Tag Archives: Katarakt

Medizin Gesundheit Wellness

Augenarzt (Mainz): „Fast jeder bekommt den Grauen Star“

Grauer Star Operation wird in Deutschland rund 900.000 Mal pro Jahr durchgeführt

Augenarzt (Mainz): "Fast jeder bekommt den Grauen Star"

Der Graue Star ist eine altersbedingte Krankheit, die jedoch einfach behandelt werden kann. (Bildquelle: © mimagephotos – Fotolia.com)

MAINZ / WIESBADEN. Keine Operation wird in Deutschland häufiger durchgeführt – mit 900.000 Operationen pro Jahr führt die Graue Star OP das Ranking der operativen Eingriffe an. Vor allem Menschen ab dem 60. Lebensjahr müssen mit dem Grauen Star rechnen. UV-Strahlung, Stoffwechselprozesse im Körper, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder bestimmte Medikamente können die Entstehung des Grauen Star begünstigen. Meistens sind beide Augen betroffen. „Zunächst bemerken die betroffenen Menschen, dass sie schnell geblendet werden – beispielsweise beim Autofahren. Farben verblassen, Kontraste können nicht mehr so gut wahrgenommen werden. Wir raten zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen, um den Grauen Star, aber auch andere Augenerkrankungen frühzeitig erkennen zu können“, so Dr. med. Stefan Breitkopf, niedergelassener Augenarzt in Mainz.

Vorsorgeuntersuchungen, um den Grauen Star frühzeitig erkennen zu können

Grundsätzlich gilt: Nahezu jeder Mensch ist im Laufe seines Lebens vom Grauen Star betroffen. Der Graue Star ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Vielmehr handelt es sich um eine Alterserscheinung, die den einen früher, den anderen später betrifft. Die Möglichkeiten der Vorsorge sind beim Grauen Star begrenzt. Auch führt an einer Operation kaum ein Weg vorbei. Mit rund 900.000 Operationen pro Jahr in Deutschland ist die Grauer Star Operation der am häufigsten durchgeführte operative Eingriff.

Mainzer Augenarzt: „Grauer Star Operation ist ein sehr sicherer Eingriff“

„Die Operation am Grauen Star ist ein sehr sicherer, schmerzloser und weitgehend komplikationsloser Eingriff, der in unserer Gemeinschaftspraxis in Mainz seit vielen Jahren mit großer Erfahrung ambulant durchgeführt wird. Die Operation dauert nur wenige Minuten. In einem ersten Schritt wird die eingetrübte Linse mit Ultraschall zerkleinert und abgesaugt. Dann wird eine neue Kunstlinse in das Auge eingebracht und fest verankert. Die klare Kunstlinse kann im Auge dauerhaft verbleiben.“

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

Kontakt
Augenärzte Mainz
Dr. med. Thomas Kauffmann
Göttelmannstr. 13a
55130 Mainz
06131 5 78 400
mail@webseite.de
http://www.augenaerzte-mainz.de

Medizin Gesundheit Wellness

Grauer Star! Nur mit der richtigen Sonnenbrille in die Sommerzeit!

Mainzer Augenärzte: UV-Strahlung können vor allem im Sommer ungeschützte Augen dauerhaft beschädigen

Grauer Star! Nur mit der richtigen Sonnenbrille in die Sommerzeit!

Bei Sonnenbrillen sollte unbedingt auf die Qualität geachtet werden. (Bildquelle: © baranq – Fotolia.com)

MAINZ. Die Temperaturen steigen, die Sonnenstunden nehmen zu. Wer sich den Sonnenstrahlen aussetzt – beim Bummeln, bei der Gartenarbeit oder beim Sonnenbad im Schwimmbad, der sollte dringend darauf achten, dass er nicht nur die Haut, sondern auch die Augen vor schädlichen UV-Strahlen schützt. „Nicht jede Brille ist dazu geeignet, die Augen optimal zu schützen. Minderwertige Sonnenbrillen können die Augen unter Umständen massiv schädigen, wenn die Gläser nur getönt sind und keinen wirklichen Schutz bieten. Keine Sonnenbrille ist dann immer noch besser als eine minderwertige Brille“, meint Dr. med. Jutta Kauffmann, niedergelassene Augenärztin in Mainz.

