Tag Archives: Kleinbauern

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Nachhaltige Landwirtschaft für schulische Bildung

Lebensbedingungen von Kakaobauern fördern!

Nachhaltige Landwirtschaft für schulische Bildung

Foto: Dr. Torben Erbrath (No. 6045)

sup.- Bei Nachhaltigkeit denkt man in der Landwirtschaft zunächst an ökologische Verantwortung bei der Erzeugung von Lebensmitteln und Rohstoffen. Bei manchen Produkten sind die Herausforderungen allerdings erheblich komplexer. Ein konkretes Beispiel ist der Kakao. Hier bedeutet Nachhaltigkeit ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung.

Der Zusammenhang lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Effizienter Anbau und wirtschaftlich faire Preise sollen die sozialen Verhältnisse der Kakaobauern verbessern. In Deutschland, das über zehn Prozent der Weltkakaoernte verarbeitet, sind dazu konsequente Initiativen entwickelt worden. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil nachhaltig erzeugten Kakaos rund 60 Prozent betragen. Das deutsche „Forum Nachhaltiger Kakao“ koordiniert alle Beteiligten an der Wertschöpfungskette. Dazu gehören beispielsweise Zertifizierungsorganisation, Hersteller und Handel, Regierungen, und hier speziell auch die Regierungen der Anbauländer.

Kakao wird in der Regel von Kleinbauern unter Mitarbeit der ganzen Familie und damit auch oft der Kinder angebaut. Die für Kinderarbeit zumeist verantwortliche Armut muss bekämpft werden. Dazu gehören Schulungen, um die Ressourcen effizienter zu nutzen und Kakao produktiver anzubauen. Dazu gehören ebenso Kleinkredite für notwendige Investitionen. Mit einem ganzen Bündel von Maßnahmen setzen sich das Forum Nachhaltiger Kakao und seine Mitglieder dafür ein, die Lebensbedingungen der Bauern und ihrer Familien zu verbessern.

Die Chance, ein angemessenes Einkommen zu erwirtschaften, das auch Ausbildung der Kinder und medizinische Versorgung ermöglicht, ist das vorrangige Ziel eines nachhaltigen Kakaoanbaus. Und hier ist letztlich auch der Verbraucher gefordert. Er muss bereit sein, diese Nachhaltigkeit, die den Kindern den Zugang zu Schulen und Bildung ermöglicht, durch angemessene Preise zu honorieren.

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Schokolade mit Verantwortung

Erfolgsbilanz einer beispielhaften Initiative

Schokolade mit Verantwortung

Foto: Fotolia / Sebastian Duda (No. 5996)

sup.- Nachhaltiger Genuss von Süßwaren liegt bei den deutschen Verbrauchern im Trend. Schrittmacher dieser Entwicklung sind die rund 70 Mitglieder der 2012 gegründeten Initiative „Forum Nachhaltiger Kakao“, die sich für einen ökologisch und sozial verantwortlich produzierten Rohstoff engagieren. Es sind zu rund 90 Prozent Kleinbauern in Westafrika, Indonesien und Südamerika, die Kakao anbauen und damit die wichtigste Zutat für Schokolade liefern. Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ will die Lebensbedingungen der Kleinbauern und ihrer Familien verbessern. Gleichzeitig sollen die Anbaumethoden unter den Aspekten Ertrag und Qualität optimiert werden, um die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Das Forum ( www.kakaoforum.de) ist beispielhaft dafür, dass Kooperation statt Konfrontation zu Veränderungen führt. Zu den Mitgliedern gehören nicht nur Unternehmen der Süßwarenindustrie und des Lebensmittelhandels, sondern auch Nichtregierungsorganisationen und standardsetzende Vereinigungen wie Fairtrade, Rainforest Alliance oder UTZ Certified. Im Jahr 2011 lag der Anteil der Süßwaren, die mit nachhaltig produziertem Kakao hergestellt wurden, bei nur drei Prozent. Nach Gründung des Forums im Jahr 2012 hat sich der Markt gravierend verändert. Heute liegt der Anteil des unter guten ökologischen und sozialen Bedingungen angebauten Kakaos, der von den Mitgliedern des Forums verarbeitet wird, bei 57 Prozent. Und das Ziel ist ehrgeizig. Firmen mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens 2020 sogar zu 100 Prozent nachhaltig produzierten Kakao verwenden. Auch die Verbraucher können zu dieser positiven Entwicklung einen Beitrag leisten. Beim Kauf entscheidet nicht nur der Preis, sondern auch die Nachhaltigkeit.

