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Führungskräfte-Entwicklung für Kanzleien: grow.up. Managementberatung und Weigert + Fischer kooperieren ab 2018

vlnr: Dr. Susanne Eckel, Sandra Weigert, MBA und Josef Weigert, Dipl.-Bw. (FH)

Führungskräfte-Entwicklung für Kanzleien: grow.up. Managementberatung und Weigert + Fischer kooperieren ab 2018

Der demografische Wandel mit seinen vielfältigen Auswirkungen hat Kanzleien längst flächendeckend erreicht. Je schwieriger die Besetzung freier Stellen wird – vor allem im Bereich der Berufsträger -, desto wichtiger wird eine professionelle interne Führungs- und Personalarbeit. Vorhandene Potenziale zu binden, zu entwickeln und gezielt Nachfolgerinnen und Nachfolger aus den eigenen Reihen aufzubauen, ist eine Investition in die unternehmerische Zukunft.

Um Kanzlei-Inhaber bei dieser Aufgabe zu unterstützen, bietet Dr. Susanne Eckel vom Münchener Büro der grow.up. Managementberatung gemeinsam mit der Weigert + Fischer Unternehmensberatung ab diesem Jahr die vierteilige Workshop-Reihe „Führungskompetenz erwerben: Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“ an. Ziel der Veranstaltungen ist es, fähige und motivierte Mitarbeiter aus den eigenen Reihen für Führungsaufgaben zu sensibilisieren, ihnen Werkzeuge für erfolgreiches Team-Management an die Hand zu geben und sie schrittweise zu Führungskräften zu entwickeln. Die ein- bzw. zweitägigen Module sind auch einzeln buchbar und widmen sich verschiedenen Schwerpunkten. Als Einstieg beschäftigen sich die Teilnehmer in Modul 1 mit der Rolle und dem Selbstverständnis als Führungskraft. In den folgenden drei Einheiten liegt der Fokus jeweils auf der Gestaltung einer wirkungsvollen Kommunikation mit Mitarbeitern (Modul 2), der Gestaltung und Steuerung von Teamarbeit (Modul 3) sowie dem richtigen Umgang mit Spannungen und Konflikten (Modul 4). Alle Workshops werden von einem erfahrenen Trainer-Team begleitet, um den Teilnehmern das breite Erfahrungs- und Expertenwissen von grow.up. und Weigert + Fischer zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen zu den Workshops sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Die grow.up. Managementberatung GmbH aus Gummersbach mit Partnerbüros in München und Berlin unterstützt seit 1997 nationale und internationale Klienten in allen Fragen der Human-Resources-Strategie. In den Tätigkeitsfeldern Diagnostik, Qualifizierung und HR-Management entwickelt und implementiert grow.up. für ihre Kunden Programme, Trainings, Systeme und Instrumente, die nutzbringend, umsetzbar und motivierend sind. Das Bemühen von grow.up. stellt den Menschen als zentralen Erfolgsfaktor von Unternehmen in den Mittelpunkt. Ihn gilt es, zu qualifizieren und zu entwickeln. Alle Berater der grow.up. Managementberatung GmbH haben langjährige Erfahrung in der Personalentwicklung, im Management oder in der Unternehmens- und Personalberatung. www.grow-up.de

Die Weigert + Fischer Unternehmensberatung GmbH aus Neumarkt i.d.OPf. ist seit 1989 auf die Branche der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer spezialisiert. Das Dienstleistungsspektrum umfasst Benchmarking, Kanzleivermittlung in Bayern, Strategieberatung und Personalvermittlung für Berufsträger. Durch die starke Spezialisierung kennt das Team von Weigert + Fischer die Branche sehr genau. Im Rahmen von Benchmarking (sowohl für Kanzleiinhaber als auch für Teamleiter / Fachverantwortliche) begleitet und unterstützt Weigert + Fischer Kanzleien und Personen / Persönlichkeiten seit vielen Jahren bei der erfolgreichen Weiterentwicklung. www.weigertfischer.de