Minderwertige Sonnenbrillen können die Augen massiv schädigen

Eine gute Sonnenbrille kann jeder schnell erkennen. Wichtig ist das CE-Zeichen – es bestätigt den gesetzlich vorgeschriebenen UV-Schutz der Brille. Weitere Hinweise wie „UV400“ belegen einen ausreichenden Schutz vor den schädlichen Anteilen der Sonnenstrahlen. Je nach Freizeitaktivität sind unterschiedliche Sonnenbrillen anzuraten. Wer zum Beispiel in die Berge fährt, um dort zu wandern, der sollte auf eine Brille maximalem UV-Schutz zurückgreifen. Vorsicht ist geboten bei Sonnenbrillen, die von Händlern am Strand oder auf Jahrmärkten angeboten werden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der sollte seine Sonnenbrille bei einem Optiker kaufen.

Zu viel UV-Strahlung kann Makuladegeneration und Grauen Star begünstigen

„Wer seine Augen nicht ausreichend schützt, der riskiert die Gesundheit seiner Augen. So kann auf der Netzhaut ein äußerst schmerzhafter Sonnenbrand entstehen. Das Auge wir rot, die Bindehaut schwillt an. In besonders gravierenden Fällen kann die äußere Schicht der Hornhaut zerstört werden. Im schlimmsten Fall kann die Entstehung von Augenerkrankungen wie Grauer Star und Makuladegeneration begünstigt werden“, so Augenärztin Dr. med. Jutta Kauffmann (Mainz).

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

Kontakt
Augenärzte Mainz
Dr. med. Thomas Kauffmann
Göttelmannstr. 13a
55130 Mainz
06131 5 78 400
mail@webseite.de
http://www.augenaerzte-mainz.de

Sonstiges

Der Graue Star ist vorprogrammiert

Die Therapie des Grauen Stars zählt zu den erfolgreichsten und sichersten Eingriffen in der Medizin

Der Graue Star ist vorprogrammiert

Linsentausch bei einer Grauen Star Operation: Ein Routineeingriff. (Bildquelle: © Foto-Ruhrgebiet – Fotolia.com)

Eine trübe Augenlinse lässt uns Menschen wie durch einen Schleier blicken. Ab dem 65. Lebensjahr müssen wir alle mit der Diagnose Grauer Star rechnen. Der Graue Star ist eine häufige Alterserscheinung. Die Therapie des Grauen Stars ( Katarakt) hat sich in den letzten Jahrhunderten entwickelt und zählt heute zu den erfolgreichsten und sichersten Operationen in der Medizin. Rund 900.000 Katarakt-Operationen werden allein in Deutschland pro Jahr durchgeführt. Tritt der Graue Star bei jüngeren Menschen auf, kann eine Stoffwechselerkrankung wie Diabetes die Ursache sein. Aber auch ein Unfall oder ein fester Schlag auf das Auge – beispielsweise durch einen Ball – kann dazu führen, dass die Augenlinse eintrübt.

Fester Schlag auf das Auge kann eine Katarakt zur Folge haben

Der operative Linsenaustausch steht dann an, wenn die Einschränkungen den Alltag eines Menschen beeinträchtigen. Anfangs können Sehstärkenanpassung der Brille die Nebenwirkungen des Grauen Stars ausgleichen.

– Mit einer immer weiter schwindenden Sehkraft,
– einer erhöhten Blendempfindlichkeit,
– kontrastarmem Sehen,
– der Wahrnehmung von Doppelbildern und

wird beispielsweise die Teilnahme am Straßenverkehr nicht mehr möglich sein. Dann sollte zusammen mit einem Augenarzt die Therapie geplant werden. Der Augenarzt informiert über Operation, das Einsetzen der klaren Kunstlinse und die Nachsorge. Je nach Ausgangslage kommen neben der Standard-Monofokallinse, die scharfes Sehen entweder im Nahbereich oder in der Ferne ermöglicht und deshalb nach dem Eingriff zumeist eine Sehhilfe notwendig macht, weitere Linsentypen, sogenannte Sonder- oder Premiumlinsen (Multifokallinsen) infrage. Diese Multifokallinsen verfügen über eine Oberfläche mit mehreren Brennpunkten, sodass scharfes Sehen in alle Entfernungen möglich wird. Multifokale Kunstlinsen mit Zusatznutzen können zudem weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen zuverlässig ausgleichen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Der Graue Star kann Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen

