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Bei Grauem Star kann nur der Linsenaustausch helfen

Warum man beim Grauen Star (Katarakt) nicht um eine Operation herumkommt

Bei Grauem Star kann nur der Linsenaustausch helfen

Austausch der Augenlinse beim Grauen Star ist ein Routineeingriff. (Bildquelle: © 2707195204 – Fotolia.com)

Wird die Augenlinse langsam aber sicher trübe, sprechen Augenärzte vom Grauen Star oder einer Katarakt. Menschen, bei denen der Graue Star festgestellt wurde, sehen wie durch einen Grauschleier. Das Kontrastsehen verschlechtert sich, die Farben verblassen, die Lichtempfindlichkeit nimmt zu. Der sogenannte „Altersstar“ greift in der Regel irgendwann ab dem 60. Lebensjahr. Augenärzte raten deshalb zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab 40, um Augenerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Mit der Alterserscheinung Grauer Star muss man sich nicht abfinden. Wird er nicht behandelt, kann er zur Erblindung führen. Eine unkomplizierte ambulante Operation, die schmerzfrei ist und nur wenige Minuten dauert, sorgt effizient und nachhaltig für Abhilfe. Dieser Eingriff stellt zugleich die einzig mögliche Therapie des Grauen Stars dar. Dabei wird die trübe Linse durch eine glasklare Kunstlinse ersetzt.

Linsenaustausch stellt die einzig mögliche Therapie des Grauen Stars dar

Ursache der Trübung sind beim Altersstar der verlangsamte Stoffwechsel, der zu einer Veränderung der Linseneiweiße führt. Die Linse wird trübe, die Lichtdurchlässigkeit nimmt ab. Die einfallenden Lichtstrahlen streuen im Auge, eine punktgenaue Abbildung auf der Netzhaut wird verhindert. Der gesamte Körper unterliegt einem Alterungsprozess – so auch das Auge. Der Graue Star ist ein schleichender Prozess. Nach und nach nimmt die Sehschärfe ab, die Konturen verschwimmen, es kommt zu Doppelsehen. Weitere Merkmale sind

– eine erhöhte Blendempfindlichkeit,
– verringertes Kontrastsehen,
– zunehmend verblassende Farben,
– ein hoher Bedarf an Licht beim Lesen.

Der operative Linsenaustausch ist der einzige Weg, um den Verlauf des Grauen Stars zu stoppen. Der Graue Star kann nicht mit Medikamenten behandelt werden. Der richtige Zeitpunkt für den in der Regel ambulanten Eingriff hängt davon ab, wie weit die Trübung vorangeschritten ist und welche individuellen Ansprüche der Patient an seine Sehkraft hat. Im Frühstadium kann dem Grauen Star noch mit veränderten Brillenstärken begegnet werden. Da der Graue Star kein akuter Notfall ist, kann die Operation im Einzelfall vor allem im Anfangsstadium noch etwas herausgezögert werden. Eine Katarakt kann allerdings auch genetisch veranlagt sein.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) verfügen über eine bestimmte Brechkraft, werden in das Auge eingesetzt, zentriert und verankert und halten dabei ein Leben lang

Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Einsatz von Kunstlinsen im Auge nach einer Grauen Star Operation. (Bildquelle: © lovemask – Fotolia.com)

Intraokularlinsen werden im Rahmen der Katarakt-Operation an Stelle der entfernten trüben Augenlinse in das Auge eingesetzt, zentriert und dann mit elastischen Bügeln im Kapselsack fest verankert. Die klaren Kunstlinsen bestehen aus einem sehr beständigen, weichen Material. In der Regel werden Acrylate und Silikone für diese High-Tech-Produkte verwendet. Sie halten ein Leben lang, nachdem sie eingerollt oder gefaltet über eine winzig kleine Öffnung in das Auge eingebracht werden.

Operation am Grauen Star mit beständigen Intraokularlinsen

Den Augenärzten stehen Kunstlinsen mit unterschiedlich starker Brechkraft zur Verfügung. Die Wahl der Kunstlinse hängt ganz von der individuellen Ausgangssituation und den Bedürfnissen des Patienten ab:

– Will der Patient nach dem Eingriff in der Nähe scharf sehen oder lieber in der Ferne?
– Welche Kunstlinsen kommen überhaupt in Betracht? Gibt es Begleiterkrankungen, die die Wahl der Kunstlinse einschränken?
– Wünscht sich der Patient ein Leben ohne Sehhilfe?
– Liegt eine Hornhautverkrümmung vor?
– Sollen neben dem Grauen Star weitere Sehfehler behoben werden?

Moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen stehen für ganz unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung. Multifokallinsen verfügen über mehrere Brennpunkte an der Oberfläche und ermöglichen somit scharfes Sehen in der Nähe und Ferne, je nach Optikdesign auch im Zwischenbereich. Auch gibt es Linsen, die eine Hornhautverkrümmung, medizinisch Astigmatismus, ausgleichen können. Kunstlinsen mit einem Farbfilter verfügen über einen Schutz vor bestimmten Netzhauterkrankungen. Mit zunehmendem Lebensalter verringert sich der Schutz durch das Sehpigment (Lutein) der Netzhaut. Mit den sogenannten „Blaufilterlinsen“ können Netzhaut und Makula vor den schädigenden Anteilen des blauen Lichts geschützt werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Kann man dem Grauen Star vorbeugen?

Altersstar, bestimmte Medikamente, Risikofaktoren, physische Einflüsse – der Graue Star (Katarakt) kann viele Ursachen haben

Kann man dem Grauen Star vorbeugen?

Viele Ursachen hat der Graue Star. (Bildquelle: © nyul – Fotolia.com)

Vorweg – der Graue Star lässt sich nicht verhindern, er kann gegebenenfalls herausgezögert werden. Und: An der Operation führt kein Weg vorbei. Der Graue Star, medizinisch “ Katarakt„, ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Spätestens ab dem 60. Lebensjahr muss jeder mit der Alterserscheinung rechnen. Unser Körper ist nicht für die Ewigkeit gemacht und unterliegt insgesamt einem Alterungsprozess. Die gute Nachricht: Der Graue Star ist heutzutage sehr gut zu behandeln. Die trübe natürliche Linse wird im Rahmen eines nur wenige Minuten dauernden Eingriffs entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Diese Intraokularlinse (IOL) besteht aus einem flexiblen und beständigen Material (Acrylat oder Silikon) und verbleibt ein Leben lang im Auge.

Der Graue Star ist heutzutage sehr gut zu behandeln

Rund 900.000 Mal im Jahr wird der Eingriff allein in Deutschland durchgeführt. Mit steigender Tendenz in einer alternden Gesellschaft. Die Katarakt-Operation ist ausgereift, Augenärzte, die Katarakt-Operationen durchführen, verfügen in der Regel über eine große Erfahrung auf dem Gebiet der Kataraktchirurgie. Grundsätzlich wird unterschieden zwischen zwei Linsentypen – den weit verbreiteten monofokalen Kunstlinsen (sog. Standardlinsen) und den modernen Premiumlinsen mit Zusatznutzen, wie z. Bsp. multifokalen und/oder torischen Kunstlinsen. Multifokale Linsen sind an ihrer Oberfläche mit mehreren Brennpunkten ausgestattet und ermöglichen somit scharfes Sehen im Nahbereich und in die Ferne. Welche Kunstlinse im konkreten Fall anzuraten ist, erörtert der behandelnde Augenarzt im Gespräch mit seinem Patienten nach einer eingehenden Untersuchung. Entscheidend sind die persönlichen Lebensumstände, Bedürfnisse und die Wünsche des Patienten.

Grauen Star kann man nicht verhindern – lässt er sich zumindest verzögern?

Der Graue Star lässt sich nicht verhindern. Nur durch eine Operation können die Symptome, die durch die trübe Augenlinse entstehen, behoben werden. Auch sind Maßnahmen, die die Entstehung des Grauen Stars verhindern, verlangsamen oder verzögern medizinisch nicht belegt. Wer jedoch seine Augen gegen UV-Strahlung schützt, bei Sportarten oder Arbeiten mit hohem Unfallpotential stets eine Schutzbrille trägt, sich um einen guten Impfschutz sorgt oder auch das Rauchen vermeidet, der sorgt sich auch um die Gesundheit seiner Augen und kann einige Risikofaktoren, die ursächlich sein können für den Grauen Star, zumindest minimieren.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Übersicht über wissenswerte Fakten zum Grauen Star

Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Das Symptom bei Grauem Star: Das Nachlassen der Sehschärfe. (Bildquelle: © Sergii Mostovyi – Fotolia.com)

