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Bildung Karriere Schulungen

Vom Oberton bis zur Dreistimmigkeit

Chorleiter-Jahrestagung im Chorverband Rheinland-Pfalz, am 26. Januar im Weiterbildungszentrum (WBZ) Ingelheim.

Vom Oberton bis zur Dreistimmigkeit

Der „Chorlibri“ das Signet des Chorverbandes Rheinland-Pfalz

Chorleiter-Jahrestagung im Chorverband Rheinland-Pfalz, am 26. Januar im Weiterbildungszentrum (WBZ) Ingelheim. Anmeldungen für ambitionierte Sängerinnen und Sänger sowie – selbstredend – Chorleiterinnen und Chorleiter, sind noch bis zum 15.1. möglich.

Es ist der jährliche landesweite „Branchentreff“ von Chorleitern und ambitionierten Chorsängern im Chorverband Rheinland-Pfalz und aus den angrenzenden Regionen: die Chorleiter-Jahrestagung, die der Chorverband gemeinsam mit dem Fachverband der Chorleiter (FDC) initiiert, wird diesem Jahr, am 26.1., im Weiterbildungszentrum in Ingelheim am Rhein durchgeführt.
Auch heuer stehen wieder spannende Seminarthemen, unter Leitung hochkarätiger Dozenten, auf dem Programm: Das Warm up – Thema Stimmbildung, begleitet von Claudia Heuel vom Opernchor Frankfurt. Dreistimmigkeit im Chor, unter Anleitung von Michael Reif, Mitglied im Musikrat des Chorverbandes und als weiteres, sehr spannendes Thema Obertonsingen. Der Dozent Wolfgang Saus aus Dinkelsbühl besitzt mittlerweile mehr als 30 Jahre Erfahrung im Obertonsingen. Das Abschlusskonzert wird gestaltet vom hervorragenden Männerchor Germania Freiendiez, unter der Leitung von Jürgen Faßbender.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20,00 Euro für den ganzen Tag, inkl. Mittagessen und Getränke. Diese günstige Tagesgebühr ist subventioniert durch den Chorverband Rheinland-Pfalz.
Die Anmeldung ist noch bis zum 15.1. auf dieser Seite möglich: https://tinyurl.com/anmeldung-chorleitertag
Bei Klick auf „Chorleiterjahrestagung 2019“ öffnet sich der Tagesablauf mit dem unten stehenden Button Anmeldung.

Dieter Meyer
Referent für Öffentlichkietsarbeit und Medien im Chorverband Rheinland-Pfalz
Bendorfer Str. 72-74
56566 Neuwied-Engers
Tel. +492631 8312696
E-Mail dieter.meyer@cv-rlp.de

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon mehr als 36.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz.
Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
– das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
– des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
– das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
– das Anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
– das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
– die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
– Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
– Umfassende Unterstützung bei der Medien-Produktion wie CD oder Video sowie bei Promotion und Vertrieb als Teil der Öffentlichkeitsarbeit.
– das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.
Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff.
Der Chorverband Rheinland-PFalz feiert zur Jahreswende 2018/2019 sein 70-järiges Jubiläum und Begeht diese Jubiläum mit einem großen Landes-Chorfest, am 31. August in Mainz.

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon mehr als 36.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz.
Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
– das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
– des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
– das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
– das Anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
– das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
– die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
– Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
– Umfassende Unterstützung bei der Medien-Produktion wie CD oder Video sowie bei Promotion und Vertrieb als Teil der Öffentlichkeitsarbeit.
– das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.
Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff.
Der Chorverband Rheinland-PFalz feiert zur Jahreswende 2018/2019 sein 70-järiges Jubiläum und Begeht diese Jubiläum mit einem großen Landes-Chorfest, am 31. August in Mainz.

Kontakt
Chorverband Rheinland-Pfalz
Dieter Meyer
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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Teamentwicklung – Wunderwaffe für den Turnaround

So wird 2019 der erhoffte Erfolg

Teamentwicklung - Wunderwaffe für den Turnaround

Team fokussieren und durchstarten

Fast jedes Unternehmen stellt jetzt, zu Beginn des neuen Jahres, alle Hebel auf Erfolg. Die Umsatzzahlen des Vorjahres sollen übertroffen und die Kosten maßgeblich gesenkt werden. Die Innovationen des Jahres 2019 sollen einen Durchbruch bringen. Und ab sofort werden endlich die Probleme der letzten Jahre angegangen und gelöst. So stellt es sich zumindest der Geschäftsführer vor. Aber das alles ist nur möglich, wenn das Team, das das alles umsetzen soll, in Topform ist.

Nur allzu oft erwartet das Management hier mehr, als Team aktuell zu leisten im Stande ist. Denn das Team performt seit längerem unter den Erwartungen. Es gibt Streitereien, Anfeindungen, schlechten Umgangston, schlechtes Klima. Auch spürt man wenig Loyalität zu Firma, zum Team, kein Engagement oder sogar Dienst nach Vorschrift. Wenig Kooperationsbereitschaft, wenig Hilfsbereitschaft, keine Zusammenarbeit, ineffiziente Kommunikation. Die Liste der Probleme ist lang. Wenn das nicht wäre, könnte man mit der Firma so schön durchstarten. Kann sich das allein durch den Jahreswechsel plötzlich ändern?

Allein durch den Jahreswechsel wahrscheinlich nicht. Aber jeder Jahresanfang ist die ideale Gelegenheit für einen Neustart. Das Jahr könnte ja mit einer Teamentwicklung losgehen, die die Teamprobleme an der Wurzel angeht.

Viele kluge Unternehmen nutzen den Beginn des Jahres, die Aufbruchstimmung, nachdem alle aus den Weihnachtsferien wieder da sind, für einen Blitzstart mit dem gesamten Team. Sie veranstalten regelmäßig im Januar oder Anfang Februar mit dem ganzen Team eine Klausurtagung. In ein bis drei Tagen fokussiert das gesamte sich neu, schafft ein gemeinsames Verständnis über die diesjährigen Ziele und die zu erwartenden Herausforderungen. Zurückgezogen vom hektischen Alltag kann sich das Team auch einmal gründlich mit sich selbst beschäftigen. Teamprobleme ansprechen und Lösungen diskutieren.

Bei erfolgreichen Unternehmen gehört die Klausurtagung, der Startworkshop zu den festen Team-Gewohnheiten, die den Unterschied machen. Damit die Erfolgs-Rakete auch zündet, muss so ein Workshop aber gut geplant sein. Er braucht ein positives Klima zu Anfang, eine kreative Vorgehensweise im Arbeitsteil, eine aufrichtige Gesprächsatmosphäre wenn es um die Teamprobleme geht, ein optimistisches Anpacken und echte Commitments am Ende. Dazu gehört ein neutraler Moderator, der in der Lage ist, Stimmungen im Team einzuschätzen, die Diskussion konstruktiv zu Ergebnissen zu lenken und die Fähigkeit angreifende Beiträge diplomatisch zu übersetzen.

Manchmal sind Teams diese Arbeitsweise nicht gewohnt, oder aufgrund vorhandener Teamschwierigkeiten gar nicht in Lage dazu. Dann ist der Jahresanfang genau der Richtige Zeitpunkt um auf den Reset-Knopf zu drücken. Eine Teamentwicklungsmaßnahme, kann ein schwieriges Team von Grund auf verändern. Oft fehlt es den schwierigen Teams nur an den richtigen Gewohnheiten und Methoden: die Mitarbeiter müssen vielleicht in einer Teamentwicklung nur lernen, wie man sich auf ein gemeinsames Ziel einigt, wann und in welchem Rahmen man kritische Themen anspricht, wie man lösungsorientiert diskutiert, wie man als Team täglich dazu lernt. Ein guter Teamcoach schafft auch Gelegenheiten, den Teamgeist wachsen zu lassen. Vielleicht bringen auch die gerade so modernen agilen Arbeitsmethoden, das Team in ein frisches, motivierendes Fahrwasser? Anfang 2019 ist genau der richtige Zeitpunkt, mit besserem Teamwork anzufangen.

Peter Rach Team & Kommunikation ist Experte für Teamentwicklung, Moderation von Tagungen, Teamcoaching und Kommunikationstrainings. Die Klienten sind aus der Industrie, Beratung, Dienstleistung aber auch im öffentlichen Dienst. Viele Teamentwicklungsmaßnahmen können mit staatlicher Förderung durchgeführt werden.