Ab dem 65. Lebensjahr muss jeder mit dem Grauen Star rechnen – der Lebensstil kann die Linsentrübung beschleunigen

Der Graue Star kann Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen

Bei den meisten Personen wird irgendwann der Graue Star festgestellt. (Bildquelle: © YakobchukOlena – Fotolia.com)

Für Rolf Schmidt (68, Name geändert) war es ein einschneidendes Erlebnis. Er war mit seinem Auto in der Nacht auf der A8 von Stuttgart nach Karlsruhe unterwegs. Ein Autobahnabschnitt mit zahlreichen Baustellen und hohem Verkehrsaufkommen rund um die Uhr. Rolf Schmidt fühlte sich unwohl am Steuer. Die Warnleuchten der Baustellen und die Scheinwerfer der entgegenkommenden Autos blendeten stark und verschwammen zu einem konturlosen „Lichtbrei“. Auch machte ihm der Wechsel von Hell zu Dunkel Schwierigkeiten. Irgendetwas schien mit den Augen nicht zu stimmen. Rolf Schmidt fühlte sich nicht wirklich fahrtüchtig. Gleich am nächsten Tag kontaktierte er seinen Augenarzt. Die Diagnose nach der Untersuchung mit dem Spaltlampenmikroskop: Grauer Star. Schlecht sehen konnte er schon seit einer längeren Zeit. Bislang konnte die schwindende Sehschärfe mit einer Brille gut ausgeglichen werden. Doch nun riet der Augenarzt zur Operation.

Ergebnis der Untersuchung mit dem Spaltlampenmikroskop: Grauer Star

Der Graue Star ist eine ganz normale Alterserscheinung. Irgendwann leidet jeder unter der Trübung der Augenlinse. Bei vielen Menschen über 65 kann der Graue Star – mehr oder weniger ausgeprägt – festgestellt werden. Die gute Nachricht: Der Graue Star, auch Katarakt genannt, lässt sich sehr gut und in der Regel problemlos behandeln. Nur wenige Minuten dauert der Linsenaustausch pro Auge. Die trübe natürliche Linse wird dabei entfernt und durch eine kristallklare Kunstlinse ersetzt, die für den Rest des Lebens im Auge verbleiben kann.

Bei fast jedem Mensch über 65 kann der Graue Star festgestellt werden

Der Graue Star entwickelt sich schleichend und unterschiedlich schnell. So können Stoffwechselerkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente den Grauen Star auch schon bei jüngeren Menschen entstehen lassen. Zudem kommen zahlreiche Studien zu dem Ergebnis, dass der Lebensstil Entstehung und Entwicklung des Grauen Stars beeinflussen kann. Auswirkungen auf den Grauen Star hat zudem Nikotinkonsum.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Kurzsichtigkeit kann Hinweis auf Grauen Star sein

Die Operation ist die einzige Behandlungsmöglichkeit beim Grauen Star – erste Hinweise sollten ernst genommen werden

Kurzsichtigkeit kann Hinweis auf Grauen Star sein

Ein ambulanter, schneller Eingriff, die Katarakt Operation. (Bildquelle: © erllre – Fotolia.com)

Die Operation des Grauen Stars, auch Katarakt-OP genannt, zählt zu den häufigsten operativen Eingriffen überhaupt. Der Austausch der trüben Linse durch eine klare Kunstlinse ist die einzige Behandlungsmöglichkeit beim Grauen Star. Die Komplikationsrate ist sehr gering, der Eingriff sehr sicher und ausgereift. Die Operation verhilft nahezu immer zu einer deutlichen Verbesserung der Sehkraft und damit zu mehr Selbstständigkeit und Lebensqualität für die betroffene Person. Das Krankheitsbild Grauer Star bzw. Katarakt beschreibt die schleichende Eintrübung der Augenlinse. In der Regel handelt es sich um den sogenannten „Altersstar“. Auch die Augen unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess. Vom Grauen Star sind irgendwann alle Menschen betroffen – der eine früher, der andere später.