1. Der Graue Star ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne

Der Graue Star ist ein normaler Alterungsprozess und keine Krankheit im eigentlichen Sinne. Beim Grauen Star liegt eine Eintrübung der Linse des Auges durch Ablagerung von Stoffwechselprodukten vor. In den allermeisten Fällen ist diese Entwicklung altersbedingt. Fachsprachlich wird der „Altersstar“ als „Cataracta senilis“ bezeichnet. Die Auswirkungen der Katarakt sind durchaus belastend und beeinträchtigen den Patienten im Alltag, weshalb diese Alterserscheinung durchaus „individuellen Krankheitswert“ hat.

2. Fast jeder Mensch über 60 Jahre ist betroffen

Bei fast allen Menschen, die älter als 60 Jahre sind, kann eine Trübung der Linse festgestellt werden. Dies muss nicht zwingend mit Symptomen einhergehen. Ist die Trübung nur schwach ausgeprägt, fällt der Graue Star nicht unbedingt auf.

3. Nachlassende Sehschärfe ist das Hauptsymptom

Bevor die Diagnose „Grauer Star“ gestellt wird, suchen die Betroffenen häufig aufgrund einer immer weiter nachlassenden Sehschärfe einen Augenarzt auf. Diese ist das Hauptsymptom der Katarakt. Weiterhin kann es zu einer erhöhten Blendungsempfindlichkeit, einer gestörten Kontrastwahrnehmung und einem veränderten Farbensehen kommen.

4. Grauer Star – eine graue Trübung hinter der Linse

Der Name des Grauen Stars leitet sich aus der hinter der Linse sichtbar werdenden grauen Eintrübung ab. Die lateinische Bezeichnung „Katarakt“ bedeutet „Wasserfall“ und beschreibt die Tatsache, dass beim Grauen Star das Sehen wie beim Blick durch einen Wasserfall eingeschränkt ist.

5. Der Graue Star kann relativ einfach und schnell behandelt werden

In früheren Zeiten wurde der Graue Star durch die brachiale Praktik des Starstechens behandelt. Diese schmerzhafte und gefährliche Methode gehört der Vergangenheit an. Heute ist die Therapie schmerzfrei durch einen kurzen operativen Eingriff möglich. Hierbei wird die eingetrübte Linse entfernt und durch eine Kunstlinse ersetzt. Diverse Linsen stehen zur Verfügung: Von einfachen Standardlinsen bis hin zu Multifokallinsen existiert eine breite Auswahl. Multifokallinsen haben den Vorteil, eine gute Sehschärfe auf allen Distanzen zu gewährleisten. Sie machen Brillen und Kontaktlinsen daher weitgehend überflüssig.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Gesund leben – Katarakt vorbeugen?

Vorbeugung bei Grauem Star – geht das überhaupt? Welche Rolle spielt ein ungesunder Lebensstil?

Gesund leben - Katarakt vorbeugen?

Gesunder Lebensstil gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © GordonGrand – Fotolia.com)

Der Graue Star ist eine normale Begleiterscheinung des Alterns. Bei fast jedem Menschen über 60 Jahren lässt sich eine Trübung der Linse des Auges und Beeinträchtigungen des Sehvermögens feststellen – in unterschiedlicher Ausprägung. Ist Vorbeugung mit Blick auf die Entstehung von Grauem Star eine Option? Festzuhalten ist: Das Auftreten der Katarakt lässt sich nicht verhindern. Die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig am Grauen Star zu erkranken, lässt sich durch einen gesunden Lebensstil beeinflussen. Es macht also Sinn und kann sich positiv auf den Verlauf des Altersstars auswirken, Lebensweisen, die das Augenleiden begünstigen, abzustellen bzw. zu vermeiden.

Rauchen begünstigt den Grauen Star

Rauchen erhöht die Wahrscheinlichkeit, eine Katarakt zu erleiden. Wer fünfzehn Zigaretten oder mehr pro Tag raucht, erhöht das Risiko, einen Grauen Star zu entwickeln gegenüber einem lebenslangen Nichtraucher um etwa 40 Prozent – und das schon deutlich früher als Personen, die nicht rauchen. Ab dem Zeitpunkt, ab dem das Rauchen aufgegeben wird, reduziert sich das Risiko wieder, ist jedoch auch nach 20 Jahren noch nicht wieder auf dem Niveau eines lebenslangen Nichtrauchers. Dennoch lohnt es sich, das Rauchen aufzugeben. Die Wahrscheinlichkeit einer Linsentrübung ist bei Rauchern signifikant erhöht.

