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Captura GmbH: Anlegergelder in Millionenhöhe verloren

Treuhänder ruft zur Inanspruchnahme der Vermittler auf – Welche Möglichkeiten zur Geltendmachung von Ansprüchen bestehen?

Captura GmbH: Anlegergelder in Millionenhöhe verloren

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Verunsicherte Captura GmbH Anleger suchen Hilfe!

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Captura GmbH am 17.12.2015 (AG München, 1507 IN 2731/15) war der Schock für die betroffenen Anleger groß. Dem Münchener Unternehmen Captura GmbH vertrauten die Anleger nach der letzten veröffentlichten Bilanz zum 31.12.2013 Nachrangdarlehen i. H. v. ca. 30 Mio. Euro an. Das Unternehmen Captura GmbH hatte in seinen Emissionsprospekten besonders mit Sicherheitskonzeption geworben, für die ein renommierter Münchener Anwalt zuständig sein sollte. Auch die vielfach kritisierten, deutlich zweistelligen Vertriebsprovisionen sollten nach einem Interview der Geschäftsführung nicht aus den Mitteln der Anleger bezahlt werden, sondern von der Captura GmbH selbst.

Treuhänder fordert betroffene Anleger zur Inanspruchnahme der Vermittler auf

Trotzdem entwickelte sich die Anlage für die Anleger ganz anders. Der Insolvenzverwalter hat zwischenzeitlich die Masseunzulänglichkeit im Verfahren angezeigt. Hohe Rückflüsse im Insolvenzverfahren sind für die Anleger nicht zu erwarten. Stattdessen fordert der Treuhänder, selbst umfangreich vor Münchener Landgerichten nach eigener Aussage gerichtlich in Anspruch genommen und bereits in einigen Fällen verurteilt, die Anleger zur Inanspruchnahme der Vermittler auf. Die Hintergründe erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin.

„Es ist wie so oft, wenn ein Graumarktunternehmen Insolvenz anmelden muss. Die Verantwortlichen versuchen ihre Haut zu retten und die geschädigten Anleger, die auf dem Schaden nicht sitzen bleiben wollen, suchen ein Ventil, eine Hoffnung, einen Strohhalm, um vielleicht doch noch etwas von dem Geld zu retten. In der Insolvenz der Captura GmbH haben die Anleger immerhin trotz des vereinbarten Nachrangs die Möglichkeit bekommen, ihre Forderungen gemäß § 39 der Insolvenzordnung anzumelden. Dies hat das Amtsgericht München durch Beschluss vom 07.01.2016 zugelassen“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.

Die besorgte Frage von Anlegern, ob Rückflüsse überhaupt in einem mehr als einstelligen Prozentbereich im Rahmen der Masseverteilung zustande kommen, wird sich zeigen müssen. „In jedem Falle aber werden die Anleger, sofern sie nur auf das Insolvenzverfahren setzen, auf einem hohen Verlust sitzen bleiben. Naheliegend erscheint daher die Inanspruchnahme weiterer Verantwortlicher, insbesondere des im Emissionsprospekt besonders herausgestellten Rechtsanwaltes, der als Treuhänder diente. Problematisch ist dabei meist, dass die Vermögensschadenshaftpflichtversicherung eines Rechtsanwalts derartige Treuhandtätigkeiten nicht deckt, weil diese nicht zum Kerngeschäft des Rechtsanwalts gehören. Sofern der Rechtsanwalt also nicht in seiner privaten Schatulle 30 Mio. Euro hat, dürften die Schadensersatzklagen letztlich ohne Vollstreckungserfolg bleiben, selbst wenn ein Titel zuerkannt wird. Allerdings sind die Anleger bei einem derartigen Vorgehen für zwei bis drei Jahre mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung beschäftigt und freuen sich, zunächst einmal ein Urteil zu bekommen. Wie sich die Vollstreckungsaussichten gestalten, ist nach jahrelanger Erfahrung fraglich? Bis über diesen Punkt Gewissheit herrscht, ist möglicherweise aufgrund der kurzen dreijährigen Verjährung ein Anspruch gegen andere Verantwortliche, insbesondere den Kapitalanlagenberater, verjährt und daher nicht mehr durchsetzbar. Verjährung tritt hier voraussichtlich am 31.12.2018 ein“, erläutert der erfahrene Berliner Jurist Christian-H. Röhlke.

Captura GmbH Anleger suchen nach Antworten: Geltendmachung von Schadensersatzforderungen gegen welche Verantwortlichen?

Die Berliner Kanzlei Röhlke Rechtsanwälte weist darauf hin, dass der eingesetzte Treuhänder selbst auf seiner Homepage diese Gemengelage gut darstellt. Der Münchner Rechtsanwalt W., als Treuhänder eingesetzt, weist allerdings darauf hin, dass er selbst mit seinem Privatvermögen vermutlich nicht in der Lage sein wird, sämtliche Schadensersatzforderungen zu bedienen und bietet ein Gesamtbereinigungsverfahren an. Er weist aber zudem, mit deutlichen Worten, darauf hin, dass auch die eingesetzten Kapitalanlagenberater, die Internetberichten zu Folge 10 % bis 15 % Provisionen bekommen haben, möglicherweise für die Empfehlungen der hochriskanten Nachrangdarlehen haften, wenn die Risiken des Produktes nicht hinreichend deutlich dem Anleger klargemacht wurden. Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke rät, dass die betroffenen Anleger diesen Aspekt nicht aus den Augen verlieren sollten.

