Tag Archives: Kanalgebühren

Immobilien Bauen Garten

Falle für Vermieter schnappt zu

Betriebskostenabrechnung und Nebenkostenabrechnung muss dem Mieter bis spätestens Ende Dezember vorliegen
Falle für Vermieter schnappt zu

Die Abrechnung für den Abrechnungszeitraum 2010 der Mietnebenkosten muss bis Ende Dezember dem Mieter vorliegen

Für Vermieter, die die Nebenkosten für das Jahr 2010 noch nicht abgerechnet haben, wird es eng.
Sie haben nur noch wenige Wochen, um die Betriebskostenabrechnung fertig zu stellen und ihren Mietern auszuhändigen.

Zugang der Nebenkostenabrechnung beim Mieter entscheidend
Die Abrechnungsfrist ist eine Ausschlussfrist. Das bedeutet, dass Vermieter, die die Abrechnung zu spät erstellen, in der Regel keinen Anspruch mehr auf Nachzahlungen von Betriebskosten haben.
„Versäumt der Vermieter diese wichtige Frist ist der Mieter fein raus“, so Thomas Trepnau der bundesweit bekannte Fachbuchautor.

Klarer Vorteil für den Mieter, wenn die Frist nicht eingehalten wird
Ergibt die Abrechnung eine Nachzahlung zu Lasten des Mieters, muss sie der Mieter nicht mehr bezahlen, wenn er die Abrechnung erst nach Ablauf dieser Frist erhalten hat.
Für den Fall, dass die Nebenkostenabrechnung ein Guthaben für den Mieter ausweist, muss der Vermieter das Guthaben an den Mieter auszahlen. Auch, wenn die Abrechnung nach Ablauf der Frist beim Mieter eingeht.
Kommt der Vermieter seiner Pflicht zur Nebenkostenabrechnung gar nicht nach, hat der Mieter die Möglichkeit, seine gesamten Vorauszahlungen zurückzuverlangen (BGH, VIII ZR 57/04).

Noch ist es nicht zu spät
„Jeder Vermieter kann die Betriebskostenabrechnung für 2010 noch zügig erstellen. Wie das geht“ so Thomas Trepnau, „steht in meinem Vermieter-Ratgeber „Rechne mit Deinem Mieter ab – Betriebskosten, die zweite Miete“.
Dort ist genau und für jeden Vermieter leicht nachvollziehbar beschrieben, was jetzt zu tun ist.

Alle umlagefähigen Kosten berücksichtigen und nichts verschenken
Vermieter schaden sich mit Abrechnungsfehlern oft selbst. Viele Vermieter wissen nicht genau, welche Kosten auf den Mieter umgelegt werden können und verschenken so Geld ohne es zu wissen.

Abrechnungstipps für Vermieter Schlag auf Schlag
„Solche Fehler sind leicht zu vermeiden. Befolgen Sie einfach Schritt für Schritt der Empfehlungen in meinem Buch.“ Dieser Rat kommt aus berufenem Munde. Thomas Trepnau hat Hunderte von Seminaren für Vermieter durchgeführt. Unterschiedlichste Fälle wurden dort diskutiert und sind in sein Buch eingeflossen.
„Mein Ziel war es, alle nötigen Schritte leicht nachvollziehbar zu beschreiben“, erklärt Thomas Trepnau. Deshalb habe er sich um klare, leicht verständliche Worte bemüht. Das Resultat spricht für sich: „Jeder Leser ist nach der Lektüre in der Lage, die Nebenkostenabrechnung in verblüffend kurzer Zeit zu erstellen. Dass diese dann auch korrekt ist, versteht sich von selbst!“ Einwendungen von Mietern könnten dann ganz locker pariert werden

Anders bei Vermietung von Geschäftsräumen
Die Abrechnungsfrist entfaltet ihre Ausschlusswirkung nur bei Wohnräumen. Bei Vermietung gewerblicher Flächen verliert der Vermieter bei Nichteinhaltung der Frist eventuelle Nachzahlungsansprüche nicht.