Starke UV-Strahlung erhöht das Risiko

Starke UV-Strahlung schädigt das Auge. Sie erhöht zudem das Risiko, eine Trübung der Linse zu erleiden. Besonders hoher UV-Strahlung sind die Augen bei starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Vorbeugen kann man vor allem durch das Tragen einer geeigneten Sonnenbrille im Sommer. Diese reduziert die auf das Auge eintreffende UV-Strahlung effektiv.

Röteln-Infektion bei Frauen als Risikofaktor für angeboren Grauen Star

Beim Ungeborenen kann Grauer Star die Folge einer Röteln-Infektion während der Schwangerschaft sein. Der Graue Star ist in diesem Fall angeboren. Dieser Ursache von Grauem Star kann mit einer Röteln-Schutzimpfung vor der Schwangerschaft begegnet werden.

Grauer Star: Vorsorge-Tipps

Der Schutz des Auges ist das A und O. Verletzungen am Auge können in der Folge zu Grauem Star führen. Darüber hinaus ist ein insgesamt gesunder, aktiver Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Rauchen und starken Alkoholkonsum zu empfehlen. Definitiv nicht hilfreich sind angebliche Wundermittel, die versprechen, die Katarakt verhindern zu können – dies ist nicht möglich.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Die Katarakt und ihre Folgen für das Augenlicht

Bei der Katarakt, dem sogenannten Grauen Star, handelt es sich um eine Alterserscheinung

Die Katarakt und ihre Folgen für das Augenlicht

Erhöhte Blendungsempfindlichkeit? Grauer Star? (Bildquelle: © lpictures – Fotolia.com)

Es gehört zu den großen Errungenschaften unserer Gesellschaft, dass Menschen heute ein zunehmend hohes Lebensalter erreichen. Gleichzeitig steigen mit der Anzahl der älteren Menschen auch die Fälle von typischen Begleiterscheinungen des Alterns. Dazu zählen Augenärzte die Katarakt, im Volksmund als Grauer Star bezeichnet. Dabei kommt es zur Eintrübung der Linse des Auges, was zu Sehstörungen führt.

Trübt sich die Sicht ein und nimmt die Blendungsempfindlichkeit zu, kann Grauer Star die Ursache sein

Die Eintrübung nimmt beim Grauen Star fortschreitend zu, das Sehvermögen damit weiter ab. Zunächst kommt es zu relativ unbedeutenden Störungen des Sehens, die der Patient zwar wahrnimmt, jedoch nicht unbedingt als Symptome des Grauen Stars deutet. Es kann zu einer verminderten Kontrastwahrnehmung und zu einer Beeinflussung des Farbensehens kommen. Auch eine erhöhte Blendempfindlichkeit ist beim Grauen Star häufig zu beobachten. Weiterhin bemerken die Patienten häufig Sehprobleme beim Fernsehen oder beim Lesen. Der Augenarzt wird nach der Diagnose den Verlauf des Grauen Stars genau beobachten und zusammen mit dem Patient entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt für einen operativen Eingriff gekommen ist. Die Augen Operation ist die einzige Therapiemöglichkeit beim Grauen Star. Sie ist notwendig, um das Augenlicht dauerhaft zu erhalten.

Grauer Star kann unbehandelt zum Erblinden führen

Unbehandelt führt der graue Star nach einiger Zeit zum Erblinden. Erst wenn die Sehstörungen eine Stärke erreicht haben, die dem Patienten den Alltag erschwert, ist die Operation notwendig. Dies kann zum Teil auch recht früh der Fall sein, vor allem wenn der Patient aktiv am Straßenverkehr teilnimmt. In Deutschland und Europa ist eine Behandlung unkompliziert möglich. Durch die operative Therapie des Grauen Stars kann sogar eine Verbesserung der Sehstärke erreicht werden. Die eingetrübte Augenlinse wird entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt. Hierbei können auch Premiumlinsen, z. B. Multifokallinsen, eingesetzt werden, die ein scharfes Sehen auf allen Distanzen ermöglichen und das Tragen einer Brille somit unnötig machen. Monofokallinse oder Multifokallinse – der behandelnde Augenarzt informiert nach einer eingehenden Untersuchung welche Linse anzuraten ist.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Welche Risiken hat die Katarakt OP?