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Verzicht auf Produkte mit Palmöl keine Lösung

Ökonomisch und ökologisch kontraproduktiv

Verzicht auf Produkte mit Palmöl keine Lösung

Foto: Fotolia/Ellen Ebenau

sup.- Gut gemeint, aber nicht realistisch, außerdem unter ökonomischen wie ökologischen Gesichtspunkten kontraproduktiv: Immer wieder tauchen im Web Empfehlungen auf, dass Verbraucher zum Schutz des Regenwaldes auf Produkte, die Palmöl enthalten, besser verzichten sollten. Die moderne Vielfalt an Lebensmitteln ist jedoch ohne den Zusatz von Palmöl nicht denkbar: Palmöl verbessert die Geschmeidigkeit, die Wärmebeständigkeit, die Haltbarkeit sowie den Geschmack von Lebensmitteln, ist zudem frei von gesundheitsschädlichen Trans-Fettsäuren. Wegen seiner zahlreichen funktionalen Vorzüge kommt es z. B. in Backwaren, Fertigprodukten, Margarine, Soßen, Speiseeis, Speiseölen, Süßigkeiten und Suppen zum Einsatz. „Es gibt kein anderes pflanzliches Fett, das von Natur aus bei Zimmertemperatur einen festen Zustand hat und die gleichen Eigenschaften wie Palmöl aufweist, das in genügenden Mengen vorkommt“, bestätigt die Organisation EUFIC (Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel).

Anerkannte Umweltorganisationen weisen ebenfalls darauf hin, dass der Verzicht auf Palmöl utopisch und darüber hinaus auch unter ökologischen Aspekten nicht sinnvoll ist: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden“, so lautet beispielsweise das differenzierte Urteil von Greenpeace. Und auch der WWF befürwortet eine realistische Sichtweise: „Mit Palmöl lässt sich auf vergleichsweise geringer Fläche ein großer Teil des weltweiten Bedarfs an Pflanzenölen decken. Die Pflanze ist dreimal so ertragreich wie Raps und beansprucht für den gleichen Ertrag etwa sechsmal weniger Fläche als Soja. In vielen Ländern ist Palmöl ein schwer zu ersetzendes Nahrungsmittel. Überdies hängt von ihm die berufliche Existenz vieler Kleinbauern ab.“

Das Credo der Umweltschützer lautet deshalb nicht Verzicht. Stattdessen sollten Verbraucher durch ihre Kaufentscheidung dazu beitragen, das Engagement von Unternehmen zu unterstützen, die durch ihre Einkaufspolitik pro nachhaltigerem Palmöl eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion vorantreiben. Auskünfte hierzu erhalten Konsumenten z. B. über den WWF Palm Oil Buyers“ Scorecard 2013 ( www.panda.org/palmoilscorecard/2013 ) oder die entsprechenden Verbraucher-Hotlines oder -Websites der jeweiligen Hersteller.

Supress ist ein Dienstleister für elektronisches Pressematerial zur schnellen und kostenfreien Reproduktion. Unsere Seiten bieten ein breites Spektrum an Daten und Texten zu Themen wie modernes Bauen, Umwelt, Medizin und Lifestyle. Passende Grafiken und Bilder stehen ebenfalls zur Verfügung. Unser Webauftritt ist für eine Auflösung von 1024 x 768 Bildpunkte optimiert. Bei Abdruck wird die Zusendung eines Belegexemplars erbeten.

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Nachhaltiger Kakaoanbau hilft Farmern und Umwelt

Ganzheitliche Lösungen im Fokus

Nachhaltiger Kakaoanbau hilft Farmern und Umwelt

Grafik: Supress

sup.- „Ein Leben ohne Schokolade ist möglich, aber sinnlos“ – dieses etwas veränderte Loriot-Zitat werden viele Genussmenschen sicher schmunzelnd bestätigen. Neben den zahlreichen Vorzügen der sprichwörtlichen Schokoladenseite gibt es im Hinblick auf die wichtigste Zutat, den Kakao, aber auch Schattenseiten. Kakaobäume werden im tropischen Regenwald bevorzugt in Westafrika und Südamerika zu rund 90 Prozent von Kleinbauern gepflanzt. Die Mehrheit der Farmer und ihrer Familien lebt unterhalb der Armutsgrenze von zwei US-Dollar pro Tag und Person. Diese Situation führt oft zu schlimmen Formen der Kinderarbeit. Gleichzeitig stellt der Kakaoanbau aufgrund massiver Rodungen in den Regionen eine große Gefahr für den Regenwald dar.