Die grow.up. Managementberatung GmbH aus Gummersbach mit Partnerbüros in München und Berlin unterstützt seit 1997 nationale und internationale Klienten in allen Fragen der Human-Resources-Strategie. In den Tätigkeitsfeldern Diagnostik, Qualifizierung und HR-Management entwickelt und implementiert grow.up. für ihre Kunden Programme, Trainings, Systeme und Instrumente, die nutzbringend, umsetzbar und motivierend sind. Das Bemühen von grow.up. stellt den Menschen als zentralen Erfolgsfaktor von Unternehmen in den Mittelpunkt. Ihn gilt es, zu qualifizieren und zu entwickeln. Alle Berater der grow.up. Managementberatung GmbH haben langjährige Erfahrung in der Personalentwicklung, im Management oder in der Unternehmens- und Personalberatung. www.grow-up.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Nicht ohne Risiko: Partnerschaft als Nachfolgeoption

Nicht ohne Risiko: Partnerschaft als Nachfolgeoption

(Mynewsdesk) Nürnberg, 29. September 2015: Frühzeitig einen Partner in die eigene Kanzlei aufzunehmen und ihn mit einer geringen Beteiligung auszustatten, um ihm zu gegebener Zeit die Geschäfte zu übertragen, erscheint zunächst einmal als äußerst elegante Nachfolgeregelung. Dass dabei auch Einiges schief gehen kann und es gegebenenfalls eines zweiten Anlaufs bedarf, bedenken aber nur wenige Steuerberater. Ein Fallbeispiel.

Steuerberater Müller* geht es bestens. Seine Kanzlei in einer mittelgroßen Stadt ist nicht nur seit 25 Jahren bestens eingeführt, sondern auch auf dem neuesten Stand der Technik. Der 61-Jährige selbst ist hervorragend vernetzt und unterstützt seine Mandanten neben der klassischen Steuerberatung mit klar strukturierter betriebswirtschaftlicher Beratung und dank digitaler Belegverarbeitung der DATEV eG mit wöchentlichen Reportings. Müller berät GmbHs wie Existenzgründer und hat strategisch vor allem eines geregelt: seine Nachfolge und damit die Zukunft seiner Unternehmung. Denn Müller führt seine Kanzlei seit mittlerweile zwei Jahren gemeinsam mit einer 20 Jahre jüngeren Kollegin, die in fünf oder sechs Jahren vollends in seine Fußstapfen treten wird.

Doch so harmonisch wie jetzt war das Berufsleben Müllers beileibe nicht immer: Schon mit Ende vierzig hatte sich der Berater erste Gedanken darüber gemacht, wie er eine Struktur schaffen könnte, die seine Kanzlei unabhängig von ihm in die Zukunft führte. Er entschied sich, mit Berufskollegen zu fusionieren. Die Kanzlei, die er sich dafür erkor, arbeitete als Familienunternehmen mit zwei Beratergenerationen. Müller stieß altersmäßig in die Lücke dazwischen, um die Mandanten mittleren Alters besonders anzusprechen.

Was strategisch fein ausgedacht war, hielt aber dem Beratungsalltag nicht allzu lange stand. „Es hat im persönlichen Bereich einfach überhaupt nicht funktioniert“, erinnert sich Müller. Natürlich habe man im Vorfeld versucht, abzuklären, ob man zusammenpasse und sei zu einem positiven Ergebnis gekommen. Die Probleme seien erst später während der tatsächlichen Zusammenarbeit aufgetreten. „Es bedarf einfach einer gewissen Toleranz, wenn zwei Kanzleien zusammen gehen“, weiß Müller. Nicht nur daran aber mangelte es am Ende, der unausweichliche Bruch ging im Streit vonstatten, die ehemaligen Partner trafen sich schließlich vor Gericht.Ein Scheitern kostet wertvolle JahreTrotz dieser negativen Erfahrung hielt Müller konsequent an seinem Konzept der Nachfolgeregelung fest. „Ich hatte zwar sechs Jahre für die Nachfolgeregelung verloren, aber ein Komplettverkauf war für mich trotzdem nie eine Option“, erinnert er sich. Der frühe Zeitpunkt seines ersten Gestaltungsversuchs ließ ihm dann auch noch genügend Spielraum für einen zweiten Anlauf.