Fazit: Prüfung von Anspruchsmöglichkeiten – Vorsicht vor Hinhaltetaktik bis die Verjährung einsetzt – Was tun?

„Röhlke Rechtsanwälte konnten in mehreren großen Anlageskandalen der letzten Jahre beobachten, dass Vermittler sich frühzeitig organisieren und einen vermeintlichen Sündenbock herausarbeiten, gegen den die Anleger gemeinsam mit den Beratern kämpfen sollen – angeblich. Im Kern geht es unserer Meinung nach darum, die betroffenen und verunsicherten Anleger ruhig zu halten, bis die Verjährung eingetreten ist. Wenn dann nach drei Jahren harten juristischen Ringens die finanziellen Ressourcen sowie die körperlich und geistigen Kräfte des Anlegers erschöpft sind, werden die betroffenen Anleger nicht noch einen Prozess gegen ihren Vermittler wagen“, meint der erfahrene Rechtsanwalt Röhlke. Betroffenen und verunsicherten Anlegern ist einen Gang zu einem Vermittler unabhängigen Rechtsanwalt ans Herz zu legen, um die Möglichkeiten zur Geltendmachung von Ansprüchen prüfen zu lassen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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EEV Erneuerbare Energie Versorgung AG – Mit Schadensersatzforderungen in den ersten Rang

EEV Erneuerbare Energie Versorgung AG - Mit Schadensersatzforderungen in den ersten Rang

Dr. Steinhübel Rechtsanwälte

04.08.2017 – Den Anlegern der EEV Erneuerbare Energie Versorgung AG droht der komplette Ver-lust des investierten Kapitals. Vom Insolvenzverwalter als nachrangig eingestuft werden sie am Ende leer ausgehen, da die Insolvenzmasse für eine Rückzahlung des Anlegerkapitals nicht aus-reicht. Wer sich das nicht gefallen lassen will, sollte umgehend eine erstrangige Schadenersatzforderung anmelden. Hierfür ist kompetente anwaltliche Hilfe unerlässlich.

Insolvenzverwalter betrachtet Anleger der EEV AG als nachrangige Gläubiger

Der Insolvenzverwalter der EEV AG, Rechtsanwalt Stefan Denkhaus, hat den Anlegern – Nachrang-darlehensgeber und Genussrechtsgläubiger – in der Vergangenheit Formulare für die Anmeldung von nachrangigen Forderungen (§ 39 InsO) übermittelt. Wer davon Gebrauch gemacht hat, wird bei der künftigen Verteilung der Insolvenzmasse erst dann berücksichtigt, wenn alle erstrangigen Gläubiger (§ 38 InsO) vollständig befriedigt wurden und die Verfahrenskosten beglichen sind. Bei aufmerksamer Betrachtung der bisherigen Berichte des Insolvenzverwalters wird schnell klar, dass die Insolvenzmasse zu einer überwiegenden Befriedigung der erstrangigen Gläubiger führen wird, mehr aber auch nicht. Schon jetzt kann mit Sicherheit gesagt werden, dass die nachrangigen Gläubiger und somit die betroffenen Anleger als größte Gruppe der EEV-Geschädigten leer ausgehen werden.

Mit Schadenersatzforderungen in den ersten Rang

Anleger, die sich damit nicht abfinden wollen, sollten schleunigst eine Forderung im Rang des § 38 InsO zur Insolvenztabelle anmelden, um sicherzustellen, dass sie bei der Verteilung der Insolvenz-masse berücksichtigt werden. In vielen Fällen stehen den betroffenen Anlegern Schadenersatzan-sprüche gegen die EEV AG zu, bei denen es sich selbstredend um erstrangige Forderungen im Sinne von § 38 InsO handelt. Die Kanzlei Dr. Steinhübel Rechtsanwälte vertritt geschädigte Anleger der EEV AG und hat für diese bereits erstrangige Schadenersatzforderungen zur Insolvenztabelle angemeldet. Hierfür bedarf es einer besonderen Begründung, ohne die der Insolvenzverwalter die Berücksichtigung der Forderung im ersten Rang nicht akzeptieren wird. Noch besteht die Möglichkeit zu einem Rangwechsel.

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Über Dr. Steinhübel Rechtsanwälte:
Dr. Steinhübel Rechtsanwälte ist schwerpunktmäßig im Kapitalanlagerecht tätig. Neben institutionellen Investoren vertritt die Kanzlei vor allem Privatanleger, die durch den Erwerb einer Kapitalanlage einen finanziellen Schaden erlitten haben. Typische Anlageprodukte sind insoweit alle Wertpapierarten, (geschlossene) Fondbeteiligungen (Medien-, Schiffs-, LV- und Immobilienfonds etc.), sog. „Schrottimmobilien“ und (atypisch) stille Beteiligungen. Rechtsanwalt Dr. Steinhübel zählt seit vielen Jahren zu den erfolgreichen Anlegerschutzanwälten. Die Zeitschrift „FOCUS“ (24/2000) nahm ihn bereits im Jahr 2000 in ihre Liste der Spezialisten für Kapitalanlagerecht auf. Die Zeitschrift „Capital“(07/2008) listete ihn als Experten im Bankrecht.

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Solarworld AG Insolvenz: Was Anleger jetzt wissen müssen

Die Solarworld AG (Sitz: Martin-Luther-King-Str. 24, 53175 Bonn) ist ein Hersteller für Solarmodule.

