Tag Archives: Integration“

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende

Europas größte Berufsmesse für Zuwanderer mit Bleibeperspektive findet am 28. Januar 2019 zum vierten Mal im Estrel Berlin statt

Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende

Am 28. Januar 2019 findet im Estrel Berlin erneut die „Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende“ (bisher „Jobbörse für Geflüchtete und Migranten“) statt. Die in ihrer Art größten Berufs- und Ausbildungsmesse in Europa, die gemeinsam von der Bundesagentur für Arbeit und dem Estrel Berlin veranstaltet wird, soll auch im vierten Jahr ihres Bestehens Zuwanderern mit Bleibeperspektive die Stellen- und Ausbildungsplatzsuche erleichtern. Bislang mit viel Erfolg: Allein im letzten Jahr nahmen 209 Aussteller und 3.800 Besucher an der Messe teil.

Wie sehr sich die Bemühungen um die Integration von Geflüchteten auf dem deutschen Arbeitsmarkt auszahlen, zeigt die positive aktuelle Zwischenbilanz der Bundesagentur für Arbeit: Demnach haben 238.000 Personen mit Fluchterfahrung in Deutschland und mehr als 11.000 Menschen in Berlin eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Dies zeigt, dass Geflüchtete für Unternehmen eine wichtige Zielgruppe für ihre Ausbildungs- und Fachkräftegewinnung sind – eine Einschätzung, die auch nach der Befragung im Anschluss der letzten Jobmesse eindeutig von den Ausstellern geteilt wurde.

Die Änderung des Titels der Messe hängt mit einer Erweiterung der Veranstaltung zusammen: Ab 2019 Jahr wird die Jobbörse neben dem Fokus auf Geflüchtete und Migranten für arbeitssuchende Menschen aus der EU und Drittstaaten geöffnet. Hierfür erhalten die Aussteller u.a. die Möglichkeit der kostenfreien Teilnahme an der virtuellen Messe „European Online Job Day“, die von der Agentur für Arbeit Berlin Süd in Kooperation mit EURES (EURopeanEmploymentServices), dem europäischen Internetportal zur beruflichen Mobilität der Europäischen Kommission, organisiert wird. Hier können Arbeitgeber und Bewerber ortsunabhängig online miteinander in Kontakt treten. Interessierte Unternehmen können zusätzlich zu den persönlichen Bewerberkontakten vor Ort im Estrel europaweit ihr Unternehmen präsentieren und nach geeigneten Arbeitskräften suchen.

Die Schirmherrschaft der kommenden Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende übernehmen Detlef Scheele, Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, und Annette Widmann-Mauz, CDU-Bundestagsabgeordnete und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Beide werden bei der Eröffnung am 28. Januar 2019 vor Ort sein.

Jobbörse für Geflüchtete und ausländische Arbeitssuchende
Montag, 28. Januar 2019, von 10.00 bis 16.00 Uhr
Estrel Congress Center, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
Infos und Anmeldungen für Aussteller unter www.jobboerse-estrel.de

Estrel Berlin: Unter dem Motto „Tagen, Wohnen, Entertainment – Alles unter einem Dach“ bietet Europas größtes Hotel-, Congress- & Entertainment-Center auf 25.000 qm Veranstaltungsfläche Platz für 12.000 Besucher, Unterhaltung mit Berlins erfolgreichster Show „Stars in Concert“ und einen 4-Sterne plus Service im Estrel Hotel, das mit 1.125 Zimmern Deutschlands größtes Hotel ist. Das Estrel Berlin gehört keiner Hotelkette an, sondern befindet sich im Privatbesitz des Unternehmers Ekkehard Streletzki. Insgesamt beschäftigt das Estrel Berlin 550 festangestellte Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Gesamtumsatz von 70,6 Mio.

Firmenkontakt
KMC Kommunikations- und Mediencenter GmbH
Miranda Meier
Sonnenallee 225
12057 Berlin
030/6831-0
presse@estrel.com
http://www.estrel.de

Pressekontakt
Estrel Berlin
Miranda Meier Mihaela Djuranovic
Sonnenallee 225
12057 Berlin
030/6831-0
presse@estrel.com
http://www.estrel.com

Computer IT Software

Next-Gen Dateisicherheit trifft auf Next-Gen Cloud-Dateidienste

Varonis und Nasuni gemeinsam auf der it-sa 2018

Wie kann man Datensicherheit auch in hybriden Umgebungen, in denen Daten sowohl lokal als auch in der Cloud gespeichert werden, sicherstellen? Wie lassen sich – unabhängig vom Speicherort – die Datenintegrität gewährleisten und die Compliance-Anforderungen einhalten? Varonis Systems, Inc. (NASDAQ:VRNS), Spezialist für Datensicherheit und -analyse mit Schwerpunkt auf Governance, Compliance und Klassifizierung, zeigt auf der diesjährigen it-sa (9. bis 11. Oktober 2018 in Nürnberg), wie man diese Herausforderungen effektiv adressieren kann. So präsentiert Varonis auf dem gemeinsamen Stand (Halle 9, Stand 435) mit seinem Partner Nasuni, einem führenden Anbieter von Cloud-basierten Dateispeicherlösungen, ihre integrierte Lösung zur durchgängigen Analyse, zentralen Verwaltung und standortübergreifenden Bereitstellung der gespeicherten unstrukturierten Daten.

Vor allem durch die steigende Verbreitung von Office 365 haben hybride Systeme, bei denen Daten sowohl vor Ort als auch in der Cloud gespeichert werden, deutlich zugenommen. Dieser Trend hat jedoch Auswirkungen auf die Datensicherheit: Cloud-zentrische Sicherheit reicht nicht aus, da reine Cloud-Lösungen keinen Zugriff auf und keine Informationen über die lokale Infrastruktur haben. Gleichzeitig sind die meisten lokalen Sicherheitsansätze blind für das, was in der Cloud geschieht. „Nur durch eine entsprechende durchgehende Transparenz kann sichergestellt werden, dass nur die richtigen Personen zu jeder Zeit Zugriff auf die Daten haben“, erklärt Thomas Ehrlich, Country Manager DACH von Varonis. „Hier setzt auch unsere Partnerschaft mit Nasuni an: Die Integration unserer Datensicherheitsplattform (DSP) in die neue Nasuni Cloud File Services-Plattform ermöglicht es Unternehmen, Insider- und Cyber-Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und damit ihre wertvollsten Assets, ihre Daten, effektiv zu schützen.“

Die Experten von Nasuni zeigen in Nürnberg praxisnah, wie Unternehmen durch den Einsatz der neuen Lösung Dateien unbegrenzt speichern und kostengünstiger skalieren können. Darüber hinaus erklären Christoph Spitzer, Senior Customer Success Manager DACH von Varonis, und Zeljko Dodlek, RSM DACH von Nasuni, in ihrer gemeinsamen Präsentation (Dienstag, 9. Oktober 2018, 11:15 bis 11:30 im Management Forum in Halle 9/M9) wie sich Dateisicherheit und Cloud-Dateidienste ergänzen müssen, um den Anwendern ein Plus an Funktionalität, Komfort und vor allem Sicherheit zu bieten.