Das Buch mit kostenlosem Download des Werkzeugsets ist im Buchhandel erhältlich, in allen bekannten Online-Buchshops sowie auf der Homepage des Autors und Verlages http://www.trepnau.net

Am 23.November 2011 führt der Autor zu diesem Thema ein Seminar an der Industrie- und Handelskammer Lüneburg (http://www.ihk-lueneburg.de/aus_und_weiterbildung/weiterbildung/weiterbildungsprogramm/) und am 26.November 2011 an der Industrie-und Handleskammer Magdeburg (http://www.ihk-bildungsakademie-magdeburg.de/cms/front_content.php?idcat=57) statt.
An beiden Veranstaltungsorten leitet der Autor außerdem Seminare zur Immobilienbewertung und zwar am 24. und 25.November 2011.
Die Hausverwaltung nach dem Wohnungseigentumsgesetz ist dann Thema am 28. und 29.11.2011 in Darmstadt (http://www.darmstadt.ihk.de/aus_und_weiterbildung/).

Von Thomas Trepnau außerdem erschienen:
Das Geheimnis der feuchten Wand – Mietminderung,ISBN: 978-3981304909
Mehr Moneten mit Mieterhöhung,ISBN: 978-3-98-130493-0
Vermögenssicherung und Vermögensaufbau mit Immobilien,ISBN: 978-3981304954
Immobilienbewertung,ISBN 978-3-9813049-7-8.

V.i.S.d.P. und Ihr Ansprechpartner:
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
E-Mail: info@trepnau.net
http://www.trepnau.net

Der Autor Thomas Trepnau bietet individuell zugeschnittene Firmentrainings sowie Grundlagenseminare bei Veranstaltern wie den Industrie- und Handelskammern und der Deutschen Immobilien – Akademie für Vermieter, Hausverwalter, Eigentümer, Makler, Immobilienfinanzierer und andere Immobilienunternehmen an. Außerdem erscheinen im Verlag des Unternehmens regelmäßig Fachbücher zu den Seminarthemen. Durch die Kombination von Büchern, Trainings, Schulungen und Seminaren bietet Thomas Trepnau seinen Kunden optimale Lösungen zu günstigen Preisen und garantiert so gleichzeitig hohe Qualität in Hinsicht auf Aktualität und praktischer Anwendbarkeit. Die Schulungen und Workshops werden europaweit durchgeführt.

Thomas Trepnau
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
info@trepnau.net
0157 72085852
http://www.trepnau.net

Immobilien Bauen Garten

Zeit ist Geld. Auch bei der Nebenkostenabrechnung für Mietwohnungen

Der Vermieter muss die Abrechnung dem Mieter spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums vorlegen
Zeit ist Geld. Auch bei der Nebenkostenabrechnung für Mietwohnungen
Vermieter-Ratgeber von Thomas Trepnau

Der Vermieter muss die Abrechnung dem Mieter spätestens 12 Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums vorlegen.
Mit Abrechnungszeitraum wird der Zeitraum bezeichnet, über den die Abrechnung zu erteilen ist.

Über die Betriebskostenvorauszahlungen ist nach § 556 Abs. 3 BGB jährlich abzurechnen.

Die Abrechungsfrist ist eine Ausschlussfrist.
Das bedeutet: Hat der Vermieter innerhalb der 12 Monate nicht abgerechnet, kann er nichts mehr nachfordern.

Ein Beispiel dazu:
Angenommen wir hätten den 20.12.2011. Der Vermieter hat bisher seinem Mieter noch keine Abrechnung für das Vorjahr vorgelegt.
Der Mieter würde sich schlau verhalten, wenn er diese im laufenden Jahr nicht mehr anmahnt.

Am 01.01. des folgenden Jahres würde er sie vom Vermieter verlangen. Jetzt kann er nicht mehr verlieren. Er kann nur noch gewinnen.
Weist die Abrechnung ein Guthaben zu Gunsten des Mieters aus, muss es der Vermieter ausbezahlen. Weist die Abrechnung hingegen eine Nachzahlung zu Gunsten des Vermieters aus, muss der Mieter sie nicht mehr leisten.

Ist der Vermieter nicht schuld an der Verspätung, darf er ausnahmsweise nach Ablauf der Frist noch abrechnen. Falls seine Hausverwaltungs- oder Abrechnungsfirma geschludert hat, so muss der Vermieter dafür einstehen. Darauf kann er sich nicht berufen.

Hat der Vermieter in der Abrechnung schwerwiegende Fehler gemacht, so ist die Abrechnung gar nicht erst wirksam. Wurden die notwendigen Formalien nicht eingehalten, so muss der Vermieter eine neue Abrechnung vorlegen. Das geht aber nur so lange wie die Jahresabrechnungsfrist noch nicht abgelaufen ist. Inhaltliche Fehler, wie Rechenfehler kann der Vermieter auch nach Fristablauf noch korrigieren.