Der Eingriff am Auge bei einer Katarakt OP birgt nur sehr geringe Risiken

Welche Risiken hat die Katarakt OP?

Trübe Aussichten ohne Katarakt Operation. (Bildquelle: © purplequeue – Fotolia.com)

Ohne einen operativen Eingriff sind die Aussichten für das Sehvermögen ab etwa 60 Jahren unter Umständen trüb. Der Graue Star oder die Katarakt, wie sie von Medizinern genannt wird, durchzieht die natürlichen Augenlinsen im Alter fortschreitend mit einem milchigen Grauschleier. Die Sehfähigkeit nimmt dann ab. Bei der Katarakt handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine übliche Alterserscheinung. Dennoch belastet sie Betroffene und sorgt für eine kontinuierliche Abnahme der Lebensqualität. Viele Patienten fürchten eine Grauer Star Operation und die damit verbundenen Risiken. Dabei können sie dem in der Regel ambulant und in rund 20 Minuten pro Auge vollzogenen Eingriff entspannt und gelassen entgegensehen. Annähernd 99 Prozent der Augenoperationen an der Katarakt bleiben gänzlich komplikationsfrei. Für Augenärzte ist diese Operation ein Routineeingriff.

Was genau passiert bei einer Katarakt Operation? Chance für besseres Sehvermögen

Da dem Altersstar nicht mit einer medikamentösen Behandlung beizukommen ist, verbleibt als Lösung für das Problem der Ersatz der natürlichen Augenlinsen durch künstliche Implantate. Die modernen Intraokularlinsen (IOL) eröffnen Fachärzten der Augenheilkunde und Patienten dabei eine Fülle neuer (Seh-) Welten. Längst beschränkt sich der Anwendungsbereich der qualitativ hochwertigen Linsenimplantate nicht mehr nur auf die Beseitigung der getrübten Linsen. Neben den monofokalen Standardlinsen sind es die Premiumlinsen, die gleichzeitig andere vorhandene Sehschwächen mit ausgleichen können. Ob Sonnenschutz oder Brillenfreiheit bei Alterssichtigkeit -die Premiummodelle lassen kaum Wünsche offen. Es obliegt dem Augenarzt zusammen mit dem Patienten die jeweils passende Linse nach den individuellen Gegebenheiten auszuwählen. Während der kurzen Operation wird die natürliche Linse aus dem Auge entfernt und die künstliche Linse eingesetzt. Die Operation am Grauen Star ist aufgrund einer üblichen Lokalanästhesie weitestgehend schmerzfrei.

Nicht erwünschte Folgen einer Katarakt OP sehr selten

Neben den allgemeinen Operationsrisiken realisieren sich äußerst selten spezifische Risiken eines Eingriffes an der Cataracta. Blutungen, Hornhaut- und Netzhautschädigungen sowie eine Erhöhung des Augeninnendrucks treten sehr selten auf. Ausgesprochen selten kommt es zu einem sogenannten Nachstar, einer nochmaligen Trübung der künstlichen Augenlinse. Im Normalfall schaffen die Linsenimplantate für den Rest des Lebens Abhilfe gegen die Katarakt. Niemand sollte also aus Furcht vor Operationsrisiken auf die Vorteile der Intraokularlinsen und sein Stück Lebensqualität verzichten.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Grauer Star: Am Tag nach der OP sieht die Welt ganz anders aus

Was ist bei der Nachsorge nach einer Operation am Grauen Star zu beachten

Grauer Star: Am Tag nach der OP sieht die Welt ganz anders aus

Nach der Operation gibt es kleine Einschränkungen. (Bildquelle: © lassedesignen – Fotolia.com)

Der Graue Star ist operativ beseitigt. Auf dem Weg hin zu einem neuen visuellen Lebensgefühl ist jedoch noch das ein oder andere zu beachten. Wie nach jedem operativen Eingriff sind auch nach einer Operation am Grauen Star, besonders in den ersten 24 Stunden, aber auch in den folgenden Tagen gewisse Einschränkungen einzuplanen und zu berücksichtigen. Es besteht dabei kein Unterschied zwischen der Implantation einer Standard-Kunstlinse oder einer Premiumlinse (z. B. einer Multifokallinse).