Varonis verfolgt seit seiner Gründung 2005 einen anderen Ansatz als die meisten IT-Sicherheits-Anbieter, indem es die Unternehmensdaten ins Zentrum der Sicherheitsstrategie stellt: sensible Dateien und E-Mails, vertrauliche Kunden-, Patienten und Mitarbeiterdaten, Finanzdaten, Strategie- und Produktpläne sowie sonstiges geistiges Eigentum.
Die Varonis Datensicherheits-Plattform (DSP) erkennt Insider-Bedrohungen und Cyberangriffe durch die Analyse von Daten, Kontoaktivitäten und Nutzerverhalten, verhindert oder begrenzt Datensicherheitsverstöße, indem sie sensible und veraltete Daten sperrt und bewahrt einen sicheren Zustand der Systeme durch effiziente Automatisierung.
Mit dem Schwerpunkt auf Datensicherheit adressiert Varonis eine Vielzahl von Anwendungsfällen wie Governance, Compliance, Klassifizierung und Bedrohungsanalyse. Das börsennotierte Unternehmen verfügt weltweit über Niederlassungen und Partner. Varonis hat rund 6.200 Kunden weltweit (Stand: 30. Juni 2018), darunter sind führende Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Konsumgüter, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion, Energie, Medien und Bildung.

Firmenkontakt
Varonis Systems
Rachel Hunt
Broadway, 29th Floor 1250
10001 New York, NY
+1-877-292-8767
rhunt@varonis.com
https://www.varonis.com/de/

Pressekontakt
Weissenbach Public Relations GmbH
Bastian Schink
Nymphenburger Str. 86
80636 München
089/55067775
varonis@weissenbach-pr.de
http://www.weissenbach-pr.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Workbook zur Wertevermittlung für Flüchtlinge

Am Workbook zum Thema hat sich compass international in Kooperation mit dem Landkreis Böblingen beteiligt

Workbook zur Wertevermittlung für Flüchtlinge

Das Wertevermittlungs-Workbook des Landkreises Böblingen

Dass Werte einen großen Einfluss darauf haben, wie wir fühlen, denken und handeln, ist überall bekannt. Andere Kulturen haben andere Werte. Diese Tatsache ist mit ein Grund, weswegen es zu Differenzen unterschiedlicher Kulturen kommen kann. „Menschen mit Fluchterfahrung haben es besonders schwer, sich in beispielsweise unsere deutsche Kultur einzuleben und stoßen immer wieder auf Unverständnis auf beiden Seiten“, weiß Elke Müller, Geschäftsführerin von compass international, die Experten für Relocation, Integration, Diversity und interkulturelle Kompetenz. Sie ist besonders stolz, einen Teil zum Workbook des Landkreises Böblingen beigetragen zu haben.

Von Mitte März 2016 bis März 2017 hat compass international rund 80 Workshops mit etwa 900 teilnehmenden Flüchtlingen durchgeführt. Schwerpunkte dieser Workshops waren: Rollenbilder, Umgang mit Diskriminierung, Deeskalation und Erkennen von Radikalisierung.

„Workshops für und mit Menschen mit Fluchterfahrung durchzuführen, bedeutet Herausforderung und Bereicherung zugleich – für die Trainerinnen und Trainer wie auch für die Menschen mit Fluchterfahrung“, hebt Elke Müller hervor. Für alle Workshop-Leiter war es oberstes Interesse, dass die Workshops gut gelingen. Auf diese Weise wurde viel dokumentiert und immer wieder optimiert. Ergebnis ist das Workbook „Wertevermittlung für Flüchtlinge“ des Landkreises Böblingen, an dem noch weitere Workshop-Gruppen mit ihrer Dokumentation zu individuellen Themen teilgenommen haben.

„Hier wurde wirklich aufs Detail geschaut“, stellt die Werteexpertin und Trainerin Müller heraus und verweist damit auf die außerordentliche Qualifikation der Workshop-Akteure.
Dieses Workbook sei ein wertvoller Leitfaden für alle, die sich mit der Wertevermittlung an Flüchtlinge beschäftigen und denen eine gelingende Umsetzung ihrer Workshops am Herzen liegt.

Nähere Informationen zum Workbook und Kontakt zu compass international finden Sie unter www.compass-international.de.

Der Kompass ist nicht nur ihr Logo, er ist die Versinnbildlichung von dem, was compass international für ihre Kunden sind: Sie lotsen Unternehmen und Auftraggeber durch den nicht immer einfachen Prozess der Internationalität hin zur Diversity. Sie zeigen Wege auf und bringen ans Ziel. Mit zwanzig Jahren Erfahrung, Wissen und Praxis sind sie die kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner in Sachen Relocation, Integration, Diversity und interkulturelle Kompetenz. Ergänzt wird das Team im Bereich Relocation durch einen Pool freier Mitarbeiter und im Bereich Training durch einen Trainerpool mit 60 Trainern.

Kontakt
Compass International
Elke Müller
Epplestraße 5 A
70597 Stuttgart
+49 (0)711 28 47 09 – 0
info@compass-international.de
https://www.compass-international.de

Computer IT Software

Webinare über Zusammenspiel von SharePoint und MindManager

SharePoint Erweiterung erleichtert die Zusammenarbeit und das Teilen von Maps

Alzenau, 16. August 2018 – Die MindManager Anbindung an SharePoint bietet Business Anwendern eine Vielzahl an Arbeitserleichterungen. Kostenlose Live-Webinare und Aufzeichnungen geben Tipps zur optimalen Nutzung dieser Integration.

Anwender, die über eine Enterprise Lizenz von MindManager® verfügen, haben nicht nur den SharePoint Linker für MindManager für Windows, sondern auch die dazugehörige Server App, mit der SharePoint® Maps im Browser angezeigt werden können. Das hat den Vorteil, dass auch Kollegen, die nicht über eine MindManager Lizenz verfügen, Maps öffnen und lesen können – und zwar im Browser.

Details über diese speziellen Einsatzmöglichkeiten erläutert ein MindManager Spezialist am 22. August 2018 um 15.00 Uhr in einem Live Webinar. Details und Anmeldung unter: https://bit.ly/2v5ONEH

Darüber hinaus steht auf der Mindjet Webseite die Aufzeichnung eines Webinars zur Integration von SharePoint in MindManager zur Verfügung. Diese zeigt auf, wie sich Maps unmittelbar in SharePoint speichern, bearbeiten sowie ein- und auschecken lassen. Außerdem werden die Abfrage von Listeninhalten und deren Darstellung innerhalb der MindManager Aufgabenlisten erläutert. Downloadlink unter: https://bit.ly/2AmgbTB

Beide Webinare, die Live-Demo sowie die Aufzeichnung, sind als Unterstützung für den bestmöglichen Einsatz von MindManager und SharePoint gedacht, damit die Anwender die größtmöglichen Verbesserungen für ihre Arbeit erzielen können.