Formal ordnungsgemäß ist eine Abrechnung über Mietnebenkosten, wenn sie folgende Mindestangaben enthält:
– Zusammenstellung der Gesamtkosten
– Angabe und Erläuterung des Umlageschlüssels
– Berechnung der Einzelbeträge des Mieters
– Abzug der Vorauszahlungen

Der Vermieter darf das Ergebnis einer Abrechnung nach Fristablauf nicht mehr zuungunsten Deines Mieters ändern. Weist die Abrechnung ein Guthaben für den Mieter aus, darft der Vermieter es nicht verringern.
Nimmst der Vermieter einen solchen Nachzahlungsbetrag von seinem Mieter an, obwohl er die Jahresfrist nicht beachtet hat, ist er „ungerechtfertigt bereichert“. Er muss den Betrag erstatten, wenn sein Mieter in Unkenntnis der Ausschlussfrist gezahlt hat.

Außerdem ist der Vermieter nach Ablauf der Ausschlussfrist in Verzug, wenn er seinem Mieter die Abrechnung nicht rechtzeitig vorgelegt hat. Deshalb kann der Mieter Verzugszinsen auf ein Guthaben ab diesem Zeitraum geltend machen.

Viele weitere wichtige Hinweise und Tipps zur Nebenkostenabrechnung gibt der Fachbuchautor und Vermieter-Ratgeber Thomas Trepnau in seinem Buch „Rechne mit Deinem Mieter ab – Betriebskosten, die zweite Miete“.
Außerdem von Thomas Trepnau in der Reihe seiner Vermieter-Ratgeber erschienen:
„Das Geheimnis der feuchten Wand, Mietminderung“ ,
„Mehr Moneten mit Mieterhöhung“,
„Vermögenssicherung und Vermögensaufbau mit Immobilien“ und
„Wertermittlung von Häusern und Grundstücken“
Erhältlich im Buchhandel, bei allen bekannten Online-Buchhändlern und auf der Homepage des Autors.

V.i.S.d.P. und Ihr Ansprechpartner:
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
E-Mail: info@trepnau.net
http://www.trepnau.net

Der Autor Thomas Trepnau bietet individuell zugeschnittene Firmentrainings sowie Grundlagenseminare bei Veranstaltern wie den Industrie- und Handelskammern und der Deutschen Immobilien – Akademie für Vermieter, Hausverwalter, Eigentümer, Makler, Immobilienfinanzierer und andere Immobilienunternehmen an. Außerdem erscheinen im Verlag des Unternehmens regelmäßig Fachbücher zu den Seminarthemen. Durch die Kombination von Büchern, Trainings, Schulungen und Seminaren bietet Thomas Trepnau seinen Kunden optimale Lösungen zu günstigen Preisen und garantiert so gleichzeitig hohe Qualität in Hinsicht auf Aktualität und praktischer Anwendbarkeit. Die Schulungen und Workshops werden europaweit durchgeführt.

Thomas Trepnau
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
info@trepnau.net
0157 72085852
http://www.trepnau.net

Immobilien Bauen Garten

Streit wegen der Verteilung der Mietnebenkosten

Immer wieder Ärger zwischen Mieter und Vermieter wegen der korrekten Verteilung der Nebenkosten
Streit wegen der Verteilung der Mietnebenkosten
Vermieter-Ratgeber von Thomas Trepnau

Folgende Verteilerschlüssel sind möglich:
– Wohn- und Nutzfläche
– Personenzahl
– Miet- oder Wohneinheiten
– Verbrauchs- und Verursachungserfassung
– Miteigentumsanteile

Schon im Mietvertrag sollte geregelt werden, nach welchem Maßstab die Betriebskosten auf die Mieter verteilt werden.
Mit Ausnahme der Kosten für Heizung und Warmwasser, die nach den Bestimmungen der Heizkostenverordnung zu verteilen sind, kann der Vermieter mit seinen Mietern den Umlageschlüssel für die Betriebskosten frei vereinbaren.

Vorsicht ist bei der Formulierung geboten. Denn: Ist der gewählte Verteilerschlüssel unverständlich, führt das zur Unwirksamkeit der Betriebskostenabrechnung.