Den Verband, der das operierte Auge mit der neuen Augenlinse nach dem Eingriff schützt, können Betroffene bereits am nächsten Tag entfernen. Meistens geschieht dies im Rahmen der ersten Nachsorge, die in ungefähr diesem Zeitrahmen stattfindet. Direkt danach, aber auch in der kommenden Zeit, sollten Patienten eine Sonnenbrille mit sehr gutem UVA- und UVB-Filter tragen.

Einschränkungen in den ersten 24 Stunden nach einer Operation am Grauen Star und danach

Dass Patienten in den ersten Tagen nach der Operation am Grauen Star noch verschwommen sehen, ist völlig normal. Allerdings sollte das klare Sehen von Tag zu Tag zunehmen. Dies gilt auch für eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit, die sich ebenfalls im Laufe der nächsten Tage abbauen sollte. Nehmen diese Symptome nicht ab, ist eine Abklärung beim Augenarzt im Rahmen der Nachsorge erforderlich.

Die aktive Teilnahme am Straßenverkehr sowie das Bedienen von Maschinen sollten Betroffene auf den nächsten Tag verschieben. Das operierte Auge ist in der Anfangszeit sehr sensibel. Deshalb sind Druck und Reibung zu vermeiden. Ein leichtes Kratzen oder Fremdkörpergefühl für mehrere Tage muss nicht beängstigen. Aus Gründen der Sicherheit muss beim Duschen auf das Haare waschen für ca. vier bis fünf Tage verzichtet werden, weil das Auge nicht mit Wasser und Seife sowie Shampoo in Berührung kommen darf. Sie können allerdings den Kopf in den Nacken legen und sich die Haare vorsichtig waschen lassen.

Starke körperliche Belastungen und Aktivitäten sind in der ersten Woche nach der Kataraktoperation nicht erlaubt. Das gilt auch für Solarium- und Schwimmbadbesuche. Wer vorwiegend am PC oder Laptop arbeitet, sollte zwei bis drei Tage warten, bevor die Arbeit am Monitor fortgesetzt wird. Danach sollte die Lesbarkeit mit einer angenehmen Schriftgröße (häufig zwischen 115-125 Prozent) angepasst werden. Leichte Einkäufe sowie Haus- oder Gartenarbeiten sind erlaubt.

Wichtig für Diabetiker

Der Blutzuckerspiegel muss nach der Operation am Grauen Star genauso optimal eingestellt sein wie vorher.

Wichtig für alle Patienten

Die verschriebenen Augentropfen zur Vermeidung von Entzündungen und zur Benetzung der Augenoberfläche sind wie vom behandelnden Augenarzt verordnet anzuwenden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Im Alter wird die augenärztliche Kontrolle wichtig

Wirksam und funktional: Intraokularlinsen und Multifokallinsen gegen Grauen Star

Im Alter wird die augenärztliche Kontrolle wichtig

Mit dem Augenarzt wirksam gegen den Grauen Star. (Bildquelle: © auremar – Fotolia.com)

Mit zunehmendem Lebensalter setzen im menschlichen Körper Verschleißerscheinungen ein. Dies gilt auch für die Augen. Bei Menschen über 60 Jahren bildet sich meist eine Katarakt, der sogenannte Graue Star aus. Beim Grauen Star entsteht langsam und fortschreitend eine Trübung der Augenlinse. Die Sehschärfe nimmt ganz allmählich ab, bis der „graue Nebel“ im schlimmsten Fall undurchdringlich wird, der Patient sein Sehvermögen verliert und schließlich erblindet. Damit dies ausgeschlossen bleibt, raten Augenärzte Patienten ab einem Alter von 40 Jahren zur regelmäßigen augenärztlichen Kontrolle, denn der Graue Star lässt sich heute sehr gut behandeln.

Wie wir der Graue Star behandelt?

Um eine Erblindung des Auges zu verhindern, gibt es in der Augenheilkunde moderne Behandlungsmöglichkeiten. Durch eine Augen Operation kann bei Patienten mit Grauem Star das ungetrübte Augenlicht wieder hergestellt werden. Bei diesem chirurgischen Eingriff wird die getrübte Linse des Auges entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt.

Welche unterschiedlichen Augenlinsen gibt es für Patienten mit Grauem Star?