Vom Grauen Star sind irgendwann alle Menschen betroffen

Von Mensch zu Mensch verläuft der Graue Star anders. Medikamente wie Cortison, Rauchen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder auch Augenverletzungen können dafür sorgen, dass der Graue Star sich vorzeitig und schnell entwickelt. In sehr seltenen Fällen kann eine Katarakt auch angeboren sein. Erste Hinweise sind unscharfes oder „mattes“ Sehen – als würde man durch Wasserdampf oder eine beschlagene Scheibe blicken. Farben verblassen nach und nach, Kontraste verlieren an Schärfe. Lichtempfindlichkeit und Blendungserscheinungen machen sich insbesondere beim Autofahren bemerkbar. Spätestens dann sollte man schnellstmöglich einen Augenarzt aufsuchen. Der Graue Star verändert die Brechkraft der Augenlinse.

Der Graue Star kann mit einer zunehmenden Kurzsichtigkeit einhergehen

Das kann dazu führen, dass Betroffene auf einmal auf ihre Lesebrille verzichten können. Tatsächlich kann der Graue Star mit einer zunehmenden Kurzsichtigkeit einhergehen und eine vorhandene Alterssichtigkeit (Presbyopie) ausgleichen. Dieser Zusammenhang kann dazu führen, dass der Graue Star zu spät erkannt wird. Für die Diagnose und die Behandlung des Grauen Stars ist ein Facharzt für Augenheilkunde zuständig. Spezialisten für Graue Star-Operationen und OP-Zentren findet man auf der Informationsseite www.initiativegrauerstar.de.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Grauer Star: Standardversorgung oder Multifokallinse?

Standardmäßig werden bei der Operation des Grauen Stars Monofokallinsen eingesetzt

Grauer Star: Standardversorgung oder Multifokallinse?

Welche Kunstlinse sollen bei der Grauen Star Operation eingesetzt werden? Wer entscheidet? (Bildquelle: © frog – Fotolia.com)

Die Staroperation ist heutzutage ein Routineeingriff mit einer sehr geringen Komplikationsrate. Rund 900.000 Mal nehmen Augenärzte diesen ambulanten Eingriff pro Jahr in Deutschland vor – keine Operation am Menschen wird häufiger durchgeführt. Mit speziellen Tropfen werden die Augen örtlich betäubt. Über eine winzig kleine Öffnung wird dann die trübe Augenlinse mit Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und abgesaugt. Die glasklare Kunstlinse wird im Anschluss daran eingerollt oder gefaltet in das Auge eingebracht, ausgerollt bzw. entfaltet und dann ausgerichtet. Die Kunstlinse ist dadurch fest im Auge verankert. Standardmäßig kommt dabei eine Monofokallinse zum Einsatz, die so konzipiert ist, dass sie scharfes Sehen in nur einen Entfernungsbereich ermöglicht. So ist nach der Operation des Grauen Stars (Katarakt) eine Brille für den Nah- oder Fernbereich notwendig.

Multifokallinsen können besseres Sehen in Nah und Fern möglich machen

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) mit Zusatznutzen, sogenannte Multifokallinsen, können besseres Sehen in alle Entfernungen möglich machen und zudem weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen korrigieren. Diese Linsen werden für den Patienten individuell gefertigt. Eine Brille kann dann überflüssig werden. In der Regel haben es Augenärzte mit dem Altersstar zu tun, mit dem jeder Mensch ab dem 60. Lebensjahr rechnen muss. Wie die Gelenke, die Organe und das Gehör unterliegen auch die Augen einem Alterungsprozess – Veränderungen des Stoffwechsels führen zu der schleichenden Trübung der Linse im Auge. In sehr seltenen Fällen tritt der Graue Star auch bei jüngeren Menschen auf.