Kontakt
Peter Rach Team und Kommunikation
Peter Rach
Heimbach 11a
63776 Mömbris
00
pr@peter-rach-coaching.de
http://www.rach-team-kommunikation.de

Wissenschaft Technik Umwelt

Nachhaltigkeit braucht Vorbilder

Zum 25. Mal: B.A.U.M.-Umweltpreis für Engagierte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Medien

„B.A.U.M. ist ein Netzwerk nachhaltig wirtschaftender Unternehmen, will aber auch in die Gesellschaft hinein wirken. Aus diesem Grund werden mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis Unternehmensvertreter, aber auch Medienschaffende und Wissenschaftler geehrt, die sich um Umweltschutz und Nachhaltigkeit verdient gemacht haben“, so der B.A.U.M.-Vorsitzende Prof. Dr. Maximilian Gege, der auch den Vorsitz der Jury innehat.
Der B.A.U.M.-Umweltpreis 2018 geht in den Kategorien „Großunternehmen“ und „KMU“ an diese Preisträgerinnen und Preisträger:
Kategorie „Großunternehmen“
-Dr. Frank Appel, Deutsche Post DHL Group
-Bettina Würth, Adolf Wurth GmbH & Co. KG
Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen“
-Florian Hammerstein und Hans Hermann Münchmeyer, Original Food GmbH
-Jörg Hoffmann, Wilkhahn – Wilkening + Hahne GmbH + Co. KG
-Christine Miedl, Sparda-Bank München eG
Bei den Unternehmen stehen vor allem Klima- und Ressourcenschutz im Mittelpunkt des Engagements. So macht sich Deutsche Post DHL für eine emissionsarme Logistik stark. Die Wurth Gruppe treibt in der Baubranche Kreislaufwirtschaft nach dem Cradle to Cradle®-Prinzip voran. Und Wilkhahn setzt auf hohe Recyclingfähigkeit bei hochwertigen Büromöbeln.
Doch zur Nachhaltigkeit gehören Umwelt-, Wirtschafts- und soziale Aspekte gleichermaßen. Das berücksichtigt besonders Original Food und verbindet in seinem Kaffeeprojekt in Äthiopien den Schutz des Regenwalds mit fairen Wirtschaftsstrukturen und guten Lebensbedingungen für einheimische Kleinbauern. Die Sparda-Bank München, Deutschlands einzige Bank mit Gemeinwohl-Bilanz, misst ihren unternehmerischen Erfolg konsequent an ihrem Beitrag zum Wohl der Gesellschaft.
In der Kategorie „Medien“ wird die ARD-Telenovela „Rote Rosen“ ausgezeichnet, die zeigt, dass auch ein Unterhaltungsformat einen Beitrag zur Umweltbildung leisten kann. Hauptdarsteller Gerry Hungbauer und Redakteurin Meibrit Ahrens nehmen den Preis entgegen.
Ein langjähriger Mahner für mehr Klimaschutz und bekannter Autor zahlreicher Bücher über Ozeane und Klimawandel ist Prof. Dr. Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel, der den Preis in der Kategorie „Wissenschaft“ erhält.
Dr. Lutz Fähser und Knut Sturm, Preisträger in der Kategorie „Institutionen“, haben gemeinsam den Stadtwald Lübeck zu einem international anerkannten Vorbild für naturnahe Waldnutzung und nachhaltiges Waldmanagement gemacht.
Der B.A.U.M.-Sonderpreis geht in diesem Jahr an Marie Nasemann, Schauspielerin und Model, die auf „fairknallt“ für mehr Nachhaltigkeit in der Mode und einen bewussten Konsum bloggt und zugleich zeigt, dass die Arbeit mit nachhaltigen Marken für Influencer ein Business Case sein kann.
Seit 1993 zeichnet B.A.U.M. mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis ganz bewusst engagierte Einzelpersonen und nicht Organisationen aus. 2017 ergab eine Studie der Universität Hohenheim, dass der B.A.U.M.-Umweltpreis nach dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem Deutschen Umweltpreis bei deutschen Unternehmen zu den bekanntesten und begehrtesten Nachhaltigkeitspreisen gehört.
Die Preise werden am 26. September im Rahmen der B.A.U.M.-Jahrestagung im darmstadtium verliehen. Das Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadt ist ein Vorzeigeobjekt für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und intelligente Energienutzung.

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e. V. wurde 1984 als erste überparteiliche Umweltinitiative der Wirtschaft gegründet und ist heute mit über 500 Mitgliedern europaweit das größte Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften. B.A.U.M. unterstützt seine Mitglieder in Fragen des unternehmerischen Umweltschutzes und nachhaltigen Wirtschaftens. Der Schwerpunkt liegt auf praxisorientiertem Erfahrungsaustausch und Service. www.baumev.de

Kontakt
B.A.U.M.e.V.
Kristina Kara
Osterstraße 58
20259 Hamburg
040 – 49071100
presse@baumev.de
http://www.baumev.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Trotz heimischer Ernteausfälle: Deutsche Fruchtsaft-Industrie weiterhin auf Erfolgskurs

Jahrestagung der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Köln

Trotz heimischer Ernteausfälle: Deutsche Fruchtsaft-Industrie weiterhin auf Erfolgskurs

Köln, 6. Juni 2018 – Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e.V. (VdF) zieht auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung in Köln insgesamt eine positive Bilanz für das vergangene Fruchtsaft-Jahr 2017: „Trotz einer witterungsbedingten, leicht rückläufigen Produktionsmenge von 3,98 Mrd. Litern konnte die deutsche Fruchtsaft-Industrie den Branchenumsatz mit 3,54 Mrd. Euro in etwa halten“, so Klaus-Jürgen Philipp, Präsident des VdF. Der deutsche Pro-Kopf-Konsum von Fruchtsaft und -nektar ist mit 32 Litern weltweit Spitze, wenn dieser auch leicht hinter den beiden Vorjahren (2016 und 2015: 33 Liter) zurückliegt. Dem seit Jahren unangefochtenen Fruchtsaft-Welt- und Europameister folgen Norwegen (24,8 Liter) sowie die Niederlande (22,9 Liter), Österreich und die USA (mit jeweils 22,6 Litern).

Während die Nachfrage nach klassischen Fruchtsäften und -nektaren aufgrund der steigenden Preise leicht rückläufig ist, bauen Smoothies und hochwertige Direktsäfte ihre Marktanteile kontinuierlich aus. Der beliebteste Fruchtsaft der Deutschen ist der Apfelsaft mit einem Pro-Kopf-Konsum von 7,6 Litern. Es folgen auf den weiteren Plätzen Orangensaft mit 7,4 Litern, mit deutlichem Abstand Multivitaminfruchtsaft (4,1 Liter) sowie Traubensaft (1,2 Liter) und Ananassaft (0,4 Liter). Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich seit einigen Jahren auch Gemüsesäfte und -nektare, die derzeit mit einem Pro-Kopf-Konsum von 1,8 Litern in der Rangliste stehen.

Nicht einfach machte es der Apfel den Mitgliedern des Verbandes im Verlauf des Fruchtsaft-Jahres 2017: „Das Naturprodukt Saft ist seit jeher von der Witterung abhängig, so minderten starke Nachtfröste im April 2017 die heimische Apfelernte und damit den Kelterertrag um bis zu 65 Prozent“, bilanziert Philipp. Durch den Kälteeinbruch nahmen vor allem in den traditionellen Streuobstgebieten Baden-Württembergs die Apfelblüten großen Schaden und sorgten für die niedrigste Apfelernte seit 1991. Insgesamt konnten nur 310.000 Tonnen Äpfel zu 243 Millionen Litern Apfelsaft gekeltert werden. Neben der Witterung beeinflusste auch die Alternanz, die sich abwechselnden guten und schwachen Erntejahre, die Erntemenge zusätzlich.

Glas-Mehrwegsystem baut Marktanteil aus
Positiv ist die Entwicklung des brancheneigenen Glas-Mehrwegsystems zu sehen. Zum zweiten Mal in Folge weist das System Wachstumsraten auf und liegt nun bei einem Marktanteil von 10 Prozent. Mit der Verpackung „Glas“ können die Fruchtsaft-Hersteller den speziellen Verbraucherwünschen in Richtung Natürlichkeit und Nachhaltigkeit nachkommen. Das verbandeigene System gibt es seit 45 Jahren und wird in Deutschland derzeit von rund 300 kleinen und mittelständischen Fruchtsaftunternehmen genutzt.