MindManager vereinfacht das Sammeln, Organisieren und Teilen von Informationen und hilft dadurch Einzelanwendern, Teams und Unternehmen, ihre Arbeit schneller zu erledigen. MindManager stellt Ideen und unstrukturierte Daten in visuellen dynamischen Maps dar und sorgt somit für mehr Verständlichkeit und eine bessere Kontrolle des Zeit- und Arbeitsaufwands. Weltweit nutzen Millionen von Menschen MindManager zum Brainstormen, der Planung und Umsetzung von Projekten sowie der Kommunikation von Wissen und Informationen. Mindjet ist ein Geschäftsbereich der Corel Corporation. Weitere Informationen unter www.mindjet.com

Über Corel
Corel zählt zu den weltweit führenden Softwareunternehmen. Unsere Mission ist einfach: Wir wollen Menschen helfen, neue Ebenen der Kreativität, Produktivität und Erfolg zu erreichen. Weitere Informationen unter www.corel.com

© 2018 Corel Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Corel, das Corel Logo, das Corel Ballon Logo, MindManager, das MindManager Logo und Mindjet sind in Kanada, den USA bzw. anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken der Corel Corporation bzw. ihrer Tochtergesellschaften. Alle anderen hier erwähnten Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Patente: www.corel.com/patent

Firmenkontakt
Corel GmbH – Mindjet
Pascale Winter
Siemensstraße 30
63755 Alzenau
06023 – 9645508
06023 – 9645-60
pascale.winter@mindjet.com
http://www.mindjet.de

Pressekontakt
Schmidt Kommunikation GmbH
Alexandra Schmidt
Schillerstrasse 8
85521 Ottobrunn
089 60 66 92 22
089 60 66 92 23
alexandra.schmidt@schmidtkom.de
http://www.schmidtkom.de

Computer IT Software

Gemeinsamer Auftritt von compacer und BURKHARDT+WEBER

Auf der internationalen Ausstellung für Metallverarbeitung wird innovatives IIoT-Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt

Gärtringen/Reutlingen, 14. August 2018 – Erstmals präsentiert sich compacer als Partner von BURKHARDT+WEBER auf der AMB, der internationalen Ausstellung für Metallverarbeitung,die vom 18. bis 22. September 2018 in Stuttgart stattfindet. Anlass ist ein gemeinsames Projekt, bei dem compacer die Maschinen des Reutlinger Maschinenherstellers mit seiner IIoT Solution ausstattet.

Ziel des Projekts ist es, langfristig in alle Bearbeitungszentren, die BURKHARDT+WEBER herstellt, die compacer IIoT Solution zu integrieren. Damit will BURKHARDT+WEBER seinen Kunden die bestmöglichen Voraussetzungen für die Umsetzung anstehender Digitalisierungsprojekte an die Hand geben – schließlich ist die Digitalisierung der Produktionsprozesse bereits in vollem Gange.

Durch den Einbau des compacer IIoT Gateways sind die BURKHARDT+WEBER Maschinen zukünftig in der Lage, eine Vielzahl an Daten zu liefern, anhand derer sich eingehende Analysen über den Zustand der Maschinen und ihres Leistungsvermögens erstellen lassen. „Mit dem IIoT Gateway sammeln wir die Daten aus der Maschinensteuerung und führen diese auf einem Dashboard zusammen“, sagt Lumir Boureanu, Geschäftsführer der compacer GmbH. „Unser zusätzliches Modul, ein IIoT Hub, bereitet diese Daten dann auf, so dass verschiedene Auswertungen möglich sind und die Betreiber der Maschinen jederzeit den Überblick haben.“

Ergänzend zur Ausstattung der neuen Maschinen mit der compacer IIoT Solution sollen auch bereits im Einsatz befindliche BURKHARDT+WEBER Maschinen eine Art „Digitalisierungs-Facelift“ erhalten. Dabei werden bestehende Maschinenparks entweder mit einem IPC und IIoT Gateway ausgestattet oder aber bei älteren Anlagen zusätzliche Hardware angebunden, wie z.B. Sensoren, die ihrerseits Daten über Beschleunigung, Erschütterung, Temperatur uvm. ermitteln und an das compacer Modul liefern. Diese werden dann ebenfalls so aufbereitet, dass Erkenntnisgewinne über den Zustand der Maschine abgeleitet werden können. Ziel ist es, ungeplante Standzeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Der Mehrwert für den Maschinenbetreiber ist dabei klar ersichtlich – eine höhere Produktivität und bessere Planbarkeit der Wartungseinsätze.

„Wir freuen uns sehr, dieses gemeinsame Projekt auf der AMB erstmals der Öffentlichkeit vorzustellen“, sagt Benjamin Rother, Leiter Elektrokonstruktion bei BURKHARDT+WEBER. „Durch die Einbindung der compacer IIoT Solution haben wir nicht nur unsere Anlagen um einen weiteren Mehrwert ergänzt, sondern die Basis für neue digitale Geschäftsmodelle gelegt. Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein in Richtung Predictive Maintenance.“

Details zum Projekt stellen die beiden Unternehmen vom 18.- 22. September 2018 auf der AMB in Stuttgart vor: Halle 10, Stand E34.

Mehr zu compacer unter: https://compacer.com/
Mehr zu BURKHARDT+WEBER: https://burkhardt-weber.de/

Die eurodata Unternehmensgruppe entwickelt und betreibt cloudbasierte Softwarelösungen und IT-Services. Im Mittelpunkt stehen kaufmännische Anwendungen, die für die Bereiche Personal- und Finanzwesen sowie das Management von Unternehmen von besonderer Bedeutung sind. Seit Gründung im Jahr 1965 stellen Steuerberatungen, Tankstellen- und Handelsnetze den Kern des eurodata Kundenstamms dar. Heute vertrauen insgesamt mehr als 80.000 Kunden der sicheren Cloud „Made in Germany“ aus dem in Deutschland ansässigen, zertifizierten eurodata Rechenzentrum.
Die Mission von eurodata ist, ihre Kunden durch automatisierte und digitalisierte Prozesse darin zu unterstützen, die Chancen für ein vernetztes Arbeiten konkret zu nutzen. Modernste Digitalisierungs- und Business Analytics-Lösungen für dezentrale Ecosysteme sowie professionelle Web-Dienstleistungen komplettieren heute das eurodata Produktportfolio und fördern die stetige Innovation aller Lösungen der eurodata-Gruppe. Mehr als 500 Mitarbeiter in Deutschland und Europa engagieren sich für diese Mission. www.eurodata.de

Kontakt
eurodata AG
Markus Metz
Großblittersdorfer Str. 257
66119 Saarbrücken
0681 / 88080
m.metz@eurodata.de
http://www.eurodata.de

Politik Recht Gesellschaft

„Integration, ein Misserfolg? Das sehe ich völlig anders!“

Alexander A. Gorjinia-Enkelmann, hessischer Unternehmer mit iranischen Wurzeln, gibt ein Statement zur aktuellen Situation

"Integration, ein Misserfolg? Das sehe ich völlig anders!"