Dieser fand schon wenige Jahre später statt. Im Unterschied zu seiner ersten Partnerschaft verständigte sich Müller mit seiner heutigen Partnerin darauf, zunächst eine Bürogemeinschaft einzugehen. „Darin lässt sich das tägliche Miteinander bestens erproben, ohne dass Sie sich gleich binden müssen“, sagt er. Die „Probezeit“ dauerte in Müllers Fall vier Jahre, ehe er sich vor zwei Jahren entschloss, erneut den Schritt in die Partnerschaft zu wagen.Eine etwaige Trennung regeln“Ich kann nur jedem raten, in den Verträgen von vornherein festzulegen, was passiert, wenn man wieder auseinandergeht“, sagt der Berater. Natürlich sparen sich die meisten diese Mühe – man versteht sich ja. Doch gerade in diesem guten Einvernehmen der Anfangszeit liegt die Chance, im Fall der Fälle auch wieder fair auseinander gehen zu können. Die gegenseitige Wertschätzung beizeiten in juristische Form zu gießen, erspart unangenehme spätere Auseinandersetzungen, die im Übrigen nicht nur persönlich belastend sind, sondern auch die Beziehung zu Mitarbeitern und Mandanten beschädigen.

Neben der rechtzeitigen Regelung des Trennungsszenarios sollten künftige Partner viel Zeit in ein intensives – ergebnisoffenes – Kennenlernen investieren. Denn nur wenn die Chemie wirklich stimmt, klappt es später nicht nur mit der Zusammenarbeit, sondern auch im Mandantenkontakt. Ideal ist die gemeinsame Tätigkeit auf Probe in einer Bürogemeinschaft. Passt auch dann noch alles, kann der ältere den jüngeren Partner zunächst mit einem minimalen Anteil ohne größere steuerliche Auswirkungen beteiligen und vertraglich regeln, wann die vollständige Übertragung vollzogen werden soll. Dies kann wie im Falle Müllers erst mittelfristig oder aber auch etwa nach einem Jahr der Fall sein. In dieser Form, quasi ganz entspannt, lässt sich die Übertragung freilich nur realisieren, wenn das Projekt Nachfolge via Partnerschaft mit genügend Vorlauf startet.Rechtzeitig beginnen und die Kanzlei in Stand halten“Spätestens mit Mitte fünfzig sollten Steuerberater damit beginnen, ihre Nachfolge zu regeln“, weiß Müller. Ein gescheiterter Partnerschaftsversuch sei mit fünf Jahren einzukalkulieren. Danach sei der Berater schon sechzig und benötige sicherlich noch einmal fünf Jahre für einen neuen Anlauf, bis er sich tatsächlich vollständig zurückziehen kann. „Ich glaube, viele unterschätzen das. Aufhören dauert viel länger, als man denkt“, sagt Müller.

In der Folge würden viele einen regelrechten Investitionsstau in der Kanzlei anhäufen. Die Technik veraltet, die Prozesse bleiben über Jahre hinweg in denselben überholten Routinen stecken. Die daraus entstehenden ineffizienten Arbeitsweisen werden durch einen höheren Personaleinsatz kompensiert. Dadurch wird die Praxis deutlich weniger rentierlich – und verliert schnell an Wert. „Manche Kanzleien sind an heutigen Standards gemessen in meinen Augen kaum noch marktfähig“, glaubt auch Steuerberater Müller. Nicht zuletzt unter diesem Aspekt ist die frühe Einbindung eines Partners sicherlich ein Gewinn, da dieser eher eine zukunftsorientierte Kanzleistrategie im Blick hat.Ganz konkret: mehr erfahrenNachfolge in der Praxis – so funktioniert es. Lesen Sie im nächsten Teil der Serie „Perfekt geplant: So schön kann Nachfolge sein“ der DATEV eG wie Steuerberater den Komplettverkauf managen. Erfahren Sie, wie Kollegen einen Nachfolger gefunden haben und wie sie ihm zu einem guten Start verhalfen.

Unterstützungsangebot DATEV-Consulting zum Thema Kanzleinachfolge unter www.datev.de/consulting | Steuerberater | Kanzleinachfolge oder www.datev.de/nachfolge . Seminarangebot unter: www.datev.de/chefseminare | Kanzlei-/Unternehmensführung

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Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit über 40.000 Mitgliedern, nahezu 6.800 Mitarbeitern und einem Umsatz von 844 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2014) zählt die DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen zum Beispiel Platz 3 im bekannten Lünendonk-Ranking der deutschen Softwarehäuser. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Sicherheit sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von 2,5 Millionen Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

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Das Kapital der Kanzlei: die Mandanten

Das Kapital der Kanzlei: die Mandanten

(Mynewsdesk) Nürnberg, 6. Juli 2015: Spätestens dann, wenn eine Steuerberatungskanzlei veräußert werden soll, werden die Mandanten erstmals einer äußerst kritischen Prüfung unterzogen. Wie alt sind sie? Aus welchen Branchen stammen sie? Wie ist es um ihre Zahlungsmoral bestellt? Wer sich frühzeitig mit diesen Fragen auseinandersetzt, profitiert nicht nur im laufenden Geschäft und eröffnet sich Wachstumschancen, sondern steigert außerdem nachhaltig den Wert seiner Kanzlei.