Der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. in Bonn wurde 1951 gegründet. Rund 345 Fruchtsaft-, Fruchtnektar-, Gemüsesaft- und Gemüsenektarhersteller Deutschlands sind Mitglied. Der Verband vertritt die gemeinsamen Interessen der Branche im In- und Ausland.

Firmenkontakt
Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF)
Dipl.-Ing. agr. Klaus Heitlinger
Mainzer Str. 253
53179 Bonn
02 28 / 95 46 00
info@fruchtsaft.de
http://www.fruchtsaft.de

Pressekontakt
WPR COMMUNICATION GmbH & Co. KG
Nicole Ickstadt
Schulstraße 25
53757 Sankt Augustin
022 41 / 23 40 7 0
info@fruchtsaft.de
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Tourismus Reisen

Mit neuen Zielen in das Jahr 2018!

Auf der Jahrestagung der VCH-Hotelkooperation wurden Konzepte und Strategien präsentiert

Mit neuen Zielen in das Jahr 2018!

Erfolgreiche Jahrestagung der VCH-Hotelkooperation (Bildquelle: VCH Hotelkooperation)

Düsseldorf, Januar 2018 – Mitte November fand im Kolping Hotel & Resort Parkhotel Fulda die jährliche Tagung der VCH-Hotelkooperation statt. VCH-Kooperationsgeschäftsführer Axel Möller präsentierte den anwesenden Mitgliedern einen Rückblick auf die Aktionen in 2017 und einen detaillierten Ausblick auf das kommende Jahr, in dem zahlreiche Aktivitäten in unterschiedlichen Bereichen geplant sind.
Der Marketing- und Vertriebsplan enthält neben Neuerungen im Intranet und einen Newsletter für Gäste und Firmen auch Neues im Bereich MICE und PR. Für den Bereich PR und Social Media wurde die Agentur PR Office engagiert, um zukünftig noch stärker in den Medien und in der Öffentlichkeit präsent zu sein und die Marke bekannter zu machen.
In 2018 wird bei VCH im Onlinebereich verstärkt mit einer Bestpreisgarantie geworben, um mehr Direktbuchungen zu erzielen. Neu ist auch, dass der online buchende Gast die Möglichkeit haben wird, die CO2-Emission, die durch eine Übernachtung entsteht, direkt über die Unterstützung eines Klimaprojektes zu kompensieren.

Neue Mitglieder
Axel Möller konnte auf der Tagung auch sechs neue VCH-Mitglieder vorstellen. Ein Neumitglied kommt aus Bethlehem in Palästina; das Gästehaus Talitha Kumi, vier aus Deutschland und eines aus der Schweiz.

Gastredner
Auf dem zweitägigen Meeting begrüßte VCH-Geschäftsführer Axel Möller drei Gastredner, die die Mitglieder mit ihren Fachvorträgen begeistert haben.
Gabriele Schulze, ehemalige Geschäftsführerin bei Best Western und heute erfolgreich selbstständig mit der Firma Marketing4results, referierte über Vertriebsstrategien und Kooperationen.
Der Fokus von Referent Christian Seifert von HotelNetSolutions lag auf dem Bereich Onlinebuchungen, die unabdingbar vollautomatisiert in jedem Haus ablaufen müssen. Voraussetzung ist die Optimierung der Web- und der Buchungsseite. Ob Arrangements, Bilder, Texte oder Preise, alles muss auf dem neuesten Stand und attraktiv für potentielle Gäste sein. Mit Google AdWords sollen neue Websitebesucher gewonnen, Onlineverkäufe und das Kundeninteresse gesteigert werden. Mit Google analytics wird anschließend die Herkunft der Homepage-Besucher, ihre Verweildauer auf den VCH-Seiten sowie die Nutzung von Suchmaschinen bewertet und erlaubt damit eine bessere Erfolgskontrolle der verschiedenen Aktionen im Netz. Außerdem verhindert ständiges Mousetracking zu schnelles Abbrechen durch den Seitenbesucher und steigert die Conversion-Rate.
Um sich auf intensiv auf die Nutzung dieser Dienste vorzubereiten, bietet VCH seinen Mitgliedern hier professionelle Unterstützung aus der eigenen Zentrale sowie hochwertige Videoschulungen an.
Als Referent konnte auch Peter Ortner von Top International gewonnen werden, der in seinem Vortrag über GDS-Buchbarkeit berichtet hat.

Markenmodell
Ab 2018 startet der VCH auch mit seinem in den vergangenen 2 Jahren gemeinsam erarbeiteten Markenmodell. Die VCH-Hotels wollen noch mehr für Werteorientierung, Geborgenheit und Vielfalt stehen. Das Modell – bestehend aus Kern- und Individualkriterien wird ab dem 1. Quartal in die Häuser integriert.

Mystery Check
Die Anzahl der Checks in den VCH-Hotels hat in 2017 zugenommen, soll aber 2018 weiter gesteigert werden. Insgesamt 30 Mystery Checks sind in der nächsten Zeit pro Jahr geplant. Die Gesamtergebnisse der durchgeführten Checks werden im Intranet präsentiert.

Auch in 2018 steht wieder die Beteiligung an verschiedenen Fachmessen auf der Agenda. Außerdem sind auch wieder drei Regional-Meetings geplant in 2018. Die Meetings werden von den VCH-Mitgliedern sehr gern aufgrund der Informationen, aber vor allem zum Erfahrungsaustausch untereinander genutzt.
Axel Möller: „Ich wünsche mir generell noch mehr Austausch untereinander, mehr Beteiligung der Mitgliedsbetriebe an wichtigen Themen, an Entscheidungen, an Aktivitäten. Dazu erhoffe ich mir im neuen Jahr mehr Interaktion im Intranet. Für die Zukunft ist mir auch wichtig, dass wir in der Öffentlichkeit als moderne und werteorientierte Kooperation wahrgenommen werden. Wir haben uns auf unsere „VCH-Fahne“ die Themen Nachhaltigkeit, Christlicher Glaube, Kulturgut und Fairness geschrieben – und wir leben das auch in der Realität. Unsere Mitglieder leben das Leitmotiv der Gründerväter „Herberget gern“ und sind Gastgeber aus Leidenschaft mit der Verantwortung für die Umwelt und die Schöpfung. Wir wollen Menschen unterwegs ein Zuhause bieten, das sehen wir als unsere Aufgabe.“

VCH-Hotelkooperation
Seit 113 Jahren stehen die VCH-HOTELS in Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern für Gastlichkeit, Freundlichkeit, guten Service und Behaglichkeit. Die traditionsreiche Hotelkooperation ist die Nachfolgerin des „Verbandes Christlicher Hospize (bzw. Hotels).
Die ca. 60 Häuser der Kooperation in Deutschland, einem Zusammenschluss von in ihrer Art unterschiedlichsten, traditionell-historischen wie auch modernen Beherbergungsbetrieben sind als Stadt-, Ferien-, Kur- und Tagungshotels an vielen interessanten Standorten in Deutschland und im benachbarten Ausland zu finden. Eine Reihe von ihnen befindet sich nach wie vor in kirchlicher oder karitativer Trägerschaft. Ob direkt in der Stadt oder auf dem Land gelegen, ob im Urlaub oder auf Geschäftsreisen: Bei der VCH-Hotelkooperation findet man eine große Auswahl an individuellen Häusern. Sie werden von Menschen geführt, die sich zum christlichen Glauben bekennen und dies für ihre Gäste erlebbar machen. Das VCH-Motto „Unterwegs und doch zu Hause“ verdeutlicht, wie wichtig es den Gastgebern ist, ihren Gästen eine behagliche und gemütliche Atmosphäre während der Zeit des Aufenthaltes zu ermöglichen.
VCH-HOTELS arbeiten verantwortungsvoll und umweltbewusst. Durch einen pfleglichen Umgang mit den Ressourcen der Natur und den Einsatz regionaler Produkte in Küche und Reinigung leisten sie einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung. Die seit 2007 bestehende Zusammenarbeit von VCH-Hotels und TOP International Hotels & Corporate Partners zum Ausbau der nationalen und internationalen Vermarktung erschließt beiden Kooperationen wichtige Synergien. Über 300 Partnerhotels im Deutschen Markt bilden das gemeinsame Portfolio.