Alexander A. Gorjinia-Enkelmann

Frankfurt am Main, 13.08.18. Die Debatten über die angeblich verfehlte deutsche Integrationspolitik wollen nicht enden und überlagern immer noch alle anderen wichtigen Themen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auch innerhalb ihrer eigenen Regierung einen schweren Stand. Einer, der es wissen muss, ist das engagierte Mitglied der CDU-Hessen und des Wirtschaftsrates Deutschland, Alexander Gorjinia-Enkelmann. Denn seine Familie musste nach Deutschland fliehen als er gerade neun Jahre alt war und hat in Frankfurt am Main einen Neustart gewagt. Mittlerweile ist Gorjinia-Enkelmann im Rhein-Main-Gebiet ein etablierter Unternehmer und dazu ein Netzwerker mit vielfältigen internationalen Verbindungen. Er hat sich uns für ein Gespräch zur Verfügung gestellt.

Herr Gorjinia-Enkelmann, Sie sind als „preußischer Perser“, wie Sie sich selbst verstehen, geradezu ein Musterbeispiel der Integration. Der Hessische Ministerpräsident, Volker Bouffier, hat Sie erst im letzten Jahr für Ihr ehrenamtliches Engagement in dem Bereich mit der Georg-August-Zinn-Medaille ausgezeichnet. In Deutschland reden derzeit viele davon, dass die Integration gescheitert ist. Was ist Ihr Standpunkt?

Es lohnt sich, uns bewusst die Frage zu stellen, was Integration uns bedeutet. Zunächst einmal: 90% der Menschen mit fremden Wurzeln sind völlig in Deutschland angekommen. Geschrieben, geredet und berichtet wird aber nur über die restlichen 10%, die sich – aus welchen Gründen auch immer – schwer tun damit, sich einzugliedern. Was bedeutet also eine erfolgreiche Integration für uns? Ist es Integration, wenn alle gleich aussehen, wenn alle die gleiche Meinung haben, gleich riechen, die gleiche Hautfarbe und die gleiche Religion haben? Oder sollte es nicht vielmehr darum gehen, dass das, was die meisten Menschen als wahrhaftig gelungene Integration sehen, ist, dass sich der Mitbürger mit fremden Wurzeln an unsere Regeln hält, unser Grundgesetz akzeptiert und vor allem auch einen Nutzen für die Gesellschaft bringt?

Herr Gorjinia-Enkelmann, Sie sind ein hessischer Unternehmer und verbringen einen guten Teil des Jahres im Ausland. Wie sieht man die Integration in Deutschland von außen?

Wenn ich in der Welt unterwegs bin, spreche ich mit vielen Menschen. Und die Menschen sagen mir: „Deutschland ist eines der besten Länder der Welt“. Sie loben unsere Ordnung, unsere Sicherheit und unseren Erfolg. Und vor allem sprechen sie über die Menschlichkeit der Deutschen, ihre Großzügigkeit und ihr soziales Verhalten. Und wenn ich nachfrage: „Woher wissen Sie das eigentlich? Wann waren Sie in Deutschland?“, kommt meistens die Antwort „Nein, ich selbst war nicht da. Aber ich habe einen Verwandten, Freund oder Bekannten, der vor vielen Jahren nach Deutschland ausgewandert ist und sich mittlerweile entschieden hat, Deutscher zu werden. Er lebt dort, er arbeitet dort, ist erfolgreich und mit Stolz Deutscher, wenn er zu uns kommt und davon berichtet.“ Wenn man dies von den Menschen hört, sollte dies uns doch eigentlich nachdenklich machen. Wie kommt es, dass die, die uns von außen betrachten, die Integration als so viel besser gelungen sehen, als manche hier bei uns in Deutschland uns glauben machen wollen?

In Ihrer vielbeachteten Rede in der Frankfurter Paulskirche anlässlich der Begrüßung neuer Mitbürger in Frankfurt am Main im Juni 2013, also lange vor der jüngsten Flüchtlingswelle, sind Sie von der Prämisse ausgegangen, dass die Integration in Deutschland ein Erfolgsmodell ist und man sich auf eine gute Zukunft einstellen kann. Warum, Herr Gorjinia-Enkelmann, haben die Deutschen jetzt selber Probleme, den großen Erfolg der Integration richtig einzuschätzen?

Wie viele Millionen Menschen mit fremden Wurzeln leben hier in Deutschland? Es sind um die 20 Millionen Menschen. Wie viele von ihnen bringen uns Tag für Tag Nutzen, der uns allen etwas bringt? Es ist der überwältigende Anteil. Schauen wir uns doch mal im Krankenhaus um! Wer sind die Krankenpfleger? Schauen Sie sich die Ärzte an! Sie sind zwar Deutsche, aber mit fremden Wurzeln. Sind sie nicht integriert? Natürlich bringen Sie Nutzen, natürlich sind sie erfolgreich integriert. Schauen Sie weiter! Was ist den mit den vielen Berufen in der Dienstleistungsbranche? Was würden wir denn tun, wenn es nicht diese Vielzahl von gut integrierten Menschen in Deutschland geben würde, die sich um die Pflege der Menschen kümmern. Es ist erstaunlich, wenn Sie bei uns in Frankfurt in die Behörden gehen, wie viele Männer und Frauen, die deutsch sind, denen man aber ganz eindeutig ansehen kann, dass sie fremde Wurzeln haben und keinen typisch deutschen Namen tragen, dort als Sachbearbeiter sitzen oder in höheren Funktionen mit Beamtenstatus tätig sind und dafür sorgen, dass Recht und Ordnung herrschen und die Arbeit vernünftig getan wird. Ist das schlecht integriert? Schauen Sie doch mal in die politische Landschaft! Wie viele Politiker in hohen Ämtern sehen Sie, deren Wurzeln nicht deutsche sind? Unser Wirtschaftsminister hier in Hessen hat fremde Wurzeln. Und hatten wir nicht sogar schon einige Minister oder Parteivorsitzende auf Bundesebene mit fremden Wurzeln? Sie sehen also wie gut die Integration hier in Deutschland gelungen ist.

Wie bewerten Sie die immer lauter werdende Kritik vom rechten Rand des Parteienspektrums, die besonders auch Gewaltverbrechen, die von Ausländern begangen werden, für ihre Zwecke instrumentalisieren?