Es ist schön, ein Unternehmerleben zu teilen: Es macht Freude zu sehen, wie sich die Existenzgründungen der ersten eigenen Kunden zu erfolgreichen Betrieben entwickeln, während die Kanzlei wächst. Es beruhigt, zu sehen, dass auch andere irgendwann mit Problemen zu kämpfen haben und schließlich irgendwann vor der Frage stehen, wie die persönliche Nachfolgeregelung aussehen soll. Viele Steuerberater teilen diese Erfahrungen mit ihren Mandanten, da sie im Gleichschritt mit ihnen durch ein erfülltes geschäftliches Leben marschiert sind. Auf dem Zenit desselben sollten sie allerdings eines nicht vergessen: Die Kanzlei kann auf Dauer nur dann weiterbestehen, wenn sie mindestens in dem Maß jüngere Mandanten gewinnt, wie Abgänge aufgrund des Alters zu erwarten sind.

Im Moment weisen die Mandanten in Kanzleien, die zur Übernahme anstehen, im Mittel ein Durchschnittsalter von Anfang bis Mitte 50 auf. Damit sind die Mandanten durchschnittlich fünf Jahre jünger als der Kanzleiinhaber. Ein Durchschnittsalter von über 55 führt bei einer Veräußerung bereits zu Abschlägen, wobei neben dem Durchschnittsalter auch die Verteilung wichtig ist: Eine Kanzlei braucht stabile Mandate, mit denen Gewinn erwirtschaftet wird, und junge Hoffnungsträger.
Jüngere Mandanten mit Kompetenz überzeugen
Unternehmernachwuchs für die Kanzlei zu gewinnen, klingt leider einfacher, als es ist. Denn in der Mehrzahl suchen sich jüngere Unternehmer Berater, die ihrem Alter entsprechen. Eine Ausnahme davon machen sie am ehesten dann, wenn ihnen Spezialisten begegnen. Die Voraussetzung dafür ist auf Seiten des Steuerberaters eine Branchen- oder Themenspezialisierung – und auf diese können die wenigsten verweisen.

Eine weitere Möglichkeit, jüngere Mandanten für die Kanzlei zu gewinnen, ist die aktive Begleitung der Nachfolgeprozesse bei den Mandanten. Auch dazu allerdings bedarf es betriebswirtschaftlichen Know-hows, das sich Steuerberater am einfachsten aneignen, indem sie sich mit der Problematik in eigener Sache auseinandersetzen. Eine dritte Chance bieten jüngere Mitarbeiter – diese bringen nicht nur gelegentlich Mandate mit, sondern geben der künftigen Unternehmergeneration zudem das Gefühl, in ihren Werten und Einstellungen ein adäquates Pendant in der Kanzlei zu finden.
Gründliche Analyse offenbart Chancen
Ehe Berater aber in den Vermarktungsprozess einsteigen und aktiv mit der Mandantenakquise beginnen, lohnt eine gründliche Analyse des eigenen Mandantenstamms, die über die Feststellung des durchschnittlichen Lebensalters hinausgeht. Die DATEV eG unterstützt diese bereits über vielfältige Auswertungsmöglichkeiten der Stammdaten, die etwa Informationen über den Deckungsbeitrag pro Mandant, die Dauer des Mandatsverhältnisses (durchschnittlich liegt sie im Übrigen bei rund elf Jahren) oder auch die Zahlungsmoral liefern.

Mit dem Instrument „Daten-Analyse-System“ lassen sich zudem mandantenübergreifende Analysen etwa zu den häufigsten relevanten steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Sachverhalten, aber auch zu möglichen weiteren Beratungsanlässen durchführen.