VCH-Hotelkooperation
Seit 113 Jahren stehen die VCH-HOTELS in Deutschland und den angrenzenden europäischen Nachbarländern für Gastlichkeit, Freundlichkeit, guten Service und Behaglichkeit. Die traditionsreiche Hotelkooperation ist die Nachfolgerin des „Verbandes Christlicher Hospize (bzw. Hotels).
Die ca. 60 Häuser der Kooperation in Deutschland, einem Zusammenschluss von in ihrer Art unterschiedlichsten, traditionell-historischen wie auch modernen Beherbergungsbetrieben sind als Stadt-, Ferien-, Kur- und Tagungshotels an vielen interessanten Standorten in Deutschland und im benachbarten Ausland zu finden. Eine Reihe von ihnen befindet sich nach wie vor in kirchlicher oder karitativer Trägerschaft. Ob direkt in der Stadt oder auf dem Land gelegen, ob im Urlaub oder auf Geschäftsreisen: Bei der VCH-Hotelkooperation findet man eine große Auswahl an individuellen Häusern. Sie werden von Menschen geführt, die sich zum christlichen Glauben bekennen und dies für ihre Gäste erlebbar machen. Das VCH-Motto „Unterwegs und doch zu Hause“ verdeutlicht, wie wichtig es den Gastgebern ist, ihren Gästen eine behagliche und gemütliche Atmosphäre während der Zeit des Aufenthaltes zu ermöglichen.
VCH-HOTELS arbeiten verantwortungsvoll und umweltbewusst. Durch einen pfleglichen Umgang mit den Ressourcen der Natur und den Einsatz regionaler Produkte in Küche und Reinigung leisten sie einen Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung. Die seit 2007 bestehende Zusammenarbeit von VCH-Hotels und TOP International Hotels & Corporate Partners zum Ausbau der nationalen und internationalen Vermarktung erschließt beiden Kooperationen wichtige Synergien. Über 300 Partnerhotels im Deutschen Markt bilden das gemeinsame Portfolio.

Firmenkontakt
VCH-Hotelkooperation
Axel Möller
Speditionstraße 15
40221 Düsseldorf
+49 (0) 211 55 98 55 18
hotelinfo@vch.de
http://www.vch.de

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PR Office
Bettina Häger-Teichmann
Strangweg 40
32805 Horn-Bad Meinberg
05234 / 2990
bettina.teichmann@pr-office.info
http://www.pr-office.info

Elektronik Medien Kommunikation

MSC Jahrestagung für Produktmanager am 15. und 16. Mai 2018 in Heidelberg

Auf der Jahrestagung 2018 berichten Produktmanager für Produktmanager

MSC Jahrestagung für Produktmanager am 15. und 16. Mai 2018 in Heidelberg

Tagungsimpressionen

Wer auf dem Markt überleben will, braucht innovative und vor allem erfolgreiche Produkte. Diese Tagung bietet Erfahrungsberichte über Best Practice im Produktmanagement speziell für technische Produkte, Software und Dienstleistungen.

Unternehmen mit einem professionellen Produktmanagement wachsen schneller und erwirtschaften höhere Erträge als ihre Wettbewerber. Sie sind in ihrer Produktentwicklung markt- und kundenorientierter, setzen sich intensiver mit Kundenproblemen auseinander und kennen die Bedürfnisse und Prozesse ihrer Kunden besser als andere Anbieter.

Auf der Jahrestagung 2018 berichten Produktmanager für Produktmanager. Sie gewinnen einen Einblick in die Erfolgsfaktoren und erhalten topaktuelle Tipps und Beispiele, „Wie machen es andere“. Erfahrungsaustausch und Tools geben Impulse für eine nachhaltige Umsetzung in Ihre Praxis. Lassen Sie sich von Referenten aus folgenden Unternehmen inspirieren: ABB, Basler, Bizerba, Bosch, Boschrexroth, Festo, GEA, Giesecke+Devrient, Kardex, Kieback & Peter, LAP Laser, Lenze, Thomas Magnete und Wacker Neuson..

Die Jahrestagung bietet eine ideale Plattform für den Erfahrungsaustausch unter Kollegen. Informationen bei MSC Management Seminar Center GmbH, D-74889 Sinsheim, Tel.: 07261-4727 oder
https://peterkairies.de/tagungen/msc-jahrestagung-fuer-produktmanager/produktmanager-2018/

MSC Management Seminar Center hat sich auf Seminare, Trainings, Tagungen und Tools für Produktmanagement, Produktmarketing, Konkurrenzanalyse und Projektmanagement spezialisiert. Unser Ziel ist es, mit modernstem Know-how und Tools Ihren Erfolg zu steigern.

Kontakt
MSC Management Seminar Center GmbH
Cornelia Saam
Kurpfalzstr. 114
74889 Sinsheim
07261-4727
kairies-beratung@t-online.de
https://www.peterkairies.de

Medizin Gesundheit Wellness

Ausgezeichnete Parodontologie in Dresden

DG PARO Jahrestagung 2017

Ausgezeichnete Parodontologie in Dresden

Preisträger des meridol®-Preises (Bildquelle: CP GABA)

Wissenschaftliches Symposium, Auszeichnungen für hervorragende Forschung und das neue Meet-a-Mentor-Programm zur Förderung junger Wissenschaftler – bei der DG PARO Jahrestagung vom 21. bis 23. September in Dresden präsentierte sich CP GABA einmal mehr als innovativer Partner der Profession. Die Kooperation zwischen der Fachgesellschaft der Parodontologen und dem führenden Unternehmen für Mund- und Zahnpflege besteht inzwischen seit über einem Jahrzehnt.

Das diesjährige CP GABA-Symposium im Rahmen der DG PARO-Jahrestagung stand unter dem Motto „Die gingivale/parodontale Geweberezession – eine Hürde für meine Praxis?“ Unter dem Vorsitz von Prof. Holger Jentsch (Leipzig) widmeten sich die hochkarätigen Referenten den Themen Pro und Contra von Diagnostik und Therapie (Prof. Thomas Hoffmann, Dresden), immunologischen Aspekten am Gingivarand (PD Dr. Moritz Kebschull, Bonn), chirurgischen Therapieoptionen bei Rezessionen (Dr. Yvonne Jockel-Schneider, Würzburg) sowie dem Aspekt der Adhärenz (früher „Compliance“) in der Langzeitbetreuung parodontal erkrankter Patienten (Dr. Stefanie Kretschmar, Ludwigsburg).

Innovatives Konzept für wissenschaftlichen Nachwuchs

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein zentrales Anliegen in der Zusammenarbeit von DG PARO und CP GABA. Mit dem neuen Konzept „Meet-a-Mentor“ ermöglichen die Kooperationspartner aufstrebenden jungen Wissenschaftlern ein Forum für die intensive Begegnung mit international renommierten Experten. In Dresden fanden so in zwangloser Lunch-Atmosphäre Mentorengespräche mit Prof. Sören Jepsen, Prof. George Hajishengallis aus Philadelphia, Prof. Thomas Kocher und PD Moritz Kebschul zu spezifischen Bereichen der parodontologischen Forschung statt.

Forschungsförderung und meridol®-Preis

Die Forschungsförderung von CP GABA und DG PARO geht dieses Jahr an zwei junge Wissenschaftlerinnen aus Würzburg und Greifswald. Dr. Yvonne Jockel-Schneider untersucht in ihrer Arbeit, inwieweit sich parodontale und vaskuläre Entzündungsprozesse durch Interventionen zur Kontrolle oraler Biofilme modulieren lassen. Dr. Birte Holtfreter widmet sich in ihrer Untersuchung den Auswirkungen der Zahnzwischenraumreinigung auf die Progression der Parodontitis und Zahnverlust. Beide Projekte werden mit jeweils 10.000 EUR gefördert.