Damit der Umweltzerstörung und dem Artensterben, ausgelöst durch Landwirtschaft, entgegengewirkt werden kann und Kleinbauer zudem ausreichend sichere Einkommen erzielen können, sind ganzheitliche ökonomische, ökologische sowie soziale Lösungen erforderlich, die an den wesentlichen Ursachen ansetzen: Dazu gehören vor allem die Anbaumethoden der Farmer. Dieses Ziel verfolgt die deutsche Initiative „Forum Nachhaltiger Kakao“, die 2012 gegründet wurde, ein Zusammenschluss mit heute über 80 Teilnehmern aus der Süßwarenindustrie (z. B. Alfred Ritter, Bahlsen, Ferrero, Haribo, Mars, Nestle, Stollwerck), dem Lebensmittelhandel, Nichtregierungsorganisationen und standardsetzenden Vereinigungen (z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified).

Die Akteure dieser beispielhaften Initiative bündeln ihr Engagement unter enger Zusammenarbeit mit den Anbauländern, um zertifizierte, nachhaltigere Anbaumethoden bei Kakaofarmen zu forcieren. Mit der nachhaltigeren Ausrichtung können Bäuerinnen und Bauern dazu beitragen, die Umwelt zu schützen, die Fruchtbarkeit der Böden sowie den Lebensraum für Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und natürliche Ressourcen zu schonen. Gleichzeitig bewirtschaften die Kleinbauern ihre Farm durch nachhaltigere Praktiken produktiver, erzielen eine bessere Qualität und können deshalb für ihre Rohstoffe höhere Preise verlangen. Langfristig werden Kleinbauern dadurch in die Lage versetzt, ihre Lebensgrundlage ohne missbräuchliche Kinderarbeit zu sichern und ohne Zerstörung wertvoller Ökosysteme.

Der Anteil an nachhaltig erzeugtem Kakao in den in Deutschland verkauften Süßwaren liegt derzeit bei 27 Prozent. Bis 2020 wird eine Steigerung auf 50 Prozent angestrebt. „Um dies zu erreichen, sind alle Akteure der Wertschöpfungskette gefragt: die Regierungen in den Partnerländern, die Schokoladenindustrie und der Lebensmittelhandel, aber auch die Konsumenten, die bereit sein müssen, für nachhaltige Schokolade einen angemessenen Preis zu zahlen“, fordert Wolf Kropp-Büttner, Vorstandsvorsitzender des Forums Nachhaltiger Kakao.

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Kunst Kultur Gastronomie

Gebana Datteln aus Tunesien, Erntefrisch zu weinachten!

Herbst-Zeit ist Ernte-Zeit: In den Oasen sind die Datteln reif, die Kleinbauern ernten sie und Mitarbeiterinnen der gebana Maghreb bereiten sie sorgfältig für den Export vor. Nach dem Motto „weltweit ab Hof“ ermöglicht es gebana, Konsumenten diese erstklassigen Datteln direkt vom Bauer zu Kaufen.

Gebana Datteln aus Tunesien, Erntefrisch zu weinachten!

Erntefrische Gebana Datteln aus Tunesien

Gebanas Rispendatteln werden in den Palmgärten von Bargouthia und Derjine südlich des Salzsees Chott el Djerid in Tunesien angebaut. Im Oktober und November werden sie von Hand – die Bauern erklettern dazu jede Palme einzeln – geerntet und anschließend von den Mitarbeiterinnen der gebana Maghreb sortiert und verpackt. Spezielle Auslesekriterien sorgen dafür, dass der gebana Direktversand nur die frischesten, saftigsten Datteln erhält.

Der kürzeste Weg!
Nach dem Motto „weltweit ab Hof“ ermöglicht es gebana (www.gebana.com), Konsumentinnen und Konsumenten aus Europa diese exklusiven erstklassigen Datteln im gebanashop vorzubestellen. Sofort nach der Ernte werden die süßen Wüstenfrüchte verschifft und per Post direkt an die Konsumentinnen und Konsumenten weiterverschickt.
Deshalb ist auch die Ökobilanz eines Einkaufs bei gebana beinahe unschlagbar.

Fair Gehandelt
Kostendeckende Preise, welche über dem Weltmarktniveau liegen, Vorfinanzierungen und langfristige Handelsbeziehungen ermöglichen den Kleinbauern und -bäuerinnen in Tunesien eine wirtschaftliche Existenz. Zudem erhalten die Produzenten Schulung und Beratung im biologischen Landbau.

Biologisch Angebaut
Unsere Rispendatteln stammen ausschließlich aus biologischem Anbau. Durch den Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger sowie einen nachhaltigen Umgang mit den Wasserressourcen leistet die biologische Landwirtschaft einen Beitrag zum Schutz der fragilen Ökosysteme in den Palmgärten.