Nicht immer nur der Altersstar – welche Ursachen für den Grauen Star gibt es noch

In diesen Fällen raten Augenärzte oft dazu, auch einen Internisten aufzusuchen, um die genauen Ursachen des Grauen Stars zu ergründen. So können Schilddrüsenfehlfunktionen und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus den Grauen Star verursachen. Auch kann die Einnahme bestimmter Medikamente wie Cortison eine Trübung der Augenlinse verursachen. Den passenden Augenarzt ganz in der Nähe, der sich auf die Kataraktchirurgie spezialisiert hat, findet man hier: www.initiativegrauerstar.de.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Hinter Lichtempfindlichkeit und Kurzsichtigkeit kann Grauer Star stecken

Gibt es Warnzeichen beim Grauen Star?

Lichtempfindlichkeit kann ein Anzeichen für den Grauen Star sein. (Bildquelle: © sebra – Fotolia.com)

Die frühe Diagnose hilft beim Grauen Star, medizinisch „Katarakt“ oder „Cataracta“. Das ist auch der Grund, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr raten. Wichtig ist zudem, körpereigene Signale richtig deuten zu können. Der Graue Star ist in der Regel eine Alterserscheinung („Cataracta senilis“), die jedoch mit dem Austausch der eingetrübten natürlichen Linse durch eine klare Kunstlinse sehr effektiv und nachhaltig behandelt werden kann. Um den optimalen Zeitpunkt für den Eingriff festlegen zu können, ist es wichtig, den Grauen Star so früh wie möglich zu erkennen.

– Eine starke Lichtempfindlichkeit, die sich vor allem beim Autofahren oder bei schlechter Sicht bemerkbar macht,
– Veränderungen der Sehstärke, unscharfes Sehen,
– verblassende Farben und
– eine verminderte Kontrastwahrnehmung

sind Hinweise auf den Grauen Star, der schleichend und dabei völlig schmerzfrei verläuft. Der Graue Star trifft im höheren Alter fast jeden Menschen. Zumeist macht sich das Augenleiden ab dem 60. Lebensjahr bemerkbar. Wird der Graue Star nicht behandelt, kann er zur Erblindung führen.

Frühe Diagnose des Grauen Stars macht die optimale Therapie planbar

Augenärzte berichten, dass das Sehvermögen von Patienten, die sich aufgrund einschlägiger Grauer Star-Symptome in ärztliche Behandlung begeben, nur noch bei rund 50 Prozent liegt. Den sogenannten „reifen“ Grauen Star kann man deutlich an der Graufärbung im Auge erkennen, dann allerdings liegt das Sehvermögen nur noch bei etwa 30 Prozent und weniger. Generell gilt – je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger gestaltet sich der Eingriff. Augenärzte raten dazu, nicht zu lange abzuwarten.

Je später der Graue Star operiert wird, umso schwieriger ist der Eingriff

Die Vermessung der Augen und das Entfernen der eingetrübten natürlichen Linse können sich beim reifen fortgeschrittenen Grauen Star komplizierter gestalten. Vor dem Eingriff, der in der Regel in wenigen Minuten ambulant durchgeführt wird, wird das Auge lokal betäubt. Die trübe Linse wird danach mithilfe von Ultraschall oder mit dem Laser zerkleinert und dann entfernt. In die dann leere Linsenkapsel wird die Kunstlinse durch eine winzig kleine Öffnung eingerollt eingebracht, im Auge dann entrollt und fest verankert. Patienten stehen heute neben der bewährten Monofokallinse moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen zur Verfügung, die scharfes Sehen in Nah und Fern ermöglichen und zudem Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ausgleichen können.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Früherkennung und Diagnose des Grauen Stars

Sicher ist sicher – Augenärzte raten ab dem 40. Lebensjahr zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

Früherkennung und Diagnose des Grauen Stars

Regelmäßige Kontrolle der Augen schützt vor dem Grauen Star. (Bildquelle: © dimvix – Fotolia.com)

Sollte es keine besonderen Auffälligkeiten geben, raten Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr. Früher oder später beeinträchtigt der Graue Star das Sehen. Der Graue Star, medizinisch Katarakt genannt, ist das Ergebnis eines sehr langsamen, schleichenden Prozesses. Der Altersstar ist eine ganz normale Alterserscheinung, deren Therapie man in der Regel in aller Ruhe planen kann – vorausgesetzt, dass der Graue Star frühzeitig erkannt wird und ersten Hinweisen auf eine Katarakt wie Blendempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder Veränderungen der Sehstärke früh nachgegangen wird.