Mit dem DG PARO meridol®-Preis werden alljährlich die besten wissenschaftlichen Publikationen auf dem Gebiet der Parodontologie ausgezeichnet. In diesem Jahr wurden insgesamt sechs Publikationen als preiswürdig erachtet. Die Preise werden in den Kategorien Grundlagenforschung, Ätiologie und Pathogenese der Parodontitis sowie Klinische Studien, Diagnose und Therapie von Parodontalerkrankungen vergeben. Die vollständige Übersicht der Gewinner und ihrer Arbeiten finden Sie hier.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

Firmenkontakt
CP GABA GmbH
Dr. Marianne von Schmettow
Beim Strohhause 17
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0611 / 40 80 6-13
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Pressekontakt
Accente BizzComm GmbH
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65195 Wiesbaden
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Immobilien Bauen Garten

Mit Partnerbörse und Hollywood-Flair – Jahrestagung des Bundesverbandes Business Center in Berlin

Mit Partnerbörse und Hollywood-Flair - Jahrestagung des Bundesverbandes Business Center in Berlin

Der Bundesverband Business Center e.V. tagt in diesem Jahr in Berlin und hat ein volles Programm

Hamburg, 30. März 2017 – Die jährliche Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Business Center e.V. findet in diesem Jahr vom 28. bis zum 30. April in Berlin statt. Direkt am Kurfürstendamm treffen sich die Vertreter von Business- und Büroservice Centern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein zur diesjährigen Jahrestagung in Berlin.

Während der Partnerbörse am Freitag können sich verschiedene Partner aus der Büro- und Service-Welt präsentieren und mit den zahlreichen Vertretern in Kontakt kommen. In diesem Jahr will man sich hier um die Themen „Softwarelösungen“ und „Telefonanlagen und Netzwerk“ kümmern. Neben den Firmen GesMIT mbH aus Saarbrücken und Milka Soft aus Rotenburg (Wümme) präsentiert auch die aus Kempen in Nordrhein-Westfalen stammende Firma VANAMELAND Softwarelösungen für die Verwaltung und den Betrieb von Business Centern. Die Firma SaveCall präsentiert Lösungen und Innovationen für Netzwerkadministration und Telefonanlagen, unter anderem wird einer der größten Anbieter virtueller Telefonanalagen nfon ebenfalls vor Ort sein.

„Unsere Mitglieder können sich gesammelt an einem Nachmittag in persönlichen Gesprächen bei verschiedenen Anbietern erkundigen. Das schafft man sonst nur auf großen Messen. Hier gibt es das sozusagen im Rahmenprogramm dazu.“ lobt Vorstandsmitglied Katarina Hofer die Partner-Börse, die in dieser Form zum ersten Mal statt findet.

Die verbandsinternen Themen werden den zweiten Tag der Tagung dominieren. So will der Vorstand ein Konzept „Qualitätssiegel für Businesscenter“ erarbeiten und diskutieren. Das Vertrauen der Kunden kann so durch transparente Maßstäbe eines unabhängigen Bundesverbandes gestärkt werden und jedes Mitglied des Bundesverbandes kann sich so verbandsintern zertifizieren lassen.

Zu einer abschließenden Diskussionsrunde mit Vertretern von Business Center und CoWorking Anbietern lädt der Verband dann am dritten Tag ein. Beim Thema „Vielfältige Bürowelten oder Krieg der Konzepte“ geht es um Verbindendes und Trennendes.

„Ich freue mich, dass Christian Cordes von der German Coworking Federation e.V. zusammen mit seinen Mitstreitern unsere Einladung für eine Kaffee-Diskussions-Runde angenommen hat. Wir werden sicher ein paar spannende Themen besprechen können.“ berichtet der Vorsitzende des Vorstandes Lars Henckel voller Vorfreude.

Moderiert wird die Gesprächsrunde von Björn Budack, der als Berater und Mitglied beider Bundesverbände einen guten Einblick in beide Welten erhält.

„Die Tagung ist mit ihren 3 abwechslungsreichen Tagen ein Mehrwert für jeden Betreiber eines Businesscenters im deutschsprachigen Raum. Wir würden uns freuen neben unseren Mitgliedern auch den ein oder anderen „Neuen“ begrüßen zu dürfen.“ weist Vorstandsmitglied Kornelie Eckhard darauf hin, dass auch Nicht-Mitglieder als Gäste an der Tagung teilnehmen können.

Informationen zur Tagung und Anmeldungen können über die Geschäftsstelle des Bundesverbandes erfolgen. Hierzu weitere Informationen auf www.business-centers.de

Zum Verband

Der Bundesverband Business Center e. V. wurde 1984 gegründet und sieht sich als Interessenvertretung und Kooperationsplattform für die Branche. Das Angebot der Mitgliedsunternehmen richtet sich an internationale Konzerne, Startups und mittelständische Unternehmen. Das Dienstleistungsportfolio umfasst sowohl komplett möblierte und ausgestattete Büros, Konferenzräume, und Virtual Offices, als auch erweiterte Sekretariats-Services.

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HypZert verleiht den Certification & Valuation Award 2016 an Wolfgang Kälberer

(Mynewsdesk) Wolfgang Kälberer, Leiter des Brüsseler Büros des Verbandes Deutscher Pfandbriefbanken e.V., ist im Rahmen der HypZert Jahrestagung 2016 in Bonn mit dem HypZert Certification & Valuation Award 2016 ausgezeichnet worden.

Die seit ihrer Einführung im Jahr 2001 achtmal verliehene Auszeichnung wird an Personen vergeben, die sich herausragend für die Ziele der HypZert GmbH im Bereich der Zertifizierung von Immobiliengutachtern sowie der Immobilienbewertung, und dabei insbesondere der Förderung des Beleihungswertkonzepts, eingesetzt haben.

Wolfgang Kälberer ist seit mehr als 20 Jahren auf nationaler und internationaler Ebene im Auftrag der deutschen Pfandbriefbanken und des Beleihungswertes auf nationalem und internationalem Parkett unterwegs. So war er 1997 Gründungsmitglied der „Ad-hoc Arbeitsgruppe für Bewertungsfragen“ beim Europäischen Hypothekenverband (EHV), in der das Beleihungswertkonzept erstmals auf europäischer Ebene vorgestellt und diskutiert wurde. 1998 feierte der Beleihungswert – maßgeblich dank der Unterstützung von Herrn Kälberer – einen großen Erfolg, indem die Aufnahme in die Solvabilitätsrichtlinie auf der Basis der Leitsätze des EHV erreicht werden konnte; seitdem ist der Beleihungswert Teil des europäischen Bankaufsichtsrechts (CRD I – IV, CRR).

Ebenso können sich seine Verdienste beim europäischen Sachverständigenverband TEGoVA sehen lassen, wie u.a. im Jahr 2000 die Anerkennung des Beleihungswertes als Nicht-Marktwertansatz in den European Valuation Standards (EVS) oder auch die Implementierung der EVS in der Wohnimmobilienkreditrichtlinie als „zuverlässiger Bewertungsstandard“.

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Die HypZert GmbH ist eine Gesellschaft der Spitzenverbände der deutschen Finanzwirtschaft. Seit 1996 zertifizieren wir Immobiliengutachter nach den anspruchsvollen und international anerkannten Kriterien der ISO/IEC 17024. Damit sichert die HypZert GmbH ein Höchstmaß an Vergleich­barkeit und Transparenz auf den Immobilienmärkten.

An die Kaufleute und Techniker, die sich bei HypZert zertifizieren lassen möchten, stellen wir viele Ansprüche. Wir erwarten einen hohen Ausbildungsstand, eine pro­fessionelle Arbeitsweise, langjährige Praxiserfahrung, die konsequente Einhaltung der Berufsgrundsätze sowie finanzwirt­schaftliche Expertise.

Im Gegenzug bieten wir Zertifizierungen auf höchstem Niveau. Die von den Gutachter erbrachten Leistungen prüfen und evaluieren wir regelmäßig. Darüberhinaus bieten wir die Sicherheit, dass die von uns zertifizierten Fachleute bei den Auftrag- und Arbeitgebern der Branche geschätzt sind.

Wir pflegen ein umfangreiches internationales Netzwerk im Bereich Immobilienbewertung. Die HypZert ist Mitglied (Observer) im europäischen Dachverband nationaler Immobilienbewertungsorganisationen TEGoVA. Darüberhinaus besteht ein langjähriger Kooperationsvertrag mit dem US-amerikanischen Appraisal Institute, eine der weltweit führenden Berufsorganisationen im Bereich der Immobilienbewertung. Auch mit The Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) arbeitet die HypZert eng zusammen. Die gegenseitige Anerkennung und die fachliche Zusammenarbeit mit renomierten Berufsverbänden ist eines unserer erklärten Ziele.