Im Rahmen der Nachfolge und eines etwaigen Verkaufs spielt insbesondere die Höhe der Beratungsumsätze eine Rolle – sie gelten trotz ihres Projektcharakters gemeinhin als Werttreiber, da sie im Gegensatz zu Finanzbuchführung und Lohn weniger dem wachsenden Kosten- und Wettbewerbsdruck unterliegen. Sie weiter auszubauen entspricht einer Strategie, die auf Werterhaltung und -steigerung abzielt. Gelegenheiten für betriebswirtschaftliche Beratungen gibt es mannigfaltige – identifizierbar zum einen quasi auf Knopfdruck im Daten-Analyse-System der DATEV , zum anderen durch das aktive Zuhören geschulter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Mandantenkontakt.
Das Dilemma der Offenen Posten
Stiefmütterlich behandelt und doch zentral spätestens im Falle eines Verkaufs werden in vielen Kanzleien die Offenen Posten. Einige Steuerberater sehen sich mittlerweile mit einem Forderungsberg konfrontiert, der einem halben Jahresumsatz entspricht. Der Durchschnittswert liegt aber bei rund 15 Prozent des Jahresumsatzes und entspricht damit in etwa dem Umsatz von knapp zwei Monaten.

Höhere Werte sprechen für ein schlechtes Kanzleimanagement und haben nicht nur dramatische Folgen für die Liquidität, sondern bergen ein großes Risiko im Hinblick auf die Nachfolge. Denn ein möglicher Erwerber tut nicht gut daran, direkt mit dem Beitreiben dieser Forderungen zu beginnen, so er die Mandanten halten will. Angesichts der Tatsache, dass in vielen Praxisübertragungsverträgen Klauseln vereinbart werden, die nachträglich den Kaufpreis mindern, sollten Mandate verloren gehen, wirkt sich das unmittelbar auf das Portemonnaie des Verkäufers aus.

Am sichersten entkommen Steuerberater diesem Dilemma, wenn sie beizeiten ein echtes Mahnwesen einführen. Häufig bringen aber auch schon eine zeitnahe Abrechnung und eine Anpassung der Zahlungsmodalitäten, etwa die Umstellung auf das (SEPA-) Lastschriftverfahren, wesentliche Verbesserungen.
Moderate Honorare gefährden Attraktivität
Viele kleinere Steuerberatungskanzleien haben nicht nur ihre Offenen Posten, sondern auch die Anpassung der Honorare in den vergangenen Jahren etwas vernachlässigt. Das führt dazu, dass häufig insbesondere Einzelkanzleien, trotz neuer Steuerberater- vergütungsverordnung, zu Stundensätzen von 80 Euro abrechnen – was ihnen in der Mandantschaft sicherlich viele Freunde und einen Treuebonus eingebracht hat. Soll eine so geführte Praxis aber veräußert werden, steht für zahlreiche potenzielle Erwerber der Unternehmerlohn nach dem in der Regel ebenfalls zu leistenden Kapitaldienst in keinem Verhältnis zu den Risiken eines Kaufs oder zu einem Gehalt als angestellter Steuerberater.

Existenzgründer tendieren dadurch eher dazu, völlig neu zu starten, als eine derartige Praxis zu erwerben. Aber auch etablierte Kanzleien, die durch eine Akquisition wachsen wollen, scheiden in diesen Fällen als Käufergruppe aus. Denn die moderate Honorarstruktur passt häufig nicht zu deren eigener mit weitaus höheren durchschnittlichen Stundensätzen. Steuerberater sollten ihren Mandanten daher durchaus gelegentliche Honorarsteigerungen im marktüblichen Rahmen zumuten und die damit verbundenen Diskussionen führen – so sie nicht Gefahr laufen wollen, ihre Kanzlei in die Unverkäuflichkeit zu führen.
Ganz konkret: mehr erfahren
Wo die Wertsteigerungspotenziale Ihrer Kanzlei genau liegen und wie Sie diese heben können, erfahren Sie in den einzelnen Teilen der Serie „Kanzleinachfolge“ der DATEV eG. Lesen Sie im nächsten Teil, wie Sie Ihre Arbeitsabläufe zeitgemäß anpassen und damit wirtschaftlicher gestalten.