Der Graue Star (Katarakt) ist das Ergebnis eines schleichenden Prozesses

Anders verhält es sich mit anderen Augenerkrankungen wie beispielsweise dem Glaukom (Grüner Star). Hier entscheidet eine frühe Diagnose über den Erhalt des Augenlichts. Deshalb sollte ab dem 40. Lebensjahr auch der Augeninnendruck regelmäßig gemessen werden. Außerdem wird der Augenarzt bei dieser Gelegenheit mit Hilfe der Spaltlampe (Spaltlampenmikroskop) das Augeninnere untersuchen. Bei der Diagnostik des Grauen Stars steht die Augenlinse im Mittelpunkt. Die Untersuchung mit der Spaltlampe gibt erste Hinweise. Das für die Augenheilkunde insgesamt sehr wichtige und vielseitige Instrument liefert ein vergrößertes Bild des vorderen Augenabschnittes inklusive der Augenlinse.

Grauer Star: Diagnose mit der Spaltlampe

Der Patient sitzt während der Untersuchung vor dem Gerät, Kinn und Stirn in einer Ruheposition abgestützt. Der Augenarzt bringt die Spaltlampe in die richtige Position. Die Untersuchung mit der Spaltlampe ist sehr unkompliziert und sicher. Sie dauert nur wenige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden. Werden im Rahmen der Untersuchung Augentropfen verabreicht, die die Pupillen erweitern, macht der Augenarzt schon im Vorfeld deutlich, dass nach der Untersuchung eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr ausgeschlossen ist. Der Patient fühlt sich schon bei normalem Tageslicht stark geblendet. Bei schönem Wetter sollte man deshalb unbedingt eine Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Früher oder später sind wir alle vom Grauen Star (Katarakt) betroffen

Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Eine Multifokallinse hat viele Vorteile. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com)

Zugegeben: Die Diagnose Grauer Star ist keine erfreuliche Nachricht. Und sie kommt häufig überraschend. Führt uns die Nachricht doch den unumkehrbaren Alterungsprozess unseres Körpers vor Augen. Und das in einem Alter, in dem die Menschen oft sehr aktiv sind und noch mitten im Berufsleben stehen. Fragen, die sich viele betroffene Menschen stellen:

– Bin ich jetzt alt?
– Werde ich wieder gut sehen können?
– Was kommt als nächstes?
– Braucht es wirklich eine Operation, um den Grauen Star zu behandeln?

Augenärzte begegnen der Alterserscheinung Grauer Star mehrfach täglich. Der eine Patient ist früher betroffen, der andere später. Dass sich die Augenlinsen irgendwann eintrüben ist jedoch gewiss. Risikofaktoren können eine Katarakt beschleunigen. Viele bemerken den Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild ab und zu verschwimmt. Man muss sich dann sehr konzentrieren, um die Augen scharf zu stellen. Diese Situation verschlechtert sich schleichend und schmerzfrei. Hinzu kommt eine immer stärker werdende Blendempfindlichkeit. Diese macht sich vor allem beim Autofahren in der Dämmerung oder in der Nacht bemerkbar. Kommt dann auch noch eine schlechte Sicht hinzu, ist die Fahrtüchtigkeit schnell infrage gestellt.

Viele realisieren Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild verschwimmt

Spätestens dann sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Insbesondere mit Hilfe des Spaltlampenmikroskops (umgangssprachlich einfach nur „Spaltlampe“) untersucht der Arzt die Augen. Steht die Diagnose Grauer Star zweifelsfrei fest, bespricht der Augenarzt in der Regel mit dem Patienten den Ablauf der Therapie, den Zeitpunkt für die Operation, in der die trübe natürliche Linse durch eine Kunstlinse ausgetauscht wird und die Wahl der Kunstlinse. Nicht selten kommt in diesem Zusammenhang die Frage „Haben Sie schon mal über eine Multifokallinse nachgedacht?“. Das bedeutet, die individuellen Voraussetzungen für eine Kunstlinse mit Zusatznutzen sind gegeben. Und spätestens dann sollte man sich über diese modernen, sogenannten Sonderlinsen informieren.