Solarworld AG Insolvenz: Was Anleger jetzt wissen müssen

Solarworld AG Insolvenz: Was Anleger der Anleihen wissen müssen – von Rechtsanwalt Dr. Tintemann

Bei einem Jahresumsatz von zuletzt 803,066 Mio. Euro ist das Unternehmen in der Produktion und dem internationalen Vertrieb im Bereich der Solarstromtechnologie tätig.

Insolvenzantrag wegen Überschuldung – wirtschaftliche Probleme – Schadensersatzanforderungen aus den USA

Am 10.05.2017 hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass ein Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht Bonn gestellt wird. Begründet wird dieser Schritt mit einer enormen Überschuldung, die keinen anderen Ausweg mehr zulasse. Schwerwiegende wirtschaftliche Probleme sollen wohl auch durch die „Billig-Konkurrenz“ am Markt sowie durch hohe Schadensersatzforderungen aus den USA ausgelöst worden sein.

Auch wenn der Unternehmenschef und Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck noch im März ankündigte, das Unternehmen mit einem scharfen Sparkurs bis 2019 wieder in den Bereich der Gewinne führen zu wollen, steht das Unternehmen jetzt womöglich vor dem Aus.

Solarworld AG Insolvenz: Auswirkungen für Anleger der Anleihe?

Neben der zentralen Frage, ob und inwiefern die weltweit ca. 3.000 Mitarbeiter weiter beschäftigt werden können, ist die Nachricht bezüglich der drohenden Insolvenz auch für Kapitalanleger alarmierend. Die Solarworld AG hat erst im Jahr 2014 zwei Anleihen mit einem Gesamtnennbetrag von knapp 175 Mio. Euro und von ca. 61 Mio. Euro aufgesetzt. Für diese Anleger könnte nun das Risiko eines Totalverlustes bestehen (siehe zu dem Thema auch: Mittelstandsanleihe).

Sowohl die Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1116 (WKN: A1YDDX; ISIN: DE000A1DDX6) als auch die Anleihe SolarWorld FRN IS. 2014/2019 Serie 1017 (WKN: A1YCN1; ISIN: DE000A1YCN14) wurden am 24.02.2014 aufgesetzt. Durch die fünfjährige Laufzeit ist das Rückzahlungsdatum auf den 24.02.2019 festgelegt worden. Die Anleihen werden mit einer variablen Verzinsung (3-Monatzs-EURIBOR – mind. 1 % p.a. + 6% Marge p.a.) ausgestattet.

Die Anleihen waren im Jahr 2016 schon einmal in die Schlagzeilen geraten, als die Zinszahlungen ausgesetzt wurden. Damals wurde den Anlegern noch erklärt, dass dies in den Anleihebedingungen so vorgesehen sei und dass dann am Ende der Laufzeit erst die Zinsen mit dem Anleihebetrag ausgezahlt werden würden. Für die Anleihe ergaben sich damals neue Nennbeträge in Höhe von 330,40 Euro für die Anleihe mit der WKN A1YDDX und in Höhe von 339,68 Euro für die Anleihe mit der WKN A1YCN1. Nun erscheint es mehr als fraglich, ob die Zeichner der Anleihe überhaupt etwas von ihrem Geld zurückerhalten werden.

Nach den Anleihebedingungen wird dem Gläubiger ein Sonderkündigungsrecht im Falle der Insolvenz zugestanden (§ 9 Absatz 1 Lit. e der Anleihebedingungen). Ob dieses Sonderkündigungsrecht im nun eingetretenen Insolvenzfall ausgeübt werden kann und sollte, hängt von im Einzelfall zu prüfenden Umständen ab. Dies hängt damit zusammen, dass noch nicht abgeschätzt werden kann, ob die Rechtsposition der Anleiheinhaber hierdurch verbessert werden kann.

Welche Möglichkeiten haben Solarworld AG Anleger?

In jedem Fall werden die Anleger, die Anleihen bei der Solarworld AG gezeichnet haben, wohl bald Post vom Insolvenzverwalter bekommen, verbunden mit der Aufforderung, die eigenen Forderungen gegen die Gesellschaft im Insolvenzverfahren zur Tabelle anzumelden. Hier kann es dann ggf. sinnvoll sein, bis zur Forderungsanmeldung zu kündigen, um die Gesamtforderung, welche dann in Gänze fällig wäre, zur Tabelle anmelden zu können ebenso wie noch ausstehende Zinszahlungen.

Betroffenen Anlegern wird dringend geraten, ihre eventuell bestehenden Ansprüche fachanwaltlich überprüfen zu lassen. Für eine kostenlose Ersteinschätzung stehen die Experten der Kanzlei AdvoAdvice Rechtsanwälte mbB unter 030-921 000 40 gerne zur Verfügung.

Die Rechtsanwälte haben sich auf die folgenden Rechtsgebiete spezialisieren:
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Insolvenz der Lombard Classic 3 KG angemeldet

Insolvenz der Lombard Classic 3 KG eine beunruhigende Entwicklung Rund um die Unternehmen des Lombardium-Verbundes aus Hamburg.

Insolvenz der Lombard Classic 3 KG angemeldet

Lombard Classic 3 KG meldet Insolvenz an – von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, Berlin

Lombardium-Skandal: Beunruhigende Entwicklung für die Lombardium Betroffenen – auch Lombard Classic 3 KG meldet Insolvenz an – Totalschaden für Anleger droht

Am 04.05.2017 hat das Amtsgericht Chemnitz die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG angeordnet. Rechtsanwalt Frank Rüdiger Scheffler ist zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestimmt.