Die Menschen sollen sich doch nichts Falsches erzählen lassen von diesen Marktschreiern, die überhaupt keine vernünftigen Lösungen anbieten und Ihnen erzählen, die Integration sei misslungen. Sie wollen Ihnen nur Angst machen und die Angst, die sie schüren, vergiftet unsere Gedanken. Die wollen Ihnen weismachen, dass Gewalttaten nur von Menschen mit ausländischen Wurzeln begangen werden. Ich sage Ihnen aber: Wenn ein Mädchen vergewaltigt wird, ist dies ein Verbrechen, völlig egal ob es ein Deutscher oder ein Mensch mit fremder Herkunft war. Es ist ein Verbrechen mit deutschem Ausweis und ohne deutschen Ausweis. Es ist ein Verbrechen und hat mit Integration nichts zu tun. Und als Verbrechen muss man es mit der ganzen Härte des Gesetzes ahnden. Daher sollten wir uns einmal darüber Gedanken machen, ob wir hier über Integration reden oder nicht. Und uns Gedanken machen, was die rechtsradikalen Kreise, die uns immer wieder mit verkürzten oder verfälschten Nachrichten erklären wollen, dass Integration nicht gelingen kann, wirklich wollen. Nämlich die Spaltung zwischen den Menschen unseres Landes. Es gibt viel größere Probleme, bei denen wir einander brauchen. Diesen Leuten muss man entgegenhalten: Die Integration ist in Deutschland schon längst gelungen. Und zwar in einem Maße, dass Deutschland als ein Vorbild in der Welt dasteht.

Wie sollten die Deutschen denn dann mit diesem Zwiespalt umgehen?

Wenn eine Deutsche mit fremder Herkunft Kopftuch trägt, sich aber ansonsten an alle Regeln hält, ihrer Arbeit nachgeht und einen Nutzen für die Gesellschaft bringt, bedeutet das doch mitnichten, dass die Integration misslungen ist. Unsere Integration, die erfolgreich ist, sagt: Vielfalt ja, Unterschiede ja, aber am Ende gibt es einen Nutzen für die Gesellschaft. Wie wir aussehen, welchen Gott wir anbeten spielt keine Rolle. Hauptsache, wir sind Menschen, die sich gemäß unseren Regeln und Gesetzen tagtäglich zum Wohle der Gesellschaft einsetzen. Ob dabei jemand Gülsün oder Birgit heißt, ist nebensächlich, sie bleibt eine integrierte und erfolgreiche Deutsche.
Als Deutsche müssen wir stolz darauf sein, dass es uns gelungen ist, so viele Mitbürger zu haben, die nicht nur eine sondern gleich zwei Kulturen in sich vereinen und damit die Gesellschaft insgesamt bereichern. Dies sind die Brückenbauer der Zukunft, in eine Welt, in der einige Mächte dabei sind, in zunehmendem Maße Unruhe zu stiften. Wir können gar nicht genug Menschen mit ausländischen Wurzeln haben, um den Frieden zu sichern. Als Deutsche können wir uns gegenseitig auf die Schulter klopfen, dass es uns gelungen ist, so viele Menschen erfolgreich einzubinden. Und unsere Aufgabe ist jetzt, die Deutschen mit fremden Wurzeln zu motivieren, immer lauter zu schreien. Denn es geht doch nicht, dass die, die im Unrecht sind, die Rechtsradikalen, mit ihren Mikrofonen durch die Gegend laufen, um die Menschen zu verunsichern. Je lauter diese Leute brüllen, um so mehr muss die Wahrheit ans Licht und um so mehr muss ausgesprochen werden, dass die Integration in Deutschland gelungen ist.

Herr Gorjinia-Enkelmann, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Presseagentur

Kontakt
dpaexpress.info
Marcel Steller
Limescorso 4
60439 Frankfurt am Main
069-15248591
office@dpaexpress.info
http://dpaexpress.info

Computer IT Software

Varonis kündigt Integration von Box zum Schutz von Unternehmensinhalten in der Cloud an

Varonis Systems, Inc. (NASDAQ:VRNS), Spezialist für Datensicherheit und -analyse mit Schwerpunkt auf Governance, Compliance und Klassifizierung, stellt in Kürze eine Integration mit Box, einem führenden Anbieter von Cloud Content Management, zur Verfügung, die es Kunden ermöglicht, ihre Daten in den entsprechenden Cloud-Datenspeichern effektiv zu schützen und zu verwalten. Durch die Integration gewinnen Kunden Sicherheitseinblicke in Bezug auf Box-Inhalte und Benutzeraktivitäten, inklusive Dateiaktivitäten, Benutzer- und Gruppenverwaltung, Cloud Application Sharing und Collaboration-Aktivitäten.

Varonis nutzt die granularen Protokollierungsfunktionen und leistungsstarken APIs von Box zur Überwachung von Aktivitäten und Ereignissen bei sensiblen und kritischen Daten, die in Box gespeichert sind – wie Logins, Gerätezuordnungen, Datei- und Ordneraktivitäten. Mit Box wird damit eine weitere bedeutende Plattform von der Varonis Datensicherheits-Plattform unterstützt. Sicherheitsteams können auf diese Weise Dateiaktivitäten plattformübergreifend überwachen, die Risiken managen und die Daten unabhängig vom Speicherort schützen.

„Unternehmen, die Daten in die Cloud auslagern, benötigen einen einheitlichen Überblick sämtlicher Content-Speicher: Daten müssen immer und ganz unabhängig davon, ob sie in der Cloud oder vor Ort gespeichert werden, wirkungsvoll geschützt werden“, sagt Thomas Ehrlich, Country Manager DACH von Varonis. „Unsere bevorstehende Integration mit Box wird den Kunden die Möglichkeit geben, alle Dateiaktivitäten innerhalb der Varonis-Plattform zu überwachen und zu analysieren, ganz so wie bei den lokal gespeicherten Daten.“

„Selbst Unternehmen aus den am stärksten regulierten Branchen speichern, verwalten und bearbeiten ihre wichtigsten Inhalte in der Cloud mit Box“, sagt Niall Wall, SVP Business Development von Box. „Angesichts der sich ständig verändernden Sicherheitslandschaft war es für Sicherheitsteams nie wichtiger, einen Einblick in die Verwendung dieser Inhalte zu erhalten. Diese Integration erweitert die Möglichkeiten von Varonis auf Box-Kunden und ermöglicht es den Sicherheitsteams, potenzielle Bedrohungen auf der Varonis-Plattform zu erkennen, zu analysieren und darauf zu reagieren, wodurch Risiken reduziert und die Transparenz verbessert wird.“