Natürlich gesund
Unsere Rispendatteln der Sorte „Deglet Nour“ sind weder geschwefelt noch mit künstlichen Zusätzen behandelt.
Der hohe Gehalt an Fruchtzucker und Ballaststoffen macht die Frucht zum schnellen und nachhaltigen Energielieferanten.
Die Datteln enthalten die Vitamine A, C, D, B1, B2 und B12 sowie Kalium (mehr als die gleiche Menge Banane), Kalzium, Eisen, Phosphor und Magnesium. Wussten Sie, dass vier Datteln ausreichen, um den empfohlenen Tagesbedarf an Eisen und Vitamin B12 zu decken?

Hohe Qualität für maximalen Genuss
Qualität ist für den Export ein entscheidender Faktor und – weil die Dattel ein sehr anspruchsvolles und heikles Produkt ist – eine große Herausforderung. Gebana Maghreb investiert viel in die Qualität: Sie ist nach HACCP und ISO 2200 Standards zertifiziert und Bauern wie Verarbeitungspersonal werden regelmäßig beraten und geschult. Um den Ansprüchen der Konsumentinnen und Konsumenten nach besonders saftigen Datteln gerecht zu werden, hat die gebana sogar eine eigene, höchste Güteklasse Extra entwickelt.

Datteln bestellen
Die Rispendatteln können über www.gebanashop.com vorbestellt werden. Die Datteln werden sofort verschickt, nachdem sie bei uns eingetroffen sind. Bestellungen, die bis am 1. Dezember bei uns eintreffen, werden bis vor Weihnachten ausgeliefert.

Weitere Produkte:
Im Gebana Online-Shop bekommen Sie auch in höchster Qualität die verschiedensten Trockenfrüchte, Nüsse, Schokolade, Kaffee, Olivenöl und vieles Mehr.
Die Degustationssets mit verschiedenen Nüssen, Trockenfrüchten oder Schokoladen sind optimal zum Probieren, sie eignen sich auch besonderes als exklusives Weihnachtsgeschenk.

Über die gebana
Die gebana ist Pionierin des Fairen Handels in der Schweiz. Hervorgegangen ist sie aus der Bewegung der „Bananenfrauen“, die sich seit den 1970er Jahren für bessere Arbeitsbedingungen auf den Bananenplantagen einsetzte. Heute arbeitet die gebana in Tunesien, Burkina Faso, Togo und Brasilien mit über 3000 Kleinbauern zusammen und verkauft deren Produkte direkt an Konsumentinnen und Konsumenten in Europa.
Kleinbauern und lokale Weiterverarbeiter schaffen wirtschaftliche, ökologische und soziale Werte. Zusammen mit den Produzenten entwickelt die gebana nachhaltige und marktfähige Produkte und verkauft diese. So trägt gebana dazu bei, dass die vor Ort geschaffenen Werte bezahlt werden und langfristig erhalten bleiben.
Die gebana wird von WWF und Konsumentenschutz regelmäßig mit der Höchstnote „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet.

Vorschlag an die Redaktionen:
Reportage aus dem Anbaugebiet, Gespräch mit Kleinbauern und gebana-Vertretern. Geschichten, die Hoffnung machen – ideal für die Vorweihnachtszeit. Wir stellen gerne alle notwendigen Kontakte her.
zum Probieren der Gebana-produkte bekommen sie hier einen 10 EUR Gutschein. Gutscheincode: BEN13X7 (Gültig bis 31/12/13 bei einem Einkauf ab 50EUR im gebanashop, nicht Kumulierbar, nicht gegen Bargeld eintauschbar).
Haben sie Interesse an einer Partnerschaft mit gebana, gerne bieten wir ihren Lesern ein besonderes Angebot an. Nehmen sie dafür einfach Kontakt mit Ben Hoppenstedt auf.

Als Interviewpartner steht zur Verfügung:
Ben Hoppenstedt, Manager gebana EU Partnerschaften, b.hoppenstedt@gebana.com

Gebana ist Pionierin des Fairen Handels in der Schweiz. Hervorgegangen ist sie aus der Bewegung der „Bananenfrauen“, die sich seit den 1970er Jahren für bessere Arbeitsbedingungen auf den Bananenplantagen einsetzte. Heute arbeite die gebana in Tunesien, Burkina Faso, Togo und Brasilien mit über 3000 Kleinbauern zusammen und verkauft deren Produkte direkt an Konsumentinnen und Konsumenten in Europa.
Kleinbauern und lokale Weiterverarbeiter schaffen wirtschaftliche, ökologische und soziale Werte. Zusammen mit den Produzenten entwickelt die gebana nachhaltige und marktfähige Produkte und verkauft diese. So tragt gebana dazu bei, dass die vor Ort geschaffenen Werte bezahlt werden und langfristig erhalten bleiben.