Insolvenzkette rund um den Lombardium-Skandal

Der Vorgang reiht sich nahtlos ein in die Insolvenzkette rund um die Unternehmen des „Lombardium“-Verbundes aus Hamburg. Nach der Insolvenz der Lombardium Hamburg KG, die als Hauptschuldner der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG (LC3) fungierte, war die Insolvenz der LC3 zu erwarten gewesen. Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke vertritt eine Vielzahl geschädigter Mandanten und hat bereits Erfahrung in der gerichtlichen Aufarbeitung des Lombardium-Skandals.

Unternehmen Lombardium-Konzern: Fidentum GmbH – Erste Oderfelder GmbH & Co. KG – LC2 – LC3

Er erklärt: „Nachdem durch die Untersagungsverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) gegenüber der Lombardium Hamburg KG im Dezember 2015 bekannt wurde, dass diese unerlaubte Geschäfte betrieben hatte, fielen die Unternehmen des Lombardium-Konzerns wie Dominosteine. Zunächst traf es die prospektverantwortliche Fidentum GmbH, die auch den Vertrieb des Kapitalanlagenproduktes organisiert hatte, dann die Erste Oderfelder GmbH & Co. KG, die für die ersten Tranchen der Lombard-Anlagen der Vertragspartner der Anleger als atypisch stiller Gesellschafter war. Schon hier schlug die Empörung der Anleger große Wellen, als bekannt wurde, dass von den mutmaßlich eingesammelten über 100 Mio. Euro nur ein unterer einstelliger Prozentbereich übrige geblieben ist und der Insolvenzverwalter möglicherweise sogar noch die bisherigen Ausschüttungen zurückverlangt. Die Erste Oderfelder KG (auch als LC 2 bekannt) hatte das Geld der Anleger, ebenso wie die jetzt insolvente LC 3, weiter verliehen an die Lombardium Hamburg KG, die wiederum ebenfalls Insolvenz anmelden musste. Damit bestand auch für die LC 3 zu keinem Zeitpunkt mehr die Möglichkeit, wirtschaftlich auf die Beine zu kommen und das Geld der Anleger zurückzuzahlen. Die Insolvenz ist logische Folge der anscheinend planwidrigen Mittelfehlverwendung bei der Lombardium Hamburg KG. Die gerichtliche Aufarbeitung des Falles in zivilrechtlicher Hinsicht dürfte sich jetzt auf eine Haftung der Vertriebsgesellschaften und Kapitalanlagenberater konzentrieren“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Wie geht es weiter – Geltendmachung von Ansprüchen der Anleger – Haftung und Schadensersatzanforderungen?

Im Frühjahr 2016 hatte die Staatsanwaltschaft in Hamburg eine groß angelegte Durchsuchung der Geschäftsräume des Lombardium-Konzerns vorgenommen, ohne dass bisher eine Anklageerhebung bekannt geworden ist. Zivilrechtlich sind Anleger bereits erfolgreich gegen die LC 2 auf Rückzahlung ihrer Einlagen vorgegangen, allerdings ging die Erste Oderfelder KG in die Insolvenz, bevor Rechtskraft eintreten konnte. Da die ursprünglichen Verträge mit der Fondgesellschaft somit nicht mehr erfüllt werden können, konzentrieren sich die Ansprüche der Anleger jetzt zwangsläufig auf Schadensersatzforderungen. Ansprüche gegen die Vertriebsgesellschaften und die Berater können geltend gemacht werden, da die prospektverantwortliche Gesellschaft Fidentum GmbH zwischenzeitlich ebenfalls insolvent gegangen ist. Geprüft wird, ob die Komplementärsgesellschaften der Ersten Oderfelder KG und auch der Lombard Classic 3 GmbH & Co. KG wirtschaftlich in der Lage sind, die immensen Schäden der Anleger begleichen zu können.

„Bereits Anfang 2017 haben Röhlke Rechtsanwälte ein Urteil für eine hier vertretene Mandantin gegen einen Kapitalanlagenberater der LC 3 vor dem Landgericht Leipzig erwirkt. Es handelt sich zwar bisher nur um ein Versäumnisurteil, gegen das der Vermittler Einspruch eingelegt hat. Ein solches Urteil ergeht aber nur, wenn das Gericht davon überzeugt ist, dass die Argumentation der Klägerseite Sinn macht und das begehrte Klageziel trägt. Wir hatten vorgetragen, dass der Berater zum Zeitpunkt der Vermittlung der Beteiligung an der LC 3, konkret war es eine Vermittlung im Januar 2014, bereits wissen konnte, dass die Lombardium Hamburg KG unerlaubte Geschäfte betreibt. Denn die Vertriebe haben bereits im November 2013 eine Liste mit Pfandgegenständen bekommen, in der die illegalen Inhabergrundschuldgeschäfte aufgeführt waren. Schon deswegen hätte hier eine erhöhte Aufklärungspflicht bestanden“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Fazit: Hoffnung für betroffene Anleger – die Vermögensschadenshaftpflicht für Versicherungsvermittler und Finanzanlagenvermittler?