Viele Pfandbriefbanken und Kreditinstitute arbeiten vorwiegend mit Gutachtern und Gutachterinnen, die den Titel Immobiliengutachter HypZert tragen. Sie sind durch uns nach ISO/IEC 17024 zertifiziert und haben besondere Kenntnisse in der Beleihungswertermittlung nachgewiesen. Dadurch erfüllen sie die gesetzlichen Anforderungen, die an Gutachter nach §6 der Beleihungswertermittlungsverordnung (BelWertV) gestellt werden.

Auf Grund der hohen Standards und der internationalen Anerkennung gilt die HypZert GmbH als führendes Unternehmen in Deutschland für die Personalzertifizierung nach ISO/IEC 17024 und ist akkredititert bei der zuständigen Akkreditierungsstelle DAkkS (D-ZP-16024-01-01). Unsere Zertifizierungen genießen einen ausgezeichneten Ruf. Derzeit sind rund 1.300 Gutachterinnen und Gutachter durch uns zertifiziert, sie arbeiten nach höchsten professionellen Standards. Damit setzen wir wichtige Impulse für die gesamte Branche.

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Parodontologie im Fokus: DG PARO Jahrestagung 2016

Parodontologie im Fokus: DG PARO Jahrestagung 2016

Prof. Dr. Christof Dörfer, PD Dr. Bettina Dannewitz und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf (Bildquelle: DG PARO)

Die Tagungspräsidenten PD Dr. Bettina Dannewitz und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf luden vom 15. – 17. September 2016 zur Jahrestagung der DG PARO nach Würzburg ein. Unter dem Motto „Parodontologie im Fokus“ folgten mehr als 1.000 Besucher der Einladung, um renommierte Referenten aus dem In- und Ausland zu hören. Neben dem wissenschaftlichen Hauptprogramm gab es bei den Symposien, Kurzvorträgen, der Posterausstellung und dem Teamtag weitere Gelegenheit zum professionellen Austausch.

Epidemiologie: Haben wir die Parodontitis/Periimplantitis im Griff?

Prof. Dr. Thomas Hoffmann (Dresden) und Dr. Jan Derks (Göteborg) eröffneten mit ihrem Thema das Hauptprogramm, moderiert von Prof. Dr. Petra Ratka-Krüger (Freiburg) und Dr. Dennis Schaller (Planegg). Prof. Hoffmann stellte die aktuellen Daten der 5. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) vor und verglich sie mit den Ergebnissen der DMS IV. Unter den Erwachsenen und jüngeren Senioren sind 2014 nur noch halb so viele, die eine schwere Parodontitis haben, aber fast doppelt so viele, die parodontal gesunde Zähne aufweisen. Eine überaus positive Entwicklung. Trotz aller positiver Trends, die die DMS V zeige, merkte Prof. Hoffmann kritisch an, dass bei Querschnittsstudien der direkte Vergleich, hier der DMS V mit der DMS IV, so nicht möglich ist, weil andere Patienten untersucht wurden, die sich von den Patienten in der DMS IV in relevanten Punkten unterschieden. In der DMS V wurde zudem erstmals bei ca. 10 Prozent der untersuchten Probanden eine Vollerhebung der parodontalen Situation vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass diese durch die Untersuchung an Indexzähnen deutlich unterschätzt wird. Korrigiert man die Prävalenzahlen aus der Teilerhebung, sind in Deutschland vermutlich 11,5 Millionen Menschen parodontal schwer erkrankt. Prof. Hoffmann beendete seinen Vortrag daher mit dem Satz „Wir sind noch nicht am Ziel angekommen!“.

Dr. Jan Derks befasste sich in seinem Vortrag mit der Fragestellung „Haben wir die Periimplantitis im Griff?“. Er präsentierte die Ergebnisse seiner Studie mit 596 schwedischen Patienten, davon 427 Patienten und 1.578 Implantate mit sogenannten „Baseline“- Röntgenbildern. Er betonte die Problematik der Vergleichbarkeit vorhandener Periimplantitisprävalenzen aufgrund der zahlreichen Unterschiede in den Falldefinitionen. Ein besonders wichtiger Punkt war hierbei die Unterscheidung von „Knochenniveau“ und „Knochenverlust“ – von letzterem kann nur bei Vorliegen eines Ausgangsröntgenbildes gesprochen werden. Dr. Derks ermittelte in seiner Studie eine Prävalenz für moderate/schwere Periimplantitis von 14,5 Prozent für das Patientenniveau und 8 Prozent für das Implantatniveau, bei einem positiven BoP und einem Knochenverlust von >2mm. Bereits nach drei Jahren seien erste Anzeichen einer Periimplantitis erkennbar, aufgrund der starken Progression rät Dr. Derks zum sofortigen Handeln. Auf die Frage nach der Überlegenheit eines bestimmten Implantatsystems verwies er auf die Notwendigkeit von Interventionsstudien zur vollständigen Klärung dieser Frage.

Ätiologie/Mikrobiologie: Orale Bakterien – Freund oder Feind?

Prof. Dr. Hans-Curt Flemming (Duisburg) und George Hajishengallis D.D.S. Ph.D. (Philadelphia), moderiert von Prof. Dr. Dr. Thomas Beikler (Düsseldorf) und Dr. Margret Bäumer (Köln), behandelten das große Thema der Mikrobiologie. Prof. Flemming brachte die hygienischen und technischen Probleme durch Biofilme in Trinkwassersystemen auf den Punkt und sensibilisierte das Publikum mit eindringlichen Beispielen und Bildern. Im Anschluss entführte George Hajishengallis D.D.S. Ph.D. die Zuhörer in die Welt der mikrobiologischen Gemeinschaft und erklärte die Wichtigkeit von Symbiose und Homöostase für die parodontale Gesundheit. Er zeigte einige interessante Studien von nicht-menschlichen Primaten und ordnete P. gingivalis eher als einen Risikofaktor und nicht als Ursache ein.

Diagnostik – Man kann nur behandeln, was man sieht

In diesem Themenblock zur Diagnostik referierten PD Dr. Bettina Dannewitz (Weilburg), Dr. Norbert Cionca (Genf) und Denis Kinane BDS Ph.D. (Philadelphia). Moderiert wurden die Vorträge durch Prof. Dr. Jörg Meyle (Gießen) und Dr. Christina Tietmann (Aachen). PD Dr. Dannewitz erwähnte zu Beginn ihres Vortrags die heute stark erweiterte parodontale Diagnostik. Sie machte allerdings deutlich, dass klinische Messungen mit ergänzenden Röntgenbildern noch immer die Basis der parodontalen Diagnostik sind. Als nächstes berichtete Dr. Cionca über mikrobiologische Tests und stellte durch interessante Fallpräsentationen abermals den Bezug zur Praxis her. Zur Detektion von A. actinomycetemcomitans. seien die Papierspitzen den Küretten überlegen. Der Referent wies nochmals auf die Komplexität der Entstehung einer Parodontitis hin und unterstrich die Wichtigkeit der Behandlung der Dysbiose und die Wiederherstellung des körpereigenen Gleichgewichts. Den letzten Vortrag dieses Themenblocks hielt Denis Kinane BDS Ph.D., der mit schottischem Witz und Charme das komplexe Thema verständlich näher brachte. Neben der genetischen Diagnostik, wie zum Beispiel für Cathepsin C und LAD relevante SNPs, konzentrierte er sich auf die Epigenetik. Als Beispiel nannte er dafür die TLR-vermittelte Reaktion von Epithelzellen auf Cytokine und Bakterien.

Antiinfektiöse Therapie – wenig Aufwand und viel Wirkung

Nach der Verleihung des Eugen-Fröhlich-Preises und des Dissertationspreises startete der letzte Themenblock des Tages. Unter dem Motto „Antiinfektiöse Therapie“ referierten PD Dr. Gregor Petersilka (Würzburg), Prof. Dr. Jörg Meyle (Gießen) und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf (Würzburg). Die Moderation und anschließende Diskussion leiteten Prof. Dr. Henrik Dommisch (Berlin) und Dr. Stefanie Kretschmar (Ludwigsburg).

Dr. Petersilka eröffnete die Session und stellte die verschiedenen Möglichkeiten zur Reinigung der Wurzeloberflächen dar. Schlussendlich zeigte sich keine klare Überlegenheit eines Systems. Der ökonomische Vorteil liegt ganz klar bei den Küretten, wohingegen sich mit Schall- und Ultraschallinstrumente bei Furkationen bessere Behandlungsergebnisse erzielen lassen. Pulverstrahlgeräte, egal ob mit Glycin oder Erythritolpulver, können bis zu einer Taschentiefe von 5mm ohne und bei tieferen Taschen mit einem speziellen Aufsatz additiv eingesetzt werden. Die Oberflächenrauigkeit ist nach der Verwendung von oszillierenden Instrumenten und Handküretten gleich. Die Qualität der Oberfläche wird allerdings ganz klar durch den Behandler beeinflusst.