Falls eine Eigentumswohnung vermietet wird, kann die Grundsteuer nicht anhand des für die Wohnung ergangenen Grundsteuerbescheids umgelegt werden, wenn im Mietvertrag die Verteilung nach Wohnfläche festgelegt ist (BGH WuM 2004, 403).
In diesem Fall sollte ausdrücklich vereinbart werden, dass die Grundsteuer nach Grundsteuerbescheid umgelegt wird.

Sofern im Mietvertrag kein Verteilerschlüssel vereinbart ist, muss nach Wohnfläche umgelegt werden.
Das ist gesetzlich für freifinanzierte Wohnungen vorgeschrieben.
Wurde aber bereits einen anderer Verteilerschlüssel angewandt, so bleibt es in der Regel dabei.

Den vereinbarten oder einmal gewählten Verteilerschlüssel kann man nicht ohne weiteres ändern. Das geht nur, wenn mit den Mietern eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
Sollen die Kosten für Wasser, Abwasser oder Müll nach Verbrauch abgerechnet werden, darf der Vermieter den Verteilerschlüssel auf verbrauchsabhängige Kostenerfassung umstellen.
Sind Verbrauchserfassungsgeräte vorhanden, müssen die Kosten – zumindest teilweise – nach abgelesenen Verbrauchswerten ver-
Teilt werden. Bei den Wasserkosten besteht diese Pflicht aber nur, wenn alle Wohnungen mit Wasserzählern ausgestattet sind.
Fehlen sie in einer Wohnung, darf weiterhin nach Wohnfläche abgerechnet werden.

In der Abrechnung musst Du die Verteilerschlüssel für das gesamtes Anwesen und die jeweilige Mietereinheit angegeben werden. Werden mehrere Verteilerschlüssel verwendet, sind alle Umlageschlüssel zu benennen und gegebenenfalls zu erläutern. Der Vermieter ist verpflichtet, anhand der gesamten Betriebskosten für das Anwesen darzustellen und zu erläutern, welchen Verteilerschlüssel, evtl. für einzelne Positionen, er verwendet und wie sich der Anteil für den Mieter errechnet.

Von Thomas Trepnau bisher erschienen:
Rechne mit Deinem Mieter ab – Betriebskosten, die zweite Miete,
Das Geheimnis der feuchten Wand – Mietminderung,
Mehr Moneten mit Mieterhöhung,
Vermögenssicherung und Vermögensaufbau mit Immobilien – Kauf ein Haus und mach mehr daraus,
Immobilienbewertung – Was sind Hütte und Scholle wert?

Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
http://www.trepnau.net
info@trepnau.net
Der Autor Thomas Trepnau bietet individuell zugeschnittene Firmentrainings sowie Grundlagenseminare bei Veranstaltern wie den Industrie- und Handelskammern und der Deutschen Immobilien – Akademie für Vermieter, Hausverwalter, Eigentümer, Makler, Immobilienfinanzierer und andere Immobilienunternehmen an. Außerdem erscheinen im Verlag des Unternehmens regelmäßig Fachbücher zu den Seminarthemen. Durch die Kombination von Büchern, Trainings, Schulungen und Seminaren bietet Thomas Trepnau seinen Kunden optimale Lösungen zu günstigen Preisen und garantiert so gleichzeitig hohe Qualität in Hinsicht auf Aktualität und praktischer Anwendbarkeit. Die Schulungen und Workshops werden europaweit durchgeführt.

Thomas Trepnau
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
info@trepnau.net
0157 72085852
http://www.trepnau.net

Immobilien Bauen Garten

Streit wegen der Verteilung der Mietnebenkosten

Immer wieder Ärger zwischen Mieter und Vermieter wegen der korrekten Verteilung der Nebenkosten
Streit wegen der Verteilung der Mietnebenkosten
Vermieter-Ratgeber von Thomas Trepnau

Folgende Verteilerschlüssel sind möglich:
– Wohn- und Nutzfläche
– Personenzahl
– Miet- oder Wohneinheiten
– Verbrauchs- und Verursachungserfassung
– Miteigentumsanteile

Schon im Mietvertrag sollte geregelt werden, nach welchem Maßstab die Betriebskosten auf die Mieter verteilt werden.
Mit Ausnahme der Kosten für Heizung und Warmwasser, die nach den Bestimmungen der Heizkostenverordnung zu verteilen sind, kann der Vermieter mit seinen Mietern den Umlageschlüssel für die Betriebskosten frei vereinbaren.