Da seit einigen Jahren die Pflicht zum Abschluss einer Vermögensschadenshaftpflicht vor Genehmigung der Versicherungsvermittlung und Finanzanlagenvermittlung besteht, haben betroffne Anleger hier im Falle eines gerichtlichen Erfolges durchaus Optionen, so die Erfahrungen des Berliner Juristen. Allen betroffenen Anlegern ist geraten, umgehend anwaltlichen Rat aufzusuchen, um weiteren Schaden abzuwenden. Röhlke Rechtsanwälte stehen für weitere Informationen und eine kostenfreie Ersteinschätzung gerne unter 030.71520671 und office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht – Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Aktuelle Entwicklung BWF-Goldskandal: Gutachten, kein Eigentum am Gold für BWF Kunden – Wem gehört das Gold?

Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht - Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Wem gehört das Gold? Welcher Weg ist richtig zur Geltendmachung von Ansprüchen?

Für die gebeutelten Anleger der BWF-Stiftung werden die Alternativen zur Schadenskompensation immer geringer. Viele betroffene BWF-Gold Anleger haben ihre Hoffnung in eine Klage gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin gesetzt, nach Rat anderer Rechtsanwaltskanzleien. Diese haftet aber den Anlegern nicht auf Schadenersatz, befand das Landgericht Köln. Andere betroffene Anleger hatten gehofft, ihr angebliches Eigentum am Gold der BWF aus der Insolvenz aussondern zu können. Funktioniert das?

Insolvenzverwalter holt Gutachten ein – Haftung – Schadensersatzanspruch

Ein aktuelles Gutachten, welches der Insolvenzverwalter Laboga eingeholt hat, geht allerdings davon aus, dass den Anlegern kein Gold zusteht. Die große Ernüchterung für die Betroffenen. Positive Nachrichten gibt es daher wie gehabt nur von Klagen gegen die Kapitalanlagenvermittler zu berichten, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Der Berliner Anwalt vertritt eine Vielzahl geschädigter BWF-Kunden und teilt mit: „Wie bereits vermutet und nun bestätigt, hat das Landgericht Köln nunmehr sämtliche Klagen gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin abgewiesen, da diese weder aus einem sogenannten Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter noch aus einer erweiterten Prospekt- oder Garantenhaftung Schadenersatz leisten muss. Damit dürften mehrere hundert Klageverfahren geschädigter Anleger kostenpflichtig abgewiesen werden. Schlecht beraten waren auch diejenigen Anleger, die im Rahmen der Insolvenz versuchten, ihr Gold auszusondern. Wie auf der ersten Gläubigerversammlung mitgeteilt, hat Insolvenzverwalter Laboga ein Gutachten in Auftrag gegeben, wem das Gold eigentlich zusteht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur Eines gesagt werden: den Anlegern steht das Gold wahrscheinlich nicht zu. Jedenfalls aber ist es nahezu ausgeschlossen, dass die Anleger einen Eigentumsübergang beweisen können. Ob das Gold überhaupt der BWF-Stiftung, also tatsächlich der BDT e. V. , gehört oder aber nach wie vor der TMS GmbH oder gar der EVVE e. V., die das Gold verkauft haben oder sich mit der BWF den Tresorraum geteilt, ist ebenfalls noch vollkommen unklar. Fakt ist, dass alle drei Unternehmungen inzwischen insolvent sind. Gestritten wird auch, die Insolvenzverwalter streiten sich um das Gold.“

Betroffene Anleger und ihre Familien suchen fairen Rat – Wie geht es weiter?

Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Röhlke sieht den von Anfang an von ihr angeratenen Weg daher als bestätigt an: geschädigte Anleger, die von Anfang an konsequent auf eine Inanspruchnahme der Vermittler gesetzt haben, haben in nahezu allen bekannt gewordenen und von Röhlke vertretenen Fällen ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise zurückbekommen. Die betroffenen Vermittler haben teilweise ohne gerichtliche Verhandlung vollständig Schadenersatz geleistet oder aber großzügigen Vergleichen zugestimmt. Quer durch die Republik werden Urteile bekannt, in welchen Vermittler zu Schadenersatz verurteilt werden.

Die von einigen Rechtsanwälten unmittelbar im Zusammenhang mit dem Beginn der Insolvenz der BWF vertretenen Meinung, die Vermittler hafteten nicht für Schäden und hätten die Unplausibilität des Geschäftsmodells nicht erkennen können, erweist sich damit als fehlerhaft.

Fazit: Das Gegenteil ist der Fall – nur die Inanspruchnahme der Vermittler ist ein gangbarer Weg, in angemessener Zeit eine Schadenskompensation überhaupt erhalten zu können.

Es bleibt dabei, so der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: „Geschädigte Anleger, die ihren Schaden ersetzt bekommen möchten, sollten zu einem unabhängigen und spezialisierten Anwalt gehen, ich über die Vermittlerhaftung informieren und fair beraten lassen.“

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Wirtschaft Handel Maschinenbau

Versicherungskompetenz in München: von Lauff und Bolz rekrutiert namhaften Haftpflicht-Experten

Versicherungskompetenz in München: von Lauff und Bolz rekrutiert namhaften Haftpflicht-Experten

Das Versicherungsmaklerunternehmen von Lauff und Bolz bleibt seiner Devise „Kompetenz durch Konzentration“ treu und fokussiert sich weiterhin vollständig auf den Bereich Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Um seinen Kunden künftig noch mehr spezielles Expertenwissen zur Verfügung stellen zu können, wurde das von Lauff und Bolz Kompetenzteam für Süddeutschland im Mai um Herrn Ulf Knöpnadel, Fachmann für Vermögenschaden-Haftpflichtversicherungen, ergänzt.