Prof. Meyle stellte in seinem Vortrag die größte Studie zu Antibiotika in der Zahnmedizin vor (AB-PARO-Studie, Harks et al. 2015). Hierbei wurden 402 Patienten im Parallelgruppendesign untersucht. In der Testgruppe wurde das mechanische Debridement mit zusätzlicher oraler Gabe von Amoxicillin (500 mg) und Metronidazol (400 mg) kombiniert. Die Kontrollgruppe erhielt nur eine mechanische Reinigung. Es konnte gezeigt werden, dass die Patientengruppe mit Antibiotikum zukünftig weniger Attachmentverlust gegenüber der Kontrollgruppe erleidet. Darüber hinaus zeigte sich, dass der zukünftige Attachmentverlust bei Patienten, die 35 Prozent Taschen mit Sondierungstiefen 5 mm aufwiesen, um mehr als die Hälfte gegenüber der Kontrollgruppe reduziert war.

Den letzten Vortrag an diesem Tag präsentierte Tagungspräsident Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf. Er brachte dem Publikum die mikrobielle Sukzession nahe und unterstrich noch einmal die Wichtigkeit der körpereigenen Homöostase. Mit eindrucksvollen Folien verdeutlichte Prof. Schlagenhauf die Entstehung der Dysbiose mit anschließendem Überwachsen von P. gingivalis. Anhand von Studien zeigte er eindringlich, dass Ernährungslenkung und Probiotika erste Ansätze einer ursachengerichteten Therapie- und Prophylaxestrategie bei parodontalen Erkrankungen sind.

Versorgungskonzepte im Einklang mit Wissenschaft und Wirtschaftlichkeit

Der Samstag startete mit einer Diskussionsrunde, an der Prof. Dr. Dietmar Oesterreich (BZÄK), Dr. Ute Maier (KZV BW), Dr. Michael Kleinebrinker (GKV-Spitzenverband), Prof. Dr. Thomas Kocher (Greifswald) und Dr. Wolfgang Westermann (Emsdetten) teilnahmen. Die Moderation übernahm Prof. Dr. Christof Dörfer (Kiel). Die einzelnen Themenkomplexe wurden jeweils mit Kurzvideos eingeleitet. Über die Aufnahme der unterstützenden Parodontaltherapie (UPT) in den Leistungskatalog der GKV diskutierten die Experten anschließend ebenso angeregt wie über die nachträgliche Wirtschaftlichkeitsprüfung. Bezüglich der Wirtschaftlichkeitsprüfung stellte Dr. Maier klar, dass es keine nachträgliche Leistungskürzung gibt, sofern beim Antrag alles korrekt beachtet wurde. Dr. Westermann heizte die Diskussion auf angenehme Weise an, indem er die offene Frage stellte, warum Zahnärzte/innen das Gespräch mit dem Patienten bezüglich Mehrzahlung der UPT scheuen, dies für ZE oder Implantate jedoch nicht der Fall sei. Ob es gut ist, die UPT in den Leistungskatalog der GKV aufzunehmen, konnte letztendlich nicht vollständig geklärt werden. Zu unterschiedlich waren die Meinungen der einzelnen Diskussionspartner. Festzuhalten ist, dass in Deutschland die Versorgung der gesetzlich versicherten Patienten im Vergleich zu anderen Ländern auf einem sehr hohen Niveau liegt und nicht den Anschein erwecken darf, die Patienten seien unterversorgt.

Therapie: Regeneration – alles auf Anfang

Worauf bei regenerativen Eingriffen zu achten ist und welche verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, zeigte Prof. Dr. Heinz Topoll (Münster). Die Moderation dieses Themenblocks übernahmen Prof. Dr. Michael Christgau (Düsseldorf) und PD Dr. Amelie Bäumer (Bielefeld). Prof. Topoll betonte, dass die Chirurgie immer erst am Ende der initialen Phase kommen sollte. Wie ein roter Faden zog sich durch seinen Vortrag eine seiner Kernaussagen: dass die Stabilisierung des Blutkoagels ebenso wichtig sei wie der hierfür nötige primäre Wundverschluss. Abschließend gab er seinen Zuhörern den Satz „Make it simple!“ mit auf den Weg.

Dem Thema der „Regeneration von Furkationsdefekten“ widmete sich Prof. Dr. Peter Eickholz (Frankfurt). Er zeigte anhand einer Studie von McGuire & Nunn, dass Molaren mit Furkationsgrad 0 bis I Überlebensraten von ca. 90 Prozent über 16 Jahre aufweisen. Erst ab Furkationsgrad II sinken die Überlebensraten drastisch ab. Wenn eine Überführung einer Grad II oder III Furkation in eine Grad 0 oder I Furkation möglich wäre, könnten hierdurch Zähne langfristig mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit erhalten werden. Für Zähne mit durchgängigen sondierbarer Wurzelteilungsstelle ist die die Regeneration des Furkationsdefektes nicht möglich. Furkationsgrad II befallene Molaren lassen sich jedoch unter günstigen Bedingungen in Grad I Defekte umwandeln. Das Behandlungsergebnis der regenerativen Therapie hält zu mehr als 80 Prozent über 10 Jahre. Hierbei ist die OP-Technik zweitrangig. Membranen und Schmelzmatrixproteine schneiden gleich gut ab, wobei die Kombination mit Füllern günstiger sein kann.

Der letzte Referent dieses Themenblocks, Prof. Dr. Filippo Graziani (Pisa), differenzierte horizontale von vertikalen Knochenverlusten und wies darauf hin, dass die große Mehrzahl an Defekten in horizontaler Dimension vorkommt. Viele Forschungsergebnisse und Behandlungsvorschläge lägen hingegen für vertikale Defektsituationen vor, was im Grunde genommen sehr widersprüchlich sei, da diese nur in 30 Prozent der Fälle bestehen. Prof. Graziani sprach sich am Ende seines Vortrags für parodontale Operationen an Zähnen aus, wenn Zahnfleischtaschen (> 4 mm) trotz nicht-chirurgischer Verfahren weiterhin persistieren sowie horizontaler Knochenabbau >4 mm im posterioren und >6 mm im anterioren Bereich vorliegen.

Wenn Regeneration nicht funktioniert

Am Nachmittag wurde im wissenschaftlichen Hauptprogramm in der Session Therapie das Thema Regeneration fortgesetzt unter der Fragestellung: „Wenn Regeneration nicht funktioniert“. Moderiert wurde dieser Teil von Prof. Dr. Heinz Topoll und Dr. Brigitte Simon (Stuttgart).

Prof. Dr. Clemens Walter (Basel) sprach sich für mehr resektive Therapie bei furkationsbeteiligten Molaren aus. Er verwies darauf, dass dafür oft eine weitergehende radiologische Diagnostik (DVT) erfolgen muss, um besser planen zu können. PD Dr. Stefan Fickl (Würzburg) ging auf die Indikationen für Implantate bei parodontal erkrankten Patienten ausführlich ein. Er plädierte dafür, vor allem Zeit zu gewinnen z.B. durch Langzeitprovisorien, um den Zeitpunkt für die Implantation in eine spätere Lebensphase zu verschieben. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um Patienten mit einer Parodontitis handelt, die man nur schwer in den Griff bekommt, betonte PD Dr. Fickl.