Kontakt:
Gebana
Ben Hoppenstedt
Bahnhofstrasse 83
76356 Weingarten
0176 86 76 96 71
b.hoppenstedt@gebana.com
http://www.gebana.com/

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Neue Studie zeigt: Nachhaltigkeits-Zertifizierung verbessert Kreditzugang für Kleinbauern enorm

Neue Studie zeigt: Nachhaltigkeits-Zertifizierung verbessert Kreditzugang für Kleinbauern enorm

Neue Studie zeigt: Nachhaltigkeits-Zertifizierung verbessert Kreditzugang für Kleinbauern enorm

(ddp direct) Frankfurt am Main, 26. September 2013 – Der fehlende Zugang zu Krediten bremst die Entwicklung von Kleinbauern beträchtlich. Doch die Zertifizierung gemäß einem Nachhaltigkeitsschema kann dazu beitragen, die Situation positiv zu beeinflussen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance. Die Studie wurde mit Fördermitteln der Citi Foundation durchgeführt.

Im Rahmen der Studie Farmer Bankability and Sustainable Finance: Farm-level Metrics that Matter“ wurden in Kolumbien und Peru 110 Kaffee- und Kakao-Kleinerzeuger befragt. Ziel der Umfrage: ein besseres Verständnis ihrer Schwierigkeiten beim Zugang zu Krediten und bei ihrer Finanzbuchhaltung sowie zur Optimierung des Angebots an fachlicher Unterstützung. 63 der 110 Farmer sind Rainforest Alliance-zertifiziert. Darüber hinaus gaben internationale Sozialfinanzierungsorganisationen und Unternehmensberatungen sowie lokale Finanzinstitute ihre Erfahrungen mit der Kreditvergabe an Farmer in den Tropen weiter.

Wie die neue Studie zeigt, spielen die Nachhaltigkeits-Zertifizierung und gute fachliche Unterstützung eine wichtige Rolle, damit Landwirte leichter Kredite bekommen und ihre Einkommenssituation verbessern können. Die Zertifizierung schließt in vielen Fällen Buchhaltungskurse sowie verbindliche jährliche Überprüfungen ein. Der Studie zufolge haben nachweisbar nachhaltig wirtschaftende Farmer ihre wichtigen Finanzkennzahlen viel besser im Griff als nicht zertifizierte. Sie erhalten zudem häufiger Kredite – und höhere dazu. Ein besserer Zugang zu Krediten hilft zertifizierten Landwirten dabei, langfristig ihre Lebensgrundlage zu sichern. Natürlich müssen Kredite flankiert werden durch einen guten Marktzugang und der Entwicklung von agronomischen, organisatorischen und fachlichen Fertigkeiten

Kleinbauern führen in der Regel bereits Buch über Anbau, Erntevolumen und Verkaufspreise. Aus der Studie geht jedoch hervor, dass sie ihren Zugang zu Krediten enorm verbessern können, wenn sie zusätzlich Produktionskosten, Einnahmen und Lieferungen protokollieren. 90 Prozent der befragten zertifizierten Erzeuger führen Aufzeichnungen sowohl über die Ein- als auch über die Ausgaben ihrer Betriebe, während es bei den nicht zertifizierten Landwirten nur rund 30 Prozent sind. Zudem wurde festgestellt, dass zertifizierte Landwirte besser in der Lage sind Kreditanträge eigenständig ausfüllen. Zertifizierte Erzeuger erhielten im Durchschnitt Darlehen im Wert von 5.562 US-Dollar, während es bei nicht zertifizierten nur 3.311 US-Dollar waren. An zertifizierte Erzeuger gingen pro Jahr durchschnittlich 1,36 Darlehen, an nicht zertifizierte nur 0,66. Somit erhielten die im Rahmen der Studie befragten zertifizierten landwirtschaftlichen Betriebe im Durchschnitt fast 3,5 mal so viel Kredit wie die nicht zertifizierten.

„Der Ausbau des Kreditzugangs für Landwirte ist aus Sicht der Wirtschaft und des Umweltschutzes sehr wichtig“, so Michelle Buckles, Leiterin des Bereichs Sustainable Finance bei der Rainforest Alliance. „Die Landwirtschaft benötigt Kapital, um ihre Nachhaltigkeit und die Einkommen der Farmer zu verbessern. Millionen von Kleinbauern brauchen Kredite.“