Weitere Informationen zum Thema Kanzleinachfolge/Kanzleiübernahme erhalten Sie von den DATEV-Consulting-Experten über www.datev.de/consulting

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Die DATEV eG ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Mit über 40.000 Mitgliedern, nahezu 6.800 Mitarbeitern und einem Umsatz von 844 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2014) zählt die DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen zum Beispiel Platz 3 im bekannten Lünendonk-Ranking der deutschen Softwarehäuser. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP), IT-Sicherheit sowie Weiterbildung und Consulting. Mit ihren Lösungen verbessert die 1966 gegründete Genossenschaft mit Sitz in Nürnberg gemeinsam mit ihren Mitgliedern die betriebswirtschaftlichen Prozesse von 2,5 Millionen Unternehmen, Kommunen, Vereinen und Institutionen.

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DATEV veranstaltet Fachtagungen zur Kanzleinachfolge

Chef-Seminare: Frühzeitig den Wert der eigenen Kanzlei sichern
DATEV veranstaltet Fachtagungen zur Kanzleinachfolge
DATEV: Software und IT Dienstleistungen für Kommunen, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte

Nürnberg, 27. April 2012: „Wie schnell die Zeit vergeht“, das wird so mancher Kanzleiinhaber denken, der seit geraumer Zeit selbstständig ist. „Gerade noch Existenzgründer und nun soll ich schon über die eigene Nachfolgeregelung nachdenken?“ Genau so ist es. Denn nicht nur bei vielen Mandanten steht ein Generationswechsel an, auch im Berufsstand wird der demografische Wandel spürbar. Der Altersdurchschnitt für alle Berufsträger beträgt laut neusten Angaben der Bundessteuerberaterkammer 50,8 Jahre. Das bedeutet für viele, höchste Zeit sich über die Kanzleinachfolge Gedanken zu machen. DATEV veranstaltet deshalb in diesem Jahr drei Fachtagungen, um Kanzleiinhabern einen Tag zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema und zum Austausch mit Kollegen und Kolleginnen zu bieten.

Bei der Nachfolgeregelung und damit der Sicherung des eigenen Lebenswerks sind nicht nur juristische Aspekte zu beachten. Vielmehr geht es um den Wert der Kanzlei und wie er sich zum Beispiel im Mandantenstamm, der Mitarbeiterstruktur, der Kanzleiausstattung oder der Effizienz der internen Abläufe darlegt. Deshalb stehen die Fachtagungen in diesem Jahr unter dem Motto „Erfolgsfaktoren zur Kanzleiwertsteigerung – stellen Sie frühzeitig die Weichen für Ihre Nachfolge!“. Interessierte können sich bereits jetzt dazu anmelden.

Auf der Veranstaltung erfahren die Teilnehmer zum Beispiel, mit welchen Verfahren und über welche Einzelfaktoren der Kanzleiwert ermittelt wird und wie Kanzleiinhaber diesen steigern können. Prof. Arnold Weissmann berichtet darüber, wie die Kanzleinachfolge aktiv gestaltet werden kann, und in Praxis- und Erfahrungsberichten schildern Steuerberater ihre Erfahrungen mit der Nachfolgeregelung in ihrer eigenen Kanzlei beziehungsweise was beim Kanzleikauf zu beachten ist.

Die Fachtagungen finden in Hamburg, Oberursel (bei Frankfurt) und Korntal-Münchingen (bei Stuttgart) statt. Weitere Details, die Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter www.datev.de/chef-seminare und den weiteren Pfad Unternehmensführung – Führung.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Interessierte im DATEV-Pressearchiv unter http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=130584

Firmenbeschreibung DATEV
Die DATEV eG, Nürnberg, ist das Softwarehaus und der IT-Dienstleister für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte sowie deren zumeist mittelständische Mandanten. Über den Kreis der Mitglieder hinaus zählen auch Unternehmen, Kommunen, Vereine und Institutionen zu den Kunden. Das Leistungsspektrum umfasst vor allem die Bereiche Rechnungswesen, Personalwirtschaft, betriebswirtschaftliche Beratung, Steuern, Enterprise Resource Planning (ERP) sowie Organisation und Planung. Mit nahezu 40.000 Mitgliedern, mehr als 5.800 Mitarbeitern und einem Umsatz von 698,6 Millionen Euro im Jahr 2010 zählt die 1966 gegründete DATEV zu den größten Informationsdienstleistern und Softwarehäusern in Europa. So belegt das Unternehmen beispielsweise im bekannten Lünendonk-Ranking Platz Vier in der Kategorie Softwarehäuser (gelistet nach Umsatz in Deutschland).

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