Ulf Knöpnadel ist seit dem 1.5.2016 Vertriebsleiter der Münchener Niederlassung. Der Volljurist wechselte von einem internationalen Spezialversicherer, bei dem er seit 2013 als Underwriting Manager für die Sparten Professional Indemnity und Financial Lines fungierte, zum Maklerunternehmen von Lauff und Bolz. Zuvor war er über zwölf Jahre als Rechtsanwalt bei einem renommierten deutschen Versicherungsunternehmen in München tätig und zwar zunächst in der Schadenabteilung für die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung der Rechts-/Patentanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie auch langjährig im Underwriting und der Produktentwicklung für die rechts- und wirtschaftsberatenden Berufe. Ulf Knöpnadel ist zudem mehrfach als Referent für das Berufs- und Haftungsrecht für rechts- und wirtschaftsberatende Berufe in Erscheinung getreten und kann auf zahlreiche Veröffentlichungen auf diesem Gebiet u. a. im Anwaltsblatt und in der Zeitschrift für das gesamte Insolvenzrecht (ZInsO) verweisen.

Mehr Informationen zum Unternehmen erhalten Sie >> hier .

Über von Lauff und Bolz
Das Unternehmen von Lauff und Bolz, gegründet 1983, ist ein unabhängiges Maklerhaus, das sich auf individuelle Versicherungslösungen für Rechts- und Patentanwälte, Notare, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Insolvenzverwalter spezialisiert hat. Sitz der Hauptverwaltung ist Frechen bei Köln; weitere Niederlassungen gibt es in Hamburg, in München und in Wien. Mehr als 40 Berater bieten einem Kundenstamm, der sich aus mittleren und großen Sozietäten und Gesellschaften zusammensetzt, den bestmöglichen Versicherungsschutz.

Firmenkontakt
von Lauff und Bolz Versicherungsmakler GmbH
Dr. Jens Kallweit
Bartmannstr. 32
50226 Frechen
Telefon: +49 (0)2234.95354-0
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Pressekontakt
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Immobilien Bauen Garten

IBFeldt Düsseldorf versteigert Gewerbegrundstück in Duisburg

Bieterportal zunehmend als transparentes Verkaufstoll genutzt

IBFeldt Düsseldorf versteigert Gewerbegrundstück in Duisburg

Thomas Siedler

Düsseldorf/Duisburg, 17.7.2015 – Die Immobilienbüro Feldt Düsseldorf GmbH hat ein Gewerbegrundstück in Duisburg über ein Bieterverfahren auf der Internetseite IBFeldt,de erfolgreich versteigert.

„Das Bieterportal bietet Kaufinteressenten wie auch dem Verkäufer ein sehr transparentes und einfach zu verstehendes Verfahren, welches die meisten Teilnehmer schon seit Jahren von eBay-Auktionen kennen“, erklärt Geschäftsführer Martin Feldt.

Für den Verkäufer, in diesem Fall ein Insolvenzverwalter, hat das Verfahren den Vorteil, dass er in einer offenen Konkurrenzsituation zuverlässig den besten Preis am Markt erzielt. Zudem kommt ein Zeitgewinn hinzu, weil mit dem Verkauf von Grundstücken das Ende des Verfahrens ein deutliches Stück näher rückt.

Zudem erzielte das rd. 4.500 m² große, mit einer Halle bebaute Grundstück einen um etwa 17% höheren Preis, als bei den vorherigen Einzelgeboten.

„Auch für die Kaufinteressenten ist diese schnelle Entscheidung ein Vorteil“, erläutert Thomas Siedler, der den Verkauf des Objektes betreut hat. „Der Meistbietende kann mit seinen Planungen von der Finanzierung über Bauanträge oder Vermietung zeitnah beginnen, statt eine eventuell wochenlange Hängepartie zu erdulden, ob er das Grundstück überhaupt bekommt.“

Das Verfahren eignet sich nicht nur für Insolvenzverwalter. Auch Privatverkäufer von Immobilien, Nachlassverwalter, Banken und andere Gläubigerorganisationen können von der konsequenten Erzielung des höchsten Marktwertes von Immobilien profitieren.

Die IBFeldt-Gruppe (Stahnsdorf (Zentrale), Düsseldorf, Grünberg, Hagen, Hannover) ist überregional auf Immobilienverwertung un Kreditsanierung spezialisiert und hat in den vergangenen zehn Jahren Immobilien im Wert von rd. 470 Mio. Euro umgesetzt.

Unsere Kompetenzen liegen in der zuverlässigen regionalen und überregionalen Vermarktung von Immobilien. Darunter befinden sich die Eigentumswohnung, Ein- und Zweifamilienhäuser genauso wie Mehrfamilienhäuser oder Gewerbeimmobilien.

Die uns anvertrauten Immobilien setzen wir im Rahmen der Zwangsversteigerung genau so zuverlässig um, wie im Freiverkauf vor dem Notar.

Zu unseren Auftraggebern gehören nahezu alle überregional tätigen Banken, viele Sparkassen, Volksbanken und Bausparkassen sowie Insolvenzverwalter, Nachlassverwalter und zunehmend auch Privatverkäufer.

Kontakt
Immobilienbüro Feldt Düsseldorf GmbH
Thomas Siedler
Grafenberger Allee 277
40237 Düsseldorf
0211-5665063
duesseldorf@IBFeldt.net
http://www.IBFeldt.de

Wirtschaft Handel Maschinenbau

Sarah Wolf wird Partnerin bei PKF Fasselt Schlage

Sarah Wolf wird Partnerin bei PKF Fasselt Schlage

Sarah Wolf (35) ist neue Partnerin bei PKF Fasselt Schlage in Duisburg (Bildquelle: PKF Fasselt Schlage)

PKF Fasselt Schlage nimmt Sarah Wolf als neue Partnerin auf. Die interdisziplinär tätige Partnerschaft von Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten verstärkt damit den Bereich Insolvenzrecht am Standort Duisburg.