Weltweit gibt es schätzungsweise fast 500 Millionen Kleinbauern, die den Lebensunterhalt für über zwei Milliarden Menschen erwirtschaften. Sie besitzen in der Regel weniger als zwei Hektar Land und bilden in vielen Fällen das Rückgrat der lokalen Wirtschaft. Dennoch bleiben die meisten von ihnen weit unter ihrem Potenzial, da ihnen das Geld für hochwertiges Saatgut, organische Dünger, Geräte und Technologien fehlt. Sie brauchen Kapital und Kredite für Investitionen, die zur Steigerung von Rendite und Gewinn, für eine nachhaltige Bewirtschaftung sowie zum Abfangen von Ertragsschwankungen nötig sind. Die Buchhaltung vieler landwirtschaftlicher Betriebe ist jedoch unzulänglich und häufig nur in Form von Notizbüchern vorhanden, sodass den Banken nicht die Finanzzahlen vorgelegt werden können, die diese zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines Antragstellers brauchen. Der Zugang zu Krediten wird dadurch erheblich erschwert.

Die weltweite Nachfrage nach Krediten von mindestens 250 Millionen Kleinbauern, die ihre Erzeugnisse verkaufen, liegt bei schätzungsweise 500 Milliarden US-Dollar. Dennoch vergaben soziale Kreditgeber laut einer Studie der Dalberg Development Advisors im Jahr 2011 weniger als 400 Millionen US-Dollar an Mitteln. In Kolumbien erzeugt die Landwirtschaft 10 bis 14 Prozent des BIP und 40 Prozent der Exporte, erhält aber weniger als 4 Prozent aller landesweit vergebenen Darlehen. In Peru liegt der Anteil der Landwirtschaft am BIP bei 6,4 Prozent und an den Exporten bei 7 Prozent, während nur 3 Prozent der Kredite auf sie entfallen.

„Wenn mehr landwirtschaftliche Betriebe zertifiziert wären, könnte dies den Zugang der Kleinbauern zu Krediten drastisch verbessern“, erklärt Tensie Whelan, Präsidentin der Rainforest Alliance. „Zertifizierte nachhaltige Farmen beeinflussen Umwelt und Sozialgefüge auf breiter Front positiv. Aber auch ihre große wirtschaftliche Bedeutung sollte anerkannt werden. Durch den Zugang zu Krediten können diese Betriebe ihre Rentabilität und Produktivität steigern, und davon könnten die Volkswirtschaften ihrer Länder in ganz erheblichem Maße profitieren“, so Whelan.

Damit mehr Kleinbauern Zugang zu Krediten erhalten, sollten Zertifizierungsorganisationen und Unternehmensberatungen sowie Kreditgeber der Studie zufolge Kennzahlen, Kreditanträge und Erzeugerprofile anpassen und vereinheitlichen, unter Berücksichtigung der empfohlenen 25 Hauptindikatoren für einen Kreditantrag. Die Rainforest Alliance und ihre Partner bieten Landwirten und Erzeugergruppen in Kolumbien und Peru umfassende fachliche Unterstützung. Die Studie fordert zudem die Entwicklung und Durchführung von Kursen, in denen Landwirte lernen, ihre Buchführung so zu gestalten, dass zumindest die wichtigsten Standardindikatoren der Kreditgeber erfüllt sind. Außerdem sollten weiterführende Programme geplant werden, die sich an Erzeuger richten, die die Mindestanforderungen in Bezug auf die Buchhaltung bereits erfüllen. Ferner empfiehlt die Studie zusätzliche Schulungen für KMU und Kooperativen im Bereich des Finanz- und Kreditmanagements sowie zur Analyse der wichtigsten Standardindikatoren. So sind sie besser gerüstet sind, um Kredite an Kleinbauern zu vergeben.

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=== Neue Studie zeigt: Zertifizierung verbessert Kreditzugang für Kleinbauern enorm (Bild) ===

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Die Rainforest Alliance arbeitet mit Menschen zusammen, deren Lebensbedingungen von Landnutzung abhängen. Die Umweltschutzorganisation hilft ihnen, den Anbau von Nahrungsmitteln, die Holzernte und das touristische Angebot nachhaltig zu gestalten. Von großen multinationalen Unternehmen bis zu kleinen Erzeugergemeinschaften sind Unternehmen und Verbraucher auf der ganzen Welt eingebunden in die Bestrebungen der Rainforest Alliance und ihrer Partner, verantwortungsbewusst erzeugte Produkte und Dienstleistungen auf den Weltmarkt zu bringen, auf dem nachhaltig erzeugte Güter auf einen ständig wachsenden Bedarf treffen.
Weitere Informationen: www.rainforest-alliance.org/de und auf unserem Blog www.thefrogblog.de oder www.thefrogblog.ch