Vorsicht ist bei der Formulierung geboten. Denn: Ist der gewählte Verteilerschlüssel unverständlich, führt das zur Unwirksamkeit der Betriebskostenabrechnung.

Falls eine Eigentumswohnung vermietet wird, kann die Grundsteuer nicht anhand des für die Wohnung ergangenen Grundsteuerbescheids umgelegt werden, wenn im Mietvertrag die Verteilung nach Wohnfläche festgelegt ist (BGH WuM 2004, 403).
In diesem Fall sollte ausdrücklich vereinbart werden, dass die Grundsteuer nach Grundsteuerbescheid umgelegt wird.

Sofern im Mietvertrag kein Verteilerschlüssel vereinbart ist, muss nach Wohnfläche umgelegt werden.
Das ist gesetzlich für freifinanzierte Wohnungen vorgeschrieben.
Wurde aber bereits einen anderer Verteilerschlüssel angewandt, so bleibt es in der Regel dabei.

Den vereinbarten oder einmal gewählten Verteilerschlüssel kann man nicht ohne weiteres ändern. Das geht nur, wenn mit den Mietern eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde.
Sollen die Kosten für Wasser, Abwasser oder Müll nach Verbrauch abgerechnet werden, darf der Vermieter den Verteilerschlüssel auf verbrauchsabhängige Kostenerfassung umstellen.
Sind Verbrauchserfassungsgeräte vorhanden, müssen die Kosten – zumindest teilweise – nach abgelesenen Verbrauchswerten ver-
Teilt werden. Bei den Wasserkosten besteht diese Pflicht aber nur, wenn alle Wohnungen mit Wasserzählern ausgestattet sind.
Fehlen sie in einer Wohnung, darf weiterhin nach Wohnfläche abgerechnet werden.

In der Abrechnung musst Du die Verteilerschlüssel für das gesamtes Anwesen und die jeweilige Mietereinheit angegeben werden. Werden mehrere Verteilerschlüssel verwendet, sind alle Umlageschlüssel zu benennen und gegebenenfalls zu erläutern. Der Vermieter ist verpflichtet, anhand der gesamten Betriebskosten für das Anwesen darzustellen und zu erläutern, welchen Verteilerschlüssel, evtl. für einzelne Positionen, er verwendet und wie sich der Anteil für den Mieter errechnet.

Von Thomas Trepnau bisher erschienen:
Rechne mit Deinem Mieter ab – Betriebskosten, die zweite Miete,
Das Geheimnis der feuchten Wand – Mietminderung,
Mehr Moneten mit Mieterhöhung,
Vermögenssicherung und Vermögensaufbau mit Immobilien – Kauf ein Haus und mach mehr daraus,
Immobilienbewertung – Was sind Hütte und Scholle wert?

Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
http://www.trepnau.net
info@trepnau.net

Der Autor Thomas Trepnau bietet individuell zugeschnittene Firmentrainings sowie Grundlagenseminare bei Veranstaltern wie den Industrie- und Handelskammern und der Deutschen Immobilien – Akademie für Vermieter, Hausverwalter, Eigentümer, Makler, Immobilienfinanzierer und andere Immobilienunternehmen an. Außerdem erscheinen im Verlag des Unternehmens regelmäßig Fachbücher zu den Seminarthemen. Durch die Kombination von Büchern, Trainings, Schulungen und Seminaren bietet Thomas Trepnau seinen Kunden optimale Lösungen zu günstigen Preisen und garantiert so gleichzeitig hohe Qualität in Hinsicht auf Aktualität und praktischer Anwendbarkeit. Die Schulungen und Workshops werden europaweit durchgeführt.

Thomas Trepnau
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
info@trepnau.net
0157 72085852
http://www.trepnau.net

Immobilien Bauen Garten

Grundsätzlich sind die Betriebskosten Sache des Vermieters

Der Mieter hat Zahlungen für Betriebskosten nur zu leisten, wenn das im Mietvertrag schriftlich vereinbart ist.
Grundsätzlich sind die Betriebskosten Sache des Vermieters
Vermieter-Ratgeber von Thomas Trepnau

In der Betriebskostenverordnung sind sämtliche auf den Mieter von Wohnraum umlagefähigen Betriebskosten, häufig auch Nebenkosten genannt, angeführt.

Grundsätzlich sind die Betriebskosten Sache des Vermieters. Der Eigentümer hat diese Lasten zu tragen.