Varonis verfolgt seit seiner Gründung 2005 einen anderen Ansatz als die meisten IT-Sicherheits-Anbieter, indem es die Unternehmensdaten ins Zentrum der Sicherheitsstrategie stellt: sensible Dateien und E-Mails, vertrauliche Kunden-, Patienten und Mitarbeiterdaten, Finanzdaten, Strategie- und Produktpläne sowie sonstiges geistiges Eigentum.
Die Varonis Datensicherheits-Plattform (DSP) erkennt Insider-Bedrohungen und Cyberangriffe durch die Analyse von Daten, Kontoaktivitäten und Nutzerverhalten, verhindert oder begrenzt Datensicherheitsverstöße, indem sie sensible und veraltete Daten sperrt und bewahrt einen sicheren Zustand der Systeme durch effiziente Automatisierung.
Mit dem Schwerpunkt auf Datensicherheit adressiert Varonis eine Vielzahl von Anwendungsfällen wie Governance, Compliance, Klassifizierung und Bedrohungsanalyse. Das börsennotierte Unternehmen verfügt weltweit über Niederlassungen und Partner. Varonis hat rund 6.200 Kunden weltweit (Stand: 30. Juni 2018), darunter sind führende Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Konsumgüter, Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion, Energie, Medien und Bildung.

Firmenkontakt
Varonis Systems
Rachel Hunt
Broadway, 29th Floor 1250
10001 New York, NY
+1-877-292-8767
rhunt@varonis.com
https://www.varonis.com/de/

Pressekontakt
Weissenbach Public Relations GmbH
Bastian Schink
Nymphenburger Str. 86
80636 München
089/55067775
varonis@weissenbach-pr.de
http://www.weissenbach-pr.de

Politik Recht Gesellschaft

„Özil ist ein Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung.“

Jugendbuchautor Manfred Theisen im Interview zur aktuellen Rassismus-Debatte

"Özil ist ein Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung."

© Loewe Verlag GmbH

Der Fall Mesut Özil löste eine deutschlandweite Debatte über Integration und Fremdenhass aus. Gerade für Kinder und Jugendliche ist es nun wichtig, Gespräche über Migration und Integration zu führen sowie die Möglichkeiten und Vorteile eines friedlichen Zusammenlebens aufzuzeigen.

In diesem Zusammenhang meldet sich der Jugendbuchautor Manfred Theisen zu Wort, der in seinem Buch „Einer von 11“ die Themen Integration und Fußball miteinander verknüpft. Der ehemalige Journalist zeigt in seiner Erzählung vor allem auf, dass es auf dem Spielfeld keine Rolle spielt, woher jemand kommt, welche Hautfarbe oder Religion er hat – eben genau das, was derzeit stark diskutiert wird.

Wir haben zur aktuellen Debatte ein Interview mit dem Kölner Autor geführt:

„Einer von 11“ handelt von Integration und Fußball. Was hat Sie dazu bewogen, ein Buch über das Thema Integration zu schreiben?
Meine Arbeit und mein Lebenslauf. Ich hatte das Glück viel herum zu kommen. Einige Jahre durfte ich im heutigen Russland und Kirgisien arbeiten und habe auch in Äthiopien und den arabischen Ländern recherchiert. Früher musste ich in diese Länder reisen, um die Menschen dort zu treffen, heute sind viele von ihnen hier. Wir wohnen in Köln-Ehrenfeld, einem Viertel mit Leuten aus aller Welt. Unsere Kinder gehen in eine Schule, in der viele Kinder eine zweite Sprache Zuhause sprechen. Auch In den Schulen, in denen ich überall im Land lese ist es oft nicht anders. Was liegt also näher als sich Gedanken über das Zusammenleben zu machen. Und Integration ist nichts Anderes als Zusammenleben. Kein Ihr, sondern ein Wir. Verschieden und trotzdem alle in einem Boot unterwegs.

Integration und Fußball – was verbindet die beiden Themen Ihrer Ansicht nach miteinander?
Wenn ich zu unserem Fußballklub hier ums Eck gehe, dann tummeln sich in den Mannschaften Kinder und Erwachsene mit Namen von jedem Kontinent. Sie spielen für ihre Mannschaft. Und es spielt keine Rolle, ob sie groß oder klein sind, Mädchen oder Jungen, helle oder dunkle Haut haben, Marc, Achmed, Frederike, Erik, Jonas, Samira, Olga oder Fritz heißen. Worauf es ankommt ist ihr Teamgeist, ihr Spaß gemeinsam zu arbeiten und die Zeit miteinander zu verbringen. Fußball ist Integration. Er hilft in unserem Land vielen Menschen, damit sie sich respektvoll näherkommen können.

Aus „Nationalmannschaft“ wurde „Die Mannschaft“ – welche Botschaft steckt Ihrer Meinung nach hinter dieser Namensänderung?
„Die Mannschaft“ ist eine Marke geworden, so wie die „Les Bleus“ für Frankreich steht, bei den „Azzuri“ jeder an Italien denkt oder vom Team der Selecao gesprochen wird, wenn es um Brasilien geht. „Die Mannschaft“ aber ist noch etwas Anderes. Denn es die Verkürzung des Wortes Nationalmannschaft. Dadurch wird klar: Hier geht es nicht um deine Herkunft, nicht um dein Äußeres, sondern um deinen Teamgeist. Die Mannschaft bist du und sind wir. So wie das Land in den vergangenen Jahren bunter wurde, wurde die Mannschaft bunter. Natürlich kann nicht jeder darin mitspielen, aber jeder kann mitfühlen.

Glauben sie, dass der Fall Özil einen Einschnitt für die Idee Die Mannschaft bedeutet?
Ganz sicher. Und es ist gut so. Denn ich hoffe, dass Die Mannschaft am Ende gestärkt aus dieser Phase hervorgehen wird. Damit meine ich nicht den sportlichen Erfolg. Das Bild der integrativen Truppe hat Risse bekommen, aber der Gedanke von Die Mannschaft ist wichtiger als je zuvor. Wenn sich ein Spieler über Rassismus beschwert, so stärkt es uns nur weiter gegen Rassismus anzuarbeiten. Ich hatte vor der WM ein Gespräch mit einem hochrangigen Mitglied der DFB-Kulturstiftung, der beseelt war von der Idee Die Mannschaft. Ihm ging es nicht um eine verwertbare Marke sondern nur um das Vorbild für unsere Gesellschaft, für den Schüler, der in einer Klasse sitzt und auch in einem Team arbeitet.
Nach einer Niederlage verhalten sich Menschen oft emotional. Sie zeigen auf vermeintlich Schuldige um sich von der Niederlage zu distanzieren. Künftig sollte das Team helfen und auch jeder im Team um Hilfe bitten – ehe es zu spät ist. Es ist schade, das Özil wegläuft. Oder weglaufen muss? Denn was ist mit den hunderttausenden Schülern, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen? Sollen die auch alle weglaufen? Özil ist ihr Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung. Es kann nur einen Weg geben: Hier und jetzt gegen Rassismus, Nationalismen, Engstirnigkeit und für Die Mannschaft arbeiten. Denn am Ende sind wir alle „Einer von 11“.