Die Operation des Grauen Stars ist heute eine häufig durchgeführte Standard-Operation. Eine ausgezeichnete Methode, um nicht nur den Altersstar zu beseitigen, sondern auch andere vorhandene Sehschwächen zu beheben, ist die Versorgung mit einer speziellen Intraokularlinse (IOL). Diese Linse wird bei der Operation direkt ins Auge implantiert und sitzt nicht wie eine Kontaktlinse auf dem Auge. Durch die Verwendung einer sogenannten Multifokallinse lassen sich weitere Sehschwächen beheben. Patienten können so zum Beispiel eine Altersweitsichtigkeit und eine Hornhautverkrümmung durch eine entsprechende Multifokallinse gleichzeitig ausgleichen.

Gibt es Risiken bei der Operation am Grauen Star?

Wie bei jeglicher Form von Operationen sind auch bei der Katarakt Operation Risiko-Faktoren vorhanden. Allerdings sind diese eher selten. Nach dem Eingriff kann der Patient eine Zeit lang empfindlich gegen Licht sein. Außerdem ist die OP am Grauen Star nicht geeignet für Patienten mit Glaukom (Grünem Star) oder Erkrankungen wie die Makuladegeneration. Als Nachwirkung kann auch eine Erhöhung des Augendrucks eintreten oder eine Infektion entstehen.

Vorteile einer multifokalen Intraokular-Linse bei Grauem Star

Betroffene, die den Grauen Star operieren lassen möchten und sich für eine multifokale Intraokular-Linse entscheiden, erfahren in der Regel eine Steigerung der Lebensqualität. Das Sehvermögen wird verbessert und alltägliche Aktivitäten wie Lesen, Autofahren, Handarbeiten, PC-Arbeit etc. werden wieder möglich. Durch das Implantieren einer Multifokallinse kann auf eine zusätzliche korrigierende Brille zum Ausgleich von Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung verzichtet werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Nach der Grauer Star Operation mit Multifokallinse

Multifokallinsen statt Gleitsichtbrille, modernes Sehen ohne Sehhilfe

Nach der Grauer Star Operation mit Multifokallinse

Multifokallinsen ermöglichen einen neuen Lebensstandard. (Bildquelle: © fotomek – Fotolia.com)

Sehr oft freuen sich Patienten schon am Tag nach der Operation am Grauen Star über klares Sehen und mehr Farbintensität. Im Zentrum nach dem operativen Eingriff steht jedoch die Nachsorge. Neben den augenärztlichen Untersuchungen geht es nach der Operation insbesondere darum, Entzündungen zu vermeiden. Dazu verschreibt der Arzt Augentropfen und / oder spezielle Cremes, die in den ersten Tagen nach dem Eingriff regelmäßig Anwendung finden. Auch sollten Augenreiben oder Reizungen (beispielsweise ein Schwimmbad- oder Saunabesuch) tabu sein.

Patienten freuen sich nach der Grauer Star Operation über scharfes, besseres Sehen

Die intraokulare Kunstlinse ist so entwickelt, dass sie für den Rest des Lebens im Auge verbleiben kann und dabei die Funktion einer funktionierenden natürlichen Linse übernimmt. In sehr seltenen Fällen muss erneut ein operativer Eingriff erfolgen. Die endgültige Sehkraft erhält der Patient etwa sechs Wochen nach dem Linsenaustausch. Erst dann sollte eine Anpassung der Brille erfolgen. Auf eine Sehhilfe kann manchmal sogar verzichtet werden, wenn dem Patienten Multifokallinsen implantiert wurden, die gutes Sehen im Nahbereich und im Fernbereich ermöglichen.

Multifokallinsen ermöglichen scharfes Sehen im Nahbereich und im Fernbereich

Sogenannte multifokale Intraokularlinsen verfügen auf ihrer Oberfläche über mehrere Sehzonen, sodass in jede Entfernung scharf gesehen werden kann. Patienten, die mit zunehmendem Alter unter einer Kurzsichtigkeit und einer Weitsichtigkeit leiden, mussten sich mit einer Gleitsichtbrille helfen. Das Prinzip der Gleitsichtbrille konnte mit der Multifokallinse übernommen werden. Sie weist mehrere Brennpunkte auf und kann somit gutes Sehen im Nahbereich und im Fernbereich ermöglichen. Die Brille wird dann überflüssig.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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