Aber! In unserem Bürgerlichen Gesetzbuch im § 556 steht: „Die Vertragsparteien können vereinbaren, dass der Mieter die Betriebskosten trägt…Die Vertragsparteien
können vorbehaltlich anderweitiger Vorschriften vereinbaren, dass Betriebskosten als Pauschale oder als Vorauszahlung
ausgewiesen werden…“
Na also, denkt sich jeder Vermieter, ist doch wunderbar, und
reibt sich zufrieden die Hände.
Das kann er gerne machen. Nur in den Schoß legen darf er die Hände jetzt noch nicht. Jetzt geht es erst los.

Der Mieter hat Zahlungen für Betriebskosten also nur zu leisten, wenn das im Mietvertrag schriftlich vereinbart ist.
Sind Betriebskosten nicht schriftlich vereinbart, muss der Mieter sie nicht bezahlen.

Vermieter sollten niemals nur einen mündlichen Mietvertrag abschließen. Man darf das zwar, wenn es kein länger laufender befristeter Mietvertrag sein soll. Einen Gefallen tut sich der Vermieter damit nicht.
Wenn es nur einen mündlichen Mietvertrag gibt, dann gilt der oben zitierte Gesetzestext.
Nur die Heizkosten können sich Vermieter dann vom Mieter extra bezahlen lassen.
Die müssen nämlich laut Heizkostenverordnung verbrauchsabhängig erfasst und verrechnet werden.

Noch einmal zur Klarstellung:
Der Mieter braucht Betriebskosten nur dann bezahlen, wenn das im Mietvertrag ausdrücklich schriftlich vereinbart ist.
Da eine solche Vereinbarung von der gesetz-lichen Regelung abweicht ist sie eng und streng auszulegen.

Vermieter schreiben am besten alle Kostenarten, die entsprechend der Betriebskostenverordnung umlagefähig sind, in den Mietvertrag rein.

Diese sind:

– die laufenden öffentlichen Lasten des Grundstücks
– die Kosten der Wasserversorgung
– die Kosten der Entwässerung
– die Kosten des Betriebs des Personen- oder Lastenaufzugs
– die Kosten der Straßenreinigung und Müllbeseitigung
– die Kosten der Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung
– die Kosten der Gartenpflege
– die Kosten der Beleuchtung
– die Kosten der Schornsteinreinigung
– die Kosten der Sach- und Haftpflichtversicherung
– die Kosten für den Hauswart
– die Kosten des Betriebs der Gemeinschaftsantennanlage
– die Kosten des Betriebs der Einrichtungen für Wäschepflege
– Sonstige Betriebskosten

Viele weitere wichtige Hinweise und Tipps zur Nebenkostenabrechnung gibt der Fachbuchautor und Vermieter-Ratgeber Thomas Trepnau in seinem Buch „Rechne mit Deinem Mieter ab – Betriebskosten, die zweite Miete“.
Außerdem von Thomas Trepnau in der Reihe seiner Vermieter-Ratgeber erschienen:
„Das Geheimnis der feuchten Wand, Mietminderung“ ,
„Mehr Moneten mit Mieterhöhung“,
„vermögenssicherung und Vermögensaufbau mit Immobilien“ und
„wertermittlung von Häüusern und Grundstücken“
Erhältlich im Buchhandel, bei allen bekannten Online-Buchhändlern und auf der Homepage des Autors.

V.i.S.d.P. und Ihr Ansprechpartner:
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
E-Mail: info@trepnau.net
http://www.trepnau.net

Der Autor Thomas Trepnau bietet individuell zugeschnittene Firmentrainings sowie Grundlagenseminare bei Veranstaltern wie den Industrie- und Handelskammern und der Deutschen Immobilien – Akademie für Vermieter, Hausverwalter, Eigentümer, Makler, Immobilienfinanzierer und andere Immobilienunternehmen an. Außerdem erscheinen im Verlag des Unternehmens regelmäßig Fachbücher zu den Seminarthemen. Durch die Kombination von Büchern, Trainings, Schulungen und Seminaren bietet Thomas Trepnau seinen Kunden optimale Lösungen zu günstigen Preisen und garantiert so gleichzeitig hohe Qualität in Hinsicht auf Aktualität und praktischer Anwendbarkeit. Die Schulungen und Workshops werden europaweit durchgeführt.

Thomas Trepnau
Thomas Trepnau
Postfach 101028
93010 Regensburg
info@trepnau.net
0157 72085852
http://www.trepnau.net