Gibt es zur Hauptfigur in „Einer von 11“ ein reales Vorbild?
Schwer zu sagen. Ich hatte ein wenig Jerome Agyenim Boateng, Leroy Sane oder Antonio Rüdiger im Kopf. Aber es könnte genauso gut Emre Can oder Sami Khedira sein. Sie alle sind ein bisschen wie der Held von Einer von 11 und trotzdem ganz anders. Jeder der Spieler, egal welche Hautfarbe er hat, ob er Draxler, Neuer oder Gnabry mit Nachnamen heißt, sie alle leben in einem Land, dass sich ständig ändert und daraus seine Kraft zieht. Genau wie Einer von 11.

Wie haben Sie für diese Geschichte recherchiert?
Nun beschäftige ich mich schon seit Jahren mit dem Thema Integration und Diversität, dass ich nicht mehr viel recherchieren musste. Natürlich habe ich mich mit den Fußballern auseinandergesetzt. Und ich habe viele Leute kennen gelernt, die Erfahrungen gemacht haben, wenn sie beispielsweise zum ersten Mal das Ursprungsland ihrer Eltern besucht haben. Das kommt ja im Buch auch kurz vor. Ein paar ganz handfeste Dinge waren noch eine richtige Überraschung für mich. Warum beispielsweise das deutsche Trikot schwarz und weiß ist. Hätte ich so nicht gedacht. Schließlich laufen die anderen ja alle in ihren Nationalfarben herum.

Haben Sie selbst Erfahrungen mit Flüchtlingen, dem Thema Integration oder Rassismus gemacht?
Ja, eine Menge. Ich habe als Student mit Asylbewerbern zusammen schlechte Jobs gehabt. Und später bin ich mit einem Asylbewerber zurück in seine ehemalige Heimat gereist, wo wir zusammen ein Projekt aufbauen konnten. Später habe ich über meine Arbeit als Journalist und heute als Autor Flüchtlinge und Eingewanderte kennen gelernt. Rassismus habe ich am eigenen Leib nur einmal in Israel erfahren als man mich für einen Juden hielt. Das war keine gute Erfahrung.

Die Zielgruppe Ihrer Romane sind überwiegend Kinder und Jugendliche. Was ist für Sie das Besondere daran, für diese Altersgruppen zu schreiben?
Du lernst nie wieder so schnell wie der Jugend. Und genau in diese Phase des Menschen kann ich als Autor mit den Menschen kommunizieren. Demokratie ist immer Empathie und als jemand, der Geschichten schreibt, kann ich den Leser oder Zuhörer dazu bringen, dass er mit einer Person mitempfindet und sich für das Mitempfinden öffnet. Das ist doch ein guter Job.

Mehr zum Autor und zu „Einer von 11“ unter https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/einer_von_11-8564/

Der Loewe Verlag gehört zu den führenden Verlagen für Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum. Seit 40 Jahren begleitet die Traditionsmarke „Leselöwen“ durch den Leselernprozess und macht Kinder Schritt für Schritt zu Leseprofis. Bekannte Reihen wie „Tafiti“, „Das magische Baumhaus“, „Die Vampirschwestern“, „Winston“ oder „Skulduggery Pleasant“ sind in den inhabergeführten, unabhängigen Verlag zu Hause.

Kontakt
Loewe Verlag GmbH
Jenny Schwerin
Bühlstraße 4
95463 Bindlach
09208 51 0
presse@loewe-verlag.de
http://www.loewe-verlag.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Sind Werte überall gleich?

Compass international hat gemeinsam mit „Profit mit Moral“ einen Workshop zu interkultureller Wertereflexion durchgeführt

Sind Werte überall gleich?

Im Workshop erarbeiten die Teilnehmer einen Werte-Baum.

Eigentlich alle Menschen leben nach gewissen Werten. Doch jeder lebt nach jeweils anderen, interpretiert und gewichtet sie zum Teil sehr unterschiedlich. „Werte sind im Prinzip wie Wasser. Sie sind lebensnotwendig, wandelbar und einfach nicht richtig fassbar“, sagt Martin Priebe, Theologe, Volkswirt und Inhaber von Profit mit Moral. Gemeinsam mit ihm hat Elke Müller, Geschäftsführerin von compass international und interkulturelle Trainerin, ehrenamtlich einen Werte-Workshop für und mit dem Jugendseminar Stuttgart durchgeführt. Zentral waren dabei die Fragen: „Sind Werte überall gleich? Fühlen wir alle in derselben Sprache?“

„Es besteht durchaus das Potenzial, dass wir unsere moralischen Vorstellungen nicht updaten und wir sie irgendwann nicht mehr hinterfragen. Genau das haben wir im Workshop mit den Jugendlichen getan“, erzählt Elke Müller. In der Gruppe haben sie gemeinsam mit den Experten die Begriffe Werte, Moral und Ethik geklärt sowie Fragen, ob die Mafia ein Wertesystem hat und ob es „gute“ und „schlechte“ Werte gibt, lebhaft diskutiert.

Die Teilnehmenden haben außerdem einen eigenen persönlichen Wertekompass erstellt und ihre eigenen Werte reflektiert. „Dabei haben sie festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, seine eigenen Werte zu benennen oder gar in eine Reihenfolge zu setzen“, berichtet Müller. Wie wichtig Klarheit über und Reflektion von Werten für sich selbst und ein Zusammenleben in der Gesellschaft ist, bestätigt eine Teilnehmerin nach dem Workshop: „Erst durch die Anregungen von Elke Müller und Martin Priebe ist mir das Diskussionspotenzial dieses Themas bewusst geworden!“

Teil des Workshops war außerdem das Erstellen eines sogenannten Werte-Baums, dessen Wurzeln die Werte des Jugendseminars darstellen, die Blätter und Früchte für das Verhalten, zu dem die Werte einladen und in dem sich die Werte zum Ausdruck bringen.

„Es war ein intensiver Workshoptag, der alle gefordert und ein sehr individuelles Ergebnis gebracht hatte. Wir danken für das wertschätzende Feedback, die Offenheit der Begegnungen, intensive Gespräche, die Gastfreundschaft und den Mut, sich auf uns eingelassen zu haben! Wir kommen sehr gerne wieder, um mit einer neuen Gruppe Seminaristen am Thema Werte zu arbeiten“, resümiert Elke Müller abschließend.

Weitere Informationen und Kontakt zu compass international finden Sie unter www.compass-international.de.