Multifokallinse – Gleitsichtbrille im Auge

Multifokallinsen verfügen über eine Oberfläche mit mehreren Brennpunkten. Die ins Auge treffenden Informationen müssen im Gehirn verarbeitet werden. Dort muss das scharfe Sehen in Nah und Fern mit Multifokallinsen erst erlernt werden. Mit einfachen, monofokalen Linsen gelingt dies nicht. Sie erzeugen nur einen Brennpunkt auf der Netzhaut, sodass man nur in einem bestimmten Entfernungsbereich scharf sehen kann. In der Regel kann dann auf eine Brille nicht verzichtet werden. Wer unbedingt auf eine Sehhilfe verzichten möchte, der sollte sich ernsthaft mit der Multifokallinse auseinandersetzen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

Sonstiges

Grauer Star: Untersuchung mit der Spaltlampe liefert Diagnose

Bei der Diagnose des Grauen Stars greifen Augenärzte auf das Spaltlampenmikroskop zurück

Grauer Star: Untersuchung mit der Spaltlampe liefert Diagnose

Untersuchung der Augen erfolgt mit der Spaltlampe. (Bildquelle: © jayzynism – Fotolia.com)

Es zählt zu den wichtigsten diagnostischen Instrumenten in einer augenärztlichen Praxis oder Klinik: Das Spaltlampenmikroskop, kurz „Spaltlampe“. Das ophthalmologische Untersuchungsgerät ist ein Spezialmikroskop, mit dem der Augenarzt die Augen stereoskopisch betrachten kann. Das Mikroskop ermöglicht heute eine in der Regel sechs- bis vierzigfache Vergrößerung. Areale im Auge wie die Linse, die Rückfläche und die Vorderkammer oder auch die Hornhaut können mit Hilfe der Spaltlampe sehr präzise untersucht werden. Mittels spezieller Augentropfen wird im Rahmen der Untersuchung dafür gesorgt, dass sich die Pupille des Auges vorübergehend weit öffnet. So kann sich der Augenarzt ein sehr gutes Bild vom Augeninnern machen und schnell feststellen, ob beispielsweise ein Grauer Star, medizinisch Katarakt, vorliegt.

Mit der Spaltlampe stellt der Augenarzt fest, ob ein Grauer Star vorliegt

Das Spaltlampenmikroskop wurde vom schwedischen Mediziner und Nobelpreisträger Allvar Gullstrand (1862 bis 1930) im Jahr 1910 entwickelt. Die industrielle Produktion des Spaltlampenmikroskops erfolgte daraufhin zunächst bei Carl Zeiss in Jena und Haag-Streit in Bern. Schnell wurde die vielfältig einsetzbare Spaltlampe zum wichtigsten Untersuchungsgerät in der Augenheilkunde. Moderne Spaltlampen sind zudem mit einem sogenannten Applanationstonometer nach Goldmann ausgestattet, mit dem auch der Augeninnendruck gemessen werden kann.

So verläuft eine Grauer Star Untersuchung mit der Spaltlampe

Viele kennen diese Situation im Behandlungszimmer des Augenarztes: Während der Untersuchung sitzt der Patient vor dem Spaltlampenmikroskop. Der Patient sollte eine feste Auflage für Stirn und Kinn haben. Der Arzt beginnt bei seiner Untersuchung oftmals mit der Hornhaut des Auges. Schon hier können Sehstörungen festgestellt werden, die im Zusammenhang mit dem Grauen Star stehen. Eine Untersuchung der natürlichen Augenlinse verschafft schnell Klarheit darüber, ob eine Katarakt vorliegt. Liegen eindeutige Hinweise vor, folgen weitere Untersuchungen. Wie bei vielen Erkrankungen ist eine frühe Diagnose wichtig für den Therapieerfolg. Augenärzte raten deshalb zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de