Über die Citi Foundation
Das Ziel der Citi Foundation besteht in der wirtschaftlichen Förderung und finanziellen Einbindung von Einzelpersonen und Familien mit niedrigen bis mittleren Einkommen in den Gemeinschaften, in denen die Stiftung tätig ist, um ihnen zu einem höheren Lebensstandard zu verhelfen. Weltweit gehen die Fördermittel der Citi Foundation an die strategischen Bereiche Mikrofinanz, Unternehmensentwicklung, Studienerfolg sowie Finanzkompetenz und Vermögensaufbau. Zusammen mit ihren Partnern in den Bereichen Mikrofinanz und Unternehmensentwicklung unterstützt die Citi Foundation Umweltschutzprogramme und Innovationsmaßnahmen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.citifoundation.com

Kontakt:
Rainforest Alliance Pressestelle c/o :relations GmbH
Sascha Tischer
Mörfelder Landstraße 72
60598 Frankfurt am Main
069.963652-90
rainforest-alliance@relations.de
www.rainforest-alliance.org/de

Kunst Kultur Gastronomie

Fair Trade – Guten Gewissens einkaufen!

ARAG Verbraucher-Information
Düsseldorf, 13.07.2012

Fair geht vor! Also, nichts leichter als Kaffee, Schokolade oder Rosen kaufen, die den Arbeitern faire Löhne garantieren und vielleicht auch noch gut für die Umwelt sind. Das Fair-Trade-Siegel soll das garantieren. Und immer mehr Deutsche greifen zu. Es steht aber auch zu befürchten, dass die gut gemeinte Aktion die Ausbeutung in den Erzeugerländern festigt. In Deutschland beklagen Verbraucherschützer, dass einige Discounter mit wenigen Fair-Trade-Produkten werben, die sie im Sortiment haben, um sich damit ein gutes Image zu verschaffen. Tatsächlich haben sie aber sehr viel mehr herkömmlich gehandelte Produkte im Angebot. ARAG Experten erläutern die Zusammenhänge.

Was ist Fair-Trade?
Mit Kaffee und Obst hat es angefangen. Inzwischen gibt es bundesweit rund 10.000 Produkte aus fairem Handel. Das sind beispielsweise Früchte, Gewürze, Tee, aber auch Blumen oder Spielzeug. Die Fair-Trade-Produkte sind meist etwas teurer als andere herkömmlich gehandelte Waren. Kleinbauern, die Ihre Produkte auf dem Weltmarkt verkaufen wollen, sollen gerecht entlohnt werden – unabhängig von den Preisen des Weltmarktes, die sehr schwanken können. Besonderer Wert wird auf die Arbeitsbedingungen gelegt, also keine Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit. Dem Bauern bieten die Fair-Trade-Organisationen ein gesichertes Einkommen ohne Risiko durch schwankende Rohstoffpreise. Die Erzeuger haben langfristige Lieferbeziehungen und bekommen deshalb zum Beispiel leichter Kredite z. B. für Saatgut. Außerdem garantiert die Fair-Trade-Organisation fachliche Schulungen und eine Prämie, die für soziale Projekte investiert werden soll.

Fair-Trade und Bio?
Die Fair-Trade-Organisationen unterstützen den Bio-Anbau und vergeben zusätzliche Prämien oder Fördermittel, wenn ein Produkt unter umweltfreundlichen Bedingungen hergestellt wird. Bauern, die ihre Produkte biologisch anbauen, werden darum mit einer Extraprämie unterstützt. Fair-Trade ist aber nicht automatisch Bio. Manche Produkte, die fair gehandelt werden, sind zwar aus biologischem Anbau, aber nicht alle.

Das Fair-Trade-Siegel
Der Kreis mit den Farben grün, schwarz, blau, im Kreis ein stilisierte Bauer, der die Hand hebt. Das ist das einzige unabhängige Siegel in Deutschland. Träger ist der TradeFair Verein zur Förderung des Handels mit der „dritten Welt“ e.V., bei dem Produzenten das Siegel erwerben können. Damit stimmen sie regelmäßigen Kontrollen der Sozial – und Umweltstandards zu. Das Fair-Trade-Siegel ist laut ARAG Experten auch glaubwürdig. Der Begriff „Fair Trade“ ist allerdings nicht rechtlich geschützt. Theoretisch kann also jeder behaupten, dass seine Produkte fair gehandelt sind. So gibt es auch einige Hersteller, die kaum Informationen verbreiten, wo ihre Produkte und Rohstoffe herkommen. Wer sich also unsicher ist, ob ein Unternehmen glaubwürdig ist, sollte besser nur Produkte mit dem bekannten Fair-Trade-Siegel kaufen.

Download des Textes:
http://www.arag.de/rund-ums-recht/rechtstipps-und-urteile/sonstige

Aktuelle Meldungen finden Sie auch bei Twitter: http://www.twitter.com/ARAG

Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Die ARAG versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit knapp 3.500 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von knapp 1,5 Milliarden EUR.

ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560

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Pressekontakt:
redaktion neunundzwanzig
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Lindenstraße 14
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Politik Recht Gesellschaft

Das Hunger Projekt e.V. gibt die Afrika-Preis-Trägerin 2011 bekannt

Der „Afrika Preis für die nachhaltige Überwindung des chronischen Hungers“ wird während m 22. Oktober 2011 in New York an Dr. Florence Chenoweth, Landwirtschaftsministerin von Liberia, verliehen.
Das Hunger Projekt e.V. gibt die Afrika-Preis-Trägerin 2011 bekannt
Afrika-Preis-Trägerin 2011 Dr. Florence Chenoweth

Dr. Florence Chenoweth ist in Liberia geboren und die erste Landwirtschaftsministerin sowohl in Liberia als auch in ganz Afrika. Mit ihrer Arbeit will sie dazu beitragen, die Lebensgrundlage und Nahrungsmittelsicherheit der afrikanischen Kleinbäuerinnen zu sichern.

Nach einem gewalttätigen Staatsstreich 1980 flüchtete Dr. Chenoweth mit ihrer Familie aus Liberia nach Sierra Leone. Dort beendete sie ihr Studium und arbeitete in verschiedenen Bereichen der Entwicklungspolitik in Afrika.

Als Vertreterin der Welternährungsorganisation der UN (FAO) in Gambia setzte sie sich stets hartnäckig für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft in Afrika ein. Sie eröffnete das erste Büro der FAO in Südafrika nach der Apartheid.

Als Präsdentin Ellen Johnson Sirleaf, Afrika-Preis-Trägerin 2006, die Regierung in Liberia übernahm, kehrte Dr. Chenoweth nach Liberia zurück und startete dort eine Kampagne mit dem Namen „Back to the Soil“ (Zurück auf das Ackerland). Die Kampagne gibt Frauen in ländlichen Regionen, die Haushaltsvorstand sind, die Möglichkeit, mindestens 30 Prozent Zuschüsse für die zur landwirtschaftlichen Produktion benötigten Mittel zu erhalten.

Dies führte zu einem deutlichen Zuwachs der Nahrungsmittelproduktion, vor allem von Reis und Kassava. So konnte 2010 sogar das Welternährungsprogramm lokal produzierten liberianischen Reis kaufen.

Unter der Leitung von Dr. Chenoweth bildet das Landwirtschaftsministerium in Liberia Frauen in ländlichen Regionen aus und sichert ihnen den Zugang zu Ressourcen, die ihnen eine eigenständige und ausreichende Produktion von Nahrungsmitteln ermöglichen.

Mit der Verleihung des Afrika-Preises 2011 wird Dr. Chenoweth als vorbildhafte Frau geehrt, als afrikanische Führungspersönlichkeit und als Vertreterin für alle, die sich mit all ihrer Kraft für positive Veränderungen engagieren.

Der Afrika Preis für die nachhaltige Überwindung des chronischen Hungers wurde 1987 zum ersten Mal vom Hunger Projekt vergeben. Er ehrt afrikanische Führungspersönlichkeiten, die einen herausragenden Beitrag zur Beendigung der Not in Afrika leisten. In den vergangenen 24 Jahren vergab das Hunger Projekt den Afrika Preis an außergewöhnliche Frauen und Männer für ihr beispielhaftes Handeln in den Bereichen Nahrungsmittelsicherheit, Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Frauenrechte und Unternehmertum.

Der diesjährigen Preisträgerin wird eine Skulptur des anerkannten Künstlers Takenobu Igarashi überreicht und sie erhält 50.000 US $ für die Fortführung ihres erfolgreichen Einsatzes zur Überwindung des Hungers.

Weitere Informationen gibt es unter: www.das-hunger-projekt.de
Das Hunger Projekt e.V. ist eine globale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers einsetzt. Gegenwärtig ist das Hunger Projekt in 12 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas (in Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; in Indien und Bangladesch; in Mexiko und Peru) vertreten. Insgesamt gibt es 350 Angestellten und rund 362.000 Ehrenamtlichen. Der internationale Hauptsitz ist in New York.

In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1982 als gemeinnützig anerkannter Verein – momentan mit ca. 50 ehrenamtlichen Aktiven und fünf Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden und die Schweiz.

Das Hunger Projekt konzentriert sich auf drei Leitgedanken: Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.

Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus.

Das Hunger Projekt e.V.
Maria Baum
Holzstrasse 30
80469 München
mbm@das-hunger-projekt.de
(+49) 89 2000 347 70
http://www.das-hunger-projekt.de