Der Kompass ist nicht nur ihr Logo, er ist die Versinnbildlichung von dem, was compass international für ihre Kunden sind: Sie lotsen Unternehmen und Auftraggeber durch den nicht immer einfachen Prozess der Internationalität hin zur Diversity. Sie zeigen Wege auf und bringen ans Ziel. Mit zwanzig Jahren Erfahrung, Wissen und Praxis sind sie die kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner in Sachen Relocation, Integration, Diversity und interkulturelle Kompetenz. Ergänzt wird das Team im Bereich Relocation durch einen Pool freier Mitarbeiter und im Bereich Training durch einen Trainerpool mit 60 Trainern.

Kontakt
Compass International
Elke Müller
Epplestraße 5 A
70597 Stuttgart
+49 (0)711 28 47 09 – 0
info@compass-international.de
https://www.compass-international.de

Computer IT Software

Cherwell verbessert mit einer neuen „Integration Platform as a Service“-Lösung die Nutzererfahrung im Service Management

Neues „Integration Platform as a Service“ (iPaaS)-Angebot ermöglicht Zugriff auf weit verbreitete Unternehmensanwendungen wie Workday, Jira und Slack

München, 25. Juni 2018 – Cherwell Software, einer der führenden Anbieter von IT-Lösungen für das Enterprise Service Management, verbessert mit neuen Produktfunktionen und Partnerschaften die Nutzererfahrung beim Service Management. Die neuen Funktionen machen eine schnellere und benutzerfreundlichere Integration von Unternehmensanwendungen und Daten in eine Service Delivery Architektur möglich. Mit dem neuen iPaaS-Angebot sind neue Anwendungen schnell und abteilungsübergreifend integrierbar und bieten eine deutlich bessere Nutzererfahrung für Desktop- und mobile Nutzung.

„Die neue Service Management Lösung spiegelt unseren Anspruch wider, Unternehmen in die Lage zu versetzen, intelligenter zu arbeiten und wichtige Abläufe zu automatisieren“, so Steve Rodda, Chief Product Officer von Cherwell. „Lange bezog sich Digitalisierung nur auf die eigenen Prozesse. Jetzt können Unternehmen auch Anwendungen von Drittanbietern ohne größeren Entwicklungsaufwand integrieren.“

Integration verbindet verschiedene Business Units

Die Einführung der neuen iPaaS-Lösung von Cherwell wird möglich durch die Partnerschaft mit Jitterbit, einem Anbieter von Software zur API-Transformation. Durch diese strategische Partnerschaft können Kunden verschiedenste Anwendungen integrieren, die von Cherwell unterstützt werden. Cherwells iPaaS ermöglicht den Zugriff auf Technologien wie Jira, Slack und Workday über die Cherwell® Service Management (CSM)-Plattform. Dank der führenden API-Integrationsarchitektur von Jitterbit können nahezu alle Datenquellen und Datenanwendungen mit CSM schneller integriert werden: Die Dauer von Integrationen verkürzt sich auf wenige Tage.

„Unsere iPaaS-Lösung, die als einzige vollständiges API Lifecycle Management mit umfassender Integration kombiniert, ermöglicht es Unternehmen, Anwendungen und Services schnell und nahtlos miteinander zu verbinden“, erklärt Andrew Leigh, Vice President of Alliances bei Jitterbit. „Mit unserer einheitlichen Plattform kann jeder Anwender Daten aus allen beliebigen Quellen mit nur wenigen Klicks nutzen – unabhängig von technischen Vorkenntnissen. Wir freuen uns, dass Cherwell sich für Jitterbit entschieden hat, um seinen Kunden neue Wettbewerbsvorteile zu bieten.“

Echte digitale Transformation wird möglich

Zusätzlich können Cherwell-Kunden ab Mitte Juli auch die Neuerungen von CSM 9.4 nutzen. Die neue Version unterstützt Unternehmen dabei, auf schnelle Veränderungen in der Belegschaft und im Markt zu reagieren. Erweiterte Web-Interface-Unterstützung mit anpassungsfähigen Portalen und Dashboards stellt sicher, dass Benutzer Workflows auf ihre Arbeitsumgebung abstimmen können. Da IT-Mitarbeiter das System an die Formfaktoren von Tablets und Smartphones anpassen können, wird ein besserer Arbeitsplatz-Support für die Nutzer möglich.

Mit CSM 9.4 können Kunden nun den Cherwell One-Step™ Engine von Webbrowser-Clients besser nutzen und sich wiederholende Aufgaben von einem beliebigen Gerät aus automatisieren. Aufgaben, die früher Stunden oder sogar Tage gedauert haben, können nun in wenigen Minuten erledigt werden.

Vorteile für die Lizenzverwaltung

Unternehmen, die Software-Audits durchführen, haben oft erhebliche „True-up“-Kosten, um die Lizenzvereinbarungen einzuhalten. Die zeitgleich mit CSM eingeführte Version von Cherwell Asset Management (CAM) 14.0 beinhaltet die automatische Erkennung von Oracle-Datenbanken. Diese Funktion erleichtert die Verwaltung von Oracle-Lizenzen und kann Unternehmen dabei helfen, Geld zu sparen.

Dank leistungsstarker IT-Asset-Erkennung und Inventarisierung kann CAM 14.0 nachverfolgen, was in einem Unternehmensnetzwerk installiert ist. Das Cherwell Asset Management erkennt automatisch die gesamte vorhandene Hardware und Software auf Windows, Unix, Linux und MAC OS Desktops, Laptops und Servern. So gelangen IT-Abteilungen schnell an notwendige Informationen und wissen sofort, was im Einsatz ist, wer es nutzt und ob es richtig lizensiert ist.

Über Jitterbit, Inc.
Jitterbit, der Anbieter von Software zur API-Transformation, macht es für Unternehmen einfacher denn je, Daten aus beliebigen Quellen zu nutzen. Dadurch können sie schneller und effektiver Entscheidungen treffen und Innovationen einführen. Durch die API-Integrationsplattform von Jitterbit können Unternehmen SaaS-, On-Premise- und Cloud-Anwendungen schnell miteinander verbinden und Informationen umgehend in jeden Geschäftsprozess einfließen lassen. Weitere Informationen unter www.jitterbit.com oder @Jitterbit auf Twitter.

Mit Cherwell (@Cherwell) können Unternehmen ihr Geschäft durch eine schnelle Einführung und einfache Verwaltung digitaler Dienste verändern. Die anpassungsfähige Plattform von Cherwell ermöglicht es Unternehmen, ihre Geschäftsabläufe durch flexibles Servicemanagement, sowie durch Automatisierung und Reporting zu modernisieren. Weitere Informationen finden Sie unter: www.cherwell.com

Firmenkontakt
Cherwell Software
Ana-Maria Banta
Stefan-George-Ring 29
81929 München
+49 (0)89-309040-140
ana-maria.banta@cherwell.com
http://www.cherwell.com

Pressekontakt
Schwartz Public Relations
Ulrike Schinagl
Sendlinger Straße 42A
80331 München
+49 (0)89-211 871-55
us@schwartzpr.de
http://www.schwartzpr.de/