Tag Archives: Klinik Lüdenscheid

Medizin Gesundheit Wellness

Aneurysma Diagnose in der Region Olpe / Lüdenscheid

Wenn sich im Kopf ein Gefäß weitet – wann wird es gefährlich?

Aneurysma Diagnose in der Region Olpe / Lüdenscheid

Auf ein Aneurysma im Kopf kann ein Hirninfarkt folgen. (Bildquelle: © bilderstoeckchen – Fotolia)

OLPE / LÜDENSCHEID / SIEGEN. Weitet sich ein Gefäß im Kopf gefährlich, geschieht das in der Regel völlig schmerzfrei und gänzlich unbemerkt. Allein die Diagnose “ Aneurysma“ ist oftmals ein Zufallsfund. Wird ein bedrohlich erweitertes Gefäß festgestellt, muss nach einer genauen Abwägung gegebenenfalls schnell gehandelt werden. Ein Aneurysma sieht oft wie eine Aussackung aus. In diesem „Sack“ kann der Blutstrom Wirbel bilden. In anderen Bereichen des Aneurysmas kann der Blutstrom zum Erliegen kommen. Gerinnt in diesen Bereichen das Blut, können Thromben die Folge sein. So ein Blutgerinnsel kann sich lösen. Mit dem Blut kann es in kleinere Gefäße gelangen und diese dann komplett verschließen.

Allein die Diagnose „Aneurysma“ ist oftmals ein Zufallsfund

Ein Infarkt kann die Folge sein. Gewebe kann durch die Unterversorgung absterben. Befindet sich das Aneurysma im Schädel, kann ein Hirninfarkt erfolgen. Reißt ein Aneurysma (hier spricht der Arzt von einer Ruptur), empfinden Patienten einen plötzlichen, sehr starken Schmerz, der in der Medizin oft auch als „Vernichtungsschmerz“ beschrieben wird. Hinzu können Sehstörungen, Übelkeit, Bewusstseinstrübungen und Erbrechen kommen. Die Reaktionsketten machen deutlich, welch unberechenbare große Gefahr von einem Aneurysma ausgeht. Patienten aus dem Einzugsbereich Olpe und Lüdenscheid finden in der neurochirurgischen Klinik im Jung-Stilling-Krankenhaus in Siegen hervorragende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten.

Patienten aus dem Einzugsbereich Olpe und Lüdenscheid finden in Siegen hervorragende diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Experten gehen davon aus, dass etwa 0,5 Prozent der Bevölkerung ein Aneurysma im Gehirn hat. Die Aussackung verläuft lange Zeit völlig beschwerde- und schmerzfrei. Ohne einen erkennbaren Grund kann dieses Aneurysma reißen und eine Blutung auslösen. Das Gefäß ist im Bereich des Aneurysmas dünn und nicht stabil. Risikofaktoren sind Bluthochdruck oder auch das Rauchen. Ein Aneurysma wird oft im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung oder durch einen Zufallsfund entdeckt. Ist die Aussackung des Gefäßes nicht so ausgeprägt, dass eine Operation anzuraten ist, sollten in regelmäßigen Abständen Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden, um die Aussackung zu kontrollieren.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
mail@webseite.de
http://www.neurochirurgie-diakonie.de

Sonstiges

Was tun beim Zufallsbefund Aneurysma?

Diakonie Klinik für Neurochirurgie in Siegen für die Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis: Aneurysma operativ ausschalten

Was tun beim Zufallsbefund Aneurysma?

Die Diagnose Aneurysma. (Bildquelle: © aleksandarfilip – Fotolia.com)

MÄRKISCHER KREIS / LÜDENSCHEID. Die routinemäßige Anwendung bildgebender Verfahren wie der Kernspin- bzw. Computertomografie fördert manchmal Diagnosen zutage, mit denen keiner gerechnet hätte. So ist es zunehmend häufiger dem Zufall zu verdanken, dass ein sogenanntes Aneurysma diagnostiziert wird. Dabei handelt es sich um eine Gefäßaussackung im Gehirn, die lebensbedrohlich werden kann, wenn sie platzt oder zu bluten beginnt. Wird bei einem CT des Kopfes ein Aneurysma festgestellt, ist Expertenrat gefragt. Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun und sein Team in der Neurochirurgie im Klinikum Jung Stilling der Diakonie in Siegen helfen Patienten bei der Bewertung der Diagnose und der Antwort auf die Fragen: Ist eine Operation die richtige Entscheidung und wenn ja, welches Verfahren sollte dabei angewendet werden.

Wenn ein Aneurysma zufällig entdeckt wird, ist Expertenrat gefragt

Ein zufällig entdecktes Aneurysma muss nicht bedeuten, dass zwingend eine Operation ansteht. Es kommt bei der Risikobewertung für eine Blutung vielmehr entscheidend auf die Lage und Größe des Aneurysmas an und darauf, ob der Patient Vorerkrankungen hat. Rauchen wird zudem als Risikofaktor für ein Aneurysma angesehen. „Die Entscheidung für oder gegen eine Operation kann stets nur im Einzelfall und individuell erfolgen“, klärt Prof. Braun auf. Die Neurochirurgen im Klinikum Jung Stilling in Siegen wenden bei der Operation verschiedene Verfahren an: das sogenannte Coiling, das Klipping oder das Gefäßmodelling über Stents.

Aneurysma Patienten aus der Region Lüdenscheid / Märkischer Kreis sind im Diakonie Klinikum bestens aufgehoben

Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Verfahren bei der Behandlung eines Aneurysmas fällt auch unter der Maxime, das Aneurysma mit möglichst wenigen Eingriffen erfolgreich auszuschalten. Unter dieser Prämisse geben die Operateure in der Neurochirurgie der Diakonie Siegen unter bestimmten Voraussetzungen dem Klipping, also der offenen Operation am Schädel, den Vorzug gegenüber dem endovaskulären Coilling, bei dem das Aneurysma über einen Zugang in der Leiste behandelt wird. Beim Klipping wird mit Hilfe von Fluoreszenzmikroskopie operiert.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
mail@webseite.de
http://www.neurochirurgie-diakonie.de