Duisburg, 17. Juni 2015 – Zur Jahresmitte ernennt PKF Fasselt Schlage, eine der führenden mittelständischen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland, Sarah Wolf (35), Rechtsanwältin und Fachanwältin für Insolvenzrecht, zur neuen Partnerin am Standort in Duisburg.

Frau Wolf ist seit über 8 Jahren im Bereich des Steuer- und Insolvenzrechts tätig. Seit 2010 arbeitet sie als Rechtsanwältin bei PKF Fasselt Schlage. Sie ist spezialisiert auf Insolvenzrecht, insolvenznahes Gesellschaftsrecht, sanierende Übertragungen sowie die umfassende Beratung von Vorständen, Aufsichtsräten und Geschäftsführern in Krise und Insolvenz. Seit 2014 wird sie am Amtsgericht Duisburg zur Insolvenzverwalterin/Treuhänderin bestellt.

„Mit der Aufnahme von Sarah Wolf in den Partnerkreis stärken wir unsere Position als eine der führenden Gesellschaften in der ganzheitlichen Beratung von Unternehmen. Die Grundlage unseres Erfolgs ist die interdisziplinäre Ausrichtung unserer Kanzlei. Unser Restrukturierungsteam besteht aus Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und auf das Insolvenz-, Wirtschafts-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwälten. Gerade diese Kombination aus betriebswirtschaftlicher und juristischer Kompetenz erlaubt es, die Substanz von Betrieben zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern“, sagt Arnd Schienstock, geschäftsführender Partner bei PKF Fasselt Schlage in Duisburg.

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PKF Fasselt Schlage gehört zu den führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland. Die mittelständisch geprägte, unabhängige und partnergeführte Gesellschaft beschäftigt an 13 Standorten insgesamt mehr als 600 Personen. Davon sind rund 200 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, viele davon mit Mehrfachqualifikation.

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Neues Insolvenzrecht: Möglichkeiten für den Neustart

(Dresden, 15. Dezember 2014) Die aktuelle Insolvenz-Studie der Euler Hermes-Gruppe prognostiziert für 2015 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland von knapp zwei Prozent. Während 2014 24.490 Insolvenzen angemeldet wurden, rechnen die Euler Hermes-Ökonomen im neuen Jahr mit rund 25.000 Fällen. Neben der schwächelnden Binnennachfrage machen sich bei exportabhängigen, industriell geprägten Mittelständlern die geopolitischen Krisenherde Ukraine und Naher Osten deutlich bemerkbar. Zusätzlich sorgen innerdeutsche politische Entwicklungen wie die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns und das neue Rentenpaket für Verunsicherung. Das stark von Familienunternehmen geprägte mittelständische Segment erwartet zudem die ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts bezüglich der Verschärfung der Erbschaftssteuerregelung mit Sorge – Faktoren, die eine ungewisse Zukunft erahnen lassen. Unternehmen, die nur über ein geringes Eigenkapital verfügen und denen es schwer fällt, finanzielle Mittel für Krisenzeiten zurückzulegen, geraten somit schnell in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Während früher regelmäßig auch sanierungsfähige Unternehmungen abgewickelt wurden, bietet seit 2012 das neue Insolvenzrecht ESUG deutlich verbesserte Chancen für einen erfolgreichen Neustart.

ESUG: Sanierung ermöglicht Neustart

Der Name des Gesetzes ist Programm: Das Gesetz zur Erleichterung der Sanierung von Unternehmen eröffnet sanierungswilligen und vor allem -fähigen Unternehmern neue Möglichkeiten, tragfähig neu zu starten. „Mit der Einführung des Schutzschirms und der Stärkung der Eigenverwaltung werden neue Handlungsoptionen geboten“, berichtet Frank Rüdiger Scheffler, Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter bei der Kanzlei Tiefenbacher Rechtsanwälte, „Im Fokus steht die erfolgreiche Weiterführung des Unternehmens, nicht dessen Zerschlagung. Unternehmer bekommen damit erstmals vollumfänglich die Möglichkeit, ihrer unternehmerischen Verantwortung auch im Krisenfall gerecht zu werden. Langfristig nimmt das neue Recht zudem positiven Einfluss auf die bisherige Stigmatisierung, die mit einer Insolvenzanmeldung einherging.“ Neben der Erhaltung des Unternehmens und der damit verbundenen Arbeitsplätze bleibt die Zufriedenstellung der Gläubiger wichtiges Ziel des Verfahrens, die ebenso wie die Geschäftsführung mit einem größeren Handlungsspielraum bedacht werden. So werden diese beispielsweise in die Auswahl der an der Sanierung beteiligten Personen mit einbezogen.

