehmende Ressourcenverknappung in Zukunft erheblich verschärfen. Aus diesem Grund stellt die Deutsche Business Consulting ihren Kunden eine spezielle Vorgehensweise zur Lösung des Problems zur Verfügung. „Wir versuchen nicht auf Teufel komm raus die benötigten Kundenmengen in irgendeinem Land der Erde zu decken“, erklärt Kleemann. „Wir setzen auf kundeninterne Optimierung und Substitution. Erst danach werden die parallel durchgeführten Global-Sourcing-Aktivitäten aktiviert und genutzt.“

Die Erfolge sprechen für sich: Bei gut der Hälfte der durchgeführten Beschaffungsprojekte konnten durch Prozessveränderungen und Qualifizierung alternativer Einsatzstoffe erhebliche Verbesserungspotentiale gehoben und Materialabhängigkeiten beseitigt werden.
Die Deutsche Business Consulting GmbH ist eine anerkannte Einkaufs-, Supply Chain- und SAP Beratung (www.deutsche-bc.com) mit Sitz in Bad Homburg. Das Unternehmen mit über 40 Mitarbeitern berät Unternehmen in Fragen der optimalen Einkaufsgestaltung und sorgt für beste Supply Chain Abläufe seiner Kunden. Immer getreu dem Motto: Mehr Power für den Einkauf!

Deutsche Business Consulting GmbH
Gabriel Kruppa
Du-Pont-Straße 6
61352 Bad Homburg
06172 850 10 57

http://www.deutsche-bc.com
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