DG PARO Teamtag

Der DG PARO Teamtag stand unter dem Leitthema „Die Herausforderungen des Alltags meistern!“. Zum Auftakt referierte PD Dr. Gregor Petersilka zum Thema „Wenn alles weh tut: Schmerz & Schmerzausschaltung in der PA-Nachsorge“. Prof. Dr. H.-P. Volz (Werneck) widmete sich dem sensiblen Thema „Wenn nicht Zähne das Problem sind: Psychisch auffällige Patienten in der Praxis“, welches im zahnärztlichen Alltag und der Ausbildung oft wenig Beachtung findet. Prof. Dr. Hendrik Meyer-Lückel (Aachen) räumte mit „Mythen und Wahrheiten zum Umgang mit Wurzelkaries“ auf. Er betonte, dass eine regelmäßige Fluoridierung häufig besser sei als Bohren und auf Bissflügel auch bei älteren Patienten nicht verzichtet werden sollte. Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf geht im Bereich der nicht-chirurgischen PA-Therapie mit dem Einsatz von Probiotika einen konsequenten Weg, welcher sicher weiter ausgebaut werden wird. Die Dysbiose, welche mit Probiotika schonend therapiert werden kann, stellt für den Patienten eine probate und günstige Möglichkeit dar, die Plaqueakkumulation und Entzündung deutlich zu reduzieren. Zum Abschluss des DG PARO Teamtags blickte PD Dr. Petersilka mit dem Thema „Pulverstrahlen: Geht“s (noch) ohne in der Praxis?“ in den Praxisalltag und zeigte, dass Pulverstrahlgeräte für Patienten einen schonenden Zusatz in der Parodontitistherapie darstellen.

Symposien

Neben dem wissenschaftlichen Hauptprogramm gab es zahlreiche Kurzvorträge und Posterpräsentationen. Symposien von Industriepartnern rundeten die gesamten drei Tage ab. Am Donnerstag startete die DG PARO Jahrestagung mit einem Hands-on Kurs „My first Emdogain®“ und anschließendem Vortrag von Dr. Jochen Tunkel (Bad Oeynhausen) und PD Dr. Stefan Fickl (Würzburg) über „Parodontologie in der Hochschule und Niederlassung – unterscheiden sich die Konzepte?“ (mit Unterstützung der Firma Straumann). Das Ergebnis: das an der Hochschule gelehrte Konzept kann durchaus mit kleinen Modifikationen in der freien Praxis bestehen – zur Freude beider Referenten.

Der Freitag startete mit dem Symposium zum Themenkomplex „Mechanische & chemische Biofilmkontrolle: Der europäische Konsens“, das von Procter & Gamble unterstützt wurde. Die Themen „Mechanischen Biofilmkontrolle“ und „Interdentalreinigung“ übernahm Prof. Dr. Christof Dörfer (Kiel), unterbrochen von Prof. Dr. Nicole Arweiler (Marburg), die mit dem Thema „Chemische Biofilmkontrolle“ den Vormittag ganz im Zeichen der Biofilmkontrolle abrundete.

Am Nachmittag stand die Forschungsförderung im Blickpunkt: „10 Jahre DG PARO/CP GABA-Forschungsförderung: Was hat Einfluss auf meinen Praxisalltag?“, unterstützt von CP GABA. In Tandems wurde geförderten Projekten jeweils ein darauf inhaltlich abgestimmtes Übersichtsreferat vorangestellt. Im ersten Block referierte Prof. Dr. Christof Dörfer über „Wie praxisrelevant ist die Interdisziplinarität?“ und moderierte die Veranstaltung. Anschließend präsentierte Dr. Yvonne Jockel-Schneider (Würzburg) ihren Vortrag zu „Gerinnungsaktivierung durch Porphyromonas gingivalis im parodontalen Biofilm – eine klinische Pilotstudie“.

Weitere Paarungen gab es zu den Themen „Systematische Parodontitistherapie – Wann fällt die Entscheidung für regenerative Therapie?“ von Prof. Dr. Peter Eickholz mit der nachfolgenden Vorstellung des Projektes „Postoperative Gabe von 200 mg Doxycyclin nach regenerativer Therapie von Knochentaschen mit Emdogain®“ von Dr. Lasse Röllke (Frankfurt) sowie „Genetische und epigenetische Grundlagen der Parodontitis“ von PD Dr. Arne Schäfer mit dem Projekt „Auswirkungen genspezifischer Metylierungsmuster auf eine parodontale Entzündung“ von Dr. Gesa Richter (Berlin).

Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen der „Probiotika und Ernährungslenkung in der Therapie und Prävention parodontaler/periimplantärer Entzündungen“, unterstützt von Sunstar. Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf zeigte in seinem Vortrag „Ernährung und ihre Bedeutung in der Ätiologie und Therapie von Karies und Parodontalerkrankungen“, dass die moderne Ernährung den Körper auf Entzündung einstellt und eine Dysbiose auslöst. Dr. Malik Hussein (Würzburg) stellte mit dem Thema „Periimplantäre Mukositis – klinische Erfolge durch Probiotika!“ eine vielversprechende Möglichkeit vor, nur durch die Gabe von Probiotika die Periimplantäre Mukositis deutlich zu reduzieren. Zum Abschluss fesselte Dr. Markus Schlee (Forchheim) das Publikum mit seinem praxisnahen Vortrag zum Thema „Entscheidungsfindung in der parodontologischen und implantologischen Therapiewahl“, unterstützt von Dentsply Sirona Implants. Er rief dazu, aufgrund hoher Periimplantitisprävalenzen die Versorgung mit Implantaten so lange wie möglich hinauszuzögern, da das Implantat nicht den besseren Zahn darstellt.

Klinische und experimentelle Kurzvorträge

Das Hauptprogramm wurde am Freitag von zahlreichen Kurzvorträgen unter der Moderation von PD Dr. Bernadette Pretzl (Heidelberg) und Prof. Dr. Dr. h.c. Holger Jentsch (Leipzig) begleitet. Im Fokus dieses Tages standen 15minütige abwechslungsreiche Präsentationen auf höchstem Niveau zu einer Vielfalt an klinischen und experimentellen Themen von Antibiotikagabe, über Langzeitstabilität bis zu Regeneration und Knochenabbau. Zum Abschluss wurden die Ergebnisse der Arbeit der diesjährigen DG PARO/CP GABA Forschungsförderung vorgestellt.

Die Tagungspräsidenten PD Dr. Bettina Dannewitz und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf können auf eine erfolgreiche Tagung mit herausragenden Referenten, rekordverdächtigen Teilnehmerzahlen, einem gut organisierten Rahmenprogramm sowie interessanten Gesprächen in einer außergewöhnlichen Location zurückblicken.

Als nächste große Veranstaltungen stehen in 2017 an:

DG PARO Frühjahrstagung (10.03 – 11.03.2017, Frankfurt), die zahlreichen Graduiertentreffen und die Veranstaltung des DG PARO Junior Committee (DG PARO Young Professionals, 08.07.2017, Düsseldorf) sowie die nächste DG PARO Jahrestagung in Dresden vom 21.09. – 23.09.2017 – Save the Date!

Frederic Kauffmann und Alexander Müller-Busch, Universitätszahnklinik Würzburg

Im Rahmen der DG PARO Jahrestagung 2016 wurden mehrere Auszeichnungen und Forschungspreise verliehen:

Die Preisträger im Überblick

DG PARO/CP GABA-Forschungsförderung
Prof. Dr. Immo Prinz, Hannover
Apl. Prof. Dr. Reichert, Halle

DG PARO meridol® Preis
Klinische Studien
1. Preis: Dr. Yvonne Jockel-Schneider, Würzburg
2. Preis: Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Dresden

Grundlagenforschung
1. Preis: Prof. Dr. Henrik Dommisch, Berlin
2. Preis: Apl. Prof. Dr. Stefan Reichert, Halle

Eugen Fröhlich Preis
Dr. Inga Harks, Münster
(stellvertretend für die gesamte Arbeitsgruppe: Inga Harks, Raphael Koch, Peter Eickholz, Thomas Hoffmann, Ti-Sun Kim, Thomas Kocher, Jörg Meyle, Dogan Kaner, Ulrich Schlagenhauf, Stephan Döring, Birte Holtfreter, Martina Gravemeier, Dag Harmsen, Benjamin Ehmke)

Dissertationspreis
Dr. Svenja Schützhold, Greifswald

Posterbestpreise
1. Posterbestpreis: Dr. Loutfi Salti, Greifswald
2. Posterbestpreis: Christin Wangerin, Greifswald
3. Posterbestpreis: Helge Senkbeil, Greifswald

Bestpreis Kurzvorträge:
1. Bestpreis Kurzvortrag: Dr. Katrin Nickles, Frankfurt
2. Bestpreis Kurzvortrag: Dr. Christiane Pink, Greifswald
3. Bestpreis Kurzvortrag: Dr. Yvonne Jockel-Schneider, Würzburg

Implantatforschungspreis (gestiftet von Nobel Biocare)
Lars Schropp, DDS PhD, Ann Wenzel, Rubens Spin-Neto, Andreas Stavropoulos

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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