Die Möglichkeiten: Schutzschirm und Eigenverwaltung

Die beiden wichtigsten Möglichkeiten zur Sanierung stellen gleichermaßen Chance als auch Herausforderung dar. Trotz aller Erleichterungen und Vorteile, die ESUG mit sich bringt, das Insolvenzrecht bleibt eines der kompliziertesten Teilgebiete des Zivilrechts. Sowohl der benötigte Insolvenzplan als auch die Eigenverwaltung unter Inanspruchnahme des höchstens drei Monate währenden Schutzschirms müssen sorgfältig vorbereitet und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Das verschuldete Unternehmen profitiert in dieser Zeit von dem Schutz vor den Zugriffen seiner Gläubiger. Häufig genug jedoch scheuen Unternehmer, aufgrund von Verunsicherung und Unwissenheit ob der komplexen Thematik, noch den ersten Schritt in Richtung der nachhaltigen Sanierung. „Meist werden Löcher mit Löchern gestopft, bis gar nichts mehr geht und alle finanziellen Reserven aufgebraucht sind. Mit den neuen Instrumentarien möchte der Gesetzgeber Unternehmen in der Krise ermutigen, frühzeitig zu reagieren, denn zum einen muss die Sanierungsfähigkeit grundsätzlich gegeben und zum anderen darf noch keine Zahlungsunfähigkeit eingetreten sein“, so Sanierungsexperte Frank-Rüdiger Scheffler. Mit Hilfe des Schutzschirms und der Eigenverwaltung bleibt der Unternehmer Herr im eigenen Haus, können unrentable Altverträge gekündigt werden und unternehmensinterne Prozesse verschlankt und vereinfacht werden. „Vor allem muss Vertrauen wiedergewonnen und erhalten werden. Die Voraussetzung hierfür ist eine offene und transparente Kommunikation nach innen an die Mitarbeiter und nach außen an Banken und Gläubiger“, so Scheffler weiter. Denn nur wenn die Finanzierung gesichert ist, hat die Umsetzung der Sanierung eine Chance. Das Unternehmen geht im besten Fall gestärkt und mit neuen Perspektiven sowie neuer Kraft aus der Krise hervor.

Weitere Informationen und aktuelle Veranstaltungshinweise gibt es unter www.tiefenbacher.de .

Informationen über Tiefenbacher Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft:
Die Tiefenbacher Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft ist eine auf Wirtschaftsrecht spezialisierte Kanzlei. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Insolvenz- und Sanierungsberatung steht sie Unternehmen sowie deren Banken und Investoren in einer wirtschaftlichen Krise beratend zur Seite und unterstützt sie bei der Sanierung, Restrukturierung beziehungsweise Repositionierung. Sie verfügt über die personellen und technischen Ressourcen, um die Sanierung von Unternehmen jeglicher Größenordnung sachgerecht und zuverlässig durchzuführen.

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Hamburger Fisch-Traditionsbetrieb Hagenah ist in vorläufiger Insolvenz

Hagenah: Fortführung und Sanierung nach vorläufiger Insolvenz sind wahrscheinlich

Hamburger Fisch-Traditionsbetrieb Hagenah ist in vorläufiger Insolvenz

(NL/7847338106) 145 Arbeitsplätze betroffen. Liquiditätsengpass nach Werkshallenbrand

Am 12. November wurde das vorläufige Insolvenzverfahren über das traditionsreiche Hamburger Fischunternehmen Hagenah GmbH & Co. KG eröffnet. Der größte Fischhändler Hamburgs besteht seit 1892 und betreibt im Stadtteil Bahrenfeld mit 145 Mitarbeitern eine Produktion, einen Groß- und Einzelhandel sowie ein Bistro für Fisch, Meeresfrüchte und Salate. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte das Amtsgericht Hamburg den Sanierungsexperten Dr. Tjark Thies, Partner der Sozietät Reimer Rechtsanwälte.

Das Unternehmen hat jahrelang wirtschaftlich gesund und profitabel gearbeitet, sagt der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Tjark Thies. Grund für die aktuelle wirtschaftliche Schieflage sei vor allem ein Brand der Werkshalle im Dezember 2012 gewesen, deren Neubau sich verzögert hatte. Zusatzkosten, Umsatzeinbußen und ein Liquiditätsengpass waren die Folge und der Grund für das aktuelle Insolvenzeröffnungsverfahren.

Voraussichtlich am 1. Januar 2015 wird das Insolvenzverfahren eröffnet, um eine nachhaltige Sanierung zu ermöglichen. Für die Kunden hat das keine Konsequenzen: Der Betrieb wird nach außen unverändert fortgeführt.

Hagenah ist ein alteingesessenes Unternehmen mit außergewöhnlich engagierten Mitarbeitern, zupackenden Mitgliedern der Eigentümerfamilie Oesmann sowie extrem loyalen Lieferanten und Kunden, sagt Thies. Ich bin zuversichtlich, eine tragfähige Lösung für die Sanierung und den Erhalt der Arbeitsplätze zu finden. Bereits in den ersten zwei Tagen des Verfahrens haben mehrere Investoren Hilfestellung signalisiert.

Kontakt: Insolvenzverwalter Dr. Tjark Thies
Reimer Rechtsanwälte
E-Mail: info@reimer-rae.de
Telefon: (040) 43 20 80 0

Zu Reimer Rechtsanwälte: Reimer Rechtsanwälte ist eine hoch spezialisierte Kanzlei für Insolvenz- und Wirtschaftsrecht mit 60 Mitarbeitern an den Standorten Hamburg, Kiel, Flensburg, Lübeck, Hannover und Rostock. Die Partnergesellschaft zählt mit acht Insolvenzverwaltern und dreizehn Rechtsanwälten zu den größten und versiertesten Insolvenzrechtskanzleien in Norddeutschland. Ihre Insolvenzverwalter werden an fast allen norddeutschen Insolvenzgerichten bestellt. (www.reimer-rae.de)

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